Diskussion:Grammatik

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Hinweise

Präskriptive / deskriptive Grammatik[Quelltext bearbeiten]

... das wäre ein wichtiger Punkt, den man zum Einstieg in den ganzen Artikel erklären sollte, dachte ich. Lieber Brun Candidus, wieso hast du meinen Text darüber denn gelöscht? und warum die Erwähnung des Begriffspaars in der reduzierten, alten Form wieder in das Kapitel über "Antike" zurückverlegt? Zumindest die Begriffsklärung gehört systematisch ja nicht da rein. --Alazon 21:58, 29. Aug. 2011 (CEST)


Mehr Weinrich![Quelltext bearbeiten]

Ich würde neben der oberschullehrerhaften (natürlich insoweit brauchbaren) Duden-Grammatik die jenige von Weinrich unbedingt einfügen und kurz charakterisieren. 15.07.04
(Der vorstehende Beitrag stammt von 62.246.178.147 – 20:20, 15. Jul. 2004 (MESZ) – und wurde nachträglich signiert.)

Pragmatik und Diskursanalyse sind auch Teil der Sprachwissenschaft[Quelltext bearbeiten]

Nur die innere Sprache, das Sprachwissen ist Gegenstand der Linguistik - nicht die Vielfalt des Sprachgebrauchs, wie sie z.B. Pragmatik und Diskursanalyse erforschen.
Habe diesen Satz entfernt. IMHO sind auch Pragmatik und Diskursanalyse Teil der Sprachwissenschaft. Wieso auch nicht? --zeno 00:39, 8. Okt 2004 (CEST)

Eigentlich war der Satz nicht falsch, im Deutschen unterscheidet man zwischen den Begriffen Linguistik und Sprachwissenschaft, wobei hier ausschließlich der Bereich der strukturalistischen Sprachwissenschaft gemeint ist. Die "Vielfalt des Sprachgebrauchs, wie sie z.B. Pragmatik und Diskursanalyse erforschen" ist tatsächlich kein Untersuchungsgegenstand der Linguistik, jedoch der Sprachwissenschaft. Maturin78 23:36, 16 Nov 2006
(Der vorstehende Beitrag stammt von Maturin78 – 23:26, 16. Nov. 2006 (MEZ) – und wurde nachträglich vollständig richtig signiert.)

Hinweis auf toten Link[Quelltext bearbeiten]

Link

funktioniert nicht? Weiss jemand was gemeint war und wo das jetzt ist? HannesH 22:42, 21. Okt 2004 (CEST)

Michael Schneider, Universität Marburg: Materialien zur (neuen) deutschen Orthographie - http://www.schneid9.de/orthographie.html --Fund 14:54, 29. Okt. 2006 (CET)

Grammatik-Begriffe werden nicht richtig reflektiert[Quelltext bearbeiten]

Der Artikel reflektiert die verschiedenen Grammatik-Begriffe nicht richtig und vermischt verschiedene Verwendungsweisen. In Zusammenhang mit (natürlicher) Sprache gibt es doch mindestens die folgenden Verwendungsweisen, die sich teilweise auch deutlich überschneiden:

  • Grammatik als Beschreibung von strukturellen Regeln einer Sprache
  • Grammatik als normatives Nachschlagewerk (Duden-Grammatik)
  • Grammatik als Wissen von strukturellen Regeln einer Sprache
  • Grammatik als kognitiver Regelapparat für den Aufbau von Sprache
  • Grammatik als formale Beschreibung von Strukturen in einer Sprache (in linguistischen Theorien wie der generativen Transformationsgrammatik, Government and Binding Theory, HPSG, LFG, etc.)

Ich bin mir nicht sicher, ob man mit Grammatik einen Teilbereich der Sprachwissenschaft bezeichnen würde, wie der Artikel das macht. Ich denke eher, dass Grammatik ein Untersuchungsgegenstand in der Sprachwissenschaft ist.
Dazu kommen noch andere Verwendungsweisen wie die Grammatik als Beschreibung formaler Sprachen in der Informatik (Theoretische Informatik, Compilerbau). Dafür gibt es schon einen Eintrag: Formale Grammatik.
Dann gibt es noch übertragene Verwendungsweisen (Grammatik der Gefühle, Grammatik des Films), die sich mit diesem Artikel nicht erklären lassen.
Zum Teil wird schon in Grammatik (Begriffsklärung) etwas differenziert. Aber der Unterschied zwischen der linguistischen und alltagssprachlichen Verwendung von Grammatik wird nicht deutlich. Bräuchten wir vielleicht einen Eintrag Grammatik (Linguistik) und sollten den Artikel Grammatik sehr allgemein halten, so dass sich alle spezielleren Begriffe (formale Grammatik, Grammatik (Linguistik), ...) darauf zurückführen lassen?
-- Mumpitz 16:42, 6. Feb 2005 (CET)

