Olympische Sommerspiele 1984/Leichtathletik

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Leichtathletik bei den
XXIII. Olympischen Sommerspielen
Olympische Ringe
Leichtathletik
Informationen
Datum: 3. August bis 12. August
Wettkampfort: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles
Austragungsort: Los Angeles Memorial Coliseum
Entscheidungen: Männer: 24 / Frauen: 17[1]
Moskau 1980 Seoul 1988
Logo der Olympischen Sommerspiele 1984
Olympische Sommerspiele 1984
(Medaillenspiegel Leichtathletik)
Platz Mannschaft Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Total
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 16 16 9 41
2 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland 4 2 5 11
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien 3 7 6 16
4 Rumänien 1965Rumänien Rumänien 3 3 4 10
5 ItalienItalien Italien 3 1 2 6
6 FinnlandFinnland Finnland 2 1 1 4
7 MexikoMexiko Mexiko 2 1 3
8 MarokkoMarokko Marokko 2 2
9 FrankreichFrankreich Frankreich 1 1 1 3
10 AustralienAustralien Australien 1 2 3
PortugalPortugal Portugal 1 2 3
12 KeniaKenia Kenia 1 1 2
13 Brasilien 1968Brasilien Brasilien 1 1
NiederlandeNiederlande Niederlande 1 1
15 KanadaKanada Kanada 2 3 5
16 SchwedenSchweden Schweden 2 1 3
17 JamaikaJamaika Jamaika 1 2 3
18 ElfenbeinküsteElfenbeinküste Elfenbeinküste 1 1
IrlandIrland Irland 1 1
NorwegenNorwegen Norwegen 1 1
SchweizSchweiz Schweiz 1 1
22 China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 1 1
NigeriaNigeria Nigeria 1 1
SpanienSpanien Spanien 1 1

Bei den XXIII. Olympischen Sommerspielen 1984 in Los Angeles fanden 41 Wettkämpfe – davon 24 für Männer und 17 für Frauen – in der Leichtathletik statt. Austragungsort war das Los Angeles Memorial Coliseum.

Teilnehmer und Boykott[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Olympischen Spiele in Los Angeles waren nicht die ersten von einem Boykott betroffenen Spiele. Einen vorläufigen Höhepunkt hatte es bei der Vorgängeraustragung 1980 in Moskau gegeben, als das jetzige Ausrichterland USA Initiator eines Boykottes war, dem sich mehrere Länder – u.a. auch die BR Deutschland – angeschlossen hatten. Nun kam die Retourkutsche der Sowjetunion, der sich die meisten Nationen anschlossen, die dem Warschauer Pakt angehörten. Ausführliche Informationen dazu finden sich im allgemeinen Teil zu den Olympischen Sommerspielen 1984.

Wie in vielen anderen Sportarten auch führte der Boykott, dazu, dass zahlreiche Favoriten und Weltklasse-Athleten nicht am Start waren. Besonders fehlten die Leichtathleten aus der UdSSR und der DDR, die in den letzten Jahren gemeinsam mit den Vereinigten Staaten regelmäßig zu den weitaus erfolgreichsten Nationen gehört hatten. Darüber hinaus machte sich das Fehlen der Sportler aus Polen, der Tschechoslowakei und Bulgarien bemerkbar.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Los Angeles Memorial Coliseum war bereits Austragungsort der Leichtathletikwettbewerbe bei den Olympischen Spielen 1932. Auch andere Sportarten, v.a. American Football, und wichtige öffentliche Großveranstaltungen wurden dort ausgetragen. Für die 1984er Spiele wurde die Sportanlage umgebaut und modernisiert. Unter anderem wurde eine komplett neue Laufbahn eingebaut, die den modernsten Ansprüchen gerecht wurde. Auch die Zuschauerkapazität wurde noch einmal deutlich erhöht.[2]

Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wettbewerbsangebot gab es drei Erweiterungen und eine Änderung. Alle Neuerungen betrafen alleine die Frauendisziplinen, das Männerprogramm blieb bis heute – Stand Januar 2018 – in derselben Form erhalten wie schon seit längerer Zeit praktiziert.

Bei den Frauendisziplinen standen noch weitere Ergänzungen für die Zukunft an. Eine zweite Langstrecke auf der Bahn stand noch aus und auch bei den Sprüngen, Würfen und im Gehen sollte es später eine sukzessive Angleichung an den Wettkampfkatalog der Männer geben.

