Diskussion:Cobalamine

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Nori in der Tabelle "Cobalamingehalt einiger Lebensmittel"[Quelltext bearbeiten]

Wir sollten besser auch nicht über die Tabelle "Cobalamingehalt einiger Lebensmittel" verbreiten, dass Nori 15 µg Cobalamin pro 100 g Nori enthält. Nach den Berechnungen von Watanabe et al. liefern 100 g Nori bereits 60 µg B12. Andererseits soll es bereits 1991 eine Arbeit von Dagnelie et al. gegeben haben, die keinen Beitrag von Nori zur Versorgung B12-defizienter Kinder fand: PMID 2000824. PMC 5188422 (freier Volltext), eine Übersichtsarbeit aus 2016, schreibt dazu: "Among the most widely used edible seaweeds, Enteromorpha sp. and Porphyra sp. (also known as nori) contain relevant amounts of Cbl ranging from 32.3 to 63.6 μg/100 g [179]. In vitro tests are promising, but there are not enough human clinical trials to consider the use of seaweed as favorable in vitamin provision [180,181]. In a clinical trial of six vegan children, the daily use of nori seaweed seemed to prevent Cbl deficiency, measured via serum Cbl [182]. In disagreement with these data, Dagnelie et al. found no positive effects in using nori seaweed and spirulina on Cbl-deficient children [183]." --TrueBlue (Diskussion) 02:21, 26. Sep. 2017 (CEST)

Watanabe et al. (2014) verbreiten zum B12-Gehalt von Nori: "A substantial amount (133.8 μg/100 g dry weight) of Vitamin B12 was found in dried Korean purple laver (Porphyra sp.), but seasoned and toasted laver products contain lower amounts of Vitamin B12 (approximately 51.7 μg/100 g dry weight) [57]. In particular, when the dried purple laver was treated by toasting until the laver’s color changed from purple to green, the decreases in the Vitamin B12 contents of the seasoned and toasted laver products were not due to the loss or destruction of Vitamin B12 during the toasting process [57]" Etwas später legt man sich auf "Vitamin B12 content: 77.6 μg /100 g dry weight" fest.[1] --TrueBlue (Diskussion) 02:37, 26. Sep. 2017 (CEST)

