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Inhaltsverzeichnis

2. August 2018[Quelltext bearbeiten]

Schwitzen[Quelltext bearbeiten]

Vielleicht kommt einigen diese Frage dumm vor, aber sie ist ernstgemeint: Wir haben eine Körpertemperatur von 36-37°, wieso schwitzen wir eigentlich bei 32 oder 34° Außentemperatur, obwohl das immer noch kühler ist als unsere eigene Temperatur? --87.178.8.190 16:59, 2. Aug. 2018 (CEST)

Weil Dein Körper Wärme produziert, so 80 W Grundumsatz, zusätzlich noch Muskel- und Hirnarbeit. Da muss die Verdunstungskühlung schon unterhalb von 37 °C anfangen, um alles loszuwerden. --Simon-Martin (Diskussion) 17:04, 2. Aug. 2018 (CEST)
Das heißt, wenn ich gar nichts mache und nur vor mich hindöse, wäre es bei 36°? Gibt es - ich bin leider mathematisch nicht so fit, dass ich die Formeln in dem Artikel Grundumsatz verstünde - einen Wert, bei dem eine Art von Gleichstand erreicht würde? Also so etwas wie: ab x°C Außentemperatur beginnt man bei völliger Passivität bzw.ab y°C bei normaler Tätigkeit i.d.R. zu schwitzen?--87.178.8.190 17:12, 2. Aug. 2018 (CEST)
Diese Frage ist nicht dumm...eher sehr wach und schlau. Es gibt da einen Artikel!--Caramellus (Diskussion) 17:18, 2. Aug. 2018 (CEST)
Diesen Artikel hatte ich natürlich vorher schon gelesen, trotzdem danke für den Hinweis. Daraus hatte ich jedoch nicht verstanden, wieso wir schwitzen, wenn die Außentemperatur geringer ist als unsere eigene. Was ich bisher gelernt habe, ist, dass wir Wärme, die der Körper produziert, nach außen abgeben müssen. Aber warum passiert das auch schon bei 30° und nicht erst bei 38°?--87.178.8.190 17:57, 2. Aug. 2018 (CEST)
Weil Verdunstungskälte effektiver kühlt als Konvektion. Oder anders herum eine aktive Kühlung ist immer effektiver als eine rein passive Kühlung.--Bobo11 (Diskussion) 18:21, 2. Aug. 2018 (CEST)
Ok, diese Artikel werde ich mir - zur Zeit nicht schwitzend :-) - zu Gemüte führen, danke für die Hinweise.--87.178.8.190 18:29, 2. Aug. 2018 (CEST)
Nehmen wir mal ein aktuell gut nachvollziehbares Beispiel. Wir Wissen, dass 30°C angesagt ist, und das das ohne eingeschaltet Klimaanlage auch mindestens 30°C Raumtemperatur heisst. Du willst aber, dass im Raum nicht mehr als 25° C ist (darüber wird Hirnarbeit mühsam). Dann solltest du die Klimaanlage nicht erst bei erreichen der 25°C (oder knapp davor) einschalten, sondern schon deutlich vorher. Denn sonst bleibt dir nicht anderes übrig, als sie auf dauernd auf Maximalleitung laufen zu lassen. Und trotzdem besteht die Gefahr, dass der "Sollwert " von 25° überschritten wird. Denn wenn die maximaler Kühlleistung des Gerätes erreicht ist, dann kannst du eben keine weitere Kühlstufe mehr zuschalten. Es ist also Sinnvoll am Morgen den Raum durch zu lüften und dann -bei geschlossenem Fenster versteht sich- schon bei 20-21°C die Klimaanlage ein zuschalten, ggf. halt zuerst auf halber Leistung. --Bobo11 (Diskussion) 18:44, 2. Aug. 2018 (CEST)
...oder nochmal anders gesagt: Die von dir erzeugte Wärme muss abgeführt werden, weil es sonst zu einer unerwünschten Erhöhung der Körpertemperatur käme. Im Normalfall genügt dazu die konvektive Wärmeabgabe an die Umgebungsluft. Die konvektive Wärmeabgabe-Rate ist aber proportional zur Differenz der Temperaturen von Körperoberfläche und Umgebungsluft. Steigt die Temperatur der Umgebungsluft an, wird diese Differenz kleiner und die Wärmeabgabe-Rate sinkt. Ein Überhitzungsproblem entsteht nicht erst dann, wenn die Umgebungsluft die Temperatur der Körperoberfläche erreicht – dann wäre gar keine konvektive Wärmeabgabe mehr möglich. Das Problem entsteht bereits dann, wenn die Temperaturdifferenz zu klein wird, um genügend Wärme konvektiv abzuführen. Dann springt die forcierte Verdunstungskühlung als zusätzlicher Wärmeabfuhr-Mechanismus an. (Eine gewisse Verdunstungskühlung ist aufgrund der normalen Hautfeuchte sowie der ausgeatmeten Feuchtigkeit auch ohne Schwitzen bereits vorhanden. Und über Wärmestrahlungaustausch haben wir noch gar nicht geredet...). Tschau, Sch (Diskussion) 18:59, 2. Aug. 2018 (CEST)
Hm, das ist ja schon fast ein Physik-Grundkurs...:-) Werde ich mir sorgfältig zu Gemüte führen, s.o. Jedenfalls bin ich beruhigt, dass man die Frage nicht für blöd hält, danke!--87.178.8.190 19:14, 2. Aug. 2018 (CEST)
Die Hauttemperatur ist gar nicht 37°C, sondern die Körper-Kerntemperatur. Deshalb misst man Fieber auch nicht außen am Körper. Arme und Beine haben meistens eine niedrigere Temperatur. Und die Hauttemperatur liegt etwa bei 26°C. Wenn die Außentemperatur bei "normaler" Luftfeuchte über 26° steigt oder wenn der Körper durch Bewegung mehr Wärme erzeugt, versucht der Körper, die Temperatur durch Schwitzen zu senken. --Optimum (Diskussion) 19:21, 2. Aug. 2018 (CEST)
Ah! Damit wird das alles für mich plausibler, danke für diese Erklärung!--87.178.8.190 19:32, 2. Aug. 2018 (CEST)
Hm, Benutzer:Optimums Erklärung sollte vielleicht auch in den Artikel Schweiß?--87.178.8.190 19:35, 2. Aug. 2018 (CEST)
Ich glaube nicht dass die Leute in Malaysia bei 34°C schwitzen?! --85.212.112.94 19:53, 2. Aug. 2018 (CEST)
Die schwitzen ganz genauso wie Europäer bei der Temperatur, deshalb lieben sie auch Klimaanlagen so sehr. Aber sie spielen auch Fußball bei 34 °C -- das geht, wenn man's so gewöhnt ist. --Neitram  09:40, 3. Aug. 2018 (CEST)
Da ich ausgerechnet dieses Land sehr gut kenne und insgesamt über ein Jahr dort verbracht habe: Die Leute dort bewegen sich deutlich langsamer und schwitzen deshalb nicht so wie wir Europäer. Das ist kein Witz, sondern eine Tatsache. Fußball spielen die da übrigens fast gar nicht.--87.178.12.245 22:21, 3. Aug. 2018 (CEST)
Hm, ich kann jetzt gerade keine Quelle für meine 26°C finden. Vielleicht ging es da auch um thermische Behaglichkeit (rechts). Auf jeden Fall schwitzt man auch schon, ohne dass einem der Schweiß runterläuft, weil der sofort verdunstet. Sichtbar Schweiß bedeutet eigentlich, dass das System nicht mehr funktioniert, denn Schweiß, der runter tropft, kühlt ja nicht. --Optimum (Diskussion) 20:07, 2. Aug. 2018 (CEST)
Ziel ist immer die Aufrechterhaltung einer Körperkerntemperatur von ~ 37°C. Nur dann können die enzymatisch gesteuerten Stoffwechselreaktion im Körperinneren ungestört ablaufen. Der Körper kann diese Temperautur halten, weil er im Überschuß Wärme produziert, die dann kontrolliert nach außen abgeführt wird. Die Abgabe von Wärme erfolgt vorwiegend über die Körperoberfläche (Haut + Atmung). Die Wärmeabgabe über die Haut wird gesteuert mittels Regulierung der Durchblutung und die Erzeugung von Verdunstungskühle mittels Schwitzen. Da im Körperinnern permanent ein Überschuß an Wärme produziert wird, muß kontinuierlich Wärme abgeführt werden. Sobald nicht mehr ausreichend Wärme alleine mittels verstärkter Durchblutung der Haut abgeführt werden kann, wird zusätzlich Schweiß produziert. Dieser Punkt ist abhängig von diversen Faktoren bei den meisten Menschen schon deutlich unter 37°C Außentemperatur erreicht. --178.0.195.206 21:44, 2. Aug. 2018 (CEST)
Die Körpertemperatur wird nicht so genau geregelt, wie immer behauptet wird. Wenn man im Sommer Sport macht, kann die Temperatur auch schon mal auf 39° hoch gehen. Das merkt man besonders gut, wenn man schwimmen geht: man kann sich 15 Minuten im kühlen Wasser aufhalten, und erst dann hat man seine "überschüssige Energie" wieder abgegeben. In 80kg Körper stecken bei +2° Grad eben 500 kJ.
Leute, ich kann mir nicht vorstellen, daß - wie hier dargestellt - unser Schwitzen alleine von der Außentemperatur abhängt. Was ist mit Luftfeuchtigkeit! Siehe Luftfeuchtigkeit#Gesundheitliche_Risiken_bei_zu_hoher_Luftfeuchtigkeit,   Humidex,   Taupunkt,   Luftfeuchtigkeit. --217.84.66.166 16:30, 5. Aug. 2018 (CEST)
Schwitzen (und Frieren) hängt davon ab, wieviel Energie dem Körper pro Zeit zugeführt (oder abgeführt wird). Energie pro Zeit hat die Einheit Watt. Die Angabe von Temperaturen ist eigentlich unsinnig. Das kann man schön testen, indem man aus dem Gefrierfach bei -18°C eine Metallstange und ein Stück Holz nimmt und sich auf den Bauch legt. Auch wenn der Physiker behauptet, beide haben die gleiche Temperatur, so hat das nichts mit der Wirkung auf den menschlichen Körper zu tun. Entscheidend ist hier die Wärmeleitfähigkeit. Und die hängt bei Luft auch von der Luftfeuchtigkeit ab und es hängt auch davon ab, wie stark die Luft strömt. --85.212.106.121 20:23, 5. Aug. 2018 (CEST)
Sehr schön! .. : vom Wind auch. .. Dann auch noch davon, wieviel Flüssigkeit im Körper zum Ausschwitzen überhaupt da ist \zugeführt \getrunken wurde, also dem ``Hydrostatus´´ (wenn das so heißt, s.a. Volumenhaushalt, s.a. Osmoregulation#Bei_Tieren, im Endeffekt dem für den Wasserhaushalt relevanten Salzgehalt des Körpers) oder sowas. --217.84.66.202 22:45, 5. Aug. 2018 (CEST) S.a. Gefühlte_Temperatur,   Klima-Michel-Modell. --217.84.66.202 23:00, 5. Aug. 2018 (CEST)
Ich lese immer noch mit. Das ist ja komplizierter, als ich dachte.--87.178.3.142 12:05, 6. Aug. 2018 (CEST)
Falls die IP noch mit liest: Eigentlich finde ich Thermoregulation als Ansatzpunkt für deine Ursprungsfrage besser. Wegen deiner wirklich nicht dummen Frage: Aus meiner Sicht spielen viel zu viele Einflussfaktoren eine Rolle. Bei der Körpertemperatur handelt es sich um den Versuch einer Homöostase was praktisch bedeutet es gibt einen Punkt zwischen Luft-feuchte, Temperatur, Luftbewegung und vielem mehr bei dem alles Perfekt wäre. Aber durch ständige Abweichungen der Faktoren gibt es eigentlich nur schwitzen und frieren. mfg -- Mephisto - Disk Ich bin der Geist, der stets verneint 13:12, 7. Aug. 2018 (CEST)
Ich habe ja schon gestern gesagt, dass ich noch mitlese. Die Artikel, auf die im Laufe der Behandlung dieser Frage verwiesen wurde, hätte ich wahrscheinlich nicht selber gefunden.--87.178.4.199 16:39, 7. Aug. 2018 (CEST)
Nuja, hättest Du den Artikel Schwitzen oder den Artikel Körpertemperatur sorgfältig gelesen, hättest Du darin alle hier angegebenen nützlichen Links gefunden, bzw. Dich ganz einfach durchklicken können. --188.107.203.207 19:58, 7. Aug. 2018 (CEST)
Aber meine konkrete Frage hätten die auch nicht beantwortet.--87.178.0.173 18:21, 10. Aug. 2018 (CEST)
Doch, das beantworten die schon. Die Details zu Deiner Frage stehen in dem jeweils durch einen Klick erreichbaren Artikel Thermoregulation, vor allem in den Abschnitten Thermoregulation#Körperkern_und_Körperschale und Thermoregulation#Verdunstungskälte. Was dort nicht steht, steht in unseren diversen Artikeln zur klassischen Physik und zur Physiologie. Hättest Du Dir das alles selber erarbeitet, wärst Du jetzt nicht nur erheblich schlauer, sondern hättest auch gelernt, Dir neues Wissen selbständig anzueignen. Tja, Chance vertan. BTW: Die Wikipedianer, die hier hilfreiche Antworten geben, können das nicht deswegen, weil sie ständig andere für sich nach Antworten suchen lassen, sondern weil sie geübt darin sind, Dinge selber zu recherchieren.--88.68.80.157 21:28, 10. Aug. 2018 (CEST)
Das sehe ich nicht so. Ich hatte mich gefragt, warum wir auch schon bei 34°C schwitzen, obwohl das weniger als die Körpertemperatur ist. Was Kollegen hier erklärten, geht so aus den verlinkten Artikeln nicht hervor, diese sind für mich erst durch die Erklärungen auf meine Frage konkret anwendbar.--87.178.11.202 19:38, 13. Aug. 2018 (CEST)
Doch, das geht aus den verlinkten Artikeln (und den Links dort usw.) hervor, sofern man neben dem bloßen Lesen noch ein bißchen darüber nachdenkt. Die Kollegen hier wissen auch nicht mehr, als in den Artikeln steht, aber sie haben versucht, darüber nachzudenken, wenngleich mit eher geringem Erfolg. --88.69.253.197 20:58, 13. Aug. 2018 (CEST)
Ich halte es für sinnlos, mit 88 bzw. 188 etc. zu streiten. Den Kollegen, die mir bei der Beantwortung der Frage Hilfestellung geleistet haben, danke ich jedenfalls noch einmal.--87.178.11.202 21:22, 13. Aug. 2018 (CEST)
Wer will denn hier streiten? Möchtest Du etwa nicht lernen, wie man selber schlau wird? --84.59.22.64 18:56, 14. Aug. 2018 (CEST)
Ich bin selber "schlau" in vielen Bereichen und in denen, von denen ich nichts weiß, bin ich dankbar für eine Anleitung, wie sie hier erfolgte. Weitere provokante und nicht-sachdienliche Beiträge werde ich ignorieren.--87.178.9.222 17:32, 15. Aug. 2018 (CEST)
Wer schlau ist, braucht keine Anleitung für die Nutzung einer Enzklopädie. --84.58.124.36 21:04, 15. Aug. 2018 (CEST)

6. August 2018[Quelltext bearbeiten]

Suizid im Tierreich[Quelltext bearbeiten]

Kann ein Tier (in dem von mir nun vermuteten Fall ein Schweinsaffe) Suizid begehen? In unserem Artikel Suizid wird die Frage überhaupt nicht behandelt, und im Internet gibt es immer mal wieder verschiedene Vermutungen in beide Richtungen. Tendenz der meisten Laien scheint eher "ja" zu sein (Lemminge, Delfine, Wale,...), manche Meinungen neigen auch zu "nein".

Gibt es dazu Untersuchungen? Kann ein Tier sein Leben auch als nicht lebenswert empfinden? Habt ihr einschlägige Erfahrungen gemacht? --ObersterGenosse (Diskussion) 01:39, 6. Aug. 2018 (CEST)

Warst Du schon bei en:Animal suicide? --Rôtkæppchen₆₈ 02:01, 6. Aug. 2018 (CEST)

Meine persönlichen Gedanken dazu: Suizid im klassischen Sinne können "einfache" Tiere gar nicht kennen: um auf Selbstmordgedanken zu kommen, braucht es ein hohes und komplexes Maß an Selbstverständnis. Und ein Empfinden für Depressionen. Die meisten Tiere können ja kaum ihr Spiegelbild durchschauen - ihnen ist nicht bewusst, dass sie quasi Selbstgespräche führen. Wenn Tiere also nicht mal wissen, "wer" und "was" sie sind - wie sollen sie beurteilen und entscheiden können, ob sich ihr Leben "lohnt"?

Es gab auch in jüngster Zeit wiederholte Experimente mit Spiegeln. Keines der Tiere, nicht mal Schimpansen und Gorillas, haben das Spiegelbild-Prinzip durchschaut. Sie hielten ihre Spiegelbilder für fremde Konkurrenz. Ob höhere Primaten und Menschenaffen auch Depressionen im klassischen Sinne entwickeln können, ist zuhöchst umstritten. Und selbst wenn: Depressionen müssen nicht zwangsläufig in Suizidgedanken ausarten. Nochmal: um beurteilen zu können, ob das Leben lebenswert ist, muss das Tier ein gesundes Individualitätsbewusstsein besitzen und es muss fähig sein, sich selbst mit anderen Artgenossen vergleichen zu können. Beide Eigenarten fehlen Tieren vollkommen. Wie also soll ein Tier da je auf Selbstmordgedanken kommen???

Hinzu kommt: für Suizidgedanken braucht es ein komplexes Verständnis für den Tod. Es gibt bis heute keinen glaubwürdigen Beweis dafür, dass Tiere wirklich wissen, was der Tod eigentlich ist. Ich weiß, bestimmte soziale Tiere zeigen eine Art "Trauerverhalten", wenn ein Artgenosse verstirbt. Allerdings werden diese Tiere mMn zu schnell und stark vermenschlicht. Und da Tiere mit uns nicht wirklich kommunizieren können, wissen wir auch nicht, wie komplex und selbstreflektierend ihr Verstand arbeitet. Daher: wissen Tiere überhaupt, was "sterben" wirklich bedeutet?

Und wegen der populären Anekdoten um Hunde, die um ihre verstorbenen Herrchen "trauern": Die trauern nicht wirklich, sie sind nur unfähig, sich selbst zu versorgen und aus eigenem Antrieb den Besitzer zu wechseln. Sie waren derart abhängig von ihrem Besitzer, dass sie das Sich-selbst-versorgen völlig verlernt haben. Sie verstehen außerdem nicht, warum ihr Besitzer ihnen nicht mehr das Fresschen bringt. Was bleibt also übrig? Genau: Sich dort niederzulassen, wo ihr Herrchen zuletzt gesichtet wurde und die Zeit des vergeblichen Wartens aussitzen. Und falls jetzt jemand mit den Anekdoten um Hunde daherkommt, die angeblich neben dem Grab ihres Herrchens aus Trauer verkümmert sind: die wird hundertpro irgendjemand von den Hinterbliebenen zum Grab gebracht haben. Von alleine finden die Vierbeiner garantiert nicht zum Grab, zumal sie die Grabinschrift nicht lesen können und daher nichtmal wissen dürften, ob sie auch wirklich neben ihrem Herrchen sitzen.

Im Übrigen: Das mit den Lemmingen ist ein schon vor Ewigkeiten entlarvter Mythos, den Disney in den frühen 60er Jahren mit seinen "Tierdokus" kreiert hatte. LG;--Dr.Lantis (Diskussion) 02:07, 6. Aug. 2018 (CEST)

Abgesehen davon, dass den Spiegeltest wohl eine ganze Reihe „höherer“ Amniotenarten zu bestehen in der Lage sind, bedeutet das natürlich nicht automatisch, dass diese Tiere über sich selbst, ihr Leben und dessen Wert reflektieren und depressive Verstimmungen und/oder veritable Suizidgedanken entwickeln können... --Gretarsson (Diskussion) 03:50, 6. Aug. 2018 (CEST)
Keines der Tiere, nicht mal Schimpansen und Gorillas, haben das Spiegelbild-Prinzip durchschaut steht zumindest im Widerspruch zum Artikel Spiegeltest, wonach alle großen Menschenaffen, aber auch andere Tiere wie Zahnwale und Krähenvögel, reproduzierbar dazu imstande sind, ein Spiegelbild als Abbild ihrer selbst zu interpretieren. --Kreuzschnabel 07:03, 6. Aug. 2018 (CEST)
Es sind "persönliche Gedanken", belegt ist auch nichts. Hier wird Auskunft und Café verwechselt. --89.15.237.33 07:19, 6. Aug. 2018 (CEST)
Wenn man Elefanten ein weisses Kreuz auf die Stirn malt, erkennen die das im Spiegel und wollen es wegmachen. Da gibt es auch Videos dazu. Bitte das Getrolle von DrLantis hier löschen.--85.212.158.212 08:41, 6. Aug. 2018 (CEST)

Ja, Tiere begehen auch Suizid im Sinne einer vorsätzlichen Beendigung des eigenen Lebens. Aber weniger weil sie Depressionen haben sondern als Selbstaufopferung um Artgenossen das Überleben zu sichern.--Schaffnerlos (Diskussion) 09:32, 6. Aug. 2018 (CEST)

Ja Schaffnerlos, dass „den eigen Tod im Kauf nehmen“ um das Rudel/Gruppe/Jungtiere usw. zu schützen, gibt es. Und genau hier beginnt das Problem; „Was ist ein Suizid?“ Vermenschlichen wir mit der Frage nicht wieder? Denn sich einem aussichtslosen Kampf stellen, damit seine Gene überleben können, ist schlichtweg ein mögliche Variante des Art-Erhaltungstrieb. Die Biene die den Bären sticht -mit dem Effekt das sie dadurch selber stirbt-, der ihr Nest auseinander nehmen will, ist sicher keine negative zu bewertende Handlung. Der Begriff Suizid ist aber negativ behaftet, und somit im Fall der Biene fehl am Platz.
Aber nehmen wir jetzt etwas anderes was auch schon beobachtet wurde, dass schwerkranke/schwerverletzte Tiere die Nahrungsaufnahme mehr oder weniger verweigert haben (und dadurch verstorben sind). Ist das jetzt Selbstaufgabe (=Suizid) oder haben sie schlicht weg so starke Schmerzen, dass der Erhaltungstrieb nicht mehr eingreift? Ich würde sagen, das können wir gar nicht Wissen, weil wir dafür mit ihnen kommunizieren können müssten. --Bobo11 (Diskussion) 09:51, 6. Aug. 2018 (CEST)
Ich habe das Wort Suizid oben wie beschrieben wertefrei als vorsätzlichen Beendigung des eigenen Lebens betrachtet, nicht mehr und nicht weniger. Was anderes ist in meinen Augen das Unterlassen lebensverlängernder bzw- lebenserhaltender Maßnahmen wie eben das Verweigern von Fressen. Viele Insekten können im Imagostadium gar nicht mehr fressen und verhungern so, aber das würde ich (bei Tieren) nicht als Suizid bezeichnen. Und bei den unten erwähnten Koboldmakis würde ich einmal meinen, dass deren Drang aus der Gefangenschaft zu entfliehen so groß ist, dass sie eine Körperverletzung und sogar den Tod in Kauf nehmen, aber nicht bewusst herbeiführen wollen. --Schaffnerlos (Diskussion) 11:00, 6. Aug. 2018 (CEST)

Generell sind Koboldmakis schwierig zu halten, mehr als die Hälfte aller Tiere sterben innerhalb zweier Jahre, nachdem sie eingefangen wurden. Bei den Arten der Sulawesi-Gruppe sind bislang alle Versuche gescheitert, sie in Gefangenschaft zu halten. Manche Tiere rammten sich sogar mit ihren Köpfen an den Gitterstäben zu Tode. --Furescht (Diskussion) 10:42, 6. Aug. 2018 (CEST)

Nach dieser langen Diskussion müsste doch jedem klar geworden sein, dass die Beantwortung der Frage unmittelbar mit der Definition von "Suizid" zusammenhängt. Da es hier keinen Konsens geben kann, weil die Definitionen sehr weit voneinander abweichen, ist eigentlich jede weitere Diskussion überflüssig. --Snevern 11:16, 6. Aug. 2018 (CEST)
Schon interessant. Und ich vermute, wir unterschätzen Tiere immer noch ziemlich. Daher wäre ein Suizid (wertfrei wurde das Wort auch von mir gebraucht!) durchaus bei einigen Mammalia möglich, wenn auch nicht sicher nachzuweisen. --ObersterGenosse (Diskussion) 13:04, 6. Aug. 2018 (CEST)

An die Ip. 85.212.158.212: Ja, unangemeldet pöbelt es sich leichter, gelle. ;) An die Mitlesenden: Ich finde es interessant, wie sich hier auf den Spiegeltest versteift wird. Fakt ist und bleibt: der ultimative Beweis dafür, dass das Tier im Spiegel vollends begreift, dass es sich selbst erblickt, ist bis heute nicht erbracht. Punkt. Nehmen wir -der Provo-IP sei's gedankt - einen Elefanten. Den nennen wir jetzt mal "Christoph" (sorry an alle "Christophs" da draußen! :D). "Christoph" wird ein weißes Kreuz auf die Stirn gepinselt und dann soll der Elefant in den Spiegel gucken. Und tatsächlich fängt der Elefant an, das Kreuz zu entfernen, weil ungewohnt. So weit, so gut. Nun aber zur Lotto-Gewinn-Frage: weiß "Christoph" wirklich, dass es DER "Christoph" ist, der da im Spiegel zurückblickt und das Kreuz wegputzt, oder denkt "Christoph", dass er nen Anverwandten vor sich hat und will ihm einen Gefallen tun? Und beweist eine ganz natürliche Selbstreinigungsaktion gleich, dass das Tier ein Individualitätsbewusstsein hat und Suizidgedanken entwickeln kann? Nein. Ansonsten schließe ich mich Benutzer "Schaffnerlos" an. Tiere können nicht sprachlich mit uns kommunizieren, daher bleiben solche Unterstellungen wie jene zur Suizidfähigkeit spekulativ. --Dr.Lantis (Diskussion) 13:59, 6. Aug. 2018 (CEST)

Wenn der Christoph denkt, dass ihm gegenüber der Peter steht, wird er nicht sich selbst an der Stirn rumwischen, sondern versuchen, den Peter zu putzen. In diesem Fall wird er also den Spiegel anrüsseln.--46.18.62.1 15:16, 6. Aug. 2018 (CEST)
+1. Davon abgesehen, hat Lantis den Spiegeltest selbst als Beweis für seine These angeführt. Seiner Argumentation folgend ist und bleibt aber auch Fakt: der ultimative Beweis dafür, dass das Tier nicht vollends begreift, dass es sich selbst im Spiegel erblickt, ist bis heute nicht erbracht. --89.15.237.33 15:46, 6. Aug. 2018 (CEST) Wurde von Lantis als PA entfernt, keine Ahnung wieso. Hab vorsichtshalber jetzt mal den seitens meiner Autokorrektur ergänzten "Dieter" weggelassen. War keine Absicht, sorry. --89.15.237.13 20:09, 6. Aug. 2018 (CEST)

David M. Peña-Guzmán (2017): Can nonhuman animals commit suicide? Animal Sentience 20(1) download hier.--Meloe (Diskussion) 15:48, 6. Aug. 2018 (CEST)

Um mal ein bißchen weg zu kommen von den Definitionsfragen: Tiere können ihren Lebenswillen verlieren, was man daran sieht, daß sie ihre Selbstfürsorge einstellen. Häufig sieht man sowas im Endstadium schwerer Erkrankungen, manchmal auch bei tierquälerischen Haltungsbedingungen. BTW: Ich denke, ich kann die Koboldmakis gut verstehen und vermute, sie wollten nicht wirklich sterben, sondern einfach nur nicht mehr dort im Käfig sein. In sehr schlechten Kinderheimen kann man bisweilen ähnliches selbstverletzendes Verhalten beobachten. Interessant auch die Frühzeit des Kolonialismus, wo man nicht wirklich zwischen Negern und Affen unterschieden hat und sie alle zum Arbeiten zwingen wollte. Bei den Menschen hat das offenkundig funktioniert, während die Affen eingegangen sind. --188.107.140.37 19:02, 6. Aug. 2018 (CEST)
Dass Tiere nicht (genau) so wie Menschen "den Freitod wählen" können, war mir einigermaßen klar. Aber ich denke schon - so wie es die 188.er-IP vermutet - dass Tiere bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen, oder bei Tierquälerei, ihren Lebenswillen verlieren können. Immerhin ist ja eine Leidensfähigkeit bei Tieren heutzutage weitgehend anerkannt (oder täusche ich mich da?)
Bei dem Video (Vorsicht, heftig!), welches mich auf die Frage gebracht hatte, handelt es sich aber wohl doch eher um einen sehr tragischen Unfall. Oder? --ObersterGenosse (Diskussion) 22:33, 6. Aug. 2018 (CEST)
Tiere sind leidensfähig, das steht sogar im Gesetz. Unklar ist nur, ab welcher Entwicklungsstufe Leidensfähigkeit vorhanden ist. Für Wirbeltiere nimmt man das durchgehend an.
Das Babyäffchen in dem Video hat sich ganz sicher nicht absichtlich von dem Auto überfahren lassen, um qualvoll zu sterben. Das war ohne jeden Zweifel ein tragischer Unfall. --188.107.140.37 22:48, 6. Aug. 2018 (CEST)

Zu dem Äffchen-Video: ja, ein unschöner Verkehrstod durch Unachtsamkeit. Im Übrigen finde ich solche ausbeuterischen Videos extrem niveau- und geschmacklos. Zur Suizid-Frage: die Lotto-Gewinn-Frage muss bleiben: kann ein Tier sein eigenes Lebens ausreichend reflektieren und "sch...e" genug finden, um es beenden zu wollen? Ich zweifle deshalb daran, weil bei Tieren normalerweise und erstmal der Selbsterhaltungs- und Überlebenstrieb überwiegen sollte. Bei Muttertieren ist es der angeborene Mutterschutz-Instinkt, der in vereinzelten Fällen zur Selbstopferung führen kann. Aber ein klassischer Suizidgedanke ála "mein Leben ist sch...e, ich mach' Schluss" widerspricht doch sämtlichen Instinkten. LG;--Dr.Lantis (Diskussion) 23:02, 6. Aug. 2018 (CEST)