Doping[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Thema Doping spielte in den Diskussionen und in den Medien noch nicht die Rolle, wie das später der Fall war. Auch die Kontrollen waren weit entfernt von einer Systematik und klaren Regeln, die zur Anwendung kamen. Aber gerade auch in der Nachschau kann die Problematik nicht übersehen werden.

  • In der Leichtathletik gab es vier noch während der Spiele geahndeten Dopingfälle.
    • Der finnische Langstreckler Martti Vainio wurde als zunächst Zweitplatzierter des 10.000-Meter-Laufs wegen einer positiven Dopingprobe gleich nach dem Rennen disqualifiziert und auch für das Finale über 5000 Meter nicht mehr zugelassen.[3]
    • Im Diskuswerfen wurde der Isländer Vésteinn Hafsteinsson, der nach einem siebten Platz in seiner Qualifikationsgruppe ausgeschieden war, anschließend positiv auf die Einnahme von Nandrolon getestet und nachträglich disqualifiziert.[4]
    • Der Italiener Giampaolo Urlando wurde im Hammerwurf nach Auswertung der Dopingprobe aus dem Finale disqualifiziert. Er hatte zunächst Platz fünf belegt und war anschließend positiv auf die Einnahme von Testosteron getestet worden.[5]
    • Im Speerwurf wurde die Griechin Anna Verouli nach Auswertung ihrer Dopingprobe nach der Qualifikation, in der sie Platz 13 belegt hatte, disqualifiziert und für ein Jahr gesperrt. Sie war positiv auf die Einnahme von Nandrolon getestet worden.[6]
  • 31 Jahre nach ihrem Erfolg gestand die niederländische Diskuswurf-Olympiasiegerin Ria Stalman im niederländischen Fernsehen den Einsatz verbotener anaboler Steroide.[7]
  • Darüber hinaus gab es zahlreiche Berichte, in denen von betroffenen Athleten und anderen Beteiligten Vorwürfe erhoben werden zur Verschleierung von positiven Dopingproben, zur heimlichen Informierung positiv getesteter Athleten, die anschließend die Mittel absetzen konnten. Erhoben wurden diese Vorwürfen gegen Sportler, Trainer, Offizielle und Anwälte aus den Vereinigten Staaten. Auch Eingeständnisse zum eigenen Dopingmissbrauch gab es in diesen Veröffentlichungen schon viele Jahre vor Ria Stalmans Aussagen dazu.[8][9][10]

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Leistungsniveau bei diesen Olympischen Spielen war durch das boykottbedingte Fehlen zahlreicher Topp-Athleten deutlich beeinträchtigt. In zwei Disziplinen wurden zwei Weltrekorde aufgestellt. In weiteren achtzehn Disziplinen wurde der Olympische Rekord achtzehnmal verbessert.

Mit der Sowjetunion und der DDR waren zwei der in der Vergangenheit erfolgreichsten Nation wegen ihres Boykotts nicht dabei. So präsentierte sich Gastgeber USA mit sechzehn Leichtathletik-Olympiasiegen als weitaus erfolgreichstes Land. Mit weitem Abstand folgte die BR Deutschland, die vier Olympiasiege verbuchen konnte. Drei Nationen errangen je drei Olympiasiege: Großbritannien – darüber hinaus sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen, Rumänien – plus drei Silber- und vier Bronzemedaillen – und Italien – plus einmal Silber und zweimal Bronze, Je zwei Olympiasieger hatten Finnland, Mexiko und Marokko vorzuweisen. Für alle weiteren Nationen gab es in der Leichtathletik höchstens eine Goldmedaille.

Bei den einzelnen Sportlern sind besonders folgende Leistungen zu nennen:

Darüber hinaus sind weitere Leistungen besonders hervorzuheben:

Resultate Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Carl Lewis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 09,99
2 Sam Graddy Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 10,19
3 Ben Johnson KanadaKanada CAN 10,22
4 Ron Brown Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 10,26
5 Mike McFarlane Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 10,27
6 Raymond Stewart JamaikaJamaika JAM 10,29
7 Donovan Reid Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 10,33
8 Tony Sharpe KanadaKanada CAN 10,35

