Dekanat Freiburg

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Dekanat Freiburg
Bistum: Freiburg
Dekantsnummer: 06[1]
Seelsorgeeinheiten: 8[2]
Pfarreien: 32[2]
Gläubige: etwa 90.000 (Stand: 1. Januar 2015)[2]
Dekan: Wolfgang Gaber
Stellvertretender Dekan: Johannes Kienzler
Internetseite: katholische-kirche-freiburg.de

Das Dekanat Freiburg (auch Stadtdekanat und Gesamtkirchengemeinde Freiburg) ist seit 1902 Stadtdekanat und seit der Dekanatsreform ab dem 1. Januar 2008 eines von 26 Dekanaten in der römisch-katholischen Diözese Freiburg. Das heutige Dekanat umfasst geographisch das Stadtgebiet Freiburg sowie zusätzlich das Hexental im Südosten (mit Merzhausen, Au, Wittnau und Horben) sowie Gundelfingen im Norden und dem Tuniberg im Südosten (Munzingen und Waltershofen). Sitz des Dekanats ist Freiburg.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzbischof Thomas Nörber organisierte 1901 und 1902 eine Neugliederung der Dekanate des Erzbistums, wonach in den großen Städten (Freiburg, Karlsruhe und Mannheim) jeweils eigenen Stadtdekanate eingerichtet wurden. In der Folge wurde am 23. Januar 1902 das Stadtdekanat Freiburg errichtet. Damit sollte der seelsorgerische Auftrag in dem damals schnell wachsenden großstädtischen Lebensraum erfüllbar bleiben. Seither stellen das Stadtdekanat und die Gesamtkirchengemeinde zwei Institutionen innerhalb des Dekanats Freiburg dar, die das kirchliche Leben mitgestalten und prägen. Neben inhaltlichen Schnittmengen bestehen dabei in der Ausrichtung auch Unterschiede in den pastoralen und verwalterischen Schwerpunkten.[2]

Seit der Dekanatsreform zum 1. Januar 2008 ist das Dekanat Freiburg eines von 26 Dekanaten der römisch-katholischen Diözese Freiburg. Das Dekanat bildet zusammen mit den Dekanaten Neustadt, Endingen-Waldkirch, Breisach-Neuenburg und Schwarzwald-Baar die Region Breisgau/Schwarzwald/Baar des Erzbistums Freiburg.[1]

Das Dekanat besteht seit dem 1. Januar 2015 aus acht (davor zwölf) Seelsorgeeinheiten mit 32 Pfarreien.[3]

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dekanat Freiburg gliedert sich in die folgenden acht Seelsorgeeinheiten:[3]

Seelsorgeeinheiten zugehörige Pfarreien und Filialen
SE Freiburg Mitte Dompfarrei Münster Unserer Lieben Frau (Freiburg im Breisgau) mit der Filiale Adelhauser Kirche Mariä Verkündigung und St. Katharina, St. Martin (Freiburg-Altstadt), Herz-Jesu-Kirche (Freiburg im Breisgau), St. Josef, Heilig Geist
SE Freiburg Nord St. Urban (Freiburg im Breisgau), St. Konrad und Elisabeth (Freiburg im Breisgau), Bruder Klaus und St. Blasius
SE Freiburg Ost St. Barbara, Dreifaltigkeitskirche (Freiburg im Breisgau), St. Hilarius (Freiburg im Breisgau), St. Peter und Paul (Freiburg-Kappel)
SE Freiburg Südwest St. Michael (Freiburg im Breisgau), St. Andreas (Weingarten) und Maria-Magdalena (Freiburg im Breisgau)
SE Freiburg Nordwest Heilige Familie (Mooswald) mit der Filiale St. Thomas (Betzenhausen), St. Albert (Betzenhausen-Bischofslinde), St. Cyriak (Lehen), St. Martin (Hochdorf), St. Petrus-Canisius (Landwasser)
SE Tuniberg St. Stephan, St. Nikolaus
SE Wiehre-Günterstal St. Johann (Freiburg im Breisgau), St. Cyriak und Perpetua (Freiburg im Breisgau), Maria Hilf (Freiburg im Breisgau) und Liebfrauen
SE St. Georgen-Hexental St. Georg (Freiburg im Breisgau), St. Peter und Paul (Freiburg-Sankt Georgen) mit Vauban, St. Gallus (Merzhausen) mit St. Johannes (Au), Mariä Himmelfahrt (Wittnau), St. Agatha (Horben)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Erzbistum Freiburg: Region Breisgau / Schwarzwald / Baar. Online auf www.erzbistum-freiburg.de. Abgerufen am 4. Mai 2016.
  2. a b c d e Katholisches Stadtdekanat Freiburg: Wir über uns. Online auf www.katholische-kirche-freiburg.de. Abgerufen am 5. April 2016.
  3. a b Katholische Kirche Freiburg: Die Seelsorgeeinheiten im Stadtdekanat Freiburg. Online auf www.katholische-kirche-freiburg.de. Abgerufen am 5. April 2016.