Deutsche EuroShop

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Deutsche EuroShop AG
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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE0007480204
Gründung 1997
Sitz Hamburg, Deutschland

Leitung

  • Wilhelm Wellner (Vorstandssprecher),
  • Olaf Borkers (Vorstand)
  • Reiner Strecker (Aufsichtsratsvorsitzender)
Mitarbeiter 4 (2014)
Umsatz 200,8 Mio. (2014)[1]
Branche Immobilien
Website www.deutsche-euroshop.de
Stand: 1. Juli 2015 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2015

Die Deutsche EuroShop AG mit Sitz in Hamburg (vormals in Eschborn) ist eine Aktiengesellschaft, welche sich ausschließlich auf Investitionen in Shoppingcenter spezialisiert hat. Sie ist zurzeit an 19 Einkaufszentren in Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn beteiligt. Das Unternehmen ist eine reine Dachgesellschaft und damit die Anzahl der direkten Mitarbeiter eher gering.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde das Unternehmen am 10. Oktober 1997 als reine Vorratsgesellschaft mit Namen TORWA Beteiligungs AG. Am 21. August 2000 erfolgte die Umfirmierung zu Deutsche EuroShop. Die Deutsche Grundbesitz Management GmbH war zu diesem Zeitpunkt Alleinaktionär und stellte dem Unternehmen 580 Mill. Euro als Kapitalrücklage ohne Gegenleistungsverpflichtung zur Verfügung mit dessen Mitteln im September 2000 von der Deutsche Grundbesitz Management GmbH, der DI Deutsche Immobilien Treuhandgesellschaft sowie der DB Immobilienfonds Kappa Dr. Rühl KG die Beteiligungen an acht Einkaufscentern gekauft wurden.[2] Das Management wurde 2001 über die ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG betrieben.

Seit 2. Januar 2001 befindet sich die Deutsche EuroShop AG an der deutschen Börse und der gesamte Emissionserlös floss der Deutsche Grundbesitz Management GmbH (später Namensänderung in DB Real Estate) zu, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bank. Vorstandsvorsitzende waren Knut Neuss und Jürgen Wundrack, Aufsichtsratsvorsitzender Helmut Ullrich. Am 15. April 2003 erfolgte die Aufnahme im Prime Standard und am 14. Juli 2003 in den SDAX. Am 2. Januar 2004 folgte die Aufnahme in den EPRA-Index und seit dem 20. September 2004 in den MDAX. Daneben gibt es ein Listing im norddeutschen Regionalindex HASPAX. Am 10. November 2005 flossen dem Unternehmen aus einer Kapitalerhöhung ca. 67 Mio. EUR zu.[3] Weitere Kapitalerhöhungen folgten am 7. Juli 2009 und am 1. Februar und 23. November 2010, die dem Unternehmen insgesamt 322 Mio. Euro einbrachten. Im November 2012 hat die Deutsche EuroShop AG mit der Platzierung einer Wandelanleihe und von Aktien aus einer Kapitalerhöhung einen Emissionserlös in Höhe von rund 167,7 Mio. Euro erzielt.[4]

Aktionärsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum 31. Dezember 2014 war das Grundkapital der Gesellschaft in 53.945.536 Aktien eingeteilt. 9,73 % davon sind im Besitz von Alexander Otto. Zum Jahresende 2014 hielten der Aufsichtsrat 5.305.899 (9,84 %) und der Vorstand 13.000 (0,02 %) Aktien.

Im Juni 2015 verfügte das Unternehmen über 10.100 Aktionäre und hatte einen Streubesitz-Anteil von 82,7 %. Alexander Otto hält 17,3 % an dem Unternehmen.

Unternehmensführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Vorstand der Deutschen EuroShop besteht aus den folgenden Mitgliedern:

  • Wilhelm Wellner, Sprecher des Vorstands (seit Juli 2015 Sprecher, seit Februar 2015 Mitglied des Vorstands)
  • Olaf Borkers (seit 2005 Mitglied des Vorstands)

Aufsichtsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Aufsichtsrat besteht aus neun Mitgliedern. Vorsitzender ist Reiner Strecker und seine Stellvertreterin Karin Dohm.

Beteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland
  • A10 Center, Wildau (100 %)
  • Rhein-Neckar-Zentrum, Viernheim (100 %)
  • Main-Taunus-Zentrum, Sulzbach (52,01 %)
  • Forum, Wetzlar (65 %)
  • City-Galerie, Wolfsburg (100 %)
  • Altmarkt-Galerie, Dresden (100 %)
  • City-Arkaden, Wuppertal (100 %)
  • Allee-Center, Hamm (100 %)
  • Phoenix-Center, Hamburg-Harburg (50 %)
  • City-Point, Kassel (100 %)
  • Rathaus-Center, Dessau (100 %)
  • Stadtgalerie, Passau (75 %)
  • Stadt-Galerie, Hameln (100 %)
  • Billstedt-Center, Hamburg (100 %)
  • Allee-Center, Magdeburg (50 %)
  • Herold Center, Norderstedt (100 %)
Europa

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche EuroShop AG: Geschäftsbericht 2014. Abgerufen am 21. Juni 2014 (PDF).
  2. http://www.welt.de/print-welt/article427627/Deutsche-EuroShop-AG.html
  3. Deutsche EuroShop AG fließen aus Kapitalerhöhung ca. 67 Mio. EUR zu
  4. Platzierung von Wandelschuldanleihe und Aktien erfolgreich abgeschlossen