Diskussion:Gender Studies

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Cargo-Kult-Wissenschaft[Quelltext bearbeiten]

Im Abschnitt Kritik sollte bezug auf den Begriff Cargo-Kult-Wissenschaft eingefügt werden.

Ohne diese Betrachtungsweise ist die Kritik unvollständig. (nicht signierter Beitrag von 2A02:908:1066:9B40:74F6:A589:2BC1:BF53 (Diskussion) 20:27, 10. Nov. 2019 (CET))

Nachdem du valide Quellen beigebracht hast, die die Gender Studies unter Cargo Cult Sciences einordnen, können wir darüber diskutieren, aber mit Quellen steht und fällt alles hier.--Nico b. (Diskussion) 21:28, 10. Nov. 2019 (CET)

Grafik „Wissen über Geschlecht und Geschlechterdifferenz“[Quelltext bearbeiten]

Dieser Grafik [1] ist absurd, und sie enthält keinerlei Information. Die Grafik erwähnt schlagzeilenartig ein paar Begriffe aus dem Gender-Bereich und ordnet sie als Ring an. Warum? Warum sind „sex studies“ im Zentrum, „women studies“ aber außen? Das Ganze ergibt keinen Sinn und hat für den Leser keinen Informationswert. Eines macht die Grafik aber klar: Die „Geschlechterforschung“ steht über Allem, „Wissenschaftliches Wissen“ finden wir zuunterst. Und im Zentrum des Universums stehen natürlich die „gender studies“. Es überrascht nicht, dass das Alles von einem Vertreter der gender studies stammt. Neutralität schaut anders aus. --Peter Gugerell 13:51, 7. Jan. 2020 (CET)

Ich habe insofern Probleme mit der Abbildung, dass ich sie nicht unbedingt an den Artikelanfang stellen würde. Eine Daseinsberechtigung hat sie aber schon. Deine Kritik erscheint mir substanz- und vor allem beleglos. Du versteht offenbar gar nicht was darin mit sex studies und gender studies gemeint ist. Woman studies wird als Teil der gender studies eingeordnet, da es hierbei eben nicht um das biologische Geschlecht (sex) geht. Die Abbildung zeigt eine publizierte und damit anerkannte Möglichkeit die Forschungsfelder zu strukturieren. Die Ablehnung des Artikelinhalts sollte mit mehr als den eigenen Gedanken und Ansichten unterfüttert werden.--Perfect Tommy (Diskussion) 13:59, 7. Jan. 2020 (CET)
Ich bleibe dabei: Die Grafik hat keinerlei Informationsgehalt und ist überflüssig. --Peter Gugerell 14:04, 7. Jan. 2020 (CET)
Worauf beziehst du dich? Die Grafik stammt ja aus ausgewiesener Fachliteratur. So geht das nicht.--Perfect Tommy (Diskussion) 14:06, 7. Jan. 2020 (CET)
Ja, ja, die „ausgewiesene Fachliteratur“. Ein Vertreter der gender studies hat festgestellt, dass die gender studies im Zentrum des wissenschaftlichen Universums stehen. Lächerlich. --Peter Gugerell 14:14, 7. Jan. 2020 (CET)
Natürlich hat die Grafik Informationswert und sie ist auch leicht zu verstehen, wenn man das überhaupt will und nicht nur Unfug verbreiten möchte. Geschlechterforschung ist ein Teil des wissenschaftlichen Wissens, der an der Domäne der Kulturwissenschaften ebenso wie an der Domäne der Naturwissenschaften teilhat. Gender Studies gehören hier zum kulturwissenschaftlichen Bereich (im Gegensatz zu Sex Studies). Der Kern der Geschlechterforschung ist die Forschung zur Differenz der Geschlechter (und wie sie entsteht bzw. produziert wird). Die Forschung zu den einzelnen Geschlechtern bzw. Geschlechtscharakteren ("men" und "women"/"male" und "female") liegt im äußeren Ring. Das ist alles sehr klar. Ich hätte eher gewisse Bedenken wegen der Urheberrechtslage, denn was die Grafik zeigt, könnte geistiges Eigentum von Stefan Hirschauer sein, und ich bin nicht sicher, dass die grafische Darstellung genügend Eigenwert hat, um als von ihm unabhängiges Werk durchzugehen.--Mautpreller (Diskussion) 14:20, 7. Jan. 2020 (CET)
Wenn das im Text stünde wäre es allerdings sehr viel besser---Nico b. (Diskussion) 14:26, 7. Jan. 2020 (CET)
Die Grafik zeigt das Problem der irrtümlichen Gleichsetzung recht gut: Es ist für die deutschsprachige Forschung schlicht falsch, Geschlechterforschung und Gender Studies gleichzusetzen. Geschlechterforschung ist die gesamte Forschung, die sich mit Geschlecht bzw. Geschlechterverhältnissen von Menschen beschäftigt (siehe bspw. Handbuch interdisziplinäre Geschlechterforschung von Kortendiek et al.). Gender Studies sind dagegen nur ein Teilbereich der Geschlechterforschung. Das muss im Artikel klargestellt werden.--Trebronson (Diskussion) 15:24, 7. Jan. 2020 (CET)
Leuchtet ein, aber tatsächlich wäre eine textliche Erläuterung sinnvoll.--Mautpreller (Diskussion) 15:31, 7. Jan. 2020 (CET)
Das spricht dann aber erstmal gegen die Aufnahme der Grafik in den aktuellen Artikel. Brauchen wir einen zweiten Artikel? Das Hauptlemma lautet hier ja "Gender Studies". --TrueBlue (Diskussion) 15:32, 7. Jan. 2020 (CET)
Ich denke nicht, dass es dazu einen neuen Artikel braucht, es müsste aber tatsächlich im Text viel klarer werden, was genau Forschungsgegenstand und Forschungsmethoden der Gender Studies sind, statt nur Postulate aufzuzählen. Wie verschafft sich ein Gender Scientist Wissen über Geschlechterverhältnisse und das Verhältnis ihrer biologischen und sozialen Determiniertheit, wie wird dieses Wissen verifiziert oder falsifiziert, oder wird es das überhaupt? Wie grenzt sich das inhaltlich und methodisch von anderen Bereichen der Geschlechterforschung ab?--Nico b. (Diskussion) 17:43, 7. Jan. 2020 (CET)
Ich würde mich wundern, wenn es da wesentliche Unterschiede zu den bekannten Wissenschaften gäbe. Wer "Gender Studies" im Bereich der Soziologie betreibt, wird sicherlich das ausgefeilte und weitgespannte Methodeninventar der diversen soziologischen Disziplinen nutzen. In den Literatur- und Kunstwissenschaften dürfte das nicht wesentlich anders sein. Es gibt zum Beispiel seit langem literatursoziologische Forschung zu anderen gesellschaftlichen Großgruppen oder auch zu Sprachgemeinschaften. Ob es methodische und methodologische Neuerungen gibt? Kann sein, ließe sich sicher prüfen, aber ohne die bekannten Methoden wird nicht viel gehen. Nach meinem Eindruck ist es eher die Fragestellung, die die Gender Studies von anderen, durchaus vergleichbaren Wissenschaftsgebieten unterscheidet; denn da wird etwas gefragt, was lange selbst als Fragestellung unsichtbar geblieben ist. - Ich habe übrigens nicht den Eindruck, dass die bekannte Fragestellung "biologisch oder sozial determiniert" da eine besondere Rolle spielt. Auch anderswo (etwa bei der Intelligenzforschung oder der Literatursoziologie oder der Spracherwerbsforschung) ist man von dieser zwar populären, aber reichlich unproduktiven Fragerichtung schon lange abgekommen.--Mautpreller (Diskussion) 18:15, 7. Jan. 2020 (CET)
Nach der Grafik sind die Gender Studies eine Art Unterbegriff zu Geschlechterforschung. Nun kann man zwar Unteraspekte durchaus im selben Artikel beschreiben, dessen Titel und Hauptlemma sollte dann aber auf den Oberbegriff lauten. --TrueBlue (Diskussion) 18:44, 7. Jan. 2020 (CET)
Ich denke, dass die Grafik nur eine Sichtweise wiedergibt. Die beiden Begriffe werden meiner Meinung nach auch häufig synonym benutzt oder zwar verschieden definiert aber auf einer Ebene eingeordnet.--Perfect Tommy (Diskussion) 19:22, 7. Jan. 2020 (CET)

