Burkhard Feige

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Burkhard Feige (* 1972 in Hechingen, Baden-Württemberg) ist ein deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burkhard Feige wuchs in Tübingen auf. Während eines einjährigen Aufenthalts in den Vereinigten Staaten machte er an der East Coweta High School den amerikanischen Schulabschluss, anschließend das Abitur an der Tübinger Freien Waldorfschule. Nach dem Zivildienst studierte er Philosophie, Jura sowie Rhetorik an der hiesigen Eberhard-Karls-Universität. Von 1993 bis 1997 war er zudem Gitarrist der Tübinger Ska- und Reggae-Band Court Jester's Crew.

Nach absolvierter Zwischenprüfung an der Tübinger Universität nahm er 1996 ein Studium für Regie im Bereich Spiel- und Dokumentarfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) auf. Von 1997 bis 2000 arbeitete er nebenbei als Autor für das regionale Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Von 2002 bis 2007 lehrte er zudem an der Mediadesign Hochschule München und Berlin sowie der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation München im Bereich Dramaturgie, Schnitt und Regie.

Nach mehreren Kurz- und Dokumentarfilmen sowie einigen Werbespots an der HFF folgte eine einjährige Tätigkeit als CVD bei der Münchner Firma Blue Eyes. Seit etwa 2002 ist Burkhard Feige als freier Regisseur und Drehbuchautor tätig. Sein Abschlussfilm Solo lief auf zahlreichen internationalen Festivals und wurde mehrfach ausgezeichnet. Sein erster Langfilm U.F.O. mit Julia Brendler in der Hauptrolle entstand im Rahmen der SWR-Reihe Debüt im Dritten und wurde beim Filmfestival Max Ophüls Preis 2010 uraufgeführt. Im Jahr 2011 erhielt Burkhard Feige den Grimme-Preis für das Drehbuch zu der KI.KA-Produktion Schnitzeljagd im Heiligen Land.

Burkhard Feige lebt in München.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1999 Am Fenster (Kurzfilm; Regie & Drehbuch)
  • 1999 RWE – die Zukunftsgruppe (Werbespot; Regie & Drehbuch)
  • 2001 Weihnachtsbier (Kurzfilm; Regie & Drehbuch)
  • 2002 2 for 1 World (Werbespot, Werbekampagne; Regie & Konzept)
  • 2002 (bis 2009) Anschi, Karl-Heinz & Co. (Kinderserie; Regie & Drehbuch)
  • 2005 Perfect Match (Musikvideoclip; Regie & Drehbuch)
  • 2005 SOLO (Kurzfilm; Regie & Drehbuch)
  • 2005 Something Sweet (Musikvideoclip; Regie & Drehbuch)
  • 2008 Crash (Kurzfilm; Drehbuch)
  • 2008 Die Franziskanerinnen von Au (Dokumentarfilm; Regie & Drehbuch)
  • 2010 U.F.O. (Spielfilm; Regie & Drehbuch)
  • 2010 Schnitzeljagd im Heiligen Land (Kinderserie; Drehbuch)
  • 2013 Die Suche nach dem Glück (Dokumentarfilm; Regie & Drehbuch)
  • 2013 Good Future & Hope (Werbespot; Regie & Drehbuch)
  • 2014 Historische Flugrouten (Semi-Dokumentation; Regie & Drehbuch)
  • 2016 Almleben (Dokumentarfilm; Regie & Drehbuch)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002 Prädikat „Wertvoll“ für Weihnachtsbier
  • 2002 Friedrich-Wilhelm-Murnau-Preis für Weihnachtsbier
  • 2005 Prädikat „Wertvoll“ für SOLO
  • 2007 2. Preis Bundesfestival Spielfilm für SOLO
  • 2007 1. Preis Landesfilmfestival Ostbayern für SOLO
  • 2009 3. Preis Independent Days Karlsruhe für SOLO
  • 2010 Prädikat „Besonders Wertvoll“ für U.F.O.
  • 2010 Nominierung Max-Ophüls Preis für U.F.O.
  • 2010 Nominierung Baden-Württembergischer Filmpreis für U.F.O.
  • 2011 Grimme-Preis für das Drehbuch zu Schnitzeljagd im Heiligen Land
  • 2011 Special Commendation ABU Price für Schnitzeljagd im Heiligen Land
  • 2011 Nominierung NCFF Filmpreis David für Schnitzeljagd im Heiligen Land

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]