Diskussion:Intelligenz

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Begriffsgeschichte und Kritische Psychologie[Quelltext bearbeiten]

Ich finde es schade, dass der Artikel so psychologisch einseitig ist. Irgendwie fehlt mir eine Begriffsgeschichte, da es sich ja auch um ein theoretisches Konstrukt handelt (Unter dem Wikipedia-Artikel zu Konstrukt steht: Das Konstrukt Intelligenz entzieht sich einer direkten empirischen Beobachtbarkeit, kann aber über Indikatoren (...) gemessen werden". Auch die dafür zugrunde gelegten Indikatoren verändern sich (auch ethisch). Wann ist der Begriff z. B. in die Psychologie eingeführt worden? Wie wurde er "damals" definiert? Wie haben sich die Messmethoden über die Zeit verändert und hatten z. B. auch sozio-kulturelle Argumente darauf Einfluss? Gibt es Kontroversen innerhalb der Disziplin oder auch interdisziplinär? Welchen Standpunkt zum Konstrukt "Intelligenz" beziehen andere Disziplinen? Ich finde der Artikel ist nicht lexikalisch genug sondern sehr spezifisch. Vielleicht könnte man für die Zukunft eine Überarbeitung planen, die auch Themen wie KI (künstliche Intelligenz), individuelle bzw. personale Intelligenz, emotionale Intelligenz, soziale Intelligenz etc. dem Hauptbegriff gleichberechtigt unterordnet. --Milla Krauskopf (Diskussion) 19:34, 8. Nov. 2018 (CET)

Fragwürdige statistische Aussage[Quelltext bearbeiten]

Im Text steht: " Im Schnitt belegen alle Studien einen Unterschied der IQ-Werte von Schwarzen und Weißen von etwa 15 bis 18 Punkten oder 1 bis 1,1 Standardabweichungen, was bedeutet, dass etwa 11 bis 16 % der schwarzen Bevölkerung IQ-Werte über 100 haben (der Medianwert der Gesamtbevölkerung)." Ich bin zwar nicht der ultimative Statistik-Crack, aber die Schlußfolgerung halte ich rein statistisch betrachtet für schlicht falsch. Es gibt keine Aussage zur Größe der Stichprobenmengen, keine Aussage zur Schiefe, keine Aussage zur Kurtosis. Offensichtlich wurden ja zwei verschiedene Statistiken (IQ bei weißen und IQ bei Schwarz) "übereinandergelegt" und dann wurde der Mittelwert der einen Statistik mit der Standardabweichung des Mittelwerts der anderen Statistik "abgeglichen" um daraus über den Median der anderen Statistik eine Aussage üder die eine Statistik zu machen. Das ist imho Statistik-Voodoo. So kann man alles belegen. Gibt's für diesen Satz irgend einen Beleg. Meiner Ansicht nach gehört das gelöscht, denn ohne valides - nachlesbares - Material ist das Quark. --Denalos(quatschen) 21:41, 26. Mai 2018 (CEST)