Vorschlag: Im ersten Schritt überarbeiten alle mit Fachwissen kulturwissenschaftlicher Geschlechterforschung die Struktur. Im zweiten Schritt kommen die anderen hinzu und spiegeln wider, wie es für Laien mit Alltagswissen verständlich wird. Wer ist bei Schritt eins dabei? --Trebronson (Diskussion) 12:04, 8. Jan. 2020 (CET)

Dann werde ich jetzt einen Aufruf hier sowie in den Diskussionsforen bei Männerforschung und Frauenforschung starten. --Trebronson (Diskussion) 08:39, 9. Jan. 2020 (CET)

Umstrukturierung Lemma Gender Studies/Geschlechterforschung: Aufruf zur Mitarbeit an alle mit Fachwissen[Quelltext bearbeiten]

In der oben stehenden Diskussion zur Grafik „Wissen über Geschlecht und Geschlechterdifferenz“ wurde klar, dass die Struktur dieses Lemmas grundlegend überarbeitet werden muss. Geplant ist ein Vorgehen in zwei Schritten: Im ersten Schritt überarbeiten die Struktur alle mit Fachwissen, d.h. aus Geschlechterforschung, Gender Studies, Frauenforschung und Männerforschung. Im zweiten Schritt kommen die anderen hinzu und spiegeln wider, wie es für Laien mit Alltagswissen verständlich wird. Wer ist bei Schritt eins dabei? --Trebronson (Diskussion) 08:49, 9. Jan. 2020 (CET)

Verständnisfrage: Was ist denn hier mit ANR gemeint? Heißt doch eigentlich laut https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Glossar#A Artikelnamensraum. Dann verstehe ich aber den Satz nicht "dass die Struktur dieses ANR grundlegend überarbeitet werden muss". Gruß --Zulu55 (Diskussion) 09:12, 9. Jan. 2020 (CET)
Sorry, gemeint war Lemma - habe ich jetzt korrigiert, damit es verständlich ist. Gruß--Trebronson (Diskussion) 10:15, 9. Jan. 2020 (CET)
Ist das typisch für Genderforscher, dass sie Begriffe verwenden die sie selbst nicht erfassen? Den "Artikelnamensraum" mit "Lemma" zu verwechseln deutet schon auf ein grundsätzliches Defizit hin, abgesehen von "Fachwissen" über unklare Begriffe. Ich empfehle die Einarbeitung von Addendum: Opferstudium. --Allander (Diskussion) 11:19, 9. Jan. 2020 (CET)
Du hast in doppelter Hinsicht absolut recht. Die Männerforschung hinkt bei der Erforschung ihrer Grundbegriffe ("Mann", "Männlichkeit" etc.) leider hinterher (siehe bspw. Michael Kimmel "Invisible masculinity" von 2005 oder Stefan Horlacher et al. "Männlichkeit. Ein interdisziplinäres Handbuch" von 2016). Darauf ist die Geschlechterforschung aber angewiesen, denn diese Grundbegriffe können nicht aus der Frauenforschung oder der Geschlechterdifferenzforschung kommen. Und wir bei Wikipedia sind darauf angewiesen, dass wir Geschlechterforscher mit Fachwissen anziehen und unterstützen - und sei es in Sachen WP-Grundbegriffe;-) Gruß --Trebronson (Diskussion) 12:59, 9. Jan. 2020 (CET)

Also: Wer hat Fachwissen und ist bei Schritt 1 dabei? --Trebronson (Diskussion) 12:59, 9. Jan. 2020 (CET)

