Elvira Lantenhammer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Gertrude Elvira Lantenhammer (* 9. November 1956 in Altötting) ist eine deutsche Malerin und Künstlerin.

Lageplan Atelier von Elvira Lantenhammer

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elvira Lantenhammer absolvierte zunächst in Altötting eine Ausbildung zur Restauratorin. Ab 1980 studierte sie Malerei bei Jürgen Reipka und Heinz Butz an der Akademie der Bildenden Künste in München. Das Werk ist eine Position zwischen Abstraktion und Konkreter Kunst in Malerei, Plastik und Installation.

Elvira Lantenhammer ist Mitglied des Deutschen Künstlerbundes.[1]

Im Jahr 1999 rief Elvira Lantenhammer in Schloss Homburg am Main, ihrem Lebensmittelpunkt seit 1998, das Kunstprojekt "Kunst in Schloss Homburg" ins Leben und schuf damit im unterfränkischen Winzerdorf Homburg am Main eine Plattform für zeitgenössische Kunst[2], u. a. auch für die Free International University und U We Claus, einem der Mitbegründer der FIU, Schüler und langjährigem Assistenten von Joseph Beuys.

Im Atelier und Ausstellungsraum in Schloss Homburg veranstaltet die Künstlerin die „Sommerakademie Schloss Homburg“ mit verschiedenen Kursen und Veranstaltungen.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1994 Debütanten, Kunstförderpreis des Bayerischen Staates für Wissenschaft, Forschung und Kunst, München
  • 2000 Atelierstipendium des Bayerischen Staates
  • 2008 Projektförderung aus dem Kulturfonds des Bayerischen Staates
  • 2011 Kulturfonds des Bayerischen Staates, München
  • 2013 Paul-Ernst-Wilke Stipendium, Bremerhaven
  • 2014 a.i.r Bulgarien, GEDOK München
  • 2015 a.i.r. VCCA, Virginia, USA
  • 2017 a.i.r. Itoshima/Otsu, Japan

Werke in öffentlichen Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014 Siteplans Bulgaria, pressart, UBA Sofia, Bulgarien
  • 2013 Lageplan Bremerhaven, Wilke Atelier, Bremerhaven
  • 2013 Lageplan Atlantis, Rom, und Central Park, ZF Friedrichshafen, Schweinfurt
  • 2012 orange zu grau und andere Lagepläne, Klaus Braun, Stuttgart
  • 2011 Offene Lage mit Schrein, Stadt Altötting
  • 2010 Lageplan als Energie in Farbe, Benediktushof Holzkirchen
  • 2008 Vom Antlitz der Orte, Kunstraum 12, Ettlingen
  • 2007 Lantenhammer - Malerei, Plastik, Installation, Bayerische Landesbank, München
  • 2006 show it again..., Neuer Kunstverein Aschaffenburg
  • 2006 Kopf und Plan, Schulgasse, Eibelstadt
  • 2004 Köpfe, Stachowitz, München
  • 2002 nach innen offen, Installation HeidelbergCement, Lengfurt
  • 2001 Haus 10, Kloster Fürstenfeld
  • 1999 KYOTO, Schloss Homburg
  • 1998 Lagepläne Atlantis, Goethe-Institut, München
  • 1988 Lagepläne München und andere, Bezirk Oberbayern, München

Ausstellungsbeteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014 IDEA(S), Viridian Artists, New York, USA
  • 2014 Künstler auf Reisen, IHK, Würzburg
  • 2013 Disconnected Realities, Viridian Artists, New York, USA
  • 2012 Gespräche in Marrakesch, Hotel Riad Honey, Marrakesch, Marokko
  • 2012 Endings and Beginnings, Viridian Artists, New York, USA
  • 2011 lagepläne – by heart ! Kunstreich, Bern, Schweiz
  • 2011 Akademie für Politische Bildung Tutzing
  • 2009 Kleine Lagepläne, Palazzo Ducale (Genua), Italien
  • 2008 mainseits, Schloss Homburg
  • 2007 „innerei“, Künstlerforum Bonn
  • 2005 „Heimspiel“, Museum im Kulturspeicher, Würzburg
  • 2003 „Köpfe“ zu „... meine angenehmste Unterhaltung“, Mainfränkisches Museum Würzburg
  • 2001 Stadt-Land-Fluss, Neuer Kunstverein Aschaffenburg

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Cornelia Kleÿboldt: Offene Lage mit Schrein im Katalog zur Ausstellung Offene Lage mit Schrein, Stadtgalerie Altötting, 2011 ISBN 978-3-87245-060-9
  • Jochen Meister: Antlitz Catalogue zur Exhibition Malerei, Plastik, Installation in der Bay. Landesbank, 2007 ISBN 978-3-00-021225-3
  • Gila Prast: darüber Catalogue zur Exhibition Malerei, Plastik, Installation in der Bay. Landesbank, 2007 ISBN 978-3-00-021225-3
  • Dr. Beate Reese: Lagepläne von Gertrude Elvira Lantenhammer, Exhibition Heimspiel im Museum im Kulturspeicher Würzburg, July 2005 ISBN 3-928155-50-4
  • Anneliese Euler: Köpfe Exh. Catalogue, meine angenehmste Unterhaltung..., Mainfränkisches Museum Würzburg, May 2003, ISBN 3-932461-21-5
  • Christine Hamel: Auf der Suche nach der Urform. In: Süddeutsche Zeitung, 18. September 2001
  • Olaf Przybilla: Von Leben und Schaffen an einem mythischen Ort. In: Main-Echo, 4. Mai 2000
  • Bettina Kneller: Japanische Gärten blühen anders. In: Main-Echo, 26. Juni 1999
  • Kerstin Dotsch: Seelenlandschaftsmalerei. In: Süddeutsche Zeitung, 12. Januar 1996
  • Eva-Susanne Klimt: Vieldeutigkeit in Form gefasst. In: Süddeutsche Zeitung, 10. Januar 1996
  • Eva-Suzanne Bayer: Den Befindlichkeiten auf den Grund gehen. In: Main Post, 8. Oktober 1994

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. kuenstlerbund.de: Mitglieder "L" / Gertrude Elvira Lantenhammer (abgerufen am 28. Oktober 2015)
  2. http://www.artsfacts.net@1@2Vorlage:Toter Link/www.artsfacts.net (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]