Die Aussage ist empirisch m.E. unbestritten. Die fehlenden Angaben ergeben sich aus der Definition des IQ, nach der der Mittelwert, definitionsgemäß, bei 100 und die Standardabweichung, ebenso definitionsgemäß, bei 15 Punkten liegt. Der Trugschluss ergibt sich m.E. erst bei der Interpretation der Daten, wenn man nämlich diesen Unterschied, irrigerweise, als eine biologische anstelle einer sozialen Tatsache interpretiert.--Meloe (Diskussion) 09:05, 28. Mai 2018 (CEST)
Intelligenz ist in der Regel normalverteilt. IQ-Test sind hingegen so konstruiert, dass die Ergebnisse auf jeden Fall normalverteilt sind um die Verteilung der Intelligenz in der Grundgesamtheit abzubilden. Das sollte deine Fragen zu Schiefe und Kurtosis beantworten obwohls hier irrelevant ist. Denn die Standardabweichung bezieht sich soweit ich weiß auf die gesamte Population als Referenzgruppe. In ihr werden der Schwarze und Weiße Durchschnitts-IQ abgebildet und ihr Abstand in Maßen der Standardabweichung der Population angegeben. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Meloe hat Recht, dass die Tatsache, dass Unterschiede existieren unbestritten ist. Woher er allerdings vor allen anderen weiß, dass eine biologische Ursache eine "irrige" Hypothese ist, würde mich interessieren. --FlatEarther333 (Diskussion) 09:17, 28. Mai 2018 (CEST)
Du hast recht, dass es dazu immer noch verschiedene Hypothesen gibt. Die Position, dass es sich um erbliche, ethnisch bedingte Unterschiede handelt, wird aber m.W. nur noch in den USA vertreten, und auch dort inzwischen als Minderheitenposition. Dazu gibt es eine Reihe von review-Artikeln.--Meloe (Diskussion) 09:23, 28. Mai 2018 (CEST)
Dann schau mal in Russland und China, da ist das Mainstream. Aus Europa höre ich was das Thema angeht allerdings wirklich nichts. In den USA.. Das Problem ist, dass das Thema gewissermaßen erschöpft ist. Man kann die Frage mit dem was wir heute Wissen nicht abschließend beantworten. Die Unterschiede sind da und sie gehen nicht weg. Die USA sind halt voererst auf der anderen Seite als China gelandet, was man für plausibler hält in Bezug auf die Frage woher die Unterschiede kommen. Das einzige halt was die Frage beantworten kann ist wenn Allelkombinationen entdeckt werden, die für höhere oder niedrigere Intelligenz verantwortlich sind. Manche sagen, das kann jederzeit passieren. Dann kann mal Allelfrequenzen zwischen den ethnischen Gruppen untersuchen. Das schon bei anderen Genen geklappt. --FlatEarther333 (Diskussion) 09:47, 28. Mai 2018 (CEST)
Wissenschaftliche Quellen sind gefragt. Als Meinung ist das weltweit im Schwange, darum geht´s aber nicht. Zu den Allelfrequenzen: Die bisherigen GWAS-Analysen zu dem Thema waren, wie schon so oft bei der Methode, nicht sehr erhellend. Die Existenz eines, oder weniger, Allele mit dominantem Effekt kann sowieso inzwischen sicher ausgeschlossen werden (als "viertes Grundgesetz" bezeichnet, aber eigentlich sowieso Standard für die quantitative Genetik), wir reden also allenfalls über Allele, die ggf. Merkmalvarianz deutlich unter 1 Prozent bewirken könnten.--Meloe (Diskussion) 11:25, 28. Mai 2018 (CEST)

Ich finde die Nutzung des Begriffes Median bei einer solche großen Gruppe problematisch. Tatsächlich ist der Median einer extrem großen Menge an Messwerten in etwa (oder so ziemlich) das arithmetische Mittel. Bei einer "überschaubaren" Menge ist es exakt der Wert, der an der Mitte der sortierten Liste der Messergebnisse steht. Man sollte also besser vom Mittelwert statt vom Median sprechen. Wenn - wie hier ausgeführt - der IQ-Durchschnitt der Gesamtbevölkerung bei etwa 100 liegt, und die Behauptung stimmt, dass der IQ-Durchschnitt der schwarzen Bevölkerung 15 bis 18 Punkte unter dem Gesamtschnitt liegt, dann besagt dass, das der IQ-Durchschnitt der schwarzen Bevölkerung zwischen 82 und 85 liegt. Wenn der wiederum normalverteilt ist, dann überrascht es nicht, dass 11 bis 16 % über 100 liegen. Aber was soll einem all das sagen? Und: eine Aussage über die Art der Datenerhebung geben diese Ergebnisse nicht her. Ich gehe fast jede Wette ein, dass man auch IQ-Unterschiede zwischen Landkreisen herstellen kann. Auch das sagt nichts über die Gene aus. Wenn eine Personengruppe im Schnitt schlechtere Bildungschancen hat, muss man sich über die IQ-Ergebnisse nicht wundern (Henne- Ei-Problem). Wenn man wirklich den IQ von Ethnien vergleichen wollte, dann muss man die Stichproben zwingend aus dem gleichen "sozialen" Umfeld entnehmen (was schon mal alles andere als trivial ist), ich habe bis dato noch nichts darüber gelesen, dass das geschehen ist.--Denalos(quatschen) 13:51, 28. Mai 2018 (CEST)

