Elektrische Tatrabahn

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Poprad-Tatry–Štrbské Pleso
Strecke der Elektrische Tatrabahn
Kursbuchstrecke (ZSSK):183
Streckenlänge:29 km
Spurweite:1000 mm (Meterspur)
Stromsystem:1,5 kV =
Maximale Neigung: 65 
Höchstgeschwindigkeit:60 km/h
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0,000 Poprad-Tatry Anschluss von Podolínec und
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0,000 Poprad-Tatry von Hauptbahn Košice–Žilina
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0,700 Veľká zastávka
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zum Depot
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1,700 Veľká
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3,700
3,200
Ende Neutrassierung 1991
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5,091 Veľký Slavkov
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8,320 Nová Lesná
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10,042 Pod lesom
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10,872 Dolný Smokovec
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von Tatranská Lomnica
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13,088 Starý Smokovec
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13,651 Nový Smokovec
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13,700 Smokovec zátišie
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14,141 Sibír
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15,235 Tatranské Zruby
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16,400 Tatranský domov
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16,786 Tatranská Polianka
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18,377 Danielov Dom
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19,766 Nová Polianka
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22,294 Vyšné Hágy
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26,400 Štóla
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27,420 Popradské Pleso
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28,600 Beginn Neutrassierung 1970
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29,000 Nové Štrbské Pleso
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29,110 Štrbské Pleso
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Zahnradbahn nach Štrba
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29,900 Štrbské Pleso Anschluss an
Zahnradbahn nach Štrba (alt)
Starý Smokovec–Tatranská Lomnica
Kursbuchstrecke (ZSSK):184
Streckenlänge:6 km
Spurweite:1000 mm (Meterspur)
Stromsystem:1,5 kV =
Strecke – geradeaus
von Štrbské Pleso
Bahnhof, Station
0,000 Starý Smokovec
   
nach Poprad-Tatry
Haltepunkt, Haltestelle
0,998 Pekná Vyhliadka
Haltepunkt, Haltestelle
1,636 Horný Smokovec
Haltepunkt, Haltestelle
3,253 Tatranská Lesná
   
3,600 Stará Lesná (bis 1987)
Haltepunkt, Haltestelle
4,540 Stará Lesná (seit 1987)
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Kopfbahnhof – Streckenende
5,983 Tatranská Lomnica Anschluss an
Normalspurbahn nach Studený Potok

Quellen: [1][2][3][4]

Als Elektrische Tatrabahn (slowakisch Tatranská elektrická železnica, TEŽ; ungarisch Tátrai villamosvasút) werden die elektrisch betriebenen Schmalspurbahnen in der slowakischen Hohen Tatra bezeichnet. Erbaut von der k.k. priv. Kaschau-Oderberger Bahn, sollten die Strecken die Hohe Tatra für den Tourismus erschließen. Die Tatrabahn stellt heute das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel im slowakischen Teil der Hohen Tatra dar.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung des Tourismus in der Hohen Tatra begann mit der Inbetriebnahme der Kaschau-Oderberger Bahn im Jahre 1871. Durch die Fertigstellung der Waagtalbahn 1878 rückte die Tatra noch näher an Pozsony (Pressburg) und Wien heran. Von Wien aus war der Reiseweg zur Tatra nun kürzer als der nach Tirol. Ab 1896 führte eine Zahnradbahn vom Bahnhof Csorba aus ins Gebirge.

Zur Verbindung der Kurorte am Südfuß der Tatra richtete man 1904 die Gleislose Bahn Poprad–Starý Smokovec, die aber wegen technischer und wirtschaftlicher Schwierigkeiten schon 1906 wieder eingestellt werden musste.

