Diskussion:Homöopathie

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Defekte Weblinks[Quelltext bearbeiten]

GiftBot (Diskussion) 00:49, 25. Nov. 2015 (CET)

Ursprünglich unverdünnt?[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel steht "Die Verdünnung wurde zunächst wegen der Giftigkeit vieler der verwendeten Stoffe durchgeführt." Wann war das, wo steht das (bei Hahnemann) und war das schon "Homöopathie"? MfG, Georg Hügler (Diskussion) 17:57, 10. Mai 2017 (CEST)

Bei seinem Chinarinde-Selbstversuch kommt Hahnemann zu dem Schluss, dass Chinarinde Malaria deshalb heile, da sie bei einem Gesunden die Symptome hervorrufe, an denen ein Kranker leide (Ähnlichkeitsregel). 1796 veröffentlicht er in einer Fachzeitschrift die ersten Ergebnisse seine Forschungen und begründet damit eine neue Heilweise: Die Homöopathie. Der Begriff setzt sich aus den griechischen Wörtern homoios (ähnlich) und pathos (Leiden) zusammen. Also gabs H. auch schon unverdünnt. --Freital (Diskussion) 10:18, 14. Mai 2017 (CEST)
Die Behandlung mit wirksamen Substanzen hat nichts mit Homöopathie zu tun. --M@rcela Miniauge2.gif 11:06, 14. Mai 2017 (CEST)
vgl. umseitig Niedrigpotenzen? Und wie beurteilst Du z.B. Gripp-Heel? --Freital (Diskussion) 11:34, 14. Mai 2017 (CEST)
Ich bin kein Pharmakologe aber das scheint ein Naturheilmittel zu sein wie z. B. Kamillentee oder Baldriantropfen. Wenn Bestandteile eine Wirkung haben, dann ist es ein ganz normales Medikament, dann hat es aber nix mit H. zu tun (eben, weil es wirkt). Hat es keine wirksamen Bestandteile, ist es Homöopatie. --M@rcela Miniauge2.gif 14:09, 14. Mai 2017 (CEST)
Ist ein Homöopathikum laut der verlinkten PDFs. Laut [1] hat es wohl ein Zulassungsverfahren durchlaufen, denn es ist eine Zulassungsnummer angegeben. In solchen Fällen darf der Hersteller eine Indikation angeben. Die Frage ist, was Freital mit dem Produktverweis zum Diskussionsthema beitragen möchte. --TrueBlue (Diskussion) 17:47, 14. Mai 2017 (CEST)
Zusammensetzung:
1 Tablette enthält: Wirkstoffe: Aconitum napellus Trit. D4 120 mg, Bryonia Trit. D4 60 mg, Lachesis Trit. D12 60 mg, Eupatorium perfoliatum Trit. D3 30 mg, Phosphorus Trit. D5 30 mg. Die Wirkstoffe 1 bis 4 werden über die vorletzte Stufe und die Wirkstoffe 1 bis 5 werden über die letzte Stufe als Verreibung gemeinsam potenziert. Sonstiger Bestandteil: Magnesiumstearat.(http://www.gripp-heel.de/media/gripp_heel/pdf/Gripp-Heel_Tabl_K_075544_03_gr_BPZ_Maer2014.pdf)
Nimm nichts außer Magnesiumstearat und verreibe mit Nichts... --Hic et nunc disk WP:RM 09:26, 16. Mai 2017 (CEST)
Gripp-Heel hat, wie TrueBlue schreibt, ein Zulassungsverfahren durchlaufen. Hierzu gehört der Nachweis der Wirksamkeit. Die erwünschten Wirkungen können eine Heilung oder Besserung der Krankheit in der angestrebten Indikation sein. Mit dem Produktverweis wollte ich darauf hinweisen, dass niedrigpotenzierte Komplexmittel verkauft werden, die möglicherweise eine Wirkung haben. Als Antwort auf die Behauptung von Ralf Roletschek, dass homöopathische Arzneimittel generell keine Wirkung haben. Gripp-Heel wird aber von Heel als homöopathische Arznei verkauft. --Freital (Diskussion) 09:19, 17. Mai 2017 (CEST)
Wie soll etwas mit Wirkung homöopathisch sein? Das schließt sich aus. Was ist ein Zulasssungsverfahren? Das soll nur gewährleisten, daß es keine negativen Auswirkungen hat, weiter nichts. Würde das Zulassungsverfahren eine Wirkung beweisen, wäre es keine Homöopathie mehr. --M@rcela Miniauge2.gif 10:40, 17. Mai 2017 (CEST)
"Hierzu gehört der Nachweis der Wirksamkeit" - Und wo ist der? Ist er geheim? --Hob (Diskussion) 13:56, 17. Mai 2017 (CEST)
Hier steht, dass für jedes neu zugelassene Arzneimittel ein ausführlicher Beurteilungsbericht veröffentlicht wird. --Freital (Diskussion) 14:52, 17. Mai 2017 (CEST)