Was für ein dummer völlig unprovozierter und unmotivierter Angriff. --Perfect Tommy (Diskussion) 19:41, 9. Jan. 2020 (CET)
Das Problem ist ja: Aus Sicht der radikalen Gender-Anhänger (was die meisten, die sich als Fachkundige ausgeben, sind), ist das biologische Geschlecht völlig irrelevant. Es zähle einzig das soziale Geschlecht. Demzufolge wird über einen sprachlichen Trick Geschlechterforschung mit Gender Studies gleichgesetzt, sodass man Alternativen selbst sprachlich gar nicht mehr zulässt. Wir können hier in der Wikipedia nur eine Zusammenfassung dieser Situation geben und müssen beide Sichtweisen berücksichtigen. Siehe dazu: [2]
"Je nach Perspektive werden Gender Studies und Geschlechterforschung entweder synonym gesetzt, oder letztere wird als eine für den deutschen Raum spezifische Ausrichtung verstanden (vgl. Funk 2002: 154f.), die jedoch andere Forschungsgegenstände hat und sich hinsichtlich des institutionellen Kontextes unterscheidet (zur Unterscheidung zwischen Geschlechterforschung und Gender Studies siehe Hahn 2002: 156f.). Der Terminus gender wird dabei oftmals aufgrund der Eigenständigkeit als beweglicher wahrgenommen als die deutsche Bezeichnung ,Geschlecht‘, die sowohl sex – sprich das ‚biologische‘ Geschlecht – als auch gender umfasst (vgl. ebd.: 157)."
In der Wikipedia können wir uns deshalb nicht festlegen sondern müssen genau wie die Zusammenfassung der Uni Paderborn eine Vogelperspektive einnehmen und diese Mehrdeutigkeit explizit aufzeigen. Ein eigener Artikel "Geschlechterforschung" wäre sinnvoll, wobei dieser knapp ausfallen sollte und nicht noch einmal die Gender Studies beschreiben sollte. Der Artikel "Geschlechterforschung" sollte vor allem die Mehrdeutigkeit des Begriffes thematisieren und den Leser auf die verschiedenen Artikel verweisen. --TheRandomIP (Diskussion) 17:51, 9. Jan. 2020 (CET)
"Aus Sicht der radikalen Gender-Anhänger (was die meisten, die sich als Fachkundige ausgeben, sind), ist das biologische Geschlecht völlig irrelevant." Das halte ich praktisch in jedem Wort für falsch. Gender ist der Terminus für das soziale Geschlecht. Es ist mir schleierhaft, wie man "Gender-Anhänger" (gar radikaler) oder auch "Gender-Gegner" sein können soll. Dass Geschlecht ein Sozialer Tatbestand (Durkheim) ist, kann man kaum vernünftig bestreiten, über den Zusammenhang mit dem biologischen Geschlecht (sex) ist damit noch überhaupt nichts gesagt. Ich denke übrigens, dass der Ausdruck Gender Studies von den en:Science and Technology Studies (STS) übertragen wurde, der in der deutschsprachigen Wikipedia, durchaus sachwidrig, einfach mit Techniksoziologie gleichgesetzt wird. Auch in den STS ist der Gegenstand der Wissenschaft nicht die Natur oder Technik als "Sache", sondern eben Wissenschaft und Technik als sozialer Tatbestand. - Dass es Unschärfen in den Begriffen Geschlechterforschung und Gender Studies gibt, ist kaum zu bestreiten, ebenso aber, dass es in erster Linie um soziale Tatbestände geht, die klassischerweise vor allem in den Bereich der Sozialwissenschaften, teilweise auch der Geisteswissenschaften fallen. Das schließt gar nicht aus, dass beispielsweise die Medizin oder die Biologie ins Spiel kommt.--Mautpreller (Diskussion) 10:57, 10. Jan. 2020 (CET)
Ums mal anhand der Parallele zu den STS deutlich zu machen: Auch Karin Knorr-Cetina käme nicht im Traum darauf, wissenschaftliche Erkenntnis und technische Innovation als "völlig irrelevant" abzutun. Sehr wohl aber sagt sie: Was als wissenschaftliche Erkenntnis gilt und wie man zu ihr kommt, ist beileibe keine Selbstverständlichkeit und lässt sich nicht nach naturwissenschaftlichen Kriterien aufklären. Dazu muss man sich die sozialen Prozesse angucken, in denen Wissenschaft produziert wird. Das ist der Kern der STS und das dürfte (ersetze "wissenschaftliche Erkenntnis" durch "Geschlecht") auch der Kern der Gender Studies sein. Sicherlich ist Barbara Hahns Aufsatz hilfreich, um sich das mal näher anzugucken.--Mautpreller (Diskussion) 11:19, 10. Jan. 2020 (CET)
Genauso ist es. Der Beitrag von TheRandomIP kann aber hervorragend als Vorlage dafür dienen, welche populären Missverständnisse es auszuräumen gilt in diesem Artikel; der Unterschied zwischen forschender, fragender, deskriptiver Wissenschaft und regulierender, normativer Politik muss glasklar werden. Wenn der Zürcher Kantonsrat keine Eingaben mehr diskutiert, die nicht geschlechtsneutral formuliert sind, dann hat das nichts mit Gender Studies zu tun, auch wenn beide Male der Begriff "Gender" vorkommt.--Nico b. (Diskussion) 11:38, 10. Jan. 2020 (CET)
"Gender-Anhänger" war als Kurzform für "Anhänger der Theorie, wonach das Gender (soziale Geschlecht) die einzig relevante Größe sei". Siehe dazu auch [3] für einen Überblick über die verschiedenen Richtungen. Der radikale Genderismus ist heute in seriösen wissenschaftlichen Kreisen zum Glück überwunden, in manchen Köpfen jedoch noch präsent, die diese Theorie wohl bis an ihr Lebensende verteidigen werden. Heute hat man da ein differenziertes Bild, es gibt sehr viele seriösen Arbeiten dazu. Diese kann man auch in geeigneten Artikel hier noch darstellen. --TheRandomIP (Diskussion) 20:27, 10. Jan. 2020 (CET)
Dazu nur ganz kurz: Auf Herrn Raphael Bonelli sollte man eine Darstellung des Umfelds der Geschlechterforschung lieber nicht stützen. Der mag was von Morbus Huntington verstehen, seine Äußerungen zu "Gender" sind hingegen flachste Propaganda.--Mautpreller (Diskussion) 12:00, 11. Jan. 2020 (CET)
Damit lieferst du leider ein weiteres Indiz, dass die Fronten tatsächlich verhärtet sind und sich die Akteure "extremisiert" haben. Pluralismus wird nicht mehr zugelassen. Am Vortrag von Bonelli, der sich bloß auf wissenschaftliche Untersuchungen stützt, kann ich nichts anstößiges erkennen, dennoch verunglimpfst du ihn als "flachste Propaganda"? Er ist jedenfalls nicht weniger wissenschaftliches als die Thesen der radikalen Gender-Anhänger. Im Gegenteil. Erst aus Pluralität und Synthese von verschiedenen Theorien kann sich ein Feld wissenschaftlich weiterentwickeln. Bonelli tut dies, der raidkale Genderismus ist dem verschlossen.
Insofern ist das ein gutes Lehrstück für Trebronson. Nein, hier auf der Diskussionsseite findest du leider nicht die von dir ersehnte Expertise. Du findest hier nur Ideologen, die einseitig eine Meinung vertreten und für andere Sichtweisen völlig verschlossen sind. Sie verweigern ihren Ansichten die Prüfung durch Fakten und sind somit auch methodisch weit von wissenschaftlichem Vorgehen entfernt. Man muss dies leider selbst in die Hand nehmen. Wenn ich mal Zeit habe, werde ich vielleicht einmal den Artikel "Geschlechterforschung" von der WL in einen eigenen Artikel umwandeln. Ich habe damit in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht. Wenn man es einfach selber in die Hand nimmt und alles sauber mit Belegen versieht, schützen dich die die Regeln der Wikipedia zum Glück davor, dass gut belegte und etablierte Informationen einfach wieder gelöscht werden. Aber allein auf andere verlassen, da wird man leider allzu oft enttäuscht. --TheRandomIP (Diskussion) 14:10, 11. Jan. 2020 (CET)
Achso, und eine Sache habe ich noch vergessen zu erwähnen: Man sollte bevorzugt auch Belege von außerhalb der Gender Studies verwenden. Aus Sicht des Genderismus sind sie die "einzig wahre Wissenschaft" und alle anderen, insbesondere empirisch-naturwissenschaftlichen Wissenschaften, werden als vom Patriarchat beeinflusst abgelehnt. Ich hatte da mal in der Vergangenheit auch eine Quelle von innerhalb der Gender Studies gelesen, bei der man sich damit auseinandersetze, dass ja die empirischen Wissenschaften das so gar nicht bestätigen können was die Genderisten da so von sich geben. Und da wurde dann gesagt, ja, aber das haben ja Männer untersucht, die sind alle voll mit Biasen. (Was natürlich quatsch ist weil in den empirischen Wissenschaften sehr peinlich genau darauf geachtet wird, dass der Effekt unabhängig vom Beobachter ist) Das zeigt aber, dass innerhalb der Gender Studies ein verzerrtes Weltbild herrscht und man eben besser auf Belege zurückgreift, die das aus der Vogelperspektive beschreiben. --TheRandomIP (Diskussion) 14:31, 11. Jan. 2020 (CET)
