Christian von Pentz (Offizier)

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Christian von Pentz, 1917 beim 70. Geburtstag seines Schwiegervaters

Christian Alexander Franz von Pentz (* 21. Januar 1882 in Gremmelin; † 21. Februar 1952 in Hamburg) war ein deutscher Offizier und Adjutant Paul von Hindenburgs in der Obersten Heeresleitung im Ersten Weltkrieg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er entstammte dem mecklenburgischen Adelsgeschlecht von Pentz. 1900 trat er in die Preußische Armee ein. Als Oberleutnant im 2. Hannoverschen Dragoner-Regiment Nr. 16 heiratete Pentz am 21. November 1912 in Hannover Annemarie von Hindenburg, eine Tochter des späteren Generalfeldmarschalls Paul von Hindenburg.

Als sein Schwiegervater während des Ersten Weltkriegs erst zum deutschen Oberkommandierenden im Osten (1914), schließlich sogar zum Chef des deutschen Generalstabs (1916) befördert wurde, geriet auch Pentz in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Als Adjutant Hindenburgs kam er ins Oberste Hauptquartier der Obersten Heeresleitung in Spa.[1]

Nach der deutschen Kriegsniederlage 1918 und der Gründung der Weimarer Republik 1919 wurde Pentz in die Reichswehr übernommen. Dort kommandierte er u. a. eine Eskadron des 13. (Preußisches) Reiter-Regiments in Lüneburg und war bei seiner Beförderung zum Major am 1. Februar 1926 im Stab des Regiments in Hannover tätig. 1931 schied er als Oberstleutnant aus dem Militärdienst.

Pentz' Ehe entstammen vier Kinder: Christa Maria Frieda Gertrud (* 5. November 1913), Viktoria Sibylle Dorothee Petra (* 27. Juni 1918), Renate Sabine Annemarie (* 14. August 1922) und Bernd Dieter Alexander Paul Wilhelm (* 4. Februar 1925, † 11. August 1944).

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans Joachim Gotthelf von Brockhusen-Justin: Der Weltkrieg und ein schlichtes Menschenleben. 1928, S. 290, DNB 572772866.
  2. a b c d e f g h i j k l m n Rangliste des Deutschen Reichsheeres. E.S. Mittler & Sohn, Berlin 1930, S. 120.