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Inhaltsverzeichnis

10. November 2017[Quelltext bearbeiten]

Karaköy[Quelltext bearbeiten]

Hallo! Kurze Frage: Wann wurde Galata in Karaköy umbenannt? Danke sehr – Doc Taxon (A) • Disk. • WikiMUC • Wikiliebe?! • 16:51, 6. Nov. 2017 (CET)
  Auch der übergeordnete Stadtteil Beyoğlu wurde umbenannt (vorher Pera). Ich vermute, das fällt in die Zeit der Vertreibung der Griechen zu Beginn der fünfziger Jahre. Damals erfuhr der türkische Nationalismus noch mal einen Schub. Rainer Z ... 19:02, 6. Nov. 2017 (CET)
    naja, aber vermuten könnt ich das auch. Weiß das niemand genauer? – Doc Taxon (A) • Disk. • WikiMUC • Wikiliebe?! • 20:47, 6. Nov. 2017 (CET)
      Meine Vermutung war als Anregung zu verstehen, zuerst in einem bestimmten Zeitfenster zu suchen. Rainer Z ... 23:07, 6. Nov. 2017 (CET)

Das war zwar schon mal hier, wurde aber ohne Beantwortung archiviert. Kriegt das wirklich niemand raus? – Doc TaxonDisk.WikiMUCWikiliebe?!12:02, 10. Nov. 2017 (CET)

Jo, dann mal los... Pera wurde wohl 1925 umbenannt: [1]. --Nurmalschnell (Diskussion) 12:23, 10. Nov. 2017 (CET)
Und die gegenwaertige Verwaltungssituation in Beyoğlu wurde 1984 eingerichtet: [2]. Karaköy scheint keine eigene Homepage zu haben...? --Nurmalschnell (Diskussion) 12:38, 10. Nov. 2017 (CET)
Hatte fünf WP-Sprachversionen des Karaköy-Artikels inklusive tk durchgesehen und nichts Definitives gefunden. --Aalfons (Diskussion) 12:53, 10. Nov. 2017 (CET)
Der Name Karaköy ist jedenfalls nicht neu. In einer Karte von 1840/41 steht schon "Port Kara Keui" (etwas oberhalb des Schriftzugs "Horn" im Goldenen Horn). Zu "Pont de Karakeui" lassen sich auch ältere Bilder finden, z.B. hier. Der Name des benachbarten Pera wird schon hier mit dem heutigen Beyoğlu gleichgesetzt. Ich würde deshalb nicht nur nach einer Umbenennung suchen, sondern auch nach früheren türkischen Bezeichnungen. Vielleicht standen Galata und Karaköy schon länger nebeneinander, das eine in Mitteleuropa gebräuchlicher (nach der genuesischen Handelsstadt), das andere im Türkischen (vielleicht nach einer türkischen Siedlung). Gibt es alte türkische Karten, in denen dieser Stadtteil bezeichnet wird? 91.54.45.34 13:55, 10. Nov. 2017 (CET)
Dem Frager ging es wohl nicht um frühe Vorkommen des Namens, sondern um den Zeitpunkt der amtlichen Benennung. --Aalfons (Diskussion) 14:44, 10. Nov. 2017 (CET)
Danach (etwa Seite 63) vermute ich mal, das Distrikt/Neighbourhood/... Karaköy wurde bei dieser "Reform" 1984/85 eingerichtet. Finden wir einen Hinweis auf die Existstenz der Verwaltungseinheit Karaköy vor 1984...? --Nurmalschnell (Diskussion) 14:54, 10. Nov. 2017 (CET)
ich suchte immernoch, und der Archivbot naht...Hier meine Zusammenfassung des Falls: Istanbuls Stadtentwicklung scheint ziemlich gut beschrieben (z.B. [3], [4], oder viele mehr). Es gab keine Umbenennung. 1984 wurden durch das Gesetz Nr. 3030 [5] Stadtviertel in "Metropol-Regionen" eingerichtet (namentlich in Ankara, Izmir und Istanbul); unter anderem hier auf Seite 96 beschrieben (auch der Rest ist lesenswert, sollte jemand in Beyoglu einarbeiten). Die dort gelegene historische Stadt hies Galata, und das zu gruendende Stadtviertel (das sich nicht ueber die ganze Flaeche Galatas erstreckt) wurde Karaköy genannt. Und der Name Galata fuer die Gegend wird immernoch benutzt. Der Halbsatz im Artikel Galata ("heute Karaköy") koennte ein bisschen Praezisierung vertragen (und ueber :en:Galata redmer lieber mal garnicht ;) Case closed from my side. --Nurmalschnell (Diskussion) 12:42, 17. Nov. 2017 (CET)

16. November 2017[Quelltext bearbeiten]

Hakenkreuz als Bildschirmhintergrund[Quelltext bearbeiten]

Ist die Verwendung einer Hakenkreuzflagge als Hintergrund auf dem privaten Telefon verboten (in D)? Habe ich gerade aus dem Augenwinkel in der Tram gesehen und bin mir unsicher. --141.20.219.10 17:12, 16. Nov. 2017 (CET)

siehe hierzu Verwenden_von_Kennzeichen_verfassungswidriger_Organisationen#Tathandlung --JD {æ} 17:14, 16. Nov. 2017 (CET)
Der Artikel geht leider nicht darauf ein, wann das Tatbestandsmerkmal der öffentlichen Verwendung erfüllt ist. Das ist allerdings auch schwierig. Einerseits reicht der Rechtsprechung die mögliche Wahrnehmung durch beliebig viele Personen (was hier gegeben ist), andererseits wurde die Verwendung in einer geschlossenen Gesellschaft, die von zwei Personen zufällig bemerkt wurde, nicht beanstandet: PDF-Dokument ab Seite 16, 2. Absatz. --BlackEyedLion (Diskussion) 17:29, 16. Nov. 2017 (CET)
hab neulich eine Thailänderin mit einem Swastika-Tattoo auf dem Rücken gesehen. --85.212.238.84 19:09, 16. Nov. 2017 (CET)
Der Jurist sagt gerne: "Es kommt drauf an." Und so ist es auch. Das Swastika-Tattoo auf dem Rücken der Thailänderin mag vor dem Richter straflos durchgehen, ein identisches Tattoo beim oberkörperfrei agierenden Skinhead eher nicht. Das Display des Smartphones ist zunächst mal diskret und Privatsache - so lange ich es nicht extra so handhabe, dass es möglichst viele sehen.
Laien trauen Juristen irgendwie nie zu, aus äußeren Gegebenheiten auf den inneren Tatbestand (also zum Beispiel eine mit einer Tat verknüpfte Absicht) zu schließen. Das ist aber, gerade im Strafrecht, absolutes Tagesgeschäft.
Also lässt man es besser einfach nicht drauf ankommen. Und die Ausrede "Das ist kein Hakenkreuz, das ist eine Swastika" wird auch nicht helfen, wenn die Umstände aus Sicht des urteilenden Richters dagegen sprechen. --Snevern 19:55, 16. Nov. 2017 (CET)
Das ist ganz wichtig: wenn die Umstände aus Sicht des urteilenden Richters dagegen sprechen.

Ein Hakenkreuz als PC- oder Smartphonehintergrund würde ich noch nicht als öffentlich im Sinne des §86a StGB ansehen, wenn der Besitzer es nicht geradezu drauf anlegt, dieses Hintergrundbild öffentlich zu zeigen (zum Beispiel sein Smartphone absichtlich - womöglich bei einer Demo - herumgehen lässt oder auf einem Beamer vergrößert o.ä.) Und bezüglich der Ausrede: "Das ist eine Swastika", da ist das Zitat oben besonders zutreffend: Die Polizei und Staatsanwaltschaft werden ermitteln. Wenn weitere Hinweise auf Rechtsradikalismus auftauchen, wird "Swastika" viel eher als Schutzbehauptung gewertet als wenn tatsächlich hinduistische/buddhistische Symbole und Hinweise auftauchen. --ObersterGenosse (Diskussion) 15:20, 17. Nov. 2017 (CET)

Man muss sich nicht immer in die Privatsphäre anderer Menschen einmischen. --2003:C0:13DD:6D00:ED69:ED7C:A645:D7B7 18:13, 19. Nov. 2017 (CET)
Stimmt. Hat das denn irgendwer getan oder nahegelegt? Oder was ist der Grund für diese Aussage in diesem Kontext? --Snevern 09:29, 20. Nov. 2017 (CET)
@Snervern: Es sind aber immer wieder die Fälle, in denen Juristen Aussagen bar jeder Vernunft bringen, die Schlagzeilen machen.--Antemister (Diskussion) 19:47, 21. Nov. 2017 (CET)
Kannst du mal ein Beispiel nennen, auf was du dich da beziehst? Und meinst du, Juristen machen mehr Aussagen bar jeder Vernunft als, sagen wir mal... Politiker? Oder Journalisten? Oder irgendeine andere Berufsgruppe mit öffentlicher Wahrnehmung? --Snevern 22:03, 21. Nov. 2017 (CET)

17. November 2017[Quelltext bearbeiten]

preisunterschiede bei neff backöfen von bis zu 800 €, wie kann das sein?[Quelltext bearbeiten]

--2003:CD:FBCD:C66E:8076:B125:60AE:8AE5 01:37, 17. Nov. 2017 (CET)

Deswegen. --Rôtkæppchen₆₈ 01:49, 17. Nov. 2017 (CET)
Betrug ist möglich, es kann auch Wucher oder ein extremer Fall von Neoliberalismus vorliegen. --ObersterGenosse (Diskussion) 01:54, 17. Nov. 2017 (CET)
Es könnte Betrug sein, aber auch, dass es dass es sich da um fehlerhafte Preiserstellungsalgorithmen handelt. Ich hab z.B. auf geizhals.at mal eine Lüftersteuerung angeschaut, das billigste Angebot ist €5,44 und das teuerste €616,90, wobei die 3 Shops mit den teuren Preisen glaub ich alle zusammen gehören und sonst eher preis günstig sind (es ist eine Einkanal-Lüftersteuerung, sowas kostet normalerweise 5-10€ und sicher nicht >600€. Ist im Prinzip nur ein mit einem Drehknopf geregelter Spannungsregler mit ca. 5-12V in einem Gehäuse mit 2 Lüfterkabeln dran). Ich hab auch mal einen Artikel darüber gelesen. Ich würde daher empfehlen, nachzuschauen, was normale Preise für solche Backöfen sind. --MrBurns (Diskussion) 02:20, 17. Nov. 2017 (CET)
Es kann auch sein, dass der Händler keine Ware auf Lager hat und dies aus Marketinggründen nicht "ausverkauft" kennzeichnen möchte. Dann wird der Trick genutzt, das Produkt zwar als "lieferbar" (ist gelogen), aber zum mind. 100fachen Preis, den natürlich keiner kauft. Falls doch ein dummer Kunde das teure Produkt kauft, holt sich der Händler es sich von einen anderen Händler, der es vorrätig hat für "billig" und reicht es durch. Vorteil für den Schummelhändler, alle seine Ware ist immer(!) lieferbar -80.146.228.90 07:54, 17. Nov. 2017 (CET)
Schummelhändler? Ich sehe da keine Schummelei, da wird niemand übervorteilt. Der Kunde war bereit, den hohen Preis zu zahlen, und hat das gewünschte Produkt erhalten. Wo der Händler das her hat und zu welchem Preis, ist allein dessen Sache. Es ist nicht strafbar, viel zu verdienen. Strafbar wäre es, dem Kunden einen Billigramsch als echten Neff-Herd zu verkaufen, aber das ist ja nicht der Fall, er bekommt ja das richtige Produkt. --Kreuzschnabel 09:55, 17. Nov. 2017 (CET)
Ja, Schummelhändler und nicht Betrügerhändler. Er täuscht darüber, dass der die Ware garnicht "auf Lager" hat, wie er angibt. "Schummeln" als mildester Ausdruck, dass man es mit der Wahrheit nicht ganz genau nimmt. -80.146.228.90 14:36, 17. Nov. 2017 (CET)
Jetzt versteh ich erst. Ich habe das „lieferbar“ oben auf die Einkaufsseite des Händlers bezogen, also im Sinne von „kann ich Ihnen bestellen“. Dann würde niemand angelogen. Wo er es beschafft, beim Großhandel oder beim Mitbewerber, ist doch ganz allein seine Sache. Und kein Händler der Welt ist dazu verpflichtet, dem Kunden zu sagen, dass er das Produkt drei Läden weiter zum Drittel des Preises bekäme. Preise vergleichen muss der Kunde schon selbst. --Kreuzschnabel 18:50, 17. Nov. 2017 (CET)
Oft steht aber "lagernd". Darunter versteh ich, dass der Händler es auf lager hat. Wenn das falsch ist, hat das üblicherweise die Auswirkung, dass die Lieferung länger dauert als wenns wirklich lagernd ist, also würde ich das schon als schummeln sehen, egal ob es jetzt rechtlich gesehen Betrug ist oder nicht (ich denke, gegenüber privater Endkunden ist es kein Betrug, da durch die verspätete Lieferung kein Vermögensschaden entsteht, gegenüber Firmenkunden kann es aber Betrug sein).
Bei meinem Beispiel glaube ich aber eher nicht, dass das mit diesen komischen Preisen Absicht ist, da diese Händler durchaus auch viele Produkte verkaufen, die sie nicht lagernd haben. --MrBurns (Diskussion) 02:03, 21. Nov. 2017 (CET)
Bei Neff-Backöfen kommt das wahrscheinlich nicht vor, aber bei anderen Produkten schon: es gibt manchmal kleine Unterschiede in den Produkten. Also eine Waschmaschine heisst z.B. Mielmann MW300. Das ist der Name für die Kunden. Schaut man jetzt aber auf den genauen Produktnamen, heisst das Teil einmal mw300b24de und einmal mw300b24eu. Was also bei eBay im ersten Moment gleich aussieht, ist nicht ganz gleich. Z.b. kann die Garantie (nicht die Gewährleistung) verscheiden sein. Also einmal gibt der Hersteller 5 Jahre Garantie, andermal gibt er gar keine Garantie. Oder es fehlen irgendwelche CE-Prüfungen oder sowas. --85.212.254.107 15:06, 17. Nov. 2017 (CET)
CE ist keine Prüfung, sondern eine Erklärung des Herstellers oder Importeurs, die für einige Produktgruppen verpflichtend ist. Ohne CE-Erklärung dürfen diese Produktgruppen (z.B. Spielzeug, Maschinen, Medizinprodukte, Elektrogeräte) in der EU nicht in Verkehr gebracht werden. --Rôtkæppchen₆₈ 16:51, 17. Nov. 2017 (CET)
Der Grund hierfür dürfte darin leigen dass der Preis in Onlineshops heutzutage dynamisch angepasst wird und binnen kürzester Zeit sinkt. Das passiert es hin und wieder mal dass so ein Algorithmus ausrastet und bizarr hohe oder niedrige Preise anzeigt (mir wurde schon mal eine Bestellung zu einem zu niedrigen Preis einfach storniert). Wucher ist das hier sicher nicht, der Kunde hat ja stehts einen Preisvergleich. Ist ja nicht mehr so dass es nur einen Laden dazu im Ort gibt und eine Preisrecherche aufwendig ist.--Antemister (Diskussion) 15:40, 18. Nov. 2017 (CET)

"Ca. 795.000 Liter"[Quelltext bearbeiten]

Der DLF hat gerade "rund 5.000 Barrel" Leckagemenge - was eine sinnvolle "Hausnummer" zur Größenordnung des Schadensumfangs ist und als grobe Schätzung Freimaßtoleranz aufweisen dürfte - in "ca. 795.000 l" mit drei geltenden Dezimalstellen "übersetzt". Muß man eigentlich so scheißendämlich sein, um beim Staatsfunk landen zu können? --78.51.131.147 06:34, 17. Nov. 2017 (CET)

Die haben nur abgeschrieben.[6] --Rôtkæppchen₆₈ 06:38, 17. Nov. 2017 (CET)
Soll das irgendwas entschuldigen? --78.51.131.147 07:35, 17. Nov. 2017 (CET)
Muss man vor so einem Rant eigentlich schon mal die Definition von Dezimalstelle verinnerlicht haben? Benutzerkennung: 43067 08:00, 17. Nov. 2017 (CET) BTW, wie die Amerikaner es gechafft haben trotz Miles, Yards, Inches, Gallons von mir aus Barrels (da soll es ja gleich vier Arten von geben) auf den Mond zu kommen, ist mir ein Rätsel. Vermutlich hat die NASA aber wohl im SI-System gerechnet.
[7] --Sebastian Gasseng (Diskussion) 08:59, 17. Nov. 2017 (CET). Aber erst seit 1990: [8]. --Sebastian Gasseng (Diskussion) 09:02, 17. Nov. 2017 (CET)
Es ist bei jeder Entschärfung von Fliegerbomben aus dem zweiten Weltkrieg offensichtlich, dass Journalisten mit Metrologie nicht vertraut sind. Da wird aus einer 2000-Pound-bomb schnell eine 1-Tonnen-Bombe. Vermutlich ist das kein wichtiges Fach im Studium und gesunder Menschenverstand wird von Redaktionen auch nicht erwartet. Und nebenher vermerkt: Sollte eine deutsche Innenstadt durch so ein Ding verwüstet werden, dann wären die fehlenden 100 kg wahrscheinlich jedem Betroffenen ziemlich egal.
Kurz: für die fehlende Rundung gehört dem Journalisten eine Kopfnuss verpasst. Für die fehlende Empathie des Fragestellers vermutlich ein Tritt in den ... Yotwen (Diskussion) 09:10, 17. Nov. 2017 (CET)

Ca.(!) 159 l * 5000 sind nun mal ca.(!) 795.000 l, sonst kommen sofort irgendwelche Beckmesser und motzen, dass die Schreiberlinge nicht der Grundrechenarten mächtig sind, wenn sie beispielsweise ca. 800.000 l geschrieben hätten. Oder verlange, dass demnächst anzugeben ist,

  • welche Barrel sind genau gemeint, oder und
  • wie ist das 'ca.' bei den 5000 definiert, also 5000 +/- wasauchimmer. Ansonsten kann ich an der Umrechnung keinerlei Fehler erkennen, denn das ca. vor den 795.000 enthebt diese Angabe von Betrachtungen zu wertigen Stellen.

--Elrond (Diskussion) 09:51, 17. Nov. 2017 (CET)

Wobei mir sehr sympathisch ist, dass ein Barrel Bier voluminöser ausfällt als ein Barrel Öl. Benutzerkennung: 43067 10:28, 17. Nov. 2017 (CET)
Ich finde die Wissensfrage nicht.--46.18.62.65 09:59, 17. Nov. 2017 (CET)
Sie lautet Muß man eigentlich so scheißendämlich sein, um beim Staatsfunk landen zu können? und ist mit Nein zu beantworten. Beleg: Auch intelligentere Menschen mit Sinn für numerische Größen haben es in die Redaktionen der Deutschen Welle geschafft (das ist meines Wissens der einzige Staatsfunk in Deutschland). --Kreuzschnabel 10:08, 17. Nov. 2017 (CET)
Wobei sich eine Beantwortung streng genommen sowieso formal verbietet, denn die zugrunde liegende Annahme (Angabe mit drei Dezimalstellen = Nachkommastellen) sehe ich hier überhaupt nicht gegeben. Wo sollen bei der Angabe 795.000 die Nachkommastellen sein? Da steht ja schließlich nicht 795.000,455 Benutzerkennung: 43067 10:31, 17. Nov. 2017 (CET)
Drei wertige Stellen oder auf drei Dezimalstellen genau hat nichts damit zu tun, ob die vor oder nach einem Koma stehen. Eine Angabe ist (wenn die Nullen nicht explizit als wertige Stellen genannt werden) auf drei Stellen genau, wenn man 795.000 sagt, auf vier, wenn z.B. 795.300 gemeint ist oder auf zwei, wenn man 790.000 schreibt. schreibt man 795.324 dann hat man sechs wertige Stellen. genau wie 795,324 sechs wertige Stellen hat. Bei z.B. 800.000 hat men eine wertige Stelle, oder man muss streng genommen die Anzahl der wertigen Stellen angeben, bzw. immer, wenn eine Null als wertige Stelle zu rechnen ist. --Elrond (Diskussion) 11:49, 17. Nov. 2017 (CET)
Wir brauchen uns nicht die Köpfe zu zerreden, sondern nur in einer gewissen freien Enzyklopädie nachzuschlagen: Dezimalstelle ist da eine Weiterleitung auf Nachkommastelle. Die Zahl 795.000 besitzt drei relevante Stellen und damit eine höhere Aussagegenauigkeit als die Zahl 5.000, die nur eine relevante Stelle besitzt. Der Kritikpunkt ist der, dass die Faktengenauigkeit nicht besser sein kann als beim Ausgangswert und eine Genauigkeit vorgetäuscht wird, die gar nicht gegeben ist. Sprachlich fände ich es auch glücklicher, von „knapp 800.000“ oder so zu sprechen. Aber für mich ist das ein Streit um des Kaisers Bart. Doch Dezimalstellen, wie kritisiert, hat die Zahl 795.000 definitiv nicht. --Kreuzschnabel 12:50, 17. Nov. 2017 (CET)
Ergänzung: Ich hatte mal einen englischen Wanderführer, in dem die autorseitige Angabe „approx. 30 yards“ vom Herausgeber durch ein wohlmeinendes „(ca. 27,4 m)“ ergänzt wurde. Das fand ich auch albern :) --Kreuzschnabel 12:53, 17. Nov. 2017 (CET)
In einem eher unbedeutenden Werk (DIN-Normen des Beuth-Verlages) findet sich folgendes:
DK 511.135:003.62 DEUTSCHE NORM Februar 1992 Zahlenangaben DIN 1333
Presentation of numerical data Ersatz für DIN 1333 T1/02.72 und DIN 1333 T 2/02.72
Kapitel 10.1.16
Dezimalstelle:
Stelle an der eine Ziffer des Zehnersystems steht oder stehen soll
Also nichts mit Vor- oder Nachkommastelle. Lagen wir also beide falsch. --Elrond (Diskussion) 16:51, 17. Nov. 2017 (CET)
"Knapp 800.000" (wie es in den Medien tatsächlich benutzt wird) wäre eben falsch: Zwar sind 5000 Barrel etwas weniger als 800.000 l, aber da die im Zusammenhang ihrerseits keine exakte Angabe, sondern eine grobe Schätzung sind, wäre "ca. 800 Kubikmeter" eine angemessene "Übersetzung". Wobei man den Medien zugute halten muß, daß die ihre Pappenheimer, ähm, Konsumenten kennen und wissen, daß für viele der Liter eine wesentlich bekanntere und anschaulichere Maßeinheit als der Kubikmeter ist - viele wissen tatsächlich nicht, daß ein Kubikmeter 1000 Liter sind - und deswegen die Menge lieber in Litern als in Kubikmetern angeben - das hat mit manipulativ eingesetzten großen Zahlen nicht unbedingt zu tun. --78.51.131.147 03:05, 18. Nov. 2017 (CET)

Wenn man die Annahme auf deutsch ermittelt hätte, würde man von 800.000 Litern sprechen, um an der Vorstellungskraft der Leser oder Zuhörer gerecht zu werden. Außenpolitisch ist das eine Übertreibung, da man die Umweltverschmutzung durch Aufrundung übertrieben hätte. Der Nachvollziehbarkeit von Informationen ist die gerundete Zahl auch nicht Hilfreich. Bei 25.000 eingesparten Gallonen, wären die 100.000 Liter greifbarer, aber da eine Gallone 3,79 Liter sind, lassen sich auch nur 94 tsd. übersetzen. --Hans Haase (有问题吗) 11:08, 17. Nov. 2017 (CET)

Beliebter Trick von Manipulateuren: Menge/Gewichte, die üblicherweise in großen Einheiten angegeben werden, einfach in bedeutend kleineren Einheiten angeben. Das klingt dann gleich viel dramtischer! --LeseBrille (Diskussion) 11:15, 17. Nov. 2017 (CET)

"Muß man eigentlich so scheißendämlich sein, um beim Staatsfunk landen zu können?" Staatsfunk ist dummes Geschwätz. Der DLF ist gebührenfinanziert. Wenn man den Unterschied zwischen öffentlich-rechtlich und staatlich ignoriert wird man schnell nicht mehr ernst genommen, denn man lässt damit Zweifel an seiner Kompetenz aufkommen. Wenn überhaupt wäre die Deutsche Welle Staatsfunk, die ist aus Steuergeldern finanziert. --2003:D2:63C0:A200:E22A:82FF:FEA0:3113 15:46, 17. Nov. 2017 (CET)

Radio Andernach, das Parlamentsfernsehen des Deutschen Bundestages und die Deutsche Welle sind Staatsfunk. --Rôtkæppchen₆₈ 16:37, 17. Nov. 2017 (CET)
Namen sind Schall und Rauch. Nicht ernst nehmen kann man Leute, die sich leicht von schönfärberischen Bezeichnungen überzeugen lassen. Ob man den Zwangsbeitrag nun "Gebühr" oder "Beitrag" statt "Steuer" nennt oder ob man "öffentlich-rechtlich" statt "staatlich" sagt, ist doch alles sowas von irrelevant. Klar ist doch wohl, dass von der angeblichen Staatsferne keine Rede sein kann bei dem angeblichen Nicht-Staatsfunk, den wir aufgrund von staatlichem Zwang mit Nicht-Steuern bezahlen müssen. --2A02:908:F461:4D00:F992:29C0:627:C1D5 01:06, 18. Nov. 2017 (CET)
Ich empfehle Dir dringend. Dich eingehend mit Artikel 5 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland und BVerfG, Urteil des Zweiten Senats vom 28. Februar 1961, Az. 2 BvG 1, 2/60, BVerfGE 12, 205 auseinanderzusetzen, damit Du Deinen offensichtlichen Irrtum erkennst. --Rôtkæppchen₆₈ 01:24, 18. Nov. 2017 (CET)
Und ich empfehle Dir dringend 'sapere aude'. Wenn jedenfalls ich mir eine Meinung bilden will über den aktuellen ÖR-Funk bzw. Staatsfunk, dann schaue ich mir bei eingeschaltetem Hirn das aktuelle Programm an, das ich zu finanzieren gezwungen werde, und nicht etwa das GG oder ein Urteil von 1961. --2A02:908:F461:4D00:F992:29C0:627:C1D5 01:48, 18. Nov. 2017 (CET)
Du kannst Deine Auffassung von einem angeblichen Staatsfunk ja sicher dadurch belegen, dass Du die zuständigen staatlichen Stellen oder die zugewiesenen Haushaltsposten nennst. --Rôtkæppchen₆₈ 02:01, 18. Nov. 2017 (CET)
Von reinem propagandierenden Staatsfunk zu sprechen geht sicherlich zu weit, aber die Konstruktionen zum Betrieb, Finanzierung, Verwaltung und Ausrichtung des ÖR sind ohne staatliche Steuerung, Unterstützung und exekutiver Durchsetzung nicht denkbar. Da sind eine Menge gekünstelter Feigenblätter gebastelt worden, um den Eindruck zu erwecken es sei nicht so. Aber ich erkenne eine Steuer, auch wenn sie "Haushaltsabgabe" genannt wird (Bitte jetzt nicht über den feinzsiselierten Unterschied zwischen Steuern, Abgaben und Gebühren referieren, auch das sind nur Nebelkerzen im Detail, um die grundsätzlichen Lasten in der öffentlichen Finanzierung zu verschleiern). Ich sehe auch gewisse Widersprüche, wenn etwas staatsfern sein soll, juristisch aber Verwaltungs- und nicht Zivilamtsgerichte für Klagen zuständig sind. Formaljuristisch mag das ja alles bis zum BvG (sic!) fein konstruiert sein, aber es hat eben auch den Geschmack des künstlich konstruierten. Benutzerkennung: 43067 09:25, 18. Nov. 2017 (CET)
Der „Fragesteller“ beklagt sich über mangelndes Zahlenverständnis, scheint mir aber selbst auch keines zu besitzen. Die Zahl 5000 besitzt zunächst vier gültige Ziffern und kann mit gutem Willen auch als eine Zahl mit nur drei oder zwei gültigen Ziffern oder einer gültigen Ziffer verstanden werden. Das Adverb „rund“ („rund 5000 Barrel“) sagt nicht, an welcher Stelle gerundet wurde. Nur im Kontext kann man verstehen, dass die Zahl wahrscheinlich (aber nicht sicher) nur mit einer gültigen Ziffer (wenn überhaupt; 6000 oder 7000 Barrel sind möglicherweise auch eingeschlossen) gemeint ist. --BlackEyedLion (Diskussion) 15:56, 18. Nov. 2017 (CET)
Die "5000" kamen zunächst einmal gar nicht vor, auch nicht im Kontext, sondern nur die ominösen "795". Aber bei so einer schwachsinnigen Angabe fragt sich ein intelligenter Mensch dann, woher denn die Mediendeppen - nicht zwangsläufig die zwangsgeldfinanzierten, die offenbar auch bloß abgeschrieben haben - bei einem Ereignis, von dem man mutmaßlich zunächst einmal nur die Größenordnung der veranstalteten Sauerei kennen kann und es im Grunde genommen auch keinen Anlaß gibt, es genauer wissen zu wollen, drei geltende Dezimalstellen nehmen (oder vielleicht auch nur zweieinhalb: eine Schluß-Fünf kann auch dadurch zustandekommen, daß man auf 0 oder 5 rundet). Und dann denkt man eben mal drei Sekunden nach und erinnert sich an die international übliche Maßeinheit für das Sauzeug, und Bingo! Für die Erkenntnis, daß die sich ergebende schöne runde 5 dann im Kontext wahrscheinlich "irgendwas zwischen 3 und 8 vermutlich, genauer konnten wir das vom Hubschrauber aus im Dunkeln nicht abschätzen" bedeutet, braucht man dann natürlich ein wenig Weltwissen, was aus unbekannten Gründen bei der Journaille unberechtigterweise immer noch unterstellt wird. -- Man könnte jetzt noch herumflennen, daß die Staatsfunker jeden Scheiß ablassen können, weil sie ihre Kohle trotzdem im Sack haben, allein, das stimmt nicht: Erstens war es wohl gar nicht auf deren Mist gewachsen, und zweitens sind die allermeisten privatwirtschaftlich finanzierten Medien qualitativ auch keinen Deut besser. Es ist mir tatsächlich absolut unverständlich, warum Leute z. B. für Kaufzeitungen Talerchen hinlegen - weder sind die, bis auf wenige Ausnahmen wie z. B. c't vielleicht, informativ noch sonstwie ihr Geld wert. Offenbar wird das auch in zunehmendem Umfang von der Kundschaft so gesehen - der "running gag" zur Motivation der Tageszeitungsabonnenten ist bekanntlich und wohl auch ziemlich realitätsnah "wegen der Todesanzeigen". --85.180.224.30 02:24, 19. Nov. 2017 (CET)
Zweifellos gehört es zu den Tugenden und Pflichten eines Demokraten, sowohl den staatlichen Institutionen als auch den öffentlich-rechtlichen Institutionen mindestens genauso kritisch und nachfragend zu begegnen wie den mehr und mehr konzentrierten privaten Medien. Dabei hilft eine Medienvielfalt, weil sich unterschiedlich abhängige oder was auch immer nahestehende Medien sich auch gegenseitig kritisieren und kontrollieren. Es kommt damit zu einem Diskurs. Die Unzufriedenheit mit und die Kritik an Journalisten ist dabei so alt wie der Journalismus selbst und das ist ein für den gesellschaftlichen Diskurs notwendiges Phänomen. Die Schwächen, die dem Journalismus wie jeder anderen Berufssparte innewohnen fordern zur kritischen Distanz heraus und das ist gut so. Wir sollen uns nicht auf irgendeine Berichterstattung verlassen. Auch nicht auf unseren Anwalt, unseren Steuerberater und unseren Zahnarzt oder einen Wikipedia-Artikel. Wir müssen auch immer kritisch selbst denken. Sonst gibt es weder Demokratie noch Freiheit.
Ein Medium, bei dessen Konsum ich innerlich nur nicke und mich bestätigt fühle hilft mir nicht. Damit verelende ich intellektuell letztlich in einer sich selbst bestätigenden Blase. Eine Position, die Fragen stellt, die verschiedene Sichtweisen darstellt, die mich provoziert, meinen Widerspruch und eine schlüssige Gegenargumentation erfordert bildet nicht meine Meinung (falls ich auf selbst Denken noch wert lege und auf das, was bei Shakespeare die „häßliche Blässe des Zweifels“ genannt wird). Sie hilft mir aber bei meiner Meinungsbildung.
Die Apologeten der „Staatsfunk“these, die subtil raunend oft und gerne damit verbunden auch eine regierungsnahe Medienlenkung und Selbstzensur unterstellen (ohne Nachweise zu erbringen, wie funktioniert das eigentlich? Gibt es einen Tagesbefehl oder persönliche Anrufe?) mögen bei bestimmten russischen Medien (die übrigens auch gerne im Rahmen der Desinformationskampagnen den angeblichen deutschen „Staatsfunk“ brandmarken) vielleicht nicht ganz unrecht haben. Für die faktische öffentlich-rechtliche Vielfalt fehlt jedoch ein überzeugender Nachweis. (Wer schreibt den Tagesthemen-Kommentatoren den Text? Ist es das Bundeskanzleramt? Und warum unterscheidet sich die Haltung zu einem Thema dann von dem Kommentar im Deutschlandfunk zu der gleichen Thematik? Ist das staatliches Versagen? Braucht es hier etwa eine Public-private-Partnership zur Effizienzsteigerung oder muss das Bundeskanzleramt mit einem von einem Kanzleramtsminister geleiteten angeschlossenen Wahrheitsministerium ausgestattet werden?)
Der Bejammerung eines angeblich staatsgelenkten Journalismus fehlt auch die Vorstellung einer Alternative: Wie soll es denn sinnvoll anders sein? Bin ich mit Medienmogulen wie Hubert Burda, Rupert Murdoch, Silvio Berlusconi oder Ted Turner denn besser bedient? Zeichnen sich die Texte auf Facebook und Twitter oder in einschlägigen Internetforen durch eine profunde Sachkompetenz aus, die ein Deutschlandfunk-Feature oder einen WISO-, Panorama, Report-, Kontrovers-, Monitor- oder Kontraste-Beitrag oder einen investigative Artikelserie in der Süddeutschen Zeitung weit überragt? Was macht (im schlimmsten Fall sogar gekaufte) anonyme IP-Adressen-Schreiber eigentlich seriöser als einen Journalisten, der mit seinem Namen und seiner Person für seine Recherche und seine Artikel steht und der sich der öffentlichen Kritik stellen muss, dessen Haltung, Positionierung und Argumentation sich über längere Zeiträume beobachten und mit anderen Quellen vergleichen lässt und der in einer Zeitung oder in einem Sendeformat arbeitet, deren Grundausrichtung bekannt ist?
Und was die „Zwangsgebühren“ angeht: Die oben angeführte angeblich verdeckte Finanzierung und Steuerung ist Geraune ohne jeden konkreten Nachweis und bis zu diesem für mich unglaubwürdig. Ich zahle lieber diese Gebühr, als die Öffentlichrechtlichen von Staatskohle abhängig zu sehen oder einen privaten Fernsehsender von den Werbeeinnahmen. Oder sind bei deiner Dr-Oetker-Pizza im Supermarkt oder bei deinem Auto, bei den Kontogebühren deiner Bank oder deinem Versicherungsbeitrag die Aufpreise, mit denen die (übrigens steuerentlastende) Werbung geschaltet wird, die dann irgendeinen RTL II-Schwachsinn oder eine „Infotainment“-Nachrichtensendung finanziert etwa keine „Zwangs“abgabe (und auch noch fehlendes Steuergeld) und weitaus weniger transparent und kontrollierbar?
Der Grundfehler in dem „Staatsfunk“-Gejammer scheint mir die Vorstellung zu sein, ein öffentlich-rechtlicher Journalist müsse meine Meinung und Sichtweise verbreiten, weil ich ihn finanziere. Also der Wunsch, das eigene Gehirn (oder was davon noch vorhanden ist) abschalten zu können. Es gibt in dieser Branche zweifellos Sichtweisen, der Journalismus sei nicht zum Unterhalten, Informieren und Kritisieren da sondern um Geld zu erwirtschaften. Und jede verbreitete Meinung habe tendenziell die Sicht des Eigentümers der Medien zu vertreten. Die Vertragsklauseln bei Springer sind ja z.B. bekannt und berüchtigt. Wenn auch nur die Hälfte davon stimmt ist ein öffentlich-rechtlicher Journalist aber noch immer derjenige, der die größte Freiheit in seiner Arbeit hat. Und ja, der Bayerische Rundfunk hat mal den Scheibenwischer abgeschaltet und das war nicht der einzige Eingriffsversuch der Politik in den öffentlich-rechtlichen Journalismus. Wir leben nicht im Frieden und müssen den Baum der Freiheit stets pflegen und begießen. Und sicher schaut man auch bei den Tagesthemen auf die Quote. Aber dem Sturz in den Abgrund des „Infotainment“-Gedusels kann die Sendung dank der Gebühren noch am ehesten widerstehen. Und zu dieser Freiheit des Journalisten gehört es, meine Meinung nicht zu vertreten und dennoch zu meiner Freiheit beizutragen. --2003:D2:63C0:A200:E22A:82FF:FEA0:3113 04:23, 20. Nov. 2017 (CET)

Was macht der Bundestag zurzeit?[Quelltext bearbeiten]

Man hört ja in den Medien viel von den Koalitionsgesprächen, aber was machen eigentlich die restlichen Abgeordneten zur Zeit? Gibt es schon irgendwelche Beschlüsse, die unumstritten sind und über die schon abgestimmt wurde? Arbeiten die diversen Ausschüsse schon? 129.13.72.197 14:57, 17. Nov. 2017 (CET)

verfassungsblog.de: Eine Einsetzung der Ausschüsse ist aber noch nicht in Sicht.“ Dieser vertrauenserweckende Blog mag uns auf dem Laufenden halten.--Bluemel1 (Diskussion) 15:03, 17. Nov. 2017 (CET)
Der Bundestag hat erst einmal gesessen, am 24. Oktober. Die Tagesordnung war überschaubar - keine Sachthemen. Die zweite Sitzung wird am 21. November sein, die dritte am 22. November. Da stehen dann schon Sachthemen auf der Tagesordnung: z.B. Bundeswehreinsätze im Ausland, Wirtschaftspolitik, Flüchtlingspolitik usw. Und die Einsetzung von Ausschüssen. Nachzulesen auf bundestag.de. --Snevern 23:27, 17. Nov. 2017 (CET)
Gesessen? Auch wenn es sicher den einen oder anderen Parlamentarier gibt, der eigentlich sitzen müsste (nämlich im Knast) – wenn eine Plenarsitzung stattfindet heißt es immer noch, der Budestag hat getagt. --FordPrefect42 (Diskussion) 10:18, 18. Nov. 2017 (CET)
Welcher MdB müsste deiner Meinung nach im Knast sitzen, und warum? --Aalfons (Diskussion) 10:43, 18. Nov. 2017 (CET)
Z. Z. letztlich nichts wie beschrieben, denn ohne Regierung hat ein dt. Bundestag kaum etwas zu tun. Im dt. politischen System ist es eher selten das der Bundestag selbst Gesetze beschließt, sondern die werden von der Regierung beschlossen, und den Ministerien ausgearbeitet und dann die Details im Bundestag diskutiert bevor abgestimmt. Wird. Gibt es keine Regierung, fällt demnach auch wenig an was der Bundestag tun könnte (zumal viele höherrangige Abgeordnete bei den Koalitionsverhandlungen gebraucht werden). Ausnahmen sind Terminsachen, wie etwa die die schon erwähnten Bundeswehreinsätze oder europa- und außenpolitisches Zeug.--Antemister (Diskussion) 15:46, 18. Nov. 2017 (CET)
Das ist so nicht richtig. Der Bundestag und eine Fraktionen haben natürlich ein gesetzgeberisches Initiativrecht. Und da einige der in den Jamaika-Verhandlungen kritischen Punkte jenseits von Union, FDP und Grünen eine klare parlamentarische Mehrheit hätten wäre das durchaus verlockend, insbesondere natürlich für SPD, AfD und Linke, da ein paar Gesetze einzubringen um die anderen vor sich her zu treiben. Das hat keine Tradition im Bundestag, aber die jetzige Situation gab es ja auch noch nicht. --Studmult (Diskussion) 22:34, 18. Nov. 2017 (CET)
Eben. Man denke da nur an die Ehe für Alle, die eine Initiative der Grünen Bundestagsfraktion war und dann durch einen Verplapperer der Bundeskanzlerin Realität wurde, ohne dass die Regierung das wirklich gewollt hätte. --Rôtkæppchen₆₈ 23:24, 18. Nov. 2017 (CET)
Bei der Hopplahopp-Ehefüralle ging es eher darum, den Grünen und Linken kurz vor der Wahl noch ein wichtiges Wahlkampfthema wegzunehmen. --Kreuzschnabel 09:20, 19. Nov. 2017 (CET)
Das ist richtig, aber Rotkaeppchens Darstellung ist trotzdem nicht falsch.
Im übrigen gibt es natürlich auch weiterhin eine Regierung, denn die bleibt geschäftsführend im Amt, bis es eine neue gibt. --Snevern 13:41, 19. Nov. 2017 (CET)
Du meinst politisches Chaos ist möglich, aber Anarchie nicht. Yotwen (Diskussion) 11:54, 20. Nov. 2017 (CET)
So könnte man das ausdrücken, ja. Politisches Chaos sind wir ja schon gewöhnt, und das hält sich - zumindest überwiegend - im Rahmen des rechtlich zulässigen. Anarchie dagegen sieht unser politisches System nicht vor. --Snevern 12:15, 20. Nov. 2017 (CET)
@Meine Kritiker: Ich schrieb doch nur das Fälle in denen der Bundestag Eigeniniative zeigt nur "selten" sind, Initiativrecht hat er natürlich. In der letzten Legislaturperiode gingen 148 von 731 oder 20 % Gesetzesinitiativen vom Bundestag aus (die Homoehe übrigens ursprünglich vom Bundesrat aus).--Antemister (Diskussion) 19:53, 21. Nov. 2017 (CET)

18. November 2017[Quelltext bearbeiten]

Unterschied zwischen Logik und Abstraktionsvermögen[Quelltext bearbeiten]

Es heißt doch immer oft, daß man für Mathe Logik und Abstraktionsvermögen brauche, aber was macht den Unterschied zwischen diesen beiden Dingen aus und welcher Punkt ist wichtiger für die Meisterung der Mathematik, oder hat jemamd, der sehr gut logisch denken kann gleichzeitig auch ein gutes Abstraktionsvermögen? --2003:C1:23EF:AD6D:DC5F:946B:E188:15B5 12:02, 18. Nov. 2017 (CET)

