Christian Barthen

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Christian Barthen (* 30. März 1984 in Saarbrücken) ist ein deutscher Organist, Pianist, Cembalist und Kirchenmusiker.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barthen wurde schon während seiner Schulzeit als Jungstudent in die Orgelklasse von Wolfgang Rübsam an der Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken aufgenommen. Nach dem Abitur am Willi-Graf-Gymnasium Saarbrücken studierte er, ebenfalls an der Hochschule für Musik Saar, in den Orgelklassen von Wolfgang Rübsam und Andreas Rothkopf und in den Klavierklassen von Robert Leonardy und Jean Micault. Ein weiterer Studienschwerpunkt, mit dem er sich im Rahmen eines Cembalostudiums bei Lutz Gillmann befasst hat, ist die Alte Musik. 2011/12 führten ihn private Studien zu Philippe Lefebvre an die Kathedrale Notre-Dame von Paris. Seine Studien schloss er mit dem A-Examen für Evangelische Kirchenmusik (Master of Church Music A), dem Diplom in Musikpädagogik für Klavier und Cembalo sowie der Konzertreifeprüfung mit Auszeichnung (Master of Arts - Organ Performance) ab. Darüber hinaus nahm er 2012 ein Orgelstudium in der Solistenklasse von Ludger Lohmann an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart auf, welches er 2014 mit dem Konzertexamen (Soloist Diploma - Organ Performance) abschloss. Zudem geht er daneben einer umfangreichen Tätigkeit als Konzertorganist in Deutschland und im europäischen Ausland nach. Sein Repertoire umfasst alle Epochen und Stile, sein besonderes Interesse gilt jedoch der Orgelmusik des 19. und 20. Jahrhunderts sowie dem Orgelwerk von Johann Sebastian Bach.

Seit 1997 arbeitete er als Kirchenmusiker an unterschiedlichen Standorten im Saarland. So war er unter anderem Assistent von Theo Brandmüller an der Ludwigskirche in Saarbrücken. Im März 2015 wurde er zum Organisten der großen Link-Orgel und zum Kantor der evangelischen Stadtkirche in Giengen an der Brenz gewählt. Diese Stelle trat er im Mai 2015 an. Außerdem arbeitet er im Bereich Orgel als privater Musikpädagoge.

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006
    • 1. Preis beim „Horst-Dieter Veeck“ Orgelwettbewerb der Hochschule für Musik Saar
    • 1. Preis beim internationalen Orgelwettbewerb Förderpreis Musik im Kloster Saarn der Stadt Mülheim an der Ruhr[1]
  • 2007
    • Stipendium der Elisabeth-und-Bruno-Meindl-Stiftung
    • 2. Preis beim internationalen „Johann Sebastian Bach“ Orgelwettbewerb der Landeshauptstadt Wiesbaden[2]
    • Publikumspreis beim internationalen „Johann Sebastian Bach“ Orgelwettbewerb der Landeshauptstadt Wiesbaden
  • 2008
    • 1. Preis beim internationalen Klavierwettbewerb „Madeleine de Valmalete“ der Stadt Paris, als Klavierduo mit der Pianistin Maria Haupenthal[3]
  • 2011
    • 2. Preis beim internationalen Orgelwettbewerb der Stadt Korschenbroich
    • 1. Preis beim internationalen Orgelwettbewerb von St. Maurice d´Agaune
    • Franz Liszt-Sonderpreis beim internationalen Orgelwettbewerb von St. Maurice d´Agaune

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Max Reger: Orgelwerke Vol. 13.

  • Fantasie und Fuge c-Moll op. 29; Nr. 7-12 aus den Monologen op. 63; 1. Sonate fis-Moll op. 33.

Max Reger: Orgelwerke Vol. 16.

  • Drei Orgelstücke op. 7; "Die Schule des Triospiels"; Nr. 36-38 aus den 52 Choralvorspielen op. 67; Präludium und Fuge c-Moll o. op.; Präludium und Fuge d-Moll o. op.; Toccata und Fuge in d-Moll BWV 913.

Orgelwerke ... großen Stils

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 6. Internationaler Orgelwettbewerb im Kloster Saarn/Mülheim an der Ruhr (Memento vom 14. September 2012 im Webarchiv archive.is)
  2. Preisträger des Bachpreises der Landeshauptstadt Wiesbaden
  3. HFM-Klavierduo gewinnt mit Auszeichnung beim Concours international de Piano „Madeleine de Valmalete“ von Paris (Memento vom 10. September 2012 im Webarchiv archive.is), Mitteilung vom 28. Januar 2008.
  4. Preisträger des 22. Internationalen Orgelwettbewerbs 2010 in Chartres