Düzce

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Dieser Artikel behandelt die türkische Stadt Düzce, für die Provinz siehe Düzce (Provinz).

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Düzce
Wappen von Düzce
Düzce (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Düzce
Koordinaten: 40° 51′ N, 31° 9′ O40.84166666666731.158333333333Koordinaten: 40° 50′ 30″ N, 31° 9′ 30″ O
Einwohner: 135.557[1] (2012)
Telefonvorwahl: (+90) 380
Postleitzahl: 81 000
Kfz-Kennzeichen: 81
Struktur und Verwaltung (Stand: 2013)
Bürgermeister: İsmail Bayram (AKP)
Webpräsenz:
Landkreis Düzce
Einwohner: 207.681[1] (2012)
Fläche: 739 km²
Bevölkerungsdichte: 281 Einwohner je km²

Düzce ist die Hauptstadt der westlichen Schwarzmeerprovinz Düzce der Türkei. Die Stadt wurde 1944, 1957, 1967 und am 17. August 1999 von den Erdbeben in der näheren Umgebung zum Teil schwer beschädigt, das Beben von 12. November 1999 machte die Stadt fast dem Erdboden gleich.

Die Stadt liegt fast genau in der Mitte der Strecke Ankaraİstanbul. Nach dem letzten Erdbeben erlangte sie den Status einer Provinzhauptstadt, zuvor war sie der Provinz Bolu angegliedert.

Großindustrie gibt es nicht. Größere Betriebe mit bis zu 1000 Beschäftigten sind aber vorhanden, dabei sind Waffenhersteller sehr stark vertreten.

Allgemeiner Zustand der Provinzhauptstadt Düzce[Bearbeiten]

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Die Provinzhauptstadt Düzce, vor allem die Sektoren Landwirtschaft, Industrie und Tourismus - profitiert sehr von der geografischen Lage zwischen Istanbul und Ankara, die beide relativ nahe liegen.

Die Erdbeben, die am 17. August und 12. November 1999 die Stadt heimgesucht haben, hinterließen einen enormen Schaden: 980 Menschen starben, 81 Prozent des gesamten Wohnungsbestands sowie 87 Prozent der gesamten Gewerbefläche wurden vernichtet.

Infolge des Erdbebens nahm auch der wirtschaftliche Erfolg ab, die noch vorhandenen Gewerbe erreichten nur 15 bis 20 Prozent ihrer Kapazitäten. Produktionstopps hatten zur Folge, dass In- und Auslandsmärkte verloren gingen.

Düzce wurde kurz nach dem Erdbeben vom 12. November am 9. Dezember 1999 mit einem Gesetz entsprechenden Erlass zur 81. Provinzhauptstadt erklärt. Neben den Problemen der normalen baulichen Investitionen begannen die Maßnahmen zur Errichtung der institutionellen Infrastruktur einer Provinzhauptstadt.

Neubau nach dem Erdbeben[Bearbeiten]

7.850 Wohnungen wurden vom Staat kurzfristig neu errichtet, jedoch waren etwa 17.000 zerstört, so dass einige weiterhin in mittelschwer beschädigten Wohnungen leben mussten. Mit den neu errichteten Wohnungen wurde zunächst ein Teil der alten Wohnungseigentümer bedient.

Die Wohnungsnot wird unter anderem durch die hinzukommenden Mieter, die ins Erwachsenenalter eintretenden Jugendlichen, die Ernennung von Düzce zur Provinzhauptstadt, Erklärung zum Subventionsgebiet und die Errichtung einer Universität weiter verschärft. Die Stadt wächst infolgedessen sehr schnell, der Bedarf an Wohnungen wird mittelfristig auf etwa 40.000 geschätzt.

Bevölkerungswachstum[Bearbeiten]

Die Stadtbevölkerung von Düzce wuchs zwischen 1985 und 1997 insgesamt um 27 Prozent, zwischen 1995 und 2000 sogar um 30,7 Prozent. Im Vergleich ist diese Bevölkerungswachstumrate höher als der Durchschnitt in der Türkei, jedoch niedriger als die Wachstumsrate der Stadtbevölkerung.

Wirtschaft und Arbeitsmarkt[Bearbeiten]

Der Anteil der Erwerbstätigen beträgt bei den über 14-Jährigen 66 %, bei der männlichen Bevölkerung 77 % und bei den Frauen 55 %.

Die männlichen Erwerbstätigen sind überwiegend im Dienstleistungssektor und in der Industrie, die Frauen neben dem Dienstleistungssektor auch in der Landwirtschaft beschäftigt. Die Arbeitslosenquote beträgt 17,7 Prozent, überwiegend Jugendliche.

Von einigen Bewohnern werden Haselnüsse angebaut, um ihr Einkommen zu erhöhen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Düzce – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik, abgerufen 20. Juni 2013