Alles richtig, aber: Das ist alles schon Interpretation. Der IQ-Wert der Schwarzen (gemäß Klassifikation nach US-Census) liegt, statistisch abgesichert, niedriger. Das hat, mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit, keinerlei genetische Gründe. Es liegt viel eher an der bekannten Mixtur aus sozialem Status, offener oder subtiler Diskriminierung, selbsterfüllenden Rollenzuschreibungen, Bildungs- und Trainingseffekten, Einfluss von Alkohol und Drogen (auch auf den Nachwuchs) und und und ... Genauso Unterschiede sind messbar zwischen Ober- und Unterschichtlern, Angehörigen unterschiedlicher Nationalitäten gleicher Ethnie, Absolventen unterschiedlicher Bildungsgänge, tw. zwischen Männern und Frauen. Hautfarbe ist halt eine bequeme und leicht sichtbare Etikettierung. Aber: Der Effekt ist erstmal da. Ob man daraus den Schluss zieht, die White Suprematists hätten irgendwie schon Recht, oder, dass hier noch immense Aufgaben bleiben, gleiche Chancen für alle herzustellen, ist davon unabhängig.--Meloe (Diskussion) 15:40, 28. Mai 2018 (CEST)
Exakt, damit bestätigst Du genau meine Aussage. Man hat die Stichproben - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit - nicht aus dem gleichen sozialen Umfeld genommen. Es dürfte richtig kompliziert sein, da eine vernünftige Stichprobenzusammenstellung hinzubekommen. So, in der Form (wie ja auch von Dir aufgezeigt), sind das alles Scheinkausalitäten. Ich finde es gelinde gesagt verwerflich, über Scheinkausalitäten Ethnien zu diskreditieren. --Denalos(quatschen) 16:53, 28. Mai 2018 (CEST)
Mich würde mal interessieren woran ihr eure "an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeiten" festmacht. :D Habt ihr da irgendwie Belege (insbesondere Meloe)? Ich spiel mal ein paar Gedanken durch: Ich finde es erstaunlich, dass alle Ethnien in den USA mehr oder weniger den Durchschnitts-IQ ihrer Herkunftsländer behalten. Hispanics und Ostasiaten zum Beispiel. Gerade Hispanics sind ein interessanter Fall. Der Durchschnitts-IQ Mexikos beträgt ungefähr 88. Der von Afroamerikanern 85. Das durchschnittliche Haushaltseinkommen in Mexiko ist ca 3.000$. Das durchschnittliche Haushaltseinkommen von Afroamerikanern beträgt ca. 40.000$. Das Schulsystem? Nunja.. das ist schlechter in Mexiko als in den USA. Wesentlich. Ich hoffe das bestreitet niemand. Also Armut und Bildung? Schwache Erklärung, oder eher gar keine. Bleibt Diskriminierung. Ca. 92% der Afroamerikaner (85) gaben in einer Studie 2017 an, dass sie der Auffassung sind Schwarze werden in den USA diskriminiert. Außerdem glauben 61% der Asiaten (105), dass Asiaten diskriminiert werden. Und 55% der Weißen (100) glauben, dass Weiße diskriminiert werden. 78% der Hispanics (89) glauben, dass Hispanics diskriminiert werden. Kurz: In den USA fühlen sich alle diskriminiert. Hispanics hat die Diskrimination nicht dümmer gemacht, die Asiaten haben sogar nen höheren IQ als Weiße. Das sind alles keine Beweise, ist mir klar. Ich frage mich nur woher diese "an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit" sozialer Ursachen der IQ-Unterschiede kommt. Da lasse ich mich auch gerne aufklären. --FlatEarther333 (Diskussion) 18:10, 28. Mai 2018 (CEST)