Dem stimme ich voll und ganz zu. Bei der Recherche zu der von meiner Professorin gestellten Frage "Was ist eine Grammatik?" müsste ich nach dem Artikel antworten: "Eine Grammatik ist ein Teil der Sprachwissenschaft." Zwischen Absatz 2 und 3 erfolgt übergangs- und erklärungslos das Umschwenken von "die Grammatik ist eine Disziplin" zu "eine Grammatik ist Untersuchungsgegenstand der Sprachwissenschaft". Leider bin ich *völlig* ungeeignet, dieses Manko zu beheben. --Thetawave 16:47, 21. Apr 2005 (CEST)

Grammati(kali)sch[Quelltext bearbeiten]

Was ist der Unterschied zwischen grammatisch und grammatikalisch? --Alien4 16:08, 13. Apr 2005 (CEST)

Duden Band 9: "grammatikalisch / grammatisch: Beide Wörter werden heute in gleicher Bedeutung verwendet. Häufig wird das kürzere Wort vorgezogen." --Matthäus Wander 18:39, 15. Apr 2005 (CEST)
Trotzdem bin ich nicht sicher, ob der gleichzeitige Gebrauch (im selben Artikel) stilistisch (und zum besseren Verständnis) sehr hilfreich ist. --Alien4 22:08, 15. Apr 2005 (CEST)
Wahrscheinlich nicht. Such dir aus, welcher dir besser gefällt, und änder es ;) --Matthäus Wander 02:06, 16. Apr 2005 (CEST)
Als uralter Greis, kenne ich nur den Begriff "grammatikalisch"; wenn ich "grammatisch" sehe, läuft mir der Schauer kalt den Rücken herunter. (Auch wenn ich ans Englisch lernen denke: "grammatical".) --Alien4 19:09, 17. Apr 2005 (CEST)
Und genau da wird die "Wurzel" der Begriffsverwirrung deutlich: "grammatikalisch" ist eine inhaltsgleiche "Blähform" des Wortes "grammatisch", die von immer mehr Leuten gerne gebraucht wird, weil sie "irgendwie moderner" klingt. Vgl. die Geschichte des Modewortes "Technologie" als Ersatz für "Technik" und als Falsch-Übersetzung des englischen "technology". (nicht signierter Beitrag von 217.91.26.176 (Diskussion) 16:57, 4. Mai 2006 (CEST))
Siehe auch: http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,311690,00.html--217.226.168.81 00:10, 9. Aug 2006 (CEST)
Zu möglichen Erklärungen der Entstehung des sinnlosen grammatikalisch vergleiche auch meine Anmerkungen bei Wiktionary.de: grammatikalisch. -- marilyn.hanson 10:56, 25. Aug 2006 (CEST)
Der Begriff der Grammatikalität ist ein Fachbegriff der linguistischen Disziplin der Generativen Grammatik und steht dort in Abgrenzung zur Akzeptabilität. Die Grammatikalität bezeichnet grammatische (also den Regeln der Sprache entsprechende) wohlgeformte Satzstrukturen, wohingegen die Akzeptabilität bedeutet, dass ein Sprecher einen geäußerten Satz in einem bestimmten Kontext akzeptiert. Dass sich also neben dem alltäglichen Adjektiv "grammatisch" die Form "grammatikalisch" eingebürgert hat, mag diesem Fachexport der Linguistik zu verdanken sein.Maturin78 22:43, 15. Nov 2006
Ich lese hier immer davon, dass sich grammatikalisch langsam gegenüber grammatisch einbürgern würde, als ob es eine Art Noblesse-Stil wäre, um sich abzuheben etc. Da bin ich dann doch baff, denn anders grammatikalisch durften wir in der Schule der 70er/80er nie sagen oder schreiben, da das dann falsch war. Für mich ist das grammatisch das neue Wort, das sich durchsetzt, weil es einfacher ist. Liege ich da falsch? - Unsignierter Beitrag, weil ich keine Lust habe, mir einzuprägen, wie ich diese dämliche Zeichenfolge aufbauen muss. (nicht signierter Beitrag von 194.127.5.247 (Diskussion) 16:14, 15. Dez. 2010 (CET))
Auch wenn die Disk schon etwas älter ist: Für mich ist etwas grammatisch, wenn es im Sinne einer Grammatik wohlgeformt ist. grammatikalisch ist dagenen eine Eigenschaft eines Wortes oder einer sprachlichen Struktur, die nicht inhaltlicher Natur ist.--Mrmryrwrk'soch'os! 19:24, 20. Dez. 2010 (CET).

