Christian Tetzlaff

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Christian Tetzlaff (* 29. April[1] 1966 in Hamburg) ist ein deutscher Violinist.

Er stammt aus einem Pfarrhaushalt[2] und hat drei Geschwister.[3][4]

Tetzlaff studierte an der Musikhochschule Lübeck bei Uwe-Martin Haiberg sowie in den Vereinigten Staaten am College-Conservatory of Music Cincinnati. Sein Repertoire als Solist umfasst Werke von Johann Sebastian Bach bis György Ligeti. Christian Tetzlaff hat mit fast allen bekannten Orchestern Europas, so etwa den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouw-Orchester, den Wiener Philharmonikern und dem Tonhalle-Orchester Zürich, zusammengearbeitet. 2014/15 trat er als Artist in Residence bei den Berliner Philharmonikern als Solist und Dirigent von Kammermusikwerken auf und spielte als Solist zusammen mit dem Dirigenten Simon Rattle Brahms' Violinkonzert. Seit 1992 ist er Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg.

Tetzlaff spielt eine Geige von Stefan-Peter Greiner. Mit seiner Schwester, der Cellistin Tanja Tetzlaff, arbeitet er von Zeit zu Zeit im 1994 gegründeten Tetzlaff-Quartett zusammen.[5][2]

Hervorgetreten ist er u. a. durch seine Wiedergabe der Violin-Werke von Jean Sibelius. Er verzichtet auf Facebook-Aktivitäten.[2][6]

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christian Tetzlaff lebt mit seiner Familie in Berlin.[6]

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2000 wurde Tetzlaff mit dem Brahms-Preis der in Heide ansässigen Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein ausgezeichnet.[7]

Musical America benannte ihn zum Instrumentalist of the Year 2005.[8]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Selbstauskunft in der Berliner Morgenpost vom 20. Juni 2015, S. 17
  2. a b c swr.de, Family Affairs, abgerufen am 25. Dezember 2020.
  3. concerti.de vom 27. April 2016, Gefühle auf vier Saiten, abgerufen am 26. Dezember 2020.
  4. deutschlandfunkkultur.de vom 21.April 2018: Glühend verehrt, schmerzlich entzaubert, Tanja Tetzlaff, Cellistin, abgerufen am 27. Dezember 2020.
  5. tagesspiegel.de vom 26. April 2017, Eine Epoche verglüht, abgerufen am 25. Dezember 2020.
  6. a b Tausend Tode vor Angst und Schönheit: Interview von Hartmut Welscher im VAN Magazin (23. Dezember 2015), abgerufen am 25. Dezember 2020.
  7. Träger des Brahms-Preises brahms-sh.de, abrufbar am 25. Dezember 2020.
  8. Dennis D. Rooney: INSTRUMENTALIST OF THE YEAR 2005. musical america worldwide, abgerufen am 30. Juni 2015 (englisch).