Die Annahme sozialer Ursachen für Intelligenzunterschiede zwischen Populationen hat eine extrem einfache Ursache: Sie ist in manchen tonangebenden Kreisen modern = politically correct. Sonst gibt es Nichts - rein Garnichts. Wenn es noch keine genetischen Studien zum Thema gibt, sollten wir die Diskussion solange vertagen, bis es welche gibt. --Saidmann (Diskussion) 19:42, 28. Mai 2018 (CEST)
Es scheint ja diverse Studien zu geben, allerdings habe ich bis dato noch nichts über eine Unangreifbarkeit dieser Studien gehört. Vollkommen unabhängig von einer irgend gearteten political correctness müss'mer wohl so lange warten, bis eine Studie vorliegt, die allgemein reputabel akzeptiert wird. Bis dahin ist alles Spekulation. --Denalos(quatschen) 19:55, 28. Mai 2018 (CEST)
Korrekt. Spekulation. Und keine an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit. Wäre angebracht, dass sich alle mit ihrer Wortwahl zu dem Thema in Demut üben bis, wie Saidmann sagt, neue Ergebnisse vorliegen.--FlatEarther333 (Diskussion) 20:48, 28. Mai 2018 (CEST)
Naja, Demut ... das ist den wenigsten Menschen gegeben (mir auch nur in begrenztem Maße). Ich denke, dass man durchaus seine Meinung haben darf (sollte), diese - eigene - Meinung fließt dann doch mehr oder weniger in einen WP-Artikel ein (schlicht durch die Quellenauswahl), das ist zwar nicht immer vorteilhaft, aber dafür gibt's dann ja die anderen Wikipedianer, die einen ggf. auf eine fragwürdige oder einseitige Quellendarstellung hinweisen. Gerade in diesem Artikel hier kann man das sehr schön sehen. Es scheint unterschiedliche "Fraktionen" zu geben, die für ihre jeweilige Sicht Quellen akzeptieren, oder eben verwerfen oder die Fragwürdigkeit einer Quelle sogar als Negativbeweis ersehen. Schlussendlich zeigt sich dann, dass es offensichtlich keine objektive, wissenschaftlich unangreifbare Quellenlage gibt. Das war am Anfang dieser Diskussion nicht so klar. --Denalos(quatschen) 08:05, 29. Mai 2018 (CEST)
Arme Menschen sind dumm, weil sie den ganzen Tag Privatsender anschauen. [1] --AlternativesLebensglück (Diskussion) 23:53, 31. Mai 2018 (CEST)
Das steht aber nicht in der Quelle. Imho wechselwirken da Ursache und Wirkung. Das akkumulierende Konsumieren von Nichtinformationen bis zur Bewusstlosigkeit ohne Reflektion und Kontemplation macht nun mal nicht schlauer, vollkommen egal, ob das Fernsehen oder was auch immer ist. Ich würde mal behaupten, dass es Privatsender gibt, die nicht doofer machen (Bloomberg-TV, NationalGeografic u. a.). Im Artikel steht nur, dass RTL ein mieses Programm hat und die Antwort des Senders war, das sie das produzieren, was Quote und damit Umsatz bringt. --Denalos(quatschen) 07:49, 1. Jun. 2018 (CEST)
@ alle die da schreiben, die Intelligenz hat keine genetischen/ethnischen Hintergründe usw.
siehe :
https://www.laenderdaten.info/iq-nach-laendern.php
es scheint euch einfach nicht in eure Weltanschauung zu passen?
man kann zwar sagen, dass die Länder der unteren Ränge vielleicht wenig für Bildung ausgeben, aber siehe China und Macau, nicht die Regel und nicht das Kriterium.
es liegt offensichtlich am Klima und der daher zwingend an de Vererbung. Eine Migration in ein anderes Klima ändert das auch nicht so einfach.
die Faktoren sind nur zwar auch beteiligt, aber die Basis scheint darin zu liegen.