Wie wäre es mit einem Resümee, "Es gibt unterschiedliche Forschungsresultate darüber, ob die Algensorten ... Vitamin B12 enthalten und ob diese überhaupt bioverfügbar sind. Sicherheit für Veganer und Vegetarier liefern zum derzeitigen Forschungsstand nur Vitamin-Supplementierungen." (Enteromorpha sp. and Porphyra sp. (also known as nori)) Nach Rizzo et. al. (dein erster Link) käme noch Klamath infrage ("In a pilot study, supplementation with Klamath microalgae (Aphanizomenon flos-Aque) improved Cbl status among 15 vegan subjects, assessed by serum Cbl and plasma HCY in a three-month open-label intervention [185]."). Für das "..." im Vorschlag könnten noch weitere als die 2 in Klammern genannten Sorten gesucht werden. Rizzo et. al. listen einige auf. - 2003:7E:F10:47BA:A471:BD51:7512:588F 09:42, 26. Sep. 2017 (CEST)
"Es gibt unterschiedliche Forschungsresultate darüber" wäre eine irreführende Zusammenfassung. Tatsächlich unterschiedlich ist die methodische Qualität der Forschung zum Thema. Bzgl. Nori forschten Watanabe et al. nur in-vitro und an Ratten. PMID 8926531 verglich hingegen 6 vegane, auch mit irgendeinem Nori ernährte Kinder mit irgendeiner nicht näher beschriebenen Kontrollgruppe gleichen Alters und fand "not a single case of symptoms due to B12 deficiency" und "no statistically significant differences between the two groups with respect to any of the examination data, including B12 levels (p < 0.05)". PMID 2000824 beobachtete wiederum den Effekt von u.a. irgendeinem Nori auf 5 vegan ernährte Kinder mit bereits ausgeprägtem B12-Mangel. Die Autoren fanden, dass sich das MCV weiter verschlechterte, obwohl sich die B12-Blutplasmalevel erhöhten. Bzgl. Klamath - auch Grüne Spanalge oder AFA-Alge genannt - betrachtete PMID 20108213 nicht etwa die Alge selbst, sondern den Effekt eines Fertigpräparats auf die Cobalaminwerte im Blutserum und die Homocysteinwerte im Blutplasma. In einem Fertigpräparat kann natürlich vieles enthalten sein und es muss auch gar nicht aus der Alge stammen. Speziell AFA-Präparate scheinen bei Schlangenölverkäufern beliebt und bei Verbraucherschutzorganisationen berüchtigt zu sein. Zitat PMC 5188422 (freier Volltext): "Klamath contains about 32 μg/100 g of Cbl but Watanabe et al. extracted only a pseudovitamin analog from Klamath [186]." Soll was zielführend zusammengefasst werden, bietet sich nur die Übernahme der Quellenaussage "there are not enough human clinical trials to consider the use of seaweed as favorable in vitamin provision" an. --TrueBlue (Diskussion) 12:40, 26. Sep. 2017 (CEST)
Also du zitierst Details der Tests, die leider nicht aussagekräftig sind, weil sie in der Gestalt nicht von allen Studien durchgeführt wurden und nur mit wenigen Probanden. Die Tests auf B12-Mangel sind auch sehr problematisch und sich allein auf Serum und Homocystein zu verlassen, erscheint mir mutig. "Es gibt dazu nur wenige Forschungsresultate mit unterschiedlichen Ergebnissen. Daher kann beim derzeitigen Forschungsstand nur die Supplementierung eine sichere Versorgung mit Vitamin B12 ermöglichen." So in etwa? Die ganzen Details unseres OR brauchen ja nicht in den Artikel. -- 2003:7E:F10:47BA:A471:BD51:7512:588F 13:38, 26. Sep. 2017 (CEST)
Dass die Primärquellen im Artikel dargestellt werden sollen, hatte ich nicht vorgeschlagen. Ich beschrieb die Studien, um zu begründen, warum dein Fazit in die Irre führt. Eine seriöse Empfehlung der Algen könnte nur auf Humanstudien mit positivem Ergebnis gebaut werden. Aber auch Humanstudien benötigen eine ausreichende Teilnehmerzahl und ein aussagekräftiges Studiendesign plus entsprechende Dokumentation. Was bislang zum Thema vorliegt, kannste getrost vergessen. Am überzeugendsten erscheint mir noch der Ansatz von Dagnelie et al. (1991). Die Zunahme des Erythrozytenvolumens ist typisch für jene Anämie, die auf einem B12-Mangel beruht. Die B12-Zufuhr aus Fisch und die aus einem Vitaminsupplement, nicht aber die aus Nori, Spirulina und fermentierten "plant foods", verbesserte (verkleinerte) bei Dagnelie et al. das MCV. Aber auch in dieser Studie war die Teilnehmerzahl zu klein. Zudem geht aus der mir zugänglichen Beschreibung nicht hervor, ob die vermeintlichen B12-Quellen getrennt/nacheinander oder aber gleichzeitig getestet wurden. --TrueBlue (Diskussion) 14:47, 26. Sep. 2017 (CEST)
Ja, letzteres wollte ich auch schon nachprüfen, nur um festzustellen, dass das Paper nicht frei verfügbar und auch nicht bei dieser einen Seite verfügbar ist. Ok, hmm. Also wärst du - verstehe ich dich da richtig - auch bereit einfach zu kürzen? Oder hast du da Bedenken? Aus meiner Perspektive wäre es wichtig zu erwähnen, dass die Pseudovitamine schädlich, weil blockierend sein können. Und eine Zusammenfassung basierend auf Rizzo [1], während Watanabe raus sollte. Das Paper von denen behandelt die komplette Bandbreite des Themas (also alle Schwierigkeiten: Existieren pflanzliche Quellen? Welche Schwierigkeiten haben die Tests? Wie sieht die Studienlage aus? etc.). -- 2003:7E:F10:47BA:48BE:B37:7110:195A 19:23, 26. Sep. 2017 (CEST)
In Rizzo et al. findet sich allerdings auch eine Rezeption von Watanabe et al. (2014). Die Darstellung von Watanabe et al. hatte ich einst überarbeitet, damit sie wenigstens nicht mehr verspricht, als die Quelle halten kann. Ich hänge nicht daran, möchte aber vor allem nicht, dass jene ursprünglich verheißende Darstellung der Nori-These, die die methodische Qualität ihrer Grundlage verschwieg, wieder zurückkommt. Mach mal einen Textvorschlag! --TrueBlue (Diskussion) 10:27, 27. Sep. 2017 (CEST)
Das Rizzo et al. auch Watanabe mit besprechen spricht ja für die Qualität der Übersichtsarbeit.

Mal der Versuch einer Zusammenfassung von deren conclusions in Bezug auf unsere Fragestellung.