Finale am 4. August

Wind: + 0,2 m/s

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Carl Lewis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 19,80 OR
2 Kirk Baptiste Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 19,96
3 Thomas Jefferson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20,26
4 João Batista da Silva Brasilien 1968Brasilien BRA 20,30
5 Ralf Lübke Deutschland BRBR Deutschland FRG 20,51
6 Jean-Jacques Boussemart FrankreichFrankreich FRA 20,55
7 Pietro Mennea ItalienItalien ITA 20,55
8 Ade Mafe Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 20,85

Finale am 8. August

Wind: - 0,9 m/s

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Alonzo Babers Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 44,27
2 Gabriel Tiacoh ElfenbeinküsteElfenbeinküste CIV 44,54
3 Antonio McKay Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 44,71
4 Darren Clark AustralienAustralien AUS 44,75
5 Sunder Nix Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 44,75
6 Sunday Uti NigeriaNigeria NGR 44,93
7 Innocent Egbunike NigeriaNigeria NGR 45,35
DNS Bert Cameron JamaikaJamaika JAM

Finale am 8. August

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Joaquim Cruz Brasilien 1968Brasilien BRA 1:43,00 OR
2 Sebastian Coe Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1:43,64
3 Earl Jones Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1:43,83
4 Billy Konchellah KeniaKenia KEN 1:44,03
5 Donato Sabia ItalienItalien ITA 1:44,53
6 Edwin Koech KeniaKenia KEN 1:44,86
7 Johnny Gray Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1:47,89
8 Steve Ovett Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1:52,28

Finale am 6. August

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Sebastian Coe Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 3:32,53 OR
2 Steve Cram Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 3:33,40
3 José Manuel Abascal SpanienSpanien ESP 3:34,30
4 Joseph Chesire KeniaKenia KEN 3:34,52
5 Jim Spivey Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 3:36,07
6 Peter Wirz SchweizSchweiz SUI 3:36,97
7 Andrés Vera SpanienSpanien ESP 3:37,02
8 Omer Khalifa SudanSudan SUD 3:37,11

Finale am 11. August

5000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Saïd Aouita MarokkoMarokko MAR 13:05,59 OR
2 Markus Ryffel SchweizSchweiz SUI 13:07,54
3 António Leitão PortugalPortugal POR 13:09,20
4 Tim Hutchings Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 13:11,50
5 Paul Kipkoech KeniaKenia KEN 13:14,40
6 Charles Cheruiyot KeniaKenia KEN 13:18,41
7 Doug Padilla Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13:23,56
8 John Walker NeuseelandNeuseeland NZL 13:24,46

Finale am 11. August

10.000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Alberto Cova ItalienItalien ITA 27:47,54
2 Mike McLeod Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 28:06,22
3 Michael Musyoki KeniaKenia KEN 28:06,46
4 Salvatore Antibo ItalienItalien ITA 28:06,50
5 Christoph Herle Deutschland BRBR Deutschland FRG 28:08,21
6 Sostenes Bitok KeniaKenia KEN 28:09,01
7 Yutaka Kanai Japan 1870Japan JPN 28:27,06
8 Steve Jones Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 28:28,08

Finale am 6. August

Der zunächst zweitplatzierte Finne Martti Vainio wurde bei der anschließenden Dopingkontrolle positiv auf anabole Steroide getestet und fünf Tage später disqualifiziert.

Marathon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Carlos Lopes PortugalPortugal POR 2:09:21 OR
2 John Treacy IrlandIrland IRL 2:09:56
3 Charlie Spedding Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 2:09:58
4 Takeshi Sō Japan 1870Japan JPN 2:10:55
5 Robert de Castella AustralienAustralien AUS 2:11:09
6 Juma Ikangaa TansaniaTansania TAN 2:11:10
7 Joseph Nzau KeniaKenia KEN 2:11:28
8 Djama Robleh DschibutiDschibuti DJI 2:11:39

12. August

110 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Roger Kingdom Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,20 OR
2 Greg Foster Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,23
3 Arto Bryggare FinnlandFinnland FIN 13,40
4 Mark McKoy KanadaKanada CAN 13,45
5 Tonie Campbell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,55
6 Stéphane Caristan FrankreichFrankreich FRA 13,71
7 Carlos Sala SpanienSpanien ESP 13,80
8 Jeff Glass KanadaKanada CAN 14,15

