William Hedgcock Webster

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
William Hedgcock Webster

William Hedgcock Webster (* 6. März 1924 in St. Louis, Missouri) ist ein US-amerikanischer Jurist und ehemaliger Regierungsbeamter. Er war von 1978 bis 1987 Direktor des FBI und danach von 1987 bis 1991 Direktor der CIA.

Nachdem er als Leutnant in der United States Navy während des Zweiten Weltkriegs diente, studierte er am Amherst College bis 1947 und an der Washington University Law School bis 1949. Anschließend arbeitete er von 1949 bis 1960 und wieder von 1962 bis 1970 als Anwalt in St. Louis. 1951 und 1952 war der Leutnant wieder im Dienst der US Navy für den Koreakrieg.[1][2]

Er war Bundesstaatsanwalt für den östlichen Bezirk von Missouri von 1960 bis 1961. 1970 wurde er zum Bundesrichter für den Östlichen Bezirk von Missouri ernannt; 1973 wurde er als Nachfolger von Marion Charles Matthes zum Richter am Bundesberufungsgericht des achten Gerichtskreises befördert. 1978 trat er von diesem Amt zurück, um Leiter der FBI zu werden, und später der CIA. Seit seinem Ausscheiden aus öffentlichen Ämtern ist er als Anwalt in Washington, D.C. tätig.[1][2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b William Hedgcock Webster. 7. Juli 2008, abgerufen am 7. Mai 2018 (englisch).
  2. a b Webster, William Hedgcock. Abgerufen am 7. Mai 2018 (englisch).