Logik, Abstraktionsvermögen hilft das? Zwei sehr verschiedene Dinge. Letzteres ist eine Fähigkeit ("freestile kochen können"), ersteres ist eine Vorgehensweise ("in einem Kochbuch Schritt für Schritt ein Rezept nachvollziehen). GEEZER … nil nisi bene 12:47, 18. Nov. 2017 (CET)
Hm. ? Wovon abstrahiert man denn, wenn man freestyle, also ``aus der Lameng´´, nach Gutdünken, vielleicht kreativ auch, nicht-althergebracht, etwas ``losgelassen´´ oder pragmatisch, ``ungenau´´ kocht? Vom Rezept? Von Kochregeln? Abstrahieren heißt doch Alles Das nicht, .. sondern man abstrahiert zB beim Zeichnen alle Details, um grob die Grundformen (zB ovale / rundliche / kantige Kopfform; ein Gebäude zu einem Rechteck bzw Quader) zu sehen und zu zeichnen, an denen man sich dann, orientieren kann. Es bleibt nach einem Abstrahieren oft ein Grundgerüst, eine Reduktion auf das in einem Kontext Wesentliche (zB Kraft- und Stressvektoren und Zonen beim Simulieren der Statik einer Brücke). "``frei Schnauze´´ kochen können" klingt im Vergleich dazu regellos, anarchisch, ungezwungen, gar nicht abstrahiert. --217.84.71.171 15:24, 18. Nov. 2017 (CET)
Ich habe mich ungenau ausgedrückt. Ich wollte sagen, dass man - fernab vom strikten Kochen nach Rezept - die Prinzipien des Kochen/Garens/Bratens/Würzens erkannt hat, und durch diese Abstraktion (z.B. vom detaillierten Pflaumenkuchenrezept) in der Lage ist andere Kuchenrezepte mit exotischen Früchten (Konsistenz, Säure, Geschmack, ...) reproduzierbar und zur Zufriedenheit durchzuführen. Wird das klarer? GEEZER … nil nisi bene 15:32, 18. Nov. 2017 (CET)
>>"Prinzipien des Garens und Würzens"<< ist (sehr schön auch, und) viel klarer, jetzt. --217.84.71.171 15:50, 18. Nov. 2017 (CET)
..und bei der Logik fehlt mir das Schlußfolgern aus Gegebenheiten, .. meintest Du vielleicht, daß man Mengenangaben im Rezept zB umrechnen muß auf die eigene gewünschte Menge / Anzahl Portionen, daß man einem Ablauf folgen muß (Rezept lesen --> entsprechend einkaufen -- ggf Gerätschaften kaufen --> Kochen mit Rezept), daß man die Schritte nacheinander zeitlich plant, Alltagslogik, daß man nix falsch macht, .. ? Man muß doch nur ablesen und nachmachen, wo braucht man da - gerade, wenn man nur reproduziert - beispielhaft Logik? --217.84.71.171 16:01, 18. Nov. 2017 (CET)
Logik als Disziplin ist (in einem philosophischen, aber dem gemeinen Sprachgebrauch nahen Sinn – mit mathematischer Logik ists dann vllt. nochmal anders) die Lehre von den Regeln des richtigen Denkens und Schlussfolgerns. Um Logik zu betreiben, braucht man Abstraktionsvermögen, nämlich um von den konkreten Denksituationen abzusehen und den Blick auf die Regeln zu lenken. Aber Abstraktionsvermögen braucht man auch für ganz andere Dinge als Logik (zum Beispiel dafür, mit wenigen Strichen eine wiedererkennbare Zeichnung eines Gesichts anzufertigen, oder um mit Geld umzugehen, oder um Pflanzen zu klassifizieren, oder um ein gesellschaftliches Grundverhältnis zu beschreiben …). Insofern sind sie etwas verschiedenes. Du verwendest Logik aber vmtl. noch in einem anderen Sinn: Man sagt, dass jemand „logisch denken“ kann auch in dem Sinne, dass man nun nicht unbedingt in der Logik (als Lehre/Disziplin) bewandert ist und über die Regeln des Denkens reflektieren kann, dass man aber diese Regeln besonders sicher beherrscht, ihnen durchgängig folgen kann und sie kreativ zu gebrauchen weiß. „Logischem Denken“ in diesem Sinne ist Abstraktionsvermögen zwar auch mitunter zuträglich (da man durch Abstraktion flexibler werden kann, Regeln anzuwenden, zu übertragen, man Muster besser erkennt …), es ist aber zunächst einmal etwas völlig anderes.
Logik im zweiten Sinne brauchts für Mathematik zweifelsohne, im ersten Sinne hängt es etwas davon ab. Mathematische Logik ist das eine Extrem, da geht es eben immer um Logik, aber auch für die übrige Mathematik kommt man um ein bisschen Logik wohl nicht herum. Abstraktionsvermögen braucht man auch zweifelsohne, allerdings muss man das einschränken: Da man in der Mathematik in einem gewissen Sinne von vorne herein nur mit abstrakten Objekten zu tun hat, kommt gerade die Art von Abstraktion, die von konkretem Lebensweltlichem oder Empirischem ausgehend abstrakte Begriffe oder Modelle bildet, in der Mathematik nicht zum Einsatz. --Chricho ¹ ² ³ 12:49, 18. Nov. 2017 (CET)
"Um Logik zu betreiben, braucht man Abstraktionsvermögen" <= Nachfrage: Gibt es einen Unterschied zwischen "Computer-Logik" und "menschlicher Logik"? Haben Rechner "Abstraktionsvermögen"? GEEZER … nil nisi bene 14:34, 18. Nov. 2017 (CET)
@Grey Geezer: Der Satz bezog sich ja auf die Logik im ersten Sinne, als Wissenschaft. Da spricht man normalerweise weder von „Computer-Logik“ noch „menschlicher Logik“ (genauso wenig wie von „Computer-Biologie“ und „menschlicher Biologie“ (bzw. dann meint man etwas anderes, nämlich „Biologie unter Einsatz von Computern“, nicht „von Computern betriebene Biologie“)). Es gibt dann auch noch eine dritte Bedeutung von „Logik“ im Sinne eines jeden regelhaften Zusammenhanges. Vor allem in diesem dritten Sinne spricht man im Computer-Kontext zum Beispiel von einer Programmlogik. Von Logik im zweiten Sinne spricht man bei Vorgängen im Rechner, die sich analog zur Anwendung von Schlussregeln verstehen lassen. Logik im ersten Sinne wird zwar beim Entwurf und der Programmierung von Computern auf verschiedener Ebene eingesetzt, aber dass der Computer die selber betreibt, das sind wohl eher Spezialsituationen und selbst dann würde man wohl eher sagen, dass da die Mathematikerin den Computer als Instrument benutzt, um ein logisches Theorem zu überprüfen … --Chricho ¹ ² ³ 22:09, 18. Nov. 2017 (CET)
Wer in die Wolken schaut und dabei immer wieder neue Objekte erkennt, geradezu dramatische Geschichten sieht, der abstrahiert aus der Wolkenform etwas ganz anderes. Abstrakte Kunst tut etwas ähnliches. Aber Mr Spock würde dazu sagen: Das ist nicht logisch. --Giftzwerg 88 (Diskussion) 12:58, 18. Nov. 2017 (CET)
>>"Die Phantasie spielen lassen"<< ist nicht abstrakt, sondern man interpretiert etwas in abstrakte Wolkenformen, man nimmt sie anders wahr. Man abstrahiert zunächst die Wolken auf ihre Form, ihr Erscheinungsbild. Ob man dann was Anderes sieht oder nicht hat mit Abstraktion nichts mehr zu tun. Von Wolken ihr Erscheinungsbild, nur die Form wahrzunehmen ist auch keine bewußte Abstraktion, sondern das machen Wahrnehmungsapparat (Augen, Netzhaut, Sehnerv) und Gehirn automatisch. Bewußt könnte es zB werden, wenn man sich überlegt, "Wie male / zeichne ich eine Wolke am besten? Was hat sie eigentlich für eine (abstrakte) Form? Wo sind die Schatten?", damit man beim Ausmalen, beim farblichen Tönen, setzen kleinerer Schatten ein Grundgerüst zur Orientierung im Kopf hat. --217.84.71.171 16:14, 18. Nov. 2017 (CET)
Logik ist zB, daß "immer" und "oft" sich widersprechen ("immer" geht über "oft" hinaus). Logik ist Deine (richtige) Schlußfolgerung, daß es sich bei "Abstraktionsvermögen" und "Logik" um verschiedene Begriffe handelt (und nicht etwa zwei Wörter für Dasselbe). Logik ist, daß ein schwarzer Schwan genügt, um die Aussage: "Alle Schwäne sind weiß." zu widerlegen (dabei müßte dann aber geprüft werden, ob nicht der schwarze Schwan gar keiner ist, gerade weil er nicht weiß ist, denn Schwäne sollen ja laut Aussage weiß sein, also "Kann ein Schwan überhaupt schwarz sein, ist es trotzdem ein 'Schwan'?").
Abstraktion bedeutet zB bei einer Armbanduhr, daß die Marke egal ist, daß ihr Material egal ist, daß das Design des Zifferblattes egal ist - es interessiert nur die Zeitanzeige, der Stand der Zeiger, die Uhrzeit, die 360° Anzeige der Zeit auf einen Kreis, auf Umdrehungen der Zeiger abgebildet (könnte ja auch eine Zeit-Linie oder eine Sanduhr sein). Es ist sogar egal, welche oder was für eine Uhr es ist (Standuhr, Wecker, Armbanduhr), "(analoge) Uhr" abstrahiert auf diese Art der Zeitmessung und -anzeige durch Umdrehungen von Zeigern; bei "digitalen Uhren" bzw Zeitmessung allgemein bleibt - abstrahiert - nur noch das System mit 60 Sekunden, 60 Minuten, 24 Stunden, 7 Tage, 365 Tage, usw. übrig. - Man kann Zeit auch anders abstrahieren zB in "(Dauer) bis der nächste Bus / die nächste Bahn kommt" (wenn sie in gleichen Zeitabständen kommt). - "Tagesmärsche" abstrahieren zB zurückzulegenden Weg unabhängig von Kilometern oder oder sogar unabhängig von gleichlangen Wegabschnitten, denn es hängt vom Gelände ab, wie weit man jeweils darin kommt. --217.84.71.171 15:48, 18. Nov. 2017 (CET)
Ich bin Dipl.Informatiker und hatte Mathe+Physik-LK. Für Mathe braucht man weder Logik noch Abstraktionsvermögen. Für Mathe braucht man die Fähigkeit, abstrakt denken zu können. Das hat nichts mit abstrahieren zu tun, denn Mathe ist ja schon abstrakt. Man braucht die Fähigkeit und die Lust, sich in dieser abstrakten Ebene zu bewegen.--85.212.245.242 18:37, 18. Nov. 2017 (CET)
Schon richtig, dass die Mathematik schon abstrakt ist, dennoch möchte man ja doch oft abstraktere Fassungen von Sätzen formulieren etc., mindestens dort brauchts dann Abstraktionsvermögen. Und auch formalere Aspekte der Logik sind doch so weit auch ins mathematische Alltagsgeschäft eingedrungen, dass man ganz nicht darum herum kommt, auch mal darüber nachzudenken, was das „gdw.“ und das „für alle“ egtl. soll – und schon steckt man rudimentär in der Logik. --Chricho ¹ ² ³ 22:16, 18. Nov. 2017 (CET)
Natürlich braucht man für Mathe Abstraktionsvermögen. Irgendwie muss man von der allgemeinsprachlichen Formulierung des zu lösenden Problems ja zum zutreffenden mathematisch formulierten Lösungsansatz kommen. --Rôtkæppchen₆₈ 23:17, 18. Nov. 2017 (CET)
Man braucht wohl Abstraktionsvermögen, wann immer man Sprache gebrauchen möchte. Aber das Finden eines Lösungsansatzes zu einem Problem scheint sich mir kaum als Akt der Abstraktion beschreiben zu lassen. Das mag ja bei den sog. Textaufgaben aus der Schule der Fall sein, dass allein durch Wegstreichen (Abstrahieren) von allem Uninteressanten, Lebensweltlichen sich dann schon der Lösungsansatz ergibt, der nach Schema F zu bearbeiten ist – so ists in der Mathematik ja nun nicht. --Chricho ¹ ² ³ 09:42, 19. Nov. 2017 (CET)

Abstraktionsvermögen ist sicherlich in vielen Bereichen wichtiger. Logik brauchst du ernst, wenn es "Ernst" wird und du Beweise formulieren willst. (nicht signierter Beitrag von 92.219.170.71 (Diskussion) 8:57, 19. Nov. 2017 (CET))

Ich merke mal noch an, dass die Beziehung von Logik und Mathematik auch philosophisch umstritten ist, siehe Logizismus. --Chricho ¹ ² ³ 10:11, 20. Nov. 2017 (CET)

Warum so wenig Kolonisation in Afrika?[Quelltext bearbeiten]

Eine Frage, die ich mir schon lange stelle und die in den letzten Jahren ja wieder sehr akut wird: Warum gibt es eigentlich offenbar so wenig Versuche zum Landesausbau in Afrika? Wenn ich richtig informiert bin, ist Afrika, wenn man die gesamte Landmasse in Betracht zieht, sehr dünn besiedelt, und der Löwenanteil des Erdteils ist Wildnis; die Masse der Einwohner stapelt sich dagegen in den Städten, dazu gibt es noch eine gewaltige Bevölkerungszunahme, die die Besiedlungsdichte in urbanen Regionen noch mehr verstärkt und dort Ressourcenknappheit, soziale Probleme und einen hohen Migrationsdruck erzeugt. Junge Männer, die diesem Migrationsdruck nachgeben, kommen oft auf abenteuerlichen und gefährlichen Wegen nach Europa, wo sie ihr Leben fast immer unter unglücklichen und unbefriedigenden Umständen und oft in der Illegalität zubringen müssen.

Am Anfang des Mittelalters stand man ja in Europa vor ganz ähnlichen Problemen: Die Bevölkerung wuchs, die Nutzflächen aber nicht, und so hatten bald viele jüngere Söhne kein Auskommen mehr, oder die Höfe wurden durch Erbteilung so klein, daß sie keine Familie mehr versorgen konnten. Man begann also zunächst den Landesausbau im Siedlungsgebiet und stieß dann in die unbewohnten Gebiete der Marken und der Germania Slavica vor. Zehntausende junge Familien konnten sich und ihren Nachkommen so etwas aufbauen. Zwar dauerte das lange und war am Anfang oft schwer ("Des Vaters Tod, des Sohnes Not, ..."), aber die dritte Generation hatte dann ein gutes Leben und ein sicheres Auskommen ("... des Enkels Brot."). Nebenbei waren so auf der Makroebene gewaltige Flächen urbar gemacht worden und konnte die Gesamtbevölkerung ausgezeichnet versorgen, was ja neben dem mittelalterlichen Klimaoptimum die Hauptvoraussetzung für den gewaltigen kulturellen und technischen Aufschwung des Hochmittelalters war.

Ich frage mich also schon lange: Warum verfährt man nicht heute in Afrika nach dem Vorbild des deutschen Landesausbaus im Hochmittelalter? Mir scheint das die optimale Lösung zu sein, die jungen Leuten in Afrika eine Perspektive gäbe, den Bevölkerungszuwachs auffinge und auch abbremste, die Versorgungssituation und landwirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit Afrikas verbesserte, die Migrationsströme verringerte und Afrika im ganzen eine von Entwicklungshilfe unabhängige wirtschaftliche Perspektive und ein eigenes, wohlgegründetes Selbstbewußtsein gäbe. Afrika ist doch -- außerhalb der Wüsten -- nicht unfruchtbar, sondern hauptsächlich unkultiviert und eben riesengroß -- wobei selbst die gewaltigen Abstände durch die Füllung des Landes mit Dörfern ja schrumpfen würden. Alles, was man benötigte, wären Lokatoren, die die Gründung von Dörfern und die Urbarmachung des Landes organisieren und begleiten, und die man ausbilden oder aus erfahrenen Landwirten rekrutieren müßte. Willige Kolonisatoren, die die Perspektive auf ein ehrliches und selbständiges Leben dankbar annehmen würden, gibt es mit Sicherheit zuhauf, und Arbeitsmittel könnte man zuschießen bzw. deren Beschaffung genossenschaftlich oder durch Investoren organisieren; hier wäre auch endlich mal ein sinnvoller Einsatz der Entwicklungshilfe denkbar.

Es ist also alles da, was man braucht: Land, Leute und Geld. Warum also wird die afrikanische Wildnis nicht kolonisiert? Das wäre doch ein Projekt, das Afrika bzw. einzelnen Staaten dort gut anstehen und sie wirklich voranbringen könnte. --2001:16B8:457D:1D00:3963:1770:A20F:DA6F 15:31, 18. Nov. 2017 (CET)

Herausforderndes Klima (eben nicht die gemäßigten Breiten), instabile Staatsgebilde (viele Bürgerkriege) und zumindest in den letzten Jahren die Bedeutung des Regenwaldes für das Weltklima. Die ersten beiden Gründe gelten für Südamerika weniger (zum ersten Grund: Das Klima in Brasilia ist gemäßigter als im auf gleicher Breite liegenden Lusaka), weshalb dort der Regenwald intensiv für Landwirtschaft zerstört wird. --BlackEyedLion (Diskussion) 15:50, 18. Nov. 2017 (CET)
Große Flächen innerhalb Afrikas sind landwirtschaftlich unproduktiv. Viele produktive Regionen sind aktuell schon überbevölkert (z.B. Ruanda, Burundi, das Niltal). Ein Landesausbau mit Kolonisten scheitert an den unterschiedlichen Produktivitäten. Heute bebaut auch in D ein oder zwei landwirtschaftliche Betriebe eine ganze Dorfgemarkung, in der früher fünfzig Vollhüfner (und dazu etliche Kätner und andere Kleinbetriebe) ihr Auskommen hatten. Der Anbau von cash-crops in Afrika erzeugt gewaltige Plantagenwirtschaften, die rentabler wirtschaften als Kleinbetriebe. Aber selbst in Fällen, wo die Kleinbetriebe rentabler wären, besitzen die Kleinbauern meist keine sicheren Landtitel und können jederzeit vom jeweiligen Machthaber und seinen buddies verjagt werden, was auch nicht gerade zu langfristigen Investitionen einlädt. Die Landrechte im Mittelalter waren bombensicher, nichtmal Revolutionäre oder Phantasten wagten jemals, eine Enteignung von Land auch nur anzudeuten. Das kam erst in der Neuzeit.--Meloe (Diskussion) 17:50, 18. Nov. 2017 (CET)
In Staaten wie Simbabwe (aktuell 13 Millionen Einwohner auf 390 Tausend km2, größer wie Italien) könnten locker auch 30 oder 40 Millionen leben, ohne Hunger. Trotzdem flüchten die Leute von dort und schon zwei Millionen leben in Südafrika, vielleicht sogar mehr. Potential für Landesausbau wäre dort mehr als genug vorhanden. Man darf aber nicht vergessen, dass weite Teile Afrikas bis ins frühe 20. Jahrhundert noch in der Steinzeit lebten, wirklich Steinzeit, ohne Metallwerkzeuge, ohne Städte, ohne Straßen, sogar ohne agrarische Zugtiere. Ich kann mich noch an die Tarzanfilme mit Johnny Weißmüller erinnern, die in der Zwischenkriegszeit entstanden sind. Das war nicht alles eurozentrische Clichés, das was man in den Filmen sieht war zu der Zeit tatsächlich noch Realität. In meiner Kinderheit liefen diese Filme am Sonntag-Nachmittag im Fernsehen, heute sind sie politisch unkorrekt, deshalb kennt sie keiner mehr. Wer glaubt, man kann in wenigen Jahrzehnten mehrere Jahrhunderte Zivilisationsentwicklung in Europa, Asien und Amerika überspringen, der ist naiv. Solche Dinge dauern. Sowohl was Infrastruktur wie Straßen, Kraftwerke, Eisenbahnen, Schulgebäude, Agrarentwicklung betrifft, als auch Bildung, politische Entwicklung, Arbeitsethik, Industrialisierung, Demokratieverständnis, gesellschaftliche Entwicklung etc. Das ganze Königreich Ungarn hatte um 1700 etwa zwei Millionen Einwohner, weite Landstriche waren nach den Türkenkriegen verwüstet und entvölkert, es gab Wölfe und Bären, Sümpfe mit Malaria, teilweise hatte der Wald ehemalige Kulturlandschaft zurückerobert. Heute leben auf diesem Gebiet, das ein klassisches Beispiel für den Landesausbau war, etwa 25 bis 30 Millionen Menschen (Ungarn, Slowakei, Banat, Batschka, Siebenbürgen, Slawonien, Maramuresch, etc.) und es gingen sogar noch mehr, weil viele Agrarflächen gar nicht genutzt werden. In Afrika wäre extrem viel Potential vorhanden, Ähnliches zu verwirklichen. Es passiert auch teilweise. Afrika modernisiert sich ja, auch wenn wir es nicht so mitbekommen. Sonst würden heute nicht 90 Millionen Menschen in Äthiopien leben und nicht verhungern, während es in den 1980er Jahren nur 25 Millionen waren. Es geht also eh voran. Aber Fakten zählen halt in ideologischen Diskussionen wenig. Es wird immer gejammert, statt die Erfolge zu feiern. Uns wird über die Medien ein vollkommen falsches Bild von Afrika präsentiert und auf den Unis wird viel Blödsinn gelehrt, der vielleiht vor 30 oder 40 Jahren einmal gestimmt hat. Aber die Alt-68er Professoren und die von ihnen gezüchteten Assistenten unterrichten immer noch die selben Paradigma, als ob sich nichts geändert hätte. Das wird sich wohl erst ändern, wenn die alle einmal in Rente gehen und neue Leute nachkommen. Dann wird sich auch unsere Wahrnehmung ändern. --109.100.47.28 21:59, 18. Nov. 2017 (CET)
Rhodesien war in den 60ern einer der reichsten staaten in Afrika, die haben Lebensmittel exportiert.--80.129.141.78 22:06, 18. Nov. 2017 (CET)

Naja, Kolonialregimes in Afrika hatten wir in der Geschichte nun schon zur Genüge. Da mögen IP in ihrer anonymen Einfalt schwätzen wie sie wollen. Die hiesigen politischen Systeme sind hier in Europa sicher genauso dumm, wie die der afrikanischen Diktatoren, nur treten die Konflikte nicht so offen zu Tage die potenziellen Extremisten werden eher abgewählt,bevor sie zu morden anfangen. Es besteht auch keinerlei Bedarf, jeden Quadratmeter der Erdoberfläche mindestens mit x Menschen zu belegen. Die Vernunft gebietet eher eine radikale Reduzierung der gesamten Erdbevölkerung auf <1% des derzeitigen Standes. Die dazu nötigen geradezu brutalen Maßnahmen will aber natürlich keiner befürworten. Dies Ziele würden nämlich deutlich unter 1 Kind Nachwuchs/Paar liegen, samt internationaler Zwangmaßnahmen, die dieses Ziel auch für jeden Staat erzwingen würden. Das ist reell nicht umsetzbar, daher wird die Rest-Menschheit irgendwann in einer Wirtschaftsform unter ärmlichste Verhältnissen noch unterhalb des Niveaus steinzeilicher Gesellschaften leben müssen. - andy_king50 (Diskussion) 22:16, 18. Nov. 2017 (CET)

Es ist ja nicht so, dass wir jeden Quadratmeter Urwald agrarisch urbar machen WOLLEN! Aber solange das Bevölkerungswachstum dort so rasant voranschreitet, bleiben nicht viele anderen Alternativen übrig. --109.100.47.28 22:28, 18. Nov. 2017 (CET) P.S.: Um 1900 hatte der ganze afrikanische Kontinent ungefähr 200 Millionen Einwohner. Und wieviele hat er heute? Und ist Emigration nach Europa wirklich die Lösung? Können wir hier 300 oder 400 Milllionen aufnehmen, oder soll sich doch besser in Afrika selber etwas ändern, lieber Andy king500?
jau da hast Du mich aber stark fehlinterpretiert: mir sind 1 Mio Afrikaner in Afrika definitiv lieber als 1 Mio in Europa. Nach meiner Meinung sollte Deutschland max. ca. 100.000 ausgewählte (junge, qualifizierte und nicht dem Islam anhängige) Personen aufnehmen. - andy_king50 (Diskussion) 22:36, 18. Nov. 2017 (CET)
Gerade die qualifizierten, egal ob Mediziner, Uni-Professoren, Facharbeiter, Ingenieure, aber auch Literaten, Künstler und Freigeister werden zu Hause dringender gebraucht, als bei uns. Politisch verfolgte Oppositionelle aus Gambia oder Äquatorialguinea sollte wir natürlich aufnehmen, aber nicht Hinz und Kunz aus Marokko, Nigeria und Eriträa. Die Leute auf Lampedusa haben zum größten Teil keinen Grund, warum sie gerade ihren Heimatkontinent verlassen wollten. --109.100.47.28 23:11, 18. Nov. 2017 (CET)
Ich halte die Prämisse für falsch: Für die Erde ist es besser, wenn die Menschheit auf möglichst kleinem Raum dicht zusammenlebt und den Rest der Erde in Ruhe lässt, als dass sie sich verteilt. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:06, 19. Nov. 2017 (CET)

Diese Diskussion hat die Schwelle zum Widerlichen inzwischen deutlich überschritten. Rainer Z ... 00:41, 19. Nov. 2017 (CET)

Das finde ich auch, weiß aber nicht, ob aus demselben Grund. Warum Du? --2001:16B8:45A3:4F00:F889:9AF2:90BA:5A22 09:09, 19. Nov. 2017 (CET)
Ich rege generell an, hier in der Auskunft Kommentare, die den Bezug zur Ausgangsfrage (völlig oder deutlich) verloren haben, wenn sie schon geduldet werden, wenigsten grau zu hinterlegen oder sonstwie von regulären Antworten sichtbar abzuheben. [Habe hier zB  " <font color=gray> [Text] </font> "  benutzt. Weiß jemand auswendig, wie man farbig unterlegt?] --217.84.82.216 18:17, 19. Nov. 2017 (CET)
Wenn das Ihre persönliche Wahrnehmung ist, sollten Sie vielleicht in Erwägung ziehen, nicht weiterzulesen. --85.180.224.30 03:13, 19. Nov. 2017 (CET)
Es gibt zwei bis drei mögliche Antworten:
1. Man hat inzwischen gelernt, daß weder Kolonialisation noch Kolonialisierung geeignete Mittel zur Lösung des Überbevölkerungsproblems sind - sie vergrößern das Problem tendenziell eher, weil man dadurch noch mehr sich vermehrende konsumgierige Fresser hat.
2. Es lohnt sich für Agrarprodukte einfach nicht - weder ist es für potentielle Siedler attraktiv (die wollen keine agrarische Subsistenzwirtschaft, sondern träumen vom "westlichen" Lebensstil), noch ist der erforderliche Sicherheitsaufwand rentabel. Wenn das funktionieren soll, muß man dort zum Schutz eine Armee haben, die stark genug ist, um die benachbarten Streitkräfte und Milizen abzuschrecken, sowie einen Sicherheitsdienst, der die Mafiosi und militanten Haßprediger im Inneren in Schach hält und unschädlich macht; im europäischen Mittelalter gab es eine funktionierende Zentralgewalt und Gesellschaftsorganisation, die das leistete, heute ist das in Afrika aus den Erträgen solcher Projekte nicht finanzierbar. (Mal abgesehen davon, daß den Bewohnern die Notwendigkeit, von den geringen Erträgen ihrer Arbeit auch noch "solche Schmarotzer" mitzuunterhalten nur sehr schwer vermittelbar ist.)
3. In der Perspektive passiert das doch eigentlich schon längst, nur nicht so gutmenschenhaft motiviert: Z. B. die Chinesen kaufen in Afrika alles an potentiellen Agrarflächen zusammen, was sie kriegen können, aus der nachvollziehbaren Erwägung heraus, daß Agrarprodukte in absehbarer Zeit knapp werden dürften. Im Bedarfsfall werden sie dann sicherlich dazu übergehen, die Region insgesamt von üblem Gesindel zu säubern und zu befrieden; wie man mit religiösen Spinnern und Kriminellen umgeht, wissen sie schließlich aus jahrtausendelangen Erfahrungen, und mit so einem Dreck wie Boko haram, Al Qaida oder Daesch (Aufzählung nicht vollständig) läßt sich durchaus Tabula rasa machen, wenn man das wirklich will. Für die lokale Bevölkerung wäre das nur von Vorteil: die Pax sinaica würde ihr endlich Frieden, Bildung und Wohlstand verschaffen. (Theoretisch könnte Europa das auch leisten. Aber wir sind leider zu doof dazu.) --85.180.224.30 03:13, 19. Nov. 2017 (CET)

Kann es sein, daß hier manche Kolonisierung und Kolonialisierung in einen Topf werfen? --2001:16B8:45A3:4F00:F889:9AF2:90BA:5A22 08:32, 19. Nov. 2017 (CET)

Ja. Spannende Diskussion, bitte weiter machen.--Wikiseidank (Diskussion) 12:23, 19. Nov. 2017 (CET)
Ich mache mal weiter: Also wir haben: Lebewesen + Lebensraum. Die Lebewesen betreiben Stoffwechsel, hauptsächlich brauchen sie den Input von Wasser. Daraus folgt eine Maximalzahl an Lebewesen, die ein Lebensraum „tragen“ oder „ernähren“ kann. Aufgrund der Wasserversorgung kann ich mir nicht vorstellen, dass Afrika der Top-Platz ist, denn hier teilen sich bereits viele Lebewesen einen Lebensraum mit Wasserversorgung, die grade so ausreicht, siehe Äthiopien, und in schlechten Jahren sterben eine Menge Lebewesen in diesem Lebensraum, dabei sterben aber mehr Pflanzen und Tiere als Menschen, weil der Mensch als stärkstes Lebewesen den Lebensraum am besten ausplündert. Der Mensch wird in einer prekären Situation auf Kosten der anderen Lebewesen des Lebensraums leben, das heißt die anderen mehr zerstören als er (als Art) selbst zerstört wird. Diese Plünderung in der prekären Phase macht den Lebensraum aber dauerhaft noch weniger geeignet, um viele Lebewesen zu „tragen“ oder zu „ernähren“. Eine viel bessere Möglichkeit ist angesichts dieses Befunds: Kolonisieren wir Grönland und die Arktis!--Bluemel1 (Diskussion) 11:23, 19. Nov. 2017 (CET)
Mal von der Sahara im Norden und der Wüste Namib im Süden abgesehen: Hat Afrika tatsächlich weniger Wasser? --Digamma (Diskussion) 11:33, 19. Nov. 2017 (CET)
Ergrünte Gebiete Afrikas
Antwort von Radio Eriwan: Im Prinzip ja. Jedenfalls je weiter man vom Äquator weggeht und je näher man den Wendekreisen kommt, wo ja genau diese beiden großen Wüsten sich befinden. Es gibt große Gebiete, die nicht ganzjährig humid sind, sondern eine mehr oder weniger ausgedehnte Trockenzeit haben, wie das nebenstehende Satellitenbild zeigt. Während großer Teile des Jahres steht allerdings, ähnlich wie in den tropischen Gebieten Europas (Spanien, Griechenland) genügend Wasser zur Verfügung. Vergleicht man mit den klimatischen Bedingungen in der gemäßigten Zone Europas, sind die Bedingungen aber gar nicht so unähnlich: auch hier kann man während eines Teils des Jahres nichts anbauen, nämlich im Winter. Wobei die Bedingungen in vielen Gegenden Afrikas mit Trockenzeit sogar besser sind, weil wegen der größeren Wärme mehrere Ernten pro Saison möglich sind -- und ich weiß nicht, ob man nicht die Trockenperioden örtlich verkürzen kann, indem man während der Regenzeit Wasser sammelt, mit dem man dann am Ende der Regenzeit die Anbauflächen einige Wochen lang bewässern kann.
Die Gegend um den Äquator herum hat dagegen zumeist ein humides Tropenklima, in dem keine Jahreszeiten auftreten und rund ums Jahr Landwirtschaft möglich sein dürfte. --2001:16B8:45A3:4F00:F889:9AF2:90BA:5A22 12:03, 19. Nov. 2017 (CET)
PS: In einem dieser Gebiete mit jahreszeitenabhängiger Trockenheit läuft übrigens gerade das einzige großangelegte Landesausbauprojekt des Kontinents an, nämlich Afrikas Grüne Mauer im Sahel. --2001:16B8:45A3:4F00:F889:9AF2:90BA:5A22 12:09, 19. Nov. 2017 (CET)
In tropischen Urwäldern bildet sich wegen der ganzjährig warmen Temperaturen nur eine sehr dünne Humusschicht. Wenn man den Urwald rodet, werden die Nährstoffe ausgewaschen und der rote Lateritboden kommt zum Vorschein, auf dem kein Pflanzenwachstum möglich ist. Das ist also eine völlig andere Situation als in nördlicheren Breiten mit dicken Humusschichten. Da wo Landwirtschaft und Viehzucht möglich ist, wird das heute meistens schon gemacht, wie z.B. in der Savanne, in der Überweidung und Holzeinschlag zu einer Verschlechterung der Umwelt führt.
Das Bevölkerungswachstum kommt anscheinend in der momentanen Klimadiskussion gar nicht vor. Wenn man ehrlich über CO2-Reduktion reden würde, müsste man auch eine Begenzung der Weltbevölkerung fordern, denn die zusätzlichen zwei Milliarden bis 2050 brauchen auch Kleidung und Nahrungsmittel, müssen kochen usw. was alles Energie verbraucht und CO2 freisetzt. --Optimum (Diskussion) 12:09, 19. Nov. 2017 (CET)
Das Bevölkerungswachstum kommt schon vor, ist aber ein schwieriges Thema, weil es breite gesellschaftliche Änderungen braucht, um es zu bremsen. Geburtenrückgang kann man nicht einfach so anordnen (außer in China). Die wirksamsten Mittel sind, kombiniert, Bildung, besonders auch für Frauen, Gesundheitsversorgung, Sozialsysteme, wirtschaftliche Chancen. Rainer Z ... 14:00, 19. Nov. 2017 (CET)
Jetzt wurde hier schon einiges diskutiert, sowohl mit interessanten als auch komplett abwegigen Einlassungen, aber zurück zur eigentlichen Frage: Warum so wenig Kolonisation in Afrika? Wörtlich genommen kann man als Antwort wohl schreiben: Weil die afrikansichen Eliten (mehr noch als bei uns) städtisch geprägt sind und wenig Interesse daran haben, Geld in die Entwicklung der Landwirtschaft (die ja in den meisten Ländern noch immer mehr als die Hälfte der Bevölkerung beschäftigt) zu stecken - ein allzu bekanntes Phänomen vor allem, aber nicht nur in Afrika. Das ist auch ein klassischer Vorwurf der Drittweltfraktion gegenüber den afrikanischen Regierungen. Allerdings muss der nachhaltige Nutzen eines solchen Programms hinterfragt werden, denn: Nach Abschluss eines solchen Projekts hast du wieder nur Kleinbauern, die zwar professioneller und damit ertragreicher Wirtschaften, aber eben weiterhin Kleinbauern sind. Soll es nachhaltiges Ziel sein, die Bevölkerung sogar noch weiter als zuvor in dünn besiedelte Gebiete zu verstreuen, wo sie schwer Infrastruktur zu erreichen sind bzw. entfernt von Bevölkerungszentren und Märkten leben? Die Drittweltfraktion mag das befürworten, aber ein Leben auf dem Land ist nur dann nett wenn du dort die volle Infrastruktur der Städte hast. Hier in Bayern, da gibt es dass, aber du musst nur nach MeckPomm schauen, da ist das schon anders (und auch in Bayern oder BaWü geht das nur weil die Länder dicht besiedelt sind und es auch moderne Industrie auf dem falchen Land gibt). Steht nicht China (und überhaupt Asien) mit seinen großen Metropolen nicht besser da? Der Wohlstand eines Landes kommt das der Industrie, nicht aus der Landwirtschaft. Aber kann man die afrikanische Bevölkerung schnell in die Industrie bringen? Eine diffizile Frage...--Antemister (Diskussion) 15:10, 19. Nov. 2017 (CET)
Kann man das in MeckPomm? Wenn Industrie nicht aus dem Land heraus entsteht, braucht man Investoren. Und die brauchen Rechtssicherheit. Das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit ist in Afrika aber eher gering. Die andere Möglichkeit wäre, die Landwirtschaft so weit zu intensivieren, dass die Kleinbauern Geld für Handwerker übrig haben und dass sich auf diesem Wege langsam eine Industrie bilden kann. Das wird aber durch die europäische Einfuhr- und Subventionspolitik eher verhindert. --Optimum (Diskussion) 16:35, 19. Nov. 2017 (CET)
Ein Freund arbeitet in der Entwicklungshilfe in Afrika genau daran, die Kleinstbauern zu professionalisieren, so dass sie mehr Erträge erwirtschaften, sich ausreichend ernähren können, Überschüsse verkaufen können, Gewinne in Lebensstandard und den Kleinstbetrieb investieren können... Es soll sehr müßig sein, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und sie davon zu überzeugen, über Generationen tradierte Misswirtschaft zu ändern. -- MonsieurRoi (Diskussion) 17:50, 19. Nov. 2017 (CET)
@MonsieurRoi. Wer sagt denn das es Misswirtschaft ist, wenn man von selbst angebauten Lebensmittel überleben kann? Wenn du zu viel anbaust erwartet unter Umständen die ganze Verwandtschaft, dass du sie mit durch fütterst. Aber in einem Punkt geb ich dir Recht, es ist vor allem ein Kulturproblem. Mit mehr oder weniger den selben "afrikanischen" Problemen nach der Selbständigkeit, wie agrarische Ausrichtung und Überbevölkerung, hat auch Indien zu kämpfen. Nur herrscht in Indien eine bisschen anderes Verständnis (Kann man auch als Kultur bezeichnen) betreffend, selbst erarbeitetem persönlichem Vermögen.--Bobo11 (Diskussion) 18:20, 19. Nov. 2017 (CET)
(BK)Das europäische besser westlichen Einfuhr- und Subventionspolitik, ist das eine. Das andere eben auch durchaus auch eine Familieneinpolitik und Entwicklungspolitik. 1. Wenn deine Kinder die einzige Altersvorsorge sind, weil der Staat das nicht auf die Reihe bringt, ... (dann setzt du viele Kinder in die Welt). Von der Landwirtschaft kann man überleben, und wenn nicht anderes da ist, nun ja ... (dann bleibt man eben Landwirt). Dazu kommt natürlich auch eine persönliche kulturelle Komponente dazu. Denn ob man eben persönlichen Erfolg erleben darf, oder ob wenn du zu bisschen persönlichen Reichtum gekommen bist, dann eben die ganze Vorwandschaft die hohle Hand machen kommt. Hat doch sehr grossen Einfluss darauf, wie stark bzw. ob du dich überhaupt bemühst, die wirtschaftliche Situation zu verbessern. Indien kämpft theoretisch die selben Grundproblem wie Afrika (Lange fremdbestimmt, bei der Selbständigkeit vor allem agrarisch ausgerichtet, hohe Geburtenrate), aber da ist die Binnenwirtschaft so gross, dass es eben die Kurve langsam aus eigener Kraft schafft (und das erst noch auf halbwegs demokratischem Weg). Auch China hatte mehr oder weniger mit den selben Problemen zu kämpfen gehabt, da. Aber grade die beiden Länder zeigen wie es ich Afrika auch funktionieren könnte. Indien hat dieses Problem nicht, weil sie die halbwegs funktionierenden Behördenapparatur der Kolonialmacht nicht zerstört haben, sondern übernommen haben. Und China hat zwar den kommunistischen Weg gewählt, aber eben auch da galt die Fähigkeit und Treue zur Partei mehr, als das Verwandtschaft's Verhältnis. Aber etliche afrikanischen Staaten haben schlichtweg mit einem Familienclan-Problem zu kämpfen (bzw. zu kämpfen gehabt). Denn viele afrikanische Staaten wurden von einem Familien-Clan zu Boden gewirtschaftet, anders kann darf man das Problem nicht umschrieben. Und hier waren die westlichen Ländern nicht ganz unschuldig. Weil aus Angst vor dem Kommunismus hat mal lieber autoritäre Familien-Clans unterstützt, als echte Selbständigkeit gefördert. Auf der kommunistischen Seite war es nicht viel anderes. Es ist ein verdammt vielschichtiges Problem, und die "westlichen" Lösung in der Regel Mist, weil sie einfach nicht 1:1 in einem andern Kulturkreis umzusetzen sind. Denn ohne das Mitmachen der afrikanischen Bevölkerung kann es nie klappen, und dafür müssten man als Helfer eben zuerst die ganze afrikanische Kultur begreifen und verstehen. Dazu gehört eben das alle Sachen einen (Gegen-)Wert haben sollten. Denn "gratis" ist oft sehr kontraproduktiv, gerade wenn man möchte, dass die Bevölkerung irgend wann auf eigene Füssen steht. --Bobo11 (Diskussion) 18:12, 19. Nov. 2017 (CET)
Wenn du unter den Sündenböcken hauptsächlich den schweizerischen Konzern Nestle siehst, der mit seiner Einkaufspolitik und Lobbyarbeit gerade in Afrika die Massenerzeugung statt Selbstbewirtschaftung gefördert hat, könnte ich deinem Monolog sogar etwas abgewinnen.--2003:E8:33EC:A00:3DC4:7068:9705:D7C2 21:18, 19. Nov. 2017 (CET)
Jaja, und der Schwarze schnackselt gerne, wie eine Fürstin bereits konstatierte. Das ist dem DACH-Einwohner völlig fremd. Ebenso macht im Dach-Raum niemand die hohle Hand, wenn jemand aus der Verwandtschaft zu persönlichen Reichtum gekommen ist, niemals. -- Ian Dury Hit me  08:42, 20. Nov. 2017 (CET)
Ja, die zwei passen auch ohne parship zusammen. --2003:E8:33C1:BA00:1C79:3F2:3430:3F18 11:19, 20. Nov. 2017 (CET)

So, und jetzt doch noch zu den Stereotypen hier, der Reihe nach: @Blackeyedlion: Klimatisch herausfordernd ist eher Zentraleuropa - mehrere Monate Winter, die zur Untätigkeit verdammen, stabile Häuser und Heizung erfordern, nur eine Ernte/jahr ermöglichen. Das gibt es in den Tropen nicht. @Meloe: "Überbevöllkert" ist Afrika mal gar nicht - einige Regionen sind sehr dicht besiedelt, die am dichtesten besiedelten Länder rangieren auf dem Niveau von Belgien und den Niederländern. Und "rentabel" sind Kleinbetriebe sowieso nicht, ihre Besitzer haben nur keine Wahl, und bei wachsender Bevölerkung muss so oder wild Land erschlossen werden. @109.100: Soweit richtig, aber die Bantu konnten Eisen verarbeiten. So im 18. Jhd. hatten die damit fast ganz Afrika besiedelt und die tatsächlich steinzeitliche Urbevölkerung verdrängt. Nur bis ganz in den Süden kamen sie nicht, weil ihre landwirtschaftlichen Methoden im dortigen Klima versagten. Die Holländer waren vor den Bantu am Kap. @Die die damit kamen: Die ganze "Migrationskrise" ist rein demografisch vollkommen vernachlässigbar: Selbst 1 Mio./Jahr, das wäre 1‰ der Bevölkerung Afrikas und wenige Prozent des Bevölkerungszuwachses. Das hat gar nichts damit zu tun, und sollte in einer halbwegs seriösen Diskussion entsprechend auch nicht vorkommen. Zur Wasserfrage: Wasser gibt meist genug, aber nicht dort wo man es braucht. Bewässerung ist erforderlich, aber ohne Infrastruktur, Geld, Technik und Know-How ist so was kaum zu bauen und zu unterhalten.--Antemister (Diskussion) 23:12, 20. Nov. 2017 (CET)

Transparentes Netzwerk Win XP - 7 - 10[Quelltext bearbeiten]

Seit einigen Jahren läuft ein häuslicher Netzwerk über Arbeitsgruppe/Benutzername. Bis vorgestern ein XP-Rechner, drei Win-7-Rechner, ein Win-10-Rechner. Alle haben Arbeitsgruppe AG, User US und Passwort PW. Auf allen Rechnern (außer dem Win10-Rechner) sind alle Laufwerke für jeden Benutzer voll zugreifbar (Freigabe, Sicherheit). Alle Rechner können auf alle anderen ohne Passwortangabe zugreifen. Der Win-10-Rechner kann auf alle zugreifen, auf ihn selbst kann nicht zugegriffen werden. Seit gestern ist ein neuer Win-10-Rechner im Netz, der auf alles zugreifen können soll und auf den alle zugreifen können sollen. Wieder Arbeitsgruppe AG, User US, Passwort PW, Freigabe, Sicherheit, Netzeinstellungen abgeschrieben. Der Rechner erkennt alle und wird von allen erkannt, inclusive seiner Laufwerke. Beim Versuch zuzugreifen erhält man auf allen Rechnern die Meldung "Auf ... konnte nicht zugegriffen werden. Sie haben keine Berechtigung ...". Der Zugriff vom anderen Win-10-Rechner klappt, der Rückzugriff planmäßig nicht. Was habe ich übersehen? --80.129.141.78 18:39, 18. Nov. 2017 (CET) --80.129.141.78 18:39, 18. Nov. 2017 (CET)

Starte OptionalFeatures.EXE und installiere darüber das optinale Feature: Unterstützung …SMB 1.0 …. Sonst siehe Stichwort: Peer-SMB. --Hans Haase (有问题吗) 21:08, 18. Nov. 2017 (CET)
Es hat vorher ohne diesen Server Message Block (oder ist der nicht ohnehin fest in windows NT drin?) funktioniert. Warum brauche ich den jetzt?--80.129.141.78 22:44, 18. Nov. 2017 (CET)
Ich kenne das Drama. Ich deaktiviere die Heimnetzgruppe und erlaube nur Zugriff über Nutzername und Kennwort, weil ich auch Linux, Android und ältere Windowsen im LAN habe. --Rôtkæppchen₆₈ 22:57, 18. Nov. 2017 (CET)
Und wie komme ich weiter im Drama? Im Moment neige ich eher zu einer Vorschlaghammermethode ...--80.129.134.243 07:33, 19. Nov. 2017 (CET)
Win7/8/10 Pro sind auf Unternehmensnetzwerke (mit Domäne bzw. Active Directory (AD)) ausgerichtet. Die Home-Edition hat das dieses Feature abgestellt. Der Unterschied sind zentrale oder lokale Passwortdatenbanken für Benutzerkonten und Zugriffsrechte. Server Message Block (SMB), auf Linux Samba genannt ist die Datei- und Druckerfreigabe, IP-Ports 137, 139. Hier muss erst wieder die Kompatibilität zum Heimnetzwerk her, die aus Sicherheitsgründen (hier als „Benutzerdummheit“ unterstellt) angeschaltet werden. Bei Win10 ist das so eine Option, die erst nachträglich installiert und eingerichtet werden muss. Irgendwo gibt es da noch einen Wizzard in den Netzwerkeinstellungen. Bei Linux Mint funktioniert das auf Eingabe von smb://computername sofort. M$ hat hier mal wie so oft ein Drama für mündige Benutzer draus gemacht, statt einen klaren Satz zu publizieren. --Hans Haase (有问题吗) 16:51, 19. Nov. 2017 (CET)
Als langjähriger Nutzer eines SMB-basierten Netzwerks ohne Domain, aber mit Ultimate-, Professional- oder Pro-Windowsen kann ich diese Aussage weder nachvollziehen, noch bestätigen. Wenn man Ultimate/Professional/Pro-Windows nicht an eine NT-Domäne anmeldet, verhält es sich netzwerkmäßig wie Home/Core/Starter-Windows, inklusive dieser mysteriösen, aber abschaltbaren Heimnetzgruppe. Wenn Du allerdings ältere Windowsen (3.1 for Workgroups, 3.11 etc) im Netz hast, musst Du auf diesen entweder TCP/IP nachinstallieren oder Deinem neueren Windows IPX/SPX und NetBeui/NetBios beibringen. --Rôtkæppchen₆₈ 17:07, 19. Nov. 2017 (CET)
Er hat keinen Server. Mit Server ist das kein Problem, aber die Peer2Peer-Heimnetzwerk-Geschichte hat sich geändert. Hier: in die Röhre schaun. --Hans Haase (有问题吗) 18:45, 19. Nov. 2017 (CET)
Auf dem Win10-Rechner war SMB 1.0 schon aktiviert - zumindest war es angeklickt. Daran kann es also nicht liegen.????--80.129.130.100 07:55, 20. Nov. 2017 (CET)

Das Problem ist gelöst. Auf dem neuen Rechner war neben dem Benutzername noch ein vollständiger Benutzername eingetragen. Seitdem ich den gelöscht habe, funktioniert es. danke jedenfalls.--80.129.130.100 08:30, 20. Nov. 2017 (CET)

19. November 2017[Quelltext bearbeiten]

Improving appeal for donations - Spendenaufruf verbessern[Quelltext bearbeiten]

I would like to give an impuls about improving the appeal for donations and didn't find any other kontact form fitting my purpose.

