Ding (Lied)

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Ding
Seeed
Veröffentlichung 10. Februar 2006
Länge 3:25
Genre(s) Dancehall
Autor(en) Based,
Peter Fox,
David Conen,
Dellé,
DJ Illvibe,
Rüdiger Kusserow,
Boundzound
Auszeichnung(en) Bundesvision Song Contest Siegertitel
Album Next!

Ding ist die dritte Singleauskopplung der deutschen Dancehall-Reggae-Formation Seeed aus ihrem dritten Studioalbum Next!. Neben der deutschen Version von Ding existiert auch eine englische Version der Single unter dem Namen Thing.

Entstehung und Artwork[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschrieben wurde das Lied von Based, Pierre Baigorry, David Conen, Frank A. Dellé, DJ Illvibe, Rüdiger Kusserow und Demba Wendt-Nabé, produziert wurde es von Based, Pierre Baigorry und DJ Illvibe. Die Single wurde unter dem Musiklabel Warner Music Group veröffentlicht. Auf dem Cover der Maxi-Single ist – neben der Aufschrift des Künstlers und des Liedtitels – ein Screenshot aus dem dazugehörigen Musikvideo zu sehen.

Veröffentlichung und Promotion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erstveröffentlichung der Single fand am 10. Februar 2006 in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. Neben Ding sind auf der Maxi-Single noch die Lieder Thing (engl. Version von Ding) und Family Thing, sowie zwei Videos mit Liveauftritten, als B-Seite enthalten.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Oohoohoo, du hübsches Ding,
ich versteck meinen Ehering.
Klingelingeling wir könnten’s bring’n,
doch wir nuckeln nur am Drink.“

Refrain, Ding

„Oohoohoo, Pretty Thing,
You Make Me Hide My Wedding Ring.
While I Took Ya, I’m Your String,
We’re Just Sippin’ on Our Drink.“

Refrain, Thing

Musikvideo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer Urwaldszenerie verweist der Berliner Fernsehturm als Referenz schon im ersten Bild des Videos auf die Verbindung von Großstadt und Dschungel. Ein vertikaler Kameraschwenk in Plansequenz auf das Dschungelinnere führt zu einem musizierenden Affen (einer Mischung aus Gorilla und Orangutan), der sich auf einem Glockenspiel betätigt, um kurz darauf den Weg in eine Walddisko anzutreten. In einer Synthese von Computer- und Puppenanimation zeichnet das Video den Verlauf des Abends nach: Der Affe betrinkt sich und flirtet mit verschiedenen (Tier-)Damen. Dem Text nach, gestützt durch visuelle Symbolik, gefährdet er damit seine Ehe - er ist "besessen von Sex". Einzig übermäßiger Alkoholkonsum und das damit verbundene Delirium können den animalisch getriebenen Affen vor dem Vollzug des Ehebruchs bewahren. Regie führten Philip Hillers und Trikk17.[1]

Bundesvision Song Contest 2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seeed gewannen den Bundesvision Song Contest 2006 für Berlin mit 16 Punkten Vorsprung vor der für Bremen antretenden Band Revolverheld mit dem Lied Freunde bleiben (136 Punkte). Während der Punktevergabe aller 16 Bundesländer setzten sich Seeed schon relativ früh mit einem kleinen Abstand vor ihren Mitkonkurrenten ab. Neben ihrer Heimat Berlin bekamen sie ebenfalls aus Nordrhein-Westfalen die volle Punktzahl. Dies war der erste Sieg eines Künstlers aus Berlin, bei der zweiten Austragung des Bundesvision Song Contestes.

Jeder Künstler dreht zu Promotionzwecken einen Wahlwerbespot für die Teilnahme am BuViSoco. In diesem sind Liveaufnahmen von Seeed zu sehen, zwischendurch sind immer wieder Menschen zu sehen, die für den Sieg Seeeds aufrufen, u. a. ist ein Aufruf von Sido zu sehen, der im vergangenen Jahr für Berlin antrat.[2]

Punktevergabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Coat of arms of North Rhine-Westfalia.svg Coat of arms of Lower Saxony.svg Wappen des Saarlands.svg Coat of arms of Baden-Württemberg (lesser).svg Wappen Sachsen-Anhalt.svg Coat of arms of Thuringia.svg Coat of arms of Rhineland-Palatinate.svg Coat of arms of Saxony.svg Brandenburg Wappen.svg Bayern Wappen.svg DEU Schleswig-Holstein COA.svg Coat of arms of Hamburg.svg Coat of arms of Mecklenburg-Western Pomerania (great).svg Bremen Wappen(Mittel).svg Coat of arms of Hesse.svg Coat of arms of Berlin.svg Gesamt
12 8 10 10 7 8 10 8 10 10 8 8 10 10 10 12 151

Mitwirkende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charts und Chartplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ding erreichte in Deutschland Platz fünf der Singlecharts und konnte sich insgesamt 26 Wochen in den Charts halten. In Österreich erreichte die Single Position vier und der Schweiz Position 27 der Singlecharts. Obwohl es das Lied nicht auf Platz eins schaffte, war es für einen Zeitraum von einer Wochen der erfolgreichste deutschsprachige Song in den deutschen Single-Charts. Die Single erreichte Platz 22 der Jahrescharts von 2006 in Deutschland.

Dies ist bereits der achte Charterfolg und der zweite Top-10-Hit in Deutschland für Seeed. In Österreich ist es der sechste Charterfolg und der erste Top-10-Hit und in der Schweiz ist es der fünfte Charterfolg für Seeed.

Für DJ Illvibe als Komponisten ist dies bereits der vierte Charterfolg in Deutschland, sowie der vierte in Österreich und der dritte in der Schweiz. Es ist sein erster Top-10 Erfolg in Deutschland und Österreich. Für DJ Illvibe als Produzenten ist dies bereits der dritte Charterfolg in Deutschland, sowie der dritte in Österreich und der zweite in der Schweiz. Es ist sein erster Top-10 Erfolg in Deutschland und Österreich.

Chartplatzierungen
Charts Höchst-
position
Wochen
DeutschlandDeutschland Deutschland[3] 5 26
OsterreichÖsterreich Österreich 4 32
SchweizSchweiz Schweiz[4] 27 19

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ding Regisseur. musicload.de, abgerufen am 8. März 2014.
  2. BuViSoCo Wahlwerbespot. tvtotal.de, abgerufen am 8. März 2014.
  3. GER Charts. Charts.de, abgerufen am 8. März 2014.
  4. SWI Charts. swisscharts.com, abgerufen am 8. März 2014.
Vorgänger Position Nachfolger
Geile Zeit
(Juli)
Siegerlied des Bundesvision Song Contests
2006
Träumst du?
(Oomph! feat. Marta Jandová)
Mama ist stolz
(Sido mit Brainless Wankers)
BerlinBerlin Berlin
Berlin beim Bundesvision Song Contest

2006
Zirkus
(MIA.)