Für die Wirksamkeitsbewertung gilt in D der Binnenkonsens. D.h., für die Anerkennung des therapeutischen Nutzens eines Homöopathikums reicht der Erkenntnisstand innerhalb der Homöopathengemeinde. Allgemein darf man bei Arzneimitteln "besonderer Therapierichtungen" aus der Zulassungsnummer nicht schließen, dass die Wirksamkeit mit zuverlässiger Methodik geprüft wurde. --TrueBlue (Diskussion) 15:18, 17. Mai 2017 (CEST)
In § 25 AMG lauten die Bestimmungen, die eine Bewertung nach HP-eigenen Maßstäben ermöglichen: "Die medizinischen Erfahrungen der jeweiligen Therapierichtung sind zu berücksichtigen. (...) Vor der Entscheidung über die Zulassung eines Arzneimittels, das den Therapierichtungen Phytotherapie, Homöopathie oder Anthroposophie zuzurechnen ist und das der Verschreibungspflicht nach § 48 Abs. 2 Nr. 1 unterliegt, ist eine Zulassungskommission zu hören. (...) In die Zulassungskommissionen werden Sachverständige berufen, die auf den jeweiligen Anwendungsgebieten und in der jeweiligen Therapierichtung (Phytotherapie, Homöopathie, Anthroposophie) über wissenschaftliche Kenntnisse verfügen und praktische Erfahrungen gesammelt haben." --TrueBlue (Diskussion) 15:46, 17. Mai 2017 (CEST)
Eben. Kein Wirksamkeitsnachweis, sondern ein "Wirksamkeitsnachweis" mit Anführungszeichen, im Rahmen der eminenzbasierten Vorschulmedizin. Ein alternativer Nachweis, sprich ein alternatives Faktum. --Hob (Diskussion) 17:48, 17. Mai 2017 (CEST)
Es kann sein, dass ich diesen Satz vor Jahren eingefügt habe und damals im Bearbeitungskommentar die Quelle angegeben hatte. Weiß ich nicht mehr;-). Hier aus einer (nicht als Beleg geeigneten) Webseite: "(...) Die Urtinktur ist die unverdünnte, nicht potenzierte Form des homöopathischen Heilmittels. Samuel Hahnemann, der die Homöopathie vor mehr als 200 Jahren begründete, nutzte anfangs selbst toxische Rohstoffe als Urtinktur. Um Vergiftungen vorzubeugen, entwickelte er bald die Methode der Potenzierung: Das Arzneimittel wird nach und nach verdünnt, seine homöopathische Wirkung gleichzeitig verstärkt (Dynamisierung)."[2] Gruß, --Sti (Diskussion) 13:29, 14. Mai 2017 (CEST)
Ob da "Lifeline Homöopathie" eine geeignete Quelle ist? MfG, Georg Hügler (Diskussion)
Nein, schrieb ich ja sinngemäß (in Klammern). Gruß, --Sti (Diskussion) 13:41, 14. Mai 2017 (CEST)
Naja, da war die H. ja noch in den Kinderschuhen und Gifte wurden allgemein verdünnt um als Medizin nicht tödlich zu sein. Was also ist an dem Satz verwunderlich? Die Potenzen sind ja auch nicht ursprünglich. Und auch die Chinarinde wurde ja nicht pur gegeben sondern als irgend eine Suppe. Schade übrigens dasTrueBlue neulich einen Link zu Arsen auf einer naturheilkundlichen Seite gelöscht hat, Aktualisierung hätte es auch getan. Auf der Seite fanden sich zahlreiche Angaben zu Arsen und Antimon bzw. Arsen- und Antimonverbindungen die in der H. aktuell als Ausgangspunkt für Präparate genutzt werden. Es macht ja schon einen Unterschied ob hier bei elementaren Arsen mit der Verdünnung angefangen wird oder ob eine Arsenverbindung oder ob eine bunte Mineralmischung mit einem gewissen Gehalt an Arsenverbindungen genutzt wird. Den Mumpitz bei den unterschiedlichen Arzneimittelbildern zu lesen ist spaßig.--Elektrofisch (Diskussion) 18:46, 14. Mai 2017 (CEST)
Was liegt dir denn am pseudowissenschaftlichen Artikel als Beleg für den Abschnitt über Vergiftungsrisiken? Findest du den etwa "zuverlässig"? --TrueBlue (Diskussion) 19:04, 14. Mai 2017 (CEST)
Er ist zuverlässig genug darzustellen was H. so mit Dingen anfängt um sie in Ursubstanz zu verwandeln und was da an Wirkung zugeschrieben wird. Die Quelle ist so zuverlässig wie die Wirkung von Homöopathie.--Elektrofisch (Diskussion) 19:18, 14. Mai 2017 (CEST)