In einer Übersichtsarbeit von 2016 fassen Rizzo et. al. den Forschungsstand zur Vitamin-B12-Versorgung bei vegetarischer Ernährung so zusammen, dass es unter Umständen für Vegetarier und Veganer geeignete Nahrungsquellen existieren, diese jedoch nicht ausreichend erfoscht sind [und einen schwankenden Gehalt an Vitamin B12 besaßen ("heterogenous")]. Unabhängig vom Ausmaß des Verzichts auf tierische Produkte (z.B. vegetarisch, vegan) sei es notwendig zu supplementieren und sie äußern außerdem, dass der gesundheitliche Vorteil einer solchen Ernährung durch eine Fehleinschätzung des Bedarfs an Vitamin B12 zunichte gemacht werden kann (original: "can nullify these benefits").
Zu Satz 1:  Studies on the use of plant foods to increase the Cbl intake are promising, but still require more data. Some seaweed, mushrooms and fermented foods can be a useful source of Cbl, but the data are still insufficient and production is too heterogeneous. The standardization of Cbl-rich plant foods may be useful in preventing vitamin deficiency, overcoming the frequent ideological barriers on supplementation.
Zu Satz 2.1: Since the development of a Cbl deficiency can also be observed among the LOV, the use of a supplement is necessary, regardless of the type of vegetarian diet [110].
Zu Satz 2.2: The vegetarian diet can be sustainable at all stages of life and in all physiological conditions, including infancy, pregnancy, lactation, senescence and sports [13]. Compared to non-vegetarians, vegetarians have reduced body mass index (BMI), serum cholesterol, serum glucose and blood pressure with a lower mortality rate due to ischemic heart disease (IHD) [17,204]. However, underestimating the correct supplementation of cobalamin (Cbl) can nullify these benefits [103].

Ich habe das eben so offen gehalten, wie die (auch wenn sie im zweiten Satz minimal konkreter werden: "Studies on the use of plant foods to increase the Cbl intake are promising, but still require more data. Some seaweed, mushrooms and fermented foods can be a useful source of Cbl, but the data are still insufficient and production is too heterogeneous."). Ich denke das ist völlig ausreichend. Sicherer Forschungsstand ist ja der bessere Maßstab für den Artikelinhalt als das was als einmaliges Studienresultat durch die Medien ging (also Nori). Dann erzählen sie noch was zum subklinischen Bereich und Überdosierung (sprechen sich also indirekt für "sicher ist sicher, supplementiere", aus) und das auch in diesem Feld zu wenig erforscht ist (wie auch zu anderen Fragestellungen, Raucher und Cyano-B12).

The data currently available do not permit an estimate of a maximum intake level for cobalamin. High levels of administration in particular lead to rare adverse events, mostly dermatological, such as pruritus, rash and skin eruptions [215]. The sufficiency of bodily stocks should not be a reason to delay supplementation, in light of the fact that the manifestation of the deficiency can occur through often irreversible neurological signs. The current data do not support the theory that vitamin deficiency needs 20–30 years to be manifested [125]. Nevertheless, future studies should take into account the possibility of supplementation even in a subclinical condition, as was already done for other deficiencies [216,217], which may become overt during the time-period [218,219].

  1. Rizzo et. al.: Vitamin B12 among Vegetarians: Status, Assessment and Supplementation. In: ncbi.nlm.nih.gov. 3. Februar 2017, abgerufen am 26. September 2017 (englisch).

-- 2003:7E:F10:47BA:5076:37CA:A089:D3B3 20:09, 27. Sep. 2017 (CEST)

