Eckhard Ruthemeyer

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Eckhard Ruthemeyer (* 19. November 1960 in Hagen am Teutoburger Wald) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er ist hauptamtlicher Bürgermeister der westfälischen Kreisstadt Soest.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgewachsen ist Eckhard Ruthemeyer in Georgsmarienhütte. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Münster und promovierte 1994 mit dem Thema Grundlagen und Grenzen der kommunalrechtlichen Eilentscheidungskompetenz in Niedersachsen. Er ist verheiratet und hat drei Söhne.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Georgsmarienhütte war Ruthemeyer von 1986 bis 1990 Mitglied des Gemeinderats und von 1990 bis 1996 war er in Wolfsburg tätig, wo er Amtsleiter der Kämmerei war.[1] Ab 1996 war er Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer in Soest. Am 12. September 1999 wurde er in Direktwahl mit 52,9 Prozent der gültigen Stimmen zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister der Stadt Soest gewählt.[2] Auch bei der nächsten Bürgermeisterwahl 2004 konnte er sich durchsetzen, allerdings erst nach Stichwahl, die er gegen den SPD-Kandidaten Heinz Rethage mit 59,3 Prozent der gültigen Stimmen gewann.[3] Bei der Bürgermeisterwahl 2009 wurde er mit 55,6 Prozent der gültigen Stimmen wiedergewählt, bei der Bürgermeisterwahl 2014 nach Stichwahl mit 51,85 Prozent der gültigen Stimmen.

Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er ist Vorsitzender der Kommunalen Betriebe Soest (AöR), der Kreis- Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft Soest (KWS), des Investitionsausschusses des Lippeverbands und des Kuratoriums der Soester Wiesenkirche.

Eckhard Ruthemeyer ist unter anderem Mitglied des Kuratoriums der Fachhochschule Südwestfalen, des Kommunalen Beirats des Trinkwasserversorgungsunternehmens Gelsenwasser, des Beirats der NRW.Bank, des Aufsichtsrats der Provinzial NordWest, des Regionalen Ausschusses und des Aufsichtsrats des Strukturförderungsprogramms Regionale 2013, des Kuratoriums des Dombauvereins des St.-Patroli-Doms, des Verbandsversammlungsrats und der Verbandsversammlung des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe sowie des Kuratoriums des Zentralinstituts Islam-Archiv Deutschland.[4]

Seit dem 1. Juli 2010 ist er Präsident des Städte- und Gemeindebunds Nordrhein-Westfalen als Nachfolger des Bergkamener Bürgermeisters Roland Schäfer. Dem Präsidium des Städte- und Gemeindebunds Nordrhein-Westfalen hatte er schon seit dem Jahr 2004 angehört.[5] Beim Deutschen Städte- und Gemeindebund ist er Mitglied des Hauptausschusses.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biografie auf eckhard-ruthemeyer.de (nicht mehr online).
  2. Bürgermeisterwahl Soest 1999 auf wahlergebnisse.nrw.de
  3. Bürgermeisterwahl Soest 2004 auf wahlergebnisse.nrw.de
  4. Aufstellung der Nebentätigkeiten im Jahre 2011 auf eckhard-ruthemeyer.de (nicht mehr online).
  5. Städte- und Gemeinderat 12/2008, S. 34. auf kommunen-in-nrw.de (PDF)
  6. Mitglieder des Hauptausschusses des Deutschen Städte- und Gemeindebunds auf dstgb.de, Stand 5. Januar 2016.