It woult be wise to use the text of the appeal for donations to line out why it's important to donate if you can. Most people know, that it's easy to ignore the appeal, and it's not very motivating to say that most people do ignore the appeal (also see https://en.wikipedia.org/wiki/Diffusion_of_responsibility for that matter). In my oppinion it would be helpfull, to answer the unspokes question of many „non - donating people“: „why should I donate (=~ pay) for a free encyclopedia, when it's purpose is to make knowlegde free, NOT paid?!“

I would address this by saying something like:

„If you can afford it, it is important to donate so that those people who can not afford giving money can still access free knowledge“ So „It's you helping to keep the information on Wikipedia freely avialable for all the others who don't have money“

And normally it's best to keep the appeal as short as possible, otherwise many people don't read the whole „Text“ of 3 Sentenses.

My intention is only the help the Wikipedia community, and motivate other people who can afford it to help with their Donations.

I would be very happy, to see an improved appeal for donations (not for me though, I did already donate ;)


--Alexander Wartmann (Diskussion) 14:22, 19. Nov. 2017 (CET)

The premise is wrong: it is not important to donate so that Wikipedia can continue, because the WMF has already piled enough money to continue running their sites for the next 100 years or so. Anyway, your posting is wrong here. Please go to https://meta.wikimedia.org/wiki/Fundraising. --Neitram  15:03, 22. Nov. 2017 (CET)

Woran starb Wilhelm IV. (Vereinigtes Königreich)?[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel finde ich keine Todesursache. Gibt es irgendwoanders einen Hinweis dazu? Er war zwar schon älter, aber es gab auch noch ältere Herrscher - muss somit nicht zwingens Altersschwäche gewesen sein. Chiron McAnndra (Diskussion) 15:54, 19. Nov. 2017 (CET)

An gebrochenem Herzen: "William IV died on the morning of 20th June, 1837, of cardiac failure and bronchopneumonia, with Queen Adelaide and his Fitzclarence children at his side." (hier steht seine ganze Krankengeschichte). GEEZER … nil nisi bene 16:06, 19. Nov. 2017 (CET)
Er war allerdings schon einige Zeit schwer krank, wie das ausführliche Kapitel in en:William IV of the United Kingdom#Later life schildert; dort auch eine Zeichnung des Königs aus seinem Sterbejahr, in der er sehr gebrechlich aussieht. Und Ferdinand Frensdorff schreibt in der ADB: „Seit Beginn des Jahres 1837 war König Wilhelm leidend.“ --Andropov (Diskussion) 16:18, 19. Nov. 2017 (CET)

Er war ja immerhin 82 !. 2003:C4:C3ED:73B9:81DB:167D:25C7:12E1 01:29, 20. Nov. 2017 (CET)

Er war 71.--87.178.3.79 11:13, 20. Nov. 2017 (CET)
Danke, das gibt mir einiges zum Nachlesen - fürs Erste kann die Frage mal al erledigt gelten. Chiron McAnndra (Diskussion) 22:12, 20. Nov. 2017 (CET)

Bezeichnung für ein Geräusch einer Sirene gesucht[Quelltext bearbeiten]

wie nennt man das erste Geräusch, das der PKW macht? Hat imho auch jedes US Polizeifahrzeug. ich suche den allgemein anerkannten Namen oder die Bezeichnung dieses Geräusches. https://www.youtube.com/watch?v=oKmdxRfKpUQ --94.217.120.168 17:07, 19. Nov. 2017 (CET)

Das das Haltesignal. Also dass unverzüglich du rechts ran fahren sollst und gefälligst deine Hände auf dem Lenkrad lassen sollst. Muss kurz suchen gehen wie genau heisst. --Bobo11 (Diskussion) 17:13, 19. Nov. 2017 (CET) Bullhorn (rot?) (schön tief und laut damit man alles aufweckt was noch nicht tot ist), gefolgt von Sondersignal#Yelp-Signal (Anhaltehorn)
Nein, das Yelp Signal ist es nicht. --94.217.120.168 19:59, 19. Nov. 2017 (CET)
Airhorn, manual, was die für gewöhnlich auch so nennen, wenn es elektronisch realisiert wird und sich damit für gewöhnlich auch zigfach variieren lässt. -ZT (Diskussion) 10:05, 20. Nov. 2017 (CET)

Sonderkündigungsrecht bei Mindestmietdauer[Quelltext bearbeiten]

Liebe Auskunft,

eine meiner Kommilitoninnen ist zu Beginn dieses Semesters aus einem asiatischen Land nach Deutschland gezogen und hat aus der Ferne ein Appartement gemietet. Dabei gibt es offenbar eine Mindestmietdauer von einem Jahr. Da das Appartement weder besonders schön, noch günstig ist, war sie relativ schnell enttäuscht. Hinzu kommt als Hauptproblem konstanter Baulärm von einer Baustelle außerhalb des Gebäudes. Die Mindestmietdauer wurde bei der Vertragsunterzeichnung zwar erwähnt, aber nicht der Baulärm. Außerdem ist der Vertrag ausschließlich auf Deutsch (sie spricht nur sehr wenig Deutsch); es gibt lediglich ein englisches Zusatzblatt mit wesentlichen Punkten des Vertrages. Gibt es in einer solchen Situation die Möglichkeit, ein Sonderkündigungsrecht wahrzunehmen? Ich habe diesbezüglich im Internet recherchiert und an einigen Stellen wird bei Mindestmietdauer eben unter anderem Baulärm als Kündigungsmöglichkeit vor dem Ablaufdatum der Mindestmietdauer genannt. Allerdings wird nicht näher angegeben, ob es sich dabei lediglich um Lärm IM Gebäude (z.B. Renovierungen) oder auch außerhalb (d.h. Baulärm von der Straße vor dem Gebäude) handelt.

Macht des außerdem Sinn, sich an Mieterbund/Verbraucherzentrale/Rechtsberatung der Uni zu wenden? Ich persönlich finde die Praxis, überteuerte Höhlen mit Knebelverträgen ungesehen an ausländische Studenten zu vermieten nämlich äußerst fragwürdig.

Vielen Dank!

Rechtshinweis Bitte beachte, dass hier keine verbindliche Rechtsberatung erteilt werden kann! Bitte wende dich dafür an einen Rechtsanwalt oder an eine andere geeignete Stelle. Rechtlich interessierte Wikipedianer, oft Laien ohne juristischen Hintergrund, diskutieren mit dir jedoch gern auch über die rechtlichen Aspekte deiner Frage. Siehe dazu auch Wikipedia:Hinweis Rechtsthemen.

1. kP 2. Ja. --Rôtkæppchen₆₈ 18:02, 19. Nov. 2017 (CET)

Der Baulärm allein dürfte zu einem Minderungsrecht führen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Lärm vom Vermieter, von anderen Mietern oder von Dritten ausgeht. Ich persönlich finde ja die Praxis, als ausländischer, der Sprache nicht aureichend mächtiger Student einen Vertrag zu unterschreiben, den man nicht versteht um damit eine Wohnung zu mieten, die man nicht gesehen hat, äußerst fragwürdig. --2003:CC:ABE4:6400:5F2:A23:C3F5:716C 18:03, 19. Nov. 2017 (CET)
Stimmt. Und das Minderungsrecht führt nicht ohne weiteres zu einem (Sonder-)Kündigungsrecht.
Ob das Mietobjekt in den Augen der Mieterin schön und/oder günstig ist, ist rechtlich völlig belanglos - solange es der vertraglichen Vereinbarung entspricht. Und die darf durchaus in deutscher Sprache gehalten sein, selbst wenn einer der Vertragspartner dieser Sprache nicht mächtig ist.
Auf jeden Fall ist es sinnvoll, sich mit einer rechtskundigen Stelle in Verbindung zu setzen - gerade dann, wenn man die Sprache nicht gut beherrscht und sich mit dem hiesigen Rechtssystem nicht auskennt. Und das ist, ich bitte diese Bemerkung zu entschuldigen, erheblich sinnvoller, als einen Laien zu fragen, der dann seinerseits im Internet recherchiert und die Frage an die Auskunftsseite einer Online-Enzyklopädie weiterreicht. --Snevern 12:13, 20. Nov. 2017 (CET)
Mit der Mindestmietdauer wollen sich die Vermieter oft die Arbeit ersparen, die durch häufigen Wechsel entstehen würde. Allerdings sind viele trotzdem offen, wenn man selbst einen Nachmieter vorweisen kann. Nett fragen bewirkt da oft Wunder. ;) Alternativ wäre vielleicht eine Untervermietung möglich. --StYxXx 03:47, 23. Nov. 2017 (CET)

ius singulare, licet odiosum[Quelltext bearbeiten]

Hat jemand ein Lexikon der Rechtsgeschichte zur Hand ? Es ist offensichtlich nicht das Privatrecht, sondern ein spezielles Recht im Zusammenhang mit einem Rechtsgutachten von 1807 über die Rechtliche Stellung der Juden ?--Nina Eger (Diskussion) 18:55, 19. Nov. 2017 (CET)

In dem obigen Zitat sind mehrere Wörter ausgelassen worden - so findet man da genau gar nichts. --2003:CC:ABE4:6400:5F2:A23:C3F5:716C 18:59, 19. Nov. 2017 (CET)
Allein das ius singulare, licet odiosum der Juden scheint sie doch nicht hierinnen andern Unterthanen gleich zu stellen....Hilft dir das mehr ?--Nina Eger (Diskussion) 08:24, 20. Nov. 2017 (CET)
Ich lese das so: "Allein das Sonderrecht der Juden - mag es auch ärgerlich/lästig sein - ...". Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit gab es noch nicht das allgemeingültige Privatrecht, wie wir es heute kennen. Juden gehörten nicht zur christlichen Mehrheitsgesellschaft und hatten ihre eigenen Regeln. Zu den Themen habe ich gefunden: Gemeines Recht, Kammerknechtschaft, Jüdische Emanzipation, en:ius singulare. In dem Gutachten geht es wohl einfach um die seit dem Mittelalter bestehende Sonderstellung der Juden. 91.54.45.34 10:11, 20. Nov. 2017 (CET)
(BK) Ein Rechtslexikon findet man online. Zweitletzer Satz zu "privilegium odiosum". Bei Ius singulare in wikisource fällt ein Syntaxfehler auf. --Pp.paul.4 (Diskussion) 10:13, 20. Nov. 2017 (CET)
Kannst du mal präzisieren, wo da der Nachteil ist ? Hierinnen bezieht sich im vorherigen Abschnitt auf die Befugnis des Schutzjuden zum Kommunizieren mit anderen Untertanen und das Recht auf Adjudication sei eine Folge davon ....--Nina Eger (Diskussion) 10:25, 20. Nov. 2017 (CET)
Du meinst der Nachteil ist, dass sie beim Handeln das Geld verlieren können, weil sie eigentlich keinen Grund und Boden besitzen dürfen ????--Nina Eger (Diskussion) 14:00, 20. Nov. 2017 (CET)

Frage zu Speech, Address und Rant[Quelltext bearbeiten]

Ich habe eine Frage zur englischen Sprache. "Speech" bedeutet ja sowas wie "Rede" im Sinne "freier Rede" usw. "Adress" bedeutet wohl Festrede und "Rant" pralerische Rede oder sogar "Tirade".

Ist das so richtig? Kann man das so zusammenfassen?--92.219.170.27 21:36, 19. Nov. 2017 (CET)

"Rant" als "praleriche Rede" ist mir nie untergekommen. Eher schon Tirade. Im Sinne von "So, das musste mal gesagt werden". Die anderen beiden passen.86.189.224.255 21:54, 19. Nov. 2017 (CET)
Wenn man sagt xyz hätte einen "Rant" gehalten, ist das meinem Gefühl nach immer etwas bemitleidend: Na ja, er musste es halt mal los werden. Sachlich geblieben ist er nicht. Ernst genommen wird es auch eher nicht. 86.189.224.255 21:58, 19. Nov. 2017 (CET)
Wir haben auch einen Wörterbucheintrag en:wikt:rant. --Rôtkæppchen₆₈ 23:57, 19. Nov. 2017 (CET)
Rant ist entschieden aggressiv, weicht oft vom Thema ab, und der ranter gerät dabei so in Schwung, dass er kein Ende mehr findet [9], [10]. – Die berühmteste address der amerikanischen Geschichte ist die Gettysburg Address; der Terminus „Festrede“ scheint mir hier nicht so recht passend. --Stilfehler (Diskussion) 02:19, 20. Nov. 2017 (CET)
Man könnte speech auch als Name der Textsorte i.A. verstehen. Sehr viele politische Reden tragen address im Titel, z.B. die erwähnte Gettysburg Address, aber auch die regelmäßige State of the Union Address u.a.. Mein Collins sagt übrigens, eine speech sei ein talk or address delivered to an audience, und eine address sei eine speech or written communication, esp. of a formal nature -- nicht sehr erhellend in dem Zusammenhang. Manchmal muss man damit leben, dass das Englische einen sehr großen und tw. redundanten Wortschatz hat. -- MonsieurRoi (Diskussion) 07:03, 20. Nov. 2017 (CET)
Im Deutschen haben wir auch Rede und Ansprache. --Jossi (Diskussion) 17:35, 20. Nov. 2017 (CET)
Address ist ein (seltener) Sonderfall von speech, bei dem eine ranghohe Person die Rede in offizieller Funktion hält und dabei eine bestimmte Personengruppe anspricht (z.B. alle Staatsbürger), die nicht physisch anwesend zu sein braucht [11] [12] [13]. --Stilfehler (Diskussion) 18:44, 20. Nov. 2017 (CET)
Das entspricht doch ziemlich genau der Bedeutung von Ansprache im Deutschen – die Neujahrsansprache des Bundespräsidenten wird ja auch nicht als „Neujahrsrede“ bezeichnet. --Jossi (Diskussion) 11:12, 21. Nov. 2017 (CET)

Einteilung der Protestanten nach ihren Wurzeln[Quelltext bearbeiten]

In einer Fernseh-Doku über Luther wurde erwähnt, dass heute "über 70 Millionen Menschen" (Wortlaut ungefähr aus dem Gedächtnis) seinen Lehren folgen würden. Das kam mir ziemlich wenig vor, scheint aber zu stimmen - der Lutherische Weltbund hat etwas über 70 Millionen Mitglieder, andere Organisationen sind relativ klein. Kann man also sagen, dass nur ein relativ kleiner Teil der heutigen Protestanten Luthers Lehren folgen? Nach en:List_of_the_largest_Protestant_denominations#International_bodies gibt es ja zumindest mehr Calvinisten, Anglikaner und Methodisten... wobei die letzteren beiden nicht zum Protestantismus im engeren Sinne gehören, der allein in der Einleitung selbigen Artikels steht. Ist es sachgerecht, diesen engeren Sinn als Norm zu nehmen? Allgemein ist es gar nicht einfach, die protestantischen Richtungen nach ihren Wurzeln zusammenzufassen. en:Outline_of_Protestantism#Branches_of_Protestantism hat gar keinen Punkt für Baptisten, offenbar, weil sich diese aus mehreren Flügeln mit mehreren Wurzeln zusammensetzen. Und wieviele Zwinglianer und Abkömmlinge gibt es heute (der Artikel ist sehr dürftig)... gibt es hier irgendeine Übersicht? --KnightMove (Diskussion) 21:51, 19. Nov. 2017 (CET)

70 millionen Judenhasser? Das wäre ja schlimm. Oder 70 millionen, die nicht wissen, das Luther die Juden vernichten wollte? Das wäre noch schlimmer. --85.212.236.42 22:24, 19. Nov. 2017 (CET)
Naja, angesichts der mindestens 2,2 Milliarden anderen Judenhasser auf der Welt machen die 70 Millionen den Bock auch nicht mehr fett. Realwackel (Diskussion) 10:38, 20. Nov. 2017 (CET)
Ich verbitte mir die Beschimpfung als Judenhasser! --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 22:34, 19. Nov. 2017 (CET)
Einfach nicht drauf hören. Wer provoziert, will doch nur, dass er auch mal für 5 Sekunden überhaupt wahrgenommen wird. Tu ihm den Gefallen nicht.--Bluemel1 (Diskussion) 00:28, 20. Nov. 2017 (CET)
70 Millionen Menschen folgen nicht Luthers Lehren, sondern Lehren, die sich aus Luthers Lehren entwickelt haben. Zwingli und Calvin gehören zusammen, bilden die reformierten Kirchen und sind in der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen organisiert. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:56, 19. Nov. 2017 (CET)
Und die Reformierte Kirche in Deutschland hat Gaststatus bei der EKD. So dicke achten sie nicht auf das, was sie trennt. Manchmal reden die sogar miteinander.--Bluemel1 (Diskussion) 00:24, 20. Nov. 2017 (CET)
Wie kommst du auf die Aussage, die Reformierte Kirche in Deutschland habe einen Gaststatus bei der EKD? Die EKD besteht aus lutherischen, reformierten und unierten Kirchen. Letzteres sind Kirchen, die durch Zusammenschluss von lutherischen mit reformierten Kirchen entstanden sind. --Digamma (Diskussion) 13:09, 20. Nov. 2017 (CET)
Reformierter Bund, ich zitiere: „nicht Mitglied der Evangelischen Kirche in Deutschland“.--Bluemel1 (Diskussion) 13:31, 20. Nov. 2017 (CET)
Das gilt für den Reformierten Bund, einen Zusammenschluss reformierter Kirchen und Gemeinden. Aber nicht für die reformierten Kirchen selbst. Diese sind direkt Mitglied im EKD. --Digamma (Diskussion) 13:57, 20. Nov. 2017 (CET)
Martin_Luther_und_die_Juden#NS-Zeit. Es war Martin Luthers Idee, die Häuser der Juden zu zerstören, ihnen die religiösen Bücher wegzunehmen und die Synagogen nieder zu brennen. Na wenn das kein Judenhass ist. --85.212.224.27 06:37, 20. Nov. 2017 (CET)

Ich ersuche darum, beim Thema zu bleiben - Luther & die Juden ist es nicht. --KnightMove (Diskussion) 06:50, 20. Nov. 2017 (CET)

Schon in der Schweiz wirst du fast keine Anhänger Luthers finden, dafür andere Strömungen der protestantischen Kirche. Stichwort dazu sind Zwingli und Calvin. Die wenigsten Gläubigen einer evangelisch-reformierte Kirche folgen so gesehen nur den Lehren Luthers. Die Zahl 70 Mio ist somit realistisch. Denn die Kirchen die sich ganz offiziell den Lehren Luthers verschrieben haben, beschränken sich so gesehen auf den deutschsprachigen Raum, bzw. eben auf die Gebiete die von Deutschland kolonisiert worden sind. --Bobo11 (Diskussion) 07:04, 20. Nov. 2017 (CET) PS: Weltweit bezogen, dürften die meisten Protestanten dem Zweig Calvin's zugerechnet werden (oder einer Abspaltung davon), und sind nicht so sehr von Luther's Lehren beeinflusst, wie wir im deutschsprachigen Raum.

Stimmt. Und ich suche eben eine Übersicht, die diese und die anderen protestantischen Kirchen ihren Wurzeln zuordnet. Das Thema ist durchaus verwirrend. Laut Artikel Protestantismus bezieht sich der Begriff im engeren Sinne nur auf die Kirchen, die aus der Reformation hervorgegangen sind. Anglikaner sind in diesem engeren Sinne keine Protestanten. Aber die Methodisten sind ursprünglich ja auch aus den Anglikanern hervorgegangen (also auch keine eigentlichen Protestanten?!), aber im SEK sind Reformierte und Methodisten vereint. Der englische Artikel en:Continental Reformed church zählt als prominentes Beispiel die italienischen Waldenser dazu, der als deutsches Gegenstück verlinkte Artikel Reformierte Kirchen erwähnt die Waldenser aber gar nicht. (Nebenbei kann man es wohl als im deutschsprachigen Raum eher weniger bekanntes Faktum betrachten, dass es weltweit mehr Calvinisten als Lutheraner gibt.) --KnightMove (Diskussion) 07:28, 20. Nov. 2017 (CET)
In Tschechien und der Slowakei gibt es auch noch Hussiten: in der Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche und in der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder, dort aber vereint mir Lutheranern und Reformierten, was wieder für die geringe Unterscheidbarkeit der protestantischen Konfessionen spricht. --BlackEyedLion (Diskussion) 12:49, 20. Nov. 2017 (CET)
Der Protestantismus war/ist eine Graswurzelbewegung, soll heissen die Idee kam von unten, und wurde nicht nur von oben verschrieben. Das heisst aber im Gegenzug auch, das es ganz viele lokale Besonderheiten gibt, und auch ganz viele lokale Lehrer/Vorbilder. Und somit ist Luther ist eben nur einer von vielen, zwar einer der wichtigsten im deutschsprachigen Sprachraum, aber auch hier ist er nicht alleine für die Reformation im deutschsprachigen Sprachraum zuständig. Diese "Alleinherrschaft" kann schon wegen einem gewisser Huldrych Zwingli und der Zürcher Bibel klar wiederlegt werden. Die Froschauer-Bibel war übrigens vor der Lutherbibel vollständig übersetzt, soll heissen diese Bibel war die erste komplette ins Deutsche übersetzte Bibel. Das ist ein Punkt der gerne mal übersehen wird. --Bobo11 (Diskussion) 19:05, 20. Nov. 2017 (CET)
Nun - der Amerikaner Michael H. Hart (zu dem ich hier durch Erwähnung keine zustimmende Position beziehe) hat in einer Liste Die 100 (seiner Meinung nach wichtigsten Persönlichkeiten der Erdgeschichte) Luther auf Platz 25 gereiht, Calvin auf Rang 57, und sonst keinen Reformer. Als Ami fernab vom deutschen "Luther-Hype" hatte er schwerlich einen Grund, ihn überzubewerten. Luther war wohl als Impulsgeber der Reformation weit bedeutender auch für die anderen Reformer und deren Rezeption, als die Zahl seiner künftigen Anhänger aussagt. --KnightMove (Diskussion) 20:19, 20. Nov. 2017 (CET)
... gerne mal übersehen wird... Na, das wird schon seinen Grund haben. Die Froschauer Bibel folgte zunächst der Übersetzung Martin Luthers. Heute würde man von Plagiat sprechen. --2.247.247.97 20:57, 20. Nov. 2017 (CET)
Nun ja einfach was raus behaupten, weil ich ja unrecht haben MUSS oder IP? Lesen der verlinkten Artikel würde helfen. Wenn etwas mehrere Jahre vor dem "Original" herauskommt, kann es kein Plagiat sein. Nebst dem das Übersetzung in der Regle eh der Plagiatsbegriff nicht greift, denn zwei wirklich korrekte Übersetzungen unterscheiden sich nicht. Sondern wenn schon, dann wäre das später erschienen "Original" das "Plagiat". Luther war nur beim Übersetzen des neuen Testament und den Psalmen ins deutsche schneller. Aber beim alten Testament haben in die Zürcher Luther überholt, weil sie eben die Sache nicht als Ein-Mann-Aufgabe ansahen, sondern die Sache zusammen angingen. Die Froschauer Bibel war im Jahr 1529 fertig. Luthers Gesamtbibelübersetzung wurde erst 1534 gedruckt. --Bobo11 (Diskussion) 23:44, 20. Nov. 2017 (CET)
Bobo, die IP hat ganz offensichtlich den Artikel zur Zürcher Bibel gelesen. Dort steht: "Der deutsche Text folgte zunächst der Übersetzung Martin Luthers ..." Die IP stellt damit gar nicht in Abrede, dass die Zürcher eher fertig waren. Die Übersetzung des Alten Testaments übrigens war bei Luther ebenfalls ein Gemeinschaftswerk, siehe gleich den ersten Satz im Abschnitt Lutherbibel#Die Arbeit des Wittenberger Übersetzerteams. Was auch immer du also mit deiner Einlassung ausdrücken willst, die Übersetzungsarbeiten unterschieden sich in diesem Punkt wohl nicht. -- Ian Dury Hit me  09:14, 21. Nov. 2017 (CET)
@Bobo11: Deine Antworten sind wieder einmal sowohl eine Themenverfehlung als auch falsch; da hoppelt der Haase besser als du. Selbstverständlich gab es schon vor der Luther- und vor der Froschauer-Bibel andere gedruckte deutsche Bibelübersetzungen. Und selbstverständlich haben die Herausgeber der Froschauer Bibel teilweise einfach von Luther abgeschrieben. Und selbstverständlich können zwei Übersetzungen völlig korrekt und doch unterschiedlich sein. Und selbstverständlich hat das nichts damit zu tun, ob es eine Übersicht der Protestanten nach ihren Wurzeln gibt.--Niki.L (Diskussion) 13:03, 21. Nov. 2017 (CET)

20. November 2017[Quelltext bearbeiten]

Warum nennt man Milcheis eigentlich Eiscreme ?[Quelltext bearbeiten]

"Creme" ist doch zum auf Haut und Gesicht schmieren ?. 2003:C4:C3ED:73B9:81DB:167D:25C7:12E1 00:38, 20. Nov. 2017 (CET)

Es ist umgekehrt. Die Hautcreme ist die übertragene Bedeutung, siehe Creme. Eiskreme bedeutet Sahneeis. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:43, 20. Nov. 2017 (CET)
Ich lese dort exakt das Gegenteil: Die ursprüngliche Bedeutung war "Salbe". Entsprechend sind Christen nicht etwa die Angeschmierten, sondern Anhänger des Eingekremten. --213.39.134.226 01:26, 20. Nov. 2017 (CET)
     Aha Danke sehr. 2003:C4:C3ED:73B9:81DB:167D:25C7:12E1 01:28, 20. Nov. 2017 (CET)
Der Begriff lautet wikt:χριστός, „der Gesalbte“. Die Creme leitet sich von en:wikt:cream#Etymology her und ist damit mit der Schramme urverwandt. --Rôtkæppchen₆₈ 01:39, 20. Nov. 2017 (CET)
Hat deshalb die Penaten-Creme-Dose eine dem Heiligenschein ähnliche Form? "Nehmen sie Penaten und auch Ihr Baby wird...!" GEEZER … nil nisi bene 08:47, 20. Nov. 2017 (CET)
Eine Lehnübersetzung von ice cream [14]. Cream ist engl. für Sahne. --Stilfehler (Diskussion) 02:05, 20. Nov. 2017 (CET)

Das ist im Zeitalter der Mischungen aus entrahmten Milchresten und Verdickungsmitteln fast eine historische Frage. andy_king50 (Diskussion) 18:51, 20. Nov. 2017 (CET)

Pflanzenfett hast Du vergessen. Wenigstens ist das Zeugs lactosefrei, weil die enzymatische Lactosespaltung Zucker spart. --Rôtkæppchen₆₈ 01:07, 21. Nov. 2017 (CET)

Nicht gut in Gesellschaft essen können Bezeichnung[Quelltext bearbeiten]

Ich leide seit einigen Jahren daran, nicht gut in Gesellschaft essen zu können, vollkommen unabhängig davon, ob ich Hunger habe oder ob die Qualität des Essens stimmt. Da es recht unangenehm ist, den Teller immer halbvoll abgeben zu müssen, sage ich inzwischen Kantinenbesuche/Restaurantbesuche unter den fadenscheinigsten Gründen meist ab. Gibt es irgendeine Bezeichnung für das was ich habe? Emetophobie trifft es nur teilweise, da ich bei "zu viel" Essen tatsächlich das Gefühl habe mich zu übergeben, aber bei den Gedanken daran oder bei Bildern davon nichts weiter verspüre. Außerdem scheint mir das Problem eher psychologischer als körperlicher Natur zu sein. --195.98.201.174 12:40, 20. Nov. 2017 (CET)

Was passiert denn, wenn du in Gesellschaft isst? Hast du keinen Hunger? Schmeckt dir das Essen nicht? Bist du nervös? Ist dir übel? --85.212.224.27 13:09, 20. Nov. 2017 (CET)

Ich habe Hunger, aber keinen Appetit, mir wird schlecht, Völlegefühl, Panik, Schweißausbruch, ich muss die ganze Zeit meinen Teller mit denen der anderen vergleichen. --195.98.201.174 13:28, 20. Nov. 2017 (CET)

Hast du am Tisch Angst vor Fehlern oder den Bewertungen der anderen?--Bluemel1 (Diskussion) 13:29, 20. Nov. 2017 (CET)
Das ist keine eigene Krankheit, sondern ein Symptom, entweder einer sozialen Phobie oder einer Essstörung oder einer Kombination davon. Wenn es die Lebensqualität stark einschränkt, solltest du professionelle Hilfe suchen, eher nicht hier. Zeit fürs Gesundheitsbapperl. 89.13.155.51 13:30, 20. Nov. 2017 (CET)
+1 zum vorstehenden Beitrag. GEEZER … nil nisi bene 13:50, 20. Nov. 2017 (CET)
Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diesen Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!

Du leidest also seit Jahren??? Na..., warum machst Du es Dir denn nur so schwer? Wegen des Bapperls auf einer Diagnoseschublade? Das muss nicht sein, wenn Du Dein Vermeidungsverhalten zu überwinden (wozu auch dieser Beitrag hier gehört) verstehst. Gönne Dir statt Titel den Weg einer Therapie...starte los und frage nicht groß. Neue Erfahrungen wünscht Dir der --Caramellus (Diskussion) 14:54, 20. Nov. 2017 (CET)

Ich widerspreche ungern, weil es gut gemeint ist, aber soziale Phobie gilt als die einzige Phobie, die nicht über Konfrontation gelöst werden kann (das soziale Empfinden ist vielschichtiger, es gibt mehr Projektionen im Miteinander als bei anderen Phobien). Am besten Hilfe holen, professionell, dann schauen, ob Konfrontation ein Weg ist.--Bluemel1 (Diskussion) 17:37, 20. Nov. 2017 (CET)
Das Problem ist erstaunlich verbreitet: es betrifft ein Viertel aller Personen, die soziale Phobien haben [15]. --Stilfehler (Diskussion) 18:56, 20. Nov. 2017 (CET)
NLP kann da oft helfen. --85.212.224.27 22:28, 20. Nov. 2017 (CET)
NLP ist oft dianetischer Hokuspokus und endet im Selbstbetrug. Versuche Dich dabei zu ertappen was der Auslöser ist. Du kannst ja später anfangen zu essen um Dich zu beobachten. Sonst hilft am Glas Wasser zu nippen oder nur kleine Bissen nehmen, um Zeit zu gewinnen. Sonst mache Dir ein Diner for One, nur um den Auslöser anzutesten. --Hans Haase (有问题吗) 01:27, 21. Nov. 2017 (CET)
Und wir schauen über Skype zu und machen Notizen. :)--Bluemel1 (Diskussion) 07:09, 21. Nov. 2017 (CET)
Etwas zum lesen. Ob es passt, kann nur der Fragende beurteilen. Reinhard Plassmann: Essstörungen als psychisches Trauma. Vortrag am Institut für Psychoanalyse Tübingen. Tübingen 3. Februar 2010, S. 1–15 (ptz.de [PDF; 154 kB; abgerufen am 20. November 2017]). Mit freundlichem Gruß und dem ergänzenden Hinweis: Angst wird durch Vermeidung aufrecht erhalten! --Andrea (Diskussion) 07:59, 21. Nov. 2017 (CET)
Schwierige Sache. Bei Soziophobie kann auch Kontakt die Phobie verstärken, wenn für andere Leute unbedeutende Reaktionen vom Hirn des Vermeiders als Bestätigung der vermuteten Bedrohung wahrgenommen werden. Sogar ein positiver, aufmunternder Witz kann eine Bestätigung der Bedrohungslage sein, das ist bei anderen Phobien anders, da muss das Hirn nur merken: „Organismus hat überlebt, Bedrohung war also keine Bedrohung …“--Bluemel1 (Diskussion) 19:01, 21. Nov. 2017 (CET)

Ich danke euch für die zahlreichen Hinweise, scheint so als müsste ich wohl doch über meinen Schatten springen und einen Therapeuten aufsuchen. Die Ursache für meine Phobie liegt denke ich in meiner Kindheit begründet, in den bohrenden Blicken und unnötigen Kommentaren meiner Großeltern, wenn ich nicht aufgegessen haben sollte. --195.98.201.174 10:26, 21. Nov. 2017 (CET)

Naja, dann ran an die Buletten. Die Reaktionen deines Körpers, also das Verweigern, ist eine Reaktion, die dich schützen soll. Ihr seid in einem Team. Er schützt dich vor negativen Konsequenzen. Aber das ist halt so mit dem Kleinhirn: Es arbeitet manchmal gegen das, was man als logisch empfindet, sagt auch der Kampf-oder-Flucht-Reaktion-Artikel.--Bluemel1 (Diskussion) 13:52, 21. Nov. 2017 (CET)

Umgekehrt liebe IP..., erst der Therapeut, dann kommt der Schatten...ganz von selbst. Liebe Grüsse vom --Caramellus (Diskussion) 14:53, 21. Nov. 2017 (CET)

Update: Einen wesentlichen Hinweis findest Du dort.[16] Eine weiterer Hinweis sind teils auffallen dünne oder dicke Leute, denen man Magenschmerzen bereitet hat. Teils solche, die fett sind und mit einer heute längst wiederlegten und grotesk verschwörungstheoretischen fettfrei- und Friss-die-Hälfte-Diät mit auf Diät setzen wollte. Aus seiner solchen künstlichen Verknappung entsteht ein Futterneid. Die Folge davon ist, dass die Opfer heimlich essen. Was ihnen damit andressiert wird: Sie schämen sich regelrecht fürs Essen. Auch ist es schwer zu erkennen, dass sie in Wahrheit Opfer sind.
Als nach dem Krieg Lebensmittelknappheit herrschte, versteckten viele Lebensmittel mit dem Erfolg, dass diese oft verdorben sind und damit für niemand mehr genießbar waren. Leute, die die Nachkriegszeit erlebt haben, behielten diese Eigenschaft teils weiter oder kramten sie wieder unbewusst hervor als bei ihnen eine Demenz einsetzte, die auch hin und wieder mit nur schwer tolerierbarem Verhalten und Ausdrucksweisen einher geht.
Es gibt auch es die schwarze Pädagogik, am Esstisch die Kinder einzeln vor der Familie für ihre neusten Unzulänglichkeiten bloßzustellen. Dieses erzieherische Unzulänglichkeit wurde längst in den Fächern Hauswirtschaft indirekt wiederlegt, indem die Unterrichtsmaterialien deutlich machten, dass das gemeinsame Essen wichtig ist und am Tisch für eine ungestörte Harmonie zu sorgen sei. Thematisiert wurde allerdings, dass der Tisch vollständig gedeckt sein sollte, so dass nicht während dem Essen aufgestanden werden muss und eine derartige Unruhe einkehrt. – Eine schöne Vorlage vor minderbemittelte Erwachsene, diese Atmosphäre für ihre schwarze Pädagogik heranzuziehen. Oft sind das auch die Leute, die drauf warten, ihre Kinder von Tisch schicken zu können.
Ganz andere Traumatisierungen können entstehen, wenn verknappte Lebensmittel zweckentfremdet werden oder Gewalt beim Essen oder mit Lebensmitteln ausgeübt wird.
Ein weiterer Ansatz ist die Erkenntnis, dass Autisten nicht direkt in die Augen schauen. Einige Tiere tun as auch nicht, da das eine Bedrohung darstellt und bei Hunden und Katzen im Revierkampf deutlich praktiziert wird. Es kommt aber aus dem Instinkt. Es mag ein Verdacht sein, dass der ein oder andere Autist in Wahrheit das misshandelte und falsch ernäherte Kind ist, das aus reinem wirtschaftlichen und egoistischem Interesse die Wiedergeburt des Fachidioten darstellt, dessen Persönlichkeit mit Stasi-Medikamenten eingeschläfert wird. Am Tisch kommt der Blick in die Augen vor. Weitere Möglichkeit: Der betroffene neigt zum Tremor und befürchtet zu kleckern oder fürchtet an sonstige Peinlichkeiten bei Tisch zu tangieren.
Was für die einen witzig zu sein scheint, kann für die anderen traumatisierend sein. Da übelste Beispiel erreichte mich nicht zu später Stunde auf der Mattscheibe, aber es flatterte per Chat-Dienst aufs Smartphone und thematisierte eine weitere Verwendung von Schlagsahne aus der Spraydose im San Fernando Valley. Da kann einem die Sahnetorte schon mal vergehen. (Diese Referenz wird hier nicht verlinkt) --Hans Haase (有问题吗) 17:30, 21. Nov. 2017 (CET)

Vielleicht liegt es an der Angst, in der Öffentlichkeit zu essen, auch einfach nur daran, schwierige Speisen meistern zu müssen. Auch scheinbar banale Dinge wie Spaghetti zählen dazu. Vielleicht hilft es, diese schwierigen Speisen zu meiden. --Tonialsa (Diskussion) 20:26, 22. Nov. 2017 (CET)

Frist für Kanzlerwahl?[Quelltext bearbeiten]

Art 63 GG sagt nichts darüber, wie viele Tage nach einer Bundestagswahl die Kanzlerwahl durch die Abgeordneten stattfinden muss, egal ob aussichtsreich oder aussichtslos. Gibt es hierzu eine Vorschrift?--Bluemel1 (Diskussion) 13:28, 20. Nov. 2017 (CET)

