Diskussion:Homöopathie

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Defekte Weblinks[Quelltext bearbeiten]

GiftBot (Diskussion) 00:49, 25. Nov. 2015 (CET)

Gewinnspannen[Quelltext bearbeiten]

Der folgende Abschnitt ist in extrem großen Teilen unbelegt bzw. falsch oder schlecht belegte Aussagen. Die "Welt" Quelle (die einzige Quelle für den Abschnitt über die Zucker Preise) beinhaltet nicht die Inhalte die sie belegen sollte, die fragwürdige Boulevardzeitung als Quelle für den Abschnitt über Medikamentenfälschung reicht allerhöchstens aus, um den letzten Satz dieses sehr langen Abschnittes zu belegen:

Der Endkundenpreis für raffinierten Zucker, der Grundsubstanz der Globuli, beträgt (Stand 2013) ca. 0,65 € pro Kilogramm. Globuli ohne Wirkstoff sind für weniger als 50 € pro Kilogramm erhältlich. Globuli mit homöopathischen Wirkstoffen werden hingegen für durchschnittlich 800 € pro Kilogramm verkauft.[1] Somit bietet die Herstellung von homöopathischen Mitteln enorme Gewinnspannen: Globuli ohne Wirkstoff sind 75 mal wertvoller als das Rohmaterial, und durch das Zusetzen von homöopathischen Wirkstoffen steigert es sich erneut auf das 16-fache (insgesamt das 1.200-fache des Zuckers).
Die Gewinnspanne kann durch Medikamentenfälschung noch deutlich vergrößert werden, wenn nur eine Sorte Globuli – mitunter ohne Potenzierung einer Ursubstanz – unter verschiedenen Namen bzw. Indikationen abgegeben wird. Bei Potenzierungen über D12 ist der Wirkstoff durch chemische Labormethoden nicht mehr nachweisbar. Ein Betrug kann also ausschließlich durch Kontrollen während der Herstellung aufgedeckt und nur durch die anschließende Überwachung der gesamten Lieferkette (Zwischenhandel, Apotheke) verhindert werden. Dagegen kann bei herkömmlichen Arzneimitteln im Prinzip jeder Kunde eine Laboruntersuchung des Produktes in Auftrag geben, wenn er an der Echtheit des Heilmittels zweifelt. Im Oktober 2010 wurde ein derartiger Betrugsfall in Bangladesch entdeckt: Medikamentenfälscher füllten hochprozentigen Alkohol in Fläschchen, welche dann bloß als unterschiedliche homöopathische Heilmittel etikettiert wurden.[2]
  1. Heide-Marie Göbbel: Homöopathie – Heilung oder nur Hokuspokus? In: Die Welt. 20. März 2013, abgerufen am 4. Oktober 2013.
  2. Fake medicine factory busted. In: The Daily Star. 28. Oktober 2010, archiviert vom Original am 25. Oktober 2012, abgerufen am 13. Oktober 2013.

Das reicht als Quellen bei einem solchen Thema auf keinen Fall aus. In der jetzigen Version ist das extreme Wikipedia:Theoriefindung oder Editoralisierung. Aus dem Grund habe ich den entsprechenden Abschnitt auf das belegbare gekürzt. Falls Medikamentenfälschung im Bereich der Homöopathie ein Problem sein sollte, lassen sich dazu seriöse Quellen finden die eingebaut werden können. Die Rechnungen über Zucker bitte auch nur mit seriösen Quellen wieder einbauen. Gruß FaktenSucher (Diskussion) 21:43, 23. Mai 2017 (CEST)

Signaturenlehre[Quelltext bearbeiten]

@Georg Hügler: Beleg bitte erstmal den postulierten Zusammenhang zwischen Signaturenlehre und Homöopathie mit einer wissenschaftlichen Quelle. Die Quellen mit Bezug zur Homöopathie die ich gerade durchsucht habe, stellen keinen direkten Zusammenhang her, einige schreiben im Gegenteil davon, Hahnemann sei dezidierter Gegner der Signaturenlehre gewesen. So lange der Bezug nicht im Artikel gut belegt hergestellt wird, hat der Link zur Signaturenlehre auch absolut nichts in der Einleitung zu suchen. Gruß FaktenSucher (Diskussion) 13:26, 26. Jun. 2017 (CEST)