Finale am 6. August

Wind: - 0,4 m/s

400 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Edwin Moses Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 47,75
2 Danny Harris Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 48,13
3 Harald Schmid Deutschland BRBR Deutschland FRG 48,19
4 Sven Nylander SchwedenSchweden SWE 48,97
5 Amadou Dia Ba SenegalSenegal SEN 49,28
6 Tranel Hawkins Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 49,42
7 Michel Zimmerman BelgienBelgien BEL 50,69
8 Henry Amike NigeriaNigeria NGR 53,78

Finale am 5. August

3000 m Hindernis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Julius Korir KeniaKenia KEN 8:11,80
2 Joseph Mahmoud FrankreichFrankreich FRA 8:13,31
3 Brian Diemer Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8:14,06
4 Henry Marsh Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8:14,25
5 Colin Reitz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 8:15,48
6 Domingo Ramón SpanienSpanien ESP 8:17,27
7 Julius Kariuki KeniaKenia KEN 8:17,47
8 Pascal Debacker FrankreichFrankreich FRA 8:21,51

Finale am 10. August

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Sam Graddy
Ron Brown
Calvin Smith
Carl Lewis
37,83 WR
2 JamaikaJamaika Jamaika Albert Lawrence
Greg Meghoo
Donald Quarrie
Raymond Stewart
38,62
3 KanadaKanada Kanada Ben Johnson
Tony Sharpe
Desai Williams
Sterling Hinds
38,70
4 ItalienItalien Italien Antonio Ullo
Giovanni Bongiorni
Stefano Tilli
Pietro Mennea
38,87
5 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland Jürgen Koffler
Peter Klein
Jürgen Evers
Ralf Lübke
38,99
6 FrankreichFrankreich Frankreich Antoine Richard
Jean-Jacques Boussemart
Marc Gasparoni
Bruno Marie-Rose
39,10
7 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Daley Thompson
Donovan Reid
Mike McFarlane
Allan Wells
39,13
8 Brasilien 1968Brasilien Brasilien Arnaldo da Silva
Nelson Rocha Santos
Katsuhiko Nakaya
Paulo Correia
39,40

Finale am 11. August

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Sunder Nix
Ray Armstead
Alonzo Babers
Antonio McKay
2:57,91
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Kriss Akabusi
Garry Cook
Todd Bennett
Philip Brown
2:59,13
3 NigeriaNigeria Nigeria Sunday Uti
Moses Ugbisie
Rotimi Peters
Innocent Egbunike
2:59,32
4 AustralienAustralien Australien Bruce Frayne
Darren Clark
Gary Minihan
Rick Mitchell
2:59,70
5 ItalienItalien Italien Roberto Tozzi
Ernesto Nocco
Roberto Ribaud
Pietro Mennea
3:01,44
6 BarbadosBarbados Barbados Richard Louis
David Peltier
Clyde Edwards
Elvis Forde
3:01,60
7 UgandaUganda Uganda John Goville
Moses Kyeswa
Peter Rwamuhanda
Mike Okot
3:02,09
8 KanadaKanada Kanada Michael Sokolowski
Douglas Hinds
Brian Saunders
Tim Bethune
3:02,82

Finale am 11. August

20 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Ernesto Canto MexikoMexiko MEX 1:23:13 OR
2 Raúl González MexikoMexiko MEX 1:23:20
3 Maurizio Damilano ItalienItalien ITA 1:23:26
4 Guillaume LeBlanc KanadaKanada CAN 1:24:29
5 Carlo Mattioli ItalienItalien ITA 1:25:07
6 José Marín SpanienSpanien ESP 1:25:32
7 Marco Evoniuk Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1:25:42
8 Erling Andersen NorwegenNorwegen NOR 1:25:54

3. August

50 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Raúl González MexikoMexiko MEX 3:47:26 OR
2 Bo Gustafsson SchwedenSchweden SWE 3:53:19
3 Sandro Bellucci ItalienItalien ITA 3:53:45
4 Reima Salonen FinnlandFinnland FIN 3:58:30
5 Raffaello Ducceschi ItalienItalien ITA 3:59:26
6 Carl Schueler Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 3:59:46
7 Jorge Llopart SpanienSpanien ESP 4:03:09
8 José Pinto PortugalPortugal POR 4:04:42

11. August

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Dietmar Mögenburg Deutschland BRBR Deutschland FRG 2,35
2 Patrik Sjöberg SchwedenSchweden SWE 2,33
3 Zhu Jianhua China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 2,31
4 Dwight Stones Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2,31
5 Doug Nordquist Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2,29
6 Milton Ottey KanadaKanada CAN 2,29
7 Liu Yunpeng China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 2,29
8 Cai Shu China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 2,27