Ich kenne keine. Die 30-Tage-Vorgabe zur Konstituierung des Bundestags hat Schutzfunktion für das demokratische System - bei der Kanzlerwahl ist eine solche Frist nicht notwendig. --Rudolph Buch (Diskussion) 14:04, 20. Nov. 2017 (CET)
Nein, es gibt keine. Die herrschende Rechtsauffassung ist, dass der BP innerhalb einer "angemessenen Frist" einen Kandidaten vorschlagen und der Bundestag die Wahl dann ebenfalls innerhalb einer angemessenen Frist auf die Tagesordnung setzen soll - glasklar also! Rein verfassungsrechtlich kann die geschäftsführende Regierung lange im Amt bleiben. Der Bundestag könnte höchstens von sich aus die Kanzlerwahl auf die Tagesordnung setzen und damit dem BP signalisieren, was er für eine angemessene Frist hält. Würde er das ignorieren, käme vermutlich das BVerfG ins Spiel. Grüße Dumbox (Diskussion) 14:16, 20. Nov. 2017 (CET)
Danke, das ist genau die Antwort, die ich suchte. Habe jetzt eine weitere Frage: Bei Landtagen stehen manchmal zwei Kandidaten zur Abstimmung (zum Beispiel SH: Carstensen und Simonis). Sehe ich das richtig, dass zur Kanzlerwahl im Bundestag maximal ein Kandidat antritt? (Steinmeier: „Zur Auswahl stehen heute Graf Bülow, die Sarah, der Cem und unsere Angela“) Das sind so Untiefen des politischen Systems, in die ich bislang kein Auge warf.--Bluemel1 (Diskussion) 14:24, 20. Nov. 2017 (CET)
Es koennen auch mehrere antreten, siehe Adenauer, Barzel, Kohl, Schmidt usw. --Jeansverkäufer (Diskussion) 14:37, 20. Nov. 2017 (CET)
Nicht ganz. Im ersten Wahlgang gibt es genau einen Kandidaten, nämlich den vorgeschlagenen. Erst im zweiten und dritten Wahlgang können Gegenkandidaten aufgestellt werden, und zwar von mindestens einem Viertel der Abgeordneten oder einer Fraktion in dieser Größe (Geschäftsordnung II, §4). Was ich immer schon wissen wollte, ist freilich, was das Prozedere ist, wenn keine Gegenkandidaten aufgestellt werden: Falls das wie eine Ja/Nein-Abstimmung gehandhabt wird, könnte der einzelne Kandidat ja sogar die einfache Mehrheit verfehlen. Grüße Dumbox (Diskussion) 14:44, 20. Nov. 2017 (CET)
Wird der vom Bunespräsidenten vorgeschlagene Kandidat nicht gewählt, wählt der Bundestag innerhalb von vierzehn Tagen in einer nicht festgelegten Anzahl von Wahlgängen einen Bundeskanzler, der für die Wahl die absolute Mehrheit benötigt (Art. 63 III GG). Nur wenn das in den vierzehn Tagen nicht gelingt, kommt es zur Wahl nach Art. 63 IV GG - und da wird dann nur noch die relative Mehrheit gebraucht. Wenn also während der vierzehn Tage keine Kandidaten aufgestellt werden, gibt es keine Abstimmungen nach 64 III 63 III (korrigiert nach Hinweis von Bluemel1). --Snevern 15:34, 20. Nov. 2017 (CET)
64 III = 63 III?--Bluemel1 (Diskussion) 16:13, 20. Nov. 2017 (CET)
Ja, natürlich, danke für den Hinweis. --Snevern 16:41, 20. Nov. 2017 (CET)
Ich meine den Fall, dass es bei genau einem Kandidaten bleibt, auch im dritten Wahlgang. Eine relative Mehrheit kann er nur bekommen, wenn Nein-Stimmen ausgeschlossen sind, also nur die Wahl zwischen dem Kandidaten und einem leeren Zettel bleibt. Ich vermute, so wird es sein. Aber steht es irgendwo? Grüße Dumbox (Diskussion) 16:45, 20. Nov. 2017 (CET)
Das verstehe ich nicht. Erstens geht es auch um die Mehrheit der Mitglieder, nicht nur um die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Wer bei der Mehrheit der Mitglieder Zustimmung findet, muss vom Bundespräsidenten ernannt werden. Wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält, kann vom Bundespräsidenten ernannt werden. Also (Zustimmung/Ablehnung/Enthaltung in Prozent): 60/30/10: muss ernannt werden, 40/30/30: kann ernannt werden, 30/20/50: kann ebenfalls ernannt werden, 20/30/50: darf nicht ernannt werden. --BlackEyedLion (Diskussion) 17:11, 20. Nov. 2017 (CET)
Die Geschäftsordnung habe ich nicht parat, aber in Art. 63 Abs (4) steht:
Kommt eine Wahl innerhalb dieser Frist nicht zustande, so findet unverzüglich ein neuer Wahlgang statt, in dem gewählt ist, wer die meisten Stimmen erhält. Vereinigt der Gewählte die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages auf sich, so muß der Bundespräsident ihn binnen sieben Tagen nach der Wahl ernennen. Erreicht der Gewählte diese Mehrheit nicht, so hat der Bundespräsident binnen sieben Tagen entweder ihn zu ernennen oder den Bundestag aufzulösen.
Von Nein-Stimmen ist da nicht die Rede. Wenn es nur einen Kandidaten gibt und der überhaupt Stimmen erhält, dann hat er meiner Meinung nach die meisten Stimmen erhalten, ist also gewählt im Sinne dieses Absatzes, kann also vom Bundespräsidenten zum Bundeskanzler ernannt werden. Wenn eine Partei dies verhindern möchte, muss sie einen Gegenkandidaten aufstellen. --Digamma (Diskussion) 18:02, 20. Nov. 2017 (CET)
In Thüringen (mit ähnlicher Rechtslage) wurde vor der Wahl Bodo Ramelows gestritten, was in der dritten Wahlphase gilt: [17]. Nach meinem Verständnis einer Wahl halte ich es für selbstverständlich, dass eine Wahl mit nur einer Alternative immer eine Zustimmungs-Ablehnungs-Abstimmung ist. --BlackEyedLion (Diskussion) 18:42, 20. Nov. 2017 (CET)
Jemand versteht mich, danke! Haben sich also auch schon andere den Kopf darüber zerbrochen - so doof bin ich also gar nicht ! :) Grüße Dumbox (Diskussion) 21:00, 20. Nov. 2017 (CET)
Andernorts [18] wird argumentiert, das Wort wer in der Formulierung „gewählt ist, wer die meisten Stimmen erhält“ mache klar, dass nur Personen gewählt werden können. Das halte ich für unsinnig. Wenn die Mehrheit der Stimmen Nein-Stimmen sind, soll ja nicht nein zum Bundeskanzler gewählt werden. Die einschlägige Frage ist, ob Nein-Stimmen gültige Stimmen sind. Im Wahlrecht nach bürgerlichem Recht (in Vereinen) wird die Möglichkeit, einen Kandidaten abzulehnen, auch an dem genannten anderen Ort für selbstverständlich gehalten: [19], Beitrag vom 27.1.2013, 19:54 Uhr. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:57, 20. Nov. 2017 (CET)

Die Frage nach der Frist ist beantwortet: Es gibt keine. Die Frage nach den Nein-Stimmen bei Wahlen ist abwegig: Die gibt es - logischerweise! - auch nicht. Wenn einer Mehrheit eine Person nicht paßt, dann kann sie die nur dadurch verhindern, daß sie sich auf eine andere einigt - das ist auch durchaus sinnvoll: Das Volk auflösen und ein neues wählen geht eben nicht. Und im übrigen wird sich Deutschland an eine neue Normalität gewöhnen müssen, die in anderen Ländern längst gang und gäbe ist: Keine Koalitionsmehrheiten mit inhaltlichem Konsens in einer wie auch immer gearteten bürgerlichen Mitte mehr. Stattdessen ist, sozusagen rein mathematisch, eine Art Pareto-Verteilung der Stärken relativ vieler kleiner Fraktionen zu erwarten, z. B. 6, 10, 15, 19, 23 und 27 % der Mitglieder (wobei dann hier die 27 % z. B. für die CDU/CSU-Fraktionsgemeinschaft zusammen stehen könnte). Das würde dann eine Situation zementieren, die "vorne und hinten nicht paßt": Die beiden "Großen" haben (i. a.) zusammen keine Kanzlermehrheit, und die anderen auch nicht. Für eine konservative Weltsicht ist eine solche Situation, ggf. mit noch mehr Gruppierungen, normal. Für eine radikale - nicht notwendig nur linke, auch eine religiös-fundamentalistische - Sicht ist das eine katastrophale Situation: Nach der ist die Demokratie ein Instrument, um eine harmonische Einheit der Welt (Volksherrschaft, Kommunismus, Gottesstaat, was auch immer) herbeizuführen, und der es eigentlich nichts mehr zu regeln gibt, da es für alle gut und gerecht zugeht. --85.176.227.194 06:28, 21. Nov. 2017 (CET)

Das witzige ist ja: wenn der Präsident jetzt A.Merkel als Kanzler vorschlägt, dann kann es passieren, dass die CDU gegen Frau Merkel stimmt und alle anderen dafür. Weil die CDU nämlich diese Regierung mit diesen Mehrheitsverhältnissen nicht will. --85.212.248.30 06:36, 21. Nov. 2017 (CET)
+1. Oder im ersten Wahlgang stimmen CDU, CSU und aus Bosheit die AfD für Merkel, und noch ein paar, dann hat Merkel die absolute Mehrheit in der Kanzlerwahl, aber keine Koalition. Immerhin könnte sie danach eine Vertrauensfrage stellen.--Bluemel1 (Diskussion) 07:06, 21. Nov. 2017 (CET)
Nein, das ist eben nicht möglich, gegen einen Kandidaten zu stimmen. Außerdem ist es politisch absurd, anzunehmen, daß ohne irgendwelche Absprachen mit anderen Gruppierungen ein Kandidat eine Mehrheit erhalten könnte. Wenn Merkel zur Wahl vorgeschlagen wird, würde wohl folgendes passieren: Um Flagge zu zeigen und zu verhindern, daß sie versehentlich mit einer Handvoll Stimmen durchgewinkt wird, würde z. B. die SPD formal Nahles als Gegenkandidatin aufstellen, und evtl. die AfD, die Grünen und die Linke auch noch je einen. Und dann bestünde in der Tat die "Gefahr", daß Nahles "versehentlich" gewählt wird und der Präsi das auch mitmacht, weil ihm die Mehrheit der Gruppierungen klarmacht, daß ihnen eine Minderheitsregierung lieber als Neuwahlen ist. Für relativ wahrscheinlich halte ich übrigens eine Allparteienregierung (ohne AfD und Linke). (Ich bin mir jetzt gerade nicht so sicher, aber ich glaube, der Bundeskanzler muß auch dem Bundestag angehören, insofern kann nicht einfach nach einer externen "grauen Eminenz" oder einem Technokraten als Kandidaten gesucht werden. Hat z. B. auch den Vorteil, daß nicht plötzlich ein Generalissimus Regierungschef werden kann.) --85.176.227.194 07:20, 21. Nov. 2017 (CET)
„Erforderlich ist aber nur die Wählbarkeit zum Bundestag, nicht die tatsächliche Mitgliedschaft im Bundestag, auch wenn bislang mit einer Ausnahme (Kurt Georg Kiesinger) alle Bundeskanzler gleichzeitig Mitglieder des Bundestages waren.“ Bundeskanzler (Deutschland)#Wählbarkeit. Vsop (Diskussion) 10:13, 21. Nov. 2017 (CET)
Da steht gar nicht "wählt aus seiner Mitte"? Dann kann ja tatsächlich sonstwer zur Wahl gestellt werden. --85.176.227.194 12:10, 21. Nov. 2017 (CET)
Das wird am Ende eine seltsame Entscheidung des Präsidenten werden. Denn wenn sich Merkel nicht wählen lassen will, dann reicht irgendwann die einfache Mehrheit und da wird ganz sicher jemand gewählt werden, und wenn es die AfD ist, die jemanden wählt. Wie nennt sich der dann? Kanzleranwärter? Und dann muss der Präsident sagen: nee...den oder die nehmen wir nicht. --85.212.248.30 09:59, 21. Nov. 2017 (CET)
Das muß ja nicht so laufen. Um das zu verhindern, könnte Merkel sich als BK wählen lassen und unmittelbar darauf die Vertrauensfrage stellen. Das eigentliche Problem ist: Wer will und wer profitiert von Neuwahlen? Demokratische Akte sind bei den Herrschenden immer ziemlich unbeliebt, weil mit Risiken verbunden. Und man darf auch nicht jedes Politikerwort für bare Münze nehmen: Manche, die jetzt "Neuwahlen" schreien, versuchen nur, den Preis hochzutreiben. --85.176.227.194 12:26, 21. Nov. 2017 (CET)
Merkel kann sich ja nicht einfach wählen lassen, weil sie nicht weiss, ob sie gewinnt. Falls sie die Wahl nicht gewinnt, könnte sie ev. dann die Vertrauensfrage stellen, wobei nicht klar ist, ob das dann zulässig ist. Wenn, dann müsste sie jetzt die Vertrauenfrage stellen. Dieser Fall ist wahrscheinlich auch nicht im GG geregelt, aber er ist auch nicht verboten.
Ich schreibe noch einmal in Reinschrift den Wissensstand:
Der BP schlägt einen Kanzlerkandidaten vor. Der Kandidat muss über 40 Jahre alt sein und das passive Wahlrecht haben. Abweichung zur Kanzlerwahl mit existenter Koalitionsvereinbarung: Normalerweise schlägt die stärkste Partei dem BP vor, welchen Kandidaten er dem Bundestag zur Wahl stellen soll, das scheint diesmal nicht nötig, da der BP aufgrund besonderer Umstände mit allen Parteien in Kontakt ist.
Wird der über 40-jährige Mensch mit passivem Wahlrecht von mehr als 50 % der Mitglieder des Deutschen Bundestags zum Kanzler gewählt, dann kann er die Wahl annehmen. Sollte die Person die Wahl annehmen, dann muss sie ein Kabinett bilden.
Wird der über 40-jährige Mensch mit passivem Wahlrecht dreimal nicht von mehr als 50 % der Mitglieder gewählt, dann darf der BP ihn dennoch zum Kanzler ernennen oder Neuwahlen ausrufen.
--Bluemel1 (Diskussion) 13:47, 21. Nov. 2017 (CET)
Was du vergessen hast: die Wahlgänge sind unterschiedlich, einmal benennt der Präsi den Kandidaten, dann wählt der Bundestag einfach so. Einmal geht es um die absolute Mehrheit, später dann nur um die einfach Mehrheit. Bei absoluter Mehrheit muss der Präsi den Kanzler ernennen, bei rel. Mehrheit muss er es nicht. Er kann es. --85.212.248.30 14:05, 21. Nov. 2017 (CET)
Gleichgültig, dass Bluemel1 dreimal das Gegenteil schreibt: „Auch das für das Amt des Bundespräsidenten vorgeschriebene Mindestalter von 40 Jahren gilt nicht für den Bundeskanzler. Allerdings war bislang kein Bundeskanzler bei Amtsantritt jünger als 40 Jahre.“ Bundeskanzler (Deutschland)#Wählbarkeit. Vsop (Diskussion) 16:00, 21. Nov. 2017 (CET)
Ok, das vergrößert dann die Auswahl der Leute, die Herr Steinmeier zur Wahl stellen kann.--Bluemel1 (Diskussion) 18:57, 21. Nov. 2017 (CET)
Siehe auch diese Frage vom September --84.172.95.161 21:15, 21. Nov. 2017 (CET)
Zur Frage der Möglichkeit einer Ablehnung bei nur einem Kandidaten zum Vergleich die Situation in Bayern: Der Ministerpräsident wird mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen, nicht der Mitglieder des Landtags gewählt (Art. 44 Bayerische Verfassung). (Das ist wohl ungewöhnlich; beispielsweise Stephan Weil in Niedersachsen hat die Mehrheit der Mitglieder benötigt.) Bei nur einem Kandidaten wird ausdrücklich ja/nein gewählt (Para. 44 Geschäftsordnung des Bayerischen Landtags). Horst Seehofer hat zuletzt 100 Zustimmungen und 40 Ablehnungen erhalten. Das Grundgesetz und die Geschäftsordnung des Bundestags kennen zwar keine ausdrückliche Vorschrift zum Wahlmodus bei nur einem Kandidaten, sie äußern sich aber auch nicht gegenteilig. Für die dritte Phase der Kanzlerwahl ist das aber wohl tatsächlich egal, weil es keine Kandidaten gibt. --BlackEyedLion (Diskussion) 17:15, 22. Nov. 2017 (CET)

Rhätische Bahn[Quelltext bearbeiten]

Wieso schreibt man Rhätische Bahn mit Rh  ? Es gab mal die Rätier, es gibt den Räticon und die via retica: ale ohne h. --158.181.96.56 16:50, 20. Nov. 2017 (CET)Hans Roth

Siehe Räter#Räter oder Rhäter?. --Wrongfilter ... 16:54, 20. Nov. 2017 (CET)
Es gibt auch das Rhät(ium) (jüngste Trias, siehe dort auch wg. der Etymologie), dessen klassische Typusregion in der Schweiz liegt... --Gretarsson (Diskussion) 17:06, 20. Nov. 2017 (CET)

In der Wikipedia steht: "Das Rhaetium ist nach den Rätischen Alpen (alte Schreibweise Rhätische Alpen) in der Ostschweiz und dem anschließenden Grenzgebiet Italiens und Österreichs benannt. Sie wurde von Carl Wilhelm von Gümbel 1859 („rhaetische Formation“) vorgeschlagen." Der Name der RhB kommt von 1895. Da schrieb man nicht mehr Latein, aber auch noch nicht reformiert. --2A02:1206:4559:B430:85E8:2F94:8CE0:FC8C 10:16, 21. Nov. 2017 (CET)

Entscheidungsprobleme[Quelltext bearbeiten]

Zugegeben: Es hat etwas von der "Anleitung zum Unglücklichsein"... Ich habe unerwartet eine (eine!) xyz-Eintrittskarte gewonnen. OK, xyz hat auch Fans, die für den Eintritt zahlen. Mich interessiert xyz aber nicht, ich werde da nicht hingehen. Unnu? Um tatsächlich an das Ticket zu kommen, müßte ich die Mail mit dem Gewinncode ausdrucken, damit persönlich zum Kundencenter in der Stadt fahren, wo ich selten hinkomme, dort den Ausdruck abgeben und es abholen. Der Eintrittspreis ist nicht so hoch, daß sich das Theater lohnen würde, das Ticket per Kleinanzeige zu verscherbeln - für zehn Euro oder so reiße ich mir doch nun wirklich nicht den A... auf. Und so habe ich eigentlich nur eine Tüte Ärger gewonnen... Was tun: Einfach nicht um kümmern, verfallen lassen? Dann kommt garantiert irgendjemand und heult rum: "Hättste mir die doch..." --85.179.88.167 16:52, 20. Nov. 2017 (CET)

Ist es möglich, den Interessenten zu bevollmächtigen, die Karte abzuholen? --BlackEyedLion (Diskussion) 17:03, 20. Nov. 2017 (CET)
Lt. Hotline nicht. (Außerdem mußte ich dann trotzdem erst nach einem Interessenten suchen.) --85.179.88.167 17:23, 20. Nov. 2017 (CET)
First-World-Problem, aber vielleicht versteckt sich da doch eine Wissensfrage und ich hab' sie bloß nicht gefunden. 93.237.194.231 17:30, 20. Nov. 2017 (CET)
Die ist auch praktisch nicht zu finden - im Grunde lautet sie: Wie hält man sich allen möglichen unwichtigen zeitfressenden nervigen Kleinscheiß vom Leibe, ohne dabei allzu asozial zu wirken und natürlich trotzdem seiner Verantwortung für Kinder, Arme, Alte, Tiere, Juden, Neger, Frauen, politisch Korrekte und andere diskriminierte Minderheiten nachzukommen? (Ich vermute, daß man am besten heimlich und bei Nacht alles, was auf den Recyclinghof gehört, trotzdem in die Restmülltonne schmeißt, das aber niemanden sagt und auch nicht darüber spricht, daß man AfD gewählt hat, bevor die keine Kanzlermehrheit hat.) Irgendwie so - man muß den "Ganz-Berlin-haßt-die-AfD"-Schreihälsen schließlich ihre Narrenfreiheit lassen. -- Was das mit unnützen Gewinnen zu tun hat? Keine Ahnung. Wenn ich da zufällig in diesem Kundencenter vorbeikäme, könnte ich das Ticket abholen und mit einem Zettel, sie könnten es wegwerfen oder irgendwem geben, anonym in den Briefkasten vom Kirchgemeindebüro werfen. Schlimmstenfalls kriegt es dann ein Flüchtiger - mirdochegal... (Oder ich rufe nochmal bei der Hotline an und frage, ob sie es irgendwem schenken könnten. Allerdings sind die dann sauer: An sich verkaufen die nämlich Tickets, und jede verschenkte Freikarte ist ein Umsatzverlust.) Und hier sieht man wieder schön das Entscheidungsproblem: Wie stellt man es an, sich diesen ganzen unnützen Sermon nicht durch den Kopf gehen zu lassen und sich damit einfach nicht zu befassen? Gibt es dafür Tabletten? --85.179.88.167 23:24, 20. Nov. 2017 (CET)
Kann man solchen geistigen Müll einfach löschen? --KayHo (Diskussion) 08:36, 21. Nov. 2017 (CET)

Mail/ruf doch deine Freunde an, die vielleicht Interesse haben könnten. Und der erste bekommt den Zuschlag und druckt und holt selber. --Eingangskontrolle (Diskussion) 23:27, 20. Nov. 2017 (CET)

Überlege Dir einfach mal wie viel Du in der Stunde kostest bzw. wie viel Geld Dir eine Stunde Freizeit wert ist. Und dann frage Dich ob es sich rechnet überhaupt wegen dem Killefitz stundenlang andere Leute zu belästigen die auch "Geld pro Stunde kosten" bzw deren Freizeit etwas wert ist. Du wirst schnell zu dem Schluss kommen, dass es erst ab einem bestimmten Schwellenwert von Ticketpreis überhaupt lohnen würde. Und der liegt garantiert über der von Dir genannten Summe, es sei denn Du und Deine Freunde würden alle hartzen. Und wenn später jemand jammert: wat fott es is fott. (Oder Du erzählst nicht davon und hast Deine Ruhe) Realwackel (Diskussion) 07:27, 21. Nov. 2017 (CET)

Stell dir vor, du würdest dir auf dem Weg zur Veranstaltung den Fuß verstauchen und könntest deshalb nicht teilnehmen. Bleibt dein Platz eben leer. So what? Und jetzt ersetze einfach „verstauchten Fuß“ durch „akute Bocklosigkeit“ und schreib dich selber krank. ;-) --Jossi (Diskussion) 11:19, 21. Nov. 2017 (CET)

Webseite fertig geladen -> wie weiteres Verhalten, verändern, Skripte laufenlassen stoppen?[Quelltext bearbeiten]

Hallo, gibt es eine Möglichkeit (z.B. per Addon), eine Webseite, die bereits - so wie man sie haben möchte - angezeigt wird, in dieser Form zu behalten? Früher habe ich einfach [ESC] gedrückt und ruhe war. Heute kommen dann noch zig Popups, ab einem bestimmten Scroll-Level, oder Benachrichtungen oder der Webseite fällt ein "oh, ich will den Inhalt doch nicht zeigen, du hast ja einen Ad- und Malware-Blocker laufen". Wie stoppe ich die Ausführung einer Webseite? (Andersrum gings früher auch: wenn zuviel CPU-Last erzeugt wurde, schlug Firefox vor die Skriptausführung abzubrechen.)

Am liebsten wäre mir natürlich eine Lösung für Firefox-Varianten (evtl. Opera und Chromium). Danke! -- 84.191.125.56 17:02, 20. Nov. 2017 (CET)

Bestes Beispiel ist diese Popup für nicht angemeldete Wikipedia-Autoren (visueller Editor), glücklicherweise geht das per ESC direkt weg. Eine Lösung habe ich übrigens gefunden: der Lesemodus von Firefox. (Wird zwar nicht immer funktionieren, aber bei SPON geht das Adblock-Generve weg.) -- 84.191.125.56 17:08, 20. Nov. 2017 (CET)

Beamer umrüsten auf LED?[Quelltext bearbeiten]

Guten Abend. Ich bin "für umsonst" an einen NEC NP2150 gekommen. Im Moment tuts die Lampe noch, aber wer weiss wie lange und die Ersatzlampen kosten 50 bis 300 Euronen :-( Bei den Günstigen steht was von 2000 Betriebsstunden, was ja auch nicht so schrecklich viel ist. Kann man so ein Teil nicht auf LED umrüsten? Wie jetzt jedem klar sein sollte habe ich vom techn. Aufbau eines Beamers genau Null Ahnung ;-) Viele Grüße, --Strange (Diskussion) 18:11, 20. Nov. 2017 (CET)

Nein, denn die Leuchtdichte der Lampen ist viel größer als das mit LEDs derzeit hinzubekommen ist. -- Janka (Diskussion) 18:20, 20. Nov. 2017 (CET)
Ich habe mir mal eine 20W-LED besorgt (einfach so zum damit herumspielen). Der nötige Kühlkörper entspricht in etwa dem einer modernen CPU... Der schnellste Weg eine LED zu töten ist nämlich eine hohe Temperatur, also musst Du enorm gut kühlen. Damit ist das Projekt "Umrüstung" auch schon am Ende. Der Einbauraum reicht schlicht nicht und die optischen Eigenschaften unterscheiden sich auch gleich (z.B. leuchtet die LED auf der Rückseite nicht, der Reflektor bringt also nichts, außer die LED leuchtet nach hinten. Dann beschattet sie aber selber die Mitte des Lichtstrahls, selbst ohne Kühlkörper). Ganz ehrlich: ohne profunde Kenntnisse der Optik im Beamer und von LEDs, würde ich Dir, raten die Finger davon zu lassen. Du würdest mit 99,9% Wahrscheinlichkeit den noch funktionierenden Beamer töten. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 18:38, 20. Nov. 2017 (CET)
Normalerweise sind starke LEDs auf Blechen montiert, über die die LEDs dann an Kühlkörper und -gebläse geschraubt werden. Die [https://www.aliexpress.com/cheap/cheap-nec-np2150-lamp.html Lampe des NEC NP2150] aber hat einen Reflektor und Kondensorlinsen. Du müsstest den Reflektor hinten so anschneiden, dass der LED-Chip im Brennpunkt des Reflektors liegt. Dazu muss dann ein Kühlkörper, der im Luftstrom des Beamerlüfters liegt. Dazu kommt dann ein neues Vorschaltgerät und fertig ist der Selbstbau LED-Beamer. Stell die genaue Bauanleitung in Netz und die Leute werden das begesitert nachbauen. --Rôtkæppchen₆₈ 20:30, 20. Nov. 2017 (CET)
Hier steht was über die Grundlagen des Temperaturmanagements bei LEDs. -- Mauerquadrant (Diskussion) 20:39, 20. Nov. 2017 (CET)
Hier hat mal jemand einen Lötkolben in die Hand genommen, aber die Seite ist völlig verwaist... --2001:4DD1:FE93:0:D98D:86D:EFE0:D70A 21:44, 20. Nov. 2017 (CET)
Vielen Dank für die Antworten! Rotkaeppchen sehr interessante Idee .. und recht herausfordernd ;-) vor allem der Teil mit dem Brennpunkt. Denke mal das mit der Kühlung wäre machbar, da das Teil einen kräftigen Lüfter mit Luftfilter hat. 300 Watt Wärme müssen ja auch irgendwo hin. Das Ganze kommt natürlich erst in Frage, wenn die Originallampe die Hippe gemacht hat. Dann kann ich nix mehr kaputt machen ;-). Auch die günstigen Ersatzlampen kommen ja mit Gehäuse und Reflektor. 2 Zusatzfragen hätte ich da aber noch: warum neues Vorschaltgerät? Hätte gedacht die Originale laufen mit 230 V? Mein Grundstudium ET ist aber schon sehr lange her. Und wie viel Watt LED braucht man für 4200 Lumen?  ;-) Danke nochmal, --Strange (Diskussion) 21:57, 20. Nov. 2017 (CET)
Normale Beamerlampen sind Gasentladungslampen, die ein Vorschaltgerät benötigen. Für kleine Halogen-MetalldampflampenKurzbogenlampen sind das elektronische Vorschaltgeräte. Für 4200 Lumen braucht man ca. 72 Watt LED. Am besten wäre eine Einzelchip-LED, aber sowas scheint es zu vernünftigen Preisen nicht zu geben. Die LED wird üblicherweise mit Gleichstrom mit Stromregelung betrieben. Dazu braucht man einen LED-Treiber, der dem Vorschaltgerät der Entladungslampe entspricht. --Rôtkæppchen₆₈ 22:24, 20. Nov. 2017 (CET)
Thx again. Hier hatte ich was mit 50 Watt und angeblich 4000 lm gefunden, aber da steht nichts von den Maßen und bei Ih-Bey gibts Kühlkörper bis 100 Watt. Spielt die Lichtfarbe auch eine Rolle? Was die Betriebsspannung angeht, hoffte ich am Lampengehäuse 230V zu haben. Dann könnte man (keine Ahnung wie gross die sind) das Vorschaltgerät mit im Gehäuse unterbringen ;-) --Strange (Diskussion) 22:58, 20. Nov. 2017 (CET)
(BK)Die Lichtfarbe ist wichtig für die Farbreinheit der Wiedergabe. Ich würde mindestens 4000 Kelvin wählen. LEDs mit 2500 bis 3700 Kelvin ergeben ein rotstichiges Bild, das sich zwar über die Einstellungen der Grafikkarte oder des Beamers korrigieren ließe, allerdings zulasten der Bildhelligkeit. Außerdem ist die Lichtaustrittsfläche größer bzw die Oberflächenleuchtdichte geringer. Das kann zu einer ungleichmäßigeren Ausleuchtung des Bildes führen. Kurzbogenlampen haben unschlagbare Oberflächenleuchtdichten, an die keine LED ranreicht. Deswegen werden sie auch für Kinoprojektion, Leuchttürme etc verwendet. --Rôtkæppchen₆₈ 23:13, 20. Nov. 2017 (CET)
Zum kühlen wird die Luft durch den Beamer ausreichen. Die im Link gezeigten Leiterplatten, auf denen die LEDs montiert sind, sind beschichtetes Aluminium, das die Wärme gleich ableitet. Die werden auch bei höherwertigen kompakten Schaltnetzteilen benutzt. Es ist quasi ein Kühlkörper, der mit eine Leiterplatte vergleichbar eines Flexboards beschichtet ist. Beim LED-Treiber musst Du darauf achten, dass Du seine Schaltfrequenz irgendwie beeinflussen kannst, um Interferenzen mit dem TFT-Shutter (dem Display des Beamers) zu vermeiden. Sollte der Beamer aber ein DLP-Beamer sein, hast Du ein dickes Problem, da der auf konstantes Licht angewiesen ist, das er selbst zerhackt mit Pulsbreite für die Helligkeit und Farbradposition. Da wärst Du theoretisch mit RGB-LEDs besser bedient, die aber auf das entfallende Farbrad synchronisiert werden müssten. Das Problem mit dem Lichtweg ist aber größer, denn das ist der zweite Teil der Bildschärfe bzw. das was vom Bild hinterher auf der Leinwand ankommt. Hier muss die Lampe bestmöglichst nachgebildet werden. --Hans Haase (有问题吗) 00:38, 21. Nov. 2017 (CET)
Das Problem der Interferenz der Schaltfrequenzen von LED-Treiber und TFT-Shutter ließe sich über eine Glättung des LED-Stroms lösen. Der NP2150 ist ein 0,8"-LCD-Projektor mit Micro Lens Array und nativen 1024×768 Pixels Auflösung.[20] Eine energieverschwenderische Lösung wäre eine Längsregelung des LED-Stroms. --Rôtkæppchen₆₈ 01:01, 21. Nov. 2017 (CET)
Auf die Längsregelung würde es rauslaufen, wobei da nur der Strom konstant gehalten werden muss. Das sind nur wenige Volt, wenn ein vorgeschalteter Schaltspannungsregler schnell wieder den Siebkondensator auffüllt. Empfehlenswert ist beim LCD/TFT nur der Einfluss auf die Frequenz. Das macht das Backlight jedes Monitors auch so. Hier mal die Bauart der Induktivität des Schaltwandlers genauer ansehen, um Geld zu sparen. Teils muss da nur eine Wicklung mehr drauf oder runter, falls es Flimmern sollte. --Hans Haase (有问题吗) 01:31, 21. Nov. 2017 (CET)
@Doc Strangepork:Du kannst bei der Auswahl einer LED auch ein kleineres Modell wählen und diese LED dann mit Überstrom betreiben. Damit erzielst Du dann eine höhere Oberflächenleuchtdichte bei geringerer Lebensdauer. Das ist bei einem Projektor egal, denn Projektoren werden normal nicht im Dauerbetrieb wie Allgemeinbeleuchtung eingesetzt. Deswegen ist die Lebensdauer des Leuchtmittels geringer als bei Allgemeinbeleuchtungsanwendungen. Auf eine gute Kühlung musst Du aber in jedem Falle achten, denn Wärme ist der LED Tod. --Rôtkæppchen₆₈ 07:13, 21. Nov. 2017 (CET)
ein bisschen mehr Lüftung kann nicht schaden...
Ich komme gerade aus dem Staunen nicht heraus...
Angenommen, die passende Optik würde sich finde, angenommen die Mechanik liesse sich passend umbauen, das der Luftstrom schön am Kühlkörper vorbei geht und ebenfalls angenommen, man könnte eine Konstantstromquelle aus der Lampenversorgung basteln, die auch noch im Beamergehäuse Platz findet (eine Hutzenlösung kommt wohl eher weniger in Frage...)
Auf die Schnelle finde ich folgendes Datenblatt (zu groß, die "Basics" sind aber immer gleich": [21]
ich treffe jetzt mal ganz viele Annahmen und mache viel zu viele Vereinfachungen, aber es geht mir nur um die grobe Richtung....
Da finde ich die max. Temperatur von 80 °C, also die Temperatur ab der man sicher sein kann, die LED binnen kürzester Zeit zu töten. Bringt uns leider nicht viel, zeigt aber schon ganz gut, das es anspruchsvoller ist als die Glühlampe auf ~200 °C herunter zu kühlen...
2. Versuch: Laut diesem OSARM-Datenblatt dürfen wir eine max. Sperrschichttemperatur von 135°C haben. Die Wärmeübergangswiderstände dort sind gehäusebedingt grottig, für die schicke China-LED (hat leider keine Angabe) nehme ich einfach mal 0,4 k/W an.
Also kippen wir folgende Werte in den Rechner:
  • ϑj = 135 °C (aus dem OSRAM-Datenblatt)
  • RthjG = 0,4 K/W (einfach mal geraten)
  • PV = 72 W (Rotkäppchens LED)
  • ϑu = 35 °C (Sommer = 30 °C im Zimmer, ein Teil der Abluft gelangt aber immer in den Ansaugstrom),
  • RthGK = 0,5 K/W (wir haben die Kühlkörper richtig gut angebunden...).
Dann bekommen wir einen Kühlkörper von 0,07 K/W raus. Das wäre dann zum Beispiel ein schnuckelige Bauteilchen (HKH-R110 auf Seite 7) mit einer Kantenlänge von 110 mm x 200 mm x 102 mm und einem grob geschättzten Gewicht von 3 kg heraus.
Wie groß war noch mal der Einbauraum im Beamer? Das Gewicht des Beamers haben wir damit auch mal eben auf das 1,5-fache gehoben... ^^
Also ganz ehrlich Leute: ein absolutes Phantasie-Projekt. Selbst wenn ich mich um einige Faktoren beim Schätzen vertan habe, das ist defintiv nicht machbar. Dabei habe ich noch nicht mal das Thema Optik berücksichtigt. Die ist natürlich auf auf eine Glühlampe ausgelegt und nicht auf eine näherungsweise punktförmige und gerichtete (Einzel-LED) oder flächige aber dafür schon mal grob diffuse (COB) Lichtquelle. Da ich aber davon zu wenig Ahnung habe halte ich mich lieber zurück. Wie man die passende Optiken beschaffen will, um eine 'gleichmässige Ausleuchtung hinzukriegen ist mir allerdings unklar, der Optiker um die Ecke hat das sicher nicht im Angebot. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 08:20, 21. Nov. 2017 (CET)
Nicht Glühlampe, Gasentladungslampe. Da ist der Leuchtpunkt nochmal mindestens um den Faktor 10 kleiner. -- Janka (Diskussion) 15:09, 21. Nov. 2017 (CET)
Es gibt übrinx schon LED-Beamer, also speziell für die angestrebte Betriebsart entwickelte Geräte. In einem stockdunklen Raum auf einer hochreflexiven Leinwand kann man vom Bild etwas ahnen, solange man nicht über 0,5 m Kantenlänge geht :-) nein, das war übertrieben. Aber die Bildhelligkeiten von LED-Beamern und Lichtbogen-Beamern liegen noch gefühlt um Faktor 1000 auseinander. --Kreuzschnabel 09:35, 21. Nov. 2017 (CET)
Die LEDs oben sind zwar wunderschön gekühlt, aber das Datenblatt verrät; 60 lm/W und Kühlung zwingend notwendig. Schauen wir nach China: Reflektoren weglassen und LED direkt benutzen ergibt 100 lm/W Ausbeute und den Kühlkörper, den man auch nicht länger braucht, weglassen. Diese Technik versucht die Hälfte ihrer Lichtverluste und Energieverschwendung auf dem Reflektor durch Überspannung und damit verkürzter Lebensdauer und Erzeugung von Abwärme rauszuholen. Heizwiderstände gibt es aber billigerer. So mal zum Thema Effizienz. Der Beamer kühlt die Lampe. Dieser Luftstrom wird genügen, wenn der Kühlkörper richtig im Luftstrom sitzt und richtig geformt wurde. Nun geht es darum, wie der Lichtstrom ausgekoppelt wird. Hierzu sollte man sich die vorhanden Lampe, die unter Druck steht (!Gefahr!) mal näher ansehen. Sollte ihr Glaskörper Linsen und sonstige Optik enthalten, ist das das Mittel der Wahl, dieses schon für Dich erdachte Stück Glas wiederzuverwenden. Aber ich bin kein Freund vom Öffnen von Leuchtstoffröhren und Hochdrucklampen. Zumindest in einem von beiden ist Quecksilber als feine Partikel in der Luft. Gut für die Rentenkasse, schlecht für die Krankenkasse. Nochmal zur Kühlung: Die Lampe kommt auf einen Metall und Kunststoffträger. Diesen kann man sich als Schlitten für die LED-Konstruktion mit Kühlblechen bestens Ausstatten und die LED-Konstruktion darauf unterbringen. Der Strom für die LED muss natürlich anderweitig aufbereitet werden, den das was die Lampe benötigt sind andere Spannungen und andere Ströme, nur wird die LED um Welten sparsamer sein und somit ist auch ihre kleinere Temperaturobergrenze machbar. Daher den Luftstrom der Lampe gründlich erforschen um die Kühlkörper nicht zur Behinderung des Luftstromes auszurichten. Möchtest Du die Temperatur weiter senken, so sollte die Rippen des Kühlkörpers nicht eben sein, um die durchströmende Luft etwas zu vermischen, damit sei mehr Wärme mitnimmt. Aus Kostengründen sind manche CPU-Kühler eben. Andere um besser zu kühlen eingesägt, so dass die Rippen wie Säulen über den CPU stehen und der Luftstrom aus dem Lüfter nicht kanalisiert durch die Rippen zieht. Er wird durchmischt. Kühlkörper in PC-Netzteilen sind, wenn sie als Blech ausgelegt sind, oben nur eingeschnitten und auseinander gebogen. In Katalysatoren sind daher zwei aufeinander folgenden Siebe eingebaut, damit mehr Abgas direkt an die Oberfläche des KATs gelangt. --Hans Haase (有问题吗) 10:54, 21. Nov. 2017 (CET)
Nochmal Danke für die vielen Beiträge :-) Ich denke das Wesentliche habe ich kapiert: Kühlungsprobleme (die Konstruktion soll ja hier reinpassen) und vor allem die Sache mit der Energieversorgung der LED sind für mich ganz sicher unlösbar. Von Rotkaeppchens und Hans Haases sicherlich fachkundigen Erläuterungen dazu hab ich max. die Hälfte verstanden ;-) Ich hab noch das Service-Manual für den Beamer im Netz gefunden, da liegt laut Block-Diagram an der vor der Lampe liegenden Ballast Unit (was immer das sein mag) 370V ... glaube da geh ich dann doch lieber nicht bei ;-) war aber sehr interessant ... Thx --Strange (Diskussion) 23:29, 21. Nov. 2017 (CET)
Ballast unit ist das Vorschaltgerät. --Rôtkæppchen₆₈ 23:41, 21. Nov. 2017 (CET)
aber was macht das Vorschaltgerät mit Strom/Spannung an der Lampe und wozu braucht es 370V? Zündung? Was liegt über die Zeit an der Lampe an und was kann man damit machen? ;-) Manipulation an der Versorgung der Originallampe traue ich mir nun wirklich nicht zu. Ich hatte gehofft, dass man was mit den zwei Strippen, die in das Lampengehäuse laufen machen kann ... nachdem was ich gelesen hab natürlich extrem blauäugig :-) Grüße, --Strange (Diskussion) 00:09, 22. Nov. 2017 (CET)
Einfache 15…20 LED-Chip-Matrix mit Vorschaltgerät.
Da wird nur mit Wasser gekocht. Einmal verstanden, immer gewusst. Hier habe ich mal einen Kühler, der der beschriebenen Sache am nächsten kommt. Es gab vor 20 Jahren aber schon deutlich besseres aus Europa, als das was ich jetzt gefunden habe. Es gibt Abwärtswandler. Das sind galvanisch nicht getrennte Vorschaltgeräte für LEDs. Wichtig ist aber LED auf Strom, die meisten sind jedoch auf Ausgangsspannung gemacht. Stichwort: LED driver device. Die gibt's auch in größter. Die 5-Pin-Chips haben Eingang, Ausgang, Masse, Sensor und Dimmer. Im Datenblatt ist eine Beschreibung und Grundschaltung. Die Schaltfrequenz verändert sich nach Bedarf. Daher kann man an der Induktivität leicht manipulieren, damit das eine andere Resonanz bekommt. Das ist der Weg gegen das Flimmern. Siehe Bild. Für die großen flächigen Chips gibt es andere Vorschaltgeräte. Alles fertig zu haben. Aus dem Beamer braucht man nur den Strom dafür. Die 370 V sind da aber nicht zielführend. Werden sie aus Niederspannung gespeist, tausche die Vorschalteinheiten einfach aus. Ein Problem mag ein mögliches Feedback-Signal und eine Dimmer-Steuerung sein. Bei LEDs ist das wohl egal, da Dir bestimmt das Vollgas immer recht sein dürfte. Sollte Deine Lichtquelle punktförmig sein, musst Du die Flächen-LED-Chips auf diesen Punkt mit einer Linse bündeln. Es geht dabei nur um den Weg des Lichts durch den Beamer, dass der alles so darstellt wie wenn es die Original-Lampe wäre. Übrigens möchte ich diese Aktion auch mal hier durchziehen. Daher die Beschreibung. --Hans Haase (有问题吗) 00:19, 22. Nov. 2017 (CET)
Sowas kühlt nicht so gut wie es könnte. --Hans Haase (有问题吗) 00:29, 22. Nov. 2017 (CET)

Ausgleichsschnitte in Ankerblechen von Universalmotoren[Quelltext bearbeiten]

Die Ankerbleche von Universalmotoren haben (als Unwuchtsausgleich unregelmässiger Wicklung??) oft Schliffe oder Senk-Bohrungen - haben die einen Namen? Werden die in der Produktion automatisch "gewuchtet" und gebohrt/gefräst?