Hmm. Siehst du dich eher als "Arsentyp" oder als "Antimontyp"? Die Aussage, bei der ich den Artikel entfernte, geht nur über Vergiftungsrisiken und ist noch immer zweifach belegt. Ich entfernte, weil der Artikel jede Menge Unsinn zu Indikationen und therapeutischen Wirkungen der thematisierten Stoffe verbreitet. Bestenfalls handelt es sich dabei um Anwendungsbegründungen aus verschiedenen "alternativen" Medizinkonzepten, schlimmstenfalls um die nicht als solche gekennzeichnete Meinung nur des Autors. Reale Vergiftungsfälle durch Homöopathikaeinsatz werden hingegen nicht belegt. --TrueBlue (Diskussion) 20:23, 14. Mai 2017 (CEST)
(Nach BK) Robert Jütte formulierte dergleichen: "Verdünnt wurden die Wirkstoffe ursprünglich, um ihre Giftigkeit abzumildern."[3] Trotzdem fände ich die Belegung mit Primärquelle(n) (Hahnemann-Zitat) überzeugender. Ich kann gerade nur auf [4] verweisen. Es wird in diesem Text über die Syphilis-Behandlung nicht so ganz klar, ob sich Hahnemann der Giftigkeit von Quecksilber voll bewusst war. Er setzt es verdünnt selbst ein, sogar mit der Absicht systemischer Wirkung. Andererseits ist er der festen Überzeugung, dass die damals übliche, topische Quecksilber-Behandlung der Syphilis völlig kontraproduktiv ist, den Organismus schwächt: "Mit Quecksilber-Friktionen, großen Gaben Calomel, Aetz-Sublimat und ähnlichen scharfen Merkurialmitteln, welche Fieber, ruhrartige Unterleibs-Beschwerden, langwierigen, Kräfte verschwendenden Speichelfluß, Gliederschmerzen, Schlaflosigkeit u.s.w. zuwege bringen, ohne genug antisyphilitische Kraft zu besitzen, das Schanker-Miasm gelind, schnell und vollkommen zu heilen, wird oft viele Monate lang auf den venerischen Kranken hineingestürmt, unter Zwischen-Gebrauch von vielen, schwächenden, warmen Bädern und Purganzen, so daß die innere, schlummernde Psora (deren Natur es ist, durch alle große Erschütterungen und Schwächungen der allgemeinen Gesundheit auszubrechen) eher[115] erwacht, als die Syphilis durch eine so zweckwidrige Behandlung ausgetilgt werden konnte, und sich so mit dieser vergesellschaftet und komplicirt." --TrueBlue (Diskussion) 18:53, 14. Mai 2017 (CEST)
Danke, TrueBlu, ich hatte das damals vermutlich auch von Jütte übernommen. Hier noch etwas von Dellmour: „Konzentrationsverhältnisse homöopathischer Arzneimittel“ http://www.doktor-quak.de/pdf/dellmour_konzentration.pdf Gruß, --Sti (Diskussion) 19:02, 14. Mai 2017 (CEST)
Unabhängig von Dellmours Recherchen kam mir zwischenzeitlich in den Sinn, nach Hahnemanns Meinung zum altbekannt-giftigen Arsen zu fahnden. Ich fand sie in Die chronischen Krankheiten, Bd. 5, 1839, S. 488-553: "Ist eine Gabe von 1/10 Gran Arsenik eine in vielen Fällen gefährliche Gabe, muss sie denn nicht milder werden, wenn man nur 1/1000 giebt? Und wenn sie es wird, muss sie nicht bei jeder weitern Verkleinerung noch milder werden? Wenn nun der Arsenik (so wie jede andre sehr kräftige Arzneisubstanz) bloss durch Verkleinerung der Gaben am besten so mild werden kann, dass er dem Menschenleben nicht mehr gefährlich ist, so hat man ja bloss durch Versuche zu finden, bis wie weit die Gabe verkleinert werden müsse, dass sie klein genug sey, um nicht Schaden zu bringen, und doch gross genug, um ihr volles Amt als Heilmittel der für sie geeigneten Krankheiten zu vollführen." Freilich stammt dieses Zitat erst aus dem Jahr 1839. Ihm geht eine Auseinandersetzung mit HP-Kritikern voraus, die Hahnemann offenbar vorgeworfen hatten, er betreibe eine "Giftpraxis". --TrueBlue (Diskussion) 15:32, 15. Mai 2017 (CEST)
"volles Amt als Heilmittel". Dann war Hahnemann gar kein Homöopath? MfG, Georg Hügler (Diskussion) 16:02, 15. Mai 2017 (CEST)
