Elmar Krautkrämer

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Elmar Krautkrämer (* 27. Mai 1927 in Reich, Hunsrück) ist ein deutscher Historiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elmar Krautkrämer besuchte das Gymnasium in Halberstadt. Nach Militärdienst und Kriegsgefangenschaft absolvierte er sein Abitur im Jahr 1946. Anschließend studierte er in Bamberg, Heidelberg, Halle, Mainz und Darmstadt die Fächer Deutsch, Englisch, Geschichte und Politik für Lehramt an Gymnasien. Während seines Studiums wurde er 1947 Mitglied der Studentenverbindung K.D.St.V. Fredericia Bamberg im CV.[1] Sein erstes Examen legte er in Halle ab. 1959 wurde er in Mainz mit einer Arbeit zu Georg Friedrich Kolb promoviert.[2]

Elmar Krautkrämer war von 1952 bis 1971 Gymnasiallehrer in Karlsruhe, Gießen, Rüsselsheim und Darmstadt. 1971 wurde er an die Pädagogische Hochschule Freiburg berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung 1993 als Professor für Neueste Geschichte lehrte. Krautkrämer lebt heute in Kirchzarten.[3]

Neben seiner Lehrtätigkeit publizierte Krautkrämer mehrere Bücher zur neueren Geschichte, am erfolgreichsten war sein Werk Frankreichs Kriegswende 1942, das auch eine französische Übersetzung erfuhr. Zudem publizierte er für die Zeitschriften Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) sowie die Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte.[2]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Friedrich Kolb (1808–1884): Würdigung seines journalistischen und parlamentarischen Wirkens im Vormärz und in der deutschen Revolution. Ein Beitrag zur pfälzischen Geschichte des 19. Jahrhunderts und zur Geschichte des deutschen Frühliberalismus. Georg Hain: Meisenheim/Glan 1959.
  • Deutsche Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg: Eine Darstellung der Entwicklung von 1945 bis 1949 mit Dokumenten. Lax, Hildesheim 1962
  • zusammen mit Eberhard Radbruch: Wandel der Welt von der großen französischen Revolution bis zur Gegenwart. Gehlen, Bad Homburg/Zürich 1966.
  • zusammen mit Fritz Tent: Die Vereinigten Staaten von Amerika. Diesterweg Verlag, Frankfurt (Main)/Berlin/Bonn 1967.
  • Die Bundesrepublik Deutschland. Ihre Entstehung und Entwicklung. Diesterweg Verlag, Frankfurt (Main)/Berlin/München 1970.
  • Frankreichs Kriegswende 1942: die Rückwirkungen der alliierten Landung in Nordafrika – Darlan, de Gaulle, Giraud und die royalistische Utopie. Lang Verlag, Bern/Frankfurt (Main)/New York/Paris 1989.
  • Krieg ohne Ende? Israel und die Palästinenser – Geschichte eines Konflikts. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2003, ISBN 3-89678-237-1.

Aufsätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gesamtverzeichnis des CV. 1969, S. 204.
  2. a b Wolfgang Hug: Elmar Krautkrämer tritt in den Ruhestand. In: PH-FR. Zeitschrift der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Nr. 2. PH Freiburg, Freiburg 1992, S. 22.
  3. Elmar Krautkrämer: Der israelisch-palästinensische Konflikt. Bundeszentrale für politische Bildung, 4. Mai 2004, abgerufen am 16. Dezember 2012.