Christian Weymayr

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Christian Weymayr (* 1961) ist ein deutscher Autor sowie Wissenschafts- und Medizinjournalist.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weymayr studierte Biologie in Regensburg und Hamburg.[1] Er promovierte 1993 an der Universität Hamburg zum Thema "Strukturuntersuchungen an Schneckengalactanen mit Hilfe monoklonaler Antikörper und sequentiellem Smith-Abbau".[2] Er war Jungredakteur bei der Zeit, Medizinredakteur bei Ergo und verantwortlicher Redakteur beim Medien-Service Wissenschaft. Von 1998 bis 2014 war Weymayr als freier Wissenschafts- und Medizinjournalist tätig. Während dieser Zeit war er Redakteur des Magazins research der Bayer AG und schrieb als freier Redakteur für brand eins. Weymayr spezialisierte sich später zunehmend auf den Bereich Patienteninformation. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zu medizinischen Themen und ein gefragter Experte.[3][4][5][6] Weymayr ist Dozent für Medizinjournalismus an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen. Er lebt in Herne und engagiert sich in seiner Freizeit in einer Theatergruppe.[7][8]

Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2009 engagiert sich Weymayr für den IGeL-Monitor, seit 2015 als Projektleiter[7] und ist Mitbegründer und Gutachter für den Medien-Doktor, einem Portal für journalistische Gutachten.[9] Zudem war Weymayr an der Entwicklung des interaktiven Entscheidungshilfetools DecisionCube beteiligt. Er gehört der Arbeitsgruppe Gute Praxis Gesundheitsinformation im Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin an. Weymeyr ist Mitglied im Wissenschaftsrat der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften und im Münsteraner Kreis.[7]

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christian Weymayr, Klaus Koch: Mythos Krebsvorsorge – Schaden und Nutzen der Früherkennung. Eichborn, Frankfurt am Main 2003, ISBN 978-3821839509
  • Christian Weymayr: Hippokrates, Dr. Röntgen & Co. – berühmte Pioniere der Medizin. Bloomsbury Kinderbücher & Jugendbücher, Berlin 2007, ISBN 978-3-8270-5169-1
  • Kooperationsgemeinschaft Mammographie, Deutsches Krebsforschungszentrum – Krebsinformationsdienst (Hrsg.): Mammographie-Screening – Früherkennung von Brustkrebs, was Sie darüber wissen sollten eine Informationsbroschüre für Frauen. 2. Auflage. Deutsches Krebsforschungszentrum, Krebsinformationsdienst, Heidelberg 2009.
  • Christian Weymayr, Helge Ritter: Roboter – was unsere Helfer von morgen heute schon können. Bloomsbury Kinderbücher & Jugendbücher, Berlin 2010, ISBN 978-3-8270-5360-2
  • Christian Weymayr, Nicole Heißmann: Die Homöopathie-Lüge – so gefährlich ist die Lehre von den weißen Kügelchen. Piper, München, Zürich 2012, ISBN 978-3-492-05536-9.
  • "Leitlinienprogramm Onkologie" der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V., der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. und der Deutschen Krebshilfe e.V. (Hrsg.): Melanom – ein Ratgeber für Patientinnen und Patienten. Office des Leitlinienprogrammes Onkologie, Berlin 2014.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. GWUP - Die Skeptiker - Dr. Christian Weymayr. Abgerufen am 10. Juni 2019.
  2. Belegexemplar DNB 930562631 bei der Deutschen Nationalbibliothek.
  3. mdr.de: Was nutzt kostenpflichtige Früherkennung? - Interview mit Dr. Christian Weymayr | MDR.DE. Abgerufen am 10. Juni 2019.
  4. Eva Voß: Dr. Christian Weymayr, Journalist: Homöopathie: Der Kritiker. Abgerufen am 10. Juni 2019.
  5. Individuelle Gesundheitsleistungen - Nutzen oft zweifelhaft. Abgerufen am 10. Juni 2019 (deutsch).
  6. Harald Neuber: "Homöopathie ist institutionalisierter Geisterglaube". Abgerufen am 10. Juni 2019.
  7. a b c Weymayr. Abgerufen am 10. Juni 2019.
  8. Ute Eickenbusch: Medizinjournalist Christian Weymayr schreibt eine Komödie. 28. Juni 2014, abgerufen am 10. Juni 2019.
  9. Wer erstellt die Gutachten? | Medien Doktor Gesundheit. Abgerufen am 10. Juni 2019 (deutsch).