Die Direktorin

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Seriendaten
Deutscher Titel Im Schatten der Berge
Originaltitel Die Direktorin
Produktionsland Schweiz
Originalsprache Schweizerdeutsch
Jahr(e) 1994–1995
Produktions-
unternehmen
Vega Film
Länge 45 Minuten
Episoden 26 (Liste)
Ausstrahlungs-
turnus
wöchentlich
Genre Familienserie, Drama
Regie Wolfgang Panzer, Markus Imboden
Drehbuch Martin Suter, Wolfgang Panzer
Produktion Ruth Waldburger, Niklaus Schlienger
Idee Ulrich Weber
Musik Filippo Trecca
Erstausstrahlung 1994 auf SF 1
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
1998 auf ZDF
Besetzung

Die Direktorin ist eine Schweizer Fernsehserie mit 26 Episoden, die von 1994 bis 1995 im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt wurde. In Deutschland wurde die Serie unter dem Titel Im Schatten der Berge 1998 vom ZDF in einer hochdeutsch synchronisierten Fassung ausgestrahlt.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl Alice Winter als Verkehrsdirektorin in Montreux gewählt wurde, verlässt sie ihre Stelle, weil ihr Mann sie mehrfach betrogen hat. Sie flüchtet nach Madruns, wo sie als Kind häufig ihre Ferien mit den Eltern verbracht hat. Alice trifft dort alte Bekannte von früher, so auch den Gemeindepräsidenten und Bauunternehmer Ernst Hug, der zusammen mit seinem Sohn ein überdimensioniertes Bauprojekt im Ort realisieren will. Dank ihren Referenzen wird sie zur Verkehrsdirektorin von Madruns gewählt und Ernst Hug versucht gleich, sie für sich und sein Projekt zu gewinnen indem er sie mit einer alten Verfehlung erpresst. Er hat auch sonst keine Skrupel und nutzt seine Macht und sein Wissen aus, um die Leute im Dorf unter Druck zu setzen, damit sie machen was er will. Keiner getraut sich, ihm die Stirn zu bieten. Auch für den Zwist zwischen den Familien Caduff und Hug ist er verantwortlich. Alice trifft auf Widerstand von allen Seiten und muss sich die Akzeptanz im Ort schwer erarbeiten. Mehrmals ist sie kurz davor, deswegen Madruns zu wieder zu verlassen, aber die Anderen sehen in ihr die einzige Person, die es schaffen könnte den alten Hug in die Schranken zu weisen. So lässt sie sich umstimmen und nimmt mit ihrer Unterstützung den ungleichen Kampf auf, bis alle dunklen Geheimnisse ans Licht kommen und die Machtverhältnisse zurecht gerückt werden.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Serie wurde als Koproduktion von SF DRS und ZDF durch Vega Film realisiert.[1] Die Dreharbeiten dauerten vom Juni 1993 bis September 1994. Für das fiktive Bergdorf Madruns wurde Bergün als Hauptdrehort gewählt.[2][3] Einzig Szenen am Bahnhof von Madruns wurden am Bahnhof von Filisur gedreht. Weiter wurde u.a. in Montreux, St. Moritz, Chur, Davos, Zürich und in Zügen der Rhätischen Bahn gedreht.

Vom 8. Juni bis 31. August 2008 wurde die Serie in Doppelfolgen am Sonntag-Abend auf SF 1 wiederholt.[4]

Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspieler Rollenname
Sabina Schneebeli Alice Winter-Favre
Walo Lüönd Ernst Hug
Stephanie Glaser Anni Maissen
Hannes Schmidhauser Linus Caduff
Emanuela von Frankenberg Monika Caduff
Babett Arens Elisabeth Caduff
Martin Huber Thomas Hug
Andrea Zogg Bruno Hug
Verena Zimmermann Roberta Hug
Anne-Marie Kuster Helga Hug
Tonia Maria Zindel Flavia Caduff
Beat Marti Michael „Mick“ Hug
Heinz Bühlmann Sepp Burger
Herbert Leiser Josi Quinter
Benedict Freitag Pascal Winter
Urs Bihler Remo Caduff
Marco Caplazi Gian Hug
Albert Freuler Bankdirektor Sonderegger
Regine Lutz Liselotte Favre
Roger Burckhardt Frederic Favre
Sibylle Courvoisier Trudi Schneebeli
Shelley Kästner Serviertocher Sonja

Gastauftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verschiedene bekannte Schauspieler und weitere Persönlichkeiten hatten Gastauftritte in einzelnen Folgen, unter anderen Kurt Felix, Wolfram Berger, Dietrich Mattausch, Hanspeter Müller-Drossaart, Ueli Beck, Walter Andreas Müller, Birgit Steinegger, Max Rüdlinger und Elisabeth Schnell.