doppelter Artikel[Quelltext bearbeiten]

Was ist dem dem doppelten Artikel im Bayrischen gemeint? Sollte das nicht doppelte Verneinung heissen? F-zim 10:06, 26. Okt 2005 (CEST)

Weshalb sollte in diesem Artikel überhaupt eine regionale Sonderform erwähnt werden? Dann müsste das schließlich für alle Dialekte bzw. Regionalsprachen so erfolgen. (nicht signierter Beitrag von 194.127.5.247 (Diskussion) 16:14, 15. Dez. 2010 (CET))

Philosophische Grammatik[Quelltext bearbeiten]

Sollte nicht auch zu diesen Artikel der Aspekt der Philosophischen Grammatik (Wittgenstein) mit einbezogen werden? Ich halte es für notwendig, es gehört einfach zum Spektrum und zeigt (oder läßt zumindest erahnen) welche Tragweite die Grammatik hat.
(Der vorstehende Beitrag stammt von 80.140.208.114 – 22:08, 18. Jan. 2006 (MEZ) – und wurde nachträglich signiert.)

Das Wort Grammatik hat noch eine weitere Bedeutung[Quelltext bearbeiten]

Es wäre gut wenn mal jemand noch einen Punkt für Grammatik anlegt, da er grundsätzlich für alles Abstrakte (Geisteswissenschaft) was einen systematischen Aufbau hat mit Grammatik bezeichnet wird. Das kann man im "Großes Fremdwörterbuch" des Duden-Verlages nachlesen. So könnte man von der Grammatik der Informatik sprechen, obwohl die primär digitaler und nichts mit analoger (gesprochener) Sprache gemeinsam hat. Das wäre dann alle Formen der binären, hexadezimalen, als auch die Programmiereinheiten der Informatik. JohTzs
(Der vorstehende Beitrag stammt von 84.63.59.201 – 02:43, 30. Jun. 2006 (MESZ) – und wurde nachträglich signiert.)

Überarbeiten 5.7.2006[Quelltext bearbeiten]

Ich habe den Überarbeitenbaustein eingefügt, weil "Grammatik" ein Homonym mit mindestens zwei verschiedenen Bedeutungen ist, welche hier jedoch ungenügend differenziert werden. Für folgende Punkt sind imo sogar eigene Artikel nötig und realisierbar:

  • Grammatik als Regelsystem einer Sprache: Beinhaltet die Grammatik als Komponente der Sprache, Universalia, Arten der Darstellung. Es muss auch oder gerade auf Grammatik im weitesten Sinne als Regelsystem für Symbole eingegangen werden, um auch solche Bereiche wie Programmiersprachen abzudecken.
  • Grammatik als Teil der Linguistik: Beinhaltet wie sich diese Disziplin innerhalb der Linguistik entwickelte.

Beides gleichzusetzen wäre so, als würde man Naturgesetz und Physik einander gleichsetzen.
--RedZiz 11:41, 5. Jul 2006 (CEST)