Finale am 11. August

Stabhochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Pierre Quinon FrankreichFrankreich FRA 5,75
2 Mike Tully Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 5,65
3 Earl Bell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 5,60
3 Thierry Vigneron FrankreichFrankreich FRA 5,60
5 Kimmo Pallonen FinnlandFinnland FIN 5,45
6 Doug Lytle Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 5,40
7 Felix Böhni SchweizSchweiz SUI 5,30
8 Mauro Barella ItalienItalien ITA 5,30

Finale am 8. August

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Carl Lewis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8,54
2 Gary Honey AustralienAustralien AUS 8,24
3 Giovanni Evangelisti ItalienItalien ITA 8,24
4 Larry Myricks Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8,16
5 Liu Yuhuang China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 7,99
6 Joey Wells BahamasBahamas BAH 7,97
7 Jun’ichi Usui Japan 1870Japan JPN 7,87
8 Kim Jong-il Korea Sud 1949Südkorea KOR 7,81

Finale am 6. August

Dreisprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Al Joyner Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 17,26
2 Mike Conley Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 17,18
3 Keith Connor Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 16,87
4 Zou Zhenxian China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 16,83
5 Peter Bouschen Deutschland BRBR Deutschland FRG 16,77
6 Willie Banks Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 16,75
7 Ajayi Agbebaku NigeriaNigeria NGR 16,67
8 Eric McCalla Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 16,66

Finale am 4. August

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Alessandro Andrei ItalienItalien ITA 21,26
2 Michael Carter Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 21,09
3 Dave Laut Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20,97
4 August Wolf Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 20,93
5 Werner Günthör SchweizSchweiz SUI 20,28
6 Marco Montelatici ItalienItalien ITA 19,98
7 Sören Tallhem SchwedenSchweden SWE 19,81
8 Erik de Bruin NiederlandeNiederlande NED 19,65

Finale am 11. August

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Rolf Danneberg Deutschland BRBR Deutschland FRG 66,60
2 Mac Wilkins Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 66,30
3 John Powell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 65,46
4 Knut Hjeltnes NorwegenNorwegen NOR 65,28
5 Art Burns Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 64,98
6 Alwin Wagner Deutschland BRBR Deutschland FRG 64,72
7 Luciano Zerbini ItalienItalien ITA 63,50
8 Stefan Fernholm SchwedenSchweden SWE 63,22

Finale am 10. August

Hammerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Juha Tiainen FinnlandFinnland FIN 78,08
2 Karl-Hans Riehm Deutschland BRBR Deutschland FRG 77,98
3 Klaus Ploghaus Deutschland BRBR Deutschland FRG 76,68
4 Orlando Bianchini ItalienItalien ITA 75,94
5 Bill Green Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 75,60
6 Harri Huhtala FinnlandFinnland FIN 75,28
7 Walter Ciofani FrankreichFrankreich FRA 73,46
8 Robert Weir Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 72,62

Finale am 6. August

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Arto Härkönen FinnlandFinnland FIN 86,76
2 David Ottley Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 85,74
3 Kenth Eldebrink SchwedenSchweden SWE 83,72
4 Wolfram Gambke Deutschland BRBR Deutschland FRG 82,46
5 Masami Yoshida Japan 1870Japan JPN 81,98
6 Einar Vilhjálmson IslandIsland ISL 81,58
7 Roald Bradstock Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 81,22
8 Laslo Babits KanadaKanada CAN 80,68

Finale am 5. August

Zehnkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land P – offiz. Wert. P − 85er Wert.
1 Daley Thompson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 8798 WRe / OR 8846
2 Jürgen Hingsen Deutschland BRBR Deutschland FRG 8673 8695
3 Siegfried Wentz Deutschland BRBR Deutschland FRG 8412 8416
4 Guido Kratschmer Deutschland BRBR Deutschland FRG 8326 8356
5 William Motti FrankreichFrankreich FRA 8266 8278
6 John Crist Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8130 8115
7 Jim Wooding Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8091 8054
8 Dave Steen KanadaKanada CAN 8047 8025

8. und 9. August

Gewertet wurde nach einer 1977 modifizierten Punktetabelle. Zur besseren Einordnung der Leistung sind neben den offiziellen Punkten nach der Wertungstabelle von 1977 die nach dem heutigen Wertungssystem von 1985 umgerechneten Punktzahlen mit angegeben. Nach dieser heute gültigen Tabelle hätte es keine Veränderungen unter den ersten Acht gegeben. Aber diese Vergleiche sind natürlich nur Anhaltswerte, denn als Grundlage müssen die jeweils unterschiedlichen Maßstäbe der Zeit gelten.