Normalerweile würde ich deine Einschätzung, Dr.Lantis, über die Niveaulosigkeit etc. teilen. Allerdings gab es in diesem Fall viele Youtube-Videos, die den Affen auch lebend gezeigt haben - also vielleicht in diesem Fall nicht ganz so geschmacklos? --ObersterGenosse (Diskussion) 23:50, 6. Aug. 2018 (CEST)
Hm. Wenn man Suizid als einen bewußten Akt begreift, dem eigenen Leben ein Ende zu setzen, müssen dafür zumindest zwei Bedingungen erfüllt sein.
Erstens: Das eigene Leben und das Leben anderer Lebewesen muss in seiner Endlichkeit, in der Unausweichlichkeit des Todes begriffen sein. Und das Leben muss als eine Zustandsform verstanden sein und der Tod muss als Ende eines Lebensverlaufs begriffen werden, mit dem gelebten Leben also wie auch die Geburt als Lebensbeginn verbunden sein. Erst dann kann der suizidale Akt, eigeninitiativ dem zeitlich unbestimmten Todeszeitpunkt vorzugreifen und einen selbstbestimmtes Lebensende herbeizuführen, auch als Charakteristikum eines Suizids verstanden werden. Anders ausgedrückt: Der Freitod ist wie auch der Mord charakterisiert von dem zeitlich bestimmenden Vorgriff und es kann nur vorgreifen, wer das Leben als einen Verlauf mit einem sicheren, aber zeitlich unbestimmten Lebensende begreift.
Dies setzt als zweiten Aspekt folgerichtig ein Verständnis von Geschichte und eine Vorstellung von gestaltbarer Zukunft voraus. Also zeitliche Einteilung und die Einordnung von Geschehen, die über die unmittelbare Wahrnehmung der vergehenden Zeit hinausreicht und letztlich auch das eigene und anderes Leben innerhalb dieser Zeitlinie kontextualisiert. Zweifellos können sich Tiere erinnern. Einige mutmaßlich sogar über lange Zeiträume. Zweifellos können einige Tiere auch planen (zumindest bei den Primaten ist das belegt.). Daraus folgt aber nicht, dass sie eine historische Einordnung vornehmen und Ereignissen Zeitpunkte zuweisen können, dass sie ein Geschichtsverständnis entwickelt haben, das über Erinnerung an Ereignisverläufe hinausgeht und diese einordnet. Ich will nicht weitermachen in dem Bewußtsein, dass es ein "weiter" gibt.
Meines Erachtens sind das zwei Abstraktionsebenen (mit Begriffselementen wie Geburt, Leben, Tod, Zeit, Zeitpunkt, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft und Zukunftsgestaltung – z.B. durch den Eingriff des Freitodes und daraus zwangsläufig abgeleitet Geschichte, in der ich mich begreife: Ich war, ich bin, ich werde sein), die den Unterschied zwischen Mensch und Tier charakterisieren und sich sehr früh im menschlichen Erlernen aus systematisierender Naturbeobachtung und Totenkult manifestieren. Fazit: Tiere mögen sich warum auch immer das Leben nehmen. Ein Suizid ist das aber mit weitestgehender Sicherheit nicht. --92.200.1.94 01:29, 7. Aug. 2018 (CEST)
Das, was Du schreibst, mag für einen Bilanzsuizid gelten. Derart gut durchdacht sind Suizide aber eher selten. Suizide entstehen weit öfter sehr impulsiv, aus einem Affekt heraus. Zumindest für Suizidversuche ist das eindeutig belegt - die anderen kann man nicht mehr fragen. Häufig ist es eben gerade der Eindruck, daß es kein "weiter" gibt, der Menschen zum Suizid verleitet. Letztlich sind die Umstände und die Hintergründe bei Suiziden aber so unterschiedlich, daß jeder über den bloßen Fakt des absichtsvoll selbst herbeigeführten Todes hinausgehende Definitionsversuch der Sache nicht gerecht wird. BTW: Das Eichhörnchen - als Beispiel - wäre schon reichlich bescheuert, Nüsse zu verstecken, hätte es nicht die geringste Ahnung davon, daß es eine Zukunft mit Winter ohne frische Nüsse gibt. Zumindest eine dunkle Ahnung dürfte es haben.^^ Ähnlich das Muttertier, daß zum x-ten mal trächtig ist und schon eine Ahnung haben dürfte, daß es bald ein Junges werfen wird. Ein hochgebildetes Geschichtsverständnis haben die vielleicht nicht, aber das gilt m.E. auch für viele Menschen und manche von denen planen ihre Zukunft sogar weit weniger zielgerichtet als ein nüsseversteckendes Eichhörnchen;) --188.107.203.207 03:55, 7. Aug. 2018 (CEST)
Es geht mir nicht darum, dass die geschilderten Abstraktionsebenen den Suizidenten unmittelbar in seinem Handeln leiten. Das wird meistens nicht so sein. Auch die Empfindung, dass es für ihn kein „weiter“ geben kann setzt die Vorstellung voraus, dass es grundsätzlich für den Rest der Welt durchaus ein „weiter“ gibt. Neben den persönlichen Umständen und Hintergründen eines Suizids existiert also ein Bewußtsein über jenseits der Subjektivität verstandene Zeit, Geschichte und eine eigene Endlichkeit, die ich suizidal im Vorgriff herbeiführe. Auch im Affekt oder Impuls verfüge ich über dieses Wissen, obwohl es mein Handeln situativ nur wenig bestimmt.
Was ein Eichhörnchen möglicherweise fühlen und ahnen mag (wenn wir unterstellen, dass Eichhörnchen in der Lage sind, etwas zu ahnen, was auch immer ahnen sein mag), es bleibt uns hier nur die Option der Interpretation, solange das Eichhörnchen nicht, unsere Begrifflichkeit verstehend und benutzend, mit uns kommuniziert.
Deshalb habe ich ja auch geschrieben: „Ich will nicht weitermachen in dem Bewußtsein, dass es ein "weiter" gibt.“ Ohne das Wissen über ein „weiter“ ergibt der dieses „weiter“ negierende Impuls des „für mich gibt es kein weiter“ keinen Sinn.
Etwas vereinfacht zusammengefasst versuche ich zu argumentieren: Wenn ich auf einem Gehweg laufe weiß ich, dass die Erde keine Scheibe ist, aber es spielt konkret keine Rolle. Und wenn ich mir das Leben nehme weiß ich, dass die Welt sich - ohne mich - weiterdrehen wird. --79.228.22.184 12:29, 7. Aug. 2018 (CEST) (hier auch als 92.200.1.94 unterwegs)
Meiner Meinung nach benötigt es für einen Suizid nicht unbedingt die Vorstellung, dass es danach ein "die Welt dreht sich weiter" gibt/geben kann. Hauptsächlich muss man die Vorstellung haben "für mich ist das Leben so schlecht, dass ich es lieber nicht leben will!" - und diese Vorstellung traue ich so einigen Tieren zu, zumal ja Leidensfähigkeit ("mir geht es schlecht!"/"ich habe Schmerzen!"/...) bereits anerkannt ist. Letztendlich aber nicht wissenschaftlich beantwortbar, daher Erle. --ObersterGenosse (Diskussion) 17:10, 7. Aug. 2018 (CEST)
Ebendt. Nix Erle, läuft doch. Nirgendo steht geschrieben, daß man all dies braucht für einen gültigen Suizid. Ein Suizid ist eine absichtsvoll herbeifgeführte Selbsttötung. Alles andere ist Kokolores. Wie kommst Du überhaupt auf denn Trichter, man bräuchte alles diese Erkenntnisebenen, um sich suizidieren zu können? Oder meinst Du schlicht, wenn das Tier es nicht für Dich plausibel kommunizieren kann, dann ist die Selbsttötung nicht absichtsvoll? Müßte das Eichhörnchen einen tiefgründigen Abschiedsbrief schreiben oder sowas, um Dich zu überzeugen? Diese Vorstellung, daß alles tierische Verhalten instinkt- oder zufallsgesteuert ist, haben Biologen schon vor Jahrzehnten wiederlegt. --188.107.203.207 19:42, 7. Aug. 2018 (CEST)
Ok. Mir wird das Niveau zu blöd, macht keinen Spaß mehr. Nicht nur der Bilanzsuizid, auch der Suizid ist ein Willensakt und unterscheidet sich darin vom Impuls und Reflex. Das ist der Kern. Wenn das Eichhörnchen ein selbstreflektierendes Bewußtsein haben soll, bevor es sich mit seiner Lieblingsnuss erstickt, am Rande der Autobahn auf einen geeigneten 16-Tonner wartet oder sich von einer Rheinbrücke stürzt, dann ist das wohl so, was auch immer ich mir über so eine Vorstellungswelt denke. --92.200.85.146 20:44, 7. Aug. 2018 (CEST) (hier auch als 92.200.1.94 unterwegs)
Wie nennst Du das denn, wenn sich jemand aus einem Impuls heraus selbst tötet? Vielleicht beziehen wir uns doch einmal auf anerkannte Definitionen, anstatt auf Assoziationsblaster. Stangl führt dazu aus: Der Soziologe Emile Durkheim hat als einer der Ersten den Suizid von wissenschaftlicher Seite aus angegangen und eine Definition geliefert: "Man nennt Selbstmord jeden Todesfall, der direkt oder indirekt auf eine Handlung oder Unterlassung zurückzuführen ist, die vom Opfer selbst begangen wurde, wobei es das Ergebnis seines Verhaltens im voraus kannte". Wertvoll ist die Definition Durkheims deshalb, weil sie Handlungen mit Todesfolgen ausschliesst, die von Menschen begangen werden, von denen es heisst, sie seien nicht im Besitz ihrer geistigen Kräfte gewesen und hätten sich falsche Vorstellungen über die Folgen ihres Handelns gemacht. Die Definition erlaubt aber auch Handlungen als Suizide zu, die normalerweise nicht als solche eingestuft würden. Durkheim erkennt im Suizid eine soziale Tatsache, die durch soziale Bedingungen erklärt werden muss. Oder etwas aktueller von Dr. Faust: Der Suizid ist eine selbst-verursachte bzw. -veranlasste selbst-schädigende Handlung mit dem Ziel, tot zu sein (hoher Todeswunsch) und in dem Wissen, mit der Erwartung oder in dem Glauben, mit der angewandten Methode das Ziel zu erreichen. Der Ausgang der Handlung ist der Tod. Ganz profan, mehr steckt in der klassischen Definition von "Suizid" nicht drin. Heiß her geht es, wenn man sich mit Definitionen von Suizidaität beschäftigt, aber das ist hier nicht unser Thema.--188.107.203.207 22:17, 7. Aug. 2018 (CEST)
Hm. Das Eichhörnchen, das sich von dem höchsten ihm bekannten Baum stürzt, kennt also „das Ergebnis seines Verhaltens im voraus“, es hat also eine Vorstellung von Leben und Tod entwickelt. Der finale Sprung des Eichhörnchens „ist eine soziale Tatsache, die durch soziale Bedingungen erklärt werden muss“. Vermutlich hatte das Eichhörnchen Liebeskummer. Oder es war ein Mobbingopfer der Rentner im Park, die immer so taten also wollten sie es füttern, tatsächlich aber nichts dergleichen im Sinn hatten. Könnte das Eichhörnchen schreiben, wären wir um wunderbare philosophische Schriften, Liebesromane und Satiren über dumme Rentner bereichert. Schade. --92.200.3.77 06:55, 8. Aug. 2018 (CEST)
Sobald sich ein Eichhörnchen gezielt von einem Baum in den Tod stürzt, können wir das gern weiter vertiefen. Bislang kennt man allerdings nur das übliche Vorgehen, daß Nager ihr Ende beschleunigt herbeiführen, indem sie nicht mehr fressen, nicht mehr trinken und nicht mehr versuchen zu flüchten, wenn ein Beutegreifer kommt. Tiere suizidieren sich numal aus naheliegenden Gründen anders, als bspw. gescheiterte Literaten, wie der von Meloe verlikte Artikel näher ausführt.
Andersherum wird übrigens ein Schuh daraus: Das Eichhörnchen, das weiter leben will, stürzt sich nicht von dem höchsten ihm bekannten Baum zu Boden, sondern gibt sich außerordentlich viel Mühe, einen nahegelegenen Ast zu erreichen beim Umherspringen, weil es zumindest irgendwie ahnt, daß es recht ungünstig wäre, würde es von hoch oben im Baum anstelle des nächsten Astes gleich den Boden erreichen.^^
Noch was: Hätte das Eichhorn keinen blassen Schimmer davon, daß Runterzuspringen sein Ende wäre, würde es vermutlich auf der Flucht vor dem todbringenden Habicht kurzerhand in einem Satz zu Boden springen, was es allerdings nicht tut, weil der Tod durch Sturz aus großer Höhe der Flucht vor dem Tod durch den hungrigen Habicht jeglichen Sinn entziehen würde. --88.68.80.157 21:55, 10. Aug. 2018 (CEST)
Aha. Das Eichhörnchen, das sich lieber dem hungrigen Habicht hingibt, statt in die unbekannte Tiefe zu springen, hat also eine Vorstellung von seinem eigenen Tod und ahnt (was immer Ahnung sein mag) und wägt offensichtlich auch ab, welches wahrscheinlich todbringendes Verhalten ihm die größere Überlebenschance bietet (der Habicht greift vielleicht mal daneben, aber der Sprung in die Tiefe ist die sichere todbringende Option). In der Güterabwägung vertraut es also auf die Unfähigkeit des Habichts – vielleicht basiert dieses Vertrauen des Eichhörnchens ja sogar auf einer Erfahrungsgrundlage, die für einen Sprung in eine unbekannte Tiefe noch nicht gegeben ist). Bleibt ja nur noch offen, ob solche Güterabwägungen und Szenarios unter Eichhörnchen weitergegeben werden („Mein liebes Eichhörnchenkind, merke dir gut, wenn der Habicht kommt, dann lass ihn halt kommen und ergib dich in dein Schicksal, ob er dich greift oder auch nicht, denn in der unbekannten Tiefe lauert wie wir wissen nur der sichere Tod...“ Das aufmüpfige Eichhörnchenkind fragt dann: „Und woher wissen wir, dass in der unbekannten Tiefe nur der sichere Tod lauert?“ Der Eichhörnchenpapa überhört die freche Frage und widmet sich, Beschäftigung vortäuschend, intensiv seinen Nüssen...) --92.200.4.62 13:01, 12. Aug. 2018 (CEST)
Naja, nicht so ganz. Das Eichhorn gibt sich nicht hin, sondern es flüchtet. Zunächst mal auf die gegenüberliegende Seite des Baumstamms, damit der Habicht es nicht sieht und so ein Habicht kann auch nicht unbegrenzt eng um den Baum herumfliegen. Weil das mit dem um den Stamm herum klettern keine Dauerlösung darstellt, läuft und springt das Eichhorn dann alsbald davon, aber immer so, daß es nicht zu Boden stürzt. Mit Erfahrung hat das nicht viel zu tun, da das lebendige Eichhorn - wie Du bereits angemerk hast - bis dato keine eigenen Erfahrungen bezüglich der tödlichen Konsequenzen eines Sturzes aus dem Wipfel des Baumes zu Boden gewonnen hat. Tatsächlich haben fast alle Tiere ein solches intuitives Wissen darum, daß von hoch oben runter zu fallen keine gute Sache ist; bis auf ein paar Arten, in deren Lebensraum es kein "hoch oben" gibt und einen bestimmten Stamm von Versuchsmäusen, denen fiese Genetiker das aus dem Genom geschnitten haben, damit Neurobiologen mit denen Experimente machen können zum Themenkomplex Höhe und Angst.--88.69.253.197 21:12, 13. Aug. 2018 (CEST)
Hm. Die Formulierung „intuitives Wissen“ ist ja ausgesprochen anregend. --92.200.117.15 20:01, 15. Aug. 2018 (CEST)
Japp:) Aus Sicht des Eichhorns dürfte es der größtmögliche Grad an Gewissheit sein, daß Runterhupfen keine gute Sache ist. Du mußt das natürlich aus der Sicht des Eichhörnchens sehen, sonst ergibt das alles keinen Sinn. --84.58.124.36 21:00, 15. Aug. 2018 (CEST)
Whow. „In einem Interview der Zeitschrift «Gehirn & Geist» bemerkt Prof. Thomas Goschke von der Technischen Universität Dresden aus psychologischer Sicht: Intuitive Urteile erhöhen jedenfalls ungemein die Wahrscheinlichkeit, mit einem Urteil nicht danebenzuliegen. «Intuitionen fallen [(wie auch Eichhörnchen)] nicht vom Himmel. Sie sind das Ergebnis unbewusster Informationsverarbeitung, die sich als - scheinbar - spontanes Gefühl äußert.» Er verweist darauf, dass intuitive Reaktionen unter Umständen im Widerspruch zur bewussten Einschätzung stehen. Prof. Bauer notiert dazu: Manchmal sind wir über die «inneren Zustände» anderer Menschen entgegen deren anders lautender Auskunft richtig informiert.“ (Hirnforschung – Was steuert Einfühlen und intuitives Wissen? , Mitteldeutsche Zeitung, 3. Februar 2006)
Das „intuitive Wissen“ des Eichhörnches besteht demnach aus dem diesem armen Tier verfügbaren Bestand von Fakten (Uiuiui, ich dieser Baum hoch.), Theorien (In der Tiefe lauert der Tod, was immer dieser ominöse Tod sein mag.) und Regeln (Wenn der Habicht kommt nicht springen sondern hinterm Baumstamm verstecken – hat Opa Eichhörnchen immer gepredigt.) verstanden und das dürfte wohl angeblich dann auch der größtmögliche Grad an Gewissheit zumindest für ein Eichhörnchen sein. Das Eichhörnchen hat aber gelesen: In der Erkenntnistheorie wird Wissen traditionell als wahre und gerechtfertigte Auffassung (englisch justified true belief) bestimmt. und es beruft sich deshalb hinsichtlich des größtmöglichen Grades an Gewissheit vorsichtshalber auf Opa Eichhörnchen (traditionell, wahr und gerechtfertigt). Fatalerweise liest das Eichhörnchen weiter: Da jede Erkenntnis auf Sinnesdaten basiert (Opa ist damals gesprungen, ich hab es gesehen...), die bereits durch den eingeschränkten biologischen Wahrnehmungsapparat gefiltert (bei hohen Bäumen sehe ich nicht, worauf sie stehen) und unbewusst interpretiert werden (Opa hat dabei gelacht, der Sprung hat ihm wohl Spaß gemacht), kann es kein absolut sicheres Wissen geben (und selbst die Depots für die Nüsse geraten bisweilen leider in Vergessenheit). Die Wiedergabe der Wirklichkeit bleibt demnach immer ein hypothetisches Modell. (Opa war danach weg. Er ist vielleicht in eine bessere Welt gesprungen, die man nicht sehen kann.)
Das Eichhörnchen meditiert noch eine Zeit lang über den Begriff der Hypothese und greift dann wieder zur Mitteldeutschen Zeitung: „Goschke erwähnt auch den Aspekt der Emotionen. Es gebe Hinweise,«dass wir in positiver, gelöster Stimmung eher zu intuitiven Urteilen neigen als zum analytischen Abwägen. In trauriger oder gar depressiver Stimmung scheint es eher umgekehrt zu sein.»“ Das Eichhörnchen nickt. Opa war schon immer naturhigh. Aber dann liest es: „Bauer erwähnt, dass Angst auslösende Reize und Stress die Spiegelneuronen zum Verstummen bringen.“ Sich hinter dem Baumstamm zu verstecken, wenn der Habicht kommt, ist also das Resultat eines - scheinbar - spontanen Gefühls, jedoch angesichts des Kampfes gegen die Schreckstarre offenbar nicht das Resultat einer traditionell wahren und gerechtfertigten Auffassung. --92.200.117.15 03:18, 16. Aug. 2018 (CEST)
Du bist lustig.^^ Ich denke allerdings, daß Jung Eichhorn dem Opa nachgelaufen wäre, wenn der gesprungen wäre und dann hätte er ihn völlig zerschmettert am Boden liegend gefunden. Für sowas braucht es weder Meditation noch Erkenntnistheorie. Noch viel wahrscheinlicher ist, daß Jung Eichhorn seine Großeltern gar nicht gekannt hat, sondern nur seine Eltern und Wurfgeschwister. Dieser Humbug vermeintlich absolut sichern Wissens interessiert die meisten Philosophen eh nicht besonders, das ist eher etwas für Gururs und Sektenführer, Kleriker, Fanatiker usw. Wie ich schrieb, ist es völlig ausreichend für Jung Eichhorn, sich nach dem größtmöglichen Grad an Gewissheit zu richten. Immerhin hat das ihn und seine Vorfahren seit Jahrmillionen erfolgreich in die nächste Generation gebracht. Und das Versteckspiel beherrscht wohl so ziemlich jedes Tierchen ab Geburt, dazu braucht es keinen Opa, der das lehrt oder tradiert. Aber gut, wir machen Fortschritte: Du versuchst jetzt zumindest, das ganze aus der Sicht des Eichhörnchens zu sehen - das ist super! Mir scheint bloß, Du vermenschlichst es ein ganz klein bißchen. Stell Dir also vor, Dein Gehirn hätte die Größe einer Walnuß (wie bei einem Stegosaurus) und versetze Dich dann noch einmal in das Eichhörnchen hinein. --94.219.18.112 21:09, 16. Aug. 2018 (CEST)
snark --92.200.117.15 22:28, 16. Aug. 2018 (CEST)
Selbstfürsorge setzt keinen - bewußten - Lebenswillen voraus: Wenn man nicht ißt, stirbt man. Man ißt aber nicht, um nicht zu sterben, sondern, weil das Vorhandensein von Eßbarem den Appetit anregt und weil Hunger unangenehm ist und instinktiv zur Nahrungssuche drängt. Wenn aufgrund der z. B. krankheitsbedingten Umstände sowohl der Appetit als auch der Hunger nicht ausreichend stark sind, kann man also auch einfach nicht essen, mit Todesfolge. Ebenso springt man nicht deswegen nicht aus großen Höhen hinab, weil man sein Leben nicht riskieren will, sondern weil man davor instinktiv Angst hat. Wie man es auch dreht und wendet: Ein Suizid als Ergebnis einer bewußt zielorientierten Handlung ist begrifflich nur möglich, wenn es eine bewußte Vorstellung vom Tod als Ende des Lebens und dessen Erreichbarkeit durch ein Tun oder Unterlassen gibt. Diese Todesvorstellung erfordert denknotwendig ein reflektiertes und abstrahierendes Selbstbewußtsein: Wenn man sieht, daß der Kumpel tot ist, dann folgt daraus nicht, daß man weiß, daß der vorher eine Selbstwahrnehmung wie man selbst gehabt hat und also auch nicht, daß der eigene Tod etwas real Mögliches ist und für andere die gleichen äußeren Konsequenzen wie der bei anderen beobachtete Tod hätte, und erst recht nicht, welche subjektiven Konsequenzen der eigene Tod hätte. Ob das bei "anderen" Tieren gegeben sein könnte, ist nicht belegbar, auch nicht durch den Spiegeltest: Wenn ich sehe, daß jemand anderem eine Fliege im Gesicht herumkrabbelt, dann juckt es mich, und ich fange an, mir an der Nase zu kratzen. Ebenso putzt der Elefant an seiner Stirn herum, bis ihn der Anblick des Kumpels nicht mehr dazu reizt, weil der sich inzwischen die weiße Farbe von der Stirn gewischt hat. "Spiegel" kann man als Mensch allerdings lernen: Mama guckt manchmal in den Spiegel, z. B. wenn sie was an ihren Haaren oder im Gesicht macht, oder wenn sie sich irgendetwas anzieht. Im Spiegel ist dann noch eine Mama. Also, das muß noch eine Mama sein, die sieht genauso aus und macht dasselbe wie Mama, aber das ist keine richtige Mama, denn die kann man nicht anfassen: Da ist dann immer sowas Hartes, Glattes im Weg. Außerdem ist da immer ein Kind, das im Weg ist. Mama kann die Spiegelmama auch nicht anfassen, auch nicht, wenn sie mit dem Gesicht ganz dicht an den Spiegel rangeht. Papa kann man auch im Spiegel sehen. Im Spiegel ist alles doppelt. Das Kind, das mich nicht zu der Spiegelmama läßt, ist lustig: Das macht immer genau dasselbe wie ich und sieht auch so aus wie ich. Alles, was man im Spiegel sieht, gibt es auch ohne den Spiegel. Das Kind im Spiegel ist gar kein richtiges Kind, das bin ich: Das ist ein Spiegelbild von mir. Die Spiegelmama ist auch nur ein Spiegelbild von Mama. Spiegelbilder sind doof: Die können gar nichts machen, die machen nur alles nach. Ich geh jetzt was anderes spielen. Ich spiele jetzt mit Mamas Lippenstift und gucke im Spiegel, wie das aussieht. Mama guckt auch immer in den Spiegel, wenn sie sich Lippenstift auf den Mund macht. --85.178.170.146 18:44, 8. Aug. 2018 (CEST)
Och bitte, ich hatte doch geschrieben, keine weiteren Assoziationsblaster. --88.68.80.157 21:59, 10. Aug. 2018 (CEST)
Blub? --78.55.44.207 12:43, 12. Aug. 2018 (CEST)

Ich verfolge natürlich die Diskussion weiterhin und habe auch den Anekdoten-Abschnitt gelesen. Meine Erle sollte nur signalisieren, dass die Ausgangsfrage für mich ausreichend beantwortet ist, aber sie sollte keinesfalls eine produktive Diskussion abwürgen. --ObersterGenosse (Diskussion) 23:13, 8. Aug. 2018 (CEST)

Anekdote[Quelltext bearbeiten]

Zum 75. Geburtstag des berüchtigten Bild-Kolumnisten Franz-Josef Wagner ist heute ein Interview erschienen. --Aalfons (Diskussion) 22:48, 7. Aug. 2018 (CEST) Auszug:

– Sie mögen Hunde?

Wagner: Eigentlich lieber als Menschen. In den Hamptons hütete ich mal ein paar Monate lang einen Rottweiler. Er gehörte einer Freundin aus New York, einer wilden Frau. Eines Tages schliefen wir zusammen ein, also der Hund und ich, und ich wachte auf seinem Bauch auf, und danach waren wir unzertrennlich. Drei Monate nachdem ich wieder in Deutschland war, ist er in New York aus dem Fenster gesprungen. Aus dem 30. Stock.

– Der Hund soll Selbstmord begangen haben, weil er von Ihnen getrennt war?

W: Nein, ein Hund hat keine Fähigkeit zum Selbstmord, der kann sich das ja nicht vorstellen.

– Für die Geschichte wäre es besser, er hätte sich aus Sehnsucht umgebracht.

W: Ja, aber diese Geschichte würde nicht mal bei der Bild standhalten. Also, ich glaube, der Hund ist einfach verrückt geworden. Das kann ja passieren.

Franz Josef Wagner ohne Bindestrich. --92.200.3.77 06:42, 8. Aug. 2018 (CEST)
danke. --Aalfons (Diskussion) 08:17, 8. Aug. 2018 (CEST)

Frage an die Runde: wie wird im Hinblick auf das Eingangsthema der Erfahrungsbericht von en:David Taylor (vetenarian) in Das Nilpferd muss ins Bett beurteilt? Konkret geht es um die Abschnitte, die vom Lebendfang von Delfinen berichten, und in denen Autor Taylor vom offenbar selbst herbeigeführten Tod eines Delfinkalbs (durch Einstellen der Atmung) schreibt - eine Fähigkeit, die übrigens die erwachsenen Tiere nicht mehr haben sollen. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 22:26, 8. Aug. 2018 (CEST)

Es ist denkbar, daß das Delphinkalb depressiv geworden ist und sich deshalb nicht mehr die Mühe gemacht hat, zur Oberfläche zu schwimmen, um zu atmen. Ob das wirklich der Grund war, kann von hier aus nicht beurteilt werden, weil alternativ auch eine körperliche Erkrankung dafür ursächlich gewesen sein könnte und nachträglich keine Möglichkeit besteht, den Verdacht auf das Vorliegen einer schweren Depression zu bestätigen. --88.68.80.157 22:06, 10. Aug. 2018 (CEST)

7. August 2018[Quelltext bearbeiten]

Woraus ergibt sich das "Recht einer jeden Familie auf die eigenen Kinder?"[Quelltext bearbeiten]

(nach Zwischenüberschrift "Elternrecht und Kindeswohl") insbesondere in Bezug auf Art. 1 und 2 GG?--Wikiseidank (Diskussion) 19:34, 7. Aug. 2018 (CEST)

Art. 6 gelesen? --Snevern 19:51, 7. Aug. 2018 (CEST)
Ja, aber der steht ja nicht allein, und da geht es um Erziehung und nicht "Recht auf" und der "beisst" sich (wie öfter bei Grundrechten) mit 1 und 2 und schließlich "wacht noch die staatliche Gemeinschaft"? Übrig bleibt zuvörderst, aber nicht allein?--Wikiseidank (Diskussion) 22:04, 7. Aug. 2018 (CEST)
Siehe auch Schutz von Ehe und Familie#Elternrecht. --Digamma (Diskussion) 22:20, 7. Aug. 2018 (CEST)
Kein Artikel des Grundgesetzes steht für sich allein. Und Artikel 6 spricht nicht nur von Erziehung, sondern davon, dass Pflege und Erziehung der Kinder das natürliche Recht der Eltern sind, dass die Familie unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung steht und dass gegen den Willen der Erziehungsberechtigten Kinder nicht von der Familie getrennt werden dürfen (Ausnahmen siehe Art. 6 Abs. 3). Viel deutlicher kann man's ja nicht sagen. --Snevern 22:55, 7. Aug. 2018 (CEST)
Ich kann nicht erkennen, daß das eine Antwort auf die TO-Frage ist. Wobei alleine der Inhalt eines "Rechts auf" gar nicht so trivial zu definieren wäre: HIV-Infizierte auch? Haben lesbische Frauen ein Recht auf künstliche Befruchtung? Oder ältere Frauen auf eine Fruchtbarkeitsbehandlung? Hat ein inhaftierter Mann Anspruch auf eine Besamungsgelegenheit? (Noch mehr abstruse Beispiele gefällig?) --85.178.170.146 08:13, 8. Aug. 2018 (CEST)
PS: Ich sehe gerade, daß ich die TO-Frage vermutlich falsch verstanden habe. Es ging ihm wohl um das Umgangs- und Erziehungsrecht bei vorhandenen Kindern und nicht um das Recht, eigene Kinder bekommen zu können. --85.178.170.146 08:18, 8. Aug. 2018 (CEST)
Letzteres steht aus guten Gründen auch nicht im GG. --j.budissin+/- 08:20, 8. Aug. 2018 (CEST)
S.a. die rechtsphilosophischen Begriffe Naturrecht und Vernunftrecht. --217.84.71.184 17:06, 8. Aug. 2018 (CEST) Bin auch der Meinung, daß es ``Rechte´´ gibt, die jenseits bzw noch vor einer Gesetzgebung greifen, zB das Recht zu überleben und eben auch zB die eigene Familie, insbesondere Leib, Leben und Gesundheit zu schützen, zB sich an einem ``freien´´ Ort aufzuhalten, oder schlicht zB das ``Recht´´ zu atmen, um es prägnant auszudrücken, .. naturgegebene ``Rechte´´, die ein Staat oder sonst eine Gesetzgebung gar nicht vereinnahmen kann. Diese Problematik wird deutlich an zB staatlich verordneten Schulpflicht, Impfungen, jeglichem staatlichen Eingriff in die natürliche persönliche Integrität und Unabhängigkeit [ich erwähne diese nur als Beispiele, ohne derlei Maßnahmen an sich in irgendeiner Weise werten zu wollen]. "Recht" ist wohl immer eine Gratwanderung zwischen persönlichen, individuellen ``Interessen, Antrieben, Belangen´´ bzw eben natürlichen ``Notwendigkeiten´´, und dem Interesse der Gesellschaft, des Allgemeinwohls und entsprechender Gesetzgebung. Menschliche Gesellschaften mit dem Menschen als ``natürlichem´´ sozialen Wesen bedürfen nun einmal grundsätzlich der Regelung. Was im Einzelnen geregelt wird, kann eben oft auch strittig sein. [sry, falls zu weit vom Thema abgekommen] --217.84.71.184 17:23, 8. Aug. 2018 (CEST) Sicher finden sich weitere Chartas, Menschenrechtsdeklarationen, Verfassungen, Manifeste, in denen die Unveräußerlichkeit gewisser Rechte festgeschrieben sind, auch als vor dem Zugriff jedweder Gesetzgebung geschützt verstanden werden. Universeller, als nur auf GG und hierzulande bezogen, dann. --217.84.71.184 17:29, 8. Aug. 2018 (CEST)
Welche "guten Gründe" denn? --85.178.170.146 19:23, 8. Aug. 2018 (CEST)
Gehört zu Natur/Vernunftrecht nicht auch die Emanzipation (bevor es nur auf Frauen angewendet wurde)? Waren Kinder nicht Bestandteil der Sippe und nicht "Eigentum" der biologischen Erzeuger (siehe auch Amme)? Kinder als "Eigentum" kam menschheitsgeschichtlich doch erst später (wann eigentlich?). Kinder sind von Geburt an Träger von Menschenrechten. Sie haben zuvörderst einen Anspruch auf Pflege und Erziehung ggü. den leiblichen Eltern, nachrangig ggü. der Gemeinschaft. Woraus ergibt sich das (uneingeschränkte?) "Recht auf(!) die eigenen(!) Kinder" ("solange du die Füße unter meinen Tisch...")? Das deutsche "eigen" ist hier missverständlich, gemeint ist doch wohl leiblich und nicht Eigentum? Es gibt vielleicht einen Vorrang bei Pflege und Erziehung, aber kein "Recht auf die eigenen Kinder". Man muss so kleinlich sein, sonst entstehen missverständlich (vollumfängliche) Besitzansprüche an (leiblichen) Kindern.--Wikiseidank (Diskussion) 08:55, 9. Aug. 2018 (CEST)
Ich habe den Eindruck, dass du da zu viel an dem einen unglücklich formulierten Satz festmachst und ihn aus dem Zusammenhang gerissen hast. Mit dem "Recht auf die eigenen Kinder" meint Lucha (falls die Formulierung tatsächlich von ihm ist) vermutlich das Recht, dass die Kinder nur dann gegen den Willen der Erziehungsberechtigten von der Familie getrennt werden dürfen, "wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen." (GG Art. 6 Abs. 3) Seine Begründung ("Wenn wir die Geschichte staatlichen Heim-Missbrauchs und großer kirchlicher Träger sehen – das arbeiten wir ja auch gerade auf – dann ist ja gerade das Recht hochzuhalten.") ist auch nicht ganz von der Hand zu weisen. --Digamma (Diskussion) 09:33, 9. Aug. 2018 (CEST)
Das ist ja meine Frage - in der Position formuliert man nicht unglücklich, sondern bewusst/vorsätzlich oder wird verfremdet wiedergegeben (fake news). Gerade bei zunehmenden Bewusstsein für Kinderrechte, was nicht überall auf der multikulturellen Welt so ist, müssen die Rechte von Kindern (hier) unmissverständlich dargestellt werden, es sei denn - und das ist die Frage - es gibt (hier) ein "Recht auf die eigenen Kinder".--Wikiseidank (Diskussion) 13:24, 10. Aug. 2018 (CEST)
Die Idee von Art. 6 GG ist, daß der Staat Eltern und Kinder nicht einfach so von einander trennen darf, wie das in der Nazizeit bspw. durchaus üblich war. In der aktuellen Rechtsprechung wird aus Art. 6 GG (2) sowohl das Recht der Eltern auf ihr Kind als auch das Recht des Kindes auf seine Eltern hergeleitet. Das Kind seinerseits ist in seiner Individualität selber Grundrechtsträger und steht unter dem Schutz des gesamten Grundgesetzes, das eben nicht nur für Erwachsene, sondern für alle Menschen gilt. Ganz konkret hat erstmals das Bundesverfassungsgericht mit Beschluß vom 29. Juli 1968 in den Verfahren 20/63, 31/66 und 5/67 darauf hingewiesen, daß das Kind als Grundrechtsträger selbst Anspruch auf den Schutz des Staates hat. Das Kind ist ein Wesen mit eigener Menschenwürde und dem eigenen Recht auf Entfaltung seiner Persönlichkeit im Sinne der Art. 1 Abs. 1 und Art. 2 Abs. 1 GG. Der Staat muß also immer und darf aber auch nur dann in das Elternrecht aus Art 6 (2) GG eingreifen, wenn andernfalls die Grundrechte des Kindes erheblich verletzt werden. --88.69.253.197 21:28, 13. Aug. 2018 (CEST)
(Erg.) Ständige Rechtsprechung des BVerfG:
Kinder dürfen gegen den Willen des Sorgeberechtigten nur aufgrund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen (vgl. BVerfGE 72, 122 <137 f.>). Nicht jedes Versagen oder jede Nachlässigkeit der Eltern berechtigt den Staat auf der Grundlage seines ihm nach Art. 6 Abs. 2 Satz 2 GG zukommenden Wächteramtes, die Eltern von der Pflege und Erziehung ihres Kindes auszuschalten oder gar selbst diese Aufgabe zu übernehmen (vgl. BVerfGE 24, 119 <144 f.>; 60, 79 <91>). Das elterliche Fehlverhalten muss vielmehr ein solches Ausmaß erreichen, dass das Kind bei einem Verbleiben in der Familie in seinem körperlichen, geistigen oder seelischen Wohl nachhaltig gefährdet ist (BVerfGE 60, 79 <91>). Wenn Eltern das Sorgerecht für ihre Kinder entzogen und damit zugleich die Trennung der Kinder von ihnen gesichert oder ermöglicht wird, darf dies zudem nur unter strikter Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit erfolgen (vgl. BVerfGE 60, 79 <89>). Dieser gebietet es, dass Art und Ausmaß des staatlichen Eingriffs sich nach dem Grund des Versagens der Eltern und danach bestimmen müssen, was im Interesse des Kindes geboten ist. Der Staat muss daher nach Möglichkeit zunächst versuchen, durch helfende, unterstützende, auf Herstellung oder Wiederherstellung eines verantwortungsgerechten Verhaltens der leiblichen Eltern gerichtete Maßnahmen sein Ziel zu erreichen (vgl. BVerfGE 24, 119 <145>; 60, 79 <93>). In diesem Zusammenhang hat das Bundesverfassungsgericht befunden, dass der Gesetzgeber mit § 1666 Abs. 1 Satz 1 in Verbindung mit § 1666a BGB eine Regelung geschaffen hat, die es dem Familiengericht ermöglicht, bei Maßnahmen zum Schutze des Kindes auch dem grundgesetzlich verbürgten Elternrecht hinreichend Rechnung zu tragen (vgl. BVerfGE 60, 79 <88 f.>; 72, 122 <138>).
--88.69.253.197 22:55, 13. Aug. 2018 (CEST)