Lieferst du bitte mal ein Beispiel für einen WP-Artikel über ein anderes Forschungsgebiet, bei dem sich die Autoren vornehmlich auf Belege von ausserhalb des Gebietes stützen? Wer, wenn nicht die Forschenden aus den Gender Studies, soll denn das Forschungsgebiet beschreiben und abgrenzen? Dein Link auf den Beitrag von Antje Schrupp zeigt für mich erneut, dass dein Fokus hier alles mögliche ist, aber nicht "Gender Studies". Wir beschäftigen uns doch in Mathematik oder Philosophie auch nicht mit irgendwelchen Zeitungsartikeln, die sich eines Teils des Fachvokabulars bedienen, um Position in einer politischen Debatte zu beziehen.--Nico b. (Diskussion) 14:51, 11. Jan. 2020 (CET)
Bonelli ist Experte für Morbus Huntington, dazu hat er wissenschaftliche Veröffentlichungen. Der ganze Kram zu Geschlecht, Narzissmus etc. sind durchgängig populärwissenschaftliche Veröffentlichungen, dazu gibt es von ihm keine Forschung. Der Vortrag ist auf einer Veranstaltung seines Institut für Religiosität in Psychiatrie & Psychotherapie, sicher genau der richtige Ort für wissenschaftliche Vorträge über Geschlechterverhältnisse. Er erzählt solches auch gern auf Veranstaltungen wie etwa der Demo für alle (dazu etwa [4]). Der ist, was dieses Thema angeht, ein recht geschickter Ideologe, weiter nichts.--Mautpreller (Diskussion) 14:58, 11. Jan. 2020 (CET)
Hier ganz aktuell ein Beispiel: [5]. Wer sagt, "Sex is real", löst einen Shitstorm aus und ruft zweitkasslige Wissenschaftler auf dem Plan, die das alles ganz furchtbar finden. Das zeigt, dass es eben tatsächlich Sichtweisen im (semi-)wissenschaftlichen Umfeld gibt, die das biologische Geschlecht komplett negieren und als nicht real ansehen. Somit ist auch klar, wie es eben passieren konnte, dass Geschlechterforschung einfach synonym für Gender Studies gebraucht wird. Denn wo Geschlecht ohne Gender der leeren Menge gleicht, da gibt es auch keine Geschlechterforschung, die nicht Gender Studies ist. --TheRandomIP (Diskussion) 20:58, 10. Jan. 2020 (CET)
Diese Debatte ist offensichtlich sinnlos. Ich mach einen letzten Versuch: Warum wird hier "Sex is real" kritisiert? Weil man nur Gender für real hält? Nein, Unfug. Was hier kritisiert wird, ist die Vorstellung, dass nur Sex wirklich "harte Realität" ist und Gender nur Geschwafel. Soweit Geschlecht zum sozialen Tatbestand wird (und das wird es), muss man es mit soziologischen, ethnografischen usw. Methoden untersuchen. Die These ist genau genommen: Die Unterteilung in eine "echte", "wahre", "harte" Sphäre, wo Geschlecht rein biologischer Tatbestand ist, und eine "weiche" soziale Sphäre, wo es interpretiert wird, funktioniert nicht (sie wäre essentialistisch). Geschlecht ist immer schon (!) sowohl biologischer als auch sozialer Tatbestand. Das ist aber noch keine Erkenntnis, es gehört eher zum konzeptionellen Überbau. Eine Erkenntnis wäre zum Beispiel, wie und warum Berufe feminisiert werden und was da passiert (d.h. beispielsweise wie die Sekretärin, gar die "Chefsekretärin", als geschlechtlich kodierte Berufskategorie entsteht und welche Züge sie trägt).--Mautpreller (Diskussion) 15:40, 11. Jan. 2020 (CET)
Offenbar hast du eine sehr wohlwollende Interpretation der Gender Studies. Tatsächlich ist es aber so, dass deren radikale Vertreter tatsächlich der Ansicht auferliegen, das biologische Geschlecht sei völlig belanglos und jeder könne jedes Geschlecht allein durch Erziehung annehmen. Berühmt ist der missglückte Fall des David Reimer. Durch einen Unfall im frühen Kindesalter mussten einem Kind die männlichen Geschlechtsorgane entfernt werden. Doch völlig egal, dachte man sich, wir ziehen das Kind einfach als Mädchen auf und dann ist alles gar kein Problem. Das biologische Geschlecht wird als eine bloße Hülle interpretiert, das keinerlei Auswirkungen auf irgendwas hat. Diese Vorstellung gab es wirklich. Das ist real, das kannst du nicht leugnen. Die Vorstellung war, alle Geschlechterdifferenzen seien bloß sozialogisch geprägt.
Das heißt für uns also in diesem Artikel, wir müssen hier zu Kenntnis nehmen, dass sich die Gender Stduies von der Realität und anderen Wissenschaftsdisziplinen entfernt haben. Zuständig sind dann, wie Nico b. beführchtet, natürlich nicht irgendwelche Boulevard-Zeitungen, sondern die nächst höheren Disziplinen. (Echte) Geschlechterforschung, bis hin zu Metawissenschaft. Wenn sich dort etwas über die Entwicklung der Geschlechterwissenschaften findet, wäre das ja ideal. --TheRandomIP (Diskussion) 17:02, 11. Jan. 2020 (CET)
Märchenstunde jetzt vorbei? Abgesehen davon, dass an Deiner Erzählung kaum etwas stimmt ("völlig egal, dachte man sich"): Was hat John Money mit den Gender Studies zu tun? Das Thema der Gender Studies ist nicht "Natur oder Kultur?" (das ist nur das Thema der Gender-Studies-Hasser). Das Thema der Gender Studies ist auch nicht die beliebige Manipulation von Geschlechtsrollen. Das Thema der Gender Studies ist der soziale Tatbestand Geschlecht.--Mautpreller (Diskussion) 19:20, 11. Jan. 2020 (CET)
"Das Thema der Gender Studies ist der soziale Tatbestand Geschlecht". Ja, das ist korrekt. Es geht hier aber darum, eine Ordnung hinenzubringen, welche Disziplinen es außerhalb der Gender Studies noch gibt und wie diese in der Beziehung zu Gender Studies stehen. Der Eingangsbeitrag, du erinnerst dich? Da ist es nun sehr wohl relevant, was man auf die Frage "Natur oder Kultur?" antwortet. Ist man ein radikaler Gender-Anhänger, lautet die Antwort 100% Kultur. Daraus folgt, eine "biologisch geprägte Geschlechterforschung" gibt es nicht, hat keinen Platz. Geschlechterforschung ist automatisch Gender Studies und umgekehrt. Antwortet man hingegen 100% Natur, landet man bei den von dir genannten Gender-Studies-Hasser, die wiederum die Gender Studies als illegetim ansehen. Ist jedoch die Antwort, dass es eine Kombination aus beidem gibt, dann gibt es eben eine "biologisch geprägte Geschlechterforschung", die sich von den Gender Studies unterscheidet, und beide Disziplinen haben ihre Berechtigung.
Auch wenn dies eine Vorstellung wäre, der ich nicht abgeneigt bin, müssen wir aber jetzt für die Wikipedia gucken: Was gibt es denn da draußen in der Welt? Und ich sehe, die 100% Kultur-Vertreter sind sehr zahlreich und lautstark und mischen stark im (semi-)Wissenschaftlichen Bereich mit. Folglich müssen wir, so schmerzhaft das auch sein mag, diese Sichtweise eben auch in der Wikipedia darstellen und berücksichtigen, ohne aber, und das kommt uns wieder zu Gute, sie als die einzige mögliche Sichtweise darstellen zu müssen. Aktuell ist der Artikel ja in der 100%-Kutur-Annahme verfasst. Gender Studies wird als synonym für Geschlechterforschung angesehen. Teste es aus: Geschlechterforschung. Du landest wieder hier. Diesen Mangel gilt es zu beheben.
Es wurde doch dazu alles gesagt, der erste Beitrag, den ich dazu verfasst habe, enthält diese Informationen bereits. Können wir uns um eben diese Kernthese unterhalten, anstatt dass du mir mit dieser Wortklauberei kommst? Du kannst davon ausgehen, dass ich schon weiß, was Gender und Gender Studies bedeutet, ich es jedoch manchmal aus Bequemlichkeit etwas abkürze. (Beispiel "Gender-Anhänger"). Das sollte jetzt nicht dein Hauptangriffspunkt sein, das führt zu nichts. --TheRandomIP (Diskussion) 19:45, 11. Jan. 2020 (CET)
Den angeblich "sprachlichen Trick" vollzog schon 2002 auch die Brockhaus-Enzyklopädie in ihrem Artikel Geschlechterforschung. Es werden aber unterschiedliche Geschlechtertheorien vertreten. Wie man sieht, sind die in der de.WP noch unbekannt. --TrueBlue (Diskussion) 11:36, 10. Jan. 2020 (CET)
In diesem Sinne scheint es mir wichtig, beim Gesamtthema immer auch die Aspekte Geschlechterwissen und Geschlechterpolitik im Blick zu haben. Zum Vorgehen schließe mich auch dem Vorschlag von TheRandomIP an und auch dem Vorschlag von TrueBlue, ein entsprechendes Lemma Geschlechtertheorie anzulegen. --Trebronson (Diskussion) 13:19, 10. Jan. 2020 (CET)
"Charakteristisch für die Forschungen über die Kategorie Geschlecht ist jedoch nicht nur die Frage nach der Entstehung und der Bedeutung von Geschlechterverhältnissen, sondern auch die Problematisierung der eigenen Erkenntniskategorien. So zeugen die verschiedenen Benennungspraktiken wie „Frauenforschung“, „Geschlechterforschung“, „Gender Studies“ oder auch „Intersektionalitätsforschung“ von einer permanenten Selbstreflexion des wissenschaftlichen Standpunktes." Brand, Sabisch: Gender Studies: Geschichte, Etablierung und Praxisperspektiven des Studienfachs, in: Kortendiek et al. (Hrsg.) Handbuch interdisziplinäre Geschlechterforschung 2019, S. 1044. --Trebronson (Diskussion) 09:16, 11. Jan. 2020 (CET)