--Ordercrazy (Diskussion) 20:15, 20. Nov. 2017 (CET)

Im Abschnitt Auswuchten#Rotierende Maschinen und Maschinenteile heißt es Wuchtbohrung. --Rôtkæppchen₆₈ 20:22, 20. Nov. 2017 (CET)
Und bei mir im Dubbel steht Ausgleichsbohrung und Ausgleichsmasse für was draufgemachtes, was nicht gefragt war.--2003:E8:33C1:BA00:1C79:3F2:3430:3F18 22:55, 20. Nov. 2017 (CET) Und die Bezeichnung Wuchtbohrung in dem Artikel ist technisch unpräzise/schlampig, wenn schon, dann schon Auswuchtbohrung.
...oder "feinwuchten", wenn es sich um Präzissionsarbeit handelt. Yotwen (Diskussion) 07:05, 21. Nov. 2017 (CET)
Zum zweiten Teil der Frage: Ja, die werden vollautomatisch erstellt. Ich durfte mal eine Motorproduktion besichtigen. --79.238.4.249 19:24, 21. Nov. 2017 (CET)

Funktionsbezeichnung an italienischer Universität[Quelltext bearbeiten]

Moin allerseits, als Funktionsbezeichnung für eine/n Mitarbeiter/in an einer italienischen Universität habe ich die ital. Bezeichnung "Docente a contratto" vorgefunden. Frage, was wäre/ist das deutsche Pendant zu dieser Funktionsbezeichnung? Grüße, --Jocian 21:45, 20. Nov. 2017 (CET)

Ich weiß es nicht.
Gugel übersetzt mit Vertragslehrer
leo.org kennt den professore a contratto als Professor mit Lehrauftrag
und die italienischen Kollegen haben einen Artikel Professore a contratto. Sie verlinken auf die de.wp auf den Artikel Dozent, der auch den Artikel Lehrbeauftragter einbezieht und verlinkt.
Wenn ich es richtig verstehe fehlt dem Dozenten eine feste Planstelle. leo.org scheint mir da mit Lehrauftrag nahe dran.
--2003:D2:63C0:A200:E22A:82FF:FEA0:3113 06:45, 21. Nov. 2017 (CET)
Vielen Dank an IP 2003xxx. Einen Teil dieser Suchschritte hatte ich bereits selbst unternommen. Indes bleibt immer noch offen, ob es sich hier um einen "Lehrbeauftragten" oder "selbstständigen Dozenten" oder ähnlich handelt? --Jocian 11:57, 21. Nov. 2017 (CET)
Geht es um die deutsche Übersetzung oder darum, genauer zu erfahren, worum es sich beim "Docente a contratto" handelt? Im letzteren fall helfen natürlich keine Wörterbücher sondern nur Informationen über das italienischen Hochschulsystem. --Digamma (Diskussion) 14:53, 21. Nov. 2017 (CET)
Es geht um letzteren Fall: welche Funktionsstelle bekleidet dieser "Docente" an einer ital. Universität (und was wäre das deutsche Pendant)? --Jocian 16:07, 21. Nov. 2017 (CET)
Meines Wissens sind die Hochschulsysteme recht verschieden, deswegen kann es gut sein, dass es kein deutsches Pendent gibt. --Digamma (Diskussion) 17:30, 21. Nov. 2017 (CET)

Transklusion bei Kultur in Polen[Quelltext bearbeiten]

Hallo,

verstehe ich richtig, dass durch den Hinweis auf {{#lsth: bei den einzelnen Abschnitten diese nicht mehr weiter bearbeitet werden können? --Khatschaturjan (Diskussion) 22:22, 20. Nov. 2017 (CET)

Würde mich auch interessieren. -- Quotengrote (D|B|A) 10:53, 21. Nov. 2017 (CET)

Das ist dann nur in der Quelle zu bearbeiten. --Eingangskontrolle (Diskussion) 18:58, 21. Nov. 2017 (CET)

Und wie soll das gehen? Wenn ich auf Bearbeiten klicke, enthält der Abschnitt im Quelltext nur diese #lsth-Vorlage. Wo finde ich den Artikeltext? --Jossi (Diskussion) 20:15, 21. Nov. 2017 (CET)

"Server nicht gefunden"[Quelltext bearbeiten]

Diesen Text sehe ich seit einiger Zeit sehr oft, mit zunehmender Tendenz, heute abend z.B. fast ständig. Die Internetverbindung bricht ständig zusammen bzw. baut sich nicht auf. Manchmal sehe ich nicht mal die Suchmaschine, dann wieder sehe ich zwar google, aber das war's dann schon. Ich habe ein devolo-Hausnetz; mein Speedport scheint zu funktionieren, alle fünf Lämpchen leuchten brav grün. Haben andere auch diese Probleme? Woran kann das liegen?

--2003:D0:2BD9:DA01:1CFA:32C4:331F:836C 23:30, 20. Nov. 2017 (CET)

Falls du mit WLAN verbunden bist 8alos ohne Kabel), versuchs mal mit LAN, also mit Kabel. Vergiss aber nicht, die WLAN-Verbindung zu trennen, sonst läuft deine Internetverbindung gleichzeitig über WLAN und LAN. --MrBurns (Diskussion) 01:14, 21. Nov. 2017 (CET)
Bei welchem Betriebssystem ist das so? Bei Android, Linux und Windows ist immer nur eine Internetverbindung gleichzeitig aktiv. --Rôtkæppchen₆₈ 06:43, 21. Nov. 2017 (CET)
In Windows 7 sind in dem Fall laut dem Netzwerk- und Freigabecenter beide Verbindungen aktiv. Und selbst wenn dem nicht so ist besteht trotzdem die Gefahr, dass die WLAN-Verbindung weiterhin aktiv bleibt, daher eventuell alles über WLAN geht. --MrBurns (Diskussion) 08:02, 21. Nov. 2017 (CET)
devolo ist wahrscheinlich PowerLAN? Hatte ich auch lange Zeit problemlos am laufen. Irgendwann fingen dann die Probleme an, dass die Geräte untereinander keine stabile Verbindung mehr hatten. Da es gleich mehrere Stationen betraf, ist ein Hardwarefehler unwahrscheinlich. Ich vermute, da ist irgendeine Störung ins Stromnetz gekommen und hat so Probleme verursacht. Die Lösung war ein Umstieg auf LAN/WLAN (Repeater mit LAN-Anschluss). --Magnus (Diskussion) 08:07, 21. Nov. 2017 (CET)
Danke schon mal für die Antworten. Also mit WLAN bin ich nicht verbunden. An Probleme durch PowerLAN hatte ich noch nicht gedacht. Ich weiß aber nicht, welche Stromnetzprobleme das sein könnten. Der PC ist das einzige Gerät, dass gestern eingeschaltet war, meine anderen beiden Rechner waren nicht eingeschaltet. Mein System ist Windows8. Könnte das Firefox-Update von neulich da eine Rolle spielen? Diese Probleme gibt es in abgeschwächter Form allerdings schon seit einiger Zeit. Seit Anfang des Jahres erhalte ich nämlich schnelles Internet mit 50 MBit/s, die werden auch geliefert, wenn (!) die Internet-Verbindung da ist (heute früh geht es wieder!). Früher bei 6 MBit/s hatte ich am gleichen Rechner und im gleichen elektrischen Umfeld solche Probleme nie. --2003:D0:2BD9:DA01:29DF:326B:AEFC:ED6E 09:42, 21. Nov. 2017 (CET)
Beim Speedport gibt es doch bestimmt auch ein Protokoll. Damit solltest du zumindest sehen, ob das Problem hausintern ist oder der Router immer wieder die Verbindung neu aufbaut. Dass es an Firefox liegt, halte ich für ausgeschlossen. --Magnus (Diskussion) 15:25, 21. Nov. 2017 (CET)

Nazi-Juristen in der BRD[Quelltext bearbeiten]

Mittlerweile ist ja bekannt, dass etliche NS-Unrechtsjuristen in der BRD weiter gearbeitet haben. Meist unverfolgt, manche nach kurzer strafrechtlicher Verfolgung. Beispielhaft seien hier Paul Reimers und Adolf Schreitmüller genannt. Ist bei solchen Juristen, die ja an schwerster Rechtsbeugung und an verbrecherischer "Rechtsanwendung" (KSSVO, Polenstrafrechtsverordnung usw.) beteiligt waren, bekannt, ob ihre Urteile/Verfahrenshandlungen auch in der BRD den NS-Geist atmeten? Das Gesetz ließ ja nach 1949 solche schweren Unrechtsurteile natürlich nicht mehr zu, aber dennoch könnte der NS-Geist (beispielsweise über Treu und Glauben oder sonstige Generalklauseln oder über Auslegungsmethoden/"abenteuerliche" Auslegungen) ja erhalten geblieben sein...

Oder haben solche Juristen sich vollständig gewandelt? --ObersterGenosse (Diskussion) 23:40, 20. Nov. 2017 (CET)

Grabe mal in den Archiven. Typische Reizthemen sind der §218. --Hans Haase (有问题吗) 00:23, 21. Nov. 2017 (CET)
Die Kontinuität des braunen Geistes im Rechtsbereich ist vielfach dokumentiert. Ich empfehle eine Google-Suche (Suchbegriffe z.B.: kontinuität ns-justiz), die bringt u.a. diesen Zeit-Artikel. --Stilfehler (Diskussion) 03:13, 21. Nov. 2017 (CET)
Furchtbare Juristen. --Snevern 06:18, 21. Nov. 2017 (CET)
"Mittlerweile" bekannt ist etwas untertrieb3e3n, siehe unseren Artikel Ungesühnte Nazijustiz. Wer von den Richtern so gar nicht mehr wollte, durfte sogar freiwillig abdabken, wie das deutsche Richtergesetz im § 116 ausdrücklich vorsah. Und dass viele ihre Denkweise so gar nicht umstellen mussten zeigte das Sammelbecken der heutigen Lindner-Partei, die schnell zur politischen Heimat wurde. Wieso also sollte jemand seine Denkweise ändern, wenn doch der Schlussstrich eine gängige Forderung war? --Sebastian Gasseng (Diskussion) 07:53, 21. Nov. 2017 (CET)

Ein lecker Beispiel ist Eduard Dreher. Ich empfehle die Lektüre des Artikels. Dreher erwarb erhebliche Prominenz und hohes Ansehen und trug, was kaum einer weiß, mit einem perfiden Schachzug dazu bei, dass seinesgleichen – aber später auch Richtern der DDR, die Unrecht gesprochen hatten – ein Entkommen gewährt wurde. Letzteres allerdings konnte er wohl kaum vorhersehen. An Dreher kommt mindestens kein Jurist in Deutschland vorbei und wieviele kennen seine Geschichte? Ein herzliches Dankeschön an die Autoren dieses Artikels! MfG --Andrea (Diskussion) 08:34, 21. Nov. 2017 (CET)

Es gibt durchaus Juristen, die sind gar nicht so überzeugt von dem Beispiel Dreher. Es könnte nämlich sein, daß beim BGH schlicht Rechtsbeugung begangen wurde.Dabei hätte dann Werner Sarstedt eine entscheidende Rolle gespielt. --Heletz (Diskussion) 09:25, 21. Nov. 2017 (CET)
Es gibt mittlerweile verschiedene Ministerien, die ihre Vergangenheit haben aufarbeiten lassen, ob das Maas´sche Haus da auch dabei ist, entzieht sich gerade meiner Kenntnis. Ich meine aber, die Akte Rosenburg müßte da Aufschluß geben. Es fehlt da m.E. bis heute eine breite öffentliche Diskussion und auch öffentlichkeitswirksame Entschuldigung seitens diverser Ämter und Ministerien ob ihrer braunen Kontinuität. Die DDR ist da mittlerweile gut aufgearbeitet, Stichwort Waldheim. Das Braunbuch der DDR ist ja oft angefeindet worden, mittlerweile wird eingeräumt, das die Erkenntnisse fast komplett stimmen. Das MfS hatte eine eigene Abteilung für die NS-Vergangenheit der eigenen, aber auch der bundesdeutschen Funktionsträger. Was den Geist der Urteile betrifft, man nehme nur die Kämpfe der Angehörigen von Widerstandskämpfern um Renten etc. Die Richter haben sich an sich nur dem Zeitgeist angepaßt, groß verstellen brauchten sie sich in den 50igern nicht.--scif (Diskussion) 10:00, 21. Nov. 2017 (CET)

Unter Werner Sarstedts Ägide als Vorsitzender des 5. Strafsenats des Bundesgerichtshofs sind übrigens sehr suspekte Urteile gefällt worden, über die man auch so einiges in der Wikipedia nachlesen kann: Massaker vom Lago Maggiore#Juristische Verfolgung und die Erinnerung an die Verbrechen; Hans-Joachim Rehse#Urteil des BGH. Ich finde die Vermutung, dass vor allem Sarstedt und weniger Dreher eine aktiv treibende Kraft der Sabotierung der Verfolgung von Naziverbrechen war, zunächst mal sehr plausibel.--Mautpreller (Diskussion) 10:27, 21. Nov. 2017 (CET) Hubert Rottleuthners Artikel "Hat Dreher gedreht?" (https://edoc.bbaw.de/opus4-bbaw/frontdoor/index/index/docId/1541) ist zu Dreher sehr lesenswert.--Mautpreller (Diskussion) 10:32, 21. Nov. 2017 (CET)

Ich hab mich damit befasst, als ich den Lago-Maggiore-Artikel schrieb. Es ist zum Beispiel schon bemerkenswert, dass Sven Felix Kellerhoff auch das Skandalurteil zur Verjährung des Lago-Maggiore-Falls dem Dreher in die Schuhe schieben will (https://www.welt.de/politik/article1527417/Fuenf-SS-Verbrecher-werden-angeklagt.html). Das ist sachlich schlicht falsch, da es hier gar nicht um Beihilfe, sondern um Mord ging, der damals noch nach 20 Jahren verjährte. Die hanebüchene Unterstellung war damals vielmehr, dass eine interne SS-Untersuchung bereits 1943 (!) stattgefunden habe und man nicht nachweisen könne, dass diese „aus politischen, rassischen oder religionsfeindlichen Motiven“ niedergeschlagen oder eingestellt worden sei! Mit Drehers (zweifellos äußerst verdächtiger) Aktivität bei der Konzeption des EGOWIG hat das überhaupt nichts zu tun. Entscheidende Teile der deutschen Justiz waren generell extrem wenig geneigt, Naziverbrechen zu verfolgen. Das kann man nicht alles Dreher anlasten, der zweifellos allerdings durchaus wusste, was er tat.--Mautpreller (Diskussion) 11:02, 21. Nov. 2017 (CET)

Vielen Dank für viele konstruktive Beiträge! Dass die personelle Kontinuität erheblich war, war bekannt. Ich wusste aber beispielsweise nicht - obwohl in meinem Eigentum sogar ein StGB-Kommentar von Thomas Fischer steht - dass früher Eduard Dreher einer der Herausgeber des Kommentars war, noch vor Tröndle und Fischer.

Zur Causa Dreher/Sarstedt/EGOWiG: Auch diese Sache war mir nicht bekannt, aber man kann das bestimmt beiden zu gleichen Teilen anlasten: Dreher hat die Verjährungsänderung im Gesetz versteckt, und Sarstedt bzw. der Sarstedt-Senat hat die in Kraft getretene Änderung dann schamlos ausgenutzt. Auch Werner Sarstedt selbst war mir übrigens nicht bekannt...

Unklar bleibt einzig, was der oben angeführte Abtreibungsparagraph §218 mit der geistigen Kontinuität der NS-Justiz zu tun hat. Und vielleicht noch die Rolle der FDP - dass sie ein Sammelbecken für Altnazis um Naumann wurde ist mir zwar bekannt, aber was hat die FDP als Sammelbecken mit der Kontinuität der NS-Justiz zu tun? --ObersterGenosse (Diskussion) 01:21, 22. Nov. 2017 (CET)

Hat eigentlich auch der 5. Strafsenat die Staschynskii-Entscheidung gefällt mit der berüchtigten Unterscheidung zwischen animus auctoris und animus socii? Oder welcher Senat des BGH war's? Wirkte Werner Sarstedt als Richter mit? --ObersterGenosse (Diskussion) 01:30, 22. Nov. 2017 (CET)

Den Staschinski-Fall hat der 3. Strafsenat des BGH entschieden, nicht der 5. Ich würde davor warnen, die Sabotierung der Naziverfolgung zu sehr auf einzelne Richter einzuengen. Man kann m.E. eher sagen, dass Richter, die wirklich Strafverfolgung von Naziverbrechen ernst nahmen, die Ausnahme waren. Ich bin auch nicht sicher, ob biografische Kontinuität von der Nazizeit bis in die Bundesrepublik da der ausschlaggebende Faktor war. Es gibt ja auch juristische Kontinuitäten, wie man grad am Tatbestand des Mordes sehen kann: "Mörder ist, wer ...", eine täterbezogene Formulierung, die wesentlich dafür ist, dass es möglich war, Massenmörder "nur" allenfalls als Beihelfer zu bestrafen, weil sie die täterbezogenen Mordmerkmale nicht erfüllten (Gesinnung etc.). Ich will bestimmt nicht dafür eintreten, die biografischen Kontinuitäten kleinzureden, die Frage ist bloß, wie weit ihre Erklärungskraft reicht. Sarstedt bspw. war Richter in der Nazizeit, aber nicht annähernd so prominent wie Dreher.--Mautpreller (Diskussion) 10:25, 22. Nov. 2017 (CET)
Wenn man nicht richterbezogen die Sache betrachten will, braucht man sich den Kampf von Fritz Bauer betrachten. Das sagt ne Menge über den damaligen Zeitgeist.--scif (Diskussion) 10:34, 22. Nov. 2017 (CET)

21. November 2017[Quelltext bearbeiten]

Ist es möglich sich mit einer neuen E-Mail wieder bei gute frage.de anzumelden ?[Quelltext bearbeiten]

Mein Account bei gute frage.de ist ausgeschlossen wurden , da ich ungewollt ein paar mal gegen die Rechtlinien verstoßen habe. Eine Neuanmeldung mit meiner aktuellen GMX Mail adresse ist nicht möglich. Könnte ich mir eine neue E-Mail adresse zulegen ?, oder wäre das das was hier bei Wikipedia als Sockenpuppe bezeichnet wird ?. --217.231.243.76 02:29, 21. Nov. 2017 (CET)

natürlich könntest du dich mit einer anderen Mail-Adresse anmelden. Ob das ein AGB-Verstoß wäre ist eine andere Frage. Diesbezüglich würde ich vorschlagen, einfach die AGB zu lesen. --MrBurns (Diskussion) 02:44, 21. Nov. 2017 (CET)
wenn du keine Wechsel IP hast, denke ich checken die das mit der neuen Mail--MauMauCharly (Diskussion) 12:30, 21. Nov. 2017 (CET)
Ist möglich, allerdings würde so ein Vorgehen viele falsche positive hervorbringen: eine institutionelle IP kann von sehr vielen verschiedenen Benutzern genutzt werden. --MrBurns (Diskussion) 12:41, 21. Nov. 2017 (CET)
sinnvollerweise kontaktierst du die Macher von gutefrage.de und legst glaubwürdig dar, dass du die Richtlinie unabsichtlich verletzt hast und ab jetzt drauf achtest. Vielleicht wirst du dann entsperrt. --84.136.39.197 14:15, 21. Nov. 2017 (CET)

Jahreszahlen während der Französischen Revolution[Quelltext bearbeiten]

Ich habe hier eine Veröffentlichung vom Bürger Latreille ohne Jahreszahl. Im BHL ist 1796? angegeben. Bedeuten die Sternchen etwas? Danke --SigaDiskussionKeller 09:58, 21. Nov. 2017 (CET)

Ist das denn ein Faksimile-Nachdruck? Denn als Druckjahr ist 1907 angegeben (letzte Seite). --Magnus (Diskussion) 10:02, 21. Nov. 2017 (CET)
Ja, 1907 ist das Jahr des Reprints. Auf der Titelseite steht an 5 de la R[épublique]. Das wäre also demnach zwischen September 1796 und September 1797. --Jossi (Diskussion) 11:40, 21. Nov. 2017 (CET)
jetzt hab ichs auch gesehen, sowohl das reprint als auch das an 5. Und die Sternchen dienen wohl nur der Schönheit? Vielen Dank.--SigaDiskussionKeller 11:50, 21. Nov. 2017 (CET)
Ja. Bei anderen Exemplaren dürfte in der zweiten Reihe auch noch ein dritter Stern zu sehen sein. --HHill (Diskussion) 14:02, 21. Nov. 2017 (CET)
(BK) Bei den Sternchen bin ich mir auch nicht sicher. Wenn in der zweiten Reihe drei stünden, so dass sie ein Dreieck bildeten, hätte ich auch eine dekorative Funktion angenommen. So, wie sie jetzt da stehen, haben sie die Form einer 7, aber ob das eine versteckte Bedeutung haben könnte, weiß ich nicht. Dass sie als Ersatzzeichen für irgendwelche Buchstaben dienen, halte ich für unwahrscheinlich, dafür sind es zu wenige. ---Jossi (Diskussion) 14:07, 21. Nov. 2017 (CET)
Der Bibliothekar eines anderen Exemplars des Reprints bei archive.org hat für den Erstdruck 1796 gestrichen und 1797 ermittelt. Das Foto des Exemplars bei ZVAB zeigt den Druck von 1797, jedenfalls dem Preis nach zu urteilen, mit drei dekorativen Sternchen in der zweiten Reihe. Offenbar ist der eine Stern bei dem Reprint wegretuschiert, vielleicht weil ein Stempel, ein Fleck, eine Beschädigung oder sonstwas sich mit dem Stern überschnitt. --Pp.paul.4 (Diskussion) 19:43, 21. Nov. 2017 (CET)
Ah, gut! Damit wäre die Sternchen-Frage ja geklärt. Fragt sich nur noch, auf welche Informationen sich der Bibliothekar bei Smithsonian gestützt hat oder ob er nur nach Wahrscheinlichkeit gegangen ist (an 5 = 3 Monate 1796, 9 Monate 1797). In diesem biographischen Abriss (PDF) heißt es auf S. 3 „Ende 1796“. Hier steht ebenfalls 1796, im Dictionary of Scientific Biography (Bd. 8, S. 48), in der Encyclopedia Britannica und im Larousse auch, bei BHL, wie oben schon gesagt, desgleichen, und auch bei AnimalBase. Ich finde zwar auf irgendwelchen Antiquariatsseiten und in Werken aus dem 19. Jahrhundert gelegentlich auch 1795 oder 1797 als Erscheinungsdaten, aber die seriösen Quellen scheinen sich über 1796 einig zu sein. --Jossi (Diskussion) 20:53, 21. Nov. 2017 (CET)
Noch was Nettes gefunden: Ein Manuskript aus der Bibliothek von Brive, Latreilles Heimatort, mit eigenhändigen entomologischen Notizen Latreilles; beigebunden sind fünf biographische Notizen, die sein Patensohn nach Latreilles Tod auf- bzw. abgeschrieben hat, darunter auch ein Verzeichnis seiner Veröffentlichungen. Da steht es mit dem Erscheinungsjahr 1796. (Digitalisat (PDF, 21,7 MB) bei der Bibliothèque numérique du Limousin, dort S. 65 im PDF.) --Jossi (Diskussion) 22:44, 21. Nov. 2017 (CET)

Warum/Unter welchen Bedingungen dürfen neue öffentliche Straßen gebaut werden?[Quelltext bearbeiten]

Die Frage ist nicht zu beantworten, aber was sollte man sich dazu alles anschauen? Also nicht das planungsrechtliche Verfahren, sondern die Entscheidung, die sich davor abspielt. Auch: Wer entscheidet: Planungsverwaltung oder "Volk/-svertretung"? Rahmenbedingungen der Gesamtfragestellung: Straße ist eine dauerhafte Veränderung der Landschaft mit Ermöglichung und Verhinderung alternativer Nutzungsformen, für neue Straßen ist immer ein Grunderwerb sowie eine Instandhaltungsverpflichtung erforderlich (Wirtschaftlichkeit/Finanzierbarkeit), Straße führt zu einem Verlust von Privateigentum (wenn auch gegen Ausgleich) aber auch zu einer erheblichen Vervielfachung von Privateigentum (Brach-/Ackerfläche mit Wert 1 wird durch Straße zu Gewerbefläche oder Wohnbaufläche mit Wert 100 bis 600).--Wikiseidank (Diskussion) 10:43, 21. Nov. 2017 (CET)

Warum interessiert Dich grad das planungsrechtliche Verfahren nicht? In diesen Verfahren wird doch im konkreten Einzelfall entschieden, was und wie gebaut wird: z.B. im Planfeststellungsverfahren, an dessen Ende der Planfeststellungsbeschluss steht, ein Verwaltungsakt, also die Entscheidung einer Behörde. Parlamente schaffen die gesetzlichen Grundlagen, nach denen die Behörden arbeiten. In der Raumordnung werden landesweite Entwicklungsziele vorgegeben, die in Regionalplänen konkretisiert werden und Fachbehörden (Planfeststellung) oder Gemeinden (Bebauungsplan) schaffen konkretes Baurecht. Im Gegenstromprinzip (Raumordnungsrecht) werden diese Planungen aufeinander abgestimmt. Durch Haushaltsmittel kann die Politik vielleicht die Umsetzung steuern. Ist jemand durch einen Planfeststellungsbeschluss in seinen Rechten betroffen, kann der dagegen klagen, so daß letztlich auch Gerichte über Baumaßnahmen entscheiden können. Werden private Grundstücke benötigt und der Eigentümer verkauft einfach nicht, kann er eventuell die Baumaßnahme verhindern, eine Umplanung erforderlich machen oder - bei Vorliegen der Voraussetzungen - enteignet werden. Und der Bau einer Straße macht Ackerland nicht zu Bauland. An Landes- und Bundesstraßen kann nicht ohne weiteres gebaut werden. Innerorts wird Bauland durch das Aufstellen von Bebauungsplänen geschaffen, die natürlich auch die erforderliche Straßenfläche festsetzen. Aber es wird nicht einfach die Straßenfläche festgesetzt, an der automatisch gebaut werden darf. Dieses geschieht in der Bauleitplanung der Gemeinden.
Grundsätzlich entscheidet die zuständige Planungsbehörde oder Gemeinde auf Grundlage der Gesetze und nach Beteiligung anderer Behörden (Träger öffentlicher Belange) und der Öffentlichkeit. Sind genug Artikel zum weiteren Anschauen verlinkt? 91.54.45.34 12:17, 21. Nov. 2017 (CET)
Ich denke ja, bin mir aber nicht sicher. Grundsätzlich: Eine Straße ist ein Bauwerk und wird als solches behandelt. Je nach dem wer die Straße baut: Bund, Land, Kreis oder Stadt ist sie Eigentümerin und Verantwortliche, siehe Bauträger. Hier müssen die Grundstücke gekauft oder Teilverkauft werden bzw. die neue Aufteilung erfolgen. Auch wie der Bau, und hinterher die Wartung und Instandhaltung können vergeben werden. Das richtet sich aber nach lokalen Ressourcen und irgendwo ist geregelt, dass einerseits Aufträge, die die Wirtschaft erbringen kann auch an diese vergeben werden müssen (Ausschreibung) als auch wirtschaftlich mit öffentlichen Geldern umgegangen werden muss. Über letzeres gibt es reichlich kontroverses. --Hans Haase (有问题吗) 12:29, 21. Nov. 2017 (CET)
Und danach wird geplant und gebaut: Kategorie:Straßenbauvorschrift --Hans Haase (有问题吗) 13:16, 21. Nov. 2017 (CET)
Die Entscheidung, ob eine Straße gebaut wird, ist politisch, und wird von einem politischen Gremium getroffen (Parlament, Kreistag, Rat der Stadt, je nach Ebene). Die Verwaltung darf das dann umsetzen, entscheiden darf sie (zumindest im Prinzip) nichts, bzw, nur die Details der Umsetzung. Für die Entscheidung wird ein förmlicher Beschluss erforderlich, meist ein Aufstellungsbeschluss für eine Planung. Das Ganze kann natürlich auch, in pauschaler Form, für viele Straßen entschieden werden, etwa über einen Verkehrswegeplan. Aber: Entscheiden darüber tun immer gewählte Volksvertrer.--Meloe (Diskussion) 16:05, 21. Nov. 2017 (CET)
…die auch so die eine oder andere Eminenz in Hinterzimmer haben. Im Bundes- und den Landtagen nennt man sie Lobbyisten. --Hans Haase (有问题吗) 19:18, 21. Nov. 2017 (CET)
Ja, die Links "reichen". Das umfangreiche Umsetzungsverfahren wird von der Verwaltung umgesetzt. Inwieweit hat das "Volk", also deren Vertreter, die Möglichkeit auf Einzelentscheidungen innerhalb der - sich im Verfahren ändernden - Planungen, die zu Folgebelastungen des öffentlichen Haushalts führen, einzuwirken? Der "Aufstellungsbeschluss" ist wohl eher noch nicht mit den kompletten Einzelmaßnahmen konkretisiert?--Wikiseidank (Diskussion) 20:00, 21. Nov. 2017 (CET)
Sobald die Entscheidung gefallen ist, hat "das Volk" im Regelfall nur noch beschränkte Einwirkungsmöglichkeiten. Es ist natürlich dem beschließenden Gremium unbenommen, den einmal getroffenen Beschluss mit einem zweiten Beschluss in selber Sache wieder aufzuheben. Das kommt sogar hin und wieder tatsächlich vor, zumindest werden öfters mal Vorratsbeschlüsse von Anno Tobak im Zuge neuer Planungen kassiert. Aber es ist auch von der Sache her wohl selten sinnvoll, den Beschluss zum Bau einer Straße, mit derem Bau bereits begonnen worde, wieder aufzuheben. Rechtlich möglich wäre es jederzeit. Im Rahmen des Verwaltungsverfahrens hat "das Volk" außerdem weitere Informations-, Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte, die als "Anregungen und Bedenken" ggf. in die Planung einfließen. Diese sind damit zumindest öffentlich, d.h. niemand kann anschließend behaupten, er habe von nix gewusst. Werden Rechte mißachtet, kann es anschließend ggf. vor einem Verwaltungsgericht klagen.--Meloe (Diskussion) 08:54, 22. Nov. 2017 (CET)
…was gerne mal von gewissen Leuten organisiert wird. --Hans Haase (有问题吗) 09:02, 22. Nov. 2017 (CET)

Arbeitslager nach 1945[Quelltext bearbeiten]

Dagmar Imgart wurde laut Artikel 1947 zu 10 Jahren Arbeitslager verurteilt, dort aber das Wort nicht verlinkt. In unserem Artikel Arbeitslager endet die in Deutschland 1945. Vermutlich steht dazu was in einem anderen Artikel, aber wo? Oder wurde sie zu was anderem (Begriff) verurteilt? --195.200.70.51 10:50, 21. Nov. 2017 (CET)

Wahrscheinlich ist Zuchthaus gemeint. --MrBurns (Diskussion) 10:53, 21. Nov. 2017 (CET)
Nein, siehe Spruchkammerverfahren.--Mautpreller (Diskussion) 11:17, 21. Nov. 2017 (CET)
(BK) und http://www.verfassungen.de/de/bw/wuertt-b-befreiungsgesetz46.htm Art. 15 Nr. 1. --Vsop (Diskussion) 11:26, 21. Nov. 2017 (CET)
Siehe auch hier: http://dfg-vk-darmstadt.de/Lexikon_Auflage_2/InternierungslagerDarmstadt.htm ("Durchgangsarbeitslager Darmstadt").--Mautpreller (Diskussion) 11:24, 21. Nov. 2017 (CET)
Und hier. --Mautpreller (Diskussion) 11:27, 21. Nov. 2017 (CET)

Verbreitung einer Grabsteininschrift in Deutschland oder angrenzendem Ausland....[Quelltext bearbeiten]

Im Rheinland und Münsterland habe ich Grabsteine gesehen auf denen stand Eheleute Peter Mustermann, also die Ehefrau wurde namentlich nicht erwähnt. Ist das überall gebräuchlich oder nur in genannter Region?--MauMauCharly (Diskussion) 12:39, 21. Nov. 2017 (CET)

Habe ich auch schon in Bayern und Brandenburg gesehen, das scheint eher eine Frage der Zeit zu sein, in der die Eheleute gelebt haben und begraben wurden, heute schreibt man beide Namen auf demn Grabstein. --2003:E2:ABD4:CE00:4D65:A78A:E6A9:9169 13:10, 21. Nov. 2017 (CET)
Hier mal durchklicken oder auch hier forschen und "geographische Statistik" machen. GEEZER … nil nisi bene 13:14, 21. Nov. 2017 (CET)
Das steht oft auch mal auf Briefen als Anschrift. --85.212.248.30 13:57, 21. Nov. 2017 (CET)
Siehe auch hier. --Jossi (Diskussion) 14:10, 21. Nov. 2017 (CET)

Das geht sogar noch anders. Auf dem Friedhof eines Nachbardorfes gibt es eine Inschrift 'Witwe Peter Schmitz' (Name erfunden). Aber das scheint es in vielen (katholischen?) Gegenden zu geben. --Elrond (Diskussion) 14:11, 21. Nov. 2017 (CET)

interessant, das mit England und mit der Witwe, meine mich daran zu erinnern, dass die Frau Doktor auch so genannt wurde, ohne einen Doktor gemacht sondern nur den Titel geheiratet hat. Heute wohl nicht mehr üblich.--MauMauCharly (Diskussion) 15:22, 21. Nov. 2017 (CET)
Vorlage:Quetsch In unserem Dorf lebt ein Kollege, der einen Dr. in Chemie hat und an sich sehr gut integriert ist ;-) Sprich, er ist in etlichen Vereinen Mitglied und wenn das Zelt am Festplatz steht, dort auch anzutreffen. Daher ist er mit einem Gutteil der Bevölkerung per Du. Seine Frau (nicht studiert) ist da etwas anders gestrickt, sie hat mit der Dorfbevölkerung so ihre liebe Not und kaum Kontakt, lässt sich von den meisten mit Frau Doktor anreden. Daher gab es vor einiger Zeit beim Metzger eine drollige Situation. Ehepaar Meiermüllerschmitz kommt rein, der Metzger hinter der Theke sieht sie und grüßt: 'Hall Franz, guten Tag Frau Doktor'. Allgemeines Grinsen im Laden. --Elrond (Diskussion) 18:41, 21. Nov. 2017 (CET)
Ich bin in einem Faschingsverein, da fragt mich im Taxi die Frau eines Offiziers:" jetzt bin ich schon 10 Jahre mit dabei, und jedes Jahr kommt irgendeine Tusse und fragt: bist du nicht die Frau vom Bernd,...wann kennen denn die endlich meinen Namen?"... da sagt ihr Mann:
"auf unseren Grabstein lass ich schreiben Eheleute Bernd W." darauf sie: "Wenn du das machst lass ich mich sofort scheiden!"--- "Dann wird auf deinem Stein vermutlich stehen: Hier ruht die Ex von Bernd W.!" orakelte ich.
Naja, in USA war es bis vor kurzem üblich, dass ein Ehepaar als Mister und Misses George Bush angesprochen wurden, bzw. die Frau allein mit dem Vornamen des Mannes. Die Frau gab (und gibt heute oft wieder) ihren Nachnamen ab, um sich damit auch dem Mann unterzuordnen, also aus der Familie ihrer Eltern (ihres Vaters) in eine andere zu gehen. Die übliche Promotion für eine Frau war es auch lange, einen promovierten Mann zu heiraten. --195.200.70.51 15:33, 21. Nov. 2017 (CET)
Ja, wenn sie bis ... noch keinen Doktor gekriegt hat, dann muß sie selbst einen machen. --85.176.227.194 22:23, 21. Nov. 2017 (CET)

Frage zur Parallaktische Montierung[Quelltext bearbeiten]

Ich überlege gerade ein Teleskop zu kaufen. Die parallaktische Montierung richtet man ja am Polarstern aus. Wenn ich aber nur mal schnell von meinem Ost-Balkon aus beobachten will kann ich das nur blind ungefähr machen. Wie stark wirkt sich der Fehler aus? Fotographisch-Langzeit geht natürlich nicht, aber (siehe Parallaktische_Montierungsarten -> Nachteile) bewegt sich das auch fürs nur-mit-Auge-durchgucken schon so abartig das ich mit einer azimuntaler Montierung dann doch besser bedient wäre? Scheiner-Methode fällt bei "nur mal schnell" natürlich auch weg. --Dreifachaxel (Diskussion) 12:43, 21. Nov. 2017 (CET)

nur visuell reicht meist auch eine grobe Ausrichtung, die noch verbessert werden kann, in dem man sich Markierungen am Boden macht, nachdem man einmal mit Kompass relativ genau eigenordet hat. Aber ganz allgemein: nur visuell ist eine azimutale Montierung eigentlich fast immer sinnvoller, weil bei der nicht das Problem des "Überschlagens" des Tubus bei großer Richtungsänderung besteht. - StephanPsy (Diskussion) 13:19, 21. Nov. 2017 (CET)
Wenn du nur mal eben durchschauen willst ist die Ausrichtung und Montierung egal. Wenn du via elektrischer Nachführung Objekte ca. 5 min im Blick behalten willst reicht eine grobe Ausrichtung mit Kompass aus. Da du aber immer wieder an der gleichen Stelle beobachten willst kannst du ja auch einmalig gut ausrichten und dann dir die Punkte merken/markieren. --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 13:52, 21. Nov. 2017 (CET)
Eine azimutale Montierung musst du in jedem Fall (Ausnahme 1: Du stehst an einem Pol, dann musst du in jedem Fall nur die Azimutachse nachführen; Ausnahme 2: Du stehst am Äquator und beobachtest etwas am Himmelsäquator, dann musst du nur die Höhenachse nachführen) um zwei Achsen bewegen, schlimmer als das kann’s also nicht werden. Wenn du die Stundenachse einer parallaktischen Montierung auf den Zenit richtest, hast du de facto eine azimutale. Jede höhere Genauigkeit, auch eine nur ungefähre Richtung auf den Himmelspol, verkleinert den Fehler. Für eine visuelle Beobachtung von ein paar Minuten reicht eine quick-and-dirty-Einnordung vollkommen aus. --Kreuzschnabel 21:59, 21. Nov. 2017 (CET)
Ergänzung: Wie lange ein Objekt braucht, um durch das Gesichtsfeld zu wandern, kannst du so berechnen:
V = Vergrößerung, alpha = Gesichtsfeldwinkel des Okulars, und rund 0,0042 Grad (genauer: 0,0041780741631375480043312702157859… Grad) rotiert die Erde pro Sekunde. Bei einem Plössl mit 50° Gesichtsfeld und 70-facher Vergrößerung des Gesamtsystems kommst du auf knapp drei Minuten, nach denen du definitiv weiterdrehen musst. Wenn du unsauber eingenordet hast, läuft das Objekt nicht zentral durchs Bildfeld, sondern schräg raus, deshalb musst du dann die Deklinationsachse auch minimal korrigieren, aber das ist gut machbar. Die Investition in eine (gute) parallaktische Montierung lohnt sich auf jeden Fall schon deshalb, weil die in der Regel wackelfreier sind als die einfacheren azimutalen. --Kreuzschnabel 22:18, 21. Nov. 2017 (CET)
Und noch was, wo wir schon bei Präzision sind: Die Stundenachse richtest du mitneffen am Polarstern aus, sondern vielmehr am Himmelspol. Bist du auf der Südhalbkugel, dann sinnvollerweise am Himmelssüdpol (Nordpol geht zwar theoretisch auch, aber erstens ist er nicht zu sehen, zweitens bekommst du ein mechanisches Problem mit den Stativbeinen). --Kreuzschnabel 22:36, 21. Nov. 2017 (CET)

Danke für die fundierte Antwort.
Kleiner Spaß am Rande: bei den Amazon-Bewertungen fragte jemand "Ist das Teleskop auch für Erdbeobachtungen geeignet?"
Antwort: Ja natürlich, z.B. wenn du auf dem Mond bist... --Dreifachaxel (Diskussion) 08:59, 22. Nov. 2017 (CET)

Scan-App für Android[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ich suche eine Scan-App für Android, möglichst kostenlos, welchen die Scans lokal auf dem Smartphone speichert (und nicht auf irgendeiner Cloud wie etwa CamScanner oder Office Lens). Hat da jemand eine Empfehlung? --tsor (Diskussion) 13:14, 21. Nov. 2017 (CET)

Für was? Bilder, Dokumente, Filme, Barcodes,… ? --Hans Haase (有问题吗) 13:18, 21. Nov. 2017 (CET)
Adobe Scan? --Sebastian Gasseng (Diskussion) 13:22, 21. Nov. 2017 (CET)
oops - die bietet cloud an...--Sebastian Gasseng (Diskussion) 13:23, 21. Nov. 2017 (CET)
Im Wesentlichen Dokumente (mal eine Rechnung scannen ...) Den Adobe Scan hatte ich auch schon geprüft. --tsor (Diskussion) 13:42, 21. Nov. 2017 (CET)
Scannen via Handykamera? Microsoft Office Lens kann lokal speichern. --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 13:44, 21. Nov. 2017 (CET)
@Zulu55: Es ist mir nicht gelungen, mit Office Lens lokal zu speichern. Hast Du dafür einen Tipp? --tsor (Diskussion) 13:49, 21. Nov. 2017 (CET)
Save to: Gallery: https://cdn57.androidauthority.net/wp-content/uploads/2015/04/Microsoft-Office-Lens.jpg --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 13:52, 21. Nov. 2017 (CET)
Ich verstehe die Frage nicht. Was ist ein Scan? Redest du von einer OCR App? Ansonsten kannst du doch jeden Text einfach fotografieren und im Handy aufbewahren. --85.212.248.30 13:56, 21. Nov. 2017 (CET)

Erstmal danke für die Hinweise. Mit Office Lens klappt es hinten und vorne nicht (auch nicht nach Zulu's Hinweis). Am einfachsten ist es tatsächlich, die Kamera zu benutzen. --tsor (Diskussion) 14:16, 21. Nov. 2017 (CET)

Ich komme mit „TinyScanner“ gut zurecht: Man kann die Nachbearbeitungsschritte (Ränder Korrekturzupfen, Helligkeit/Kontrast, Papierformat u. Dateiname) zwar nicht überspringen, dafür ist das, was danach im Speicher landet, immer recht brauchbar (LG G3). --87.147.190.244 17:11, 21. Nov. 2017 (CET)

Nachtrag: OfficeLens soeben proBIERt und damit klappt's auch gut (es wird ein separater Unterordner „Office Lens“ im Ordner „Pictures“ angelegt). --87.147.190.244 17:40, 21. Nov. 2017 (CET)

deutsche Autos nach China verkauft?[Quelltext bearbeiten]

Viele Zeitungen melden heute: deutsche Autobauer verkaufen mehr Autos nach China. Jedes dritte deutsche Auto wurde im dritten Quartal nach China verkauft. Ich gehe eigentlich davon aus, dass a) überhaupt keine deutschen Autos nach China verkauft werden und b) deutsche Hersteller zwar in China produzieren, aber nie alleine, sondern immer in Kooperation mit einer chinesischen Firma. Bei VW ist die chinesische Kooperative z.B. FAW. Liege ich da vollkommen falsch mit meine Vermutung? Fliesst denn bei den Autoverkäufen tatsächlich Geld nach Deutschland? --85.212.248.30 13:54, 21. Nov. 2017 (CET)