Warum nicht? Hahnemann empfiehlt doch nicht, das Arsenik entgegen des Ähnlichkeitsprinzips einzusetzen. Im Gegenteil: "Ein verständiger, homöopathischer Arzt wird dieses Mittel, auch in der verkleinertsten Gabe, nicht eher reichen, als bis er überzeugt ist, dass dessen eigenthümlichen Symptome mit denen der zu heilenden Krankheit die möglichste Aehnlichkeit haben. Hat es sie aber, so hilft es auch gewiss." Die Frage nach Hahnemanns Prinzipientreue stellt sich eher bei der Syphilistherapie. Hierfür setzt er auf das selbe Schwermetall wie seine "allopathisch" behandelnden Zeitgenossen. Nur die Applikationsform und wahrscheinlich auch die systemisch wirksame Dosis unterscheiden sich. --TrueBlue (Diskussion) 17:33, 15. Mai 2017 (CEST)
In Hahnemanns ersten Texten zur Homöopathie wird die Potenzierung überhaupt nicht angesprochen. Es gibt eine ganze Menge homöopathische Fallberichte, in denen Urtinkturen als Heilbehandlung verwendet wurden. Jütte stellt das völlig richtig dar, der ursprüngliche Antrieb war die Dosisreduktion mit der Absicht "primum nil nocere", vor allem nicht schaden. Erst im Nachhinein kamen die Überlegungen, dass bei den technischen Verfahren der Dosisreduktion ja auch eine "Dynamisierung" stattfinden könne. Der Kern der Homöopathie ist das Ähnlichkeitsprinzip, nicht die Potenzierung. Zwar prägt die Potenzierung heute sehr weitgehend die Homöopathiepraxis, aber das ist nicht durchgängig so und ist vor allem nicht durchgängig so gewesen. Die einflussreiche "naturwissenschaftlich-kritische" Richtung (etwa Hughes/Dake, Cyclopedia, oder die Autoren der Hygea in Deutschland) sind genau in diesem Punkt skeptisch geblieben und haben vor allem die Hochpotenzgaben verworfen.--Mautpreller (Diskussion) 15:59, 17. Mai 2017 (CEST)
@Trueblue: Ja, Hahnemanns Therapien waren keineswegs konsequent. Das gilt zB auch für die Cholerabehandlung, wo er Kampfer nicht nach dem Ähnlichkeitsprinzip verschrieb, sondern aufgrund allgemeiner Erwägungen. Gilt auch nicht nur für Hahnemann, so etwas wie "bewährte Praxis" spielte bei allen Homöopathen eine erhebliche Rolle, auch dort, wo es überhaupt keine Arzneiprüfungen gab.--Mautpreller (Diskussion) 16:03, 17. Mai 2017 (CEST)

Da Primärquellen gewünscht waren: Die erste Auflage des Organon (1810), der Bibel der Homöopathen, enthielt keinerlei Ausführungen zur "Potenzierung". In § 242ff. (das ist der Teil, der die praktische Anwendung betrifft), heißt es unter anderem: "Eins der Hauptgesetze der homöopathischen Heilkunde besteht nämlich darinn: die zur Aufhebung einer natürlichen Krankheit möglichst angemessen gewählte Gegenkrankheitspotenz (das Heilmittel) nur so stark einzurichten, daß sie nur so eben zur Absicht hinreiche, und durch unnöthige Stärke den Körper nicht im mindesten angreife" (§ 242). "Da nun die kleinste Menge Arznei den Organismus, natürlich, am wenigsten angreift, so würde man die allerkleinsten Gaben zu wählen haben, wenn sie nur stets der Krankheit gewachsen wären" (§ 243). "Hier zeigt nun die Erfahrung durchgängig, daß auf homöopathischem Wege die kleinsten Gaben der Krankheit jederzeit gewachsen sind. Denn liegt der Krankheit nicht offenbar eine beträchtliche Verderbniß eines wichtigen Eingeweides zum Grunde, so kann fast keine Gabe des homöopathisch gewählten Heilmittels so klein seyn, daß sie nicht stärker als die natürliche Krankheit wäre, und sie nicht besiegen könnte" (§ 244). Es gibt hier noch weitere interessante Punkte; so geht Hahnemann davon aus, dass eine Verteilung der Dosis auf mehrere Einnahmezeitpunkte wirksamer ist als eine Einmalgabe (§ 248), dass inniges Vermischen mit einem Lösemittel die "Ausbreitungsfähigkeit" steigert (§ 250) usw. Siehe http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/hahnemann_organon_1810 --Mautpreller (Diskussion) 16:41, 17. Mai 2017 (CEST)

PS: "War das schon Homöopathie?" Die 1. Auflage hatte den Titel "Organon der rationellen Heilkunde nach homöopathischen Gesetzen".--Mautpreller (Diskussion) 16:51, 17. Mai 2017 (CEST)
