Diskussion:Kinderhymne

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1. Also, der Urheberrechtshinweis mag nötig sein, allerdings sollte er nicht ganz so leuchtend ausfallen. Und einmal ist auch ausreichend.

2. Wer waren die "Medien" nach der Wiedervereinigung?

--Einbecker 20:09, 6. Jun 2005 (CEST)

Ich habe die Warnung mal in den Quelltext verlegt. Meiner Meinung nach gehoert das nicht in den "oeffentlich sichtbaren Bereich" des Artikels. Dann muss man eben ein paar mal hinterherraeumen, wenn jemand das wieder einstellt. – Sebari 4. Jul 2005 11:39 (CEST)

Diese Kinderhymne ist doch dichterisch wie inhaltlich völliger nonsens. warum sollte ihr ein artikel gewidmet sein?

nonsens? ich wäre sehr viel glücklicher mit ihr als neationalhymne. sie spricht nicht nur, wie fast alle anderen hymnen, die emotionen, sondern vorallem den verstand an und predigt nicht,wie fast alle hymnen, diesen falschen stolz und dann "unser land" besser ist als alle anderen, denn das ist nun wirklich nonsens. luki 217.85.247.44 17:38, 15. Jun 2006 (CEST)

Wo spricht denn unsere Nationalhymne an, dass wir besser als alle anderen Länder sind? Im Gegensatz zu den Hymnene vieler anderer Länder rühmt sie nicht den Krieg, sondern die Liebe zum Vaterland und die Einheit des deutschen Volkes. Die Kinderhymne spricht nur davon, dass wir so "wie andere Länder" sein sollen - nicht gerade einfallsreich und einer Hymne völlig unwürdig. Ich bin sehr froh das eine Strophe des Deutschlandliedes unsere Hymne ist. --84.139.34.103 16:26, 17. Jul 2006 (CEST)

die frage ist doch nicht ob die kinderhymne schöner als die dritte strophe des deutschlandliedes ist. die eingangfrage war wieso ihr ein artikel gewidmet sein soll. die antwort 1.) das lied hat den stellenwert eines liedes was in bestimmten kreisen als nationalhymne vorgeschlagen wurde 2.) auch nonsens hat bei wikipedia platz - siehe fliegendes spaghettimonster, denn es fällt schwer zu beurteilen, welche informationen unsinn sind und nicht. das ist hochgradig subjektiv. --- beide arguemnte deswegen - rein ins wiki, aber schön sachlich - ...Tito 17:49, 18. Jul 2006 (CEST)
Die Kinderhymne als Nationalhymne ist der letzte Quatsch. Wer hat schon mal eine Nationalhymne gehört, in der mehr von anderen Völkern und Ländern als vom eigenen die Rede ist. Lächerlich. Trotzdem ist die Hymne bekannt und muss einen Artikel kriegen.

Dann ist sie doch gerade für die BRD recht passend.

Allgemeines zur Kinderhymne[Quelltext bearbeiten]

Lesern die Schwierigkeiten haben die Kinderhymne zeitlich und poltisch einzuordnen sollten zum Einstieg diese Texte lesen, die vielleicht geeignet sind viele Fragen zu beantworten oder gar nicht aufkommen zu lassen:

http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Nationalhymne

http://www.von-fallersleben.de/deutschlandlied-52.html

sowie vertiefend, auch zur Textinterpretattion : auf Abiturientenniveau - das in einer Diskussion zu diesem Thema doch mindestens erreicht werden sollte, aber noch nicht erkennbar ist. Bezogen auf das heutige literarische Niveau des Volks der "Dichter und Denker" würde ich Brecht's Sicht teilen, den Nationalstolz ein bisschen tiefer zu hängen...

http://www.bzbretzfeld.de/FacherVerbunde/Deutsch/Textbesch5.htm

--FrankMechelhoff 11:33, 3. Nov. 2009 (CET)

als Nationalhymne gedichtet?[Quelltext bearbeiten]

Gibt es dafür einen Beleg, dass Brecht die Kinderhymne als Nationalhymne gemeint hat? Bzw. dass es ernsthafte Überlegungen in der Richtung gab?