9. August 2018[Quelltext bearbeiten]

Lenkrad muss in Deutschland "geschlossen" sein? Wo steht das?[Quelltext bearbeiten]

Hallo zusammen,
ich höre immer wieder, dass in Deutschland ein Lenkrad bei Autos "geschlossen" sein muss, also z.B. ein Lenkrad wie bei "Knight Rider" nicht erlaubt ist.
Ich sehe das auch ein, da man nur dann sicher lenken kann und z.B. nicht ins Leere greift, wenn man schnell ausweichen müsste. Allerdings hatte ich keinen Erfolg, eine Quelle für diese Regel zu finden. Also: Wo genau steht das? Straßenverkehrsordnung? Sonstige Regeln? Wer weiß es oder findet es? --GrandmasterA (Diskussion) 14:02, 9. Aug. 2018 (CEST)

Der Gummiparagraf dazu ist § 38 (1) 1 StVZO, Lenkeinrichtung: Die Lenkeinrichtung muss leichtes und sicheres Lenken des Fahrzeugs gewährleisten. Welche harten Anforderungen sich aus dem Gummi ergeben, wird wohl in irgendeiner Durchführungs-/Verwaltungsvorschrift, Technischen Zulassungsvorschrift, einer DIN, einer Europäischen Verwaltungsvorschrift oder sich sonstwo verbergen. Viel Spaß bei der Suche. Benutzerkennung: 43067 14:27, 9. Aug. 2018 (CEST)
Ja, ich glaube, das hatte ich auch schonmal gefunden. Aber es gibt offenbar irgendwo den Begriff "geschlossen". Dass das wahrscheinlich in irgendeiner Durchführungs-/Verwaltungsvorschrift, Technischen Zulassungsvorschrift, einer DIN, einer Europäischen Verwaltungsvorschrift steht, meinte ich mit "Sonstige Regeln?". Meine Frage ist ja eben gerade "wo?". Die Suche war bisher nicht erfolgreich (aber auch hauptsächlich auf Google und den Begriff "geschlossen" ausgelegt).--GrandmasterA (Diskussion) 14:39, 9. Aug. 2018 (CEST)
Der Messerschmitt Kabinenroller z.B. hat kein geschlossenes Lenkrad. --ManfredK (Diskussion) 14:58, 9. Aug. 2018 (CEST)
Das ist ein Roller mit Kabine. Ähnliches gab es zu DDR-Zeiten von SIMSON als DUO (quasi eine Schwalbe mit Dach und 2 Sitzen). Der hatte auch nur einen Lenker und kein Lenkrad. Zählt sicherlich beides nicht wirklich als Auto, würde ich annehmen... --GrandmasterA (Diskussion) 15:07, 9. Aug. 2018 (CEST)
Ein nicht geschlossenes Lenkrad würde bei einem Unfall die Verletzungsgefahr erhöhen, der Oberkörper könnte genau auf die Enden aufkommen, z. B. Zudem ist ein geschlossenes Lenkrad einfach praktisch, eben weil man immer etwas in der Hand hat, egal wie das Lenkrad eingeschlagen ist, egal wo Du die Hände gerade hast. Tatsächlich wäre aber interessant, ob es dazu Vorschriften gibt, ein Verbot gar. Mein Lenkrad ist geschlossen und unten abgeflacht, und ich mag es nicht eintauschen gegen ein anderes :-) --Sebastian Gasseng (Diskussion) 15:14, 9. Aug. 2018 (CEST)
Eigentlich ist ein geschlossenes Lenkrad zwingend für alle Fahrzeuge, deren Radvollausschlag nicht innerhalb +/- 90° Lenkradeinschlag erreichbar ist. Dann muss man übergreifen und wo nichts zum Greifen ist, wird es schwierig. Benutzerkennung: 43067 15:27, 9. Aug. 2018 (CEST) PS, auch mein lenkrad ist unten abgeflacht. Mehr Platz für die Beine ;-)
Warum sollte man das verbieten müssen? Man darf in ein Auto sowieso kein anderes Lenkrad einbauen, also muss man es dem Bürger nicht verbieten. Und die Autohersteller müssen ihr Auto zulassen, genehmigen lassen. Und ich schätze dass die behördlichen Gutachter ablehnen können was sie wollen. Wenn es halt keine Zulassung bekommt dann geht es halt nicht. --85.212.170.28 23:30, 9. Aug. 2018 (CEST)
[QUETSCH]Das stimmt so nicht. Es gibt Sportlenkräder ohne Ende. Vor allem für ältere Fahrzeuge. Viele auch mit ABE. Andere kann man per Einzelabnahme eintragen lassen. Bei neueren Fahrzeugen mit Multifunktionslenkrad bringt es natürlich weniger, aber auch da ginge es. Ist nur schwieriger, weil man da auch Airbags entfernen müsste, was wiederum komplizierter ist. Aber verboten ist da erstmal gar nix. Und auch, um etwas abzulehnen, bedarf es einer Begründung. Ohne bestehende Regeln kann man auch als Gutachter normalerweise nichts einfach so ablehnen. Um bei "Knight Rider" zu bleiben: Die Armaturenbretter sind erlaubt, weil es keine Regel gibt, die sie verbieten. Die Lenkräder hingegen nicht, weil es eine Regel gibt, die besagt, dass ein Lenkrad "geschlossen" sein muss. Und diese Regel suche ich - nicht, um sie zu umgehen, sondern um meine eigene Meinung (nicht geschlossen = zu gefährlich) zu bestätigen. Irgendwo muss das ja schließlich stehen... --GrandmasterA (Diskussion) 07:21, 10. Aug. 2018 (CEST)
@GrandmasterA: Das steht in einer der ECE-Regelungen. --Rôtkæppchen₆₈ 23:51, 9. Aug. 2018 (CEST)
Danke, das ist schon mal ein Anhaltspunkt. Zur Lenkung finde ich da in R79 ein schönes 27-seitiges Dokument. Leider steht auch da nicht viel mehr drin als "Die Lenkanlage muss die einfache, sichere Handhabung des Fahrzeugs bis zu seiner bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bzw. eines Anhängers bis zu seiner technisch zulässigen Höchstgeschwindigkeit gewährleisten". Das ist leider wieder nix genaues bzw. sehr schwammig und "Auslegungssache", ob da die Form des Lenkrades eine Rolle spielt. Aber vielleicht gibt es tatsächlich nicht mehr als das... Andererseits bin ich mir sicher, dass es schon lange Fahrzeuge mit nicht-geschlossenen Lenkrädern gäbe, wenn das nicht irgendwo "verboten" wäre. Designkonzepte dazu hab ich schon jede Menge gesehen. Tatsächlich zugelassene Fahrzeuge dann aber doch nie... --GrandmasterA (Diskussion) 08:09, 10. Aug. 2018 (CEST)
Das hier ist ein Concept-Car, also nicht unbedingt straßenzulassungsfähig und dieses nichtkreisformige Lenkrad hat Straßenzulassung. --Rôtkæppchen₆₈ 08:25, 10. Aug. 2018 (CEST) Das KITT-Lenkrad ist eine ergonomische Katastrophe. --Rôtkæppchen₆₈ 08:32, 10. Aug. 2018 (CEST)
Es geht mir um "geschlossen", nicht um "rund". Lenkräder, die nicht kreisrund sind, gibt es durchaus einige. Aber geschlossen sind die halt trotzdem alle. Mir geht es um solche wie das K.I.T.T.-Lenkrad, die eben nicht geschlossen sind. Hintergrund: Ich selbst besitze einen K.I.T.T. und fahre im Straßenverkehr grundsätzlich mit einem runden Lenkrad. Auf Veranstaltungen auf Privatgelände auch durchaus mal mit dem Gullwing-Lenkrad. Fazit: Sicher ist das nicht, aber es geht. In eine Gefahrensituation würde ich damit aber nicht geraten wollen. Wenn einem ein Kind vor's Auto springt, greift man halt ggf. ins Leere. Daher: No-go. Nun werde ich allerdings immer wieder darauf angesprochen, warum das K.I.T.T.-Lenkrad nicht erlaubt ist und würde halt gern mit der entsprechenden Vorschrift antworten können. Leider scheitere ich bisher daran... Dass Lenkräder "geschlossen" sein müssen, hab ich wie gesagt schon öfter gehört. Auch von Polizisten. Aber wo das steht, kann mir bisher halt irgendwie keiner sagen. --GrandmasterA (Diskussion) 09:20, 10. Aug. 2018 (CEST)
Beim KITT-Lenkrand musst Du hinschauen, bevor Du zugreifst. Greifst Du blind, greifst Du ins Leere und der Verkehrsunfall ist passiert. Deswegen ist mit einem KITT-Lenkrad keine sichere Handhabung des Fahrzeuges i.S.d. UNECE R79 möglich. --Rôtkæppchen₆₈ 10:35, 10. Aug. 2018 (CEST)
Du meinst also, es gibt dieses "geschlossen" tatsächlich nicht wortwörtlich, sondern es handelt sich dabei nur um eine Auslegung des Ausdrucks "sichere Handhabung des Fahrzeugs". Das würde ich ja wiederum als recht freie Auslegung ansehen. An sich nachvollziehbar, weil ich gleicher Meinung bin, aber ich hätte trotzdem erwartet, dass es irgendwo präziser steht... eben direkt darauf bezogen, dass ein Lenkrad "geschlossen" sein muss. Eben auch, weil mir diverse Stellen immer wieder unabhängig voneinander erzählt haben, dass es wortwörtlich "geschlossen" sein muss. Das einfachste wäre natürlich, diese Stellen zu fragen. Ist aber leider schon ein paar Jahre her. Vielleicht sollte ich meinen TÜV'ler beim nächsten Mal drauf ansprechen... Bei dem Smart-Bild oben (das letzte der 3) ist das Lenkrad ja auch nicht geschlossen. Dennoch geht selbst ein kleiner Spalt meines Wissens nicht. Aber ob es deswegen direkt "unsicher" ist, könnte man sicherlich so oder so auslegen (bei K.I.T.T. ist das natürlich eindeutiger) --GrandmasterA (Diskussion) 11:13, 10. Aug. 2018 (CEST)
Ich nehme an, dass nirgendwo steht, dass ein Lenkrad geschlossen ausgeführt sein muss. Hintergrund für die Annahme: Es gibt auch Lenkhilfen für Menschen mit Behinderungen, und die würde ich mit der Vorschrift, ein Lenkrad müsse geschlossen sein, wiederum ausgrenzen und müsste eine weitere Regelung treffen. Mit der schwammig wirkenden Maßgabe, ein Lenkrad müsse eben die Kontrolle über das Auto stets gewährleisten, habe ich als Gesetzgeber alles wichtige vorgegeben - den Rest regeln dann Hersteller, TÜV/DEKRA und Verbraucher. Meine Annahme lässt sich auch als Umkehrschluss daraus ziehen, dass es (in D) für alle Arten von Lenkhilfen Genehmigungen braucht und diese - soweit ich das sehen konnte (z. B. hier)- auch so angebracht werden, dass nicht behinderte Menschen das Auto per Lenkrad führen können.
Hast Du denn mal beim TÜV oder der DEKRA nachgefragt, ob z. B. das KITT-Lenkdings wirklich verboten ist? --Sebastian Gasseng (Diskussion) 11:19, 10. Aug. 2018 (CEST)
Naja, die Lenkhilfen ergänzen das Lenkrad ja nur und ersetzen es nicht. Dann bleibt das Lenkrad ja trotzdem geschlossen. Mein TÜV'ler meckert mich alle zwei Jahre voll, dass er dieses Auto schon wieder vor die Nase gesetzt bekommt. Am Ende bestehe ich trotzdem immer, da nichts dran ist, was nicht erlaubt wäre (wie gesagt, Armaturenbrett ist erlaubt bzw. nicht nicht erlaubt / die veränderte Front hat er sogar eingetragen). Beim Lenkrad habe ich wie gesagt die Aussage, dass es "geschlossen" sein muss (von Polizei, DEKRA und in unserer Szene ist diese Aussage auch Usus). Da ich auch der gleichen Meinung bin, hab ich da nie wirklich diskutiert. Dass ein dauerhaft sicheres Lenken damit möglich wäre, halte ich zumindest für ausgeschlossen. Damit greift ja schon der R79. Aber wie gesagt, ich war auch davon ausgegangen, dass das "geschlossen" irgendwo steht. Es ist aber natürlich durchaus möglich, dass Du recht hast und das einfach nur die Auslegung des R79 ist. Und solange mir das Gullwing niemand einträgt, ist es auf jeden Fall verboten (hat keine ABE). Es wird mir aber wohl niemand eintragen, da ein sicheres Lenken wie gesagt, nicht möglich ist. Zumindest dürfte es schwer sein, jemanden zu finden, der das Gegenteil bescheinigen würde... --GrandmasterA (Diskussion) 14:21, 10. Aug. 2018 (CEST)
Im Motorsport wie bei der Formel 1 haben die Lenkräder ja tendenziell kaum noch eine "Radform" und sind teils auch nach unten offen (siehe auch Liste von Funktionen eines Formel-1-Lenkrades und [1]). Wie weit dreht der Fahrer diese Lenkräder eigentlich bei einem Rennen? --Neitram  08:54, 13. Aug. 2018 (CEST)
Nach den Bilder im TV zu urteilen, drehen die Lenkräder auch nur um ca. 90 Grad (oder bisschen mehr), so dass also ein Umgreifen nicht notwendig ist. Gruß Finanzer (Diskussion) 13:15, 13. Aug. 2018 (CEST)
Wie weit das F1-Lenkrad dreht ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Das wird immer an die jeweilige Rennstrecke und auch an den Fahrer mit seinen Vorlieben angepasst. --mw (Diskussion) 13:31, 13. Aug. 2018 (CEST)

Wälzlagerstahl als Sekundärrohstoff?[Quelltext bearbeiten]

Hallo! Ich bin zufällig auf ein YouTube-Video gestoßen, in dem jemand aus dem äußeres Lagerring eines Wälzlagers sehr aufwendig eine Ziehklinge geschmiedet hatte. Mir kommt das etwas zweifelhaft vor: 1.3505 läßt sich zweifellos gut schmieden und härten, aber das fertige Instrument hätte wohl den Nachteil einer sehr hohen Korrosionsanfälligkeit. Ist es bekannt, daß Hobbyschmiede dennoch Wälzlager als Werkstoffspender favorisieren? --78.51.9.131 21:56, 9. Aug. 2018 (CEST)

Es gibt eigentlich die Faustregel beim Schmeiden, dass ein guter Messerstahl immer auch ein Rostproblem hat. Denn das zulegieren von Chrom und Molybdän (Was in rostfreien Stahlensorten nun mal dazu gehört) führt nun mal auch zu Nachteilen, die man gerade bei einem Messer nicht haben möchte. Weil man dann die rostfreie Stahlsorten (im Gegensatz zu den Messerstahlsorten die Rost-empfindlich sind) nicht mehr so fest Härten kann, das Gefüge grobkörniger ist, und die Zähigkeit herabgesetzt ist. Der Hobbyschmied nimmt eben das Material, bei dem er vom vorherigen Verwendungszweck her weis, dass es eine "gute"TM Stahlsorte für Messer ist. Der hat kaum ein ein Gerät zur Spektralanalyse o.Ä. von Stahl zu Hause herumstehen haben.--Bobo11 (Diskussion) 23:31, 9. Aug. 2018 (CEST)
Ach ja. --78.51.9.131 00:02, 10. Aug. 2018 (CEST)
Die Ziehklinge aus dem Video sieht übrigens anders aus als die aus dem Artikel. --78.52.35.212 05:55, 10. Aug. 2018 (CEST)
Es ist wohl eher ein Zugmesser. Rudolph H (Diskussion) 23:45, 10. Aug. 2018 (CEST)
Die Youtuber benutzen jedes Material, das nicht bei drei auf dem Baum ist, um Klingen (oder Ringe oder ähnliches) herzustellen. Ob das dann dauerhaft sinnvoll ist, wird nicht mehr gefilmt. Ich hab schon gesehen, dass einer Messer aus gepresster Pappe fertigte. Es muss halt immer wieder was neues sein. --Erastophanes (Diskussion) 07:54, 10. Aug. 2018 (CEST)
Klar gibt es auch solche Youtuber, die alles verschieden verwursteln. Aber für ein selbst-geschmiedestes Messer ist, zuerst mal die Schmiedbarkeit und Härtbarkeit die wichtigsten Kriterien. Und die Anwendung als Werkzeug erfordert keine Rostfreiheit (im Gegensatz zu Besteck, dass in die Abwaschmaschine soll). Wie steht das bei einigen Datenblätter von 1.3505 (100Cr6) so schön „Er wird für verschleißbeanspruchte Teile im Maschinenbau verwendet, sowie für Messer und Werkzeuge.“ [2]. Somit liegt er schon mal nicht grundsätzlich falsch mit seiner Materialwahl, denn die Stahlsorte ist für Messer geeignet. Klar könnt er sich den Stahl auch kaufen.--Bobo11 (Diskussion) 09:06, 10. Aug. 2018 (CEST)
Wälzlagerstahl ist auf eine hohe Elastizität bei hoher Festigkeit legiert um der punktuell wandernden Roll-Dauerbelastung durch die Kugeln zu widerstehen und ist damit ebenso hervorragend geeignet für Messerklingen. Dieser Stahl ist in seiner Zusammensetzung bedingt rostbeständiger als einfacher Baustahl. Durch gezieltes Schmieden kann zudem die Oberfläche noch weiter verdichtet und somit unempfindlicher gegen Rost eingestellt werden. Wie Waffen auch brauchen Messer eine angepasste Pflege.--84.164.223.65 11:50, 10. Aug. 2018 (CEST)
Bei der gezeigten Behandlung wird der Randschichtbereich auch noch aufgekohlt, wodurch sich die Werkstoffeigenschaften ändern. Beim Lagerringschmieden ist das nicht so, da werden die Werkstücke in einer Hitze gewalzt und danach die Randschicht abgedreht. (Dann er wird gehärtet und danach wegen des Verzugs nochmal geschliffen; Schleifhärten hat sich bei Lagerschalen meines Wissens nicht durchgesetzt.) Die Kugeln bzw. Rollkörper werden ähnlich gefertigt: Drahtabschnitte im Gesenk in Form gepreßt, dann ebenfalls abgedreht, gehärtet und geschliffen. (Das Verzugsproblem ließe sich auch durch Hartdrehen angehen, aber das ist teuer - Warmumformen übrigens auch, weswegen zunehmend Präzisionsguß angestrebt wird.) Was mich an dem Video irritiert hatte, war, daß das Lager komplett warmgemacht wurde. Ich hätte es vorher zerlegt - Käfig entfernen ist nicht schwierig - und nur den Außenring warm gemacht. Gut, man muß den Trick kennen, wie man die Kugeln rauskriegt... --78.52.35.212 14:24, 10. Aug. 2018 (CEST)
Wenigstens hat er die Plastikkappen abgemacht. --Rôtkæppchen₆₈ 18:19, 10. Aug. 2018 (CEST)
Nee. Stahl kann man nur in Tonnenmengen kaufen, in Labormengen muß man den irgendwo zusammenbetteln. Intime Kenntnisse der lokalen Schrottplatz- oder Instandsetzungsszene können dabei sehr hilfreich sein: Lager werden bei Bau- und Landmaschinen alle Nase lang ausgewechselt. --78.52.35.212 14:32, 10. Aug. 2018 (CEST)
Zwischenzeitlich werden nur noch die Laufrillen der Ringe induktiv oberflächengehärtet, geschliffen und poliert. Auch die Kugeln und Rollen sind nur oberflächengehärtet um die innere Elastizität und Dauerfestigkeit zu erhalten.--84.164.223.65 14:41, 10. Aug. 2018 (CEST) Übrigens, das was der da kunstvoll schmiedet kenne ich nur als "Zieheisen".
Ah ja. Bei Wikipedia wird es auch Zugmesser genannt. Verstehen tu ich solche Leute nicht unbedingt: Investieren ihr halbes Leben in Dinge, die man auch für ein paar Euro im Laden kaufen könnte. --78.52.35.212 01:16, 11. Aug. 2018 (CEST)

Rostende Stähle haben, wie oben schon erwähnt, für die Fertigung von Klingen erhebliche Vorteile. Die besten Küchenmesser sind solche aus Kohlenstoffstahl wie diese hier z.B. https://www.windmuehlenmesser.de/produkt/klassiker-benelux-rotbuche/ müssen natürlich sorgsam gepflegt erden und für sehr saure Sachen habe ich einige Messer aus korrosionsfestem Stahl im Haus, aber nur für solche Sachen. Solche rostenden Klingen sind schnitthaltiger und schärfer als alles, was ich aus Edelstahl habe. Bei Bedarf kurz über den Wetzstahl geschärft sind sie immer scharf. --Elrond (Diskussion) 12:08, 13. Aug. 2018 (CEST)

10. August 2018[Quelltext bearbeiten]

"g" als "ch" aussprechen - welcher Dialekt?[Quelltext bearbeiten]

Ich höre häufiger Leute ein "g" am Ende eines Wortes (z.B. "Fahrzeug") als "ch" aussprechen ("Fahrzeuch"). Das klingt immer wie ausgespuckt. Ist das irgendein bestimmter Dialekt? --195.98.201.174 11:39, 10. Aug. 2018 (CEST)

Ich halte das für ziemlich verbreitet und nicht auf eine Region beschränkt (Bsp. Tach, Herr Dokter! – Der Heinz-Becker-Film oder Guten Tach). --Magnus (Diskussion) 11:45, 10. Aug. 2018 (CEST)
Ist vor allem nördlich der Mainlinie verbreitet, für’s Alemannische und Bairische ist das hingegen nicht typisch... --Gretarsson (Diskussion) 11:50, 10. Aug. 2018 (CEST)
was die Wortendung -ig betrifft: -ich ist sogar die in Deutschland korrekte Standardaussprache. Im Österreichischen Standarddeutsch ist jedoch -ik korrekt, das auch in Deutschland im Alltag nicht selten (besonders in Süddeutschland) zu hören ist.--Niki.L (Diskussion) 11:54, 10. Aug. 2018 (CEST)
Dem Fragesteller geht es wohl weniger um das -ig, sondern allgemein um -g am Ende: "Fahrzeuch", "Hamburch". Das ist in den rheinfränkischen Dialekten ("Hessisch", "Pfälzisch") auch verbreitet, aber als "Fahrzeusch"/"Hambursch", und nicht nur am Ende, vgl. Goethe "oh neige, du schmerzensreiche".--87.178.0.94 12:08, 10. Aug. 2018 (CEST) PS: Entsprechend auch vor a, o und u als Hintergaumenlaut: wie oben 'Tach', 'Großherzo:ch', 'Betru:ch'.
Noch ein PS: Die südöstliche Grenze kann man z.B. in Bayern sehen: Nürnberger sagen "Nernberch", Regensburger "Rängsburg" (so ungefähr). Die südliche Grenze verläuft irgendwo im Kraichgau zwischen Heidelberg und Bruchsal. Bei der nordöstlichen muss ich passen.--87.178.0.94 12:27, 10. Aug. 2018 (CEST)
Im Nordosten gibt es keine (jedenfalls nicht innerhalb Deutschlands), wenngleich die Sachsen/Thüringer auch eher „Foahrzeusch“ oder „Hombursch“ sagen... --Gretarsson (Diskussion) 12:51, 10. Aug. 2018 (CEST)
Apropos „Herzooch“ und „Betruch“: „Schlachsahne“ :-) --Gretarsson (Diskussion) 16:18, 10. Aug. 2018 (CEST)
Der Atlas zur deutschen Alltagssprache hat dazu zwei Karten: König/wenig/zwanzig, Tag/Zeug. Diese Karten geben die Verbreitung des Phänomens in der gegenwärtigen Umgangssprache wieder. Die Verbreitung in den Dialekten kann davon natürlich noch wieder etwas abweichen (in norddeutscher Umgangssprache hört man je nach Standardnähe Tach wie auch Tak, im Dialekt wird man definitiv niemals ein k hören, da ist es immer Dach). --::Slomox:: >< 13:04, 10. Aug. 2018 (CEST)
Hyperkorrektur? --Sebastian Gasseng (Diskussion) 13:10, 10. Aug. 2018 (CEST)
Nee. Wie schon oben ausgeführt, gehört das zur völlig korrekten Aussprache manches Regiolekts Dialekts. Als Hyperkorrektur in dem Kontext könnte man aber das drollige Phänomen bezeichnen, wenn Leute von „Teppigen“ sprechen – in der Annahme, der Singular schreibe sich „Teppig“, was sich nunmal standardsprachlich nicht von „Teppich“ unterscheiden lässt. ;) Beste Grüße —[ˈjøːˌmaˑ] 14:15, 10. Aug. 2018 (CEST)
Dazu kurpfälzisch: eine Straße namens "Kranichweg" wird oft "Krḁnikweesch" ausgesprochen, also eine Vertauschung von -k/-(s)ch. Beim "Amselweg" würde man dagegen Ḁmselweesch sagen, aber Kranischweesch ist offenbar zu "unglatt" auszusprechen.--87.178.0.173 16:22, 10. Aug. 2018 (CEST)
Duisburg wird auf Hochdeutsch Dühsburk ausgesprochen, örtlich aber Düssburch. --Aalfons (Diskussion) 16:07, 10. Aug. 2018 (CEST)
Sehr schön finde ich immer das Fluchzeuch (erst ach-, dann ich-Laut), das man in Norddeutschland tatsächlich hören kann. --Kreuzschnabel 16:57, 10. Aug. 2018 (CEST)
Wie sprichst Du das denn aus? Fluhkzeuk? So kurz hintereinader zweimal dieser stimmhafte velare Plosiv (g-g) ist nicht angenehm zu sprechen, das unterbricht den Sprachfluß - da sind ein oder zwei "ch" viel geschmeidiger. --88.68.80.157 00:04, 11. Aug. 2018 (CEST)
Flukzüükch natürlich. Mit einem x am Ende (des „ch“ im natü(e)rlich is(ch)t natü(e)rlich auch ein x und k(ch)ein ​ç). --Blaues-Monsterle (Diskussion) 00:30, 11. Aug. 2018 (CEST)
Nachdem es im Oberdeutschen keine Auslautverhärtung gibt, heißt es im Bairischen Flugzeug mit zwei weichen G und auch unter Umständen kurzem U oder, ganz bairisch, Fluagzeig. --BlackEyedLion (Diskussion) 01:31, 11. Aug. 2018 (CEST)
Für mich als Hochdeutschmuttersprachler heißt es selbstverständlich Flu/g/zeu/k/. --Rôtkæppchen₆₈ 01:40, 11. Aug. 2018 (CEST)
In Balien natöhlich ooch „Fluchzeuch“, und, uffjepasst, im Plural „Fluchzeuje“ -- vielleicht sojar öhnkwann ma ooch uff unsam neu’n Fluchhafm, wa...? --Gretarsson (Diskussion) 01:55, 11. Aug. 2018 (CEST)
Hochsprachlich heißt es Flukzeuk mit zwei k, hier im Hessischen Fluchzeusch. Da die regionalen Unterschiede bezüglich Lenisierung, Spirantisierung und Verhärtung ziemlich klaren Gesetzmäßigkeiten folgen, ist überregionale Verständigung mit etwas Übung und gutem Willen gottlob trotzdem jederzeit möglich. ;) Grüße Dumbox (Diskussion) 08:13, 11. Aug. 2018 (CEST)
Die Franken sprechen "g" als "ch" aus wie in "Nürnberch". --85.212.189.237 09:50, 11. Aug. 2018 (CEST)
Was, im Oberdeutschen soll es keine Auslautverhärtung geben? Das halte ich für ein Märchen. Bin Süddeutscher und hab Germanistik studiert. Natürlich werden auch dort die Auslaute verhärtet, sofern sie nicht zu Spiranten umgewandelt werden (Närmberch). "Weiche", stimmhafte Plosive im Auslaut gibt es auch im Oberdeutschen nicht. Wer mal einen Dialektsprecher "he had a hat on his head" hat aussprechen hören, wird mir unmittelbar zustimmen.--Mautpreller (Diskussion) 14:17, 11. Aug. 2018 (CEST)
Off topic: Bei deinem englischen Beispielsatz fällt mir natürlich der bekannte plattdeutsche Übungssatz ein: "Wenn hej nich so'n hatt Hatt hatt harr" "Wenn er nicht so ein hartes Herz gehabt hätte." ;-) Geoz (Diskussion) 18:12, 11. Aug. 2018 (CEST)
Und "ch" ist kein Spirant oder was? --85.212.189.237 16:56, 11. Aug. 2018 (CEST)
Doch, natürlich. Ich schrieb doch: wenn sie nicht zu Spiranten umgewandelt werden. In diesem Fall werden sie es.--Mautpreller (Diskussion) 17:54, 11. Aug. 2018 (CEST)
Danke für die beiden Links mit den Karten und viel Detail, auch wenn ich denke, dass vieles von dem bereits wieder von mehr historischem Interesse ist. Die (neueren) Erhebungen, auf denen das da basiert, sind wohl auch schon an die 20 Jahre alt. ;) Das ist viel Holz, gerade wo's um Sprache geht. Natürlich immer etwas heimeliger, das Augenmerk gleich auf so verstandene Dialekte zu legen, oder was in weiten Landesteilen (wenn denn) davon bleibt, und sich genüsslich an der Landkarte abzuarbeiten. Aber ich kann schwerlich allein sein mit dem Eindruck, dass (auch) die hier behandelten Phänomene heute viel eher eine Frage des Sprecheralters sind als eine der Geografie. Ich stamme selbst mitten aus dem Samstach'-Herzen, Ecke Hannover, mein Opa hat auch noch so gelautet. Schon meine Eltern beide nicht mehr. Und ich, bin Anfang 30, hab noch niemals so gesprochen. Für mich ist das, rein intuitiv, im König ein 'k', vorne wie hinten. (vgl. Hochdeutschmuttersprachler Rotkappe.) Und ich kenne unter Garantie auch keinen Menschen U60, tendenziell auch nicht U50, der heute noch so spricht. Egal wo. Kann mir nicht mal recht einen vorstellen. (Christian Wulff ist fast 60.) Ausgenommen tatsächlich dialektale Prozesse - die es im eig. Sinn kaum noch gibt - glaubte ich auch niemandem, der das von Jüngeren bezeugt haben wollte: Fluuuchzeuch, 2018? Nicht wirklich. -ZT (Diskussion) 17:14, 11. Aug. 2018 (CEST)
Ausgerechnet der König ist aber eine Ausnahme; -ig wird hochsprachlich -ich ausgesprochen, unabhängig (gesprochen unabhängich) vom Lebensalter. Sonst magst du schon Recht haben. Grüße Dumbox (Diskussion) 17:36, 11. Aug. 2018 (CEST)
Dem Rest ist auch zu widersprechen. Sofern die jüngeren Menschen wie Du überhaupt noch ganze Sätze verwenden und nicht nur eine Rumpfsprache, wie "Ich war Kino", oder Akronyme, wie "LOL" oder "HDGDL", verwenden, sprechen sie zumindest in der Heimat meist Dialekt oder Regiolekt. Da paßt also weder Deine Intuition ("Könik") noch Deine eingeschränkte Wahenehmung der Sprachgewohnheiten. Aber Ihr Hannoveraner seid ja dafür bekannt, es mit der Ausprache gerne mal zu übertreiben, um Euch dann des angeblich reinsten Hochdeutschs rühmen zu können ...;) --94.219.126.251 22:53, 11. Aug. 2018 (CEST)
Das ist regional sehr unterschiedlich. Im hannoverschen Raum wäre Dialekt ja Platt, und das wird von Jüngeren dort wohl tatsächlich kaum noch gesprochen. Im Süden sind Schwäbisch und Bairisch - vielleicht außer München - auch für junge Leute Umgangssprache und ohne sozialen Makel. Von Österreich und der Schweiz ganz zu schweigen, da ist man normalerweise zweisprachig.--87.178.11.202 20:51, 13. Aug. 2018 (CEST)
Man erzählt sich, die Hannoveraner hätten einst das übelste Platt von allen gesprochen und seien deswegen verlacht worden, weshalb sie sich dann geschworen hätten, fürderhin nur noch aller feinstes Hochdeutsch zu sprechen, um das dann allen andern unter die Nase reiben zu können. --88.69.253.197 21:36, 13. Aug. 2018 (CEST)
Echte™ Braunschweiger nennen ihre Stadt Braunschweich. eryakaas • D 23:43, 11. Aug. 2018 (CEST)
Und echte Hamburga nenne ihre Perle Hamboach. --88.69.253.197 21:36, 13. Aug. 2018 (CEST)

