Dieter Honisch

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Dieter Honisch (rechts) begleitet Bundespräsident Walter Scheel am 14. September 1978 bei einem Rundgang durch die Nationalgalerie

Dieter Honisch (* 11. Mai 1932 in Beuthen (Oberschlesien); † 7. Dezember 2004 in Berlin) war von 1975 bis 1997 Direktor der Neuen Nationalgalerie bei den Staatlichen Museen in Berlin.1970 und 1972 fungierte er als Kommissar des Deutschen Pavillons der Venedig Biennale.

Honisch studierte in Münster, Wien und Rom Kunstgeschichte. 1960 wurde er mit einer Arbeit über Anton Raphael Mengs (1728–1779) promoviert. Er arbeitete nacheinander in Münster für den Westfälischen Kunstverein und in Stuttgart für den Württembergischen Kunstverein.

Sein nächster Arbeitsbereich war das Folkwang-Museum in Essen. Von dort wurde er nach Berlin berufen als Direktor der Neuen Nationalgalerie West-Berlin im Mies-van-der-Rohe-Bau am heutigen Kulturforum. Nach der Wiedervereinigung war er Direktor der ihrerseits wieder vereinigten Nationalgalerie. Er leitete dieses Museum von 1975 bis 1997. Kurz nach seinem Amtsantritt hat er 1977 den „Verein der Freunde der Nationalgalerie“ wieder ins Leben gerufen.

Schriften[Bearbeiten]

  • Überprüfung von Kunstgeschichte. In: Wolf Vostell, Die Nackten und die Toten. Edition Ars Viva, Berlin 1983, ISBN 3-924306-11-7.
  • Eine Einführung in sein Werk und Schaffen. In: Günther Uecker, Deutsche Bank Verlag, Frankfurt 1985 (ohne ISBN).
  • Die Bildwirklichkeit Anselm Kiefer. In: Anselm Kiefer, Nationalgalerie, Berlin 1991 (ohne ISBN).

Weblinks[Bearbeiten]