Das lese ich in Wikipedia jetzt zum zweiten Mal, auf meine erste Frage in die Richtung bekam ich aber keine Antwort. Ich bezweifle das. -- lley 17:49, 27. Jun 2006 (CEST)

eine interessante frage zu der ich keine antwort weiss -aber gerne wissen würde. Tito 17:50, 18. Jul 2006 (CEST)

Ich weiss es leider auch nicht; aber meine Überlegungen dazu:
Dass Brecht das Lied als Nationalhymne für die DDR gedichtet hat, dagegen spricht meines Erachtens nicht nur, dass die DDR erst im Oktober des Entstehungsjahres gegründet wurde, sondern vor allem die geographische Beschreibung von der See bis zu den Alpen, von der Oder bis zum Rhein, die für das Territorium der neuen DDR offensichtlich nicht gepasst hätte.
Dass Brecht das Lied als deutsche Nationalhymne gedichtet hat, ist insofern nicht abwegig, als in der Anfangszeit der DDR auch auf Seiten der Staatsführung durchaus noch ein gesamtdeutsches Nationalbewusstsein vorhanden war (was ja auch in der Becherschen Hymne zum Ausdruck kommt). Allerdings sind die Worte „und nicht über und nicht unter andern Völkern wolln wir sein“ meines Erachtens nur als Gegenthese zum Anfang des Hoffmannschen Deutschlandliedes zu verstehen. Für jemanden, der das Deutschlandlied als frühere Nationalhymne nicht kennt, wäre es unverständlich, was diese selbstverständliche Aussage in einer neuen deutschen Nationalhymne bedeuten soll. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Brecht eine deutsche Nationalhymne für sinnvoll hielt, die nur bei Kenntnis der früheren (von ihm vermutlich abgelehnten) Hymne voll verständlich ist.
Ebenso wären die Worte „nicht erbleichen wie vor einer Räuberin“ doch wohl etwas unpassend für eine Nationalhymne. Mit diesen Worten bezog Brecht sich vermutlich auf sein Gedicht Deutschland, bleiche Mutter, mit dem er 1933 seine Scham über die Zustände in Deutschland ausgedrückt hatte.
Daher erscheint mir die Kinderhymne eher als ein Gedicht, mit dem Brecht, vielleicht angeregt durch das Deutschlandlied und in bewusster formaler Anlehnung an das Deutschlandlied, die Deutschen zum Nachdenken über ihr Verhältnis zu ihrem Land veranlassen wollte. Für diese Annahme spricht auch der Vers „und weil wir dies Land verbessern, lieben und beschirmen wir's“. Normalerweise würde man ja eher sagen: Weil wir unser Land lieben, darum setzen wir uns dafür ein (also verbessern wir es). Brecht kehrt es um und will dadurch offensichtlich die Erkenntnis vermitteln: Nicht die Liebe zum Vaterland ist das Primäre, das zu gemeinnützigem Handeln motiviert, sondern echte Liebe zur Heimat entsteht erst dadurch, dass man sich aktiv für sie einsetzt – also ganz im Gegensatz zum hohlen Verbalpatriotismus früherer Jahrzehnte, der die Deutschen für nationalistische Verführung anfällig gemacht hatte. --BurghardRichter 16:12, 30. Mär. 2007 (CEST)
Ganz genau. Wolf Biermann hat die Kinderhymne auf einem seiner Konzerte (ich glaube, in Frankfurt/M., etliche Jahre vor dem Mauerfall) gesungen und die Zusammenhänge zur Deutschland (H.v.F.)- und DDR-Hymne den Zuhörern erklärt. Oder war es doch auf dem berühmten Konzert von Köln nachdem er ausgebürgert wurde? Seither kenne ich die Hymne. Diese Zusammenhänge und die Bekanntheit der Kinderhymne (die deswegen auch einen eigenen Artikel selbstverständlich verdient) waren es die letztlich die Frage aufbrachten die Kinderhymne als neue Nationalhymne nach der Wiedervereinigung in die Diskussion brachten. Ich kann dem Artikel an diesem Punkt nicht folgen: "diskutiert" wurde die Frage 1989/90 sehr wohl und sehr konkret - aber gegen die Rechten und mit Kohl als Kanzler hatte die Alternative natürlich - leider! - keine reelle Chance. Soviel unchauvinistischer Rationalismus war in der Schwarz-Rot-Goldnen Jubelei 1990 einfach zu unprätentiös. --FrankMechelhoff 22:49, 2. Nov. 2009 (CET)