Der Reihe nach:
  1. Es gibt auf jeden Fall "für Vegetarier und Veganer geeignete Nahrungsquellen" zur Vitamin-B12-Versorgung. Die Autoren erwähnen sie auch: Es sind Supplemente und supplementierte Nahrungsmittel.
  2. Um einen "gesundheitlichen Vorteil" durch den prinzipiellen Verzicht auf Fleisch und andere Nahrungsmittel tierischer Herkunft zu finden, muss man echte Wissenschaft zielgerichtet umdeuten. Die Autoren der A.D.A.-Arbeit (dabei handelt es sich auch um ein Positionspapier) taten das. Aber wie gesagt, W. J. Craig ist ein missionierender Vegetarier aus dem Adventisten-Millieu, Koautorin A. R. Mangels eine vegan lebende Ernährungsberaterin. Bei Rizzo et al. heißt es nur: "Compared to non-vegetarians, vegetarians have reduced body mass index (BMI), serum cholesterol, serum glucose and blood pressure with a lower mortality rate due to ischemic heart disease (IHD)." Das mag je nach Studiendesign mal zutreffen. Man darf aber nicht daraus schließen, dass die Vorteile der Vegetarier notwendigerweise auf ihre Nahrungstabus zurückzuführen sind. Es gibt vergleichsweise intelligent designte Metaanalysen, wo man Pescetarier und gesundheitsbewusste "Fleischesser" gegen Ovo-lacto-Vegetarier und Veganer antreten ließ. Veganer hatten dort ein höheres KHK-Risiko als Pescetarier und Ovo-Lacto-Vegetarier. Und schnitten nur unbedeutend besser ab als gesundheitsbewusste "Fleischesser". Alle vier Ernährungsgruppen waren signifikant gegenüber dem Bevölkerungsdurchschnitt im Vorteil.
  3. Richtig ist aber, dass unzureichende Versorgung mit Vitamin B12 sowie Omega-3-Fettsäuren als bzgl. Herz-Kreislauf-Erkrankung risikosteigernd betrachtet wird.[2]
--TrueBlue (Diskussion) 21:50, 27. Sep. 2017 (CEST)
Jo, alles klar. Magst du den Vorschlag dementsprechend anpassen? -- 2003:7E:F10:47BA:9490:5E59:7005:947D 18:18, 28. Sep. 2017 (CEST)

Hier geht es ja heiß her, in der englischen WP enthält Nori kein B12 und weiter oben sowie im Artikel schrieb ich darüber. Ich finde es irreführend, wenn in der Tabelle die Analoga mit auftauchen - keiner liest den Text wenn er schnell was sucht.--Ulfbastel (Diskussion) 23:01, 27. Sep. 2017 (CEST)

Also die Analoga-haltige Spirulina ist deshalb in Klammern gesetzt. Wenn das übersehen wird, können wir auch nix machen. Bei Nori dürfte es dagegen bioverfügbares B12 sein. Es ist doch aber gerade in der Diskussion die unklare Forschungssituation allgemeiner formuliert zu fassen. Insofern könnte sein, dass Nori im Fließtext rausfliegt oder in der Tabelle wenigstens die Schwankungsbreite mit angegeben wird (von mir aus auch mit Null bis, mit entsprechender Quelle). -- 2003:7E:F10:47BA:9490:5E59:7005:947D 18:18, 28. Sep. 2017 (CEST)
Das bereits vorhandene "Nach etablierter Fachmeinung enthält keine pflanzliche Nahrung für den menschlichen Bedarf ausreichende Mengen der verwertbaren Form des Vitamins, dies gilt insbesondere auch für fermentierte Sojaprodukte." ist IMO bereits eine gute Zusammenfassung. Es wurde vollabsichtlich mit der Arbeit von Autoren aus der Szene belegt, damit es überzeugend auf die Leser aus der Szene wirkt. Das Thema Nori, also Watanabe et al. (2014) wurde ergänzt, weil es aus (veganer) Lesersicht vermeintlich jünger ist. Somit ist zu befürchten, dass die Nori-Spekulationen wieder zurückkommen, wenn wir sie entfernen. Die Rizzo-Ausage "there are not enough human clinical trials to consider the use of seaweed as favorable in vitamin provision" wäre als Bewertung aus dem Jahr 2016 vielleicht eine ganz nützliche Ergänzung. Ginge es nicht auch und vor allem darum, vegane Leser zu beeindrucken, könnte man einfach [3] aus dem Jahr 2008 wiedergeben. Also: "Vitamin B 12 is found only in animal-source foods, so intake is entirely dependent on the amount of animalsource foods in the diet, except where foods are fortified with the vitamin. (…) Other sources are fortified foods, and supplements. Although it has been suggested that foods such as spirulina, nori, kelp, chlorella, and algae provide useful amounts of the vitamin for vegans, it is likely that the cobalamins in these foods are not biologically active [5, 6]. In fact, they contain cobalamin analogs which may inhibit cobalamin-dependent enzymes [7] and cause further deterioration of vitamin B 12 status [5]. More research is needed on whether foods prepared with bacterial fermentation can provide useful amounts of biologically active vitamin B 12, but to date there is little or no evidence that they can sustain adequate vitamin B 12 status. To be biologically active, all parts of the cobalamin molecule must be present." Aussagen über die Risiken von B12-Unterversorgung gehören in ein anderes, thematisch passendes Kapitel. --TrueBlue (Diskussion) 10:47, 30. Sep. 2017 (CEST)
"Es wurde vollabsichtlich mit der Arbeit von Autoren aus der Szene belegt, damit es überzeugend auf die Leser aus der Szene wirkt" - sorry, aber das ist eine völlig verquere Vorstellung die du da hast. Bei einem Anteil im Millionenbereich an der Bevölkerung von Deutschland, und ständig Leuten, die das neu ausprobieren, sich vegan oder vegetarisch ernähren, kennt sicher einen Bruchteil diesen Namen. Vielleicht solltest du mal deine Mission aufgeben und einfach nur denken, dass du eine gute Sache für die tust, die sich anders ernähren als du. Diese Informationen sind ja nicht nur für Hardcore-Veganer (oder welches Feindbild du da in dir trägst) relevant.
Irgendwie hatte ich mir auch eingebildet, die Gefahr von Analoga ist schon im Artikel erwähnt. Sollte meines Erachtens noch rein. -- 2003:7E:F10:47BA:6143:74D8:800F:7FA8 11:14, 30. Sep. 2017 (CEST)
Es geht um die vegane Klientel, die sich publizierend engagiert. Zum Beispiel als Autoren in WP-Artikeln. Und das sind zum Thema eben "Hardcore-Veganer" wie dieser. --TrueBlue (Diskussion) 11:57, 30. Sep. 2017 (CEST)
"Total edits (including deleted): 263", etwa 50% auf den ersten 100 zum Thema Programmieren... Sorry, ich glaube du bist da an einer Mission dran, statt einfach einen positiven Blick auf deine Arbeit in der Wikipedia entwickeln zu können. Zum Artikel: Ich denke, jetzt sind alle nötigen Inhalte drin. Über die Ausführlichkeit war ich zwar anderer Meinung, aber das ist wohl ok so. --Amtiss, SNAFU ? 13:31, 30. Sep. 2017 (CEST)
Er war schon hier: [4]. Und dann gibt es ja auch noch jenen Benutzer, der zuletzt lange den Anmeldeknopf nicht fand und für die obigen Diskussionsabschnitte verantwortlich ist. --TrueBlue (Diskussion) 13:49, 30. Sep. 2017 (CEST)
Tja, wenn ich mich angemeldet hätte, hätten wir wohl nicht so gut zusammengearbeitet... oder haben wir das nicht? Ich finde den Artikel jetzt viel besser als vorher. Und das Archiv-Ding wirkt auch recht harmlos. Auf weiterhin gute Zusammenarbeit! :) -- 2003:7E:F10:47BA:9C2C:2D25:355:77DD 18:15, 30. Sep. 2017 (CEST)