Potenzieren_(Homöopathie)#Quellen_der_Vorschriften meint einzelbelegt: "Samuel Hahnemann führte die Potenzierung um 1798 ein." In deinen Zitaten aus 1810 taucht dann auch der Begriff der ("Gegenkrankheits-")Potenz auf und das Ziel der möglichst niedrigen Dosis zum Zwecke der Vermeidung von Nebenwirkungen ist ebenfalls formuliert. Was damals offenbar noch fehlte, war Hahnemanns Postulat des "geistartigen Wesens" der Heilkraft. In der 6. Auflage kennt Hahnemann dann Ausgangsstoffe, "welche im rohen Zustande nicht die geringste Arzneikraft im menschlichen Körpern äußern", aber eben "durch mechanische Einwirkung auf ihre kleinsten Theile, durch Reiben und Schütteln" jene Arzneikraft entwickeln sollen. "Potenzieren" steht in dieser Auflage für "Verdünnen und mechanisch Behandeln" und gilt als Methode, um Ausgangsstoffen überhaupt eine Arzneikraft zu verpassen oder ihre vorhandene Arzneikraft zu steigern. --TrueBlue (Diskussion) 18:12, 17. Mai 2017 (CEST)
Ja, nur war mit der Verreibung/Verschüttelung damals noch nicht die Idee der Verstärkung der Heilkraft verbunden ("Dynamisierung"). Dies ist erst ungefähr um 1820 der Fall (die 6. Auflage wurde übrigens aus dem Nachlass herausgegeben, aber auch in den Auflagen der Reinen Arzneimittellehre ab 1820 und in den Chronischen Krankheiten wird diese Idee vertreten).--Mautpreller (Diskussion) 18:27, 17. Mai 2017 (CEST)
Potenzieren (Homöopathie) halte ich für einen redundanten überflüssigen Artikel.--Elektrofisch (Diskussion) 18:55, 17. Mai 2017 (CEST)
(Nach BK) "Dynamisieren" und "Potenzieren" sind bei Hahnemann Synonyme: "Man nennt daher diese Bearbeitung derselben Dynamisiren, Potenziren (Arzneikraft-Entwickelung) und die Produkte davon, Dynamisationen oder Potenzen in verschiednen Graden." (§ 269, Organon, 6. Auflage). Für die Autorin des Einzelbelegs für die Aussage "um 1798" ist "Potenzierung" das Durchbrechen der gängigen Dosierungen der Zeit, also schon allein die Verdünnung nach Hahnemannscher Empfehlung.[5] Folgt man der Autorin, muss man zu dem Schluss gelangen, dass der Begriff "Potenzierung" noch zu Hahnemanns Lebzeiten einen Bedeutungswandel erfuhr. --TrueBlue (Diskussion) 19:07, 17. Mai 2017 (CEST)
Das ist doch alles Dummenfang. Es ist Verdünnung, egal wie man das nennt. "Potenz" hört sich natürlich nach was an. --M@rcela Miniauge2.gif 19:09, 17. Mai 2017 (CEST)
Wir hatten in Sachsen im Physikunterricht (7. Klasse) ein Experiment, wie sich durch Schütteln die Temperatur einer Flüssigkeit erhöht. --Freital (Diskussion) 19:16, 17. Mai 2017 (CEST)
Und? Was willst du damit sagen? --M@rcela Miniauge2.gif 19:18, 17. Mai 2017 (CEST)
Bitte nicht die Klärung von Ideen- bzw. Begriffsgeschichte stören! Tatsächlich finde ich - wie Mautpreller - in der 1. Auflage des Organons nirgendwo die Begriffe "Potenzi(e)ren" oder "Potenzi(e)rung". "Verdünnung" findet sich hingegen auf S. 205. Es ist also möglich, dass die Aussage der Belegautorin zum Durchsetzungsjahr der "Potenzierung" auf ihrem Missverständnis des Begriffes "Potenzierung" beruht. Zu klären wäre, wann Hahnemann erstmals "Potenzi(e)ren" schrieb und was er seinerzeit damit meinte. --TrueBlue (Diskussion) 19:58, 17. Mai 2017 (CEST)
"Potenz" bedeutet im Organon (1. Auflage) zunächst mal ganz klassisch potentia, nämlich hier die Fähigkeit eines Stoffs, krank zu machen bzw. Krankheitssymptome zu erregen. (Nebenbei: Hahnemanns Idee ist es, die "natürliche Krankheit" durch eine "Kunst-Krankheit" zu verdrängen, die durch den Arzneistoff hervorgerufen wird. Dazu darf natürlich nicht zu hoch dosiert werden, weil man sonst nichts gewonnen hat.) Tatsächlich dürfte die zitierte Autorin hier einem Missverständnis erlegen sein. Hahnemann verwendete schon früh immer kleinere Dosen, da hat sie recht, aber nicht deshalb, weil er sie für wirksamer (potenter) hielt, sondern weil er sie für ausreichend und zugleich nebenwirkungsärmer hielt. Im Organon findet sich auch eine lange Fußnote, die so etwas wie eine unbegrenzte Teilbarkeit postuliert (denn