Chatos Land

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Filmdaten
Deutscher TitelChatos Land
OriginaltitelChato's Land
ProduktionslandGroßbritannien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1972
Länge100 Minuten
AltersfreigabeFSK 16[1]
Stab
RegieMichael Winner
DrehbuchGerald Wilson
ProduktionMichael Winner
MusikJerry Fielding
KameraRobert Paynter
SchnittFrederick Wilson
Besetzung

Chatos Land (Originaltitel: Chato´s Land) ist ein britischer Western des Regisseurs Michael Winner aus dem Jahr 1972 mit Charles Bronson in der Hauptrolle.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Halbblut Chato erschießt den Sheriff einer Stadt, nachdem dieser ihn verspottet, bedroht, diskriminiert und schließlich versucht hat zu ermorden, als er sich wehrte. Chato flüchtet daraufhin aus der Stadt. Es dauert nicht lange und schon ist er das Gespräch der ganzen Stadt. Die Bewohner, denen die Indianer ohnehin schon ein Dorn im Auge sind, werden nun noch viel wütender und aufgebrachter. Bürgerkriegsveteran Quincy Whitmore stellt daraufhin kurzerhand eine Gruppe zusammen, die Chato jagen und töten soll.

Nach einem langen und staubigen Ritt in die Wüste trifft die Gruppe auf ein Steinhaus. In dem Haus leben eine Frau und ein Junge. Es stellt sich heraus, dass es sich dabei um Chatos Frau und dessen Sohn handelt. Die Männer nehmen die Frau als Geisel und vergewaltigen sie. Dem Jungen hingegen gelingt die Flucht. Nicht aber Chatos Bruder; er will Chatos Frau zur Hilfe eilen, wird jedoch angeschossen und auf einem Scheiterhaufen lebendig verbrannt.

Chato gelingt es später seine Frau zu befreien und seine Familie in Sicherheit zu bringen. Sein Junge hatte ihn aufgespürt und alles erzählt, was geschah. Die Gruppe zieht weiter, doch ihre Kräfte schwinden immer mehr. Das Wasser wird knapp, es kommt immer häufiger zu Streitigkeiten innerhalb der Gruppe und sie haben sich im kahlen Land hoffnungslos verirrt.

Nun ist der Zeitpunkt für Chatos Rache gekommen; er lauert der Gruppe im Gebirge auf und beginnt, einen nach dem anderen zu töten. So schnell sind aus den Jägern die Gejagten geworden, denn die Gruppe um Quincy Whitmore hat in ihrem Eifer vergessen, dass sie Chatos Land betreten haben. Die gnadenlose Dezimierung durch Chatos Hand lässt die Einheit der Gruppe zerbrechen. Die Spaltung der Truppe in die, die Chato weiterhin jagen und die anderen, die sich zurückziehen wollen, endet damit, dass sich einige Mitglieder gegenseitig ermorden. Als die Truppe durch Chato und die gegenseitigen Ermordungen schließlich bis auf einen Verfolger reduziert ist, wird dieser von Chato final getötet.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joe Hembus stellt fest, Chatos Land sei „einer der wenigen Filme mit einem überzeugenden indianischen Helden und Bronsons beste Leistung in diesem Fach.“[3]
  • Phil Hardy kritisiert Winners Regie „mit ihrer übermäßigen Benutzung des Zooms und ihrer lächerlichen (...) Day-for-Night-Kameraarbeit.“[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Chatos Land. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Mai 2004 (PDF; Prüf­nummer: 44 812 V/DVD).
  2. Chatos Land. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  3. Joe Hembus: Western-Lexikon - 1272 Filme von 1894-1975. Carl Hanser Verlag München Wien 2. Auflage 1977. ISBN 3-446-12189-7. S. 86
  4. Phil Hardy: The Encyclopedia of Western Movies. Woodbury Press Minneapolis 1984. ISBN 0-8300-0405-X. S. 330