Drachenfelsbahn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Königswinter–Drachenfels
Triebwagen 6 & 3 am Fußgängerübergang unterhalb Schloss Drachenburg
Triebwagen 6 & 3 am Fußgängerübergang unterhalb Schloss Drachenburg
Kursbuchstrecke (DB):11001
Streckenlänge:1,520 km
Spurweite:1000 mm (Meterspur)
Stromsystem:750 V =
Maximale Neigung: 200 
Zahnstangensystem:Riggenbach
Kopfbahnhof – Streckenanfang
0,00 Königswinter Drachenfelsbahn 69 m
   
0,10 Überführungsgleis
Straßenbrücke
0,58 Oberweingartenweg
Straßenbrücke
0,87 Steinbrücke bei der Drachenburg
Bahnhof, Station
0,94 Schloss Drachenburg 170 m
Brücke (groß)
1,06 Achtbogiges Viadukt Drachenburg
Straßenbrücke
1,34 Drachenfelsstraße
Halt… – Streckenende
1,52 Drachenfels (bis 1976 Bf) 289 m
Logo der Drachenfelsbahn
Dampflok 2" an der Talstation vor ihrer Überdachung (2005)
Fahrplan der Drachenfelsbahn (um 1900)
Besucher-Zentrum, Tourismus-Bahnhof, Talstation

Die Drachenfelsbahn ist die älteste noch betriebene Zahnradbahn in Deutschland. Sie wird nach einer eigenen „Bau- und Betriebsordnung für die Drachenfelsbahn“, kurz „BO-DRACH,“ von der Bergbahnen im Siebengebirge AG betrieben. Die meterspurige Bahn verbindet seit 1883 die im Rheintal gelegene Altstadt von Königswinter mit dem Siebengebirge und endet knapp unterhalb des Drachenfels-Gipfels. Die 1520 Meter lange Strecke überwindet dabei 220 Höhenmeter, die maximale Steigung beträgt 20 Prozent. Die Drachenfelsbahn ist eine der meistgenutzten Zahnradbahnen Europas, bis 2008 beförderte sie mehr als 35 Millionen Fahrgäste.[1] Neben der Bayerischen Zugspitzbahn, der Wendelsteinbahn und der Zahnradbahn Stuttgart ist die Drachenfelsbahn eine von nur noch vier betriebenen Zahnradbahnen in Deutschland. Sie ist komplett auf Stahlschwellen verlegt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1881 beantragte die Deutsche Lokal- und Straßenbahngesellschaft in Berlin[2] die Konzession für eine Bergbahn hinauf auf den Drachenfels. Die Genehmigung wurde am 29. August 1881 vom Kölner Regierungspräsidenten erteilt.[3] Am 13. Juli 1883 fand die erste Personenfahrt statt; vier Tage später wurde die Drachenfelsbahn als erste deutsche Zahnradbahn mit öffentlichem Personenverkehr feierlich eröffnet.[4] Die Bahn galt als technische Sensation und wurde ein Publikumsmagnet. Durch sie konnten die Besucher den Drachenfels-Gipfel und die Burgruine Drachenfels erstmals ohne den beschwerlichen Aufstieg erreichen. Später wurde auch das 1894 fertiggestellte Schloss Drachenburg zu einem beliebten Ausflugsziel per Bahn. Dort befindet sich die einzige Zwischenstation der Bahn, welche in modernisierter Form von März 2010 bis Mai 2011 neu aufgebaut wurde.

1913 trennte sich die Deutsche Lokal- und Straßenbahngesellschaft wieder von ihrer Bergbahn. Neuer Eigentümer wurde der Kölner Unternehmer Ferdinand Mülhens, Chef und Inhaber des weltbekannten Hauses 4711. Zehn Jahre später, am 13. Juli 1923, fusionierte er schließlich die Drachenfelsbahn mit der benachbarten Petersbergbahn zur bis heute bestehenden Bergbahnen im Siebengebirge AG.

Am 12. Juni 1953 wurde die Bahn auf elektrischen Antrieb umgestellt, anfangs verkehrte jedoch nur ein elektrischer Triebwagen (ET I). Nach und nach wurden weitere Triebwagen angeschafft, welche die Dampfzüge sukzessive ersetzten. Diese Fahrzeuge aus den 1950er Jahren werden dabei bis heute genutzt, außer ET I. Seit 1982 werden die Fahrzeugnummern in arabischen Ziffern angeschrieben. Diese ersetzen die zuvor in römischen Zahlen angegebenen Fahrzeugnummern.

