DiDi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Didi Chuxing Technology Co.

Logo
Rechtsform Kapitalgesellschaft
Gründung 2012
Sitz Peking, China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China
Leitung
  • Liu Qing, Vorsitzende[1]
Mitarbeiterzahl 9.000[2]
Branche Personenlogistik
Website www.didiglobal.com
Stand: 2017

Didi Chuxing Technology Co. (Eigenschreibweise: DiDi) ist ein chinesisches Dienstleistungsunternehmen, das Fahrdienstleistungen vermittelt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cheng Wei veröffentlichte im Juni 2012 unter dem Namen Didi Dache eine App zur Bestellung von Taxis. Im November 2012 wurde das Unternehmen erstmals durch Tencent unterstützt.[3] Nach weiteren Finanzierungsrunden, folgte 2015 die Fusion mit dem grössten Konkurrenten Kuaidi Dache, welcher unter anderem durch Alibaba finanziert wurde. Durch die Fusion deckte DiDi nun 90 % des Markts für Taxi-Vermittlung ab.[4]

Im August 2016 übernahm das Unternehmen Uber China und erreichte dadurch eine Marktbewertung von rund 35 Milliarden US-Dollar.[5]

Dienstleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nebst dem primären Geschäftsfeld der Fahrdienst-Vermittlung, ist das Unternehmen auch in den Bereichen Fahrradverleih[6] und Busverkehr[7] tätig. Insgesamt werden rund 550 Millionen Nutzer bedient und über 7 Milliarden Fahrten pro Jahr abgewickelt.[8]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Management Board. Didi Chuxing Technology Co., 29. August 2018, abgerufen am 29. August 2018 (englisch).
  2. Corporate Citizenship Report 2017. Didi Chuxing, abgerufen am 29. August 2018 (PDF, englisch).
  3. Liyan Chen: Meet Uber's Mortal Enemy: How Didi Kuaidi Defends China's Home Turf. Forbes, 23. September 2015, abgerufen am 29. August 2018 (englisch).
  4. Stephan Scheuer: Chinas Online-Monopole. Handelsblatt, 8. Oktober 2015, abgerufen am 29. August 2018.
  5. Jonas Jansen, Roland Lindner: Der 35-Milliarden-Dollar-Fahrdienst. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. August 2016, abgerufen am 29. August 2018.
  6. Mirjam Hecking: Kampfzone Innenstadt - warum Techfirmen die Städte mit Fahrrädern fluten. Manager Magazin, 10. April 2018, abgerufen am 29. August 2018.
  7. Jon Russell: China's Largest Taxi On-Demand Company Introduces Shuttle Bus Services. TechCrunch, 16. Juli 2015, abgerufen am 29. August 2018 (englisch).
  8. Matthias Müller: Chinesisches Uber-Pendant Didi steht nach Ermordung von zwei Kundinnen am Pranger. Neue Zürcher Zeitung, 28. August 2018, abgerufen am 29. August 2018.