Brigitte Holzapfel

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Brigitte Holzapfel (Brigitte Elisabeth Holzapfel, nach Heirat Kurschilgen; * 10. April 1958 in Krefeld, Nordrhein-Westfalen) ist eine ehemalige deutsche Hochspringerin, die für die Bundesrepublik startend bei den Europameisterschaften 1978 die Bronzemedaille gewann (1,95 m; deutscher Rekord der Bundesrepublik).

Sie startete auch bei den Olympischen Spielen 1976 (Platz elf: 1,87 m) und den Olympischen Spielen 1984 (Platz elf: 1,85 m).

Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften 1975 in Lübeck hatte Holzapfel das unzulässige Medikament Novadral mit dem α-Sympathomimetikum Norfenefrin eingenommen, wurde vom Präsidium des Deutschen Leichtathletikverband (DLV) jedoch nicht wegen Dopings bestraft.[1]

Bei den Junioren-Europameisterschaften 1975 wurde sie Siegerin im Fünfkampf (4450 Punkte: 14,68 s -12,10 m - 1,86 m - 6,33 m - 24,66 s) und Dritte im Hochsprung (1,80 m).

Brigitte Holzapfel ist 1,83 m groß und wog in ihrer aktiven Zeit 64 kg. Sie startete zunächst für den Sportverein Preussen Krefeld, später für TuS 04 Leverkusen, LG Bayer Leverkusen und TV Wattenscheid.

Nach ihrer aktiven Laufbahn wurde sie Trainerin. Neben ihrer Tätigkeit bei der LG Olympia Dortmund übernahm sie zudem das Amt der Hochsprung-Bundestrainerin beim DLV.[2] Holzapfel ist mit Thomas Kurschilgen verheiratet, der seit 2009 Sportdirektor des DLV ist.[3] Sie haben zwei Kinder.[4]

Persönliche Bestleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hochsprung: 1,95 m, 12. August 1978, Köln

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bernd Dassel: Merkwürdiges im Doping-Fall, Zeit, 18. August 1978
  2. LG Nord Berlin
  3. Thomas Hahn: Die neuer Doppelkompetenz, 2. Oktober 2009
  4. Silke Bernhart: Familienbande - Die Kurschilgens, Leichtathletik.de, 27. Januar 2009