Melodie der Kinderhymne[Quelltext bearbeiten]

Kennt jemand ein Buch, in dem neben dem Text auch die Melodie der Kinderhymne von Eisler abgedruckt ist? Ich kenne bisher nur den Text. --BurghardRichter 18:07, 30. Mär. 2007 (CEST)

Gesammelte Werke, hrsg. von Stephanie Eisler und M. Grabs, Serie I. Bd. 18 --Julia_l 13:20, 21. Jan. 2008 (CET)

Vielen Dank! Ich habe die Angabe in den Artikel eingefügt. Ich habe mir in der Bayerischen Staatsbibliothek die von dir angegebene Veröffentlichung angesehen. Dabei fand ich auf Seite 138 die Anmerkung, dass ausserdem im Band 1, S. 8 eine Klavierfassung der Kinderhymne enthalten sei. Diese würde sich vielleicht noch besser als die siebenseitige Orchesterpartitur im Band 18 als Literaturangabe eignen. Allerdings besitzt die Bayerische Staatsbibliothek von den Gesammelten Werken Eislers, Serie I, nur die Bände 10, 16 und 18. Könnte es vielleicht sein, dass die anderen Bände gar nicht erschienen sind? --BurghardRichter 18:51, 13. Feb. 2008 (CET)

Es sind insgesamt 3 Serien erschienen, Serie I: Bände: 10, 16, 18, Serie II/Bd. 3, Serie IV die Bände: 1, 2, 3, 4 und 7.
Von 1955 bis 1966 erschien bei Breitkopf & Härtel Leipzig die zehnbändige, von Eisler selbst zusammengestellte Ausgabe Lieder und Kantaten, wobei Bd 1 und 2 in einem Buch zusammengefasst sind. (falsche Angabe im Eislerartikel nun ausgebessert!) Quelle: Schebera/Eisler --Hubertl 04:05, 14. Feb. 2008 (CET)

Vorschlag von Walter Jens[Quelltext bearbeiten]

[1]

Austerlitz -- 88.72.10.211 15:47, 11. Apr. 2007 (CEST)

Wofür hat Brecht sie getextet?[Quelltext bearbeiten]

Hier ist sie nur am Rande erwähnt [2], keinerlei Hinweis auf "Nationalhymne".

-- 88.72.10.211 16:03, 11. Apr. 2007 (CEST)

Auferstanden aus Ruinen[Quelltext bearbeiten]

Auch hier kein Hinweis auf die Kinderhymne. Aber hier die Melodie der alten DDR-Nationalhymne [4].

Austerlitz -- 88.72.10.211 16:18, 11. Apr. 2007 (CEST)

[5] -- 88.72.10.211 16:31, 11. Apr. 2007 (CEST)

Deutsche Nationalhymne[Quelltext bearbeiten]

Da ist die Geschichte mit Brecht und des Textes seiner "Kinderhymne" erwähnt.