Resultate Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Evelyn Ashford Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 10,97 OR
2 Alice Brown Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 11,13
3 Merlene Ottey-Page JamaikaJamaika JAM 11,16
4 Jeanette Bolden Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 11,25
5 Grace Jackson JamaikaJamaika JAM 11,39
6 Angela Bailey KanadaKanada CAN 11,40
7 Heather Oakes Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 11,43
8 Angella Taylor KanadaKanada CAN 11,62

Finale am 5. August

Wind: - 1,2 m/s

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Valerie Brisco-Hooks Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 21,81 OR
2 Florence Griffith Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 22,04
3 Merlene Ottey-Page JamaikaJamaika JAM 22,09
4 Kathy Cook Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 22,10
5 Grace Jackson JamaikaJamaika JAM 22,20
6 Randy Givens Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 22,36
7 Rose-Aimée Bacoul FrankreichFrankreich FRA 22,78
8 Liliane Gaschet FrankreichFrankreich FRA 22,86

Finale am 9. August

Wind: - 0,1 m/s

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Valerie Brisco-Hooks Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 48,83 OR
2 Chandra Cheeseborough Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 49,05
3 Kathy Cook Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 49,43
4 Marita Payne KanadaKanada CAN 49,91
5 Lillie Leatherwood Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 50,25
6 Ute Thimm Deutschland BRBR Deutschland FRG 50,37
7 Charmaine Crooks KanadaKanada CAN 50,45
8 Ruth Waithera KeniaKenia KEN 51,56

Finale am 6. August

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zieleinlauf über 800 Meter der Frauen
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Doina Melinte Rumänien 1965Rumänien ROM 1:57,60
2 Kim Gallagher Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1:58,63
3 Fița Lovin Rumänien 1965Rumänien ROM 1:58,83
4 Gabriella Dorio ItalienItalien ITA 1:59,05
5 Lorraine Baker Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 2:00,03
6 Ruth Wysocki Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2:00,34
7 Margrit Klinger Deutschland BRBR Deutschland FRG 2:00,65
8 Caroline O’Shea IrlandIrland IRL 2:00,77

Finale am 6. August

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Gabriella Dorio ItalienItalien ITA 4:03,25
2 Doina Melinte Rumänien 1965Rumänien ROM 4:03,76
3 Maricica Puică Rumänien 1965Rumänien ROM 4:04,15
4 Roswitha Gerdes Deutschland BRBR Deutschland FRG 4:04,41
5 Christine Benning Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 4:04,70
6 Christina Boxer Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 4:05,53
7 Brit McRoberts KanadaKanada CAN 4:05,98
8 Ruth Wysocki Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 4:08,32

Finale am 11. August

3000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Maricica Puică Rumänien 1965Rumänien ROM 8:35,96 OR
2 Wendy Sly Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 8:39,47
3 Lynn Williams KanadaKanada CAN 8:42,14
4 Cindy Bremser Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8:42,78
5 Cornelia Bürki SchweizSchweiz SUI 8:45,20
6 Aurora Cunha PortugalPortugal POR 8:46,37
7 Zola Budd Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 8:48,80
8 Joan Hansen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8:51,53

Finale am 10. August

Marathon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Joan Benoit Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2:24:52 OR
2 Grete Waitz NorwegenNorwegen NOR 2:26:18
3 Rosa Mota PortugalPortugal POR 2:26:57
4 Ingrid Kristiansen NorwegenNorwegen NOR 2:27:34
5 Lorraine Moller NeuseelandNeuseeland NZL 2:28:34
6 Priscilla Welch Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 2:28:54
7 Lisa Martin AustralienAustralien AUS 2:29:03
8 Sylvie Ruegger KanadaKanada CAN 2:29:09

5. August

100 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Benita Fitzgerald-Brown Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 12,84
2 Shirley Strong Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 12,88
3 Kim Turner Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,06
Michèle Chardonnet FrankreichFrankreich FRA 13,06
5 Glynis Nunn AustralienAustralien AUS 13,20
6 Marie-Noëlle Savigny FrankreichFrankreich FRA 13,28
7 Ulrike Denk Deutschland BRBR Deutschland FRG 13,32
8 Pamela Page Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,40