77.234.45.167 16:21, 9. Aug. 2018 (CEST)

Auf der Seite steht selber: "Der IQ wurde von Westeuropäern für Westeuropäer nach westeuropäischen Maßstäben entwickelt. Es ist immer noch strittig, ob sich dieses Verfahren überhaupt auf Völker mit gänzlich anderen sozialen Strukturen, Kulturen, Werten und Denkweisen anwenden lässt."--Perfect Tommy (Diskussion) 16:30, 9. Aug. 2018 (CEST)
und das soll eine Erklärung sein? Eher eine Ausrede für One-World-Phantasten. Die IQ Berechnung sollte schon überall die gleichen Maßstäbe haben und nicht andere. Alles ::::andere auf der Welt, wie Körpergröße oder -kraft kann nur im direkten Vergleich auf die gleiche Art und Weise verglichen werden. Wenn schon auf "richtig lesen " verwiesen ::::wird: da steht auch, dass es 9 weltweite Studien sind! Finde ich schon recht umfangreich. Nur weil es strittig ist, heißt es nicht, es ist nicht korrekt...politisch inkorrekt vielleicht - ::::daher weht auch der Wind. "Kulturen, Werten und Denkweisen" sind keine Indikatoren für einen IQ da 1. sich diese durch simples Training ablegen lassen würden und 2. sofern ::::denn doch ein Grund, es eben halt ein Grund ist warum es so ist, oder? pure Logik. Mal ein freier Vergleich: Wenn der Sportwagen von Fiat langsamer ist als der von BMW, weil ::::er einen schwächeren Motor hat, weil die Konstrukteure eben auf diesen weniger wert legten, dann ist der Fiat nun mal langsamer und NICHT von Fiat's Seite zu betrachten. ::::Dafür hat er dann vielleicht ein schöneres Dekor ;) 77.234.45.167 16:13, 10. Aug. 2018 (CEST)
Unterschiede im IQ zwischen verschiedenen Nationen (oder auch derselben Nation zu verschiedenen Messzeitpunkten) sind völlig unstrittig vorhanden. Das Problem ist ihre Interpretation. Da der gemessene IQ mit dem Bildungs- und Wohlstandsniveau korrelliert und nachweislich durch Bildung und individuelle Förderung gesteigert werden kann, sind niedrige Werte in sehr armen Ländern erstmal nicht erstaunlich. Zur Frage der Vererbung: Nahezu alle Interpretatoren sind sich einig darin, dass die Messgröße Intelligenz abhängt a) von additiven Erbfaktoren (vermutl. Allelen von Genen), b) von nicht-additiven Erbfaktoren (Dominanz, Epistase, ...) (diese sind zwar angeboren, werden aber in dieser Form nicht vererbt), c)von Umweltfaktoren, d) von der Interaktion zwischen Erbfaktoren und Umwelt (sowas wie für eine jeweilige genetische Ausstattung spezifisch förderliche oder hemmende Umwelt), e)vermutlich (aber bisher nicht nachweisbar) von epigenetischen Einflüssen. Wenn man nun zwei Populationen vergleicht, die sich in ihren Erbanlagen und in ihrer Umwelt signifikant unterscheiden, sind schlicht überhaupt keine sinnvollen Folgerungen daraus möglich.--Meloe (Diskussion) 08:24, 10. Aug. 2018 (CEST)
nun, da sieht man eindeutig die niedrigen Ausgaben für Bildung pro Kopf in China und Macau, diese aber haben erhebliche Unterschiede zu den unteren Rängen im Ergebnis. ::::Daher hätte man sich hier die wiederholende "Erklärung" sparen können. Klima - und das über lange Zeit - ist hier ebenso eine natürliche Erklärung.
Weiterhin: Wie wird denn erklärt, das bei Auswanderern in andere Klima-Gebiete der IQ aufgrund der besseren äußeren Einflüsse höher ist, aber immer noch erheblich niedriger ::::als bei Einheimischen?77.234.45.167 16:13, 10. Aug. 2018 (CEST)
@Meloe Das wäre mir neu. Unterschiede zwischen ethnischen Gruppen in den USA mag es geben. Da der IQ-Test aber normalerweise gesellschafts- und sprachspezifisch angelegt ist und so auf eine Gesellschaft normiert wird, dass der Durchschnitt bei 100 liegt, erscheint mir ein Vergleich zwischen Nationen schwierig und sicher nicht unumstritten. Der Anspruch an dafür geeignete Testmethoden und statistische Auswertungen müsste deutlich höher sein als üblich.--Perfect Tommy (Diskussion) 17:42, 10. Aug. 2018 (CEST)
Selbstverständlich ist ein der Fragestellung adäquater Test auszuwählen. Forschung kann nur so gut sein wie ihr methodisches Handwerkszeug. Es stehen weiß Gott genug verschiedene IQ-Tests zur Auswahl. Diese Methodendiskussion scheint mir aber für die aufgeworfene Frage zu weit hergeholt. Ich denke, wir können schlicht unterstellen, dass bei einem korrekt durchgeführten Test Unterschiede messbar wären, alles andere wäre schon sehr überraschend. Du hast natürlich insofern recht, dass ein Test nach konventioneller Standardmethode (mit Zentralwert 100 und normierter Standardabweichung) in dieser Form schwer durchführbar wäre. Entscheidend für die Frage scheint mir aber eher zu sein, dass sich nicht daraus, dass zwei solche Populationen in irgendeinem Test verschieden gut abschneiden, automatisch irgendeine Aussage über eine Erblichkeit ergibt (oder dieser Schluss auch nur naheliegend wäre). Und selbst wenn es (mit anderen Methoden) möglich wäre, einen solchen Unterschied nachzuweisen, würde dann auch daraus weder folgern, dass man die Werte nicht (oder kaum) verändern kann, noch, dass die individuellen Unterschiede nicht verringert (oder ggf. vergrößert) werden könnten. Erblichkeit ist überhaupt nur bei einer bestimmten spezifizierten Umwelt definiert. Ändere ich die Umwelt, ändert sich auch die Erblichkeit. Dieser triviale Fakt ist leider, trotz gebetsmühlenhafter Wiederholung, nicht in die Köpfe reinzukriegen.--Meloe (Diskussion) 10:09, 11. Aug. 2018 (CEST)