Homocystein-senkende Behandlungen zur Prävention bzgl. Herz-Kreislauf-Erkrankungen[Quelltext bearbeiten]

Zitat Cochrane-Review (2017): "A postulated risk factor for cardiovascular disease is an elevated circulating total homocysteine level. The impact of homocysteine-lowering interventions, given to patients in the form of vitamins B6, B9 or B12 supplements, on cardiovascular events has been investigated. (…) In this third update of the Cochrane review, there were no differences in effects of homocysteine-lowering interventions in the form of supplements of vitamins B6, B9 or B12 given alone or in combination comparing with placebo on myocardial infarction, death from any cause or adverse events. In terms of stroke, this review found a small difference in effect favouring to homocysteine-lowering interventions in the form of supplements of vitamins B6, B9 or B12 given alone or in combination comparing with placebo." PMID 21204526 thematisierte die unter Vegetariern verbreitete B12-Unterversorgung, weil "A lack of dietary vitamin B 12 and/or folic acid or vitamin B 6 results in elevation of plasma Hcy". Dem Cochrane-Review zufolge bringt eine Homocystein-senkende Behandlung jedoch fast keine Risikosenkung bzgl. Herz-Kreislauf-Erkrankungen. --TrueBlue (Diskussion) 16:43, 30. Sep. 2017 (CEST)

Einleitung und Allgemeinverständlichkeit des Artikels[Quelltext bearbeiten]

