Die Spionin (2013)

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Film
Originaltitel Die Spionin
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2013
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Miguel Alexandre
Drehbuch Annette Hess
Musik Nic Raine
Kamera Jörg Widmer
Schnitt Marcel Peragine
Besetzung

Die Spionin ist ein deutscher Fernsehfilm von Annette Hess (Drehbuch) und Miguel Alexandre (Regie) aus dem Jahr 2013, der im Auftrag von Das Erste produziert wurde.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1938 in Paris: Vera von Schalburg, eine junge Deutsche mit russischen, dänischen und polnischen Wurzeln, spricht mehrere Sprachen fließend und hat ein fotografisches Gedächtnis. Um sich und ihren Sohn Christian über Wasser zu halten, arbeitet sie als Prostituierte.

Als der deutsche Abwehroffizier Hilmar Diercks ihre außergewöhnliche Fähigkeiten entdeckt, wirbt er sie für die deutsche Abwehr an. Von Schalburg nimmt Diercks' Angebot an und zieht nach Hamburg. Bedenken hat sie zunächst nicht – Politik ist ihr gleichgültig.

Zunächst übersetzt sie abgefangene ausländische Memos.[1] Doch je mehr Einblicke sie in die Pläne des Dritten Reichs gewinnt, desto mehr zweifelt die Mutter an ihrer Aufgabe als Agentin. Als Adolf Hitler Polen überfällt, fasst sie den Entschluss, aus der Sache auszusteigen, jedoch scheitert ihr Fluchtversuch nach Dänemark. Ihr Sohn wird fortan als Druckmittel benutzt, um von Schalburg bei der Stange zu halten. Vera wird nach England geschickt, um dort militärische Geheimnisse auszuspionieren. Dort wird sie jedoch enttarnt und zum Tod verurteilt. Die einzige Möglichkeit ihr Leben zu retten, wäre Diercks, ihre heimliche Affäre, zu verraten, den Mann, den sie insgeheim liebt.[2]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spionin nach der wahren Geschichte der, seit 1945 verschollenen, Vera von Schalburg; vom 12. März 2012 bis zum 22. April 2012 an Schauplätzen in Wien, Budapest und in Teilen Südafrikas gedreht. Die Erstausstrahlung war am 27. Dezember 2013 zur Hauptsendezeit auf Das Erste.[3]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kritiker der Fernsehzeitschrift TV Spielfilm schrieben, der Film enthalte „viel Spannung, noch mehr Gefühl“ und vergaben den Daumen nach oben als bestmögliche Wertung.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Spionin – Kritik zum Film bei Tittelbach.tv. Abgerufen am 6. Juni 2022.
  2. Die Spionin | Film 2013. Abgerufen am 6. Juni 2022.
  3. Die Spionin bei crew united, abgerufen am 20. März 2021.
  4. Die Spionin. In: TV Spielfilm. Abgerufen am 28. Dezember 2021.