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18. März 2019[Quelltext bearbeiten]

Leerzeichen in Abkürzungen?[Quelltext bearbeiten]

Gibt es womöglich eine WP-Vorschrift, nach der innerhalb einer Abkürzung einem Punkt ein Leerzeichen zu folgen hat? Mich graust es jedes mal, wenn ich z.B. ‚d. h.‘ lese. Da endet doch kein Satz! Aber es begegnet mir fortwährend.- Binse (Diskussion) 16:56, 18. Mär. 2019 (CET)

Wenn nach Lektüre des Abschnittes Punkt (Satzzeichen)#Amtliche deutsche Rechtschreibregeln und der dort referenzierten Quellen noch Fragen offen sind, darfst Du sie gerne hier stellen. --Rôtkæppchen₆₈ 16:59, 18. Mär. 2019 (CET)
Oder als Service: Laut amtlicher Rechtschreibung gehört da ein Leerzeichen hin – Punkt.--91.221.58.22 17:11, 18. Mär. 2019 (CET)
Idealerweise mit   anstatt Leerzeichen, damit die Abkürzung beim Zeilenwechsel nicht getrennt wird. Wieso graust dich d. h. im Übrigen? Mir geht es eher umgekehrt. Immerhin steht es ja für das heißt und nicht für dasheißt, und man schreibt ca. 50 und nicht ca.50. --Galtzaile (Diskussion) 17:21, 18. Mär. 2019 (CET), --Galtzaile (Diskussion) 17:36, 18. Mär. 2019 (CET)
Falls es dasheißt gäbe, würde man das doch mit dh. abkürzen, oder gibt einen Fall im Deutschen, bei dem man so abkürzt wie von dir vorgeschlagen? Mir fällt grad keiner ein. --2003:E5:9F0D:8901:C8D5:A38:5944:302F 18:27, 18. Mär. 2019 (CET)
Ja, da war ich unpräzise. Es ging mir nur darum, herauszustellen, dass es naheliegend ist, ein abgekürztes Wort wie ein ausgeschriebenes Wort zu behandeln. --Galtzaile (Diskussion) 21:17, 18. Mär. 2019 (CET)
Ältere wie aktuelle Regelwerke (Fritz Genzmer, Das Buch des Setzers 81961, Duden Verlag: Duden Rechtschreibung 201991), Amtliches Regelwerk, Ausgabe 2018, herunterladbar beim Rat für deutsche Rechtschreibung formulieren dazu keine besondere Regel, setzen aber stets ein Leerzeichen zwischen Wörter. Durch die Proportionalschriften entstand neuer Regelungsbedarf. wikt:de:z. B. und wikt:de:d. h. verweisen auf DIN 5008. DIN 5008 in der Fassung vom April 2011 wird gerade überarbeitet (Fassung März 2019) und in Abschnitt 7 "Zwischenräume" um den Unterabschnitt 7.2 "Geschütztes Leerzeichen" erweitert. --Pp.paul.4 (Diskussion) 19:33, 18. Mär. 2019 (CET)


gudn tach!
im professionellen satz wird dort normalerweise ein schmales (und geschuetztes) leerzeichen gesetzt. in latex z.b. wuerde man z.\,B.\@ (oder alternativ z.\,B.\ ) schreiben.
in der wikipedia koennten wir sowas eigentlich auch automatisch umsetzen, sodass es egal ist, ob ein autor nun ein leerzeichen verwendet oder nicht, vgl. Wikipedia:Typografie/Automatische Leerzeichen, aber das wird auf absehbare zeit leider nicht umgesetzt werden.
in (plaintext-)e-mails oder auch in texten wie diesem hier setze ich nie ein leerzeichen innerhalb von abkuerzungen, weil sonst haessliche umbrueche entstehen koennen. -- seth 22:37, 18. Mär. 2019 (CET)
(etwas OT) Ich habe sowieso noch nie verstanden, weshalb man hier sowas wie "das heißt" oder "unter anderem" abkürzen muss. Ein Speicherplatzproblem haben wir ja nun wirklich nicht. Grüße --Kpisimon (Diskussion) 12:59, 19. Mär. 2019 (CET)
Das entspricht einfach den Lesegewohnheiten. Alles was ungewohnt ist, hemmt den Lesefluss. Ein wunderbares Beispiel sieht man weiter oben beim "lustigen" Seth. Wenn er der Norm entsprechend schreiben würde, hätte ich den Text in einem Drittel der Zeit lesen können. Aber das wurde ihm/ihr schon zigmal erfolglos versucht zu erklären. Es gibt halt Menschen, die geben keinen Pfifferling auf andere Menschen. --2003:E5:9F0D:8901:38A4:EF48:EB09:B648 18:53, 19. Mär. 2019 (CET)

Interessant ist auch die Frage, wieso "so genannt[...]" zu "sog." kontrahiert wird. (Wobei es sich bei der Zwangstrennungsschreibung tatsächlich nur um ein redaktionelles Versehen der Kommission gehandelt hat, das dann per "Quod scripsi, scripsi" amtliche Geltung geholfen worden bekommen hat.) --77.8.62.186 21:04, 19. Mär. 2019 (CET)

Die Abkürzung gab es bereits lange, bevor die erste Phase der Rechtschreibreform das auseinandergerissen hat. Inzwischen ist die zusammengeschriebene Form „sogenannt“ längst wieder zulässig und laut Duden sogar die zu bevorzugende Variante. --Jossi (Diskussion) 19:35, 23. Mär. 2019 (CET)
Hallo miteinander! Bin geradezu überwältigt von der Intensität der Diskussion. Und das obwohl ich lt. Rotkäppchen68 eig. gar nicht hätte fragen dürfen. Ja, ich hätte eben wissen müssen, dass es den Artikel Punkt (Satzzeichen) gibt. Eig. sollte ich ja wirklich keine Abk. verwenden, weil dieses Papier ja nichts kostet. Aber je verbotener, desto mehr Spaß machts doch. Warums mich graust? Ich mach doch keine Abkürzung, um sie dann zu verlängern! Wenn ich texe, nehme ich auch gern mal \, als Kompromiss. Aber, da ich jetzt weiß, dass das Leerzeichen Gesetz ist, überleg ich noch mal.
Ich habe da noch eine Zusatzfrage, weil mir das immer so Gewissensprobleme macht: Wenn mein Satz mit etc. endet, muss ich da zwei Punkte machen? Ich muss aber gestehen, dass ich den Punktartikel dazu nicht untersucht habe. Dank an alle!– Binse (Diskussion) 23:28, 19. Mär. 2019 (CET)
Nur ein Punkt. --77.8.62.186 00:02, 20. Mär. 2019 (CET)
...wie du in etwa 10 Sekunden auf Punkt (Satzzeichen)#Der Abkürzungspunkt gefunden hättest (ich habe dort nach dem Wort "Satzende" gesucht, das Wort "Abkürzung" hätte ebenfalls die Stelle gefunden). --Neitram  11:48, 20. Mär. 2019 (CET)
Ergänzung: Es gibt auch noch die Vorlage:Nnbsp mit der man etwas schmalere non-breaking spaces machen kann. --Dasmöschteisch (Diskussion) 14:27, 20. Mär. 2019 (CET)
Ja, aber dazu sollte man wissen, deren Verwendung in Wikipedia wird auf Wikipedia Diskussion:Typografie (siehe dort auch im Archiv) kontrovers diskutiert und deshalb wird diese Vorlage bisher auf Wikipedia:Typografie#Leerzeichen nicht genannt. --Neitram  09:35, 22. Mär. 2019 (CET)

Gibt es Aufzüge, wo „1.OG“ (ohne Leerzeichen) steht? --92.216.152.200 17:49, 24. Mär. 2019 (CET)

Klempen ist leider weit verbreitet, nicht nur bei Aufzügen. --Rôtkæppchen₆₈ 17:52, 24. Mär. 2019 (CET)

19. März 2019[Quelltext bearbeiten]

Sonderbarer Bildeindruck[Quelltext bearbeiten]

Dieses Bild wirkt (in voller Aufösung) auf mich, als handele es sich um eine Computeranimation. Es wirkt wie gerendert. Es scheint aber ein echtes Foto zu sein. Wie ist das zu erklären? --188.110.141.163 22:30, 19. Mär. 2019 (CET)

Ich kann die Frage nicht beantworten, aber das Wort "Animation" ist in jedem Falle unangebracht, denn es handelt sich ja nicht um ein bewegtes Bild. --Snevern 22:52, 19. Mär. 2019 (CET)
Große Tiefenschärfe (gesamte Tragfläche und Rumpf) und vermutlich High Dynamic Range Image. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:11, 19. Mär. 2019 (CET)
+1 so ist es. --M@rcela Miniauge2.gif 23:15, 19. Mär. 2019 (CET)
Dazu der etwas unwirklich aussehende Hintergrund rechts von der Flugzeugnase. Ich weiß nicht wirklich, was das ist. --Kreuzschnabel 00:35, 20. Mär. 2019 (CET)
Ich würd schätzen das ist ein in etwas komischen Farben gestrichenes Gebäude, und dahinter ist Wald und davor Heurigengarnituren und ein Auto. Die Heurigengarnituren stehen wohl wegen der Airshow davor. --MrBurns (Diskussion) 01:32, 20. Mär. 2019 (CET)
Es könnte das Gebäude der Pilotenschule sein, nördlich des Flugplatzes. --84.190.207.13 08:23, 20. Mär. 2019 (CET)

Leider wird nicht angegeben, mit welcher Kamera bzw. Auflösung das Bild ursprünglich aufgenommen wurde, die Ursprungsseite ist auch nicht so ergibig, zumal ich kein Kyrillisch kann und mir nur einzelne Begriffe übersetzt habe. Beim Verkleinern treten manchmal auch Effekte auf, die ungewollt sind. Zudem ist die Lichtsituation eine recht eigentümliche, da können auch ungewöhnliche Sichtweisen entstehen. HDR kann/will ich nicht entscheiden, je nachem wie man ein RAW entwickelt, kann auch solch ein Eindruck entstehen. --Elrond (Diskussion) 11:46, 20. Mär. 2019 (CET)

Wer sagt denn überhaupt, dass das ein Foto ist? Für mich sieht das auch nach CGI aus. — Daniel FR (Séparée) 12:48, 23. Mär. 2019 (CET)
Benutzer:MrBurns und 84.190.207.13 haben es doch bereits aufgelöst: Im Hintergrund ist das Flightsafety Farnborough Learning Center, auf dem Foto etwas unkenntlich gemacht, aber die drei blauen Streifen verraten es. --Rôtkæppchen₆₈ 13:12, 23. Mär. 2019 (CET)
Das muss nichts heißen, sowas kann man auch simulieren, oder ein Foto als Hintergrund einbauen. — Daniel FR (Séparée) 15:50, 23. Mär. 2019 (CET)
Dann verrate mal, was das ganze soll. Das Internet ist voll von Fotos der Boeing 737 Max 8 bei der Farnborough Airshow 2016. Da muss niemand eine Totalfälschung abliefern, wenn es eine Nachbearbeitung eines echten Fotos tut. Hier ein ähnliches Foto vom selben Flugzeug zur selben Zeit am selben Ort. --Rôtkæppchen₆₈ 02:55, 24. Mär. 2019 (CET)

20. März 2019[Quelltext bearbeiten]

Klebereste von alter Fensterfolie entfernen[Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abziehen einer außen angebrachten Fensterfolie sind eingetrocknete Klebereste verblieben, die sich nicht mit Bordmitteln entfernen lassen. Spüli oder Spiritus versagen, auch acetonhaltiger Nagellackentferner hilft nicht (führt nur zu Verschmieren). Hat jemand Tips zu tauglichen Lösungsmitteln, die möglichst nicht die Kunststoffrahmen der Fenster angreifen? Gruß, --Stobaios 12:11, 20. Mär. 2019 (CET)

Nimm Dichtungsentferner aus dem Kfz-Zubehörhandel, decke aber den Kunststoffrahmen ab. --Rôtkæppchen₆₈ 12:16, 20. Mär. 2019 (CET)
Moin, Waschbenzin hilft auch, am besten mit Atemmaske und Gummihandschuhen arbeiten (kein Scherz), beim Arbeiten möglichst gut lüften und sparsam mit dem Zeug umgehen, dann wird kein Kunststoffrahmen beschädigt, sofern darauf zu achten ist. Ich nehme immer Küchenpapier zweilagig zum Putzen und entsorge es im Hausmüll. LG --Gwexter (Diskussion) 12:19, 20. Mär. 2019 (CET)

Speiseöl, Margarine oder Butter auf die Reste einarbeiten, eine h oder über Nacht einwirken lassen und dann erst mechanisch mit Küchenkrepp und dann mit Seife/Spülmittel dran gehen. Gegebenfalls wiederholen. --Elrond (Diskussion) 13:14, 20. Mär. 2019 (CET)

Bleibt anzumerken, dass auch Speisefette den Rahmen angreifen können. Yotwen (Diskussion) 13:40, 20. Mär. 2019 (CET)
Da diese Rahmen zumeist aus PVC (mit diversen Additiven versehen) bestehen, sehe ich keine Gefahr, oder hast Du andere persönliche Erfahrungen? --Elrond (Diskussion) 13:45, 20. Mär. 2019 (CET)
Mit Waschbenzin? Nebenbei, der Tipp Aufweichen mit Speiseöl und dann mit Alkohol reinigen ist ähnlich effektiv, dauert aber. Mit einem Schaber an die Sache ranzugehen, ist sehr riskoreich, weil das Kratzer hinterlassen kann. LG --Gwexter (Diskussion) 14:50, 20. Mär. 2019 (CET)
Löschpapier und Bügeleisen bzw.Heizspachtel--MauMauCharly (Diskussion) 12:56, 22. Mär. 2019 (CET)
Im Handel gibt es einen Schaber mit Rasierklinge. Dieses Teil wirkt sowohl bei Deinem Problem recht gut, wie auch beim Einsatz am Heißen Stein. Caramellus
In den USA bekomme ich vieles Klebrige mit Hand Sanitizer (Handdesinfektionsmittel) weg. Der enthält hauptsächlich Alkohol, ist aber nicht ganz so flüchtig wie normaler Spiritus, sondern hat zum Anlösen der Kleberei etwas mehr Zeit. Ob Kunststoff angegriffen wird, hängt wahrscheinlich von der Art des Kunststoffs ab. --Stilfehler (Diskussion) 14:03, 20. Mär. 2019 (CET)
Kunststoffe und Klebstoffe sind chemisch sehr ähnlich aufgebaut. Die Wahrscheinlichkeit ist daher hoch, dass das Klebstofferweichungsmittel auch Erweichungen, Quellungen, Verfärbungen und Flecken auf dem Kunststoff hinterlässt. Deswegen ist Abdecken immer eine gute Idee. Wie kriege ich jetzt die vom Abdeckband herrührenden Klebstoffreste vom Kunststofffensterrahmen runter? --Rôtkæppchen₆₈ 14:10, 20. Mär. 2019 (CET)
Mit Waschbenzin? Nebenbei, der Tipp Aufweichen mit Speiseöl und dann mit Alkohol reinigen ist ähnlich effektiv, dauert aber. Mit einem Schaber an die Sache ranzugehen, ist sehr riskoreich, weil das Kratzer hinterlassen kann. LG --Gwexter (Diskussion) 14:50, 20. Mär. 2019 (CET)
Hm, da wage ich doch zu widersprechen, das einzige, was viele Kleber mit Kunststoffen zu tun haben ist, dass es zumeist Polymere sind, denn Kleister/Polyvinylalkohol (der auch als Klebstoff Verwendung findet) und Polyethylen (oder gar Teflon) haben chemisch aber so was von gar nicht gemein. Selbst bei Klebern für Etiketten ist die chemische Vielfalt sehr groß, je nachdem, was der Kunde habe nmöchte. --Elrond (Diskussion) 14:50, 20. Mär. 2019 (CET)
Ich nenne als Gegenbeispiele Polyvinylalkohol, Polyisobutylen und Polyvinylacetat, die aber alle drei nicht zu Fensterrahmen verarbeitet werden. --Rôtkæppchen₆₈ 14:58, 20. Mär. 2019 (CET)
Polyvinylalkohol nannte ich ja. Polyvinylacetat hat mit dem PVC, aus dem die Rahmen mit sehr großer Wahrscheinlichkeit bestehen schon eher chemisch bzw. physikochemisch was gemein. Mir ging es nur um Deine Aussage: Kunststoffe und Klebstoffe sind chemisch sehr ähnlich aufgebaut, denn das stimmt so allgemein gesprochen schlicht nicht. --Elrond (Diskussion) 15:11, 20. Mär. 2019 (CET)

Für das Gebäudereinigungsgewerbe gibt es spezielle Bimsmehle. Mit denen hat der Fensterputzer bei mir sogar Spritzer vom Fassadengrund auf den Scheiben rückstandlos entfernen können. Kann man z.B. hier kaufen. Realwackel (Diskussion) 09:10, 22. Mär. 2019 (CET)

So, eben bei unseren Reinmachfrauen gefragt, das sind ja Spezialistinen. Sie meinten, es gibt Handwaschpasten, die Kleie oder Holzmehl enthalten. Werden gerne von KFZ-Mechanikern genutzt. Die haben Tenside und einen milden Scheuerkörper, greifen also weder das Glas noch den Kunststoff an. --Elrond (Diskussion) 16:32, 22. Mär. 2019 (CET) Schaber zum Reinigen von Cerankochplatten oder zum Entfernen von Aufklebern auf Autowindschutzscheiben. --178.115.130.81 03:24, 24. Mär. 2019 (CET)

LAN im Mehrfamilienhaus[Quelltext bearbeiten]

Wir besitzen ein MfH in dem 4 Parteien wohnen. Wir wollen die Wohnungen zentral mit Internet versorgen. Also ein DSL-Anschluss im Keller, ein Kistchen und LAN-Kabel zu den Wohnungen (kein Wlan). Welcher Provider erlaubt so etwas? Welches "Kistchen" muss ich nehmen, damit die Wohnungen untereinander abgetrennt sind, d.h. Wohnung1 nicht den Internetverkehr von Wohnung2 sieht? --Lara2305 (Diskussion) 12:59, 20. Mär. 2019 (CET)

Im Keller ein Router mit vier Ethernetports und dann in jeder Wohnung nochmal ein Router mit Ethernet-WAN-Anschluss. Dazu verpflichtest Du jeden Wohnungsinhaber, nie ohne Router das Internet zu benutzen. Schaffst Du das nicht, so plazierst Du die fünf Router im Keller und jedem Wohnunginhaber ist freigestellt, zusätzlich einen eigenen Router zu verwenden oder nicht. Mach Dich aber vor Planungsbeginn unbedingt schlau, wann bei Dir die Umstellung der Telefonanschlüsse von analog oder ISDN auf IP-basiert fällig ist. Wenn Du in absehbarer Zeit sowieso die Telefonanschlüsse in Deinem Haus auf IP-basiert umstellen musst, ergibt Dein Projekt keinen Sinn mehr, da ein IP-basierter Telefonanschluss immer einen Internetanschluss mit LAN und in den meisten Fällen auch WLAN beinhaltet. --Rôtkæppchen₆₈ 13:33, 20. Mär. 2019 (CET)
Ich betreibe problemlos IP-basierte Telefonanschlüsse von Sipgate und easybell an völlig unabhängigen Internetanschlüssen. Der angegebene Zusammenhang existiert nicht. --FGodard||± 15:05, 20. Mär. 2019 (CET)
Das mag vielleicht in Deinem speziellen Fall so sein. Im allgemeinen existiert ein Zusammenhang, weil ein ganz großes rosa Fernmeldeunternehmen alle über seine Hauptverteiler laufenden ISDN- und POTS-Anschlüsse egal welchen Anbieters auf IP-basierte Telefonie migrieren will. --Rôtkæppchen₆₈ 16:30, 20. Mär. 2019 (CET)
Das kann das Unternehmen ja gerne machen, was man dann ja auch zum Anlass nehmen könnte, den Anbieter zu wechseln, zum Beispiel zu einem der von mir genannten. Ein gewisses technisches Grundwissen scheint bei dem*r Fragesteller*in ja vorhanden zu sein. --FGodard||± 18:01, 20. Mär. 2019 (CET)
Und die Trennung der Teilnetze voneinander nennt sich VLAN. Das muss vom zentralen Router unterstützt und an diesem einmalig eingerichtet werden. --Kreuzschnabel 13:51, 20. Mär. 2019 (CET)
Das wird hier aber nicht funktionieren, es sei denn, Du verwendest eine Sophos o.ä. als Router/Firewall. Die kostet aber mehr als doppelt so viel wie eine Fritzbox 3490 und vier Fritzboxen 4020. --Rôtkæppchen₆₈ 13:55, 20. Mär. 2019 (CET)
Bedingung lautete: Der Internetverkehr soll nicht verfolgt werden können. Das wäre nur bei einem Hub möglich. Heutige Lans benutzen Einzelkabel und Switche. Damit ist der Internetverkehr der einzelnen Rechner untereinander im Normalfall nicht beobachtbar, da die Pakete per MAC-Adresse nur dem Adressaten zugesendet werden. Die Rechner sind allerdings in der Arbeitsgruppe sichtbar wenn unter Windows die Netzwerkerkennung aktiviert ist.--2003:F4:B3D1:1042:51D0:DEB7:E82B:6DF5 15:51, 20. Mär. 2019 (CET)
Außerdem lässt sich der Switch per ARP-Flooding dazu überreden, Informationen über die anderen Mitbenutzer herausgeben. Bei einem Router zwischen Internetanschluss und jedem Benutzer kann das nicht passieren. --Rôtkæppchen₆₈ 16:26, 20. Mär. 2019 (CET)
„Das wäre nur bei einem Hub möglich.“ Das stimmt nicht. Erstens gibt es keine Hubs mehr zu kaufen, zweitens verwechselst Du Hub und Switch und drittens ist es einem potentiellen Angreifer egal, da er den Switch durch ARP-Flooding zum Hub machen kann. --Rôtkæppchen₆₈ 16:33, 20. Mär. 2019 (CET)
Ich schrieb Im 'Normalfall'. ARP-Flooding ist kein Normalfall, sondern eher als bösartiger Eingriff zu werten. Außerdem mit einem Netzwerktool leicht festzustellen. --2003:F4:B3D1:1042:72F3:95FF:FE09:C699 20:50, 20. Mär. 2019 (CET)
Der Normalfall ist, dass experimentierfreudige junge Menschen im Haus wohnen, für die es eine spielerische Herausforderung ist, festzustellen, was man mit so einem angeblich abhörsicheren LAN so alles machen kann. Was Du vorschlägst, erfüllt die Forderung der Fragestellung nicht, denn Du schlägst ein LAN ohne zusätzliches Routing vor, wo jeder mit jedem kommunizieren kann, auch der experimentierfreudige junge Mensch mit dem Fernseher einer technikfernen ahnungslosen Ministerin. --Rôtkæppchen₆₈ 21:35, 20. Mär. 2019 (CET)
Eine andere Lösung ist ein Switch, der en:Private VLAN (etwas anderes als VLAN) unterstützt. Da wird dann nur der Modemrouter und ein geeigneter Switch benötigt. --Rôtkæppchen₆₈ 21:59, 20. Mär. 2019 (CET)
Also ein Kabel- oder DSL-Modem plus ein Switch, der VLAN - nein, private VLAN - kann? --212.34.73.12 11:22, 22. Mär. 2019 (CET)
Modem allein reicht nicht, es muss schon ein Modemrouter sein. Die geeigneten Switches scheinen schweineteuer zu sein. Eine weitere schweineteure Lösung wäre ein DSL-Modem (ohne Router) und eine Sophos XG 125. Wenn man einen VLAN-tauglichen Switch hinzunimmt (z.B. Netgear GS105E) müsste es auch die kleinste Sophos XG tun. --Rôtkæppchen₆₈ 11:33, 22. Mär. 2019 (CET)
Noch ein Nachtrag zur obigen Fritzboxlösung: Bei Ausnutzung der Gastfunktion von 3490 und 4020 kommt man mit einer Fritzbox 3490 und zwei Fritzboxen 4020 aus und hätte sogar noch einen Port für eine fünfte Wohnung frei. --Rôtkæppchen₆₈ 15:21, 22. Mär. 2019 (CET)

Spenden/Crowdfunding für ein Privatprojekt - steuerliche Behandlung?[Quelltext bearbeiten]

Ein Freund und ich (wir wohnen übrigens einmal quer durch Deutschland entfernt) betreiben ein Youtube-Projekt und Blog. So weit so schön, aktuell läuft alles ehrenamtlich - aber die Kosten für Fahrten, Kameratechnik, Streaming-SIM-Karten und so gehen langsam in hässliche Regionen. Ein paar unserer Follower wollen uns gerne finanziell unterstützen... aber wie machen wir das so, dass am Ende weder wir noch unsere Follower Hausbesuch vom Finanzamt kriegen? Für einen eV sind wir selbst als erweitertes Team mit 4 Mann zu klein, eine GbR will ich mir nicht nochmal antun und Gewinne wollen wir damit auch nicht machen. Für eine gGmbH könnten wir mit Glück unter die AO-Kriterien fallen, aber da schreckt uns der Aufwand ab für Steuerberater, Notar und so n Kram - das geht ja schon in vierstellige Kreise.

Hat hier jemand Rat?

--93.104.64.153 21:00, 20. Mär. 2019 (CET)

Wer keine Gewinnerzielungsabsicht hat und auch tatsaechlich keinen Gewinn macht, muss keine Firma anmelden, fuer diese Einnahmen keine Steuererklaerung abgeben und natuerlich auch keine Steuern zahlen. Das ist vergleichbar mit dem Anbieten von Autofahrten gegen Geld bei der Mitfahrzentrale: Die Kosten sind hoeher als die Einnahmen. Natuerlich kann es passieren, dass das Finanzamt die Einnahmen mitbekommt, weil z. B. ein Konkurrent Dich anzeigt und ein eifriger Finanzbeamter nachfragt, aber mit dem Risiko muss man leben und dann ggf. eben die Ausgaben belegen. -- Juergen 86.111.156.93 21:52, 20. Mär. 2019 (CET)
1. Antwort (wie schon geschrieben): Freizeitbeschäftigungen (Liebhaberei) unterliegen in Deutschland keiner Steuerpflicht: https://www.steuererklaerung.de/ratgeber-steuern/liebhaberei. Es muss also gar nichts getan werden.
2. Antwort: Als Privatperson Einzelunternehmer bleiben und die Kleinunternehmerregelung der Umsatzbesteuerung nutzen. Voraussetzungen: Es handelt sich um eine freiberufliche und nicht um eine gewerbliche Tätigkeit, der Umsatz überschreitet nicht die Obergrenze der Kleinunternehmerregelung und es werden keine Gewinne erwirtschaftet.
In beiden Fällen können die Unterstützer ihre Aufwendungen steuerlich nicht geltend machen.
3. Antwort: Einen gemeinnützigen nicht-eingetragenen Verein oder mit ein paar Strohleuten einen gemeinnützigen eingetragenen Verein gründen. Die Mindestzahl der Mitglieder beträgt nur für die Eintragung sieben, danach und bei nicht-eingetragenen Vereinen drei. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:28, 20. Mär. 2019 (CET)
Zu 2.: Die Kleinunternehmerregelung gem. § 19 UStG steht sowohl Gewerbetreibenden als auch Freiberuflern offen (ob der Betrieb eines Youtube-Kanals als gewerblich oder als freiberuflich einzustufen wäre, hängt von der ausgeübten Tätigkeit ab, wahrscheinlicher ist gewerblich). Sie ist unabhängig von der Rechtsform, auch eine GbR kann Kleinunternehmer sein, sie wird dann steuerlich als eigene Rechtspersönlichkeit behandelt. Selbstverständlich dürfen Kleinunternehmer Gewinne erwirtschaften (sie wären blöd, wenn nicht!), rechnerisch sogar fünfstellige. Einzig der Umsatz muss unter der Obergrenze bleiben.--Mangomix 🍸
Sowohl ein Gewerbebetrieb als auch ein Gewinn führen zu einer Steuerpflicht, den der Fragesteller vermeiden möchte. Um steuerfrei zu bleiben, muss man also Kleinunternehmer und Freiberufler sein und darf keinen Gewinn machen. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:46, 22. Mär. 2019 (CET)
Es wird durch Wiederholung nicht richtiger: Abgesehen davon, dass man diesen Status gar nicht selbst wählen kann (er wird vom Finanzamt festgelegt), bietet Freiberuflichkeit für kleine Selbstständige steuerlich gesehen keinen Vorteil. Einkommens- und Umsatzsteuerpflicht treffen Gewerbetreibende wie Freiberufler gleichermaßen. Nur von der Gewerbesteuer sind Freiberufler ausgenommen, aber da sie erst auf Gewerbeerträge („Gewinne“) jenseits von 24.500 € erhoben wird, ist sie für kleine Selbstständige nicht relevant. Auch die Empfehlung, von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch zu machen, ist so pauschal nicht richtig. Gerade bei Gründern, die oft noch wenig Umsatz, aber hohe Ausgaben (wie im Beispiel für Filmequipment) haben, kann es sich lohnen, sich nicht befreien zu lassen! --Mangomix 🍸 15:04, 23. Mär. 2019 (CET)

Mal die Spendenbescheinigungen beiseite lassend: Ich seh den Sachverhalt etwas anders. Wenn der Fragesteller von den Kosten schreibt, die er kaum gedeckt bekommt, dann halte ich das aber mal für sowas von gewerblich! Am Anfang hat man halt Anlaufschwierigkeiten, sowas ist doch normal. Worauf ich hinaus will: Wäre es nur Liebhaberei wären Gewinn oder Verlust nicht steuerlich relevant. Aber wenn es ein Gewerbe ist (oder von mir aus sogar selbstständig), dann ließen sich Verluste steuerlich geltend machen. --2001:16B8:1042:100:84C8:1B6B:A032:F3B6 22:53, 20. Mär. 2019 (CET)

Dann müsste allerdings eine realistische Gewinnerzielungsabsicht bestehen. --Optimum (Diskussion) 23:05, 20. Mär. 2019 (CET)
“eine GbR will ich mir nicht nochmal antun“ Ihr habt längst eine! Eine GbR entsteht automatisch, sobald sich zwei zusammentun und einen gemeinsamen Zweck verfolgen. Das ist auch erstmal unabhängig davon, ob die GbR einen unternehmerischen Zweck hat (sprich, ob ein Gewerbe angemeldet werden muss, Stichwort „Gewinnerzielungsabsicht“) oder nicht. Die Frage ist also nicht, ob ihr eine GbR gründen wollt, sondern ob ihr euren Kanal weiter gemeinsam als GbR betreiben wollt oder ob sich eine andere Rechtsform emfpiehlt. Aber was spricht gegen die GbR? Sie kostet nichts und erfordert keine Formalitäten, jedenfalls wenn ihr das als Hobby und, wie du ja schreibst, ohne Gewinnerzielungsabsicht macht. Ein Verein bietet ihr gegenüber imho keine Vorteile, außer dass noch mehr Leute mitreden können, ein e.V. kostet sogar wieder richtig Geld (Notar, Eintrag ins Vereinsregister) und macht viel Arbeit. Für Gemeinnützigkeit kommt nochmal ’ne fette Schippe an Aufwand und Einschränkungen obendrauf. Und Rechtsformen für Unternehmen (GmbH, KG, OHG, UG haftungsbeschränkt …) ergeben nur Sinn, wenn ihr unternehmerisch tätig werden wollt. Solange ihr euer Hobby allein aus privaten Mitteln finanziert, erscheint mir das unkritisch und auch Einnahmen, die lediglich eure Kosten decken, müssen nicht dazu führen, dass ihr ein Gewerbe anmelden müsst (was ja einen ganzen Rattenschwanz an rechtlichen Entscheidungen und Folgen nach sich zieht). Bei den Zuwendungen durch eure Follower würde ich sagen, „es kommt drauf an“: Eine Crowd-Funding-Kampagne könnte das Finanzamt, wenn es euch mal irgendwann überprüft, als Indiz für eine Gewinnerzielungsabsicht werten, wenn euch hingegen ab und zu ein paar Follower freiwillig ein paar Euro schicken (schenken), damit ihr eure Ausrüstung finanzieren könnt, dürfte das eher unkritisch sein. Allerdings kann sich die Anmeldung eines Gewerbes (in welcher Rechtsform auch immer) durchaus lohnen, selbst wenn ihr Verluste fahrt, und zwar dann, wenn ihr noch anderweitig Geld verdient und Einkommenssteuer zahlt, oder zumindest einer von euch. Dann wäre euer Interesse natürlich umgekehrt, das Finanzamt von der Gewinnerzielungsabsicht eures Kanals zu überzeugen. Ihr würdet dann eure Einnahmen von Youtube, Zuwendungen der Follower o.ä. mit euren Aufwendungen (Ausrüstung, Streaming-Kosten, Reise- und Übernachtungskosten, Tagegeld, Büromaterial, Mietanteil für das Arbeitszimmer …) in einer EÜR verrechnen - und die in den ersten Jahren entstehenden Verluste würden eure Einkommenssteuerschuld mindern. Beim „gewerblichen“ Betrieb eures Kanals muss man dann aber umgekehrt aufpassen, dass das Finanzamt die Sache nicht am Ende doch als „Liebhaberei“ einstuft. Ihr müsst also schon Anstalten machen, das Ganze auf lange Sicht gewinnbringend zu betreiben. Eine zweite interessante Möglichkeit, durch ein Gewerbe zu sparen, ist die Möglichkeit, sich die bei der Anschaffung von Ausrüstung enthaltene Mehrwertsteuer erstatten zu lassen - allerdings müsst ihr im Gegenzug dann auch Umsatzsteuer auf eure Einkünfte abführen. Lohnt sich also vor allem dann, wenn man viel investiert, aber wenig reinkommt, oder wenn ihr eure Einkünfte schwerpunktmäßig von Unternehmen bezieht, die ihrerseits vorsteuerabzugsberechtigt sind. Als „Kleinunternehmer“ hingegen bliebe die Umsatzsteuer auf Einnahmen- wie auf Ausgabenseite außen vor.--Mangomix 🍸 01:58, 21. Mär. 2019 (CET)
+1 zu allem von Südfruchtmischung, nur noch eine Anmerkung zum Thema "gGmbH" - zum einen ist das weiterhin eine GmbH mit allen daraus entstehenden Aufwänden, zum zweiten muss man sich das kleine "g" erst einmal anerkennen lassen und kann es nicht einfach nur so gründen, und nur "keine Gewinnerzielungsabsicht" reicht dafür nicht aus. Kann man sicher so drehen, dass das klappen könnte, aber wäre aufwändig und gegenüber dem tatsächlichen Betrieb auch immer gefährdet. --131.169.89.168 11:58, 22. Mär. 2019 (CET)
Richtig, daher hatte ich die gGmbH gar nicht erst in Erwägung gezogen. Überhaupt sehe ich in der Frage wenig Anhaltspunkte, die für ein gemeinnütziges Kontstrukt sprechen (und sei es ein gemeinnütziger Verein). Ob das Youtube-Projekt und der Blog überhaupt die Kriterien für Gemeinnützigkeit erfüllen, wissen wir nicht. Aber selbst wenn, dürfte die steuerliche Absetzbarkeit von Zuwendungen durch die Follower, bei denen es sich ja eher um kleine Beträge handelt, und die Steuerbefreiung nur ein vergleichsweise geringer Anreiz sein gegenüber dem immensen Aufwand, den man auf Betreiberseite für diesen Status leisten muss.--Mangomix 🍸 15:19, 23. Mär. 2019 (CET)

Handyverbot bei 5G-Versteigerung[Quelltext bearbeiten]

Die ARD hat berichtet, dass es den Bietern der Telefongesellschaften bei der Versteigerung der Netzfrequenzen fuer 5G in den Raeumen der Bundesnetzagentur verboten sei, mit ihren Firmenzentralen per Handy zu kommunizieren. Statt dessen seien nur Fax, "gesicherte Telefonleitungen" oder Internet erlaubt. Dazu wurde ein Mitarbeiter der Bundesnetzagentur gezeigt, der ausserhalb des Gebaeudes mit einem Scanner nach verbotenen Handies, die im Gebaeude senden, gesucht hat.

Warum ist das so ? -- Juergen 86.111.156.93 21:46, 20. Mär. 2019 (CET)

Man will keine Pressefotos, die veraltete Technik zeigen? Handies sind ja nun keine Smartphones und seit Jahren aus der Mode... --Michael Schumacher (Diskussion) 22:09, 20. Mär. 2019 (CET)
Das dient der Wahrung von Geschäftsgeheimnissen der beteiligten Unternehmen. --Rôtkæppchen₆₈ 22:11, 20. Mär. 2019 (CET)
Rôtkæppchen₆₈ hat recht, Handyverbindungen sind nicht sicher, siehe IMSI-Catcher. Wirklich sicher ist es aber nur, wenn der Raum abgeschirmt ist und die einzige Verbindung nach außen die Festnetzleitungen sind. Sonst kann man noch immer per Van-Eck-Phreaking abhören. Und natürlich gibts theoretisch auch andere Methoden, für die man aber einen physischen Zugang oder einen Quantencomputer braucht (letzteres vorausgesetzt es wurde ein sicherer Verschlüsselungsstandard gewählt). Funktionierende Quantencomputer, die declassified und ausreichend leistungsfähig um praktisch anwendbar zu sein sind gibt es aber noch nicht. Es gibt aber sogar einen Verschlüsselungsalgorithmus, der auch Quantencomputern standhält: One-Time-Pad. --MrBurns (Diskussion) 23:14, 20. Mär. 2019 (CET)

Ich glaube eher, man will nicht, dass Hinz und Kunz durch die Behörde laufen und Fotos von sicherheitsrelevanten/vertraulichen Dingen oder Tonaufnahmen von vertraulichen Gesprächen machen. In sehr vielen Unternehmen ist es völlig normal Besucher um ihr Smartphone zu bitten und es ihnen erst bei verlassen des Gebäudes zurück zu geben. Realwackel (Diskussion) 09:18, 22. Mär. 2019 (CET)

Dazu brauch ich aber kein sendendes Handy, die Suche per Scanner wäre also wenig hilfreich. --Michael Schumacher (Diskussion) 16:46, 22. Mär. 2019 (CET)
Richtig, dafür reicht eine Manschettenknopf- oder Krawattennadelkamera. Sowas fällt kaum auf und wenn kein Sender dabei ist, ists auch sehr schwer zu detektieren. Und sowas gibts sicher, in einen Manschettenknopf passt leicht eine Kamera in der Größe der Selfiekameras beim Handy rein inkl. Speicher und Knopfzelle. --MrBurns (Diskussion) 17:29, 22. Mär. 2019 (CET)
Die so gewonnene Information nutzt aber genau nichts, da es sich bei der Versteigerung um einen Echtzeitvorgang handelt. Nachher zu wissen, wieviel der Wettbewerber geboten hat ist herzlich witzlos. --Rôtkæppchen₆₈ 17:59, 22. Mär. 2019 (CET)

Heizöl entfärben?[Quelltext bearbeiten]

Die Medien berichten von einem Strafprozeß, in dem lt. Anklage der Vorwurf verhandelt wird, die Angeklagten hätten deutsches Heizöl nach Polen verbracht, es entfärbt und als Dieselkraftstoff verkauft und dadurch Steuern hinterzogen. Und jetzt frage ich mich etwas verblüfft: wie das? Ist der Farbstoff nicht gerade so beschaffen, daß er mit vernünftigem Aufwand nicht entfernt oder unwirksam gemacht werden kann? --77.1.66.67 21:57, 20. Mär. 2019 (CET)

Da es illegal ist, wurden die Anforderungen nicht so hoch gesteckt. Denn es mag eine Farbänderung geben, chemisch bleibt es nachweisbar.Oliver S.Y. (Diskussion) 22:09, 20. Mär. 2019 (CET)
Ursprünglich war die Kennzeichnung von Heizöl durch Zugabe von Sudanrot gesetzlich vorgeschrieben. Heizölverdieselung erfolgte damals durch Entfernung des Sudanrot. Die Steuerbehörden schrieben dann zuerst Furfural und später Solvent Yellow 124 als zusätzlichen Markierungsstoff vor, die sich schlechter entfernen und besser nachweisen lassen. Heute dient das Sudanrot nur noch als optische Kennzeichnung. Der gesetzlich vorgeschriebene Farbstoff ist Solvent Yellow 124. --Rôtkæppchen₆₈ 22:21, 20. Mär. 2019 (CET)
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Annahme, daß eine Entfärbung chemisch sehr aufwendig und damit unwirtschaftlich ist, also falsch? (Nachweisbarkeit schön und gut, aber der Sinn einer Einfärbung ist doch gerade, daß man die illegale Verwendung sofort ohne einen chemischen Test erkennt - wenn das nicht funktioniert, kann man die Einfärbung auch ganz weglassen und nur Indikatorsubstanz beigeben.) --77.1.66.67 23:12, 20. Mär. 2019 (CET)
Der Sinn der Einfärbung ist es, dass man auf den ersten Blick erkennt, dass es sich um steuerbegünstigtes Heizöl handelt, dessen Verwendung als Kraftstoff den Straftatbestand der Steuerhinterziehung erfüllt. Eine Entfärbung war zuletzt günstiger als die zusätzliche Steuerlast von Dieselkraftstoff. Deswegen wurden schwerer zu entfernende und leichter nachzuweisende Markiersubstanzen eingesetzt. Welchen Aufwand die obigen Tatverdächtigen trieben, ist mir nicht bekannt. Möglicherweise hat sich noch nicht überall herumgesprochen, dass die eigentliche Markiersubstanz seit 2002 das kaum sichtbare Solvent Yellow 124 ist und das Sudanrot nur fürs Auge ist. --Rôtkæppchen₆₈ 23:33, 20. Mär. 2019 (CET)
Die Erfüllung eben dieses Sinns ist aber gerade nicht gewährleistet, wenn sich die sichtbare Markierung vergleichsweise einfach entfernen läßt. Sie hat dann weder für staatliche Kontrolleure noch für gutgläubige Erwerber eine Verläßlichkeit und ist damit überflüssig. Was wäre vergleichsweise von Echtheitsmerkmalen von Geldscheinen zu halten, von denen man sagen könnte: "Echte Geldscheine haben sie, aber Blüten vielfach auch"? Gut, wenn sie fehlen (bzw. der angebliche Dieselkraftstoff eingefärbt ist), dann weiß man insofern, woran man ist. Aber eigentlich möchte man doch keinen Beweis für "Unechtheit", sondern einen zuverlässigen Nachweis der Echtheit. --77.10.71.223 01:29, 22. Mär. 2019 (CET)
Es geht nicht um Echtheit oder Unechtheit, sondern um Steuerbegünstigung oder nicht. Das Zollamt hat selbstverständlich feldtaugliche Nachweisverfahren für Solvent Yellow 124 und ist auf die Rotfärbung nicht angewiesen. --Rôtkæppchen₆₈ 08:21, 22. Mär. 2019 (CET)
Hier wurde die Straftat in Polen begangen. Vielleicht sind in Polen die zum Entfärben nötigen Substanzen auch billiger zu beschaffen? Oder sie haben auf Lohn verzichtet? --ObersterGenosse (Diskussion) 01:17, 22. Mär. 2019 (CET)
Ist zwar nur eine Nebenfrage, aber inwiefern ist eigentlich der deutsche Fiskus geschädigt, wenn in Polen Heizöl verdieselt wird? --77.10.71.223 01:29, 22. Mär. 2019 (CET)
Im vorliegenden Fall handelt es sich um Amtshilfe deutscher Behörden für den polnischen Staat. Da reicht es, wenn die verfolgte Tat auch in Deutschland strafbar ist. Steuerhinterziehung und Geldwäsche sind in Deutschland wie in Polen Straftaten. --Rôtkæppchen₆₈ 08:22, 22. Mär. 2019 (CET)
Ich kenne den konkreten Fall nicht, aber möglicherweise war die Entfernung des Farbstoffes nicht auf die Finanz sondern auf die Abnehmer bezogen. Und denen ist der unsichtbare Markierungsstoff egal. --Schaffnerlos (Diskussion) 08:50, 22. Mär. 2019 (CET)
Die Zielrichtung der Täter ist doch egal: Entscheidend ist, daß sich die Kennzeichnungssubstanz unsichtbar machen läßt. Und damit ist sie nicht so besonders effektiv. --95.112.148.193 10:45, 22. Mär. 2019 (CET)
Die Kennzeichnungssubstanz ist auch vorher unsichtbar. --Rôtkæppchen₆₈ 11:03, 22. Mär. 2019 (CET)
Wirkt auf mich so sinnvoll wie Sicherheitsmerkmale auf Geldscheinen, die man nicht sehen kann. --92.74.137.241 00:08, 23. Mär. 2019 (CET)
„Sicherheitsmerkmale auf Geldscheinen, die man nicht sehen kann“ gibt es aus gutem Grund. Das hat aber überhaupt nichts mit der Kenntlichmachung steuerbegünstigter Mineralölerzeugnisse zu tun. Diese Kenntlichmachung erfolgt ebenfalls aus gutem Grund, aber mit einer ganz anderen Motivation. Die Kenntlichmachungen von Geldscheinen und Heizöl sind nicht vergleichbar. --Rôtkæppchen₆₈ 00:50, 23. Mär. 2019 (CET)

Der rote Farbstoff ist für den Laien, damit er nicht 'Aus Versehen' Heizöl tankt. Im Verdachtfall können Behörden mit relativ einfachen Mitteln das Solvent Yellow 124 nachweisen und sogar bestimmen, ob der 'Diesel' zu 100 % aus entfärbten Heizöl besteht, oder nur zu Anteilen, die man auch relativ genau angeben kann. Witzigerweise ist die Form, in der das Solvent Yellow 124 nachgewiesen wird ein rotes Reaktionsprodukt. --Elrond (Diskussion) 11:20, 22. Mär. 2019 (CET)

Der Laie "aus Versehen"? Merkwürdig, ich hätte angenommen, damit bei Kontrollen durch den Zoll gleich ohne Tests festgestellt werden kann, ob da jemand Heizöl verdieselt. Wenn das nicht zuverlässig ist, müßten unzählige Kraftstoffproben getestet werden, ob es sich dabei um entfärbtes Heizöl handelt. Und was die Laien betrifft: Die tanken nicht aus Versehen Heizöl, sondern entweder vorsätzlich, oder, was für sie wesentlich schlimmer ist, sie sind gutgläubig und bekommen entfärbtes untergeschoben, und wenn dann der Zoll testet, haben sie die Pappnase auf, weil sie, wie ich, geglaubt hatten, man könne Heizöl an der sichtbaren Einfärbung erkennen. Concludio: Alle außer den Ganoven wünschen sich eine unentfernbare sichtbare Einfärbung, genauso wie zuverlässige Sicherheits- bzw. Echtheitsmerkmale bei Geldscheinen. (Natürlich haben unsichtbare Echtheitsmerkmale auch einen Sinn. Die helfen mir bei der Geldscheinprüfung aber nicht, genauso wenig wie für mich nicht identifizierbare Markierungssubstanzen in Heizöl.) --95.116.53.154 07:00, 23. Mär. 2019 (CET)

Filtrat durch Kieselgur, falls jemand das machen will.--178.115.130.81 03:28, 24. Mär. 2019 (CET)

21. März 2019[Quelltext bearbeiten]

Auskunftsfrei[Quelltext bearbeiten]

Gibt es Schätzungen, wie die Produktivität in Deutschland, Österreich und der Schweiz heute gestiegen ist, weil Angestellte heute keine Zeit auf der Auskunft verbracht haben? --Studmult (Diskussion) 16:13, 21. Mär. 2019 (CET)

kann man heute ohne wide-Range up-Block schreiben? —46.183.103.8 17:32, 21. Mär. 2019 (CET)
“gut“, dass die “wichtigen“ Seiten gesperrt sind! —2.247.243.200 20:09, 21. Mär. 2019 (CET)
Edit: ok, eine WissensFrage. Welcher Fehler erlaubt mir heute hier zu schreiben? Bug in der iOS-App? Cookie, cache, ... —2.247.243.200 20:16, 21. Mär. 2019 (CET)
Die mobilen Applikationen sind von der Sperre alle ausgeschlossen. Ich vermute mal, dass diverse Skripts ,die für die Sperre verantwortlich sind, nicht geladen werden.(p.s. benutze das nächste Mal am besten den : zum einrücken deiner Beiträge für bessere Übersichtlichkeit und eröffne für neue Fragen am besten einen neuen Abschnitt.) --Rubberduck52 (Diskussion) 20:47, 21. Mär. 2019 (CET)
Nö, die Sperre ist einfach recht simpel per HTML & CSS umgesetzt worden, so dass Anwendungen, die nicht nur stumpf die Seite abbilden, von der Sperre einfach nicht betroffen sind. Als angemeldeter Benutzer lässt sich der Unfug recht easy per Global CSS wieder deaktivieren. Zum Glück. --Odeesi talk to me rate me 21:40, 21. Mär. 2019 (CET)
Einfach für Leute, die sich mit CSS auskennen.Für die anderen blieb die Mobilversion, der Google Cache (nicht zuverlässig, weil manchmal zu aktuell), das Internetarchiv und Mirrors, wobei letztere habe ich für die deutschsprachige Wikipedia nicht gefunden mit Google. --MrBurns (Diskussion) 00:28, 22. Mär. 2019 (CET)
Mit "Mobilversion" ist hier aber nicht die mobile Version der Webseite gemeint, oder? Die war schwarz... --Michael Schumacher (Diskussion) 08:57, 22. Mär. 2019 (CET)
Die Apps für Android und Windows 8.1 waren nicht schwarz, sondern ganz normal nutzbar. --Rôtkæppchen₆₈ 09:32, 22. Mär. 2019 (CET)
@Studmult: Wie die Produktivität am Sperrtag gestiegen ist? Diese Seite hier hat durchschnittlich tägliche Aufrufzahlen von 1543. Man setze dies in Relation zur tätigen Bevölkerung in den drei Staaten und kommt auf eine sehr sehr kleine Zahl. --Gereon K. (Diskussion) 23:23, 22. Mär. 2019 (CET)
Was bringt dich auf den Gedanken, dass in der Schweiz die de-WP relevant sei? Das Land ist offiziell viersprachig, und ganz viele Einwohner verwenden die serbokroatischen, albanischen oder tamilischen Versionen. --83.76.87.159 15:44, 23. Mär. 2019 (CET)
Wikipedia ist von den meistbesuchten Webseiten in der Schweiz auf Platz 5, siehe [1]. Ich denke nicht, dass die rätoromanische, serbokroatische, albanische und tamilische Version der Wikipedia dabei eine große Rolle spielen. ---Gereon K. (Diskussion) 20:14, 23. Mär. 2019 (CET)

22. März 2019[Quelltext bearbeiten]

Welcher Ort hat die meisten Exonyme?[Quelltext bearbeiten]

Ich bereite einen Vortrag zum Thema Exonyme und deren Nutzung in der Verwaltung vor. Ich fände es als Aufhänger gut, die Präsentation mit einem (bekannten) Ort zu beginnen, der viele Exonyme hat. Mir scheint Dünkirchen da recht geeignet. Dunkerque auf frz., Dunkirk auf engl., Duinkerken auf nl., Duinkierka auf pol.. Kennt jemand aber vielleicht doch einen Ort der noch mehr Varianten aufzuweisen hat? Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 10:21, 22. Mär. 2019 (CET)

So aus dem Bauch heraus würd ich mal Moskau unter die Lupe nehmen.--Bobo11 (Diskussion) 10:30, 22. Mär. 2019 (CET)
Warschau? scheint noch mehr Varianten zu haben. Warschau bei Wikidata Dünkirchen bei Wikidata -- Büezer (Diskussion) 10:31, 22. Mär. 2019 (CET)
Die Frage nach dem Rekordhalter ist immer schwierig bis unmöglich zu beantworten, aber für solch einen Vortrag sollte man auf jeden Fall Wien#Bezeichnung_der_Stadt_in_anderen_Sprachen anschauen. --Wrongfilter ... 10:36, 22. Mär. 2019 (CET)
Jerusalem? Rom? --Rôtkæppchen₆₈ 10:42, 22. Mär. 2019 (CET)

Aus Grundschulzeiten erinnere ich mich, dass im Heimatkundeuntericht erwähnt wurde, dass es von Aachen zig Exonyme gäbe. Ein kurzes Gucken auf die Fremdsprachenliste von Aachen zeigt, dass allein die Vielfalt der Schreibvarianten von Aquisgrana beeindruckend ist. --Elrond (Diskussion) 11:11, 22. Mär. 2019 (CET)

Nach Exonym ist Wien auch nicht schlecht. --195.200.70.38 11:39, 22. Mär. 2019 (CET)

Köln,Keulen, Colonia, Cologne,Coeln...--MauMauCharly (Diskussion) 12:53, 22. Mär. 2019 (CET)

Mein Lieblings-Exonym ist allerdings Leghorn. --Wrongfilter ... 13:08, 22. Mär. 2019 (CET)

Wie wäre es mit Deutschland? --Komischn (Diskussion) 14:08, 22. Mär. 2019 (CET)
Vielleicht ist es auch Athen … Jedenfalls würde ich vorschlagen, systematisch zu suchen. (1) Kleinere Orte kommen prinzipiell nicht infrage, günstig sind (2) europäische Toponyme, die (3) Exonyme mit verschiedenen Wurzeln haben (wie Deutschland) und (4) eine geringe bis mittlere Lautsubstanz aufweisen (wie Wien oder Warschau). --Galtzaile (Diskussion) 15:12, 22. Mär. 2019 (CET)
Konstantinopel? --RAL1028 (Diskussion) 17:54, 22. Mär. 2019 (CET)
In wieweit gelten Namen wie "Vereinigte Staaten von Amerika", die im wesentlichen in jeder Sprache ein anderes Exonym haben. Das gleiche für alle Namen die im wesentliche eine Beschreibung sind, zB. Vereinigtes Königreich, Niederlande, etc. Die Elfenbeinküste hat unter anderem aus dem Grund mal die französische Version als verbindlich festgelegt. 86.147.126.14 23:54, 22. Mär. 2019 (CET)
Staaten fallen nicht unter die verschiedenen Definitionen von Ort. --Rôtkæppchen₆₈ 00:06, 23. Mär. 2019 (CET)
Gehen wir die Frage mal systematisch an: Wir brauchen Alter wegen Zeit für Sprachwandel, geographisch weite Bedeutung über verschiedene Sprachräume, gerne auch noch eine gewisse Herausforderung bei der Aussprache. National umstrittene Städte sind wohl nicht so ergiebig, weil es da meist nur um zwei Namen geht. Alte Metropolen: wie etwa Athen, Moskau. Bei Rom halten sich die Varianten in Grenzen, weil da nicht viel zu ändern ist. Alte Handelszentren mit Verbindungen in viele Sprachgebiete: z. B. Mailand, Venedig, Neapel; auch einige Hansestädte, aber da sind die Sprachräume überschaubar. Sprachliche Herausforderungen findet man öfter bei ostasiatischen Städten für Europäer und umgekehrt, aber da gibt es ja zurzeit Tendenzen, den offiziellen Namen möglicht zu harmonisieren (etwa bei Peking/Beijing). Alt, ziemlich wichtig weltweit und dazu noch umstritten ist Jerusalem. Grüße Dumbox (Diskussion) 07:50, 23. Mär. 2019 (CET)
Vielleicht auch interessant! --mfg, GregorHelms (Diskussion) 09:30, 23. Mär. 2019 (CET)

Wenn du auch veraltete Bezeichnungen mitberücksichtigst: Bratislava (früher slowakisch Prešporok), deutsch Preßburg, ungarisch Pozsony, tschechisch Prešpurk, kroatisch Požun, Polnisch Bratysława, Italienisch Posonio, Esperanto Bratislavo, französisch Presbourg, lateinisch Posonium, griechisch Istropolis, niederländisch Presburg, Rumänisch Pojon. —-Niki.L (Diskussion) 09:17, 24. Mär. 2019 (CET)

Dann schlage ich Nur-Sultan vor, denn dort gibt es in jeder Sprache gleich drei veraltete Bezeichnungen. Istanbul kommt nur auf zwei veraltete Bezeichnungen. --Rôtkæppchen₆₈ 11:30, 24. Mär. 2019 (CET)

Kann das jemand lesen?[Quelltext bearbeiten]

Steinamteich.JPG

Hallo, ich habe diesen Stein in meinem Garten entdeckt. Kann das jemand lesen und übersetzen oder sogar erklären was für ein Stein das sein könnte? Danke --Boenki (Diskussion) 12:57, 22. Mär. 2019 (CET)

Ich habe die Benutzer im Portal Arabische Welt auf die Frage aufmerksam gemacht: Portal Diskussion:Arabische Welt#Anfrage in der Auskunft: möglicherweise arabische Schrift zu entziffern. --BlackEyedLion (Diskussion) 13:35, 22. Mär. 2019 (CET)
Dieser Anker könnte ein christliches Symbol sein.--Caramellus (Diskussion) 15:47, 22. Mär. 2019 (CET)
Um den Anker herum steht Bi-smi ′Llāhi ′r-raḥmāni ′r-raḥīm, also „Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen“. Siehe Basmala. Der Anker ist also kein christliches Symbol, sondern ein Anker. Oder ein Symbol für Seefahrt. Curryfranke (Diskussion) 17:23, 22. Mär. 2019 (CET)
Dieser Anker könnte ein religiöses Symbol sein.--Caramellus (Diskussion) 20:23, 22. Mär. 2019 (CET)
@Boenki: Kannst du für das Bild "Stein am Teich" noch eine Ortsangabe hinzufügen? --Kolja21 (Diskussion) 23:49, 22. Mär. 2019 (CET)
Ungern, da er in meinem Garten liegt. Gemeinde Swisttal, reicht das? --Boenki (Diskussion) 01:27, 23. Mär. 2019 (CET)
Ok, verständlich. Gibt es Vermutungen wann und wie der Stein an den Standort gekommen ist? Der war ja nicht immer unbearbeitet (Vorbesitzer?). Interessant wäre auch aus welchem Material der Stein besteht. --Gniesgnatz (Diskussion) 02:55, 23. Mär. 2019 (CET)
Für mich sieht das aus wie der obere Teil eines arabischen oder persischen Grabsteins. Vielleicht der eines Seemanns. Ist unten eine Bruchkante o. ä. zu erkennen? Und wo kommt das gute Stück wohl her? Rainer Z ... 13:35, 24. Mär. 2019 (CET)
Mich erinnert das Geschwungene um den Anker etwas an den Äskulapstab. Ich kann euch nicht sagen was für eine Art Stein das ist. Als Laie ist es halt Stein. Da offenbar reges Interesse an dem Stein besteht, werde ich ihn morgen mal rausheben. Er steht dort geschätzt seit den 1980ern. Von demjenigen, der ihn dorthin gestellt haben müsste habe ich eine Telefonnummer. Morgen werd ich mal versuchen ihn anzurufen. Danke schonmal für alle Antworten! --Boenki (Diskussion) 19:43, 24. Mär. 2019 (CET)
Ockham murmelt, das Geschwungene sei ein Ankertau. --Rôtkæppchen₆₈ 02:54, 25. Mär. 2019 (CET)

Digitaler Stadtatlas von München[Quelltext bearbeiten]

Liebe Auskunft, ich suche einen Stadtatlas von München und Umgebung in digitaler Form, jedoch mit dem gleichen Inhalt wie im Druckwerk. Hintergrund: Ich möchte aus dem Kartenbild eine Planokarte drucken. Welche Quellen gibt es dafür? Vielen Dank für Auskünfte! --BlackEyedLion (Diskussion) 13:02, 22. Mär. 2019 (CET)

openstreetmap https://www.openstreetmap.org/#map=13/48.1290/11.5971 kennst du schon? 2003:C6:13D3:BE84:A126:952D:44B5:6FDC 13:41, 22. Mär. 2019 (CET)
Ich weiß nicht, ob das selber Ausdrucken hier wirklich Geld spart, aber den Amtlichen Stadtplan gibt es als Papierkarte [2] ebenso wie als Digitalversion [3]. --Rudolph Buch (Diskussion) 14:22, 22. Mär. 2019 (CET)
OpenStreetMap erfüllt nicht Anforderung, das gleiche Kartenbild zu besitzen wie ein gedruckter Stadtatlas. Es geht darum, dass alle Straßennamen enthalten sind.
Der gedruckte Amtliche Stadtplan ist, was seine Darstellung betrifft, geeignet, er umfasst aber nicht die Umgebung. Ich habe gesehen, dass man sich von dem Verlag, der den Amtichen Stadtplan druckt, Sonderanfertigungen erstellen lassen kann. Dort werde ich nachfragen. --BlackEyedLion (Diskussion) 15:17, 22. Mär. 2019 (CET)
OpenStreetMap ist eine Datenbank, die „besitzt“ überhaupt kein Kartenbild. Man kann aber beliebige Karten mit jedem gewünschten Kartenbild aus den dort versammelten Geodaten erzeugen :D --Kreuzschnabel 23:47, 22. Mär. 2019 (CET)
Das ist nicht so einfach. Kartenwerke werden redaktionell bearbeitet. Beispielsweise werden Straßennamen sinnvoll angeordnet, zum Beispiel bei vielen kleinen, dicht beieinander liegenden Straßen mit Verweis durch Ziffern, die in einem freien Bereich in der Nähe erklärt werden. Meines Wissens gibt es für OpenStreetMap keine Darstellung, die das automatisch macht. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:55, 23. Mär. 2019 (CET)
Das wäre aber prinzipiell durchaus möglich; nichts in OSM schreibt vor, wo der Straßenname zu stehen hat. Im Kontext der Diskussion ging es mir nur darum, dass sich die grundsätzliche Eignung von OSM nicht am Kartenbild einer beliebigen aus OSM erzeugten Karte festmachen lässt, da OSM in keinster Weise Vorgaben zur grafischen Darstellung enthält und nach Belieben kartographisch ausgewertet werden kann. Überraschen kann man Leute immer gut mit der OpenTopoMap, die wie eine deutsche TK50 aussieht, aber ausschließlich OSM-Daten (+freie SRTM-Daten für die Höhenlinien) verarbeitet. --Kreuzschnabel 13:04, 23. Mär. 2019 (CET)
Das ist möglich, wenn man mehrere Stunden eigene Arbeit investiert. Eine Karte so darzustellen, wie einen professionellen Stadtatlas geht nicht automatisch (oder mit Code, der erst noch geschrieben werden muss). --BlackEyedLion (Diskussion) 18:44, 23. Mär. 2019 (CET)
Die Pläne von stadtplandienst.de - hier der von München - sehen aus wie Falk-Stadtpläne. --Joschi71 (Diskussion) 01:47, 23. Mär. 2019 (CET)

Sammelaktien[Quelltext bearbeiten]

Alte Aktienzertifikate schauen manchmal hübsch genug aus, dass sie hinter Glas zur Dekoration an die Wand gehängt werden. Aber wenn einem die Herkunft eines solchen Papiers nicht bekannt ist, woran läßt sich eindeutig erkennen, dass es sich wirklich nur um ein Sammelobjekt handelt, oder nicht vielleicht doch ein tatsächlich noch aktives Wertpapier? Und falls keine Entwertung zu erkennen ist, wie geht man vor, um das herauszufinden? Nehmen wir an, die Urgroßeltern haben ihr Geld in Wertpapieren angelegt und sind dann ums Leben gekommen, bevor sie ihren Kindern davon erzählen konnten ... diese hatten vielleicht keine Ahnung davon und haben den Koffer mit hinterlassenen Papieren wie Briefen, Urkunden usw. nie angefasst, sondern den Packen einfach nur weitervererbt ... und nun hängt so ein Teil einfach so dekorativ an der Wand der zuletzt erbenden Enkel. Wie unterscheidet man hier gültiges von reinen Sammlerstücken? Gibt es dazu Anleitungen, die das erläutern, ohne dass man dazu erst Finanzexperte werden muss, um es zu verstehen? --Chiron McAnndra (Diskussion) 17:03, 22. Mär. 2019 (CET)

Siehe Wertpapierbereinigung und das dort unter "Weblinks" genannte Literaturverzeichnis. --Rudolph Buch (Diskussion) 17:25, 22. Mär. 2019 (CET)
Danke, das ist zwar ein bisschen hilfreich, ist aber leider zu sehr fokussiert auf Währungen, die einer Reform unterworfen waren. Wertpapiere beispielsweise in US-Dollar, britischen Pfund oder norwegische/schwedische Kronen unterlagen jedoch keiner Währungsreform. Weshalb sollte eine entsprechende Aktie keinen Wert mehr haben, wenn das Unternehmen bzw. die Institution, die das Papier ausgegeben hat, noch immer existiert? --Chiron McAnndra (Diskussion) 14:43, 23. Mär. 2019 (CET)

Vorschlag: Wenn das Internehmen noch existiert, einfach hinschreiben. Aktiengesellschaften haben fast alle eine Abteilung für Aktionärsbetreuung. --Hans Eo (Diskussion) 15:32, 24. Mär. 2019 (CET)

Anschlussfrage: Ich hatte vor Jahren mal ein paar Aktien eines Unternehmens gekauft, bei dem kurz darauf nach Einleitung des Insolvenzverfahrens der Insolvenzverwalter sämtliche Assets (Immobilien, Anlagen, Geschäftsbetrieb, Patente usw., sogar den Namen) verkauft hat. Der Verkaufserlös deckte wohl so gerade die Verbindlichkeiten, übrig blieb nichts oder praktisch nichts. Die Aktien sind seither natürlich Pennystocks im Centbereich. Da sie eh nix mehr wert sind, habe ich sie als Souvenirs in Sachen Lehrgeld behalten. Was mich nur wundert: Es gibt keinen Geschäftsbetrieb mehr, keinen Jahresabschluss, keine Hauptversammlung, nix. Als „Verwaltung“ fungiert eine Firma, die sich "transition-manager" nennt. Trotzdem ist die Aktie nach wie vor zum Börsenhandel zugelassen und wird gehandelt. Frage: Können solche „Zombie-Aktien“, zu denen es gar kein real existierendes Unternehmen mehr gibt, auf ewige Zeiten an der Börse bleiben? Und wenn ja: Es gibt doch allerlei rechtliche Verpflichtungen für AGs. Treten die da einfach außer Kraft oder wie muss ich mir das vorstellen? --Jossi (Diskussion) 20:46, 24. Mär. 2019 (CET)
@Jossi: Kenne mich damit zwar auch nicht aus, aber Aktien können auch lange nach Ende des Geschäftsbetriebs gehandelt werden, da gibt ein sehr prominentes Beispiel, die gute alte I.G. Farben: Deren Aktien waren bis 2012 noch börsennotiert! Aber auch da frage ich mich was das soll. Wer kauft so was, und außerdem, für lau gibt es die Börsennotierung ja auch nicht.--Antemister (Diskussion) 21:30, 24. Mär. 2019 (CET)
Insolvenzrecht_(Deutschland)#Abschluss_des_Insolvenzverfahrens, dort der letzte Satz. Erst nach Abschluss des Insolvenzverfahrens (das kann mehrere Jahre nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens sein) wird die AG gelöscht, also gibt's dann auch keine Börsennotierung mehr. --Niki.L (Diskussion) 08:48, 25. Mär. 2019 (CET)
Ah, das erklärt es. Ich habe jetzt noch einmal recherchiert und eine Mitteilung gefunden, dass der Insolvenzverwalter den Firmenmantel abwickeln wird. Danke für Erleuchtung. Die Leute, die heute noch diese Cent-Aktien kaufen, hoffen also vermutlich darauf, dass nach Abschluss des Insolvenzverfahrens doch noch etwas übrig bleibt, das an die Aktionäre ausgeschüttet werden kann. --Jossi (Diskussion) 11:01, 25. Mär. 2019 (CET)

Die Post hat eine Sendung aus den USA für mich verzollt, wie und an wen zahle ich das nun?[Quelltext bearbeiten]

Ich habe in den USA Waren für ca. 250 Dollar bestellt, die per Post an mich geliefert wurden. Ich habe das schön öfter gemacht, bislang kamen die Sendungen immer zollfrei zu mir durch oder ich musste sie beim Zoll abholen und dort ggf. Zollgebühr und Umsatzsteuer zahlen.

Gestern habe ich aber eine Sendung erhalten mit einem Aufkleber drauf "Einzuziehende Einfuhrabgaben: 50,87 €". Die Sendung war von der Post selbst verzollt worden. Der Postbote hat den Betrag von mir nicht eingezogen, sondern die Sendung einfach in den Briefkasten gestopft. Es war ein Brief von der Post dabei mit einem Hinweis, dass sie die Sendung verzollt hätten und bei welcher Stelle ich Einspruch einlegen könne etc. Weder aus dem Schreiben noch aus dem detaillierten Abgabenbescheid, den ich per E-Mail angefordert habe, geht hervor, auf welchem Weg und an wen ich die Abgaben zu entrichten habe. Habe ich einfach nur Glück gehabt und der Postbote hat das verpeilt? Oder kommt da noch Post?

Grüße, Verena --92.216.157.165 20:17, 22. Mär. 2019 (CET)

Ohne Gewähr: Normalerweise kassiert der Postbote den Betrag. Mir ist es auch schon zwei mal passiert, dass das Päckchen einfach im Briefkasten lag (wenn auch mit kleineren Beträgen als bei Dir) und da kam nie wieder was.
Gruß, --SNAFU @@@ 20:53, 22. Mär. 2019 (CET)
Ich habe nach einiger Zeit eine Rechnung bekommen.--93.207.123.83 21:12, 22. Mär. 2019 (CET)

23. März 2019[Quelltext bearbeiten]

Färbung von Kondensstreifen[Quelltext bearbeiten]

drei Farben, mindestens 2 sind eingefärbt

Die bewusste Einfärbung (siehe Bild) wird wie realisiert? Im Artikel Kondensstreifen wird da nichts erklärt. Haben wir da einen anderen passenden Artikel? --Gniesgnatz (Diskussion) 02:07, 23. Mär. 2019 (CET)

"Show-Rauch" an Propellermaschine

:Schau Dir die Bilder der Commons:Category:Patrouille de France mal genau an: Da sind separate Rauchgranaten links hinten am Alphajet angebracht. Es handelt sich also nicht um Kondensstreifen. --Rôtkæppchen₆₈ 02:29, 23. Mär. 2019 (CET)

[BK] Genau, siehe Flugschau#Showeffekte, daher auch bei Propellermaschinen zu sehen. --Joschi71 (Diskussion) 02:33, 23. Mär. 2019 (CET)

Danke , auf Flugschau#Showeffekte bin ich nicht gekommen Diskussion) 03:02, 23. Mär. 2019 (CET)

aber dann ergeben sich weitere Fragen: Was sind Raucheffekte? (bisher kein Artikel) ich stell mir da vor, das die je nach Antriebstyps des Flugzeugs unterschiedlich arbeiten:

  • Düsenantrieb: Chemie die im Hochtemperaturbereich des Abgasstromes reagiert
    • Zugabe in den Abgasstrom kann wahrscheinlich einfach an- & ausgeschaltet werden
  • Propellerantrieb: Chemie die nach Start von selbst reagiert
    • kann die wieder ausgeschaltet werden? (oder brennt die einfach bis zum ende ab?)

Sorry:Gut beantwortete Fragen erzeugen unter Umständen Folgefragen ;-) --Gniesgnatz (Diskussion) 19:56, 23. Mär. 2019 (CET) Lies weiter bei Nebelfluid oder Nebelmaschine. --178.115.130.81 03:34, 24. Mär. 2019 (CET)

Warum ist die EU-Urheberrechtsreform relevant für Internetangebote aus Nicht-EU-Staaten?[Quelltext bearbeiten]

Ich hab ein paar Fragen zur EU-Urheberrechtsreform.

1) Beispielhaft mal YouTube. Mal angenommen, die Reform geht durch. Wenn der Betreiber z.B. in den USA sitzt, warum muss er sich überhaupt um EU-Regelungen scheren und z.B. Uploadfilter installieren? Droht die EU damit, den Zugang von innerhalb der EU zu blockieren, so wie z.B. auch China das Internet zensiert?

2) Vor Jahren hatte Google mal "gedroht", Google News für Zugriffe von IP-Adressen innerhalb der EU zu sperren, falls Google für das Anzeigen der Snippets an die Verlage Geld zahlen muss. Wäre so etwas für YouTube auch denkbar, dass YouTube sich für Zugriffe aus der EU abschottet? Nicht wirklich realistisch, da das sinkende Werbeeinnahmen bedeutet, aber wäre es theoretisch ein Weg, wenn man sich den EU-Regeln nicht beugen wollte?

3) Und zu den betroffenen Internetforen: Kann nicht einfach auf eine Plattform außerhalb der EU "umgezogen" werden? Kommt es darauf an, wo laut Impressum der "Sitz" des Betreibers ist?--121.34.154.18 06:26, 23. Mär. 2019 (CET)

Danke schon mal für die Fragen, die wollte ich, weniger ausführlich, so heute auch stellen. Meine Sicht dazu ist bisher: Die Möglichkeit, den rechtlichen Sitz in eine Steueroase zu verlegen und damit aus'm Schneider zu sein, die gibt es vllt. für den kleinen Sharehoster, aber eine Internetgröße wie Google ganz sicher nicht, die könnten dann keine eben keine Niederlassungen in der EU mehr haben, Geschäfte mit Unternehmen aus der EU wären heikel bis unmöglich und im Extremfall müssten leitende Angestellte bei einer Reise in die EU mit Verhaftung rechnen. Alles unpraktikabel. IMHO eine Lex Google (bzw. Lex Facebook), aber den Contentanbietern kann es das egal sein, weil eben Google und Facebook schlicht die sind die einfach mal so Tantiemen zahlen können. Aber wie gesagt, ich erhoffe mir selsbt Antworten.--Antemister (Diskussion) 09:49, 23. Mär. 2019 (CET)
Hm. Ich versuchs mal:
zu 1.) Die EU kann bisher nicht den Web-Zugang zu außereuropäischen Informationen innerhalb der EU blockieren, wie das in China schon weitestgehend möglich ist und in Russland derzeit vorbereitet wird. Es gibt in der EU Leute, die sehr gerne dorthin möchten und Leute, die um die Bedeutung dessen sich keinen Kopf machen und Leute, die dagegen sind und ihre Bürger-Freiheiten gegen den Obrigkeitsstaat und Schnüffelstaat mehr oder weniger verteidigen wollen.
Die Verletzung des Urheberrechts ist ja zunächst die Tat des Verletzers und nicht die Tat der Plattform, die eine Publikationsmöglichkeit bietet. Wer also - als Beispiel jenseits des Web - ein Buch mit Urheberrechtsverletzungen macht muss damit rechnen, dass dieses Buch und sein Urheber in dem Rechtsraum von Sanktionen bedroht ist, in dem das Urheberrecht gilt. Bei einem Buch ist es jedoch so, dass der Verlag von dem Urheberrechtsverletzer Rechte erwirbt, vor allem Rechte der Publikation und des damit verbundenen Vertriebs. Insofern kann also ein Buch dann auch beispielsweise gerichtlich beschlagnahmt werden und die Sanktionen gegen die Verletzung des Urheberrechts richten sich nicht nur gegen den Verursacher sondern auch gegen seinen Verlag. Auch eine Internetplattform erwirbt von dem Einsteller möglicherweise Rechte. Der Streit um den Charakter der Plattform geht aber, grob skizziert um die Position, dass die Plattform etwas publiziert wie ein Verlag (der jedoch in der Regel das Buch formal und inhaltlich mitgestaltet) und deshalb Verantwortung trägt und um die Gegenposition, dass die Plattform nur eine Möglichkeit des Publizierens bereitstellt, in etwa vergleichbar mit Selfpublishing per Book on Demand. Beispiel zur Illustration: Wenn an einem Schwarzen Brett ein Zettel mit strafbaren Inhalten hängt, ist dann der "Betreiber" des Schwarzen Bretts dafür haftbar zu machen? Muss er täglich oder stündlich alle Zettel kontrollieren? Wie sind Verantwortlichkeiten verteilt und angemessen? Die Problematik knüpft an die Auseinandersetzungen um die §§ 88a, §90a und 120a StGB in den Jahren 1976 und folgende an, als die neuen Gesetze zum Schutz des Gemeinschaftsfriedens z.B. einen Buchhändler und den Buchvertrieb und den Drucker für den Inhalt der Bücher verantwortlich machen wollten (s.a. Zensur in der Bundesrepublik Deutschland oder hier: Paragraph 88a StGB – Zum Schutz des Gemeinschaftsfriedens. Der Umgang mit linker Literatur in der BRD 1976 - 1981).
zu 2.) Google ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen und kann sein Angebot gestalten, wie es lustig ist. Youtube gehört zu diesem Unternehmen (zur gesamten Konzernstruktur siehe Alphabet Inc.). Rechte an der Gestaltung des wirtschaftlichen Verhaltens des Google-Konzerns erwirbst du nur als Aktionär.
zu 3.) Für Straftaten regeln das die §§ 5,6,7 und 9 des StGB. § 9 (2) Satz 2 StGB regelt zum Beispiel: “Hat der Teilnehmer an einer Auslandstat im Inland gehandelt, so gilt für die Teilnahme das deutsche Strafrecht, auch wenn die Tat nach dem Recht des Tatorts nicht mit Strafe bedroht ist.“ Mehr dazu siehe hier: www.anwalt.de/rechtstipps/internationales-strafrecht-das-verbrechen-kennt-keine-grenzen_005605.html oder hier. Verstöße gegen das Urheberrecht sind jedoch Vergehen gegen das Urheberrechtsgesetz (UrhG). Das ist aber nicht die Rechtsmaterie des Strafrechts sondern die Rechtsmaterie des Immaterialgüterrechts, es geht also um Eigentum und zivilrechtliche Ansprüche. Mehr dazu siehe Urheberrecht (Deutschland). Ein Deutscher, der dein geistiges Eigentum stiehlt und im Ausland verwertet kann von dir natürlich zur Rechenschaft gezogen werden. Wenn jemand im Ausland dein geistiges Eigentum stiehlt kommt es wohl auf die bilateralen Verträge an. --92.195.21.73 09:54, 23. Mär. 2019 (CET)
Mal §§ 106 ff z. K. genommen? --95.112.64.250 10:37, 24. Mär. 2019 (CET)
Alle größeren Internetkonzerne haben Niederlassungen in Deutschland bzw. der EU, um die Werbekunden zu betreuen. Google kann es sich sicher nicht leisten, keine europäischen Werbekunden mehr zu bedienen, also wird es diese Büros weiter geben. Und damit auch eine rechtlich greifbare Niederlassung. --FGodard||± 11:51, 24. Mär. 2019 (CET)

Kleinbuchstaben-Länderkürzel (insbesondere mit drei Buchstaben)[Quelltext bearbeiten]

Es gibt jede Menge verschiedener Länderkürzel mit 1, 2 und 3 Buchstaben, und zumeist in Großbuchstaben, siehe z. B. ISO-3166-1-Kodierliste. Die nationalen Top-Level-Domains sind Zweibuchstabenkürzel in Kleinbuchstaben. Gibt es noch andere Länderkürzel in Kleinbuchstaben - und insbesondere solche aus drei Kleinbuchstaben? --KnightMove (Diskussion) 14:53, 23. Mär. 2019 (CET)

Bei URLs ist die Groß- und Kleinschreibung bis zum ersten Schrägstrich irrelevant. Du kannst also auch "xxxx.DE" schreiben. --Snevern 16:37, 23. Mär. 2019 (CET)
ISO 3166-1 alpha-3 kannst Du auch kleinschreiben. --Rôtkæppchen₆₈ 21:47, 23. Mär. 2019 (CET)
IOC und FIFA haben eigene Kürzel, die sich für manche Länder von ISO-3166 unterscheiden, die TLD entsprechen ebenfalls weitgehend ISO-3166. Ansonsten gibt es noch, den jüngeren inzwischen nicht mehr so geläufig, die Kfz-Nationalitätszeichen, diese allerdings international nicht genormt. Ist denn irgendwo vorgegeben das ISO-3166 grß geschrieben werden sollen?--Antemister (Diskussion) 22:04, 23. Mär. 2019 (CET)
Es gibt das Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr und diverse Vorgängerabkommen, in denen die internationalen Kfz-Nationalitätszeichen genormt sind. --Rôtkæppchen₆₈ 22:58, 23. Mär. 2019 (CET)
Da sind allerdings viel zu viele Länder nicht Mitglied als dass das wirklich genormt bezeichnet werden könnte, vor allem wenn man es mit ISO-Normen vergleicht. Etliche Länder haben einfach so mal ihre Nationalitätszeichen geändert.--Antemister (Diskussion) 23:22, 23. Mär. 2019 (CET)
Ich schlage die ITU-Länderkürzel vor. -- 109.91.35.181 23:46, 23. Mär. 2019 (CET)
Diese Liste ist hier nachzulesen. --Rôtkæppchen₆₈ 23:58, 23. Mär. 2019 (CET)

Danke für die Hinweise so weit - also darf man mit gesteigerter Wahrscheinlichkeit annehmen, dass es explizit klein geschriebene Dreierkürzel, wie etwa ISO-639 für Sprachen, bei Ländern nicht gibt? --KnightMove (Diskussion) 20:25, 24. Mär. 2019 (CET)

Wer sind eigentlich „die Enterbten“?[Quelltext bearbeiten]

Tag allerseits

Meine Frage ist: Woher stammt die Phrase „Rächer der Enterbten“? Kennen sicher einige von Robin Hood (und sei es durch Otto). Es gab auch mal einen Heftroman in den Zwanzigern „Frank Allan - der Rächer der Enterbten“. Auch Zorro wurde als „Rächer der Enterbten“ bezeichnet, und ein Film aus den 50ern über Jesse James heisst auf deutsch „Rächer der Enterbten“. Allgemein findet man viele Beispiele, in denen Leute, die sich im weitesten Sinne für Schwächere einsetzen oder zumindest gegen Reiche kämpfen, als „Rächer der Enterbten“ bezeichnet werden.

Ich habe aber nirgends eine Erklärung gefunden, wer diese „Enterbten“ eigentlich sein sollen. Natürlich, Leute die enterbt wurden, aber von wem und wovon? Und wenn es so simpel ist, dass einfach Leute von ihren Eltern enterbt wurden, wie und warum kam es dazu, dass diese Menschen als unterdrückte und unterstützenswerte Gruppe angesehen werden? Es drängt sich ja nicht notwendigerweise auf, dass eine Enterbung ungerechtfertigt ist oder zu einer Notlage führt. Ich zum Beispiel habe da sofort die Assoziation von einem Playboy-Hallodri, der von seinem gestrengen Vater aus dem Testament gestrichen wird - schwer vorszustellen, dass ein „heldenmütiger Rächer“ sich für so jemanden einsetzen würde. Was ist der Hintergrund dieser „Enterbten“ zum Entstehungszeitpunkt der Phrase? --Fragender-9000 (Diskussion) 15:36, 23. Mär. 2019 (CET)

Im englischen Orginal heißt es avenger of the dispossessed. Dispossessed sind nicht nur die Enterbten, sondern alle, die ihres Besitzes beraubt wurden. Für enterbt sagt man im Englischen eher disinherited. --Stilfehler (Diskussion) 16:02, 23. Mär. 2019 (CET)
Das geht auch in Richtung der Expropriation. Der, dessen Vorfahren durch die "Machenschaften" der Machthaber (oder Besitzenden) sein Eigentum verlor, hinterlässt in gewissser Hinsicht "Enterbte". Denn diese verloren ihr Erbe oder den Anspruch darauf mit der Enteignung. --2A02:908:2D36:7E60:5C48:7376:9D01:13F3 16:43, 23. Mär. 2019 (CET) und ist natürlich selbst auch schon ein "Enterbter" --2A02:908:2D36:7E60:5C48:7376:9D01:13F3 16:52, 23. Mär. 2019 (CET)
Das Wort meistbeerbt bezog sich früher nicht nur auf die Erbschaft selbst, sondern allgemeiner auf den Besitz an Gütern. So hatte enterben auch die Bedeutung "jemandem seinen erblichen Besitz entziehen". Das paßt zum englischen "dispossessed". Ob der Übersetzer das bei der Übersetzung berücksichtigt hat oder den Begriff einfach besser fand, wird er selbst am besten wissen. 91.54.33.191 18:14, 23. Mär. 2019 (CET)
Danke für die Antworten!
Dass „avenger of the dispossessed“ das Original von „Rächer der Enterbten“ ist, glaube ich zwar nicht. Die meisten Google-Treffer beziehen sich auf ein „achievement“ (?) von Guild Wars. Viele weitere Treffer entpuppen sich als deutschen Ursprungs, willkürliches Beispiel etwa dieser englische Jazz-Artikel, der aber von einem Deutschen geschrieben wurde. Auch bei Google-Books finden sich nur drei Treffer, davon sind zwei deutschen Ursprungs. Auch die Mehrzahl „avengers of the dispossessed“ fördert zwei deutsche Treffer zutage, und einer, bei dem es wahrscheinlich nicht als Phrase gemeint ist: „the avengers of the dispossessed and suffering aborigines“.
Auch bei „avenger(s) of the disinherited“ sieht es ähnlich aus. Ich finde zwar einen Treffer von 1893, und zwar vom englischen Marxisten Ernest Belfort Bax „Similarly the Anarchist, appointed in a conclave of his party to blow up the Cafe Very, was only " doing " his duty as the trusted member of his group (regarding themselves as the rightful avengers of the disinherited of the earth)“ Trotzdem ist das ein bisschen mager, um als Ganzes von einem feststehenden Begriff zu sprechen.
Was aber grundsätzlich „die Enterbten“ betrifft: Es werden in der Tat sowohl Robin Hood als auch Ivanhoe im Englischen als „disinherited“ bezeichnet. Ersterer weil er angeblich ein Anhänger von Simon de Montfort war. Und was das genau bedeutet, wird zum Beispiel hier oder hier erläutert: „Henry deprived de Montfort's supporters of their lands, but the 'disinherited' fought back until terms were agreed in 1266 for former rebels to buy back their lands.“, „ Confiscations thereafter ensued, leaving the surviving members of Montfort’s party bereft of any income or place in the world. Known collectively as the ‘disinherited’, many would fight on, keeping the country in a state of misery and disorder for another two years.“ Das ist also das, was man unter „Expropriation“ verstehen kann. --Fragender-9000 (Diskussion) 13:15, 24. Mär. 2019 (CET)
Hm. Eine wunderschöne Frage. Danke dafür. Ich weiß es nicht, aber ich zeichne mal eine Recherchespur nach, die mir interessant und verfolgenswert erscheint.
Im ersten Schritt schaue ich mit dem Google Books Ngram Viewer. Dieser Ansatz ist methodisch und statistisch äußerst frag- und kritikwürdig, er hat keinerlei Belegqualitäten, aber es ist ein Weg, um auf Ideen zu kommen, denen man vielleicht nachgehen könnte. Eine entsprechende Suche im deutschsprachigen Bestand von GoogleBooks-Daten zeigt eine signifikante Überschneidung in der Weimarer Republik Mitte der 1920er Jahre und danach eine erstaunlich ähnliche Verlaufskurve für die beiden Begriffe.
Im nächsten Schritt suche ich über Google nach "Rächer der Enterbten" 1926. Die Jahreszahl ist dabei versuchsweise gewählt. Ich finde einen Hinweis im Karl-May-Wiki. Helmut Baierl wird dort zitiert: „... unter der Schulbank lauerten "Tom Shark, der König der Detektive", "Frank Allan, der Rächer der Enterbten" und natürlich, ja, ja, der alte Karl May.“. Quelle dafür ist: Mit nichts im Kopf als einer großen Hoffnung. In: Das schönste Buch der Welt. Wie ich lesen lernte. Berlin-Weimar 1973, S. 152.
Ein weiterer Treffer unterstreicht die Rolle von Frank Allan, der Rächer der Enterbten: Ich lese das wortgleiche Zitat von Helmut Baierl noch etwas ausführlicher, also auch mit den erlaubten Titeln auf der Schulbank bei Gerhard Lauer: Literaturwissenschaftliche Beiträge zur Generationsforschung, Band 3 von Göttinger Studien zur Generationsforschung. Wallstein Verlag, 2010, ISBN 9783835305717, S. 65. In Anmerkung 45 auf der Seite 64 verweist Lauer: „Im Zuge einer Erhebung unter preußischen Schülern zeigte sich, dass einige Unterprimaner und »die Führer ganz tüchtiger Jugendgruppen« in der Lage waren, 38 Einzeltitel als zu der Serie »Frank Allan. Die Rächer der Enterbten« gehörig zu identifizieren; Willi Gensch, Was liest unsere Jugend?, S. 62.“'
Ebenfalls auffällig ist für mich ein Hinweis in anderen Treffern auf den Western Tall in the Saddle (USA 1944) mit John Wayne und George Hayes. Wir haben dazu den Artikel Mit Büchse und Lasso und dort lese ich: „In den USA hatte der Film seine Premiere am 29. September 1944. In Westdeutschland wurde er erstmals am 8. Dezember 1949 gezeigt. In Österreich erschien der Film unter den Titeln Wildwest und Der Fremde aus Arizona. Weitere Alternativtitel sind In Arizona ist die Hölle los sowie Der Rächer der Enterbten und Fest im Sattel.“
Eine Arbeitshypothese, der ich nun nachgehe, ist also: Möglicherweise ist eine Urquelle eine verbreitete Heftreihe Mitte der 1920er Jahre, die damals wohl eher zur sogenannten „Schundliteratur“ gezählt wurde und daher mit einer gewissen Attraktivität geadelt war („Weil keiner tut gern tun was man tun darf // Was verboten ist, das macht uns gerade scharf“ - Wolf Biermann). Während der Nazizeit hat sich die Formel zumindest so weit im Sprachgebrauch verfestigt, dass sie 1949 noch als tauglich für einen deutschen Filmtitel angesehen wurde.
Dies umso mehr, als ich bei weiterer Websuche hier deutliche Hinweise finde, dass die Heftserie in der Nachkriegszeit weitergeführt wurde und es sogar auch Nachdrucke der Weimarer Ausgaben gibt.
Eine seriöse Einordnung gibt Georg Jäger, Ernst Fischer, Stephan Füssel (Hrsg.): Geschichte des Deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert: Teil. 1-2. Die Weimarer Republik 1918-1933, Walter de Gruyter, 2001, ISBN 9783598248085, S. 171: „Spitzenreiter in der Hitliste der Romanhefte war Frank Allan, der Rächer der Enterbten von Walter Kabel, der Roman wurde in insgesamt 1684 Heften in dieser Schulklasse gelesen. Die Beliebtheit des Serienhelden Frank Allan ging auch 1931, als die Romane auf den Index der verbotenen Bücher gesetzt wurden, nicht zurück.“
Wir haben einen Personenartikel zu Walter Kabel, aber das ist nicht der Autor, wie sich aus dem Geburtsdatum bereits erschließt. Ich finde jedoch bei Christian Huck, Stefan Bauernschmidt (Hrsg.): Travelling Goods, Travelling Moods: Varieties of Cultural Appropriation (1850-1950), Campus Verlag, 2012, ISBN 9783593397627, S. 141 einen Hinweis auf den richtigen Walter Kabel mit Verweis auf Schmidtke 1981, 31 (das ist: Werner G. Schmidtke: Sherlock Holmes auf der Hintertreppe: Die Krimierzählung im deutschen Heftroman. Studien zur Germanistik, Anglistik und Komparatistik ; Bd. 106, Paraliteratur; Bd. 3, Bouvier, Bonn 1981, S. 31)
So viel zu der Spur und Arbeitshypothese. Für heute will ich da nicht tiefer einsteigen. Hoffe aber, es regt zu eigener Suche an. Die Enterbten selbst haben wir so noch nicht identifiziert, aber immerhin einen ihrer Rächer :-) --92.195.21.73 18:13, 23. Mär. 2019 (CET)
das wichtigste Werk zu diesem Themenkomplex wurde noch nicht genannt: Didi und die Rache der Enterbten! --176.198.55.197 18:25, 23. Mär. 2019 (CET)
Hm. Buche ich das jetzt unter Generationskonflikt? :-) --92.195.21.73 18:29, 23. Mär. 2019 (CET)
Nachtrag: Der Fragesteller fragt ja auch durchaus sinnvoll nach dem Entstehungszeitpunkt der Phrase. Hier wird (mit den üblichen Vorbehalten bei unwissenschaftlichen privaten Websites – trotz offensichtlicher Sachkenntnis) angegeben: Frank Allan, der Rächer der Enterbten, Verlag Vogel & Vogel Leipzig, Heftfolge 1- 612, erschien von 1920 bis 1932. Die ebenfalls angegebenen Heftfolgen im Ostra Verlag und die Nachkriegshefte sind hier nicht von Belang. Von Interesse ist also, ob und wann und wo Rächer der Enterbten sprachlich prominent bereits vor 1920 in Erscheinung getreten ist. Ob es etwas gibt, auf das Walter Kabel oder der Verlag Vogel & Vogel bei der Titelwahl möglicherweise zurückgreifen konnten.
Die Figur des Robin Hood, die wohl das früheste Narrativ für die Formel des Rächers der Enterbten zu sein scheint, entwickelt sich nicht einheitlich. In einem Teil der Balladen ist die Person ein Geächteter von anfangs einfacher Herkunft oder ein yeoman und erst später von adeliger Herkunft. Wenn ich das richtig verstehe ist der Geächtete im mittelalterlichen englischen Recht zwischen 1300 und 1400 nicht nur aus der Gesellschaft ausgeschlossen und mittellos, ohne jegliche Güter. Das ist von Stilfehler und den IPs oben ausreichend dargestellt. Es haben aber auch seine möglichen Kinder keinerlei gesellschaftliche Zukunft durch die Ächtung des Vaters. Das Vorgehen gegen eine vermeintlich unrechtmäßige Ächtung ist damit nicht nur Rache wegen des selbst erlittenen Unrechts sondern auch ein Eintreten für die Kinder und ihr - im weitesten Sinne - Erbe, bzw. Rache, weil den Kindern ihre Perspektive genommen wurde. Diese gedankliche Konstruktion, für die es zwar Schlüssigkeit, aber keinerlei Belege gibt, könnte zu der Phrase bei ihrer Entstehung beigetragen haben. Die Enterbten wären also nicht nur die Geächteten selbst sondern auch ihre Familien, die Rache würde sich auf die Unrechtmäßigkeit der Ächtung und die Zerstörung der Perspektive einer Familiengeschichte beziehen. --79.202.34.224 01:31, 24. Mär. 2019 (CET) (hier auch als 92.195.21.73 unterwegs)
Danke für die umfassende Recherche! Ich denke auch, dass man angesichts dessen annehmen kann, dass Walter Kabel der Schöpfer der Phrase „Rächer der Enterbten“ war.
Zu Robin Hood habe ich bereits oben etwas geschrieben. Es ist natürlich interessant, dass wenn die „Enterbten“ bei Robin Hood letztlich ihrer Privilegien beraubte Adelige waren, die für sich selbst eintraten, dass man dann heute Personen wie Ulrich Schneider so bezeichnet (sei es spöttisch oder nicht). Aber es wäre nachvollziehbar, dass es über den Begriff „Enterbte“ zusammen mit dem Robin Hood zugeschriebenen Motto „Nehmt es den Reichen, gebt es den Armen“ diese Deutung erreichen könnte.
Man findet aber immer wieder Google-Books-Treffer, die einen zweifeln lassen, dass sich der Begriff der „Enterbten“ tatsächlich von Robin Hood herleiten lässt. Zum Beispiel:
1878: „Möge bei jedem Volke die Klasse der Enterbten sich als große, von allen Bourgeoisparteien scharf abgegrenzte Partei konstituiren,“
1877: „Versöhnung und immer wieder Versöhnung; dieser Ruf ist nur eine Verhöhnung der Armen und Elenden, der Enterbten und Hungernden.“
[4]: „Sie haben in neuerer Zeit vielfach gesprochen und in großen Reden sich ergangen über das "Patrimonium der Enterbten". Ja, meine Herren, das Patrimonium der Enterbten kann nicht künstlich geschaffen werden.“
Max Nordau [5]: „denn die Zahl der Enterbten ist zu groß und die Enterbung der Massen macht noch immer Fortschritte“
Ich kann diese Fundstellen nicht richtig deuten, aber rein vom Gefühl her erscheint mir das einerseits zu theoretisch und konkret, um ein blosser Ausdruck zu sein, der von Robin Hood herrührt, und andererseits zu verbreitet, als dass „Rächer der Enterbten“ trotzdem nichts damit zu tun haben kann. Aber über das gefühlsmässige hinaus kann ich diesen Einwand nicht bekräftigen. --Fragender-9000 (Diskussion) 13:15, 24. Mär. 2019 (CET)
Ich habe nochmal die englische Formulierung überschlafen, die anfangs diskutiert wurde. Ein Grund dafür ist, dass sie in der Bedeutung doch völlig anders angelegt ist als die deutsche Form, die sehr schlicht auf dem Erbrecht und dem persönlichen (und wohlgemerkt nicht dem gesellschaftlichen) Konflikt abhebt. Zweifellos kann auch ein Gefühl der Ungerechtigkeit mitschwingen, wenn man enterbt wird. Aber es paßt eigentlich nicht so richtig zusammen. Der Rächer der ungerecht Behandelten oder, wenn man Dostojewski und Dutschke hinzuzieht, der Rächer der Beleidigten und Unterdrückten - das geht. Bei Enterbten schwingt immer doch auch eine Ebene der Legalität mit. Es ist nicht schön, aber der Erblasser darf das.
Deshalb etwas vertiefend die Zusammenhänge, falls wir doch einen validen Beleg finden, dass Rächer der Enterbten in der englischen Form und Sinngebung auf Robin Hood zurückgehen sollte, die in der Eindeutschung dann verlorengeht und zu einer quasi verselbständigten Formel führt (an der Walter Kabel zweifellos maßgeblichen Anteil hat): Im Artikel Robin Hood lese ich im Intro: „Die Dichtung macht ihn zum enteigneten angelsächsischen Adeligen und zum gegen die Normannen kämpfenden angelsächsischen Patrioten.“
Im Artikel Wilhelm I. (England) lese ich: „Nach dem Domesday Book von 1086 war fast die Hälfte des Landesbesitzes in der Hand der Laien-Barone. Unter den mehr als 170 weltlichen Großmagnaten waren nur noch zwei angelsächsischer Herkunft, und die einheimischen Grundbesitzer besaßen nur noch acht Prozent des Bodens.“
Der derzeitige Artikel Domesday Book spricht für die Zeit vor 1086 von einer „über Jahrhunderte gewachsene(n) Besitzstruktur in England, die sich größtenteils auf das Gewohnheitsrecht gründete: Bauern und Adelige besaßen Boden und Rechte, die nicht schriftlich dokumentiert waren, da nur wenige Menschen lesen und schreiben konnten, und durch Schenkungen, Verkäufe, Erbschaften etc. waren die Ländereien stark zerstückelt. Somit verfügten die normannischen Eroberer vor dem Domesday Book über keine sicheren Informationen, die als Grundlage für die Berechnung zu erwartender Steuereinnahmen dienen konnten. (...) Die Erstellung des Buches bedeutete die erste Volkszählung in England und einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Zentralisierung der Macht weg von den lokalen Adeligen hin zum Königshof.“
Der umfassende Wandel, den Wilhelm der Eroberer mit der Einführung eines dokumentierten Lehenssystems herbeiführte (und auf den sich das Narrativ der Robin-Hood-Sage später beziehen könnte) wird vielfach beschrieben. Beispiel: Wolfgang Ribbe: Politische Voraussetzungen und Motive der Ansiedlung von Zisterziensern in England und Deutschland. In: Ulrich Knefelkamp (Hrsg.): Zisterzienser: Norm, Kultur, Reform — 900 Jahre Zisterzienser, Schriftenreihe des Interdisziplinären Zentrums für Ethik an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Springer-Verlag, 2013, ISBN 9783642567520, S. 13f.: „Die politischen Implikationen bei der Ausbreitung der Zisterzienser über ganz Europa lassen sich besonders klar am Beispiel der britischen Inseln verdeutlichen, die nach der normannischen Eroberung Englands 1066 einen grundlegenden Strukurwandel erlebten, mit Auswirkungen auf die Herrschafts- und Sozialstruktur, besonders auf die Funktion und Herrschaft des Adels, aber auch auf das kulturelle und geistige Leben sowie schließlich auf alle ländlichen und städtischen Bevölkerungsgruppen. (...) Der normannischen Eroberung Englands folgte eine tiefgreifende Veränderung der personalen Zusammensetzung der adeligen Führungsschicht. Bereits zur Zeit des Domesday Books (1086) bestand die weltliche Thronvasallenschaft - von zwei Ausnahmen abgesehen - nur aus nichtenglischen Adeligen. Am weltlichen Landbesitz hatten zu dieser Zeit der altenglische Adel einen Anteil von lediglich fünf Prozent. (...) Wilhelm führte die Politik der Normannisierung weiter fort. (...) Die Auswirkungen waren einschneidend. In der Regel blieb den Angelsachsen nur die Wahl, zu exilieren oder sich mit dem bescheidenen Besitz als Aftervasallen der neuen Herren abzufinden.“
Heinrich II. (England) wurde sicher mehr als Normanne denn als Angelsachse wahrgenommen und demnach sollte in dem Konflikt Robin Hood versus Johann Ohneland, der die meisten Robin-Hood-Bearbeitungen seit dem späten 16. Jahrhundert bestimmt, auch die empfundene Demütigung der englischen Adeligen durch die normannische Herrschaft abgebildet sein. Auch der zeitliche Abstand von mehreren hundert Jahren kann dafür sprechen, dass die normannische Vorherrschaft retrospektiv mit einem bereits eingeführten angesächsischen Helden verhandelt wird. Was für alles fehlt sind halt valide Belegstellen. --92.195.77.45 14:23, 24. Mär. 2019 (CET)

Es würde mich nicht wundern, wenn die Phrase an christlich-religiösen Sprachgebrauch angelehnt ist. Beispielsweise wird Gott in Psalm 9,13 als Rächer und Helfer für die Armen beschrieben. Und in Verbindung mit der Versöhnung mit Gott durch den Tod Jesu, mit der Erlangung der Gotteskindschaft, ist in der Bibel von einem Erbe die Rede, davon, dass man Miterbe mit Christus wird. In diesem Zusammenhang wurde in alten Predigtsammlungen nicht selten von zunächst durch die Erbsünde "Enterbten" gesprochen, die durch die Erlösungstat Jesu doch noch Kinder und Erben werden.--Niki.L (Diskussion) 11:38, 25. Mär. 2019 (CET)

Ich habe gerade diesen Thread durchgelesen und will mal zusammenfassen, was ich daraus mitgenommen habe.
Direkt am Anfang spricht Stilfehler vom "englischen Orginal" "avenger of the dispossessed". Das halte ich für eine falsche Annahme: wenn man auf Google Books nach "avenger of the dispossessed" sucht, dann findet man Treffer von 2013 und 2015 sowie von 1984. Das war es. Der von 1984 stammt aus The Dance of the White Cranes von Alexander Goeb. Goeb ist Deutscher und das Buch eine Übersetzung. Den englischen Ursprung hat Fragender-9000 ja auch schon in Frage gestellt.
Also deutsch. Die vollständige Phrase "Rächer der Enterbten" bei Google Ngrams eingegeben([6]), zeigt den ersten Treffer für 1920, dem exakten Erscheinungsjahr der Heftreihe "Frank Allan - der Rächer der Enterbten". Irgendwo habe ich die Auflagenzahl von 300.000 pro Heft gelesen (kann ich grade nicht wiederfinden, dieser französische Treffer deutet an, dass ich die Zahl nicht halluziniert habe, habe es aber auf deutsch gelesen).
Ich würde daher behaupten, dass "Frank Allan" definitiv die Phrase in Umlauf gesetzt hat. Sucht man nach der Phrase in Google Books vor 1920, dann findet man exakt drei Treffer, die aber alle denselben Text haben: Ruft die Stunde, da die Krämer zittern werden, weist uns das Schicksal den Platz auf der Seite der Rächer — der Enterbten und Unterdrückten!. Stammt von Hermann Conradi aus dem Buch Phrasen von 1887. Der Gedankenstrich spricht aber dagegen, dass das als feste Phrase aufzufassen ist.
Woher das Wort "enterbt" in dieser Bedeutung kommt, haben unter anderem Fragender-9000 und die IPs ja schon beleuchtet. Es kommt aus einer Zeit, wo der Stand der Eltern den eigenen Stand in der Gesellschaft bestimmte und wem dieser von Geburt an gegebene Status entzogen wurde, dem geschah nach damaliger Ansicht Unrecht, ihm wurde sein rechtmäßiges "Standes"-Erbe entzogen. Solch einem "Enterbten" wieder zu seinem erborenen Stand zu verhelfen, war eine Ehrentat. Das war also auch 1920 eigentlich schon ein überholtes, reaktionäres Bild, denn kurz vorher war der Adel ja abgeschafft worden.
Kurz: "enterbt" ist altertümliche Ausdrucksweise für "seines Standes beraubt" und die Heftreihe "Frank Allan" hat die Phrase "Rächer der Enterbten" durch hunderttausendfache Auflage so weit popularisiert, dass sie auch auf andere Helden übertragen wurde. Ein Phänomen, das auf den deutschen Sprachraum beschränkt bleibt, wenn man von gelegentlichen Übersetzungsinterferenzen absieht. --::Slomox:: >< 12:49, 25. Mär. 2019 (CET)
An Niki.L: Das habe ich mir auch schon gedacht, dass es aus dem Christentum stammt. Was mich daran stört: Wenn man „Enterbte(n)“ bei Google-Books nach Datum sortiert, findet man ab dem Jahr 15XX bis ca. eben gerade die Post-Ivanhoe-Zeit fast ausschliesslich Treffer, die sich mit Erbrecht beschäftigen. Die metaphorischen Verwendungen scheinen späteren Ursprungs zu sein, erst ab da finden sich auch Treffer, in denen Jesus sich für „die Enterbten“ einsetzt etc. Klar, die Grundlage dieser Recherche ist „Bücher die Google gescannt hat“, aber trotzdem, es gibt schon eine Vielzahl älterer theologischer Schriften bei Google-Books.
An Slomox: Ja, das ist eine gute Zusammenfassung der bisherigen Recherchen! --Fragender-9000 (Diskussion) 13:05, 25. Mär. 2019 (CET)
Eine wirklich großartige Frage in der Auskunft, vielen Dank dafür! Für mich stammen "die Enterbten" aus unserem Sprachgebrauch aus der Zeit des Klassenkampfes. Oftmals wird ja auch "enterbt" und "entrechtet" in einem Atemzuge genannt. Ein Auszug:
Gruß, --Vexillum (Diskussion) 14:02, 25. Mär. 2019 (CET)
Ich habe oben "enterbt" im Sinne von "der von den Eltern übernommenen Standesrechte verlustig" interpretiert und diese Sichtweise "überholt" und "reaktionär" genannt. Aber wenn man deine Beispiele liest, haben die Klassenkämpfer es ja eher so verstanden, dass alle Menschen von Geburt gleich sind und erst die gesellschaftlichen Verhältnisse ihnen ihre gottgegebenen Geburtsrechte vorenthalten und ihre freie Entfaltung verhindern. Spannend! --::Slomox:: >< 14:17, 25. Mär. 2019 (CET)
In der Tat eine spannende Sache, und Deine Interpretation könnte zumindest in die richtige Recherche-Richtung gehen. --Vexillum (Diskussion) 14:24, 25. Mär. 2019 (CET)
Danke Vexillum, das bestätigt eben auch mein Eindruck, dass „die Enterbten“ als Ausdruck sich vor allem um diese Zeit etablierte. Gerne befasse ich mich später näher mit diesen Fundstellen!
Noch ein Nachtrag zu Niki.L: Wenn in dieser Analogie die guten Christen „das Himmelreich erben“, dann können ja in einem geistlichen Sinn Enterbte keine positive Bedeutung haben. Das ist aber durchaus so.
Beispiel von Martin Dibelius: „Darum kleidet Jesus die Verheißung in einen Zuruf an die Enterbten und Gedrückten dieser Welt: Heil euch Armen — euer ist das Gottesreich! Heil euch Hungernden — satt sollt ihr werden! Heil euch Weinenden — ihr sollt lachen! Heil euch, wenn sie euch schmähen und Böses von euch reden! Freuet euch und jubelt — euer harrt im Himmel großer Lohn!“
Da geht um im weltlichen Sinne Enterbte — Hungernde, Arme, Weinende — denen dafür geistlicher Lohn gewiss ist. Von Gott Enterbte wären dagegen eher die Sünder, die Reichen, Raffgierigen etc, die nicht positiv besetzt wären. --Fragender-9000 (Diskussion) 14:25, 25. Mär. 2019 (CET)
Nochmals zum Verfasser von "Frank Allen": Walther Kabel ist es wohl auch nicht, wiewohl Vielschreiber. --Bremond (Diskussion) 17:28, 25. Mär. 2019 (CET)

Blokada und "Googles Geschäftsmodell"[Quelltext bearbeiten]

Die Macher von Blokada schreiben auf ihrer seite: "Note: Blokada isn't allowed on Google Play because it interferes with Google's business model." Ich habe jetzt mal in der Richtlinienübersicht von google nach einer Richtline gesucht, die das bestätigt, aber keine gefunden. --92.74.137.241 16:49, 23. Mär. 2019 (CET)

Das stimmt wirklich. Google verbietet werbeblocker die Systemweit Werbung blokieren (ist halt ein teil von Googles Zensur im Playstore) Auch adaway und Adblock Plus wurden aus dem Playstore entfernt
PS: Über F-Droid kannst du Blockada und ander Werbeblocker beziehen--WikiBayer 👤💬 Kenst du scho de boarische Wikipedia? 16:52, 23. Mär. 2019 (CET)
Ich suche einen Beleg, keine Behauptungen. --92.74.137.241 17:29, 23. Mär. 2019 (CET)
[[7]] [[8]] [[9]] --WikiBayer 👤💬 Kenst du scho de boarische Wikipedia? 17:31, 23. Mär. 2019 (CET)
Mit Zensur hat es überhaupt nichts zu tun, wenn jemand Geld verdienen will. Wenn ein Backshop verbietet, daß jemand bei im die mitgebrachten Stullen auspackt, ist das auch keine Zensur. Wer Google nutzt, hat sich an die Hausordnung zu halten. --M@rcela Miniauge2.gif 15:25, 25. Mär. 2019 (CET)

Warum hat Android keine richtige Backup-Funktionalität[Quelltext bearbeiten]

Was ist eigentlich der Grund, dass Android so wie es milliardenfach auf Smartphones verkauft wird, in seiner Funktionalität so etwas absolut basales und grundlegendes wie eine Systemsicherung nicht beherrscht? Bei Apple scheint das ja kein so ein Thema zu sein, wobei ich as nur vom Hörensagen weiß, bei Android lese ich dagegen gefühlt seit dessen Existenz immer wieder von Artikeln, wie man es "trotz" fehlender Root-Rechte ein "fast" vollständiges backup machen kann, oder man solle sich tools installieren, die exploits ausnutzen oder man soll in den debugmodus gehen und das develoer kit installieren und, und, und. Ein sprichwörtlichs Trauerspiel. Kann mir das mal jemand erklären? Zusatzfrage: Wenn ein Unternehmen zwingend auf eine vollständige Datensicherung aller IT Geräte angewiesen ist, was macnt so ein Unternehmen dann? Oder enden die policies, die noch für Laptops gelten dann bei Smartphones? --94.216.143.198 19:20, 23. Mär. 2019 (CET)

„Wenn ein Unternehmen zwingend auf eine vollständige Datensicherung aller IT Geräte angewiesen ist, .. “ sie läst die Daten nicht auf einzelnen Geräten, sondern arbeitet beispielsweise mit einer Cloude. Das ist es so was von egal, wenn dir ein Tablet usw. aussteigt. --Bobo11 (Diskussion) 19:37, 23. Mär. 2019 (CET)
Mein privates Android-Smartphone bietet eigene Apps. Darunter ist eine, mit der ein schlankes System-Backup genauso einstellbar ist wie eines mit allen Anwenderdaten. Oder auch nur Anwenderdaten, Teile davon und, und, und. Der Speicherort der Backup-Datei ist wahlweise der Gerätefestspeicher, die interne Micro-SD, oder 'ne Cloud. Vieles selbst schon ausprobiert, auch das zurückspielen. Bisher hat alles funktioniert. --87.147.177.236 20:10, 23. Mär. 2019 (CET)
Wird da auch /data mitgesichert? Also z.b.: WhatsApp inkl Key, damit ich meine .db.crypt auch selber lesen kann? Termux inkl Paketen, Config, Homeverzeichnis und SSH Keys? Offlineseiten vom Browser? WLAN Passwörter, Bluetooth Pairings? Banking/TAN-Apps, damit die nicht alle neu registrieren muss? Und kann man das ganze dann auf beliebige Hardware wiederherstellen? Bei mir ging das bisher weder unter Huawei noch unter Samsung Geräten, mithin die zwei größten Smartphonehersteller der Welt. Aktueller Sachstand ist leider immernoch dieser. Heißt: ich brauche für ein vollständiges Backup, das keinen Einschränkungen unterliegt, Root-Zugriff. Den bekomme ich bei meinem aktuellen Smartphone weder für gute Worte noch für Geld (Verdongelter Bootloader). --94.216.143.198 21:32, 23. Mär. 2019 (CET)
„Und kann man das ganze dann auf beliebige Hardware wiederherstellen?“ Nein, ich kenne nur Lösungen wo es auf dem selben Gerät halbwegs geht. Gerade bei den Banking/TAN-Apps, wäre es definitiv kein Sicherheitsgewinn, wenn man die "einfach so" auf andern Gräten installieren werden könnten, ohne das sie frisch registriert oder freigeschaltet werden müssten. --Bobo11 (Diskussion) 22:03, 23. Mär. 2019 (CET)
Die Backup-Dateien (.lbf) lassen sich zwar mit 7zip öffnen, man sieht aber nicht wirklich was darin steht. Daher kann ich /data so leider weder bestätigen noch verneinen. Dasselbe gilt für E-Mail-, WhatsApp- Facebook oder Banking-Anwendungen, weil das nicht nutze. Bestätigen kann ich BlueTooth-Paarungen und alle W-LAN-Netzwerke. - Alle sonstigen Apps kennen ihre Einstellungen nach dem zurückspielen bis zum Zeitpunkt der Sicherung. - Einmal die Woche hängt das Smartphone per DatenLadekabel direkt am PC und dorthin speichere ich dann ergänzend die jeweis aktuelle .lbf in ein eigenes Verzeichnis. In diesem halte ich die letzten fünf oder so dieser BackUp Dateien verfügbar. Eine einzelne ist im Schnitt etwa 2,4 GB groß, wobei ich Medien-Dateien, also Filmchen, Musik usw. nie sichere. - Die App erlaubt an- bzw. abklicken von: Homescreen&Sperrbildschirm, Persönliche Daten, Medien-Dateien (interner Speicher), Medien-Dateien (Speicherkarte), LG App-Daten, Heruntergeladene Apps, Einstellungen. - Soeben nochmal im Handbuch nachgeschaut und festgestellt, dass der ganze Google-Kram ausdrücklich nicht gesichert wird (Google-Konto, Google Kontakte, Google Kalender usw.). Das nutze ich aber auch nicht. - Man kann unter Windows eine Software installieren, mit der das Backup vom PC aus gesteuert werden kann. Könnte dann praktisch sein, wenn keine SD-Karte im Gerät steckt. --87.147.177.236 22:16, 23. Mär. 2019 (CET)
Es kann also kein File System Snapshot oder etwas adäquates angefertigt werden, wie es unter nahezu allen verbreiteten Betriebssystemen Gang und Gäbe und Stand der Technik ist. Da Android auf Linux aufsetzt und Linux so etwas ohne die geringsten Anstrengungen seit mehreren Jahrzehnten als triviale Aufgabe beherrscht, entsteht der Verdacht, dass das bewusst verhindert, mit anderen Worten, nachträglich sabotiert wurde und weiterin wird. Und da sind wir schon wieder bei der Ausgangsfrage. Diese war eigentlich sehr einfach gestellt. Kurz: Warum ist das so?--94.217.117.122 23:23, 23. Mär. 2019 (CET)
Das ist so, weil der Benutzer unter Android aus Sicherheitsgründen legal keine Adminprivilegien erlangen kann. Roote Deinen Androiden und rsynce das gesamte Dateisystem. --Rôtkæppchen₆₈ 23:43, 23. Mär. 2019 (CET)
Warum haben iPhones diese Probleme nicht? --94.217.117.122 23:56, 23. Mär. 2019 (CET)
Der Umfang der einzelnen Backupfunktionen bleibt dem Hersteller des Mobilbetriebssystems bzw dem Mobilgerätehersteller überlassen. Das gilt auch für das Ziel des Backups, also Cloud, PC oder USB- oder SD-Speicher. Eigenverantwortlich selbstbestimmte Datensicherungen bekommst Du sowohl bei iOS, als auch bei Android nur mit einem gerooteten Gerät hin. --Rôtkæppchen₆₈ 00:27, 24. Mär. 2019 (CET)
Es bleibt dabei. Bei Apple scheinen diese nicht enden wollenden "Berater"-Artikel über Medien über Jahre hinweg, wie man denn nun wirklich ein nahezu oder fast vollständiges Backup mit oder ohne "root" hinbekommt und die ganzen Apps, die verschiedene Hürden dabei umgehen, sei es unter Ausnutzung von halbseidenen exploits, SDKs oder Ähnlichem, schlichtweg nie existiert zu haben. Bei Apple scheint das in ihrer ganzen Historie nie ein Thema gewesen sein, das für den User mit irgendwelchen Einschränlungen oder Problemen behaftet war. Was macht Apple anders, wenn man die hier als irgendwie sinnvoll begründeten Einschränkungen unter Android anerkennt? Ist die Rechteverwalrung unter iOS anders (sinnvoller?) gelöst? Und nicht zuletzt - warum wird es als sinnvoll angesehen, dass User keine Backups ihrer Systemen anfertigen können? Bei jedem üblichen IT-System wäre das ein Grund für eine Reklamation, völlig unabhängig davon, warum das so ist. --94.217.117.122 00:45, 24. Mär. 2019 (CET)

Siemens Open 2008, Siemens Open 2009, Siemens Open 2010[Quelltext bearbeiten]

In allen drei Artikeln wird jeweils in der Einleitung unter „Siemens Open“ auf ATP Challenger Scheveningen verlinkt; jedoch steht dort nirgends „Siemens“. Wer weiß weiter?--Hildeoc (Diskussion) 22:23, 23. Mär. 2019 (CET)

it:Siemens Open ist damit verknüpft. Gruß --FriedhelmW (Diskussion) 22:39, 23. Mär. 2019 (CET)
(BK)Da fehlt in der Einleitung wahrscheinlich einfach nur der Hinweis, dass die früher auch mal Siemens Open hießen. Ähnlich wie der Hinweis auf den Namen Sport1 Open (der ja dort erwähnt wird). Man hat sich in der Einleitung wahrscheinlich entschieden nur die zwei letzten Namen neben dem aktuellen zu erwähnen. Namenssponsoring ist ja nichts ungewöhnliches. --Lidius (Diskussion) 22:41, 23. Mär. 2019 (CET)

Autopsien Verstorbener[Quelltext bearbeiten]

Es gibt ja Fälle, in denen in Deutschland eine Autopsie durchgeführt werden muss. Wenn z.b. der Arzt, der den Totenschein ausgestellt hat, eine unbekannte Todesursache festgestellt hat. Gibt es (regelmäßig) Fälle, in denen bei einer Autopsie die Todesursache nicht festegestellt werden kann? So daß die Todesursache endgültig nicht geklärt werden kann? Ich meine nicht Altersschwache Personen mit multiplen Vorerkrankungen, sondern z.b. Personen jungen oder mittleren Alters. Ganz kurz: Kann es vorkommen, dass ein Tötungsdelikt seitens der Staatsanwaltschaft ausgeschlossen werden sollte, die Gerichtsmedizin aber leider nicht feststellen konnte, ob ein Tötungsdelikt vorliegt oder nicht? Vorausgesetzt natürlich keine Verwesung o.Ä. Ich konnte zwar viele Fälle recherchieren, in denen die Autopsie vorläufig keine Ergebnisse liefern konnte, erwähnt werden dann immer weitere, "aufwändige", teils toxikologische Untersuchungen, und da verlieren sich häufig die Presseberichte. Es scheint so zu sein, dass ergebnislose Autopsien nicht einfach so hingenommen werden. Aber einen endgültigen Fall von "Wir wissen es nicht" konnte ich nicht recherchieren. Vielleicht kennt sich jemand da etwas aus in der Auskunft. --94.217.117.122 23:03, 23. Mär. 2019 (CET)

Die perfekten Morde verstecken sich in der Unfallstatistik. --178.115.130.81 03:46, 24. Mär. 2019 (CET)

Gibt es massenhaft, siehe Plötzlicher Kindstod.--178.115.130.81 03:51, 24. Mär. 2019 (CET)

Es gibt sehr wohl nicht nachweisbare Gifte, auch Sauerstoffentzug dürfte kaum nachweisbar sein. Vorbemerkung: Der Atemantrieb wird durch den pH-Wert des Bluts getriggert, d. h. primär ist der Körper bestrebt, CO2 abzuatmen; unter normalen Bedingungen atmet er dabei natürlich auch Sauerstoff ein. Szenario: $Bösewicht hat eine "Gaskammer" präpariert, simplerweise leitet er in den Raum mit dem Mordopfer darin massig Stickstoff ein, wodurch die Sauerstoffkonzentration stark absinkt. Wahrscheinlich merkt das Mordopfer nicht einmal etwas, es wird schlagartig bewußtlos, fällt um und verstirbt. Der Täter lüftet durch und entfernt die Stickstoffzufuhrgerätschaften. Dürfte als Obduktionsbefund Herzstillstand unbekannter Ursache ergeben. --95.112.64.250 10:55, 24. Mär. 2019 (CET)

Hypoxie zu diagnostizieren dürfte zu den Grundfingerübungen jedes Pathologen gehören. --Kreuzschnabel 11:31, 24. Mär. 2019 (CET)
Bei Toten? Wieviel Sauerstoff erwartest Du denn da? --95.112.64.250 12:34, 24. Mär. 2019 (CET)
Es dürfte ein Leichtes sein, den Sauerstoffmangel im Hämoglobin des Toten nachzuweisen. --Rôtkæppchen₆₈ 12:54, 24. Mär. 2019 (CET)
Sogar in dem jedes Toten, nicht wahr? Oder was soll wohl aus dem Sauerstoff im Blut werden, wenn die Pumpe nicht mehr pumpt? --95.112.64.250 14:38, 24. Mär. 2019 (CET)
Du kannst den Raum belüften soviel Du willst, in das Blut des Toten bekommst Du damit keinen Sauerstoff hinein. Anhand Farbe und Sauerstoffgehalt des arteriellen Blutes kann der Pathologe sehr leicht erkennen, dass der Tote erstickte. --Rôtkæppchen₆₈ 15:50, 24. Mär. 2019 (CET)
Du glaubst also, daß der Pathologe so schließen kann. Bloß Belege hast Du dafür leider keine. (Das Durchlüften des Raums hat natürlich den Sinn, daß nicht aus der Auffindesituation auf die Todesursache geschlossen werden kann - bei einem Toten im Gärkeller könnte man schließlich schon einmal zwanglos an Ersticken denken, bei einem im Wohnzimmer nicht unbedingt.) --77.1.96.13 05:10, 25. Mär. 2019 (CET)
Wie kommst du bitte auf jedes Toten? Meinst du, sobald der Tod eintritt, verpufft der Sauerstoff im Blut schlagartig? Wenn die Pumpe stehenbleibt, bleibt auch das Blut stehen, und der darin gebundene Sauerstoff auch. Vermutlich wird die Sauerstoffsättigung zwar langsam abnehmen (da fehlt mir das Fachwissen), aber ob zum Todeszeitpunkt Sauerstoffmangel vorlag oder nicht, lässt sich ja wohl eindeutig feststellen. --Kreuzschnabel 22:34, 24. Mär. 2019 (CET)
Wenn Du das meinst... Unsereiner würde eher denken, daß normalerweise der Sauerstoff die Engpaßsubstanz ist und bei jedem Toten nach dem Eintritt des klinischen Todes alle Zellen nach und nach aufgrund Sauerstoffmangel absterben; bis dahin sinkt die Sauerstoffsättigung zwar nicht "schlagartig", aber eben langsam ab, bis es keine lebenden Zellen mehr gibt, die noch Sauerstoff verbrauchen können. Und ich kann mir wirklich nicht vorstellen, was der Pathologe dann beim Erstickten diesbezüglich groß anderes feststellen soll als bei einem nach einem Herzinfarkt Verstorbenen. Die physiologische Todesursache ist in beiden Fällen die gleiche: Das Gehirn wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, es funktioniert nicht mehr, die Atmung setzt aus, kurz darauf schlägt auch das Herz nicht mehr -> Exitus. --77.1.96.13 05:02, 25. Mär. 2019 (CET)
Man könnte sich zum Beispiel das Blut in den Lungenvenen, der linken Herzkammer oder der Aorta anschauen, dessen Sauerstoffgehalt bis zum Kreislaufstillstand noch nicht den geringsten Anlass hatte, verstoffwechselt zu werden (und danach schon gar nicht mehr). Und die Grenzen deines Vorstellungsvermögens hast du ja gerade im aktuellen Beitrag „Trolle?“ eindrucksvoll demonstriert. --Kreuzschnabel 09:52, 25. Mär. 2019 (CET)
Mit Euch, Herr Doktor, zu spazieren, Ist ehrenvoll und ist Gewinn. So versiert, wie Du in allen Angelegenheiten bist, ist Dir im Gegensatz zu meiner Wenigkeit völlig klar, daß der Sauerstoffverbrauch der Blutzellen selbst dabei gar keine Rolle spielen kann. Auch ist es natürlich völlig belanglos, daß der finale Herzstillstand erst nach dem sauerstoffmangelbedingten zentralen Atemstillstand eintritt und somit in den genannten Kompartimenten ohnehin kein sauerstoffreiches Blut mehr vorhanden ist. Durchlaucht wissen eben, daß das alles Routineuntersuchungen durch den Rechtsmediziner sind und sich gestandene Pathologen durch solche primitiven Vertuschungsversuche nicht täuschen lassen. Ja, da kann der Plebs natürlich nicht mitreden. --77.1.96.13 17:31, 25. Mär. 2019 (CET)
Man erkennt sie am Aussehen von Neuronen. --Furescht (Diskussion) 12:58, 24. Mär. 2019 (CET)
Woraus differentialdiagnostisch welche zwingende Folgerung zu ziehen ist? --95.112.64.250 14:38, 24. Mär. 2019 (CET)
Erstmal nur, daß vor dem Todeszeitpunkt eine Hypoxie vorlag. --Furescht (Diskussion) 15:55, 24. Mär. 2019 (CET)
Vielleicht. Das könnte durchaus auch davon abhängen, wie weit der Todeszeitpunkt zurückliegt. Nur: Ein Beweis für eine unnatürliche Todesursache bzw. ein Tötungsdelikt dürfte das wohl kaum sein. --77.1.96.13 05:02, 25. Mär. 2019 (CET)
Ich hatte mal diesen Schmöker als Bettlektüre auf dem Nachttisch liegen (statt Steven King, oder so). Da war der Ausgangspunkt jedenfalls, dass einem Forensiker im Laufe seiner Karriere genug Leichen untergekommen waren, bei denen auch nach gründlicher Autopsie keine klare Todesursache festgestellt werden konnte. Dies brachte ihn zu der Hypothese, dass sich Leute zuweilen dermaßen in Ängste hineinsteigern können (oder hineingesteigert werden), dass sie daran sterben. --Geoz (Diskussion) 14:10, 24. Mär. 2019 (CET)
Auf die Idee, daß die Wissenschaft gewisse Unzulänglichkeiten aufweisen könnte, ist er aber nicht gekommen? --95.112.64.250 14:38, 24. Mär. 2019 (CET)
Dazu müsste ich das Buch vom Dachboden holen. Wenn ich mich recht erinnere, war das nur der Auslöser für seine Überlegungen, kein direktes Argument für seine Hypothese. --Geoz (Diskussion) 16:08, 24. Mär. 2019 (CET)

Ich empfehle in solchen Fällen bzw. Fragen "Sind Tote immer leichenblass? Die größten Irrtümer über die Rechtsmedizin. Droemer Knaur, München 2016, ISBN 978-3-426-27700-3". --M@rcela Miniauge2.gif 22:51, 24. Mär. 2019 (CET)

24. März 2019[Quelltext bearbeiten]

Erdung[Quelltext bearbeiten]

Kann ich gefahrlos ein zu berührendes Geräte-Gehäuseteil erden und zwar an den Erdungsanschluss der Schuko-Dose? Hintergrund: Mein PC stürzt ab, wenn ich sein Gehäuse an einer bestimmten Stelle berühre. Das Gehäuseteil scheint nicht geerdet zu sein. Das Oberteil des Gehäuses um das es geht ist zwar aus Metall, aber eigentlich nur durch Plastikclips am Hauptgehäuse befestigt. Eigentlich sollte da kein Stom fließen dürfen, tut es aber wohl. Es könnte auch unbeabsichtigt durch das Frontpanel geerdet sein, das in diesem Gehäuseteil endet. Bevor ich jetzt das Gehäuse austausche frage ich mich, ob ich mit einer Erdung eine Lösung finden könnte. Hint: Durch die baulichen Gegebenheiten kann ich es nur schwer verhindern, mich selbst aufzuladen. --94.217.117.122 01:43, 24. Mär. 2019 (CET)

Ich hatte auch mal so ein Problem. Bei mir war es die Schirmung der Front-USB-Anschlüsse, die regelmäßig zu Abstürzen durch statische Entladung geführt hat. Ich habe dann je eine gelbgrüne Erdungsleitung per Ringkabelschuh zwischen metallene Befestigungslasche der USB-Buchse und Kunststofffrontblende geklemmt und mit der Befestigungsschraube verschraubt. Das andere Ende kam ebenfals per Ringkabelschuh unter eine Befestigungsschraube des Netzteils. Damit hatten die Abstürze ein Ende. Da muss man nicht an Schukosteckdosen herumhantieren oder das Netzteil öffnen, sondern kann die vorhandene Erdung nutzen. --Rôtkæppchen₆₈ 01:57, 24. Mär. 2019 (CET)
Ich versuche mir gerade vorzustellen, was du mit "metallene Befestigungslasche der USB-Buchse und Kunststofffrontblende" meinst. Die USB/Audio-Ports sind bei mir in Kunststoff befestigt, welcher im Metallgehäuse befestigt ist. Darüber befindet sich die Metallblende (Oberseite) des PC, die auch in Kunststoff eingelassen ist, der per Kunststoffnasen im Metallgehäsue des PC befestigt ist. Metall habe ich also nur an den USB Buchsen, den Audio-Buchsen und der Zierleiste. Die Zierleiste hat keine direkte metallische Verbindung zum Gehäuse. Das Frontpanel ist mit er Zierleiste nicht verbunden. Es könnte aber sein, dass das Frontpanel die Zierleiste berührt. Es könnte weiterhin sein, dass die Zierleiste doc irgendwie eine Verbindung zum Gerhäuse hat. Wahrscheinlicher ist aber, dass ie Zierleiste eine VErbindung zum und nur zum Frontpanel hat, das genau deswegen alles abbekommt. Im Frontpanel sind 4x USB ANschlüsse und zwei Audio Anschlüsse, alle voneinander getrennt auf einer Plastikplatte befestigt, aber alle mit Verbindug zum Mainboard. Wo soll ich da anfangen? Es erscheint für mich das zuverlässigste die Zierleiste zu erden. Ist es das, was du meinst?--94.217.117.122 02:03, 24. Mär. 2019 (CET)
(BK)Das Teil sieht in etwa so aus. --Rôtkæppchen₆₈ 02:23, 24. Mär. 2019 (CET)
Also konntest du die Ursache zumindest eingrenzen. Ich habe 2x USB 2, 2x USB 3 und 2x Audio, daeben 1 Kartenleser und 2 Schalter jeweils als einzelne Stecker, die in die Zierleiste reichen und untereinader nicht verbunden sind. --94.217.117.122 02:33, 24. Mär. 2019 (CET)
(BK)Ich nehme an, dass in Deinem Fall die Entladung der geladenen Schuhsohlen über die Hand auf eines der Metallteile der sechs Buchsen und von dort über die Hauptplatine erfolgt. Du kannst es mal mit der Erdung der Zierleiste versuchen. Wenn Du Glück hast, bringt das etwas und der Funke springt nicht auf die Buchse, sondern die Zierleiste über und verschont so die Hauptplatine. --Rôtkæppchen₆₈ 03:04, 24. Mär. 2019 (CET)

Passt. Jedes Lampengehäuse wird so geerdet. Checke aber, ob die Erdung der Steckdose funktioniert. Speziell chinesische Steckdosen oder Verteiler haben nur proforma-Erdungskontakte.(entferne von einem isolierten Draht an den Enden die Isolation und verbinde den stromführenden Teil mit der Erdung, es wird funken und der FI sollte abschalten.) Früher wurden Bildschirmfilter per Clips mit der Erdung verbunden. --178.115.130.81

Speziell chinesische Steckdosen oder Verteiler haben nur proforma-Erdungskontakte – die Inverkehrbringer solchen Mülls hast du hoffentlich bei der Gewerbeaufsicht angezeigt? --Kreuzschnabel 09:09, 24. Mär. 2019 (CET)
Gefahrlos im Prinzip ja. Es bleibt aber anzumerken, daß durch die Erdung des Gehäuses ein Gerät seine Schutzklasse-II-Eigenschaft verliert; es sind also die Schutzmaßnahmen zu überprüfen. Das kann ein Problem sein, weil bei IT-Krempel gewöhnlich "Schutz durch Kleinspannung" vorliegt und dafür erhöhte Isolationsanforderungen gelten. Und sowas funktioniert auch andersherum: Aus dem PE kann man sich durchaus auch Überspannungen einfangen. Die können sowohl "von draußen" kommen als auch aus dem eigenen Heim: Jeder satte Erdschluß hebt bis zum Abschalten durch den Leitungsschutz die PE-Spannung auf die halbe Sternspannung an, also über 100 V, und das kann dann auch aus einer "anderen Phase" herrühren als der, an der das Netzteil des Rechners hängt. U. U. Kriegt man also gar nicht mit, daß in der Nachbarwohnung eine Sicherung rausgeflogen ist, aber der Rechner macht durch die über den PE eingeschleppte Spannungsüberhöhung trotzdem den Sittich. --95.112.64.250 11:12, 24. Mär. 2019 (CET)
Wenn Du die Erdung an das Netzteilgehäuse anklemmst, verliert das Gerät keine Schutzklasse-II-Eigenschaft. Normalerweise sind PCs aber sowieso Schutzklasse I, jedefalls das Netzteil. Die mesiten Peripherieanschlüsse haben zwar theoretisch über den GND-Anschluss, der im Netzteil mit PE verbunden ist, Erdpotential. Die Leitungen führen aber alle über die Hauptplatine. Das heißt aber auch, dass statische Entladungen über die Hauptplatine müssen und dort Abstürze hervorrufen können. --Rôtkæppchen₆₈ 11:47, 24. Mär. 2019 (CET)
Es war von einem (offenbar bisher nicht geerdeten) "Geräte-Gehäuseteil" die Rede. --95.112.64.250 12:38, 24. Mär. 2019 (CET)
Der Mangel ist offensichtlich. Das Gehäuse der Buchse ist nicht direkt mit dem Gehäuse des Computers verbunden. Computer sind auf ihren Netzadatper verbunden. Der Netzadatper ist nach Schutzklasse geerdet oder nicht. Bei der Entladung von statischer Hochspannung fällt ein Teil Spannung nach Übergangswiderstand auf dem Weg zur Erdung ab. Ist dieser in der Elektronik, so hebt sich das Potential entsprechen an, was zur Fehlfunktion oder Beschädigung führt. Bei Kunststoffgehäusen verbleibt nur der Weg über die Elektronik. --Obergebatzter (Diskussion) 17:30, 25. Mär. 2019 (CET)

Mein Router streikte mal[Quelltext bearbeiten]

Früüüstück!

Liebe Kolleginnen & Kollegen! Am 15. März fragte ich hier, was ich tun könne, um meinen Router wieder das Laufen zu lehren. Viele von Euch waren so nett, mit Ratschlägen zu helfen. Ich habe sie befolgt, soweit ich sie verstanden hatte. Aber: nix half. Gefragt hatte ich in der Hoffnung, meinen netten Nachbarn nicht wieder belästigen zu müssen. Drauf und dran, den Router zu entsorgen, habe ich das dann aber doch gemacht. Und weil das Problem nun behoben ist, wollte ich Euch wissen lassen, was es war: ich hatte Geräte am WLan, die nicht am Router angemeldet waren. So kam er wohl immerwieder durcheinander. Nun kennt der Router alle Geräte und läuft wieder wie ein Bienchen. Nochmal ganz herzlichen Dank an Euch alle und einen schönen Sonntag! --Andrea (Diskussion) 08:14, 24. Mär. 2019 (CET)

Rennen auf Meer[Quelltext bearbeiten]

Hallo! Ich suche aktuelle oder eher historische Wettbewerbe, bei denen es um die Umrundung deutscher Inseln auf dem Wasser ging. Kennt jemand welche? Egal ob Rudern, Segeln, Motor oder Schwimmen.Oliver S.Y. (Diskussion) 11:03, 24. Mär. 2019 (CET)

Da gibt es einige: „Rund Rügen“ und „Rund um Hiddensee[10] sowie „Rund Vilm[11], Fehmarn Rund ([12]), Rund Wangeroog ([13]), eine Regatta rund um die Insel Ruden ([14]) und den Capitell-Cup Rund Helgoland im Rahmen der Nordseewoche ([15]). Als Kuriositäten (nicht wirklich Meer) noch Wettfahrten um die Rhinplate in Glückstadt ([16]) und die Insel Overrath im Halterner Stausee ([17]). --Jossi (Diskussion) 14:18, 24. Mär. 2019 (CET)
Danke das ist erstmal reichlich Material.Oliver S.Y. (Diskussion) 16:40, 24. Mär. 2019 (CET)
Das "Blaue Band vom Strelasund" führte früher um Rügen herum, heute nur noch nach Hiddensee. Bin ich 1981 und 82 mit dem GST-Kutter gesegelt. --M@rcela Miniauge2.gif 19:41, 24. Mär. 2019 (CET)

Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis[Quelltext bearbeiten]

Als Auslandsdeutscher mit Wohnsitz außerhalb der EU möchte ich an den diesjährigen Europawahlen teilnehmen und muß dafür einen förmlichen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis von wahlberechtigten Deutschen, die im Ausland leben (und Wahlscheinantrag) stellen. Meine Frage: reicht es, vom verlinkten Dokument allein die erste Seite an die Gemeinde zu senden, bei der man zuletzt in Deutschland gemeldet war? Da er im Original übermittelt werden muss (eine Einreichung per E-Mail oder Fax ist nicht ausreichend) würde ich das Gewicht des Briefes gerne minimieren. --Furescht (Diskussion) 12:40, 24. Mär. 2019 (CET)

Ich halte es für ausreichend, die ersten 4 Seiten zu verschicken, doppelt bedruckt käme man auf 2 DIN-A4-Blätter. Das Merkblatt enthält nur Ausfüllhinweise. --93.195.187.102 13:06, 24. Mär. 2019 (CET)
Auf den Seiten 2 und 4 (die der Antragsteller nicht ausfüllen soll) steht auch "Rückseite". Es ist also vorgesehen, daß die Seiten 1 und 2 sowie 3 und 4 jeweils auf Vorder- und Rückseite eines Blattes gedruckt werden. Es reicht jedenfalls nicht, nur Seite 1 abzuschicken. 91.54.33.191 13:14, 24. Mär. 2019 (CET)
Du kannst das 4 seitige Formular in 2 x DIN A5 auf ein DIN A4-Blatt beidseitig drucken, es sei denn irgendwo steht in den Vorbemerkungen dass das auf DIN A4 ausgedruckt werden muss.--80.135.86.156 13:29, 24. Mär. 2019 (CET) Blööööd, sehe gerade das sind Zweitausfertigungen, zumindest auf ein Blatt mit Rückseite bedrucken geht das nicht.

Ich habe jetzt Seite 1 ausgedruckt und Seite 2 auf die Rückseite dieses Blattes. Auf Seite 4 im Formular steht "Vom Antragsteller nicht abzusenden", daher nahm ich an, die Zweitausfertigung (Seite 3 und 4) könne bei mir bleiben, wie auch das Merkblatt (Seite 5 und 6). --Furescht (Diskussion) 13:48, 24. Mär. 2019 (CET) Da dieser Hinweis nach der Adresse des Statistischen Bundesamtes in Bonn erscheint, kann hier allerdings auch gemeint sein, ich soll diese Seite nicht direkt dorthin schicken. --Furescht (Diskussion) 13:53, 24. Mär. 2019 (CET)

Die Zweitschrift wird von der Gemeinde (mit Bearbeitungsvermerk) weitergeleitet, die musst du mitschicken. Das will der verunglückte Vermerk "Vom Antragsteller nicht abzusenden" heißen.--80.135.86.156 14:54, 24. Mär. 2019 (CET)
Wenn Du Seiten 1 bis 4 zweiseitig auf normales A4-Druckerpapier mit 80 g/m² druckst, sind das 10 Gramm. Dann bleiben noch 4,6 Gramm für den C6-Umschlag und das ganze kann als Standardbrief verschickt werden. Seiten 5 bis 6 bleiben bei Dir. --Rôtkæppchen₆₈ 14:31, 24. Mär. 2019 (CET)
So werde ich es wohl auch machen, besten Dank für Eure Kommentare. Der Standardbrief Europa darf hier bis B5 gross sein und 20 g wiegen. --Furescht (Diskussion) 15:10, 24. Mär. 2019 (CET)

Herrjeh! Bei den paar Nasen, die es betrifft: Wäre es von unserem Staat wirklich zuviel verlangt, daß formlos, z. B. per Mail, die Zusendung eines entsprechenden Antragsformulars inkl. freigemachten Rücksendeumschlags beantragt werden kann und das dann beispielsweise von der Botschaft auf den Weg gebracht wird? Das wird ja wohl so gerade noch drin sein... (Welcher fromme Wunsch natürlich dem Fragesteller auch nicht hilft.) --95.112.64.250 14:49, 24. Mär. 2019 (CET)

Dazu müsste wohl § 54 (2) BWahlG geändert werden. Ich wäre dafür. --Furescht (Diskussion) 15:09, 24. Mär. 2019 (CET)
Formell ist aber eben die Gemeinde zuständig, bei der man zuletzt in Deutschland gemeldet war. Der Porto-Aufwand wird ja nach diesem Vorschlag fast verdreifacht: Brief Botschaft -> Bürger, Bürger -> Botschaft und Auswärtiges Amt -> Gemeinde anstatt Bürger -> Gemeinde. Zugegeben, es sind dann alles Inlandsbriefe oder sogar Behördenpost anstatt eines internationalen Briefs, aber trotzdem erscheint es mir nicht verhältnismäßig. --FGodard||± 11:33, 25. Mär. 2019 (CET) Der heute noch 50 SEK für eben diesen Brief bezahlen wird.
Nicht ganz: Brief Botschaft -> Bürger, Bürger -> Gemeinde, fertig. (Alternativ: Brief Botschaft -> Bürger, Bürger -> Botschaft, von dort elektronische Übermittlung an Gemeinde.) Formal ist weiterhin die ehem. Wohnsitzgemeinde federführend, sie bedient sich nur per Amtshilfe der Botschaft. Und das Porto ist ja nun das Belangloseste an der Angelegenheit. --77.1.96.13 17:09, 25. Mär. 2019 (CET) PS. Müßte es im Prinzip nicht "Konsulat" anstatt "Botschaft" heißen? Weil: Ein Botschafter vertritt seinen Entsende- gegenüber dem Gaststaat, hingegen sind für die Betreuung eigener Bürger konsularische Vertretungen zuständig. --77.1.96.13 17:16, 25. Mär. 2019 (CET)

"Vertraulichkeit des Wortes"[Quelltext bearbeiten]

Gerade gelesen: Zu laute Party. Kurzinhalt: Die Bremer Polizei beendet eine zu laute aus dem Ruder gelaufene Party. Ein etwas renitenter Gast leistet gegen die Räumung Widerstand und filmt den Polizeieinsatz mit seinem Smartphone. Worauf das mit o. a. "Begründung" beschlagnahmt wird. Ob das mal so rechtens ist? --95.112.64.250 15:03, 24. Mär. 2019 (CET)

Hm. Weil du fragst (gut), ohne vorher selbst zu recherchieren (nicht so gut, siehe Intro) wirst du erstmal zu Vertraulichkeit und zu Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes geschickt. Wenn dann noch Frage offen sind kannste ja wiederkommen und konkret nachfragen. --92.195.77.45 15:30, 24. Mär. 2019 (CET) Nachtrag: Die in Rede stehende Person war nicht, wie du behauptest, "Gast" sondern gab sich nach dem Bericht "als Verantwortlicher der Feier zu erkennen". --92.195.77.45 15:45, 24. Mär. 2019 (CET)
Bist Du bei der Bremer Polizei, daß Du die Rechtslage auch nicht kennst? Wessen "vertrauliches" Wort soll bei einem Polizeieinsatz denn geschützt sein? (Am Rande bemerkt: Manche Bremer Polizisten sind mit Bodycams ausgestattet.) --95.112.64.250 16:02, 24. Mär. 2019 (CET)
Personalienfeststellung = Dienstgespräch = nichtöffentlich = vertraulich --Furescht (Diskussion) 16:41, 24. Mär. 2019 (CET)
Tatsächlich, das könnte passen. (Wobei das Urteil sogar relativ frisch ist; Ergebnis einer VerfB wäre aber interessant.) --95.112.64.250 17:03, 24. Mär. 2019 (CET)
Das klingt in etwa so wie die "Begründung", die manche Polizisten vorschützen, dass das Recht am eigenen Bild (das erst verletzt bei Veröffentlichung, und selbst da ließe es sich durch Bearbeitung berücksichtigen) verbieten würde, Demos zu fotografieren oder zu filmen. Oder das Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte schon darin erkannt, wenn sich einer versucht aus einer ungerechtfertigten Festnahme zu entziehen. 212.162.41.189 10:58, 25. Mär. 2019 (CET)
+1 --77.1.96.13 17:12, 25. Mär. 2019 (CET)

Arbeitsfreier Samstag weltweit[Quelltext bearbeiten]

Soweit ich es überblicke ist Indien heutzutage das einizige größere Land in dem Samstag weiterhin allgemeiner Arbeitstag ist. Aber wann wurde das weltweit so eingeführt? 40-Stunden-Woche liefert nur die zwei vagen Hinweise dass es in FR die Volksfront war, in den 1930ern, und auch in den USA begann die Arbeitszeitverkürzung zu dieser Zeit zumindest in manchen Branchen. Gibt es Leute hier die zumindest weitere Schnipsel dazu im Kopf haben?--Antemister (Diskussion) 15:41, 24. Mär. 2019 (CET)

Hm. Ich lese über Indonesien: "Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt sieben Stunden pro Tag mit einer 30-minütigen Pause nach vier Stunden Arbeit bei einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden und einem Ruhetag pro Woche (im Rahmen der Sechs-Tage-Woche). Optional kann auch eine Fünf-Tage-Woche vereinbart sein. In diesem Fall beträgt die Regelarbeitszeit acht Stunde pro Tag und zwei Ruhetage pro Woche." --92.195.77.45 15:50, 24. Mär. 2019 (CET)
Aus zuverlässiger Quelle wurde mit berichtet, daß in Deutschland am Samstag ganz normal gearbeitet wird. Fast alle Geschäfte haben geöffnet, viele allerdings nur vormittags. --95.112.64.250 16:06, 24. Mär. 2019 (CET)
Du widersprichst Dir selbst. In Deutschland wird samstags nicht „ganz normal“ gearbeitet. Viele Geschäfte und Behörden sind geschlossen, der ÖPNV ist eingeschränkt, viele Industrie- und Handwerksbetriebe sind geschlossen oder machen nur Minimalbetrieb. Im Vergleich zu den anderen Werktagen ist das nicht „ganz normal“. --Rôtkæppchen₆₈ 16:21, 24. Mär. 2019 (CET)
Ist ziemlich vom Gewerbe abhängig. Früher waren Friseure Montags geschlossen, Restaurants und Kneipen Dienstags, Mittwochs oder Donnerstags. Was "normal" ist, wird offensichtlich von vielen Faktoren beeinflusst. Eine davon heisst "Markt" - oder Angebot und Nachfrage. Yotwen (Diskussion) 16:39, 24. Mär. 2019 (CET)
Wo in Deutschland wird denn am Samstag normal gearbeitet? Abgesehen von Bereichen wo sowieso 24/7 gearbeitet sind Samstage eig. nur in dort normale Arbeitstage wo persönliche Dienstleistungen angeboten werden die gerade darauf angewiesen sind dass die Masse der Leute an dem Tag frei haben. Namentlich Einzelhandel, und einige Handwerksbetriebe.--Antemister (Diskussion) 16:53, 24. Mär. 2019 (CET)
Was heißt hier denn "nur"? Mit "abgesehen von" kann man natürlich alles wegrelativieren. Kriegst Du samstags keine Post und keine Zeitung? Hat der Supermarkt geschlossen? Fahren keine Straßenbahnen, nehmen Krankenhäuser keine Patienten auf? Oder anders ausgedrückt: Du erkennst keine signifikanten Unterschiede zwischen Samstagen und Sonntagen? --95.112.64.250 17:10, 24. Mär. 2019 (CET)
Ich erkenne schon irgendwie deutliche Unterschiede zwischen Samstag und Sonntag. Sonntags ist der ÖPNV-Fahrplan noch dünner als samstags. Sonntags haben fast alle Läden zu, diejenigen die offen sind dürfen nicht alles verkaufen, sondern nur Reisebedarf an Reisende, zubereitete Speisen und leichtverderbliche Waren. Viele Betriebe dürfen sonntags nicht arbeiten, auch wenn sie wollten oder könnten. Post-, Zeitungs- oder Paketzustellung gibt es sonntags nicht. Für LKW gilt das Sonntagsfahrverbot. Ärzte, Apotheken und Krankenhäuser haben sonntags nur Notfallbetrieb. --Rôtkæppchen₆₈ 17:25, 24. Mär. 2019 (CET)
Ich krieg meine Sonntagsabozeitung sonntags zugestellt. --2003:E7:BF02:130D:E03B:150:A802:1B82 17:29, 24. Mär. 2019 (CET)
Die hiesige Sonntagszeitung wurde eingestellt. Jetzt gibt es das Sonntagssupplement mit der Samstagszeitung. --Rôtkæppchen₆₈ 17:36, 24. Mär. 2019 (CET)
In der Frage ist die Rede von „allgemeinem Arbeitstag“. Samstags wird nicht „allgemein“ gearbeitet, sondern nur in bestimmten Branchen (siehe oben). --Jossi (Diskussion) 20:19, 24. Mär. 2019 (CET)

Im Nahen Osten gibt es ein Land, wo der Samstag arbeitsfrei, aber der Sonntag ein normaler Arbeitstag ist. --92.216.152.200 17:22, 24. Mär. 2019 (CET)

Nochmal zu Deutschland; Aus Arbeitstag: Auslegungsschwierigkeiten traten spätestens aber auf, als es den Gewerkschaften gelang, die Arbeitszeit zu verkürzen und durch Tarifverträge ab 1955 die Fünftagewoche zu verwirklichen („Samstags gehört Vati mir“[7]). Das ging von den wirtschaftlich erfolgreicheren Ländern dann so langsam auf viele andere über. --Hachinger62 (Diskussion) 18:45, 24. Mär. 2019 (CET)

Auch in Österreich ist der Samstag doch kein allgemein freier Arbeitstag - der Handel hat zumindest vormittag generell offen, ohne irgendwelche Zuschläge, auch Nachmittag vielerorts. Und der Handel ist doch nicht eine Nischenbranche - vom Tourismus wollen wir auch nicht reden, oder ? -K@rl du findest mich aber hauptsächlich im RegiowikiAT 11:41, 25. Mär. 2019 (CET)
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Der englische Artikel en:Workweek and weekend hat eine Karte und Informationen zu einzelnen Ländern. --::Slomox:: >< 11:51, 25. Mär. 2019 (CET)

Bahnhaus[Quelltext bearbeiten]

Was ist ein Bahnhaus? Google will mir bei dem Stichwort gleich eine Ferienwohnung andrehen, schweigt sich aber zu der Definition des Begriffs aus... -- 109.91.35.124 16:26, 24. Mär. 2019 (CET)

Schau mal unter Bahnwärterhaus nach. --Rôtkæppchen₆₈ 16:35, 24. Mär. 2019 (CET)
[18] --92.195.77.45 17:31, 24. Mär. 2019 (CET)

Videoschnitt ohne Tonversatz?[Quelltext bearbeiten]

Gibt es einen einfachen Weg, Videos so zu zerschneiden, dass Ton und Bild synchron bleiben? Ich arbeite hier auf sehr niedrigem Niveau, es geht nicht um Kino oder YouTube, sondern allein um die private Verwendung, für die ich Teile aus *.avi oder *.mp4 ausschneide, um dann die einzelnen Ausschnitte abzuspeichern. Da Leidensdruck und Anspruch nicht allzu hoch sind, habe ich bisher nur Windows Movie Maker und den Freemake Video Converter probiert, die zwar über alle notwendigen Tools verfügen, aber Dateien mit leichtem Tonversatz ausgeben. Kann ich als Amateur mit geringem bis mäßigem Aufwand etwas dagegen machen? --Galtzaile (Diskussion) 17:29, 24. Mär. 2019 (CET)

Bei Avidemux kannst Du eine positive oder negative Verzögerung zwischen Bild und Ton angeben. --Rôtkæppchen₆₈ 17:34, 24. Mär. 2019 (CET)
Ein altbekanntes Problem. Das Zauberwort dagegen heißt SMPTE-Timecode, der vor über 50 Jahren eingeführt wurde. Alle halbwegs brauchbaren Engines könne den heutzutage irgendwie. --84.140.167.137 05:23, 25. Mär. 2019 (CET)
Ich würde das eher auf einen Schwachpunkt des AVI-Formates zurückführen: Dort ist es möglich, Ton und Bild unsynchronisiert in eine Datei zu packen, sodass im Laufe des Films der Versatz immer größer wird. --Rôtkæppchen₆₈ 06:42, 25. Mär. 2019 (CET)

Was sind Bodyshamer?[Quelltext bearbeiten]

(Google ist da nicht hilreich.) Laut englischem Artikel hat eine deutsche Uni (Marburg) dazu eine Studie. --Wikiseidank (Diskussion) 19:52, 24. Mär. 2019 (CET)

Laut Oxford Dictionary Personen, die andere aufgrund ihrer Körperform und -aussehen diskriminieren, kritisieren oder erniedrigen. --Joschi71 (Diskussion) 20:09, 24. Mär. 2019 (CET)
Vielleicht suchst du mal nach Bodyshaming. Da gibt es genug Erklärungen. --Boenki (Diskussion) 20:20, 24. Mär. 2019 (CET)
Wieso sollte ich, reicht dir das Oxford Dictionary nicht? --Joschi71 (Diskussion) 20:23, 24. Mär. 2019 (CET)
Dich meinte ich doch garnicht! Hab ich etwa falsch eingerückt? --Boenki (Diskussion) 20:32, 24. Mär. 2019 (CET)
Ja, hast du. --Snevern 22:55, 24. Mär. 2019 (CET)
Ist der Bodyshamer, der sich schämt oder andere beschämt? Wobei "beschämen lassen" eine Akzeptanz des "Beschämten" erfordert? Wenn die, die andere beschämt, ist dann nicht jede Karrikatur in den Tageszeitungen Bodyshaming oder wo ist die Abgrenzung?--Wikiseidank (Diskussion) 07:52, 25. Mär. 2019 (CET)
Du nimmst, völlig ungerechtfertigt, an, da steckte irgendein Sinn dahinter. In der Terminologie der Identitätspolitik geht es nicht um Logik, sondern um verletzte Gefühle. Wobei es ggf. ausreicht, wenn sich ein Aktivist stellvertretend für die eigentlich Betroffenen verletzt fühlt.--Meloe (Diskussion) 09:33, 25. Mär. 2019 (CET)

25. März 2019[Quelltext bearbeiten]

Trolle?[Quelltext bearbeiten]

Ich habe gerade auf YouTube "Ladungssicherung falsch! Die Betonplatten könnten fallen! | Achtung Kontrolle | kabel eins" gesehen. (Da geht es um LKW-Verkehrskontrollen.) Bei 0:33 holt ein BAG-Fahrzeug einen Truck von der Bahn. Dafür fährt es voraus und macht an der Rückseite eine Leuchtschrift an. Bloß steht da nicht "[Bitte] folgen", sondern "Trolle". Werden die Zuschauer vielleicht verk...eiert? --77.1.96.13 08:57, 25. Mär. 2019 (CET)

Das ist eine Kon-Trolle. --Rôtkæppchen₆₈ 09:12, 25. Mär. 2019 (CET) Bei 0:32 liest man dann auch KON-. --Rôtkæppchen₆₈ 09:27, 25. Mär. 2019 (CET)
Konnte ich zwar nicht erkennen, aber glaube ich Dir mal. --77.1.96.13 10:44, 25. Mär. 2019 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. 77.1.96.13 10:44, 25. Mär. 2019 (CET)

Signal Desktop[Quelltext bearbeiten]

Kann mir jemand beim Signal Messenger (Version Desktop Windows 7.0) helfen, denn einerseits kann ich das automatische Update nicht abdrehen, andererseits läuft die aktuelle Version 1.23 beim starten auf einen Fehler auf (Modul nicht gefunden....) damit ist es nicht mehr lauffähig zu halten.- danke für Tipps --K@rl du findest mich aber hauptsächlich im RegiowikiAT 10:14, 25. Mär. 2019 (CET)

Hat sich erledigt, es gibt bereits eine neuere Betaversion, die funkt. --K@rl du findest mich aber hauptsächlich im RegiowikiAT 12:55, 25. Mär. 2019 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. K@rl du findest mich aber hauptsächlich im RegiowikiAT 12:55, 25. Mär. 2019 (CET)

Atomwaffentests[Quelltext bearbeiten]

Hat Israel Atomwaffen getestet? Falls nein, wie kann man eine Reihe einsatzfähiger A-Bomben entwickeln, wenn man dessen Design auf Funktion geprüft hat? Oder müsste die nichtdurchführung von Atomtests nicht darauf schließen lassen, dass Israel eben keine Atomwaffen hat? Ist denkbar, dass heimlich im Ausland getestet wurde? --88.67.110.249 12:30, 25. Mär. 2019 (CET)

Ein bisschen steht in Atommacht#Israel. --Magnus (Diskussion) 12:33, 25. Mär. 2019 (CET)
Und noch viel mehr steht unter Israelische Atomwaffen. Die Fragestellung enthält viele spekulative Elemente (müsste auf etwas schließen, denkbar), die bei der weitestgehend unter Geheimhaltung stattfindenden israelischen Atombewaffnung kaum eine inhaltlich sinnvolle und seriöse Antwort erlauben. Für die Frage der Test gibt es mindestens vier ebenfalls spekulative Überlegungen: es könnte das technisch eher einfache Gun-Design benutzt werden, es gibt möglicherweise Zugriff auf französische und amerikanische Erfahrungen und Daten, es gibt möglicherweise einen Zusammenhang mit dem Vela-Zwischenfall vor der Küste Südafrikas am 22. September 1979. --92.195.124.147 13:55, 25. Mär. 2019 (CET)
Richtig, die Frage kann nicht abschliessend beantwortet werden. Nur so als Hinweis; Das Prinzip das hinter Little Boy steckt, wurde übrigens nie getestet, sondern gleich in Hiroshima eingesetzt. Was lernen wir daraus; Man muss Atombomben nicht zwingend vor einem Einsatz testen. Und es braucht vor allem genügend Uran und die Fähigkeit es anzureichern. --Bobo11 (Diskussion) 14:45, 25. Mär. 2019 (CET)
Hier wird von den Behörden die Markierung von Gegenständen mit kDNA propagiert, wozu gehört, außen am Gebäude Aufkleber anzubringen, die auf die Verwendung von kDNA hinweisen - das soll Einbrecher abschrecken. (Bei einer Untersuchung wurde festgestellt, daß die Einbruchszahlen nach Einsatz von kDNA nicht signifikant zurückgegangen waren.) Ich erntete dann wütendes Gebrüll, als ich vorschlug, den Aufwand mit der Markierung wegzulassen und nur solche Aufkleber anzubringen - man wollte mir auch keine geben. Was ich damit sagen wollte: Vielleicht besteht das israelische Atomgeheimnis in der Frage, ob Israel tatsächlich Nuklearwaffen besitzt. Heutzutage hat militärische Stärke im Prinzip den Hauptsinn, potentielle Angreifer abzuschrecken, nicht so sehr, sie tatsächlich einzusetzen. Natürlich müssen Nuklearwaffen nicht getestet werden, wenn auf bewährte Baupläne zurückgegriffen werden kann - die wurden dann schließlich schon anderweitig getestet. Das gilt erst recht, wenn die Nuklearwaffen gar nicht selbstgebaut sind, sondern von befreundeten Ländern fertig bezogen werden. Nuklearsprengköpfe nach dem Gun-Design sind wenig plausibel - zu schwer und zu ineffektiv, einfach vorsintflutlich. Heutzutage sind Nuklearwaffentests auch eigentlich gar nicht mehr erforderlich, weil das Design in Simulationsrechnungen verifiziert werden kann, aber die erforderlichen Rechnerkapazitäten dafür stehen erst seit ca. den Neunziger Jahren zur Verfügung. Und ja, um die Existenz einer Nuklearstreitmacht glaubhaft vorzutäuschen, ist es zweckmäßig, tatsächlich einiges an Nuklearaktivitäten (Forschungsreaktoren, Anreicherung, Wiederaufarbeitung) durchzuführen. Das Fehlen verifizierbarer Testaktivitäten, also öffentlich wahrnehmbarer Bumms, ist dabei sicherlich ein Schwachpunkt. Eine gute Tarnung dafür wäre vielleicht die Vortäuschung des Versuchs, die Existenz eines Nuklearprogramms abzustreiten und geheimzuhalten. --77.1.96.13 16:40, 25. Mär. 2019 (CET)
Israelische Amtsträger haben sich mittlerweile so oft verplappert, dass die Existenz des israelischen Nuklearwaffenprogramms als gesichert gelten darf. --Rôtkæppchen₆₈ 18:04, 25. Mär. 2019 (CET)

„Bewaffnete Organe“ der BRD[Quelltext bearbeiten]

Welche Behörden, Ämter, Institutionen und sonstige Organisationen in Deutschland führen Dienstwaffen? Gibt es da eine möglichst vollständige Liste?--91.221.58.25 14:05, 25. Mär. 2019 (CET)

Ist auch nach Sicherheitsunternehmen, Jagdausübungsberechtigen, Sport- und Traditionsschützen gefragt? --BlackEyedLion (Diskussion) 14:17, 25. Mär. 2019 (CET)

Nein, nur nach staatlichen Einrichtungen. Ich hätte es klarer sagen sollen, dachte aber, das wäre im Wort „Dienstwaffe“ und durch den flapsigen, humoristisch gemeinten Bezug auf die Bewaffnenten Organe ersichtlich. Ich bitte um Verzeihung, unpräzise Fragen sind wirklich ärgerlich, und ich habe mich schuldig gemacht. Danke BlackEyedLion für die Nachfrage. Aber wie gesagt, dann jetzt ganz klar: Es geht um staatliche Organe. Wenn es irgendwo verbeamtete Amtsjäger gibt, die ein Jagdgewehr als staatlich gestellte Dienstwaffe führen, dann auch die.--91.221.58.21 14:39, 25. Mär. 2019 (CET) PS: Und bevor die nächste Unklarheit für Verwirrung führt: Mit der Formulierung „verbeamtete Amtsjäger“ wollte ich keinesfalls Angestellte des Öffentlichen Diensts ausschließen!--91.221.58.21 14:40, 25. Mär. 2019 (CET)

"Vollständige Liste" würde mich wundern: Waffenrecht ist zwar Bundesrecht, aber § 55 Waffengesetz ermöglicht es auch den Landesregierungen, eigene Verordnungen für ihre Behörden und Dienststellen zu erlassen. Mir fällt kein praktischer Nutzen einer Liste ein, die das quer durch alle Bundesländer und bis hinunter auf die kommunale Ebene erfasst - deshalb bezweifle ich, dass es sie gibt (außer vielleicht in der Vertriebsabteilung von Heckler&Koch...) --Rudolph Buch (Diskussion) 15:09, 25. Mär. 2019 (CET)
Eine derartige Liste müsste zwar landesrechtlichen Bestimmungen und Besonderheiten berücksichtigen, sie wäre aber vermutlich dennoch recht kurz:
- Streitkräfte,
- Polizei (einschl. Bundesgrenzschutz, Bahnpolizei),
- Justiz und Strafvollzug,
- Zoll,
- in manchen Bundesländern Forstbehörden (Jagdschutz, Jagdaufseher).
Es gibt in manchen Ländern auch Verwaltungsvollzugsbehörden, die selbst unmittelbaren Zwang anwenden dürfen; ob das aber auch Schusswaffengebrauch einschließt und daher auch das Führen von Dienstwaffen umfasst, müsste man in den jeweiligen Landesvorschriften nachschlagen.
Viel mehr dürfte es m.E. kaum sein. --Snevern 15:28, 25. Mär. 2019 (CET)
Naja, aber da finde ich es schon spannend. Konkret würde mich zum Beispiel interessieren: Werden Einrichtungen des BND von privaten Wachdiensten, Polizisten oder bewaffneten BND-Angestellten/Beamten bewacht? Allgemeiner: Hat der BND überhaupt offiziell Dienstwaffen? Hat zum Beispiel das Bundesamt für Güterverkehr Dienstwaffen? In vielen anderen Ländern fallen Sicherheitskontrollen von Fernfahrern ganz automatisch in den Bereich, für den allgemeinhin bewaffnete Streifen für nötig gehalten werden, aber ich kann es mir gar nicht vorstellen, dass eine solche Behörde Waffen hat. Du hast oben schon den Jagdschutz genannt, da liegt das nahe, auch aus historischen Gründen (hoheitliche Verfolgung der Wilderei). Aber gibt es in Deutschland zum Beispiel Zoologische Gärten in öffentlichem Besitz, und wenn ja, gibt es dort Dienstwaffen? Welche Überraschungen würden sich vielleicht auf einer solchen finden? Bewaffnete Ordnungsämter? Dienstwaffen bei der Baupolizei? Usw … Ich bin auf den ersten Gedanken auch davon ausgegangen, dass die Liste schon nicht so umfangreich sein wird, aber dadurch kommen erst noch mehr Fragen auf!--91.221.58.20 15:47, 25. Mär. 2019 (CET)
Die Bundesbank darf Waffenscheine ausstellen. Demzufolge dürften auch Bundesbanker Dienstwaffen führen, vgl. u.a. dies hier. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 15:39, 25. Mär. 2019 (CET)
Bundesamt und Landesämter für Verfassungsschutz, Bundesnachrichtendienst. --BlackEyedLion (Diskussion) 15:43, 25. Mär. 2019 (CET)
Danke Grand-Duc, das ist zum Beispiel so eine Überraschung, wie ich oben meinte! Toller Fund!--91.221.58.20 15:50, 25. Mär. 2019 (CET)
Bitte bitte. Da fällt mir noch ein: es gibt offenbar drei staatliche Seehundjäger an der deutschen Nordseeküste, die Angestellte von Schleswig-Holstein sind. das dürfte dann in die Kategorie "Bewaffneter Jagdaufseher" fallen, cgl. SPON. Und zu den Zoos: (plausible Vermutung) 1-3 großkalibrige Büchen dürften vorhanden sein, zwecks Gefahrenabwehr durch entlaufene Tiere (einen wildgewordenen Elefanten, ein Nashorn oder einen Tiger stoppt man im Ernstfall nicht mehr mit einem Betäubungspfeil). Wobei ich da vermute, dass eher ein Zooveterinär oder ein Wärter eine entsprechende Zusatzausbildung hat und die Waffen ansonsten unter sicherem Verschluss sind, also nicht wie Dienstwaffen geführt werden. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 15:57, 25. Mär. 2019 (CET)
Die Nachrichtendienste habe ich schlicht vergessen, die Bundesbank war mir nicht bewusst.
Zoologische Gärten dürften eigentlich nur auf die Liste gehören, wenn sie eine staatliche Einrichtung sind (siehe Fragestellung). Private fallen da also heraus.
Die Liste ist also doch etwas länger als von mir vermutet. --Snevern 16:00, 25. Mär. 2019 (CET)
Was sind für dich Dienstwaffen? Ist das Jadgewehr eines Försters und die dazugehörige Kurzwaffe für dich eine Dienstwaffe? Warum soll es im BND keine Personen geben die dienstlich zum führen einer Waffen berechtigt sind? Es gibt ja auch Richter die einen Waffenschein haben und eine Waffe zum Selbstschutz in der Öffentlichkeit führen dürfen - ist das dann eine Dienstwaffe? Auch zivile Wachdineste dürfen zur Bewachung von militärischen Liegenschaften Schußwafffen führen und nutzen somit sollte das auch bei anderen zu schützenden Objekten der Fall sein. Die Bundesbank führt ja auch Werttransporte selber durch, die damit beauftragten Mitarbeiter sind mit Sicherheit berechtigt Waffen zu führen, die sicher auch deinstelich gestellt werden. Ähnliches dürfte auch bei anderen Organen der Fall sein, die entsprechende Risikobeurteilungen haben. Also ein vollständige Liste der betreffende Organe wirst du nicht bekommen, mit Sicherheit schon deshalb weil es mit Sicherheit nicht bei allen Stellen öffentlich geamcht wird. --Jörgens.Mi Diskussion 16:02, 25. Mär. 2019 (CET)
Bei Förstern im Staatsdienst gilt zwar, dass sie nicht zwangsläufig einen Jagdschein besitzen müssen, in den meisten meisten Forstverwaltungen ein Vorhandensein aber eine Einstellungsvoraussetzung ist. Das impliziert, dass diese auch Waffen besitzen und führen können. Ob es aber von seiner Behörde gestellte Dienstwaffen sind oder er sein Privatarsenal durch das Fichtendickicht schleppt, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich vermute aber mal ersteres. Benutzerkennung: 43067 16:40, 25. Mär. 2019 (CET)
Danke 43067, sind dann diese Waffen aus Privatbesitz oder dienstlich gestellt, dann Dienstwaffen? Für mich ist die Frage nach "Dienstwaffen" ein bischen komisch. --Jörgens.Mi Diskussion 17:40, 25. Mär. 2019 (CET)
Ich denke schon, der Duden definiert: "Waffe für den Dienstgebrauch". Solche Waffen sind hier ja Arbeitsmittel, die zur Erfüllung dienstlicher Aufgaben (Jagdschutz, Jagd, etc.) bestimmt sind und im Rahmen dieser Diensttätigkeit geführt werden. Und da selbst bei der Bundesbank (siehe oben) private Waffen für dienstliche Zwecke Verwendung finden können, sehe ich auch keinen Grund, warum das für Mitarbeiter der Forstverwaltungen nicht auch gelten sollte. Ich würde das auch in diesem Fall unabhängig von der Eigentumsverhältnissen bejahen. Benutzerkennung: 43067 17:53, 25. Mär. 2019 (CET)

Heizkörper bitte rostfrei![Quelltext bearbeiten]

Vor einigen Jahren fing der Heizkörper im Bad an zu rosten, daher ließ ich ihn austauschen. Gleichzeitig wurden vermutete Rostursachen (Stehpinkeln und ungenügender Wasserdunstabzug) weitgehend abgeschafft. Trotzdem, jetzt ist wieder Rost da. Ich habe mich daran schon mit Abschleifen, Rostwandler und Heizkörperlack versucht, aber das hält auch nicht lange vor, der Rost bleibt immer Sieger. Jetzt muss ein Heizkörper her, der nicht rosten kann. Mein Heizungsbauer empfiehlt einen feuerverzinkten Heizkörper. Mein Laienwissen sagt mir, dass Edelstahl und Aluminium auch nicht rosten, aber meine Frage nach entsprechenden Heizkörpern (die es lt. Googeln offenbar gibt) beantwortet er ausweichend, vielleicht weil sein Lieferant nur das feuerverzikte Zeug hat. Frage: Was sind die Pros und Contras von feuerverzinkten Heizkörpern, und solchen aus Edelstahl und Aluminium? Soll ich ggf. meinen Heizungsbauer wechseln, wenn er mir keinen Edelstahl-Heizkörper besorgen und montieren will? --Ratzer (Diskussion) 14:53, 25. Mär. 2019 (CET)

Aluminium ist nicht "rostfrei", wehe da zerstört irgend was die Oxidschicht, dann ist der futsch. Edelstahl hat ähnliche Probleme, auch Edelstahl ist nur bedingt rostfrei, und ist nicht gerade billig (Rohmaterial und Herstellung). Auch Passivierung ist seit dem Verbot von Chrom(VI) nicht mehr so gut. Feuerverzinkung hat eben den Vorteil, dass du da eine mit dem Zink eine Opferanode hast. Und weil er davor wie eine herkömmlicher Radiator verarbeiten werden kann, ist das feuerverzinken kein wirklicher Kostentreiber. Und beim Einbau eben auch unproblematisch. Das er dir nur feuerverzinkte Heizkörper verkaufen will, spricht das eher für den Heizungsbauer, als gegen ihn. Denn der Heizkörper muss auch zu deiner bestehenden Heizungsanlage passen. Und wenn es den Heizkörper des Typ X (der der jetzt eingebaut ist) nur in Normal und Feuer-verzinkt gibt (aber eben nicht in Aluminium oder Edelstahl-Ausführung), dann gibt es nur diese beiden Varianten, wenn ein einfacher Wechsel gewünscht ist. --Bobo11 (Diskussion) 15:08, 25. Mär. 2019 (CET)
Alu hat Spannungsrißkorrosion und ist deshalb für Heizkörper im Grunde ungeeigent, wenn keine Speziallegierung vorliegt. Ideal wäre sicher Titan aber das will niemand bezahlen. --M@rcela Miniauge2.gif 15:30, 25. Mär. 2019 (CET)
Bei Aluheizkörpern muss genau auf den pH-Wert des Heizungswassers geachtet werden. Wenn das Heizungswasser zu alkalisch ist, lösen sich Aluheizkörper von innen auf. Stahl bzw Edelstahl ist da weniger empfindlich. Je nach Material der Rohre, der Fittings und der Heizkörper kann es auch zu Kontaktkorrosion kommen. Dein SHK-Fachmann erklärt Dir das sicher genau. --Rôtkæppchen₆₈ 16:05, 25. Mär. 2019 (CET)
BK Der Markt bietet zwischenzeitlich ausdrücklich Badheizkörper aus Alu und rostfreiem Edelstahl an, welche das geschilderte Problem nicht haben. Die Atmosphäre im Bad ist aggressiv, der Lümmel dabei ist nicht der gelegentliche Stehpinkler, sondern die Dusche, welche die Raumluft mit Wasserdampf schwängert. Die feuchten zum Trocknen aufgehängten Handtücher verlängern das. Stahl-/Gussheizkörper (auch verzinkt) sind zwar zwischenzeitlich haltbar beschichtet, bei tiefgehender Verletzung der Beschichtung an dieser wiederum korrosionsanfällig, sofern die Beschichtung nicht fachgerecht repariert wird. Den besseren (schnelleren) Wärmedurchgang haben Alu- und Edelstahl-Badheizkörper, letztere habe ich einbauen lassen, die sehen gut aus und haben bisher (9 Jahre) kein Problem gemacht. Dass Alu und rostfreier Edelstahl in dem Zusammenhang auch rosten sollen, ist eine Legende, die können gelegentlich tatsächlich korrodieren, aber das schafft dein Badezimmer nicht.--93.207.123.110 16:22, 25. Mär. 2019 (CET)
Der gegen Kalk wirksame Badreiniger kann die Ursache sein. Kupfer, Zink oder Aluminium haben da keine Chance. Die Feuchtigkeit begünstigt danach den Rost. Früher hatte man Heizkörperlack verwendet. Den musste man erst beschädigen damit der Heizkörper rostete. Heizkörperlack ist gegenüber anderen Lacken so optimiert, dass er die Wärme besser abstrahlt. --Obergebatzter (Diskussion) 17:00, 25. Mär. 2019 (CET)
Für letztere Eigenschaft interessiert mich ein Nachweis brennend. --77.1.96.13 17:36, 25. Mär. 2019 (CET)