Ich habe jetzt mal den Artikel überarbeitet. Dabei habe ich mich hauptsächlich an die Chronologie gehalten. Ich habs zwar auch anders probiert, und den Zugang über die Unterschiede verschiedener Grammatik-Theorien versucht, was aber irgendwie schief ging. Es gibt da allerdings eh einiges was ein wenig verknurpst ist. Z.B. der dauernde Gebrauch von "im allgmeinen", "besonders", "hauptsächlich". Ich hoffe mal, dass das alles nicht wider die guten Sitten und unter Theoriebildung läuft. Zwei Aufsätze halte ich zu dem Thema für überflüssig. Es stimmt schon, dass man eine Wissenschaft und ihre Materie nicht in einen Topf werfen sollte. Während aber die Physik und ihre Beschäftigung mit Naturgesetzen eine halbwegs schlüssige Methodologie bereitstellt, fehlt dies bei der Sprachforschung einfach deswegen, da es sich hier um eine Geisteswissenschft handelt, die sich natürlich auch immer über ihr Gebiet reflektiert. Während in der Physik Metatheorien eher zweitrangig sind, bilden sie in der Linguistik ein ziemlich weites Feld. Ich denke mal das die Sache im Kontext so passen müsste. Ansonsten hab ich versucht alles bestehende und die meisten Vorschläge gut unterzubekommen. Ach ja. Das Bild hab ich wegen meiner Neurose aus Studententagen gegen irgenwelche meist wenig informative Graphendarstellungen auch ausgetauscht. Die jetzige Lösung ist zwar ein bißchen an den Haaren herbeigezogen und darf deswegen (wie alles andere natürlich auch) für kritisch befunden und über Bord geworden werden.
--Monoflo 07:53, 12. Dez. 2006 (CET)

Sibirische Wikipedia[Quelltext bearbeiten]

Die Autors dieser Artikel könnten an der Vorschlag zur Löschung der Sibirische Wikipedia (Siehe auch: Sibirische Sprache), an der zur Zeit im Meta eine Abstimmung gehalten wird, interessiert sein. Beachten sie bitte die "Addressing sockpuppetry"-Warnung. - Meine Grammatik ist schrecklich, entschuldigung :-) MfG, Evv 19:59, 19. Nov. 2006 (CET)

Sinnvoller Satz, ein hintersinniges Beispiel oder ... (erl.)[Quelltext bearbeiten]

Ausgerechnet im Unterpunkt Diskursanalyse finde ich Folgendes:
"Innerhalb dieser Grenzen ist bilden die Gegenstände grammatischer Theorien, ganze, sinnvolle Sätze."
Ist das ein ganzer, sinnvoller Satz, ein hintersinniges Beispiel oder unbeabsichtigter Nonsens? :)
WikiSonne
(Der vorstehende Beitrag stammt von WikiSonne – 21:54, 14. Dez. 2006 (MEZ) – und wurde nachträglich signiert.)

Ich würd mal sagen ein besonders hintersinniges Beispiel, eh klar. Ich habe es trotzdem rausgenommmen.
--Monoflo 10:57, 16. Dez. 2006 (CET)

Unschlüssige Aussage[Quelltext bearbeiten]

"Alexander Humboldt ging einen Schritt weiter und behauptete dass Sprache neben ihrer Gültigkeit in einer Sprachgemeinschaft, ihren Ursprung und ihre Gültigkeit immer nur im einzelnen Subjekt hat." (Hervorhebung durch mich)
Der Satz ist so nicht schlüssig. Entweder Gültigkeit in Sprachgemeinschaft und Subjekt, oder nur im einzelnen Subjekt. (Von Zeichensetzung ganz zu schweigen)
--Zitronfalda 01:16, 17. Jan. 2007 (CET)

Grammatisch oder grammatikalisch und mehr zur Grammatik[Quelltext bearbeiten]

An sich hätte ich geglaubt, dass letzterer die ältere Form und erstere die aktuell gebräuchlichere ist. Ein Blick in den Meyer (17 Bde, Leipzig 1876) zeigt, dass nur der erste aufgelistet wird. Der oben genannte Vergleich mit Technik und Technologie ist allerdings unangebracht. Das Wort logie kommt von dem griechischen Wort Logos und heißt Wort. Es wird heute immer im Sinne von Wissenschaft verwendet (vergleiche z. B. Kryptologie mit Kryptografie, hier wird es besonders gut deutlich). So können wir hierin die beiden Ebenen Forschnung bzw. Entwicklung widergespiegelt sehen.
Interessant ist auch der Eintrag zu Grammatik im Meyer (17 Bde, Leipzig 1876):
Berichtet wird dort, dass die Grammtik von den Griechen erfunden wurde und in der Diskussion, ob die Sprache von den Menschen erschaffen wurde, eine Rolle spielte. Bis zur "Neuzeit" (geschrieben 1874!) wurden Grammatiken für verschiedene europäische Sprachen entwickelt. Erst die Entdeckung des Sanskrit durch engl. Gelehrte am Ende des 18. Jahrhunderts bahnte einer neuen und überraschenden Einsicht in den grammatischen Bau der wichtigsten Sprachen Europas, des Griechischen, Lateinischen, Germanischen, Keltischen und Slawischen, den Weg, indem man dieselben Glieder einer weit verzweigten Sprachfamilie erkannte, zu der in Asien das Altindische, Altpersische und die davonabstammenden Sprachen gehören. So hat Franz Bopp die Grammatik zu einer Wissenschaft gemacht. Der Wiki-Artikel über Bopp teilt uns das auch mit!
Ich habe die Einleitung dahingegen angepasst und auch die Überarbeiten-Markierung entfernt. Und nun warte ich auf Eure Verbesserungen!
--Gerhard Buntrock 16:39, 21. Apr. 2007 (CEST)