Gewaltbereitschaft in Beziehung zur Höhe des IQ[Quelltext bearbeiten]

gibt es dazu nichts? 77.234.45.167 16:15, 10. Aug. 2018 (CEST)

Da wird's mit ziemlicher Sicherheit nichts zu geben, weil da kein Zusammenhang besteht. Gewaltbereitschaft ist auch viel zu undifferent als Begriff, da sie sich in vielen Formen manifestiert. Es gibt den dumpfen, strunzdummen Schläger und es gibt den hochintelligenten, reflektierenden, sich selbst überhöhenden Psychopathen. Bei beiden kann es zu extremer Gewaltausübung kommen, und der IQ-Unterschied kann durchaus mal 70 Punkte ausmachen. Schlussendlich beides Gewalttäter(innen). --Denalos(quatschen) 18:02, 14. Aug. 2018 (CEST)

nein, du schreibst es ja selber: Psychopath; es geht hier rein um Intelligenz und nicht um äußere Veränderungen wie Psychosen, Krankheiten, defekte Gehirnteile durch Geburt oder Unfall, und auch nicht um antrainierte oder vorgezeigte Gewalt. Das hat alles nichts mit Intelligenz zu tun und unabhängig davon sind diese Ursachen ja wohl eher der geringe Anteil bei Tätern bei Gewalttaten. Und kein Zusammenhang behauptest du, wo ist der wissenschaftliche Beleg? Ich behaupte, der mit der niedrigen Intelligenz denkt nicht über sein Handeln nach. Da wird es doch sicher Statistiken geben.