Im ripuarischen Sprachraum ist das völlig üblich. Dort gibt es den Anlaut 'G' überhaupt nicht, ich besitze mehrere Dialektwörterbücher aus dieser Gegend und bei allen findet man kein Kapitel 'G'. Hä jiddet den Fluchzeuschträjer. Wie Du siehst, ist die Derivatisierung des 'G' weit vielfältiger als nur zu 'ch' ;-) In den Niederlanden wird 'Gerhard' auch als 'Cherchard' angesprochen. --Elrond (Diskussion) 12:14, 13. Aug. 2018 (CEST)

11. August 2018[Quelltext bearbeiten]

Älteste Marine[Quelltext bearbeiten]

Wann und von welchem Volk wurde eigentlich die erste Marine gegründt? Bzw, ist das überhaupt feststellbar? --Resqusto (Diskussion) 22:41, 11. Aug. 2018 (CEST)

Siehe Geschichte der Seefahrt. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:03, 11. Aug. 2018 (CEST)
Also, wenn ich nicht blind bin, steht da nichts drin. zumindest nicht direkt--Resqusto (Diskussion) 15:01, 12. Aug. 2018 (CEST)
Marine ist ein recht weitläufiger Begriff: die gesamte Flotte eines Staates, sowohl zivil, als auch militärisch, mit privaten Eignern unter der Flagge eines Staates, als auch staatlich. Damit kommt es wohl darauf an, ab wann man ein gesellschaftliches Gebilde als Staat betrachten will. Manche Wikinger wurden als "Seekönig" bezeichnet. Waren das nun wirklich Könige, damit Staatschefs und Führer einer Marine, oder nur Seeräuber? Geoz (Diskussion) 15:12, 12. Aug. 2018 (CEST)
Der Delische Bund hatte sogar eine überstaatlich organisierte Kasse und genaue Verteilungsschlüssel, welche der beteiligten Staaten wie viele Schiffe zur gemeinsamen Marine abstellen musste. Die Schiffe wurden dann aber von reichen Privatleuten ausgerüstet, bemannt und befehligt. Ist das jetzt eine staatliche Marine (oder gar ein multinationales integriertes Marinewesen), oder doch eher private Unternehmung? Jedenfalls gibt es lange, lange vor den Wikingern sehr viele Erscheinungen, die deutlich interessanter sind als die Seekönige mit ihren Raubzügen.
Aber wie ich dem Artikel entnehmen kann, war die Aufstellung eine Reaktion auf einen Konflikt mit dem Perserreich. Davor war bereits eine Seeschlacht, an der logischerweise eine Marine beteiligt gewesen sein muss—Resqusto (Diskussion) 18:42, 12. Aug. 2018 (CEST)
Vielleicht hilft es, wenn Du Deinen gesuchten Begriff mal näher definierst:
Es gibt die Handelsmarine und die Kriegsmarine. Deine Frage geht eher in Richtung Kriegsmarine?
Eventuell suchst Du den Zeitpunkt, an dem das erste Schiff entstand, das nur für kriegerische Zwecke eingesetzt wurde?
Oder die erste Flotte von Kriegsschiffen?
Oder wann das erste Mal jemand die Schiffe unter seinem Kommando als "Marine" bezeichnet hat?
--Optimum (Diskussion) 19:28, 12. Aug. 2018 (CEST)
P.S. Die Achäer sind bestimmt auch auf Kriegsschiffen nach Troja gefahren. --Optimum (Diskussion) 19:31, 12. Aug. 2018 (CEST)
Ich denke, am besten passt der erste Zeitpunkt, an dem Schiffe gezielt für einen kriegerischen Zweck zusammengezogen wurden. Das dürften ja höchst wahrscheinlich umfunktionierte Handelsschiffe gewesen sein. Aber das erste Kriegsschiff könnte auch passen.--Resqusto (Diskussion) 21:56, 12. Aug. 2018 (CEST)
Du vergisst die Handelsmarine. Die gehört auch zur Marine eines Staates (gerade auch wegen der genannten Durchlässigkeit: Handelsschiffe, die in Kriegsschiffe umgewidmet werden und umgekehrt). Ich bleibe dabei: Ausschlaggebend ist, ob man diese Flotte einem Staat zuordnen kann oder nicht, und "Staat" ist ein recht vager Wischi-Waschi-Begriff, der so oder so definiert werden kann. Außerdem ist nicht klar, wie groß die "Flotte" sein muss, um als Flotte gelten zu dürfen. Wenn ein sumerischer Stadtstaat am Euphrat über zwei Fährboote verfügt (mit denen man auch Truppen transportieren kann) und ein Begleitboot mit Bogenschützen, ist das dann schon eine Marine? Ich würde also antworten: Das ist nicht feststellbar. Geoz (Diskussion) 12:21, 13. Aug. 2018 (CEST)

Sonnenlicht[Quelltext bearbeiten]

Warum lässt sich Sonnenlicht in alle Spektralfarben zerlegen, wenn doch in der Sonne nur Wasserstoff und Helium sind? Da müssten doch nur deren Spektrallinien emittiert werden. --212.241.100.229 23:06, 11. Aug. 2018 (CEST)

Hast Du mal in Erwägung gezogen, unseren Artikel Sonne zu lesen? Darin wird Deine Grundanahme bereits widerlegt. --94.219.126.251 23:11, 11. Aug. 2018 (CEST)
Siehe WP:Auskunft#Sonnenspektrum. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:13, 11. Aug. 2018 (CEST)
Es sind sogar zwei Grundannahmen zu korrigieren:
  1. Die Sonne besteht nicht nur (aber zugegebenermaßen fast nur) aus Wasserstoff und Helium.
  2. Die Sonne als Wärmestrahler sendet kein diskretes Spektrum aus, sondern ein kontinuierliches Spektrum mit Absorptionslinien.
--Kreuzschnabel 07:07, 12. Aug. 2018 (CEST)

wenige Artikel weiter oben gab es eine fast wort- und zudem sinngleiche Frage, daher meine Antwort von dort hier wiederholt: Weil die Sonne in sehr guter Näherung ein Schwarzer Körper ist. --Elrond (Diskussion) 14:09, 13. Aug. 2018 (CEST)

12. August 2018[Quelltext bearbeiten]

Flugschreiber bei Sportflugzeugen?[Quelltext bearbeiten]

Da in letzter Zeit Sportflugzeuge gefühlt täglich abstürzen: Als neulich in CH die Tante Ju runtergekracht ist, war zu lesen, daß die Aufklärung schwierig würde, weil die ollen Kisten halt keine Schwarzdosen hätten. Wie ist das eigentlich bei Kleinflugzeugen? Kommen die der Unfallermitlungsstelle irgendwie entgegen? --78.55.44.207 18:03, 12. Aug. 2018 (CEST)

Unser Artikel Flugschreiber geht leider nicht darauf ein. en:Flight recorder#Regulation schreibt: „As of 2014, the United States requires flight data recorders and cockpit voice recorders on aircraft that have 20 or more passenger seats, or those that have six or more passenger seats, are turbine-powered, and require two pilots.“ Die Junkers Ju 52/3m bietet 15–17 Fluggästen Platz. --Rôtkæppchen₆₈ 18:14, 12. Aug. 2018 (CEST)
Meines Wissens ist ein Flugschreiber nur für zivile Linienmaschinen vorgeschrieben. Sollte ein Privatflugzeug einenbeditzen, dann auf freiwilliger Basis—Resqusto (Diskussion) 18:30, 12. Aug. 2018 (CEST)
Flugschreiber sind in Sportflugzeugen ebensowenig vorgeschrieben wie Fahrtenschreiber in Sportfahrzeugen. Ja, die Ironie ist Absicht – was ist das überhaupt, ein „Sportflugzeug“? So einen Ackergaul wie die JU-52 würde ich nur bei vorgehaltener Waffe mit dem Präfix „Sport-“ versehen. Luftsport im eigentlichen Sinne wird z.B. mit Segelflugzeugen betrieben, und deren Verbände würden dir was husten, wenn du sie zum Einbau eines Flugschreibers verpflöchtest, da geht’s um jedes Kilo. Bei Luftsportgeräten mit ihren rund 200 kg Zuladung ist es noch extremer. --Kreuzschnabel 18:47, 12. Aug. 2018 (CEST)
(BK,@Resqusto:)Charterflugzeuge haben ebenfalls Flugschreiber, da gewerblich und meist mehr als 20 Fluggäste. --Rôtkæppchen₆₈ 18:48, 12. Aug. 2018 (CEST)
Man kann eine Cessna 152 auch chartern :) --Kreuzschnabel 18:50, 12. Aug. 2018 (CEST)
Deswegen schrub ich meist. --Rôtkæppchen₆₈ 18:53, 12. Aug. 2018 (CEST)
Voice Recorder und Flugschreiber sind ganz dumme Speichermedien, die nur besonders gesichert (haltbar) sind. Sie speichern den Funkverkehr und die Flugzustandsdaten, welche die Instrumente und Systeme liefern. Selbst ermitteln die keine Parameter. Die alten Instrumente und Systeme in der Tante Ju liefern aber nicht solche Outputs um die Recorder zu füttern, der Recorder wäre sinnlos. Das ist bei Segelflugzeugen und kleineren Sportflugzeugen ebenso. Flugzeuge, die von der FAA oder EASA nach CS 23/25 neu zugelassen werden, müssen aber zwischenzeitlich die Recorder ohne Ausnahme haben.--2003:E8:33F8:9B00:4DBF:40ED:5E4F:D7E1 20:25, 12. Aug. 2018 (CEST)
Verbände können soviel husten, wie sie wollen, denn auch für die gilt im Zweifelsfalle "Vorschrift ist Vorschrift". Die Frage wäre wohl eher, womit man die BFU glücklicher machen könnte als mit gar nichts. Was mir so einfiele, paßt weitgehend in ein Smartphone: GPS-Track mit Lageinformationen und Daten des Beschleunigungssensors, Luftdruck, Geräusche, woraus dann auch eine CVR-Funktion und Aufnahme des Motorgeräusches inkl. dessen Drehzahl resultiert. Relativ günstig gibt es dazu noch mit einem Ladesteckerchen die Bordspannung, so vorhanden, auch die Helligkeit kann man registrieren oder besser gleich die letzten fünf Minuten Flug bis zum Crash im Video in einem Überschreibemodus. Dann sollte das Ganze noch ein bißchen feuer- und wasserfest sein, was sich mit Patronen, die Schaumkunststoff erzeugen und das Dingelchen damit einschließen, realisieren lassen sollte. Mehr geht sicher immer, aber diese Minimalausstattung dürfte schon ein ganz gutes Kosten-Nutzen-Gewichtsverhältnis liefern. Wobei mir das relativ wurscht ist, aber reflexartiges "Geht nicht" tangiert mich nun auch nur peripher achterwärts. Und da der Kleinkram sich auch üblicherweise über Land oder flachem Wasser tummelt, gibt's dazu auch noch Trümmer, deren Spuren zu solchen Daten passen müssen. Wobei die BFU auch nicht immer alles rauskriegt: Bei diesem Lufthansaflugschuleoldtimer, der in Bremen vor ein paar Jahren die Kurve nicht gekriegt hatte, bestanden zwar starke Indizien dafür, daß der Motor wegen Ölmangel sauer geworden ist, weil man vergessen hatte, den Öldeckel draufzumachen (der klemmte am Zylinderkopf), aber beweisen konnte man nichts - die Maschine war auch stark brandzerstört und hatte nach dem Aufschlag noch ein halbes Autohaus abgefackelt. Ist natürlich fraglich, ob Datenaufzeichnungen wesentlich zur Erhellung hätten beitragen können. --78.55.44.207 04:28, 13. Aug. 2018 (CEST)
Schlaumeier, zu flach gedacht. Natürlich kann man ein intelligentes Speichersystem schaffen, das da drei bis fünf Parameter erfasst. Nur muss das dann extra entwickelt werden, was ein Problem ist, weil es technisch beweissicher/ nicht manipulierbar sein muss und gesetzlich/juristisch anerkannt. Was bei den kleinen Stückzahlen teuer wird und leicht den Preis des gesamten Fluggerätes übersteigt. Ich erinnere an die Diskussion solcher Geräte im Auto, wo der CAN-Bus die Parameter bereits liefert, der Widerstand der Autolenker so massiv ist, dass sich da keiner herantraut.--2003:E8:33C7:9700:310F:E35B:3A8F:3907 10:49, 13. Aug. 2018 (CEST)
Besser Schlaumeier als Flachzange: Was denn für "kleine Stückzahlen"? Und welcher Bruchpilot will wohl erst Datenaufzeichnungen manipulieren, bevor er sich in den Tod stürzt? Wobei es natürlich klar ist, daß vorgeschriebene Ausrüstungen auch zertifiziert sein müssen, schon deswegen, damit keiner ein Stück Pappe aus der Strumpfpackung nehmen, "Flugschreiber" draufschreiben und damit auch noch durchkommen könnte. Im übrigen: Wenn man einen Sumpf trockenlegen will, darf man nicht die Frösche fragen. Dein Genöle ist hohl. --77.188.64.100 23:45, 13. Aug. 2018 (CEST)
Lautet, zusammengefaßt, die richtige Antwort also Nein? --78.55.44.207 20:45, 12. Aug. 2018 (CEST)
Ja. --Gretarsson (Diskussion) 21:07, 12. Aug. 2018 (CEST)

Es gibt bereits FLARM, ein GPS-basiertes Kollisionswarnsystem, das sich vor allem an Gleitschirmflieger, Hängegleiter und Hubschrauber richtet. FLARM berechnet den voraussichtlichen Flugpfad, und sendet ihn an die anderen Flugobjekte. Der Clou ist dass die FLARM-Geräte nicht nur den eigenen Flug speichern, sondern auch die Positionsmeldungen der anderen Flugzeuge. Die Schweizer Flugunfalluntersuchungsstelle SUST hat schon in etlichen Verfahren diese Daten verwendet - im Falle von vermissten Segelflugzeugen ist man sogar im Datenfundus anderer Segelflugzeuge fündig geworden.--Keimzelle talk 22:28, 13. Aug. 2018 (CEST)

Schau an, geht doch. Da haben die Reichsbedenkenträger offenbar nicht aufgepaßt und die Entwicklung nicht rechtzeitig verhindert. --77.188.64.100 23:51, 13. Aug. 2018 (CEST)
Das Kollisionswarngerät FLARM ersetzt das sonst in Verkehrsflugzeugen vorhandene Sekundärradar und meldet die Position der Segelflugzeuge auch an die Flugsicherung, sie sind dort zu sehen und gespeichert. Es ist aber in seinem geringen Umfang von 2 Funktionen zu einfach um mit einem sinnvollen Speichern von Betriebs-und Flugzustandsdaten eines Flugzeuges verglichen zu werden. Diese einfachen Flugzeuge ohne Fly by Wire, mit kraftschlüssiger Steuerung über Hebel und Seilzüge liefern einfach keine Inputs, die man speichern kann.--2003:E8:33C7:9700:C003:B2AB:931B:C5FA 23:49, 13. Aug. 2018 (CEST)
FLARM hat schon etliche Male Unfälle aufgeklärt, zum Beispiel solche bei welchen die Flugtaktik zum Unfall geführt hatte (z.B. Gebirgsflüge ohne ausreichende Höhenreserve). IAS kann man allenfalls näherungsmässig berechnen (z.B. durch Meteo-Daten). Ein GPS-Datenlogger wie eben FLARM wäre der zweckmässigste Weg. Eventuell könnte man mit einem passiven RFID-Chip etwas basteln. Sender, die am Rumpf befestigt sind, funken die Chips an, welche an beweglichen Oberflächen befestigt sind, diese antworten dann. Vielleicht kann man aus der Zeitverzögerung den veränderten Abstand Sender-RFID berechnen, und so die Position der Ruder bestimmen. Wie oben beschrieben bieten ja Privatflugzeuge sonst kaum Ansätze, um irgendwie Flugdaten abzuleiten und zu speichern.--Keimzelle talk 00:11, 14. Aug. 2018 (CEST)
Mit RFID geht das eher nicht, da die Antwortzeiten des RFID-Transponders zu sehr schwanken. Um ein einigermaßen genaues Messergebnis zu bekommen, muss die RFID-Frequenz ordentlich hoch sein, also nicht die weitverbreiteten 125 kHz mit 2,4 Kilometern Wellenlänge. --Rôtkæppchen₆₈ 08:58, 14. Aug. 2018 (CEST)
Die Frage wäre doch, wozu der Perfektionismus gut sein soll. Wenn aus aufgezeichneten Daten der letzte Flugzustand (Höhe, Lage, Geschwindigkeit, Höhenänderungs- und Drehraten) bekannt ist, dann kann sich der Untersucher doch denken, daß das Ursachen haben muß, wenn der auffällig ist. Was er dann ggf. nicht weiß, ist, ob ein auffälliger Vorgang auf einen Defekt ("Zug gerissen") oder einen Bedienfehler zurückzuführen war. Müßte er? --77.187.230.3 11:36, 14. Aug. 2018 (CEST)
FLARM ist ein reines Kollisionswarnsystem und mit der Funktionalität eines Flugdatenschreibers nicht mal entfernt vergleichbar. Es zeichnet (soweit ich weiß) keine Motorparameter, Steuereingaben oder Sensoriken auf (z.B. Fluglagen oder Vibrationen). Es erhöht die Sicherheit bei geringen Kosten und ebenso geringem Mehrgewicht. Wieso sollte jemand etwas dagegen haben? Unfallaufklärung per Flugweganalyse ist auch anhand eines Taschen-GPS für 120 € möglich und bedarf keines eingebauten Gerätes. --Kreuzschnabel 12:36, 16. Aug. 2018 (CEST)

Fehlt übrigens noch die Erklärung, wie das die Flieger denn nun gerne mit den Bezeichnungen hätten. Man kann Luftfahrzeuge sicher nach Bauart, Größe und Antriebsart einteilen. Andererseits wäre eine Einteilung nach gewerblicher und privater Nutzung möglich, außerdem nach Freizeitnutzung oder als Verkehrsmittel, nur, weil "Sportflugzeug" offenbar nicht genehm war. --77.187.230.3 11:27, 14. Aug. 2018 (CEST)

Nach den Zulassungsvorschriften CS 23 gibt es bei den hier diskutierten Tragflächenflugzeugen: Sailplanes and powered Sailplanes, Normal, Utility, Aerobatic and Commuter Aeroplanes und die large Aeroplanes mit CS 25. Die Normal Aeroplanes sind weiter unterteilt in: Level 1 with a maximum seating configuration of 0 to 1 passengers, Level 2 of 2 to 6 passengers, Level 3 — of 7 to 9 passengers, Level 4 of 10 to 19 passengers, alle nochmals unterteilt in Flugzeuge mit Geschwindigkeit von weniger und mehr als 250 kt. Für alle gelten eigene AMC (Acceptable Means of Compliance), die auf entsprechende §§ der CS 23 weisen. Analog gibt es Unterteilungen bei den Large Aeroplanes, das spar ich mir hier, die haben in der Regel auch Crashrecorder.--2003:E8:33CE:2D00:241F:B14A:10F1:CAD3 12:33, 14. Aug. 2018 (CEST)
Schön. Und wie nennt man nun auf Deutsch die kleinen Flugzeuge, die hier gemeint sind (und zu denen die Ju 52 natürlich nicht gehört), die von Hobby-Fliegern zu nicht-professionellen Zwecken verwendet werden? (Ich glaube nicht, daß die überwiegend als privates Verkehrsmittel, sozusagen als fliegender PKW, eingesetzt werden, insofern halte ich "Sportflugzeug" eigentlich für ganz passend.) Wobei Hobby-Pilot ja nicht bedeuten muß, daß der nicht auch seine Brötchen als Airline-Kutscher verdienen oder staatseigenes Blech als Vaterlandsverteidiger treiben könnte. --85.177.132.183 07:16, 15. Aug. 2018 (CEST)
Sportflugzeug ist wie Sportwagen ein gängiger und im Volksmund geläufiger Begriff, das soll so auch gut sein. Allerdings sind diese Begriffe technisch/juristisch nicht sauber definiert. Auch mit dem Porsche 911 kann ich auf Dienstreise gehen, wie mit der alten Piper PA 28. Da sich die Sport- und Hobbyfliegerei aber auf den unkontrollierten Luftraum und Sichtflug konzentriert kann man die hierfür zugelassenen und minder (nicht IFR) ausgerüsteten Flugzeuge als Sportflugzeuge einordnen.--2003:E8:33C5:3800:5901:4E20:C8BA:A8C1 11:43, 15. Aug. 2018 (CEST)
Leichtflugzeug oder Kleinflugzeug. Wenn eine C-152 ein Sportflugzeug ist, dann ist ein Panda auch ein Sportwagen ;-) --Kreuzschnabel 12:47, 16. Aug. 2018 (CEST)

USB-Stick mit Löschbutton gesucht[Quelltext bearbeiten]

Hallo, Ich suche mich hier tot... Die Femilie ist nicht so warm mit Informationstechnischen Geräten und so kommt es eben vor, dass der Stick mit Daten des FA oder von Ortsgerichten z.B. zum Transferieren von Bildern zu DM (Fotoservice) missbraucht wird. Zusätzlich stellt sich das Problem des ganzen Datenmülls, weil Oma-Gerdas Geburtstag zwar schon 5 Jahre her ist, aber keiner weiß, wie man das Bild vom Stick bekommt und das sei ja auch so aufwendig... Daher suche ich nach einem Stick zum Transfer, der eine hardwareseitige Löschfunktion besitzt, die den Stick neu partitioniert und formatiert, sobald man einen Button am Stick für eine Zeit X gedrückt hält. Bisher bin ich nicht fündig geworden. Hat jemand von euch so etwas schon einmal gesehen?

LG --Keks um 20:47, 12. Aug. 2018 (CEST)

Ich glaub nicht, dass es sowas gibt. Es wäre viel zu riskant, dass auf die Art und Weise Daten ungewollt über den Jordan gehen... --Gretarsson (Diskussion) 21:04, 12. Aug. 2018 (CEST)
Besorg Dir ein USB-OTG-Kabel und ein Android-Smartphone. So kannst Du auch unterwegs abchecken, ob ein USB-Stick leer ist und ihn ggf. formatieren. --Rôtkæppchen₆₈ 21:24, 12. Aug. 2018 (CEST)
Ich ja aber ich musste meinem Vater eben 10 Minuten per Telefon erläutern, wie er sich bei Skype neu einloggt. Ihm dann zu erklären, wie er über einen Dateimanager des Smartphones auf den Stick zugreift übersteigt unser aller Kompetenz. Hätte ja sein können, dass ihr von so einem Stick mal was gehört habt aber der Absatz wäre sicher aus den Gründen die @Gretarsson: genannt hat nicht so hoch, als dass jemand so ein Ding wirklich auf den Markt gebracht hat/bringen würde. Btw.: USB-OTG hab ich in der Laptoptasche, ist schon was feines. --Keks um 21:38, 12. Aug. 2018 (CEST)
Die Idee ist auf alle Fälle gut! --85.212.220.229 21:40, 12. Aug. 2018 (CEST)
(BK)So ein Apparat wäre auch eine Möglichkeit. --Rôtkæppchen₆₈ 21:44, 12. Aug. 2018 (CEST)
(BK²) Was spricht dagegen, einen neuen Stick zu kaufen, wenn der alte voll ist? Ist vermutlich billiger, als so ein Spezial-Stick. Und löschen kann dann immer noch die Tochter/der Sohn, wenn sie/er zu Besuch kommt. --Digamma (Diskussion) 21:46, 12. Aug. 2018 (CEST)
+1 Am besten mit wenig Speicherplatz, z.B. 16 GB, dann kann nicht so viel Durcheinander entstehen und die sind relativ günstig. Und am besten nicht mit irgendeinem Klapp- oder Schiebemechanismus, sondern feststehend mit Kappe. Dafür gibt es Mini-Klebeetiketten, auf die man grob den Inhalt draufschreiben kann. Der Stick mit Oma Gerdas Fotos wandert dann in ein Behältnis. Villeicht kann man ihr zum nächsten runden Geburtstag daraus noch ein Fotobuch machen. --Optimum (Diskussion) 22:35, 12. Aug. 2018 (CEST)
Alten PC/Laptop mit CD-Laufwerk und USB besorgen (Bastelkeller, Nachbar, Flohmarkt). Festplatte ausbauen. DBAN ([3]) auf eine CD brennen. CD ins CD-Laufwerk legen. BIOS so einstellen, dass es bevorzugt vom CD-Laufwerk startet. Soll nun irgendein Stick oder eine externe Festplatte gelöscht werden, steckt man sie (auch mehrere gleichzeitig) an den PC, schaltet die Kiste ein und wartet, bis DBAN sagt, das alles weggeputzt wurde. Danach schaltet man den PC hart aus. --46.142.192.66 20:28, 13. Aug. 2018 (CEST)
Sonst gäb's noch sowas wie diese hier. Die kennen auch eine Knopfdruckzurückstellung. Dürfte aber etwas overkill sein... --Pcb (Diskussion) 10:52, 14. Aug. 2018 (CEST)
Ah ja den Kingston hab ich schon gesehen. Man @Optimum: warum komm ich da net selbst drauf? Einfache Lösung: Ich nehme einen 100MB-Stick zum Transfer und schreib ne kleine Batch die den Stick mit einem Doppelklick (und einer Bestätigung) "rmdirt". Manchmal liegen die Dinge so offensichtlich auf der Hand... Wer das liest sollte jetzt den Browser schließen, Windows herunterfahren und schlafen gehen. Um die Wikipedia kümmert sich so lange der liebe linky. Gute Nacht und Danke :) --Keks um 22:35, 16. Aug. 2018 (CEST)

Koeranische Namen[Quelltext bearbeiten]

Wir haben den Artikel Hwang Kap-Sun. Auf seiner eigenen Homepage schreibt er sich Kap-Sun Hwang. Was wäre richtig? GoogleFight funktioniert wohl nicht mehr. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 22:59, 12. Aug. 2018 (CEST)

Koreanischer Name. Hwang ist der Nachname, der im koreanischen vorangestellt wird (so wie in Bayern... ;) ). "Richtig" oder "Falsch" gibts da nicht. Wenn er selbst überwiegend mit Vorname-Nachname auftritt, dann könnten wir auch verschieben. --Hareinhardt (Diskussion) 23:20, 12. Aug. 2018 (CEST)
Immerhin haben wir Glück und er umschriftet sich nach den gängigeren Regeln: Wikipedia:Namenskonventionen/Koreanisch#Personennamen ;) --Hareinhardt (Diskussion) 23:25, 12. Aug. 2018 (CEST)
Wie man weiter unten im Artikel sehen kann, führt er seine Ausstellungen unter dem Namen "Kap-Sun Hwang" durch. Es sollte also mindestens eine Weiterleitung mit der westlichen Reihenfolge geben, weil ihn sonst Besucher seiner Ausstellungen gar nicht in WP finden. --Optimum (Diskussion) 23:29, 12. Aug. 2018 (CEST)
Na gut, unter "Suchergebnisse" ist es der erste Punkt, könnte aber trotzdem zu Verwirrungen führen. --Optimum (Diskussion) 23:32, 12. Aug. 2018 (CEST)
(BK)Was heißt hier westlich? Zählst Du Bayern, Österreich und Ungarn zum Osten? --Rôtkæppchen₆₈ 23:33, 12. Aug. 2018 (CEST)
Naja, bei Bayern ist das ein bißchen grenzwertig. --78.55.44.207 04:36, 13. Aug. 2018 (CEST)
Soviel ich weiß, ist auch in Österreich und Bayern, anders als in Ungarn oder Ostasien, die Reihenfolge Vorname Nachname amtlicher Standard. --78.51.239.154 10:31, 13. Aug. 2018 (CEST)
Die meisten Asiaten, darunter auch die Koreaner und Chinesen, schreiben traditionell den Nachnamen zuerst und dann den Vornamen. Im Kontakt mit westlichen Ländern machen sie es aber - aus Rücksichtnahme und um des besseren Verständnisses willen - anders herum. Außerdem gibt es viele Asiaten, die einen westlichen Vornamen annehmen, und der wird dann regelmäßig vorangestellt (Jackie Chan und nicht Chan Jackie). --Snevern 10:42, 13. Aug. 2018 (CEST)

Erinnert mich an meine koreanischstämmige Klassenkameradinnen. Die eine sagte "Nennt mich Maria, Ihr könnt meinen Namen eh nicht richtig aussprechen." Ihre Schwester wollte aus dem Grund lieber "Veronika" genannt werden. Realwackel (Diskussion) 10:48, 13. Aug. 2018 (CEST)

Kenne ich auch von chinesischen Leuten an unserer Hochschule und auch anderen Einrichtungen, dass sie sich einen europäischen/westlichen Rufnamen zulegen, weil wir ihren chineischen nicht hinkriegen. Beim CHinesischen liegt es an den vier Tönen dieser Sprache. Da kann aus einem Namen schnell mal ein 'Esel' werden oder 'Mutter' oder sonstewass. --Elrond (Diskussion) 11:37, 13. Aug. 2018 (CEST)

In vielen Sprachen, nicht nur ostasiatischen, werden Familiennamen oder solche, die eine ähnliche Bedeutung haben vor den individuellen Namen gestellt. So hab ich von chinesischen oder koreanischen Mitarbeitern und Studiereneden schon einige mal eine Mail oder einen Brief mit der Anrede Herr 'Vorname' gekriegt. Genauso hab ich sicher auch schon etliche male diese Damen und Herren falsch angesprochen. --Elrond (Diskussion) 11:37, 13. Aug. 2018 (CEST)

Da braucht man gar nicht bis nach Asien zu fahren. Bei unseren Fastnachbarn aus Ungarn heißt es z.B. Orban Viktor oder Puskas Ferenc. Hier passen wir (anders als bei den Koreanern, warum auch immer)) allerdings die Reihenfolge der Namen der bei uns gebräuchlichen Schreibweise an. Erfurter63 (Diskussion) 14:11, 13. Aug. 2018 (CEST)

Weiterleitung ist eingerichtet:Kap-Sun Hwang. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 19:53, 13. Aug. 2018 (CEST)

13. August 2018[Quelltext bearbeiten]

Blei und Cadmium in Autos, speziell Streetscooter[Quelltext bearbeiten]

Hallo Wissende, dass Autos mit Verbrennungsmotoren nennenswerte Mengen Blei mit sich führen (in ihren Starterakkus) ist mir bekannt, nur weiß ich nicht, welchen Zweck das Cadmium in den Bauteilen eines Elekrtoautos hat (so wie ich las, in einem Ladegerät). Muss das Cadmium dort aus prinzipiellen Gründen sein, oder sind es Kostengründe? Ließe es sich problemlos ersetzen, oder bedürfte es da Forschungsarbeit? Würde ein Ladegerät ohne Cadmium schlechter funktionieren? --Elrond (Diskussion) 11:47, 13. Aug. 2018 (CEST)

Cadmium kann in AgCdO-Kontakten enthalten sein (ist wohl sogar erlaubt). Gruss --Nightflyer (Diskussion) 14:01, 13. Aug. 2018 (CEST)
Wenn es erlaubt ist, warum dann der ganze Spiel? Unwissen? Agitation gegen Elektroautos? Und könnte man (wenn sie es dann sind) diese Kontakte problemlos austauschen und warum werden sie überhaupt noch verwendet? --Elrond (Diskussion) 14:17, 13. Aug. 2018 (CEST)
Da hat wohl ein Zulieferer irrtümlicherweise ein cadmiumhaltiges (acht Milligramm) Bauteil in einem Ladegerät verbaut. Das Cadmium muss dort nicht aus prinzipiellen Gründen sein, denn mittlerweile hat der Ladegerätehersteller seinen Lieferanten gewechselt und verbaut cadmiumfreie Bauelemente. Es handelt sich um ein Ladegerät, das außer im Streetscooter noch in Elektrofahrzeugen des VW-Konzerns verbaut wurde.[4] --Rôtkæppchen₆₈ 15:42, 13. Aug. 2018 (CEST)

Ändert die Digitale Gesellschaft sogar unsere soziale Interaktion im sozialen Nahbereich?[Quelltext bearbeiten]

Leute, ich (ü40) hatte gerade ein sehr krasses Erlebnis: Ich bin in einer 2er-WG und wir sehen uns kaum, warum auch immmer. Weder sie noch ich sind schüchterne Persönlichkeiten; Streits oder Konflikte hatten wir Null. Nun ist sie zu Hause und ich auch (4 Meter entfernt), aber statt zu mir zu kommen [nein, sie ist in keiner Weise behindert], schreibt sie mir einen WhatsApp-Chat! Das kann doch nicht wahr sein! Meine Frage an WP:AU ist: Verlernen wir durch digitale Komunikation die mündliche Kommunikation? Meine Güte, ich finde das sehr bedenklich. MfG, --77.190.117.123 20:09, 13. Aug. 2018 (CEST)