1. Einleitung Vorschlag

Cobalamine sind chemische Verbindungen, die in allen Lebewesen vorkommen und auch als Vitamin-B12-Gruppe bezeichnet werden. Vitamin B12 ist wichtig für die Zellteilung und Blutbildung sowie die Funktion des Nervensystems. Der menschliche und tierische Organismus sowie Pflanzen sind nicht in der Lage, Vitamin B12 selbst herzustellen. Vitamin B12 wird in der Natur von Mikroorganismen – insbesondere Bakterien – produziert,[20] die als Symbionten im Verdauungstrakt von Tieren und Menschen vorkommen. Bei Wiederkäuern wird das Vitamin im Vormagen gebildet und wird im weiteren Verdauungsvorgang verwertet. Bei den anderen Tieren und beim Menschen werden Cobalamine im Dickdarm von Mikroorganismen produziert. Das Vitamin kann jedoch nicht aus dem Dickdarm aufgenommen werden und wird überwiegend mit dem Stuhl ausgeschieden. Daher muss das Vitamin B12 exogen aufgenommen werden. Fleischfresser und Allesfresser nehmen das Vitamin durch Fleisch und Innereien anderer Tiere auf. Andere Pflanzenfresser (Koprophagen) fressen den eigenen Kot oder den Kot anderer Tiere und nehmen auf diesem Weg Vitamin B12 auf. Vitamin B12 als Nahrungsergänzungsmittel für den Menschen und bei der Tierernährung (Geflügel und Schweine) wird mittels Mikroorganismen hergestellt. Vitamin-B12-Mangel kann zu einer Vitamin-B12-Mangelanämie und zu neurologischer Fehlfunktion führen.

2. Allgemeinverständlichkeit

Wie auch in mehreren Diskussionsbeiträgen finde ich den Artikel schwer verständlich und ist für Biochemiker geschrieben. Ich selbst weiss aber nicht wie das geändert werden könnte.

Die Struktur könnte sich an dem Vorschlag zur Einleitung orientieren. Indbesondere muss zwischen artgerechter Haltung und Massentierhaltung unterschieden werden. Schweine gehören zu den Allesfressern und fressen also auch Fleisch. Das gilt auch für Geflügel. Andere Pflanzenfresser fressen den eigenen Kot oder den Kot anderer Tiere und nehmen auf diesem Weg Vitamin B12 auf.

Das schwierigste Thema ist Vitamin B12 im Zusammenhang mit Veganern und sollte einen eigenen Abschnitt erhalten. In diesem Abschnitt könnte Alles hinein, was zum Thema von möglichen Vorkommen in Pflanzen etc. gehört.

Einer der weiterführenden Links führt zu einer Seite, die im Gegensatz zur Liste im Artikel, Sauerkraut als Lebensmittel mit Vitamin B12 beschreibt: Eine Ausnahme sind zum Beispiel Sauerkraut oder Kefir – hier wird Vitamin B12 im Rahmen der Gärprozesse durch Hefepilze gebildet. --Darwipli (Diskussion) 12:08, 5. Nov. 2017 (CET)


Hat da jemand vergessen B12 auf die Zutatenliste zu setzen?[Quelltext bearbeiten]

https://drmetz.de/produkte-shop/ernaehrung/22/panaktiv

Ich dachte Hefen produzieren kein B12? Oder ist vielleicht Streptomyces griseus in dieser "Bierhefe"?

Vielleicht sollten wir einen klärenden Passus zu Hefen in den Artikel einfügen, denn die Vorstellung, in Hefeflocken, Marmite etc. sei B12, ist mir schon öfter begegnet. --2A02:8071:B693:BE00:28C4:AA02:F24C:E56 08:47, 9. Feb. 2018 (CET)

Wo das Vitamin B12 bei diesem Gebräu herkommt, weiß ich nicht, aber wenn 12 µg zugesetzt werden, muss das nicht unter "Zutaten" aufgeführt werden. ABER: Bei Salz ist extra angemerkt, dass es eben nicht zugesetzt sei, was vielsagend bezüglich all der anderen Zutaten ist. So eine arme kleine Bierhefe kann nie und nimmer all das selber produzieren... Grüße, --Goris (Diskussion) 18:31, 11. Feb. 2018 (CET)

B12-Gehalt (relativ) "natürlicher" Quellen für Vegetarier[Quelltext bearbeiten]

Kommentar zu [5]: Objektiv müssen noch nicht mal 100 g Käse mit einem B12-Gehalt von 3 μg den Tagesbedarf einer Erwachsenen decken (der wird mit bis zu 4 μg angenommen). Objektiv konsumieren Ovo-Lacto-Vegetarier häufig nicht ausreichend B12-Quellen, also zum Beispiel Milch- oder Eiprodukte, und fallen deshalb in epidemiologischen Studien als B12-unterversorgt auf. --TrueBlue (Diskussion) 19:35, 9. Feb. 2018 (CET)