Ja, das ist die Frage wie das jetzt gemeint ist: a) Ein Auto eines deutscher Autoentwurfs, der verkauft wird oder wirklich ein b) in Deutschland produziertes Auto. Ich gehe davon aus, dass Ersteres gemeint ist. Und das ist auch nicht verwunderlich, wenn man sich mal überlegt, wie groß der Markt in China ist. Daran ändert auch nichts, dass immer ein Kooperationspartner gefunden werden muss, der daran mitverdient, der Markt dürfte groß genug sein, dass ich das für die deutschen Autobauer bei weitem rechnet. --2003:E2:ABD4:CE00:BCFA:17EE:206:EBA1 14:34, 21. Nov. 2017 (CET)
Wieso gehst du davon aus, "dass überhaupt keine deutschen Autos nach China verkauft werden"? Die Zeit als man dort nur Fahrrad fuhr, ist längst vorbei. --2A02:1206:4559:B430:E8F1:476B:7E15:6AF8 14:46, 21. Nov. 2017 (CET)
Im Jahr 2012 haben deutsche Autobauer 308.000 Autos nach China exportiert (DIE WELT, [22]). Die Artikel beziehen sich daher wohl eher nicht auf direkte Exporte, sondern beziehen den Absatz der Hersteller weltweit ein. --Sebastian Gasseng (Diskussion) 14:58, 21. Nov. 2017 (CET)
Hier die Original-Meldung von E&Y: [23]. --Sebastian Gasseng (Diskussion) 15:00, 21. Nov. 2017 (CET)
Wenn du journalistenunspezifisch Jedes dritte deutsche Auto mit Autos übersetzt, die von Herstellern mit Sitz in Deutschland kommen, so what? Wieso investieren die dann ein Heidengeld in ihre chinesischen Fabriken bzgl Elektromobilität wegen der chinesischen Vorschriften, die bald greifen, wenn es nicht so wäre? Wenn du natürlich deutsches Auto mit ausschließlich in D. produziertes Auto übersetzt, stelle ich die Frage, ob es so etwas in Großserie überhaupt noch gibt.--scif (Diskussion) 15:00, 21. Nov. 2017 (CET)
Bei den nach China verkauften Autos wird es sich sicher um hochpreisige Fahrzeuge handeln, Porsche, Audi, Bugatti, Mercedes-AMG usw. -- Frila (Diskussion) 17:32, 21. Nov. 2017 (CET)
Die machen nur einen kleinen Teil aus; der groesste Teil sind verlaengerte, maessig-motorisierte Mittelklasse-Limusinen (VW Magotan, A6L,BMW F10-F18...)--Nurmalschnell (Diskussion) 18:14, 21. Nov. 2017 (CET)

Wenn ich lese, dass ein deutsches Auto nach China verkauft wird, dann interpretiere ich, dass das Auto physisch in D ist, dann exportiert wird, also das Land verlässt, und in China wieder importiert wird. Und im von Sebastian Gasseng dankenswerterweise zitierten Artikel von E&Y kann ich auch nichts von Export finden. Sondern es geht wohl darum, dass Autos mit deutschem Namen IN China verkauft werden. --85.212.248.30 17:43, 21. Nov. 2017 (CET)

Eine Produktion für ein anderes Modell aufzubauen benötigt teils bis 48 Stunden. Das ist viel Geld. Also wird es billiger sein, die Oberklasse, die dort auch hohe Verkaufspreise erzielt, an einem anderen Standort mitzuproduzieren, zumal der Oberschicht auch bekannt ist wo ein Fahrzeug tatsächlich produziert wurde. Da hat Deutschland tatsächlich einen Namen, der in letzter Zeit schon deutlich gelitten hat. Viel schlimmer ist für die deutschte Autoindustrie, dass sie keine Batterietechnologie hat. Nachdem Mary Barras Frauenautos Detroit AG ihre Stieftochter nach Frankreich versetzt hat, nachdem sie über Jahre sich an Wolfsburger Kosmetik bediente, kostet das Elektroauto nun reichlich Lizenzgebühren. Zuvor wäre es nur mit einen Facelift und geänderter Beleuchtung zu haben gewesen. Leute, die eigentlich hätten so etwas zusammenschrauben können, beschäftigen sich nun ja lieber mit Mülltrennung. Indertat sind die Chinesen heute qualifizierter, einfache Blei-Säure-Batterien in über 200-Jahre alter Technik qualitativer zu fertigen als Deutschland. Auch andere Technologien machen in China tausende reicher Leute. Hier passiert das allenfalls alle 30 Jahre mit einem Entertainer, Showmaster oder jede Woche mit einem Lottogewinner. --Hans Haase (有问题吗) 19:02, 21. Nov. 2017 (CET)
Bei soviel Stuß und Interpretationen weiß man gar nicht, wo man anfangen soll. Am einfachsten wäre es, das übliche Journalistenblabla etwas kritischer zu hinterfragen. Es kristallisieren sich letztendlich 2 Fragen raus: sind nur Fahrezuge gemeint, die außerhalb Chinas hergestellt und dann eingeführt werden ? Oder: Sind alle alle Fahrzeuge von deutschen Marken gemeint, egal, wo sie hergestellt worden sind. Dann lasen sich auch deine Anschlußfragen beantworten.--scif (Diskussion) 19:30, 21. Nov. 2017 (CET)
Wenn Du nicht inhaltlich wiederlegen kannst, solltest Du mit Kritik sparen. „Made in Germany“ steht auch dann drauf, wenn hier nur die Räder draufgeschraubt und die Scheiben eingeklebt werden würden. Da der Transport aber kostet, steht das Karosseriewerk meistens am Produktionsort. In Ingolstadt kommen täglich Züge aus Ungarn an. Geladen haben sie komplette Antriebsbaugruppen und Fahrwerke. --Hans Haase (有问题吗) 20:29, 21. Nov. 2017 (CET)

In China wird zwischen im Land hergestellten und aus Deutschland importierten Autos unterschieden, sogar schon vom Wort her. Zum Beispiel werden in Deutschland hergestellte BMW als 宝马 (bǎomǎ) bezeichnet, in China produzierte aber als 华晨宝马 (Huáchén bǎomǎ). Die importierten gelten dabei als hochwertiger, und kosten entsprechend auch einiges mehr. --Terfili (Diskussion) 20:51, 21. Nov. 2017 (CET)

Chinesen haben mir erzählt, für den chinesischen Mercedes würden dünnere Bleche verwendet. --85.212.254.45 05:25, 22. Nov. 2017 (CET)
Und du bist der Meinung, das den Wald- und Wiesenjournalisten diese Feinheiten geläufig sind?--scif (Diskussion) 10:36, 22. Nov. 2017 (CET)
Nö, aber damit beantworte ich die Frage, ob in China in Deutschland hergestellte Autos verkauft werden. Und die Antwort ist ja, und wer es sich leisten kann, ist sogar bereit für einen BMW aus Deutschland mehr Geld auszugeben, als sich einen im Land produzierten zu kaufen. --Terfili (Diskussion) 11:04, 22. Nov. 2017 (CET)
Ich stimme Sportsfreund Haase ungern zu, aber welches Auto, was aus Deutschland importiert wird, wird denn heute noch gänzlich D hergestellt? Wenn wir schon die Erbsen zählen, sollte schon klar defineirt werden, was für Chinesen ein in Deutschland hergestelltes Auto ist. Was wäre denn mit einem BMW aus amerikanischer ferigung, ist der schlechter als der deutsche?--scif (Diskussion) 19:41, 22. Nov. 2017 (CET)

Höchstes schiffbares Gwässer der Welt für Container- oder Kreuzfahrtschiffe[Quelltext bearbeiten]

Ich würde gerne wissen welches des höchste über Normal Null gelegene Gewässer der Welt ist das noch mit großen Containerschiffen oder Kreuzfahrtschiffen angesteuert bzw. überquert werden kann bzw. überquert worden ist? Auch Gewässer die so nur über Schleusen erreichbar sind meine ich auch. Mich interessiert vor allem die geographische Lage und die Höhenlage des Gewässers. --Fiver, der Hellseher (Diskussion) 15:55, 21. Nov. 2017 (CET)
Titicacasee Yotwen (Diskussion) 16:00, 21. Nov. 2017 (CET)
Danke. --Fiver, der Hellseher (Diskussion) 16:11, 21. Nov. 2017 (CET)

Schiffbar ja, aber für Container- und Kreuzfahrtschiffe? Siehe http://www.schiffs-agentur.ch/joomla/index.php/logbuch/item/271-titicacasee --Vsop (Diskussion) 17:06, 21. Nov. 2017 (CET)

Der Titicacasee hat keine Verbindung zum Meer. Der Abfluss füttert einen fast ausgetrockneten Salzsee, dessen Abfluss vor vielen Jahren in einen weiteren Salzsee führte. Weiter geht die Verbindung nicht. Wenn du etwas suchst, dass (theoretisch) eine schiffbare Verbindung zum Meer hat, dann weiss ich auch nicht weiter. Yotwen (Diskussion) 17:33, 21. Nov. 2017 (CET)
Wie sollen denn große Containerschiffe dorthin gelangen? In Einzelteile zerlegt und dann dort wieder zusammengebaut? Dafür müsste ja auch noch die nötige Infrastruktur eingerichtet werden. Und was sollen die transportieren? Mit einigermaßen vernünftigem Menschenverstand müsste man doch selbst darauf kommen dass das total unwirtschaftlich wäre. -- Frila (Diskussion) 17:41, 21. Nov. 2017 (CET)
ja genau das hat man getan, und zwar eher mit Kriegsschiffen und auch einigen zivilen bzw. später gleich vor Ort gebaut. Wenn auch die Schifffahrt auf dem See heute weitgehend auf Touristenschiffchen begrenzt ist kann man auf dem See theoretisch durchaus mit Seeschiffen fahren, wenn man nicht zu nah an die Küste kommt, die Tiefe reicht völlig aus. Die Frage stellte sich ja nach dem theoretischen "kann".... andy_king50 (Diskussion) 19:23, 22. Nov. 2017 (CET)
Alle größeren Gewässer unterliegen dem Tidenhub. Zwei Mal am Tag liegt die Meeresoberfläche dort also über NN. Die größten Tiden, von denen ich gehört habe, liegen so bei 12 Metern über NN (enge Buchten in der Bretagne). Darüber hinaus können Tropische Wirbelstürme den Meeresspiegel örtlich deutlich anheben (laut unserem Artikel in Küstennähe bis zu 10 Metern). Das sind alles keine Orte, an denen Container- und Kreuzfahrtschiffe gefahrlos verkehren können, aber unmöglich ist es auch nicht. Geoz (Diskussion) 17:56, 21. Nov. 2017 (CET)
Ihr denkt zu "irdisch". Im Panamakanal werden Schiffe auf 26 m über dem Meeresspiegel angehoben. Da passen aber nicht mehr die allergrössten Containerdampfer durch. Ich habe keine Ahnung, wie hoch Schiffe im Sueskanal (das schreibt man echt so??) kommen und ob nicht ein anderer Kanal beispielsweise den Oberen See mit dem Meer verbindet (186 m über dem Meeresspiegel). Spätestens da bin ich mit meinem (Seefahrer)Latein am Ende. Yotwen (Diskussion) 18:07, 21. Nov. 2017 (CET)
Der Sueskanal ist, soweit ich weiß, ein höhengleicher Kanal ohne Schleusen. --2001:16B8:4580:FB00:8C19:D11B:4064:7E7D 18:19, 21. Nov. 2017 (CET)
Und der Obere See: ja, der hat über den Sankt-Lorenz-Seeweg Verbindung zum Meer. Es verkehren auf den Großen Seen jedoch auch Schiffe, die nicht durch die Schleuses dieses Seewegs passen, die sogenannten Lakers. --2001:16B8:4580:FB00:8C19:D11B:4064:7E7D 18:24, 21. Nov. 2017 (CET) --2001:16B8:4580:FB00:8C19:D11B:4064:7E7D 18:21, 21. Nov. 2017 (CET)
Das hat mich auf die Idee gebracht, ein paar Flüsse abzuklappern. Der Mississippi River ist bis Coon Rapids (Minnesota) schiffbar. Und das liegt (nach Wikipedia, also unsicher) auf 259 m. Selbst wenn der Fluss 10 m unter der Stadt läge, dann wäre das noch immer höher als der Lake Superior. Vorläufig also mal mein Favorit. Yotwen (Diskussion) 18:27, 21. Nov. 2017 (CET)

Da würde ich mal gucken, welche großen Ströme bis wohin mit welchen Schiffen befahrbar sind. Bei einigen dürften einige Höhenmeter zusammenkommen. --Elrond (Diskussion) 18:34, 21. Nov. 2017 (CET)

Es ist auch eine Frage wie man „großen Containerschiffen oder Kreuzfahrtschiffen“ deviniert. Hier würde ich anraten statt Gross, die Definition "Hochseetauglich" zu verwenden. Denn auf einigen Flüssen fahren doch nicht gerade kleine Binnenschiffe. Die verschieden Schweizerische Rheinhäfen in und um Basel werden sowohl von Container wie Kreuzfahrtschiffen angefahren. Aber eben genau solche Binnenhäfen die nur mit Binnenschiffen angefahren werden können, wirst du -so vermute ich jetzt mal- nicht suchen.--Bobo11 (Diskussion) 18:37, 21. Nov. 2017 (CET)
Richtig, der Sueskanal ist ohne Schleusen, folglich nahezu gleich dem Wasserspiegel von Mittelmeer und Rotsee. Der Gatunsee ist im Mittel etwa 26 Meter über den beiden Ozeanen und die neue Neopanamax ist immerhin 366 m mal 45 mal 18 m. Ich denke wenn es nach der Größe geht, kann die Frage kann nur mit Gatunsee beantwortet werden. -- Biberbaer (Diskussion) 18:38, 21. Nov. 2017 (CET)

Was sind große Schiffe? Der Wolga-Don-Kanal überwindet 88 Meter. --M@rcela Miniauge2.gif 21:06, 21. Nov. 2017 (CET)

Nun Ralf, das liegt im Blickwinkel des Betrachters. Der Fragestelle hat sich dazu nicht genau geäußert. Ich gehe davon aus er hat Seeschiffe im herkömmlichen Sinne gemeint. Reden wir von seegehenden Binnenschiffen ist Dein Beispiel interessant. -- Biberbaer (Diskussion) 22:02, 21. Nov. 2017 (CET)
So als Anmerkung. Die Schleusen des Drei-Schluchten-Talsperre passen auch Schiffe mit 10'000 Tonnen Nutzlast (also doppelt so gross wie ein Schiff dass durch den Wolga-Don-Kanal passt). Und der Hafen von Chongqing, der jetzt damit angefahren werden kann, liegt auf 175 m über Meer (=Normalstauhöhe).--Bobo11 (Diskussion) 22:10, 21. Nov. 2017 (CET)

In Europa ist das über eine Klassifizierung der Binnenwasserstraße klar definiert, bis wohin die entsprechend großen Schiffe fahren können. Ich denke man sollte die Liste der längsten Flüsse der Erde nehmen und schauen wie weit man dort mit einem Flusskreuzfahrt-Schiff kommt. Auf dem Jenissei bis Abakan (Stadt) 245 m über N.N. . Aber Vorsicht, die Erde ist eine große Kartoffel (Geoid, schönes Bild). Normal Null, kann identisch sein, man ist aber trotzdem weiter oder näher vom Erdmittelpunkt entfernt. -- sk (Diskussion) 23:03, 21. Nov. 2017 (CET)

Der Main-Donau-Kanal erreicht 406 m ü. NHN, den höchsten Punkt des europäischen Wasserstraßennetzes. --Vsop (Diskussion) 08:23, 22. Nov. 2017 (CET)

Flackernde LED an Infrarotbewegungsmelder[Quelltext bearbeiten]

Hallo, Ich hab meiner Außenlampe ein neues Leuchtmittel gegönnt: Eine 550lm LED von Ikea... Leider flackert die Birne mit ca. 15Hz und ungefähr 100lm, wenn der vorgeschaltete Infrarotbewegungsmelder nicht durchschaltet. Ich schließe eine induzierte Spannung weitestgehend aus, da der Sensor, als auch die Leuchte in einem Gehäuse verbaut sind, und dort kein Fremdstrom fließt. Daher denke ich, dass der Widerstand des Bewegungsmelders im nicht geschalteten Zustand nicht groß genug ist. Die LED hat glaube ich 5W.

Ich sehe 3 Möglichkeiten:

  • Leuchtmittel austauschen, wenn hochwertigere Leuchtmittel Kriechspannung besser kompensieren können
  • Sensor tauschen, ungern, da er von Werk aus, bei der Lampe dabei ist und entsprechende Abmessungen hat
  • Widerstand vorschalten. Wenn ich einen 1kOhm Widerstand mit 1W in Reihe schalte, könnte das das Blinken beheben? Mir würden dann ungefähr 20V im Betrieb abfallen.

Was ratet ihr mir?

Dankeschön --Keks um 16:54, 21. Nov. 2017 (CET)

Die Lampe wird nicht per Relais geschaltet, sondern elektronisch per Triac o.ä. Am einfachsten ist wohl, du schaltest noch eine herkömmliche 15W-Glühbirne parallel. --85.212.248.30 17:37, 21. Nov. 2017 (CET)
Methode B wäre ein Koppelrelais, dessen Spule durch den Bewegungsmelder geschaltet wird und dessen Kontakt das Leuchtmittel schaltet. --Rôtkæppchen₆₈ 18:05, 21. Nov. 2017 (CET)
Kann auch bei Wechselschaltungen und Schaltern mit Glimmlampe auftreten. Grund: Die LED ist so sparsam, dass ihr die Kriechströme zum Flackern genügen. Du kannst nur mit einem Parallelwiderstand arbeiten. In Fluren und Treppenhäusern ist dabei die einfachste Möglichkeit, eine Backofenlampe irgendwo mit einzusetzen oder eine der Glühlampen als Glühlampe zu belassen. Die Glimmlampe als LED müsste ein aufwändiger Chip sein, der viele Mini-LEDs in Reihe schaltet, um mehr Spannung auf sich abfallen lässt statt Strom zu ziehen. In Groß ist das das LED filament. Bei Autos mit Dimmern der Innenbeleuchtung gibt es das auch. Die schalten dann nicht ab zu ziehen über das Wochenende die Batterie leer. Lösung ist ein Parallelwiderstand, der als „CAN-Bus-Kompatibilität“ beworben wird. Das ganze Problem der LED ist, dass sie als Diode einen Mindestspannungsabfall erwirkt, der isch in Reihenschaltungen erhöht, während eine Glühlampe bei reduzierten Strom abkühlt und ihr ohmscher Innenwiderstand eine leere Batterie oder parallel geschalteten Kondensator völlig entleert. --Hans Haase (有问题吗) 18:05, 21. Nov. 2017 (CET)
Ich habe hier einen Fall, wo allein die Kabelkapazität zwischen zwei benachbarten Leitern eines einige zig Meter langen vielpoligen NYM reicht, dass die 230-Volt-Signal-LED niederfrequent blinkt. Da hab ich 130-Volt-2,6-Watt-Glühlampen mit Vorwiderstand parallelgeschaltet, wie sie früher als Leuchtmelder dienten. --Rôtkæppchen₆₈ 20:08, 21. Nov. 2017 (CET)
Ich habe nur eine Wandlampe, mit integriertem Sensor. Eine 2. Fassung ist doch sehr kompliziert umzusetzen. Was haltet ihr von einem 20kOhm/3W Widerstand parallel zur LED? Sind 20kOhm zu viel? Das wäre am einfachsten umzusetzen, und energiesparender. Ansonsten würde ich auch die Relaisvariante in Betracht ziehen, die aber vergleichsweise teuer ist.
PS: Haasi's Erklärung konnte ich nicht ganz folgen. Bis zur Backofenlampe geht's aber Mimi-LED sagt mir nichts ;) --Keks um 20:49, 21. Nov. 2017 (CET)
Tschuldigung, es sollte „Mini-LED“ heißen – ist nachgebessert. Also ein Chip mit 20 oder mehr LEDs in Reihe, um weniger Strom zu ziehen, aber mehr Spannungsabfall auf sich zu vereinen. Das reduziert den Strom und verringert den Wärmeverlust auf dem Vorwiderstand, der dann wieder in Licht umgesetzt wird. Ich glaube, das hatten damals die TI-59 usw. in den 1970ern schon. Seine 7-Segmente bestanden aus ca. 5 kleinen LEDs pro Segment und wurden mit einer 9-V-Batterie betreiben. Eine Backofenlampe ist eine robustere 15-W-Glühbirne, wie sie in früher im Kühlschrank und heute noch im Backofen benutzt wird. Es kommt nur auf irgendeinen Glühdraht an, da die LEDs als Dioden nicht bei kleineren Spannungen leitend werden. Siehe Kennfeld der Diode. Das mit dem Widerstand musst Du ausprobieren. Achte aber darauf, dass er Leistung und Spannung aushält. So hoch wie möglich, aber nicht zu hoch, um noch zuverlässig zu sein. In ausgeschaltet Zustand kann ein Amperemeter, abgesichert durch eine Glühlampe hilfreich sein. Sonst hilft einfach ein paar Widerstände als Parallelschaltung zur LED-Lampe auszuprobieren. --Hans Haase (有问题吗) 22:28, 21. Nov. 2017 (CET)
Ah jetzt hab ich das verstanden (Kennfeld der Diode kannte ich nicht). Ja ich hab mal eher überschlagen sqrt(20000Ohm*3W)=244V, 15kOhm für 4 Watt hab ich leider nicht im Neuland gefunden. Ich bestell mir so ein Ding einfach mal. Danke für die Hilfe --Keks um 22:38, 21. Nov. 2017 (CET)
Die Kennlinie meinte ich. (Kennfeld ist Verbrennungsmotorengedöns) Das sind die 0,6…0,7 V bei der eine SI-Diode erst öffnet. Bei ner LED sind das 1,6…2,4 V Bei blauen LEDs ca. 3V. 4 Watt ist reichlich viel. Wie wäre es mit 1 W als Last? Wenn Du ¼-Widerstände im Sortiment hast, nimm 4 davon im H, das sind auch 1 W (H-Brücke ohne Brücke!) --Hans Haase (有问题吗) 00:26, 22. Nov. 2017 (CET)

Freigabe von 1:1 übersetzten Artikeln[Quelltext bearbeiten]

Wenn ich einen in Deutsch freigegebenen Artikel, in einer bspw. 1:1 spanischen Übersetzung in Wikipedia einstellen möchte, wird dieser dann automatisch akzeptiert oder muss er erneut von der (spanisch-sprachigen) Community freigegeben werden? (Vorausgesetzt, dass es den Artikel in Spanisch noch nicht gibt.) Vielen Dank.

--Kristina RmRe (Diskussion) 16:54, 21. Nov. 2017 (CET)

Hinweis: Für Fragen speziell zur Wikipedia gibt es ein eigenes Diskussionsforum: Fragen zur Wikipedia.

Da eine reine Übersetzung dich nicht zum Urheber des Artikels macht, muss, wie das auch in de.WP gehandhabt wird, die Versionsgeschichte des de.WP-Artikels in den aus dem Deutschen übersetzten es.WP-Artikel importiert werden. --Gretarsson (Diskussion) 17:04, 21. Nov. 2017 (CET)
In Deutschland wäre Wikipedia:Übersetzungen, am einfachsten Punkt 2.1.2, zu beachten, sonst handelt es sich um eine Urheberrechtsverletzung. Ein Import der Versionsgeschichte ist nicht unbedingt erforderlich. Die Regeln in anderssprachigen Wikipedia-Versionen können andere sein, sodass andere Anforderungen an das Veröffentlichen des Artikels oder auch an den Artikel selbst gestellt werden. Beispielsweise könnte ein Thema hier relevant und dort nicht relevant sein. --BlackEyedLion (Diskussion) 17:05, 21. Nov. 2017 (CET)
Das Copy-&-Pasten der Versionsgeschichte ist zwar eine Lizenzkonforme, aber unelegante Methode aus dem vorigen Jahrzehnt (hier übrigens die spanische Fassung der Seite Wikipedia:Übersetzungen). Durch den Versionsimport können unter anderem auch Diffs das Ursprungsartikels in der es.WP angesehen werden. Wer des Spanischen derartig mächtig ist, um WP-Artikel zu übersetzen, sollte in der Lage sein, eine Anfrage an die Admins der es.WP zu stellen. --Gretarsson (Diskussion) 17:21, 21. Nov. 2017 (CET)
Wenn nicht automatisch erfolgt, muss der Import beantragt werden. Aus Urheberrechtsgründen der einzelnen Autoren wird dabei die Versionsgeschichte in das andere Wiki übertragen. Die deutsche Wikipedia ist eine der wenigen, wenn nicht die einzige, die passive Sichterrechte für Neulinge nicht freigibt. --Hans Haase (有问题吗) 18:08, 21. Nov. 2017 (CET)
Die deutsche Wikipedia ist auch eine der wenigen, wenn nicht die einzige, die mit diesem kreuzdämlichen Versionsimport arbeitet. In der spanischen WP geht das anders: es:Ayuda:Cómo_traducir_un_artículo#Derechos_de_autor. --Jossi (Diskussion) 22:57, 21. Nov. 2017 (CET)

Toner in Sonderfarben?[Quelltext bearbeiten]

Ich habe im Augenblick viel zweifarbig im Rotschwarzdruck zu drucken, und zwar mit einem Farblaserdrucker. Nun ist das Rot, das ich dabei drucke (#FF0000), im Druck natürlich immer zusammengesetzt aus Magenta und Gelb; das Rot verbraucht also nicht nur doppelt soviel Toner wie bei Einfarbdruck nötig wäre, sondern es erlaubt auch keine so feine Rasterung und zieht durch Passerfehler gelbe Blitzer nach sich. Besser wäre es für meine Bedürfnisse also, wenn ich das Rot wie die Schwärze deckend drucken könnte. Meine Idee war nun, ob ich nicht ausgediente Tonerkartuschen für Magenta einfach mit zinnoberrotem Toner auffüllen (lassen) könnte, so daß ich die Rotanteile meiner Dokumente am Bildschirm magenta färben könnte, sie aber deckend zinnoberrot aus dem Drucker kämen.

Meine Fragen:

  • Gibt es überhaupt zinnoberroten Toner für Laserdrucker?
  • Wenn es mir gelingt, welchen aufzutreiben: Was muß ich bei einem solchen Experiment beachten? Haben verschiedene Toner bspw. verschiedene Hitzewerte, so daß mglw. eine handelsübliche, für Magenta gedachte Kartusche gar nicht mit zinnoberrotem Toner kompatibel ist?

--2001:16B8:4580:FB00:8C83:64B1:FBB1:52DC 17:05, 21. Nov. 2017 (CET)

Da Farbdrucker die Farben subtraktiv mischen, haben die Toner immer das CMYK-Farbmodell. --85.212.248.30 17:35, 21. Nov. 2017 (CET)
Und da gibt es keine Ausnahmen etwa für Spezialanwendungen, bei denen etwa die Farben gar nicht gemischt werden? --2001:16B8:4580:FB00:8C83:64B1:FBB1:52DC 17:55, 21. Nov. 2017 (CET)
Das hat niemand bezweifelt oder bestritten. Dem Fragesteller geht es darum, eine Farbkartusche händisch mit einer Sonderfarbe zu füllen, um diese dann ungerastert drucken zu können, dem Drucker also eine „Fehlfarbe“ unterzujubeln, und er will wissen, ob das technisch machbar ist. --Kreuzschnabel 17:55, 21. Nov. 2017 (CET)
Ja, genau das meinte ich, danke! --2001:16B8:4580:FB00:8C83:64B1:FBB1:52DC 17:56, 21. Nov. 2017 (CET)
Hast Du abgecheckt, ob die gelben Blitzer eventuell von einem Digitalen Wasserzeichen des Druckers stammen? --Rôtkæppchen₆₈ 18:00, 21. Nov. 2017 (CET)
Glaub' ich nicht, das ist einfach ein relativ billiges Gerät, das die Druckfarben nicht anständig übereinanderbekommt. --2001:16B8:4580:FB00:8C19:D11B:4064:7E7D 18:16, 21. Nov. 2017 (CET)
Nein, Toner ist gerätespezifisch in Partikelgröße und Additiven. Ungeachtet seiner Farbe: Der physikalisch selbe Toner passt ins selbe Gerät, ungeachtet seiner Farbe, außer das Gerät vermisst den Ausdruck. Es gab längst vor der Zeit der Farbdrucker und -Kopierer Toner in anderen Farben. Der mehrfarbige Druck um das Jahr 1990 bestand aus einem Mehrfachdruck. Es gab auch Geräte mit zwei Tonereinheiten, bei denen die zweite für weitere Farben vorgesehen war. Auch waren sie wechselbar. Sie waren auch für Firmenlogos gemacht worden. Eine beliebige Tonerfarbe kannst Du Dir selbst mischen, wenn alle benutzten Toner fürs Gerät passen. Mischen musst Du sehr gründlich. Dem Gerät ist die Farbe egal, beim Fixieren verschmelzen die Partikel und kleben auf dem Papier. Es konnte aber nur ein Bild in einer Farbe gleichzeitig gedruckt werden. Einige Geräte haben eine Tonerrückführung und verwenden nicht übertragenen Toner wieder. Das scheitert beim Tausch von Toner gegen anders gefärbten, da es das zur farblichen Vermischung kommt. Andere haben einen Behälter für Alttoner. Der Grund ist auch Verschleiß durch Papierstaub. Alten Kyocera-Geräten mit kratzfestem Silizium-Fotoleiter ist das egal; die sehen nach 1 Mio. Drucken noch wie neu aus. Bei Farbdruckern, die CMYK-Toner für Vollfarbdrucke benutzen, wird die Farbe aus den 4 Tonersorten gemischt. Wiederverwendung idR. ausgeschlossen. Wenn Du heute kaum sichtbare gelbe Flecken auf den Ausdrucken erkennst, ist das der Fingerabdruck des Gerätes. Das ist ein Wikileaks-Ungeeignetes Dokument. Darum macht Wikileaks eingesandte Dokumente auch gegen derartiges unkenntlich. Gedacht ist es als Maßnahme gegen strohdumme Versuche von Geldfälschungen. Einige Geräte bleiben mit seltsamem Fehler, der auch nicht in den Servicehandbüchern steht stehen, andere schalten auf Schwarz-Weiß-Druck, wenn sie Banknoten o.ä. erkennen. Mit anderen Worten: Ein Gerät, das im Netzwerk hängt und seinen Toner selbst nachbestellt, hat ohne Frage eine NSA-Schnittstelle. Nebenbei: Mit dem E-Call, der GPS voraussetzt, hat das ein Auto auch, ein Smartphone schon längst. --Hans Haase (有问题吗) 17:58, 21. Nov. 2017 (CET)
Interessant! Und was bedeutet das für mich? (Anm.: Die auszudruckenden Dokumente sind nicht für Wikileaks gedacht und enthalten auch keine Geheiminformationen...) --2001:16B8:4580:FB00:8C19:D11B:4064:7E7D 18:12, 21. Nov. 2017 (CET)
Auszug: „Eine beliebige Tonerfarbe kannst Du Dir selbst mischen, wenn alle benutzten Toner fürs Gerät passen“ „, außer das Gerät vermisst den Ausdruck.“ Beratung: Bei einem SW-Gerät funktioniert das quasi garantiert, nur bekommst Du für das nicht problemlos passenden farbigen Toner, den Du der Mischen kannst. --Hans Haase (有问题吗) 18:23, 21. Nov. 2017 (CET)
Also ginge es etwa, die Kassette mit Gelb und Magenta zu gleichen Teilen zu befüllen, und das gäbe dann Zinnoberrot? --2001:16B8:4580:FB00:8C19:D11B:4064:7E7D 18:26, 21. Nov. 2017 (CET)

Es gibt professionelle Hexachromedrucker, die mit RAL-Farben befüllt werden können. Die spielen aber in einer Liga, wo man sich über Tonerkosten keine Gedanken macht. --M@rcela Miniauge2.gif 19:24, 21. Nov. 2017 (CET)

BK Nein das geht nicht, die Farbpigmente müssen im Toner original (molekular, nicht gemischt) in der gewünschten Farbe für die CMYK Mischung vorliegen. Toner besteht aus mehreren Inhaltsstoffen, den Farbpigmenten und Entwickler. Selbst wenn dir eine 100%ige Durchmischung von gelben und magenta Farbpartikeln gelingt und auch unmittelbar zum Druck in der Kartusche aufrecht zu erhalten, so liegen zwei unterschiedliche Farbpartikel beim Ausdruck nebeneinander, die beim Fixieren sich nur ungenügend vermischen. Das ergibt keine homogene Mischfarbe. Wenn du roten Ausdruck aus nur einer Kartusche möchtest, musst du dir in der Tonerfabrik einen Toner mit roten Farbpartikeln "bauen" lassen.--2003:E8:33C7:700:8A0:9697:61E7:69F 19:37, 21. Nov. 2017 (CET)
Beim fixieren verschmelzen die sehr wohl. Nur reicht das Mischen in der Einheit nicht. Das gibt Marmordruck. Perfekter als die vom Drucker nachgebildete Farbe wird es nicht, aber der Farbdrucker legt die verschiedenfarbigen Toner nur übereinander und fixiert das ganze. Ob bei einer Transfertrommel eine bessere Vermischung entsteht wenn der Toner von dort aus aufs Papier kommt, wäre eine Wissenschaft für sich. --Hans Haase (有问题吗) 20:19, 21. Nov. 2017 (CET)
Dass die beim Fixeren verschmelzen, habe ich ja nicht ausgeschlossen. Dass die sich ungenügend vermischen, von dir Marmordruck genannt, bestätigst du. Warum denn nochmals dieser Beitrag, außer du versuchst von deiner o.a. falschen Aussage abzulenken. Die bleibt ein Schmarren.--2003:E8:33C7:700:8A0:9697:61E7:69F 21:54, 21. Nov. 2017 (CET)
Dann wiederlege es, wenn Du mehr drüber weist. Jedenfalls wird der zu druckende Farbton von Drucker aus den Farbtonern CMYK gemacht und das Mischen in der Einheit ist mit Archimedische Schrauben geht nicht so ohne weiteres durch nachträgliches zugeben weiterer Farbtöne. Das muss vorher schon prozentual ausgeglichen auf einem Haufen stimmen. Das zu durchmischen kann die Schrauben beim Fördern erledigen. Nur muss der Toner aufs Gerät passen, eben so wie sein magnetisches Trägermaterial bei 2-Komponenten-Toner. --Hans Haase (有问题吗) 22:10, 21. Nov. 2017 (CET)
Ach Haase, lassen wir das. Ich habe keine Lust deinen oben angeführten Schmarren dass man sich eine beliebige Tonerfarbe selbst mischen kann, über eine inhaltlose und nicht endende Diskussion schön zu streicheln.--2003:E8:33C7:700:A15F:A27C:B94C:4D49 22:18, 21. Nov. 2017 (CET)
Aber danach wurde gefragt. --Hans Haase (有问题吗) 22:29, 21. Nov. 2017 (CET)
Ja aber deine Antwort taugt nichts, ist falsch.--84.164.220.162 10:43, 22. Nov. 2017 (CET)
Als objektiver Leser: Mischt doch einmal Cyan und Magenta in einer Tonerkartusche zusammen. Es könnte klappen, aber wie wird die Qualität sein?--Bluemel1 (Diskussion) 22:35, 21. Nov. 2017 (CET)
Der Fragesteller sucht Zinnoberrot und kein Blau. Mische Gelb und Magenta, dann kommt Rot raus. --Rôtkæppchen₆₈ 22:51, 21. Nov. 2017 (CET)
@2001:16B8:4580:FB00:8C83:64B1:FBB1:52DC, hast Du schonmal an einen dedizierten Zweifarbdrucker gedacht, beispielsweise vom japanischen Hersteller Riso? --Rôtkæppchen₆₈ 23:09, 21. Nov. 2017 (CET)

Geologischen Merkmale der Kreide-Paläogen-Grenze[Quelltext bearbeiten]

Wie tief müßte ich etwa in meinem Garten(Wien) graben/bohren bis ich was finde? Danke! --83.68.131.172 17:11, 21. Nov. 2017 (CET)

Das kommt drauf an, wo in Wien dein Garten liegt. Am Westrand Wiens könnten ein paar Zentimeter oder einige Meter reichen, weiter östlich könnten es einige tausend Meter werden (vgl. Geologie des Wiener Beckens). Im Übrigen liegt die K-T-Grenze im Wiener Raum in alpidisch deformierten Gesteinen, d.h. die Grenze kann sich in einem steilgestellten Schichtverband befinden, sodass es nicht ausschließlich von der Grabtiefe abhängt, ob du sie unterhalb deines Gartens antreffen kannst. --Gretarsson (Diskussion) 17:31, 21. Nov. 2017 (CET)
(BK) Nu, Wien ist groß. Liegt dein Garten im Wiener Becken oder im Wienerwald. Allein das macht schon einen riesigen Unterschied. Geoz (Diskussion) 17:33, 21. Nov. 2017 (CET)
Am Wienerberg.--83.68.131.172 19:23, 21. Nov. 2017 (CET)
Ich habe jetzt keine genaueren Karten zur Hand, aber ich würde mal sagen, dass du in deinem Garten wohl nicht zu graben brauchst. Die mesozoischen Gesteine der Kalkalpen, die unter deinem Garten unter die Sedimentfüllung des Wiener Beckens abtauchen, sind zu alt; die Füllung des Wiener Beckens selbst, die die Gesteine der Kalkalpen diskordant überlagert, ist zu jung. In Frage kämen aber vielleicht die Gesteine der Flyschzone nördlich von Wien. Geoz (Diskussion) 23:10, 21. Nov. 2017 (CET)
Stimmt, ich war aus irgend einem Grund davon ausgegangen, dass das „Grundgebirge“ des Wiener Beckens im Wiener Raum eine halbwegs kontinuierliche mesozoisch-alttertiäre Abfolge enthält, aber dem ist ja gar nicht so. --Gretarsson (Diskussion) 23:44, 21. Nov. 2017 (CET)
Vielen Dank Gretarsson und Geoz!
Zur Info: Vgl. hier, Abb.1.--Meloe (Diskussion) 09:19, 22. Nov. 2017 (CET)
Danke. Siehe da, man lernt nie aus. Mit der Gosau-Gruppe könte die K-T-Grenze theoretisch also doch im Untergrund des Wiener Beckens präsent sein... --Gretarsson (Diskussion) 12:26, 22. Nov. 2017 (CET)

Zusatzfrage: Wo in Österreich oder D könnte man diese KT-Schicht ohne graben sehen?[Quelltext bearbeiten]

--83.68.131.173 06:45, 22. Nov. 2017 (CET)

Laut der oben von Meloe dankenswerterweise verlinkten Arbeit in mehreren Lokalitäten der Gosau-Gruppe. Geoz (Diskussion) 11:56, 22. Nov. 2017 (CET)
(nach BK) Siehe das verlinkte PDF im Beitrag von Meloe (09:19 Uhr) im Thread eins drüber (das kam mir zunächst etwas unseriös daher, aber es handelt sich wohl um einen „Klon“ dieses Papers, zumindest stammen die Abbildungen daraus). Da wird die Präsenz der K-T-Grenze (nicht nur) für mehrere Aufschlüsse im Salzkammergut postuliert, in der sogenannten Gosau-Formation oder Gosau-Gruppe, die fleckenhaft im Deckensystem der u.a. in den Nördlichen Kalkalpen vorkommt und wohl die einzige Einheit im deutschsprachigen Raum ist, in der die K-T-Grenze relativ lückenlos überliefert ist. In der etwas unscharfen Karte in Abb. 1 sind in schwarz die Vorkommen der Gosau-Formation und in Großbuchstaben mehrere Aufschlüsse markiert, in denen die K-T-Grenze dokumentiert sein soll. Mit dem Aufschluss bei Sparbach im Wienerwald liegt sogar einer davon an der Peripherie von Wien, allerdings, zumindest 1993, noch ohne Nachweis einer Iridium-Anomalie... --Gretarsson (Diskussion) 12:19, 22. Nov. 2017 (CET); nachträgl. bearb. 12:28, 22. Nov. 2017 (CET)

Sex wider Willen: Auch ohne Gewalt eine Straftat?[Quelltext bearbeiten]

Hallo, folgendes Szenario mal vorgestellt: Die Personen A (männlich) und B (weiblich) lernen sich eines Abends im Laufe einer Party kennen. A küsst B irgendwann, B wehrt sich und gibt deutlich zu erkennen, kein Interesse zu haben. Im weiteren Verlauf fließt viel Alkohol, B ist irgendwann erheblich betrunken (nicht mehr nur beschwippst, sondern wirklich berauscht). A bringt B bis vor ihre Haustür und möchte schließlich mit in die Wohnung kommen. B gibt deutlich zu verstehen, kein Interesse zu haben, doch A fordert recht penetrant einen abschließenden Drink ein, woraufhin B irgendwann nachgibt. Einmal in der Wohnung, küsst A die B wieder, B gibt erneut zu erkennen, kein Interesse zu haben, macht dann aber schließlich mit. A beginnt dann, B ihre Hose auszuziehen, woraufhin B erneut deutlich und mehrfach ihren Unwillen zum Sex zum Ausdruck bringt. Schließlich lässt B, auch in Anbetracht der starken Trunkenheit, aber das Ausziehen der Hose zu und es kommt zum Sex, bis B nach einigen Minuten den Verkehr physisch abbricht, was der A dann auch akzeptiert.