Im selben Jahr begann die Tátrai Villamos HÉV (Tatra Elektrische Lokalbahn) von Poprad (Deutschendorf) aus mit dem Bau einer meterspurigen elektrischen Lokalbahn nach Starý Smokovec (deutsch Altschmecks, ungarisch Ótátrafüred) und Štrbské Pleso sowie nach Tatranská Lomnica (Tatralomnitz). Der Linienverkehr mit Triebwagen begann am 20. November 1908 auf der 13,6 km langen Teilstrecke von Poprad nach Starý Smokovec. Ursprünglich war für diesen ersten Abschnitt eine Fahrdrahtspannung von 550 V Gleichspannung gewählt worden. Ab 13. August 1912 war das Netz vollständig in Betrieb. Ab dieser Zeit wurden die elektrischen Anlagen modernisiert und mit einer Einspeisung von 1500 V Gleichspannung betrieben. Die Trennstelle der Einspeisung war in Starý Smokovec. Mit elektrischer Energie versorgt wurde die Bahn von einem Dampfkraftwerk in Poprad.[5]

Eisenbahnnetz in der Hohen Tatra

Interessant war bei der Trennstelle in Starý Smokovec auch ein Akkumulator mit 794 Gliedern. Er glich Spannungsschwankungen aus und diente gleichzeitig als Notspeisung bei Ausfall des Kraftwerkes. In solch einem Fall konnten die Züge mit der Energie der Batterie bis zur nächsten Station weiter fahren.[5]

In den Jahren 1965–1969 wurden die Strecken umfassend modernisiert. Im Reisezugverkehr kamen nunmehr 18 neue straßenbahnähnliche Gelenktriebwagen der Baureihe 420.95 zum Einsatz, welche von ČKD Tatra in Prag geliefert wurden.

Ende der 1980er-Jahre wurde die Strecke im Stadtgebiet von Poprad neu trassiert. Seitdem mündet die Strecke rechtwinklig von Norden kommend in den Bahnhof Poprad-Tatry ein und endet an einem Hochbahnsteig über den normalspurigen Gleisen der Hauptstrecke Žilina–Košice.

Mit der Indienststellung von 15 Fahrzeugen der Baureihe 425.95 wurden die alten Fahrzeuge Baureihe 420.95 ab 2000 ausgemustert und verschrottet.

Am 19. November 2004 zerstörte ein Orkan große Teile der Waldgebiete im Süden der Hohen Tatra. Dabei wurden durch umgestürzte Bäume alle in den Waldgebieten gelegenen Streckenabschnitte unbefahrbar. Erst zu Ostern 2005 konnte im Abschnitt Poprad–Starý Smokovec der Zugverkehr wieder aufgenommen werden. Am 27. Mai 2005 waren alle Streckenabschnitte wieder instand gesetzt. Dabei mussten insgesamt über 300 Fahrleitungsmasten provisorisch wieder aufgerichtet oder neu aufgebaut werden.

Im Herbst 2018 wurden bei Stadler in der Schweiz neue Fahrzeuge bestellt, die sowohl für die Zahnradbahn Štrba–Štrbské Pleso also auch für das im Adhäsionsbetrieb befahrene Netz genutzt werden können.[6]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Elektrische Tatrabahn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 1005 Poprad-Tatry - Štrbské Pleso. In: Atlas Drah. Abgerufen am 26. Dezember 2020 (tschechisch).
  2. 1005a Poprad-Tatry /pôvodná lokalita/ - Historické miesto 1005/1. In: Atlas Drah. Abgerufen am 26. Dezember 2020 (tschechisch).
  3. 1005b Historické miesto 1005/2 - Štrbské Pleso /pôvodná lokalita/. In: Atlas Drah. Abgerufen am 26. Dezember 2020 (tschechisch).
  4. 1007 Starý Smokovec - Tatranská Lomnica. In: Atlas Drah. Abgerufen am 26. Dezember 2020 (tschechisch).
  5. a b Jindřich Bek, Josef Janata, Jaroslav Veverka: Malý atlas lokomotiv 2. Elektrická a motorová trakce. Nadas-Verlag, Prag 1969, S. 94.
  6. Stadler gewinnt Tailor-made-Auftrag in der Slowakei. In: stadlerrail.com. 17. Oktober 2018, archiviert vom Original am 22. Oktober 2018; abgerufen am 5. Mai 2021.