DIN 5009

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Logo des Deutschen Instituts für Normung DIN 5009
Bereich Gestaltung von Schriftstücken, Diktate
Titel Diktierregeln
Kurzbeschreibung: Regeln für ein schreibgerechtes Diktieren
Letzte Ausgabe 12.1996
ISO

Die DIN-Norm DIN 5009 (Diktierregeln) legt Regeln für ein schreibgerechtes Diktieren fest. Sie erschien erstmals im Juni 1983, damals noch unter der Bezeichnung Regeln für das Phonodiktat. Im Dezember 1996 kam die nochmals vereinfachte Überarbeitung heraus.

Als Obmann im Arbeitsausschuss 1.2 des Normenausschusses Bürowesen des Deutschen Instituts für Normung (DIN) war Dipl.-Hdl. Horst Fisch für die ständige Arbeit an DIN 5008 und DIN 5009 zuständig.

Wichtig beim Diktieren ist, dass der Diktierende ebenfalls die Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung (DIN 5008) beherrscht.

DIN 5009 legt beispielsweise fest, wie Hervorhebungen, Zeichen-, Absatz- und Seitenformatierungen sowie Ziffern, Zahlen und Daten diktiert werden. Zum Buchstabieren ist eine Variante der postalischen Buchstabiertafel angegeben. (Das Buchstabierwort „Eszett“ wurde für den gleichnamigen Buchstaben „ß“ hinzugefügt.) Laut Norm ist die Buchstabiertafel für Spracherkennungssysteme ungeeignet.

Die Diktierregeln kommen bevorzugt im Funkverkehr und bei der Phonotypie zum Einsatz.