Finale am 10. August

Wind: - 0,7 m/s

400 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Nawal El Moutawakel MarokkoMarokko MAR 54,61 OR
2 Judi Brown Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 55,20
3 Cristieana Cojocaru Rumänien 1965Rumänien ROM 55,41
4 Pilavullakandi Usha IndienIndien IND 55,42
5 Ann-Louise Skoglund SchwedenSchweden SWE 55,43
6 Debbie Flintoff AustralienAustralien AUS 56,21
7 Tuija Helander FinnlandFinnland FIN 56,55
8 Sandra Farmer JamaikaJamaika JAM 57,15

Finale am 8. August

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Alice Brown
Jeanette Bolden
Chandra Cheeseborough
Evelyn Ashford
41,65
2 KanadaKanada Kanada Angela Bailey
Marita Payne
Angella Taylor
France Gareau
42,77
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Simmone Jacobs
Kathy Cook
Beverley Callender
Heather Oakes
43,11
4 FrankreichFrankreich Frankreich Rose-Aimée Bacoul
Liliane Gaschet
Marie-France Loval
Raymonde Naigre
43,15
5 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland Edith Oker
Michaela Schabinger
Heidi-Elke Gaugel
Ute Thimm
43,57
6 BahamasBahamas Bahamas Eldece Clarke
Pauline Davis
Debbie Greene
Oralee Fowler
44,18
7 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago Janice Bernard
Gillian Forde
Ester Hope-Washington
Angela Williams
44,23
8 JamaikaJamaika Jamaika Juliet Cuthbert
Grace Jackson
Veronica Findlay
Merlene Ottey-Page
53,54

Finale am 11. August

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Lillie Leatherwood
Sherri Howard
Valerie Brisco-Hooks
Chandra Cheeseborough
3:18,29 OR
2 KanadaKanada Kanada Charmaine Crooks
Jillian Richardson
Molly Killingbeck
Marita Payne
3:21,21
3 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland Heike Schulte-Mattler
Ute Thimm
Heidi-Elke Gaugel
Gaby Bußmann
3:22,98
4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Michelle Scutt
Helen Barnett
Gladys Taylor
Joslyn Hoyte-Smith
3:25,51
5 JamaikaJamaika Jamaika Ilrey Oliver
Cynthia Green
Cathy Rattray
Grace Jackson
3:27,51
6 ItalienItalien Italien Patrizia Lombardo
Cosetta Campana
Marisa Masullo
Erica Rossi
3:30,82
7 IndienIndien Indien Manathoor Valsamma
Vandana Rao
Shiny Abraham
P. T. Usha
3:32,49
DNS Puerto RicoPuerto Rico Puerto Rico Evelyn Mathieu
Madeline de Jesús
Angelita Lind
Marie Mathieu

Finale am 11. August

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Ulrike Meyfarth Deutschland BRBR Deutschland FRG 2,02 OR
2 Sara Simeoni ItalienItalien ITA 2,00
3 Joni Huntley Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1,97
4 Maryse Éwanjé-Épée FrankreichFrankreich FRA 1,94
5 Debbie Brill KanadaKanada CAN 1,94
6 Vanessa Browne AustralienAustralien AUS 1,94
7 Zheng Dazhen China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 1,91
8 Louise Ritter Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1,91

Finale am 10. August

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Anișoara Stanciu Rumänien 1965Rumänien ROM 6,96
2 Vali Ionescu Rumänien 1965Rumänien ROM 6,81
3 Susan Hearnshaw Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 6,80
4 Angie Thacker Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6,78
5 Jackie Joyner Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6,77
6 Robyn Lorraway AustralienAustralien AUS 6,67
7 Glynis Nunn AustralienAustralien AUS 6,53
8 Shonel Ferguson BahamasBahamas BAH 6,44

Finale am 9. August

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Claudia Losch Deutschland BRBR Deutschland FRG 20,48
2 Mihaela Loghin Rumänien 1965Rumänien ROM 20,47
3 Gael Martin AustralienAustralien AUS 19,19
4 Judy Oakes Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 18,14
5 Li Meisu China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 17,96
6 Venissa Head Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 17,90
7 Carol Cady Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 17,23
8 Florența Crăciunescu Rumänien 1965Rumänien ROM 17,23