Liebe Kollegen, hier wurde viel gemeint und das mit Seitenhieben auf angebliche "Gender-Anhänger". Doch wo bleibt die Fachliteratur? Was ist der fachwissenschaftliche Stand? Ohne Recherche und Materialsammlung wird das TF. Wer Änderungen wünscht, möge bitte fachlich überzeugen. „Semi-Wissenschaftliches“ (was genau ist damit gemeint?) für die Darstellung eines wissenschaftlichen Fachs, zum dem es genügend Literatur gibt, ist keine Basis und nicht die erste und auch nicht die zweite Wahl.--Fiona (Diskussion) 14:47, 22. Jan. 2020 (CET)

@Trebronson, das Handbuch von 2019 halte ich für eine gute Grundlage.--Fiona (Diskussion) 14:56, 22. Jan. 2020 (CET)
Ich habe bei meinen Recherchen gefunden, dass in Metzler Lexikon Gender Studies / Geschlechterforschung. Ansätze – Personen – Grundbegriffe. Hrsg. von Knoll, Renate. Stuttgart: J. B. Metzler, S. 155, 156f.." was brauchbares drin stehen könnte. Leider habe ich diese Literatur nicht und konnte auch keinen Online-Zugang dazu finden. Ich begrüße es, dass du auf Literatur aufbauen willst. Leider fehlt nämlich aktuell genau das, eine Literatur, die etwas weiter schaut, über den Tellerrand der Gender Studies hinaus. Wir brauchen jetzt gerade die Außenansicht und nicht die Innenansicht bei dem Thema. Ein "Metzler Lexikon" sollte dazu gut geeignet sein, der Verlag hat auch schon zu anderen Themen Lexika herausgegeben, es mangelt ihnen nicht an Weitsicht. --TheRandomIP (Diskussion) 19:24, 22. Jan. 2020 (CET)
TheRandomIP, "eine Literatur, die etwas weiter schaut, über den Tellerrand der Gender Studies hinaus" - aus deinen Äußerungen spricht eine Agenda oder eine Mission. Wir brauchen nicht Literatur, um einen POV zu transportieren. Wir müssen den fachwissenschaftlichen Wissens- und Diskussionsstand darstellen.--Fiona (Diskussion) 08:29, 23. Jan. 2020 (CET)
Im Gegenteil, die Gefahr von POV ist dann groß, wenn man nur Quellen mit einem sehr begrenzten Sichtfeld hat. Wer sich den ganzen Tag nur mit Gender Studies beschäftigt, der wird irgendwann so "fachblind", sodass er überall soziologische Ursachen für alle Geschlechterunterschiede sieht, und er kann die Bedeutung seines Fachbereiches bzw. die Einordnung in einen größeren Kontext nicht mehr richtig einschätzen. Das ist doch in vielen Bereichen so. Auch ein Biologe könnte die Bedeutung biologischer Anteile völlig überschätzen. Gerade wenn es um die Schnittstelle geht, wo hören Gender Studies auf, wo gibt es Wissenschaften mit gegensätzlichen Ansichten, da wird nicht der in den Gender Studies verhaftete Autor die beste Sichtweise darauf haben, sondern derjenige, der von außen blickt. Den Vorwurf des POV scheinst du immer dann fallen zu lassen, wenn du auf Ansichten stößt, die außerhalb der kleinen und isolierten Sicht der Gender Studies liegen. Das ist natürlich schade und führt wiederum gerade dazu, dass eben du sehr POV orientiert unterwegs bist.
Aber seis drum, dieses Handbuch, dass ihr da erwähnt habt, das kann ich nicht beurteilen, ich hoffe nur, dass da eben ein Blick darüber hinaus gewagt wird, der zeigt, dass man Geschlechter auch außerhalb des soziologischen Kontext untersuchen kann. Was ist z.B. mit Geschlechtsspezifische Medizin, das ist auf eine Weise auch eine Art "Geschlechterforschung", aber eben völlig abseits von soziologischen Kontexten. Denn medizinisch-biologisch relevante Unterschiede in der Funktionsweise des Körpers kann man nicht sozial konstruieren. Man muss aufpassen, dass der Begriff "Geschlechterforschung" nicht völlig vereinnahmt wird von den Gender-Anhängern, die gerne einen Absolutheitsanspruch formulieren, dass nur ihre Sichtweise die richtige sei. Wie oben dargestellt müssen verschiedene Sichtweisen berücksichtigt werden. Nicht nur eine Quelle, die man alleine verwendet, sondern verschiedene Quellen, die man gegenüberstellt. --TheRandomIP (Diskussion) 18:19, 23. Jan. 2020 (CET)
Geschlechterforschung war von Anfang an interdisziplinär, deswegen sind es die Handbücher auch. Forscher aus den unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen beleuchten das Geschlechterwissen ihrer eigenen Disziplinen. Bsp.: Biologie: materielle Dimensionen von Geschlecht in biologisch-kritischer Perspektive (Kerstin Palm), Medizin: Gendermedizin im Spannungsfeld zwischen Zukunft und Tradition (Sabine Oertelt-Prigione und Sarah Hiltner), etc. siehe die Inhaltsverzeichnisse unten. --Trebronson (Diskussion) 19:16, 23. Jan. 2020 (CET)
Super, das sieht tatsächlich sehr vielversprechend aus. --TheRandomIP (Diskussion) 19:46, 23. Jan. 2020 (CET)
In der Geschlechterforschung gibt es viel Erkenntniszuwachs, weshalb ein aktuelles Handbuch, Lexikon oder Wörterbuch mit einer großen Bandbreite an Vertretern verwendet werden sollte. Im deutschen Sprachraum ist das Hauptwerk das von Kortendiek et al. herausgegebene Handbuch (gut 1500 Seiten) von 2019, siehe Inhaltsverzeichnis: https://d-nb.info/1163831549/04 Ergänzend geeignet scheint das von Horlacher et al. herausgegebene Handbuch Männlichkeit. Ein interdisziplinäres Handbuch von 2016, siehe Inhaltsverzeichnis: https://d-nb.info/1051202671/04
Wenn es es keine Gegenstimmen gibt, das als Hauptquellen zu nutzen, kann ich gerne Inhalte zusammentragen, sobald ich Zeit habe. --Trebronson (Diskussion) 19:56, 22. Jan. 2020 (CET)
Von mir Zustimmung. Mir liegt das Handbuch ebenfalls vor.--Fiona (Diskussion) 08:31, 23. Jan. 2020 (CET)

Bitte um Rechtschreibung des Lemmas nach Duden[Quelltext bearbeiten]

Laut »duden.de« lautet die korrekte Schreibweise »Genderstudies«, was dort mit »Geschlechterforschung« erklärt wird. Dementsprechend bitte ich die angemeldeten Benutzer und Administratoren, das Lemma an die Schreibweise laut Duden anzupassen oder auf »Geschlechterforschung« zu ändern, was ich leider nicht selber tun kann, weil ich nur eine IP bin. Besten Dank im Vorause! --149.205.44.209 23:02, 2. Feb. 2020 (CET)

@H7: Wo kann ich die fachkundige Begründung für deine Verschiebung zu "Genderstudies" nachlesen? Nicht die Duden-Schreibweise bestimmt unsere Lemma-Wahl, sondern die Fachliteratur sowie die Verwendungsmerkmale. Infos dazu? Gruß --Chiananda (Diskussion) 00:15, 2. Apr. 2020 (CEST)
Hm, und wieso ohne Rückfrage mitten in eine laufende Diskussion hinein? --Chiananda (Diskussion) 00:19, 2. Apr. 2020 (CEST)
Eine Diskussion, an der sich niemand beteiligt, ist keine. Wenn es Gründe dagegen gibt, wäre zu erwarten gewesen, dass sich Leute, die sich dagegen aussprechen, dazu äußern. Das ist nicht geschehen und auch im Diskussionsarchiv war keine abschließende Bewertung dazu vorhanden (d.h. keine fachkundige Begründung). Der Duden orientiert sich an gültigen Rechtschreibregeln, wonach Komposita entweder durch Zusammenschreibung aufgelöst werden oder durch einen Bindestrich geschrieben werden. In der Fachliteratur werden beide Schreibweisen gebraucht, die nach gültiger deutscher Rechtschreibung ebenso wie englische Rechtschreibung, die im Deutschen einfach nicht korrekt ist und die sich ja nicht unbedingt durch Unwissenheit verfestigen muss. Für Liebhaber der englischen Sprache gibt es aber bereits den Artikel en:Gender studies. Wem der Begriff lieber ist, kann ja dort lesen. --H7 (Mid am Nämbercher redn!) 12:10, 2. Apr. 2020 (CEST)
Genderstudies ist wie Frankfurterwürstchen. --Herbstnebel (Diskussion) 18:16, 21. Mai 2020 (CEST)

@Georg Hügler: Ich schätze ja deine etymologischen Beiträge aus alten Wörterbüchern, aber in meinen finde ich keinen Hinweis auf „Genderstudies geht eher nicht“. Warum hast du dein Vorhaben der Rückverschiebung hier nicht angekündigt? Du bist jetzt der 2. Autor, der den Artikel ungebeten verschiebt. Der nächste erhält eine VM.