durch bloßes Teilen werde Etwas nicht Nichts). - Wortgeschichtlich kann ich nicht groß weiterhelfen, aber ideengeschichtlich schon. Es sind vor allem die Chronischen Krankheiten und insbesondere deren 2. Auflage 1835, wo die anfängliche homöopathische Lehre modifiziert wird. Dabei folgten Hahnemann seine Schüler keineswegs bedingungslos. Die Wendung hin zur Potenzierung war mit einigen anderen Dingen verbunden, die mit dem Empirismus der ersten Auflagen des Organons kaum vereinbar waren. Das war einerseits die Miasmentheorie, andererseits der Vitalismus, also der ganze Krempel mit der "Lebenskraft" (Dynamis). Man muss lesen, wie scharf Hahnemann ursprünglich die Vorstellung verurteilte, dass der Organismus sich schon selber helfen wird, um die Bedeutung dieser Wendung zu dem damals sehr beliebten Vitalismus-Ansatz zu verstehen (Hufeland lobte ihn übrigens dafür).--Mautpreller (Diskussion) 20:35, 17. Mai 2017 (CEST)
Vielleicht noch ein Hinweis: Das Organon enthält eine lange Vorrede, die wieder und wieder auf einem Thema herumreitet, das Hahnemann schon lange beschäftigte, nämlich die "unfreiwillige Homöopathie". Wieder und wieder geht es darum, dass therapeutische Erfolge der Vergangenheit (bis hin zur Antike), die auf Anhieb erstmal völlig beliebig erscheinen, durch das Wirken des homöopathischen Prinzips zu erklären seien. Natürlich sind da keine Hochpotenzen gegeben worden, da geht es um ganz stoffliche Wirkungen. In den Chronischen Krankheiten aber wird erstmals ein Heilmittel vorgestellt, das überhaupt nur in Hochpotenz Sinn hat, weil es in der Nahrung allgegenwärtig ist, nämlich Kochsalz (Natrium muriaticum). So etwas gab es in der Reinen Arzneimittellehre einfach noch nicht.--Mautpreller (Diskussion) 20:49, 17. Mai 2017 (CEST)
Auch zur "Entwicklung der Potenzierung bei Samuel Hahnemann" hat Friedrich Dellmour recherchiert und publiziert. Zusammenfassung: Das Konzept "Potenzierung" entwickelte Hahnemann im Rahmen seiner Bemühungen, potenziell gefährliche Stoffe zu verdünnen, um "Erstreaktionen" zu reduzieren oder zu vermeiden. Die Anfänge des Konzepts "Potenzierung" datiert Dellmour aber bereits auf ca. 1801, obgleich er Hahnemanns Gebrauch des Wortes "Potenziren" erst für deutlich spätere Veröffentlichungen nachweist (→ S. 8-10). --TrueBlue (Diskussion) 00:01, 18. Mai 2017 (CEST)
Interessanter Text, allerdings sehr stark aus der Perspektive des klassischen Einzelmittelhomöopathen geschrieben. Zweifellos richtig ist, dass der 6. Band der Reinen Arzneimittellehre (1820) eine Art Wendepunkt darstellt (S. 9, FN 103), da Hahnemann hier erstmals öffentlich von der Auffassung abrückt, dass es bei den Arzneizubereitungsverfahren der Homöopathie um eine Gabenverkleinerung (Verdünnung) geht. Während z.B. in Organon 1 (1810) noch die Homogenisierung durch "innige" Vermischung im Vordergrund steht (m.E. gemeint auch ganz physikalisch/physiologisch als Steigerung der Oberfläche), beginnt Hahnemann sich ab 1820 der Vorstellung anzunähern, dass das Verdünnungsverfahren die Wirkung der homöopathischen Arznei erst aufschließt (Potenzierung im Sinn, die Arzneimittel "potenter" zu machen). Die heute von den klassischen Homöopathen als kanonisch angesehene Lehre der Potenzierung ist in ihrer endgültigen Fassung übrigens erst 1921 veröffentlicht worden, im Organon 6, das Hahnemann noch zu Lebzeiten niederschrieb, das aber von div. Schülern unter Verschluss gehalten wurde. Aber insbesondere in den Chronischen Krankheiten (1. Auflage 1828, 2., deutlich überarbeitete und "verschärfte" Auflage 1835) werden die Modifikationen bereits sehr deutlich. Die Blütezeit der Klassischen Homöopathie in den USA des 19. Jahrhunderts basierte darauf. Eine hervorragende, sehr kritische Darstellung dieses Prozesses, besser als die von Dellmour, gibt es bei Anthony Campbell, Homeopathy in Perspective.
