Codó

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Codó
Koordinaten: 4° 27′ S, 43° 53′ W
Karte: Maranhão
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Codó
Codó auf der Karte von Maranhão
Basisdaten
Staat Brasilien
Bundesstaat Maranhão
Stadtgründung 16. April 1896
Einwohner 122.597 (Schätzung 2018)
Stadtinsignien
Codo bandeira.jpg
CodoBrasao120.jpg
Detaildaten
Fläche 4361,344 km²
Bevölkerungsdichte 27,05 Ew./km2
Höhe 47 m
Gewässer Rio Itapecuru und Rio Codozinho
Postleitzahl 65400000
Vorwahl 99
Zeitzone UTC-3
Stadtvorsitz Francisco Nagib (PDT) (2017–2010)[1]
Website www.codo.ma.gov.br
Igreja de São Sebastião (katholische Kirche in Codó)
Igreja de São Sebastião (katholische Kirche in Codó)

Codó, amtlich portugiesisch Município de Codó, ist eine Stadt im brasilianischen Bundesstaat Maranhão. Sie hatte im Jahr 2010 etwa 118.000 Einwohner. Die Bevölkerung wurde zum 1. Juli 2018 auf 122.597 Einwohner geschätzt, die auf einer Fläche von rund 4.361 km² leben.[2]

Die Bevölkerung in Codó ist überwiegend katholisch. Außerdem hat die Stadt viele protestantische Anhänger und eine beträchtliche Anzahl Religionen afrikanischer Herkunft. Wichtige Stadtteile in Codó sind: Bairro Codó Novo (Neu-Codo), São Sebastião, São Franciso, Trizidela and Centro.

Wichtige Firmen aus Codó: Empresa FC Oliveira, Grupo Gomes, Grupo Figueiredo. Codó liegt 300 km südlich von São Luís, der Hauptstadt Maranhãos. Die Stadt ist erreichbar durch die Bundesstraße BR-316.

Codó verfügt über einen kleinen Flughafen (Aeroporto de Codó), der seit langem nicht mehr in Betrieb ist, aber dennoch ein Ort ist, den die Codoenser für sportliche Aktivitäten benutzen.

Die Politik in der Stadt wird seit langem von nur zwei Interessengruppen bestimmt. Die eine Gruppe wird von dem reichsten Mann der Stadt, Francisco Carlos de Oliveira, geführt, die andere von der Familie Figueiredo.

Codó verfügt über viele katholische Kirchen. Die Igreja (Kirche) Santa Teresinha, im Stadtteil Codó Novo, die Igreja São Sebastião, im Stadtteil mit demselben Namen, Igreja São Franciso, São Raimundo und Igreja da Matriz.

Die Anhänger des Protestantismus gehen zur Assembleia de Deus, Igreja Batista u. a.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • José Carlos Melo (1930–2017), römisch-katholischer Ordensgeistlicher, Erzbischof von Maceió
  • França (* 1976), Fußballspieler

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Codó – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Francisco Nagib 12 (Prefeito). In: com.br. Eleições 2016, abgerufen am 20. November 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  2. IBGE: Codó – Panorama. In: cidades.ibge.gov.br. Abgerufen am 8. November 2018 (brasilianisches Portugiesisch).