Und für deine Sorgfalt spricht nicht, dass du die Vorkommen von "Genderstudies" im Fließtext nicht angepasst hast, sowie die hierhin verlinkenden Artikel daraufhin gecheckt hast. Mal wieder so eine undurchdachte Aktion nebenbei? --Chiananda (Diskussion) 21:49, 21. Mai 2020 (CEST)

Google Ngram findet kaum Vorkommen von „Genderstudies“. --Chiananda (Diskussion) 21:59, 21. Mai 2020 (CEST)
Und am häufigsten "Geschlechterforschung". --TrueBlue (Diskussion) 17:07, 22. Mai 2020 (CEST)
Das schreit ja geradezu nach einer erneuten Verschiebung. --Georg Hügler (Diskussion) 17:09, 22. Mai 2020 (CEST)
Falls es jemandem entgangen sein sollte: Tschender staddis ist nicht deutsch. Beide Teile davon. --Herbstnebel (Diskussion) 18:37, 22. Mai 2020 (CEST)
Ich ziehe meine obige VM-Erwähnung zurück, war ein Versehen… ;-)  --Chiananda (Diskussion) 23:33, 22. Mai 2020 (CEST)

Innerwissenschaftliche Kritik[Quelltext bearbeiten]

Folgende Ergänzung erscheint nach der Bearbeitung nicht mehr:

Innerhalb der Scientific Communities und des Feminismus sieht sich Genderfoschung wachsender Kritik ausgesetzt. Folgende Kritikpunkte stehen im Vordergrund:

  • Unscharf verwendete Begriffe – ein strategischer Ansatzpunkt zur Aushöhlung von Wissenschaftlichkeit: Der Sammelbegriff „Gender Studies“ dient zur Bezeichnung von entsprechenden multi- oder transdisziplinären Studiengängen; er weist lediglich indirekt auf die Forschungsrichtung Genderforschung hin. Entgegen verbeiteter Annahmen sind „Gender Studies“ und „Genderforschung“ keineswegs bedeutungsgleiche oder übergeordnete Wörter für Frauen-, Männer-, Transpersonen-, Geschlechter- und Queerforschung. Genderforschung zeichnet sich durch einen hohen Spezialisierungsgrad aus, der sich daraus ergibt, dass diese Schwerpunktbildung nicht auf die Erfassung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Geschlechter spezialisiert ist, sondern beschreibend und einordnend soziale und psychologische Vorgänge in den Fokus nimmt, die geschlechts- und geschlechterspezifische Selbst- und Fremdzuschreibungen zum Inhalt haben.[1] Eine funktionierende wissenschaftliche Verständigung ist ohne Begriffsklärungen nicht möglich, die Folge wäre ein permantes unproduktives Aneinandervorbeireden. Indem die Termini „Gender Studies“ und „Genderforschung“ in wissenschaftlich unzulässiger Weise überdehnt werden, lassen sie sich nach Belieben instrumentalsieren und zweckentfremden. Als wäre Wissenschaftlichkeit eine zu vernachlässigende Größe, findet ein beispielloser Verdrängungswettbewerb zum Nachteil von Forschungsrichtungen wie der disziplinären Frauenforschung statt, deren Stellenwert im Zusammenspiel der Wissenschaften und deren originäre Innovationen durch Manipulationen der skizzierten Form mehr oder minder zum Verschwinden gebacht werden.
  • Fehlender wissenschaftlicher Nutzen: Spätestens seit der Pionierstudie „Das andere Geschlecht“ von Simone de Beauvoir stand eben nicht die Biologie, sondern die soziale Konstruktion der Geschlechtsunterschiede im Zentrum der Gesellschaftskritik. Der englischsprachige Gender-Begriff war insofern als wissenschaftliches Instrument nicht erforderlich.[2]
  • Irreführende Übertragung in andere Sprachen: Als Anglizismus überdeckt und verzerrt der wissenschaftliche Gender-Begriff die vielfältigen Bedeutungen, die Geschlecht in den meisten europäischen Sprachen hat. Zudem führt er zu einer Unterscheidung von sex und gender, die analytisch nicht treffend in die meisten anderen Sprache übertragen ist.[2]
  • Erneute Unsichtbarmachung von Frauen und Entfaltung anti-feministischer Wirkungen: Das Gender-Konzept trägt „zum Verschwinden der gerade entdeckten Frauen bei“ und löst „damit letztlich das feministische Projekt auf“.[3] „Die dekonstruktivistische Infragestellung der Geschlechter hat es vielleicht noch mehr als männliche Machtmonopole, Kleidervorschriften und Diskreditierungen des Weiblichen vermocht, die Existenz von Frauen als erkennbare Subjekte, als soziale und politische Kategorie zu vernichten.“[4] Das Genderkonzept wird vorwiegend zur Untersuchung von Frauen und Weiblichkeit genutzt, weshalb Männer und Männlichkeit weiter oftmals als geschlechtslos erscheinen.[3]
  • Geschichtsvergessenheit: Dem Gender-Konzept ist „Geschichtsvergessenheit“ eingeschrieben. Es dient nicht dazu, die „Geschichte von Geschlechterbeziehungen wirksam zu hinterfragen oder gar neu zu schreiben“[3].
  • Sabine Koloch: Wissenschaft, Geschlecht, Gender, Terminologiearbeit ‒ Die deutsche Literaturwissenschaft. München: Epodium Verlag 2017, S. 9.
  • a b Ute Gerhard: In den Brüchen der Zeit. 30 Jahre feministische studien. In: Feministische Studien. Band 31, Nr. 1, 2013, S. 58–64.
  • a b c Anne Fleig: Das dreißigste Jahr – Vom Zusammenstoß mit der Wirklichkeit. In: Feministische Studien. Band 31, Nr. 1, 2013, S. 46–50.
  • Gabriele Kämper: Vom Verschwinden der feministischen Theorie mit ihrem Gegenstand. In: Feministische Studien. Band 31, Nr. 1, 2013, S. 98–101.
  • --MehrDifferenzierung (Diskussion) 12:27, 1. Apr. 2020 (CEST)

    Hallo Benutzer MehrDifferenzierung, der Abschnitt enthält so viele Mängel (NPOV, OT, WP:Belege), dass er zu Recht aus dem Artikel entfernt wurde.
    Bspw. Wenn du Positionen darstellst, dann mit Standpunktzuweisung und im Konjunktiv. Wie: Nach Anne Fleig sei dem Gender-Konzept „Geschichtsvergessenheit“ eingeschrieben. Es diene nicht dazu, die „Geschichte von Geschlechterbeziehungen wirksam zu hinterfragen oder gar neu zu schreiben“. Oder Anne Fleig ist der Meinung, dem Gender-Konzept sei „Geschichtsvergessenheit“ eingeschrieben... Es wäre auch wichtig zu beschreiben, was Anne Fleig mit Geschichtsvergessenheit meint. Der vollständie Text ist online verfügbar.
    Zu deinem 2 Punkt: Fehlender wissenschaftlicher Nutzen ist deine Meinung, dein POV, Ute Gerhard schreibt das nicht. Bitte achte darauf, dass deine Darstellung mit den Belegen, die du angibst, gedeckt ist. Es handelt sich ansonsten um Belegfiktionen. In deinen Überschriften setzt sich dein POV fort: Irreführende Übertragung in andere Sprachen - ist ebenfalls nicht mit dem Beleg Gerhard gedeckt. Auch dieser Text ist online verfügbar. Bitte interpretiere nicht, was di liest, sondern fass es sachlich zusammen. Der gesamte Absatz von Eine funktionierende wissenschaftliche Verständigung ist ohne Begriffsklärungen nicht möglich bis durch Manipulationen mehr oder minder zum Verschwinden gebacht werden. ist völlig unbelegt.--Fiona (Diskussion) 12:56, 1. Apr. 2020 (CEST)

    Die Aufbereitung des Abschnitts mit Listenpunkten und gefetteten Überschriften suggeriert, dass der fachwissenschaftliche Stand der Kritik an den Gender Studies dargestellt wird. Es handelt sich bei den Texten von Fleig und Gerhard im Jubiläumsheft der Feministischen Studien von 2013 jedoch um kritische Reflexionen mit der Fragestellung „Was und wozu heute noch feministische Theorie?“ --Fiona (Diskussion) 13:25, 1. Apr. 2020 (CEST)

    In Wirklichkeit vermisst Fleig irgendwelche Beiträge der Gender Studies zur Literaturgeschichte. Zitat Fleig: "So hat Gender beispielsweise bisher kaum dazu geführt, Literaturgeschichte als Geschichte von Geschlechterbeziehungen wirksam zu hinterfragen oder gar neu zu schreiben." "Die feministische Protagonistin dieses Beitrags ist auch deshalb der Ohnmacht nah, weil Gender zum Verschwinden der gerade entdeckten Frauen beiträgt und damit letztlich das feministische Projekt auflöst." --TrueBlue (Diskussion) 14:13, 1. Apr. 2020 (CEST)
    Wenn schon hier Mängel beanstandet wurden, dann bitte auch mal die Neuanlage Feministische Literaturwissenschaft beachten. Mich interessiert das Thema inhaltlich eigentlich nicht, hab nur Formalkram dran gemacht und könnte mir vorstellen, dass hier vielleicht auch der eine oder andere inhaltliche Überarbeitungsbedarf vorhanden sein könnte. Ich will nur keinen QS-Baustein setzen, weil das halt absolut nicht mein Thema ist und ich nicht weiß, ob es dafür eine Fach-QS gibt. --H7 (Mid am Nämbercher redn!) 16:10, 1. Apr. 2020 (CEST)

    Hallo! Was Sie hier machen ist ein fragwürdiger Alleingang. Ich fordere eine sachkundige, arguementenbasierte, mehrstimmige Dikussion.