Weblinks deutsche Grammatik[Quelltext bearbeiten]

Was haben die denn hier zu suchen? Erstens gibt es hierfür einen eigenen Artikel, zweitens wäre das eine Diskriminierung gegenüber allen anderen menschlichen- und Computersprachen. 84.173.202.53 21:31, 29. Apr. 2007 (CEST)

Interpunktion (Zeichensetzung)[Quelltext bearbeiten]

Umfasst der Begriff „Grammatik“ auch die Interpunktion (Zeichensetzung) oder ist diese davon abzugrenzen? --Seth Cohen 15:11, 21. Nov. 2010 (CET)

Mit der Bibelübersetzung Luthers[Quelltext bearbeiten]

Warum wird immer so getan, als hätte Luther als erster die Bibel ins Deutsche übersetzt? Es gab so etwas auch schon vorher. Luther ist eher der Schlußakt des Wandels als der Start. (nicht signierter Beitrag von 194.127.5.247 (Diskussion) 16:14, 15. Dez. 2010 (CET))

Wann gehts weiter?[Quelltext bearbeiten]

Die "Halbsperrung" habe ich zur Kenntnis genommen - ohne sie allerdings zu verstehen. Und dass man erst 4 Tage angemeldet sein muss, damit man zum Thema "Grammatik" was ergänzen kann, finde ich kurios. Handelt es sich um ein derart heiliges Gut, so dass man es durch Tabus schützen muss?

Jedenfalls würde ich gern die Tendenz, die der Einleitungsabschnitt andeutet, weiter ausführen: Es ist überfällig, dass "Grammatik" auch die Textebene umfasst ("Diskurs"). Tut man das, wird "Grammatik" erweitert, die Nachbardisziplin "Literaturwissenschaft" einerseits entlastet, andererseits befreit für ihre genuinen, z.B. geistesgeschichtlichen, historischen, biografischen Beiträge.

Und man könnte ans Werk gehen, eine semiotisch schlüssige Grammatikkonstruktion anzubieten, die für alle Sprachen brauchbar ist. Man muss dann mit einer neuen Sprache nicht immer auch eine eigene Terminologie lernen, sondern nur, wie die bekannte Terminologie einzelsprachlich umgesetzt wird.

Ein Vorschlag dazu gibt es - mitarbeiten kann, wer will: Alternativ-Grammatik [1]

-- Haraldmoess 10:31, 20. Dez. 2010 (CET)

Eine Halbsperrung wird für gewöhnlich eingerichtet, wenn man verhindern will, dass unangemeldete oder IP-Benutzer vandalieren. Nichts, was man persönlich nehmen muss. Mir ist aufgefallen, dass die von dir verlinkte Seite erstens ein Wiki ist und zweitens fast ausschliesslich aus Verweisen auf PDFs besteht, die an einen Meta-Server der VG Wort gekoppelt sind. Jedes mal, wenn ein Benutzer so ein pdf liesst, klingelt die Kasse bei der VG Wort und damit wohl auch für den Autor der Dokumente (vgl. dies hier)… So einen Link hier unterzubringen fällt eindeutig unter Werbung und ist hier nicht erwünscht. Was ich an sich schade finde, da ich die Zielstellung des Projekts persönlich für einen Schritt in die richtige Richtung halte.--Mrmryrwrk'soch'os! 19:21, 20. Dez. 2010 (CET).