Moralisch war das von A extrem verwerflich. Aber hat er sich nach deutschem Strafrecht auch strafbar gemacht? Gewalt wurde zu keiner Zeit angewendet, nur penetrantes Küssen / Ausziehen / Beharren entgegen dem klar geäußerten Willen einer betrunkenen Frau. Andererseits hätte B sich auch physisch wehren bzw. weiter auf ihrem Nein bestehen können, was sie nicht getan hat – wohl der starken Trunkenheit geschuldet. 84.159.75.76 18:40, 21. Nov. 2017 (CET)

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Da lässt sich ja nichts beweisen. Also dumme Antwort: Der eine Richter wird es so entscheiden und der andere Richter genau andersrum. Die Urteile deutscher Gerichte sind nicht so ebenmäßig, dass hier eine abschließende Aussage getroffen werden kann. Richter würden nach deiner Schilderung wahrscheinlich noch mehr im Detail weiterbohren, auch nachprüfen, ob Motive für eventuelle Falschaussagen erkennbar sind, aber selbst bei identischer Detail-Beweislage würden verschiedene Richter immer noch unterschiedlich entscheiden. Von Freispruch über Verwarnung bis Vorstrafe. Das zeigt aber auch: Ja, Sex wider Willen ist auch ohne Gewalt eine Straftat. Was sonst?Bluemel1 (Diskussion) 18:47, 21. Nov. 2017 (CET)
Hier geht's mir nicht um die Praxis, sondern wirklich um den theoretischen Straftatbestand. Also sagen wir, dass sowohl A als auch B einig sind, dass es genau so abgelaufen ist. Keine Falschaussage, kein Problem bzgl. der Beweisbarkeit. Zur letzten Frage: Ich hab beim Googlen sehr häufig den Hinweis gefunden, dass es sich ohne Gewalt oder Gewahltandrohung oder kompletter Wehrlosigkeit der B um keine Straftat handeln würde - bin mir aber nicht sicher, ob sich da im letzten Jahr durch eine Gesetzesänderung was entscheidend geändert hat. 84.159.75.76 18:55, 21. Nov. 2017 (CET)
Durch die aktuelle Fassung von §177 Abs.2 S. 2 StGB ist der Straftatbestand im beschriebenen Fall jetzt ziemlich eindeutig gegeben. --Seewolf (Diskussion) 19:09, 21. Nov. 2017 (CET)
Ich sehe es ebenso. Falld der Hintergrund der Frage nicht nur hypothetisch ist, würde ich mich auf die Auskünfte hier nicht verlassen und einen Anwalt aufsuchen. --M@rcela Miniauge2.gif 19:21, 21. Nov. 2017 (CET)
Das ist sogar dann strafbar, wenn es in der Ehe geschiet. 90% von uns sind also auf eine Weise gezeugt worden, die heute strafbar ist. --85.212.248.30 19:42, 21. Nov. 2017 (CET)
Konstruiert ist dei Situation nicht, Kontraste brachte mal was dazu [24]. Das ist erst seit der Gesetzesänderung letztes Jahr strafbar geworden.--Antemister (Diskussion) 19:46, 21. Nov. 2017 (CET)
Jeder Geschlechtsakt, der dem klar geäußerten Willen eines der Beteiligten zuwiderläuft, ist strafbar. Und das nicht erst seit letztem Jahr, da wurde es lediglich ganz eindeutig formuliert. Auch davor war körperliche Gegenwehr nicht zwingend erforderlich. Das wird aber am Stammtisch gern mit der Beweislage durcheinandergeschmissen, da wird dann „kann nicht bewiesen werden“ mit „ist nicht strafbar“ gleichgesetzt. Hat der Täter blutige Kratzer im Gesicht, ist es naturgemäß leichter, eine Willensäußerung gegen die Kopulation gerichtsfest zu belegen, als wenn man nur sagen kann: „Ich hab aber wirklich Nein gesagt“. Und die Beweislast liegt immer noch beim Ankläger, und das ist, obwohl es die Ahndung von Sexualdelikten leider deutlich erschwert, auch prinzipiell richtig so. Keiner muss seine Unschuld beweisen (was im Zweifelsfall ja genauso schwierig sein kann). Also: Ein ausgesprochenes Nein reicht theoretisch, ist aber im Ernstfall halt schwierig zu belegen. --Kreuzschnabel 20:01, 21. Nov. 2017 (CET)
Ein "nein" ist nicht erforderlich. Wenn eine Frau ihrem Ehemann zwischen die Beine greift und er schiebt sie weg und sie macht weiter, dann macht sie sich strafbar. --85.212.248.30 20:27, 21. Nov. 2017 (CET)
Wie ich schon schrob: „klare Willensäußerung“. Das kann ein Nein sein, das kann ein Wegschieben sein. --Kreuzschnabel 21:55, 21. Nov. 2017 (CET)
Das ist es was Maas und Schäuble als Verbot bestrafen wollen. Tatsächlich ist mehr als Flirten die Regel, wenn es keine Arrangierte Hochzeit (Zwangsehe) werden soll. Das latent vorgehaltene Ernährermodell liegt in der Luft. – Genau so lange wie sein Geldbeutel und Konto noch nicht auf null sind. Da tauen sich Feminin-Propagandisten sich nicht hin und die Frauenrechtler schweigen oder keifen nachträglich. Natürlich wird jede Frau erst mal „nein“ sagen, schon rein deswegen, dass sie nicht leicht zu haben ist. Gerade unsere Schule ist es, die den Kindern das Verhandeln abdressiert. Bei einem unserer restriktiven Vordenker sollte man die pietistische Neigung mal rein von der Herkunft hinterfragen oder ab welchem Rückenwirbel das Hydraulikventil gesteuert wird. Was hier propagiert wird, ist rein „Männlein hat nicht zu Weiblein zu passen“. Hierzu kommt noch, dass sich eine Scharia einen Dreck um dieses Thema sowie bestehende Gesetze sowenig wie um neu erlassene schert. Es zählt nur deren Interpretation des Korans. Im Fall der Frage muss überlegt werden, ob der Alkohol hier ein Mittel war, das zum passiven Schmiere stehen missbraucht wurde. Also die Handlungsfähigkeit von B einzuschränken. Das wäre definitiv schuldhaft und ein Vertrauensbruch während der Handlungsfähigkeit. Was hier der Alkohol tat, tun in Wahrheit Hormone auf natürlichem Wege, die kein Gesetzgeber regulieren kann. In diesem Fall bleibt die Frau auch dabei und geht die Beziehung ein. Auch ohne dieses Gesetz wäre das Verhalten juristisch einzuordnen. Aber wenn bereits eine Abgeordnete aus Baku (Aserbaidschan) bezahlt wird, muss man sich fragen, ob sie die einzige ist und ob oder warum dieses Gesetz tatsächlich nur den eingeborenen Teil der Bevölkerung Maasregelt. Auch sollte man sich fragen ob es am Ende junge Leute mit sich selbst unzufrieden macht. --Hans Haase (有问题吗) 19:59, 21. Nov. 2017 (CET)
Was hat das mit der Frage zu tun? --M@rcela Miniauge2.gif 20:04, 21. Nov. 2017 (CET)
Der Satz ab Also die Handlungsfähigkeit passt zum Thema. Der Rest ist Haase. --Kreuzschnabel 20:08, 21. Nov. 2017 (CET)
Wenn jemand Geld wie ein Öl-, Waffen- oder Menschenhändler hat, ist mir klar, dass die Antwort die auch nach der erfragten „Moral“ nicht verständlich sein könnte. Wenn aber jemand weiß woher sein oder anderer Leute Geld herkommt, wird er das sehr wohl verstehen, spätestens wenn es mal alle sein sollte. In Berlin wird für den Flughafen noch gedruckt, am Nürburgring ist es schon ausgegangen. --Hans Haase (有问题吗) 20:16, 21. Nov. 2017 (CET)
Was hat das mit der Frage zu tun? --Alnilam (Diskussion) Heute schon gelobt? 21:18, 21. Nov. 2017 (CET)
Diesmal finde nicht mal ich noch etwas. Also null. --Kreuzschnabel 21:55, 21. Nov. 2017 (CET)
[ // Sehe auch diesmal den mißlungenen Versuch einer Vogelperspektive, erkenne mit ein bißchen gutem Willen die Absicht Haases das Szenario in einen (halb erfundenen, halb wirklichen) gesellschaftlichen Gesamtkontext einzubetten, Ursachen, Motivationen, Folgen zu erörtern. Es war aber jedoch eine sehr klar gestellte Frage mit ganz konkret vorgegebenem Szenario, nach Gesetzeslage und Strafbarkeit (das Druherum also in keinster Weise zielführend). Immerhin das "Besoffen, dann willig Machen" als vorbereitend planvolles Handeln von A ein Aspekt, der noch nicht genannt wurde, oder hat B fahrlässig mitgetrunken (>>"es fließt Alkohol"<<) und trägt daher eine Mitschuld. Ja, oder, Herr Haase? --217.84.81.162 15:45, 22. Nov. 2017 (CET) // ]

Schon 2005 hat der BGH einen Mann verurteilt, obwohl keine Gewalt im Spiel war, bereits damals ließ die Gesetzeslage das zu. Das AZ finde ich gerade nicht, aber da sind andere sicher schneller. Die jüngst formulierte "neue" Gesetzeslage ist also nur Augenwischerei. Der Pöbel wollte es so. --Heletz (Diskussion) 07:08, 22. Nov. 2017 (CET)

+1 Einvernehmliche sexuelle Handlungen hieß das schon länger im Strafgesetz. Das schließt alle nicht einvernehmlichen aus.--Bluemel1 (Diskussion) 07:38, 22. Nov. 2017 (CET)

Rechnen mit UTM-Koordinaten[Quelltext bearbeiten]

Ich habe gerade versucht, den Abstand zweier Städte mittels ihrer UTM-Koordinaten zu bestimmen: sqrt(rechtswert²+hochwert²). Das funktioniert, so lange die Zonen gleich sind. Wenn die Zonen nicht gleich sind, wie bei Lübeck und Garmisch (32T und 32U) scheint es trotzdem zu funktionieren. Aber bei Princeton und Paris (31U und 18T) funktioniert es nicht. Mir ist nicht klar, wieviel Abweichung es bei den Zonen geben darf, damit es funktioniert? Meine Vermutung ist: die Zonenzahl muss übereinstimmen ("32") und der Zonenbuchstabe muss in der gleichen Nordhälfte bzw. Südhälfte sein. Also innerhalb 17N bis 17Z funktioniert es (Nordhalbkugel), und innerhalb von 17A bis 17M geht es auch (Südhalkugel). Ist das richtig? --85.212.248.30 19:40, 21. Nov. 2017 (CET)

Nun ja, die Erde ist eine Kugel und nicht flach. Deshalb funktioniert die Berechnung mit Pythagoras nur ungefähr. Ansonsten stimmt es. --Digamma (Diskussion) 20:21, 21. Nov. 2017 (CET)
Die Erde ist ein abgeplattetes Rotationsellipsoid und keine Kugel, Herr Doktor. --2A02:1206:4559:B430:E8F1:476B:7E15:6AF8 20:33, 21. Nov. 2017 (CET)
Und nur deswegen abgeplattet, weil ein sich drehender kugelförmiger Körper verformt wird, Herr Professor. Ihren durchaus angemessenen Einwurf sollten Sie auch den Sportreportern zukommen lassen. Ich freu mich, wenn der Müller dann nicht mehr die Kugel zum Lewandowski rüberschiebt. Das wird ein Spaß. --77.187.190.230 21:26, 21. Nov. 2017 (CET)
Deine Vermutung ist korrekt. Innerhalb einer Zone (z.B. "32") geht es gut. Die Abweichungen werden umso größer je weiter du vom mittleren Berührungsmeridian weg kommst. Zitat aus dem Artikel " Beispielsweise erstreckt sich Zone 31 von 0° bis 6° Ost. Der Bezugsmeridian liegt mittig auf 3° Ost." Wenn du also in Zone 31 nahe 3° rechnest, ist alles recht passend. Kommst du aber an die Zonenränder wird es problematischer, weil dann die Verzerrung (Kartografie) größer wird. Einige Kartenwerke drucken deshalb im Randbereich der Zone deshalb das benachbarte UTM-Koordinatensysteme von der anschließenden UTM-Zone mit rein. Dann kannst du bei Messungen dir aussuchen welche Zone besser passt. Wenn du über mehrere Zonen hinweg eine berechnung anstellst, dann kommst du mit einem einfachen Pythagoras nicht zum richtigen Ergebnis. - Du müsstest das deine kartesische Koordinate in das Koordinatensystem des zugrundeliegenen Referenzellipsoid umrechnen und dann von dort aus wieder in das Koordinatensystem von der anderen Zone. Das ist Sphärische Trigonometrie. Ich empfehle ein Grundstudium Geodäsie. :-) Vielleicht solltest du lieber mit den Geographischen Koordinaten und der Orthodrome den Abstand berechnen. -- sk (Diskussion) 21:19, 21. Nov. 2017 (CET)

Ich brauche die Koordinaten aber in einem rechtwinkligen Koordinatensystem. Auf ein paar Meter kommt es mir nicht an, nichtmal auf 100m. Wenn die Zonen 6° breit sind, brauch ich doch bloss 666,72km * cos(breitengrad) dazuaddieren. --85.212.248.30 21:36, 21. Nov. 2017 (CET)

Im englischen Artikel en:Universal_Transverse_Mercator_coordinate_system#Simplified_formulae findest du Formeln zum Umrechnen zwischen UTM und geographischen Koordinaten und zurück. Ich vermute das dein "bloss dazuaddieren" nur in Ausnahmefällen klappt (z.B. am Äquator). Es gibt im Netz eine Reihe von Online-Koordinatenumrechnungs-Tools da kannst du auch mal schauen. -- sk (Diskussion) 22:15, 21. Nov. 2017 (CET)
Die Anwendung der euklidischen Metrik („des Satzes des Pythagoras“) ist nicht nur innerhalb einer Zone, sondern innerhalb eines Meridianstreifens (zum Beispiel 32) möglich. Über Meridianstreifen hinweg ist das nicht möglich, weil die Breite der Meridianstreifen von der geografischen Breite abhängt. Beispielsweise geht der Streifen 32 auf der Breite von München nur etwa bis (im UTM-Meldesystem) QU Rechtswert 230, und 33 beginnt anschließend etwa bei TP 770. Die Reste von Q und T (jeweils 77 km) sind auf dem Weg vom Äquator nach Norden wie die gesamten 100-km-Streifen mit den Buchstaben R und S (also zusammen 354 km) verschwunden. Bis in den Norden Deutschlands werden Q und T fast vollständig verschwunden sein: [25]. 666 km mal den Cosinus des Breitengrades zu addieren, ist richtig, aber nur, wenn die Orte auf derselben geografischen Breite liegen. (Warum 666 km mal Cosinus von 48°, der Breite von München, nicht 354 km ergibt, entzieht sich mir gerade. Vermutlich, weil die 100-km-Quadrate am Rand der Meridianstreifen auch schon am Äquator schmaler als 100 km sind. ) --BlackEyedLion (Diskussion) 23:20, 21. Nov. 2017 (CET)
„Ich brauche die Koordinaten aber in einem rechtwinkligen Koordinatensystem.“ Kartesische Koordinatensysteme sind für große Entfernungen auf der Erdkugel wegen der entstehenden Verzerrung nicht geeignet. Das UTM-Koordinatensystem ist deshalb ja auch in den Polargebieten nicht definiert.
Die Erde ist im Übrigen weder eine Kugel noch ein anderes Rotationsellipsoid (beide Körper berücksichtigen keine Berge, Täler und Verzerrungen des Erdkörpers), sondern kann durch ein Rotationsellipsoid mit Vereinfachungen modelliert wird, genauso wie die Erde mit größeren Vereinfachungen durch eine Kugel modelliert werden kann. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:25, 21. Nov. 2017 (CET)

Super, danke! --85.212.248.30 23:27, 21. Nov. 2017 (CET)

Fragen zur geschäftsführenden Bundesregierung[Quelltext bearbeiten]

Guten Abend. Aktuell hat die BRD ja eine geschäftsführende Bundesregierung. Dazu würden mich zwei Fragen brennend interessieren:

1.) Warum muss bspw. Herr Altmeier das Finanzministerium übernehmen nur weil Herr Schäuble ausgeschieden ist? Es gibt doch eine Hirarchie in den Ministerien. Also könnte ja einfach Herr Spahn als Staatssekretär das Haus kommissarisch leiten? Wenn jetzt alle SPD Minister gehen würden, hätten ja alle Unions Minister eine deutliche Mehrbelastung.

Frage 2.) knüpft daran an: Warum wählen Union+SPD Frau Merkel nicht ohne Koalitionsvertrag wieder "regulär" ins Amt? Dann könnte sie die Ministerien wieder normal ohne Versteinerungsprinzip besetzen und für den Fall von Neuwahlen diese durch eine (aktuell ja nicht machbare) Vertrauensfrage herbeiführen (ähnlich wie die Herren Kohl und Schröder). Für den Fall einer Jamaika-Koalition würde sie das Kabinett einfach entsprechend umbilden, dass die SPD Minister durch Jamaikaner ersetzt würden. Das wäre doch effizienter, da auch Herr Altmeier nicht zwei Ressorts übernehmen müsste.

Vielen herzlichen Dank! --77.177.62.240 21:13, 21. Nov. 2017 (CET)

Im Grundgesetz ist sowieso nicht vorgesehen, dass sich die Parteien absprechen und Koalitionen bilden, um die anderen mundtot zu machen (und für nichts anderes sind die Koalitionen ja da). Eigentlich müsstn bei jeder Abstimmung im Bundestag die Abgeordneten nur nach ihrem Gewissen und ihrer Meinung abstimmen, ohne Parteivorgabe. Aber es ist mittlerweile so üblich, dass die Parteien sich ihre Macht zementieren wollen und das tut man mit diesen Koalitionen und der absoluten Mehrheit. Sie haben panische Angst davor, sich dieser Mehrheit ev. nicht sicher zu sein. --85.212.248.30 21:30, 21. Nov. 2017 (CET)
Erlaubt ist, was nicht verboten ist und nicht umgekehrt. --Rôtkæppchen₆₈ 22:20, 21. Nov. 2017 (CET)

Zu 1.): siehe Geschäftsordnung der Bundesregierung, § 14 (1): "Ist ein Bundesminister verhindert, so wird er in der Regierung durch den dazu bestimmten Bundesminister vertreten." Nix Staatssekretär. --2A02:1206:4559:B430:E8F1:476B:7E15:6AF8 21:37, 21. Nov. 2017 (CET)

Wer hier rumdröhnt, „mit diesen Koalitionen und der absoluten Mehrheit“ sei im Grundgesetz „sowieso nicht vorgesehen“, sondern dessen nachträgliche Verfälschung durch die Parteien, hat offensichtlich keine Ahnung und nie einen Blick ins Grundgesetz geworfen. Art. 63 „mit der Mehrheit“ steht dort seit 1949 unverändert, http://lexetius.com/GG/63. Gibt es keinen Admin, der solcher Trollerei ein Ende macht? Vsop (Diskussion) 22:23, 21. Nov. 2017 (CET)
Hm. Wir lassen meistens einfach laufen und dann sagt A..p.l meistens, dass wir die Trolls nicht füttern sollen, und dann lassen wir das, aber Admins schreiten eigtl. nicht ein. Das mit dem BuKa mit über 40 tut mir leid, das habe ich so locker aus der Hand geschrieben, danke für die Korrektur vorhin.--Bluemel1 (Diskussion) 22:51, 21. Nov. 2017 (CET)
1) ist beantwortet, letztlich willkürlich irgendwann mal so festgelegt (könnte jederzeit geändert werden). 2) warum sollte sie das? Merkels Mehrheitsbeschaffer spielen, ohne das was bei raus kommt? Sie könnte jetzt gleichfalls Koalitionsverhandlungen anbieten. Momentan will die SPD-Führung das einfach nicht. In vier Wochen könnte das anders sein. Zumal die geschäftsführende Regierung ja nicht weniger Befugnisse hat. Sie hat nur keine Mehrheit mehr. @85.212 & Vsop: Das Grundgesetz sieht nur die absolute Mehrheit bei der Kanzlerwahl vor, nicht aber eine Koalition. Das Prinzip, dass jede Regierung eine Mehrheit im Parlament hinter sich haben muss (und wenn die verloren geht, zurückzutreten hat), ist letztlich nur eine spezifisch deutsche Tradition, die es in anderen Ländern so nicht gibt. Das hat Vor- und Nachteile: Eine massive Machtkonzentration innerhalb der Parteien, dafür aber zügige Gesetzgebungsprozesse. Wenn stehts frei Mehrheiten gesucht werden müssen, dann dauert das lange und macht das politische System instabil. Ist auch nicht so toll. In Deutschland konnten Regierungen schon mal über ein Jahrzehnt lang bestehen, woanders gibts jedes Jahr eine neue. Ist das besser?--Antemister (Diskussion) 22:52, 21. Nov. 2017 (CET)
@Antemister: du übersiehst da was: der Unterschied zw. mit und ohne Koalition sind ja nicht die Sitzverteilungen. Die bleiben ja. Der Unterschied ist, ob ein Abgeordneter für das abstimmen darf, was er für richtig hält, oder ob er so abstimmen muss, wie die Koalition das vorgibt. Ich darf an GG Art.38 erinnern: Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen --85.212.248.30 23:17, 21. Nov. 2017 (CET)
Offensichtlich können die Abgeordneten und deren Wähler mit ihrem Gewissen vereinbaren, Parteien und Fraktionen zu bilden und sich einer Fraktionsdisziplin zu unterwerfen. Inwiefern das grundgesetzwidrig sein soll, entzieht sich meiner Vorstellung. --Rôtkæppchen₆₈ 23:45, 21. Nov. 2017 (CET)
Eben. Ein Abgeordneter einer bestimmten Partei wird sich im Regelfall mit dem Regierungsprogram seiner Partei oder der Koalition, die seiner Partei angehört, weitgehend identifizieren können. Wenn das für den einen oder anderen Gesetzentwurf nicht zutrifft, stimmt er halt dagegen, was bei einer sogenannten stabilen Koalitionsmehrheit in aller Regel nichts macht. Und da sind wir beim Kern des Koalitionsgedankens: Es geht um eine stabile Regierung, die ihr hoffentlich durchdachtes Programm durchziehen kann, ohne vor jeder Abstimmung Tage- oder Wochenlang bei den Fraktionen, oder gar bei einzelnen Abgeordneten Klinken putzen zu müssen... --Gretarsson (Diskussion) 23:57, 21. Nov. 2017 (CET)
Wir haben Berufspolitiker, diese sind wirtschaftlich abhängig von ihrem Mandat und damit auch von der Führung ihrer Partei. Was gemeinhin über freie Gewissensentscheidung von Abgeordneten schwadroniert wird ist pure Fiktion. So etwas können sich Leute wie Bosbach oder Trittin leisten, nicht der Hinterbänkler. Die AfD speist sich aus Überläufern, die in der CDU keine Meinung zu haben hatten, gerade dieser Partei wird dann vorgehalten, sie sei undemokratisch. -- Janka (Diskussion) 02:55, 22. Nov. 2017 (CET)
Selbst wenn das alles so stimmen würde, was du da behauptest (was ich zu einem gewissen Grade nicht mal bezweifle, Hinterbänkler und Die-Fresse-zu-halten-haber gibt es überall, im Handwerksbetrieb von Maurermeister Kawummske, im Wissenschaftsbetrieb und natürlich auch im parlamentarischen Betrieb, Lobbyismus als Faktor der politischen „Willensbildung“ hatte ich ja der Einfachheit mal ganz außen vor gelassen -- der wäre übrigens völlig sinnlos, wenn jeder Hinterbänkler in jeder Entscheidung zu 100 % der Parteilinie folgen müsste), aber glaub mal nicht, dass sich die von dir geschilderten Sitten bei der ach so rebellischen und volksnahen AfD nicht längst etabliert haben... :-) --Gretarsson (Diskussion) 11:31, 22. Nov. 2017 (CET)
Bei der AfD ist der Mechanismus exakt derselbe – Es erklärt aber blendend, wieso sich diese Partei in so kurzer Zeit so aufplustern konnte. Es ist das System Maulhalten, das System GroKo, und das System Merkel. (Bei der SPD war Maulhalten schon immer wohlfeil.) -- Janka (Diskussion) 00:43, 23. Nov. 2017 (CET)
Hm. Hinsichtlich der angeblichen wirtschaftlichen Abhängigkeit der Berufspolitiker von ihrem Mandat ergänzend zum Lemma Abgeordnetenentschädigung einige zusätzliche Fakten zu Arbeitslosigkeit, Übergangsgeld und Rentenansprüchen von Landtags- und Bundestagsabgeordneten:
Florian Pronold (SPD): Altersversorgung und Übergangsgeld, glaeserner-abgeordneter.de
Viele Ex-Abgeordnete sind arbeitslos, SPIEGEL ONLINE, 31. März 2014
Maria Wetzel: Abgeordnete versüßen sich den Abschied, Stuttgarter Nachrichen, 7. März 2014
--2003:D2:63C1:6E00:E22A:82FF:FEA0:3113 16:50, 22. Nov. 2017 (CET)
Rund 40 Prozent haben ihren Anschlussjob durch Netzwerke innerhalb oder außerhalb der Politik gefunden. -- Janka (Diskussion) 00:44, 23. Nov. 2017 (CET)
Hm. 40% der befragten Abgeordneten. Die Datenlage ist für allgemeingültige Aussagen oder Behauptungen sehr sehr dünn. Es handelt sich um eine anonyme Umfrage der Personalberatung Kienbaum, die nur Bundestagsabgeordnete betrifft, die 2013 ausgeschieden sind (vgl. SPIEGEL ONLINE, 31. März 2014). Es ist also keine Untersuchung über mehrere Legislaturperioden hinweg. Weder lassen sich daher Trends erkennen noch ergibt die Zahl der Befragten eine sichere allgemeine Datengrundlage.
Es haben "47 Ex-Abgeordnete aller Fraktionen teilgenommen, 22 Prozent derer, die vergangenes Jahr aus dem Bundestag ausgeschieden sind". Das bedeutet also, dass über 78% der Fälle gar keine Aussage getroffen werden konnte und eine allgemeingültige Aussage schon für das Jahr 2013 bereits auf mehr als tönernen Füßen steht.
Das verschärft sich für den Netzwerkaspekt (was auch immer mit Netzwerk gemeint ist – etwa der Kollege, der die gemeinsame Anwaltskanzlei weitergeführt hat?) zusätzlich, weil 12 der 47 teilnehmenden Abgeordneten ohnehin diese "Netzwerke" nicht mehr in Anspruch nehmen: "Für etwa ein Viertel der Befragten ist das Ende der Bundestagszeit dagegen vergleichsweise unproblematisch: Sie sind im Ruhestand." Wenn also 19 der 47 befragten Ex-Abgeordneten " ihren Anschlussjob durch Netzwerke innerhalb oder außerhalb der Politik gefunden" haben, dann sind das 19 und damit 48% der 35 befragten Abgeordneten, die noch im Berufsleben stehen. Also fast die Hälfte. (So zaubert man mit Zahlen!)
Zu Recht thematisiert der Artikel weiterhin die unklare Motivation für eine Beteiligung, ob "manche erfolgreichere Ex-Parlamentarier eher teilgenommen haben". Sich also diesen Wert über Netzwerke herauszupicken und ohne all diese Einschränkungen in den Vordergrund zu stellen hat, auch wenn es die eigenen Vorurteile vielleicht füttern sollte, mit verantwortungsvoller Zitation und mit sozialwissenschaftlicher Seriosität absolut nichts zu tun. So wachsen fake news. --2003:D2:63C1:6E00:E22A:82FF:FEA0:3113 02:31, 23. Nov. 2017 (CET)
Du kannst dir auch was beliebiges anderes rauspicken und wirst zu dem Schluss kommen, dass die Untersuchungen dazu dürftig sind. Was hingegen jeder sieht, ist die "Fraktionsdisziplin" und die allgemeine Lustlosigkeit der nun schon 704 Abgeordneten, das Parlament auch mal aufzusuchen. Wichtige Ausschussarbeit! Ja ja ja. Guck dir das Plenum am 21.11. mal an. Wenn Mutti nicht bei Fuß ruft, kommt da keiner. -- Janka (Diskussion) 04:14, 23. Nov. 2017 (CET)

Fury in the Slaughterhouse in einem Song einer anderen Band (Deutschrock, Mitte der 80er)[Quelltext bearbeiten]

Es gab doch mal in den 1980er Jahren einen Song, da wurde Fury in the Slaughterhouse in einem Lied einer anderen Band rezipiert, d.h. deren Name wurde im Liedtext genannt. Wie hieß die Band und der Song? --2A01:C23:C41C:A600:58FD:AF4B:D5B9:54E3 21:39, 21. Nov. 2017 (CET)

Auf welchen Sendern gibt es noch Call In Quizshows wie bei 9 Live ?.[Quelltext bearbeiten]

Quizsender 9 Live hat 2011 den Sendebetrieb eingestellt . Da 9 Live zur Pro.7Sat.1 Group gehörte , haben auch Sat.1 , Kabel.1 und Pro.7 ihre Call In Quizshows eingestellt. Ich weiß durch Wikipedia das zumindest Sport1 ( früher DSF ) sein "Sportquiz" noch hat . Gibt es noch Sender die das Call In noch haben ? , müsste es eigentlich ! . --2003:C4:C3ED:736B:8C0:4B08:FED0:82F6 22:07, 21. Nov. 2017 (CET)

Siehe en:List of quiz channels#Germany und Call-in-Gewinnspiel. --Rôtkæppchen₆₈ 22:17, 21. Nov. 2017 (CET)

22. November 2017[Quelltext bearbeiten]

Verwendung von Blacklist (Mailserver)[Quelltext bearbeiten]

(Frage wegen Antwortlosigkeit gelöscht.)

Urheberrecht an hundert Jahre alten Tonaufnahmen[Quelltext bearbeiten]

Wo liegt eigentlich das Urheberrecht an rund einhundert Jahre alten Tonaufzeichnungen aus dem Kaiserreich und der Weimarer Republik? Die einstigen Urheber sind ja in der Regel schon seit über 70 Jahren tot. Rein physisch liegen die Aufnahmen heute als Edisonwalzen, Schellackplatten, Papier- und Plastiktonbändern und Drahtaufzeichnungen bei der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv rum (das wiederum formal der ARD gehört), und vor rund 10 Jahren konnte man da auf den Webseiten des DRA noch umfrangreich als RealAudio-Dateien drauf zugreifen. Die Aufnahmen wurden wohl zum Schutz der Originale ca. von den 60ern bis in die 80er auf modernes Tonband umkopiert, und dann in den 90ern wurden diese Tonbandkopien digitalisiert.

Inzwischen sind die gesamten Server wegen Sparmßnahmen gelöscht bzw. depubliziert worden, so daß auch diverse externe Links zum DRA in unseren historischen Artikeln (nur ein Beispiel: Hans von Schwerin-Löwitz, der nachwievor auf den verweisten Link der Aufzeichnung von v. Schwerin-Löwitz von 1918 verweist) dahingehen inzwischen verwaist sind, und man kann als Privatmensch beim DRA nur noch gegen Schutzgebühr von rund 6 EUR pro Stück eine aus der zweiten Hälfte der 90er stammende 35-teilige CD-Reihe Stimmen des 20. Jahrhunderts bestellen, wo sich zumindest noch 13 Folgen schwerpunktmäßig oder wenigstens halbwegs mit Kaiserreich, Weimarer Republik und NS als historischen Epochen befassen. Die CDs selber besitzen jedenfalls keinen Kopierschutz, der auf ein bestehendes Urheberrecht hinweisen würde.

Gleichwohl hört man immer wieder, wie das DRA per Gerichtsbeschluß YouTube-Uploads etwa von ebenfalls in seinen Bereich fallenden Aufnahmen des DDR-Fernsehens sperren läßt. Das ist ja noch halbwegs auch von daher verständlich, da dort selten 70 Jahre seit dem Tod des Urhebers vergangen sind, und beim NS kann ich's sowieso wegen strafrechtlicher Bedenken (Volksverhetzung usw.) verstehen. Aber wie ist das nun mit den historischen Tonaufzeichnungen aus dem Kaiserreich und der Weimarer Republik? Zumal sich auf den CDs, die das DRA damals herausgebracht hat, kein Kopierschutz befindet? VÖ- bzw. Verwertungsrechte können ja schlecht länger als die grundsätzlichen Urheberrechte bestehen, oder?

Anders gesagt: Was hindert uns eigentlich rechtlich daran, die Aufnahmen heute auf Commons hochzuladen? Dann wäre nicht nur das Problem mit den verwaisten Links gelöst, sondern wir könnten die Dateien auch gleich direkt in die Artikel packen. Vor allem, wenn man bedenkt, was für digitale Restaurationsmöglichkeiten heute nahezu gratis zur Verfügung stehen! Die obenerwähnte Aufnahme von v. Schwerin-Löwitz aus dem Ersten Weltkrieg ist so schlecht, daß das DRA den gesprochenen Text als einzigen der CD Preußen in Weimar 1918-1933 extra im Booklet abdrucken mußte, während sie heute mit einfachen digitalen Mitteln so gut restaurierbar ist, daß der Text gut verständlich ist. --2003:71:4E07:BB99:F510:9B24:2F28:C211 07:10, 22. Nov. 2017 (CET)

Du musst hier zwisch3n Urheber- und Verwertung der guten unterscheiden. Und Bei Urheberrechts gilt 70 Jahre per Anno mortalis. So unwahrscheinlich das der Komponist/Texter sein Werk um mehr als 30 Jahre überlebt hat, ist es eben nicht. Sondern muss in jedem einzelnen Fall angeschaut werden.---Bobo11 (Diskussion) 07:44, 22. Nov. 2017 (CET)
+1 Das ist in jedem Fall eine Einzelfallbetrachtung. Insbesondere z.B. bei Musikaufnahmen muss man in jedem Fall auch noch berücksichtigen, dass der Urheber (Komponist / Texter) ggf. schon über 70/100 Jahre tot ist, der Interpret des Musikstücks aber ggf. noch die Verwertungsrechte auf diese Aufnahmen besitzt. --Geolina mente et malleo 08:15, 22. Nov. 2017 (CET)
Die Verwertungsrechte aus der Kaiserzeit und Weimarer Republik (bis 1933) sind soviel ich weiß allesamt abgelaufen. --MrBurns (Diskussion) 08:27, 22. Nov. 2017 (CET)
(BK) Wobei das Musikstück und der Text ja auch deutlich älter sein kann als die Aufnahme, dann kommt eben nur das Leistungsschutzrecht, das deutlich kürzere Laufzeiten hat, in Frage. Und bei nicht-musikalischen Inhalten stellt sich die Frage, ob diese überhaupt eine künstlerische Schöpfung sind, z.B. bei politischen Reden (siehe auch Urheberrecht bei öffentlichen Reden.
Also generell muss man wohl jedes Werk einzeln betrachten. --MrBurns (Diskussion) 08:20, 22. Nov. 2017 (CET)
Wende Dich bitte an wp:Urheberrechtsfragen, denn dort sind die echten Fachleute. --Rôtkæppchen₆₈ 08:18, 22. Nov. 2017 (CET)
Die schreiben dann auch nicht "per Anno mortalis". --2A02:1206:4559:B430:18A0:E7E4:2A4B:209 08:37, 22. Nov. 2017 (CET)
Von wegen... -- Ian Dury Hit me 
Okay, danke für den Hinweis auf die richtige Stelle. Ich wollte nur nochmal kurz anmerken, daß es hier nicht um Musik geht, sondern vor allem um Reichstagsreden. --2003:71:4E07:BB99:F510:9B24:2F28:C211 09:06, 22. Nov. 2017 (CET)
Hatten die denn je irgendwelche Schutzrechte? --Elrond (Diskussion) 09:51, 22. Nov. 2017 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Hier falsch. --Rôtkæppchen₆₈ 08:18, 22. Nov. 2017 (CET)

Verständnisfrage: WLAN-Repeater[Quelltext bearbeiten]

Modem (für Rechner und Telefon) im 2. Stock, kein separater Router => gelegentlich schlechter/zu langsamer Empfang im Erdgeschoss.

Kann bei dieser Konstellation ein WLAN-Repeater Abhilfe schaffen?
Wenn ja: Gibt es Geräte, die man besser vermeiden sollte? GEEZER … nil nisi bene 10:34, 22. Nov. 2017 (CET)
Kein separater Router heißt der ist im Modem eingebaut? Ist das nicht normal? Für die Übertragung von Etage zu Etage vielleicht PowerLAN mit eingebautem WLAN-Repeater? --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 11:00, 22. Nov. 2017 (CET)
BK WLAN-Repeater im anderen Stockwerk sind immer gut, wenn sie am LAN, d.h. Kabel hängen und so ein volles, kräftiges Signal weiter geben. Sonst sind sie auch vom ankommenden Funksignal/-stärke des Routers abhängig und können auch nur das weitergeben, was sie ggf. verlangsamt bekommen. Ganz aussichtslos ist das nicht, wenn sie einen guten Empfangsplatz, z.B. im Treppenhaus für das Routersignal haben und das gute Signal so im unteren Stockwerk weiter geben können. Muss man halt probieren. Hier in GE sind natürlich die Geräte von AVM gut und teuer, wie das in Neumacronien ist, hab ich keine Erfahrung.--2003:E8:33C2:1A00:45A0:CDA9:F542:C7C7 11:03, 22. Nov. 2017 (CET)
Wie mache ich das technisch? Ich verbinde den Repeater per Kabel mit dem Modem und positionieren ihn im 1. Stock? Direkt neben dem Modem im 2. würde nicht reichen? (Das Gerät wäre ein deutsches; ich kenne Leute, die nachts über die Grenze kommen...) GEEZER … nil nisi bene 11:07, 22. Nov. 2017 (CET)
Ein Repeater direkt neben dem Modem wäre nicht sinnvoll. Der Repeater empfängt ja das vom Modem/Router kommende Signal und gibt es weiter. Meines Wissens ist seine Sendeleistung nicht höher als die des Modems selbst. Direkt neben dem Modem kann er also kein besseres Signal aussenden. Anschluss des Repeaters über Kabel ist immer am besten, aber von einer Etage zur anderen eine ziemlich aufwendige Sache (Kabel durch die Decke). Der Normalfall dürfte also sein, dass man versucht, einen WLAN-Repeater so zu positionieren, dass er sowohl einen guten Empfang vom Router hat als auch die angeschlossenen Geräte einen guten Empfang vom Repeater. PowerLAN ist eine mögliche Alternative, die Qualität hängt aber von der Art der Elektroinstallation im Haus ab (getrennte Stromkreise bringen ein schlechteres Ergebnis als ein einziger). Grundsätzlich gilt also: Versuch macht kluch, und jedes Haus ist anders. Ich erinnere mich an elendiges Rumprobieren mit Repeatern und PowerLAN, um ein Signal in vernünftiger Stärke vom 1. Stock ins Erdgeschoss zu kriegen. Ach ja, und AVM-Produkte sind sehr zu empfehlen. --Jossi (Diskussion) 11:12, 22. Nov. 2017 (CET)
Normalerweise braucht ein WLAN-Repeater nur Strom und keine Kabelverbindung zum Router. Positioniere den Repeater im Treppenhaus im 1. Stock. Von dort sollte er eine brauchbare Funkverbindung sowohl zum Modem/Router im 2. Stock, als auch zum PC im Erdgeschoss haben. --Rôtkæppchen₆₈ 11:38, 22. Nov. 2017 (CET)
Ja, du verbindest den Repeater mit einem LAN-Kabel und positionierst ihn im ersten Geschoß. Jetzt kommt der Hasenfuß, der Repeater muss extra eingerichtet werden und strahlt ein eigenes Signal ab. Deine am oberen WLAN aufgeschalteten Geräte, lokalisiert im ersten Geschoß müssen per Konfiguration mit dem Repeater dann verbunden werden. Aber zwischenzeitlich bekomme ich Bedenken, ob ich dich richtig verstanden habe. Was im ersten Geschoß wird denn langsam, ein separater/zweiter Laptop über WLAN oder das Telefon?.--2003:E8:33C2:1A00:45A0:CDA9:F542:C7C7 11:45, 22. Nov. 2017 (CET)
Du verwechselst Access Point und Repeater. Ein Repeater hat keine Kabelverbindung, im Gegensatz zum AP. --Rôtkæppchen₆₈ 17:26, 22. Nov. 2017 (CET)
Im 2. Stock ist Webzugang und Telefon OK. Im &. Stock so/so und im Erdgeschoss sind Laptop und "iPhone" langsam bis weg. Bei Telefonanrufen muss ich manchmal in den 1. Stock oder den 2. gehen, damit die Verbindung überhaupt gut ist. GEEZER … nil nisi bene 12:47, 22. Nov. 2017 (CET)
D.h das "iPhone" ist kein Mobilphone mit eigenen Mobilnetz, sondern hängt (als DECT) am WLAN des Modems/Routers im zweiten Stock. In diesem Falle würde es was bringen, wenn man das iPhone auf das WLAN des unteren Repeaters schaltet, allerdings, solange es im ersten Geschoß betrieben wird. Möglicherweise kehrt sich das Problem dann um, der Empfang für das iPhone wird dann im zweiten Geschoß schlecht, weil der Repeater unten schlecht empfangen wird. Also ich würde erst einmal probieren das Modem/den Router im 2. Stock dahin zu verlegen (ins Treppenhaus zu verlegen), damit er auch den ersten Stock besser "ausleuchtet".--2003:E8:33C2:1A00:45A0:CDA9:F542:C7C7 13:07, 22. Nov. 2017 (CET)
(nach BK) ...aber damit sprichst Du anscheinend ZWEI Probleme EINES Kombigerätes an, oder? iPhone und Laptop betreffen das W-LAN Deines Routers und "Telefonanruf" klingt nach DECT? DANN würde ich zunächst versuchen, Deinen bisherigen Router in den ersten Stock zu versetzen. Manchmal hilft es auch, die Geräte zu drehen und wenden, da ihre Strahlungscharakteristik nicht Kugelförmig verläuft... Die Verwendung eines Repeaters ist immer die zweite Wahl, wie Du an den alleine hier geschilderten Nachteilen erahnen kannst --2001:4DD5:953:0:107B:2380:1DF0:3DE3 13:11, 22. Nov. 2017 (CET)
Beachte: „Halbierung der Datenrate“ --87.147.190.244 12:31, 22. Nov. 2017 (CET)
Nur zur Sicherheit: Tritt diese "Halbierung" auch bei LAN-Anschluss des Repeaters auf? --2001:4DD5:953:0:107B:2380:1DF0:3DE3 12:58, 22. Nov. 2017 (CET)

Dort erklärt:

--Hans Haase (有问题吗) 13:06, 22. Nov. 2017 (CET)

Das setze ich mal in die FAQs. GEEZER … nil nisi bene 13:49, 22. Nov. 2017 (CET)
OK und Danke! Der Nebel hat sich gehoben.
Letzte beiden Fragen: Sind alle angebotenen Repeater kompatibel mit allen Modem+Routern? Oder gibt es eine Spezifikation auf dem Modem+Router (Gateway 100MEGA (SW); mit dem Zugangsvertrag installiert), die sich beim Repeater wiederfinden muss? GEEZER … nil nisi bene 16:13, 22. Nov. 2017 (CET)
Da lege ich meine Hand nicht ins Feuer, besonders die Geräte, welche mit dem Vertrag geliefert werden, erfüllen nicht immer alle Spezifikationen. Zu 90% sollte es klappen, aber die berühmte Apotheke samt Pferde ist auf dem Gebiet sehr präsent. Da empfehle ich, sich entweder auf der Homepage/FAQ des Providers sich rück zu versichern, oder die Hotline zu kontaktieren. Alternativ den Hersteller ausfindig zu machen und dort nachzufragen/forschen. Oder einen Repeater aussuchen, z.B. von AVM und die fragen ob er mit dem vorhandenen System kompatibel ist. --2003:E8:33C2:1A00:24E6:CD10:67C0:B102 17:05, 22. Nov. 2017 (CET)
Wenn ein Router im Netz ist, gelten dessen Zugangsdaten. Schaltet man dahinter einen Router, routet er nun zwischen den beiden Netzen. Nimmt man ihn als Accesspoint, muss sein DHCP-Server abgestellt werden und er vorher in das Netz des Hauptrouters angepasst werden, also eine passende IP 192.168.x.y LAN-seitig manuell zugeteilt bekommen. x muss identisch sein, y einmalig und so, dass es der Hauptrouter nicht vergibt, also außerhalb seines DHCP-Pools. Dann erden die Router per Kabel LAN-zu-LAN verbunden. Dabei entstehen keine Einbußen im WLAN, da die Router unterschiedliche WLANs eröffnen und ein Weiterreichen nur übers Kabel geschieht. Plan B: Die WLANs werden zu Funkzellen mit virtueller Host-IP, wenn alle den Infrastruktur-Modus unterstützen und auch darin betrieben werden. --Hans Haase (有问题吗) 19:35, 22. Nov. 2017 (CET)
Ein schönes Beispiel für Blindtext. geht in meine Sammlung.--2003:E8:33C2:1A00:24E6:CD10:67C0:B102 22:03, 22. Nov. 2017 (CET)

