DJ Fresh

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DJ Fresh

DJ Fresh (* 11. April 1977; eigentlich Daniel Stein) ist ein britischer Dubstep- und Drum-and-Bass-Musiker.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Teenager entdeckte Daniel Stein alias DJ Fresh die Rave-Musik für sich und schaffte sich eine DJ-Ausstattung an. Als Student legte er im Nachtprogramm von Piratensendern in seiner Gegend auf. Ende der 1990er wurde er Mitglied des Drum-and-Bass-Quartetts Bad Company UK. Sie gründeten das Label BC Recordings und riefen außerdem die bekannte Szene-Website Dogs on Acid ins Leben. Nach der Auflösung des Teams 2003 hatte er mit Dalicks / Temple of Doom einen ersten Solohit. Er veröffentlichte weitere Singles und arbeitete als Remixer für Interpreten wie die Pet Shop Boys und Apollo 440. Er gründete mit Breakbeat Punk auch ein eigenes Label. Später schloss er sich mit Adam F zum Label Breakbeat Kaos zusammen. Die gemeinsame Single When the Sun Goes Down kam 2004 ebenfalls in die Charts.

Sein erstes eigenes Album veröffentlichte DJ Fresh 2006 unter dem Titel Escape from Planet Monday. Vier Jahre später folgte Kryptonite, das unter anderem sein Stück Gold Dust in einer Gesangsversion mit der Sängerin Ce’Cile enthielt. Damit kam er erstmals in die Top 40 der UK-Charts. Außerdem wurde er dafür mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.[1]

2011 entstand gemeinsam mit der Sängerin Sian Evans die Single Louder, die in einem Werbespot für den Energiedrink Lucozade Lite zum Einsatz kam. Louder stieg direkt auf Platz 1 der britischen Charts ein und wurde sein erster Nummer-eins-Hit in Großbritannien und erreichte sogar Platinstatus. Einige Monate später nahm er mit Rita Ora die Single Hot Right Now auf. Sie wurde sein zweiter Nummer-eins-Hit und war über England hinaus auch in Europa und Australien erfolgreich. Sie begründete außerdem die erfolgreiche Solokarriere von Rita Ora. 2013 wurde sie für einen Brit-Award als britische Single des Jahres nominiert. Mit The Power zusammen mit Dizzee Rascal hatte er einen weiteren Top-10-Hit. Alle drei Songs wurden auch in das Album Nextlevelism aufgenommen, das im Herbst 2012 erschien und DJ Fresh erstmals eine Platzierung in den Albumcharts brachte.

In den folgenden Jahren gab es weitere Top-5-Hits in Großbritannien wie Earthquake mit Diplo, Dibby Dibby Sound mit Jay Fay und Ms. Dynamite und Gravity mit Ella Eyre. Alle drei Songs wurden auch mit Silber bzw. Gold ausgezeichnet. How Love Begins mit High Contrast und Dizzee Rascal war Anfang 2016 seine 20. Single in den britischen Charts.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK
2006 Escape from Planet Monday Erstveröffentlichung: 2006
2010 Kryptonite Erstveröffentlichung: 2010
2012 Nextlevelism 14 Silber
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. Oktober 2012

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2][1] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK
2003 Dalicks / Temple of Doom 60
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2003
2004 Submarines
Escape from Planet Monday
73
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. Juli 2004
When the Sun Goes Down
Jungle Sound: The Bassline Strikes Back!
68
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2004
(featuring Adam F)
2005 All That Jazz 87
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 2005
(featuring MC Darrison)
Tarantula / Fasten Your Seatbelt 60
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 2005
(Pendulum & Fresh featuring Spyda)
2006 The Immortal / Living Daylights II 87
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 2006
2010 Gold Dust
Kryptonite
24 Gold
(23 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. August 2010
(featuring Ce'Cile)
Lassitude
Kryptonite
98
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. November 2010
(Sigma & DJ Fresh)
2011 Louder
Nextlevelism
1 Platin
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Juli 2011
(featuring Sian Evans)
2012 Hot Right Now
Nextlevelism
28
(12 Wo.)
24
(9 Wo.)
39
(3 Wo.)
1 Platin
(36 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. Februar 2012
(featuring Rita Ora)
The Power
Nextlevelism
6
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Juni 2012
(featuring Dizzee Rascal)
The Feeling
Nextlevelism
13
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. September 2012
(featuring RaVaughn)
Gold Dust
Nextlevelism
22
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. November 2012
(featuring Ms. Dynamite)
2013 Earthquake 4 Gold
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. August 2013
(vs. Diplo featuring Dominique Young Unique)
2014 Dibby Dibby Sound 3 Silber
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2014
(vs. Jay Fay featuring Ms. Dynamite)
Make U Bounce 10
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Juni 2014
(vs. TC featuring Little Nikki)
Flashlight
Halcyon Days
47
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. September 2014
(featuring Ellie Goulding)
2015 Gravity 4 Gold
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Februar 2015
(featuring Ella Eyre)
Believer 58
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Juni 2015
(DJ Fresh & Adam F)
2016 How Love Begins 53
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Februar 2016
(DJ Fresh & High Contrast featuring Dizzee Rascal)

Gastbeiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2][1] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK
2016 Say You Do
(Sigala feat. Imani & DJ Fresh)
5 Silber
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. März 2016

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Auszeichnungen für Musikverkäufe in Großbritannien (BPI, Datenbanksuche)
  2. a b c Chartquellen: DE AT CH UK

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]