Am 14. September 1958 kam es zu einem schweren Unfall: Die Dampflok der letzten Talfahrt an diesem Tag entgleiste durch überhöhte Geschwindigkeit, weil die Bremsen versagten. 18 Menschen starben, 112 wurden darüber hinaus verletzt.

Angedachte Seilbahn nach Rhöndorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang der 1950er Jahre gab es Überlegungen, eine Seilbahn von Rhöndorf zum Drachenfels zu bauen. Die örtlichen Unternehmen – allen voran der Bäckermeister und CDU-Stadtrat Peter Profittlich († 1963) – versprechen sich Mehrumsätze durch die erwarteten Touristen. Ein Gegner dieses Projektes war der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer, der in Rhöndorf wohnte und die erwartete Unruhe durch Touristen ablehnte. Ende Februar 1959 wurde der im April 1953 eingebrachte Antrag von der NRW-Landesregierung „aus Naturschutzgründen“ abgelehnt.[5]

Drachenfels Tourismus-Bahnhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Fuße des Drachenfels liegt der Drachenfels Tourismus-Bahnhof. In der teilweise umgebauten Talstation der Drachenfelsbahn ist neben der Tourist-Information eine Ausstellung über die Sehenswürdigkeiten des Siebengebirges untergebracht. Dort findet sich die gläserne Werkstatt der Bahn und eine Ausstellung über die Geschichte der Drachenfelsbahn. Im Obergeschoss des Bahnhofes wird auf einer Fläche von 22 m² eine Modellbahnanlage vorgeführt. Diese zeigt einen Teil der Altstadt von Königswinter, die Talstation, die Strecke mit den Villen und Schloss Drachenburg sowie die Bergstation mit dem Drachenfels im Jahre 1927.

Die Dampflok Nr. 2" steht seit 1968 als Denkmal vor der Talstation. Bei ihrer Restaurierung 2005 in Polen wurden die Schienenräumer links und rechts der beiden Zahnräder vertauscht montiert, einige Fehlteile nicht ergänzt und die Lok mit einem grünen Farbton versehen, welcher nicht dem Ursprungszustand entspricht. Da die Dampflok Nr. 2" ein Kulturdenkmal ist und unter Denkmalschutz steht, wurden in der Zwischenzeit die Schienenräumer wieder korrekt angebracht.

Briefmarken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Drachenfelsbahn wurde am 3. Juli 2008 eine von dem Grafiker Lutz Menze gestaltete Briefmarke herausgegeben.[6]

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dampflokomotiven[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Betriebs-Nr. Bauart Hersteller Baujahr Fabriknummer Drachenfelsbahn weitere Nutzung Abbildung
1 2/a-n2t ME 1883 1982 1883-1929 ++1929
Eine der Loks 1-3 mit zwei der Vorstellwagen 1-6 im Talbahnhof, Originalzeichnung Rudolf Lichtenberg, 1883
2 2/a-n2t ME 1883 1983 1883-1927 ++1927
Eine der Loks 1-3 mit einem der Vorstellwagen 1-6 (1900)
3 2/a-n2t ME 1883 1984 1883-1927 ++1927
1" (2)1’/b-h2t ME 1929 4225 1929-19xx 19xx-1958 Petersbergbahn ++1958?
2" (2)1’/b-h2t ME 1927 4185 1927-1958 +nach 14.10.1958 1959 kalt abgestellt, seit 1968 am Talbahnhof der Drachenfelsbahn Königswinter als Denkmal aufgestellt, 2005 äußerlich aufgearbeitet und überdacht
Dampflok 2" als Denkmal an der Talstation nach Überdachung (2010)
3" (2)1’/b-h2t ME 1927 4187 1927-14.10.1958 +14.10.1958 ++1958 bei Unfall am 14. September 1958 schwer beschädigt u. anschließend zur Klärung des Unfallhergangs untersucht
4 (2)1'/b-h2t ME 1928 4220 1928-1951 1951-1958 Petersbergbahn ++1958?
Drachenfelsbahn und Petersbergbahn, Dampflok 4, ME 4220/1928
5 (2)1'/b-h2t ME 1926 4161 1926-1938 ?-1938 Petersbergbahn; 1938-1939 Niederwaldbahn, Rüdesheimals als "Saar"; 1939-1952 ? ++1952

Vorstellwagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Betriebs-Nr. Bauart Hersteller Baujahr Fabriknummer Drachenfelsbahn weitere Nutzung Abbildung
1 1883 1883-1958 Verbleib unbekannt
Eine der Loks 1-3 mit zwei der Vorstellwagen 1-6 im Talbahnhof, Originalzeichnung Rudolf Lichtenberg, 1883
2 1883 1883-1958 +14.10.1958 nach Unfall ++
Eine der Loks 1-3 mit einem der Vorstellwagen 1-6 (1900)
3 1883 1883-1958 +14.10.1958 nach Unfall ++
4 1883 1883-1958 +14.10.1958 nach Unfall ++
5 1883 1883-1958 +1958 Verbleib unbekannt
6 1883 1883-1958 +1958 Verbleib unbekannt
3" 1884 1950; 1953 +1953 wegen Umbau 1884–1950 Niederwaldbahn Rüdesheim; 1950 Umbau zum geschlossenen Wagenkasten mit Dampfheizung für den Dienstbetrieb der Alliierten Hohen Kommission zum Petersberg; 1950–1953 Petersbergbahn; 1953 Umbau zum ET I +1963; 1963 abgestellt bei der stillgelegten Petersbergbahn; 1963-? als Baubude in Bonn-Beuel
Vorstellwagen 3" nach seinem Umbau zum ET I (1953)

Die Vorstellwagen 1 - 6, hatten vier Abteile, der Vorstellwagen 3" ex. Niederwaldbahn, hatte fünf Abteile.

Güterwagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Betriebs-Nr. Bauart Hersteller Baujahr Fabriknummer Drachenfelsbahn weitere Nutzung Abbildung
(1) Niederbordwagen Eigenbau? 1883 ? 1883- zwischen 1889 und 1957 auch bei der Petersbergbahn i. E.; 2018 bei der Drachenfelsbahn als Werkstattwagen i. E.
Drachenfelsbahn, Niederbordwagen (1) 1883, zwischen 1889 und 1957 auch bei der Petersbergbahn i. E., Werkstatt, Talstation Drachenfels (2018)

Triebwagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Betriebs-Nr. Bauart Hersteller Baujahr Fabriknummer Drachenfelsbahn weitere Nutzung Abbildung
ET I (3") 2/a-el Eigenbau/BBC 1884/1953 ? 1953-1963 +1963 1963 abgestellt bei der stillgelegten Petersbergbahn; 1963-? als Baubude in Bonn-Beuel
Triebwagen ET I auf seiner Jungfernfahrt (1953)
ET 2 (ET II) 2/a-el Rastatt/BBC 1955 3912 (000/0) 1955-1982 "ET II"; 1982- "ET 2"
Triebwagen ET 2 überquert den Viadukt an der Station Schloss Drachenburg (2013)
ET 3 (ET III) 2/a-el Rastatt/BBC 1957 6011 1957-1982 "ET III"; 1982- "ET 3"
Triebwagen ET 3 an der Bergstation (2014)
ET 4 (ET IV) 2/a-el Rastatt/BBC 1959 6100 1959-1982 "ET IV"; 1982- "ET 4"
Triebwagen ET 4 an der Bergstation (2009)
ET 5 (ET V) 2/a-el Rastatt/BBC 1960 6144 1960-1982 "ET V"; 1982- "ET 5"
Triebwagen ET 5 (Vordergrund) mit ET 2 talwärts fahrend (2011)
ET 6 (ET VI) 2/a-el Eigenbau/BBC 1978 1978-1982 "ET VI"; 1982- "ET 6"
Triebwagen ET 6 vor ET 3 unterhalb der Haltestelle Schloss Drachenfels (2017)