Wo Dellmours Auffassung sich als etwas "biased" erweist, das sind vor allem Passagen wie diese: "Aus diesen Zeilen wird deutlich, daß Hahnemann mit seinen ersten Arzneiverdünnungen eindeutig homöopathische Wirkungen ausgelöst hatte, da mit den damals bekannten Giftstoffen toxische Wirkungen nur bis in den Gran- und Zehntelgranbereich(1 Gran = 62 mg) zu erzielen waren" (S. 5). Das ist ein Autorenkommentar aus der Haltung der Schule der Klassischen Homöopathen, die "homöopathische" Wirkungen als nicht-toxikologische, "feinstoffliche" oder "geistartige" Wirkungen einstuft. Diese Haltung nahm Hahnemann, wie Dellmour einräumt, aber mindestens bis 1820 nicht ein, und sie ist auch in den 1820er Jahren noch nicht eindeutig.--Mautpreller (Diskussion) 10:26, 18. Mai 2017 (CEST)
Es gab übrigens erhebliche Streitereien innerhalb der Homöopathie genau um diese Fragen. In der Cyclopedia von Hughes/Dake, ein vierbändiges homöopathisches Werk, das sehr detailliert Arzneiprüfungen und Vergiftungsbeobachtungen aller Art berichtet, wurden etwa alle Prüfungen weggelassen, die mit Hochpotenzen vorgenommen wurden (Kochsalz!), weil solche Gaben keine Symptome erzeugen könnten. Die Klassischen Homöopathen stützten sich deshalb lieber auf T.F. Allens und C. Herings zehnbändige Symptom-Enzyklopädien, die solche Bedenken nicht hatten. Sie hatten allerdings keineswegs die "Übermacht", ein Großteil der homöopathischen Publikationsorgane stand nicht auf ihrer Seite. Es gibt leider m.W. noch keine medizinhistorische Studie, die die höchst interessanten Auseinandersetzungen, die bis in die Gegenwart reichen, vernünftig aufgearbeitet hätte. Die Darstellungen, die es gibt, sind oft ausgesprochen parteiisch (insbesondere für die Klassiche Homöopathie, Hochpotenzen, Einzelmittelgabe etc.).--Mautpreller (Diskussion) 10:44, 18. Mai 2017 (CEST)
Das hat wohl damit zu tun, das ab einem nicht genau bestimmbaren Punkt man aus der Medizingeschichte fällt und man eher einen Sektenbeauftragten braucht, weil man auf H. Seite sehr viel verpennt und dogmatisiert hat.--Elektrofisch (Diskussion) 13:29, 18. Mai 2017 (CEST)
Andeutungen zum "geistartigen Wesen" der Heilkraft finden sich auf S. 205-206 der 1. Auflage des Organons, also schon im Jahre 1810. Zitat: "Die Wirkung der heilenden Gegenkrankheitspotenzen, die man Arzneien nennt, auf den lebenden menschlichen Körper geschieht auf eine so eindringliche Art, verbreitet sich von dem Punkte der mit Nerven begabten, empfindlichen Faser aus, worauf die Arznei zuerst angebracht wird, mit einer so unbegreiflichen Schnelligkeit und Allgemeinheit durch alle Theile des lebenden Individuums, daß man diese Wirkung fast geistig nennen könnte, fast so geistig als die Vitalität selbst, (....)" Eine Wissenschaft, die in der Lage gewesen wäre, die Wirkung chemischer Stoffe auf den biologischen Körper realistisch zu erklären, gab es vor und zu Hahnemanns Lebzeiten noch nicht. Mir ist vollkommen klar, dass Dellmour Homöopath ist und seine Veröffentlichungen Bewertungen aus dieser Perspektive enthalten. Deshalb sollte man von Dellmour nur Thesen zitieren, die anhand der von ihm angegebenen Referenzen auf für Nichthomöopathen nachvollziehbar sind. Im WP-Artikel Homöopathie wird die "Potenzierung" momentan auch ideengeschichtlich mit simpler Verdünnung gleichgesetzt, ihre Einführung als allgemeingültiges Prinzip der Homöopathie wird auf das Jahr 1798 datiert. Das ist so sicherlich überarbeitungsbedürftig. --TrueBlue (Diskussion) 17:02, 18. Mai 2017 (CEST)
Zu Dellmour: Ich hab den Eindruck, dass er im Allgemeinen zuverlässig arbeitet. Aber er ist eben nicht nur "Homöopath", sondern in dem recht heterogenen Feld der Homöopathie auch "Homöopathiepolitiker", nämlich im Sinne der Klassischen Homöopathie (und contra Komplexmittel, Eklektizismus und dgl.).--Mautpreller (Diskussion) 20:35, 18. Mai 2017 (CEST)
Zum Artikel: Ja, das stimmt. Hier wird der Hahnemann von Organon 6 zurückprojiziert auf 1798. Das ist nicht sauber.--Mautpreller (Diskussion) 20:38, 18. Mai 2017 (CEST)