Aggression und Gewalt: Ein biologischer, psychologischer und ... von Klaus Wahl Seite 86 Untersuchungen zeigen, dass der Intelligenzgrad (...) das Ausmaß an Aggressivität beeinflusst. Das gilt insbesondere für sprachliche Intelligenz, weil sprachliche Ausdrucksdefizite in der Kommunikation direkt oder indirekt zu gewalttätigen Mitteln greifen lassen. (...) Amerikanische Studien (...) ermittelten aber, dass eine höhere verbale Intelligenz nur dann mit geringerer Aggression korreliert, wenn die Jungen auch ein hohes Maß an Selbstkontrolle (gemessen durch das Wartenkönnen auf eine Belohnung) aufwiesen. oder Objektiv gesehen ist ein enger Zusammenhang von Gewalt und schwacher emotionaler Intelligenz/Empathie jedoch nicht zu leugnen ([[http://books.google.ch/books?id=IvDO36IRiVQC&pg=PA85&lp g=PA85&dq=studie+gewalt+intelligenz&source=bl&ots=mPHilwII Xz&sig=inc6e5UQ-2IrcfuMh0gpErRvnsM&hl=de&sa=X&ei=g_V7UNmeL snftAalh4GoDA&ved=0CEIQ6AEwBA#v=onepage&q=studie%20gewalt% 20intelligenz&f=false|Quelle]]), so dass ein Verzicht auf Gewalt klar auf höhere emotionale Intelligenz schliessen lässt.

und https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article111444217/Wie-es-zu-Aggression-und-Angriffslust-kommt.html (zweite Gruppe mit 70%) Zitat:

Drei Typen bei Straftätern Der Hirnforscher Gerhard Roth von der Universität Bremen und bis 2011 Präsident der Studienstiftung des deutschen Volkes, unterscheidet dabei drei verschiedene Typen. Die erste Gruppe ist jene, die in ihrer Sozialisation gelernt hat, dass Gewalt für sie eine Erfolgsstrategie ist.

Die zweite Gruppe sind Menschen, die sich schnell bedroht oder abgelehnt fühlen, und ihre Impulse darauf nur sehr schwer kontrollieren können. Laut Roth fallen in diese Kategorie 70 Prozent aller Gewalttäter.

Die dritte und letzte Gruppe sind die sogenannten Psychopathen: Sie werden geplant gewalttätig und handeln dabei oft besonders brutal. Im Gegensatz zu anderen empfinden diese Menschen kein Mitgefühl – sie leiden nicht unter Schuldgefühlen und bereuen ihre Taten in aller Regel nicht.

2A02:8109:B2C0:2B60:DD0:E043:9311:F0BD 03:34, 12. Okt. 2018 (CEST)

Und was haben all diese Feststellungen jetzt mit dem Lemma zu tun? Es gibt auch Studien, die einen hohen Psychopathen-Anteil in Führungspositionen feststellen. die Begründungen sind durchaus einleuchtend, es ist halt "hilfreich", wenn man mit einem hineichenden Maß an Gefühlskälte an Dinge herangehen kann. Das Lemma handelt nicht das Spektrum psychologischer Forschung und derer Folgen ab. Wenn man das täte, würde man schnell sowohl in den Bereich der Spekulation kommen als auch den Artikel über seinen Zweck hinaus aufblasen. Vor allem fängt man dann an, auf dünnem eis zu laufen, weil man sich mit Forschungen und Begrifflichkeiten herumschlägt, die nicht überall allgemein anerkannt sind. Schon alleine die Unterscheidung zwischen Soziopathie und Psychopathie und überhaupt die Akzeptanz einer solchen Unterscheidung bietet deutlichen Stoff für tiefgreifende Auseinandersetzungen. So ist es auch mit der Begrifflichkeit oder der Diskussion über "emotionale Intelligenz". Über all diese Themen kann man gerne in entsprechender Fachliteratur diskutieren, allgemein anerkannte Literatur zu den von Dir genannten Zusammenhängen kenne ich nicht (höchstens Aufsätze darüber). --Denalos(quatschen) 08:56, 12. Okt. 2018 (CEST)