Episoden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Original­titel Erstaus­strahlung CH Regie Drehbuch
1 Willkommen in Madruns (1) 27. Nov. 1994 Wolfgang Panzer Martin Suter
2 Willkommen in Madruns (2) 27. Nov. 1994 Wolfgang Panzer Martin Suter
3 Muttertag 30. Nov. 1994 Wolfgang Panzer Martin Suter
4 Die Heimlichtuer 7. Dez. 1994 Wolfgang Panzer Martin Suter
5 Sunshine Week 21. Dez. 1994 Wolfgang Panzer Martin Suter
6 Der alte Fuchs 28. Dez. 1994 Wolfgang Panzer Wolfgang Panzer
7 Die Sünde 4. Jan. 1995 Wolfgang Panzer Wolfgang Panzer
8 Der Alpabzug 11. Jan. 1995 Wolfgang Panzer Wolfgang Panzer
9 Das Schlittenrennen 18. Jan. 1995 Wolfgang Panzer Wolfgang Panzer
10 Die Lawine 25. Jan. 1995 Wolfgang Panzer Wolfgang Panzer
11 Das Hexenfest 1. Feb. 1995 Wolfgang Panzer Wolfgang Panzer
12 Der Kuhhandel 8. Feb. 1995 Wolfgang Panzer Wolfgang Panzer
13 Die Landsgemeinde 15. Feb. 1995 Wolfgang Panzer Wolfgang Panzer
14 Starallüren 22. Feb. 1995 Wolfgang Panzer Wolfgang Panzer
15 Lärm um Madruns 1. Mär. 1995 Markus Imboden Wolfgang Panzer
16 Schmutzige Tricks 8. Mär. 1995 Markus Imboden Martin Suter, Claudia Sontheim
17 Alte Schulden 15. Mär. 1995 Markus Imboden Rüdiger Schultze-Schmitz, Claudia Sontheim
18 Marias Kreuz 22. Mär. 1995 Markus Imboden Rüdiger Schultze-Schmitz, Claudia Sontheim
19 Flucht nach vorn 5. Apr. 1995 Markus Imboden Rüdiger Schultze-Schmitz, Claudia Sontheim
20 Ein teuflischer Plan 12. Apr. 1995 Markus Imboden Rüdiger Schultze-Schmitz, Claudia Sontheim
21 Rattenfänger 19. Apr. 1995 Wolfgang Panzer Wolfgang Panzer
22 Der Ausreisser 3. Mai 1995 Wolfgang Panzer Wolfgang Panzer
23 Ticket nach New York 10. Mai 1995 Wolfgang Panzer Wolfgang Panzer
24 Heikler Besuch 17. Mai 1995 Wolfgang Panzer Wolfgang Panzer
25 Flavias gefährlicher Job 24. Mai 1995 Wolfgang Panzer Wolfgang Panzer
26 Es hat eingeschlagen 31. Mai 1995 Wolfgang Panzer Wolfgang Panzer

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 27. November 1994: Premiere der Fernsehserie «Die Direktorin». Schweizer Fernsehen, abgerufen am 13. August 2017 (PDF, 71 kB).
  2. Stephan Dietrich: Bergün: Ruhm ohne Boom. In: Beobachter.ch. 31. Januar 2003, abgerufen am 13. August 2017.
  3. Marc Tribelhorn: Vom Glück ausbleibender Massen. In: NZZ.ch. 4. Januar 2010, abgerufen am 13. August 2017.
  4. Sendetermine auf fernsehserien.de, abgerufen am 13. August 2017.