Deutsche Akkreditierungsstelle

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Die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) ist die nationale Akkreditierungsstelle mit Sitz in Berlin.

Gründungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der europäischen Verordnung (EG) Nr. 765/2008 (Artikel 4 Absatz 1) müssen alle EU-Mitgliedstaaten ab 1. Januar 2010 eine einzige nationale Akkreditierungsstelle benennen. Hierzu musste die Dachorganisation Deutscher Akkreditierungsrat (DAR) mit den folgenden vier Fachgesellschaften für bestimmte Gebiete zur DAkkS fusionieren:

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die DAkkS ist eine privatwirtschaftliche Organisation, die beliehene hoheitliche Aufgaben wahrnimmt. Bei Tätigkeiten der hoheitlichen Akkreditierung unterliegt die DAkkS dem deutschen Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) und weiteren verwaltungsrechtlichen Vorgaben.[1]

Die GmbH-Anteilseigner der DAkkS sind jeweils zu einem Drittel:

Die Bundesländer wurden primär beteiligt, um die bestehenden Organisationen der Länder leichter in die DAkkS zu überführen, „wodurch parallele Strukturen und Aktivitäten auf Landesebene verzichtbar werden“.[2]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer gemeinsamen Erklärung kritisierten Eurolab-D, der Verband der Materialprüfungsanstalten (VMPA) e.V. und der Deutsche Verband Unabhängiger Prüflaboratorien (VUP) die vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) vorgelegte Reform der Gebührenverordnung für die Akkreditierungsstelle. Die Preissteigerungsrate schade dem Mittelstand und somit dem Wirtschaftsstandort Deutschland.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. DAkkS-Dokument "Akkreditierung von Konformitätsbewertungsstellen", Seite 3. PDF-Datei (156 KB).
  2. a b Vgl. "Alle guten Dinge sind drei" in: DAkkS-News 2011 Ausgabe 3, Seite 10. PDF-Datei (1,7 MB).
  3. Deutscher Verband Unabhängiger Prüflaboratorien: Neuerliche Verteuerung der Akkreditierung nicht zumutbar, nicht hinnehmbar und nicht vermittelbar!