Ich habe Mitte der Neunziger schon in der WG via IRC kommuniziert und finde das Verhalten Deiner Mitbewohnerin keineswegs schlimm, sondern sogar rücksichtsvoll, da nicht-intrusiv. Weiß sie denn, daß Du lieber direkt mit ihr reden würdest? --Furescht (Diskussion) 20:15, 13. Aug. 2018 (CEST)
Es könnten Kommunikationschwierigkeiten bestehen...in der Kom(m)une ;-))--Caramellus (Diskussion) 20:21, 13. Aug. 2018 (CEST)
Einer der Erfolgsbausteine von SMS und später Whatsapp war, dass man den Angerufenen nicht ans Telefon zwang oder dazu, sich zu verleugen. Vielleicht machte er sich ja gerade was zu essen oder das Gegenteil oder er war nach dem Aufwachen geistig noch nicht zur Kommunikation fähig. Da war es doch viel höflicher, ihn dann antworten zu lassen, wenn er wirklich dazu bereit war.
Mir ist aber auch aufgefallen, dass ich im Gegensatz zu meinen Neffen, die sich ganztägig Facebook-Nachrichten zuschicken, mein Handy schon mal über Wochenende in der Aktentasche vergessen habe. Was die Whatsapp-Schreiber dann ihrerseits unhöflich finden. --Optimum (Diskussion) 20:45, 13. Aug. 2018 (CEST)
Antwort: Ja. Quelle: OR. 93.237.197.57 20:49, 13. Aug. 2018 (CEST)
Ist es denn irgendwo festgelegt, dass mündliche Kommunikation immer mehr wert ist als andere Kommunikation? Vielleicht gibt es Leute, die andere Kommunikationsarten viel besser finden als mündliche Kommunikation. --85.212.92.59 22:05, 13. Aug. 2018 (CEST)
Gefragt war nicht die mündliche Komm, sondern Interaktion und die findet mangels Körpersprache, Tonlage und Mimik digital nicht statt - und ja, damit verändert sich Kommunikation (meist nicht zum Vorteil, siehe "Klarstellungen" von Twitterdingern). Für ü40 ist die Entwicklung schwer nachzuvollziehen, da man gewisse Rangordnungen auf Basis Kompetenz oder Großmäuligkeit gelernt hat. Heute darf jeder mitzwitschern, auch wenn man keine Ahnung hat ("einfach mal Fresse halten"). Das wird den (früher unscheinbar genannten) und damit allen noch sehr auf die Füße fallen.--Wikiseidank (Diskussion) 09:24, 14. Aug. 2018 (CEST)
Wenn ich mir manche Diskussionen auf WP anschaue, werden aber „Rangordnungen auf Basis Kompetenz oder Großmäuligkeit“ durch digitale Kommunikation nicht außer Kraft gesetzt. SCNR --Jossi (Diskussion) 11:03, 14. Aug. 2018 (CEST)

Ich hatte vor ca. 15 Jahren mal einen Chef mit speziellem Ineraktionsmodus: Wenn er mich von Angesicht zu Angesicht sprechen wollte, kam er nicht bei mir vorbei (hätte ich an seiner Stelle gemacht), er rief mich nicht an o.ä., sondern er beauftragte seine Sekretärin, mir eine E-Mail zu schicken, des Inhalts, ich möge doch bei ihm vorstellig werden. IMNSHO ein Fall von krasser sozialer Inkompetenz; aber als über 70jähriger habe ich natürlich keine neuzeitgemäßen Umgangsformen ;-) . Im oben angefragten Fall wäre Whatsapp IMO ein gutes Medium gewesen, um einen Gesprächstermin vorzuschlagen (würde es um ... passen?), nicht aber um das Gespräch zu ersetzen. -- 93.194.80.200 15:05, 14. Aug. 2018 (CEST)

In modernen Großraumbüros ist chatten die einzige Möglichkeit der schnellen, unkompizierten Unterhaltung ohne alle weiteren Kollegen auf Dauer in den Wahnsinn zu treiben. Gerade wenn man in selben Raum sitzt. Und wie gesagt: es ist weniger intrusiv, weil es nicht JETZT SOFORT von dir eine Antwort verlangt. Zumal bei Leuten, die sich kennen, die Gefahr von Kommunikationsverlusten durch mangelnde Körpersprache in den meisten Alltagssituationen zu vernachlässigen ist. -- 77.179.107.43 17:08, 14. Aug. 2018 (CEST)

Ob die eine Kommunikationsform nun positiver oder negativer ist als die andere, lässt sich objektiv gar nicht bewerten. Für beides gibt es durchaus gute Argumente. Für die meisten ist die direkte Kommunikation wichtiger - aber das hat eher Gewohnheitsgründe als andere. Klar fehlt bei der Elektronik die Körpersprache - aber dafür wird der Empfänger gezwungen, sich mehr auf die Inhalte der Worte zu konzentrieren und weniger darauf, wie diese zusammen mit der Körpersprache nun zu interpretieren sein könnten. Und was den Unhöflichkeitsfaktor betrifft: Wie wäre es, einfach mal nachzufragen, warum? Möglicherweise besteht der Grund ja auch darin, dass Du bei der üblichen Kommunikation zuviel versuchst, zu interpretieren, statt einfach nur mal zuzuhören. Chiron McAnndra (Diskussion) 16:31, 15. Aug. 2018 (CEST)

Umgerechnete Koordinate gesucht[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ich habe mal wieder ein Problem mit einer Koordinate. Von der Naturschutzbehörde habe ich folgendes bekommen: Koordinaten nach Gauß-Krüger Krassowski 6°: Rechtsw. 2633461, Hochw. 5917064. Gebe ich das bei diesem Tool ein, lande ich in der Nähe von Bremen. Es soll aber in Mecklenburg-Vorpommern sein. Genau genommen bei Melkof. Ändere ich beim Rechtswert die erste 2 durch eine 3, bin ich bis auf ein paar 100 m am vermeintlichen Zielpunkt angekommen. Den Zielpunkt habe ich durch eine Ortsbeschreibung in einem Buch eingegrenzt. Die Behörde sagt aber, die Koordinaten, die sie mir gegeben haben, stehen so in den Unterlagen. Und selbst waren sie noch nicht beim Baum, da sich die Zuständigkeiten durch Kreiszusammenschlüsse geändert haben. Die Frage ist nun, ein Schreibfehler in den Unterlagen, oder mache ich beim umrechnen einen Fehler? Was bedeutet das Krassowski 6°? Beim Tool steht Bessel, Potsdam, Zone 3. Liegt da das Problem? Problem ist, der Baum steht mitten im Wald. Und ein paar 100 m Differenz bedeutet einen ganzen Tag suchen, ohne zu wissen, ob man den Baum auch findet. Wer kann da weiterhelfen? Danke und Grüße -- Rainer LippertMonumentale Eichen 22:36, 13. Aug. 2018 (CEST)

Du machst einen Fehler in der Umrechnung. Deine Koordinaten beziehen sich auf das „ostdeutsche“ Krassowski-Ellipsoid mit 6° breiten Meridianstreifen. Das von Dir verlinkte Tool verwendet das „westdeutsche“ Bessel-Ellipsoid mit 3° breiten Meridianstreifen. --Rôtkæppchen₆₈ 22:49, 13. Aug. 2018 (CEST)
Probiers mal mit den UTM-Koordinaten Ost 633461, Nord 5917064, Zone 32U. Ich glaube die erste "2" ist zu viel bzw. gehört zu "32U". --85.212.92.59 23:04, 13. Aug. 2018 (CEST)
Vielen Dank. Das sieht aber etwas zu weit nördlich aus. Nach meinen Recherchen sollte der Baum in etwa hier stehen: 53.376346, 10.996898. Dort werden zumindest in der Karte NDs angezeigt. Im Buch, wo ich die Information her habe, steht, dass der Baum oberhalb des Friedhofes, ca. 1,5 Kilometer im Wald, steht. Das ist auch die Gemeinde Jesow. Wenn ich das aber richtig sehe, wurde Jesow 1950 zu Melkof eingemeindet. Doch, du könntest recht haben. Da werde ich auf jeden Fall machschauen. Aber schon etwas Kurios, beziehungsweise ein großer Zufall, dass ich mit meiner Methode, also der falschen Umrechnungsmethode und dem abändern der 2 in 3 ebenfalls in Melkof lande. -- Rainer LippertMonumentale Eichen 23:33, 13. Aug. 2018 (CEST)
(BK)Wenn man die Koordinaten mit diesem Tool umrechnet, kommt man hier raus, also westlich von Melkof. --Rôtkæppchen₆₈ 23:05, 13. Aug. 2018 (CEST) Wenn man die umgerechneten Koordinaten bei Google Earth eingibt, steht da tatsächlich ein überragender Baum, aber kein Wald. --Rôtkæppchen₆₈ 23:16, 13. Aug. 2018 (CEST)
Auch dir vielen Dank. Es wird immer komplizierter :-) Zum einen steht im Buch, dass die Eiche mitten im Wald steht. Das passt bei deinen Koordinaten überhaupt nicht. Dann steht aber auch im Buch, dass der Baum an einem ehemaligen Teich steht, der für die Versorgung der ehemaligen Wassermühle zuständig war, die heute Ruine ist. Und bei Google Earth sieht man bei deinen Koordinaten die Ruine eines Gebäudes. Eventuell die Wassermühle? -- Rainer LippertMonumentale Eichen 23:40, 13. Aug. 2018 (CEST)
Bei OSM heißt die vorbeiführende Straße Mühle, auch ist dort ein Objekt namens Mühle, allerdings leider ohne Kartensignatur. --Rôtkæppchen₆₈ 23:54, 13. Aug. 2018 (CEST)
Das OSM-Objekt ist ein „isolated dwelling“, das wird für außenliegende Gehöfte und ähnliche Einzelwohnplätze genutzt. Ein unbewohntes Haus ist in OSM kartiert, möglicherweise das, das 2010 abgebrannt ist. Den Straßennamen halte ich persönlich für einen Fehler – bei manchen OSM-Kollegen ist es beliebt, außenliegenden Straßen einfach den Namen dadurch angebundener Wohnplätze zu geben, wohl um die Navigationssicherheit zu erhöhen. Ich bin gespannt, ob hier bezüglich dieser Mühle noch etwas herauskommt :) --Kreuzschnabel 08:06, 14. Aug. 2018 (CEST)
<quetsch>Lauten so nicht heutzutage auch typischerweise die offiziellen Postanschriften von Einzelwohnplätzen und sogar Weilern? Das könnte es nämlich auch erklären. --L47 (Diskussion) 10:46, 14. Aug. 2018 (CEST)
Schon, aber wenn der Wohnplatz so heißt, heißt nicht automatisch auch die Straße so. In Weilern schon eher, da stehen dann auch entsprechende Straßennamensschilder. --Kreuzschnabel 12:37, 14. Aug. 2018 (CEST)
Ergänzung: Hier steht eindeutig ein Einzelbaum, von Treckerspuren sorgfältig umfahren (und etwas schräg als kleiner Wald gemappt) Im Luftbild ist auch was Dunkles zu sehen, das ein (aber wirklich kleiner) Teich sein könnte. 1 km nordöstlich gibt’s aber noch mehr solcher Objekte. --Kreuzschnabel 08:22, 14. Aug. 2018 (CEST)
<quetsch>Auf Google Maps sieht mir das aber nicht wie ein Einzelbaum aus, sondern wie ein kreisförmiger Grünstreifen mit mehreren Baumwipfeln am Rand und einer „Lichtung“ in der Mitte. Ist bei den Objekten nordöstlich davon noch besser auszumachen. Das Dunkle, was ich da erkenne, ist der nach Norden zeigende Schatten eines kleinen roten Objekts (möglicherweise ein Gartenschuppen mit Dachziegeln?). --L47 (Diskussion) 10:46, 14. Aug. 2018 (CEST)
Die Umrechnung von Rotkäppchen (23:16) kann ich auch nachvollziehen, aber das sind mM Länge und Breite am Krassowski Ellipsoid. Ich finde momentan keinen Parametersatz, um dann einen Ellipsoidübergang auf WGS 84 zurechnen, habe aber mal bei meinen Kollegen, die Softwareanpassungen für Deutschland machen, nachgefragt. --TheRunnerUp 10:32, 14. Aug. 2018 (CEST). @Rainer: Oder hast Du auch Koordinaten von einem anderen, bekannten Punkt in der Nähe? zB die Kirche oder der Marktplatz von Melkof? Dann könnte ich die Parameter (näherungsweise) selbst berechnen. --TheRunnerUp 10:33, 14. Aug. 2018 (CEST)
Danke für die Bemühungen. Nein, ich habe keine weiteren Koordinaten. Als Standortangabe habe ich noch folgendes bekommen: Gemarkung Melkof, Flur 1, Flurstück 68/2. Aber damit kann man wohl auch nichts anfangen. Problem ist eben, dass die Naturschutzbehörde den Baum selber gar nicht kennen. Die haben die Unterlagen nur von der vorherigen, zuständigen Behörde bekommen. -- Rainer LippertMonumentale Eichen 11:04, 14. Aug. 2018 (CEST)
Das Flurstück liegt genau östlich der Mühle (hauptsächlich Acker). Den Link zur Baumgruppe direkt an der Mühle hatte Rotkaeppchen ja bereits oben geschrieben. Das passt auch ganz gut zu meiner Umrechnung: 11.003/53.363 --DaizY (Diskussion) 11:19, 14. Aug. 2018 (CEST)
(BK)Doch, das Flurstück kannst Du hier suchen. (links aus Suche - Vorauswahl - Flurstück, dann 68/2 eingeben und in der ERgebnisliste nach Melkof suchen. Voraussetzung ist, dass sich an den Flurstücken seit damals nichts geändert hat. --TheRunnerUp 11:21, 14. Aug. 2018 (CEST)
Hier ein Screenshot aus GAIA-MV, wo das Flurstück in der Nähe der Melkofer Mühle ist. --Rôtkæppchen₆₈ 11:32, 14. Aug. 2018 (CEST) Das wäre dann dieser Baum. --Rôtkæppchen₆₈ 11:37, 14. Aug. 2018 (CEST) Dieser Baum befindet sich ebenfalls auf dem Flurstück 68/2. --Rôtkæppchen₆₈ 13:15, 14. Aug. 2018 (CEST)
Es scheint sich also auf den Bereich um die Mühle zu konzentrieren. Dann werde ich dort mal nächste Woche schauen ob ich sie finde. Laut Google Earth sieht es zwar nicht so aus, als ob da irgendwo ein dicker Baum steht, aber mal schauen. Ich habe jetzt selbst mal versucht mittels der Flurnummer zu suchen, aber ich komme da irgendwo bei Rostock raus. Aber ist ja egal. Rotkaeppchen68 hat ja die Karte verlinkt, da sieht man ja die Flurnummer. -- Rainer LippertMonumentale Eichen 13:17, 14. Aug. 2018 (CEST)
Weil das so gut geklappt hat. Ich habe jetzt von der gleichen Behörde zu einem anderen Baum die Standortangaben bekommen: Gemarkung Setzin, Flur 6, Flurstück 4, 2936876/ 5921152. Kann das jetzt nochmal einer versuchen umzurechnen? Danke und Grüße -- Rainer LippertMonumentale Eichen 14:54, 14. Aug. 2018 (CEST)
Nicht 26... statt 29... ? --DaizY (Diskussion) 15:09, 14. Aug. 2018 (CEST)
Die Koordinaten würde bei gleicher Umrechnung wie oben ca. 70 km östlich von Stettin liegen. Das Flurstück führt hier hin bzw. hier als Screenshot. --TheRunnerUp 15:23, 14. Aug. 2018 (CEST)
Ich komme dann auf 11.056 53.399 (das wäre genau am östlichen Rand des Flurstücks). --DaizY (Diskussion) 15:36, 14. Aug. 2018 (CEST)
Bei den anderen Koordinaten hatte ich auch die erste Zahl geändert und kam dann ins Zielgebiet. Nachfragen bei der Behörde hat dann ergeben, dass es so in den Unterlagen steht. Ich gehe mal davon aus, dass auch diesmal die Koordinaten stimmen. Liegt wohl wieder an der Umrechnungsmethode? Aber da deine Koordinaten innerhalb des Flurstücks liegen, werde ich genau da mal suchen. -- Rainer LippertMonumentale Eichen 16:52, 14. Aug. 2018 (CEST)
Ich habe nun Transformationsparameter für den Übergang von Krassowski auf WGS gefunden, und damit komme ich auf Punkt 1 53° 21′ 47″ N, 11° 0′ 10″ O und Punkt 2 53° 23′ 56″ N, 11° 3′ 21″ O. (Bin mir aber mangels Kontrollmöglichkeit nicht ganz sicher, ob ich die Parameter in die richtige Richtung verwende). --TheRunnerUp 17:04, 14. Aug. 2018 (CEST)
Das sind dieselben Koordinaten, die ich ja schon genannt hatte - nur in Grad Minute Sekunde statt in Dezimalgrad. Wenn wir nicht beide Mist gemacht haben, müsste es also passen. --DaizY (Diskussion) 21:21, 14. Aug. 2018 (CEST)
Habt ihr jetzt beide für die zweite Koordinate 26 statt 29 genommen? Wenn ihr beide unabhängig voneinander und mit verschiedene Methode zum annähernd gleichen Zielpunkt kommt, wird das wohl stimmen. Also ist dann in den Unterlagen der Behörde ein Fehler drinnen. Nächste Woche will ich auch diesen Baum aufsuchen. Dann weiß ich ja, ob die Koordinaten gepasst haben. Danke schon einmal. -- Rainer LippertMonumentale Eichen 23:03, 14. Aug. 2018 (CEST)
29 wäre in Polen. Außerdem wäre es im dritten Streifen nahe des Hauptmeridians. Die Koordinate sollte dann eher mit 35 (oder 34) statt mit 29 beginnen. --DaizY (Diskussion) 08:50, 15. Aug. 2018 (CEST)
PS: Das gilt für Gauß-Krüger Krassowski 6°. Für Gauß-Krüger Krassowski 3° oder Bessel 3° lägen wohl weder 26... noch 29... in Brandenburg, sondern dann weiter westlich. --DaizY (Diskussion) 09:04, 15. Aug. 2018 (CEST)

14. August 2018[Quelltext bearbeiten]

Welchen Titel verwenden[Quelltext bearbeiten]

Bereite den Artikel Basilica di San Domenico (Bologna) vor. Der Name eines von mir erstellten Kirchenartikels wurde schon geändert. Deshalb frage ich lieber vorher. Es gibt in Bologna bereits die Basilika San Petronio, das ist ein Mischmasch aus deutsch und italienisch. Gefällt mir nicht. Es gibt auch eine Basilica di San Domenico (Siena). Welchen Namen soll ich jetzt verwenden?--Agnus Dei, miserere nobis (Diskussion) 09:22, 14. Aug. 2018 (CEST)

Hinweis: Für Fragen speziell zur Wikipedia gibt es ein eigenes Diskussionsforum: Fragen zur Wikipedia. Ich persönlich würde den eigensprachlichen (also hier italienischen) Eigennamen bevorzugen und ggfs. Weiterleitungen erstellen, solange das Objekt nicht unter dem deutschen oder teildeutschen Namen deutlich bekannter ist. --Kreuzschnabel 10:09, 14. Aug. 2018 (CEST)

EU-Survey zur Sommerzeit[Quelltext bearbeiten]

Er läuft noch zwei Tage: Umfrage. Was ich fragen wollte: Eine Online-Umfrage benachteiligt doch ganz erheblich diejenigen Bürger, die mangels Netzzugang (z. B. weil sie gar keine internetfähigen Geräte besitzen oder benutzen können) daran nicht teilnehmen können. Wie geht die Kommission damit um? --77.187.230.3 11:20, 14. Aug. 2018 (CEST)

Erstens soll diese Umfrage nur ein Meinungsbild einholen, es geht nicht um ein verbindliches Referendum, wo natürlich andere Anforderungen an die Barrierefreiheit gelten. Zweitens liegt nur dann ein handfester Nachteil vor, wenn zu erwarten ist, dass die Bürger ohne Netzzugang eine wesentlich andere Meinung dazu haben als die Bürger mit Netzzugang. Davon würde ich nicht ausgehen. Außerdem dürften die meisten Bürger ohne eigenen Netzzugang jemanden mit Netzzugang kennen, mit dessen Hilfe sie ihre Meinung auch abgeben können – allerdings könnte es dann an einer persönlichen E-Mail-Adresse hapern, daher bleibt zu fragen, wie das gewertet wird. Aber Umfragen haben immer ihre Grenzen in der Repräsentativität. Wenn du dich mit Fragebogen in die Fußgängerzone stellst, benachteiligst du auch alle, die ihre Wohnungen nie verlassen, die im Krankenhaus oder Pflegeheim bettlägerig sind usw. usf. --Kreuzschnabel 11:54, 14. Aug. 2018 (CEST)
Ich bin auch nicht die EU-Kommission. Und was die Repräsentativität angeht, wäre die gesondert zu untersuchen. (Sauer aufgestoßen war mir übrigens die Frage nach der "Winterzeit". Es gibt keine Winterzeit, sondern nur eine Normalzeit - was ich natürlich auch in meine Stellungnahme reingeschrieben habe.) Zwischendurch gab's dann mal die deutschsprachige Version nicht zur Auswahl. Die Dame bei unserer Landesregierung, die ich deswegen anrief, konnte das selbst am Rechner nachvollziehen und schlug vor, daß ich eine Beschwerde schreibe, damit die Regierung diesbezüglich in Brüssel(?) protestieren könnte. Als ich mit meiner Meckermail fertig war, ging's dann plötzlich wieder. Besser doch Dexit? --77.187.230.3 12:08, 14. Aug. 2018 (CEST)
Dexit, weil die EU 'Winterzeit' statt 'Normalzeit' schreibt? Meine Güte! --Morino (Diskussion) 12:14, 14. Aug. 2018 (CEST)
Dexit, weil Brüssel auf Gemecker reagiert, und das auch noch schnell. Das hätten sie mal besser nicht getan! Aber damit ist klar, dass wir mal wieder unseren Auskunfts-Wutbürger an der Strippe haben. --Kreuzschnabel 12:35, 14. Aug. 2018 (CEST)
Warum verfällt Volker eigentlich regelmäßig, geradezu vorhersagbar, in den verleumderischen arroganten Arschloch-Modus? Das muß doch einen Grund haben... --85.177.132.183 07:26, 15. Aug. 2018 (CEST)
Es gibt eh auch eine pdf-Version zum Ausdrucken. --Schaffnerlos (Diskussion) 12:59, 14. Aug. 2018 (CEST)
Wo findet man die? Ich finde nur die Version fuer die Datenkrake. --217.254.186.126 06:59, 15. Aug. 2018 (CEST)
Du kannst Dir Deine ausgefüllte Onlineumfrage als PDF runterladen oder zusätzlich zur Onlineumfrage eigene Beiträge (z.B. Positionspapier) hochladen. Eine Teilnahme ausschließlich per PDF sehe ich nicht.[5] --Rôtkæppchen₆₈ 07:12, 15. Aug. 2018 (CEST)

Dreiphasenanschlussbezeichnung[Quelltext bearbeiten]

Was ist der genaue Unterschied 3N~ gegenüber 3~ als Bezeichnung für die Netzanschlussart von bspw. einem wechselrichter an das Niederspannungsnetz/Hausnetz? Wie lautet die Bezeichnung für einen Dreiphasenanschluss bei dem alle drei Phasen die selbe Spannung, selbe Frequenz und die selbe Phasenlage (Phasenwinkel = 0 Grad bei allen drei Phasen) haben? --178.7.104.93 13:06, 14. Aug. 2018 (CEST)

Zur letzten Frage: Die offizielle Bezeichnung für so etwas lautet „Brandgefährlicher Murks“. Spätestens dann, wenn ein solches Netz (also 3 korrelierende Phasen, sprich dreimal dieselbe Phase, jeweils mit 16A abgesichert) über eine 4- bis 5-adrige Leitung übertragen werden soll. --Kreuzschnabel 13:18, 14. Aug. 2018 (CEST)
(BK)Ich denke du bringst da was durcheinander. Wenn du 3 Kabel hast, die alle die selber Spannung und Phasenlage haben, dann sind das nicht 3 Leiter, sonder elektrotechnisch gesehen ein Leiter (eine Phase des Dreiphasenwechselstrom bzw. Zweiphasenwechselstrom). Dann sollte aber noch weiter zwei mal 3 Kabel vorhanden sein, für die beiden anderen Phasen (und wenn mit Neutral-Leiter auch 3 Neutral-Leiter Kabel und natürlich 3 Erdungskabel (Alle Kabel gleicher Querschnitt versteht sich, sonst wird es gefährlich)). Je nach verlangtem Leitungsquerschnitt ist es sinnvoll, denn auf mehrerer Kabel aufzuteilen (als 3x 50m² statt 1 x 150 mm²). Weil je grösser der Querschnitt desto unflexibler ist das Kabel, ergo krigst du durchaus Problem beim Verlegen/einziehen des dicken Kabels.
Also grundsätzlich du hast zwei Arten von "Anschlusskabel", und das ist eben abhängig ob du einen Neutral-Leiter-Anschluss (Sternpunkt-abgriff) brauchst oder nicht. Ohne diesen Sternpunkt-Abgriff reichen die 3 Leiter-Kabel, also eine 3~ (oder ein vieradriges Kabel (3 Leiter plus Erde)). Wenn du aber eine Schieflast hast oder zum Teil Einphasig abgreiffen willst braucht es eine Neutrallieter also 3N~ (oder ein fünfadriges Kabel (3 Leiter, Neutralleiter plus Erde)). --Bobo11 (Diskussion) 13:25, 14. Aug. 2018 (CEST)

Dreifachsteckdose.--Caramellus (Diskussion) 14:12, 14. Aug. 2018 (CEST)...zur letzten Frage.

Zur letzten Frage: Das ergibt keinen Sinn. Dein Anschlusskabel müsste einen dreimal so starken Neutralleiter wie die anderen Leiter haben, sodass ein dreiadriges Kabel (1~+N+PE) dreifachen Querschnitts günstiger wäre. Damit hättest Du einen ganz normalen einphasigen Anschluss. @Caramellus: Einen Wechselrichter per Steckdose anschließen ist nicht erlaubt, schon gar nicht per Dreifachsteckdose, da hier akute Brandgefahr besteht. Lasse den Wechselrichter von einem Elektriker direkt an die Unterverteilung anschließen. --Rôtkæppchen₆₈ 16:45, 14. Aug. 2018 (CEST)

NFF-Dose[Quelltext bearbeiten]

@Rotkaeppchen68:: Ich habe hier eine NFF-Dose. Wenn an so einem Teil in der mittleren F-Buchse ein Analog-Telefon hängt (alter reiner Telefonanschluss der Telekom), kann dann in die rechte F-Buchse noch ein Faxgerät rein und die laufen, natürlich unter der Bedingung dass sich beide Geräte den einen Anschluss teilen müssen? -- 95.208.59.39 13:20, 14. Aug. 2018 (CEST)

Ich bin zwar nicht Rotkaeppchen, aber soweit ich weiß, bietet eine NF/F-Dose die Möglichkeit, auf dem zweiten F-Anschluss eine separate Leitung, also ein anderes Adernpaar, anzuklemmen. Die zweite F-Buchse hat intern elektrisch mit der ersten nichts zu tun, das sind sechs andere Schrauben am Kontaktträger. Mit raffinierter Verschaltung derselben geht es wahrscheinlich, aber nicht einfach so mit Reinstöpseln. Ein Fax gehört an eine N-Buchse. --Kreuzschnabel 13:26, 14. Aug. 2018 (CEST)
Das ist alles schon über 20 Jahre her, aber es gab da was, dass das F-Gerät am Stecker links seinen Input hat und rechts die Leitungen wieder rausgibt für das N-Gerät. Dann liegt es in der Macht des F-Gerätes, ob N Signal bekommt oder nicht. --85.212.108.113 15:46, 14. Aug. 2018 (CEST)
Siehe TAE. Das N-Gerät ist das erste und muss die Adern weitergeben an das F-Gerät. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 15:54, 14. Aug. 2018 (CEST)
+1. N-Geräte sitzen vor dem Teflon in der Leitung. In der normalen NFN-TAE geht das Adernpaar erst in den linken Anschluss, von da in den rechten, von da in die Mitte, von da (ggfs.) zur nächsten TAE. Das Teflon bietet keinen „Rückweg“ zum Durchschleifen in die Dose, deshalb ist es immer das letzte Gerät in der Kette. Fax und AB „schalten durch“, solange sie nicht rangehen. --Kreuzschnabel 16:03, 14. Aug. 2018 (CEST)
Hab’s mir mal angeschaut. Man müsste für das Fax einen F-Stecker besorgen, bei dem die Pins 5 und 6 nutzbar sind (die sind im normalen F-Stecker offen), und dort die Durchschleif-Ausgänge a2/b2 des Faxes hinlegen. Dann kann man die ankommende a/b an 1/2 der rechten F-Buchse legen (wenn das die 1. TAE ist, auf den PPA achten, der muss dann auch an die untere Klemmleiste) und zieht zwei Drahtbrücken von 5/6 der rechten F-Buchse auf 1/2 der linken Buchsen. Wenn man keinen sechspoligen F-Stecker hat, kann man auch 3/4 verwenden (und entsprechend brücken), dann muss das Fax aber immer eingesteckt bleiben, sonst ist die Leitung komplett tot. – Es wäre aber vermutlich wesentlich einfacher, eine NFN-Buchse zu setzen und handelsübliche N-Leitungen für die Nebengeräte zu verwenden :) --Kreuzschnabel 22:18, 14. Aug. 2018 (CEST)
Ich hab das vor Jahren so gelöst, dass ich einen Adapter mit TAE-F-Stecker auf NFN-Buchsen säuberlich auf „U auf UUU“ gefeilt hab (Codierstege des Steckers abgefeilt und Codierkerben ins Buchsengehäuse gefeilt). Wenn man kein Fax mit 5/6-belegtem Anschlöusskabel hat, muss man dann noch an der Buchse 1/6 und 2/5 zusammenlöten. --Rôtkæppchen₆₈ 08:58, 15. Aug. 2018 (CEST)
Nein. Die NFF-Codierung ist für einen Doppelanschluss. Faxgeräte müssen sollen immer an einen N-Anschluss. An den mittleren F-Anschluss kommt dann das Telefon und der rechte F-Steckplatz ist für das Telefon des zweiten Anschlusses. --Rôtkæppchen₆₈ 16:23, 14. Aug. 2018 (CEST)

Pferdegrab bei Beetzendorf gesucht[Quelltext bearbeiten]

Hallo, in einem Buch von 1994 habe ich den Hinweis zu zwei dicken Bäumen gefunden, die am Pferdegrab, 2 km südwestlich von Beetzendorf, stehen sollen. Ich habe schon alles versucht, aber ich kann den Standort nicht Lokalisieren. Auch die Gemeinde kann nichts mit einem Pferdegrab anfangen. Aber weiter oben habe ich festgestellt, dass man nach fast allem suchen kann. Vielleicht gibt es auch eine Karte, wo Pferdegräber drinnen sind? Ich hatte nicht einmal gewusst, dass es Pferdegräber gibt. Also, kann jemand weiterhelfen? Danke und Grüße -- Rainer LippertMonumentale Eichen 13:22, 14. Aug. 2018 (CEST)

Ich vermute mal das die archäologische Grabungsstätte nicht als Pferdegrab eingetragen wird, sondern als Bronze-zeitliche Grabungsstätte oder ähnlich (Also nicht nach dem Fundgegenstand "Pferd" einsortiert werden, sondern nach Zeit- oder Kulturhistorischen Einteilungen). Also das du mal schlichtweg mal zuerst nach archäologischen Funkstätte suchen musst, und dann die aussortiert die nicht mit Pferdegräber in Zusammenhang stehen können. Du wirst dann eine hoffentlich überschaubare Zahl haben, die noch in Frage kommen.---Bobo11 (Diskussion) 13:35, 14. Aug. 2018 (CEST)
So habe ich es schon versucht, aber ohne Erfolg. -- Rainer LippertMonumentale Eichen 16:49, 14. Aug. 2018 (CEST)
Ich würde meine Suche mit Reitergrab oder Pferdeopfer ausweiten, denn die Pferde wurden ja beim Begräbnis ihres Reiters geopfert und mit begraben. Auch waren die Reitergräber überwiegend Teil einer üblichen (germanischen) Begräbnisstätte, welche vielleicht der Hotline von Beetzendorf eher bekannt ist. Ansonsten mal bei Archäologischen Landesverband von Sachsen Anhalt nachfragen.--2003:E8:33DA:E00:B45D:3250:B219:2045 17:53, 14. Aug. 2018 (CEST)
Hier steht, dass 1929 von Dr. Grimm (Paul Grimm?) im Zuge von Neubauarbeiten westlich des Bahnhofs eine eisenzeitliche Sidlung ausgegraben wurde. Darunter sei ein Grab gewesen, in dem ein Mann mit Pferd bestattet wurde. Evtl. ist ja das gemeint. --Salomis 12:13, 15. Aug. 2018 (CEST)
Vielen Dank für die Hinweise. Der Bahnhof liegt aber meine ich nicht 2 km südwestlich. -- Rainer LippertMonumentale Eichen 18:20, 16. Aug. 2018 (CEST)
Stimmt, tut er jetzt (bzw. 1994) natürlich nicht mehr. In der Gegend wird auch ständig irgendwas Neues ausgebuddelt. Wenn aber jemand weiss, wo dort ein Pferdegrab sein könnte, dann vermutlich die hier. --Salomis 21:35, 16. Aug. 2018 (CEST)

abgezügelt[Quelltext bearbeiten]

Was bedeutet das Wort »abgezügelt«? Es taucht in völlig verschiedenen Kontexten auf – aber weder im Duden noch in Wictionary. Und dessen Sinn lässt sich auch aus dem textlichen Kontext (für mich) nicht ableiten... --2.247.252.93 14:04, 14. Aug. 2018 (CEST)

Scheint mir kein deutsches Wort zu sein. Vielleicht weiß ein Schweizer oder Österreicher mehr. --Snevern 14:10, 14. Aug. 2018 (CEST)
Hm...keine Zügel = zügellos = ungezügelt?--Caramellus (Diskussion) 14:27, 14. Aug. 2018 (CEST)
Schweizer Hochdeutsch "zügeln" = umziehen (von einem Ort zum anderen), also abgezügelt vermutlich "weggezogen" (evtl. auch "abgezogen" im Sinne von "die Gebirgsjägereinheit wurde aus Zermatt abgezogen)? Jetzt bräuchten wir nur noch einen Schweizer ... -- 149.14.152.210 14:48, 14. Aug. 2018 (CEST)
Ich würde es als „klauen“ übersetzen. --= (Diskussion) 15:04, 14. Aug. 2018 (CEST)
Wiktionary Gruss --Nightflyer (Diskussion) 15:08, 14. Aug. 2018 (CEST)
Ich denke, die 149er-IP ist auf dem richtigen Weg. „Abzügeln“ ist kein „offizielles“ Schweizer Wort, hat keine klare Bedeutung. Aber eben: Gemeint ist meist, etwas von einem Ort, wo es hingehört, wegzu„zügeln“, an einen anderen Ort, wo es eben nicht hingehört. Also „stehlen“ oder näher auf ähnlicher Sprachebene und mit ähnlicher Vorstellung: „klauen“. --= (Diskussion) 15:21, 14. Aug. 2018 (CEST)
Auf Google findet es sich unter "abzügeln", und die Kontexte legen die Bedeutung "(illegal) beiseite schaffen" nahe, nicht bloß "stehlen". Weder mein Duden noch mein Wahrig verzeichnen es allerdings. Kommt als Intensivum oder Diminutiv vielleicht von "abziehen".--87.178.10.148 16:13, 14. Aug. 2018 (CEST)

Langlaufende Fernzüge[Quelltext bearbeiten]

Hallo, wie ich rausbekommen habe, gab es früher Züge mit einem langen Laufweg bspw. von Dortmund nach Athen, was ich mich frage wie lief die Grenzkontrolle in solchen Züge ab, wie war das mit dem Gepäck geregelt durfte man so viel mit nehmen wie man wollte?--Thilo 2018 (Diskussion) 14:17, 14. Aug. 2018 (CEST)

Als ich 1967 mit dem Zug von Köln nach Thessaloniki gefahren bin, kamen Zöllner durch den Zug. Gepäck konnte man so viel mitnehmen, wie man ins Abteil bekam. --Jossi (Diskussion) 14:36, 14. Aug. 2018 (CEST)
+1. Früher bin ich oft ins Ausland gefahren, und an der Grenze kamen immer Zollbeamte zum Kontrollieren in den Zug. Gepäckgrenzen kenne ich auch nicht aus eigener Erfahrung, aber es gab für sperrige Schrankkoffer und dergleichen einen Gepäckwagen, wenn ich mich recht entsinne. --Snevern 14:38, 14. Aug. 2018 (CEST)
Mal eine Frage ist es vorgekommen oder habt ihr es erlebt, dass gerade so im Bereich ab Jugoslawien versucht worden ist Beamte zu bestechen?--14:39, 14. Aug. 2018 (CEST)
Als Basis, Zollbeamte im Zug, die durchlaufen und einige oder alle Leute nach Pass bzw. Gepäck fragen. An Grenzen älteren Stils auch mal aussteigen und den Pass vorzeigen. An der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland wurden dann auch schon Verkleidungen aufgeschraubt und die Passagiere hinausgebeten. Für das Gepäck werden selten Volumengrenzen durchgesetzt (auch wenn diese auf dem Papier bestehen mögen, aber nicht wegen der Grenze), aber es gelten natürlich die Zollgrenzen für Waren, Alkohol usw., die genau wie an Autogrenzen stichprobenartig kontrolliert werden können. -- 149.14.152.210 15:06, 14. Aug. 2018 (CEST)
Kauf doch mal was Duftendes in einem Beutel in der Schweiz und fahre dann mit der Bahn nach Deutschland. Dann erlebst du „Zollbeamte im Zug“ und „Zollhunde im Zug“ aus nächster Nähe, wenn du Glück hast. Mittendrin statt nur dabei. (würdest nicht ins Gefängnis kommen, aber da es eine Straftat darstellen würde, bitte ich dich ausdrücklich, es nicht zu tun). Was ich damit sagen will: Zollbeamte im Zug kannst du heute noch jeden Tag zwischen Basel und Lörrach erleben.--Bluemel1 (Diskussion) 22:05, 14. Aug. 2018 (CEST)
+1 (zum zweiten Teil), ebenso ist die Grenzpolizei in den Zügen aktiv (vermutlich auch in Basel, ich habe es zwischen Feldkirch und Bludenz erlebt in einem Zug der aus Zürich kam). Die kontrolliert nicht jeden, sondern sucht sich stichprobenartig einzelne Reisende oder Reisegruppen heraus. --TheRunnerUp 09:36, 15. Aug. 2018 (CEST)

Stromtrassen[Quelltext bearbeiten]

Was spricht dagegen, Stromtrassen unter den Seitenstreifen von Bundesautobahnen zu verlegen? Das würde doch die Landschaft schonen sowie die langwierigen Verhandlungen mit Bodeneigentümern unnötig machen. Grüße, 95.90.224.42 14:43, 14. Aug. 2018 (CEST)

Unterirdische Trassen erhöhen den Kostenfaktor locker um das dreifache, außerdem gibt es keine Erfahrungswerte mit solchen Trassen das erhöht die Kosten weiter, wenn die im Süden die Trassen nicht haben wollen, sollen sie halt in Zukunft im dunkeln sitzen.--14:47, 14. Aug. 2018 (CEST)
siehe entsprechenden Abschnitt im passenden WP-Artikel --84.190.192.134 14:49, 14. Aug. 2018 (CEST)
Meine Frage zielt nicht so sehr auf die unterirdische Verlegung im Allgemeinen sondern auf die Verlegung unter den Seitenstreifen von Autobahnen. 2A02:8109:2C0:2510:5CEC:BBA6:AF49:3C03 15:06, 14. Aug. 2018 (CEST)
Mir fallen mehrere Aspekte ein:
  • Wanderbaustelle auf jeder Autobahn zur Einrichtung erforderlich, einmal zur Verlegung des Kabels selbst, dann zur Erstellung der erforderlichen Wartungsbauwerke (Zugangsschächte etc.).
  • Spezielle bauliche Schutzmaßnahmen an Autobahnbrücken erforderlich (Übergang von Unterboden- auf Unterbrückenverlegung) – möglicherweise gibt es bei stahlarmierten Brücken (also praktisch allen) auch elektromagnetische Probleme mit der Bausubstanz (reine Spekulation meinerseits). Außer man geht da mit dem Kabel durchs Tal.
  • Längere Wege, da Autobahnen keine direkten Verbindungen von Schalt-/Umspannwerken herstellen und meist in Kurven verlaufen (aus fahrpsychologischen Gründen, wirkt Ermüdung entgegen).
Grundsätzlich gilt bei allen langstreckigen Erdverkabelungen aber das um 14:47 Uhr Gesagte: Sie kosten im Vergleich zu Freileitungen ein Mehrfaches und verhalten sich elektrisch anders – und da es noch nicht viele Erfahrungswerte mit Höchstspannungs-Erdkabelnetzen auf lange Distanzen gibt, kannst du noch einen erheblichen Entwicklungs- und Erprobungsaufwand einrechnen. --Kreuzschnabel 15:38, 14. Aug. 2018 (CEST)
An sich spricht mehr dafür als dagegen, die Erdkabel an den Autobahn und Eisenbahntrassen zu verlegen. Das Hauptkriterium für die Verlegung der Stromtrasse ist aber der kürzeste Weg und der ist mit dem Verlauf der Autobahnen nicht (immer) gegeben. Die Leitungsverluste gehen dann doch in den Bereich des Unwirtschaftlichen. Auch ist der (militärische) Sicherheitsaspekt nicht zu verschweigen, solche konzentrierten Lebensadern sind mit einfacherem Aufwand zu zerstören, leichter und effektiver, als wenn sie disloziert sind.--2003:E8:33DA:E00:B45D:3250:B219:2045 16:23, 14. Aug. 2018 (CEST)
Interessant, dass dennoch angeblich "mehr dafür als dagegen" sprechen soll, Stromlinien an Autobahnen zu verlegen. Wir warten gespannt darauf, wie du deine eigene Argumentation demontierst... --2001:16B8:10CB:E300:DC3F:B514:FF6E:93C 17:29, 14. Aug. 2018 (CEST)
+1. Zusätzlich zu den üblichen, im Artikel aufgeführten Nachteilen von Höchstspannungserdkabeln kommt bei autobahnnaher Verlegung noch dazu, dass das Kabel erhöhten Vibrationsbelastungen ausgesetzt ist und dadurch schneller kaputtgeht. Außerdem könnte es, wie bereits erwähnt, in Tunneln und auf Brücken zu Problemen mit dem Mindestabstand kommen. --Rôtkæppchen₆₈ 18:10, 14. Aug. 2018 (CEST)
Naja, dann die Gefahr für Leute, die nach einer Panne da rumsteigen, bei Unfällen mit LKW durch die Leitplanke, die ganzen Unterbrechungen bei Ausfahrten und Kreuzen. Ich glaube, da spricht viel dagegen. --195.200.70.42 18:14, 14. Aug. 2018 (CEST)
Der TO wollte die Kabel unter den Seitenstreifen legen. Nicht mit Kabelbinder an die Leitplanke tackern :) --Kreuzschnabel 21:59, 14. Aug. 2018 (CEST)
In Zukunft werden die Leitungen ÜBER der Autobahn verlegt. http://www.fr.de/rhein-main/verkehr/a5-bau-des-e-highway-fuer-lkw-beginnt-a-1460590 --85.212.108.113 19:46, 14. Aug. 2018 (CEST)
Das sind aber keine Stromtrassen, von denen der TO schreibt. --Rôtkæppchen₆₈ 20:50, 14. Aug. 2018 (CEST)
Zurueck zur Ausgangsfrage: ich denke, der TO unterschaetzt den Aufwand einer Erdkabelverlegung. Das sind idR in ca. 2m Tiefe verlegte Ölkabel, die - technisch bedingt wg. der notwendigen Muffen - alle paar Hundert Meter einen Zugang erhalten muessen. Zusaetzlich ist derzeit an der Erdoberflaeche ein Schutzstreifen einzuhalten, in welchem "nichts tiefwurzelndes" angepflanzt werden und nichts ausser "zum Betrieb notwendiges" gebaut werden darf. Im Falle eines Schadens waere nicht nur die Energieversorgung sondern auch die Verkehrsverbindung beeintraechtigt. Zusaetzlich muessten sich dann Strassenbauamt und Energieversorger absprechen. Lnl sind die Auswirkungen der elektrischen und magnetischen Felder auf Versorgungsleitungen und Fahrzeuge mW derzeit nicht absehbar; man spricht ueber "Elektrosmog" bei Freileitungen, eine Hochenergieerdleitung unter dem Seitenstreifen ist mal gerade max. fuenf Meter von der Steuerungselektrik meines Porsche entfernt. Da wuerde ich mich als Energieversorger lieber einmal mit den Bodeneigentümern auseinandersetzen, dann habe ich einen Dienstbarkeitsvertrag und Ruhe ist. Meint -- Iwesb (Diskussion) 04:08, 15. Aug. 2018 (CEST)

@Kreuzschnabel: Erfahrungen mit sehr langen Höchstspannungskabeln gibt es schon, z.B. das Unterseekabel von NO nach D durch die Nordsee, aber hier wird technisch auf Gleichstrom gesetzt. Lange Wechselspannungskabel unterirdisch zu verlegen ist eigentlich grober Unfug. Irgendwann nimmt die Blindleistung durch die im Vergleich zu Freileitungen ungleich höheren kapazitive Reaktanz einen so hohen Anteil ein, dass die übertragbare Wirkleistung drastisch sinkt. Die Trassen sollen ja Strom transportieren, nicht sich selbst auslasten. Benutzerkennung: 43067 08:54, 15. Aug. 2018 (CEST)

Gegen Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung spricht aber, dass sich HGÜ eigentlich nur für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen eignet und nicht für vermaschte Netze wie die deutschen und europäischen Höchstspannungsnetze. SACOI bildet eine der wenigen Ausnahmen. --Rôtkæppchen₆₈ 09:29, 15. Aug. 2018 (CEST)
Bahntrassen würden sich dafür auch eignen - sogar besser, da die ja sowieso auch selbst mit Strom versorgt werden müssen. Chiron McAnndra (Diskussion) 16:21, 15. Aug. 2018 (CEST)
Also ganz so trivial ist das nicht, siehe Bahnstrom. Wenn Du die 380kV direkt an die Oberleitung legst, dann sind wir - allerdings nur kurzzeitig - wieder im Zeitalter der dampfenden/rauchenden Lokomotiven. -- Iwesb (Diskussion) 16:50, 15. Aug. 2018 (CEST)
Zum einen hatte ich nicht behauptet, dass es trivial ist, zum anderen hätte das dennoch durchaus Vorteile. Und solltest Du das jetzt angenommen haben: ich meinte NICHT, dass man den Stfrom durch die Oberleitungen schicken sollte, sondern im Boden neben der Bahntrasse (bzw zwischen den Gleisen, da ja die meisten Verbindungen inzwischen doppelt begleist sind). Man könnte aber an trategischen Punkten Umspannstationen aufstellen, von wo aus der Strom weiter verteilt wird - und eben AUCH zur Oberleitung der Bahn. Das hätte den Vorteil, dass diese auch dann fahren kann, wenn ein Abschnitt vorher die Leitung unterbrochen ist. Chiron McAnndra (Diskussion) 17:02, 15. Aug. 2018 (CEST)
So wie Du Dir das vorstellst, funktioniert das nicht. Du brauchst einen Sicherheitsabstand, der deutlich größer als die Hälfte des Zwischenraums zwischen den Gleisen einer zweigleisigen Strecke ist. Die Oberleitungsmasten sind zu niedrig und taugen nicht für eine Höchstspannungsleitung. Die Strommasten neben dem Gleis sind meist für 110 kV ausgelegt, allerdings einphasig (gelöschtes Einphasen-Dreileiternetz) und mit 16,7 Hertz. --Rôtkæppchen₆₈ 17:12, 15. Aug. 2018 (CEST)
Yup. zwischen den Gleisen. Ich glaube, euch ist nicht so ganz klar, wie sowas in der Realitaet aussieht. Und bitte nicht vergessen: im Schadensfalle muss man da auch wieder ran. -- Iwesb (Diskussion) 17:17, 15. Aug. 2018 (CEST)
Danke für den Link. Die 10 bis 15 Meter Trassenbreite sind sehr aussagekräftig. Das passt nicht neben einen bestehenden Verkehrsweg, ohne das Nachbargrundstück anzuknabbern. Die Regelquerschnitte der Richtlinien für die Anlage von Autobahnen bieten auch nirgends diesen Platz. --Rôtkæppchen₆₈ 18:08, 15. Aug. 2018 (CEST)

Lebensdauer eines Desktop-Computers[Quelltext bearbeiten]

Wie lange hält ein Desktop-Computer im Durchschnitt? --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 17:24, 14. Aug. 2018 (CEST)

Kommt ganz drauf an. Abschreiben kann man ihn auf 3 Jahre. --2001:16B8:10CB:E300:DC3F:B514:FF6E:93C 17:30, 14. Aug. 2018 (CEST)
(BK) Das hängt davon ab wie heiß er wird. --FriedhelmW (Diskussion) 17:34, 14. Aug. 2018 (CEST)
Bei einer Nutzung von acht Stunden am Tag ist die Lebensdauer fünf bis zehn Jahre. --Rôtkæppchen₆₈ 17:56, 14. Aug. 2018 (CEST)
@Rotkäppchen - nach Deiner Logik muss bei zunehmender Gebrauchsdauer die Lebensdauer zunehmen - ich lasse meinen Rechner 24h/d laufen und fahre ihn nur zu Updatezwecken manchmal kurzzeitig runter. Aktiv genutzt wird er meist länger als 8h äglich. Er ist jetzt fast genau 10 Jahre alt und ich sehe keinerlei Anzeichen dafür, dass er demnächst ausfallen wird.
@Informationswiedergutmachung - Wie lange ein Computer hält hängt von mehreren Faktoren ab; u.a. auch davon, wo er steht und ob er Staub ansammeln kann, wie oft er gereinigt wird und wie sachgerecht man damit umgeht. Einer der primären Faktoren sind bewegliche Teile - allen voran die Lüfter (und hier hat Rotkäppchen im Grunde recht). Wie bei allen technischen Geräten erhöht die (mehr oder minder regelmäßige) Wartung die Lebenszeit beträchtlich. Der Austausch eines Lüfters sollte nach 5-6 Jahren in jedem Fall in Betracht gezogen werden. Denn sollte der mal ausfallen, dann können die dadurch zu kühlenden Bauteile sehr schnell den Hitzetod erleiden. Aber auch die Reinigung kann dem bereits vorbeugen. An Lüftern sammelt sich nach einer Weile Staub an - dieser kann nach einiger Zeit den Rotationsvorgang beeinträchtigen und den Lüfter entweder zu einem unrunden Lauf zwingen, oder ihn einfach abbremsen. Die Kühlwirkung leidet darunter und irgendwann wird er auch ganz ausfallen. Alledings hängt die Frage auch davon ab, was Du unter "Laufen" verstehst und was Du mit "Desktop-Computer" meinst. Mein ältester PC ist zwr schon 10 Jahre alt, aber das bedeutet nicht, dass er heute im gleichen Zustand läuft wie vor 10 Jahren. In der Zwischenzeit wurden Festplatten gewechselt und auch das Betriebssystem ist nicht mehr das gleiche wie zu Anfang; zwischendurch wurde auch mal RAM getauscht (war zu wenig). Das ursprüngliche System wird vom Hersteller nicht mehr unterstützt - manche würde auch das bereits als "läuft nicht mehr" bezeichnen. Chiron McAnndra (Diskussion) 16:17, 15. Aug. 2018 (CEST)
Die von Dir genannten Wartungsarbeiten rechnen sich nur, wenn die Arbeitszeit gratis ist. Ansonsten ist der Arbeitslohn für das Auswechseln eines ausgelaufenen Lüfters oder Netzteils mit Elkopest oft teurer als der Restwert der Kiste. --Rôtkæppchen₆₈ 16:38, 15. Aug. 2018 (CEST)
Stimmt - da ich das immer selbst mache, denke ich natürlich nie an die Arbeitszeit. Allerdings hat heutzutage fast jeder irgendwen in seinem täglichen Umfeld, der einem solche einfachen Arbeitsschritte so vorführen kann, dass jeder, der es schafft, eine Schraube in eine Mutter einzudrehen, auch das selbsttätig hinbekommt. Natürlich gehört ein gewisser Wille dazu - und ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten technisch wenig interessierten lieber nach ein paar Jahren einen neuen PC kaufen, als dass sie mal eben eine halbe Stunde Arbeit investieren, um die Lebenszeit für mehrere Jahre zu verlängern. Mit Netzteilen hast Du sicher Recht - die zu reparieren lernt man nicht mal eben so nebenher und das würde auch um einges länger dauern - und selbst der Einbau ist nicht mehr ganz so trivial wie ein Prozessor- oder ein Gehäuselüfter. Aber die gehen auch deutlich seltener kaputt, wenn man nicht am falschen Ende gespart hat (Das Netzteil meines 10 Jahre alten Rehners ist sogar sicher mehr als 14 Jahre alt, musste noch nie repariert werden und funktioniert bestens). Ein gutes Netzteil ist für mich das am wenigsten heikle bewegliche Teil im Rechner - und es ist dann, wenn der Rechner kaputt gegangen ist, meist das brauchbarste Teil der Kiste - und somit der mit der höchsten Wahrscheinlichkeit, dass es einen Wert besitzt. Ich puste es etwa alle 3 Jahre mal mit Druckluft durch - das reicht völlig. Chiron McAnndra (Diskussion) 17:18, 15. Aug. 2018 (CEST)
Grundsätzlich gilt, der Startprozess wirkt sich besonders negativ auf die Lebensdauer eines PCs aus, weil hier immer erst alle Geräte in Betrieb genommen werden müssen und das eine häufige Ausfallquelle ist. Insofern ist ein 24/7-Betrieb am förderlichsten für die Lebensdauer eines PCs (ist auch wissenschaftlich bewiesen).
Ich hatte selbst mal einen Boliden von 2004, der bis 2015 durchgehalten ist. Ich würde sagen, bei heutigen PCs stirbt zuerst die Festplatte vor allen anderen beweglichen Teilen. Ich hatte damals eine Seagate-Festplatte aus 2001, die lief auch 2015 noch top. Die Maxtor-Festplatte aus 2004 hat hingegen relativ schnell das Zeitliche gesegnet.
Gute Kühlung ist natürlich wie bei allen elektronischen Bauteilen das A und O. Alles ab ca. 45-50 Grad ist schon für den PC schädlich. -- 95.208.58.190 12:54, 16. Aug. 2018 (CEST)

Erklärung des Namens Gnaptor[Quelltext bearbeiten]

Gnaptor ist der Name einer Käfergattung. Diese Namen, soweit sie in der E. Reitters Fauna Germanica vorkommen, werden von Schenkling erklärt. Es gibt 2 Auflagen dieses Nomenclator coleopterologicus. In der älteren Auflage steht sinngemäß:
Gnaptor von altgriechisch Gnaptor, Walker
In der zweiten Auflage wird bei den Erklärungen auch die griechische Schreibweise verwendet. Von dieser Auflage habe ich ein pdf, aber es fehlen leider die Seiten 53-56, genau die, auf denen Gnaptor erklärt wird. Meine Versuche mit altgriechischen Lexika für Gnaptor waren erfolglos, meine Suche nach Walker in deutschen Lexika führt nur zu Textilarbeiter, der den Stoff walkt - ich sehe keinen Bezug zu dem Käfer. Kann jemand weiter helfen? Danke --SigaDiskussionKeller 20:30, 14. Aug. 2018 (CEST)

Griechisch gnaptein, häufiger knaptein heißt walken. Gnaptor wäre dann ein griechisch-lateinisches Hybrid, in der Tat mit der Bedeutung Tuchwalker. Was und wie der Käfer walkt, weiß ich leider nicht. Bei dem Käfer, der Walker (Käfer) heißt, soll sich der Name laut WP auf das typische Geräusch beziehen. Grüße Dumbox (Diskussion) 20:46, 14. Aug. 2018 (CEST)
gnaptein = γναπτ... oder κναπτ...? Gnaptor spinimanus front tarsus.JPG
Ja; traditionell im Lexikon unter der 1. Sg. κνάπτω. Grüße Dumbox (Diskussion) 21:01, 14. Aug. 2018 (CEST)
Der Käfer hat eine sehr ungewöhnliche Verlängerung der Vorderschiene, eventuell Walkerstange. --SigaDiskussionKeller 21:05, 14. Aug. 2018 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. SigaDiskussionKeller 20:55, 15. Aug. 2018 (CEST)

Buchtitel gesucht, nur Inhalt bekannt[Quelltext bearbeiten]

Hallo! Vor zig Jahren habe ich ein Buch gelesen, das ich jetzt suche. Kenne den Total nicht und auch an den Autor kann ich mich nicht erinnern. Es geht um Schwestern, die eine hat einen Wunsch und auch Wünsche für die anderen. Es gibt dann eine Ausstellung (afrikanisch oder südamerikanische oder...). In einem bestimmten "Zelt" äußert eine Schwester ihren Wunsch. Dann kommt der Satz "Pass auf was du dir wünscht, denn es könnte in Erfüllung gehen", zum Tragen. Der einen Schwester wünscht sie, dass sie abnimmt und das passiert dann ohne Diät. Doch alles hat negative Folgen. Kennt jemand ein solches Buch? Danke für Vorschläge.

--188.210.62.40 21:54, 14. Aug. 2018 (CEST)

Das klingt nach einem der unzähligen ripp offs von Die Affenpfote, was die Suche nicht erleichtert. Geoz (Diskussion) 22:53, 14. Aug. 2018 (CEST)

Höchstgeschwindigkeit Pedelec[Quelltext bearbeiten]

Ich frage mich wie schnell ein Pedelec (nicht S-!) in Deutschland fahren darf. Offensichtlich muss sich an die örtlichen Höchstgeschwindigkeiten gehalten werden, also Innerorts 50, in der 30er Zone 30, auf der Spielstraße Schritt usw.

Google erzählt mir immer etwas von 25 km/h. Nach Lektüre des Artikels Pedelec bin ich mir aber recht sicher dass schnelleres fahren nicht verboten ist, solange der Motor dabei nichts leistet.

1) Sehe ich das richtig? 2) Gibt es bei Pedelecs (oder Fahrrädern) eine bauarbedingte Höchstgeschwindigkeit? 3) Darf diese mit Muskelkraft überschritten werden?

--2A0A:A540:BC4C:0:30CA:E7A7:6E98:81CE 22:29, 14. Aug. 2018 (CEST)

Ein Pedelec wir bis 25 km/h durch einen Elektromotor unterstützt. Das ist alles was mit 25 zu tun hat. Wenn Du sportlich genug bist, kannst Du innerorts gerne mit 50 km/h fahren. Und in einer 30er Zone 30 und in einer Spielstraße Schrittgeschwindigkeit. So wie alle anderen Fahrzeuge auch. --Elrond (Diskussion) 22:37, 14. Aug. 2018 (CEST)
Die 50 km/h innerorts (§3 Abs. 3 Nr. 1 StVO) gelten nur fur Kfz, nicht für Fahrräder. Die 30 der 30er-Zone und die durch Zeichen 274 Zeichen 274-60 - Zulässige Höchstgeschwindigkeit, StVO 2017.svg gebotenen Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten auch für Fahrräder. --Rôtkæppchen₆₈ 22:45, 14. Aug. 2018 (CEST)
<quetsch>Wie soll ein Fahrradfahrer die Geschwindigkeitsbegrenzung denn einhalten, wenn er kein Geschwindigkeitsmessgerät (a ka Tacho) hat? Meines Wissens besteht keine Pflicht, an einem Fahrrad ein Tempomessgerät anzuschließen. --79.208.146.6 14:33, 16. Aug. 2018 (CEST)
§ 41 Abs. 1 StVO, Rnrn. 49 und 50 der Anlage 2 zur StVO und § 49 Abs. 3 Nr. 4 StVO schreiben nichts dazu. § 57 StVZO bezieht sich auf Kraftfahrzeuge, nicht auf Fahrräder. --Rôtkæppchen₆₈ 14:51, 16. Aug. 2018 (CEST)
Dann muss ich jetzt nur noch ein Rennrad-Pedelec mit Akku ohne Gewicht finden, dann bin ich innerorts nur auf c0 begrenzt.
§3 Abs. 1 Satz 1 StVO ist aber auch bei Fahrt mit c0 zu beachten. Und what-if.xkcd.com/1. --Rôtkæppchen₆₈ 23:13, 14. Aug. 2018 (CEST)
Ich fürchte, ich habe den Mößbauer-Effekt nicht so richtig verstanden: Wenn etwas Kleines - ein Proton oder so - mit einem sich bewegenden Kristall kollidiert, dann müßte es wegen des Massenunterschieds auf ziemlich hohe Geschwindigkeiten beschleunigt werden können, jedenfalls, wenn es mit dem Kristall als Ganzes wechselwirken könnte. --77.186.145.161 16:34, 16. Aug. 2018 (CEST)
Das ist zwar erstaunlicherweise so, aber ich denke das liegt daran, dass die StVO prinzipiell Schrott ist und nicht gut durchdacht ist. Z.b. steht auch nicht klar drin, ob Gehwegparken verboten ist (für Fahrräder natürlich). --85.212.233.186 08:26, 15. Aug. 2018 (CEST)

15. August 2018[Quelltext bearbeiten]

Can you identify this possibly German movie?[Quelltext bearbeiten]

Date: 2000 - 2006.

I'm trying to identify a movie, that could be a German movie. It's probably a romantic-comedy. A group of students (high school or something else) are on a field trip or in a summer camp. A guy exposes a girl for wearing breast enlargement bras and later this girl takes pictures of the guy's genitals while he's passed out and posts the pictures somewhere at school for everybody to see, he has eye tattoos either on his penis or at the sides of it. At the end, for some reason he voluntarily gets naked on a stage, in front of many people. Despite their actions the boy and the girl are in love with each other by the end. The girl had short, black hair. It aired on a Hungarian tv-channel, with Hungarian dubbing. It's not American Pie Presents: Band Camp.

I'm also interested in suggestions about other websites where I can pose this question to a German audience. --Languagesare (Diskussion) 08:12, 15. Aug. 2018 (CEST)

Perhaps Klassenfahrt – Geknutscht wird immer? --HHill (Diskussion) 09:13, 15. Aug. 2018 (CEST)
This seems to be a direct hit. IMDB link. Benutzerkennung: 43067 09:24, 15. Aug. 2018 (CEST)
Thank you very much, this is definitely the one! Languagesare (Diskussion) 10:31, 15. Aug. 2018 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Rôtkæppchen₆₈ 10:43, 15. Aug. 2018 (CEST)

Trinkgeld[Quelltext bearbeiten]

Hallo zusammen, hätte mal eine Frage zum Thema Trinkgeld. Letztes Wochenende saß ich mit Kollegen in einem Biergarten, wir wollten zusammen zahlen. Den aufgerundeten Betrag, also inklusive Trinkgeld, konnte die Bedienung nicht passend herausgeben. Die Kellnerin fragte uns ob wir es vielleicht passend hätten. Hatten wir. Nun die Frage, hätten wir ihr den Betrag nun ohne Trinkgeld passend gegeben, hätte sie auf das Trinkgeld bestehen können wegen vorheriger mündlicher Absprache, oder wäre es ihr Pech da sie nicht passend herausgeben konnte? Fragt -- 82.144.58.169 08:25, 15. Aug. 2018 (CEST)

Ich bin kein Jurist und habe von der rechtlichen Situation keine besondere Ahnung, deshalb hier nur mal eine wilde These:
Es könnte sich beim Trinkgeld um eine „renumeratorische Schenkung“ handeln. Die Ankündigung des Trinkgelds stellt ein Schenkungsversprechen dar – jedoch ist das Formerfordernis (notarielle Beurkundung) nicht erfüllt und wird eben auch nicht durch die Übereignung des Trinkgelds geheilt. Damit wäre das Schenkungsversprechen in meinen Augen unwirksam und die Bedienung hätte auch keine Rechtsgrundlage, um dieses einzufordern. --77.87.228.67 08:57, 15. Aug. 2018 (CEST)
Irgendwie hast du aber das Zeug zu einem Juristen, alles so zu verkomplizieren und zu verdrehen, dass es keiner mehr versteht. Ideal als Strafverteidiger.--80.135.90.115 11:07, 15. Aug. 2018 (CEST)
Da ein Trinkgeld eine freiwillige Leistung ist, auf die kein Anspruch besteht, kann der Gast ein zunächst in Aussicht gestelltes Trinkgeld auch wieder ganz oder teilweise zurücknehmen, solange die Zahlung nicht vollständig abgeschlossen ist. Es kann ja vielerlei Gründe geben, das noch tun zu wollen − wie hier der Wunsch der Kellnerin nach passender Zahlung (der natürlich auch vorgeschoben sein kann mit dem Kalkül, dass die meisten Gäste dann lieber nochmals aufrunden, als das Trinkgeld wieder zu streichen), die eigenen Barmittel, die Frage ob der Betrag trotz Kartenzahlung auf der Rechnung ausgewiesen werden kann u.v.m. --Mangomix 🍸 09:36, 15. Aug. 2018 (CEST)
Das ist ein typisches Beispiel dafür, dass viele Vorgänge des täglichen Lebens schlicht nicht justiziabel sind. Praktizierende Juristen (Anwälte, Richter) würden sich über so was von sich aus nie Gedanken machen - höchstens in Aufsätzen in juristischen Fachzeitungen, um theoretische Gedankenspiele zu treiben.
Vermutlich ist es aber tatsächlich so, wie die IP 77.87.228.67 es oben dargestellt hat. Und dann kommt es darauf an, ob die Frage nach dem passenden Bargeld aufkam, bevor oder nachdem die Kellnerin das Geld schon bekommen hat. Haben die Gäste es ihr noch nicht gegeben, hat sie keinen Anspruch darauf - nur weil es vorher angekündigt wurde, ist es noch nicht ihres. Hat sie den Schein dagegen schon und kann nur nicht herausgeben, muss sie dieses Unvermögen der Gäste, passend zu zahlen, nicht durch Herausgabe ihres bereits vereinnahmten Trinkgelds ausgleichen. --Snevern 11:37, 15. Aug. 2018 (CEST)
Stellt nicht das Kramen nach passendem Geld einen zusätzlichen Aufwand dar, den der Gast eh als Minderung der Servicequalität betrachten und somit begründet weniger Trinkgeld geben kann? Denn im Grunde ist Trinkgeld ja keine Schenkung aus sich heraus, sondern die nicht fest vereinbarte Belohnung einer Leistung. Chiron McAnndra (Diskussion) 15:57, 15. Aug. 2018 (CEST)
Da geht man in den Biergarten mit 57,50 € und hat dann tatsächlich 7,50 € zu zahlen. Was macht man? Man sagt "acht" und gibt den 50-Euro-Schein. Jetzt kommt die Frage "Haben Sie es kleiner?" Wie soll man denn da anders reagieren als die 7,50 auf den Tisch zu zählen? Da hat die Bedienung genau zwei Möglichkeiten - akzeptieren oder kurz noch einmal überlegen, wie sie doch noch schnell an 42,00 € Wechselgeld kommt. Das kann doch kein Diebstahl (oder vergleichbares) sein, wenn man sie vor die Wahl stellt, das ist höchstens unverschämt, auch wenn es nett gemeint ist. --MannMaus (Diskussion) 18:39, 15. Aug. 2018 (CEST)
Wie gesagt - nicht alles ist justiziabel. "Unverschämt", "nett" und "noch einmal überlegen" sind die Zauberworte, und die sind allesamt völlig unjuristisch.
Man kann natürlich auch kreativ sein und einfach 2 Millionen Dollar Trinkgeld geben... --Snevern 19:26, 15. Aug. 2018 (CEST)
Das ist doch ganz einfach: ihr habt ihr ein Trinkgeld versprochen und das Geld auf den Tisch gelegt. Sie hätte es nehmen können. Statt dessen hat sie es aber ausgeschlagen und lieber den genauen Betrag genommen, weil sie besser rausgeben konnte. --85.212.233.186 22:35, 15. Aug. 2018 (CEST)

USB-Sticks im Smart-TV werden sehr heiß[Quelltext bearbeiten]

Meine USB-Sticks lasse ich oft wochenlang im TV-Gerät stecken, werden benutzt für Time-Shift und für Aufnahme/Wiedergabe. Dabei werden sie sehr heiß. Schadet das denen? Danke.

--188.96.137.226 13:05, 15. Aug. 2018 (CEST)

Ja. ELektronik mag grundsätzlich keine Hitze. Benutz die Dinger nicht für wichtige Daten. Realwackel (Diskussion) 13:20, 15. Aug. 2018 (CEST)
Ja. NAND-Flash-Zellen degradieren bei Hitzeeinwirkung. Das heißt, sie bekommen mit der Zeit Schreib- und Leseprobleme, was zu Datenverlust führen kann. --Rôtkæppchen₆₈ 15:27, 15. Aug. 2018 (CEST)
Einfach ein kurzes USB-Verlängerungskabel zwischenstecken könnte helfen. --Rudolph Buch (Diskussion) 15:50, 15. Aug. 2018 (CEST)
Eher nicht. Timeshift ist eine dauernde Schreibbelastung für den USB-Stick. Dadurch wird er warm. Abhilfe wäre eine USB-Festplatte. --Rôtkæppchen₆₈ 16:30, 15. Aug. 2018 (CEST)

Einfache Audio-Bearbeitung[Quelltext bearbeiten]

Kennt jemand ein kostenloses Programm, mit dem sich auf einfache Art und Weise mp3-Dateien zu einer einzigen mp3-Datei zusammenfügen lassen? Schneiden nicht nötig, einfach die eine an die andere dranhängen usw. Danke für eure Antworten.

--188.96.137.226 13:09, 15. Aug. 2018 (CEST)

An einigen Stellen (siehe Diskussion in https://www.heise.de/download/product/merge-mp3-87970) wird Merge MP3 (https://www.shchuka.com/software/mergemp3/index.html#download) als wirklich "freies" Windows-Programm empfohlen, nicht zu verwechseln mit einem gleichnamigen, stark eingeschränkten Programm. --Joschi71 (Diskussion) 13:24, 15. Aug. 2018 (CEST)
Einfach Dranhängen geht mit cat (Unix). 91.54.37.66 13:26, 15. Aug. 2018 (CEST)
Oder mit ffmpeg:
ffmpeg -i "concat:Erstes Lied.mp3|Zweites Lied.mp3|Drittes Lied.mp3" -c copy "Alle hintereinander.mp3"
Merke: ffmpeg kann alles, was mit Audio oder Video zu tun hat :) --Kreuzschnabel 14:08, 15. Aug. 2018 (CEST)
Ist das wie bei mp4-Dateien, dass bei diesem Vorgehen innerhalb der Ergebnisdatei "defekte" weil nicht fortlaufende Zeitstempel erzeugt werden? Die haben mir nämlich schon bei so manchem Wiedergabeversuch Kopfzerbrechen bereitet. --2001:16B8:1056:4F00:C90:D8BE:3828:47CC 18:42, 15. Aug. 2018 (CEST)
Die beschriebene Vorgehensweise mit ffmpeg erzeugt bei mir ein einwandfreies, kontinuierlich spielendes mp3 mit korrekten Zeitstempeln. (Mir wäre auch neu, dass ffmpeg bei mp4-Dateien da Murks macht, hast du mal ein Beispiel?) ffmpeg ist ein Multimedia-Spezialist, der haut nicht nur einfach stupide Bytes hintereinander, sondern weiß, was er tut. Damit schneide ich TV-Mitschnitte zusammen und rechne sie klein, die Qualität kann sich mit jeder Profi-Software messen (kein Wunder, die nutzen das nämlich auch). Gibt’s für Linux, OS X und Windows. --Kreuzschnabel 21:45, 15. Aug. 2018 (CEST)
Also für's schnödes aneinanderfügen braucht man keine Spezialprogramme, für Unix wurde es schon gesagt, für linux wird es ähnlich sein, unter Windows heisst der Kommandozeilenbefehl join. Bezüglich der kaputten mp4s, da nimmt man dann das Spezialprogramm - VLC hat bei sowas bei mir noch nie Mucken gemacht. --217.254.186.126 20:38, 15. Aug. 2018 (CEST)
Also, also: Eine mp3-Datei enthält ja in der Regel nicht nur den blanken Audiostream, sondern auch Metadaten. Mehrere mp3-Dateien mit cat oder join zusammen zu pappen dürfte nicht zum Erfolg führen. Das Programm sollte schon das Dateiformat kennen. --2003:8E:6B6A:3600:B096:B290:4E9A:55C2 08:25, 16. Aug. 2018 (CEST)
Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: ffmpeg macht das perfekt, mit Kenntnis des Dateiformates und ohne erneutes Kodieren (freilich müssen dafür die Ausgangsdateien gleiche Parameter haben). Die Titel eines Albums sind hierzurechner in zwei Sekunden zu einem langen mp3 miteinander verheiratet, das sich perfekt abspielen lässt. --Kreuzschnabel 08:59, 16. Aug. 2018 (CEST)

Starterbatterie bei Fahrzeugen, die selten gefahren werden[Quelltext bearbeiten]

Wenn in einem Fahrzeug werkseitig eine 88ah-Batterie eingebaut ist, das Fahrzeug aber nur einmal im Monat über eine Strecke von etwa 50km bewegt wird, ist es dann bei einer Neuanschaffung ratsam, eine Batterie mit einer geringeren Kapazität zu nehmen? Das behauptet ein Bekannter, weil er meint, dass die relativ große Batterie bei den seltenen Fahrten sonst nie voll aufgeladen wird. --2003:76:F7D:47B8:B8FE:5051:2F0A:1253 13:16, 15. Aug. 2018 (CEST)

Lötzinn. Zum Aufladen müssen doch nicht die ganzen 88 Ah rein, sondern immer nur das, was zwischenzeitlich entnommen wurde, und das hängt doch nicht von der Batteriekapazität ab. Ein anderer Aspekt ist wichtiger: Die Batteriekapazität wird generell nach dem Leistungsbedarf des Anlassers bemessen. Wichtig ist nicht nur die darin gespeicherte Ladung, sondern auch der lieferbare Höchststrom. Mit einer kleineren Batterie könntest du im Winter Startprobleme bekommen – Energie ist zwar genug da, aber sie kommt zu langsam aus dem Akku raus. --Kreuzschnabel 14:01, 15. Aug. 2018 (CEST)
Nur ein mal im Monat, und dann nur 50 km? Ich will jetzt mal nicht diskutieren, ob das sinnvoll ist - es mag ja Gründe für so eine Konstellation geben. Aber dann würde ich mir rechtzeitig vor dem Wintereinbruch ein Ladegerät besorgen und/oder die Batterie ins Haus holen, sonst bekommst du auch mit einer 88-Ah-Batterie Probleme. --Snevern 14:11, 15. Aug. 2018 (CEST)
Unterstellen wir mal, dass eine Miet-Option dabei durchkalkuliert wurde und selbst bei Aushandeln eines individuellen Vertrages mit dem Vermieter immer noch teurer wäre als die Anschaffung eines Neufahrzeuges für 3 Mm auf 60 Fahrten in 5 Jahren, das man danach noch für vielleicht 15 Prozent des Neupreises wieder losbekommt. In der Zeit muss die Kiste öfter zur Inspektion als zur Tanke :) --Kreuzschnabel 14:17, 15. Aug. 2018 (CEST)

…ob es von der großen 88AH-Batterie vielleicht auch eine kleinere 18AH-Variante gibt? —[ˈjøːˌmaˑ] 14:37, 15. Aug. 2018 (CEST)

Es geht nicht um ein Alltagsfahrzeug, sondern um einen Oldtimer, der nicht für den Alltagsbetrieb genutzt wird ;)
Und JøMa, ich weiß jetzt nicht, was Du für ein Problem hast, aber damit Du mitreden kannst ohne Schwachsinn von Dir geben zu müssen gebe ich Dir mal einen Link, damit Du siehst, um was es geht: [6]. --2003:76:F7D:47B8:B8FE:5051:2F0A:1253 15:01, 15. Aug. 2018 (CEST)
Mäßige Deinen Ton. Ich bin selbst Oldtimer-Fahrer und kann Dir nur raten, Dich insgesamt anders dafür auszustatten als für ein normales Auto. Kleine Batterie ist Quark; eher im Alltag gar keine Batterie drin, sondern (wie schon oben geschrieben) eine Möglichkeit, die Ladung zu erhalten oder bereitzustellen. Viel herumstehende Autos (und dazu zählt 50 km pro Monat) entwickeln noch etliche weitere Probleme, da ist die Batterie das geringste. Zur Kombination von 88 und AH muss ich hoffentlich nichts erläutern; dass es diese Grüße gibt, ist mir wohlbekannt. Howgh. —[ˈjøːˌmaˑ] 15:10, 15. Aug. 2018 (CEST)
Dann frage ich mich, wieso Du mit der Nazischeiße kommst, wenn Dir diese Größe bekannt ist. Würde einem normal tickenden Menschen nicht unbedingt einfallen. Aber ich sehe schon, dass es wohl besser ist, wenn ich mich woanders umhöre. Da treffe ich sicher auf kompetente Menschen mit Ahnung die nicht nur schwafeln wollen oder am Thema vorbeiseiern. --93.221.21.107 15:18, 15. Aug. 2018 (CEST)
Vielleicht hilft es ja, wenn man die Amperstunden korrekt mit "Ah" abkürzt. --Digamma (Diskussion) 16:00, 15. Aug. 2018 (CEST)
Oder einfach die SI-Einheit Coulomb verwenden: 316800-Coulomb-Akku. --Rôtkæppchen₆₈ 16:14, 15. Aug. 2018 (CEST)
Entschuldige bitte vielmals, dass ich mir Gedanken um deine Frage gemacht habe. Es wird bestimmt nicht wieder vorkommen, versprochen. Jetzt habe ich’s ja schriftlich, dass ich weder kompetent bin noch Ahnung habe und nur schwafeln will. Mannmannmann, manche Leute haben eine Kinderstube, nicht zu fassen … --Kreuzschnabel 16:39, 15. Aug. 2018 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. 93.221.21.107 15:18, 15. Aug. 2018 (CEST)

Luftbild bei Vaterstetten[Quelltext bearbeiten]

Hi, auf GoogleMaps findet sich bei 48°07'09.9"N 11°46'15.9"E neben der Reitsportanlage in der Satellitenansicht eine Struktur im Boden, die wie eine Rennbahn oder etwas derartiges ausschaut. Ähnliches findet man bei Luftbildaufnahmen, die archöologisch ausgewertet werden. Nun denke ich nicht, dass es sich hier um ein altes Gebäude handelt, sondern gehe eher davon aus, dass es sich um das Ergebnis von Reitaktivitäten handelt. Ich bin jedoch verwundert, dass sich solche Spuren auf dem Luftbild erkennen lassen - bisher dachte ich, dass sich so nur alte Strukturen zeigen, die sich über längere Zeit im Boden befinden und daher dessen Zusammensetzung Struktur beeinflussen. Oder gibt es eine andere Erklärung für das Bild? Chiron McAnndra (Diskussion) 15:48, 15. Aug. 2018 (CEST)

Mit Google Earth Pro (mittlerweile kostenlos) sieht man auf dem Luftbild von 2001 die Bahn in voller Pracht. Zwischen 1. Mai 2001 und 8. April 2009 wurde sie beseitigt. --Rôtkæppchen₆₈ 16:18, 15. Aug. 2018 (CEST)
Falls Du weitere Fragen hast, richtest Du diese direkt an die Reitsportanlage Vaterstetten. --Rôtkæppchen₆₈ 16:26, 15. Aug. 2018 (CEST) Die Website ist seit Jahren ungepflegt. --Rôtkæppchen₆₈ 16:28, 15. Aug. 2018 (CEST)

Hilfe bei Entzifferung eines Namens[Quelltext bearbeiten]

Auszug aus dem Sterberegister. Nur temporär Hochgeladen zur Nutzung in der Auskunft.

Hallo. Ich habe Probleme beim lesen eines Namens in einem Sterberegister. „Johanne Marie Friederike geborene ?????, beide verstorben in Biere. Kann das jemand den Mädchennamen entziffern“? --Paramecium (Diskussion) 16:41, 15. Aug. 2018 (CEST)

Machleb?--Caramellus (Diskussion) 16:54, 15. Aug. 2018 (CEST)

Ich lese Hachleb - wobei das H ohne Vergleichsbuchstaben mit Vorsicht zu genießen ist. --enihcsamrob (Diskussion) 16:55, 15. Aug. 2018 (CEST)
Ich hätte am ehesten auf Machleb getippt, oder auch auf Nachleb. --ObersterGenosse (Diskussion) 17:12, 15. Aug. 2018 (CEST)
Interessant ist der Wechsel der Schrift. Wird damit eine Fremdsprache angezeigt? Normalerweise lassen sich Buchstaben durch Vergleiche mit bekannten Buchstaben im selben Buch identifizieren. Der Name Machleb hat den Vorteil, dass er tatsächlich existiert. Ein N kann es fast nicht sein, der Mittelstrich geht ja in die Gegenrichtung. --= (Diskussion) 17:20, 15. Aug. 2018 (CEST)

Zwischen H,M und N schwanke ich ebenfalls. Ein großes H als Vergleichsbuchstaben gibt es in dem Dokument nicht. Ein großes N sieht im Wort November an anderer Stelle anders aus (ähnlich dem M in Marie). Allerdings wechselt der Schreiber wie erwähnt innerhalb des Dokumentes die Schreibvarianten bei Nachnamen und Ortsnamen.--Paramecium (Diskussion) 17:31, 15. Aug. 2018 (CEST)

Ja, das N von „November“, das wie das M bei „Marie“ aussieht, kannst du nicht zum Vergleich heranziehen, denn das ist eindeutig in deutscher Kurrentschrift. Es sind hier klar zwei Schriften zu unterscheiden. Such einfach in den Wörtern in lateinischer Schreibschrift. --= (Diskussion) 17:41, 15. Aug. 2018 (CEST)
Zum Wechsel der Schriftarten s.a. Wikipedia:Auskunft/Archiv/2017/Woche_48#Kurrent und Nichtkurrent in Unterschriften. Man müßte wohl einen Nachnamen oder Ort vom selben Schreibers suchen, der mit M beginnt. 91.54.37.66 17:49, 15. Aug. 2018 (CEST)

Aber bedenke bitte auch...es gibt gute und schlechte Tage, nicht nur im Leben...sondern auch für die Rechtschreibung!--Caramellus (Diskussion) 17:58, 15. Aug. 2018 (CEST)

Wir hatten auf der Auskunft mehrfach das Problem, dass die Schriften variierten, Sütterlin im weitesten Sinne und "lateinisch", das ist hier auch der Fall. Den ersten Buchstaben des Geburtsnamens kann man deshalb nicht mit den anderen Wörtern vergleichen. Man sollte herausfinden, welche Nachnamen es gibt: '-achleb' halte ich auch für eindeutig, aber vorher? N,H,M (eher nicht)?--87.178.9.222 18:06, 15. Aug. 2018 (CEST)
Den Nachnamen "Machleb" gibt es anscheinend, wenn man einer oberflächlichen Google-Suche folgt, N- und H- offenbar nicht. Das heißt noch nichts, könnte aber weiterhelfen.--87.178.9.222 18:10, 15. Aug. 2018 (CEST)
Mein Bahlow ("Deutsches Namenlexikon") kennt nur den Nachnamen Machleb (nach den thüringischen Ortsnamen auf -leb(en)). Hach- und Nachleb sind ihm unbekannt. Einen Zusammenhang mit Nachleben oder gar Nachtleben halte ich für unwahrscheinlich ;-) Geoz (Diskussion) 18:10, 15. Aug. 2018 (CEST)
Wenn man zusammen mit dem entzifferbaren Sterbeort googelt, ist das Ergebnis ziemlich sicher Machleb. --Rôtkæppchen₆₈ 18:12, 15. Aug. 2018 (CEST)
Dem Schreiber geht das Sütterlin offensichtlich leicht von der Hand, dagegen tut er sich mit der lateinischen Schrift schwer: sh. das „c“ im fraglichen Nachnamen und das „r“ im Ortsnamen. Angesichts dieser Mühe mit der lateinischen Schrift lese ich „M“, was denn auch zu der Beobachtung paßt, daß „Machleb“ als Nachname gebräuchlich ist. --Benutzer:Melekeok avenidas y flores y mujeres y un admirador 18:17, 15. Aug. 2018 (CEST)
Ich bezweifele, dass das derselbe Schreiber ist.--87.178.9.222 18:20, 15. Aug. 2018 (CEST)

Danke. Ich habe auf an anderer Stelle im Sterberegister ein lateinisches M zum Vergleich gefunden. Der Name lautet Machleb. Danke an alle Beitragenden. --Paramecium (Diskussion) 18:24, 15. Aug. 2018 (CEST)

Nur aus Interesse: Aus welchem Jahr ist dieser Eintrag?--87.178.9.222 18:28, 15. Aug. 2018 (CEST)
1938, gem. Bildbeschreibungsseite. --= (Diskussion) 18:31, 15. Aug. 2018 (CEST)
Danke, tut mir leid, hatte ich übersehen.--87.178.9.222 18:33, 15. Aug. 2018 (CEST)
Ja, der Eintrag wurde 1938 erstellt. In einem anderen Eintrag aus dem Sterberegister der selben Stadt des Jahres 1934, gibt es diesen Wechsel der Schriftarten ebenfalls. --Paramecium (Diskussion) 18:37, 15. Aug. 2018 (CEST)
Ich hatte nachgefragt, weil dieser seltsame Schrift-Wechsel auch schon in Dokumenten des 19. Jh.s erscheint - die diesbezüglichen Auskunft-Fragen im Archiv sind ja verlinkt. Die deutsche Kurrentschrift wurde in den Schulen erst um 1942 herum von der lateinischen Schrift abgelöst.--87.178.9.222 18:47, 15. Aug. 2018 (CEST)
Im amtlichen Schriftgut (Kanzleischriftverkehr, Einträge in Amtsbüchern usw.) war es schon immer (also seit überhaupt deutsch geschrieben wurde) verbreitet, Eigen- und Ortsnamen in lateinischer Schrift zu schreiben (selbstverständlich von einer einzigen Hand, Schreiber beherrschten beides). --Aalfons (Diskussion) 19:03, 15. Aug. 2018 (CEST)
Danke für die Information.--87.178.11.94 10:37, 16. Aug. 2018 (CEST)

Henri L'Evêque[Quelltext bearbeiten]

Ich suche nach weiteren Quellen über diesen Schweizer Maler. Weiss gerade jemand, wo ich weitersuchen könnte?

Natürlich gibts das portugiesisch/englische Buch (2017), aber dieses ist noch nicht erhältlich (und die Schweizer Nationalbibliothek hat es erst in "Bearbeitung").--Keimzelle talk 17:52, 15. Aug. 2018 (CEST)

Hast du Google Books noch nicht durchsucht? Bei mir erster Treffer: einige Infos und Bewertungen. --Aalfons (Diskussion) 18:09, 15. Aug. 2018 (CEST)
Das habe ich tatsächlich noch nicht gefunden. Danke!--Keimzelle talk 18:11, 15. Aug. 2018 (CEST)
Das ist gemein: dies hier unter Henry. Und hier. --Aalfons (Diskussion) 18:17, 15. Aug. 2018 (CEST)
Wow, da fehlt ja noch einiges auf Wikipedia Commons. Danke nochmals!--Keimzelle talk 18:25, 15. Aug. 2018 (CEST)
Das Todesdatum war der 25. April 1832. Über WBIS gibt es ein paar Lexikoneinträge; du hast Post. --Aalfons (Diskussion) 18:36, 15. Aug. 2018 (CEST)

Wie äußert sich ein Zeckenstich?[Quelltext bearbeiten]

--2003:C5:4F27:6000:580:1503:323D:4C68 18:03, 15. Aug. 2018 (CEST)

Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!
Wenn nach Lektüre unseres Artikels Zeckenstich noch Fragen offen sind, kannst Du sie gerne hier stellen. --Rôtkæppchen₆₈ 18:09, 15. Aug. 2018 (CEST)
Wenn Du das Tierchen nicht gesehen hast, dann kannst Du nicht Zecke von Stechmücke unterscheiden. Beiden gemeinsam ist: DU DARFST DEM JUCKREIZ NICHT NACHGEBEN! Also...halte an Dir...und bleibe cool...und kratz, wo auch immer, nicht rum.--Caramellus (Diskussion) 18:23, 15. Aug. 2018 (CEST)
Wenn man's nicht unterscheiden kann, müßte man dann nicht mit jedem Jucker zum Arzt und sich Doxycyclin verpassen lassen mit dem Ergebnis alsbaldiger Nutzlosigkeit dieses Antibiotikums wegen ubiquitärer Resistenzbildung? --85.177.132.183 18:39, 15. Aug. 2018 (CEST)
Oder spielt die IP auf die neu in Deutschland entdeckten Zecken der Gattung Hyalomma an? Äußert sich deren Stich anders als ein sonstiger Zeckenstich?

Fakt ist: Wenn die fragende IP plötzlich an Krim-Kongo-Fieber oder Alkhurma erkrankt, war es eine Hyalomma-Zecke. --ObersterGenosse (Diskussion) 18:26, 15. Aug. 2018 (CEST)

Wenn die IP plötzlich Vegetarier wird, wars Amblyomma americanum.--Keimzelle talk 18:30, 15. Aug. 2018 (CEST)
Wieso heisst der Artikel "Zeckenstich"? Zecken stechen doch nicht.... --85.212.233.186 22:30, 15. Aug. 2018 (CEST)
Siehe Diskussion:Zeckenstich#Zeckenstich vs. Zeckenbiss. --Rôtkæppchen₆₈ 23:04, 15. Aug. 2018 (CEST)

Amtssprachen der EU[Quelltext bearbeiten]

Englisch ist die Sprache der Wissenschaft und Französisch die Sprache der Diplomatie. Muß das für die Europäische Union auch gelten? Bisher ist es wohl so, daß Deutsch, Englisch und Französisch die erstrangigen Arbeitssprachen in den EU-Gremien sind, vermutlich mit einer graduellen Bevorzugung des Englischen. Aber ist das nach dem Brexit eigentlich noch gerechtfertigt? Nach der Anzahl der Sprecher ist Deutsch eindeutig die erstrangige Sprache in Europa. (Aber wie mir ein Bekannter kürzlich schrieb: Noch sind die Inselaffen ja drin...) Es gibt natürlich das praktische Problem, daß fast alle Englisch können, aber fast alle nicht Deutsch und Französisch gleichzeitig. --85.177.132.183 18:33, 15. Aug. 2018 (CEST)

"Inselaffen"? Was Leute sich hier trauen... --Aalfons (Diskussion) 18:40, 15. Aug. 2018 (CEST)
Was gehört auf den Müllhaufen der Geschichte? Antworten Sie jetzt! Na, da hat wer doch gleich doch recht? War das unkorrekt genug? Ich hoffe. (Und in der nächsten Stunde lernen wir dann den Begriff "Muchels". Wird nämlich in den Winselfächern auch sträflich vernachlässigt.) --85.177.132.183 20:24, 15. Aug. 2018 (CEST)
MaltaMalta Malta und IrlandIrland Irland wollen nicht aus der EU austreten. Es gibt also keinen Grund zu befürchten, dass Englisch den Status als EU-Amtssprache verlieren könnte. --Rôtkæppchen₆₈ 18:46, 15. Aug. 2018 (CEST)
Wobei das Kuriosum ist das Malta und Eire bei der EU eben nicht Englisch als Amtssprache angegeben haben, sondern Malti und Irisch. Schwachsinnig, klar, aber damals ohne Bewandnis. Mit dem Brexit verlöre ohne Neuregelung das Englsiche tatsächlich den Status als EU-Amtssprache, würde aber wohl den der Arbeitssprache behalten.--Antemister (Diskussion) 19:17, 15. Aug. 2018 (CEST)
zu langsam... Woher kommt es, dass Maltas und Irlands Sprache angeblich englisch sein soll?--Wikiseidank (Diskussion) 19:19, 15. Aug. 2018 (CEST)
Das was ich in Irland gehört habe, klang verdächtig nach Englisch. --Elrond (Diskussion) 20:53, 15. Aug. 2018 (CEST)
Tatsächlich hat kein einziges Land außer dem Vereinigten Königreich Englisch als Sprache angegeben, so dass die EU Englisch tatsächlich als Amtssprache verlieren wird. Es sei denn, alle verbleibenden Mitglieder einigen sich darauf, die Sprache entgegen der bislang geltenden Regel doch zu behalten. --Snevern 19:30, 15. Aug. 2018 (CEST)
@Wikiseidank: Knapp 100 % der Iren sprechen Englisch, etwa ein Drittel beherrscht leidlich Schulirisch, eine kleine Minderheit an der Westküste spricht Irisch als Muttersprache. Grüße Dumbox (Diskussion) 19:33, 15. Aug. 2018 (CEST)
Amtssprachen_der_Europäischen_Union. --Aalfons (Diskussion) 19:41, 15. Aug. 2018 (CEST)
100%

Ist mir im verlinkten Artikel aufgefallen: Ist die Grafik auf der rechten Seite überhaupt noch in dieser Schlichtheit (Deutschland = 100% Deutsch-Muttersprachler) gerechtfertigt? Mit den 2 Millionen Flüchtlingen aus Syrien etc. und sonstigen Migranten müsste die Prozentzahl mittlerweile eher bei 95% oder so liegen. 88.65.124.142 21:00, 15. Aug. 2018 (CEST)

In Deutschland leben Stand Ende 2017 970.400 Flüchtlinge. Bei einer Gesamtbevölkerung von 82.521.653 Einwohnern (Stand Ende 2016) sind das 1,18 Prozent. --Rôtkæppchen₆₈ 21:08, 15. Aug. 2018 (CEST)
Wo siehst du in der Grafik was von 100%? In der Legende steht nur, dass Deutsch in den schwarz gefärbten Gebieten die Muttersprache ist. --Kreuzschnabel 21:32, 15. Aug. 2018 (CEST)
In Deutschland gibt es als Amtssprachen außer Deutsch auch noch Dänisch und Friesisch (Schleswig-Holstein), Sorbisch (Brandenburg, Sachsen) und Niederdeutsch (Norddeutschland). Und es sprechen ja nicht nur Flüchtlinge eine andere Sprache als Deutsch als Muttersprache: 4 bis 5 Millionen sprechen entweder Russisch oder Türkisch als Muttersprache und zusammen genommen mindestens eine weitere Million Englisch, Polnisch, Italienisch, Griechisch, Niederländisch, Spanisch, Arabisch, Kurdisch, Serbisch oder Kroatisch. Damit werden sogar die 95 % verfehlt, und das ganz ohne Flüchtlinge. --Snevern 23:10, 15. Aug. 2018 (CEST)
Niederdeutsch ist Deutsch. --Rôtkæppchen₆₈ 23:50, 15. Aug. 2018 (CEST)
Klar doch. Und Bayrisch wohl auch, was? (Quizfrage: Was ist die Sprache der niederländischen Nationalhymne? - Das ist die mit der Melodie von "Wenn alle untreu werden".) --85.177.132.183 01:37, 16. Aug. 2018 (CEST)
Was ist Bayrisch? Ich kenne nur Bairisch und das ist ein deutscher Dialekt. --Rôtkæppchen₆₈ 01:44, 16. Aug. 2018 (CEST)
"Niederdeutsch ist Deutsch" kann eigentlich nur ein Süddeutscher sagen. Es ist genausowenig Deutsch wie Niederländisch Deutsch ist. --Snevern 08:20, 16. Aug. 2018 (CEST)
Ist Hochdeutsch dann auch kein Deutsch? --Rôtkæppchen₆₈ 08:33, 16. Aug. 2018 (CEST)
Das ist ein Bezeichnungsproblem. Niederdeutsch ist der offizielle Begriff, aber eine andere Bezeichnung lautet Plattdeutsch. Diese Sprache wird gemeinhin als eigene Sprache geführt (nicht als deutsche Dialekt, im Gegensatz zum Bairischen, bei dem der Status aber umstritten ist). Allerdings bildeten Deutsch und Niederländisch (heute unbestreitbar verschiedene Sprachen) einst ein Dialektkontinuum, dem auch Niederdeutsch entstammt. --85.178.102.134 09:44, 16. Aug. 2018 (CEST)
Natürlich ist Hochdeutsch Deutsch, Rotkaeppchen. So eine Gegenfrage im Zusammenhang mit der Behauptung, Niederdeutsch sei auch Deutsch, ist deiner nicht würdig. --Snevern 10:22, 16. Aug. 2018 (CEST)
Mittelhochdeutsch (z. B. das Palästinalied) hat verblüffende Ähnlichkeit mit dem Jiddischen, was sprachhistorisch nun auch kein bißchen verwunderlich ist. Die Frage ist halt, wie und wann ein Dialekt zur "Sprache" befördert wird. Ich nehme an, daß das dann der Fall ist, wenn sich die Sprecher nicht mehr gegenseitig verstehen. Was wiederum etwas subjektiv ist. Aber um auf den Ausgangspunkt zurückzukommen: Rein praktisch spricht natürlich nichts dagegen, in internationalen Zusammenhängen eine Arbeitssprache zu benutzen, die weder Amts- noch Muttersprache eines der Beteiligten ist. Es wirkt nur ein wenig befremdlich. --77.186.145.161 10:38, 16. Aug. 2018 (CEST)
Über die Frage, wann ein Dialekt zur Sprache befördert wird, diskutieren Linguisten immer wieder ausgiebig. Dialektkontinua sind ein gutes Beispiel, warum es da Probleme gibt. (Manchmal hängt an der Dialektfrage auch die Existenz ganzer Sprachfamilien, siehe japonische Sprachen.) In der Biologie hat man mitunter ähnliche Schwierigkeiten bei der Grenzziehung zwischen Spezies (was ist schon Spezies, was noch Rasse), zum Beispiel bei Möwen, die rund um den Nordpol herum (also in Europa, Asien, Nordamerika) in verschiedenen Varianten auftauchen, wobei benachbarte Varianten immer so eng verwandt sind, dass man sie nicht unterschiedlichen Spezies zurechnen kann, aber die nordamerikanischen und die europäischen Möwen miteinander nicht mehr so recht fortpflanzungsfähig sind und daher wohl unterschiedlichen Spezies zugerechnet werden müssen.
Zurück zum Thema Englisch: Bis vor ca. einem Jahr hätte ich gedacht, dass Englisch schon deswegen beliebt als Verkehrssprache ist, weil es einfacher sei als zum Beispiel das Deutsche. Dann hat mir ein Anglist widersprochen: Englisch sei viel schwerer als Deutsch, unter anderem wegen der deutlich strengeren Einschränkungen beim Gebrauch der Zeitformen. --85.178.102.134 10:53, 16. Aug. 2018 (CEST)
Dann hoffen wir einfach mal, dass die Bürokraten Brüssels ausnahmsweise mal ihren Verstand verwenden und English weiter als Amtssprache definieren. Wir würden weitere Effizienz verschenken, wenn wir in Europa auf Englisch verzichten würden. Yotwen (Diskussion) 13:25, 16. Aug. 2018 (CEST)
Für Plattdeutsch als eigene Sprache spricht, dass es (anders als mit dem Niederländischen) kein nennenswertes Dialektkontinuum zum Hochdeutschen gibt. Typisch war immer die situationsbedingte Zweisprachigkeit. Mit dem Nachbarn sprach man Platt, mit dem Pastor Hochdeutsch. Ob Missingsch jemals wirklich von breiteren Bevölkerungsschichten gesprochen wurde, wird zu Recht bezweifelt (vielleicht ist das nur das "Theaterplatt" des Ohnsorg-Theaters, dass eben auch von Hochdeutschen verstanden werden sollte). Im Bairischen ist das (wie in anderen deutschen Dialekten) anders. Da gibt es ein Kontinuum vom sehr starken Dialekt des "Hinterwäldlers" bis hin zum nur leicht dialektal eingefärbtem Hochdeutsch. Geoz (Diskussion) 13:43, 16. Aug. 2018 (CEST)
Kann es sein, dass Du kein Dialektkontinuum sondern ein Dialekt-Standard-Kontinuum meinst? --L47 (Diskussion) 19:22, 16. Aug. 2018 (CEST)
Den Begriff (und Artikel) kannte ich noch nicht. Aber ja: Letzteres trifft es ziemlich genau. Geoz (Diskussion) 19:29, 16. Aug. 2018 (CEST)
Wie sagte doch Max Weinreich treffend: „Eine Sprache ist ein Dialekt mit einer Armee und einer Marine“ --Aph (Diskussion) 20:30, 16. Aug. 2018 (CEST)

Triebwerksschub in Leistung umrechnen[Quelltext bearbeiten]

Ich hirne jetzt schon eine ganze Weile daran, wie ich den Schub (Kraft) eines Flugzeugtriebwerkes in Leistung umrechnen kann, um näherungsweise einen Vergleich mit anderen Motoren (z.b. Elektromotor, Gasturbine) ziehe zu können. Auf direktem Wege scheint es unmöglich Kraft (Newton) in Leistung (Watt) direkt unzurechnen. Auf der anderen Seite erscheint es mir nicht abschließend, einfach festzustellen, dass ein Flugzeugtriebwerk keinerlei Leistung erzeugt. --94.217.118.204 19:49, 15. Aug. 2018 (CEST)

Schub#Schub_und_Leistung. --FriedhelmW (Diskussion) 20:10, 15. Aug. 2018 (CEST)
Ich denke, der Hintergrund der Frage ist folgender: bei frei beweglichen Kraft- und Luftfahrzeugen erzeugt eine Kraft F immer auch eine Bewegung mit einer Endgeschwindkeit v1, bei der die Luftreibung Fl (+ev. anere Reibungen) gleich der Antriebskraft F ist. Insofern kann man bei gegebener Luftreibung die Leistung und die Kraft nicht trennen. --85.212.233.186 22:29, 15. Aug. 2018 (CEST)

Umsatzsteuerkartell[Quelltext bearbeiten]

Bin soeben in den Nachrichten auf das Wort "Umsatzsteuerkartell" gestoßen. Eine gewöhnliche Google-Suche nach dem Wort sieht erstaunlicherweise aus wie eine Google-"News"-Suche: Fast alle Treffer beziehen sich auf die heutige Agenturmeldung bezüglich eines zerschlagenen "Umsatzsteuerkartells", die ja dann wie üblich von den pseudovielfältigen Medien "multipliziert" wird. Gibt es das Wort Umsatzsteuerkartell überhaupt oder ist damit in Wirklichkeit das altbekannte "Umsatzsteuerkarussell" gemeint? --2A02:908:699:E2E0:356E:C908:2AE5:1C7F 20:44, 15. Aug. 2018 (CEST)

Ja oder nein, siehe Pressemitteilung der Berliner Generalstaatsanwaltschaft.[7] --Rôtkæppchen₆₈ 21:31, 15. Aug. 2018 (CEST)
Interessant. Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft erfindet ein Wort (sei es bewusst oder - unbewusst - durch Verwechselung) und sämtliche Medien plappern es nach, als ob das ein normales Wort wäre. Früher hat man sich wenigstens noch die Mühe gegeben, Presseagenturen dazwischenzuschalten, damit nicht ganz so offensichtlich ist, wenn die Exekutive den Wortlaut der Nachrichten diktiert. --2A02:908:699:E2E0:356E:C908:2AE5:1C7F 22:05, 15. Aug. 2018 (CEST)
Deine Empörung ist völlig unangebracht. Es handelt sich um ein gewöhnliches Determinativkompositum. --Rôtkæppchen₆₈ 22:11, 15. Aug. 2018 (CEST)
Und wenn der Staat mal verlautbart, dass es ihm gelungen sei, die bislang erfolgreichste Rotkäppcheneindämmung zu betreiben, dann berichten die Qualitätsmedien auch alle unisono von der bislang erfolgreichsten Rotkäppcheneindämmung. Und wer dann fragt, was der Quatsch überhaupt soll - frech wie das Kind im Märchen "Des Kaisers neue Kleider" - der wird dann hoffentlich auch darüber belehrt, dass das ein gewöhnliches Determinativkompositum sei. --2A02:908:699:E2E0:356E:C908:2AE5:1C7F 22:28, 15. Aug. 2018 (CEST)
Verstehst Du das Wort „Determinativkompositum“ nicht? Es wurde Dir extra verlinkt. Es gibt sogar einen Wikipediaartikel dazu, so gewöhnlich ist der Vorgang.--77.179.160.55 22:35, 15. Aug. 2018 (CEST)
Ganz ehrlich, ich las zu Beginn hier immer ebenso immer "Umsatzsteuerkarussell" und dachte die Frage bezieht sich darauf was das ist. Ich denke, den Journalisten ging es genauso. Durch C & P und die inzwischen allgemein bekannte Tatsache das die meisten derartigen Zeitungsartikel Agenturmeldungen sind und allen Beteiligten der Begriff bekannt ist kommt so was schon vor. Kein sorgfältiges Arbeiten, aber es gibt schlimmeres in der Branche.--Antemister (Diskussion) 07:33, 16. Aug. 2018 (CEST)
Ich kenne beide Begriffe nicht, weder „Umsatzsteuerkarusell“, von dem hier der Eindruck erweckt wird, er sei altbekannt und etabliert, noch „Umsatzsteuerkartell“, für den ich immerhin mindestens einen Google-Books-Treffer von 2015 finde, ganz neu kann er also nicht sein. Außerdem bin ich Laie und Nichtswisser in Wirtschafts- und Steuerdingen. Wenn ich aber das Wort „Umsatzsteuerkartell“ lese, dann kann ich mir sofort etwas darunter vorstellen, denn ich weiß, was Umsatzsteuer ist, und ich kenne den Begriff Kartell und kann unmittelbar erschließen, was hier wohl passiert sein wird. Ich bin auch nicht im Geringsten überrascht, dieses Wort in der Pressemitteilung einer Staatsanwaltschaft zu lesen. Ganz im Gegenteil dazu käme mir (wenn hier nicht immer wieder der Anschein erweckt werden würde, der Begriff sei altbekannt und noch dazu seriös) gerade „Umsatzsteuerkarusell“ wie ein von den Medien erfundener Begriff vor. Jedenfalls würde ich ihn (ohne zu wissen, dass er anscheinend etabliert ist) in einer amtlichen Verlautbarung nicht erwarten. Noch dazu erschließt sich mir als Laie nicht unmittelbar, was da passiert, denn was soll denn mit „Karusell“ gemeint sein? Lange Rede, kurzer Sinn: Ich begrüße es sehr, dass die Staatsanwaltschaft Berlin in ihrer Pressemitteilung laienverständliche Begrifflichkeiten wählt und die Medien diese aufgreifen.--80.171.247.66 12:21, 16. Aug. 2018 (CEST)


Vollkommene Ahnungslosigkeit hätte vielleicht auch weniger wortreich dargestellt werden können. Faszinierend, dass jemand in diesem Zustand beim Lesen des Wortes „Umsatzsteuerkartell“ sich sofort etwas darunter vorstellen kann. Was ein Umsatzsteuer-Karussell ist, kann in Karussellgeschäft nachgelesen werden. --Vsop (Diskussion) 17:39, 16. Aug. 2018 (CEST)

Adieu, news.ch / und eine Frage zum Abschied[Quelltext bearbeiten]

Kann jemand verlässlich herausfinden, ob die Web-Präsenz news.ch, die 2016 das Zeitliche segnete, einen Artikel in DEWP hat? Gehörte sie zu news.at? An dieser Stelle noch mal stellvertretend danke an news.ch. War ja so schlecht nicht.--Bluemel1 (Diskussion) 22:06, 15. Aug. 2018 (CEST)

Logbucheinträge:

24. Jan. 2010, 03:45 Gestumblindi (Diskussion | Beiträge) löschte Seite News.ch (SLA-Begründung: Die waren nicht unter news.ch aktiv, die Domain gehört jemand anderem. --Brod 03:29, 24. Jan. 2010 (CET)) --FriedhelmW (Diskussion) 22:30, 15. Aug. 2018 (CEST)

Zündkabel aufleuchten[Quelltext bearbeiten]

Ich ereinnere mich an mein erstes Auto, einen Mitsubishi Lancer Bj. 1989. Wenn ich bei dem im Dunkeln die Motorhaube geöffnet habe, konnte man in den Zündkabeln ein Blitzen erkennen, sobald Spannung anlag. Die vier Zündkabel blitzten heweils in ihrer gesamten Länge, abwechselnd und zwar durch die Isolierung hindurch. Ich frage mich, welche Effekte dafür verantwortlich waren. Es widerspricht eigentlich allen meinen Erkenntnissen über Elektrik. --94.217.118.204 23:28, 15. Aug. 2018 (CEST)

Und das enthältst Du der Welt vor, anstatt es als DuRöhren-Video zu veröffentlichen? (Physikalische Effekte gäbe es wohl, z. B. Elektrolumineszenz.) --85.177.132.183 01:50, 16. Aug. 2018 (CEST)
Das kann auch Teilentladung gewesen sein. Es gibt auch entstörte Zündkerzenkabel aus pyrolysierten Kunststofffasern. Da ist so etwas möglich. --Rôtkæppchen₆₈ 08:22, 16. Aug. 2018 (CEST)
Aus naheliegenden Gründen hat man aber Teilentladungen in Isolierstoffen nicht so gerne. --77.186.145.161 11:06, 16. Aug. 2018 (CEST)

16. August 2018[Quelltext bearbeiten]

Geburtstagsparadoxon[Quelltext bearbeiten]

Irgendwie will mir die folgende Passage aus der Einleitung nicht einleuchten: "Fälschlicherweise wird das Problem oft interpretiert als „wie wahrscheinlich es ist, dass eine bestimmte Person aus einer Gruppe an einem bestimmten Tag im Jahr Geburtstag hat“ (z. B. Übereinstimmung mit dem Geburtstag einer anderen, zusätzlichen Person)". Auch sind keinerlei Belege hierzu angegeben, anhand derer man diese Ausführungen evtl. etwas besser nachvollziehen könnte. Daher frage ich einfach mal hier nach: Was soll damit gesagt werden, insbesondere mit "z. B. Übereinstimmung mit dem Geburtstag einer anderen, zusätzlichen Person"? Ich finde den Text an der Stelle eher unverständlich.--Nefru (Diskussion) 00:14, 16. Aug. 2018 (CEST)

Stelle Deine Frage auf Diskussion:Geburtstagsparadoxon. Dort beobachten die Leute, die den Artikel verfasst haben. Sie können Dir Deine Frage beantworten. --Rôtkæppchen₆₈ 00:54, 16. Aug. 2018 (CEST)
Ist doch gar nicht so kompliziert. Beim Geburtstagsparadoxon geht es um die Wahrscheinlichkeit mit derer aus einer Gruppe zwei Menschen am gleichen Tag Geburtstag haben (die Wahrscheinlichkeit dabei ist >50%). Dabei geht es nicht darum, welcher der ~365 Tage des Jahres es ist. Der zitierte Abschnitt sagt, dass es damit verwechselt wird, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass jemand aus der Gruppe genau an einem bestimmten Datum (also z. B. am 16. August) Geburtstag hat. Bei 23 Leuten ist die Wahrscheinlichkeit ~6%, dass jemand dabei ist, der an einem bestimmten Datum Geburtstag hat (23:365x100).--Grullab (Diskussion) 01:07, 16. Aug. 2018 (CEST)
Die Wahrscheinlichkeit dabei ist nicht >50%, sondern hängt von der Gruppengröße ab, und bei 730 Personen ist die 16.-August-Wahrscheinlichkeit offenbar 200 %. --85.177.132.183 01:56, 16. Aug. 2018 (CEST)
Die 6% stimmen zwar, aber die Berechnung in der Klammer ist evident falsch; richtig ist mit (siehe Geburtstagsparadoxon#Wahrscheinlichkeit für einen bestimmten Tag). -- Iwesb (Diskussion) 03:45, 16. Aug. 2018 (CEST)
Die "200 %" war wohl Perlen vor die Säue. Das typische Problem des Mathematiklehrers: Er muß erahnen, warum es der Schüler nicht versteht. --77.186.145.161 11:10, 16. Aug. 2018 (CEST)
Lehrer: "50% von Euch haben den Mathetest von letzter Woche nicht bestanden!", Schüler: "Aber Herr Lehrer, das kann nicht sein, wir sind doch nur 30!" -- Geaster (Diskussion) 11:35, 16. Aug. 2018 (CEST)

Verdient Disney an alten Star Wars Comics?[Quelltext bearbeiten]

Hallo liebe Wikipedianer!

Ich war Gestern an einem Kiosk am Bahnhof und habe dort ein paar sehr alte Star Wars Comics gesehen (einige stammten offenbar sogar noch von Ende der 1990er Jahre!). Ich habe mich gefragt, ob auch der neue Star Wars Inhaber Disney auch an diesen Comics mitverdient, oder ob diese Comics, vor allem dem deutschen Verlegern (wie Panini Comics) Umsätze bescheren. Danke für Eure Antworten! Mit lieben Grüssen euer Manfred --2A02:120B:C3CC:FC50:7167:6A9B:50A4:F0E3 01:41, 16. Aug. 2018 (CEST)

Lt. Star_Wars#Comics hält Marvel Comics (wieder) die Comiclizenzen. -- Ian Dury Hit me  09:11, 16. Aug. 2018 (CEST)
Aber an Originalausgaben von Ende der 1990er Jahre verdient nur noch der Kioskbesitzer (resp. Hefteigentuemer). Meint -- Iwesb (Diskussion) 09:22, 16. Aug. 2018 (CEST)
Ja, natürlich. Da die Lizenzrechte von 1990 bis 2015 bei Dark Horse Comics lagen, wird der damalige Lizenznehmer verdient haben, jetzt der Kioskbetreiber, wenn er die Hefte (die ja lt. Mitteilung des TO noch original sind) endlich verkaufen kann. -- Ian Dury Hit me  09:57, 16. Aug. 2018 (CEST)

9V Lithium Block hochohmig[Quelltext bearbeiten]

Zwei Rauchmelder haben angefangen, sich über leere Batterien zu beschweren: Ansmann Lithium extreme 9V, MHD 2024. Ich hab die Batterien nachgemessen und war verwundert: 9.2V Später bin ich dann auf die Idee gekommen, den Kurzschlussstrom zu messen: unter 200mA, beide Batterien. Wie kommt das, dass die im Leerlauf volle Spannung haben, aber hochohmig sind? Ist das ein Garantiefall? --85.212.243.8 08:26, 16. Aug. 2018 (CEST)

Dauerhaft nur 200 mA? Ich habe mal in einer Elektronikfirma im Service gearbeitet, da wurden unter anderem Lithiumzellen in Geräten erneuert. Die mussten wir nach mehrmonatiger lastfreier Lagerung meist erst wachküssen durch 10 bis 20 Sekunden langes niederohmiges Belasten, bis über 2 A rauskamen. Vielleicht sind deine Lithiumzellen wegen des wirklich geringen Ruhestoms der Rauchmelder einfach eingeschlafen. --Kreuzschnabel 09:13, 16. Aug. 2018 (CEST)
Mir fehlen hier schlicht Informationen. Der Rauchmelder interessiert sich nicht für die Leerlaufspannung, sondern kann nur die von ihm selbst gemessene Klemmenspannung als Kriterium einsetzen. (Theoretisch könnte er natürlich auch den Innenwiderstand messen, indem er gelegentlich Last auf schaltet. Das wäre nicht verkehrt, weil er daraus eine Prognose ableiten kann, ob's im Ernstfall fürs Krachmachen noch reichen würde. Aber macht er das auch?) Man müßte also die Klemmenspannung an der eingesetzten Batterie messen, am besten oszillographieren, um ein Urteil über die Funktion des RM fällen zu können. Ob die Batterie vorzeitig schlappgemacht hat, hängt nicht nur am Haltbarkeitsdatum, sondern auch daran, wieviel Ladung bereits entnommen wurde. Dafür könnte dann auch mal die Stromaufnahme des RM bestimmt werden. Da es sich bei RM um sicherheitsrelevante Geräte handelt, wäre sicher eine Anfrage beim Hersteller angebracht. (Gehört nicht direkt hierher: Ich hatte mal eine elektrische Küchenuhr mit Unruhe als Taktgeber, die ich auf Ladungsrestauslutschen fast leerer Batterien dressiert hatte: Einfach einen Elko parallel an die Batterieanschlußklemmen angelötet. Der lieferte dann einen hinreichend niedrigen Innenwiderstand für den kurzen Stromimpuls, mit dem jeweils die Unruhe angeschubst wurde. Bei RM wäre das natürlich extrem kontraproduktiv, weil dadurch eine evtl. Innenwiderstandsmessung verarscht würde.) --77.186.145.161 11:01, 16. Aug. 2018 (CEST)
Ich habe die Batterien jetzt ein paar Minuten ans Amperemeter gehängt und tatsächlich: bei einer ist der Strom nach und nach auf 1A hochgegangen. Das hätte ich nicht gedacht. Bei der anderen hat es nicht funktioniert. Ich wusste nicht dass Batterien einschlafen können. Ist das nur bei Lithium so? --85.212.243.8 20:30, 16. Aug. 2018 (CEST)
Vergleichbar sind der Memory-Effekt des Nickel-Cadmium-Akkus und der Batterieträgheitseffekt des Nickel-Metallhydrid-Akkus. --Rôtkæppchen₆₈ 21:11, 16. Aug. 2018 (CEST)

Fachbegriff für (medizinisches) "Gutachten überprüfen"[Quelltext bearbeiten]

nicht Revision, nicht Durchsicht

gibt's da einen Fachbegriff ... 77.235.178.3 12:47, 16. Aug. 2018 (CEST)

peer-review? --Optimum (Diskussion) 13:28, 16. Aug. 2018 (CEST)
Peer-Review wäre, wenn der Gutachter es selbst von jemanden gegenprüfen lässt. Was der Fragesteller vermutlich meint wäre eine Evaluierung, aber warum man so ein umständliches Fremdwort suchen muss wenn es eine Bitte um fachliche Überprüfung auch tut, ist mir ein Rätsel. -- 217.70.160.66 13:50, 16. Aug. 2018 (CEST)
Ja, peer-Review oder Kreuzgutachten. Danke. :-) 77.235.178.3 14:01, 16. Aug. 2018 (CEST)
Bei den Gutachten nach § 412 ZPO wird mitunter von einem "Obergutachten" gesprochen, siehe auch Parteigutachten, wo der Begriff Obergutachter – allerdings in eimem anderen Kontext – als falsch bezeichnet wird (was jdfls. beim Gutachten nach § 412 ZPO imho so nicht gelten kann, da das Gericht ja schon mind. ein eigenes Gutachten in Auftrag gegeben hat, damit aber unzufrieden ist). -- Ian Dury Hit me  14:06, 16. Aug. 2018 (CEST)
Wenn ich Partei bin, kann ich ein Gegengutachten einreichen, bzw. ein Privatgutachten im Unterschied zu einem gerichtlich beauftragten. Obergutachten werden von Gerichten in Auftrag gegeben, wenn sich den dem Gericht vorliegenden Gutachten nicht mit ausreichender Gewissheit eine belastbare Grundlage für die Urteilsfindung entnehmen läßt. Das kann auch in der Berufungsinstanz sein. Peer Review gibt es im Gerichtsverfahren nicht, sowas gehört in den Bereich wissenschaftlicher Studienarbeiten. --94.219.18.112 21:25, 16. Aug. 2018 (CEST)

Datumsnachweis auf Fotos[Quelltext bearbeiten]

Moin!
Vielleicht stehe ich einfach auf dem Schlauch und komme nicht drauf …
Meine Frage ist: Gibt es ein „Nicht-später“-Analogon zum Entführer-Foto mit Tageszeitung drauf? Die Tageszeitung beweist ja ziemlich valide, dass das Foto nicht früher gemacht wurde als am Erscheinungstag (maximal ganz wenig vorher, wegen Drucklegung usw.) Gibt es eine ebenso simple und praktische Methode zu beweisen, dass ein Foto nicht später gemacht worden sein kann? Ich meine keine signierten Zeitstempel, sondern eine Methode, die zum Beispiel auch im 19. Jahrhundert schon genauso überzeugend möglich war.
Gespannte Grüße —[ˈjøːˌmaˑ] 13:43, 16. Aug. 2018 (CEST)

Das Foto kann nicht später gemacht worden sein, als am Erscheinungstag der Zeitung.--Caramellus (Diskussion) 14:10, 16. Aug. 2018 (CEST)...geht es Dir jetzt besser?
Weil ... ? Es gibt kein (technisches) Hindernis, jemanden heute mit einer gestrigen Tageszeitung zu fotografieren und anschließend zu behaupten, das Foto wäre gestern geschossen worden. --77.119.129.43 14:14, 16. Aug. 2018 (CEST)
Ich verstehe Deine Antwort offen gesagt auch nicht, Caramellus … ;) —[ˈjøːˌmaˑ] 14:17, 16. Aug. 2018 (CEST)
Hat eigentlich schonmal jemand die Korrelation zwischen Fleischkonsum und fehlender Logik untersucht? --Furescht (Diskussion) 21:05, 16. Aug. 2018 (CEST)
Aber ja, ein Foto mit den World Trade Centers kann nicht später als am 11. September 2001 gemacht worden sein. --Schaffnerlos (Diskussion) 14:19, 16. Aug. 2018 (CEST)
Im Prinzip logisch – aber ich suche natürlich eine stets reproduzierbare Methode. ;) —[ˈjøːˌmaˑ] 14:32, 16. Aug. 2018 (CEST)
Ein Foto mit einem Foto vom WTC kann aber so gemacht werden, dass man es vom Foto vom WTC nicht unterscheiden kann. --Rôtkæppchen₆₈ 14:33, 16. Aug. 2018 (CEST)

Nur sehr grobe Einschränkungen können durch die Altersbestimmung des Papieres gemacht werden. Aber sonst kann ja mehr oder weniger alles was auf dem Bild zu sehen ist auch wieder nur ein Bild von früher sein. Nicht wirklich sichere Datierungen sind darum z.B. Uhr auf dem Alexanderplatz, die Werbung für kommende Filme, Zeitungsaushang am Zeitungskiosk oder eben das World Trade Center. -- Wachtor (Diskussion) 14:25, 16. Aug. 2018 (CEST)

Da sind ein paar Ideen dabei, danke. Noch kranken sie allerdings daran, (wenn auch teils mit erheblichem Aufwand) fälschbar zu sein oder dass sie nur einmal einen Zeitpunkt marktierten (WTC).
Allgemein formuliert ist es die Suche nach etwas jederzeit Reproduzierbarem und nicht Fälschbarem, von dem jedermann auch vorher schon weiß, dass es so nie wieder ausgesehen haben wird.
Ganz trivial ist es anscheinend nicht, da bin ich froh. ;) —[ˈjøːˌmaˑ] 14:32, 16. Aug. 2018 (CEST)
(BK) Mal abgesehen von der prinzipiellen Fälschbarkeit von Fotos, gegen die nur digitale Signaturen mit kryptographischen Merkmalen, die "früher" aber noch nicht bekannt waren, hülfen: Wenn z. B. Kalenderanzeigen, also Uhren mit Datumsanzeige, irgendwo öffentlich dargestellt würden, wäre es unwahrscheinlich, daß die jemand manipuliert hätte. Wenn jemand ein Foto einer Kirchturmuhr macht, wird niemand am Aufnahmezeitpunkt zweifeln, nur der Tag steht dann noch in Frage. Sieht man nun durch das Fenster eines Geschäfts einen Abreißkalender, von dem bekannt ist, daß er zuverlässig täglich aktualisiert wird, steht auch das Datum fest. Weitere Möglichkeiten wären astronomische Datierungen: Gibt es im Bild der Kirchturmuhr noch Schattenwürfe, dann kann aus denen ein Experte das Aufnahmedatum ermitteln, weil sich die Sonnenhöhe und damit der Schattenwurf von Tag zu Tag ändern. Drittens fielen mir noch Zeitungsaushänge ein: Früher war es üblich, daß Zeitungsverlage täglich die aktuelle Tageszeitung im Schaufenster des Zeitungshauses aushängten. Es ist klar, daß die aktuelle Ausgabe am nächsten Tag nicht mehr da ist. Fotos von Zeitungsverkaufsständen wären ähnlich beweiskräftig. Wenn der Aufnahmeort nicht bekannt sein soll, wäre wenigstens zu Zeiten, als dem normalen Bürger Aufzeichnungsgeräte nicht zur Verfügung standen, Fotos von Fernsehbildern überzeugend - die speziellen Tagesschaubilder kamen eben nur genau an dem bestimmten Tag. Für die Vor-Fernsehzeit fällt mir dazu aber leider nichts ein, und für die Gegenwart auch nicht. --77.186.145.161 15:19, 16. Aug. 2018 (CEST)
Man begebe sich auf einen Friedhof und fotografiere sich vor einem frischen Grab mit Kränzen und provisorischem Namensschild. Das Foto kann nur nach dem Tod des Betreffenden und vor dem Aufstellen des endgültigen Grabsteins gemacht worden sein. Rainer Z ... 14:54, 16. Aug. 2018 (CEST)
Fotografiere an einem reproduzierbaren Ort, so dass der Nachthimmel auf dem Bild sichtbar ist. Aus der Stern- und Mondposition kann man das Datum bestimmen, vgl. en:Moonrise, Hernandez, New Mexico#Dating the image --Iwesb (Diskussion) 15:12, 16. Aug. 2018 (CEST)
Daraus geht das Aufnahmedatum hervor, ja. Und wozu soll das gut sein? Datiert werden soll damit schließlich etwas anderes. "Noch später, als": Kann einem Verdächtigen ein Alibi geben, wenn dessen Leiche schon vor dem Tatzeitpunkt aufgenommen wurde. Oder eine Patentpriorität widerlegen. Wäre ich schlecht, wenn das Beweisthema bekannt wäre. --77.186.145.161 15:37, 16. Aug. 2018 (CEST)
(BK) Fotos von Verkehrsmitteln können nicht nach deren Abfahrt aufgenommen worden sein. --77.186.145.161 15:19, 16. Aug. 2018 (CEST)
Lass Dich zusammen mit dem Zeitungsaushang vor dem Zeitungsverlagshaus fotografieren. --Rôtkæppchen₆₈ 15:15, 16. Aug. 2018 (CEST)
Da war ich auch drauf gekommen. Nur haben sich alle vorgedrängelt. --77.186.145.161 15:19, 16. Aug. 2018 (CEST)

(5xBK!!) Man sollte vier Zeiten im Auge behalten: Tatzeitpunkt, Fotozeitpunkt, TAZ-Ausgabe mit Foto...und das alles retrospektiv! Deine praktische Methode gehöre nun zu welcher Zeit?--Caramellus (Diskussion) 15:22, 16. Aug. 2018 (CEST)...früher was alles besser, vor allem die Zukunft

Vier? --77.186.145.161 15:41, 16. Aug. 2018 (CEST)

Das Foto kann nicht später gemacht worden sein, als wenn es die Polizei oder die Familie des Entführten in Händen hält. --Sr. F (Diskussion) 15:38, 16. Aug. 2018 (CEST)

Fotos von Fernsehbildern (letzter Tipp der IP 77.186.145.161) sind natürlich seit der Erfindung der Videoaufzeichnung nicht mehr wirklich aussagekräftig. --Snevern 15:40, 16. Aug. 2018 (CEST)
Deshalb hatte ich auf diese Einschränkung hingewiesen. Aber die Friedhofsidee ist gut: Foto in den Sarg schmuggeln und der Polizei mitteilen, daß es drin ist. Nach dem Zuschaufeln kann es nicht entstanden sein. Ähnliches geht mit Einbetonieren: Gestorben und gebaut wird immer. Etwas weniger makaber: Sich unter die Trauernden mischen und das Beweisbild, gern auch als Speicherkarte, getarnt mit einem Blumensträußchen ins offene Grab werfen. Fällt weniger auf, und der Sarg kann im Grab bleiben und braucht nicht geöffnet zu werden. Die Frage ist allerdings nicht konkret genug. --77.186.145.161 15:46, 16. Aug. 2018 (CEST)
(BK)Fünf! Nachdem ich jetzt erst das Futur II aus TO`s letztem Beitrag wahrgenommen habe. Puh...dennoch...Methoden haben alle eine Geschichte.--Caramellus (Diskussion) 15:48, 16. Aug. 2018 (CEST)
Was für fünf? --77.186.145.161 16:06, 16. Aug. 2018 (CEST)

Zu "nicht früher" fiele mir noch eine Radionuklidmarkierung ein: Wenn man das Foto mit dem Rein-Nuklid imprägniert, läßt such dieser Zeitpunkt aus den Isotopenverhältnissen der Folgeprodukte rückrechnen. Ein früherer Zeitpunkt ist physikalisch nicht möglich. In umgekehrter Richtung funktioniert das leider nicht. --77.186.145.161 16:21, 16. Aug. 2018 (CEST)

das zu fälschen ist etwa genau so leicht (oder schwierig) wie an ein reines radioaktives Nuklid zu gelangen. Ob du nun ein reines Nuklid oder bereits ein Gemisch mit den Zerfallsprodukten aufbringst kommt auf das gleiche raus. -- 193.47.104.35 16:43, 16. Aug. 2018 (CEST)
Ein Gemisch täuscht ein höheres Alter vor. Jüngermachen geht nicht. Und Reinnuklide lassen sich verhältnismäßig einfach durch chemische Trennverfahren herstellen. --77.186.145.161 17:30, 16. Aug. 2018 (CEST)
Nimm physikalische Trennverfahren. Damit geht es noch leichter. --Rôtkæppchen₆₈ 22:41, 16. Aug. 2018 (CEST)
Weniger aufwendig als die Schändung fremder Gräber wäre vielleicht die altbewährte notarielle Hinterlegung. Oder Du lässt den Notar einfach den Zeitpunkt auf der Rückseite des Fotos beglaubigen. Oder, noch einfacher: Du bringst den Entführten mit zum Notar und lässt eine Lebendbescheinigung ausstellen, das spart den ganzen Aufwand mit dem Foto. --Rudolph Buch (Diskussion) 16:43, 16. Aug. 2018 (CEST)
Und die Bescheinigung fälschen spart die Notargebühren. Fällt in Absurdistan auch nicht weiter auf. --77.186.145.161 17:30, 16. Aug. 2018 (CEST)
Veröffentliche das Foto in der Zeitung. --Rôtkæppchen₆₈ 22:55, 16. Aug. 2018 (CEST)

RSS Reader gesucht[Quelltext bearbeiten]

Hallo erst mal. Wer kennt einen RSS reader für windows 10? Will mein Opera Mail mmal erneuern. Wer kann mir helfen?--Conan (Eine private Nachricht an mich? Bitte hier lang.)

Tante Gu kennt eine ganze Menge, wenn du "rss reader windows 10" einwirfst. --Kreuzschnabel 16:58, 16. Aug. 2018 (CEST)
Mozilla Thunderbird. --FriedhelmW (Diskussion) 18:26, 16. Aug. 2018 (CEST)

Apropos RSS Reader, kann jemand einen Reader fuer Windows 7+, möglichst portable, empfehlen der Updates darstellt. Meine letzten Versuche mit Thunderbird des betreffens haben nicht funktioniert. Auf meinem Android Smartphone hab ich einen Reader der kann auch geupdatet Einträge in einem Feed darstellen. --217.254.189.19 22:29, 16. Aug. 2018 (CEST)

Warum soll ein Eurofighter Typhoon ohne Update nicht fliegen können?[Quelltext bearbeiten]

[8],[9]. Was für eine Komponente ist das? Könnte man dieses Teil nicht ausbauen, überbrücken, reverse engineern oder ähnliches? Danke für Infos! --109.70.99.165 17:41, 16. Aug. 2018 (CEST)

Das Problem ist das der Eurofighter Typhoon eine indirekte Steuerung (Fly-by-wire) hat, ohne Flugkontrollcomputer läuft da nichts. Und da da Flugzeug eh schon instabil gebaut ist, geht ohne den Flugkontrollcomputer gar nichts. Und der Flugkontrollcomputer wird nicht ewig halten, und ggf. eben ein Update benötigen. --Bobo11 (Diskussion) 18:26, 16. Aug. 2018 (CEST)
Das ist unzutreffend. Die Eurofighter können mit der identischen, unveränderten Hardware und darum nicht weiter upgradeter Software nach dem Stichtag genauso gut fliegen wie vorher. Aber werden nicht die zusätzlichen Möglichkeiten haben die die Updates bieten. Diese haben nichts mit Fly-by-wire zu tun, sondern mit Verbesserungen bei Radar, Freund-Feind-Erkennung, GPS usw. Das Problem existiert weil die Österreicher die älteste Version des Eurofighter, genannt "Tranche 1" gekauft haben. --2A02:1206:45B4:A951:EDB8:2798:4FCD:C449 18:58, 16. Aug. 2018 (CEST)
+1 zu 2A02:1206... Es wird halt zu teuer, Ausmusterung steht schon länger im Raum. -77.15.103.148 19:27, 16. Aug. 2018 (CEST)
Ist aber auch nicht weiter tragisch. Österreich ist ja von Freunden umzingelt. Und von Deutschland, aber die kriegen gerade noch vier taugliche Eurofighter hoch.[10] --2A02:1206:45B4:A951:EDB8:2798:4FCD:C449 19:32, 16. Aug. 2018 (CEST)

Wie wahrscheinlich sind zwei identische Samenzellen eines Mannes?[Quelltext bearbeiten]

Die Artikel über Meiose und Crossing-Over habe ich gelesen. Ohne letzeres wäre die Antwort wohl 2 hoch -23, da es 23 Chromosomenpaare gibt. Mich interessiert der ungefähre quantitative Beitrag durch das Crossing-Over. Gibt es dazu Abschätzungen? --84.182.220.150 22:08, 16. Aug. 2018 (CEST)

--84.182.220.150 22:08, 16. Aug. 2018 (CEST)

Höher als 6 Richtige im Lotto Perimetheus (Diskussion) 22:19, 16. Aug. 2018 (CEST)
Danke für den Link, aber das ist reine Chromosomenrechnung. Der Beitrag von Crossing-Over fehlt dort. --84.182.220.150 22:37, 16. Aug. 2018 (CEST)

Was ist ein Patenkreis[Quelltext bearbeiten]

in dem Sinne wie in Kreis_Preußisch_Holland#Nach_Ende_des_Zweiten_Weltkriegs oder Neumünster#Patenkreis? War das nur eine symbolische Erinnerung? Oder wurde dort auch konkret etwas für die ehemaligen Bewohner des Patenkreises gemacht? Ich denke da an gezielte Familienzusammenführung indem alle aus dem Kreis O in Kreis W registriert wurden. Oder wurden gar die Vertriebenen in diese Kreise verteilt?

Ich finde jede Menge andere Patenkreise für aktuelle Flüchtlinge, Kindergärten oder ähnliches, aber nichts zu diesem Thema. --Eingangskontrolle (Diskussion) 23:52, 16. Aug. 2018 (CEST)

Das ist analog der Patenstadt. --Rôtkæppchen₆₈ 00:20, 17. Aug. 2018 (CEST)

17. August 2018[Quelltext bearbeiten]