Deutsche Meisterschaften der Zauberkunst

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Seit 1975 führt der Magische Zirkel von Deutschland alle drei Jahre die Deutschen Meisterschaften der Zauberkunst durch. Vorher fanden diese im Rahmen der jeweiligen FISM-Weltmeisterschaft statt. Im Jahr 2011 wurden in den Sparten Manipulation, Allgemeine Magie mit Musik, Allgemeine Magie mit Vortrag, Großillusion, Mentalmagie, Comedy, Kartenkunst, Mikromagie (Close Up) und Kinderzauberei die Spartensieger ermittelt. Der Gewinner des jeweils 1. Platzes war damit Deutscher Meister in jener Sparte.

Seit 2008 wird noch ein Gesamtsieger ermittelt, der Deutsche Meister der Zauberkunst. Dieses wird derjenige Künstler, der über alle Sparten hinweg die Höchstpunktzahl in jenem Jahr erreichte.[1]

Jeweils im Jahr vor den Deutschen Meisterschaften finden seit 2007 mit den Terminen der Tour de Chance die Vorentscheidungen für die kommenden Meisterschaften statt. Jeweils im Jahr nach diesen erfolgt die Weltmeisterschaft des internationalen Dachverbands.

Liste der Deutschen Meister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Höchstpunktzahl / Deutscher Meister der Zauberkunst (seit 2008) Manipulation Allgemeine Magie mit Musik Allgemeine Magie mit Vortrag Großillusion Mentalmagie Comedy Kartenkunst Mikromagie (Close Up) Kinderzauberei
1975 Peki Jan Torell Rainer Teschner Werner Ritter
1978 Fred van Thom Les Cattarius Agapis Chris und Paul Rainer Teschner Dieter Ebel Gutelli
1981 Sebastian Mr. Black & Ursula Christoph & Lou Toni Forster Gerhard Winkler Wolff von Keyserlingk Helmut Klein; Wolff von Keyserlingk Tommy Morgan
1984 Jan Forster Robby & Inge Dieter Ebel & Valentina Santo & Monique Volker & Gerd Michael Gerhardt Rainer Pfeiffer Tommy Morgan
1987 Oguz Engin Andreas Häußler Thomas Fischer Marc et Chantal ChaPeau Juno Guido Schmalriede Thomas Fischer
1990 Topas DESiMO The Cantervilles Andreas Häußler; Wolany & Kopf Sven Richter Helge Thun Jörg Willich
1993 André Eichhorn Clemens Valentino Doctor Marrax Satori Die Plebsbüttel Oliver Greiner Uwe Manz
1996 Julius Frack Nils Bennett Julius Frack Eckart von Hirschhausen Frank Musilinski Fisselspecht;
Jörg Alexander
Tomoyuki Osaka;
Duo Paradox
Jörg Alexander Helge Thun Sven Catello
1999 Matthias Rauch Dart & Dané Zauberteam Flick-Flack Andy the Enterbrainer Helge Thun;
Duo Paradox
Helge Thun Martin Mathias
2002 Simon Pierro[2] Sascha Prochazka Simon Pierro Ken Bardowicks Stephan von Köller Jan Ditgen Jan Ditgen;
Helge Thun, Eva & Wolfgang Wirbelwind
Helge Thun Helge Thun Martin Mathias
2005 Wave;
Florian Zimmer
Axel Dedering;
Timo Marc
Gaston Marc & Alex Timothy Trust & Julie Die Zauderer Hayashi Martin Eisele Hartmut Schirrok
2008 Timo Marc Timo Marc Alexander Merk;
Siebensinn
Timothy Trust & Julie Der Fürst der Finsternis Martin Lübcke Hayashi
2011 Alana Jojo Alana Flick-Flack Modern Magic Christoph Kuch;
Thommy Ten
AbraCappella Patrick Lehnen;
Jan Logemann
2014 Luke Dimon Luke Dimon Max Muto Die Zaubertrixxer Thommy Ten;
Amélie van Tass
Hannes Freytag;
Vicente Noguera
David Pricking
2017 Patrick Lehnen Samuel Goldmann Patrick Lehnen Yann Yuro Bill Cheung Hayashi

Weitere Spartenmeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In unregelmäßigen Abständen wurden weitere Preisträger ermittelt:

  • 1981: Dieter Ebel (Erfindungen)
  • 1990: Christoph Borer (Ausländerpreis Kartenkunst)
  • 1990: Eric & André (Ausländerpreis Bühnenmagie)

Jugendmeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1996 werden Junioren- bzw. Jugendmeisterschaften in zahlreichen der von den Erwachsenen her bekannten Sparten durchgeführt, während die beiden Sieger von 1987 und 1993 noch wie ein Spartensieger ausgezeichnet wurden. 2008 wurde erstmals der Titel Deutscher Jugendmeister der Zauberkunst vergeben.

  • 1987: Topas (Junioren)
  • 1993: Pit Hartling (Junioren)
  • 1999: Jurim (Allgemeine Magie mit Musik)
  • 2002: Claus Heintzeler (Wave) (Manipulation)
  • 2005: Cody Stone (Manipulation)
  • 2005: Norman Alexander (Allgemeine Magie mit Musik)
  • 2008: Sos Petrosyan jun. (Deutscher Jugendmeister der Zauberkunst)
  • 2008: Sos Petrosyan jun. (Manipulation)
  • 2008: Jojo (Johannes Lutz) (Manipulation)
  • 2008: Jakob Mathias (Mikromagie)
  • 2011: Tigran Petrosyan (Manipulation)
  • 2011: Jakob Mathias (Allgemeine Magie mit Vortrag)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut Reglement „Deutsche Meisterschaften der Zauberkunst“ (Gültig ab 18. Juni 2012).
  2. www.mzvd.de: Preisträger Deutsche Meisterschaft. 26. Januar 2016; abgerufen am 4. August 2017.