    Am Inhaltsverzeichnis des Artikel Gender Studies MUSS gearbeitet werden. An den Anfang müssten die verschiedenen kursierenden Begriffsverständnisse von "Gender Studies" vorgestellt und im zweiten Schritt diskurtiert werden, zudem geht es nicht an, "Gender Studies" und Geschlechterforschung in ein zu setzen. Das sind zwei Paar Stiefel! Vorschlag für den Anfang des Inhaltsverzeichnisses, also vor der Geschichte.

    1. Begriffsverwendungen

    1.1. Gender Studies als Studiengangbezeichnung Beleg: https://www.gender.hu-berlin.de/de/links/studiengaenge (Promotionsstudiengänge Gender Studies)

    1.2. Gender Studies als ein Hyperonym (Oberbegriff) für die Forschungsrichtung Geschlechterforschung und alles, was mit Geschlecht / Gender zu tun hat Beleg: Metzler-Lexikon Gender Studies, Geschlechterforschung. Ansätze ‒ Personen ‒ Grundbegriffe, Stuttgart, Weimar 2002. Die Bezeichnung „Gender Studies“ wird laut Klappentext als Oberbegriff verwendet für Frauenforschung, Women’s Studies, Men’s Studies und Queer Studies. Beleg: Oliver Pfohlmann: "Eine finster drohende und lockende Nachbarmacht"?, S. 88: "dem Sammelbegriff Gender Studies in Womens, Mens und Queer Studies ausdifferenziert"

    1.3. Gender Studies als anderes Wort (Synonyn) für Genderforschung und Geschlechterforschung Beleg: dafür ist der Wikipedia-Artikel Gender Studies ein Beleg

    Der Abschnitt Kritik der Gender Studies ist absolut wichtig!!! Man kann ihn unterteilen in: A. Scientific Communities Beispiel: Kritik auf der terminologischen Ebene: Gummibegriff; die unlogische Gleichsetzung von Gender Studies mit Geschlechterforschung; Gender Studies als geschlechterpolitischer Diskussionsraum ist problematisch, weil elitär. Fragen der Geschlechterpoltik können nicht abgekoppelt von den Betroffenen, der stimmberechtigten Bevölkerung, ausgemauschelt werden. B. Feministinnen C. Massenmedien Beispiel: Bei Studiengängen mit dem Label Gender Studies werden die schlechten Berufsaussichten kritisiert

    Ich fordere innerhalb von Wikipedia eine sachkundige, argumentenbasierte, mehrstimmige Dikussion über die hier vorgetragenen Vorschläge zur Verbesserung des aktuellen Gender Studies-Artikels. Alles andere ist gegen die Ideale von Wikipedia.--MehrDifferenzierung (Diskussion) 16:38, 1. Apr. 2020 (CEST)

    Drei Wissenschaftler sind noch nicht mal eine Wissenschaftsgemeinde, geschweige denn der Plural davon. Frau Fleig ist der Selbstdarstellung nach sowohl Feministin als auch Professorin.[6] Ähnliches scheint für die anderen von dir bemühten Autorinnen zu gelten. Soviel zur vorgeschlagenen Überschrift/Gliederung. Ansonsten hatte Fiona schon ein paar nützliche Hinweise gegeben, wie Personenstandpunkte richtliniengerecht wiederzugeben wären, falls sie enzyklopädisch relevant und thematisch passend sind. --TrueBlue (Diskussion) 19:01, 1. Apr. 2020 (CEST)
    @MehrDifferenzierung: Das war keine „sachkundige“ Zufügung, sondern „ein fragwürdiger Alleingang“:
    Kleine Fundstellen aus einem Themenheft mit unheimlich wichtigtuerischen Überschriften aufgeblasen. Buuh. --Chiananda (Diskussion) 00:08, 2. Apr. 2020 (CEST)

    Hallo, Wikipedia gab sich selbst Diskussionsregeln, davon merk ich nix.

    Nochmal von vorn: Am Artikel Genderstudies stimmt etwas grundlegend nicht. Niemand, der frauenorientiert oder männerorientiert oder transpersonenorientiert forscht und sich Im Zuge dessen mit der Kategorie Gender auseinandersetzt, würde von sich sagen: "Ich bin Genderstudies-Forscher". Man sagt: "Ich bin Genderforscher." Daran sieht man, das Genderstudies etwas anderes bezeichnet. Logisch denken und gut informiert sein ist halt so ne Sache...

    "Genderstudies" ist ein Wort im Plural. Punkt. Das ist k e i n e Nebensache. Warum wohl? Eben! Weil es ein Wort ist, das auf Studiengänge oder Informationsportale zu Studiengängen verweist, wo meherer Fächer unter einem Dach (vituell oder real) zusammengeschlossen sind, die sich mit Fragen von Geschlecht/Gender befassen. Es ist semantisch ein Unterschied, ob ich sage: A. "Ich bin ein Vertreter der Männerforschung / Men's Studies" B. "Ich betreibe Männerforschungen" Bei A. macht man die Forschungsrichtung sichtbar, bei B. das eigene Forschungsinteresse.

    Es macht keinen (!) Sinn, unter dem SAMMELbegriff Genderstudies den Versuch zu unternehmen, die Forschungsergebnisse der Frauen-, Männer-, Transpersonenforschung (das sind die drei grundlegenden ForschungsGRUNDAUSRICHTUNGEN) auszubreiten. Forschungsrichtungen wie etwa Genderstudies oder Queer Studies inhaltlich auszuführen, dazu sind Einzelartikel notwendig, und zwar untergliedert nach Fächern (disziplinäre Forschung), die abzugrenzen ist von inter- und transdisziplinärer Forschung.

    Wichtig für die Studiengangbezeichnung sind ua. folgende Portale: http://www.genderkonferenz.eu/deutsch/ueberblick_genderstudies/ueberblick_studiengaenge.htm https://www.uni-marburg.de/de/genderzukunft

    Es gibt weiterhin Frauenstudiengänge, die als solche bezeichnet werden: https://www.netzwerk-fgf.nrw.de/genderstudies/studiengaenge/ (hier der Menüpunkt Gender Studies), dort auch die Unterscheidung Genderforschung/Gender Studies

    Der Umgang mit dem Begriff Genderstudies in der Öffentlichkeit ist davon abzutrennen. Begriffe werden im öffentlichen Diskurs nicht selten sehr verwaschen verwendet. Daher wird ja auch im Duden zwischen Standardsprache und Jargon unterschieden.

    Ich kenne mich mit den Schriften der Bundesministerien gut aus. Dort ist nie von Genderstudies die Rede, außer es geht um Studiengänge. Dort wird z.B. thematisiert: "gesellschaftspolitische und medizinische Entwicklungen im Umgang mit Transsexualität und Transidentität Inter-/Transssexualität".