Austerlitz -- 88.72.20.115 11:46, 12. Apr. 2007 (CEST)


In Ausgewählte Werke in 6 Bänden. [kommentierte] Jubiläumsausgabe zum 100. Geburtstag. Suhrkamp 1997. findet sich nur der Hinweis, dass die Hymne als Reaktion auf die Enführung des Deutschlandliedes als Nationalhymne der BRD entstand. Als Entstehungsjahr wird dort 1950 genannt. Hinweise auf eine "alternative Nationalhymne" finden sich dort nicht. Und Suhrkamp müsste es eigentlich wissen. Ich nehme den Halbsatz mal aus dem Artikel bis sich ein Beleg findet. Gingganz 13:04, 20. Mai 2007 (CEST)

Wer's nachlesen möchte: a.a.O. Bd.3 Gedichte 1. S.507 f. Gingganz 17:13, 20. Mai 2007 (CEST)

Vielen Dank, Gingganz. Ich wollte es auch schon ändern, bin aber leider nicht dazu gekommen. Aus deinem Hinweis, dass auch die Melodie Anspielungen auf das Deutschlandlied enthält, schliesse ich, dass du die Melodie von Eisler kennst. Meine Suche danach war bisher erfolglos (s. oben). Kannst Du mir einen Tipp geben, wo ich die Noten finde? --BurghardRichter 12:43, 21. Mai 2007 (CEST)
Ein Fehlschluss, leider. Ein Hinweis auf Eislers musikalische Anspielungen sowohl auf das Deutschlandlied als auch auf die eigene Vertonung von Auferstanden aus Ruinen findet sich an der o.g. Literaturstelle. Gingganz 14:39, 21. Mai 2007 (CEST)


Textquelle[Quelltext bearbeiten]

Gibt es für den Text keine Wiki-Interne Quelle? Die jetzige scheint mir etwas ominös zu sein. --Relznak 15:28, 10. Sep. 2007 (CEST)

Da der Text urheberrechtlich geschützt ist, wird es die wiki-interne Quelle nicht geben. -- lley 15:54, 10. Sep. 2007 (CEST)

Dann sollte man die Seite auf die wir hier verlinken einmal fragen, ob sie diese Rechte haben, andernfalls sollten wir auch den Link entfernen... --Relznak 09:49, 11. Sep. 2007 (CEST)

Vertonung durch Finke[Quelltext bearbeiten]

Es wäre schön, dafür einen Beleg zu haben. -- lley 20:07, 14. Mär. 2009 (CET)

Auf der CD "Wer möchte nicht im Leben bleiben" (erschienen 2003 bei B-T.-Music "Phonica", EAN 4-015048-208321) ist als Titel 9 eine Aufnahme der Kinderhymne enthalten, deren Melodie nicht die von Eisler ist und zu der im Covertext "Fidelio F. Finke - Bertolt Brecht" als Autoren genannt werden. Daraus habe ich abgeleitet, dass Finke die Kinderhymne ebenfalls vertont hat. Leider fehlen jegliche Datums-Angaben zu der Aufnahme.--Sterup 10:55, 15. Mär. 2009 (CET)
Danke. Hab's als ref ergänzt. -- lley 14:22, 15. Mär. 2009 (CET)

Heinrich Kaulen[Quelltext bearbeiten]

Das neu hinzugefügte (ja wohl wörtliche) Zitat sollte mit einem Quellennachweis versehen werden. -- lley 00:24, 21. Apr. 2009 (CEST)

Titel[Quelltext bearbeiten]

Was mich als Leser des Artikels noch interessiert, ist warum der Titel des Gedichtes "Kinderhymne" heißt, wo es doch um keine Kinder geht. Gibt es dafür eine Erklärung? --193.26.47.68 14:56, 2. Jun. 2009 (CEST)

Weil es, lt. Schebera, von Brecht so bezeichnet wurde. Schebera, Eisler, eine Biografie in Texten, Bildern und Dokumenten (Schott), S. 230 --Hubertl 20:03, 2. Jun. 2009 (CEST)