Christopher A. Wray

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Christopher Wray (2017)

Christopher Asher Wray (* 17. Dezember 1967 in New York City) ist ein US-amerikanischer Jurist und Regierungsbeamter. Seit dem 2. August 2017 ist er Direktor des FBI.

Wray studierte bis 1992 Rechtswissenschaften an der Yale University. 1997 begann er seine Karriere als Assistenz-Bundesanwalt (Assistant United States Attorney) an einem Bezirksgericht in Georgia. 2001 wechselte er in das Justizministerium der Vereinigten Staaten; von 2003 bis 2005 leitete er in dem Ministerium, von George W. Bush ernannt, als Assistant Attorney General die Abteilung für Straftaten (Criminal Division) und arbeitete unter James Comey. 2005 trat er zurück und war danach bis 2017 für die Anwaltskanzlei King & Spalding tätig.

Am 7. Juni 2017 nominierte ihn US-Präsident Donald Trump für die Nachfolge des entlassenen FBI-Direktors James Comey. Am 1. August 2017 wurde Wray als solcher vom Senat mit 92 zu 5 Stimmen bestätigt und am Tag darauf vereidigt.[1] Bei der öffentlichen Wiederholung seiner Vereidigung am 28. September des Jahres war Trump als erster Präsident in der amerikanischen Geschichte nicht anwesend, da das FBI wegen seiner möglichen Verbindungen zu Russland ermittelt; dieselbe Einmaligkeit gilt für Wrays ferngebliebene Vorgänger Robert Mueller und Comey.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Christopher A. Wray – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Senate confirms Wray as next FBI director. In: The Washington Post, 1. August 2017.
  2. Trump skips ceremony for FBI director amid Russia investigation. In: Politico, 28. September 2017.