Falsche Links und Literatur raus![Quelltext bearbeiten]

"Leitfaden der deutschen Grammatik" , "Duden. Die Grammatik" und "grammis das grammatische informationssystem" haben nichts in diesem Artikel zu suchen. Sie beschäftigen sich mit der deutschen Grammatik und gehören deshalb in den entsprechenden Artikel. --188.109.190.227 18:06, 3. Mär. 2011 (CET)

Die Abgrenzung der Grammatik von anderen Gebieten[Quelltext bearbeiten]

"Hauptsächlich wurden unbelegte falsche Behauptungen, sowie Irrelevantes entfernt"

Das würde mich jetzt doch interessieren, was bei der vorhergehenden Version alles falsch gewesen sein soll und welche Ausführungen jetzt tatsächlich irrelevant gewesen sein sollen. Ich finde es allerdings ein bißchen wenig von jemandem, der von sich behauptet ein "besonderes Interesse an Themen aus der Sprachwissenschaft" zu haben und dass es bei "Wikipedia speziell in diesem Bereich noch arg viel zu tun gibt!" einen Absatz einfach mehr oder weniger zu paraphrasieren und die näheren Erläuterungen kommentarlos als falsch (wenn sie es sein sollten fände ich hier eine Erklärung ganz angebracht), bzw. als überflüssig zu deklarieren, um dann den Absatz mit "allerdings ergeben sich aus diesen Gebieten sehr wohl oft Rückwirkungen auf die Beschreibung des Sprachsystems" zu beenden.

-- MonofloIII 13:23, 2. Aug. 2011 (CEST)


Hallo MonofloIII, Es freut mich dass du fragst, ich kommentiere das gerne, und diskutiere das auch gern noch genauer. Geändert habe ich die Version vom 20.Juni 2011, 21:50. Dort stand:

  • Abs.1 "Gebiete die seit dem 20. Jh anderen Wissenschaften zugeordnet werden" - Phonologie etc werden eben nicht anderen Wissenschaften zugeordnet, sondern werden (auch) in der modernen Linguistik als Teilgebiet der Grammatik(theorie) eingeordnet. Kapitel zur Lautlehre finden sich sowohl in der traditionell orientierten Duden-Grammatik, als auch in linguistischen Fachbüchern zur Grammatiktheorie (zB Grewendorf / Hamm / Sternefeld: Sprachliches Wissen, Suhrkamp Verl.).
  • Abs. 2: "Mit der PHonologie hat sie gemein, dass...": Mir ist von Anfang an unklar ob gemeint ist: ["sie" i.e. "die Grammatik" -- oder ["sie" i.e. "die Morphosyntax" ]. Wie gesagt ist die Phonolgie nicht außerhalb der "Grammatik". Insofern scheint mir, entfällt schon die Motivation dieses Abschnitts. Daneben kann man aber auch nicht sagen, dass Laute "einen Teil der Morphologie bilden", oder dass Laute eine "Gemeinsamkeit zwischen Phonologie und Morphologie sind": die Einheiten der Morphologie sind die Morpheme. Natürlich bestehen Morpheme, Wörter, Sätze und Texte letztlich aus lautlichem Material, aber die Morphologie behandelt das Material nicht in seiner Eigenschaft als Laute, -- sobald man Morpheme irgendwie unterschieden hat (durch ihre Adresse im Lexikon) ist es genug für die Morphologie. Übrigens müssen Morpheme nicht immer aus Lauten bestehen, es gibt auch sog. Nullmorpheme (morphologische Formen die dadurch markiert sind, dass etwas fehlt). (Es gibt freilich noch das Zwischen-Gebiet der Morphophonologie... gerade weil es allerlei Wechselwirkungen gibt, sind eben sowohl Morphologie als auch Phonologie integrale Teile der "Grammatik")
  • Abs. 3 "Die Semantik bildet...kein eigenständiges Gebiet der Sprachforschung". Also mit Verlaub, das ist ein Hammer. Die Behauptung, dass Semantik komplett in Logik und Philosophie aufgehen würde, ist in dem Text schon mal nicht begründet oder belegt worden, und sie lässt sich auch nicht belegen; sie ist ganz und gar unrichtig. Eine gutes Buch über linguistische Semantik, das das sofort klar macht, ist zB. Sebastian Löbner: Semantik. Eine Einführung. deGruyter Verlag. - Die Wortsemantik muss einzelsprachliche Aspekte haben, weil in verschiedenen Sprachen verschiedene Wortbedeutungen gebildet werden, und die Satzsemantik ist immer im Zusammenhang mit dem grammatischen Bau einer bestimmten Sprache zu untersuchen, denn es geht ja darum wie die Form der jeweiligen Sätze mit einer Interpretation verbunden wird.
  • weiter Abs. 3 : ... die Bildung von Kategorien [ gemeint ist: semantischen Kategorien ?] habe eine Auswirkung auf die Flexion und die Wortstellung im Satz... Das kann man so pauschal nicht sagen, es gibt vereinzelt solche Effekte. Die Muster in der Bildung von Wortformen beziehen sich manchmal auf Merkmale, die richtige "Bedeutung" tragen (z.B. "Belebtheit") aber in der Mehrzahl der Fälle auf rein grammatische Eigenschaften (z.B. "Flexionsklasse", "syntaktische Kategorie"). Oder: Im Deutschen entscheidet der Unterschied "bekannte Information / neue Information" sehr wesentlich über die Wortstellung im Satz: bekannte Information wird nach vorne gezogen. -- Aber hier sieht man das Problem mit der Zielrichtung der ganzen Abschnitte: Dass es solche Wechselwirkungen gibt, das ist ja gerade einer der Gründe, warum die Semantik etc. nicht vollständig aus der Grammatik herausgehalten werden kann; wird das anerkannt, ist wiederum die Motivation für den ganzen Absatz eigentlich entfallen. Es ist gerade so, dass "die Grammatik" in Wirklichkeit ein System ist, das aus separaten Teilgebieten zusammengesetzt ist, von Phonlogie bis Semantik, und die müssen alle in ihrer Wechselwirkung betrachtet werden, also alle in der Grammatiktheorie enthalten sein.
  • Abs. 4: "Die Frage, was einen wohlgeformten Satz ausmacht kann innerhalb dieser Gebiete nicht behandelt werden" - Auch eine These, die nicht begründet oder belegt wird. Ich weiß aber schon nicht ganz genau, was mit "diese Gebiete" gemeint war. Die Semantik, die Phonologie, die Philosophie?? Wie auch immer, die Frage welcher Satz zu einer Sprache gehört, ist DER Gegenstand der Grammatiktheorie (v.a. Syntax), da kann man nicht einfach behaupten das ginge alles gar nicht. Wenn das wirklich so wäre wie hier geschrieben wird, wäre Grammatik nicht möglich. "Im besten Fall kann man prüfen ...ob sich Sätze ableiten lassen" -- genau das IST das Geschäft der Grammatiker.
  • Weiter Abs. 4, sinngemäß: "Ein Satz der formal nicht korrekt gebildet wurde, kann trotzdem in der Kommunikation funktionieren" - Dem stimme ich zu, aber das ändert nichts daran, dass er formal nicht korrekt gebildet wurde, er ist also weiterhin 'von der Grammatik ausgeschlossen', auch wenn er trotzdem 'verstanden' wurde. Das ist gerade der Unterschied zwischen Grammatik und Sprachgebrauch, es ist der Grund, warum ich ganz oben im Artikel sagen will, dass Diskursanalyse und auch teilweise Pragmatik keine Teilgebiete der Grammatik sind. Es ist eine Sache zu untersuchen, wie eine sprachliche Einheit beschaffen ist, und eine andere Frage wie sie in realer Kommunikation eingesetzt werden kann.
  • Weiter Abs. 4: Die Bedeutung der letzten Sätze in diesem Abschnitt bleibt für mich dann vollkommen dunkel... "heuristischer Wert ... semantische Komponenten..."? Hm. Die Semantik befasst sich mit der Interpretation von Sätzen, aber genauer gesagt braucht man dazu ja die grammatische Struktur des Satzes als Ausgangspunkt. Deswegen kann man nicht mit semantischen Erwägungen die grammatischen Regeln aushebeln oder so. Aber das ist jetzt mehr nur geraten als Antwort, ich steh da ehrlich gesagt auf dem Schlauch, was gemeint sein soll.