Noch zum Konzept der "geistartigen" Wirkung: Das dürfte die "Schnittstelle" sein, über die das Potenzierungskonzept in die Homöopathie gelangte. Hahnemann unterschied früh zwischen "reiner Arzneiwirkung" (die er in der sog. Arzneiprüfung herausfinden wollte), "Gegenwirkung des Organisms" und "Nachwirkung". Die reine Arzneiwirkung schien ihm von der Stärke der Dosis weitgehend unabhängig zu sein, die Gegen- und Nachwirkungen hingegen nicht. Deswegen unterstellte er unterschiedliche Wirkmechanismen, führte sie aber zunächst nicht aus. Hahnemann verfügte schlicht über kein tragfähiges Konzept, die Arzneiwirkungen auf den Organismus zu erklären. Es gab in der zeitgenössischen Medizin eine große Zahl von Angeboten (Bsp. Blutüberfülle vs. Blutleere, Spannung vs. Erschlaffung, Säftelehre etc.), die heute weitgehend vergessen sind. Hahnemann lehnte diese Erklärungsversuche durchweg ab und polemisierte scharf dagegen. Seine Lehre der "Umstimmung der Lebenskraft" (die eng mit der Potenzierungslehre verbunden ist) war ein relativ später Versuch, nun selbst etwas in diesem Sinn vorzulegen, nachdem er lange Jahre vertreten hatte, eine theoretische Erklärung sei überhaupt nicht nötig (die Empirie reiche aus). --Mautpreller (Diskussion) 11:43, 19. Mai 2017 (CEST)

Gewinnspannen[Quelltext bearbeiten]

Der folgende Abschnitt ist in extrem großen Teilen unbelegt bzw. falsch oder schlecht belegte Aussagen. Die "Welt" Quelle (die einzige Quelle für den Abschnitt über die Zucker Preise) beinhaltet nicht die Inhalte die sie belegen sollte, die fragwürdige Boulevardzeitung als Quelle für den Abschnitt über Medikamentenfälschung reicht allerhöchstens aus, um den letzten Satz dieses sehr langen Abschnittes zu belegen:

Der Endkundenpreis für raffinierten Zucker, der Grundsubstanz der Globuli, beträgt (Stand 2013) ca. 0,65 € pro Kilogramm. Globuli ohne Wirkstoff sind für weniger als 50 € pro Kilogramm erhältlich. Globuli mit homöopathischen Wirkstoffen werden hingegen für durchschnittlich 800 € pro Kilogramm verkauft.[1] Somit bietet die Herstellung von homöopathischen Mitteln enorme Gewinnspannen: Globuli ohne Wirkstoff sind 75 mal wertvoller als das Rohmaterial, und durch das Zusetzen von homöopathischen Wirkstoffen steigert es sich erneut auf das 16-fache (insgesamt das 1.200-fache des Zuckers).
Die Gewinnspanne kann durch Medikamentenfälschung noch deutlich vergrößert werden, wenn nur eine Sorte Globuli – mitunter ohne Potenzierung einer Ursubstanz – unter verschiedenen Namen bzw. Indikationen abgegeben wird. Bei Potenzierungen über D12 ist der Wirkstoff durch chemische Labormethoden nicht mehr nachweisbar. Ein Betrug kann also ausschließlich durch Kontrollen während der Herstellung aufgedeckt und nur durch die anschließende Überwachung der gesamten Lieferkette (Zwischenhandel, Apotheke) verhindert werden. Dagegen kann bei herkömmlichen Arzneimitteln im Prinzip jeder Kunde eine Laboruntersuchung des Produktes in Auftrag geben, wenn er an der Echtheit des Heilmittels zweifelt. Im Oktober 2010 wurde ein derartiger Betrugsfall in Bangladesch entdeckt: Medikamentenfälscher füllten hochprozentigen Alkohol in Fläschchen, welche dann bloß als unterschiedliche homöopathische Heilmittel etikettiert wurden.[2]

Das reicht als Quellen bei einem solchen Thema auf keinen Fall aus. In der jetzigen Version ist das extreme Wikipedia:Theoriefindung oder Editoralisierung. Aus dem Grund habe ich den entsprechenden Abschnitt auf das belegbare gekürzt. Falls Medikamentenfälschung im Bereich der Homöopathie ein Problem sein sollte, lassen sich dazu seriöse Quellen finden die eingebaut werden können. Die Rechnungen über Zucker bitte auch nur mit seriösen Quellen wieder einbauen. Gruß FaktenSucher (Diskussion) 21:43, 23. Mai 2017 (CEST)

  1. Heide-Marie Göbbel: Homöopathie – Heilung oder nur Hokuspokus? In: Die Welt. 20. März 2013, abgerufen am 4. Oktober 2013.
  2. Fake medicine factory busted. In: The Daily Star. 28. Oktober 2010, archiviert vom Original am 25. Oktober 2012, abgerufen am 13. Oktober 2013.