Dirk Alvermann (Historiker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Dirk Alvermann (* 1965 in Berlin) ist ein deutscher Historiker und Archivar.

Dirk Alvermann studierte ab 1988 Archivwissenschaft und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Università degli Studi La Sapienza in Rom. 1993 legte er die Magisterprüfung in Berlin ab. Alvermann war 1994 Stipendiat des Deutschen Historischen Instituts in Rom. Im Jahr 1995 wurde er in Berlin promoviert mit einer von Michael Borgolte betreuten Arbeit zum Thema Reichsintegration und Herrschaftspraxis unter Kaiser Otto II. Anschließend war Alvermann Mitarbeiter im Landesarchiv Greifswald und im Landesarchiv Magdeburg - Landeshauptarchiv. Seit 1998 ist er Leiter des Universitätsarchivs Greifswald. Alvermann ist Mitglied der Historischen Kommission für Pommern und war von 2001 bis 2011 als Schriftleiter der Baltischen Studien Vorstandsmitglied der Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst e. V. Seit 2011 ist er Beisitzer im Vorstand der Gesellschaft. Seine Forschungsschwerpunkte sind die mittelalterliche Diplomatik, die Archivistik sowie die pommersche Landesgeschichte und Universitätsgeschichte. Gemeinsam mit dem Historiker Nils Jörn ist Dirk Alvermann Herausgeber des Biographisches Lexikon für Pommern.[1]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monografien

  • Königsherrschaft und Reichsintegration. Eine Untersuchung zur politischen Struktur von regna und imperium zur Zeit Kaiser Ottos II. (967) 973–983 (= Berliner historische Studien. Bd. 28). Duncker und Humblot, Berlin 1998, ISBN 3-428-09190-6 (Zugleich: Berlin, Humboldt-Universität, Dissertation, 1995).

Herausgeberschaften

  • „... die letzten Schranken fallen lassen“. Studien zur Universität Greifswald im Nationalsozialismus. Böhlau, Köln u. a. 2015, ISBN 978-3-412-22398-4.
  • mit Karl-Heinz Spieß: Quellen zur Verfassungsgeschichte der Universität Greifswald. (= Beiträge zur Geschichte der Universität Greifswald. Bd. 10, 1–3). 3 Bände. Steiner, Stuttgart 2011–2014;
    • Band 1: Benjamin Müsegades, Sabine-Maria Weitzel: Von der Universitätsgründung bis zum Westfälischen Frieden. 1456–1648. 2011, ISBN 978-3-515-09655-3;
    • Band 2: Marco Pohlmann-Linke, Sabine-Maria Weitzel: Die schwedische Großmachtzeit bis zum Ende des Großen Nordischen Krieges 1649–1720. 2012, ISBN 978-3-515-09834-2;
    • Band 3: Sabine-Maria Weitzel, Marco Pohlmann-Linke: Von der Freiheitszeit bis zum Übergang an Preußen 1721–1815. 2014, ISBN 978-3-515-10420-3.
  • mit Irmfried Garbe: Ernst Moritz Arndt. Anstöße und Wirkungen (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern. Reihe 5: Forschungen zur Pommerschen Geschichte. Bd. 46). Böhlau, Köln u. a. 2011, ISBN 978-3-412-20763-2.
  • mit Karl-Heinz Spieß: Bausteine zur Greifswalder Universitätsgeschichte. Vorträge anlässlich des Jubiläums „550 Jahre Universität Greifswald“ (= Beiträge zur Geschichte der Universität Greifswald. Bd. 8). Steiner, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-515-09151-0.
  • mit Nils Jörn und Jens E. Olesen: Die Universität Greifswald in der Bildungslandschaft des Ostseeraums (= Nordische Geschichte. Bd. 5). Lit, Berlin u. a. 2007, ISBN 978-3-8258-0189-2.
  • mit Irmfried Garbe und Manfred Herling: Gerhardt Katsch: Greifswalder Tagebuch 1946–47. Ludwig, Kiel 2007, ISBN 978-3-937719-70-2 (Mehrere Auflagen).
  • mit Birgit Dahlenburg: Greifswalder Köpfe. Gelehrtenporträts und Lebensbilder des 16.–18. Jahrhunderts aus der pommerschen Landesuniversität. Hinstorff, Rostock 2006, ISBN 3-356-01139-1 (Rezension).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Homepage des Verlages Böhlau: Biographisches Lexikon für Pommern. Band 1. Content.