Burkhard Jüttner

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Burkhard Jüttner (* 1952 in Delmenhorst) ist ein deutscher Fotograf und Bildjournalist. Er arbeitet als freischaffender Fotograf.

Burkhard Jüttner wurde in Fachkreisen als fotografischer Nachfahre von August Sander bezeichnet, gelangte in Deutschland aber erst Ende der 1970er Jahre zu Bekanntheit, nachdem er bereits Erfolge im Ausland vorweisen konnte.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jüttner begann 1971 ein Studium der Photographie an den „Kölner Werkschulen“. 1974 war er als Assistent von Leo Fritz Gruber tätig, dem Leiter des kulturellen Teils der photokina. 1976 absolvierte er das Examen bei Arno Jansen. 1978 wurde er zum Meisterschüler der Fachhochschule Köln, Kunst und Design, ernannt. Noch im gleichen Jahr erhielt er dort einen Lehrauftrag für Photographie, den er bis 1981 innehatte.

1978 wurde Jüttner in die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) berufen und begann seine Tätigkeit als Bildjournalist. 1981 gehörte er der internationalen Prüfungskommission der Kunstschule ESAG in Paris an. Er lebte zeitweilig in Bonn, wo er 1983 die Fotoproduktionsfirma Jüttner Photoproduction und 1995 die digitale Bildagentur vintage – Bildbank der Autoren gründete. 1999 wurde er in den Bund Freischaffender Foto-Designer (BFF) berufen.

2006 zog sich Jüttner aus dem Berufsleben zurück. Seit 2018 lebt er in der ostfriesischen Gemeinde Rhauderfehn.

Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1974 „Unterschiede“ Galerie der Deutschen Gesellschaft für Photographie, Köln
  • 1975 Ausstellungen in den Goethe-Instituten Casablanca, Rabat, Tunis
  • 1975 „Photogalerien in Europa“ Galerie spectrum, Hannover
  • 1976 „Stationen“ Galerie der Landeslichtbildstelle Hamburg
  • 1976 „Künstler aus Nordrhein-Westfalen erleben Frankreich“, 2. Preisträger, Institut français, Köln
  • 1977 Creative Camera Gallery, London
  • 1977 „Begegnungen“, Deutsche Parlamentarische Gesellschaft, Bonn
  • 1977 „Photographies de la Bibliothèque Nationale, Paris“, Centre Georges Pompidou, Paris
  • 1978 „La fete“ Rencontres internationales de la photographie, Arles (offizieller deutscher Beitrag)
  • 1979 „Portraits“ Bibliothèque Nationale, Paris
  • 1989 „Standpunkte“, Leica Galerie Wetzlar
  • 1990 „Spectacle et Mythes“, Collection Musée Ludwig, Goethe-Institut, Centre Culturel Allemand, Paris
  • 1992 „Photographien 1972 – 1992“ Landesvertretung Saarland, Bonn
  • 1992 „Deutsche sehen Deutsche“, Historisches Museum, Frankfurt am Main
  • 1995 „Photographie gegen den Krieg“, Lichtbild – Galerie, Worpswede
  • 1996 „Die verlassenen Schuhe“, Bonn, Rheinisches Landesmuseum
  • 1997 „Der fixierte Blick“, Leverkusen, Bayer AG, Auswahl der Sammlung Rheinisches Landesmuseum, Bonn
  • 1998 „Signaturen des Sichtbaren. Ein Jahrhundert der Photographie in Deutschland.“ Galerie am Fischmarkt, Erfurt
  • 2000 „Zeitgenössische Positionen der Architekturphotographie“. Museum Ludwig, Köln
  • 2001 „Acht Fotografen-innen und ihr Lehrer“ infocus – Galerie am Dom – Burkhard Arnold, Köln
  • 2003–2004 „Von Körpern und anderen Dingen – Deutsche Photographie im 20. Jahrhundert.“ Kuratoren: Klaus Honnef, Gabriele Honnef.

Literatur/Bibliografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „Burkhard Jüttner. Photographien 1972 – 1992“, Landesvertretung Saarland, Bonn 1992.
  • „Deutsche sehen Deutsche“, Historisches Museum, Frankfurt am Main 1992
  • „Die verlassenen Schuhe“, Klaus Honnef, Brigitte Schlüter, Barbara Kückels, Edition Braus.
  • „Der fixierte Blick. Deutschland und das Rheinland im Fokus der Fotografie.“ Auswahlkatalog der Fotografischen Sammlungen im Rheinischen Landesmuseum Bonn und der Sammlung Gesellschaft Photo Archiv, Leverkusen 1997.
  • „Photographie des 20. Jahrhunderts“, Museum Ludwig, Taschen Verlag (D, GB, F), Köln 1997
  • „Signaturen des Sichtbaren. Ein Jahrhundert der Fotografie in Deutschland“, Ausstellungs-Katalog Galerie am Fischmarkt, Erfurt 1998
  • „Von Körpern und anderen Dingen. Deutsche Photographie im 20. Jahrhundert.“ Klaus Honnef und Gabriele Honnef, Harling, Ausstellungskatalog

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]