Gegnerschaft zur Signaturenlehre ist dann ja belegt darstellbar. Setz es doch bitte rein, auch warum er sich abgegrenzt hat, denn Änhlichkeiten sind ja unübersehbar.--Lectorium (Diskussion) 13:30, 26. Jun. 2017 (CEST)
Notwendig wäre erstmal eine Quelle die überhaupt erst einen Zusammenhang herstellt. Die Homöopathie Bücher die ich gerade gescannt habe haben das nicht getan. Mag sein das da jemand bessere Quellen hat. Eine Quelle von einem Homöopathen die ich für nicht zitierfähig halte hat von dieser Gegnerschaft geschrieben. Nur weil beide Glaubenskonstrukte auf ähnlich esoterischen Denkmodellen beruhen, würde ich hier im Artikel noch keinen Zusammenhang herstellen. Aus meiner Sicht ist das Theoriefindung. FaktenSucher (Diskussion) 13:35, 26. Jun. 2017 (CEST)
In diesem Buch [1] geht es zum Beispiel um die ideengeschichtlichen Vorläufer der Homöopathie zu denen laut Autor die Signaturenlehre gehört. Ich will alllerdings nicht beurteilen, wie zitierfähig die Quelle ist, wirklich neutral ist der Autor nicht. Eventuell macht es Sinn, entweder beim Medizingeschichte Absatz oder im Absatz mit den Grundsätzen diese Ideen aufzuführen. Teilweise taucht das ja schon bei den Grundsätzen auf, Sinn würde es aber machen, die Ideen von vor Hahnemann von denen er eventuell beeinflusst wurde von seinen Ideen zu trennen. FaktenSucher (Diskussion) 14:03, 26. Jun. 2017 (CEST)
Machs doch nicht so spannend. In welcher Quelle steht das denn? Dann schau ich mal bei mir nach, ob das ein Medizinhistoriker aufgegriffen hat.--Lectorium (Diskussion) 14:25, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ich hab das oben verlinkt: Geschichte der Homöopathie, von Rudolf Tischner. Die ablehnenden Quellen die ich im ersten Post erwähnt habe, finde ich gerade nicht mehr wieder. Gruß FaktenSucher (Diskussion) 15:55, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ist antiquarisch, danke. Unsere aktuelle LIT-Quelle Natalie Grams (Homöopathie neu gedacht) sieht das auf S. 27 freilich anders. Da warst du also etwas zu voreilig, denn Grams bringt die Signaturenlehre mit H. in Verbindung.--Lectorium (Diskussion) 16:34, 26. Jun. 2017 (CEST)
Sie schreibt recht knapp davon, dass andere Ärzte zu Zeiten Hahnemanns der Signaturenlehre anhingen die ähnliche Denkstrukturen aufweist. Ein klarer Bezug zu Hahnemann bzw. der Homöopathie ist das nicht. Aber wie gesagt, mag sein, dass diese Ideen von Paracelsus Hahnemanns Denken beeinflusst haben. Tischner beschreibt die Ideengeschichtlichen Ursprünge ja auch recht detailliert. Mit vernünftigen Quellen lässt sich da also eventuell was zu einbauen. Voreilig war ich allerdings nicht, da die angegebenen Quellen die Behauptungen des Artikels nicht gestützt haben. Gruß FaktenSucher (Diskussion) 17:22, 26. Jun. 2017 (CEST)
Am Ende sind die Ideen auch recht unterschiedlich. Die Signaturen"lehre" schließt von der Form von Pflanzen auf ihre angebliche Heilwirkung, die Homöopathie schließt hingegen von den (angeblichen) Wirkungen der Stoffe auf ihre (angeblichen) Heilwirkungen. FaktenSucher (Diskussion) 17:31, 26. Jun. 2017 (CEST)