    Der Begriff Gender ist kein Konzept, sondern er erfasst semantisch die Sphäre der Formung von Menschen durch Menschen jenseits dessen, was uns durch die DNA mitgegeben ist und mit Geschlecht (sex) im biologischen Sinne zu tun hat. Sex und Gender greifen ineinander, etwa wenn man sein biologisches Geschlecht ändern möchte. Als noch nicht ganz klar war, wie man das englische Wort gender im Deutschen handeln soll, wählte man für kurze Zeit den Begriff "Genus" (als Gegenteil zu Sexus) ("genus- und sexusrelevante Ausdrucksformen"), wohl abgeleitet vom grammatischen Geschlecht (Makulinum, Femininum). Beleg: den Begriff Genus-Gruppe prägte die Soziologin Regina Becker-Schmidt, „um die Versämtlichung von Frauen und Männern in sozialen Gruppen zu verdeutlichen“. Weiterer Beleg: Bußmann, Hadumod u. Renate Hof (Hg.): Genus. Geschlechterforschung/Gender studies in den Kultur- und Sozialwissenschaften. Ein Handbuch, Stuttgart 2005. Am Beispiel Bußmann/Hof sieht man wieder sehr gut, dass "Genderstudies" hier als Synonym herhalten muss für Geschlechterforschung, was allerdings nicht viel Sinn macht, weil Geschlechterforschung am biologischen Geschlecht ansetzt und dann Vergleiche anstellt zwischen z.B. dem Konsumverhalten von Frauen, Männer, Transpersonen. Genderforschung würde untersuchen, wie Transpersonen die geschlechtsspezifischen Zuschreibungen, die z.B. Verkäuferinnen ihnen gegenüber vornehmen, bei ihnen ankommen. Es geht um Attributionsforschung, Vorurteilsforschung, die Entstehung und Herstellung von Klischees etc.

    Zum Begriff "Genderkompetenz" vgl. http://www.genderkompetenz.info/genderkompetenz-2003-2010/hand-lungsfelder/sprache/index.html/ (datiert auf den 2.1.2010). Die inhaltliche Verantwortung liegt bei Susanne Baer, seit 2011 Richterin am Bundesverfassungsgericht. "Gendermainstreaming" ist ein politisches Konzept, hier ist "Konzept" die richtige Bezeichnung. "gendern" bedeutet: die Unterteilung in Frauen, Männer, Transpersonen sprachlich markieren.

    Auf der bibliographischen Ebene wichtig:

    Gender studies database Ipswich, Mass. : EBSCO Publications Nachgewiesen 1970(2010) - http://www.ebscohost.com/academic/gender... [Verlag] DDC-Sachgruppen der ZDB: 300 Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie

    Renate Kroll u. Silke Wehmer: Bibliographie der deutschsprachigen Frauenliteratur. Belletristik, Sachbuch, Gender Studies, 11 Bde. [Berichtzeit 1994‒2003], Pfaffenweiler 1995‒2006.

    Bibliographies and Indexes in Women's Studies; 8), New York/NY, Westport/CT u. London

    Buchreihen, hier ein frühes Beispiel: Studies in gender and culture New York, NY [u.a.] : Gordon and Breach 1.1986 -

    Bibliotheken und ihre Systematiken, zwei Beispiele: https://www.gender.hu-berlin.de/de/bibliothek/bibliothek „Die Genderbibliothek oder Informations- und Dokumentationsstelle (IuD) des ZtG ist als One-Person Library (OPL) nach dem Profil einer wissenschaftlichen Spezialbibliothek organisiert [...]. Besondere Aufgaben und Sammelschwerpunkte der Bibliothek sind: Versorgung des Studienganges Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin mit Literatur; Literatur mit den Schwerpunkten Frauen-, Männer-, Geschlechterfor-schung, Feministische Studien, Queer Theory; Sammlung der im Studiengang verteidigten Magistra- und Magister- und auch Abschlussarbeiten; Literatur zu Frauen und Geschlechter-verhältnissen in der DDR und in den neuen Bundesländern; Abgeschlossene Sammlungen: a) Forschungsberichte und Publikationen des Förderprogramms Frauenforschung des Berli-ner Senats; b) Sammlung von Abschlussarbeiten in Gender Studies an der Technischen Universität Berlin.“

    Aufstellungssystematik (Bücher) der 1984 im Auftrag der Gemeinsamen Kommission für Frauenstudien und Frauenforschung an Hamburger Hochschulen gegründeten Zentralen Bibliothek Frauenforschung, Gender / Queer Studies (http://www.-zentrum-genderwissen.de/de/bibliothek/) wieder: (A) Arbeit / Wirtschaft / Ökonomie; (B) Bildung / Pädagogik / Hochschule; (C) Frauenbewegungen / Feministische Theorien und Kritiken; (D) Frauenforschung / Frauenstudien; (E) *-Studies (Gender-, Queer, Trans*gender-, Intersex-); (F) Interdisziplinäre Theorien und Ansätze zu Geschlecht und Geschlechterverhältnissen; (G) Kritische Männerforschung / Männlichkeiten; (H) Kultur / Medien / Kunst; (I) Geschichte; (J) (frei); (K) Gewalt / Sexismus / Rassismus / Homophobie; (L) Körper / Psyche; (M) Lebens- und Beziehungsformen; (N) Frauen weltweit; (O) Frauenkulturgeschichte; (P) Politik; (R) Recht; (S) Nationalsozialismus / Faschismus / II. Weltkrieg 1939-1945 / Holocaust, Shoah / Nachkriegszeit; (T) Belletristik. Der Bibliotheksbestand umfasst laut Internetpräsenz der Einrichtung „über 20.000 Medien und setzt sich zusammen aus dem Buchbestand, dem Zeitschriften- und Reihenbestand sowie einem mehrteiligen Archiv- und Magazinbestand.“

    Noch ein Wort zur Duden-Defintion von Genderstudies ("Forschungsrichtung, die die Beziehungen zwischen den beiden Geschlechtern unter soziokulturellen Aspekten untersucht"): Hier fehlt ebenfalls die Reflexion der Pluralform und der Sammelbezeichung.

    entfernt gemäß WP:Disk#11--Fiona (Diskussion) 11:37, 3. Apr. 2020 (CEST)

    entfernt gemäß WP:Disk#11--Fiona (Diskussion) 11:34, 3. Apr. 2020 (CEST) --MehrDifferenzierung (Diskussion) 10:51, 2. Apr. 2020 (CEST)

    @Benutzer:MehrDifferenzierung. Laut Intro: Diese Diskussionsseite dient dazu, Verbesserungen am Artikel „Genderstudies“ zu besprechen. Persönliche Betrachtungen zum Thema gehören nicht hierher.

    Bitte halten Sie auch auch an die Wikipedia-Konventionen für Diskussionen und die Wikiquette.--Fiona (Diskussion) 11:42, 3. Apr. 2020 (CEST)

    Hallo Noch ein Wort zur Duden-Defintion von Genderstudies ("Forschungsrichtung, die die Beziehungen zwischen den beiden Geschlechtern unter soziokulturellen Aspekten untersucht"): Hier fehlt ebenfalls die Reflexion der Pluralform und der Sammelbezeichung.

    Wie Sie wissen, "benutzen" gerade Unternehmen Wikipedia gerne als Werbeplattform. Glauben Sie denn allen Ernstes, die Betreiber*innen von Genderstudien-Studiengängen würden Wikipedida nicht als Werbeplattform missbrauchen???????????????? Natürlich geschieht das, daher die Geschichtsvergessenheit und die abenteuerliche Ausdehung des Begriffes Genderstudies auf alles und jedes, dieser Vorgang geht mit Unterdrückung des Vorausgehenden einher. Zu Ihrer Erinnerung: Verschwindenlassen ist eine Form der Gewalt! Der derzeitige Genderstudies-Wikipedia-Artikel ist komplett "verseucht" von aggressiv vorgehenden Interessengruppen, die an Genderstudies Geld verdienen wollen oder damit ihre Karrieren voranzubringen versuchen. Schauen Sie als Beispiel das Rüstungsunternehmen "Hecker & Koch" an; hier findet in Punkt 7 eine "intelligente Auseinandersetzung" mit H&K statt: 7 Kritische Auseinandersetzung

       7.1 Korruptionsvorwürfe
       7.2 Kritik und Protest
       7.3 Ermittlungs- und Gerichtsverfahren
    

    [entfernt -- Toni (Diskussion) 12:35, 3. Apr. 2020 (CEST)]

    --MehrDifferenzierung (Diskussion) 12:18, 3. Apr. 2020 (CEST)