Also ich glaub, angesichts dessen durfte man diese Version schon in der Weise kürzen wie ich es getan hab? Wie gesagt, ich freue mich, wenn wir das weiterdiskutieren! Und weißt du was, man sollte überlegen, was von dem das ich oben geschrieben habe, in den Artikel eingebaut werden könnte?? Viele Grüße, --Alazon 21:42, 29. Aug. 2011 (CEST)

Role and Reference Grammar[Quelltext bearbeiten]

Hallo! Weiß jemand, wo die Role and Reference Grammar hier einzuordnen ist? Im Text ist die gar nicht erwähnt - kann das eventuell ein Kundiger nachholen? -- Danke! :) 85.177.95.62 16:30, 21. Mai 2012 (CEST)

Irgnedwo im allerletzten Absatz wo Varianten moderner Grammatiktheorien aufgezählt werden: "generative"...bis... "Dependenzgrammatik" und da dann irgendwo. Mir ist aber erst mal nicht klar, wie groß so eine Aufzählung an dieser Stelle werden soll. Vielleicht eher in der Abteklung "Siehe auch" ? --Alazon (Diskussion) 17:15, 11. Sep. 2012 (CEST)

Ohne Überschrift[Quelltext bearbeiten]

Systematische Darstellung der Teilbereiche der Grammatik! Diesem Artikel fehlt schmerzlich (jaaa, ich weiß: besser machen!  ;-) ) eine sysematische Auflistung der Teilbereiche der Grammatik! Diese sind zwar im ersten Punkt ("Die Abgrenzung der Grammatik von anderen Gebieten") angedeutet, aber erstens unübersichtlich, zweitens längst nicht vollständig! --Struppix (Diskussion) 15:39, 17. Sep. 2012 (CEST)

nicht vollständig? was fehlt deiner Meinung nach? --Alazon (Diskussion) 21:46, 10. Okt. 2012 (CEST)

Grammatik:[Quelltext bearbeiten]

Ich setze mich neben dir auf den Stuhl. UND/ODER Ich setze mich neben dich auf den Stuhl. Beides richtig?--91.45.155.60 19:46, 22. Mär. 2015 (CET)

ja warum nicht? Die Bedeutung ist ganz leicht unterschiedlich, ich glaub deswegen gibts die 2 Varianten. Die zweite Variante suggeriert mehr, dass "du" auch sitzst, und dass "du" da bleibst (das Resultat ist dann "ich sitze neben dir"), im ersten Satz sagt man, "ich setze mich auf den Stuhl, und das ganze geschieht neben dir", dann wäre das Resultat nur "ich sitze auf dem Stuhl", und es ist leichter damit verträglich, dass "du" aber vielleicht sofort weggehst. Jedenfalls nach meiner Intuition. --Alazon (Diskussion) 20:35, 22. Mär. 2015 (CET)
Für mein Gefühl geht auch beides, nur dass ich den Unterschied eher in der Betonung auf den Stuhl einerseits und auf den Angesprochenen andererseits sehe: "ich setze mich neben dir auf den Stuhl" (~auf den Stuhl, der gleich neben dir steht) vs "ich setze mich neben dich auf den Stuhl" (~gleich neben dich auf den Stuhl). Das kann man aber wahrscheinlich auch umgekehrt sehen und man würde wissen, wie's gemeint ist, wenn man hört, wie's gesagt wird. Ein Tipp: Fragen wie diese sind hervorragendes Futter für die Auskunft. -ZT (Diskussion) 21:07, 22. Mär. 2015 (CET)

Grammatiken in Antike und Mittelalter[Quelltext bearbeiten]

User 84.161.42.98 hat am 15.9.15 folgenden Diskussionsbedarf angemeldet, ich verschiebe das hierher, da Riesentexte in ÜB-Bausteinen nicht am rechten Platz sind. Cheers, --Alazon (Diskussion) 22:28, 8. Apr. 2016 (CEST)

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
„Die präskriptive Einstellung dominierte zunächst unter Grammatikern, allein schon deshalb, weil das Latein als Schriftsprache schulmäßig zu erlernen war.“
Das wirkt sehr fragwürdig:
  1. Alte Griechen wie Protagoras, Plato[n] und Aristoteles lebten vor der Eroberung Griechenlands durch die Römer. Sie waren vielleicht keine Grammatiker, aber denkbar wäre, dass es Grammatiker schon vor der Eroberung Griechenlands gab, sodass „Latein“ fragwürdig wirkt.
  2. Da wirkt das „Latein“ ebenfalls fragwürdig.
  3. Schulmäßiges Erlenen gab es auch in der Neuzeit und gibt es (in reduzierter Form) immer noch. Würde schulmäßiges Erlernen zur präskriptiven Einstellung führen, :gäbe es sicher keine deskriptive Grammatik.