Christian Solmecke

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Christian Solmecke

Christian Solmecke (* 13. November 1973 in Hagen) ist ein deutscher Rechtsanwalt und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Jurastudium an der Universität Bochum und der Universität zu Köln absolvierte Solmecke 2001 ein Master-of-Laws-Studium (LL.M.) im Bereich IT-Recht an den Universitäten Hannover und Leuven (Belgien). Bis 2004 war er darüber hinaus als freier Journalist und Radiomoderator für den WDR tätig. Seit 2010 ist Solmecke Partner der Kölner Kanzlei „Wilde Beuger Solmecke“. Dort vertritt er Mandanten in den Bereichen des Medien- und IT-Rechts.[1][2]

2010 gründete Solmecke zusammen mit Ralf Höcker, Klemens Skibicki und Frank Mühlenbeck das Deutsche Institut für Kommunikation und Recht im Internet (DIKRI) an der Cologne Business School. Solmecke leitet das Institut zusammen mit Mühlenbeck als Geschäftsführer.[3] Er ist Vorstandsmitglied der Initiative Nachrichtenaufklärung im Bereich Recht.[4]

Tätigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Solmecke erstritt im Jahr 2012 ein Urteil zur Haftung von Eltern für ihre minderjährigen Kinder vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe nach dem Eltern nicht für ihre Kinder haften, sofern sie einer gewissen Aufklärungspflicht nachgekommen sind.[5] Im Jahr 2017 erreichte Solmecke vor dem Bundesgerichtshof, dass Familienmitglieder sich nicht gegenseitig ausspionieren müssen, um eine Filesharing-Tat aufzuklären.[6][7] Er trat darüber hinaus in TV-Talkshows und Expertenrunden zum Thema Social-Media-Recht oder IT-Recht auf [8] und schreibt für die Tageszeitung Express die wöchentliche Kolumne „Recht im Netz“.[9]

Auf YouTube betreibt Solmecke in Zusammenarbeit mit seiner Kanzlei einen Kanal, in dem er sich mit rechtlichen Themen, vor allem aus dem Internet- und IT-Recht, befasst. Über dieses Medium erreicht Solmecke um die 160.000 Abonnenten.[10] Dabei arbeitet er auch mit anderen Rechtsanwälten zusammen, so war etwa anfangs häufig Rainer Pohlen zu Gast, um über das Strafrecht zu reden.[11]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher

Als Herausgeber

Fachzeitschriften

Solmecke hat mehrere Beiträge in der Fachzeitschrift Multimedia und Recht (MMR) veröffentlicht.[12]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christian Solmecke: Ärger um Marco-Reus-Foto: Bei Facebook geteilt. Hamburger Morgenpost, 23. März 2015, abgerufen am 22. November 2015.
  2. Universität zu Köln: Referenten im Überblick, abgerufen am 22. November 2015.
  3. Website des Deutschen Instituts für Kommunikation und Recht im Internet - DIKRI. Abgerufen am 22. November 2015.
  4. Initiative Nachrichtenaufklärung: Jury der Initiative Nachrichtenaufklärung. Abgerufen am 22. November 2015.
  5. Bundesgerichtshof: Bundesgerichtshof zur Haftung von Eltern für illegales Filesharing ihrer minderjährigen Kinder. 15. November 2012, abgerufen am 22. November 2015.
  6. dpa: BGH zu illegalen Uploads. Süddeutsche.de, 7. März 2017, abgerufen am 8. Mai 2017.
  7. Holger Bleich: P2P-Abmahnungen: BGH entschärft Beweislast für Anschlussinhaber. Heise Online, 6. März 2017, abgerufen am 8. Mai 2017.
  8. Wilde Beuger Solmecke: TV-Auftritte. Abgerufen am 22. November 2015.
  9. Christian Solmecke: Beitragsserie – Recht im Netz. Express, abgerufen am 22. November 2015.
  10. Kanzlei WBS. Abgerufen am 20. Juli 2017 (deutsch).
  11. YouTube Kanal von Christian Solmecke: Kanzlei WBS. Abgerufen am 14. Mai 2017 (deutsch).
  12. Beiträge von Christian Solmecke in der Fachzeitschrift MMR. Abgerufen am 22. November 2015.