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pro Zugfahrt durften von den Dampflokomotiven (No. 1``, 2``, 3``, 4 & 5) der Baujahre 1926–1929 bis zu drei Vorstellwagen bei der Drachenfelsbahn befördert werden. Bei der Petersbergbahn durften die Dampflokomotiven No. 1``, 4 & 5 wegen der großen Steigung nur jeweils einen Vorstellwagen befördern. Die Lokomotiven 2`` und 3`` waren nie auf der Petersbergbahn stationiert.
  • Der ET I wurde nicht aus dem Vorstellwagen Nr. 1 gebaut, sondern aus dem Vorstellwagen Nr. 3" (ex. Niederwaldbahn), welcher dort 1952 ausgemustert wurde. Dies ist im DVD-Film „75 Jahre Drachenfelsbahn“ ersichtlich. Offensichtlich wurde der Vorstellwagen 3" nicht ausgemustert, sondern vergrößert und wetterfest umgebaut (ähnlich wie der Vorstellwagen 8 bei der Petersbergbahn). Im Anschluss dieser Umbaumaßnahme, welche bei der Petersbergbahn ausgeführt wurde, verblieb der Vorstellwagen 3" erst einmal bei der Petersbergbahn. Später wurde er allerdings bei der Drachenfelsbahn eingesetzt und dort zum späteren ET I umgebaut.
  • Seitdem die ET 2 bis 6 mit vereinfachter Scharfenberg-Kupplung ausgerüstet sind, darf der Güterwagen ohne Nr., mittels vereinfachter Scharfenberg-Kupplung an einen ET (2 bis 6) angekuppelt werden. Allerdings darf dies nur auf der Bergseite geschehen, so dass dieser bei einer Bergfahrt geschoben, bzw. bei Talfahrt gezogen wird.
  • Eine Besonderheit ist der Güterwagen. Seine Bremserbühne zeigt in Richtung Tal, obwohl bei Zahnradbahnen üblich, die Bremserbühne wegen der Streckenbeobachtung, zum Berg zeigen muss.
  • Das alte Überführungsgleis wurde um 1970 zurückgebaut. Es diente dem Austausch von Fahrzeugen zwischen Petersbergbahn und Drachenfelsbahn. Die Länge betrug zirka 100 Meter.
  • 1975/76 wurde die Ausweichstelle auf die heutige Ortslage verlegt.
  • Das Gleis der Bergstation liegt teilweise auf einem sogenannten Hangviadukt.
  • Die Farben der Triebwagen bzw. die Farben der Fahrzeuge aus der Dampflokzeit sind mit den Hausfarben der Firma 4711 identisch.
  • Farbtöne Vorstellwagen 1 bis 8 & 3"
    • Rahmen: Tiefschwarz - RAL 9005.
    • Türhöhe außen: Moosgrün - RAL 6005; Türhöhe innen: Naturholz klar lackiert.
    • Fensterhöhe außen: Weißgrün - RAL 6019; Fensterhöhe innen & Decke: Weiß RAL 9010.
  • Obwohl es sich bei den Triebwagen der Drachenfelsbahn um Zweirichtungsfahrzeuge handelt, verfügen diese nur auf einer Seite über Türen. Dies ist nur deshalb möglich, weil bei der hier behandelten Strecke an allen drei Stationen die Bahnsteige auf der gleichen Seite angeordnet sind, nämlich auf der Westseite. Einzige Ausnahme auf der Drachenfelsbahn war hierbei der ET I, der auf beiden Längsseiten Türen besaß.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2006 bietet die Stadt Königswinter an, standesamtliche Eheschließungen in der Drachenfelsbahn zu vollziehen. Die Amtshandlung wird in der Bergstation praktiziert, bei verschlossenen Türen der Bahn.

"Lokomobil" an der Talstation

Als Zubringer von Königswinter zur Talstation betreibt die Drachenfelsbahn eine Wegebahn namens Lokomobil.[7]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Drachenfelsbahn – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bonner General-Anzeiger, 16. Juli 2008, Seite 9
  2. Die Anlage einer Zahnradbahn von Königswinter auf den Drachenfels (PDF; 602 kB), Centralblatt der Bauverwaltung, 21. Oktober 1882, S. 384, abgerufen am 13. Dezember 2012
  3. Zusammenstellung der bis 1896 in der Rheinprovinz erteilten Genehmigungen
  4. Die Bad Honnefer Wochenzeitung: JUBILÄUM: Die Drachenfelsbahn wird 125 Jahre alt (Memento des Originals vom 24. November 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.diebadhonnefer.de vom 28. März 2008.
  5. Petra Pluwatsch: Der Kampf der Gladiatoren, Kölner Stadtanzeiger, 4. April 2016, Seite 9
  6. Die Bad Honnefer Wochenzeitung: JUBILÄUM: Drachenfelsbahn bekommt eigene Briefmarke (Memento des Originals vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.diebadhonnefer.de vom 30. Juni 2008.
  7. Lokomobil auf der Website der Drachenfelsbahn

Koordinaten: 50° 40′ 29″ N, 7° 11′ 52″ O