Finale am 3. August

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutsche Briefmarke zu den Olympischen Spielen
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Ria Stalman NiederlandeNiederlande NED 65,36
2 Leslie Deniz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 64,86
3 Florența Crăciunescu Rumänien 1965Rumänien ROM 63,64
4 Ulla Lundholm FinnlandFinnland FIN 62,84
5 Meg Ritchie Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 62,58
6 Ingra Manecke Deutschland BRBR Deutschland FRG 58,56
7 Venissa Head Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 58,18
8 Gael Martin AustralienAustralien AUS 55,88

Finale am 11. August

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Tessa Sanderson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 69,56 OR
2 Tiina Lillak FinnlandFinnland FIN 69,00
3 Fatima Whitbread Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 67,14
4 Tuula Laaksalo FinnlandFinnland FIN 66,40
5 Trine Solberg NorwegenNorwegen NOR 64,52
6 Ingrid Thyssen Deutschland BRBR Deutschland FRG 63,26
7 Beate Peters Deutschland BRBR Deutschland FRG 62,34
8 Karin Smith Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 62,06

Finale am 6. August

Siebenkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land P – offiz. Wert. P − 80er Wert.
1 Glynis Nunn AustralienAustralien AUS 6390 OR 6329
2 Jackie Joyner Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6385 6306
3 Sabine Everts Deutschland BRBR Deutschland FRG 6363 6331
4 Cindy Greiner Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6281 6191
5 Judy Simpson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 6280 6206
6 Sabine Braun Deutschland BRBR Deutschland FRG 6236 6138
7 Tineke Hidding NiederlandeNiederlande NED 6147 6028
8 Kim Hagger Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 6127 6045

3. und 4. August

Gewertet wurde nach der Punktetabelle, die 1980 mit Einführung des Siebenkampfes Gültigkeit bekam und ein Jahr später modifiziert wurde. Das Wertungssystem von 1981 ist bis heute - Januar 2018 - aktuell.
Zur besseren Einordnung der Leistung sind neben den offiziellen Punkten nach der Wertungstabelle von 1980 die nach dem heutigen Wertungssystem von 1981 umgerechneten Punktzahlen mit angegeben. Nach dieser heute gültigen Tabelle hätte es einige entscheidende Veränderungen gegeben:

  • Sabine Everts wäre Erste statt Dritte.
  • Goldmedaillengewinnerin Glynis Nunn und die zweitplatzierte Jackie Joyner wären um jeweils einen Rang nach hinten gerückt.
  • Die viertplatzierte Cindy Greiner und Judy Simpson auf Rang fünf hätten ihre Plätze getauscht.
  • Auch Tineke Hidding, Rang sieben, und Kim Hagger, Rang acht, hätten ihre Plätze getauscht.

Aber diese Vergleiche sind nur natürlich Anhaltswerte, denn als Grundlage müssen die jeweils unterschiedlichen Maßstäbe der Zeit gelten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Los Angeles 1984 Official Report, 3, Results of the Games, S. 256–292, englisch/französisch (PDF, 11 MB), abgerufen am 5. Januar 2018
  2. Los Angeles Memorial Coliseum: The Story of an L.A. Icon auf discoverlosangeles.com, abgerufen am 9. Dezember 2017
  3. MARTTI VAINIO : He Went From Being the Apple of Finland's Eye to Being the Rotten Runner in the Country's Barrel, Los Angeles Times 28. Juli 1985, englisch, abgerufen am 7. Januar 2018
  4. Liste der olympischen Dopingsünder auf SportsReference (engl.), abgerufen am 13. Januar 2018
  5. Liste der olympischen Dopingsünder auf SportsReference (engl.), abgerufen am 13. Januar 2018
  6. Greek javelin champion Anna Verouli, who failed to qualify... (engl.), abgerufen am 15. Januar 2018
  7. Olympiasiegerin Stalman gesteht nach gut 31 Jahren, Spiegel Online 8. Januar 2016, abgerufen am 7. Januar 2018
  8. Dopingspiele 1984, auf taz.de 17. August 2009, abgerufen am 7. Januar 2018
  9. Doping-Enthüllungen trüben Olympia-Jubiläum, Welt / N24, abgerufen am 7. Januar 2018
  10. Doping. Olympische Sommerspiele Los Angeles 1984, auf cycling4fans.de, abgerufen am 7. Januar 2018