Natürlich kannte Hahnemann die Signaturenlehre. Ich würde auch nicht ausschließen, dass er davon beeinflusst war, wie von der Säftelehre und zahlreichen anderen im Schwange befindlichen Theorien auch. Bisher sehe ich gar kein Argument, warum gerade die Signaturenlehre hier ins Spiel kommen sollte. Der entscheidende Unterschied ist übrigens die Arzneiprüfung. Hahnemann legte von Beginn an sehr großen Wert auf eine empirische Erforschung der Arzneiwirkungen, weil er eben davon ausging, dass man den Arzneistoffen ihre Wirkungen gerade nicht ansieht. Das betrieb er sowohl mittels Literaturstudium (Sammlung von Vergiftungsfällen, Anwendungsfällen usw.) als auch mittels Experiment (sog. Arzneiprüfung). Man kann gegen diese Empirie, wie Hahnemann sie betrieb, schwerwiegende Einwände erheben, völlig zu Recht. Aber dass er sie betrieb und für einen der wichtigsten Bausteine seiner Lehre hielt, kann man nicht bestreiten. Man kann allerdings sagen, dass es später in der Homöopathie durchaus Versuche gegeben hat, die "Signaturenlehre" zu nutzen, meist allerdings eher als Merkhilfe, gelegentlich auch darüber hinaus. Das gilt freilich auch für eine ganze Menge anderer Lehren, so die Hormesis-Lehre, die Psychoanalyse unterschiedlicher Provenienz usw. usf. --Mautpreller (Diskussion) 17:45, 26. Jun. 2017 (CEST)

Also, ich würde des rauslassen. Eventuell beim Vorhandensein besserer Quellen beim Ideengeschichtlichen Hintergrund wieder einbauen. Falls jemand von Euch gute Quellen zum Thema hat, kann er sie gerne auch im Artikel Signaturenlehre noch einbauen. Da ist noch einiges im Argen. Gruß FaktenSucher (Diskussion) 15:46, 27. Jun. 2017 (CEST)
Bitte nicht nur an dieser Bezeichnung allein kleben und etwas aufspreizend auch Begriffe wie Sympathetik, Analogiezauber etc mit ins Boot nehmen, die in der Medizingeschichte als Synonyme für similia similibus herhalten. Beispielsweise führt Eva Wunderlich das Thema in ihrer Dissertaion Die Bedeutung der roten Farbe im Kultus der Griechen und Römer ausführlich aus. Ein Randaspekt, gewiss, aber durchaus referierbar.--Lectorium (Diskussion) 16:37, 27. Jun. 2017 (CEST)
Nur zu, bau das ein so lange auch die Quellen einen klaren Bezug zur H. herstellen. FaktenSucher (Diskussion) 16:58, 27. Jun. 2017 (CEST)
Wolfgang U. Eckart erwähnt keinen Einfluss der altertümlich bis mittelalterlichen Signaturenlehre auf Hahnemann. Hahnemanns Krankheitskonzept ist nach Eckarts Darstellung im Wesentlichen das von Christoph Wilhelm Hufeland (1762-1836). Sowohl nach Hufeland als auch nach Hahnemann hatte sich jedes therapeutische Handeln grundsätzlich auf die Unterstützung der individuellen Lebenskraft zu konzentrieren. "Lebenskraft" steht hierbei für die Selbstheilungskräfte des Organismus. Hufeland setzte zur Unterstützung der individuellen Lebenskraft auf das Prinzip contraria contrariis curantur, während Hahnemann als seine Innovation das Prinzip similia similibus curantur einführte. Nach Hahnemann sollte die therapeutische Unterstützung nicht gegen den krank machenden Reiz, sondern ähnlich wie dieser gerichtet sein. Freilich experimentierte Hahnemann reichlich mit Urtinkturen, die schon lange vor Hufeland und Hahnemann im therapeutischen Einsatz, also unter deutlich älteren Krankheitskonzepten als Arznei gefunden worden waren. Zum Beispiel Quecksilber(verbindungen) wurden schon im 15./16. Jh. zur Behandlung der Syphylis eingesetzt. --TrueBlue (Diskussion) 17:40, 29. Jun. 2017 (CEST)