Dawn Staley

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Basketballspielerin Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dawn Staley Pix.gif
Dawn Staley at Paradise Jam 2012.jpg
Personenbezogene Informationen
Voller Name Dawn Michelle Staley
Geburtstag 4. Mai 1970
Geburtsort Philadelphia, Pennsylvania,
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Größe 168 cm
Spielerbezogene Informationen
Position Point Guard
College University of Virginia
WNBA Draft 1999, 9. Pick, Charlotte Sting
WNBA-Vereine als Aktive
Jahre Verein
1999–2005
2005–2006
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charlotte Sting
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Houston Comets
Vereine als Aktive
Jahre Verein
1994-1995 FrankreichFrankreich Tarbes Gespe Bigorre
Vereine als Trainerin
Jahre Verein
2000–2008
Seit 2008
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Temple University
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten University of South Carolina
Infobox zuletzt aktualisiert: 22. Juni 2016

Dawn Michelle Staley (* 4. Mai 1970 in Philadelphia, Pennsylvania, Vereinigte Staaten) ist eine ehemalige professionelle Basketball-Spielerin. Sie spielte für die Charlotte Sting und die Houston Comets in der Women’s National Basketball Association als Point Guard.

Als Spielerin für die US Nationalmannschaft gewann sie drei Goldmedaillen und war für die Eröffnungsfeier der Spiele in Athen die Fahnenträgerin für die Vereinigten Staaten.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

College[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staley spielte vier Jahre für das Damen-Basketballteam der University of Virginia. 1991 führte sie ihr Team ins NCAA Women's Division I Basketball Championship-Finale, wo sich das Team den Tennessee Lady Volunteers, dem Damen-Basketballteam der University of Tennessee, geschlagen geben musste.

ABL[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1996 trat sie der ABL bei und spielte in ihrer ersten Saison für die Richmond Rage, mit denen sie bis ins ABL-Finale kam. 1997 wurden die Rage nach Philadelphia umgesiedelt, sodass sie in der Saison 1997/98 für die Philadelphia Rage spielte. Da die ABL nach nur 2 Saisons aufgelöst wurde, musste sie ihre Karriere in der ABL unfreiwillig beenden.

WNBA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem die ABL aufgelöst wurde, wechselte sie wie viele andere ABL-Stars in die WNBA, wo sie im WNBA Draft 1999 von den Charlotte Sting als neunte Spielerin insgesamt ausgewählt wurde. In der Saison 2001 führte sie die Sting bis ins WNBA-Finale, wo sie sich mit den Sting 0:2 den Los Angeles Sparks geschlagen geben musste.

Vor dem Beginn der Saison 2005 gab Staley bekannt, dass dies ihre letzte Saison als Spielerin in der WNBA sei. Am 1. August 2005 wurde Staley zu den Houston Comets transferiert. Die Comets erreichten in dieser Saison die Playoffs, wo sie sich aber den Sacramento Monarchs in den Western Conference Finals 0:2 geschlagen geben mussten. Zum Abschluss ihrer Spielerkarriere spielte sie doch noch die Saison 2006 für das Team aus Houston.

Sie wurde für ihre Leistungen in der WNBA sowohl 2006 in das aus zehn Spielerinnen bestehende WNBA All-Decade Team als auch zum 15-jährigen Jubiläum der Liga im Jahr 2011 zu den WNBA's Top 15 Players of All Time gewählt.

Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für einige Zeit war sie auch auf Vereinsebene in Europa aktiv.

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staley holte mit dem US-amerikanischen Damen-Basketballteam bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta, den Olympischen Spielen 2000 in Sydney und bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen die Goldmedaille. Bei der Eröffnungsfeier der Spiele in Athen war Staley für die Vereinigten Staaten die Fahnenträgerin. Außerdem wurde sie mit dem US-Team 1998 und 2002 Basketball-Weltmeisterin und holte 1994 die WM-Bronze-Medaille.

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2000 bis 2008 trainierte sie das Frauenbasketballteam der Temple University in ihrer Heimatstadt Philadelphia. Unter ihrer Führung gewannen die Owls 172 Spiele und verloren 80. In acht Jahren erreichte das Team sechsmal die Teilnahme am NCAA Tournament.

Im Frühjahr 2008 wechselte sie zu der University of South Carolina in Columbia, SC. In den ersten sieben Jahren ihrer Trainer-Karriere bei den Gamecocks konnte sie das Team kontinuierlich verbessern und erreichte zuletzt 34 Siege zu 3 Niederlagen, gewann die Southeastern Conference reguläre Meisterschaft als auch das Turnier und erreichte die Final Four des NCAA Tournaments in der 2014–2015 Saison.

Seit 2006 ist sie außerdem in verschiedenen Funktionen im Trainerstab des US-Basketballverbands tätig.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dawn Staley – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien