Wikipedia:Auskunft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Wikipedia:AUS)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Abkürzung: WP:AU, WP:AUS
Agil, dynamisch, engagiert – unser Antwortteam ist stets auf der Höhe der Zeit.
Willkommen

Du konntest eine Information in Wikipedia trotz Benutzung der Suchfunktion der Wikipedia, einer Suchmaschine und des Archivs dieser Seite (Suchfeld unten) nicht finden? Auf dieser Seite beantworten Wikipedianer allgemeine Wissensfragen.
Für viele Anliegen gibt es spezielle Seiten:

Wie stelle ich meine Frage am besten?
  • Die Kurzanleitung erklärt, wie du eine Frage stellst
  • Die Fragen werden ausschließlich auf dieser Seite beantwortet, nicht per E-Mail usw. Daher bitte keine persönlichen Kontaktdaten (Anschrift, Telefon, Mail) hinterlassen.
  • Unterschreibe deinen Beitrag bitte mit --~~~~ oder durch Anklicken von Insert-signature2.svg.
  • Wenn deine Frage ausreichend beantwortet wurde oder du eine Lösung gefunden hast, lass es uns wissen.
  • Für alle entsprechenden Fragen gelten die Hinweise zu Gesundheitsthemen, Rechtsthemen und Rechtsauskunft sowie zum Pilzesammeln.
Fragen beantworten:
  • Du weißt die Antwort oder kennst wenigstens Hinweise darauf? Dann antworte so kurz wie möglich, so lang wie nötig, mit Links auf Wikipedia-Artikel oder andere Quellen, die zum Verständnis beitragen.
  • Wenn die Antwort noch nicht in der Wikipedia steht und relevant ist, vervollständige bitte die Artikel zum Thema und verlinke hier auf die entsprechenden Passagen. Sollte eine Ergänzung nicht ohne Weiteres möglich sein (z. B. weil entsprechende Belege fehlen oder es sich bei dem Geäußerten hauptsächlich um persönliche Ansichten der Autoren handelt), setze bitte einen entsprechenden Hinweis auf die Diskussionsseite der betreffenden Artikel. Die Auskunft soll nämlich auch helfen, die Artikel der Wikipedia zu verbessern.

Abschnitte, die älter als 3 Tage oder seit einem Tag mit dem Baustein {{Erledigt|1=~~~~}} gekennzeichnet sind, werden automatisch archiviert. Möglicherweise findest du auch im Archiv die Antwort auf deine Frage. (Gesamtarchivdiese Wocheletzte Woche). Eine Sammlung von häufig gestellten Fragen findest du auf der FAQ-Unterseite.


Inhaltsverzeichnis

9. Juli 2017[Quelltext bearbeiten]

Arbeitnehmer bestrafen[Quelltext bearbeiten]

Folgende Situation: Einem Mädchen wird in der Disko schlecht, der Barkeeper gibt ihr umsonst ein Glas Leitungswasser. Die postet das auf Facebook, darauf werden dem Barkeeper 20 € vom Lohn abgezogen. Frage: Ist so was legal?--Antemister (Diskussion) 13:01, 9. Jul. 2017 (CEST)

Rechtshinweis Bitte beachte, dass hier keine verbindliche Rechtsberatung erteilt werden kann! Bitte wende dich dafür an einen Rechtsanwalt oder an eine andere geeignete Stelle. Rechtlich interessierte Wikipedianer, oft Laien ohne juristischen Hintergrund, diskutieren mit dir jedoch gern auch über die rechtlichen Aspekte deiner Frage. Siehe dazu auch Wikipedia:Hinweis Rechtsthemen.
Natürlich nicht, siehe etwa unterlassene Hilfeleistung; und jetzt gehen wir den Klageweg, und wie wie man weiß, auf hoher See und vor Gericht sind wir alle in Gottes Hand. 77.178.140.42 13:07, 9. Jul. 2017 (CEST)
Es gibt keine wie auch immer gearteten Geldstrafen im Arbeitsrecht. Der Arbeitgeber kann höchstens Schadensersatz geltend machen, hier dürfte aber ein Rechtfertigungsgrund zugunsten des Arbeitnehmers vorliegen. -- 79.251.133.235 13:12, 9. Jul. 2017 (CEST)
wo im BGB findet man diese Rechtfertigungsgründe, die den Schadenersatz aufheben? 58.9.70.44 05:22, 10. Jul. 2017 (CEST)
Betriebsbuße --87.147.187.156 14:23, 9. Jul. 2017 (CEST)
Du kannst den jüngsten DLF-Marktplatz mal nachhören. Dann siehst Du wie weit die Desinformation zu diesem Thema fortgeschritten ist. --Hans Haase (有问题吗) 13:44, 9. Jul. 2017 (CEST)
nun wenn ich im Supermarkt einem dehydrierten Opa der zu kollabieren droht eine Flasche Wasser aus dem Regal aufmache, bin ich dann nicht auch zum Ersatze des Schadens verpflichtet? 58.9.70.44 14:16, 9. Jul. 2017 (CEST)
Bei Leitungswasser gibt es aber keinen messbaren Schaden, bzw. wenn dann liegt der im Bereich 1, 2 Cent. Das zu verlangen wäre hirnrissig. -- 79.251.133.235 14:20, 9. Jul. 2017 (CEST)
Was kostet ein Glas Fanta? 2,30€. Ziehst du den EK von 0,20€ ab bleiben noch 2,10€ für das Bereitstellen eines Glases, abholen, spülen und trocknen. Man man seid ihr 14 oder was? 58.9.70.44 16:40, 9. Jul. 2017 (CEST)
Der Schaden ist nicht der Einkaufspreis, sondern der entgangene Verkaufspreis. -- Janka (Diskussion) 14:40, 9. Jul. 2017 (CEST)
Dazu musst du aber erstmal die Kausalität beweisen, also dass die junge Frau tatsächlich ein Getränk an der Bar bestellt hätte, wenn der Barkeeper ihr kein Leitungswasser gegeben hätte. Das wird nicht zu beweisen sein, denn jeder Club hat eine Toilette mit Waschbecken. -- 79.251.133.235 14:41, 9. Jul. 2017 (CEST)

Die Frage ist weltfremd. Jeder Dissenbesitzer weiß, dass er junge Frauen bevorzugt behandeln muss, denn die ziehen die Männer in den Laden. Die Discogängerin ist praktisch eine unbezahlte Hilfskraft des Wirts. Umgekehrt weiß jeder Wirt auch, dass ihn seine Kellner sowieso nach Strich und Faden beklauen. Z.B. indem sie Schnaps von zuhause mitbringen und aus Cola in der Kasse eine Whisky-Cola machen und die Differenz in die eigene Tasche stecken. Wasser hat zwar einen Aufschlag von mindestens 1000%, aber es wird praktisch nicht gekauft. Daher ist der kumulierte Schaden da auch nahe Null. Frage also: Warum sollte der Wirt ausgerechnet den Kellner bestrafen, der seine Arbeit ernst nimmt, wo ihn doch sowieso alle beklauen? -- Janka (Diskussion) 14:40, 9. Jul. 2017 (CEST)

Die Geschichte ist so passiert, keineswegs erfunden. Der Sinn der Aktion eschließt sich mir auch nicht so recht. Vllt. den Kerl zu disziplinieren, oder ihm einfach weniger Geld auszuzahlen.--Antemister (Diskussion) 14:49, 9. Jul. 2017 (CEST)
Es könnte aber so sein, dass nicht du die Geschichte erfunden hast, sondern der, von dem du sie hast. --Aalfons (Diskussion) 15:00, 9. Jul. 2017 (CEST)
Genauso kann man aber davon ausgehen, dass es leider nichts gibt was es nicht gibt, und gerade im Verhältnis mancher Arbeitgeber zu ihren Angestellten. In diesem Falle dürfte allerdings jedes deutsche Gericht diesen Lohnabzug für sittenwidrig betrachten, denn es wäre wenn überhaupt ein Bagatellschaden. Ich bewundere aber immer wieder wie einige Arbeitgeber meinen, ihre Macht ausspielen zu müssen. --Label5 (L5) 15:05, 9. Jul. 2017 (CEST)
Wo im BGB findest du denn eine Regelung zum Bagatellschaden? 58.9.70.44 16:33, 9. Jul. 2017 (CEST)
Er denkt über die Höhe des angeblichen "Schadens" nach, den der Angestellte seinem AG dadurch zugefügt haben soll, dass er der in einer Notlage befindlichen Person 200ml Kranenberger geschenkt hat. Und da kommt ja auch echt einiges zusammen: Da muss nachher ein Glas gespült werden und es muss eingegossen werden, der Verschleiß an Wasserhahn und Leitung(!) und erst der Aufwand beim Abwaschen! Das ist jawohl mindestens ein Kündigungsgrund, evtl. sogar fristlos. --2003:72:6D75:6300:8D73:654B:FF7E:1BDB 17:58, 9. Jul. 2017 (CEST)
für eine juristische betrachtung ist doch die höhe des schadens erst einmal völlig egal. 58.9.70.44 05:09, 10. Jul. 2017 (CEST)
Doch, genau danach ("Bagatellschaden") hattest du gefragt und genau das habe ich beantwortet. Und sollte es am Ende, wie oben schon verschiedenerseits angedacht, gar keinen Schaden geben, dann gibt es auch keinen Schadenersatz. --2003:72:6D32:2F00:5898:8583:DD93:5B99 15:51, 15. Jul. 2017 (CEST)

Was gebt ihr da alle für wirres Zeug von euch? Das war ein Notfall. Hätte der Kellner nicht geholfen, hätte er sich wegen unterlassener Hilfeleistung strafbar gemacht. Der Gastwirt soll das an seine Betriebshaftpflichtversicherung melden und gut. --2003:DF:1BC5:5400:495B:1472:5462:BE7F 18:26, 9. Jul. 2017 (CEST)

Wo wir gerade bei wirres Zeug sind, was hat die Betriebshaftpflichtversicherung damit zu tun? Label5 (L5) 19:59, 9. Jul. 2017 (CEST)
Nichts, da so wie es ausgegangen ist spekuliert werden kann, ob das Wasser verkauft eine vom Personal verursachte Erlösschmälerung gewesen wäre. Nebenbei: In USA ist in den Restaurants das Wasser frei, selbst bei den Ketten der Systemgastronomie. Erbsezahl lässt grüßen. Es mag so kontrovers wie die Sichtweise auf Dieselgate sein, nur fehlen solchen Firmen die Bewertungsportale für Arbeitnehmer. Das eigentliche Problem ist, dass solche Leute weiterhin Mitarbeiter finden. Das Problem liegt tiefer als die rein arbeitsrechtliche Ebene. Solche Leute sind es, die den Anreiz für diese Rücksichtslosigkeit bieten, indem sie damit zeigen, dass sie so der erfolgreichere Mitbewerber auf dem Markt sind. Unter den E-Netzen übernahm der, der mit seinen Kunden rüder umgesprungen ist, den zivilisierteren Mitbewerber. Politisch: Schnell dumme oder traumatisierte Leute ins Land holen, mit denen man das machen kann! So schnell ist der Begriff Fachkräfte umgedeutet. --Hans Haase (有问题吗) 22:58, 9. Jul. 2017 (CEST)
Für dieses Verhalten gibt es einen Fachbegriff: Kapitalismus. das einzige, was gegen diese Ausbeutung und Profitgier hilft, ist eine Revolution und die Diktatur des Proletariats, über Reformen ist es einfach unmöglich, diese Missstände zu beseitigen. Wacht auf, Verdammte dieser Erde, die stets man noch zum Hungern zwingt! Das Recht, wie Glut im Kraterherde, nun mit Macht zum Durchbruch dringt. Reinen Tisch macht mit dem Bedränger! Heer der Sklaven, wache auf! Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger, alles zu werden, strömt zuhauf! Völker, hört die Signale! Auf zum letzten Gefecht! Die Internationale erkämpft das Menschenrecht. Völker, hört die Signale! Auf zum letzten Gefecht! Die Internationale erkämpft das Menschenrecht. (den Rest lass ich mal weg) --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 00:54, 10. Jul. 2017 (CEST)
Na wenn der Besitzer meint, ihm wäre durch die notwendige und angemessene Hilfeleistung des Barkeepers ein Schaden in Höhe von 20,- € entstanden, kann er ja mal versuchen, das von der Haftpflicht zurückzubekommen. Da hätte er immer noch bessere Aussichten als vor dem Arbeitsgericht ... --178.4.185.227 00:30, 10. Jul. 2017 (CEST)

Hallo! Also was ist das wieder für eine Frage? Nur weil man Schlagworte verwendet, bedeutet das ja noch nicht, daß es wirklich so war. Gibt gleich mehrere Probleme bei dem Fall, egal ob konstruiert oder nicht. 1. "Schlecht werden", Mitarbeiter von Diskotheken sind keine Mediziner, und wenn es wirklich ein Notfall war, wäre ein Glas Wasser nicht ausreichend gewesen. Er hätte also zumindest seine Vorgesetzten informieren müssen. Wenn das nicht erfolgte, ist das mit dem Notfall nicht glaubhaft. 2. Es gibt an einem modernen Tresen keine Wasserleitungen dafür. Und es ist nicht deshalb Leitungswasser, weil es aus einer Leitung kam. Wenn er Wasser aus der Zapfanlage in einem zum Verkauf vorgesehenen Behältnis gratis ausschenkte, war das eine Ware. 3. Es ist generell ein Problem, wenn Servicemitarbeiter unkontrolliert Ware an Kunden verkaufen, darum stellen die 20 Euro keinen Schadensersatz dar, wofür ein Materialwert zugrunde liegt, sondern es geht um einen möglichen Gewinnausfall je Kunde an einem Abend, der auf diese Weise per abschreckender Maßnahme geahndet und verhindert werden soll. Also wäre hier durch ein Arbeitsgericht der Betrugscharakter zu beurteilen. Letztendlich akzeptieren Mitarbeiter derartige Strafen, weil sie sonst schlicht keinen Job mehr haben, und 20 Euro im Vergleich zu dem Verdienst an solchem Abend zu vernachlässigen sind.Oliver S.Y. (Diskussion) 07:39, 10. Jul. 2017 (CEST)

Inhaltlich wie jusiristisch ist das nicht haltbar was du schreibst. --Label5 (L5) 09:06, 10. Jul. 2017 (CEST)
Meinst Du? Ich denke schon... Denn hier ist der Barkeeper in der Beweispflicht. Ansonsten aber ist die Beschreibung so dünn, daß es mal wieder wie nen konstruierter Shitstorm wirkt. Dehydrierung infolge von Tanz, Schwitzen und Atmung in einem schlecht belüfteten Raum sind nicht wirklich eine neue Notlage. Und für Kranke ist der Ordnungsdienst und die Geschäftsführung zuständig, nicht der Barkeeper als Notarzt. Da liegt eher ne unzulässige Gefälligkeit nahe. "Leitungswasser" kommt an solchem Tresen auch aus der Postmixanlage. Aber regt Euch ruhig über den achso bösen Arbeitgeber auf, der dem guten Samariter diese Story nicht abnahm.Oliver S.Y. (Diskussion) 10:54, 10. Jul. 2017 (CEST)
"letztendlich hat mein Nachbar die Ohrfeige akzeptiert. Es ist also juristisch einwandfrei". 58.9.70.44 08:12, 10. Jul. 2017 (CEST)
Eine Kommilitonin, die als Kellnerin arbeitete, erzählte mir vor langen Jahren, Leitungswasser müsse von jedem Gastwirt kostenlos an die Gäste abgegeben werden ("jeder nur ein Glas"). Weiß natürlich nicht, ob das juristisch korrekt ist (Bayern). --Heletz (Diskussion) 09:19, 10. Jul. 2017 (CEST)
Das ist Unfug, es gibt kein Recht oder Vorschrift, welche das beinhaltet. Selbst in Ländern wie Frankreich oder der USA gibt es das nicht "juristisch" durchsetzbar. In Frankreich gibt es gratis Wasser zum Essen, aber nicht Wasser für jede Person, die sich an einen Tisch setzt. Wenn ja, ist das Gastlichkeit und Service. Was auch nur solange funktioniert, wie der Rest des Umsatzes diese Kosten deckt.Oliver S.Y. (Diskussion) 10:54, 10. Jul. 2017 (CEST)
Das Glas Wasser gibt es durchaus nicht nur beim essen, sondern auch bei anderen Bestellung z.B. bei ein Kaffee. Aber sonst hast du Oliver schon recht, das "gratis" Wasser gibt es nicht wenn man sich an den Tisch setzt, sondern dann wenn man was bestellt hat. Dann läuft das unter Service. Und ggf. gibt es auch irgendwo eine Regel, dass zu einer Hauptmahlzeit ein Glas Wasser abgegeben werden muss. --Bobo11 (Diskussion) 11:07, 10. Jul. 2017 (CEST)

http://mobil.berliner-zeitung.de/berlin/-refill-berlin--laeden-und-caf%C3%A9s-bieten-bald-kostenlos-wasser-aus-der-leitung-an-27927826 11:02, 10. Jul. 2017 (CEST)

Klingt gut, nur wird das sicher schnell wieder die deutschgründliche Ordnungsamtkultur kaputt machen, oder auch andere Nutzer. Denn das Problem ist eben, wo eine Wasserquelle, da muß es auch einen Abfluss geben, und die Reinigung von Beidem muß irgendjemand bezahlen. Wenn das Leitungswasser gratis ist, die Nudeln daneben aber das Doppelte von anderen Läden kosten, wirkt "Gratis" gar nicht mehr so menschenfreundlich unkommerziell.Oliver S.Y. (Diskussion) 13:41, 10. Jul. 2017 (CEST)

Bei Burger King kann man die aktuelle Laune des jeweiligen Mitarbeiters sehr gut damit testen, indem man nach der Bestellung noch um einen Becher Leitungswasser bittet. Manche Mitarbeiter von denen kennen diese interne Direktive nicht, aber spätestens der Filialleiter. --46.127.87.225 23:20, 13. Jul. 2017 (CEST)

Also es ist schon nett zu sehen zu was Fragen hier führen können wenn die Gastronomie ins Spiel kommt... @46.127: Was ist die Direktive?--Antemister (Diskussion) 23:48, 16. Jul. 2017 (CEST)
Siehe hierzu Rechtfertigender Notstand §34 STGB --Keks um 12:06, 19. Jul. 2017 (CEST)

12. Juli 2017[Quelltext bearbeiten]

G 20[Quelltext bearbeiten]

Da ja jetzt die Vorwürfe im Raum stehen, die Kanzlerin hätte G20 extra nach HH geholt, um aus den zu erwartenden Protesten im Wahlkampf profitieren zu können, interessiert mich die Vorgeschichte. Weiß jemand, wann die Entscheidung über den Ort gefällt wurde? Weiß jemand, wer die Entscheidung über G20 fällte, die Kanzlerin allein, Kanzlerin + Außenminister, das Bundeskabinett oder noch anders zusammengesetze Entscheidungsgremien?

--2003:D0:2BC9:6801:98CA:C370:C567:8008 13:01, 12. Jul. 2017 (CEST)

Es ist Walkampf-Zeit ...
Google => "10. Juni 2016" G20 Hamburg <= GEEZER … nil nisi bene 13:12, 12. Jul. 2017 (CEST)
Und dass man heute überrascht ist, ist verwunderlich (10. Juni 2016): "Dass Hamburg als Gastgeberstadt von Kanzlerin Merkel und Bürgermeister Scholz im Alleingang ausgewählt worden ist, wird durch die Anfragen der Linken bestätigt. Außerdem ist jetzt klar: Bei den Sicherheits-Planungen rund um den G20-Gipfel wird die Bundeswehr mit am Tisch sitzen. „Da kommt ein echter Belagerungszustand auf die Hamburgerinnen und Hamburger zu“, befürchtet van Aken." GEEZER … nil nisi bene 13:19, 12. Jul. 2017 (CEST)
Nein, nicht rhetorisch: hast du dafür bitte mal die Quelle zur Hand? 89.0.145.237 14:02, 12. Jul. 2017 (CEST)
Danke, selber gefunden 89.0.145.237 14:26, 12. Jul. 2017 (CEST)
Ich hab schon lang den Verdacht, dass Ausschreitungen bei Demos von (antikapitalistischen) Linken allgemein von der Polizei und der Regierung gewollt sind, um die linke Szene als Krawallmacher darzustellen. Das funktioniert auch sehr gut, obwohl nur ein kleiner Teil der linken Szene wirklich auf Krawalle aus ist. Ich würde das auch nicht auf eine bestimmte Partei oder auf Deutschland beschränkt sehen und auch nicht als wahlkampfbezogen, da in Europa so ziemlich alle Parteien, die in irgendeinem Parlament vertreten sind, kapitalistische Parteien sind, auch "sozialdemokratische", "linke" und "grüne" Parteien. --MrBurns (Diskussion) 13:17, 12. Jul. 2017 (CEST)
Hast du eine Referenz dazu, damit wir das im Artikel unterbringen können? GEEZER … nil nisi bene 13:20, 12. Jul. 2017 (CEST)
Eine Referenz zu seinem Verdacht soll er haben? eryakaas • D 13:36, 12. Jul. 2017 (CEST)
Und trotzdem scheuen wir (und ich nehme mich nicht aus!) ganz selbstverständlich nicht vor der Phrase linke Krawallmacher zurück 14:02, 12. Jul. 2017 (CEST)
Alles nur wilde Spekulationen am Rand zu Verschwörungstheorien, meint: -LeseBrille- (nicht signierter Beitrag von LeseBrille (Diskussion | Beiträge) 13:28, 12. Jul. 2017))
@LeseBrille, schau und beachte mal bitte Deine Disk. Danke. VG --Apraphul Disk WP:SNZ 13:56, 12. Jul. 2017 (CEST)
Einrückung korrigiert. --FGodard||± 14:19, 12. Jul. 2017 (CEST)
Die Welt behauptet, das sei schon 2007 angelegt und 2015 entschieden worden. --FGodard||± 14:19, 12. Jul. 2017 (CEST)
Die „Welt“ sagt nur, die Kanzlerin habe bei Scholz gefragt, und er sei sehr erfreut gewesen. Das klärt aber nicht die Ausgangsfrage. Klar scheint mir nur, dass gegen Scholz eine Entscheidung für Hamburg zwar theoretisch, aber nicht realistisch möglich gewesen wäre, ohne Scholz' Einverständnis wäre es in Hamburg nicht gelaufen. --2003:D0:2BC9:6801:98CA:C370:C567:8008 14:44, 12. Jul. 2017 (CEST)
Mit etwas gutem Willen können wir auf Kanzlerin und Scholz Hanlon’s Razor anwenden. Das Ergebnis ist allerdings auch nicht schmeichelhafter. Yotwen (Diskussion) 15:38, 12. Jul. 2017 (CEST)
... und damit wurden die Hamburger dann über den Löffel barbiert...! GEEZER … nil nisi bene 16:20, 12. Jul. 2017 (CEST)
Wenn eine Rasur bei älteren Herrn besonders glatt sein musste, dann nahm der findige Barbier einen Löffel, den er dem Gentleman in den Mund schob und nach aussen drückte. Dadurch wurden die Falten straff gezogen und er konnte mit seiner Klinge auch die allerletzten Barthaare erwischen. Das nannte man "über den Löffel barbieren".
Mir kommt es eher so vor, als sei Hamburg unter die Räder gekommen, als sie versuchten ein gutes Geschäft zu machen. Möglicherweise liefen die Geschäfte besser, wenn die Senatoren wie früher die gerissensten Händler der Stadt wären, und nicht gewählte Funktionäre. Yotwen (Diskussion) 16:54, 12. Jul. 2017 (CEST)

Das Wann der Standortwahl Hamburg ist nebulös, onvista.de meldet einen Vollzug im Februar 2016. „Ich denke, das trifft sich gut mit der Weltoffenheit Hamburgs“, fügte sie (Kanzlerin Merkel) damals hinzu. Na bitte. Im Februar 2016 war jedoch nicht zu 100 % klar, ob die Hamburgische Bürgerschaft im Juli 2017 immer noch SPD-geführt sein würde, denn innerhalb von 15 Monaten kann so eine Rot-Grün-Regierung auch zerbrechen, das wären also riskante Hintergedanken gewesen, falls die CDU Hamburg in der Zwischenzeit an die Macht gekommen wäre. Ich glaube, dass Merkel nicht so oft im Internet surft, um auf dem neuesten Stand des linken Anarchismus' zu bleiben, vielleicht war es auch Unterschätzung oder Desinteresse gegenüber den Folgen für die Bewohner.--Bluemel1 (Diskussion) 17:12, 12. Jul. 2017 (CEST)

Ähm... Und was hat denn nun linker Anarchismus mit autonomen Gruppen zu tun? Oder spricht hier wieder mal ein in Sachen politische Theorie hyperkompetenter Durchblicker? Kann eigentlich nicht sein, oder? --2003:46:A34:5A00:E22A:82FF:FEA0:3113 22:23, 13. Jul. 2017 (CEST)

@MrBurns: Damit hast du schon recht, denn eine Gruppe/Organisation/Führung die keinen Widerstand erzeugt wird in der Öffentlichkeit nicht ernst genommen. Deshalb werden bei solchen Veranstaltungen die Gegendemonstrationen schon miteingeplant. Wenn die aber außer Kontrolle geraten wie jetzt in Hamburg (oder noch übler 2001 in Genua), dann kann das doch wieder ins Gegenteil umschlagen.--Antemister (Diskussion) 20:29, 12. Jul. 2017 (CEST)

Meiner Erinnerung nach ist in Genau vor allem der Polizei-Einsatz außer Kontrolle geraten. --Digamma (Diskussion) 20:47, 12. Jul. 2017 (CEST)
Bei den Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen bspw. wird inzwischen vielfach davon ausgegangen, daß man das bewußt laufen lassen hat, um anschließend leichter unbequeme politische Entscheidungen treffen zu können. Unter dem Aspekt betrachtet wäre Hamburg eine exzellente Wahl für sowas wie den G 20. Mutti schafft ja auch gerne erstmal einen Vorwand, bevor dann irgendein Mist durchgedrückt wird und ganz von alleine hätten die Linken wohl nicht so bald dermaßen viel negative Presseberichte erzeugt. Da hilft es schon sehr, wenn man einen fetten Anreiz mitten in eine Stadt wie Hamburg setzt. Daß das hochexplosiv sein wird, mußte jedem klar gewesen sein und es sind ja auch nicht von ungefähr zahlreiche zerstörungswütige Idioten, die mit der linken Szene sonst nix zutun hatten, extra dorthin angereist. --178.4.106.85 03:12, 13. Jul. 2017 (CEST)
Ja, in dem Medien-Berichterstattung war viel Blödsinn zu hören, wie z.B. dass man den G-20 Gipfel in einer großen Stadt austragen muss (bei G-7/G-8 gings öfters auch außerhalb großer Städte, bei G-20 Gipfeln außerhalb Deutschlands auch, z.B. in Cannes oder Los Cabos) oder Vergleiche wie "man muss auch gewährleisten, dass das Oktoberfest in München ausgetragen wird". Der G-20-Gipfel ist aber keine öffentliche Veranstaltung und für die Politiker und Medienvertreter machts eigentlich keinen Unterschied, wo sie untergebracht sind, solange alle benötigten Räumlichkeiten vorhanden sind und alles ausreichend abgesichert ist (wobei letzteres irgendwo in der Pampa ja einfacher ist). Ich denke man bevorzugt große Städte vor Allem wegen der Machtdemonstration (in dem man möglichst viel für ein paar Politiker lahmlegt). Daher glaub ich auch nicht, dass die Ausschreitungen in dem Ausmaß von der Polizei geplant waren, weil das war dann ja doch schon ein teilweiser Machtverlust der Polizei: zwar war der Gipfel selbst nie gefährdet, aber das ganze Schanzenviertel wurde teilweise von Demonstranten zur "Polizeifreien Zone" erklärt, ohne dass die Polizeivertreter sich getraut haben, dagegen zu reden. Aber dass ein gewisses Maß an Ausschreitungen von der Polizei/Regierung durchaus gewollt waren, glaub ich wie erwähnt durchaus. --MrBurns (Diskussion) 03:33, 13. Jul. 2017 (CEST)
Hier lebt wirklich jeder in seiner eigenen Filterblase. Merkel und Scholz haben den G20-Gipfel in die Nähe der roten Flora gelegt, damit sie anschließend von den Krawallen politisch profitieren können - das reicht ja schon fast an 9/11-Verschwörungstheorien heran. Tatsache ist, dass die Hamburger vor dem Gipfel ziemlich genervt von den ganzen Absperrungen und Polizeieinsätzen waren. Aber Rentnern im Altersheim das Auto anzuzünden ist eben nicht der große Sympathiebringer. Da hat man dann doch lieber eine Hundertschaft SEK vor der Tür als Plünderer und Brandstifter. Und die haben das nämlich genau deshalb nicht in Pöseldorf oder Blankenese gemacht, weil ihnen da niemand das Tor zum Hinterhof aufmacht, wo sie sich dann schnell umziehen können. - Da hätte nur einer von diesen Idioten vom Gerüst fallen müssen, bei dem sich dann hinterher herausstellt, dass es ein ganz braver Gymnasiast war, der sich nur irgendwie verlaufen hat und dabei aufs Gerüst geraten ist, und schon wäre die Stimmung wieder gekippt. --Optimum (Diskussion) 23:45, 13. Jul. 2017 (CEST)
"Tatsache ist, dass die Hamburger vor dem Gipfel ziemlich genervt von den ganzen Absperrungen und Polizeieinsätzen waren." - genau das meine ich mit "Machtdemonstration": wenn man den Gipfel irgendwo in einer Kleinstadt abhält, braucht man zwar vielleicht nicht weniger Absperrungen, aber die Absperrungen stören weniger, daher sind sie eine weniger effektive Machtdemonstration. Sonst gibt es eigentlich keinen logischen Grund, eine Großstadt zu wählen, die machen das sicher nicht, damit die Politkerfrauen eine Hafenrundfahrt machen und die Elbphilharmonie besuchen können, weil das einfach kein wichtiger Grund ist.
Und dass auch die Ausschreitungen bis zu einem gewissen Grad gewollt sind ist keine Verschwörungstheorie, sondern die einzige Theorie, die die Polizeitaktik bei solchen Gipfeln wirklich erklären kann. Wenn die Polizei wirklich auf Deeskalation aus wäre, würde sie nicht provozieren oder einschreiten, bevor es zu Gewalt kommt (nur um z.B. ein Vermummungsverbot durchzusetzen, da passt einfach die Verhältnismäßigkeit nicht wenn damit zu rechnen ist, dass dadurch eine bisher friedliche Demo gewalttätig wird). Da die Polizei generell im Interesse der Regierung handelt (was auch keine Verschwörungstheorie ist, sondern ein historisches Faktum und auch ein hierarchisches, da die Polizei ja der Regierung untersteht) ist damit zur rechnen, dass das auch beim G-20-Gipfel so war. --MrBurns (Diskussion) 04:58, 14. Jul. 2017 (CEST)
Das lässt sich aber doch unmöglich steuern. Wäre bei einem der Polizeieinsätze ein Krawallmacher ums Leben gekommen (und hätten ein paar weniger Autos gebrannt), gäbe es jetzt tatsächlich eine schlechte Stimmung gegen die Polizei. Das ist aber nun alles in den Hintergrund getreten, sogar die Bewohner des Schanzenviertels beschweren sich ja, dass zu wenig Polizei da war. So eine Strategie wäre also ein reines Vabanquespiel. Im Übrigen dürfte man dann ja auch keine anderen Straftäter mehr verfolgen, wenn damit zu rechnen ist, dass die deshalb gewalttätig werden.--Optimum (Diskussion) 12:47, 14. Jul. 2017 (CEST)
Noch ein Totschlagargument. Erst bezeichnest Du berechtigte Kritik an der Standortwahl des G 20 als "Verschwörungstheorie", dann setzt Du die Forderung nach Eskalationsvermeidung während einer Demo mit einem völligen Verzicht auf Strafverfolgung gleich. So kann Dich hier niemand erst nehmen. Versuche lieber mal, die sachlich mit der Situation rund um den G 20 auseinanderzusetzen. --178.4.110.241 14:59, 14. Jul. 2017 (CEST)
Erg.: Na sowas, was lese ich denn da im Café von Dir? Mehr Restriktionen für Demonstrationen, mehr Kameras im öffentlichen Raum, mehr nichttödliche Waffen für die Polizei lassen sich nun prima begründen. [...] --Optimum (Diskussion) 03:53, 9. Jul. 2017 (CEST) Geht doch! --178.4.110.241 15:34, 14. Jul. 2017 (CEST)
Es gibt definitiv mehr als genug Berechtigung für die Kritik an der Standortwahl, aber die Vermutung, es gäbe eine geheime Verschwörung, um aus den autonomen Gewalttätern unfreiwillige Wahlhelfer für Merkel zu machen, ist eben... Obwohl, wenn es so wäre, sind die Autonomen ja voll in die Falle gelaufen. Und warum schreibst Du überhaupt eine Antwort, wenn Du mich nicht ernst nimmst? --Optimum (Diskussion) 13:53, 16. Jul. 2017 (CEST)
Also um was man alles Verschwörungstheorien spinnen kann... Proteste, ja, die sind gewünscht, gerne auch mit ein paar Ausschreitungen mit wörtlichen Sinn (ein brennendes Auto hier, ein paar eingeschlagene Scheiben dort, für die Presse). Aber massive Krawallen, mit hunderten Verletzten und Millionenschäden, wem hilft das? (Den Lieferanten, klar, aber die sind dann doch nicht involviert gewesen. Oder doch?)--Antemister (Diskussion) 23:55, 16. Jul. 2017 (CEST)
@Optimum: Von einer "geheimen Verschwörung" war hier nie die Rede, das hast Du Dir ausgedacht. --88.68.86.182 13:45, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ausgedacht haben sich das einige IPs und MrBurns, ich habe nur gesagt, was es ist:
Da ja jetzt die Vorwürfe im Raum stehen, die Kanzlerin hätte G20 extra nach HH geholt, um aus den zu erwartenden Protesten im Wahlkampf profitieren zu können--2003:D0:2BC9:6801:98CA:C370:C567:8008
Ich hab schon lang den Verdacht, dass Ausschreitungen bei Demos von (antikapitalistischen) Linken allgemein von der Polizei und der Regierung gewollt sind, um die linke Szene als Krawallmacher darzustellen.--MrBurns
Mutti schafft ja auch gerne erstmal einen Vorwand, bevor dann irgendein Mist durchgedrückt wird und ganz von alleine hätten die Linken wohl nicht so bald dermaßen viel negative Presseberichte erzeugt.--178.4.106.85
Aber dass ein gewisses Maß an Ausschreitungen von der Polizei/Regierung durchaus gewollt waren, glaub ich wie erwähnt durchaus.--MrBurns
--Optimum (Diskussion) 19:19, 18. Jul. 2017 (CEST)
Keiner dieser Beiträge deutet auch nur im entferntesten an, daß es eine geheime Verschwörung gegeben haben könnte. Diese Idee existiert nur in Deinem Kopf. --84.58.126.124 16:42, 20. Jul. 2017 (CEST)

13. Juli 2017[Quelltext bearbeiten]

Untermietvertrag statt Mietvertrag abschließen?[Quelltext bearbeiten]

Hat es einen Nachteil für den Mieter, wenn er statt eines Mietvertrags einen Untermietvertrag abschließt? Ich habe eine Wohnung gefunden, die Vermieterin meinte allerdings, wegen einer Witwenrente dürfe sie nicht so viele Einnahmen haben, und vermietet deshalb an ihre Tochter. Und ich würde einen Untermietvertrag bekommen, aber die Wohnung würde ganz mir gehören. --109.43.1.198 00:35, 13. Jul. 2017 (CEST)

Rein rechtlich macht das kaum einen Unterschied, Vertrag ist Vertrag. Das Problem ist in diesem Fall allerdings, dass die Eigentümerin der Wohnung sehr wahrscheinlich auf wenig Widerstand stoßen dßrfte, wenn sie ihrer Tochter kündigt und damit auch dein Vetrag mit der Tochter hinfällig würde. Daher würde ich diese Vereinbarung eher kritisch/skeptisch beurteilen. --Sakra (Diskussion) 00:49, 13. Jul. 2017 (CEST)
Danke für die Info! Für mich wäre es wohl nur eine vorübergehende Wohnung für ein paar Monate. Von daher mache ich mir in der Hinsicht wenig Sorgen - sofern sonst keine Stolperstelle bestehen. Allerdings finde ich die Wohnung etwas teuer (z.B. 200 Euro Nebenkosten pauschal für eine Person auf 50 qm Dachgeschoss - dabei werde ich nur am Wochenende in der Wohnung sein). Und dann möchte die Vermieterin noch eine Endreinigungsgebühr von 80 Euro.--109.43.1.198 00:59, 13. Jul. 2017 (CEST)
Die Regeln für die Nebenkostenabrechnung sind sehr streng und eine pauschale Abrechnung ist in D nicht zulässig. Es ist zulässig, eine pauschale Vorauszahlung zu erheben, aber am Jahres- oder Mietende muss eine genaue Abrechnung gemacht werden und zuviel Bezahltes zurückerstattet werden. Die Kündigung wird durch diese Vertragsart für den Vermieter nicht einfacher. Im Gegenteil: nimmt ein Mieter - auch unerlaubt - Untermieter auf, von denen der Vermieter nichts weiß, wird die Kündigung praktisch unmöglich. --2.246.79.185 16:38, 13. Jul. 2017 (CEST)
Die Vermieterin meinte, bei Untermietverträgen wären diese Pauschalen möglich. Ist das nicht richtig?--109.43.1.173 00:24, 14. Jul. 2017 (CEST)

Nur mal ne theoretische Frage, warum traut man jemanden, der die Rentenkasse betrügt? Das Geschäft stinkt, und kann nur schlecht für den Mieter ausgehen, denn aus meiner Erfahrung bestehen solche Leute gegenüber den Mietern sehr strikt auf ihre Rechte, während es auch bei anderen Pflichten nicht so strikt ist. Und das ist ein Untermieter im BGB immer in einer schlechteren Position, wenn es z.B. zu einem Schaden kommt, und die Haftungsfrage geklärt werden muss oder im Hinblick auf Kündigungsfristen. "Bei Wohnraum nach § 549 Abs. 2 Nr. 2 ist die Kündigung spätestens am 15. eines Monats zum Ablauf dieses Monats zulässig." nur mal so ein Nachteil, wenn man Untermieter ist.Oliver S.Y. (Diskussion) 22:22, 13. Jul. 2017 (CEST)

Das heißt, man hat automatisch bis zu zwei Wochen länger Kündigungsfrist?--109.43.1.173 00:24, 14. Jul. 2017 (CEST)
Nein, die Kündigungsfrist verkürzt sich ggf. für beide Seiten, was eine Schlechterstellung des Mieters bedeutet. Ansonsten würde bei unbefristeten Vertrag mit der Mutter 3 Monate gelten.Oliver S.Y. (Diskussion) 00:37, 14. Jul. 2017 (CEST)
Also, speziell das käme mir sogar gelegen. Für mich wäre das nur eine Zweitwohnung (daher ist das mit den hohen Pauschalen für die Nebenkosten umso ungünstiger). Laut Vermieterin beträgt die Kündigungsfrist zwei Monate, was mir nur recht ist. Heißt der Gesetzestext, dass die Kündigungsfrist sogar nur (je nach Zeitpunkt) 2 bis 4 Wochen ist? --109.43.1.173 01:14, 14. Jul. 2017 (CEST)
Pauschale Kosten muss sie in die Miete reinrechnen. Das darf sie nicht Nebenkosten nennen. Aber a) die Eigentümerin ist zu faul eine Nebenkostenabrechnung zu machen und b) will sie dieses Geld nicht dem Finanzamt melden (wenn es in der Miete wäre). DU wohnst dort also ein paar Monate und nachdem du ausgezogen bist, forderst du eine Nebenkostenabrechnung. Ev. hilft auch ein Hinweis aufs Finanzamt. Die Frau sollte eigentlich wissen, dass sie gegen dieses Begehr keine Chance hat. --2.246.98.222 09:58, 15. Jul. 2017 (CEST)
Hm, klingt originell ;) Aber wenn man vorher im Untermietvertrag unterschreibt, wie hoch die Pauschalen sein werden, dann hab ich Zweifel, ob sowas klappt.--109.43.2.208 12:41, 15. Jul. 2017 (CEST)
In den Mietvertrag eingetragene Pauschalen entbinden die Vermieterin ja nicht vom Erstellen einer Nebenkostenabrechnung. --87.150.1.138 17:03, 15. Jul. 2017 (CEST)
Ich bin verwirrt. Es sind keine Pauschalen für Vorauszahlungen vereibart, sondern für die Nebenkosten an sich. Angeblich sei dies bei Untermietverträgen möglich. Ist das nicht korrekt?--109.43.2.208 13:52, 16. Jul. 2017 (CEST)
Wende Dich doch mit derartigen rechtlichen Fragen am besten mal an den Mieterverein (Achtung, vorher eventuelle Karenzzeiten klären - ob Sie Dich auch als Neumitglied sofort beraten) oder an die Verbraucherzentrale. --91.34.41.223 15:43, 19. Jul. 2017 (CEST)

14. Juli 2017[Quelltext bearbeiten]

Kann ein Fluss (hier: Mosel) kurzzeitig die Fließrichtung wechseln?[Quelltext bearbeiten]

N'Abend zusammen. Ich kann's mir nicht erklären, aber ich bin mir sicher, dass ich vor drei oder vier Tagen an der Mosel beobachtet habe, wie ein großer Ast entgegen der eigentlichen Fließrichtung getrieben wurde. Etwas detaillierter: Die Mosel lag vorher sehr ruhig da, man konnte kaum eine Fließbewegung sehen (es hatte angeblich seit Wochen nicht geregnet). Später - nach dem ersten Regen - beobachtete ich besagten Ast über eine Distanz von vielleicht 30-40m. Es sah auch so aus, als ob der komplette Fluss "falschrum" fließt. Falls das was zur Sache tut, etwa 100-150m FlußAUFwärts liegt die tiefste Stelle der Mosel (bei Traben-Trarbach).

Also: Kann sowas vorkommen? Falls ja, wie funktioniert sowas? Das Gefälle ist ja immer gleich, egal ob da jetzt gerade viel oder wenig Wasser fließt, und extremes Niedrigwasser war auch keines. Haben wir dazu einen Artikel? Wenn die Antwort lautet "nein, geht nicht", komm ich mir ziemlich blöd vor (und bevor einer fragt: ja, ich was nüchtern ;-) ). Danke und Gruß, --Benutzer:Apierta 18:38, 14. Jul. 2017 (CEST)

Wie war die Windstärke? Und in welche Richtung ging die? --DWI (Diskussion) 18:41, 14. Jul. 2017 (CEST)
Uh, da muss ich ein bisschen spekulieren, aber da ich auf dem Hotelbalkon saß, war es wohl nicht besonders windig, sonst wäre es mir dort zu unangenehm gewesen. Ich meine auch, es war am Dienstag, da war's bis auf den "Zwischenregen" noch ganz angenehm. --Benutzer:Apierta 18:43, 14. Jul. 2017 (CEST)
Nahe am Ufer? Möglicherweise in einer Flussbiegung? 93.237.197.234 18:45, 14. Jul. 2017 (CEST)
Jein. Mitten auf dem Fluss, aber in einer der zig Moselschleifen der Gegend. --Benutzer:Apierta 18:50, 14. Jul. 2017 (CEST)
Als Kajakfahrer kann ich beitragen, dass gewundene Flüsse gerne mal interessante Strömungen haben. Hinfahren, Stöcke ins Wasser werfen ;) 93.237.197.234 19:32, 14. Jul. 2017 (CEST)
Antwort: prinzipiell schon, siehe Tonle Sap (Fluss) (natürlich) bzw. Chicago River (künstlich). --46.127.87.225 19:45, 14. Jul. 2017 (CEST)
Auch weniger spektakulär. Zwei Beispiele: Wenn die Elbe Hochwasser hat, "drückt sie" in die Havel. Der Anstieg der Havel könnte nicht nur durch aufgestautes Eigenwasser der Havel zustande kommen, sondern auch durch einfließendes Elbwasser. Das ist alles eine Frage der Mengen. Wenn nun die Mosel kaum fließt und flussabwärts geht Starkregen nieder, könnte sich die Fließrichtung auch kurzzeitig ändern, wenn da im Moseltal ein paar Zentimeter runterkommen, in der Mosel zu Dezimetern werden und sich diese Wassermenge verteilen will. Denke aber auch, dass der vorliegende Fall auf einen Wirbel zurückgeht. --Aalfons (Diskussion) 19:52, 14. Jul. 2017 (CEST)
Klares Ja. Eine Kollegin aus Ungarn erklärte es einmal. Damals war nach langer Trockenheit in den Karpaten Regen gefallen und hatte die Theiß kräftig anschwellen lassen. Als die Flutwelle der Theiß dann Szolnok passierte, drückten die Wassermassen in den Flusslauf der Zagyva und liessen diese bis jenseits von Jászberény rückwärts fliessen und überfluteten einige Gebiete, ohne dass es Regen gegeben hätte.
Das gleiche Phänomen könnte an der Mosel oberhalb der grösseren Zuflüsse geschehen, wenn es in Eifel oder Hunsrück kräftig geregnet hat. Yotwen (Diskussion) 19:58, 14. Jul. 2017 (CEST)
Traben-Trarbach liegt oberhalb der Staustufe Enkirch, deren Niveau ca. 40m über dem des Rheins liegt. [1] Soweit ich weiß, ist Koblenz in letzter Zeit nicht so hoch überflutet worden, deshalb würde mich interessieren, wie das mit dem Einfluss des Rheins funktionieren soll. --84.135.69.117 21:23, 14. Jul. 2017 (CEST)
Die Spree fließt in Berlin im Sommer gelegentlich "falschrum". Das liegt dann an Wassermangel und an Kanälen, die trotzdem Wasser "ziehen". --j.budissin+/- 21:53, 14. Jul. 2017 (CEST)

(ich rück mal wieder rüber) Schonmal danke nis hierhin, also prinzipiell wohl möglich und ich nicht völlig bescheuert :-) Allerdings passt das auf diesen Fall alles nicht so Recht: Es gibt keine größere Einmündung in der Nähe, und der heftige Regen kam erst einen Tag später, an dem Tag war das maximal ein 20-minütiger Sommerregen. Wo aber oben Staustufen genannt werden: TT liegt zwischen zwei Staustufen mit Schleuse. Könnte es denn unabhängig von Regen mit denen was zu tun haben? Gruß, --Benutzer:Apierta 22:39, 14. Jul. 2017 (CEST)

Artikel zum Thema sind Fließgewässer (insbesondere Flussseen), Neerstrom und Strömungen in offenen Gerinnen. Ich finde die zuerst genannten Erklärungen recht plausibel, warum zweifelst du an lokalen Strömungen/Verwirbelungen oder Wind? Wind könnte auch oberflächliche Wellen und deinen damit verbundenen Eindruck zur Fließrichtung erklären. Vielleicht wars ja auch kein Ast sondern das Ungeheuer von Traben-Trarbach? --84.135.69.117 23:53, 14. Jul. 2017 (CEST)
Flussaufwärts saß ein Angler, dessen Angelhaken sich am Ast verfangen hatte. --Rôtkæppchen₆₈ 00:58, 15. Jul. 2017 (CEST)
Zeit auch für den beliebten Verschwörungstheorie-Ansatz: Der Ast war ein elektrisch angetriebenes, ferngesteuertes mit Minikameras, Restlichtverstärkern, Infrarotkameras und diversen weiteren Sensoren versehenes Aufklärungsgerät, das von einer Pioniereinheit der Bundeswehr in Zusammenarbeit mit der Universität Trier heimlich auf der Mosel im Tages- und Nachtbetrieb getestet wird. Es soll vor einer Flussüberquerung mit optionalem Brückenschlag das andere Ufer ohne die Erregung der Aufmerksamkeit ausgespäht werden, die von einer Drohne ausgehen würde. :-))) --2003:46:A34:5A00:E22A:82FF:FEA0:3113 02:20, 15. Jul. 2017 (CEST)
Dass die Bundeswehr daran beteiligt war, glaube ich aber nur, wenn der Stock anschließend unterging. --132.230.195.4 09:17, 15. Jul. 2017 (CEST)
Am Wind zweifle ich, weil soweit ich mich erinnere keiner war (siehe oben). Lokale Verwirbelungen/Strömungen habe ich nicht angezweifelt, spannend wäre halt zu wissen, woher die auf einer doch recht großen Strecke kamen. Gruß, --Benutzer:Apierta 23:18, 16. Jul. 2017 (CEST)

Die Mosel ist kein natürlicher Fluss mehr. Liste der Moselstaustufen erweckt bei mir den Eindruck, die Moselkanalisierung habe die Mosel in eine Kette durchströmter Seen verändert. Frage: Reicht der Einfluss der Staustufe Enkirch bis zur Staustufe Zeltingen zurück? Hat die Mosel auf diesen 20,83 km überhaupt ein Gefälle? Wenn sie kein Gefälle mehr hat, erscheint es leicht möglich, dass ein Ast „stromaufwärts“ treibt. Vielleicht auch interessant: In der Eiszeit hat die Mosel zwischen Toul und Nancy die Maas angezapft und ihre Fließrichtung umgekehrt, siehe Maas#Flussgeschichte. --Pp.paul.4 (Diskussion) 14:56, 15. Jul. 2017 (CEST)

Was heißt "hat sie ein Gefälle?"? Das, was ein Gefälle haben muß, damit Wasser fließt, ist die Gewässeroberfläche - die Form der Sohle ist egal, s. Bodensee. Und solange Wasser in den Rhein abfließt, muß die Mosel wohl ein Gefälle haben. --80.171.153.207 15:40, 16. Jul. 2017 (CEST)
Nein, aus meiner Badewanne fließt das Wasser auch in den Rhein, obwohl sie an der Oberfläche kein Gefälle hat. --Pp.paul.4 (Diskussion) 19:21, 16. Jul. 2017 (CEST)
Bist Du sicher? Schau Dir mal die Wasseroberfläche im Bereich des Abflusses genau an. --Rôtkæppchen₆₈ 19:31, 16. Jul. 2017 (CEST)
Hier gibts das Phänomen auch des öfteren mit den Ästen entgegen der Fliessrichtung. Mit gutem Fernglas oder Tele sieht man dann irgendwo zwischen dem Laub den Vorderarm eines Bibers...Gruß--Rikiwiki2 (Diskussion) 11:25, 18. Jul. 2017 (CEST)

Verkehrszeichen oder Parallelgesellschaft?[Quelltext bearbeiten]

Zeichen 720 - Grünpfeil, StVO 1994.svg
Sinnbild Radfahrer, StVO 1992.svg
Straßenkreuzung Hardtufer / Haspeler Straße / Hofkamp in Wuppertal
Aufkleber am Ampelmast "Radfahrer frei" an der Straßenkreuzung Hardtufer / Haspeler Straße / Hofkamp in Wuppertal

Heute musste ich an einer Ampel auf einer Straße warten, die auch einen ausgebauten Radweg besaß. An beiden Ampelmasten links und rechts fiel mir dabei je ein Aufkleber im Kopfhöhe auf, die exakt obige Kombination von diesen zwei Symbolen aus der Liste der Verkehrszeichen darstellten.

Habe ich da was verpasst und gibt es jetzt ein neues Verkehrszeichen, dass das Überfahren von roten Ampeln von Radfahrern analog der Grünpfeilregelung beim Abbiegen erlaubt? Oder haben Mitglieder einer offenkundig rechtsfeindlichen Parallelgesellschaft ihre eigenen Regeln über die gültigen Gesetze gestellt?

Ich vermute ja letzteres. Ist so etwas in anderen Städte schon verbreitet und was sagt eigentlich Polizei / Ordnungsamt dazu? Benutzerkennung: 43067 21:03, 14. Jul. 2017 (CEST)

Ich hab mal für dich gegoogelt. Gern geschehen. --j.budissin+/- 22:39, 14. Jul. 2017 (CEST)
Rechts abbiegen für Radfahrer frei#Entwicklung in Deutschland --185.156.157.227 22:43, 14. Jul. 2017 (CEST)
Um es noch einmal klarzustellen, weil es potentiell lebensgefährlich ist, sich nach dem Schild zu richten: Grüne Pfeile regeln ausschließlich das Rechtsabbiegen, es gibt keine grünen Pfeile für die Fahrt geradeaus. Definitiv melden.--Bluemel1 (Diskussion) 23:12, 14. Jul. 2017 (CEST)
Ja, das kann nicht offiziell sein. Denn ein grüner Pfeil gerade aus, wäre nur dann sinnvoll (und vertrettbar), wenn die Kreuzung keine Strasse nach Rechts hätte. Hast du von rechts Verkehr, ist es schlicht weg lebensgefährlich. Ich kenne eine Kreuzung wo die Radfahrer gerade aus Dauergrün haben (Nur in eine Richtung). Und zwar in Zürich Gieshübel, dort wo die Staffelstrasse in die Manessestrasse mündet [2]. Dort können die Radfahrer aus Süden Richtung Norden durch fahren. Aber eben 1. Kein Fussgängerstreifen 2. Strasse nur von links. Dort, aber eben nur in vergleichbaren Situationen, wäre so eine solche Pfeillösung sinnvoll. --Bobo11 (Diskussion) 08:18, 15. Jul. 2017 (CEST)
Schau mal was das mit einer Seagull Intersection gemeinsam hat. Möglicherweise entsteht die Fußgängergefährdung an 3-armigen Knoten nur durch den Verlauf von Fuß- und Radwegen, denn der nach rechts zeigende Grünpfeil zeigt nur, dass man nachrangig fahren darf. In den Niederlanden wurde das verständlich gelöst. Nichts anderes wird dieser Pfeil sagen, wenn er auf der Strecke gegenüber des T-Abzweiges angebracht ist. In diesem Fall bedeutet der Zeitungsbericht nichts anders als eine einzelne Sichtweise um fehlende Verkehrserziehung. Ermittelt bitte ein Ortskundiger die Koordinaten der betreffenden Kreuzungen und Schilder, um den möglichen Irrsinn aus Stammtischgelaber und fehlender Verkehrserziehung oder fehlerhafter Verkehrsknotengestaltung differenzierbar zu machen. --Hans Haase (有问题吗) 08:24, 15. Jul. 2017 (CEST)
Aber es ist kein offizielles Zeichen und wer so was anbringt, greift in den Straßenverkehr ein. Sobald es ein offizielles Zeichen wäre, das der Stadtrat da installieren lässt, würde ich auch argumentativ umschwenken.--Bluemel1 (Diskussion) 09:10, 15. Jul. 2017 (CEST)
Klebeschilder sind indertat unüblich. Aber bitte, lasst uns schauen wo die Kleber angebracht wurden! --Hans Haase (有问题吗) 09:19, 15. Jul. 2017 (CEST)
In Münster haben wir seit Jahren folgende Lösung: Ist rechts abbiegen erlaubt ist die Haltelinie an der Ampel nur auf der linken Hälfte des Radweges (von Nordwest) oder der Radweg knickt vor der Haltelinie ab (von Südwest). Die geradeaus fahrenden Radfahrer (von Südost) haben keine Haltelinie die linksabbigenden Radfahrer haben eine eigene Ampel. -- Mauerquadrant (Diskussion) 12:27, 15. Jul. 2017 (CEST)

Ich habe vorhin Fotos gemacht, bitteschön. Benutzerkennung: 43067 14:41, 15. Jul. 2017 (CEST)

Danke dir für deine TF. Jetzt kommen bestimmt Meldungen, wie sinnvoll dieser grüne Pfeil doch wäre. Aber warum gibt es dann kein Gesetz, dass es Bürgern erlaubt, in Eigenregie sinnvolle Verkehrsschilder an alle möglichen Stellen zu kleben? Es muss doch 'nen Grund haben, dass dieses „Macht-aber-voll-Sinn-Bekleben“ nicht erlaubt ist.--Bluemel1 (Diskussion) 14:50, 15. Jul. 2017 (CEST)
Hier im Ort musste sogar eine behördlich ausgeschilderte Geschwindigkeitsbegrenzung abgebaut werden, weil die Verwaltung absichtlich vergessen hatte, ein Lärmschutzgutachten erstellen zu lassen. Ein wohlmeinender Bürger macht sich wahrscheinlich noch weniger Gedanken über tatsächlichen Sinn und Konsequenzen eines von ihm für gut empfundenen Verkehrsschildes. Von daher ist es gut und richtig so, Verkehrsschilder von den Straßenverkehrsbehörden planen und aufstellen zu lassen. Bei temporären Baustellenbeschilderungen merkt man ja des öfteren, was passiert, wenn Laien Verkehrsschilder aufstellen dürfen. Spätestens, wenn ein Unfallopfer Regress vom Verkehrsschildamateur verlangt, war es das mit „Bürgerschildern“. --Rôtkæppchen₆₈ 15:15, 15. Jul. 2017 (CEST)
Ganz einfach, wenn es nicht in der StVO gelistet ist (was es nicht ist), dann ist es nicht verbindlich und folglich rechtswidrig. Es hat keine Rechtswirkung, daher ist es zu ignorieren. Zumal als Aufkleber, das habe ich noch nie gesehen als ofizielles Verkehrszeichen?!? Verkehrszeichen dürfen noch nicht gebogen sein, denn sie müssen deutlich erkennbar sein, das ist bei bestimmten Sichtwinkeln hier nicht der Fall. Fake bzw. Fail! --2A01:C23:C013:1300:DDD6:8523:F186:C8A7 17:07, 15. Jul. 2017 (CEST)
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Danke für die Bilder des Ortskundigen. Also, das Zeichen ist wie vermutet an einem 3-armigen Knoten logisch richtig angebracht. Es zeigt den Radfahrern, deren Radweg tatsächlich kreuzungsfrei am Knoten vorbeiführt, dass sie nachrangig bei rot fahren dürfen. Auch der Rechtsabbieger mit Grünpfeil muss stoppen und die querenden Fußgänger vor ihm und in die Richtung, in der er einbiegt den Vorrang lassen. Ohweh, was hat das die Rechtsabteilung der Zeitungsredaktion durchgewunken? Strittig bleibt aber, dass der Grünpfeil gedreht wurde, was zur Folge hat, dass Radfahrer nicht sofort durchschauen, dass der zweite Fußgängerüberweg (den der Knoten auf dem Bild nicht hat!) an der Stirn des T-förmigen Knotens nicht nahe an der Haltelinie der Ampel liegt wie das bei einem Y-förmigen Knoten oder einer Kreuzung wäre, sondern hinter dem Knoten. Wo das Y drei Rechtsabbieger hat, hat das T nur zwei und einen logischen Rechtsabbieger, dessen weg geradeaus führt. Auf den gedrehten und geklebten Pfeil können die Juristen losgehen, auf die Regelungen des Grünpfeils selbst werden sie das nicht können. Per Definition des Grünpfeils ist Gefährdung oder Kollision mit dort querenden Fußgängern, die grünes Signal haben/hatten reines Fahrradrowdytum. --Hans Haase (有问题吗) 19:44, 15. Jul. 2017 (CEST)
Hängt wahrscheinlich mit der aktuellen Diskussion über die Wohnungsnot in den großen Städten zusammen. Nach dem Weg des Survival of the Fittest werden besonders dumme und autoritätstshörige bzw. im Verkehrsverhalten rechthaberische paragraphenreiterische Charaktere ausgefiltert und gleichzeitig ein paar Wohnungen frei. --2003:46:A34:5A00:E22A:82FF:FEA0:3113 00:10, 16. Jul. 2017 (CEST) Nachtrag, Ich denke, dass die Behauptung, es handele sich um ein "Schild" oder "Verkehrsschild" und das "greift in den Straßenverkehr ein" vor Gericht keinen Bestand hat. Es ist auch nicht möglich, "Verkehrsschilder an alle möglichen Stellen zu kleben" weil ein Schild normalerweise nicht geklebt, höchstens überklebt wird. --2003:46:A34:5A00:E22A:82FF:FEA0:3113 00:27, 16. Jul. 2017 (CEST)
Ich tippe auf eine Aktion von Critical Mass (Aktionsform). -- MonsieurRoi (Diskussion) 09:45, 16. Jul. 2017 (CEST)

Also an dieser Stelle würden alle mir bekannten Radfahrer kurz von der Fahrbahn auf den Fußweg wechseln und nach dem Motto verfahren "Überall ist etwas grün", manchmal auch mit Rücksichtnahme auf querende Fußgänger. Und als Autofahrer kann ich sie dann auch verstehen. Wenn sie nicht plötzlich wieder auf der Fahrbahn erscheinen und links um das parkende? Fahrzeug herum wollen. --Eingangskontrolle (Diskussion) 18:13, 16. Jul. 2017 (CEST)

In der Meinung, das wäre dann legal? Fahrradfahren auf dem Gehweg ist genauso verboten wie das Überfahren der roten Ampel. Und vermutlich gilt die rote Ampel für den Radfahrer auch dann, wenn er auf dem Fußweg fährt. --Digamma (Diskussion) 19:24, 16. Jul. 2017 (CEST)

Anwort der Stadt ist da: Kurz: Aufkleber wurden illegalerweise angebracht und werden umgehend entfernt. Benutzerkennung: 43067 17:19, 17. Jul. 2017 (CEST)

Wuppertown coole Stadt. Nix langes Palaver.--Bluemel1 (Diskussion) 17:54, 17. Jul. 2017 (CEST)
Aufkleber sind weg. Benutzerkennung: 43067 17:01, 18. Jul. 2017 (CEST)
In den Niederlanden gibt es das fertig und legal vom Verkehrsplaner. Nur sind die Niederlande zumindest auf räumlicher Distanz zum Neandertal.[3] Evuolution sucks… --Hans Haase (有问题吗) 11:56, 20. Jul. 2017 (CEST)

Gebietsheimische Sträucher und Gehölze - Bezugsquellen[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ich werde einfach nicht fündig. Für meinen Garten würde ich gerne gebietsheimische Sträucher verwenden (Herkunftsgebiet 7 Süddeutsches Hügel- und Bergland), ich werde aber einfach nicht fündig wo ich so etwas als Privatperson bestellen könnte. Für Samen von Stauden oder Blumen gibt es das und da hatte ich auch schon bestellt. Aber für Sträucher oder Gehölze finde ich irgendwie keine wirklich offensichtliche Bezugsquelle. Bin ich zu blöd zum Suchen oder gibt es so etwas irgendwie wirklich nicht? Sind so gebietsheimische Gehölze und Sträucher eher nicht so für Privatpersonen gedacht? --185.156.157.227 22:38, 14. Jul. 2017 (CEST)

Gibt es für solche Fragen nicht Baumschulen und Gartenbaucenter? Da gibt es auch Onlineanbieter, habe für Muttern schon Obstbaumkinder bestellt. Benutzerkennung: 43067 22:54, 14. Jul. 2017 (CEST)
Eine offensichtliche Bezugsquelle gibt es nicht. Eine Baumschule mit Onlineshop in der Nähe zu finden, die regionales selbst zieht ist möglich, aber Glücksfall. Der sinnvolle/normale Weg ist, lokale Baumschulen anzurufen, was sie führen, und dann hinzufahren. Auch gute "Misch-" Gärtnereien ziehen lokale Sträucher selbst.
Weisst du denn schon, welche Sträucher du willst (Gattung, Art)? Willst du Pflanzgut aus lokaler, autochthoner Herkunft oder reicht dir wenn Gattung und Art stimmen, die Pflanze aber irgendwo anders gezogen wurde? --46.223.1.60 00:43, 15. Jul. 2017 (CEST)
Ich rate dazu, sich über nahegelegene Forstbaumschulen zu informieren, die bieten immer nach Wuchsbezirk an. Allerdings ist die Arten- und Sortenauswahl naturgemäß begrenzt. Bäume und Sträucher in kleinen Mengen über übliche Versandwege zu bestellen ist immer problematisch, da die Qualität leiden kann. Spezialversand ist teuer. Wann immer möglich, selbst abholen und direkt pflanzen. Baumschulen mit Angebot nach Wuchsbezirk sind z.Zt. in vielen Regionen im Aufbau, weil die Pflanzung bei Begrünungen in einigen Jahren gesetzlich gefordert ist. In normalen Gartenmärkten wird sowas niemals angeboten.--Meloe (Diskussion) 09:18, 15. Jul. 2017 (CEST)
Versuche doch Ableger einheimischer Pflazen aus der Umgebung zu bekommen. Diese passen im Allgemeinen zum Standort. --Eingangskontrolle (Diskussion) 18:15, 16. Jul. 2017 (CEST)
Einfach nicht mähen und eventuell Seile spannen, auf denen Vögel landen können. Mit einfachen Zäunen klappt das auch ganz gut. U.a. Holunder, Brombeeren, Haselnuss kommen so von ganz alleine, siehe: Wikipedia:Auskunft/Archiv/2017/Woche 27#Vogelklo?. Das ist dann allerdings einsetzende Wildnis und hat mit „Garten“ weniger zu tun. Apfelbäume mit bis zu vier Sorten draufveredelt bekommste online angeboten, einiges weiteres hat es nicht so mit dem Internet. Diese Anbieter und Vereine liegen aber meistens in Reichweite. Gartenbau ist übrigens ein Milliardenmarkt, da die Leute einige hundert Euro dafür ausgeben. Auch öffentliche Anlagen allen darunter. Die Vereine übermitteln Dir etwas Erfahrung und Praxis. Mit dem Un- und Nichtwissen wird das große Geld gemacht. --Hans Haase (有问题吗) 05:52, 18. Jul. 2017 (CEST)

15. Juli 2017[Quelltext bearbeiten]

Kann man Metalle komprimieren?[Quelltext bearbeiten]

Z.B. Blei so zusammenpressen, dass es im Volumen die gleiche Dichte wie Gold hat? Mit einer riesigen Presse zusammen pressen?

Wenn nein, müssten doch sämtliche Goldbarrenfälschungen nachweisbar sein durch in Wasser legen, Gewicht des Verdrängungsmenge mit 19,32 multiplizieren und mit dem Gewicht des Barrens vergleichen. 2.247.248.117 15:36, 15. Jul. 2017 (CEST)

Goldbarrenfälschungen mit Blei sind Dilettantenwerk. Profis nehmen Wolfram.[4] Aber auch das ist durch Ultraschalluntersuchung (Defektoskopie) nachweisbar. Vor vielen Jahren gab es mal einen Fernsehkrimi dazu: Tatort: Frankfurter Gold. --Rôtkæppchen₆₈ 15:50, 15. Jul. 2017 (CEST)
Eine der Grundannahmen für die Berechnung von Schmiedeprozessen (und beim Walzen, Pressen, .. allgemein Umformen) ist das konstante Volumen. (Siehe Gesetz der Volumenkonstanz) Das ist zwar nicht ganz exakt erfüllt, (Siehe Querkontraktionszahl) aber aus Blei kann man damit kein Gold machen. Das liegt letztendlich daran, dass man die größe der Atome nicht verringern kann. --DWI (Diskussion) 16:04, 15. Jul. 2017 (CEST)
Auch Flüssigkeiten und Feststoffe sind kompressibel, wenn auch viel weniger als Gase. Zudem ist die Volumenänderung wohl reversibel, das heißt bei nachlassendem Druck dehnen sie sich wieder aus. Also lieber Wolfram mit Goldfarbe anmalen. --Pp.paul.4 (Diskussion) 16:23, 15. Jul. 2017 (CEST)
Jap, das wuppt zurück, wenn der Druck nachläßt. Ich würde eher mehrere Metalle anteilig zusammenfügen, so daß beim Barren am Ende dasselbe spezifische Gewicht wie Gold herauskommt. Dann etwas Blattgold drumherum und fertig ist die Laube:) --178.4.110.241 16:52, 15. Jul. 2017 (CEST)
Dann reichte es aber, mit einer Stecknadel an dem Barren zu ritzen, um den Beschiss aufzudecken. Also ein bisschen was muss man schon investieren. Übrigens ist in einer Supernova der Druck hoch genug, um aus Blei echtes Gold zu pressen. M.W.n. gibt es für derartiges aber in Deutschland keine Baugenehmigung. Gut möglich auch, dass das wegen der hohen Energiepreise ohnehin nicht wirtschaftlich wäre... ;-) --Gretarsson (Diskussion) 17:12, 15. Jul. 2017 (CEST)
Spätestens wenn jemand aus dem beschichteten Bleibarren Goldschmuck schmieden will fliegt das auf. Und da man Goldkäufe zurückverfolgen kann, ist das weniger zu empfehlen --DWI (Diskussion) 17:37, 15. Jul. 2017 (CEST)
Herstellung von Gold aus irgendetwas anderem war jahrtausendelang Traum der Alchimie. Erst die moderne Kernphysik hat gezeigt, wie es geht: Man kann Platin oder Quecksilber im Nuklearreaktor bestrahlen. Beide Verfahren sind aber teurer als die Goldgewinnung aus Meerwasser, die Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt, aber wegen zu hoher Kosten aufgegeben wurde. --Rôtkæppchen₆₈ 18:03, 15. Jul. 2017 (CEST)
@Gretarsson: Moment mal, der TO wollte etwas, daß bei der Bestimmung der spezifischen Dichte funktioniert. Von Stecknadeln war da keine Rede. Aber das mit der Supernova klingt interessant. Mach mal einen Bauplan, damit wir ausrechnen können, wie das mit der Wirtschaftlichkeit aussieht. Wir müssen das ja nicht in D. bauen. --178.4.110.241 22:11, 15. Jul. 2017 (CEST)
OT: Mit der richtigen Presse kannste auch aus heisser Luft Gold machen. scnr -- Iwesb (Diskussion) 02:00, 16. Jul. 2017 (CEST)
Das beschreibt Pratchett: Zeitung/Journalismus ist die Erfindung, aus Blei Gold zu machen - und natürlich haben da Zwerge ihre kleinen, flinken Finger im Spiel.

Wolframlegierung gefälschte Gold Bar, by China-Mann man's kaufen kann! "Tungsten Legierung Gold bullionis echt, ehrlich Geld und viele sagen, die beste Form von Geld die Welt je gesehen hat." Also, ich kann da kaum widerstehen... GEEZER … nil nisi bene 10:25, 16. Jul. 2017 (CEST)
Das beste steht ganz unten im Disclaimer. Hier erklären wir:. Bitte verwenden Sie unsere vergoldete Goldbarren Produkte für illegale purpose. Deutlicher geht's nicht! --88.68.76.141 13:13, 16. Jul. 2017 (CEST)
Sie sind grundehrlich! Sowas sollte man sich schätzen... GEEZER … nil nisi bene 19:44, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ah, das Internet, die en:Wicked Bible unserer Tage! Sehr schön! Dumbox (Diskussion) 19:51, 18. Jul. 2017 (CEST)
Wer schreibt Wicked Bible? Es wäre beispielsweise passend, wenn sich dafür ein Wolfram finden würde. Wooolfram! GEEZER … nil nisi bene 14:11, 19. Jul. 2017 (CEST)

Don't trust me, aber vielleicht könnte man dem Blei Atome von einem bestimmten Metall zufügen, welches das Blei dann in eine platzsparendere Kugelpackung zwingt. Bei Eisenlegierungen führen große Atome dazu, dass die Legierung spröde wird, während etwa Kohlenstoffatome sich so zwischen die Eisenatome zwängen, dass die ganze Sache härter wird. Mit genügend Kraftaufwand kannst du aus deinem Bleiklotz aber auch einen Neutronenstern machen, der ist dann ganz dicht, und Wissenschaftler würden dir dafür deutlich mehr bezahlen als für Gold.--Keimzelle talk 14:22, 19. Jul. 2017 (CEST)

Blei erstarrt schon in der dichtest möglichen Struktur. --DWI (Diskussion) 14:50, 19. Jul. 2017 (CEST)
Klar geht das. Und die Eierköpfe bei Wikipedia wissen wie es geht. Deshalb haben sie so viel Gold, dass sie sich nicht um ihre Arbeit kümmern müssen und viel Zeit darauf verschwenden können, eine Enzyklopädie zu schreiben. Eierköpfe halt. Yotwen (Diskussion) 14:40, 19. Jul. 2017 (CEST) Tatsächlich arbeiten die Wiki-Typen gerade daran, Wissen aus Köpfen mit einer Gehirnpresse herauszuquetschen und per Injektion auf sich selbst zu übertragen. Problematisch war nur, dass sie als erstes Versuchsobjekt einen Politiker verwendet haben. Da liess sich nachher nicht feststellen, ob er vorher überhaupt etwas wusste.
Was mit Scotophobin (Dunkelangst-Molekül) nicht geklappt hat, wird auch mit WikiagraTM der GGCorp (Wikiliebe) nicht klappen. GEEZER … nil nisi bene 17:06, 19. Jul. 2017 (CEST)

Betablocker[Quelltext bearbeiten]

Gesundheitshinweis Kommentare und Antworten auf Wikipedia dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diesen Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!

Hallo Community, hat jemand von euch Ahnung, ob es neueste Studien über negative Wirkung von Betablockern, z. B. Beloc-Zok (Blutdruckmittel) gibt? Und wenn, dann welche? fragt mit vielen Grüßen --Momel ♫♫♪ 16:25, 15. Jul. 2017 (CEST)

Es gibt Beta 1- und Beta 2-Blocker für Herz oder Lunge/ Bronchien, es gibt verschiedene Basisstoffe und weil der Markt gegeben ist auch neue Zusammensetzungen, die alle ihre spezifischen Nebenwirkungen haben können. Da sollte man den Beipackzettel genau lesen und sich genau beobachten. Eines haben die aber alle gemeinsam, weil sie den Grundumsatz verlangsamen und man faul wird, man nimmt kräftig zu. --79.232.220.155 17:15, 15. Jul. 2017 (CEST)
Vielen Dank! Ich habe auch gehört, sie können den Puls gefährlich verlangsamen. Gibt's da reale Fälle? --Momel ♫♫♪ 18:35, 15. Jul. 2017 (CEST)
Ich nehme seit Jahren Betablocker, weil ich eine erhöhte Herzfrequenz habe. Ziel ist es also, den Puls zu verlangsamen. Und, ja, müde machen sie auch und ich habe, seit ich sie nehme, tatsächlich ein paar Kilo zugenommen. --Vertigo Man-iac (Diskussion) 19:45, 15. Jul. 2017 (CEST)
Die Gefahr des zu langsamen Pulses besteht nicht, wenn die Medikation ärztlich beobachtet/ eingeschlichen wird.--79.232.220.155 20:02, 15. Jul. 2017 (CEST)
Wie bereits angemerkt ist es das erklärte Ziel einer Therapie mit Betablockern, den Herzschlag zu verlangsamen. Sollte dabei zu wenig Volumen bewegt werden durch den ausgeleierten Herzmuskel, kann man ergänzend mit einem Medikament arbeiten, das die Kontraktion des Herzmuskels verbessert. Zu den unerwünschten Wirkungen ist zu sagen, daß die Hersteller verpflichtet sind, alle bekannten UAWs im Beipackzettel zu nennen. Gibt es neue Studien, müssen die Beipackzettel entsprechend überarbeitet werden. --178.4.110.241 21:54, 15. Jul. 2017 (CEST)

Hallo Motmel, zu Risiken und Nebenwirkungen frage deinen Arzt oder Apotheke, aber nicht uns. Noch einen schönen Sonntag wünscht der --Giftmischer (Diskussion) 08:16, 16. Jul. 2017 (CEST)

Seine Frage ist regelkonform, Deine Antwort ist deplaziert. --88.68.76.141 13:15, 16. Jul. 2017 (CEST)
Du kannst auf http://www.kompendium.ch nachschauen, jeweils auf "Fachinformationen" klicken. Dort werden die "unerwünschten Wirkungen" detailliert beschrieben, aber diese Infos können durchaus auch mehrere Jahre alt sein.--Keimzelle talk 14:25, 19. Jul. 2017 (CEST)

Heizungsanlage[Quelltext bearbeiten]

Ich hätte gerne mal Eure Meinung und Tipps zu folgender Frage: Ein kleines, altes (schätzungsweise 200 Jahre) Haus braucht eine neue Heizungsanlage. Gibt es da irgendetwas Zukunftsweisendes, was von den fossilen Energieträgern wegkommt? Anlagen, die größeren Speicherbedarf haben (Öl, Pellets) gehen nicht, aus Platzgründen. Jegliche Form von Solartechnik wird auch schwierig, von wegen Denkmalschutz (oder gibt es inzwischen Denkmal-kompatible Formen?). Bleibt also vermutlich doch wieder nur Gas - ?

Gegoogelt habe ich schon und WP studiert; man kann über alle Heizungsarten natürlich jede Menge finden, und jeder Händler ist überzeugt, dass sein System das beste ist, aber so richtige Entscheidungshilfen habe ich noch nicht gefunden. --87.150.1.138 18:12, 15. Jul. 2017 (CEST)

Erdwärme? --87.147.188.94 18:30, 15. Jul. 2017 (CEST)
Unterirdischer Tank für Pellets oder Heizöl, Fernwärme. --Rôtkæppchen₆₈ 18:33, 15. Jul. 2017 (CEST)
soviel Bäume wie für Pelletanlagen nötig sind, kann man gar nicht schreddern -- - Majo Senf - Mitteilungen an mich 18:40, 15. Jul. 2017 (CEST)
Erdwärme ist großartig! In der Engelswisch gibt es ein Haus, das so beheizt wird. War wohl schwierig und teuer, aber funktioniert. Und Platz haben die überhaupt nicht, nur einen winzigen Hinterhof und ein superkleinteiliges verwinkeltes Haus.93.237.193.96 18:47, 15. Jul. 2017 (CEST)
(BK)Deswegen werden für Pellets keine Bäume, sondern sowieso anfallende Holzabfälle geshreddert. Und dann gibt es Kurzumtriebsplantagen. --Rôtkæppchen₆₈ 18:49, 15. Jul. 2017 (CEST)
@93.237.193.96, es kommt extrem auf den Untergrund an. In Staufen, Landau und Böblingen überwiegen die Schäden den Nutzen der Erdwärme bei Weitem. --Rôtkæppchen₆₈ 18:50, 15. Jul. 2017 (CEST)
(BK)Interessant. Werde ich glgtl mal nachlesen. Ist das die Geschichte mit den Senkungen und Sackungen, gar Erdbeben? 93.237.193.96 18:54, 15. Jul. 2017 (CEST)
War das eben schon blau?
Ich habe dreimal nachgebläut. --Rôtkæppchen₆₈ 23:14, 15. Jul. 2017 (CEST)

(Nach diversen BK) Danke für Eure Antworten!

Erdwärme hatte ich auch schon in Erwägung gezogen, aber ich hätte jetzt gedacht, dass das auch ziemlich viel Platz für die Anlage braucht? Das Haus ist wirklich sehr klein und der angrenzende Garten mikroskopisch und mit schwerem Gerät kaum zugänglich. Und es ist mitten in der Stadt; man wird da vermutlich nicht einfach so ohne weiteres tief in die Erde bohren können.

Unterirdischer Tank für Pellets oder Heizöl geht, wie schon gesagt, nicht - weder Platz noch Denkmalamt werden das zulassen. Und Erdöl ist ja nun auch nicht so richtig un-fossil.

Über Fernwärme muss ich mich mal schlaumachen. Klingt interessant, aber ich fürchte, das ist in dem Stadtteil noch nicht verfügbar. --87.150.1.138 18:58, 15. Jul. 2017 (CEST)

87.150.1.138, in der Kategorie:Heizungsart kannst Du mal an der Wärmepumpenheizung schnuppern. Die «umgepolte Klimaanlage» will aber gut geplant und exakt ausgelegt sein, um das leisten zu können was sie soll. Einen zuvor anders genutzten Platz benötig sie. Nur was spräche dagegen, die nebenan fallen gelassenen oder weggeworfenen Kelvin wieder aufzusammeln und nur die Differenz der Energie zu verbrauchen? --Hans Haase (有问题吗) 19:20, 15. Jul. 2017 (CEST)
Eine Klimaanalage mit einem SCOP von 5 liegt Heizkostenmäßig ungefähr gleich mit einer Gasheizung. Leider kann sie aber kein Warmwasser erzeugen und man braucht deshalb noch Durchlauferhitzer oder Boiler. Durchlauferhitzer brauchen aber dicke Kabel, die in dem alten Haus sicher nicht sind. --2.246.98.222 19:29, 15. Jul. 2017 (CEST)
Musst mal schauen, welchen Anspruch auf Stromanschluss der Gesetzgeber einräumt. --Hans Haase (有问题吗) 19:48, 15. Jul. 2017 (CEST)

Wenn es dort Gas gibt, ist doch prima. Kleine Gas-Therme ohne Speicher an die Wand und fertig. Die läuft nur, wenn man wirklich Wärme braucht, kein Kesselwasser, dass sinnlos aufgeheizt wird, kurze Wege zum Verbraucher, das ist doch ideal. --2.246.98.222 19:23, 15. Jul. 2017 (CEST)

Du kannst hier Anregungen sammeln, aber was in deinem konkreten Fall das Beste ist, kann dir nur ein Fachmann sagen. Die meisten Vorteile hat vermutlich eine Gasheizung, außer dass sie fossil ist. Auf der Gemeinde fragen, ob irgendwann Fernwäre kommt ist auf jeden Fall eine gute Idee. Möglicherweise ist es eine Option, die nun zu errichtende Gasheizung später auf Fernwärme umzustellen, aber in den meisten Fällen bedeutet das eine komplette Erneuerung (hängt vom Fernwärmebetrieb ab). --Schaffnerlos (Diskussion) 19:47, 15. Jul. 2017 (CEST)

Vielen Dank Euch allen! Ja, ist schon klar, dass das hier erstmal nur Ideen sein können, aber es hilft mir schon sehr weiter, diese gegeneinander abzuwägen und auch von einigen Möglichkeiten zu hören, die ich noch nicht kannte.
Bei einem Fachmann gehe ich immer davon aus, dass er - seine Kompetenz in allen Ehren - auch eigene Interessen hat, die nicht unbedingt dieselben sind wie meine. Ein Fachmann, der Gas- und Ölheizungen vertreibt, wird mir keine Pellets empfehlen. Und ein Fachmann, der Pelletheizungen vertreibt, wird mir keine Fernwärme empfehlen.
Ich denke, die Tendenz geht jetzt dahin, dass es zu Gas in der Situation wahrscheinlich keine ernstzunehmende Alternative gibt. Über die Fernwärme allerdings werde ich mich nochmal bei den Stadtwerken umhören.
Schade übrigens, dass es anscheinend noch immer keine denkmalgeeigneten (+ finanzierbaren) Solarpaneele gibt - in Dachziegeloptik oder ähnliches. Das hätte mich interessiert.
Ach, und eine Ergänzungsfrage noch: Fußbodenheizung könnte man im Prinzip mit jedem dieser Systeme kombinieren, oder? Gruß, --87.150.1.138 22:24, 15. Jul. 2017 (CEST)
Also Solaranlagen haben ja auch ihre Probleme: Die Paneele werden bei einem Brand so heiß, dass die Platten zerspringen und Scherben herumfliegen, so dass Feuerwehren hier Respakt haben und kaum/nicht löschen (so zumindest ein Gerücht). Prinzipiell ist die Lösung nur weniger Energie zu verbrauchen. --Hachinger62 (Diskussion) 22:44, 15. Jul. 2017 (CEST)
Derartige Gerüchte habe ich auch schon gehört, und falls da was dran sein sollte, wird mir das Denkmalamt sicher was husten, wenn ich die Dinger beantrage. Da bin ich ganz unbesorgt. :-) --87.150.1.138 01:18, 16. Jul. 2017 (CEST)
Zum Heizen werden aus Effizienzgründen Thermische Solaranlagen verwendet. Beim Brand sind eher Photovoltaikanlagen ein Problem. --Rôtkæppchen₆₈ 01:47, 16. Jul. 2017 (CEST)
Sag das doch gleich dass du schöne Solarpanels willst, Tesla hat doch welche: https://www.tesla.com/de_DE/solarroof --2.246.98.222 23:53, 15. Jul. 2017 (CEST)
Oh tatsächlich! Schick. Und bestimmt nicht billig.
Seltsam allerdings, dass die schon vor der Bestellung € 930 Vorkasse haben wollen - wofür eigentlich, bleibt unklar. Auch die "Bestellvereinbarung", auf die dazu verwiesen wird, ist nur wenig aufschlussreich, denn die liegt nur auf Dänisch vor. Die "Kundendatenschutzrichtlinie" ist auch lesenswert: "Tesla, Inc. und ihre angeschlossenen Unternehmen („Tesla“) respektieren Ihre Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes [...] Tesla möchte, dass Sie ein gutes Gefühl haben" - ist das nicht nett von ihnen? --87.150.1.138 01:18, 16. Jul. 2017 (CEST)

Meine Aussage dazu: Wärmepumpe. Braucht wenig Platz, und unter der Annahme das die derzeitige Energiepolitik so weiterghet, langfristig die wirtschaftlichste.--Antemister (Diskussion) 23:57, 15. Jul. 2017 (CEST)

Wärmepumpe! Auch noch so eine Idee, an die ich noch gar nicht gedacht habe. Das werde ich mir auch nochmal in Ruhe zu Gemüte führen. --87.150.1.138 01:18, 16. Jul. 2017 (CEST)
Bei der Wärmepumpe erreichst Du möglicherweise für das Wasser nicht immer die 56 bis 60 °C um die Salmonellen unschädlich zu machen. Dann muss anderweitig nachgeheizt werden. Näheres sagen Dir die Ingenieure dieser Fachrichtung dazu. Lohnen/auszahlen kann sich das allemal. Wie Solarkollektoren, die vom Wetter abhängig sind, mag die Wärmepumpe wegen dem geringeren Temperaturunterschied (der auch Wirkungsgrad rausholt) Heizkörper mit großer Oberfläche wenig Wasser darin. Einer in dieser Kategorie nennt sich Fußbodenheizung. Fußbodenheizungen haben die Eigenschaft, das Wasser aus einer Gas- Öl- oder E-Heizung erst wieder mit den Rücklauf mischen zu müssen, da sie die Ausgangstemperatur nicht aushalten. Optimal sind hier Thermostate im Mischer. Sowas entfällt meistens bei der Wärmepumpe. Für das Leitungswasser kann man sich einen Durchlauferhitzer oder kleinere Heizung überlegen. Es ist nur eine Frage der Vorschriften, ob und wie dieser vorgewärmtes Wasser nachwärmen darf oder nicht. Wird ein Wasserspeicher benutzt, so sollte überlegt werden, ob dieser Leitungswasser speichert oder den Heizkreislauf. Der Unterschied ist, dass das eine Wasser nur durch den Wärmetauscher fließt und das andere die Wärme in der Masse speichert und den wesentlichen Anteil des Speichers einnimmt. Weiterer Wärmetauscher darin bedienen andere Heizkreisläufe wie z.B. Solarkollektoren. Diese bedienen idR den unteren Wärmetauscher. Oben wo sich das wärmere Wasser sammelt, sind die Eingänge der eigentlichen Heizkreisläufe, die die 60 °C regelmäßig wiederherstellen. Ob der Wasserspeicher für Notfälle nur noch einen größeren Tauchsieder nachgerüstet bekommt, wäre in der Anschaffung wohl der billigste Aufpreis, im Betrieb mag das nicht zutreffen. Die Frage ist wie häufig man das tatsächlich braucht. Hier ist aber Beratung auf dem aktuellen Stand der Technik gefragt. --Hans Haase (有问题吗) 12:18, 16. Jul. 2017 (CEST)
56 °C sind hygienemäßig zu wenig. Das Brauchwasser muss mindestens 60 °C haben, an Rücklauf der Zirkulationsleitung dürfen es noch 58 °C sein. Dafür gibt es eine DVGW-Norm. Alles andere ist hygienisch problematisch. Die Legionellenhygiene ist aber eine separate Frage, da eine effiziente Fußbodenheizung weit niedrigere Vorlauftemperaturen braucht als ein hygienisch einwandfreies Duschwasser. Es müssen also zwei Wärmequellen her, eine für Heizung, eine für Brauchwasser. Mein Bruder hat beispielsweise eine solarthermisch unterstützte gasbetreibene Fußbodenheizung. --Rôtkæppchen₆₈ 17:48, 16. Jul. 2017 (CEST)

O.k., dann reduziert sich die Auswahl jetzt auf entweder Gas oder auf Wärmepumpe mit noch einer zweiten Energiequelle dazu, richtig? (Es sei denn, jemand überzeugt mich noch, dass man mit extrem wenig Platz und ohne vernünftige Maschinen-Zugänglichkeit dennoch Erdwärme nutzen kann.)

Legionellen im Duschwasser haben was Störendes, das ist wahr. Solange sie im geschlossenen System einer Fußbodenheizung eingesperrt sind, können sie vermutlich weniger Schaden anrichten. --91.34.46.12 22:51, 16. Jul. 2017 (CEST)

So isses. Das ist genau so wie wenn die eine Heizung so dimensioniert ist, dass sie bei einem schweren Kälteeinbruch mal Unterstützung braucht und da ein paar Euro Strom so durchgehen wie das bei älteren Heizungen heute noch der Fall ist, ist das egal, wenn man jedes Jahr ein vielfaches eingespart hat. Aber wie gesagt, lass Dich beraten und frage gezielt nach den Punkten, die Schwierigkeiten machen können. Ob die Anlage eine Nummer größer wird oder andere Gimmicks mit drin haben sollte, diese bekannten Gegebenheiten zu meisten, musst Du sehen. Nur mal so: Bei Holz- und Kohleöfen gibt es Anbieter wie Sand am Meer. Jeder hat ein Patent bei sich, die Emissionen zu senken oder die Effizienz zu erhöhen. Die Patene sich untereinander zu lizenzieren und die Teile der Fertigung zusammenzulegen fällt denen nicht ein. Darum haben die dem Öl auch schnell Platz gemacht. Einige Pateninhaber wurden um ihr Eigentum gebracht, da irgendwelche akkreditierten Verschwörungstheortiker und Klugscheißer mit nicht nachvollziehbaren Sicherheitsbedenken, die sie glaubwürdig formulierten, den Standort Deutschland wieder beschädigt hatten. Es ging um Kunststoffrohre für das Abgas. Bei Gasheizungen sind sie heute üblich, da das Abgas auf 60 °C abgesenkt wurde. Früher musste die Temperatur hoch sein, um den Kamin nicht versotten zu lassen. Mit Stahl- oder Kunststoffrohren ist das aber obsolet. Heute wird mehr dieser Wärme ins Wasser des Heizkreislaufes gegeben als früher.
Mit der Erdwärme hast Du im manchen Gegenden das Problem mit den «Erdbebenmachern». Daran, dass einige Schichten änderung ihres Volumens reagieren, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen, knabbern auch die Tunnelbauer für Stuttgart 21. Erdwärme gibt es auch kombiniert. Man pumpt im Sommer die überschüssige Wärme in den Boden für den Winter. --Hans Haase (有问题吗) 00:56, 17. Jul. 2017 (CEST)
Hallo, wenn Du Dich näher mit dem Thema Wärmepumpe auseinandersetzen möchtest, dann auch und gerade unter dem Aspekt Denkmalschutz - irgendwo hängt der Kasten dran und nicht in Schuhschachtelgröße -, sprich Denkmalamt wird da uU mitreden wollen und nicht erst hinterher. Du schreibst, das Grundstück wäre winzig, entsprchend winzig sind auch die Grenzabstände zu den Nachbarn. Lautlose WP gibt es mW noch nicht, insofern spielt Immissionsschutz auch eine Rolle. Die Wp läuft intermittierend und genau so etwas kann bei entsprechender Schalllage zB in einer Hofsituation schlimmstenfalls zum Nachbarschaftskrieg führen, vor allem wenn deren Fenster zu Dir nicht nur Toiletten-und Badfenster sind. Mein Rat: qualifizierten und neutralen Energieberater hinzuziehen, für sowas soll es sogar Zuschüsse geben. In einem solchen Fall würde ich persönlich strikt von einer für Energieberatung zugelassenen Handwerksfirma absehen, weil der Elektriker gern Kabel verkauft und der Heizungsbauer gern ein Gasanlage ;-) - und die Planung machen beide auch nicht umsonst, sondern vordergründig eventuell billiger und verstecken den Rest in ihrer Handwerksleistung. Zertifizierte neutrale Energieberater in Deiner Nähe findest Du auf der KfW-site, idealerweise einen im Denkmalschutz erfahreren Architektn oder Bauingenieur. Wenn diese Faktoren einigermaßen günstig abgeklärt werden könnten, wäre die LWp sicher keine schlechte Wahl. Eine Festbrennstoffoption würde ich mir dennoch in jedem Fall überlegen, und evtl. vorhandene historische Öfen in jedem Fall auf Weiterbetrieb prüfen lassen - Bezirkskaminkehrer - und ggf. restaurieren. 24 h Stromausfall im Winter sind kein Vergnügen und bei einem Hausbrand in der Umgebung schneller da, als man vermutet. Gutes Gelingen! --Rikiwiki2 (Diskussion) 15:08, 17. Jul. 2017 (CEST)

Danke für Eure Tipps! Hm, wenn eine Wärmepumpe so viel Lärm macht und außerdem auch noch verhältnismäßig groß ist, dann ist sie wohl aus dem Rennen. Das dürfte der guten Nachbarschaft mit den tatsächlich sehr nah angrenzenden Häusern dann wenig zuträglich sein.

"strikt von einer für Energieberatung zugelassenen Handwerksfirma absehen, weil der Elektriker gern Kabel verkauft und der Heizungsbauer gern ein Gasanlage ;-)" - eben, eben, deswegen habe ich ja erstmal hier gefragt. Ihr verdient nix an mir. ;-)

Scherz beiseite, einen denkmalerfahrenen Architekten habe ich schon am Wickel, aber solche Leute haben ja auch ihre Handwerker, mit denen sie gerne zusammenarbeiten - keine Ahnung, wie neutral der dann noch ist. Insofern ist der Tipp mit dem neutralen Energieberater auch nochmal gut. Wobei nach den bisherigen Überlegungen hier im Thread ja im Prinzip jetzt ohnehin nur noch Gas übrigbleibt, so wie's aussieht. Historische Öfen gibt's nicht, wenn man die bisherige abgängige Gas-Anlage nicht gerade als "historischen Ofen" bezeichnen möchte. --87.150.11.253 15:44, 17. Jul. 2017 (CEST)

Der Lüfter ist in die Anlage mit eingebaut. Es gibt, besonders bekannt aus den PC-Bereich, leise Lüfter. Die billigen drehen nur langsamer, die teureren haben genau gestaltete Rotorblätter. Nur der Schalldruck wird angegeben. --Hans Haase (有问题吗) 17:27, 17. Jul. 2017 (CEST)
In Deiner Denke zum Thema neutraler Planer, hier denkmalerfahrener Architekt, wird umgekehrt ein Schuh draus. Wenn der einen Job ernst nimmt und wirklich Erfahrung hat, dann auch in Bezug auf Firmen, die er Dir guten Gewissens VORSCHLÄGT und welche nicht, weil er mit denen eben bereits nicht zufriedenstellende Ergebnisse hatte? Solltest Du tatsächlich bereits einen 'am Wickel' haben, müssten im ersten Gespräch eigentlich schon einige der hier genannten Punkte besprochen worden sein. Wie gesagt, guck für diesen speziellen Fall am besten nach einem Fachmann zugelassen KfW, der die gesamte Problematik überreisst. Abgesehen davon sind Denkmalschutz und Solarthermie/PV nicht zwingend Feinde, einer der Faktoren ist Einsehbarkeit. Eines der spektakulärsten Objekte ist die Leipziger Nikolaikirche: http://www.solarserver.de/solarmagazin/artikeljuni2003.html. Hast Du Dir eigentlich schon mal die entsprechende Satzung Deiner Gemeinde/Stadt angesehen? Macht einen Unterschied, ob das Gebäude dem Ensembleschutz oder dem Objektschutz unterliegt, damit gehts mal los.Gruß --Rikiwiki2 (Diskussion) 11:51, 18. Jul. 2017 (CEST)
Interessant! Das mit der Leipziger Nikolaikirche wusste ich noch gar nicht; nur dass in der Vergangenheit sich die Denkmalämter gerade bei Kirchen immer sehr gesperrt hatten, obwohl doch praktisch jede Kirche ein voll besonntes Süddach hat (wg. der Ostung). Überraschend auch insofern, als man die Anlage auf dem Dach der Kirche ja durchaus sieht.
Einsehbarkeit wäre in diesem Fall tatsächlich eine Chance, da die Südseite die kaum einsehbare ist. Mit dem Architekten habe ich über alles mögliche schon gesprochen, aber noch nicht so intensiv über die Heizungsanlage (er meinte erstmal nur "Gas"). Das werde ich jetzt nochmal tun, mit diesem ganzen Hintergrundwissen.
Das Stichwort "Ensembleschutz" vs. "Objektschutz" werde ich auch nochmal recherchieren. Über die Unterschiede war ich mir bislang nicht im Klaren. --91.34.45.98 14:38, 18. Jul. 2017 (CEST)
Denke mal an die nicht nutzbaren spitzen Winkel unter dem Dach… --Hans Haase (有问题吗) 12:52, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ha! Du Spaßvogel. Das Haus ist winzig, wie schon gesagt; der gesamte Dachboden ist ein einziger spitzer Winkel. Mehr ist da nicht. Wenn man noch drei unausgeräumte Umzugskisten irgendwo unterbringen muss, ist da nix "ungenutzt". :-) --91.34.45.98 14:38, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ich nix Bild von diese, bei viele passen. (Und wenn es nur der Schalldämpfer wird.) --Hans Haase (有问题吗) 11:48, 20. Jul. 2017 (CEST)

16. Juli 2017[Quelltext bearbeiten]

War Maryam Mirzakhani Schiitin?[Quelltext bearbeiten]

Gestern ist leider Maryam Mirzakhani an Brustkrebs gestorben. Sie war mit einem Tschechen verheiratet. Ich habe keinen konkreten Hinweis auf ihre Religionszugehörigkeit gefunden. War sie Schiitin? Sunnitin? Christin? Angehörige einer anderen Religionsgruppe?

--80.129.146.142 15:31, 16. Jul. 2017 (CEST)

Spielt das eine Rolle? Sie war zunächst Mathematikerin – das ist ein religionsfremdes Gebiet. Der Wahrscheinlichkeit nach dürfte sie offiziell Schiitin gewesen sein. Rainer Z ... 15:40, 16. Jul. 2017 (CEST)
Ihre Tochter heisst Anahita aber mein Sohn hat einen Papstnamen ... das heisst auch nichts GEEZER … nil nisi bene 15:50, 16. Jul. 2017 (CEST)
"Theoretisch" war sie wohl Schiitin, aber bei Iranern im Ausland kannst du davon ausgehen dass wohl recht areligiös war.--Antemister (Diskussion) 18:57, 16. Jul. 2017 (CEST)
Das klingt mir sehr nach Spekulation. --Digamma (Diskussion) 19:51, 16. Jul. 2017 (CEST)
So ist es wohl. Dass ranghöchste Iraner bis hin zu Präsident Rohani selbst ihre Trauer bekunden, ist ein Indiz, dass sie sich wenigstens nie öffentlich von der Staatsreligion losgesagt hat. Ihre Kinder konnten nicht iranische Staatsbürger werden, weil die Ehe mit einem Nicht-Muslimen nicht anerkannt wird. Bemerkenswert aber, dass mehrere iranische Zeitungen sich trauten, ihr Foto ohne Schleier abzudrucken. 89.14.76.126 19:38, 16. Jul. 2017 (CEST)
Allerdings. Ich sehe das mit einer gewissen Freude. Auch die generelle Achtung vor ihrer Leistung, die ja für Normalsterbliche inhaltlich gar nicht nachvollziehbar ist. Rainer Z ... 20:06, 16. Jul. 2017 (CEST)
Dass sie ranghöchste religiöse Politiker loben, nennt man „sich im Licht einer toten Berühmtheit sonnen“ (Gegenfrage: Haben sie ihr öffentlich gratuliert - als sie lebte, den Preis bekam und ohne Schleier rumrannte?)
Web sagt: "Mirzakhani is married to Jan Vondark, a Czech scientist. I’m not sure, but Mirza is a common name among Iran’s Baha’i (non-Muslim) community. Shimon Peres ‘Palestinian Gandhi’, Mahmoud Abbas parents were from Iran and his father’s original family name was “Mirza”. The allegation, Abbas denied after Yasser Arafat’s death." Das würde auch erklären, warum man ihr unverschleiertes Foto druckte. GEEZER … nil nisi bene 06:12, 17. Jul. 2017 (CEST)
Nach weiteren 20 Min. in dem Thema: Keine religiöse Gruppierung pushes her or claims her als ihr herausragendes Mitglied. Religion im Zusammenhang mit ihr wird praktisch nicht erwähnt. Kein Schleier, keine Ethnienphobie, Heimatland verlassen ... vielleicht einfach nur eine Kopffrau, die eins und eins zusammenzählen konnte... Mal den Grabstein beobachten. GEEZER … nil nisi bene 06:38, 17. Jul. 2017 (CEST)
Wieso hier Kopftuch nicht Kopftuch genannt wird, ist mir schleierhaft. --Aalfons (Diskussion) 08:47, 17. Jul. 2017 (CEST)
Kopftuch ... schleierhaft :-)) Hier und "When in 2014 she became the first woman to win the Fields medal, often described as maths’ Nobel prize, Iranian newspapers digitally retouched Mirzakhani’s photograph to put a scarf over her head while others published a sketch showing only her face. Iran’s strict laws on female dress require all women to be covered in public. " GEEZER … nil nisi bene 13:39, 17. Jul. 2017 (CEST)
Bei starsunfolded (!) ist sie als Mohameddanerin eingetragen. Ich glaube, die Bahais würden irgendwie von sich aus eine Reklamation anstreben, wenn sie religiös mit den Bahais verbunden war. Vermutung: Mohammedanerin nach Zwölfer-Schia, aber atheistisch im Geiste.--Bluemel1 (Diskussion) 13:32, 17. Jul. 2017 (CEST)
Woraus schließt du letzteres? Daraus, dass sie kurze Haare trägt und sich nicht verschleiert? Nur weil jemand nicht der Islam-Auslegung der Mullahs folgt, heißt das noch nicht, dass er Atheist ist. --Digamma (Diskussion) 14:43, 17. Jul. 2017 (CEST)
Könnten wir uns hier bei WP bitte an die aktuellen Selbstbezeichnungen der jeweiligen Religionen halten? "Mohammedanerin" war sie ganz sicher nicht, wenn, dann Muslima.
Und ansonsten ist das unglaublich viel Spekulatius hier. Ob sie ein Kopftuch oder einen Schleier oder einen Tirolerhut trug, sagt rein gar nichts über ihre Religionszugehörigkeit aus. Ob sie Mathematikerin war, ebensowenig. Daraus, dass sie Mathematikerin war, dass sie im Ausland lebte oder dass sie kein Kopftuch trug, zu schließen, dass sie areligiös oder atheistisch war, scheint mir denn doch allzuviel der freien Phantasieentfaltung. Und aufgrund der rein statistischen Wahrscheinlichkeit zu schließen, dass sie Muslima war, mag plausibel klingen, aber für einen Eintrag in den Artikel reicht das m.E. nicht.
Bislang ist, soweit ich sehe, "starsunfolded" überhaupt die einzige Quelle, die hier geliefert wurde. Keine Ahnung, was eine Seite als Quelle taugt, die ansonsten "boys/affairs" und Lieblingsbücher bei den Eigenschaften aufführt.
Ach ja, und dann war da noch die Frage, was ihre Religionszugehörigkeit denn für ihre Arbeit oder für den Artikel überhaupt für eine Relevanz hat. Wenn es so schwierig ist, über ihre Religionszugehörigkeit überhaupt verlässliche Angaben zu finden, dürfte die Relevanz für den Artikel dramatisch gegen Null tendieren. --87.150.11.253 15:29, 17. Jul. 2017 (CEST)

Sie war mit Sicherheit Schiitin. Sonst macht der Antrag iranischer Parlamentarier keinen Sinn, den Kindern iranischer Frauen, die mit Nicht-Muslimen verheiratet sind, die iranische Staatsbürgerschaft zu verleihen, um der Tochter von Mirzakhani die komplikationslose Einreise in den Iran zu ermöglichen. The Guardian.--Claude J (Diskussion) 07:59, 18. Jul. 2017 (CEST)

Schöner Fall von freier Quelleninterpretation. Wo genau steht das im Artikel?
Da steht: "... an amendment to a law that would allow children of Iranian mothers married to foreigners to be given Iranian nationality."
Zwar ist im nächsten Satz zu lesen, dass die Ehe zwischen ihr und ihrem nichtmuslimischen Mann im Iran nicht anerkannt wurde. Insofern mag es zwar wahrscheinlich sein, dass bei dieser Gesetzesänderung an muslimische Iraner(innen) und ihre nichtmuslimischen Ehepartner(innen) gedacht ist, aber stehen tut das in dem Artikel nicht. So wie die Gesetzesänderung hier formuliert ist, könnte es genausogut um eine Iranerin der Bahai-Minderheit und ihren muslimisch-saudi-arabischen Ehemann gehen. --91.34.45.98 09:30, 18. Jul. 2017 (CEST)

Diese Diskussion ist ziemlich absurd, solange man keine Hinweise hat. Nur weil jemand aus dem Iran kommt ist man ja kein Muslim. Das ist genauso absurd wie die immer und immer wiederholte Zahl, die besagt, dass es in Deutschland 4 Millionen Muslime gibt. Ein nicht unerheblicher Teil der türkeistämmigen Deutschen sind nämlich Agnostiker oder Atheisten. 188.120.85.22 20:52, 18. Jul. 2017 (CEST)

Liebe IP, ich stimme Dir zu, dass diese Diskussion ziemlich sinnlos ist, solange man keine zuverlässigen Informationen hat. Aber Deine grundsätzlichen Informationen über die Religionszugehörigkeit von Muslimen sind so nicht korrekt. Muslime bleiben Muslime, völlig egal, ob sie Agnostiker oder Atheisten sind, sofern sie sich nicht ausdrücklich vom Islam lossagen. Und das tun die wenigsten, weil das dramatische Folgen für sie hätte. Insofern ist es für die statistische Zahl der in Deutschland lebenden Muslime tatsächlich völlig ohne Belang, wieviele davon Agnostiker, Atheisten oder praktizierende Muslime sind. --91.34.45.98 23:29, 18. Jul. 2017 (CEST)
Das Problem an der Diskussion ist das das wir hier in Deutschland Religion klar definiert haben. Ob einer katholisch oder lutherisch ist, das ist beim Finanzamt hinterlegt, und dabei ist egal ob einer tatsächlich religiös ist oder nicht (und die meisten areligiösen geben dennoch ihre amtliche Religionszugehörigkeit an). Das ist woanders nicht so, die Religionszugehörigkeit ist eine Frage der persönlichen Haltung ist (ich musste mal einer Iranerin beim Ausfüllen eines Personalbogens helfen, wo dann auch die Religionszugehörigkeit vorkam, die wurde dann ganz verärgert "mit dem hab ich nichts zu tun, ich gehe nie in die Moschee etc., was muss ich da jetzt reinschreiben???" - "Schreib "nicht-religiös"."). Wenn du das dann nicht näher thematisierst dann weiß das auch kein außenstehender wirklich. Die theoretische Religionszugehörigkeit der erwähnten Iranerin kenne ich demnach auch nicht.--Antemister (Diskussion) 10:48, 19. Jul. 2017 (CEST)
Wenn das so wäre, wie Du sagst, dann frage ich mich, warum es für Iraner so problematisch ist, sich christlich taufen zu lassen, und warum das BAMF bei Frischgetauften aus diesen Ländern so einen Zirkus macht und Erschleichung von Asylgründen unterstellt. --91.34.41.223 11:05, 19. Jul. 2017 (CEST)

Fussgänger mit Hund auf Fahrbahn[Quelltext bearbeiten]

Ich finde irgendwie nichts komplett passendes für folgende Konstellation: ländliche Straße, beidseitig ungemähte Grünstreifen (hohe Gräser (regennass, zecken, Kletten...)) die genutzt werden müssen, wenn zwei Fahrzeuge aufeinander zufahren, aber wohl unzumutbar für Fußgänger sein dürften, um sie durchgängig zu nutzen (?!). Von der einen Seite kommt eine Person mit Hund(en), von der anderen Seite ein Pkw. Muss der Pkw-Fahrer auf den Grünstreifen ausweichen, wie er es auch bei einem Pkw gemusst hätte um in einem sicheren abstand an den Hunden vorbei zu kommen? Muss der Hundeführer die Fahrbahn komplett frei machen? Muss der Hundeführer seinen Hund auf dem Grünstreifen buxieren, hat aber "das Recht" Auf der Fahrbahn zu bleiben? Oder, oder, oder... (Ich brauche keine Rechtsberatung. Lebe halt nur sehr ländlich und es würde mich einfach mal interessieren. Irgendeine echte Regelung muss es doch geben...) --88.71.94.70 19:08, 16. Jul. 2017 (CEST)

Der Fußgänger, egal ob mit oder ohne Hund, muss die Straße räumen. MBxd1 (Diskussion) 19:37, 16. Jul. 2017 (CEST)
Wo darf ich das in der StVO oder einem BGH-Urteil nachlesen? --Rôtkæppchen₆₈ 20:01, 16. Jul. 2017 (CEST)
(bk) Stimmt schon, dass wenn es eng wird, dass derjenige der besser Platz machen kann, es muss (und das ist hier der Fussgänger). ABER wenn neben dem Auto kein Fussgänger mehr auf der Fahrbahn Platz hat, dann stellt sich durchaus die Frage warum das Auto da überhaupt noch fahren darf. Ein Strasse muss so konzipiert sein, dass man mit dem (zugelassenen) Gegenverkehr kreuzen kann (und Fussgänger sind auf "ländlichen Strassen" üblicherweise zugelassen). Wenn auch nicht zwingend dauernd, dann aber zumindest in den Ausweichbuchten. Bei entsprechen engen Strassen muss der Autofahrer seine Geschwindigkeit soweit reduzieren, dass ein Kreuzen mit dem Fussgänger auf der Fahrbahn möglich ist. --Bobo11 (Diskussion) 20:12, 16. Jul. 2017 (CEST)
Ja es gibt eine Regelung: § 1 StVO (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Sollte hier eigentlich ausreichen. --Sakra (Diskussion) 20:49, 16. Jul. 2017 (CEST)
+ 1 Stellen wir uns anstelle der Gräser wilde Brombeeren am Straßenrand vor. Da kann man sicher nicht erwarten, daß der Fußgänger samt Hund in die Brombeeren springt, wenn ein Auto vorbeifährt. Ich gehe davon aus, daß der Fußgänger samt Hund sich an den Fahrbahnrand begeben sollte und der Autofahrer vorsichtig an ihm vorbeifährt. Wenn der Autofahrer für ein anderes Auto auf den Grünstreifen ausweichen kann, dann kann er das auch, um den Fußgänger zu passieren. Straßen sind für alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen da. Der Autofahrer mag glauben, er habe ein Vorrecht gegenüber dem Fußgänger, aber da irrt er. Tatsächlich sind in dem beschriebenen Szenario beide gleichermaßen berechtigt, die Straße zu nutzen und darum muß der Autofahrer gemäß § 1 StVO (1) auf den schwächeren Fußgänger Rücksicht nehmen - nicht umgekehrt. --88.68.76.141 21:06, 16. Jul. 2017 (CEST)

Gegenstände wie ein Hund haben auf der Fahrbahn nichts verloren, sondern sind regelmäßig als Hindernisse zu entfernen. Für den Fußgänger gilt "außerhalb geschlossener Ortschaften muss am linken Fahrbahnrand gegangen werden, wenn das zumutbar ist." Da auch "ländliche Straßen" mind. 5,5 Meter breit sind, gibt es theoretisch dieses Problem nicht. Selbst breite Menschen überschreiten selten 100 cm, so daß ein Sicherheitsabstand von 150 cm gewährleistet ist. Und da Hunde stets links geführt werden sollten, befindet sich dieser automatisch auf der Fahrbahnbegrenzung, wenn sich alle richtig verhalten. Wenn er sich im Sicherheitsabstand rechts der Person befindet, muß der Hundeführer den Hund aus dem Bereich entfernen.Oliver S.Y. (Diskussion) 21:05, 16. Jul. 2017 (CEST)

So ein Blödsinn. Sorry. --Rôtkæppchen₆₈ 21:48, 16. Jul. 2017 (CEST)
Wieso? Das mit dem Linksführen wurde mir so ernsthaft in der Hundeschule erklärt^^. Und die ganze Fallkonstruktion hier ist Blödsinn! Es gibt keine solche engen Straßen mit eng stehender Brombeer- oder sonstiger Heckenbepflanzung, wo die StVO gilt. Alles andere sind Privatstraßen und Privatwege, die hier aber nicht gefragt war. Mag für Hundehalter tragisch wirken, aber die Hunde haben nichts auf der Straße verloren, da gibt es keine Rechtsabwägung zwischen Hundeführer und Fahrzeugführer. Die Sauberkeit der Hose eine Fußgängers ist genausowenig eine zulässige Ausrede wie das Vermeiden von Schlaglöchern zur Beibehaltung einer selbst gewählten Geschwindigkeit, wenn man damit gegen § 1 verstößt.Oliver S.Y. (Diskussion) 22:08, 16. Jul. 2017 (CEST)
Es ist nirgendwo per Konvention oder verbindlich festgelegt, den Hund links zu führen. Die Gültigkeit der StVO hängt nicht von der Straßenbreite oder der Bepflanzung der Randstreifen ab, sondern davon, ob die Straße öffentlich oder quasiöffentlich ist oder die Verkehrsregeln der StVO hausrechtlich für verbindlich erklärt wurden. Es ist nirgendwo per StVO oder sonst verbindlicher Rechtsquelle verboten, Hunde auf der Straße zu führen. Hundeführer und Kraftfahrzeug sind gleichberechtigt. Es ist also offensichtlich nicht so, dass der Hundeführer die Fahrbahn räumen muss oder seine Kleidung, den Hund oder sich verschmutzen, beschädigen oder gesundheitlich beeinträchtigen muss, um das Kraftfahrzeug vorbeizulassen. Vielmehr gilt § 1 Abs. 1 StVO, wo von „gegenseitiger Rücksicht“ zu lesen ist. --Rôtkæppchen₆₈ 22:16, 16. Jul. 2017 (CEST)
woraus schließ Du das Recht, dass ein Fußgänger Sachen, u.a. einen Hund, beliebig auf einer Fahrbahn platzieren darf? Schon §1 gebietet, dies zu unterlassen, so damit andere Verkehrsteilnehmer behindert werden. andy_king50 (Diskussion) 22:20, 16. Jul. 2017 (CEST)
Das Führen eines Tieres ist kein „beliebiges Plazieren“ und ein Tier ist keine Sache. Im übrigen erlaubt § 28 StVO das Führen von Hunden. --Rôtkæppchen₆₈ 22:25, 16. Jul. 2017 (CEST)
Sry, und das ist nun aber dann doch abgrundtiefer Blödsinn. Schau mal in die StVO, die Rechte und Pflichten von Fußgängern sind genau definiert für diese Situation. Und die Führung des Hundes ist durch §1 geregelt "Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird." Ein rechts geführter Hund stellt eine Behinderung des Verkehrs dar, für die es eine Alternative gibt. Wenn der Hundeführer und das Kraftfahrzeug wie vorgeschrieben weitmöglichst rechts gehen bzw. fahren, gibt es keine Gefährdung. Ich sagte auch nicht räumen. Aber stehen bleiben, und den Hund vor sich nehmen ist bei einer unklaren Verkehrssituation die Pflicht des Hundeführers, wenn er den Hund auf dem Asphalt behalten will. Du machst den häufigen Fehler, daß gegenseitige Rücksicht als einseitige Rücksicht begriffen wird. Vor Gericht gilt aber immer die Frage, was zumutbare Rücksicht war, und wie weit Beide dieser nachgekommen sind. Das Linksführen des Hundes kommt aus der Tradition der Nutzhunde, damit die rechte Hand für Werkzeug und Waffen frei ist.Oliver S.Y. (Diskussion) 22:24, 16. Jul. 2017 (CEST)
Hast Du irgendein BGH-Urteil oder einen StVO-Paragraphen, die Deine Ansicht stützen? Wo kann ich Deine Argumentation sonst nachlesen? --Rôtkæppchen₆₈ 22:27, 16. Jul. 2017 (CEST)
Erwartest Du das ernsthaft^^ bei solchem konstruierten Beispiel. Vieleicht [5], Randzahl 36 für die Tier und 38 für den öffentlichen Straßenverkehr. Findest sicher selbst noch Weiteres. Ich denke auf die Ausgangsfrage bezogen damit ein klares Nein, es gibt keine Pflicht für den Fahrzeugführer, aber mehr als ein Argument, daß der Hund so zu führen ist, daß er das Fahrzeug nicht stört. Oliver S.Y. (Diskussion) 00:39, 17. Jul. 2017 (CEST)
Ich halte beide Stellen für nicht passend, da es im von Dir verlinkten Fall um einen nicht angeleinten Hund geht, der Fragesteller aber von „Person mit Hund(en)“ und „Hundeführer“ schreibt. Ich halte § 28 Abs. 1 StVO daher im Falle des TO für erfüllt, im von Dir verlinkten Falle aber nicht. --Rôtkæppchen₆₈ 01:08, 17. Jul. 2017 (CEST)
Letztlich müssen Autofahrer immer auf Fußgänger Rücksicht nehmen, Zeit online m.w.N.. -- Ian Dury Hit me  23:21, 16. Jul. 2017 (CEST)
Das stimmt, doch kann der Fußgänger deshalb nicht alle Verantwortung abgeben. Sich auf den Fahrdamm stellen und behaupten: „Ich bin jetzt ein Hindernis, alle Autos müssen warten“ geht nicht. Er darf nicht überfahren werden, aber er muss auch §1 StVO beachten.--Bluemel1 (Diskussion) 10:31, 17. Jul. 2017 (CEST)

Also die Straße ansich gibt es! Wenn sich zwei Pkw begegnen, müssen beide "mit den rechten reifen" ins Grün. Aber eben auch nicht mehr. Sollte es keine verbindliche / spezielle Regelung geben, denke ich daher, dass "gegensätzliche Rücksichtnahme" wäre, wenn der Pkw eben genau soweit rüber zieht und an dem kurz auf der Fahrbahn stehen bleibenden gassigänger mit Hund an der kurzen Leine vorbei fährt. finde es aber dennoch faszinierend, dass es hierzu augenscheinlich keine Rechtsauffassung / Rechtsprechung gibt. Hätte angenommen, dass wäre schön zig mal vor Gericht entschieden worden. Na, ist ja schöner, wenn nicht!(nicht signierter Beitrag von 109.47.3.95 (Diskussion) 10:40, 17. Jul. 2017 (CEST))

Dann hat der Fußgänger mit Hund und/oder Kinderwagen ja ausreichend Platz um ganz am Fahrbahnrand (das wäre in seiner Laufrichtung der linke!) zu gehen und sich vom Kraftfahrzeug mit einen sehr reichlichen Abstand passieren zu lassen. --Eingangskontrolle (Diskussion) 14:41, 17. Jul. 2017 (CEST)

Warum werden Einsatzkräfte beleidigt?[Quelltext bearbeiten]

Hallo,
Ich habe mal eine Frage an die Experten:
Gibt es eine psychologische Erklärung dafür, dass Autofahrer, die möglicherweise Familienväter oder Menschen wie du und ich sind, Einsatzkräften die Rettungsgasse zufahren und Einsatzkräfte beleidigen? Ich meine, jemanden zu deformieren ist doch keine gesellschaftlich akzeptierte Umgangsweise, mit der ich einen Fremden anspreche. Ich finde dafür keine rationale Erklärung. Schaltet bei denen da oben was ab oder sind das Nebenwirkungen von irgendwelchen Konsumstoffen in Verbindung mit dem Stress?
Wenn einem von auch in so einer Situation als Autofahrer schon mal die Pferde durchgegangen sind, warum?
Gruß --Keks um 19:15, 16. Jul. 2017 (CEST)

Ich bin kein Psychologe :) - aber anscheinend eine Folge des Individualismus, der Hochkonjunktur hat. Eine Tendenz, die sich erstmals in den 1920er abzeichnete und dann etwas gebremst wurde, um später um so stärker zu werden. Es heißt immer: Du, du, du. Du bist „es“. Und dann frustrieren manche leicht, wenn sie „es“ mal nicht sind und der Rettungswagen Vorrang hat.--Bluemel1 (Diskussion) 19:29, 16. Jul. 2017 (CEST)
Was für eine Art von Erklärung suchst Du? Rücksichtslosigkeit (Rettungsgasse zufahren), Egoismus (Hauptsache, ICH komme schnell durch/ Hauptsache, ICH kann den Unfall aus nächster Nähe angucken) und Unhöflichkeit (andere Menschen beleidigen), und das alles gerne auch noch in Kombination mit Dummheit, sind doch keine Privilegien von Nicht-Familienvätern. Reicht dafür "fehlende Kinderstube" nicht als Erklärung? --91.34.46.12 20:04, 16. Jul. 2017 (CEST)
Ja aber ich beleidige doch nicht einfach so Menschen. Da vorne ist eine eingeklemmte Person, die man schon 10 Minuten lang schreien hören muss, während man das Dach mit der Schere entfernt. Was denken so Leute sich, die beleidigen? --Keks um 20:18, 16. Jul. 2017 (CEST)
Ach, mach dir doch keinen Kopf. Es ist eben kein Mitgefühl vorhanden, und wenn das entsprechende Mitgefühl nicht getriggert wird, dann äußert sich das im Verhalten. Das Mitgefühl dieser Leute reicht nur bis zur eigenen Nasenspitze. Gwäää. Gwääää. Ich steh im Stau. Ich muss warten. Gwäää. Alles andere außerhalb wird eben nicht beachtet. Über solche Leute muss man sich nicht den Kopf zerbrechen. Da ist Hopfen und Malz verloren.--Bluemel1 (Diskussion) 20:26, 16. Jul. 2017 (CEST)
In Bezug auf Drängler hat mal eine Psychologin erklärt, daß die der Ansicht seien, der gesamte vor Ihnen liegende Straßenabschnitt sei quasi "ihr Revier", in das niemand anders eindringen dürfe. Das würde ihn diesem Fall auch passen. --88.68.76.141 20:33, 16. Jul. 2017 (CEST)
Hmmm das erscheint eine sinnvolle Antwort... Danke für die Aufmunterung Bluemel1 --Keks um 20:39, 16. Jul. 2017 (CEST)
Einer -von mehreren - Aspekten: Google => beleidigung uniform rotes tuch <= GEEZER … nil nisi bene 21:56, 16. Jul. 2017 (CEST)
Oh, diese Frage ist mal einfach. Im Moment haben wir das sog. Sommerloch und Rettungsgassen und Feuerwehrbehinderer sind der große Hype in den Medien. Denn mittlerweile sehen alle Medien sofort an den Clickzahlen, was gerade gut läuft. Und Rettungsgasse ist der Renner. Da blockiert z.B. ein ausländischer LKW die Rettungsgasse weil er das aus seinem Heimatland gar nicht kennt. Und vor lauter Panik fährt er dann noch ein Stück in der Rettungsgasse weiter, weil er nicht weiss wohin mit seinem LKW. Und dann bringt die BILD-Zeitung groß: unverschämter LKW-Fahrer nutzt die Rettungsgasse, um schneller vorwärts zu kommen. Und das Video kursiert im Netz, viral angeblich natürlich. Das ist masive Click-Hascherei von den Medien. --2.246.79.15 22:13, 16. Jul. 2017 (CEST)
Die kannten das bestimmt auch nicht aus ihrem Heimatland. --Optimum (Diskussion) 22:23, 16. Jul. 2017 (CEST)

"Was denken so Leute sich, die beleidigen?" - Wie kommst Du denn auf die Idee, dass solche Leute denken? --91.34.46.12 22:32, 16. Jul. 2017 (CEST)

Um solche Fälle geht es hier nicht. Kennst Du den Fall aus Hameln, der gerade in Hannover verhandelt wird? Da geht es um fehlende Akzeptanz jeglicher Einsätze durch Blaulichtorganisationen. Sogar die Rettungskräfte, die den jungen Mann nach seinem Sturz aus dem 7. Stock medizinisch versorgt haben, wurden verbal und körperlich angegriffen und alles daran gesetzt, sie von der Versorgung des Unfallopfers abzuhalten. Die Familienmitglieder haben das ganze als Einmischung in ihre Angelegenheiten gewertet, wogegen sie sich mit hemmungsloser Gewalt zur Wehr gesetzt haben. --88.68.76.141 00:15, 17. Jul. 2017 (CEST)
Menschen reagieren unterschiedlich in Notfallsituationen und gehen unterschiedlich mit Stress um. Mangelndes Situationsbewusstsein und Fehlerbewusstsein können da auch eine Rolle spielen. Siehe bitte auch Resilienz_(Psychologie), Menschlicher_Fehler#Psychisch. --Asteroidenbergbauer (Diskussion) 08:27, 17. Jul. 2017 (CEST)
Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, in diesem speziellen Fall ist weder mangelndes Situationsbewustsein noch Stress Ursache des Verhaltens gewesen. Dem Vernehmen nach soll es sich um eine Clanstruktur gehandelt haben, die auch im allgemeinen nicht konfliktfrei zu staatlichen und gesellschaftlichen Strukturen eingestellt ist. Wer Vertreter unseres Gemeinswesen generell als Gegner oder deren Handlungsanweisungen als nicht bindend ansieht, der verhält sich im Wortsinn halt asozial. Benutzerkennung: 43067 17:02, 17. Jul. 2017 (CEST) @Benutzerkennung: 43067 ich hatte mich eigentlich nicht auf den spez.Fall bezogen sondern auf die Eingangsfrage und mich zu viel eingerückt;macht nix ;) (asteroidenbergbauer) als --83.68.131.170 22:32, 17. Jul. 2017 (CEST)
Menschen reagieren ganz allgemein mit Agression (Beleidigen ist eine eher schwache Form davon) wenn etwas bedroht wird, dass ihnen wichtig ist. Ob sie einen tatsächlichen, rechtlichen oder anderweitigen Anspruch darauf haben ist dafür unerheblich. Die Agression muss sich übrigens nicht unbedingt gegen die Ursache der Bedrohung richten: Wenn irgendeine Maschine/Computer/Küchengerät nicht so funktioniert wie man möchte, dann hat wohl jeder schon mal draufgeschlagen. Denn dieses dämliche Teil, hat die eigene knappe Zeit gefährdet. Eigentlich wollte ich nur in ruhe Sportschau gucken, aber die Fernbedienung tut nich was ich will, also drück ich fester auf die Tasten. Es kennt wohl auch jeder den Effekt, dass man es gar nicht leiden kann wenn die eigene Mutter beleidigt wird. Weil die einem wichtig ist.
Zurück zum Autorfahrer der Beamte beleidigt: Der hatte vielleicht einen (aus seiner Sicht) wichtigen Termin (und sein es nur die Sportschau). Wenn der dann subjektiv den Eindruck hat, die Polizei verweigere ihm etwas, dann reagiert er eben mit Beleidigungen. Der Fall zwei Beiträge drüber aus Hannover gehört auch in diese Gruppe: Einmischen in innerfamiliäre Angelegenheiten ist eben unerwünscht. Was dabei als innerfamiliär angesehen wird ist natürlich auch vom kulturellen Hintergrund abhängig.
Zuletzt noch ein allgemeiner Hinweis: Menschen deren Verhalten man nicht versteht, unterstellt man gerne Dummheit, Egoismus, Boshaftigkeit, oder Krankheit/Drogenkonsum. Es gibt aber praktisch immer Hintergründe die man einfach nicht kennt. Nach denen sollte man suchen, wenn man solche Leute verstehen möchte. Die meisten möchten sie aber nicht verstehen sondern sich über sie aufregen. --DWI (Diskussion) 09:43, 17. Jul. 2017 (CEST)
Man kann das alles beliebig tiefsinnig interpretieren. Wenn jemand die Rettungsgasse illegalerweise nutzt, weil er einen subjektiv wichtigen Termin hat - sei das nun die Sportschau oder meinetwegen auch ein wichtiges Bewerbungsgespräch - , und dadurch die Rettung von Menschenleben gefährdet, dann nenne ich das "Egoismus". Und Du hast insofern absolut Recht, was das Verstehenmöchten betrifft: Ja, mir geht dafür jegliches Verständnis vollkommen ab.
Zu den sogenannten "tieferen Gründen", die dann oft zur vermeintlichen Entschuldigung (und zur Legitimierung des Weitermachens) herhalten müssen, sagen die Leute aus der mir persönlich bekannten AA-Gruppe nur ganz lakonisch "Gründe findet man immer". --87.150.1.225 10:17, 17. Jul. 2017 (CEST)
Es benutzt aber niemand die Rettungsgasse, um schneller zu sein. Das sind Fakenews. Wobei ich nicht ausschliessen will, dass das 3x im Jahr passiert, aber dann lohnt es sich nicht, darüber zu diskutieren. Die Medien gaukeln uns vor, das käme jede Woche vor. --2.246.116.99 11:32, 17. Jul. 2017 (CEST)
@IP2.246.116.99|2.246.116.99: Ich möchte Dich bitten, die Beiträge anderer nicht auseinanderzureißen. Sonst steigt am Ende überhaupt niemand mehr durch die Zusammenhänge durch.
Und die 3x im Jahr, an denen Leute reihenweise die Rettungsgasse (und dazu zählt auf der Autobahn m.W. auch der Standstreifen) illegalerweise genutzt haben, um schneller zu sein, haben dann wohl alle drei auf meiner Rückreise aus dem Urlaub letzten Freitag stattgefunden.
Nicht, dass irgendjemand auf die Idee kommen sollte, das hochzurechnen. --87.150.11.253 14:01, 17. Jul. 2017 (CEST)

In der Frage schwingt eine psychologische Dimension mit. Hierbei bitte nicht nur nach Gründen für Verhalten suchen, sondern auch an die Konstitution der Gesellschaft denken. Individualismus versus Hierarchische Gesellschaften. Welche fördert bestimmte Verhaltensmuster? Gegeneinander ausspielen kann man Ind. und Hier. natürlich nicht. Muss ich ständig nach den Gründen für das Verhalten anderer suchen, damit ich ihn verstehe? Diese Frage muss jeder für sich beantworten, aber in der Hierarchischen Gesellschaft würde die Antwort lauten: Nein, muss ich nicht, denn die Regel sagt nur aus, dass ich Folge leisten muss. Das gilt auch für die individualistische Gesellschaft, wird aber vor lauter erwünschter Selbsterziehung zur Toleranz („Der hat mich mit der Schippe gehauen, weil Tante Brunhilde mich mehr mag als ihn, da muss ich mich eben weiterhin mit der Schippe hauen lassen, denn ich verstehe es ja so gut“) übersehen. Die Regel „Man haut nicht mit Schippen“ wird aufgegeben (aus falsch verstandener Toleranz).--Bluemel1 (Diskussion) 09:59, 17. Jul. 2017 (CEST)

Das mit der Maschine (PC) die nicht funktioniert (nach Windowsupdates) kenn ich, da bin ich auch nicht mehr wirklich für Kritik empfänglich. Ich denke das hilft mir, mich in die Leute etwas hineinzuversetzen. Damit lassen sich die Beleidigungen besser ertragen. Gut, dass ich gesucht habe und Dankeschön... --Keks um 10:08, 17. Jul. 2017 (CEST)
Aber verzichte nicht auf deine Rechte. Wenn du blutend am Boden liegst, hast du das Recht, so schnell wie möglich versorgt zu werden. Es muss auch 'ne Grenze der Toleranz und des Verständnis Habens geben. Verständnis zu haben ist nicht per se das Zeichen dafür, ein guter Mensch zu sein.--Bluemel1 (Diskussion) 10:11, 17. Jul. 2017 (CEST)

Wenn ich das jetzt richtig heraushöre, gehörst Du (Keks) nicht zu denen, die blutend am Boden liegen, sondern zu den Rettungskräften, die mit derlei Beleidigungen und Behinderungen umgehen müssen. Frage: Gibt es dazu keine Fortbildungen und Schulungen und gemeinsame Gespräche, in denen man lernt, mit sowas besser umzugehen, und in denen man sich gemeinsam dagegen stärkt? Oder gilt das unter Rettungskräften womöglich immer noch als Zeichen "unmännlicher" Schwäche, sich für sowas fortbilden und stärken lassen zu müssen? Ich hoffe doch sehr, dass die Zeiten vorbei sind.

Im übrigen absolute Zustimmung zu Bluemels letztem Beitrag. Siehe AA-Kommentar oben. Tiefere Gründe findet man immer, wenn man lange genug sucht. Und manchmal helfen sie ganz einfach niemandem. --87.150.11.253 10:40, 17. Jul. 2017 (CEST)

Nun ja: Das Phänomen dass die Rettungsgasse zugefahren wird und man auf dem Weg dorthin deformiert wird ist noch nicht so alt. Die klassische Situation die gelehrt wird ist die, dass friedliche, neugierige "Gaffer" im Vollkreis im die erstzuversorgende Person stehen, Filmen und durch Ihre Anwesenheit (Kontrollgedanken beim Ersthelfer, physische Enge) den Helfer stören. Hier wird sowohl die Angst, im Beisein von diesen Leuten zu Versagen, thematisiert, als auch der Umgang mit diesen Personen, indem man ihnen Aufgaben gibt und Verantwortung überträgt. Diese Lösungsansätze sind auf der Autobahn eher realitätsfern, da ich dem Autofahrer schlecht sagen kann "Ey hast mich grad als Hurensohn benannt, aber komm mal mit vor und halt das weiße Tuch hier als Sichtschutz hoch, Blickrichtung Gaffer". Ja wir haben uns letztens explizit mit dem Thema beschäftigt, aber dort hat keiner einen nachvollziehbaren Ansatz gefunden, warum Beleidigungen fallen. Fortbildungen speziell zur Situation auf der Autobahn kenne ich nicht. --Keks um 11:17, 17. Jul. 2017 (CEST)
Ich kann sagen, wo mir (als Anwohner) die Pferde durchgehen: wenn hier alle 15 Minuten ein Krankenwagen mit Martinshorn durchfährt, auch nachts um 23:00 oder morgens um 5:00. Und wenn der dann auch noch im Sekundentakt zw. Land- und Stadthorn umschaltet. Und wenn der dann nachts mit Horn auf einer Straße ohne Kreuzung fährt. Oder wenn er zum verkaufsoffenen Sonntag beim Möbelhaus mit Horn fährt, um das Fahrzeug dort als Standby abzustellen. Absolut unverschämt. Transport von Blutkonserven muss auch nicht mit Horn erfolgen. Ich mag es nicht, wenn sich Feuerwehr und Sanitäter großkotzig aufführen, als könnten sie bestimmen und nur sie wären die Guten. Das ist in vielen anderen Ländern überhaupt nichts so. --2.246.116.99 11:29, 17. Jul. 2017 (CEST)
@Keks: So schön ist das gar nicht, zu wissen, warum sie euch beleidigen. Da tun sich Abgründe auf. Ihr repräsentiert eben eine Institution, von der sich andere Leute ganz doll benachteiligt fühlen: den deutschen Staat (ja, es ist sinnlos, aber es ist nun mal so, ihr seid in dem Moment für andere der Staat). Will man das als Beleidigter alles so genau wissen? Tja. Hier mal was anderes: 30 Sekunden, die helfen, Dinge nicht persönlich zu nehmen. PS: Respekt für eure Einsätze. @2.246.116.99: So was gibt es bei mir in der Gegend nicht, aber ich kann dich verstehen. ;)--Bluemel1 (Diskussion) 11:33, 17. Jul. 2017 (CEST)
In der Tat glauben die meisten Leute, das Rote Kreuz und die Ritter aus Malta (Johanniter, Malteser) wären staatlich. --2.246.116.99 11:53, 17. Jul. 2017 (CEST)

@ Der Keks: Es wird doch einen Kontakt für Peer (Einsatzkräfte) geben, die können vielleicht Fortbildung in diese Richtung anbieten? siehe auch zB da.--83.68.131.170 12:11, 17. Jul. 2017 (CEST)

In der Tat ist diese besonders dreiste Form des Problems noch relativ neu, aber so neu nun auch wieder nicht, dass qualifizierte Fortbildungen diese nicht behandeln könnten und müssten. Eine weitere Adresse, an die Du Dich wenden könntest, wären die örtlichen Notfallseelsorger. Die sind hierfür absolut auch Ansprechpartner für die Einsatzkräfte selber.
@IP 2.246.116.99: Dein Problem ist ein völlig anderes und gehört m.E. nicht hierher. Ich habe auch längere Zeit an der Einflugschneise zum Klinikum gewohnt (Martinshorn + Hubschrauber), und ja, das ist nervig. Aber es ist nicht das Problem, um das es hier geht. --87.150.11.253 12:36, 17. Jul. 2017 (CEST)

"dort hat keiner einen nachvollziehbaren Ansatz gefunden, warum Beleidigungen fallen"

Nochmal hierzu die Rückfrage: Vielleicht stehe ich auf dem Schlauch, aber mir ist noch immer nicht klar, warum Du meinst, dass es Dir helfen würde, das zu verstehen. Oder warum es Aufgabe einer solchen Fortbildung wäre, für derartiges Verhalten nachvollziehbare Gründe zu finden.

M.E. wäre es Aufgabe einer solchen Fortbildung, Euch den Rücken zu stärken, damit Ihr sowas an Euch abperlen lassen könnt, und Euch Strategien zu vermitteln (oder gemeinsam entwickeln zu lassen), damit in der Praxis umzugehen.

Um das nochmal etwas härter zu sagen: Es gibt Verhaltensweisen, die verdienen m.E. kein Verständnis, und sie verdienen auch nicht die Zeit und das Bemühen um ein solches Verständnis. --87.150.11.253 13:27, 17. Jul. 2017 (CEST)

Einsatzkräfte von Blaulichtorgs sind vielen Stressoren auf ihren Einsätzen ausgesetzt, das kann viele Aspekte (verbal aggressive Autofahrer, etc.) haben. Es geht weniger um Verständnis verdienen als um notfallpsychologische & einsatzpsychologische Strategien & Techniken. Das kann trainiert werden, Vorbereitung ist alles... --83.68.131.170 14:33, 17. Jul. 2017 (CEST)
Es kam eben von vielen Kameraden die Frage nach dem warum auf. Wenn ich weiß, mein Gegenüber hat einen schlechten Tag, dann gehe ich anders mit ihm um und verbale Attacken seinerseits greifen mich nicht so stark an. Die analoge These mit dem Frust über den defekten Fehrnseher während der Sportschau erscheint mir doch logisch. Mir hilft das sicherlich beim nächsten Mal Beleidigungen schneller abperlen zu lassen, anstatt sie mir während der Rettungsarbeiten durch den Kopf gehen zu lassen. Das ist eigentlich der Grund für die Eingangsfrage. Danke für den Tipp mit den Peers, dazu kam ich noch nicht :)
Oder wenn er zum verkaufsoffenen Sonntag beim Möbelhaus mit Horn fährt, um das Fahrzeug dort als Standby abzustellen. Nun ja: zum benutzen der Sonder-/Wegerechte muss das von der dortigen Leitstelle abgesegnet werden. Ich kann mir so einen Sachverhalt nur zu Übungszwecken vorstellen. Ich war letzte Woche als Tourist in Berlin. Nahe dem Alexanderplatz fuhren 7 Fahrzeuge der Polizei mehrmals mit Sondersignal unter einer Brücke auf um ein paar Obdachlose zu vertreiben (sah nicht nach einer Übung aus). Das hat mich auch genervt, denn 2 Fahrzeuge reichen, der Rest war Machtdemonstration. Keine Gespräche möglich, man muss darauf achten, der Polizei Platz zu machen, aber ich sitze nun mal nicht in der Leitstelle und die werden Ihre Gründe dafür haben.--Keks um 15:21, 17. Jul. 2017 (CEST)
Die personellen Auswirkungen eines politischen Wettrennens, das in dieser Doku beschrieben wird, sollte völlig ausreichen um das zu verstehen. --Hans Haase (有问题吗) 15:52, 17. Jul. 2017 (CEST)
Hier wirds deutlicher. --Hans Haase (有问题吗) 16:30, 17. Jul. 2017 (CEST)
Kann ich als Bürger irgendwie überprüfen (lassen), ob die Benutzung des Horns berechtigt war? --2.246.116.99 16:22, 17. Jul. 2017 (CEST)
Natürlich, eine Überprüfung kannst Du jederzeit bei der Behörde oder dem Unternehmen/Körperschaft anregen, zu der das Fahrzeug gehört. Bei denen sind solche Einsätze protokolliert. Was das Beispiel mit dem Parkplatz angeht, so gibt es auch Abbrüche über Funk derartiger Einsätze, wenn zB. andere Wagen vorher eingetroffen sind, oder der Einsatzgrund entfallen ist (z.B. Tod). Ob Du jedoch so detailiert das Prüfungsergebnis erfährst, wage ich zu bezweifeln, Datenschutz.Oliver S.Y. (Diskussion) 16:29, 17. Jul. 2017 (CEST)
Zu wem gehört denn die Leitstelle? Ist die auch privat? --2.246.116.99 19:26, 17. Jul. 2017 (CEST)
Das kommt ganz auf die Regelung vor Ort bzw. Kreis an. So fahren teilweise Wagen von DRK oder Malteser reguläre Rettungseinsätze, teilweise mit eigener Leitstelle, teilweise an die der Feuerwehr oder Polizei angeschlossen. Bei Großeinsätzen kann es sein, daß auch übergeordnete Institutionen aktiviert werden, um die Zusammenarbeit zB. mit THW und Bundespolizei zu koordinieren. Für den "normalen Notfalleinsatz" also zuerst bei der Feuerwehr nachfragen, die wird einem ggf. weiterleiten. Problem mit dem Status "privat" ist eher, ob es privatrechtliche Unternehmen wie Krankentransporte sind, oder Körperschaften des öffentlichen Rechts. Da teilweise kreisbezogen das DRK als Verein des Privatrechts auftritt, kann man das nicht verallgemeinern.Oliver S.Y. (Diskussion) 19:53, 17. Jul. 2017 (CEST)
Als Radfahrer habe ich mich oft genug über Einsatzfahrzeuge geärgert, die kein Martinshorn benutzt haben. Das Blaulicht von einem Fahrzeug, das von hinten kommt, ist nämlich, wenn man keinen Rückspiegel hat, oft nicht zu sehen. --Digamma (Diskussion) 22:12, 17. Jul. 2017 (CEST)
@Digamma: du musst zwischen Sonder- und Wegerechten unterscheiden: Sonderrecht ist ein personengebundenes Recht, dass es dem Träger erlaubt, Teile der STVO zu missachtet (Rechtsfahrgebot, rote Ampeln, Vorfahrt, Geschwindigkeiten, Fußgängerzone oder Spielstraßen). Es existiert auch ohne Blaulicht. Dieses ist nur zur Kennzeichnung. Das Wegerecht hingegen (Gekennzeichnet durch das Sondersignal des Folgetonhorns), gibt dir erst die Anweisung freie Bahn zu schaffen. Ich kann dir dieses Video ans Herz legen. --62.143.216.210 01:35, 18. Jul. 2017 (CEST) (Benutzer:Der_Keks)
Was in dem Video über die Rettungsgasse gesagt wird, ist aber nicht korrekt!? Stellt sich die Frage, ob dann alles andere, was er noch sagt, stimmt. Und wenn ja: Gilt das auch für Österreich? Ich habe in Erinnerung, dass dort Martinshorn und Blaulicht gleichbedeutend sind. --TheRunnerUp 08:55, 18. Jul. 2017 (CEST)
@Der Keks: Noch ein anderer Aspekt zum Thema. Die Frage: "Warum werden Einsatzkräfte beleidigt?" enthält nicht nur die Frage danach, warum die anderen manche Dinge zu Euch sagen, sondern auch die Frage, warum Ihr Euch dadurch beleidigt fühlt. Dabei geht es um Eure Erwartungen an andere. Notfallsanitäter & Co. haben einen bisweilen sehr anstrengenden Beruf. Ihre Motivation dafür ziehen viele zumindest aus der Vorstellung, etwas Gutes zu tun, die Gewissheit, anderen zu helfen, anstatt anderen zu schaden, wie dies bspw. in diversen erheblich besser dotierten parasitären Berufen der Fall ist. Wer nun aber seine Kraft aus der Vorstellung zieht, etwas Gutes zu tun, kann leicht verletzt werden, wenn durch Dritte der Eindruck erweckt wird, man würde gar nichts Gutes tun, sondern etwas Schlechtes. In betroffenen Gruppen wird auf solche Angriffe von außen gerne mit gegenseitigen Beteuerungen reagiert, daß das alles Idioten seien und man steigert sich in gegenseitige narzisstische Aufwertungen hinein. Das löst das Problem allerdings nicht, sondern erzeugt vor allem noch mehr Anspannung und Streß. Wichtiger wäre es, seinen eigenen Wert als Mensch nicht zu verknüpfen mit der Bewertung des beruflichen Handelns durch irgendwelche Einzelpersonen in Ausnahmesituationen. Hilfreich wäre bspw. ein achtsamer Umgang mit solchen Situationen, d.h., die verbalen Äußerungen wahrnehmen und ggf. als unangebracht kognitiv bewerten, aber ohne eine emotionale Bewertung als beleidigend o.ä. zuzulassen. Es ist letztlich völlig unerheblich, ob diese Äußerungen als Beleidigung gewertet werden können, denn diese Menschen sind gar nicht wichtig in der jeweiligen Situation. Wichtig sind Du und Deine Kameraden, sowie die Patienten und mit Einschränkungen auch deren Angehörige und anwesende Ersthefelr. Diese Menschen benötigen Euer unbeschädigtes Einfühlungsvermögen, darum erlaubt den anderen drumherum bitte nicht, belastende negative Empfindungen bei Euch auszulösen. Sowas kann man trainieren. Das geht nicht von heute auf morgen, sondern ist ein längerer Prozeß, aber es lohnt sich in jedem Fall. --88.68.86.182 16:35, 18. Jul. 2017 (CEST)

17. Juli 2017[Quelltext bearbeiten]

Flug verpassen[Quelltext bearbeiten]

Ich hab zwar gefühlt erst hundert Stunden recherchiert, aber es offenbar schwierig eine brauchbare Information zu bekommen: Wenn man eine Flugreise gebucht hat und den Flug verpasst, ist dann das ganze Geld futsch? --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 07:49, 17. Jul. 2017 (CEST)

Google => flug verpasst geld futsch <= Da werden verschiedene Szenarios beleuchtet.
Es kann sein, dass es bei einigen Fluggesellschaften Sonderregelungen gibt. Aber das weiss ich nicht. Ich bin immer pünktlich. ;-) GEEZER … nil nisi bene 07:56, 17. Jul. 2017 (CEST)
--> No Show ist das Stichwort und wird je nach den Vertragsbedingungen (lesen!) und Buchungsklasse unterschiedlich behandelt. Da kann dann mal schon mit dem Kauf des Tickets vereinbart sein, dass der ganze Flugpreis verfällt. Rechtlich abgesichert ist die Forderung nach Ersatz des entstandenen Aufwandes durch die Fluggesellschaft, in der Regel bis 80% des Flugpreises ohne Überbuchung, konnte der freie Sitz noch besetzt werden, bis 60%. Bei Pauschalreisen ist es üblich, dass alles verfällt. Das solltest du alles lesen und wissen, bevor du den Vertrag unterschreibst und wenn du das Risiko nicht tragen willst, eine Reiserücktrittversicherung abschließen.--2003:75:AF17:5300:844:CBA2:D1F0:9DD9 08:28, 17. Jul. 2017 (CEST)
Nun das No Show, ist die eine Variante. Den Anschlussflug verpassen eine ganz andere. Das Verpassen kommt auch stark darauf, an ob es zusammen gebucht wurde oder nicht. Wenn du eine Busrundreise macht und den Rückfluge wegen Buspanne verpasst, sieht die ganze Sache ganz anders aus, als wenn du den Flug bei Reiseantritt (mit individueller Anreise) verpasst. Gerade bei "Geiz ist geil"-nur-Flug Tickets, kann es wirklich sein, dass der Flugpreis futsch ist. Während man andere (= die teureren) Flugtickets auch im Nachhinein (solange man nicht eingecheckt hatte) noch gegen Gebühr umbuchen kann.--Bobo11 (Diskussion) 09:01, 17. Jul. 2017 (CEST)
Wo wurde hier nach einem Anschlussflug gefragt?--79.207.231.158 11:20, 17. Jul. 2017 (CEST)
Der tatsächliche Flugpreis ist bei den heute üblichen Tickets tatsächlich i.d.R. futsch, es sei denn du kannst der Fluggesellschaft nachweisen, dass kein oder nur ein geringer Schaden entstanden ist. Die Steuern und Gebühren, die einen großen Teil ausmachen, kannst du u.U. zurückfordern ggfs. abzüglich einer Bearbeitungsgebühr. Wie immer gilt: Grau ist alle Theorie ;) In der Praxis werden sich die meisten Fluggesellschaften im Rahmen ihrer Möglichkeiten kulant zeigen. Will heißen: Wenn du den ersten morgendlichen Flug von Stuttgart nach Berlin um 5 Minuten verpasst wird man dich ohne große Diskussion Standby auf den dritten nehmen. Wenn dir das am ersten Tag einer großen Messe oder beim einmaligen Flug in die Dem Rep passiert ist das tatsächlich Pech gehabt. --Studmult (Diskussion) 09:51, 17. Jul. 2017 (CEST)

M.W. kommt es darauf an, wer schuld ist, dass Du den Flug verpasst hast:

  • nach dem Weckerklingeln nochmal selig eingedöst? => Geld futsch.
  • Anschlussflug verpasst, weil der Zubringerflug Verspätung hat? => Fluglinie für Weitertransport verantwortlich, plus eventuelle Verpflegung/Unterbringung bei längeren von der Fluglinie verschuldeten Wartezeiten.
  • Pauschalreise gebucht, pauschal mitgebuchter Zubringerbus hat Verspätung? => Reiseveranstalter verantwortlich
  • Linienflug (völlig egal ob "Geiz ist geil" oder Lufthansa!) gebucht, Zug zum Flughafen hat Verspätung? => Geld futsch (hättest einen früheren Zug mit mehr Zeitpuffer nehmen können/müssen)

--87.150.1.225 10:04, 17. Jul. 2017 (CEST)

@IP87.150.1.225 Zu deinem Punkt 4. Wenn der Zug eine Lufthansa Nummer hatte Fall 1 bzw. es eine Rail&Fly Ticket ist fall 2, und also als "Anschlussflug" zusammen mit dem Flug gebucht worden ist eben nicht (im Fall 1 gelten dann die selben Regel wie wenn es ein echter Anschlussflug gewesen wäre. Im Fall 2 kannst du dich bei der DB schadlos halten). Genau in solchen Kleinigkeiten liegt der Hund begraben. Wie eben auch ob du ein Ticket hast das fix mit Flug verbunden ist oder eben zum verschieben vorgesehen ist.--Bobo11 (Diskussion) 11:01, 17. Jul. 2017 (CEST)
Das ist falsch. Bei Rail&Fly gibt es weder eine Flugnummer noch wird es wie ein Anschlussflug gewertet. Wenn du mit dem Zug fährst ist das immer dein Risiko. Einzige Ausnahme ist AirRail, das die Lufthansa von einer Hand voll FlughäfenBahnhöfe anbietet. --Studmult (Diskussion) 11:25, 17. Jul. 2017 (CEST)
(BK) Nun ja, das hier ist bekanntlich keine Rechtsberatung. Und dass der/die Fragesteller(in) in jedem Fall noch das Kleingedruckte lesen muss, davon entbindet ihn/sie auch die WP-Auskunft nicht.
Im übrigen wäre auch bei Rail&Fly die Frage, ob nur das Ticket oder auch ein bestimmter Zug zwingend mit dem Flug verbunden ist. Wenn ich mich recht entsinne, geht es dabei nur um das Ticket, und Du selber wählst den Zug innerhalb der Ticket-Gültigkeit. Wenn Du dann die Zugverbindung so knapp wählst, dass ein bisschen Zugverspätung Dich den Flug kostet, wirst Du kaum von der Bahn Entschädigung verlangen können. --87.150.11.253 11:39, 17. Jul. 2017 (CEST)
(BK)Habs gewusst ich hätte durchnummerieren müssen (Habe es oben ergäntzt). Wenn du mit der Bahn anreist ist eben die Bahn mitverantwortlich. Dein Bahnreiseplan darf dann logischer weise nicht zu knapp sein, sondern sollte so gewählt sein, dass die Bahn auch Entschädigung-pflichtig ist (mehr als 60 bzw 120 Minuten Verspätung). Wie es eben auch einen Unterschied ausmacht ob man selber direkt bei der Fluglinie gebucht hat oder über einen Reiseveranstalter. Letzter Haftet für Pauschalangebote, die eine Anreise per Bahn beinhalten. [6]--Bobo11 (Diskussion) 11:41, 17. Jul. 2017 (CEST)
(Einschub nach BK - langsam wird's hier unübersichtlich)
Wobei noch die Frage wäre, wofür genau die Bahn (im Fall einer Direktbuchung) schadensersatzpflichtig wäre. Ich vermute stark, dass das nur die Ticketkosten für die Bahnfahrt betrifft. Oder sind Dir Präzedenzfälle bekannt, wo die Bahn jemandem das Flugticket für den verpassten Flug erstattet hätte? --87.150.11.253 12:11, 17. Jul. 2017 (CEST)
Es ist hanebüchen, was da zusammengebracht wird. Auch bei den Combitickets steht ganz eindeutig, dass die Bedingungen des jeweiligen Beförderers gelten. Ein Haftungsübertragung von dem einen zum anderen findet nicht statt.--79.232.215.26 12:07, 17. Jul. 2017 (CEST)
Siehe Reiserücktrittskostenversicherung/Reiserücktrittsversicherung (wie oben schon angemerkt). Da steckt aber mehr dahinter, klicke „Ausklappen“ → --Hans Haase (有问题吗) 10:41, 17. Jul. 2017 (CEST)
Sagen wir's mal so: Deutsche Pünktlichkeit zählt in anderen Gegenden der Welt nicht. Auch Bill Gates änderte leicht die Gesichtsfarbe als ihm seine Terminentwicklung Windows 98 bei der Produktvorstellung mit Blue Screen abstürzte. Manche Fluggesellschaften fliegen dieselbe Strecke mit mehreren Maschinen pro Tag. Das solltest Du rausfinden. So passierte es mir, dass ich die zweite Maschine gebucht hatte, aber in der ersten saß und mehr als eine Stunde früher in der Luft war. Als ich die Strecke ein anders mal geflogen bin, erwischte ich die zweite und hatte die gesamte Vier-Sitze-Reihe in der Mitte für mich. Europa meint hier irgendwie rumregulieren zu müssen. Was für Verbraucher übrig bleibt, sind irgendwelche unlogischen Regularien, die das Geschäft der Rechtsverdreher sind. Schlecht informiert ist die Mehrheit der Verbraucher. Mittlerweile ist Druck auf das Personal in der Luftfahrt weit verbreitet. Auch orientierte sich die Gesetzgebung nicht an Wissenschaftlichen Ergebnissen, sondern an kaufmännischen Wünschen was die Flug- und Ruhezeiten von Piloten anging. Sicherheit spielte da keine Rolle. Es bleibt nur, dass die Luftgesellschaft einen Namen zu verlieren hat. Somit wird sie versuchen, ihre Kunden zufrieden zustellen. Hat sie aber ein Defacto-Oligopol wie die Mobilfunkanbieter erreicht, schubst sie Kunden und Personal. Ist Dir bekannt, dass die Fluggesellschaft dieselbe Strecke mehrfach fliegt und sie einen Namen zu verlieren hat, setzt sie Dich gerne in die zweite Maschine und lässt dafür Dein Reisegewicht an Low-Priority-Fraight im Hangar zurück, denn das wurde bereits Last-Minute in die erste Maschine geladen. Natürlich wird gerechnet, ob man Dir die Reise zweimal verkaufen kann, da Du mehr zahlst als die Summe der Low-Priority-Fraight gebracht hat. Das ist auch das Ziel der Lobby bei der Gesetzgebung. Ist aber die Fluggesellschaft für den Ausfall verantwortlich, kannst Du einen natürlich versuchen, einen weiteren Flug rauszuhandeln, was Dich günstiger käme. Das hat aber den Nachteil der Fristen, in der Du den Ausfall geltend machen kannst. Die meisten Fluggäste können einen solchen rausgehandelten Flug nicht in dieser Zeit antreten und verlieren Rechtssicherheit damit. --Hans Haase (有问题吗) 10:41, 17. Jul. 2017 (CEST)
Die Funktion mit dem „Ausklappen“ ist ein schöner Kompromiss. I like it.--Bluemel1 (Diskussion) 12:28, 17. Jul. 2017 (CEST)
Wenn du nicht bei den Billiglines buchst, dann kannst du einen verpassten Flug am gleichen Tag noch umbuchen auf einen späteren Termin (natürlich nur, wenn du ein umbuchbares Ticket gekauft hast). Das kostet etwas Geld. Bei dem einem Mal, bei dem es mir passierte ca. 100 Euro. Yotwen (Diskussion) 14:55, 17. Jul. 2017 (CEST)

Was ich nicht begreife: Laut diesem BZ-Artikel kommt es nur relativ selten dazu dass ein Platz freibleibt weil jemand ungeplant seinen gebuchten Flug nicht antritt. Gefühlt dürfte es rechtlich gar nicht zulässig sein Kosten zu erheben die gar nicht entstehen. Wenn ich hier bei hundert Sitzplätzen meinen Flug nicht wahrnehme und der Flieger trotzdem mit hundert zahlenden Passagieren abhebt dann kassiert ja die Fluggesellschaft 101x den Preis für eine Leistung die sie nur 100x erbracht hat. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 23:41, 17. Jul. 2017 (CEST) (PS: Auch wenn ich seinerzeit in der Schule Die Waage der Baleks für nicht überzeugend hielt als ein Beispiel für reale marktwirtschaftliche Ungerechtigkeit, so fühle ich mich in diesem Fall doch daran erinnert. )

Wieso, die Logik dahinter ist - zumindest aus Sicht der Fluggesellschaften - doch vollkommen einleuchtend und dürfte rechtlich auch kaum anfechtbar sein, solange die Passagiere, die nicht mehr mitkommen, ordentlich betüdelt und angemessen entschädigt werden:
  • 100 Plätze verfügbar, 100 verkauft, alle Passagiere an Bord => Kosten gedeckt, aber sehr unwahrscheinliche Konstellation (es gibt immer welche, die nicht auftauchen)
  • 100 Plätze verfügbar, 100 verkauft, 10 No-Shows => Kosten zwar gedeckt, aber Flugzeug fliegt ineffizient mit 10 leeren Plätzen
  • 100 Plätze verfügbar, 110 verkauft, 10 No-Shows => Guten Gewinn gemacht, Flugzeug ausgelastet
  • 100 Plätze verfügbar, 110 verkauft, 0 No-Shows => Tja, da muss man dann zehn Passagieren gut zureden, den nächsten Flug zu nehmen, und sie mit reichlich Schokoriegeln und Erdnüssen bei Laune halten. Dürfte allemal billiger sein, als leere Plätze mitfliegen zu lassen. Ist aber im übrigen auch eine unwahrscheinliche Konstellation, dass wirklich alle 110 gebuchten Passagiere auftauchen.
Was war nun eigentlich mit Deinem verpassten Flug? Um welche Ursache ging es denn? --87.150.11.253 00:54, 18. Jul. 2017 (CEST)
Noch hab ich keinen verpasst, aber im Gegensatz zum Rest der Welt sind mir meine Penunzen zu teuer um sie für nix zu verlieren. Andere mögen das Geiz nennen, für mich ist das normal. Jeder hat so seine Macken. Liegt alles in der Kindheit begründet. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 01:16, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ja stimmt. Wir anderen schmeißen mit dem Geld nur so um uns und sind immer höchst erfreut, wenn wir einen Flug verpassen und das Geld nicht wiederkriegen.
Ähm... so langsam stelle ich mir ein paar Fragen. Was hat Dir dieser Thread jetzt an Erkenntnis gebracht? Du weißt jetzt, dass Du Dein Geld nicht wiederkriegst, wenn Du in irgendeiner Weise selbst schuld am verpassten Flug bist. Hilft Dir das jetzt irgendwie weiter? --91.34.45.98 17:27, 18. Jul. 2017 (CEST)
@87.150.11.253: Wobei es heutzutage nicht mehr mit ein paar Schokorigeln und Erdnüssen getan ist: delta-zahlt-10000-dollar-bei-flugverzicht (oder man verzichtet auf die gute Laune der Passagiere und wendet Gewalt an: [7]). --TheRunnerUp 08:37, 18. Jul. 2017 (CEST)
Jo, für 10.000 Dollar kriegt man eine Menge Schokoriegel. Aber ich bitte zu bemerken, dass es sich dabei um eine freiwillige Leistung von Delta gehandelt hat. Um mit Hilfe der Frankfurter Tabelle auf 10.000 Dollar Entschädigung zu kommen, musst Du schon eine ganz hübsche Weltreise gebucht haben.
Ist eigentlich schon jemand auf die Idee gekommen, das zum Geschäftsmodell zu machen? Es muss doch Flüge von Delta geben, die chronisch überbucht sind. Wenn man die nun kennt... und bucht... und dann jedesmal geduldig wartet, bis alle anderen an Bord sind... --91.34.45.98 17:27, 18. Jul. 2017 (CEST)

Katerfrühstück...[Quelltext bearbeiten]

Es gibt im Internet Ratschläge in Hülle und Fülle, was man als Katerfrühstück zu sich nehmen soll, um "den Körper wieder in Schwung zu bringen" o.ä. Dummerweise nehmen diese Ratschläge, soweit ich finden konnte, niemals Rücksicht auf eine elementare praktische Frage: Was soll in schweren Fällen der Betrunkene zunächst zu sich nehmen, was er auch behält? Was soll man einem Verkaterten servieren mit optimierter Chance, dass er es nicht wieder erbricht? Die vielfach gegebenen Ratschläge, Saures zu essen (Gurken, Rollmops...) sind in der Hinsicht kontraproduktiv. --AF (Diskussion) 11:39, 17. Jul. 2017 (CEST)

Zuerst die Antwort auf die nichtgestellte Frage: Katerfrühstück ist sowieso völliger Quatsch. Der Körper baut den Alkohol deswegen keine Sekunde früher ab, ob Du nun Rollmops oder schwarzen Kaffee zu Dir nimmst oder gar versuchst, Gleiches mit Gleichem zu bekämpfen.
Insofern gilt m.E. das, was bei jeglicher Art von Magenverstimmung gilt: Das, worauf der Betreffende Appetit hat, bleibt vermutlich am ehesten drinnen. Fang mal mit Zwieback und dünnem schwarzen Tee an.
Im übrigen ist Vorbeugen im allgemeinen besser als Heilen, aber diese Weisheit kennt der Betreffende sicher selber. Und in wirklich "schweren Fällen" soll eine Einlieferung ins Krankenhaus bei manchen Wunder bewirken. Erstens haben die dort noch andere Möglichkeiten der Nahrungs- oder zumindest Flüssigkeitsaufnahme (Infusion), und zweitens gilt das in einigen Kreisen als extrem uncool, seinen Kater da auskurieren zu müssen. --87.150.11.253 11:53, 17. Jul. 2017 (CEST)
(BK) Der Betreffende bin nicht ich, und er will gar nichts zu sich nehmen - eben wegen des genannten Problems. Aber so kommt er voraussichtlich lange nicht in einen Zustand, ohne weitere "Störungen" das Haus verlassen zu können. Dazu möchte ich beitragen - aber ganz bestimmt ohne es dem Gesundheitswesen aufzubürden (dazu gäbe es auch keine Rechtfertigung).
Was ist hier etwa vom Hausmittel Hühnerbrühe zu halten? --AF (Diskussion) 11:57, 17. Jul. 2017 (CEST)
Da geht es um echte Brühe, entfettet und gewürzt. Erfüllt sowohl die Anforderungen von leichter Kost als auch von Elektrolyte, nur muss vorbereitet sein.Oliver S.Y. (Diskussion) 12:06, 17. Jul. 2017 (CEST)

Also scheinbar scheint es unterschiedliche Ansichten zum Status eines "Katers" zu gehen. Kater (Alkoholintoxikation) nennt ja die Dehydrierung als ein Hauptmerkmal. Als Hausmittel versuchten die Menschen einfach nur das Nachzuempfinden, was heute eine Ringer-Lösung ausmacht, als dem Körper sowohl Wasser als auch Salze zuzuführen. Das Salzwasser als Option ausfällt, und es mit der morgendlichen Mahlzeit zusammenfällt, nahm man diesen Weg. Wer eine "Magenverstimmung" hat, und nicht nur ein "flaues Magengefühl", ist nicht Ziel dieser Kost. Das ist eher was für erprobte Trinker. Es gibt ein paar simple Regeln:

  • wenig Ballaststoffe, als Weißbrot statt Vollkorn
  • keine Milchprodukte
  • nur Lebensmittel, welche man auch sonst verzehrt
  • nur eine Tasse Kaffee, nicht drei
  • die genannten Speisen (Salzgurke, gesalzener Hering) werden wegen dem Salzgehalt ausgewählt, nicht wegen der Säure. Man kann auch Oliven, Kapern, Sardellen, Räucherisch oder Pökelschinken verzehren.

Meine Empfehlung, Laugengebäck mit Rühreier und Kochschinken. Das erfüllt alle Merkmale. Und auch wenn es manchem komisch vorkommt, wenn man keinen Kater von Bier hat, ist Bier genau das Getränk, mit dem man dem Körper schnell die nötigen 1 bis 1,5 Liter Flüssigkeit zuführen kann. Angesichts der Fülle von alkoholfreien Produkten auch vertretbar, früher nahm man halt ein Leichtbier und Malzbier dafür.Oliver S.Y. (Diskussion) 12:05, 17. Jul. 2017 (CEST)

Wenn noch Acetaldehyd verstoffwechselt werden muss, empfiehlt es sich nicht, die Leber noch mit Kohlenhydraten "abzulenken". --46.127.87.225 17:45, 17. Jul. 2017 (CEST)
"Aber so kommt er voraussichtlich lange nicht in einen Zustand, ohne weitere "Störungen" das Haus verlassen zu können."
Kommt er, allen Katerfrühstücks-Ammenmärchen zum Trotz, sowieso nicht, siehe oben. Der Alkohol baut sich nicht schneller ab, völlig egal was er zu sich nimmt. Es geht hier, wie Oliver richtig sagt, nur darum, die Dehydrierung zu vermeiden.
Das allerdings BITTE ohne weitere Gaben von Alkohol. Weiterer Alkohol wird den Alkoholabbau im Körper nun ganz sicher nicht beschleunigen.
"Dazu möchte ich beitragen - aber ganz bestimmt ohne es dem Gesundheitswesen aufzubürden (dazu gäbe es auch keine Rechtfertigung)."
Das ist sehr ehrenwert von Dir, aber ab einem bestimmten Grad von Dehydrierung ist das Gesundheitswesen durchaus die angebrachte Adresse, um schwerwiegendere Schäden zu verhindern.
Und bedenk bitte vor allem, was Du dem Gesundheitswesen in Zukunft aufbürdest, wenn derjenige das Gefühl hat, dass ihm nach einer Sauftour immer hilfreich aus der Patsche geholfen wird und er keinerlei Anlass hat, sich über seine Trinkgewohnheiten mal ein paar Gedanken zu machen. Ein monatelanger Aufenthalt in einer Entzugsklinik (und meistens bleibt es nicht bei einem Aufenthalt, sondern weitere folgen nach Rückfällen) ist ein horrend teurer Spaß für die Allgemeinheit. Und auch die Behandlung deriliöser Patienten, einer (ohnehin zum Tode führenden) Leberzirrhose oder weiterer aparter Nebenwirkungen des Alkoholkonsums schlägt bei den Kosten von Otto Normalverbrauchers Krankenkasse hübsch zu Buche. Von den Hirnschäden, sozialen Folgen wie Jobverlust, Hartz IV - natürlich ebenfalls aus der Kasse der Allgemeinheit - mal ganz zu schweigen.
Leider alles keine abwegige Schwarzmalerei, sondern Realität. --87.150.11.253 12:23, 17. Jul. 2017 (CEST)

Das beste Hausmittel ist schlicht nicht so abartig viel zu saufen. Realwackel (Diskussion) 13:15, 17. Jul. 2017 (CEST)

Das funktioniert aber bei bestehendem Kater nur mit einer Zeitmaschine und die gibt es bisher nicht im makroskopischen Maßstab. --Rôtkæppchen₆₈ 17:59, 17. Jul. 2017 (CEST)

Verzögertes Kabelfernsehen[Quelltext bearbeiten]

Unser Fernsehen kommt per Kabel. Wenn z.B. im zweiten Programm die Nachrichten kommen, wird erst mal die Uhr gezeigt. Und die geht bei uns, verglichen mit unseren Atomuhr-synchronisierten Uhren stets um 6 oder 7 Sekunden nach. Um ein digitales Signal so stark zu verzögern, muss man doch richtig Aufwand treiben. Zum Satelliten hin und zurückschicken reicht da längst nicht. Das etwaige Umsetzen der Bilder von einem in ein anderes Format oder System geht in Millisekunden. Frage also: Wie und wozu machen die das?-- Binse (Diskussion) 15:56, 17. Jul. 2017 (CEST)

Das Wie steht im Artikel DVB-C. Darüberhinaus muss die Bildinformation mehrfach umgerechnet und in verschiedenartige Datenpakete gepackt werden. Jede diese Umwandlungen erfolgt mit einem Pufferspeicher, um eine konstante Bildqualität, fehlerfreie Übertragung und effiziente Codierung sicherzustellen. Unter anderem verwenden die diversen H.264- und H.265-Verfahren zur Bildcodierung sowie die ganzen Kanalcodierungs- und Modulationsverfahren (FEC) Vorwärtsreferenzen, die ohne Pufferung und damit verbundene Zeitverzögerung nicht möglich sind. --Rôtkæppchen₆₈ 16:14, 17. Jul. 2017 (CEST)
BK Es seien die Puffer, hat man mir bei Kabel BW damals gesagt als ich mich beschwert habe, dass die Nachbarn schon immer früher "TOOOR" geschrieben haben.--79.232.215.26 16:19, 17. Jul. 2017 (CEST)
Dank Euch!- Binse (Diskussion) 00:18, 18. Jul. 2017 (CEST)

Woran erkennt man Unberührbare?[Quelltext bearbeiten]

In Indien werden die "Unberührbaren" immer noch diskriminiert.

Was ich mich allerdings frage: Woran erkennt man die Unberührbaren denn? Afrikaner erkennt man an ihrer Hautfarbe, Sachsen an ihrem Akzent, Schwule, wenn zB in der Firma über das Privatleben getuschelt wird....etc

Aber für mich ist auf den ersten Blick unklar, woran genau ein Inder sofort erkennt, dass er einen Unberührbaren vor sich hat.

Könnte ein Unberührbarer einfach abstreiten, dass er einer ist und fern der Heimat völlig ohne Probleme einen Job bekommen, weil ihn ja dort keiner kennt?


--92.230.33.207 16:32, 17. Jul. 2017 (CEST)

Beruf, Körpersprache, Kleidungsart, Sprache, angetroffen wo? - das ganze Paket. GEEZER … nil nisi bene 16:52, 17. Jul. 2017 (CEST)

Die Unberührbaren sind Adivasi und Dalit, allesamt vor-indoarische Ethnien. Vielleicht hat der Durchschnittsinder einen Blick dafür. Ich als Außenstehender kann Koothrappali nicht von Gandhi unterscheiden.--Bluemel1 (Diskussion) 16:54, 17. Jul. 2017 (CEST)

Ich bin schwul und in meiner Firma wird nicht über mein Privatleben getuschelt. Was mache ich falsch? --2003:DF:1BD0:8600:781C:675B:5D77:CE6C 16:57, 17. Jul. 2017 (CEST)
Dasselbe wie ein Hochdeutsch redender Sachse?--Bluemel1 (Diskussion) 16:59, 17. Jul. 2017 (CEST)
Sicherlich hast du die falsche Funktion aufgerufen! Neue Fragen solltest du mit "Abschnitt hinzufügen" ergänzen 89.0.184.84 17:41, 17. Jul. 2017 (CEST)
Sicherlich bist Du in der Zeile verrutscht! Bitte rücke Dein Posting direkt hinter dem Beitrag ein, auf den Du Dich beziehst. -- 83.167.59.159 17:43, 17. Jul. 2017 (CEST)
besser?89.0.184.84 17:49, 17. Jul. 2017 (CEST)
Jetzt ja. Ob die Frage positive Resonanz fände, auch wenn sie formal korrekt eingestellt worden wäre, sei allerdings erst einmal dahingestellt. -- 83.167.59.159 18:04, 17. Jul. 2017 (CEST)
qed89.0.184.84 12:41, 18. Jul. 2017 (CEST)

(BK)Die Diskriminierung geschieht ja vor allem auf dem Lande. Dort gibt es wohl noch weitgehend (nicht mehr offiziell) zugewiesene Siedlungsbereiche, vielleicht vergleichbar mit manchen Aussiedlerhöfen früher in Mitteleuropa, in denen halbwegs ausgestossene oder "fremde" Zugezogene über Generationen lebten. Ausserdem kennt man sich auf dem Lande und geht sich aus dem Wege, wenn man sich nicht gerade von den Niederen bedienen lässt - dazu kommen die sozialen Indikatoren, die Geezer schon angesprochen hatte. Ein gutes Stück weit kann man es auch vergleichen mit den Jenischen hierzulande, die vielleicht nicht immer und in jeder Situation als solche erkannt wurden, aber doch unter massiver Stigmatisierung zu leiden hatten. -- 83.167.59.159 17:08, 17. Jul. 2017 (CEST)

Gibt es einen Babel-Baustein <Dieser Benutzer ist Inder>? Ich suche mal. Wegen Insidermeinung.--Bluemel1 (Diskussion) 17:36, 17. Jul. 2017 (CEST)
@Bluemel: Kategorie:User_hi, evtl. noch nach regionalen Sprachen schauen. -- 83.167.59.159 17:43, 17. Jul. 2017 (CEST)
Dankeschön.--Bluemel1 (Diskussion) 17:46, 17. Jul. 2017 (CEST)
Woran sieht man den Unterschied zw. einem Deutsche-Bank-Manager und einem ungelernten Arbeitslosen? --2.246.116.99 19:20, 17. Jul. 2017 (CEST)
Das ist nicht ganz die richtige Frage, da Unberührbare als Adivasi und Dalit ethnisch von der indoarischen Varna-Bevölkerung differieren, was dem Beispiel Banker und Arbeitsloser nicht inhärent ist--Bluemel1 (Diskussion) 19:35, 17. Jul. 2017 (CEST)

Sind also die Unberührbaren einfach die dunkelhäutigeren Inder? Dann sollte man das in den Medien vielleicht einfach mal so kommunizieren, das wäre für den Laien erheblich einfacher.

Das ist ja nicht damit bewiesen, aber es ist zumindest offen, ob die Kombi aus Hautfarbe und sozialem Umfeld (wie oben auch mit dem Beispiel Banker/Arbeitsloser angedeutet) einem Indoarier ausreicht, um eine Unterscheidung treffen zu können. Während wir Europäer es nicht so gut „können“. Es ist jedenfalls eine ethnische Komponente mit drin, die für Nicht-Inder leicht übersehbar ist.--Bluemel1 (Diskussion) 19:50, 17. Jul. 2017 (CEST)

Teilweise an Namen. Es gibt recht viele kastenspezifsche Namen (und Namen für Unberührbare, die ja zu keiner Kaste gehören). --Alexmagnus Fragen? 19:54, 17. Jul. 2017 (CEST)

"Könnte ein Unberührbarer einfach abstreiten, dass er einer ist und fern der Heimat völlig ohne Probleme einen Job bekommen, weil ihn ja dort keiner kennt?" -

Theoretisch ja. Er müsste es womöglich nicht mal abstreiten, weil es "fern der Heimat" niemanden interessieren würde.

Praktisch nein. Denn die Unberührbaren sind bekanntlich die absolute Unterschicht. Wo soll so einer das Geld herkriegen, um überhaupt "fern der Heimat" zu kommen? Und was für einen Job soll er dort finden, wo er doch vermutlich kaum eine nennenswerte Bildung genossen hat?

Interessant in diesem Zusammenhang vielleicht, dass weit überdurchschnittlich mehr von den Unberührbaren zum Christentum konvertiert sind als Angehörige anderer Kasten. Es ist wohl nicht schwer zu erraten, warum. --91.34.45.98 01:17, 19. Jul. 2017 (CEST)

Buddhisten, die ihr Karma versaut haben, wechseln auch gerne zum evangelischen Christentum. --Rôtkæppchen₆₈ 02:22, 19. Jul. 2017 (CEST)
In der Organisationstheorie gibt es ein Phänomen, bei dem Ursache und Wirkung ausgetauscht werden und das Ergebnis das gleiche bleibt. Nachweislich wurde beispielsweise in den USA Jugendliche aus "intakten" Familien häufiger zu Bewährungsstrafen verurteilt, als Jugendliche aus "nicht intakten Familien", weil man den Richtern erklärt hatte, dass die Erziehung im ersten Fall besser wirken würde und die Jugendlichen dann nicht rückfällig würden. In der Folge kamen viel mehr Jugendliche aus nicht-intakten Familien hinter Gitter zu den "schweren Jungs", wo sie richtig Verbrechen erlernten. Sie wurden in der Folge häufiger rückfällig und der Kausalzusammenhang bewahrheitete sich, obwohl er am Anfang nicht nachweisbar war.
Auch bei Kasten muss man von einer Austauschbarkeit von Ursache und Wirkung ausgehen: Man ist, was man ist, weil man ist, wie man ist. Yotwen (Diskussion) 14:49, 19. Jul. 2017 (CEST)
Sorry, aber den Beitrag verstehe ich nicht. Nach meinem Kenntnisstand werden die Menschen in die Kasten hineingeboren und können im Prinzip nichts daran ändern. An welcher Stelle also soll da Ursache und Wirkung ausgetauscht werden können?
Wenn Du da irgendeinen Zusammenhang von Ursache und Wirkung herstellen oder austauschen willst, dann musst Du als Hilfskrücke schon das vorige Leben mit hinzuziehen. --91.34.41.223 15:53, 19. Jul. 2017 (CEST)
Wenn ein "unberührbar Geborener" adoptiert wird, in Deutschland aufwächst und dann nach Indien zurückkehrt: Ist er dann noch unberührbar? Ist er überhaupt noch "Inder"? Yotwen (Diskussion) 15:59, 19. Jul. 2017 (CEST)
Oh du liebe Zeit. Ziemlich konstruierte Situation. Wenn jemand adoptiert wird, ist er zunächst mal Kind seiner Adoptionsfamilie, mit allen Rechten und Pflichten. Und "unberührbar" ist jemand doch sowieso nur aufgrund eines gesellschaftlichen Konsenses, und weil die anderen wissen, dass er "unberührbar" ist. --91.34.41.223 17:30, 19. Jul. 2017 (CEST)
@Yotwen. Das Kind dürfte entweder unberührbar sein oder als Ausländer ohne Kastenzugehörigkeit gelten. Möglicherweise werden ein paar strenggläubige Hindus in ihm einen Unberührbaren sehen und andere mehr oder weniger einen Ausländer. Als in Deutschland aufgewachsene Person wird sie bei Indienbesuchen eher nicht von selbst das Thema Kastenzugehörigkeit aufwerfen.--Bluemel1 (Diskussion) 18:22, 19. Jul. 2017 (CEST)
In dem Fall, meine lieben Ungläubigen, hat "Unberührbar" rein gar nichts mit der Geburt zu tun, sondern nur noch mit dem Verhalten und der sozialen Einordnung. Und die von euch propagierte Ursache (Geburt) ist gegenstandslos. (So, wie die Rückfallquote bei Kindern Alleinerziehender.) Yotwen (Diskussion) 09:52, 20. Jul. 2017 (CEST)

Verkehrsproblem; rechts vor links[Quelltext bearbeiten]

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

Guten Tag, mir wird etwas zu Last gelegt, ich weiß es ist immer schwierig ein Verkehrssituation rein sprachlich darzustellen aber ich versuche es. habe auch bereits erfolglos gegoogelt. Zuvor mein Anliegen: Gibt es etwas, worauf ich mich berufen kann in diesem Fall? Situation: PKW A (ich) fährt hinter PKW B. PKW B biegt nach rechts ab. Ich fahre weiter. Plötzlich machst Bum. PKW B ist plötzlich wieder zurückgefahren und mir seitlich vorne reingefahren. Nun wird mir rechts vor links Missachtung vorgeworfen. Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt. Hier eine Skizze Skizze.

Ich hoffe sehr dass ihr darüber was wisst. Danke--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 19:22, 17. Jul. 2017 (CEST)

Wie hat es denn B geschafft, abzubiegen und dann zu wenden, um Dir dann reinzufahren? Ich frage, weil: Du hättest doch lange an der Abzweigung oder Kreuzung vorbei gefahren sein müssen. VG --Apraphul Disk WP:SNZ 19:27, 17. Jul. 2017 (CEST)
Es war verkehrsberuhigter Bereich--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 19:29, 17. Jul. 2017 (CEST)
Der ist also nicht mit seinem Heck in dich reingefahren? --Stilfehler (Diskussion) 19:30, 17. Jul. 2017 (CEST)
Doch, er ist mit seinem Heck in mich seitlich (vordere Hälfte) reingefahren.--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 19:34, 17. Jul. 2017 (CEST)

Polizei zur Unfallaufnahme rufen. Ganz banal. --80.187.123.140 19:31, 17. Jul. 2017 (CEST)

Unfallaufnahme war da; erst sagten sie B wäre schuld, danach haben sie noch sich beredet, dann hieß es beide Teilschuld. Jetzt wurde es hochgestuft, und jetzt wird mir Gefährdung wegen Rechts vor links vorgeworfen.--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 19:34, 17. Jul. 2017 (CEST)
(BK)Protokoll an Deine Versicherung weitergeben. "Rückwertsfahrer" gibts. Falls das so war findet dies jede Untersuchung heraus - falls nicht: Gute Nacht! --80.187.123.140 19:37, 17. Jul. 2017 (CEST)

Du mußt schon sehr langsam gefahren sein, selbst wenn er den Unfall provozieren wollte, und sehr schnell fuhr. Kenne eine Kreuzung, da ist so eine Situation tatsächlich möglich, aber das sieht man den von rechts Kommenden. Also egal wie man es dreht, was PKW B vorher gemacht hat oder nicht kannst Du nicht beweisen, Dir wird sicher zur Last gelegt, daß Du im jeden Moment der Fahrt die Situation neu einschätzen musst. Bei hinten rechts könnte man noch über Mitschuld nachdenken, aber so, was soll man B vorwerfen? Das er Recht hat? Einziger Punkt, der aber in der Beschreibung nicht erwähnt wird, wenn er Dich vorschriftswidrig im Kreuzungsbereich rechts überholt hat.Oliver S.Y. (Diskussion) 19:41, 17. Jul. 2017 (CEST) PS - Zurückgefahren und Rückwärtsfahren sind auch noch zwei verschiedene Sachverhalte.Oliver S.Y. (Diskussion) 19:41, 17. Jul. 2017 (CEST)

Ok, Oliver S.Y. Ich muss leider gestehen, dass ich dich nicht verstanden habe. Vllt habe ich mich auch nicht ganz klar ausgedrückt. Schade. Ich werde es jetzt versuchen aufzumalen und das Bild hierverlinken.--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 19:48, 17. Jul. 2017 (CEST)

Moment: Hart und schnell rückwärts - sowas gibts! Dies war kein Fake! --80.187.123.140 19:54, 17. Jul. 2017 (CEST)

(nach diversen BK) Ich verstehe den Sachverhalt noch nicht ganz. Hat PKW B nun zurückgesetzt oder gewendet? Wenn er mit dem Heck in Dich reingefahren ist, kann er doch eigentlich nur zurückgesetzt haben. Wieso setzt man mitten auf einer Kreuzung plötzlich zurück?

Für mich würde das Ganze nach der Beschreibung (ohne diesen Rechts-vor-links-Vorwurf zu kennen) eher nach einem Auffahrunfall aussehen. Und da wird standardmäßig gerne erstmal dem Hintermann eher die Schuld gegeben, von wegen mangelndem Abstand und so. Man nimmt ja zunächst erstmal nicht an, dass der Vordermann plötzlich mitten auf der Straße zurücksetzt.

Hat denn der Vordermann seine Absicht angezeigt? Blinker? Weißes Rücklicht? Hat er dafür Zeugen? Wieso gilt "rechts vor links", wenn derjenige unerwartet und fragwürdigerweise zurücksetzt?

Ist es klar, dass er vorher vor Dir fuhr, oder bestreitet er das? Falls ja: Hast Du dafür Zeugen? --87.150.11.253 19:55, 17. Jul. 2017 (CEST)

Er hat zurückgesetzt! Das weiße Rücklicht sehe ich nicht wenn ich seitlich von ihm bin. Eben das ist meine Hauptfrage, warum da rechtsvorlinks gilt!--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 20:22, 17. Jul. 2017 (CEST)
Bitte nicht die Beiträge anderer auseinanderreißen, sonst steigt man nachher überhaupt nicht mehr durch, wer was gesagt hat. Danke. --87.150.11.253 20:44, 17. Jul. 2017 (CEST)

Hier ist das Bild https://picload.org/view/rppidodw/1500314272189874946652.jpg.html --Emilsinclair2.0 (Diskussion) 20:02, 17. Jul. 2017 (CEST)

Er hat gewendet um rückwärts in seinen Parkplatz gegenüber einparken!--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 20:05, 17. Jul. 2017 (CEST)

Kannst Du das Bild nicht irgendwo hochladen, wo man nicht erst seine PC-Einstellungen ändern muss (Werbeblocker ausschalten), um es sehen? --87.150.11.253 20:21, 17. Jul. 2017 (CEST)
http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=c59f81-1500316189.jpg --Emilsinclair2.0 (Diskussion) 20:30, 17. Jul. 2017 (CEST)

Rechts vor links gilt imho auch wenn der Vorfahrtsberechtigte nur auf zwei von vier Rädern fahren sollte. Warum sollte Rückwärtsfahren die Vorfahrtsberechtigung aufheben? Benutzerkennung: 43067 20:24, 17. Jul. 2017 (CEST)

Das ist die Hauptfrage. Wie kann ich rechts vor links erkennen, wer er erst das Rückwärtsweißlicht reinmacht, wenn ich auf seiner Höhe bin? Dann müsste man jedes Mal wenn einer rechtsabbiegt kurz warten, ob er wieder zurückfährt. (zumindest im Verkehrsberuhigten Bereich)--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 20:30, 17. Jul. 2017 (CEST)
Benutzerkennung: 43067
ok scheinbar versteht mich hier auch mit Skizze nur die wenigsten. Hm... :( Komisch--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 20:37, 17. Jul. 2017 (CEST)
Rückwärtsfahren: Es gilt Rechts vor Links--Bluemel1 (Diskussion) 20:42, 17. Jul. 2017 (CEST)
Der TE zielt darauf ab, dass er schon längstens in den Kreuzungsbereich eingefahren war, als der andere den Rückwärtsgang einlegte und losfuhr. Allerdings sollte er in diesem Fall auch bei geringer Geschwindigkeit die Einmündung bereits passiert haben, bevor der andere nennenswert bechleunigen konnte. Der Einschlagsort (vorne) und das Sehen der Rückfahrscheinwerfer spricht da auch etwas dagegen. Benutzerkennung: 43067 20:49, 17. Jul. 2017 (CEST)

Das mag ja alles sein, mit rechts vor links grundsätzlich auch beim Rückwärtsfahren, aber deswegen darf man doch trotzdem nicht einfach und ohne einen Blick in den Rückspiegel unerwartet mitten auf einer Kreuzung zurücksetzen. Mit so einem Manöver muss m.E. kein nachfolgender Fahrer rechnen.

@Emilsinclair: Zum Trost sei Dir gesagt, dass ich Deine Skizze sehr nachvollziehbar finde und mir die Situation jetzt gut vorstellen kann. :-) --87.150.11.253 20:52, 17. Jul. 2017 (CEST)

Wer ein Fahrzeug führt, muss sich beim Abbiegen in ein Grundstück, beim Wenden und beim Rückwärtsfahren darüber hinaus so verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist Sonst: Mögliche Teilschuld des Rückwärtsfahrenden.--Bluemel1 (Diskussion) 21:13, 17. Jul. 2017 (CEST)
danke, gebau diesen Paragraph hab ich schon. Aber wie kann ich formulieren, dass rechts vor links nicht mehr gilt in meinem Fall?--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 10:32, 18. Jul. 2017 (CEST)
Bei aller Liebe, dafür ist die Auskunft doch nicht gemacht. Dann müsstest du den Paragraphen umändern. Denn es gilt ja.--Bluemel1 (Diskussion) 21:36, 17. Jul. 2017 (CEST)

Nett zu lesen: Der Kerl bracht einen Ra und sollte die"Schnautze" halten. --80.187.123.140 21:39, 17. Jul. 2017 (CEST)

Dann gib ihm doch den Ratschlag, wie er es schafft, dass Rechts-vor-links nicht gilt. Wie soll er die Rechtslage aus der Welt schaffen? Das mit der Schn... habe ich überlesen.--Bluemel1 (Diskussion) 21:41, 17. Jul. 2017 (CEST)
Ist es nicht so, dass zunächst mal der Vorfahrt hat, der zuerst an der Kreuzung ist? Und dann rechts-vor-links erst sekundär gilt? Wenn jemand von links kommt und fährt in die Kreuzung rein und rechts kommt dann einer angerast, dann hat doch der keine Vorfahrt mehr? --2.246.116.99 21:54, 17. Jul. 2017 (CEST)
Das ist in den USA so, dass der Zuerstkommende Vorfahrt hat. Versuch das lieber nicht in Deutschland. --87.150.11.253 22:14, 17. Jul. 2017 (CEST)
Ist doch ein schöner Anhaltspunkt: Die Geschwindigkeit des Rückwärtsfahrenden. Man kann der Polizei mitteilen, ob die Geschwindigkeit des anderen „atypisch hoch“ war. Die schätzen das dann schon richtig ein.--Bluemel1 (Diskussion) 21:57, 17. Jul. 2017 (CEST)

Ich weiß nicht, was der komische Einwurf der IP 80.187.123.140 soll, aber @Emilsinclair2.0, bitte bedenk, dass das, was Dir hier gesagt wird, nur Hinweise oder Ideen sind. Es ist keine Rechtsberatung, und es ist keine Grundlage für eine Verteidigungsschrift. Wende Dich an einen Anwalt, am besten an einen auf Verkehrsrecht spezialisierten. Oder falls Du keine Rechtsschutzversicherung hast, rechne Dir zumindest aus, was Dich teurer käme: der Anwalt oder die Maximalstrafe. -87.150.11.253 22:09, 17. Jul. 2017 (CEST)

Der Fragesteller sollte (zusammen mit einem Fachanwalt für Verkehrsrecht) prüfen, ob an der Stelle überhaupt Rechts vor links gilt. Rechts vor links gilt an Kreuzungen fahrbahnähnlicher Verkehrsflächen, die es in verkehrsberuhigten Bereichen nicht zwangsläufig gibt. Siehe zum Beispiel im Verkehrsportal [8] ab dem fünften Beitrag. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:22, 17. Jul. 2017 (CEST)
"Gilt an einer Kreuzung rechts vor links, dann steht dort die Vorfahrt nach Paragraf 8 StVO auch dem Rückwärtsfahrenden grundsätzlich zu. Er dürfe sie aber nur mit besonderer Vorsicht ausüben, schränkt Rechtsanwalt Kugler mit Blick auf Paragraf 9, Absatz 5 StVO ein. Das bedeutet, dass für das Rückwärtsfahren äußerst hohe Sorgfaltspflichten an die Verkehrsteilnehmer gestellt werden." --2003:72:6D1F:4400:F003:ECDC:4C45:F07A 23:54, 17. Jul. 2017 (CEST)

Für mich hört sich der geschilderte Sachverhalt ganz anders an als für viele andere hier. Für mich hört sich das so an, als wäre der Vorwegfahrende abgebogen (soweit so gut) und als hätte er dann, noch in der Kreuzung, auf einmal angehalten und wäre rückwärts gefahren. Welcher Depp macht denn sowas?

Ich würde mich an dieser Stelle was ganz anderes fragen: Seit wann darf man mitten in einer Kreuzung auf einmal die Fahrtrichtung ändern? Man darf ja noch nicht mal den Fahrstreifen wechseln. Wieso sollte man da auf einmal rückwärts fahren dürfen? Das ist ja noch viel gefährlicher! --2003:72:6D1F:4400:F003:ECDC:4C45:F07A 23:54, 17. Jul. 2017 (CEST)

Danke, ich dachte schon, mich versteht hier niemand.--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 10:39, 18. Jul. 2017 (CEST)

Sach' ich doch die ganze Zeit!
Wenn das einigermaßen nachweislich so stattgefunden hat, müsste ein vernünftiger Anwalt da spielend leicht was draus machen können.
Wenn man belegen kann, dass sich die Sache so abgespielt hat wie beschrieben, dann klingt diese ganze Rechts-vor-links-Geschichte für mich eigentlich nur nach ziemlich verzweifeltem Pfeifen im Walde der gegnerischen Seite. Ob an einer Kreuzung rechts vor links gilt, interessiert doch kein Schwein, wenn jemand plötzlich mitten auf der Kreuzung zurücksetzt, ohne zu gucken, ob die Kreuzung frei ist. --87.150.11.253 01:04, 18. Jul. 2017 (CEST)

Danke, genau darum gehts mir. Ich muss ein schriftliches Statemant abgeben. Gar nicht so leicht, dass zu formulieren, weil rechts vor links ist so ein Totschlagargument. --Emilsinclair2.0 (Diskussion) 10:39, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ich betone nochmal: Das hier ist keine Rechtsberatung, und ich bin kein Jurist. Rein gefühlsmäßiger Kommentar also:
Ich würde in einem solchen Statement überhaupt nicht auf "rechts vor links" eingehen, weil das m.E. hier in keinster Weise relevant ist. Da verrennt man sich nur und gibt womöglich noch der Gegenseite Futter.
Ich würde komplett auf den Punkt fokussieren, dass der Typ vor Dir mitten auf der Kreuzung (oder kurz nach dem Abbiegen) plötzlich und für Dich nicht erwartbar die Fahrtrichtung gewechselt und unvermittelt zurückgesetzt hat. Und dann vor dem Abschicken dieses Statement unbedingt nochmal von einem Anwalt für Verkehrsrecht durchsehen lassen. --91.34.45.98 10:58, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ja, das mit dem von Anwalt anschauen lassen ist sicher nicht falsch.
Ich mache hier jetzt noch ein Einwand, so wie ich das lese wäre der ja genau so in dich hinein gefahren, wenn auch du nach rechts abgebogen wärst. Von daher greift rechts vor links gar nicht. Es gibt in D in der Strassenverkehrsordnung ein Abschnitt, der er sicher missachtet hat. Denn StVO 9 Abschnitt 5; „Wer ein Fahrzeug führt, muss sich beim Abbiegen in ein Grundstück, beim Wenden und beim Rückwärtsfahren darüber hinaus so verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist; erforderlichenfalls muss man sich einweisen lassen.“. Wenn knallt hat der Rückwärts-Fahrer diesen Abschnitt nicht zu Herzen genommen. Denn zu einer Gefährdung kommt es bekanntlich schon bevor es knallt. Selbst wenn er Vortritt gehabt hätte, entbindest das ihn nicht von der Pflicht, keine anderen Verkehrsteilnehmer bei seiner Rückwärtsfahrt zu gefährden.--Bobo11 (Diskussion) 12:03, 18. Jul. 2017 (CEST)
Richtig, Bobo11. Auf den § 9 Absatz 5 StVO hat Bluemel1 allerdings bereits am 17. Juli um 21:13 Uhr hingewiesen. Deine Interpretation, dass Rechts vor Links nicht greift, ist hingegen falsch. Das wäre nur so, wenn der TE tatsächlich auch nach rechts abgebogen, also hinterhergefahren wäre, was er ja aber nicht ist. Aufpassen müssen hätte der Andere aber natürlich schon, weil er rückwärts fuhr evtl. sogar mehr als der TE. -- Ian Dury Hit me  20:06, 19. Jul. 2017 (CEST)
Ich schrieb „so wie ich das lese wäre der ja genau so in dich hinein gefahren, wenn auch du nach rechts abgebogen wärst.“ Wenn der auch in den rückwärts hinein würde, der ihm folgt ist das rechts vor links wirklich egal. Auf der Zeichnung [9] fährt er auf der die Kreuzung verlassenden Spur (linke) rückwärts. Da hat er aber NIE Vortritt. Wenn dann hätte der Rückwärtsfahrer auf der in die Kreuzung hinein führende Spur (rechte) rückwärts fahren müssen, damit die Rechts vor Links Regel greift. --Bobo11 (Diskussion) 23:39, 19. Jul. 2017 (CEST)
Schrieb ich doch: wenn der TE ihm hinterher gefahren wäre, spielte Rechts vor Links keine Rolle. Das hat er ja aber nicht gemacht, wird von dir nur konstruiert. Wenn du jetzt andeuten möchtest, dass der Rückwärtsfahrende auf der falschen Spur war: Das spielt allenfalls bei der Quote eine Rolle, Rechts vor Links gilt dann trotzdem. -- Ian Dury Hit me  08:38, 20. Jul. 2017 (CEST)
Ian der vonRechts fuhr ihm in die Seite. Ein typische Kollision wegen ;Misachten von RTechts vor Links sieht aber anders aus. Da fährt der von Links dem von Rechts in die Seite, und nicht umgekehrt. So sieht das verdächtig danach aus das der von Rechts in eine besetzte Kreuzung rein gefahren ist. Und das erst noch rückwärts. Wenn der von links sich schon in der Kreuzung befindet, hat der von rechts ihn durch zulassen, egal ob er Vortritt hat oder nicht. --Bobo11 (Diskussion) 09:17, 20. Jul. 2017 (CEST)
ja, danke.--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 22:00, 18. Jul. 2017 (CEST)
Es gibt allerdings Autos, bei denen es nicht ganz einfach zu beurteilen ist, ob sie vorwärts oder rückwärts fahren... -- Geaster (Diskussion) 15:00, 18. Jul. 2017 (CEST)
Janus10.jpg
Ich gehe davon aus, dass dieser Hund dem Fahrer dieses Autos gehört? --91.34.45.98 21:02, 18. Jul. 2017 (CEST)
 :-) In der Tat, leider hatte er einen Beifahrer, ich jedoch nicht. --Emilsinclair2.0 (Diskussion) 22:00, 18. Jul. 2017 (CEST)
Mir ist an einer Kreuzung fast mal einer reingefahren. Der kam von rechts, aber er ist gegen die Einbahnstraße gefahren. Da hab ich mich auch gefragt ob dann trotzdem rechts-vor-links gilt. --2.246.72.3 22:30, 18. Jul. 2017 (CEST)
In dem Fall müsste nach den obigen Ausführungen ebenfals rechts vor links gelten - allerdings mit der Einschränkung, dass der Rückwärtsfahrende nicht rückwärts fahren durfte. Sprich: Sein Problem ist nicht rechts vor links, sondern dass er falschrum durch eine Einbahnstraße gefahren ist. --2003:72:6D26:E800:742F:3BE1:8406:6DEB 10:23, 19. Jul. 2017 (CEST)

Ein weiterer Punkt, den hier noch keiner so recht beleuchtet hat: Rückwärtsfahren ist schwierig: Man sieht nicht immer, wo man hinfährt, man kann Distanzen und Radien nicht richtig abschätzen und und und. Wenn es dabei zu einem Unfall kommt, unterstreicht das nur die besondere Gefährlichkeit des Rückwärtsfahrens. Der Bußgeldkatalog kennt diverse Tatbestände, die auf diese Situation zutreffen: "Beim Zurücksetzen die allgemeine Sorgfaltspflicht missachtet" kostet 35 € und liegt hier locker vor - dafür reicht es ja schon,wenn man einfach so nicht aufpasst; jemanden gefährden oder gar einen Unfall bauen muss man dafür gar nicht. Und dann gibt es noch "Andere Verkehrsteilnehmer beim Rückwärtsfahren gefährdet". Der kostet 80 € und bringt einen Punkt. Auch der liegt vor; hier reicht ja schon eine bloße Gefährdung - dass es wie in deinem Fall zu einem Unfall mit (Sach)schaden kommt, ist gar nicht erforderlich.

Langer Rede kurzer Sinn: Der Rückwärtsfahrende hat seine beim Rückwärtsfahren besonders hohen Sorgfaltspflichten verletzt und hat deswegen gleich gegen mehrere bußgeldbewährte Tatbestände verstoßen. Er hat außerdem gegen § 9 Abs. 5 StVO verstoßen, nach dem er nur auf eine solche Art und Weise rückwärts fahren darf, nicht dass es nur zu einer geringen Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kommt, sondern dass eine Gefährdung "ausgeschlossen" ist. Auch dagegen hat er verstoßen.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass er diese Verstöße nicht einfach irgendwo auf der Straße begangen hat, sondern auch noch in einem besonders gefährlichen Bereich, nämlich gerade mitten in einer Kreuzung. An besonders gefährlichen Stellen gelten ja nochmals erhöhte Sorgfaltspflichten. --2003:72:6D26:E800:742F:3BE1:8406:6DEB 10:23, 19. Jul. 2017 (CEST)

danke, das hilft schon. Echt seltsam, dass es die Unfallaufnahme nach einem Absprechen nicht mehr so sah...--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 11:43, 19. Jul. 2017 (CEST)

Mir wurde mal gesagt "Fehler beim Wenden" geht immer zu Lasten des Wendenden. Ist eigentlich auch verständlich, erst rechts ab und dann sofort wieder zurück auf die ursprüngliche Fahrbahn (egal ob vorwärts oder rückwärts) ist ungewöhnlich und nicht vorherzusehen. --Eingangskontrolle (Diskussion) 01:27, 20. Jul. 2017 (CEST)

Altbau sauer/basischer Untergrund - wie damit umgehen?[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ich lebe in einem Altbau und habe das Problem, dass Farbaufstriche direkt auf Untergrund nach Monaten hässliche Blasen werfen oder Tapetennähte wieder aufgehen. Ich habe mal gehört, dass der Untergrund Anfang des 20. Jahrhundert noch ein ganz anderer war und eine basisch/saure Abstoßung stattfindet. Ist dem so? Und wie kann man den Untergrund vorbereiten, dass es nicht zu dieser Abstoßungsreaktion kommt? Nach welchen Stichwörtern sollte ich googeln? Meine Versuche waren bislang in dieser Hinsicht nicht erfolgreich ....Dank Euch schon für die Hilfe, die hoffentlich kommt --Jlorenz1 (Diskussion) 20:51, 17. Jul. 2017 ()

Lackmustest gemacht? Das würde für den Anfang schon mal die Frage nach sauer oder basisch beantworten. --Stilfehler (Diskussion) 21:14, 17. Jul. 2017 (CEST)
Was jetzt? Tapete gestrichen oder den Untergrund (sprich die "nackte" Wand) gestrichen? Vorhandene, bereits gestrichene Tapete überstrichen oder neue Tapete gestrichen? Hochwertige Farbe oder so-billig-wie-möglich-Baumarktfarbe verwendet? Sorry, bevor man sich Gedanken zum pH-Wert des Untergrunds macht, sollte man sich über vorstehende Fragen Gedanken machen... --87.167.234.93 21:34, 17. Jul. 2017 (CEST)
Hast Du schon Tiefgrund versucht? --Rôtkæppchen₆₈ 21:59, 17. Jul. 2017 (CEST)
Vielleicht Kaliwaserglas. --2.246.116.99 22:04, 17. Jul. 2017 (CEST)
@Rotkaeppchen68: Tiefengrund zeigt keine Wirkung. @87.167.234.93: Im Innenbereich tiefengrundiert und tapeziert, jedoch ohne Untergrundtapete. Im Außenbereich Balkonsaum, Gartenmauer und Seitenwand bei Kelleraußentreppe tiefengrundiert und gestrichen und zwar mit handelsüblicher Qualitätsfarbe.Das Haus ist um 1900 gebaut worden. Deckenhöhe 2,80m. Wände eher sandig. Bodendecke etwa 20 cm stark in Sandwichbauweise (oben und unten dünne Betondecke, dazwischen lockerer Sand >> Sanduhreffekt beim Durchbohren)--Jlorenz1 (Diskussion) 11:32, 18. Jul. 2017 (CEST)
Sand wich beim Durchbohren. *scnr* --Rôtkæppchen₆₈ 11:33, 18. Jul. 2017 (CEST)
Als ich mal frischen Putz überstreichen wollte, riet man mir, dass vorher mit einer Flüssigkeit zu behandeln, um den pH-Wert abzupuffern. Ich hab leider vergessen, was das war, ich meine es war etwas klares bläuliches. --2.246.72.3 22:09, 18. Jul. 2017 (CEST)
Wasserglas? Yotwen (Diskussion) 14:53, 19. Jul. 2017 (CEST)

Unbekanntes elektronisches Element[Quelltext bearbeiten]

Unbekanntes Element

Guten Abend, weiß jemand, welche Bedeutung dieses elektronische Element hat? Je 2 Leiterbahnen, kammartig verzahnt. Zu finden im 1. Viertel von File:Tevion MD 85925 - controller board-3980.jpg. Danke vorab. — Raymond Disk. 21:06, 17. Jul. 2017 (CEST)

Gefühlsmässig eine Kontaktfläche für Taster. Der Kontakt könnte über leitfähiges Gummi hergestellt werden. Da kein Lötstoplack darauf ist, muss es irgenwie kontaktierbar sein. Sehr weit hergeholt: Es könnte auch eine Lötfläche sein, um Funktionen ab oder zuschaltbar zu machen... Gruss --Nightflyer (Diskussion) 21:19, 17. Jul. 2017 (CEST)
Wie ohmig ist 42 und 47? --80.187.123.140 21:28, 17. Jul. 2017 (CEST)
Es sind Taster. Auf File:Tevion MD 85925-3866.jpg sieht man die Betätigung dazu. In der unteren Gehäusehälfte ist die Leitgummimatte dazu. --Rôtkæppchen₆₈ 21:38, 17. Jul. 2017 (CEST)
Arrgs ja natürlich. Reset- und sonstwas-Taster. Danke Rotkaeppchen68. — Raymond Disk. 21:41, 17. Jul. 2017 (CEST)
Bei einem LNC sehen die Filter ganz ähnlich aus. Bei 10 GHz und höher zeichnet man das eine oder andere passive Bauteil mal als Leiterbahn. Aber hier lässt sich mit einem Blick aufs Gehäuse klären, dass es Taster sind. --Hans Haase (有问题吗) 22:08, 17. Jul. 2017 (CEST)
Kondensatoren aus Kammelektroden [10] --2.246.116.99 22:09, 17. Jul. 2017 (CEST)
(BK)Der Siebdruck „S2“ und „S3“ sollte auch eindeutig sein: Kein Kondensator, kein LC-Glied, kein Luftfeuchtigkeitssensor, keine S-Bahn *scnr*. --Rôtkæppchen₆₈ 22:16, 17. Jul. 2017 (CEST)
Ganz Klar Tasterkontakte. Öffne mal eine ältere Fernbedienung mit Gummiknöpfen oder Spielzug mit Gummiknöpfen. Das sind 2 Kontakte, die miteinander durch einen leitenden Stempel aus Graphit unter dem Gummi verbunden werden. --Keks um 22:22, 17. Jul. 2017 (CEST)
Siehe die ersten vier Wörter der ersten Antwort. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 22:39, 17. Jul. 2017 (CEST)
Das gab es auch als Bastelanleitung für einen Sensortaster. Dahinter ein Widerstand zum Schutz der zwei Transistoren in Darlington-Schaltung, die dann über den Hautwiderstand ausgelöst schalten. --Hans Haase (有问题吗) 22:45, 17. Jul. 2017 (CEST)
(BK) Gefühlsmässig eine Kontaktfläche für? -- Mauerquadrant (Diskussion) 22:47, 17. Jul. 2017 (CEST)
Erste Antwort war schon die richtige Vermutung, die mehrfach schlüssig begründet bestätigt wurde. Jetzt wird nur noch das Wissen um solche Kammelektroden gesammelt. --Hans Haase (有问题吗) 22:51, 17. Jul. 2017 (CEST)

Für das Logbuch (und spätere Fragen): Die Bauteilbezeichungen (en:Reference designator, warum gibt es da keinen deutschen Artikel?) im Bestückungsdruck lauten Sx. So wie R für Widerstand steht, ist S die übliche Notation für Switch (Schalter/Taster). Benutzerkennung: 43067 23:36, 17. Jul. 2017 (CEST)

Das steht im Artikel Betriebsmittel (Elektrotechnik), auf den es eine Weiterleitung Betriebsmittelkennzeichen gibt. --Rôtkæppchen₆₈ 23:44, 17. Jul. 2017 (CEST)
Ne, das ist es nicht. Es ist die Bauteilnummerierung auf dem Bestückungslayer, der üblicherweise mit weißer oder gelber Farbe über den Lötstopplack aufgedruckt wird. Der fehlt(e) immer bei den Siemens-PC-Hauptplatinen. Startet mal jemand sein Leiterplatten-CAD und schaut wie man das nennt? --Hans Haase (有问题吗) 12:43, 18. Jul. 2017 (CEST)
Eines der CADs sagt: Dimensions (Abmessungen), Names (für die Nummerierung) und Values (Werte), die den Bauteiltyp beschreiben und stellt diese auf Wunsch dar oder nicht. --Hans Haase (有问题吗) 09:20, 19. Jul. 2017 (CEST)

Noch mal Android-Tablet und Videos[Quelltext bearbeiten]

Ich habe jetzt bei einer Reihe von Filmen festgestellt, dass sie sich auf dem Tablet (gespeichert auf einer SD-Karte, abgespielt mit VLC) nach gut einer Stunde aufhängen. Das Bild steht, der Ton rattert vor sich hin. Auf dem Win-PC laufen die gleichen Dateien klaglos. Was ist das nun wieder? Seltsam finde ich, dass es bei allen Filmen nach etwa der gleichen Zeit losgeht. Hat es vielleicht was mit der Dateigröße zu tun? Rainer Z ... 22:58, 17. Jul. 2017 (CEST)

RAM vielleicht? --M@rcela Miniauge2.gif 23:00, 17. Jul. 2017 (CEST)
Hast Du den Film mit mtp:// übertragen? Wenn ja, ist die Kopie auf dem Tablet definitiv wieder kaputt geschrieben worden. Sollte es die Kopie einer DVD sein bedenke, einige Dateisysteme wie FAT32 können nur Dateien bis 4 GB speichern. --Hans Haase (有问题吗) 23:27, 17. Jul. 2017 (CEST)
Es taucht bei verschiedenen Filmen auf. Von DVD sind die nicht. Die Dateigröße ist unter 3 GB. Ich habe eine Kopie auf der Speicherkarte noch am PC getestet, da lief sie. Auf dem Tablelt: Nix da. Rainer Z ... 23:40, 17. Jul. 2017 (CEST)
„Unter 3 GB“ könnte ein Problem sein, da es bei FAT32-formatierten Medien mitunter Treiber oder Programme gibt, die die 32-Bit-Dateigröße vorzeichenbehaftet auswerten. Bei diesen Programmen ist dann nur eine Dateigröße von maximal 2 GiB minus Blockgröße möglich. Abhilfe ist hier die Wahl eines anderen Dateisystems, also NTFS oder exFAT. ext3/ext4 mag der PC meist nicht so. --Rôtkæppchen₆₈ 23:50, 17. Jul. 2017 (CEST)
Neu formatieren möchte ich sehr ungern, weil schon ne Menge auf der Karte ist, auch Software. Ich habe mir jetzt Shotcut zugelegt fürs Konvertieren. Beim ersten Film hats schon mal geklappt. Rainer Z ... 12:40, 18. Jul. 2017 (CEST)

Was für einen Codec hast du denn verwendet (VLC->Werkzeuge->Codec-Informationen)? Wie ist die Gesamtdatenbitrate und was für eine Geschwindigkeitsklasse hat deine MicroSD? Welches Tablet Modell ist es denn? --Keks um 12:22, 19. Jul. 2017 (CEST)

Wodurch stirbt man früher?[Quelltext bearbeiten]

Gegeben ist ein normales Schlafzimmer (allerdings ohne Luftzufuhr, abgedichtet), 4x4x2,8m. Also ungefähr 50 m³ Luft. Darin gibt es ungefähr 20% Sauerstoff. Der Mensch verbraucht pro Atemvorgang 4%. Gleichzeitig wird der Kohlenstoffdioxid-Gehalt durch das Ausatmen um das hundertfache erhöht. Irgendwann gibt es zuwenig Sauerstoff oder zuviel CO2. Was packt der Mensch? Wodurch stirbt er zuerst? Gruss --Nightflyer (Diskussion) 23:47, 17. Jul. 2017 (CEST)

Kohlenstoffdioxid#Physiologische Wirkungen und Gefahren. --Rôtkæppchen₆₈ 23:53, 17. Jul. 2017 (CEST)
4% von 50 m³ sind 2 m³ - Was für eine Lunge!?! Yotwen (Diskussion) 10:03, 18. Jul. 2017 (CEST)
Die erhöhte Kohlendioxidrückatmung kann zu einer Hyperkapnie und mithin einer respiratorischen Azidose führen. Daran wird der Mensch aber nicht sterben, weil in diesem Fall die Nieren ausreichend Zeit hätten, das zu kompensieren. Sterben wird der Mensch an Sauerstoffmangel, genauer gesagt an zerebraler Hypoxie. --88.68.86.182 14:05, 18. Jul. 2017 (CEST)
Bist du sicher, dass er bei 50 m³ Luft nicht vorher verdurstet? Yotwen (Diskussion) 14:56, 19. Jul. 2017 (CEST)
Gefragt war nur nach Hyperkapnie vs. Hypoxie als Todesursache. Ich gehe davon aus, daß die Versuchsperson mit ausreichend Nahrung und Getränken ausgestattet wurde und Exkremente wie auch Abfall hygienisch unbedenklich entsorgt werden. --84.58.126.124 16:36, 20. Jul. 2017 (CEST)

WhatsApp-Bilddatei wiederherstellen[Quelltext bearbeiten]

Vorhin hat mir jemand auf meinem Android-Smartphone eine Bilddatei aus einem Chat entfernt. Wie kann ich diese Datei auf einfache Art und Weise wiederherstellen (gibt es eine Art Papierkorb-Ordner)? Die Back-up-Funktion hat die Datei nicht abgedeckt, weil noch nicht initiatilisert. --2A01:C22:7A10:6E00:B9E4:C36B:7E84:9C2F 23:57, 17. Jul. 2017 (CEST)

Whatsapp speichert Dateien nach Typ in Unterordnern fortlaufend nummeriert auf der Speicherkarte. Diese Ordner kann man kopieren. Bei Weiterleitung einer Datei wird eine Kopie der Datei angelegt. Möglicherweise wird beim Löschen der einzelnen Nachricht die Datei gelöscht. --Hans Haase (有问题吗) 12:47, 18. Jul. 2017 (CEST)
Wenn dieser jemand auch das Häkchen "Medien vom Gerät entfernen" im Löschdialog gesetzt hat, dürftest du Spaß haben, ansonsten in "/storage/emulated/0/WhatsApp/Media/WhatsApp Images" nachschauen, dort soltle es sein. Wenn du Spaß hast: Bei Samsung Smartphones kannst du (selbst nie gemacht aber mal ne Anleitung gelesen) den Speicher deines Smartphones 1:1 auf den PC mittels ODIN kopieren. Wenn die Datei gelöscht wurde, wurde sie möglicherweise noch nicht überschrieben. Dann könntest du die Spiegelung auf dem PC nach der Datei untersuchen. Angeblich soll Recuva ebenfalls nach Dateien suchen können, wenn du das Gerät mit einem Hostrechner verbindest. Ich denke aber, dass das nur als USB-device geht und nicht mit dem Stock-MTP Ding da. --Keks um 10:52, 19. Jul. 2017 (CEST)
Speichert sie Whatsapp auch wenn man die automatische Speicherung auf dem Handy deaktiviert hat? Denn falls das nicht der Fall ist und der Betroffene das so eingestellt hat, dann wird es schwierig. Ansonsten ist es einfach unter den anderen Bildern auf dem Handy.--Specialities57 (Diskussion) 10:57, 19. Jul. 2017 (CEST)
Ich gehe mal davon aus, dass das Bild schon heruntergeladen war, denn anscheinend ist es wichtig genug für den Fragesteller, sodass er den Inhalt kennen muss. Wenn das automatische Herunterladen nicht aktiviert ist, speichert WhatsApp die Datei selbstverständlich nicht, dazu müsste die Applikation die Mediendatei ja herunterladen und das wäre nicht im Sinne des Erfinders. Was der Fragesteller meint ist, dass das Bild aus dem Chatverlauf gelöcht wurde. WhatsApp bietet die Möglichkeit im Löschdialog, dass man die Mediendateien auch direkt vom Gerät löschen kann. Es ist allerdings unklar, ob diese Option verwendet wurde. --Keks um 12:01, 19. Jul. 2017 (CEST)
Alles gut, es war noch im Ordner Eigene Dateien\Mediendateien\WhatsApp --2A01:C23:C003:2100:788E:D76:D04E:1067 18:00, 20. Jul. 2017 (CEST)

18. Juli 2017[Quelltext bearbeiten]

Orte auf Gefallenendenkmal entziffern und verorten[Quelltext bearbeiten]

WK I-Denkmal in Wiesa

Hallo, ich habe mehrere Fotos eines Denkmals für Gefallene des Ersten Weltkrieges hochgeladen. Sie finden sich in der C:Category:Wiesa, Gefallenendenkmal WK I. Einige der verzeichneten Orte kann ich nicht eindeutig lesen (Bassee, Kemmel, Verchain, Hattonville), einige nicht eindeutig zuordnen (Knoniki, Stadenberg, Argonne, Combres-Höhen, Lammerville). Ich bitte um Hilfe. Nachträgliche Streichungen von mir --Tommes  00:07, 18. Jul. 2017 (CEST)

Hilft dir diese Seite weiter? Gruss --Nightflyer (Diskussion) 00:19, 18. Jul. 2017 (CEST)
fr:La Bassée, fr:Verchain-Maugré, fr:Hattonville (Meuse), nl:Stadenberg, fr:Combres-sous-les-Côtes (via [11]), fr:Lammerville. --Rôtkæppchen₆₈ 00:22, 18. Jul. 2017 (CEST)
Die HKL verlief allerdings nie bei Lammerville, wohl aber am angezeigten Tag, dem 24.9.14, bei Lamorville (vgl. [12]). --Pp.paul.4 (Diskussion) 01:50, 18. Jul. 2017 (CEST)
Es könnte sich im Einzelfall auch um den Ort des Lazaretts, in dem der Verwundete verstorben ist, handeln. Also durchaus weitab der Front. --Eingangskontrolle (Diskussion) 12:16, 18. Jul. 2017 (CEST)
Vermisst in einem Lazarett? Das wäre recht eigenartig! Und Lammerville ein Lazarettort? Ist das belegbar? --Pp.paul.4 (Diskussion) 12:50, 18. Jul. 2017 (CEST)

Der (damals?) russische Ort Knoniki ist ebenso weltnetzweit unbekannt. Soll das Denkmal etwa fehlerhaft renoviert worden sein? --Tommes  21:55, 18. Jul. 2017 (CEST)

Damals gab es noch kein geonames.org. Auf dem Erster-Weltkrieg-Mahnmal meines Wohnorts gibt es nur Namen und Daten, keine Orte. Bezeichnenderweise liegt das Mahnmal am Anfang der Friedenstraße, deren Ende in die Bismarckstraße mündet. --Rôtkæppchen₆₈ 01:49, 19. Jul. 2017 (CEST)
Wegen Deiner obigen Antwort frage ich Dich, Pp.paul.4, wo ich nachvollziehen kann, ob vielleicht zu der Zeit um den 14.9.1915, als ein Koniki zu Russland gehörte, dort [13] im Ersten Weltkrieg gekämpft wurde? --Tommes  16:24, 19. Jul. 2017 (CEST)

Bücher, die der Zufall schrieb?[Quelltext bearbeiten]

Wenn jemand verschiedene Textteile per Zufall zusammenfügt und dann nur noch "glättet" und Verbindungen sieht, gilt das eigentlich als eigenes Werk mit Schöpfungshöhe?--92.217.166.139 07:11, 18. Jul. 2017 (CEST)

§2(2) UrhG: Für Urheberrechtsschutz muß eine schöpferische Leistung erkennbar sein. --M@rcela Miniauge2.gif 07:24, 18. Jul. 2017 (CEST)
Bibel?! Koran?! GEEZER … nil nisi bene 07:49, 18. Jul. 2017 (CEST)
Axolotl Roadkill? 194.25.103.254 08:35, 18. Jul. 2017 (CEST)
Die schöpferische Leistung besteht hier im Algorithmus und den Daten zur Erstellung des Textes. So gesehen müsste dieser mindestens Schutz als Datenbankwerk genießen. --Rôtkæppchen₆₈ 08:58, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ich kann mir vorstellen dass dieses "nur noch" glätten und Verbindungen ziehen bei zufällig zusammengewürfelten Textpassagen ziemlich aufwendig sein kann. --DWI (Diskussion) 09:06, 18. Jul. 2017 (CEST)
Der Aufwand ist zur Beurteilung der Schöpfungshöhe irrelevant. --M@rcela Miniauge2.gif 09:59, 18. Jul. 2017 (CEST)
Solche Fragen werden uns noch lange beschäftigen. Es quietscht und knirscht immer, wenn Kunst und Rechtswissenschaft sich aneinander reiben. Die "schöpferische Leistung" ist ja kaum mehr als ein Hilfskonstrukt, das mehr Fragen aufwirft als beantwortet. @DWI: Cut-up-Kunst gibt es ja. Sobald da jemand auf Urheberschaft klagt, wird es ein Verfahren geben, mit vielen Sachverständigen. Und ob die in 10, 20 oder 50 Jahren genauso entscheiden würden wie heute, ist völlig offen. Das Ganze ist ein dynamischer Prozess, denn es liegt im Wesen der Kunst, immer mal wieder Neuland zu erkunden, und die Justiz wird immer nur reagieren können. Was ist, um mal ein ganz extremes Beispiel anzuführen, mit "Found Poetry", wie den wunderbaren Gedichten von Donald Rumsfeld? Instinktiv würde man die Urheberschaft bei Rumsfeld ansiedeln, aber ist hier nicht der Finder der eigentliche Künstler? Erinnert mich an die antike Vorstellung vom Bildhauer, der im Rohling die Statue "findet". Grüße Dumbox (Diskussion) 09:19, 18. Jul. 2017 (CEST)
Sind Wörter oder Wortgruppen durch Zufallsgenerator erzeugt und das "Glätten" besteht darin, dass der Autor sie umstellt, ist es ein eigenes Werk. David Bowie hat so gearbeitet.
Nimmt man Passagen aus bereits existierenden Werken, ob zufällig gefunden oder rausgesucht oder irgendwas dazwischen, und fügt sie glättend zusammen (ohne zu erwähnen wo sie herkommen), ist das - je nach Ausmass - kein eigenes Werk. Von Guttenberg hat so gearbeitet. GEEZER … nil nisi bene 09:27, 18. Jul. 2017 (CEST)
Man könnte natürlich einfach mal ein Buch mit Gedichten aus dem Landsberger Poesieautomaten veröffentlichen und schauen, wie das Gericht darüber entscheidet. --132.230.195.6 09:43, 18. Jul. 2017 (CEST)
Da wäre ein Urheberrecht drauf. Bei dem unvergesslichen The Policeman's Beard is Half Constructed von Racter hat der Programmierer der Poesie-Software das "Copyright". GEEZER … nil nisi bene 10:16, 18. Jul. 2017 (CEST)

In Orwells 1984 werden die Groschenromane für die schlichter gestrickten Bevölkerungsteile auf diese Weise zusammengerührt. Allerdings auf staatliche Anordnung; insofern stellt sich da die Urheberrechtsfrage wohl eher nicht. --91.34.45.98 09:41, 18. Jul. 2017 (CEST)

Noch n' Stichwort: Markov-Ketten-Textgenerator. Hier ein kleines Beispiel https://filiph.github.io/markov/, und es gibt noch andere Textgeneratoren, die Nachrichtentexte verfassen, die eine oberflächliche Analyse durch einen Menschen standhalten. Dann noch SCIgen. Die Werke der besseren Textgeneratoren überspringen problemlos die Schöpfungshöhe - wenn man behauptet, der Text sei von einem Mensch erstellt worden.--Keimzelle talk 15:35, 18. Jul. 2017 (CEST)

Siehe auch Theorem der endlos tippenden Affen. 188.120.85.22 20:34, 18. Jul. 2017 (CEST)

Tschad.[Quelltext bearbeiten]

Gibt es außer dem Tschad noch einen anderen "einsilbigen" souveränen Staat? --Robert John (Diskussion) 09:07, 18. Jul. 2017 (CEST)

Die Schweiz. --Magnus (Diskussion) 09:11, 18. Jul. 2017 (CEST)
Die Liste der Staaten der Erde ist nicht allzu lang. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:19, 18. Jul. 2017 (CEST)
Laos könnte man ein- oder zweisilbig aussprechen. Was ist richtig(er)? --Wrongfilter ... 09:25, 18. Jul. 2017 (CEST)
Schland. scnr Dumbox (Diskussion) 09:27, 18. Jul. 2017 (CEST)
(2xBK) Oman, Irak, Iran. (Laut Wiktonary La.os. Duden ist offline) --DWI (Diskussion) 09:28, 18. Jul. 2017 (CEST)
Hm, ich komme da jeweils auf zwei. Grüße Dumbox (Diskussion) 09:34, 18. Jul. 2017 (CEST)
Du meinst I-ran, I-rak und O-man? Deswegen hab ich extra auf Wiktonary nachgesehen wo keine Trennung angegeben wurde. (Duden war wie gesagt offline) --DWI (Diskussion) 09:47, 18. Jul. 2017 (CEST)
Das Trennungsverbot ist aber nur eine orthographische Regel, "I-" und "O-" sind dennoch Silben. --Wrongfilter ... 09:50, 18. Jul. 2017 (CEST)
(BK) Ah so. Die Trennungsregel betrifft hier nicht die Silbenzahl. Einzelne Vokalbuchstaben werden nicht abgetrennt (AR 107, E1). Grüße Dumbox (Diskussion) 09:55, 18. Jul. 2017 (CEST)
Schland gilt nicht. Die Frage war nach souveränen Staaten. --2A02:1206:4585:C20:B914:AF05:154D:A6C6 12:12, 18. Jul. 2017 (CEST)

Der Tschad und die Schweiz kriegen zum Ausgleich für die Benachteiligung bei der Silbenzahl dann jeweils noch einen Artikel spendiert. --91.34.45.98 09:48, 18. Jul. 2017 (CEST)

Australien fehlt noch. Yotwen (Diskussion) 09:57, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ach so! Oz - Yotwen (Diskussion) 09:59, 18. Jul. 2017 (CEST)
"Äh ... Schland?" "NEIN!" GEEZER … nil nisi bene 10:18, 18. Jul. 2017 (CEST)
Du magst dann wohl auch keine schwarzrotgelben Außenspiegelkondome? Dumbox (Diskussion) 10:23, 18. Jul. 2017 (CEST)
Und dann natürlich noch (La) France. -- 83.167.59.159 11:24, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ist Spain eigentlich souverän oder ein Schland-Satellit? -- Geaster (Diskussion) 12:52, 18. Jul. 2017 (CEST)
Das war doch Greece mit der Schuldknechtschaft. Oder Magyarország - oh nee, die nicht. -- 83.167.59.159 14:07, 18. Jul. 2017 (CEST)

Wiktionary gibt Auskunft. Tschad wird zwar nicht gefunden, aber zum Beispiel die США. Beste Grüße --Chricho ¹ ² ³ 16:47, 18. Jul. 2017 (CEST)

Das sind drei Silben du Held. --2A02:1206:4585:C20:2497:CDFB:7110:B3DB 17:17, 18. Jul. 2017 (CEST)
(colloquial) IPA(key): [sʂa] (vgl.). --Chricho ¹ ² ³ 17:30, 18. Jul. 2017 (CEST)

Name bereits vergeben - neuer Artikel nicht möglich?[Quelltext bearbeiten]

Guten Tag, mein Name ist Timo Müller und ich würde gerne einen Artikel über meine Person und meine CSR-Aktivitäten einstellen. Jedoch ist mein Name bereits belegt durch einen deutschen Regisseur (https://de.wikipedia.org/wiki/Timo_M%C3%BCller). Sobald ich meinen Namen als Titel eingebe, erscheint dieses andere Profil und ich kann dort nur bearbeiten.

Wie kann ich dennoch einen Artikel mit diesem meinem Namen erzeugen? Vielen Dank für eure Hilfe.

--Timomueller (Diskussion) 10:01, 18. Jul. 2017 (CEST)

Hinweis: Für Fragen speziell zur Wikipedia gibt es ein eigenes Diskussionsforum: Fragen zur Wikipedia.
und für solche Fragen gibt es Wikipedia:Relevanzcheck - In jedem Fall empfehlenswert. Yotwen (Diskussion) 10:06, 18. Jul. 2017 (CEST)
(BK)Für solche "technischen" Fragen gibt es Wikipedia:Fragen zur Wikipedia, aber in deinem Fall ist unbedingt auch Wikipedia:Relevanzcheck zu empfehlen. Ob wir überhaupt einen Artikel über dich wollen ist nicht zwingend gegeben, es gibt da so was wie eine Relevanzhürde, die man überspringen sollte, wenn man in einer Enzyklopädie aufgenommen werden möchte (die gefühlt >99% der Menschen NICHT erreichen). Und selber ein Artikel über sich schrieben zu wollen ist eher schlecht, das ergibt in der Regel einen Interessenkonflikt.--Bobo11 (Diskussion) 10:07, 18. Jul. 2017 (CEST)

Die Gefahr des Interessenkonflikts ist wohl niemals größer, als wenn man über sich selber schreibt. Dringende Empfehlung daher: Bitte warte, bis jemand anderes, der möglichst nicht in einer Beziehung zu Dir steht (ansonsten ebenfalls Interessenkonflikt!), Dich für Wikipedia-relevant hält und einen Artikel über Dich schreibt.
Für Dich vielleicht auch noch nützliche Lektüre: WWNI, insbesondere Punkt 4 und 6. --91.34.45.98 10:23, 18. Jul. 2017 (CEST)

Hast du eine eigene Website? Dann kannst du zum Beispiel auf deiner Benutzerseite Benutzer:Timomueller etwas so schreiben: Ich bin Timo Müller, mehr über mich auf meiner Website ... Dort wollen wir aber keinen Artikel haben. --Eingangskontrolle (Diskussion) 10:28, 18. Jul. 2017 (CEST)

Den Text über mich habe ich schreiben lassen, es geht in erster Linie um meine Arbeit als CSR-Botschafter (Corporate Social Responsibility) der IHK Bonn/Rhein-Sieg, was in der heutigen Zeit durchaus von gesellschaftlicher Relevanz ist. Jeder kann sich sozial engagieren - im großen wie kleinen Umfang. Mein CSR-Kollege Wilfried Thünker hat ebenfalls einen kleinen Artikel über sich hier auf Wikipedia und entsprach mit seinem Eintrag wohl den Relevanzkriterien. --Timomueller (Diskussion) 10:59, 18. Jul. 2017 (CEST)

Hör nicht auf die ganzen theoretischen Relevanzbedenkenträger, sondern lege den Artikel "Timo Müller (CSR-Botschafter)" an und schreibe da dein Zeugs rein. Es sind dann andere, die an Hand der geschriebenen Fakten entscheiden ob das Relevanz hat oder nicht. Und bitte einen Admin den anderen Timo Müller mit "(Regisseur)" zu ergänzen und dein Problem ist gelöst.--79.207.233.198 11:54, 18. Jul. 2017 (CEST)
Toller Rat. So richtig hilfreich für einen Newbie, der sich dann hinsetzt, mit viel Mühe einen Artikel schreibt, der ihm dann doch gleich unterm Hintern weg gelöscht wird.
"Es sind dann andere, die an Hand der geschriebenen Fakten entscheiden ob das Relevanz hat oder nicht" - wie kommst Du denn auf so eine absurde Idee? Dieselben Leute, die hier auf WP:Auskunft schreiben, sind auch in den anderen Bereichen von WP aktiv, bis hin zu den Löschdiskussion. QED, siehe unten. --91.34.45.98 15:02, 18. Jul. 2017 (CEST)

Wenn aus dem Fachbereich Radsport keine positive Rückmeldung kommt, wird sich auch Kollege Thünker der hochnotpeinlichen Relevanzprüfung stellen müssen. Das ist da bisher nur Werbung. --Eingangskontrolle (Diskussion) 12:26, 18. Jul. 2017 (CEST)

LA gestellt. --88.68.86.182 14:36, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ich war es nicht. --Eingangskontrolle (Diskussion) 19:16, 18. Jul. 2017 (CEST)
Nicht schlimm. Es gibt im Internet genug Platz außerhalb von Wikipedia, um seine Person der Allgemeinheit vorzustellen.--Bluemel1 (Diskussion) 21:37, 18. Jul. 2017 (CEST)

Timo Müller (CSR-Botschafter) 15:00, 18. Jul. 2017 He3nry (Diskussion | Beiträge) löschte Seite Timo Müller (CSR-Botschafter) (Zweifelsfrei fehlende enzyklopädische Relevanz) --Eingangskontrolle (Diskussion) 20:31, 18. Jul. 2017 (CEST)

Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Keine Wissensfrage. --88.68.86.182 14:36, 18. Jul. 2017 (CEST)

T2 Trainspotting - Was waren das für "ewig gestrige"?[Quelltext bearbeiten]

Im Film T2 - Trainspotting rauben Mark und Sick Boy eine Kneipe auf (und werden anschließend gezwungen ein Lied zu singen). Ich habe nicht ganz verstanden was das für Leute in der Kneipe waren. Katholiken? Protestanten? --Dr. Slow Decay (The Doctor is in, Rate the Doctor) 10:21, 18. Jul. 2017 (CEST)

Hier gibt es dazu Elemente und Hintergründe. In den Videos dazu ... diese wundervolle Sprache ... reinste Poesie!!! GEEZER … nil nisi bene 11:03, 18. Jul. 2017 (CEST)
Es waren Protestanten. Genauer gesagt die Orange Order. Es war auch keine gewöhnliche Kneipe, sondern eine Orange Lodge. Überbleibsel des Nordirlandkonfliktes. Erfrischend zu sehen, dass man das (zumindest in Schottland) mittlerweile ungestraft durch den Dreck ziehen kann. 165.120.176.102 02:16, 19. Jul. 2017 (CEST)
Danke euch beiden, ich konnte den Link erst heute aufrufen, da mein Arbeitgeber einen Proxyfilter "political/opinion" gesetzt hat ;-). BTW: Englischsprachige Filme schaue ich mir immer im Original an, aber bei T2 war ich froh, dass es Untertitel gab. --Dr. Slow Decay (The Doctor is in, Rate the Doctor) 10:30, 19. Jul. 2017 (CEST)

File:Jonathan Adler and Simon Doonan Shelter Island.jpg[Quelltext bearbeiten]

Wer ist wer? Der Hund heißt "Fox". --Eingangskontrolle (Diskussion) 10:24, 18. Jul. 2017 (CEST)

Der sieht wie der Linke aus, und der wie der Rechte. Grüße Dumbox (Diskussion) 10:29, 18. Jul. 2017 (CEST)

Bild wurde auf Commons überraschend gelöscht. --Eingangskontrolle (Diskussion) 20:34, 18. Jul. 2017 (CEST)

Liegt der Tempelberg in Jerusalem in den Palästinensischen Autonomiegebieten?[Quelltext bearbeiten]

Wie schreibt man das richtig: „Der Tempelberg liegt in Israels Hauptstadt“ oder „Der Tempelberg in den Palästinensischen Autonomiegebieten“? Die einschlägigen Wikipedia-Artikel sprechen mehr oder weniger von einer offenen Frage (soweit ich das verstehe), aber er kann doch nicht zu beidem gehören? Ist es Israel, weil Palästina kein souveräner Staat ist? --Bluemel1 (Diskussion) 12:48, 18. Jul. 2017 (CEST)

Erstens kann er meines Erachtens zu beidem gehören: Israel beansprucht ein gewisses Territorium für sich und seine Hauptstadt, die Palästinenser tun das gleiche für sich. Je nach Sichtweise liegt er also im einen oder im anderen Gebiet, bei offengelassener Sichtweise in beiden Gebieten. Zweitens kann man dann, wenn er tatsächlich nur in einem Gebiet liegen kann, auch einfach nicht wissen, wo er liegt. --BlackEyedLion (Diskussion) 13:02, 18. Jul. 2017 (CEST)
Der Tempelberg liegt in den von Israel 1967 besetzten palästinensischen Gebieten. --Digamma (Diskussion) 14:59, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ostjerusalem (mit dem Tempelberg) ist insofern nicht besetzt, als es von Israel 1980 annektiert wurde – was international nicht anerkannt ist, aber für fast alles außer den Sitz von Botschaften ausschlaggebend ist. Zu den palästinensischen Autonomiegebieten, in denen Israel gemäß Gaza-Jericho- und Oslo-Abkommen der PLO staatliche Aufgaben überlässt, das heißt zu Area A und Area B, zählt Ostjerusalem nicht (und wenn ich Oslo II richtig lese, zählt Ostjerusalem auch nicht zur Area C, sondern ist eigener Gegenstand für zukünftige Verhandlungen). Hingegen liegt Ostjerusalem im vom Staat Palästina beanspruchten Gebiet. --Chricho ¹ ² ³ 17:14, 18. Jul. 2017 (CEST)
Das ist eine gute Aufdröselung. Der Tempelberg wurde bisher anscheinend aus dem Friedensprozess ausgeklammert, so dass ich ihn besser nicht den Palästinensischen Autonomiegebieten zuschreibe. Ich will mich auch auf keine der beiden Seiten schlagen, und sei es aus Unwissenheit.--Bluemel1 (Diskussion) 17:30, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ostjerusalem hat eine eigene Selbstverwaltung und gehört "eigentlich" weder zum israelischen Kernland noch zu Palästina A-C --M@rcela Miniauge2.gif 17:36, 18. Jul. 2017 (CEST)
Fehlt nur noch der Link: Ostjerusalem -- 83.167.59.159 17:50, 18. Jul. 2017 (CEST)
Nachtrag: 1967 ist durch diese Quelle belegt (Zeitpunkt der Besatzung) und durch das Jerusalemgesetz ist 1980 belegt (Zeitpunkt der Annexion).--Bluemel1 (Diskussion) 17:53, 18. Jul. 2017 (CEST)
Was für Institutionen sind das genau? Auf die Schnelle konnte ich nur herausfinden, dass die palästinensische Bevölkerung von Ostjerusalem erst seit einiger Zeit die israelische Staatsbürgerschaft beantragen kann, dass es eigene “city residency documents” gibt,[14] und dass die Bewohner dort aber durchaus bei vergangenen Wahlen der Autonomiebehörde mitgemacht haben. --Chricho ¹ ² ³ 18:01, 18. Jul. 2017 (CEST)
Für den Tempelberg, wo jedoch niemand wohnt, „gilt“ das Recht der Waqf-Behörde Jerusalem, die auf Jordanien zurückgeht, die militärische Kontrolle liegt bei Israel. Für Ostjerusalem suche ich noch. Da Israel die militärische Macht hat, dürften aus seiner Sicht alle zivilen arabischen Behörden in Ostjerusalem illegal sein.--Bluemel1 (Diskussion) 18:06, 18. Jul. 2017 (CEST)
Eine Selbstverwaltung, s. oben Marcela, wäre aber eine zivile Behörde. -jkb- 18:23, 18. Jul. 2017 (CEST)
Unsinn, Israel hat auch die volle militärische Kontrolle über Area B, trotzdem gibt es dort zivile PLO-Behörden. Aber Ostjerusalem ist ein ganz anderer Fall, weil Israel hier auch die zivile Macht hat. PLO-Wahlen in Ostjerusalem hat Israel aber dennoch zugelassen. --Chricho ¹ ² ³ 18:44, 18. Jul. 2017 (CEST)
"PLO-Behörden" und "PLO-Wahlen"? Du meinst die Autonomiebehörde und den Legislativrat, oder? --Digamma (Diskussion) 21:35, 18. Jul. 2017 (CEST)
Bluemel1 hat es schon verlinkt: Waqf-Behörde Jerusalem. --M@rcela Miniauge2.gif 18:54, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ich verstehe nicht, warum unser Artikel das "Behörde" nennt. --Digamma (Diskussion) 21:35, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ja, aber Waqf ist nur für den Tempelberg zustätnig, oder? Ostjerusalem ist größer als das ... ;-) -jkb- 19:04, 18. Jul. 2017 (CEST)
Das ist doch keine städtische Selbstverwaltung – klar hat die Verwaltung des Tempelbergs auch besondere politische Bedeutung, aber wie sehr unterscheidet die sich von irgendeiner anderen Gebäudeverwaltung, sagen wir der der Grabeskirche? --Chricho ¹ ² ³ 19:39, 18. Jul. 2017 (CEST)

Nationalratswahl, Bundesliste, Landeslisten...[Quelltext bearbeiten]

Bei den Nationalratswahlen in Österreich stellen die u. a. Parteien Bundes- und Landeslisten auf. Wie definiert sich dann, wer von diesen Listen letztendlich im Nationalrat sitzt? Das ist zwar in der Nationalratswahlordnung erklärt ab § 97 erklärt, aber ich bin ehrlich gesagt ausgestiegen. Gibt es irgendwo eine halbwegs einfache Zusammenfassung? Anlass der Frage: Sebastian Kurz will auf der "ÖVP"-Bundesliste angeblich außer sich selber nur Quereinsteiger aufstellen. Aber wieviele Personen auf dieser Liste würden denn dann eigentlich in etwa den Nationalrat einziehen?! (Nehmen wir zum Rechnen an, die Liste gewinnt 50 Mandate.) --KnightMove (Diskussion) 12:55, 18. Jul. 2017 (CEST)

Das ist in Mandatsverteilung in drei Stufen ganz gut erklärt. --Schaffnerlos (Diskussion) 13:05, 18. Jul. 2017 (CEST)
Bei der Nationalratswahl 2013 wurden bei der ÖVP wohl 9 Mandate über die Bundesliste vergeben, bei insgesamt 47 ÖVP-Mandaten - zumindest interpretiere ich diese Übersicht so. --Rudolph Buch (Diskussion) 13:55, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ja, genau. Wobei ein Kandidat auf mehreren Listen (Region, Land, Bund) aufscheinen und somit theoretisch mehrfach gewählt werden kann. Der Kandidat muss dann entscheiden, für welche Liste er in den Nationalrat zieht, auf den anderen Listen rücken die Kandidaten nach. Mehr Infos gibt es auch unter Nationalratswahlordnung. --Schaffnerlos (Diskussion) 15:27, 18. Jul. 2017 (CEST)

Pension in Unternehmen?[Quelltext bearbeiten]

Bisher war ich der Auffassung, dass jemand, der beim Staat beschäftigt war, eine Pension bekommt, und wer in der freien Wirtschaft beschäftigt war, eine Rente. Jetzt habe ich aber einen Artikel beim Handelsblatt gefunden, wo es um die "Pensionsverpflichtungen der Dax-Konzerne" geht. Ist das einfach eine unsaubere Begriffsverwendung der Zeitung oder gibt es auch in der freien Wirtschaft Pensionen? 129.13.72.198 13:28, 18. Jul. 2017 (CEST)

Damit ist eine privatwirtschaftliche Pension gemeint, auch bei Pensionskasse und Pensionsfonds beschreibt „Pension“ eine private Sparmaßnahme zur späteren Auszahlung eines Sparguthabens. Der Ursprung ist pendere = bezahlen.--Bluemel1 (Diskussion) 13:48, 18. Jul. 2017 (CEST)
Pensionsverpflichtungen/Pensionspläne (pension plan liabilities, post-retirement benefits) sind aktuelle betriebswirtschaftliche Begriffe. Die Unterscheidung in Pension vom Staat und Rente von Unternehmen ist seit längerem nicht mehr gebräuchlich. Auch, weil man je nach Rechtsordnung von der betrieblichen Pensionskasse eine Kapitalleistung anstatt einer Rente bekommen kann. --2A02:1206:4585:C20:2497:CDFB:7110:B3DB 16:02, 18. Jul. 2017 (CEST)

salus fuga petita, griechisch[Quelltext bearbeiten]

Beim Herumbasteln an Flüchtung stieß ich auf deren Übersetzung durch salus fuga petita in Grimms Wörterbuch, hier. Den Verdacht, dass es sich um eine Wendung aus der klassischen lateinischen Literatur handle, konnte Google Books nicht bestätigen: ausgerechnet hier (1. Zeile) steht kein Autor. Aber in dieser seltsamen griechisch-lateinischen Quelle und einigen anderen ebenfalls griechisch-lateinschen Webseiten taucht die Wendung in einem ganzen Satz auf: Statim salus ab hostibus fuga petita est. Jemand eine Idee, wie man dessen Autor auf die Schliche kommen kann? GBS kann es nicht, und der TLL ist noch nicht bei S. Oder ist der Satz nur konstruiert – was ich nicht glauben mag? Und sorry für die reißerische Überschrift. --Aalfons (Diskussion) 13:41, 18. Jul. 2017 (CEST)

Sieht mir in letzterem Fall nach einer mechanischen Schulübung aus: "Setze ins Passiv!" Aktivisch ist die Wendung "salutem fuga petere" "sein Heil in der Flucht suchen" bestens belegt, z. B. bei Caesar. Für solche im klassischen Latein ungebräuchlichen Nominalisierungen wie Flüchtung greifen Wörterbücher dann oft auf Partizipialkonstruktionen zurück, um den Sinn eines Ausdrucks klar zu machen; das sagt aber nichts über die tatsächliche Verwendung. Grüße Dumbox (Diskussion) 15:14, 18. Jul. 2017 (CEST)
Danke. Wenn die Wendung als solche nicht zu belegen oder jedenfalls keine Sentenz ist, verdorrt diese Spur. --Aalfons (Diskussion) 20:12, 18. Jul. 2017 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. --Aalfons (Diskussion) 20:12, 18. Jul. 2017 (CEST)

Fliegen mit Charter-Flug?[Quelltext bearbeiten]

Ganz früher, als es noch kein Internet gab, bin ich hin und wieder mal mit einem Charterflug geflogen. Gebucht in einem sog. Reisebüro. Dazu bekam ich einen gefaketen Hotel-Voucher, der wohl aus rechtlichen Gründen nötig war. Gibt es das heute noch? Wenn ich bei Skyscanner nach Flügen suche, bekomme ich doch wohl nur Linie. [Hier] wird es ein bisschen erklärt. So ganz verstehe ich es aber nicht. Fliegen denn die Pauschaltouristen jetzt bei den Linienflügen mit? Oder gibt es noch Flugzeuge/Flüge, die keine Linienflüge sind und z.B. keine Business-Class haben? --2.246.72.3 14:54, 18. Jul. 2017 (CEST)

Ich bin noch 2002 oder 2003 auf einem Charterflug auf eine griechische Insel geflogen - das Reisebüro hatte allerdings für uns eine Ferienwohnung ein einem $anderen_Dorf gebucht, weitab von den übrigen Leuten, die auf diesem Flug saßen.--Keimzelle talk 15:38, 18. Jul. 2017 (CEST)
[15] - durch die EU-Liberalisierung ist der Verkauf von Einzelplätzen auf Charterflügen möglich, daher sind die früheren rechtlich fragwürdigen "Campingflüge" redundant. Du kannst weiterhin Pauschalpakete kaufen, oder Du kannst Rabatt bekommen (z.B. bei Expedia), wenn Du Flug und Hotel gleichzeitig buchst, die frühere strikte Trennung existiert aber nicht mehr. -- 83.167.59.159 15:40, 18. Jul. 2017 (CEST)

Das heißt, die Touristen die Hotel+Flug gebucht haben, werden mit einem Linienflug zum Hotel gebracht? Oder gibt es weiterhin Charterflüge? Wenn es die noch gibt, wo finde ich die dann? Ich hab jetzt ein paar Webseiten durchsucht die angeblich Charterflüge verkaufen, aber am Ende waren das immer normale Linienflüge zum normalen Preis, wenn nicht sogar teurer. --2.246.72.3 17:22, 18. Jul. 2017 (CEST)

Lies Charterflug, unterster Abschnitt: Der Begriff Charterflug wird zwar noch benutzt, ist aber seiner eigentlichen Bedeutung weitgehend beraubt. Es gibt noch Fluggesellschaften wie Condor und TUIfly, deren Geschäftsmodell hauptsächlich auf Pauschalreisen und Kontingenten beruht, die aber auch Einzelsitzplätze anbieten. -- 83.167.59.159 17:34, 18. Jul. 2017 (CEST)

Tatsächlich, unter TUIfly.com kann man z.B. Köln-Bangkok buchen. Danke! --2.246.72.3 22:05, 18. Jul. 2017 (CEST)

Vor ca. 40 Jahren wollten wir mal billigst nach Athen fliegen (für eine selbst geplante Reise nach Sparta) und das Reisebüro stellte uns dafür Unterlagen mit dem erlogenen Reisezweck "Camping" aus, damit wir per Charter fliegen konnten ... waren schon lustige Zeiten. -- Zerolevel (Diskussion) 20:49, 19. Jul. 2017 (CEST)

Rückbau Warmluftheizung[Quelltext bearbeiten]

Heizungsschacht 30er Jahre

Hallo liebe Hand- und Heimwerker :-) Beim Renovieren einen Häuschens aus den 30er Jahren soll eventuell der stillgelegte Schacht der alten Warmluftheizung entfernt werden. Das Ding war bis kurz nach der "Wende" in Benutzung. Hat jemand ne Ahnung, was mich beim Abriss erwartet? Abgesehen von einem grossen Loch in Boden und Decke? Angesichts des Alters dürfte Asbest doch wohl kein Thema sein, oder? Grüße, --Strange (Diskussion) 15:04, 18. Jul. 2017 (CEST)

Ganz so alt bin auch ich nicht, aber Asbest#19. und 20. Jahrhundert hast du gelesen? --89.0.184.84 15:23, 18. Jul. 2017 (CEST)
Autsch, nein. Ist mir entgangen, Danke.--Strange (Diskussion) 17:07, 18. Jul. 2017 (CEST)
Das Eckchen sieht so schnucklig aus, ggf. noch hell angestrichen würde das bei mir bleiben. Die Horchfreudigkeit würde ich durch vollstopfen mit Dämmmaterial etwas dämpfen.--79.207.233.198 17:24, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ohne Jux: bei mir auch. Ich würd mir die Finger schlecken eine zu haben. Jede Wette, ober drüber ist ein Schlafzimmer. Billiger gehts nicht, zum Temperieren. Der Block im Erdgeschoss den man sieht, könnte massiv sein 24er Mauerwerk, als Wärmespeicher und damit zusätzliche Heizfläche. Wenn der Schacht erst mal raus ist und dann kommt irgendwann die Idee mit der Wärmepumpe, kommt der Schacht halt wieder rein. Für Bedenken wegen Rausreiss am besten den zuständigen Bezirkskaminkehrermeister fragen. Der hat eine Schlagkartei der Häuser, und somit wenn ordentlich geführt alle Angaben auch von seinen Vorgängern. Bissel Rückwärts drin blättern und flugs sind die Angaben zu der ehem. Heizung da. Wenn Du an Asbest denkst, klipps einfach mal die Lüfterregister raus, stell eine Leuchte rein und spiegel nach oben. Mit großer Wahrscheinlichkeit siehst Du dann unverputztes Mauerwerk und viel Dreck und Spinnweben. Denkbar wäre als nächstes ein Blechkanal, glaube ich aber nicht. Asbest, warum hätten die sollen? Ist doch ein Warmluftkanal und kein Schornstein mit Feuerung? Asbestbauplatten gab es mW zu der Zeit noch nicht. Dranklopfen, horchen wie es klingt. Wenn Mauerwerk und vlt. keine Erfahrung, an benachbarten Wänden klopfen und vergleichen, wie es da klingt. Dass die in den 30igern in einem Siedlungshäuschen einen Schacht mit Asbest ausgekleidet hätten, kaum vorstellbar. Aber Du hast recht, vor dem Ansetzen des Hammers so etwas in Erwägung zu ziehen, wenn der Mist erst mal durch das Haus gestaubt ist, wäre es zu spät. Sagst Du Bescheid, was Du ermitteln konntest? Wegen der Löcher in Boden und Decke keine Sorge, die sind in jedem Fall erheblich kleiner als das was Du jetzt da stehen hast. Wenn es denn 38x24 werden, wahrscheinlich aber noch weniger. Nebenbei: das Thema Asbest kommt seltsamerweise niemandem, der alte PVC-Böden rausreissen will. Nicht für umsonst drücken sich viele Vermieter mit Wohnblocks aus den 60/70/80igern davor, selbst übel beschädigte PVC-Böden zu wechseln. DA wäre ich vorsichtig und würde nur mit einer Maske FFP3 drangehen und die aber brav nach 2h wechseln. Die Anmerkung nur mal, weil der Bodenbelag da schlecht erkennbar ist - und den wirst Du ja erneuern müssen nach der Maßnahme. Gruß--Rikiwiki2 (Diskussion) 19:18, 18. Jul. 2017 (CEST)
👍 --2.246.72.3 22:38, 18. Jul. 2017 (CEST)
Drinlassen. So günstig kommst Du nie wieder an eine mit erneuerbaren Energien betriebene Heizungsanlage gemäß Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz. --2003:DF:1BD9:7000:21AB:457A:A12E:C236 23:29, 18. Jul. 2017 (CEST)

Innenraumfarbe[Quelltext bearbeiten]

Ich habe hier in manchen Räumen eines Altbaus eine Farbe an der Wand, die sieht aus wie Lack oder Betonfarbe. Leicht glänzend, lässt sich mit dem Fingernagel nicht ritzen, quietscht nicht wenn man mit dem Finger drauf reibt, abwaschbar. Ist bestimmt schon 30 Jahre alt. Was könnte das sein? Ist das eine Kunstharz-Dispersionsfarbe? --2.246.72.3 22:34, 18. Jul. 2017 (CEST)

"Elefantenhaut"? 77.178.162.94 22:41, 18. Jul. 2017 (CEST)

falls mit 'manche Räume' Bad undoder WC gemeint sind: könnte Ölfarbe sein. Hat man früher oft statt der viel teuereren Fliesen verwendet, sogar in öffentlichen Toiletten wie zB Bahnhöfe. Alte Schulflure wurden auch oft damit geziert bis etwa 1,60 Höhe, Kasernenflure und in Berlin-Hohenschönhausen glaub auch. Muss nicht, aber kann. Farbgebung grüngrau? Vor 30 J war Latex noch nicht das wirkliche Thema. Ölfarbe wurde aber mind. in der westlichen Republik da auch nur noch in Ausnahmefällen verwendet. Elefantenhaut in dem Zusammenhang wäre eher ein Schutzanstrich auf Tapete?--Rikiwiki2 (Diskussion) 23:28, 18. Jul. 2017 (CEST)

Also die Ölfarbe, die Künstler früher für Bilder benutzt haben, bevor es Acrylfarben gab? Ist die härter als ein Fingernagel? --2.246.72.3 23:50, 18. Jul. 2017 (CEST)

Natürlich gab es vor 30 Jahren schon Latexfarbe. Die ist ein alter Hut. Rainer Z ... 00:08, 19. Jul. 2017 (CEST)
Die ist aber nicht „leicht glänzend“, sondern eher matt. Es kommt also meines Erachtens nur Ölfarbe oder die von 77.178.162.94 als Elefantenhaut bezeichnete Polyurethanfarbe in Frage. Und ja, Zweikomponentenpolyurethanlack gab es schon vor 40 Jahren. Hab erst kürzlich ein unbenutztes, aber unbrauchbar gewordenes Originalgebinde Zweikomponentenpolyurethanlack ais dem Bestand meines denkmalgeschützten Arbeitgebers aus den 1970er-Jahren entsorgt. --Rôtkæppchen₆₈ 01:16, 19. Jul. 2017 (CEST) Du könntest die Farbe mal an einer unauffälligen Stelle mit Natronlauge (Rohrreiniger, Maschinengeschirrspülmittel) oder konzentrierter Natriumcarbonatlösung (Waschsoda) behandeln. Wenn es weich wird, ist es Ölfarbe. Kommerzieller Abbeizer kann auch auf Lösemittelbasis sein. Der löst Kunstharz- und Ölfarbe gleichermaßen. Ich habe aber auch schon 10-Kilogramm-Eimer mit Waschsoda (wasserfreiem Natriumcarbonat) als Abbeizmittel im Handel gesehen. --Rôtkæppchen₆₈ 01:32, 19. Jul. 2017 (CEST)
Auch ich habe vor 30 Jahren (teure) Fassadenfarbe für Außenwände im Innenbereich verarbeitet, weil eben wasserfest, reinigungsfähig und strapazierfest. Zwar wurde das nicht empfohlen, weil die Wände angeblich nicht "atmen" können, aber wo Kinder und Hunde trollten, war das praktisch.--2003:75:AF18:2900:B1F4:20D7:992B:323C 07:28, 19. Jul. 2017 (CEST)

Also Kunstharz-Dispersion schliesst ihr aus? Elefantehaut quietscht die nicht, wenn man mit dem Finger reibt? Die ist auch nicht so hart, oder? --2.246.97.216 08:12, 19. Jul. 2017 (CEST)

Jetzt schon zum zweiten Mal an einem Tag: Wasserglas. Yotwen (Diskussion) 14:58, 19. Jul. 2017 (CEST)
Hat man Wasserglas als oberste Schicht benutzt? --2.246.97.216 16:45, 19. Jul. 2017 (CEST)
Ja sicher, Wand mit Dispersionsfarbe bepinseln und dann Wasserglas drüber: Hält eine halbe Ewigkeit, ist wasserfest und abwaschbar: Was kann man sich besseres an der Wand wünschen? (ausser natürlich, die Farbe verblasst). Yotwen (Diskussion) 17:17, 19. Jul. 2017 (CEST)

Menschenrechtsverletzungen durch Canberra[Quelltext bearbeiten]

Australien bringt man ja üblicherweise nicht so stark mit Menschenrechtsverletzungen in Verbindung und auch nicht mit undemokratischen, unmenschlichen oder ähnlichen Maßnahmen. Aber der "Länderreport" von Amnesty International listet so einige Menschenrechtsverletzungen auf und man hat auch in den Medien immer wieder mal von der harten bis unmenschlichen Behandlung der Boatpeople gehört. Hier habe ich auch erfahren, dass das Lager auf Manus sogar vom Obersten Gerichtshof/Verfassungsgericht von Papua-Neuguinea für verfassungswidrig erklärt wurde.

  • 1. Warum begeht ein demokratisches und normalerweise offenes (Australien nimmt ja tatsächlich anderweitige Flüchtlinge auf) so viele Menschenrechtsverletzungen? Oder werden teilweise Gesetze und Tatsachen von Amnesty International überbewertet?
  • 2. Die Politik gegen die Boatpeople scheint ja von den meisten Australiern unterstützt zu werden. Was haben also die Australier gegen Asylbewerber aus Indonesien, Vietnam und ähnlichen Staaten? Befürchtet man tatsächlich eine Sinisierung Australiens, wie ich es einmal von der rechtspopulistischen bis rechtsradikalen One Nation Party gelesen habe, oder was haben Australier so stark gegen speziell diese per Boot ankommenden Flüchtlinge (denn für Flüchtlinge im Allgemeinen scheint man ja offen zu sein!), dass sie es für nötig bzw. richtig halten, sie in Camps auf eine Insel zu bringen, auf der die meisten Menschen Fischer und Farmer in Form von Subsistenzwirtschaft betreiben? --ObersterGenosse (Diskussion) 23:58, 18. Jul. 2017 (CEST)
Einwanderungshaft in Australien. Die Situation ist ja eigentlich ganz ähnlich zu der, die wir jetzt in Europa haben, mit den Flüchtlingen die übers Mittelmeer zu uns kommen. Aber statt nur tatenlos zuzusehen wie immer mehr Menschen ihr Glück versuchen will halt Australien mit ihrer Politik schon von vornherein potentielle Flüchtlinge abschrecken, was auch funktioniert, aber eben Kollateralschäden beinhaltet. Was anderes als Menschenrechtsverletzungen erwirkt halt nicht genug Eindruck auf die Leute.
Was Australien gegen diese Flüchtlinge hat? Es sind überwiegend Wirtschaftsflüchtlinge. Weder in Indonesien noch in PNG oder den sonstigen Anrainerstaaten herrscht in irgendeiner Art und Weise politische Verfolgung. -- 79.251.133.235 01:31, 19. Jul. 2017 (CEST)

Na... nach dem Lesen des Artikels kommt es mir doch arg hart vor. Guantanamo-artige Internierungslager auf abgelegenen Inseln? Von 2001 bis jetzt 1992 Todesfälle, also durchschnittlich jährlich 124 Todesfälle? Wirklich nur "Kollateralschäden" weil es halt Wirtschaftsflüchtlinge sind - und deswegen möchte man jeden dritten Tag etwa einen Todesfall riskieren? Wo kommen denn die Boatpeople in Australien überhaupt her?

Möchstest du etwa eine Einführung des Abbottismus im Bezug auf Flüchtlinge auch in Europa sehen, so wie er selbst? Ich halte Abbottismus für eine komplett verfehlte und, siehe Artikel, lebensgefährdende Politik! Sollen wir etwa auch unsere Flüchtlinge nach Jan Mayen oder Rockall schicken? Oder besser gleich nach St. Helena oder Tristan da Cunha? --ObersterGenosse (Diskussion) 01:55, 19. Jul. 2017 (CEST)

In Australien gibt es wohl ein Gesetz das, wer australisches Festland betritt, berechtigt ist, einen Asylantrag zu stellen. Hat man diesen gestellt, darf man solange bleiben, wie der bearbeitet wird - und die Bearbeitungsdauer von Asylanträgen ist in Australien nicht kürzer als in Deutschland, man kann sich also im besten Fall darauf freuen, mehrere Jahre lang in Australien leben zu dürfen. Und das soll nicht Schule machen, weshalb man die Flüchtlinge schon am Meer abfängt.
Ich habe nie behauptet, dass das Modell auch für das Flüchtlingsproblem im Mittelmeer gut wäre und eine Diskussion darüber wäre ziemlich OT und würde hier etwas arg ausarten. Ich sage nur, wie Australien das Problem löst. Das australische Modell wäre in der EU so auch gar nicht zulässig, das hat der EGMR im Fall Hirsi entschieden. -- 79.251.133.235 08:17, 19. Jul. 2017 (CEST)

Zu Frage Nr. 1: Australien hält sich an australisches Recht. Was andere Länder für Gesetze haben, ist denen eher egal.
Zu Frage Nr. 2: Die Australier wollen keine Einwanderer die ihre Armut im Gepäck haben, denn sie bringen diese Armut mit. Der Gedanke dahinter ist, dass wenn genug arme Flüchtlinge ins Land kommen, es in Australien genau so schlimm wird wie dort wo die Leute herkommen. Ist hier nicht anders. Wenn alle armen Afrikaner nach Europa kommen, dann ist es in Europa so wie dort von wo die Menschen geflohen sind.
Wenigstens sind die Australier weniger zynisch als die Europäer. Hier schaut man zu wie Tausende in die Boote steigen und guckt dann mal wie viele ankommen und wie viele die Haie noch adipöser werden lassen. Die, die tödliche Reise überstehen, werden dann am Bahnhof mit Teddybären beworfen und können den wartenden am Ufer des Mittelmeeres berichten wie toll es hier ist. Damit noch mehr Menschen in die Schlauchboote steigen und noch mehr ersaufen. Entweder die EU lässt Flüchtlinge rein ohne dass die vorher mit dem Klabautermann Lotto spielen oder die EU schickt alle zurück um die Menschen abzuschrecken wie Australien es macht. Aber sie einfach aufs Meer einzuladen und dann ersaufen zu lassen ist das Letzte. Realwackel (Diskussion) 07:28, 19. Jul. 2017 (CEST)

"Guantanamo-artige Internierungslager auf abgelegenen Inseln?"
Na ja. Und wir machen einen Flüchtlingsdeal mit der Türkei, die ja bekanntlich in puncto Menschenrechte auch nicht gerade zimperlich ist. Stellst Du Dir die Flüchtlingslager in der Türkei gemütlicher vor? So ehrlich sollten wir schon bleiben: Wir verschieben nur den moralischen Schwarzen Peter.
Auch ansonsten sehe ich wenige Unterschiede. Wer ausreichend verzweifelt ist, wird jeden Weg versuchen, und es ist ihm im Zweifelsfall dann egal, ob er vor der australischen oder der italienischen Küste absäuft und welche Gesetzgebung das für ihn nächsterreichbare freiheitliche Land hat.
Und ob man nun mit dieser oder mit jener Gesetzgebung zuguckt, wie Leute vor den eigenen Küsten absaufen, ist dann eigentlich auch egal. Verlogen bleibt es in jedem Fall, über ertrunkene Flüchtlinge dann dicke Krokodilstränen zu weinen. Soll man doch so ehrlich sein, zu jubilieren über hundert weniger, die ins eigene Land kommen! Das war doch Sinn und Zweck der Angelegenheit, oder? --91.34.41.223 08:25, 19. Jul. 2017 (CEST)
Selbstverständlich geht es darum, dass möglichst keine Habenichtse im eigenen Land ankommen. Warum sie nicht ankommen, ist - wie Du gut beobachtet hast - egal. Dann noch ein wenig mit Millionen um sich werfen und was von Fluchtursachen faseln und die Bösen sind plötzlich am anderen Ende der Welt. Nein, die sind einfach nur ehrlich. Sollte die EU auch mal probieren. Den Flüchtlingen ehrlich sagen, das sie nicht erwünscht sind und die im Meer aufgefischten und angelandeten einfach in Afrika wieder absetzen. Aber das wäre ja politisch unkorrekt. Da wirft man lieber mit Teddybärchen nach den Überlebenden. Gibt auch schönere Fernsehbilder... Realwackel (Diskussion) 09:02, 19. Jul. 2017 (CEST)

19. Juli 2017[Quelltext bearbeiten]

Sind Estland, Lettland und Litauen freiwillig zur Sowjetunion gekommen??[Quelltext bearbeiten]

Und war Jugoslawien so ähnlich wie die Sowjetunion? , weil Serbien, Croatien und co, gab es ja auch schon vor Jugoslawien.

--2.247.246.119 07:23, 19. Jul. 2017 (CEST)

Zu Jugoslawiens sogenanntem Dritten Weg (der mit den Neonazis von heute absolut nix zu tun hat und von dem auch Wikipedia seit 13 Jahren nichts weiß) und exemplarisch der selbstverwalteten Pharmafabrik Jugoremedija im serbischen Zrenjanin liest sich aufschlussreich:
Ursula Rütten: Vorwärts in die Arbeiterselbstverwaltung – Notizen aus der serbischen Provinz, Deutschlandfunk, 30. November 2010 und:
Thomas Bürgisser: Selbstverwaltung in Serbien: Pleitegeier, Auftragskiller und eine freche Belegschaft. In: woz, Nr. 15/2012, 12. April 2012 und:
Kathrin Jurkat: An der kapitalistischen Realität gescheitert – Die selbstverwaltete Fabrik Jugoremedija wird wegen Insolvenz geschlossen, In: ak Nr. 622 / 13. Dezember 2016
Informativ auch Jugoslawien – Der „dritte“ Weg? auf herbst89.info, einfach mal durch die Zeitleiste klicken. --2003:46:A34:5A00:E22A:82FF:FEA0:3113 13:16, 19. Jul. 2017 (CEST)
  • (keine Antwort auf die Frage) - Wenn hier Leute unterwegs sind, die soviel balkanologische Ahnung haben: der Artikel Arbeiterselbstverwaltung steht seit Urzeiten auf Überarbeiten. --Cholo Aleman (Diskussion) 15:39, 20. Jul. 2017 (CEST)

Genaue Zeit über 100m, 200m und 400m herausfinden[Quelltext bearbeiten]

Gibt es für mich eine einfache Möglichkeit, ohne bei einem Leichtathletikverein dabei sein zu müssen, die genau Zeit herauszufinden, die ich über 100m, 200m und 400m brauche? Mit genau meine ich, dass nicht ich selber die Zeit messe, sondern eine Lichtschranke, wobei jemand die Zeit auslösen müsste, in dem Moment, in dem mir das Startsignal gegeben wird. Wo könnte ich so etwas kostenlos machen?--Specialities57 Passwortproblem (Diskussion) 08:54, 19. Jul. 2017 (CEST)

Bei 200 und 400 Metern gehst Du in eine Leichtathletikhalle mit 200-Meter-Rundbahn, stellst eine Videokamera neben die Start-Ziellinie und läufst einfach los. Danach mit einem Videoschnittprogramm die Zeit herausfinden. Das ist zwar nicht ganz so genau als wie mit Profiequipment gemessen, aber immer noch besser als handgestoppt auf Zehntelsekunden. --Rôtkæppchen₆₈ 09:03, 19. Jul. 2017 (CEST)
Das wäre von der Zeitbasis der Kamera abhängig. Hier sollte eine kalibrierte Uhr im Bild sein. --Hans Haase (有问题吗) 09:16, 19. Jul. 2017 (CEST)
(BK) Zum einen fehlen mir dabei die 100 Meter, zum anderen ist man auf der 200m-Bahn langsamer als auf der 400m-Bahn und ich kenne keine Leichtathletikhalle, aber eine Leichtathletikbahn (400m). Ich weiss noch, dass wir im Gymnasium für die 60m die Lichtschranke beim Start und Ziel verwendet haben und genau das meine ich.--Specialities57 Passwortproblem (Diskussion) 09:20, 19. Jul. 2017 (CEST)
Es würde mich erstaunen, wenn ich das mit der kalibrierten Uhr auf meiner Kamera schaffe.--Specialities57 Passwortproblem (Diskussion) 09:21, 19. Jul. 2017 (CEST)
Das geht mit Videoaufzeichnung, setzt nur Markierungen auf der Bahn voraus. Aber halt eben nur so genau wie es die Kamera zu lässt, soll heissen entsprechend der Aufzeichungsfrequenz der Kamera (haushaltsüblich hat 25 Bilde pro Sekunde). Die muss nicht nur bei 25 Bilder pro Sekunde (fps) sein, sondern bei einigen kannst du die Aufzeichungsfrequenz hochschrauben. Wenn du 50 fps einstellen kanst, bist du schon bei zwei Hundertstel angelangt die zwischen zwei Bildern liegen. Ich behaupte jetzt mal, viel genauer willst du gar nicht mehr haben. Du wirst mit dem Blickwinkel der Kamera grössere Problem bei der Zeitmessung haben (Ablesefehler) als wegen der Bildabfolgezahl (Kamera interen Zeit). Für eine Tranigsüberwachung wird es aber immer reichen.--Bobo11 (Diskussion) 09:33, 19. Jul. 2017 (CEST)
Oder ganz einfach, mit einer Stoppuhr, die jemand drückt, notfalls du selber in der Hand hast und drückt, wenn du niemand hast, der die Zeit nehmen kann.--79.207.234.102 09:44, 19. Jul. 2017 (CEST)
Ich suche eigentlich nach einer Lösung mit der genauen Lichtschranke und nicht mit der Kamera. Ich habe eingeschlossen, dass jemand dabei helfen sollte. Achtung, hier habe ich einen Accountwechsel vorgenommen, da ich es wieder geschafft habe, mich darauf anzumelden.--Specialities57 (Diskussion) 09:40, 19. Jul. 2017 (CEST)
(BK)Zeituhr ist aber verdammt ungenau (gerade bei Laien), das weisst du hoffentlich. Da ist eben ein "Video-Kamera in die Hand drückt" schon um einiges genauer, selbst bei 25 fps (alle 4/100 Sekunden ein Bild). Ich sehe dein Problem mit einer richtig eingestellten Video-Kamera durchaus als lösbar an (mit einblenden der Zeit, gut sichtbaren Markierungen usw.). Richtig eingestellt ist die Videolösung auch schon vor Ort auswertbar (etwa in der gleiche Genauigkeit wie Stoppuhr. Einfach weil du beim Auswerten auf Minibildschirm der Kamera beim Start und Messung um 1-2 Bilder daneben liegen kannst). Wenn du dich auf Lichtschranke festgelegt hast, nun ja dann musst du schauen was da günstiges an Lichtschrankenlössungen auf dem Markt ist. Die einfachen (günstigen) sind leider Zwei-Schranken-Lössung (Start Ziel), du braucht aber eine Lösung die vier Schranken bzw Signale Start,100,200,Ziel verarbeiten kann. --Bobo11 (Diskussion) 10:05, 19. Jul. 2017 (CEST)
Wenn du anderer Meinung bist, brauchst du nicht blaffen, sag es ganz sachlich und verbindlich.--87.162.242.250 10:20, 19. Jul. 2017 (CEST)
Und dafür muss man sich ausloggen? --Bobo11 (Diskussion) 10:45, 19. Jul. 2017 (CEST)
Meinst du .--87.162.242.250? Ich habe mal seine Benutzerbeiträge angeschaut und bin auf eine Vandalismusmeldung bezüglich Ian Dury gestossen. Hat es einen Zusammenhang damit?--Specialities57 (Diskussion) 10:47, 19. Jul. 2017 (CEST)
"Ausloggen" von was? Und eine IP versteckt sich nicht hinter einem Namen, der nicht sein eigener ist. Krieg ich jetzt wieder eine VM?--87.162.255.158 11:39, 19. Jul. 2017 (CEST)
Ich würde dich einfach etwas zurückhalten, dann passiert auch nichts.--Specialities57 (Diskussion) 11:50, 19. Jul. 2017 (CEST)
Du suchst eine professionelle Zeitnehmung mit professioneller Ausrüstung und erwartest, dass Dir das jemand kostenlos zur Verfügung stellt? Sogar beim Skilauf muss man auf WISBI-Strecken eine Münze einwerfen, um die Zeitnehmung zu starten (obwohl diese Anlagen durch Werbung, Liftkarten etc. bereits finanziert sind). - Aber vielleich kannst Du den örtlichen Sportverein dazu überreden, eine solche WISBI-Strecke beim nächsten Sommerfest als Publikumsattraktion zur Verfügung zu stellen. Oder Du suchst einen Bastler, der zwei Lichtschranken mit einer Stoppuhr verbinden kann. --TheRunnerUp 09:58, 19. Jul. 2017 (CEST)
Geh doch einfach zu einer der kostenlosen Sportabzeichenabnahmen, dort gibt es qualifizierte Wertungsrichter, die Stoppuhren hinreichend genau bedienen können. Wie schnell bist du denn ungefähr? 129.13.72.198 10:04, 19. Jul. 2017 (CEST)
Ich weiss, dass mein ehemaliges Gymnasium über solches Material verfügt (vier Schranken und Messung in Hundertstelsekunden). Das Problem dort war, dass die Reaktionszeit nicht einberechnet wurde, da man beim Start erst die Startlichtschranke auslöst, aber ich glaube, es wurden dafür keine Startblöcke verwendet, um das zu kompensieren. Das könnte doch irgendwie gratis erfolgen, nur dass dort die Bahn nur für 60 Meter geeignet ist, so müsste man das Material zur 400m-Bahn bringen, wo wir in der Oberstufe 1km gelaufen sind, aber dann ziemlich ungenau (auf 5 Sekunden genau und mit Stoppuhr von Hand). Ich brauche über 100 Meter sicher unter 14 Sekunden und wahrscheinlich auch unter 13 Sekunden, aber ich will das eben wissen, aber nicht so ungenau. Ich mag gerne Genauigkeit. Oder gibt es sonst Events, bei denen man so etwas machen kann?--Specialities57 (Diskussion) 10:35, 19. Jul. 2017 (CEST)
Du könntest an einem lokalen Leichtathletikwettkampf als freier Teilnehmer mitmachen, müsstest allerdings die Startgebühr entrichten. (Ich weiss nicht, ob bei manchen Wettkämpfen der untersten Ebene Vereinszugehörigkeit verlangt wird). Du hast hier sicher schon Arbeits- und Begutachtungszeit im Wert von einigen Hundert Euro verursacht, also sollten die 10 Euro oder so eigentlich im Rahmen sein. -- 83.167.59.159 12:14, 19. Jul. 2017 (CEST)
Die Profis verwenden nur im Training Lichtschranke. Im Wettkampf geht das über einen Kontakt in der Starterpistole und eine Zeilenkamera, die auf die Ziellinie gerichtet ist. Die Zeilenkamera nimmt 100 oder 1000 Zeilen pro Sekunde auf. --Rôtkæppchen₆₈ 16:10, 19. Jul. 2017 (CEST) Das Ergebnis sieht etwa so aus. --Rôtkæppchen₆₈ 16:12, 19. Jul. 2017 (CEST)

Eine Start-Klappe und eine Kamera auf der Ziel-Linie sollten reichen. Den Knall hört man auf dem Video. Dann kann man das ausrechnen. --2003:6A:6B00:4700:E017:12E5:BAD2:CD46 16:32, 19. Jul. 2017 (CEST)

Das lernt man aber schon früh im Sportunterricht, dass das die Messung verfälscht, da der Schall der Starterklappe etwa eine Drittelsekunde braucht, bis er das Ohr des AthletenZeitnehmers bzw das Mikro der Kamera erreicht. Wenn, dann geht das nur mit 100 Meter Mikrofonkabel. Bei Wettkämpfen mit Start in der Kurve hat jeder Startblock einen eigenen Startlautsprecher, um der Schalllaufzeit keine Chance zu geben. --Rôtkæppchen₆₈ 16:42, 19. Jul. 2017 (CEST)
Eine Lösung wäre eine Spiegeloptik, die der auf die Ziellinie gerichtete Kamera einen Seitenblick auf die Starterklappe ermöglicht. Das muss dann aber sauber justiert sein. Starten mit den Armen, wie es in meinem Sportunterricht praktiziert wurde, geht dann nicht. --Rôtkæppchen₆₈ 16:45, 19. Jul. 2017 (CEST)
Wie wäre es mit einer Action-Cam, die einen ordentlichen Weitwinkel aufnimmt, sodass die komplette 400m-Bahn zu sehen ist? Diese Kamera filmt zudem eine Stopuhr, die eine genaue Zeit aufnimmt. Alles andere ist guter Wille. --FirestormMD ♫♪♫♪ 08:18, 20. Jul. 2017 (CEST)
Das muss aber dann eine Stoppuhr mit LED-Anzeige sein. Die üblichen LCD-Handstoppuhren sind zu träge und mechanische Stoppuhren haben nur Zehntelsekunden Genauigkeit.--Rôtkæppchen₆₈ 09:23, 20. Jul. 2017 (CEST)

Weißes Netz im Bäumchen - woher?[Quelltext bearbeiten]

Milbe oder sowas.jpg

Hallo zusammen,

in einem unserer Bäumchen hat sich irgendwas eingenistet und spinnt so langsam aber sicher den ganzen Baum zu. Siehe dazu das Bild. ein ähnliches Netz ist nochmal auf der anderen Seite des Bäumchens. Die Zweige sehen aber NICHT irgendwie kahlgefressen aus.

Vielleicht kann mir hier ja jemand bei der Eingrenzung helfen, WAS das eigentlich ist. Im Einzelnen:

1. Gehe ich Recht in der Annahme, dass das keine Spinne ist (bittebittebitte sagt, dass es keine Spinne ist :-D )?

2. Meine Vermutung gehen in Richtung Spinnmilbe oder eine dieser Motten, die letztens mal in den Schlagzeilen waren. Die Frage ist, was ist das genau? Kann man das an der Netzform- Dichte oder sonstwas sehen?

3. Sollte ich dagegen etwas unternehmen? Wenn ja, was?

Vielen Dank schonmal im Voraus. Gruß, --Benutzer:Apierta 11:44, 19. Jul. 2017 (CEST)

Das wird vermutlich die Gespinstmotte sein. Im Normalfall ist das völlig harmlos und vergeht nach kurzer Zeit wieder. Nur in Ausnahmefällen, bei extremen Massenbefall, ist eine Bekämpfung angebracht, also einfach in Ruhe lassen. --Schaffnerlos (Diskussion) 11:48, 19. Jul. 2017 (CEST)
Welch Bäumlein mag das wohl sein? Ein Kirschlorbeer etwa???--Caramellus (Diskussion) 12:10, 19. Jul. 2017 (CEST)
Ich habe keine Ahnung. Es ist ne Mietwohnung, der Garten wird vom Hausmeisterservice gemacht, und mich persönlich interessieren sowieso nur die Pflanzen, die mir was zu essen liefern :-) Gruß, --Benutzer:Apierta 12:18, 19. Jul. 2017 (CEST)
Nochmal @Gespinstmotte: Wenn's die ist, wär's ok. Im Frühjahr war in den Medien mal die Rede von einer ähnlichen Mottenlarve, die aber eben nicht harmlos sei (ich meine, bei Hautkontakt sei das Netz ätzend oder sowas), ich finde aber bei google ums Verr... nichts mehr dazu. Hat dazu und zu den Unterscheidungskriterien jemand was parat? Gruß, --Benutzer:Apierta 12:38, 19. Jul. 2017 (CEST)
Du meinst wohl den Eichenprozessionsspinner --Schaffnerlos (Diskussion) 12:43, 19. Jul. 2017 (CEST)
Jup, der ist's, danke. --Benutzer:Apierta 12:47, 19. Jul. 2017 (CEST)
Mit des E.-spinners Wirkspektrum kam ich mal in Kontakt...auf der Intensivstation. Der Patient hatte eine Anaphylaxie. Das war nicht so lustig. Eine Eiche jedenfalls sieht anders aus...es wird halt ein X-spinner sein. --Caramellus (Diskussion) 13:02, 19. Jul. 2017 (CEST)
Definitiv kein EPS. Die Gespinstmotten sind relativ artspezifisch, schau mal unter Pflaumen-Gespinstmotte, das Bäumchen dürfte was in dieser Ecke sein. Für Bestimmungsanfragen generell kann ich dich dahin empfehlen. Gruß--Josef Papi (Diskussion) 14:39, 19. Jul. 2017 (CEST)

Dank' Euch soweit. Scheint also tatsächlich harmlos zu sein. Einen hätt ich aber noch: Da ich an einer sehr ausgeprägten Angst vor Spinnen leide (keine Ahnung, woher die kommt): Wir sind uns einig, dass das ganz eindeutig keine Spinne ist (und ich deshalb nicht sofort umziehen muss ;-) ) richtig? Gruß, --Benutzer:Apierta 14:45, 19. Jul. 2017 (CEST)

Glück hat 22 Buchstaben: Konfrontationstherapie.--Bluemel1 (Diskussion) 14:48, 19. Jul. 2017 (CEST) Im ersten Schritt gibst du der Spinne einen positiv besetzten Kosenamen deiner Wahl, das baut Ängste ab.
+1 mit dem Nachsatz: setze Dein Gehirn bei Arachnophobie gezielt der Choreographie der 4 x 2 Spinnenbeine aus. Später werden wir dann über Verdauung reden...--Caramellus (Diskussion) 16:28, 19. Jul. 2017 (CEST)
Zum Beispiel Boris. SCNR --Mikano (Diskussion) 16:23, 19. Jul. 2017 (CEST).
...hihi...bei Spider bitte nicht "The Cure" Lullaby...jetzt....Mist!--Caramellus (Diskussion) 17:32, 19. Jul. 2017 (CEST)

Gegen Arachnophobie hilft die Beobachtung der kleinen Kameraden. Ich hatte da ein Schlüsselerlebnis mit Weberknechten (ja, ich weiß!). Da hockten zwei über der Spüle an der Wand – in inniger Balz. Ein großes, fragiles Gewippe und Betasten – richtig liebreizend. Spinnen sind auch nur Menschen … Rainer Z ... 21:40, 19. Jul. 2017 (CEST)

Wir haben einen eigenen Artikel: Gespinst. 188.120.85.22 23:16, 19. Jul. 2017 (CEST)

Kartenzahlung mit PIN / Unterschrift[Quelltext bearbeiten]

Ich habe schon diverse Seiten zu diesem Thema durchforstet, finde aber immer nur, dass der Unterschied bei den Vor- und Nachteilen des Verkäufers liegt. ICH würde aber gerne verbieten, dass meine Karte mit Unterschrift genutzt werden kann, da ich dass mehr als unsicher finde. Eine Verkäuferin berichtete mir, dass sie das bei der Sparkasse hätte ändern lassen können, meine Comdirect wußte nicht, wovon ich rede... Das wäre bestimmt eine Falschauskunft, da kein Geldinstitut hierbei etwas ändern kann. Was stimmt denn nun? Und wie sieht es aus, wenn meine Karte tatsächlich mal entwendet und per Unterschrift genutzt wird. Habe ich da eine Chance, mein Geld zurück zu bekommen? Wenn ja: von wem? --88.71.94.70 11:44, 19. Jul. 2017 (CEST)

wenn es nicht Deine Unterschrift ist, dann bist Du aus der Haftung raus. Und auch eine ähnliche Unterschrift ist immer noch nicht deine Unterschrift. Im Zweifel würde es eine Schriftprobe geben. Das man da separat sperren lassen kann habe ich auch noch nicht gehört. ...Sicherlich Post 11:51, 19. Jul. 2017 (CEST)
Beim offline ELV können keine irgendwo gespeicherten Daten verwendet werden, es ist also systembedingt unmöglich das zu unterbinden. Du kannst versuchen, eine Bank zu finden die reine V-Pay-Karten (ohne Girocard Branding) ausgibt, aber im Prinzip ist das Überflüssig da das Risiko bei Missbrauch nicht bei dir liegt, korrekter Umgang vorausgesetzt. --Studmult (Diskussion) 12:00, 19. Jul. 2017 (CEST)

Super, danke!

Man muss doch nur die Unterschrift auf der Karte unkenntlich machen bzw. das Unterschriftsfeld entwerten!? --2.246.97.216 16:44, 19. Jul. 2017 (CEST)
Damit beschwörst Du nur Ärger herauf. Eigenmächtige Veränderung der Karte erfüllt den Straftatbestand der Urkundenfälschung. Zudem kann Deine Bank Schadenersatz verlangen. Die Karte ist immer noch Eigentum der ausgebenden Bank. --Rôtkæppchen₆₈ 17:06, 19. Jul. 2017 (CEST)
Die comdirect wird diese Karte nie sehen und der Hersteller sieht sie zum letzen Mal beim Versand an den Kunden. --2.246.97.216 19:41, 19. Jul. 2017 (CEST)
Ich denke, für die Urkundenfälschung fehlt in diesem Fall die erforderliche Absicht, im Rechtsverkehr zu täuschen. Es soll einen etwaigen Finder ja nur davon abhalten, die Unterschrift nachahmen zu können. -- Ian Dury Hit me  20:19, 19. Jul. 2017 (CEST)
@2.246.97.216, und wie willst Du das Rechenzentrum des Zahlungsdienstleisters davon überzeugen, die Autorisierung einer Zahlung per ELV zu verhindern? Woher willst Du vor dem Zahlen wissen, ob der Händler überhaupt EC-online unterstützt und ob eine nutzbare Onlinedatenverbindung besteht? --Rôtkæppchen₆₈ 20:25, 19. Jul. 2017 (CEST)
Ich selbst kann und will die Zahlungsdienstleister nicht überzeugen, und ich kann auch nicht verhindern, dass von 88.71.94.70 auf einmal eine Unterschrift bei Aldi verlangt wird. Ich sagte nur, dass eine Unbrauchbarmachung des Unterschriftsfeldes bewirkt, dass ein 3. nicht mit der gestohlenen Karte und nachgemachter Unterschrift bezahlen kann. --2.246.97.216 23:01, 19. Jul. 2017 (CEST)
Im Zweifelsfall nutzt der Dieb die gestohlene Karte bei Ikea an der Selbstbedienungskasse. Da schaut keine Kassiererin nach der korrekten Unterschrift. Außerdem kannst Du eine unrechtmäßige Buchung so oder so widerrufen. Da ist es vollkommen wumpe, ob Chip oder Magnetstreifen ausgelesen wurde und ob per PIN oder Unterschrift autorisiert wurde. Ich sehe also keinen Sinn im Verfälschen des Unterschriftsfeldes der Karte. Demagnetisieren des Magnetstreifens oder Unterbrechen der RFID-Koppelspule ergeben in meinen Augen mehr Sinn, erfüllen aber die Straftatbestände der Sachbeschädigung bzw Datenveränderung. --Rôtkæppchen₆₈ 23:27, 19. Jul. 2017 (CEST)
Die Gefahr einer unerlaubten Kontoerleichterung ist bei Geldautomatenabbuchungen übrigens größer als bei EC- oder ELV-Zahlungen bei Verkaufssstellen. Unrechtmäßige EC- oder ELV-Zahlungen lassen sich problemlos ohne Selbstbehalt widerrufen. Bei unrechtmäßigen Bargeldabhebungen am Geldautomaten ist das anders. Da kann man nur die Karte sperren lassen, muss aber bis zu 150 Talerchen selbst abdrücken. Die Verfälschung der Unterschrift der Karte ist also so gesehen sinnlos. Skimmingbetrüger an Geldautomaten oder Kartenlesern in Verkaufsstellen lesen meist den Magnetstreifen aus und eignen sich die PIN durch Spionage an. Dagegen hilft als allereinzige Maßnahme nur eine Verwendung einer Karte ohne Magnetstreifen. Abdecken der Tastatur beim Eintippen der PIN wird zwar oft empfohlen, kann aber durch eine Zwischentastatur oder eine manipulierte Firmware des POS-Terminal leicht überwunden werden. Ebenso kann der Magnetstreifen leicht abgegriffen werden. Der Chip auf der Karte ist aber ein kryptographisch abgesicherter Mikroprozessor, der gegen Man-in-the-Middle-Angriffe verhältnismäßig unempfindlich ist. Das sicherste Mittel gegen unerlaubte Kontoerleichterungen ist also Verwendung einer magnetstreifenlosen Karte. Gegen unerlaubte Nutzung der Girogo- oder sonstigen NFC-Funktion der Karte hilft Aufbewahrung der Karte in einer RFID-Schutzhülle. --Rôtkæppchen₆₈ 00:57, 20. Jul. 2017 (CEST)

Ohne Unterschrift auf der Karte kann entweder jeder Finder selbst unterschreiben oder früher oder später wird ein Geschäft das nicht akzeptieren, weil sie eben die Unterschrift auf dem Beleg nicht mit irgendwas vergleichen können. --Eingangskontrolle (Diskussion) 01:43, 20. Jul. 2017 (CEST)

Bei den Amis (USA) gibts Leute, die empfehlen im Unterschriftsfeld mit Druckbuchstaben "CHECK ID" oder "SEE ID" einzutragen, um die Kassenkraft damit zu zwingen, ein Ausweisdokument mit Foto mit dem Käufer abzugleichen. Das ist aber wohl auch nicht das Allheilmittel: http://www.creditcards.com/credit-card-news/7-credit-card-myths-1267.php .-80.146.228.119 08:05, 20. Jul. 2017 (CEST)

Stromsparlampen im Alter[Quelltext bearbeiten]

Haie Ihrs,

wir haben reichlich Stromsparlampen (Kompaktleuchtstofflampen) im Einsatz. Nun meinte ein Elektriker es wäre klug nicht zu warten bis sie defekt sind sondern sie bereits vorher zu ersetzen, da sie am Ende ihres Lebens nicht nur weniger Licht machen sondern auch mehr Strom brauchen würden (er verkauft keine, also kein Wirtschaftsinteresse von ihm). Ich konnte diese Aussage nicht verifizieren. Kann das jmd. bestätigen oder dementieren (bitte kein gefühlt ;) ). ...Sicherlich Post 11:49, 19. Jul. 2017 (CEST) nein, LEDs sind keine Option

Dass sie mehr Energie verbrauchen habe ich noch nicht gehört. Aber die Leuchtkraft lässt nach. Gerade ESL würde ich aber wegen der problematischen Elektronik und des Quecksilbers nicht ohne Not tauschen. LEDs sind eine Option. --Magnus (Diskussion) 12:00, 19. Jul. 2017 (CEST)
Nach meiner Erfahrung (und ich habe Kompaktleuchtstofflampen seit 30 Jahren) lässt die Leuchtkraft nicht nach, jedenfalls nicht wahrnehmbar. Der Schaden entsteht in der Regel auch an der Elektronik, vermutlich dem Starter. Rainer Z ... 12:06, 19. Jul. 2017 (CEST)
Funktionierende Energiesparlampen ohne guten Grund zu tauschen ist wegen der hohen Anschaffungskosten der bestehenden wie auch der künftigen Lampen wenig zielführend. Die Leuchtstärke nimmt zwar ab, aber über lange Zeit so minimal, dass dies kaum auffällt. Ein Problem bei einer "reichlichen" Anzahl an Lampen ist, dass jeder Typ anders sein kann, sodass man auch keine pauschale Aussage treffen kann (außer alle Lampen sind vom selben Typ, dann kann es sinnvoll sein, dass wenn die ersten Lampen eingehen, man wegen des Arbeitsaufwands gleich alle austauscht). --Schaffnerlos (Diskussion) 12:19, 19. Jul. 2017 (CEST)
Gegenüber einer Glühlampe sind Halogen nur wenig sparsamer. CCFLs (also die Röhren und Energiesparer) benötigen etwa 50% davon, alte LEDs ca. 20%, neue und Filament-LEDs ca. 10% des Stroms bei gleicher Helligkeit. Als Glühlampenalternative bietet sich derzeitig im besten Qualität und Preisleistungsverhältnis, sowie in Lebensdauer und Verbrauch die Filament-LEDs an. Das Problem: Man bekommt sie nicht in den gängigen Glasröhren, die in die Sockel der von Leuchtstoffröhren passen. Es gibt aber LED-Röhren, die mit einem überbrückten Starter arbeiten und in den vorhandenen Lampensockeln betrieben werden können. Ihr Licht ist aber teilweise nicht so schön. Da kann man aber mit einem Prisma und einer Vergleichslampe ausprobieren. Das Prisma bricht das Licht zum Regenbogen des Lichtspektrums. Die Lampe muss das durchgehend wiedergeben, also alle Farben sichtbar sein. Flimmern erkennt man mit einen schwarzen Lüfter, dessen Rotorblätter man mit weißen Punkten markiert hat. Macht er im Licht der Lampe Stroboskopeffekte und die Punkte stehen oder wandern in anderer Drehzahl als der Lüfter, flimmert die Lampe. Die vorhandenen Leuchtstoffröhren und starter zu erneuern, will überlegt sein, da dieses Material heute oft kurzlebiger als damals produziert wird. Das Problem zu umgehen bedeutet, direkt bei Hersteller zu bestellen, was dieser bei den Endverbrauchermengen verweigert. Was auch zu bedenken ist: Alte Drosseln der Leuchtstoffröhren können durchbrennen oder durch Wicklungsschluss Hitze erzeugen. Sie haben keine Thermosicherungen und können zum Brandherd werden. Das kann auch durch einen auf dem Markt gelandeten gefälschten Starter ausgelöst werden. Der Mist rechnet sich nicht. Lass laufen, wenn's tut und nicht marode ist. Bei LED-Leuchten kann oft das Leuchtmittel nicht erneuert werden. Da fliegt dann alles auf den Schrott und es ist manchmal Glücksache, ob die Einsparung sich in der Garantiezeit- und Bedingung auszahlt. --Hans Haase (有问题吗) 14:25, 19. Jul. 2017 (CEST)
Nachtrag: Als Prisma dient Dir ein transparentes Geodreieck oder vergleichbar angeschrägtes Lineal. Ein mit Wasser teilgefülltes Glas kann es auch tun. Manchmal genügt ein unterschiedlich dicker Boden im Glas. Einfach an der Sonne un einem Blatt Papier als Projektionsfläche ausprobieren, dann in den dunklen Raum mit der Lampe. --Hans Haase (有问题吗) 15:15, 19. Jul. 2017 (CEST)
Nach meiner Erfahrung (und ich habe Kompaktleuchtstofflampen seit 34 Jahren) lässt die Leuchtkraft deutlich nach. Die Elektroden nutzen sich ab und der Kathodenfall erhöht sich, was stärkere Wärmeentwicklung und geringere Lichtausbeute nach sich zieht. Außerdem altert der Leuchtstoff, was die Lichtausbeute nochmal senkt. Ein Kraftwerkselektriker aus dem Betrieb meines Vaters hat einmal gesagt, Leuchtstofflampen, die man nie ausschaltet, brennen ewig, allerdings geben sie immer weniger Licht. Ich habe deswegen auch schon Leuchtmittel prophylaktisch wegen Alterung gewechselt. Einmal hab ich sogar eine Schlagfest-Glühlampe aus den 1950er-Jahren gewechselt, weil der Kolben innen schwarz war. --Rôtkæppchen₆₈ 16:02, 19. Jul. 2017 (CEST)
Richtig, die Leuchtkraft lässt meßtechnisch deutlich nach, besonders bei billigeren Leuchtmitteln. Subjektiv merkt man das meistens nicht. --2.246.97.216 16:42, 19. Jul. 2017 (CEST)
„Kolben innen schwarz“ ist das was Halogen vermeiden soll.
Selbst LEDs lassen anfangs ca. 3% nach. Nach Ende der Lebensdauer, je ehrlicher beschaltet, desto länger dauert es, fallen einzelne LEDs aus oder erreichen 10% Verlust ihrer Lichtausbeute und leuchten dennoch weiter. Bei den Filament-LEDs scheinen diese mit einem Bypass ausgestattet zu sein, so dass eine ausgefallene nicht alle anderen des Leuchtmittels erlöschen lässt. Die dimmbaren flimmern, die nicht-dimmbaren sollten nicht flimmern. Das ist der wesentliche Qualitätsunterschied. Der ehrlichste Ersatz bei Leuchtstoffröhren ist es, bei geschlossenen auf den Zwischenträger innerhalb und bei offenen auf das Gehäuse der Leuchtstoffröhrenlampe eine adäquate Anzahl an E14-Fassungen zu schrauben und diese mit Filament-LED-Lampen von Typ C35 (E14, 4W, 4 LED-Filaments darin) einzusetzen. Nur die Klemmen werden von der Lampe weiter benutzt. Das ist einmal der Aufwand, danach bekommt man das Licht einer 36-W-Röhre aus 16 W Strom. Fällt eine aus, leuchten die anderen drei weiter und man muss nicht rennen. Da heute viele Verbindungen gesteckt werden, kann das auch fast jeder montieren. Nur lässt man Elektriker oder Ingenieur beim Aussuchen des Materials mitreden und die Sache vor Inbetriebnahme abnehmen. Warnhinweis anbringen, dass nur LED-Lampen verwendet werden dürfen. Dieser Weg empfiehlt sich, da sich Wirkungsgrad, Zuverlässigkeit und manchmal Lebensdauer die höchsten sind. Hast Du einen digitalen Stromzähler, schaue ober er Fehler hat, bei nicht-sinusförmiger Last, Strom zu zählen, der gar nicht verbraucht wurde. Eine E14-Fassung gibt es online zwischen -,65 und 2,50 €, wobei auf Isolierung und Montierbarkeit von 2x 1,5 mm² oder 2x 0,75 mm² Kabel pro Kontakt und vollständige Isolierung außen zu achten ist. 0,75 mm² darf nur innerhalb einer Lampe ohne Weiterführung zur nächsten benutzt werden! Die C35-Filament-LED-Lampe bekommt man für 2 bis 4 €, oder 10 € wenn ein Markenname drauf steht. Selbst als LED benutzen sie einen Glaskörper, um Lichtverluste zu vermeiden. LED-Chips halten bis zu 100.000 Stunden. Die Filament-LED-Lampen sind zwischen 6000 und 25.000 Stunden spezifiziert. 2700 Kelvin (K) sind warmweiß wie eine Glühlampe. Das sollte der Farbzahl 827 auf Leuchtstoffröhren entsprechen. Diese sind die Empfehlung. (830 sind 3000 K. 2200 K ist schon gelbliches Licht einer Kohlefadenlampe.) 4000 und spätestens 6000 K sind nicht mehr ganz so farbecht im Lichtspektrum. Innerhalb derselben Serie von Filament-LEDs kann der Kelvinwert an der Dicke der gelben Phosphorschicht geschätzt werden. Je dünner desto höher. Eine Energiesparlampe mit E14 bzw. E27-Fassung kann gegen eine Filament-LED-Lampe problemlos ausgetauscht werden. Verlaufen die gelben Filaments in der Richtung so wie die geraden Teile der Leuchtstoffröhren, stimmt die Abstrahlung des Lichtes.
Hier mal das unabhängige Preis-Leistungs-Optimum: Das ist aber etwas zum kick auf „Ausklappen“ → --Hans Haase (有问题吗) 23:03, 19. Jul. 2017 (CEST)
Der Vormieter hat in einem selten genutzten Nebenraum eine schlagfeste 25-Watt-Glühbirne installiert. Die glühte aber immer selten. Zudem haben schlagfeste Glühlampen eine niedrigere (Farb)temperatur und damit verbundene längere Lebensdauer und größere Sublimationsoberfläche als gewöhnliche Allgebrauchslampen. Es ist also normal, dass diese Lampen steinalt werden und allmählich innen schwärzen, so wie auch die 6-Volt-2,4-Watt-Fahrradglühlampen. --Rôtkæppchen₆₈ 23:42, 19. Jul. 2017 (CEST)

Auch wenn hier munter über LEDs philosophiert wird die ich ja extra ausgeschlossen habe, scheint keiner hier von der Behauptung bzgl. des mehrverbrauchs gehört zu haben, so dass ich bis zum Beweis des Gegenteils auch mal nicht glaube. Danke soweit ...Sicherlich Post 02:27, 20. Jul. 2017 (CEST) nein Tsungam/Magnus und alle anderen die darüber philosophierten: LEDs sind keine Option. Auch wenn Du es ohne Kenntniss der Gründe behauptest. Das hat ganz handfeste technische/betriebswirtschaftliche Gründe.

Es kommt auf das Vorschaltgerät an. Wenn das elektronische Vorschaltgerät den Lampenstrom regelt und der Spannungsabfall an der Lampe verschleißbedingt steigt, erhöht sich auch die Leistungsaufnahme des Systems. Der Wirkungsgrad geht aber in jedem Fall zurück. --Rôtkæppchen₆₈ 07:16, 20. Jul. 2017 (CEST)
Bei Leuchtstoffröhren gibt es entweder Starter und Drossel oder ein Vorschaltgerät. Letzteres ist zumindest obszoleszenter. Die Verluste darauf sind ebenfalls unterschiedlich. Dabei gab es die Macke, die Starter im Leuchtstoffrohrengehäuse zu verstecken, um ein modernes Gerät zu suggerieren. Bei LED-Kompaktlampen gibt es ebenfalls ein Vorschaltgerät, das meistens vor den LEDs stirbt. Es wird aber immer alles getauscht. Bei den Filament-LEDs ist der Stromkonstanter nur ein SMD-Bauteil. Da gibt es ein weltweit gültiges Patent eines Chinesen, das wohl dieses Prinzip beschreibt, wie es in den Lampen gebaut ist. Der Wirkungsgrad ist dabei nochmal fast verdoppelt. Das letzte so ehrliche Produkt war bis auf das Quecksilber die Energiesparlampe. Diese Technik starb durch die Untergrabung des Marktes mit Ware niederer Qualität und dem Wirkungsgrad der LED-Lampen. Ich rate daher zur Umrüstung der Lampen auf die E14-Sockel, weil man damit die beste und günstigste Technik, langlebig und auswechselbar bekommt. Man kann zum, LED-Gegner werden, wenn die Lichtqualität nicht stimmt, bei Defekt die ganze Lampe getauscht werden muss oder die Lebensdauer nicht stimmt. Ich schrieb aber wie sich das umgehen lässt. --Hans Haase (有问题吗) 10:29, 20. Jul. 2017 (CEST)
Es hat „handfeste technische/betriebswirtschaftliche Gründe“ ??? Hast Du den Strom im Voraus bezahlt oder musst Du Ladenhüter verwerten? Ich würde einen 1-€-Jobber holen, der die Lampen nach einem Muster auf die E14-Fassungen umrüstet und montiert. Der Elektriker oder Fachkraft soll sie dann prüfen und montieren. Die Birnen kann dann jeder reindrehen. So geht das! Jobs geschaffen und das beste was es gibt installiert. --Hans Haase (有问题吗) 10:34, 20. Jul. 2017 (CEST)
@Hans Haase: Die Drossel ist das Vorschaltgerät, der Starter das Zündgerät. Bei anderen Gasentladungslampen, beispielweise Halogen-Metalldampf-, Natriumdampf- oder Quecksilberdampflampen ist das genauso, wobei bei diesen das Zündgerät etwas umfangreicher ist. Bei Leuchtstofflampen übernimmt ein elektronisches Vorschaltgerät die Funktion des Zündgerätes gleich mit. --Rôtkæppchen₆₈ 13:01, 20. Jul. 2017 (CEST)

Ab wann brauchen Pflanzen Sonne?[Quelltext bearbeiten]

Meine Pflänzchen sind gerade aufgegangen und ich habe Sie in die Sonne gestellt. Jetzt frage ich mich, benötigen die Pflanzen eigentlich bereits direkt nach dem Aufgehen (also wenn gerade das erste Bisschen aus der Erde aufgetaucht ist) Sonne oder müssen Sie erst Blätter ausgebildet haben? --2003:C2:CBE4:5DCC:797C:854B:4825:20AA 15:16, 19. Jul. 2017 (CEST)

Kommt auf die Pflanze an. Einige lieben Sonne unserer Breitengrade, andere benötigen viel Schatten und indirektes Licht. Viele sind an den Wurzeln Lichtempfindlich. --Hans Haase (有问题吗) 15:25, 19. Jul. 2017 (CEST)
Nachtschattengewächse --Hans Haase (有问题吗) 15:37, 19. Jul. 2017 (CEST)
Der Sämling braucht nicht unbedingt Sonnenlicht, es hilft ihm aber. Der Sämling kann sich vom Nährgewebe im Samen, dem Endosperm oder Perisperm ernähren, bis er eigene Energie gewinnt (steht in Endosperm im zweiten Absatz). In allen grünen Pflanzen findet aber auch in der Sprossachse Photosynthese statt; siehe Sprossachse#Blattersatz, Flachsprosse. --BlackEyedLion (Diskussion) 16:19, 19. Jul. 2017 (CEST)
Siehe im Übrigen auch Kotyledone zu den Keimblättern der Pflanzenembryonen. --BlackEyedLion (Diskussion) 17:08, 19. Jul. 2017 (CEST)

Um was für Pflänzchen handelt es sich denn? Reichlich Licht brauchen die meisten Pflanzen, aber direkte Sonne - kommt drauf an. --91.34.41.223 16:22, 19. Jul. 2017 (CEST)

Hanf? Nö...--Caramellus (Diskussion) 19:57, 19. Jul. 2017 (CEST)
Papaver somniferum...? Quatsch--Caramellus (Diskussion) 20:01, 19. Jul. 2017 (CEST)
Vergissmeinnicht??? Jaaaaa.....warum nicht gleich!--Caramellus (Diskussion) 20:07, 19. Jul. 2017 (CEST)

Sehr kleine Pflanzen würde ich nicht in die pralle Sommersonne stellen. Da könnten sie schnell verwelken. Hell im Halbschatten ist immer gut. Rainer Z ... 20:17, 19. Jul. 2017 (CEST)

Manche Pflanzen wollen zum Keimen kein Licht (Dunkelkeimer}, andere brauchen es schon, um überhaupt zu Keimen (Lichtkeimer), nach der Keimung ist fehlendes Licht allenfalls eine Zeit lang zu tolerieren, oft auf Kosten einer stabilen Struktur und späteren Problemen. Einige wenige Pflanzen kommen aber auch zeitlebens ohne Licht aus, da sie als Parasiten die Nährtstoffe von anderen Pflanzen klauen. andy_king50 (Diskussion) 21:35, 19. Jul. 2017 (CEST)

Ich staune immer wieder, wie schnell Leute offenbar das Interesse an ihrer eigenen Frage verlieren. Hier wurde jetzt mindestens fünfmal geantwortet "kommt drauf an" - mit der direkten oder indirekten Rückfrage: Um was für Pflänzchen handelt es sich denn? Aber so furchtbar wichtig scheint das für den Fragesteller denn wohl doch nicht zu sein, als dass er diese (für eine vernünftige Antwort eigentlich notwendige) Auskunft geben würde. --91.34.34.5 16:58, 20. Jul. 2017 (CEST)

Weil hier möglicherweise Missbrauch unserer Auskunft vorliegt? Neeee...., oder doch? Neeee...--Caramellus (Diskussion) 17:21, 20. Jul. 2017 (CEST)

Marion-Schildkröte[Quelltext bearbeiten]

Welcher Art gehörte die „berühmte“ Marion-Schildkröte an?--Leif (Diskussion) 22:42, 19. Jul. 2017 (CEST) --Leif (Diskussion) 22:42, 19. Jul. 2017 (CEST)

en-Wp behauptet Cylindraspis. --Rôtkæppchen₆₈ 22:48, 19. Jul. 2017 (CEST)
War auch mein Tipp. Warum steht das nicht im deutschen Artikel?--Leif (Diskussion) 01:00, 20. Jul. 2017 (CEST)
Ich war mal so frei und hab den Link umgebogen. --Rôtkæppchen₆₈ 01:56, 20. Jul. 2017 (CEST)
Verstehe ich nicht.--Leif (Diskussion) 07:57, 20. Jul. 2017 (CEST)
[16] Rôtkæppchen₆₈ 08:02, 20. Jul. 2017 (CEST)
Aso super. Hab dir mal ein Dankeschön gesendet!--Leif (Diskussion) 08:11, 20. Jul. 2017 (CEST)

Problematik wikidata[Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Seite Andrejew entspricht inhaltlich der englischen Seite Andreyev. Behandelt wird der russische Familienname Андреев, der auf georgisch dann so aussieht: ანდრეევი. Jetzt schreibt Harmonia Amanda auf wikidata: "family name has to use a different item than disambiguation page", auf deutsch: "Familienname und Begriffsklärungsseite nicht identisch". Bin jetzt seit ein paar Jahren dabei und kenne Begriffsklärungsseiten. In der deutschen Wikipedia sind auch Artikel über Familiennamen Begriffsklärungsseiten. Oder liege ich falsch und es ist ganz anders? Betrifft außerdem und unter anderem folgende Familiennamen, die in wikidata nicht verknüpft werden dürfen:

Beim Medwedew / Medvedev wohl kein Problem?

Es macht doch keinen Sinn in den einzelnen Sprachversionen für die Familiennamen eine Begriffsklärungsseite zu erstellen UND zusätzlich eine Seite über Familiennamen, wenn es doch inhaltlich nur der Familienname ist? --Flag of Russia.svg Dostojewskij (Diskussion) 23:42, 19. Jul. 2017 (CEST)

Seiten wie Andrejew sind Begriffsklärungsseiten. Es gibt aber zu manchen anderen Nachnamen zusätzlich zu den Begriffsklärungsseiten (oder mit ihnen vermengt) auch eigene Artikel. Siehe Wikipedia:Formatvorlage Familienname#Namenartikel oder Begriffsklärungsseite?. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:50, 19. Jul. 2017 (CEST)
Beispiel für einen Nachnamensartikel, vermengt mit einer Begriffsklärung: Kaiser (Familienname). --BlackEyedLion (Diskussion) 23:53, 19. Jul. 2017 (CEST)
Meines Erachtens steht bei solchen Artikeln der Nachname im Vordergrund, es gibt dann keine eigene Begriffsklärungsseite zu dem Namen (höchstens eine allgemeine Begriffsklärung zu der Bezeichnung). --BlackEyedLion (Diskussion) 23:58, 19. Jul. 2017 (CEST)
Die Quälitätsprobleme(sic!) von Wikidata sind eigentlich bekannt. So gesehen ist das ein formalisierter Assoziationsblaster mit inkaufgenommener Gefahr von Fehlassoziationen. --Rôtkæppchen₆₈ 01:54, 20. Jul. 2017 (CEST)

Um die erste Frage zu beantworten: Rein formal sind Namensartikel keine Begriffsklärungsseiten, aber sie übernehmen regelmäßig einen Teil von deren Aufgaben; mit anderen Worten, Personenlisten aus BKS können in Namensartikel ausgelagert werden. Das ist theoretisch nicht ganz konsequent (denn BKS und Artikel sind an sich klar zu trennen), gilt pragmatisch aber als sinnvoll, weil Namensträgerlisten oft sehr lang sind und dadurch die BKS unnötig unübersichtlich werden.

Wikidata versucht also anscheinend, die gemeinsame Regel strikt anzuwenden, während wir (und andere Sprachversionen) für Familiennamen eine Ausnahme machen. --Katimpe (Diskussion) 03:27, 20. Jul. 2017 (CEST)

Für mich sind das oben keine BKS. Das sind einfach listenartige Artikel, die auf Namensträger verweisen. Was diesen Artikeln bei uns gelegentlich fehlt ist eine vernünftige Einleitung, die z.B. die Herkunft des Namens diskutiert. Das lässt sich aber durchaus beheben. BKS sind es jedenfalls wohl nicht. Im Übrigen haben wir aus sehr gutem Grund Wikipedia:Namenskonventionen/Kyrillisch. Es wäre vollkommen absurd, russische Namen im Deutschen auf Englisch zu transkribieren. Allenfalls könnte man die Transliteration statt der Transkription erwägen. Das wurde aber schon zig mal diskutiert und verworfen, weil man im Deutschen sehr an die Transkription gewöhnt ist. 188.120.85.22 08:31, 20. Jul. 2017 (CEST)

Das widerspricht Wikipedia:Formatvorlage Familienname#Namenartikel oder Begriffsklärungsseite?, insbesondere „Die Nachnamen werden nur dann als eigenständiger Artikel behandelt, wenn sie als solcher relevant sind, also, wenn sie sehr häufig sind“ und „Reine Namenslisten sind – als Namensartikel – löschfähig oder können kommentarlos in die Begriffsklärung übergeführt werden“. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:15, 20. Jul. 2017 (CEST)

Hinweis: Für Fragen speziell zur Wikipedia gibt es ein eigenes Diskussionsforum: Fragen zur Wikipedia. --84.58.126.124 17:57, 20. Jul. 2017 (CEST)

20. Juli 2017[Quelltext bearbeiten]

Helligkeit im Reaktordruckbehälter[Quelltext bearbeiten]

Wie hell ist es eigentlich im Reaktordruckbehälter eines Kernkraftwerks im Betrieb? Ich vermute: Sehr hell, weil dort intensive Tscherenkow-Strahlung auftritt. Aber kann man das quantifizieren? --78.50.149.242 00:33, 20. Jul. 2017 (CEST)

Ich stimme dem zu, sehe aber die wichtigste Ursache nicht in der Tscherenkow-Strahlung. Der Zerfall der Atomkerne führt auch zur Anregung der Elektronenhülle, die bei Abregungsprozessen der inneren Schalen in der Emission von Röntgenstrahlung und bei denen der äußeren Schalen in Lichtemission mündet. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:55, 20. Jul. 2017 (CEST)
Die nuklearen Reaktionen finden im Kernbrennstoff statt, also in Festkörpern, die zudem von der Brennstabhülle eingeschlossen sind. Dabei entstehende Photonen im Bereich des sichtbaren Lichts können nicht austreten, sondern werden sogleich wieder absorbiert. Das Kühlwasser enthält nur wenig Radioaktivität, dort kann Licht nur durch Strahlung entstehen, und der beste Kandidat dafür sollte die Tscherenkow-Strahlung sein. Die Frage ging nach der Intensität: Taschenlampe, Flutlicht, Sonne, heller/dunkler? Zum einen sollte es im RDB ein Planckspektrum aufgrund der Temperatur geben, mit Schwerpunkt deutlich im IR, also unsichtbar, wenn man hineinsehen könnte. Und dem überlagert eben das sichtbare Licht aus der Tscherenkow-Strahlung. Die Intensität sollte aus dem Betrieb von Schwimmbadreaktoren empirisch bekannt sein und sich auf die Verhältnisse in Leistungsreaktoren extrapolieren lassen. --78.50.149.242 10:17, 20. Jul. 2017 (CEST)
Wir haben etliche Bilder von der Tscherenkow-Strahlung hier, und ich würde sagen "ziemlich hell", was aber freilich keine sinnvolle Aussage ist, denn das menschliche Auge kann bekanntermaßen eine Beleuchtungstärke kaum quantitativ einschätzen.--Antemister (Diskussion) 10:30, 20. Jul. 2017 (CEST)
Wenn es dazu Untersuchungen gibt, sollten Kombinationen der Bezeichnungen Cherenkov radiation oder reactor vessel einerseits und candela, lumen oder lux andererseits für eine Internetsuche geeignet sein. Ich kann aber nichts finden. --BlackEyedLion (Diskussion) 11:17, 20. Jul. 2017 (CEST)

eurpäisches Arbeitsrecht?[Quelltext bearbeiten]

Welche Aspekte des Arbeitsrechts sind europaweit vereinheitlicht?--92.217.166.139 02:00, 20. Jul. 2017 (CEST)

Da würde mir als Erstes das Antidiskriminierungsrecht einfallen, dank einer EU-Richtlinie. In Deutschland druch das AGG ungesetzt... --ObersterGenosse (Diskussion) 02:56, 20. Jul. 2017 (CEST)
Mindeststandards in der Arbeitssicherheit.[17] --BlackEyedLion (Diskussion) 09:17, 20. Jul. 2017 (CEST)
Da gibt es einiges, kann man auch schnell ergoogeln, z. B. [18] diese einfache Sammlung. Die praktische Wirkung dieser Richtlinien ist dabei aber nicht sonderlich groß, denn die schreiben zumeist nur nieder was in den (alten) EU-Staaten schon vorher galt.--Antemister (Diskussion) 09:28, 20. Jul. 2017 (CEST)
Die Arbeitszeitregelungen für Berufskraftfahrer sind EU-weit einheitlich. Fällt mir so spontan ein. -- 79.251.133.235 10:30, 20. Jul. 2017 (CEST)

Skatproblem[Quelltext bearbeiten]

Mittelhand reizt Schell ohne 2 bis 27 und bekommt das Spiel.

Erst jetzt wird von allen Spielern bemerkt, dass der Skat schon vor dem Reizen aufgenommen war.

Wie ist das Spiel gemäß Skatordnung zu werten bzw. wie ist zu verfahren, da das Reizen ja unter falschen Voraussetzungen erfolgte?

Danke. --Frze > Disk 07:09, 20. Jul. 2017 (CEST)

3.2.15: Wer während oder nach dem Geben den Skat mit aufgenommen hat, ist ebenfalls vom Reizen auszuschließen. In diesem Fall muss der Schuldige seine 12 Handkarten mischen und der Kartengeber daraus 2 Karten als Skat verdeckt ziehen. --Frze > Disk 07:25, 20. Jul. 2017 (CEST)
Das ist aber eine merkwürdige Regelung. Wenn ich ein absolut mieses Blatt habe, dann nehme ich also den Skat auf. Verschlechtern kann ich mich nach dem Mischen und der Neuverteilung 10 aus 12 nicht groß, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit verbessern. Und zudem weiß ich hinterher sogar noch im Gegensatz zu den beiden anderen Spielern, welche zwei Karten im Skat liegen. Ist es wirklich so gemeint? --82.212.58.111 13:04, 20. Jul. 2017 (CEST)

{{Erledigt|1=''[[Benutzer:Frze|<tt>Frze</tt>]] <sup><small> [[Benutzer Diskussion:Frze|<tt> > Disk </tt>]]</sup>'' 07:25, 20. Jul. 2017 (CEST)}}

Erledigt nochmal rausgenommen. --82.212.58.111 13:04, 20. Jul. 2017 (CEST)
Wer den Skat versehentlich aufnimmt, darf nicht mehr reizen. Wenn den beiden anderen die oben beschriebene Prozedur nicht gefällt, können sie ja passen. Dann wird neu gegeben. --Optimum (Diskussion) 13:16, 20. Jul. 2017 (CEST)
Wenn sie reizen, hat aber der Alleinspieler in der geschilderten Situation mit großer Wahrscheinlichkeit einen (wenn vielleicht auch kleinen, aber möglicherweise letztlich entscheidenden) Nachteil gegenüber dem regelgerechten Spiel. (Und wenn sie nicht reizen, gäbe es nach hiesigen Gebräuchen eigentlich Ramsch, wo die Kenntnis des Skats eventuell auch von Vorteil ist. Die Skatordnung ist allerdings ohne Ramsch, insofern entfällt das hier.) --82.212.58.111 13:30, 20. Jul. 2017 (CEST)
(BK) Nein, das ist nicht merkwürdig. Stell dir vor, du hast den ersten und einzigen Grand Hand Ouvert deines Lebens in der Hand, fängst über alle Backen an zu grinsen, und ein Spielverderber nimmt schnell mal den Skat auf... Die anderen müssen ja nicht reizen, aber sie dürfen. Ist das Reizen hingegen vorbei und du hast immer noch zwölf Karten auf der Hand, hast du verloren. Grüße Dumbox (Diskussion) 13:17, 20. Jul. 2017 (CEST)
Der Punkt ist, dass ich als regelwidriger Skataufnehmer auch gegen einen Grand Hand Ouvert bessere Chancen habe, wenn ich nach dem "10 aus 12" zwei Siebener gegen die zwei Asse aus dem Skat (oder auch nur zwei Zehner) getauscht habe und zudem das ganze Spiel lang als einziger weiß, was im Skat liegt. Ich hätte mir eben vorgestellt, dass man, um Missbrauch zu verhindern, in so einem Fall eine Strafe (z.B. beim Aufschreiben zusätzliche 18 Minuspunkte, oder so viele, wie gereizt oder gespielt wurden) anstatt einer Belohnung erhält. --82.212.58.111 13:32, 20. Jul. 2017 (CEST)
Der Punkt ist, dass du gegen einen Grand Ouvert auf keinen Fall eine Chance hast. Er muss Hand, offen und schwarz gespielt werden, es ist also völlig wumpe, was im Skat liegt. Das war aber auch nur ein Extrembeispiel. Sinn der Regel ist jedenfalls, dass es wichtiger ist, dir nicht ein gutes Blatt zu versauen, als den Trottel zu bestrafen. Und wie gesagt, du musst nicht reizen. Grüße Dumbox (Diskussion) 13:40, 20. Jul. 2017 (CEST)
Wenn Grand Ouvert zwangsläufig gewonnen würde, dann bräuchte man ihn gar nie spielen. Es kann sehr wohl sein, dass der Alleinspieler eine außergewöhnliche Verteilung der Restkarten nicht ins Kalkül gezogen hat, weil er z.B. aufgrund des Reizverhaltens diese ausgeschlossen hatte oder sich einfach irrte. Ich habe schon verstanden (und auch nirgends das Gegenteil verlangt), dass niemand am Reizen und Gewinnen gehindert werden soll. Aber davon völlig unabhängig könnte man ja trotzdem eine Strafe für den Schussel/Missbraucher verhängen. Dass das nicht gemacht wird, sondern er im Missbrauchsfall sogar eher einen Vorteil gegenüber dem regelgerechten Spiel erhält, wundert mich. --82.212.58.111 13:50, 20. Jul. 2017 (CEST)
Den Grand Ouvert spielt man ja auch nicht, man legt sein Blatt grinsend hin und gibt eine Lokalrunde. ;) Nein, ich weiß schon, was du meinst, aber da wird's philosophisch. Beim Skat gibt es keine Strafen, sondern nur gewonnene oder verlorene Spiele, und dass ein Alleinspieler sein Blatt auch spielen darf, hat die höchste Priorität. Mir gefällt das. "Kartenspielen soll Freude machen." ;) Grüße Dumbox (Diskussion) 13:56, 20. Jul. 2017 (CEST)
Ist wie hier in Wikipedia: Unter Vernünftigen läuft sowieso alles harmonisch ohne Blick ins erweiterte Regelwerk und man kann trotz gelegentlicher Differenzen alles gütlich miteinander bereden und schlichten. Regeln für seltene Ausnahmefälle sind eigentlich nur dann nötig, wenn es sonst Missbrauch von Regelungslücken oder echten Streit gibt, was typischerweise mit steigender Anzahl der Teilnehmer eher der Fall ist. Aber dann sollten meines Erachtens solche Regeln wenigstens sinnvoll sein und Missbrauch wirksam unterbinden können. --82.212.58.111 14:10, 20. Jul. 2017 (CEST)
Genau! Darum geht es aber auch. Wenn wir anfangen über Sanktionen nachzudenken, wird es wie bei Wikipedia. Hat der Typ den Skat absichtlich aufgenommen, um jemand anderem das Spiel zu verhunzen (letztes Spiel des Abends, annähernd Gleichstand), oder war vielleicht doch der Geber der Schurke und hat in einem günstigen Augenblick den Spieler abgelenkt ("Guck mal, die Blonde da hinten!") und den Skat ganz nah an seine Karten geworfen? Im RL könnte man das vielleicht durch die gute alte Kneipenschlägerei klären (bei WP dann eine virtuelle) - aber genau das soll durch dieses trockene Regelwerk, gewonnen oder verloren, aus dem Spiel draußen bleiben. Grüße Dumbox (Diskussion) 14:17, 20. Jul. 2017 (CEST)

Wollte der Vatikan schon vor 1929 ein eigener Staat werden?[Quelltext bearbeiten]

Und sah sich der Vatikan jemals als ein Teil Italiens?.

--89.15.236.30 08:44, 20. Jul. 2017 (CEST)

Nu, der Kirchenstaat (mit dem Vatikan als Hauptstadt) bestand bis 1870. Der Papst war es also eigentlich schon "immer" gewohnt, auch Staatsoberhaupt zu sein. Geoz (Diskussion) 09:08, 20. Jul. 2017 (CEST)
Ja, bzw. nein bei der zweiten Frage. Das war eine jahrzehntelange Kontroverse und firmiert unter Römische Frage.--Antemister (Diskussion) 09:20, 20. Jul. 2017 (CEST)
Der von Antemister verlinkte Artikel Römische Frage sollte reichen die Frage zu beantworten. Deine Hauptfrage muss eigentlich mit Nein beantwortet werden, denn der Vatikan sah sich schon immer als eigener Staat. Er war es die meiste Zeit ja auch, also ging es ihm zwischen 1870 und 1929 eher darum die alten Verhältnisse wieder herzustellen. Bisschen anderes formuliert wird daraus logischer weise ein Ja, denn der Vatikan sah sich immer als eigenes Staatsgebilde. Bei Frage zwei ist die Antwort klarer; Nein, zum Staat Italien wollte er nie (der Beitritt 1870 war ja auch nicht Freiwillig).--Bobo11 (Diskussion) 09:29, 20. Jul. 2017 (CEST)
Ist der Vatikan in der EU? Edit: hat sich erledigt --2.246.90.183 09:35, 20. Jul. 2017 (CEST)
Nochmal zur Ausgangsfrage. Italien als Staat: da natürlich nicht, da Italien ja gerade der Feind war, der den Kirchenstaat bekämpfte. Italien als geographische Einheit: da schon eher. --195.200.70.42 09:56, 20. Jul. 2017 (CEST)

Apparat im Gericht[Quelltext bearbeiten]

Was ist das für ein Gerät auf dem Tisch? (http://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehr-gericht-bestaetigt-entlassung-von-soldaten-der-kaserne-pfullendorf-1.3595769) --2.246.90.183 09:32, 20. Jul. 2017 (CEST)

Ich tippe mal auf Familienbenutzer. --2003:D0:2BC9:6801:700A:E1BB:3B71:6B20 11:18, 20. Jul. 2017 (CEST)
Verrätst Du uns auch noch den Link zum Sueddeutsche-Artikel, in dem dieses Bild verwendet wurde? Gibt vielleicht wertvolle Hinweise, in welche Richtung man suchen sollte. (Man sieht einen Mann in Uniform im Gerichtssaal sitzen, also ging es vielleicht um etwas Militärisches?). -- 83.167.59.159 11:19, 20. Jul. 2017 (CEST)
Zur Unterstützung darf das Gericht Aufzeichungsgeräte benutzen. Ein einzelnes zentrales 360° Mikrofon wäre da sicher nicht die dümmste Idee. Meine Vermutung geht in die Richtung auch wenn ich keine ähnlichen Bilder finde.--Bobo11 (Diskussion) 11:26, 20. Jul. 2017 (CEST)
Ich halte es auch für ein Mikrofon. Auf dem gleichen oder sogar selben Tisch stehen sonst andere Mikrofone: [19]. Andererseits sieht man kein Kabel an dem Gerät; möglicherweise führt eines direkt nach unten durch eine Bohrung in der Tischplatte. --BlackEyedLion (Diskussion) 11:37, 20. Jul. 2017 (CEST)
BlackEyedLion Kein Kabel, nun ja Wi-Fi oder sonst wie drathlos? Genügend gross für eine eigen Stromversorgung wäre es. Oder eben auch das Speichermedium ist im Gerät selber.--Bobo11 (Diskussion) 11:46, 20. Jul. 2017 (CEST)
Das neue Google-Home? --2.246.90.183 11:48, 20. Jul. 2017 (CEST)
Das ist das Lautsprecherteil der Videokonferenzanlage mit Schwenkkamera an der Wand.--79.232.216.124 11:52, 20. Jul. 2017 (CEST)
Warum findet man nichts bei der Bildersuche? --2.246.90.183 11:58, 20. Jul. 2017 (CEST)
Jup, genau das war ja schon bei meinem Verdacht auf Tischmikrofon der Fall (der Verdacht kam mir weil ich sonst keine Mikrofone auf dem Bild erkenne. Das aber heute Mikrofone eher Standard sind im Gerichtssaal, und man in der Regel welche herumstehen sieht). Keine brauchbaren Vergleichsbilder ob man mit seiner Vermutung richtig liegt. --Bobo11 (Diskussion) 12:01, 20. Jul. 2017 (CEST)
Du hast aber nur Tischmikrofon geschrieben. Da kann man jetzt leicht behaupten, dass man da schon den Verdacht hatte. Ich glaube es jedenfalls nicht.--79.232.216.124 12:10, 20. Jul. 2017 (CEST)
Nun ja, wenn du unbedingt das lesen willst. Ich bezog mich darauf, dass man keine Vergleichsbilder findet, und das steht schon oben bei meinem ersten Beitrag von Anfang an.--Bobo11 (Diskussion) 12:15, 20. Jul. 2017 (CEST) PS: noch so eien Beitrag und du findest dich auf der VM wieder
Ja, ja ist schon gut du hast es ja gleich gewusst.--79.232.216.124 12:27, 20. Jul. 2017 (CEST)
Auch diese Troll-IP wurde gesperrt. Mal sehen welche Endziffer nun kommt. So langsam müsste die Stromversorgungsbuchse am DSL-Router ja Verschleißerscheinugnen zeigen... --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 13:34, 20. Jul. 2017 (CEST)
Peinlich peinlich dieses VM-Denunziantentum. Und dann auch noch so peinliche Begründung: Metasockenpuppe. Wie in der Türkei, irgendwas an den Haaren herbeigezogen. Mich kostet es übrigens nur einen Buttonklick, um eine neue IP zuu bekommen. --2.246.90.183 14:36, 20. Jul. 2017 (CEST)
Da hier wie in der Türkei übertrieben wird, ist es nur eine Frage der Zeit bis das zusammenbricht. Es läuft bereits gut, er läuft jetzt unter Bewährung.--79.232.212.114 15:58, 20. Jul. 2017 (CEST)
Vor den Richtern und der BW gibt es so kleine Dreiecksleisten, das sollte das MPR210 Mikro von Beyerdynamic sein, aber das Doppelufo kenn ich auch nicht. --XPosition (Diskussion) 13:08, 20. Jul. 2017 (CEST)
Vielleicht nicht nur ein Rundummikrofon, sondern auch 360°-Kamera. Immerhin läuft beim Verwaltungsgericht Sigmaringen ein Pilotprojekt für den Einsatz von Videokonferenztechnik. --TheRunnerUp 14:18, 20. Jul. 2017 (CEST)
Läuft aber schon seit 17 Jahren :-) --2.246.90.183 14:29, 20. Jul. 2017 (CEST)
Sorry, die von mir verlinkte Seite ist aus 2000 und der Abschlussbericht dazu von September 2001. --TheRunnerUp 14:37, 20. Jul. 2017 (CEST)

Unterlegscheiben[Quelltext bearbeiten]

Normale M3 Unterlegscheiben haben einen Innendurchmesser von rund 3 mm, und einen Außendurchmesser von rund 7 mm. Wie nennt man die M3 Unterlegscheiben mit einem Innendurchmesser von rund 3 mm, und einen Außendurchmesser von rund 5 mm? Die Dicke der Unterlegscheiben ist bei beiden Arten gleich und normal, vermutlich rund 0,5 mm. -- Karl Bednarik (Diskussion) 09:41, 20. Jul. 2017 (CEST).

Nach der zurückgezogenen DIN 433 ist der Innendurchmesser 3.2 mm, Aussen 6 mm; Sondermasse wie 3.2 und 5 lassen nur einen Steg von .9 mm. Zumindest beim Stanzen dürfte das mehr als nur ein bisschen Probleme bereiten. Yotwen (Diskussion) 10:00, 20. Jul. 2017 (CEST)
Fitschenring? Passscheibe? --2.246.90.183 10:01, 20. Jul. 2017 (CEST)
Also es gibt zwei "Standartscheiben"-Abmessungen, die nach DIN 125-A 8.4-St (für Sechskantschrauben) Innendurchmesser 3.2mm Aussendurchmesser 7 mm Dicke 0.5. Die nach DIN 433-5.3-St (Für Zylinderschrauben) Innendurchmesser 3.2 mm Aussendurchmesser 6 mm Dicke 0.5.--Bobo11 (Diskussion) 10:09, 20. Jul. 2017 (CEST)
Leider völlig falsch gesurft, der "Standart", richtig "Standard" ist DIN 988, nennt sich Passscheibe, hat 3 mm innen und 4,5 außen.--79.232.215.69 10:29, 20. Jul. 2017 (CEST)
Erst recht falsch @IP. Bei Passscheiben nach DIN 988 ist der Aussendurchmesser 6mm nicht 4.5mm[1], die Dicke kann zwischen 0.1 und 1.2 mm liegen--Bobo11 (Diskussion) 10:36, 20. Jul. 2017 (CEST)
  1. Europalehrmittel Tabellenbuch Metall Ausgabe 36 Seite 186 ISBN 3-8085-1076-5
Ganz krottenfalsch @Bobo11, schau in die DIN.--79.232.215.69 10:39, 20. Jul. 2017 (CEST)
VM? Ich hab meinen Beleg genannt, und diese Quelle widerspricht nun mal deiner Aussage. --Bobo11 (Diskussion) 10:41, 20. Jul. 2017 (CEST)
Einen Beleg mit dem komischen Namen "Tabellebuch Meltall" gibt es bei mir nicht, aber ich habe die DIN vor mir liegen.--79.232.215.69 10:44, 20. Jul. 2017 (CEST)
Troll-IP wurde gesperrt. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 13:31, 20. Jul. 2017 (CEST)
Hier kannst du sie auch kaufen.--79.232.212.114 15:49, 20. Jul. 2017 (CEST)
(BK)@Yotwen: Es gibt aber Sicherungsscheiben 3,2×5,5×0,45. --Rôtkæppchen₆₈ 10:11, 20. Jul. 2017 (CEST

Hier ist ein Bild von beiden Varianten:
http://members.chello.at/karl.bednarik/BEILAGSC.jpg
-- Karl Bednarik (Diskussion) 14:54, 20. Jul. 2017 (CEST).

Da messe ich aber 6 bzw 8 Millimeter, keine 5. Die 6 mm entsprechen der oben genannten zurückgezogenen Norm DIN 433 für Zylinderkopfschrauben. Das andere könnte eine Scheibe 3,7×8 bzw M3,5×8 sein. Du könntest aber eine Scheibe M2,5 nehmen und das Loch aufreiben oder -bohren. --Rôtkæppchen₆₈ 15:17, 20. Jul. 2017 (CEST)
Loch machen ist einfach. Die Kunst ist das Spannen? Yotwen (Diskussion) 16:48, 20. Jul. 2017 (CEST)

CMS-Komplettsystem oder SaaS speziell für Vereine, Verbände und Organisationen gesucht[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ein wiss. Fachverband von überschaubarer Größe (ein paar Hundert Mitglieder) sucht derzeit eine vernünftige Plattform für seine Web-Präsenz. Aktuell ist dies Joomla mit einigen Fertigmodulen (z.B. für Newsletterversand), jedoch auch sehr vielen individuellen Programmierungen, deren Zusammenspiel immer wieder Probleme bereitet. Als Alternative steht Wordpress im Raum, aber auch da müsste der Verband ja vieles individuell entwickeln und konfigurieren lassen.

Meine Frage ist, ob es Komplettsysteme gibt (analog zu Jimdo für Kleinunternehmen / Onlineshops, zur Mitgliederverwaltung, oder großen Lösungen wie NDAlumni für große Alumni-Organisationen, NDPolitik für Parteien), welche eben speziell auf die Bedürfnisse von Fachverbänden zugeschnitten sind, möglichst alles „aus einer Hand“ bieten, zu festen laufenden Abo-Kosten einschl. technischer Weiterentwicklung. Und das mit modulartigen Features wie einen internen Member-Bereich, Vereinsverwaltung für Mitgliederdaten, öffentliche Mitgliederprofile, Veranstaltungskalender, Online-Anmeldung, Newsletterversand, Formulare, Umfragen, Download-Bereich für Dokumente, Newsticker usw. Hat jemand Tipps? --Mangomix 🍸 13:23, 20. Jul. 2017 (CEST)

Ein CMS (Content-Management-System) ist eine reine Verwaltung für Inhalten von Webseiten. Diene Anwendung zielt mehr auf ein Intranet oder CRM (Customer-Relationship-Management). Du kannst natürlich für Außendienst und Kunden ein per VPN oder Passwort zugangsgeschütztes Intranet einreichten. Ein Webshop ist ein spezielles CMS, das mit der Warenwirtschaft abgeglichen wird. Einige Warenwirtschaftsprogramme haben eine Schnittstelle für Handelsplattformen wie ebay oder Amazon. Vereine, Verbände und Organisationen haben kaum Interesse an einem Webshop oder nur wenige Bestellungen und Artikel, dass der zusammengestellte Einkauf per Mail vom Webserver kommen kann. Gästebuch oder Kommentare sind natürlich hierarchisch ganz unten. Da heute flache Hierarchien gefragt sind, solltest Du überlegen, ob Du MediaWiki einsetzen könntest und die Rechtevergabe anpasst. Das wäre günstig und schnell. Nebenbei: Einige betreiben mehrere Seiten und Unterseiten, in denen ein Wiki, Forum oder Shop steckt. Das wird untereinander nur verlinkt und verhält sich wie verschieden Webseiten, die nicht auf demselben Server liegen müssen. --Hans Haase (有问题吗) 13:54, 20. Jul. 2017 (CEST)
Sorry, aber das hat alles nichts mit der Frage zu tun.--Mangomix 🍸 14:25, 20. Jul. 2017 (CEST)
An den Fragesteller: Was ist falsch an Joomla, Wordpress oder Jimdo? Bei Jimdo hat man eine Website, man kann ein Standardlayout und -design nutzen (oder ein eigenes mit CSS erstellen), geschlossene Bereiche und Blogs mit RSS-Feed sind auch möglich. Jedenfalls sind Joomla, Wordpress und Jimdo (oder eventuell noch eigene Systeme zum Beispiel von 1&1) die einfachsten Möglichkeiten, eine Website zu betreiben. Typo3 ist zu aufwändig, ein mir bekannter Verein hat in der Vergangenheit für seine Website und für die Mitgliederverwaltung Osiris genutzt (wobei ich nicht weiß, wie das funktioniert). --BlackEyedLion (Diskussion) 14:05, 20. Jul. 2017 (CEST)
Jimdo geht schon in die richtige Richtung – ist nur imho nicht umfangreich und spezifisch genug. Bei Joomla hat sich halt gezeigt, dass wir uns ständig um technische Sachen kümmern mussten, und die vielen individuellen Programmierungen machen das nicht leichter. Daher schauen wir jetzt, welche Fertiglösungen (Software as a Service) für Verbände und Vereine es gibt.--Mangomix 🍸 14:25, 20. Jul. 2017 (CEST)
„Bei Joomla hat sich halt gezeigt, dass wir uns ständig um technische Sachen kümmern mussten.“ Um welche? „Jimdo geht schon in die richtige Richtung – ist nur imho nicht umfangreich und spezifisch genug.“ Was fehlt? --BlackEyedLion (Diskussion) 14:28, 20. Jul. 2017 (CEST)
Mal bei Stifter-helfen.de schauen oder dort nachfragen. --BlackEyedLion (Diskussion) 14:31, 20. Jul. 2017 (CEST)

Bestseller-Liste[Quelltext bearbeiten]

Die der New York Times habe ich gefunden. Ich suche vergeblich die von The Sunday Times aus dem Jahr 2010. GEEZER … nil nisi bene 13:35, 20. Jul. 2017 (CEST)