Namensschreibung bei Kirchen[Quelltext bearbeiten]

Moin. Wie werden eigentlich so stinknormale Kirchen richtig geschrieben? Nehmen wir mal den Heiligen Martin als Beispiel-Patrozinium – die Kirche könnte dann nach meinem Empfinden „Kirche St. Martin(i)“ oder „St.-Martin(i)-Kirche“ oder „Martinskirche“/„Martinikirche“ heißen, kurz „St. Martin(i)“, theoretisch wäre wohl auch „St. Martins Kirche“ möglich (seltsam). Mir begegnet aber immer wieder eine Form wie „St. Martinskirche“ / „St. Martinikirche“. Da klappen sich bei mir die Zehennägel hoch, weil ein solches Gebäude nach meinem Verständnis die Heilige Kirche des Martin und nicht die Kirche des Heiligen Martin wäre. Die Kurzform müsste dann „St. Kirche“ lauten statt statt „St. Martin“. Auch nach streng christlicher Auslegung wäre aber doch wohl die Heilige Kirche eine Gesamtinstitution und nicht ein einzelnes Gebäude oder eine einzelne Kirchengemeinde, und die Heilige Kirche wäre auch nicht die des Martin, sondern höchstens die des Christus. Nun kenne ich mich da weder theologisch noch sprachlich allzu gut aus, und die Schreibweise gibt es wohl auch auf den Hompages zahlreicher Kirchengemeinden, nicht nur bei Wikipeidia. Außerdem kräuseln sich vielen Leuten bei völlig korrekten Schreibweisen die Zehennägel, und da will ich mich nicht grundsätzlich ausnehmen. Wie ist es richtig und gibt es dazu Namenskonventionen bei Wikipedia? Ich finde nur Sankt wird als St. abgekürzt. --2003:E4:5BCF:8855:276A:16A5:FE64:CD87 10:52, 22. Nov. 2017 (CET)

Deine Zehennagelkräuselung bei „St. Martinikirche“ kann ich vollkommen nachvollziehen, denn das wäre ja in der Tat eine heilige Kirche. Auch „St. Martin-Kirche“ ist in dieser Beziehung nicht besser. Der Duden (27. Auflage 2017, S. 958) schreibt vielmehr unmissverständlich: Wird »Sankt« oder »St.« Teil einer Aneinanderreihung, müssen Bindestriche stehen: die St.-Marien-Kirche. Richtig sind also alle von dir im ersten Satz aufgeführten Schreibweisen und nur die (wobei „St. Martins Kirche“ in der Tat sehr extravagant wäre, aber es gibt ja auch die „Kirche des heiligen Martin“ oder die „Kirche Unserer Lieben Frau“). --Jossi (Diskussion) 11:01, 22. Nov. 2017 (CET)
Wenn es dokumentierte Namen sind, die vielleicht noch dazu in einer bestimmten Zeit und in einem bestimmten Dialekt entstanden sind, gibt es da keine Alternative. GEEZER … nil nisi bene 11:03, 22. Nov. 2017 (CET)
Wie meinst du das? Bzw. hast du ein Beispiel? --Jossi (Diskussion) 11:08, 22. Nov. 2017 (CET)
Wir haben Beispiele: Martinskirche. Alle dortigen Namensschreibweisen - mit oder ohne Bindestrich - "wurden schon immer so" geschrieben und haben sich dadurch etabliert (auch die ... Martins-Kirche ... tummelt sich da - und das ist auch gut so!). Katholen können verdammt sehr konservativ sein. GEEZER … nil nisi bene 13:27, 22. Nov. 2017 (CET)
(nach BK) Das würde mich auch interessieren. Bei neueren Kirchen müsste es eigentlich eine Art Gründungsurkunde/Vetrag geben, in der der Name explizit aufgeführt wird, ggf. auch „falsch“ im Sinne der deutschen Sprache (wobei die neueren evangelischen Kirchen kaum „St.“ heißen). Meinst Du das und wenn ja, seit wann kann man davon ausgehen, dass es so was gibt? Aber bei älteren Kirchen kenne ich keine sichere Methode, den „wirklichen“ Namen heruaszufinden. Gibt es eine? Ich kenne Homepages, Gemeindebriefe, Siegel der Gemeinden usw., ich kenne Denkmalschutzverzeichnisse und die Denkmaltopographien (falls das Gebäude denkmalgeschützt ist), ich kenne auch Stadtpläne usw. Da gibt es oft schon Widersprüche. Die Ersterwähnung kann bei mittelalterlichen Kirchen wohl kaum ausschlaggebend sein. Nach meiner Einschätzung wurde auch bei Siegeln usw. oft eher auf die Optik als auf die Schreibweise geachtet (im Logo ist der Firmenname ja auch nicht unbedingt so geschrieben wie im offiziellen Eintrag). Auf der Homepage wird alles mögliche gemacht, und in der Denkmaltopographie kann man manchmal froh sein, wenn das angegebene Patrozinium überhaupt stimmt. Insofern hatte ich die Vermutung, es sei meist nur das Patrozinium festgelegt und der eigentliche Name habe sich einfach im Laufe der Zeit durch mehr oder weniger häufigen Gebrauch in einer oder mehreren Varianten durchgesetzt. --2003:E4:5BCF:8855:276A:16A5:FE64:CD87 12:24, 22. Nov. 2017 (CET)
Das ist kein spezifisches Problem bei Kirchen und 'Sankt'. Bei gewöhnlichen Straßennamen gibt es das auch häufig. Ein Lokal in meiner Nähe gibt als Adresse an: "Rudolf-Breitscheidstraße" (statt korrekt "Rudolf-Breitscheid-Straße"). Und die altehrwürdige Tübinger "Eberhard-Karls-Universität" firmiert seit einiger Zeit ganz offiziell als "Eberhard Karls Universität", nachdem irgendein Graphiker der Uni ein (wohl englisch inspiriertes) 'modernes' neues Logo ohne Bindestriche gestrickt hat. (Da kräuseln sich die Zehennägel nun bei mir.) --Morino (Diskussion) 12:40, 22. Nov. 2017 (CET)
Letztlich ist das wie bei allen Organisationen etc.: Entscheidend wird sein, wie sich die Gemeinde selbst schreibt bzw. welche Schreibweise sich eingebürgert hat. Es gibt ja auch genug Kirchen, die nur als "Dorfkirche XY" bezeichnet werden, auch wenn sie ein Patrozinium vermelden. Beim Googeln sieht man schnell, dass weder die Durchkopplung "normal" ist noch die Trennung von Patrozinium und Kirche. Gibt es viel Literatur über die Kirche, wird sich eine Schreibweise als "die" schreibweise etablieren, sonst halt die, die der Wegsite-Pfleger der Gemeinde verwendet... Vorschriften jedenfalls gibbt es nicht. --Sebastian Gasseng (Diskussion) 13:03, 22. Nov. 2017 (CET)
Wieso soll es keine Vorschriften geben? Wir haben die deutsche Rechtschreibung, die lässt manchmal mehrere Dinge zu, aber man kann nicht alles einfach so schreiben, wie man selber möchte. Das heißt, man kann schon, aber dann isses halt falsch. Auch wenns auf der eigenen Homepage steht. Und für manche Dinge gibt es auch noch eigene Vorschriften, z.B. sind die Schreibungen der politischen Gemeinden in Deutschland wohl meist ganz vorne in deren Hauptsatzung festgelegt. Sehr zum Leidwesen einiger Wikipedianer, die bei einigen Gemeinden abweichende Namen für irchtig hielten (vgl. z.B. die vielen Änderungen und Diskussionen zu Hann. Münden). Bei Kirchengemeinden mag das oft anders sein, wobei freie Gemeinden meist auch eine Satzung haben, in der u.a. der Name festgelegt ist, aber bei katholischen oder evangelisch-landeskirchlichen Gemeinden wüsste ich das nicht. Da greift dann meiner Ansicht nach die Rechtschreibung und nicht die Willkür? --2003:E4:5BCF:8855:276A:16A5:FE64:CD87 14:13, 22. Nov. 2017 (CET)
Was ist so schlimm an der Vorstellung, dass es mehr als eine zulässige/richtige Schreibweise geben könnte? --HHill (Diskussion) 15:35, 22. Nov. 2017 (CET)
+1 Jeder soll in seiner dem Sinn nach "Martinskirche", aber irgendwie anders benannten Kirche, se(e)lig werden. Bei der Benennung von Bundesautobahnen würde ich anders herum argumentieren. GEEZER … nil nisi bene 16:07, 22. Nov. 2017 (CET)
Ich sehe jetzt wirklich nicht, wo das Problem ist. 2003... hat eine Rechtschreibfrage gestellt, und die ist beantwortet worden. In der von Geezer dankenswerterweise verlinkten langen Auflistung zu Martinskirche findet sich keine einzige Bezeichnung, die im Widerspruch zu den Rechtschreibregeln stünde. Es müsste also erst einmal der Nachweis erbracht werden, dass es überhaupt eine Kirchengemeinde gibt, die sich selbst einen „offiziellen“ Namen gegeben hat, der den Rechtschreibregeln widerspricht. Sollten wir tatsächlich ein solches Beispiel finden, wäre ich dafür, ebenso vorzugehen wie beispielsweise bei Rotor Motive oder Tici Sales, nämlich die orthographisch korrekte Schreibweise zum Lemma zu machen und die Eigenschreibweise in der Einleitung zu nennen. Nur ist das, wie gesagt, bisher eine rein theoretische Überlegung. --Jossi (Diskussion) 16:18, 22. Nov. 2017 (CET)

Von mir aus kann es mehrere richtige Schreibweisen geben, auch für die gleiche Kirche. Und in dieser Wikipedia-Kategorie habe ich auch nicht falsches gefunden. Bindestrich oder Nicht-Bindestrich ist ja auch nicht die Frage, sondern, ob auch „St. Martinikirche“ oder „St. Martins-Kirche“ zulässig wäre. Dafür gibt es kein Artikelbeispiel bei Wikipedia, aber zum Verständnis sei der Anlass der Frage kurz genannt: Auf Commons hat jemand eine Bildbeschreibung Ev.-luth. Kirche St. Marcus … in Die ev.-luth. St. Marcuskirche … geändert und etliche entsprechend benannte Kategorien angelegt (St. Nicolaikapelle XYZ, St. Martinikirche YXZ etc). Das stört mich schon, wenn die eigene Bildbeschreibung in eine mE fälschere geändert wird, zumal es in der Denkmaltopographie anders steht. Auf der Homepage (zumindest auf einer) heißt es St. Marcus-Kirche usw. (für mich auch nicht schön), einige betroffene Kirchen und Kapellen sind auf der jeweiligen Homepage der Kirchengemeide gar nicht genannt (weil viele Kirchen zusammen eine Gemeinde bilden und bei den kleinen nur der Ort genannt ist). Ich befürchte halt, dass da ohne große Überlegung Falschschreibungen teilweise ohne jede Grundlage verwendet werden und sich schließlich womöglich allgemein etablieren, wobei es in diesem Fall keine Kontrolle gibt wie bei KTzG. Die Gemeinden selbst kennen ja oft nicht die genaue Schreibung, und hier wird ja auch letztlich nur geschrieben: Hat sich wohl etabliert, stimmt also so. --2003:E4:5BCF:8855:276A:16A5:FE64:CD87 18:08, 22. Nov. 2017 (CET)

Nö. Es gelten die Regeln der deutschen Rechtschreibung. Wer eine davon abweichende Schreibung etablieren will, ist erst einmal in der Nachweispflicht. Ich würde das zurücksetzen. Wenn's Ärger gibt, sag mir Bescheid. --Jossi (Diskussion) 22:55, 22. Nov. 2017 (CET)

Beschäftigung bei Aufenthalts - Duldungsstatus[Quelltext bearbeiten]

Ist es erlaubt eine Person mit Duldungsstatus ehrenamtlich gegen Übungleiterpauschale Sport zu beschäftigen?

--Enelramde (Diskussion) 12:13, 22. Nov. 2017 (CET)

1. in welchem Land und 2. ehrenamtlich oder Pauschale? --2A02:1206:4559:B430:A427:872E:3F26:DE4 12:23, 22. Nov. 2017 (CET)
Für Deutschland gibt das BAMF da klare Auskunft: [26] - das heißt, Du fragst am besten bei der Arbeitsagentur nach. Der Flüchtlingsrat Brandenburg sagt "Für ehrenamtliche Tätigkeiten wird zwar keine Arbeitserlaubnis benötigt, Ehrenamtspauschalen und Aufwandsentschädigungen jedoch sind Einkommen, das dem Sozialamt angegeben werden muss. Das Geld wird dann z.T. vom Regelsatz abgezogen." ([27]). Ohne Gewähr sage ich daher, es ist erlaubt, aber das Geld wird angerechnet. --Sebastian Gasseng (Diskussion) 12:54, 22. Nov. 2017 (CET)
Ich habe mal gefragt ob ein Ausländer, der mit Visum hier ist (also auch ohne Arbeitserlaubnis), ein kostenloses Praktikum machen darf. Da hiess es "nein, darf er nicht, weil er nicht arbeiten darf, auch nicht kostenlos". --85.212.254.45 13:28, 22. Nov. 2017 (CET)
Auf jeden Fall vorher mit der Ausländerbehörde und dem Sozialamt klären! In der Regel werden die nichts dagegen haben. Dann erfährst Du auch gleich, was beim Betroffenen am Ende an Geld noch "kleben" bleibt und nicht von den Leistungen abgezogen wird. Viel wird es nicht sein, aber die Tatsache überhaupt wieder Arbeit zu haben und eine sinnvolle Tätigkeit zu haben ist eigentlich schon Gold wert. --14:31, 22. Nov. 2017 (CET)

Firefox: Lesezeichensymbolleiste fehlt[Quelltext bearbeiten]

Seit gestern fehlt bei meinem Firefox (neuste Version, Windows 10) die Lesezeichensymbolleiste. Auch Rechtsklick auf die GUI und ab- und wieder anhaken von "Lesezeichen-Symbolleiste" bringt nichts. Wie krieg ich die wieder her? 129.13.72.197 12:58, 22. Nov. 2017 (CET)

Oben neben den Tabs rechte Maustaste klicken und „Lesezeichen-Symbolleiste“ auswählen. Sonst Menü, Anpassen, unten in der Fußleiste auswählen. --Hans Haase (有问题吗) 13:16, 22. Nov. 2017 (CET)
Dort sind überall Häkchen dran. Wegmachen und wieder anhaken bringt wie gesagt nichts. 129.13.72.197 13:26, 22. Nov. 2017 (CET)
Ist durch einen Migrationsunfall die Leiste leer? Mit STRG+D mal ein Lesezeichen in die Leiste setzen. Erscheint sie dann? --Hans Haase (有问题吗) 13:35, 22. Nov. 2017 (CET)
Nein, leer ist die Leiste nicht. Im Lesezeichen-Symbolleistenmenü (Strg+Umsch+B) sind diverse Einträge vorhanden, und auch Strg+D hat in dem Sinne funktioniert, dass ein Eintrag hinzugefügt wurde, nur sichtbar ist er halt in der Menüleiste nicht. Migrationsunfall glaub ich eher nicht, ich hab schon letzte Woche auf Quantum umgestellt. 129.13.72.197 13:44, 22. Nov. 2017 (CET)
Ich versuche es nachher nachzuvollziehen wenn es niemand anders inzwischen gemacht haben sollte, bin aber nun offline. Sonst Lesezeichen usw. sichern und Browserprofil zurücksetzen. --Hans Haase (有问题吗) 14:18, 22. Nov. 2017 (CET)
Ich hab Firefox neu installiert, jetzt ist das Problem behoben. 129.13.72.197 14:26, 22. Nov. 2017 (CET)

Paradise Papers Unternehmen und ihre real abgeführten Steuern (in DACH und international)[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel Paradise Papers stehen die Unternehmen aufgelistet, die betroffen sind. Leider finde ich nicht die Information, was die entsprechenden Unternehmen real an Steuern zahlen (in D, A, CH, ...).

  1. Hat jemand die entsprechenden Daten?
  2. Gibt es irgendwo in Wikipedia eine solche Liste?
  3. Oder sollte man das in den Artikel Steuervermeidung bzw. Steuervermeidung in Deutschland, ... einfügen? --2A02:2028:73F:F01:E522:AE17:AC18:33EE 14:32, 22. Nov. 2017 (CET)

Die meisten Unternehmen publizieren ihre Jahresrechnung. Für Glencore 2016 beispielsweise siehst du Gewinnsteuern von 638 und einen Gewinn nach Steuern von 936 Mio US$. --Winterabend (Diskussion) 16:06, 22. Nov. 2017 (CET)

NoScript 10[Quelltext bearbeiten]

Moin, bisher gab es dieses schöne NoScript-Popup-Menü, in dem ich xy.tld temporär erlauben anklicken konnte, falls ich auf der Seite mal Skripte benötigte. Nachdem ich nun dank des neuen Feuerfuchses auf Version 10.1.1 WebExtension updaten konnte/durfte/musste, ist dieses Menü leider durch ein ziemlich krudes Dings ersetzt worden, das ich beim besten Willen nicht verstehe. Kann mir jemand erklären, wie ich Seiten wieder temporär das Ausführen von Skripten erlauben kann? Gruß, -- hgzh 14:45, 22. Nov. 2017 (CET)

Hilft das? Gruß TRN 3.svg hugarheimur 18:31, 22. Nov. 2017 (CET)
Das kann das neue NoScript (noch?) nicht. Andere Frage, da Du es auch benutzt: Kannst Du im Privaten Modus des FF das neue NoScript einsetzen? Da bekomme ich das Menü gar nicht erst auf. Danke. Gruß --Apraphul Disk WP:SNZ 18:40, 22. Nov. 2017 (CET)

Burgdorfer Kreisblatt[Quelltext bearbeiten]

Über das "Burgdorfer Kreisblatt" gibt es eine Erzählung mit dem Titel "Zwischen den Zeilen, Ingrid" von Heinz-Peter Tjaden aus dem Jahre 1986

Das freut mich. Was ist die Frage zu deiner Antwort? --j.budissin+/- 15:45, 22. Nov. 2017 (CET)
"Warum habt Ihr das immer noch nicht in den Artikel eingefügt?" -- 149.14.152.210 17:31, 22. Nov. 2017 (CET)
Gruß an Ingrid.--Bluemel1 (Diskussion) 16:20, 22. Nov. 2017 (CET)

USB-Stick spinnt an Anlage im Auto[Quelltext bearbeiten]

Ich bin stolzer Besitzer (naja, eigentlich die Bank...) eines Skoda Octavia Bj. 2016. Das sog. Entertainment-System spielt auch MP3-Dateien etc. vom USB-Stick. Doch es gibt ein kleines und ein besonders nerviges Problem. 1) zeigt der Bildschirm nicht immer alle Cover an, obwohl sie im Ordner vorhanden sind. Gut, das könnte an der Bildgröße liegen. (?) 2) wird der Stick nach ein paar Alben nicht mehr richtig gelesen. Es wird immer nur noch ein Album abgespielt, andere sind nicht auswählbar. Wenn ich am Rechner den Inhalt des Sticks geändert habe, geht es wieder eine Weile im Auto, dann immer das gleiche. Könnte es am Dateisystem des Sticks liegen? Könnte es an der Speichergröße des Sticks liegen? -- 2001:16B8:11DF:FB00:5F8:67B3:3C3F:4593 15:39, 22. Nov. 2017 (CET)

Lösch doch einfach mal die Bilder. Wenn danach alles abgespielt wir liegt es daran. -- Mauerquadrant (Diskussion) 17:28, 22. Nov. 2017 (CET)
Hast Du mal chkdsk auf den Datenträger angewendet? Vielleicht ist da ja irgendein Dateisystemfehler drauf, den das Entertainmentsystem nicht mag. Ansonsten bleibt nur Rumexperimentiererei mit den diversen ID3-Tag-Versionen, Dateisystemen (FAT16/FAT32), Verzeichnissstrukturen (ohne/mit Verzeichnisbaum). --Rôtkæppchen₆₈ 01:19, 23. Nov. 2017 (CET)
chkdsk brachte kein Ergebnis. Der Stick hat 16GB und ist mit FAT32 formatiert. Die Alben sind jeweils in eigenen Ordnern abgelegt. Ich habe jetzt erstmal sämtliche Cover entfernt und werde sehen. Ich benutze TagScanner und foobar2000 am Rechner. In TagScanner sehe ich die ID3-Tag-Versionen, kann ich die Version dort auch irgendwie ändern? Oder in foobar? -- 2001:16B8:112C:D100:584B:BC27:F5BB:4E0 05:35, 23. Nov. 2017 (CET)

FlipViewer XPress Creator[Quelltext bearbeiten]

Aus dem InDesign ein pdf erstellt und in FlipViewer geladen: Grafiken usw. noch da, aber Text ist weg. Schriftarten kontrolliert, alles ok. Ein neues InDesign-Dok erstellt... gleiches Problem. Wenn ich aus Word ein pdf erstelle und im FlipViewer bearbeite, funktioniert alles bestens. Warum mag der FlipViewer kein pdf aus InDesign? --194.56.48.105 18:38, 22. Nov. 2017 (CET)

Ist die Schrift vielleicht weiß vor weißem oder schwarz vor schwarzem Hintergrund? -- Mauerquadrant (Diskussion) 22:37, 22. Nov. 2017 (CET)

Kirche[Quelltext bearbeiten]

Welche Stuttgarter Kirche ist das? --BigbossFrin 19:12, 22. Nov. 2017 (CET)

sprich doch einfach den Uploader der Dateien an, der sollte es wissen...andy_king50 (Diskussion) 19:14, 22. Nov. 2017 (CET)
Schlosskirche im Alten Schloss. Siehe rechts. --Nurmalschnell (Diskussion) 19:31, 22. Nov. 2017 (CET)
Stuttgart-schlosskapelle.jpg

Staaten Afrikas[Quelltext bearbeiten]

Ich suche eine Karte der staatlichen Gliederung Afrikas. --Seewolf (Diskussion) 19:36, 22. Nov. 2017 (CET)

Äh, das was G da so unter "Bilder" ausspuckt, ist ungeeignet? Bis zur Signatur dachte ich, das wär' 'ne Hausaufgabe. 93.237.193.33 20:09, 22. Nov. 2017 (CET)
Bitte schön Gruss --Nightflyer (Diskussion) 20:13, 22. Nov. 2017 (CET)
Alternative --Magnus (Diskussion) 20:58, 22. Nov. 2017 (CET)
da sollte was dabei sein. Gruß --JuTa 21:56, 22. Nov. 2017 (CET)

Stammbaum Andreas Hofer II Böhmisch-erzgebirgische Nebenlinie nach Andreas Hofer[Quelltext bearbeiten]

Ich habe einen Stammbaum II der böhmisch-erzgebirgischen Nebenlinie nach Andreas Hofer erstellt im Jahre 1974 von A. K. Frank Heimatsortbetreuer von Kunnersdorf Biberach/Riß Krummer Weg 47. Wäre Irgendwem damit geholfen? --2A02:810D:31C0:608:B899:B7B2:3D6E:4EC7 21:43, 22. Nov. 2017 (CET)

Wie heißen diese Kalk/Steinberge in Nordhausen-Salza ?[Quelltext bearbeiten]

--2003:C4:C3ED:7320:744C:8344:7712:5D88 22:11, 22. Nov. 2017 (CET)

Steht in Salza (Nordhausen) -- Mauerquadrant (Diskussion) 22:33, 22. Nov. 2017 (CET)

Aha das habe ich geahnt . 2003:C4:C3ED:7320:744C:8344:7712:5D88 22:47, 22. Nov. 2017 (CET)

Русские Частушки[Quelltext bearbeiten]

Hat zufällig jemand Lust und Zeit, den Text der russischen Tschastuschki abzuhören? --Reiner Stoppok (Diskussion) 22:40, 22. Nov. 2017 (CET)

( ℹ ) für Nichtputinversteher: "Tschastuschki" = gesungener Scherzreim (traditional short russian humorous folk song with high beat frequency) --2.247.249.155 02:03, 23. Nov. 2017 (CET)

'Aspirin' zerkauen – ohne Schlucken[Quelltext bearbeiten]

Hintergrund: Acetylsalicylsäure (ASS) gilt als magenangreifend, weshalb es nicht auf leerem Magen genommen werden soll. Aber: Was, wenn man partout keinen Appetit auf feste Nahrung hat (sei es, dass man Model ist oder einen Vorabendalkoholabusus auskuriert). Könnte es dann sinnvoll/magenschonend sein, eine Tablette im Mund vollständig zu zerkauen und sie 1-2 min. auf die Mundschleimhaut einwirken zu lassen? (und danach auszuspucken, statt zu schlucken) Und wieviel % Wirkstoffaufnahme könnte man da ca. erzielen? --89.204.135.26 23:01, 22. Nov. 2017 (CET)

Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diesen Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!
Ich bezweifele, dass nennenswerte Mengen ASS durch die Mundschleimhaut resorbiert wird und die magenangreifende Wirkung ist eine Nebenwirkung aller Cyclooxegenase-Hemmer und hat nichts mit der Säurewirkung zu tun. Benzoesäure ist eine deutlich schwächere Säure als Salzsäure - der normale Mageninhalt. --codc Disk 23:07, 22. Nov. 2017 (CET)
Ist auf jeden Fall besser, weil es so schneller wirkt und du erst mal mit einer halben Tablette testen kannst, ob es dir reicht. --XPosition (Diskussion) 23:13, 22. Nov. 2017 (CET)
Aspergum. GEEZER … nil nisi bene 23:23, 22. Nov. 2017 (CET)
IANAD. Es gibt magensaftresistente ASS-Tabletten mit 100 mg als Blutverdünner. Wenn Du fünf bis zehn Stück davon nimmst, hast Du soviel ASS wie in ein bis zwei normalen Kopfschmerztabletten, ohne schädliche Wirkung auf die Magenschleimhaut. --Rôtkæppchen₆₈ 23:27, 22. Nov. 2017 (CET)
Paracetamol, ein der ASS verwandter Wirkstoff, gibt es auch als Suppositorium. --Rôtkæppchen₆₈ 23:31, 22. Nov. 2017 (CET) Kommando zurück, Paracetamol ist mit Vorabendalkoholabusus inkompatibel. --Rôtkæppchen₆₈ 23:33, 22. Nov. 2017 (CET)
Es gibt Aspirin zum Kauen, das man ohne Wasser einnehmen kann. --Optimum (Diskussion) 23:58, 22. Nov. 2017 (CET)
1988/89 wurde sublinguales Aspirin patentiert.[28] Es scheint also zu funktionieren. --Rôtkæppchen₆₈ 00:20, 23. Nov. 2017 (CET)

Beschriftung einer Zeichnung[Quelltext bearbeiten]

Was steht da?

Ich habe ein Problem mit der Beschriftung und damit mit der Datierung dieser Zeichnung des Hamburger Senators Martin Johann Jenisch des Jüngeren von Carl Julius Milde. Martin Johann Jenisch Rathsherr. und J. Milde sind eindeutig. Das folgende Wort habe ich zunächst als sui gelesen und aet[atis] 34 erwartet, also im Alter von 34 Jahren (1827). Leider sieht das vorletzte Wort aber überhaupt nicht wie aet, sondern eher wie Nov aus. Das wäre also November 1834, aber was bedeutet dann das Wort davor? Externe Indizien helfen auch nicht viel weiter. Milde hat sowohl 1827 als auch 1834 in Hamburg gearbeitet, und Jenisch ist 1827 Senator („Rathsherr“) geworden. Das könnte Anlass für die Entstehung der Zeichnung gewesen sein. Andererseits würde die Qualität der Zeichnung eher für einen gereifteren Milde sprechen. Was lest ihr da? --Jossi (Diskussion) 23:10, 22. Nov. 2017 (CET)

Wie wärs mit feci Nov 34.? --Concord (Diskussion) 23:59, 22. Nov. 2017 (CET)
Klingt plausibel. Aber hieße das dann nicht "fecit"? Könnte aber auch ein hingekliertes "fecit" sein, bei dem der I-Punkt übers T gerutscht ist. --Optimum (Diskussion) 01:20, 23. Nov. 2017 (CET)

Ist es legitim, daß eine Bundestagspartei eine "Minderheitsregierung ``toleriert´´"? Es geht um dieses Unwort(?). Wer hat das ins Spiel gebracht, wo taucht es erstmals auf, wer hat's erfunden?[Quelltext bearbeiten]

Und, abgesehen von dieser Wortschöpfung(?) - wäre die Position der SPD nicht stärker in einer Minderheitsregierung, also sogar erwünscht, im Vergleich zu einem unwahrscheinlichen Rückzieher in dann doch eine GroKo ``aus Staatsraison´´ - Deutschland wird ja nicht unregierbar, wenn die SPD bei ihrer Haltung bleibt. Eine Minderheitsregierung ist ja keine staatszersetzende Katastrophe, sondern eine vollwertige demokratische Lösung. --217.84.70.150 23:27, 22. Nov. 2017 (CET)

Den zweiten Teil der Frage, da keine Wissensfrage, bitte ausschließlich im wp:Café diskutieren. --Rôtkæppchen₆₈ 23:41, 22. Nov. 2017 (CET)
Den Teil, ob es "legitim" ist (oder den Teil "staatszersetzende Katastrophe"? oder den ganzen Textteil "abgesehen von der Wortschöpfung"?)? Die MDP sind doch per Verfassung gebunden und dürfen doch nicht ``tolerieren´´ - sie dürfen doch auch nicht die Bundeskanzlerin (geschäftsführend) oder den Bundestagspräsidenten oder den Bundespräsidenten oder sonstwen ``tolerieren´´!? ( Sondern demokratisch zu "akzeptieren", "zur Kenntnis zu nehmen", Ämter und Funktionen (gefälligst) "anzuerkennen", mit Verlaub! ) Als Wissensfrage zielt es auf die gesetzliche, verfassungsmäßige Legalität einer solchen Formulierung bzw. der damit verbundenen Haltung. --217.84.70.150 00:26, 23. Nov. 2017 (CET)
Ich finde auf die Schnelle 1970 ein Auftreten des Begriffes im Der Spiegel. --Rôtkæppchen₆₈ 23:43, 22. Nov. 2017 (CET)
Danke. Ich zitiere: "Einzelne Reichsabweichler - mindestens sieben wären nötig - könnten als fraktionslose Abgeordnete einen CDU-Kanzler Barzel mitwählen und dann eine CDU/CSU-Minderheitsregierung tolerieren." Hm, meint "unterstützen" mit ihren sieben Stimmen. Wie es heute Abend in den ARD-Tagesthemen hieß, könnte "die SPD eine Minderheitsregierung der CDU/CSU tolerieren.", was wie "nicht ablehnen" klingt, was ja Quatsch wäre, mE eben sogar widerrechtlich? Unzulässige Wortwahl? --217.84.70.150 00:26, 23. Nov. 2017 (CET)
Der Begriff findet sich bereits in der Weimarer Republik, z.B. hier 1928. Und das findet ihr bestimmt auch interessant. --= (Diskussion) 00:52, 23. Nov. 2017 (CET)
"Tolerieren" heißt ja dulden. Das könnte z.B. so geschehen, dass sich die SPD bei Abstimmungen immer enthält und die CDU/CSU dadurch eine einfache Mehrheit hat. Das funktioniert aber bei der momentanen Sitzverteilung nicht, weil die anderen Parteien die CDU/CSU leicht überstimmen könnten. Mehr als zwei Drittel der SPD-Politiker müssten also immer mit der CDU/CSU stimmen, was ich nicht mehr "dulden" sondern "aktiv unterstützen" nennen würde. Die SPD hätte aber keine Ministerposten und keinen Strahlglanz als Gesetzesmacher, könnte also besser gleich in eine GroKo gehen. --Optimum (Diskussion) 01:16, 23. Nov. 2017 (CET)
Ich kann aber doch nicht umhin, mal neugierig das Deutsche Wörterbuch der Grimms zu befragen. Wer hats erfunden? Fast noch pünktlich zum Lutherjahr: „im 16. jh. entlehnt aus lat. tolerantia, duldsamkeit, franz. tolérance: die gegen gott die toleranz möchte entschuldigen. Luther briefe 5, 367; dasz religionfrieden nur ein toleranz, und Caesar nicht macht gehabt, perpetuum daraus zu machen. Londorp acta publ. 2, 536b (v. j. 1606, s. Gombert ergänz. 1878 s. 12); das studium der toleranz ist eine der schönsten neuern erfindungen. Thümmel reise 4 (1794), 318; toleranz heiszt: wenn man fünf gerade sein läszt, welches doch nicht ist, obgleich wir an jeder hand fünf finger haben. Hippel 4, 194; toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende gesinnung sein; sie musz zur anerkennung führen. Göthe 56, 129; ich habe mehrere, die das theater öfters sehen, darüber sprechen hören, und da kommt es denn meist auf eine gewisse toleranz hinaus, die aus der nothwendigkeit entspringt, diese leute zu sehen. tageb. 2, 126 Weim.; von toleranz wird gesprochen: ein wort, das ich nicht leiden kann, als wenn man einander nicht ertragen m ü s z t e? Zelter an Göthe 389 (3, 257); (Herders) sonderbare art von toleranz gegen das elende. Schiller an Göthe 168 (2, 52) (...)“ (Bd. 21, Sp. 631 bis 636)
Ngram kennt die Minderheitsregierung so etwa seit 1914. Es gibt einige Treffer zwischen 1867 und 1877, die vom historischen Verlauf denkbar sind, denen ich aber eher skeptisch gegenüberstehe. Dass die Bundesversammlung, also der Bundestag des Deutschen Bundes mit diesem Instrument zu tun hat scheint mir unwahrscheinlich, aber ich weiß dazu zu wenig. Der Bundestag löst sich auch bereits 1866 auf. Im Reichstag des Norddeutschen Bundes scheint mir das Problem der Minderheitsregierung schon eher denkbar. Hier bekommen die Fraktionen auch eine stärkere Rolle. Allerdings lese ich im derzeitigen Artikel Reichstag (Norddeutscher Bund): „Da die Fraktionszugehörigkeit teilweise noch fließend war und es noch recht zahlreiche fraktionslose Abgeordnete gab, war das Ergebnis einer Reihe von Abstimmungen bis zum Schluss völlig offen.“
Im Artikel Minderheitsregierung lese ich: „Die wenigen bewusst eingegangenen Minderheitsregierungen seit 1945 bestanden ausschließlich auf Landesebene und waren normalerweise von kurzer Dauer.“ Der Artikel geht auf die Weimarer Republik leider nicht ein, kennt aber für 1950 in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen kurzzeitige Minderheitsregierungen (unter Hinrich Wilhelm Kopf vom 23. August 1950 bis zum 6. Mai 1951 und unter Karl Arnold vom 1. August bis zum 15. September 1950).
Im Artikel Weimarer Republik lese ich: „Im Reichstag, dem Parlament, waren zeitweise bis zu 17 und selten weniger als 11 verschiedene Parteien vertreten. In 14 Jahren gab es 20 Kabinettswechsel. Elf Minderheitenkabinette waren von der Duldung durch Parteien abhängig, die nicht zur Regierungskoalition gehörten.“ Dass dies bei einer relativ freien Presse ein entsprechendes publizistisches Echo mit sich brachte liegt auf der Hand. Die Suche nach einem Vorkommen des Wortes toleriert im Zusammenhang mit einer Minderheitsregierung würde ich daher auf diese Zeit konzentrieren. --2003:D2:63C1:6E00:E22A:82FF:FEA0:3113 01:20, 23. Nov. 2017 (CET) Nachsatz: Das ist ja oben auch bereits erfolgreich geschehen... Ich habe den Artikel beim Schreiben meines Beitrags nicht beobachtet. Ein genaues Datum des ersten Vorkommens erscheint mir eher eine etymologische Aufgabe zu sein, die hier keinen signifikanten weiteren Erkenntnisgewinn generiert. Belegt seit 1928 ist doch eine schöne Hausnummer. Von daher halte ich die Frage für weitgehend beantwortet. --2003:D2:63C1:6E00:E22A:82FF:FEA0:3113 01:28, 23. Nov. 2017 (CET)

23. November 2017[Quelltext bearbeiten]

Rechtsschutzversicherung[Quelltext bearbeiten]

Hallo! Rechtsschutzversicherungen leisten ja in der Regel nicht bei Streitfällen die kurz nach Versicherungsabschluss eintreten. Wie ist das, wenn man eine Rechtschutzversicherung abschließt, wenige Tage darauf einen notariellen Vertrag unterzeichnet, und Jahre später Streitigkeiten aus dem notariallen Vertrag entstehen - leisten Rechtsschutzversicherungen in diesem Fall? --109.43.2.193 00:08, 23. Nov. 2017 (CET)

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Versicherung fragen. Die Verträge der einzelnen Versicherungen sind individuell und ermöglichen keine pauschalen Antworten. hlrmnt 00:34, 23. Nov. 2017 (CET)
Eine Versicherung ist prinzipiell die Wette um das Eintreffen eines Ereignisses, meinte Dale Carnegie. Der Unterschied zur Wette ist, dass Spielschulden in Deutschland nicht einklagbar sind. Wie es zur Überzeugung Zahlen zu müssen kommt, ist somit Psychologie oder Vorkasse, die auf einem Willen zur Zahlung beruht. Anders ist das bei Versicherungen. Versicherungspflicht besteht, z,B, bei Haltern eines KFZ, da damit Schäden Dritter verursacht werden können, die die Lebensleistung des Versicherungsnehmers um ein Vielfaches übersteigen kann. Diese „Wette“ hat Bedingungen wie keine erkennbare Absicht des Herbeiführen eines Schadensereignisses. Du kannst prinzipiell jeden Zustand versichern lassen. Wenn sich ein Ereignis anbahnt oder Wahrscheinlich wird, sollte die Versicherung zu diesem Zeitpunkt wirksam bestanden haben. Aus Sicht des Versicherers, die so weitgehend Gesetz wurde, musst Du eine Police dann abschließen, wenn das Ereignis mich direkt bevorsteht. Beispiel: Man kauft ein Auto. Um es auf öffentlichen Straßen zu fahren, will er Staat die Zusage einer Versicherung. Vorher gibt es keine Stempel auf die Schilder. D.h. der Kauf des Autos hat nichts mit der KFZ-Haftpflicht zu tun. Erst wenn das Auto am Straßenverkehr teilnehmen soll, muss es haftpflichtversichert werden. Das Bedeutet, nicht der Wert des Fahrzeuges wird versichert, sondern die Schäden die anderen damit entstehen und auf ein Verschulden eines Unfalls zurückzuführen sind. Allerdings ist die Versicherung sofort kündbar, wenn das Fahrzeug abgemeldet wird. Bei Mietrechtsschutz ist ja nicht die Wohnung oder der Fortbestand des Mietverhältnisses versichert, sondern Kosten, die Entstehen, wenn rechtswidrige oder rechtlich nicht haltbare Forderungen oder Pflichten auferlegt werden. Das bedeutet, Dein Anwalt, der Dich gegen den Vermieter vertritt, wird bezahlt. Der Pferdefuß dabei: Die Ankündigung einer Vertragsänderung, Auflage oder sonstige Forderung darf nicht erfolgt oder angekündigt worden sein. Das Bedeutet, unabhängig davon, ob und wie lange die Wohnung gemietet ist, darf die Garstigkeit des Vermieters nicht in Sicht sein. Ob sie statistisch Wahrscheinlich ist, ist etwas anderes. Aber auch hier tritt eine Selbstbeteiligung ein, mit der sich die Versicherung vom Missbrauch oder Spekulation schützt. Eine Rechtsschutzversicherung schützt sich zudem mit der vom Dir eingangs genannten Wartezeit. --Hans Haase (有问题吗) 01:54, 23. Nov. 2017 (CET)

Eisenbahnromantik[Quelltext bearbeiten]

Moin @ all, zur Zeit gibt es viele Wiederholungen der oben genannten Reihe auf SWR Fernsehen. Dort gibt es auch Aufnahmen von Dampfloks, die Probleme beim Anfahren mit durchdrehenden Rädern hatten. Und natürlich viele Filme mit einen Doppelgespann vorne. Frage: Wie hat man die Geschwindigkeit der Dampfloks damals sychronisiert, bei einer E-Lok dürfte es kein Problem sein. Es hilft ja nichts, wenn die vordere 120 km/h schnell ist, die folgende nur 110km/h. Das müsste das gleiche Problem wie mit dem Anfahrproblem sein, die Räder der zweiten Lok drehen durch. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 01:42, 23. Nov. 2017 (CET)

Wohl eher nicht. Es wurde Dampfdruck auf dem Antrieb gegeben. Nur die Lokführer mussten sich absprechen oder Wissen was zu tun ist. Bei einer Dampflok ist es kein Problem, mit der Pfeife Signale zu geben und am aufsteigenden Dampf und sonstigem Geräusch war erkennbar was gemacht wird. Sonst sollte der ehemalige Beruf des Bremsers Hinweise geben können. --Hans Haase (有问题吗) 02:01, 23. Nov. 2017 (CET)
Du steuerst mit dem Regler nicht die Geschwindigkeit, sondern den Füllungsgrad und damit das Drehmoment. Die Geschwindigkeit ist eine abhängige Größe, die sich aus Antriebsdrehmoment, Anhängelast, Steigung und Windwiderstand ergibt. Fährt man mit Vorspann, dreht eine Maschine beim Anfahren so lange durch, bis die andere genug Anfahrdrehmoment übernommen hat. Es kommt also vor allem darauf an, die Regler möglichst gleichzeitig zu öffnen. Mit Pfiff und Erfahrung geht das. -- Janka (Diskussion) 04:06, 23. Nov. 2017 (CET)

Versuch irgendwas über einen Künstler rauszukriegen[Quelltext bearbeiten]

Im Familienbesitz befindet sich ein Portrait von meinem Opa. Dieses stammt aus der Zeit vor seiner Heirat und er selbst ist 1945 im Krieg gestorben. Die Oma lebt auch nicht mehr, also keine Chance auf irgendwelche Infos von dort her. Das Portrait ist gezeichnet mit CK und Jahreszahl 1932. Gibt es irgendwo eine Datenbank oder sowas, wo man die Chance hat, herauszukriegen wer das gewesen sein könnte? Dieser CK war wahrscheinlich kein großer Künstler, aber er er scheint die Person recht gut getroffen zu haben, jedenfalls ist die Ähnlichkeit zu einigen seiner Nachkommen frapierend.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 01:45, 23. Nov. 2017 (CET)

Alte Steuererklärungen, sofern noch vorhanden und die Kunst sein Broterwerb war. Sonst: Behördendaten wie Standesamt usw…. Zeitungsarchive, sofern berichtet wurde. Vereinsmitgliedschaften. --Hans Haase (有问题吗) 02:39, 23. Nov. 2017 (CET)