Elea Eluanda

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Elea Eluanda ist eine Gestalt aus Kinderhörspielen, erfunden von Elfie Donnelly.

Elea Eluanda ist eine Hörspielreihe, die in derselben Phantasiewelt wie Bibi Blocksberg spielt und zu der es zwei Crossovers gibt. Elea Eluanda tritt in der Bibi Blocksberg Folge 78 (2003) auf. Außerdem spielt sie auch im zweiten Kinofilm von 2004, Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen um die kleine Hexe eine der Hauptrollen.

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elea hat bei einem Autounfall ihre Eltern verloren und sitzt seitdem im Rollstuhl. Sie hat eine magische Tröstereule namens Ezechiel („Zechy“). Eine Tröstereule ist ein blaues Geschöpf aus einer anderen Welt namens Arambolien, das Elea Eluanda tröstet.

Elea wohnt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Tante Lissy. Tante Lissy kümmert sich nun um deren Buchladen, die „4. Welt“. Elea besucht die Internatsschule Schloss Altenberg. Hier macht ihr Professor Quirin Bartels das Leben schwer. Er ist hinter Ezechiels blauem Eulenstaub her, da dieser magische Eigenschaften hat.

Befreundet ist Elea mit Ravi Rajagopala. Der junge Inder kommt ursprünglich aus Berlin. Seine Eltern sind nach Altenberg gezogen, um dort ihr indisches Restaurant Taj Mahal zu eröffnen. Otto Koppnik, genannt Opi Kopi, ist mit Tante Lissy, Elea und Ravi befreundet. Er arbeitet im Buchladen mit und hilft den Mischniks, wann immer dies nötig ist. Leider hat Quirin Bartels ein Auge auf Tante Lissy geworfen und kommt daher oft in die „4. Welt“. Elea findet dies allerdings nicht sehr schön. Eleas ehemalige Freundin Tessa ist jetzt ein Ekel und will nichts mehr mit Elea zu tun haben. In der Folge „Durch dick und dünn“ kriegen Ravi und Elea zwei neue Freunde: die etwas rundliche Rosa König und den zuerst etwas mürrischen Oliver Süderbeck. In der Folge „Überraschung aus Indien“ lernt Elea Ravis Cousine Jamuna kennen. Erst ist sie eifersüchtig auf Jamuna, später werden sie jedoch gute Freunde.

Ezechiel glaubt, Elea sei Prinzessin Elea Eluanda von Arambolien. Mit dem Eulenstaub und seinem Universator kann er die Wirklichkeit verändern. Er führt Elea und Ravi durch einen Geheimgang unter der „4. Welt“ in das geheimnisvolle Land Arambolien. In diesem Land ist Elea nicht auf ihren Rollstuhl angewiesen. Darüber hinaus hat sie hier die Möglichkeit das arambolische Gegenstück ihrer Eltern, das Königspaar von Arambolien, wiederzusehen. Allerdings haben Elea und Ravi auch in Arambolien einen Gegner – den Hofmagier Kiribati, das Alter Ego von Prof. Dr. Quirin Bartels. In Arambolien wird arambolisch gesprochen. So heißt z. B. „Das gibt's doch nicht“ auf arambolisch „Aramba cholé“.

Das Titellied wurde von Judith Lefeber gesungen.

Teile dieses Artikels scheinen seit 2016 nicht mehr aktuell zu sein.
Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

Seit September 2009 sind keine Folgen mehr veröffentlicht worden. Alle Nutzungsrechte an Elea Eluanda sind am 31. Dezember 2011 an die Autorin Elfie Donnelly zurückgefallen.[1] Für Herbst 2016 wurden vom Label Zaubererstern Records neue Folgen der Hörspielserie angekündigt. Geschichten, die ursprünglich von Kiddinx produziert wurden, werden aufgearbeitet. [2]

Sprecher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Figur Sprecher Kiddinx Sprecher Zauberstern Records
Elea Mischnik / Elea Eluanda Giuliana Jakobeit Giuliana Jakobeit
Ravi Rajagopala / Ravi Ratschput Tobias Müller Tobias Müller
Ezechiel / Zechy, die Tröstereule Gerrit Schmidt-Foß Gerrit Schmidt-Foß
Tante Lissy / Tilla Heidrun Bartholomäus Victoria Sturm
Quirin Bartels / Kiribati Peter Groeger Udo Schenk
Opi Kopi (Otto Koppnik) / Kucinopi Helmut Krauss Helmut Krauss
Oliver Süderbeck Norman Matt (noch nicht bekannt)
Rosa König Uschi Hugo (noch nicht bekannt)
Uhu Uhuvitch Horst Lampe Bert Stevens
Oma Koma Gertie Honeck (noch nicht bekannt)
Wachtmeister Selig Jörg Döring Dirk Hardegen
Tessa / Die schöne Tessara Bianca Krahl Vera Bunk
Erzähler Lutz Mackensy Till Hagen

Episoden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Kiddinx sind von 2004 bis 2009 folgende Episoden erschienen:

  1. Der Elefantengott
  2. Allein zu Hause
  3. Der Blick in die Zukunft
  4. Arambolien in Gefahr
  5. Zechy in Not
  6. Durch dick und dünn
  7. Sternzeichen Tröstereule
  8. Opi Kopi hat Geburtstag
  9. Das magische Puzzle
  10. Überraschung aus Indien
  11. Zechy verliebt sich
  12. Ferien am wilden Fluss
  13. Weihnachten in Arambolien
  1. Einhorn auf Abwegen
  2. Das Pendel von Tortona
  3. Der venezianische Spiegel
  4. Das arambolische Kochbuch
  5. Die Tröstereulenprüfung
  6. Hilfe fürs Taj Mahal
  7. Schachmatt in Arambolien
  8. Abenteuer in Frankreich
  9. Die verschwundenen Worte
  10. Achtung, Pickelalarm!
  11. Das kranke Einhorn
  12. Freitag, der 13.
  13. Zechy in der Krise

Bei Zaubererstern Records sind seit Herbst 2016 folgende Episoden erschienen:

  1. Das Labyrinth der blauen Eulen
  2. Der Elefantengott
  3. Ezechiel, die Weihnachtseule

Folgende Episoden sind in Planung:

  1. Arambolien in Gefahr (Frühjahr 2017)
  2. Zechy und die Euleneier (2017)
  3. Durch dick und dünn (2017

Musik-CD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2006 erschien eine CD/MC mit dem Titel Extraprima Hits. Darauf befinden sich - neben neuen Liedern - auch die aus der Serie bekannten Stücke Amor lovi (Liebeslied aus Überraschung aus Indien), Burzeldayo-Songini (Geburtstagslied aus Opi Kopi hat Geburtstag) und die arambolische Nationalhymne. Das Titellied ist lediglich als Karaoke-Version zu hören.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hörspielserie erhielt bisher 8x Gold.[3]

Computerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2003 veröffentlichte Kiddinx Entertainment das Computerspiel Mission Eulenstaub als CD-ROM für Windows 98/2000/ME/XP und MacOS 9. 2004 folgte das Spiel Das verschwundene Tröstereulenbuch.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. kiddinx.de. Abgerufen am 26. Januar 2012.
  2. ELEA ELUANDA (eine Hörspielserie von Zauberstern Records) - Hoergruselspiele. Abgerufen am 1. August 2016.
  3. Gold-/Platin-Datenbank des Bundesverbandes Musikindustrie, Abruf vom 1. Juni 2016