Erik Lincar

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Erik Lincar
Personalia
Name Erik Augustin Lincar
Geburtstag 16. Oktober 1978
Geburtsort OradeaRumänien
Größe 180 cm
Position Defensives Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
Girondins Bordeaux
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1997–2002 Steaua Bukarest 105 (7)
2002–2003 Panathinaikos Athen 10 (0)
2003–2004 Akratitos Ano Liosia (2)
2004–2006 Amkar Perm 28 (2)
2006–2007 FC Național Bukarest 16 (0)
2007–2008 CS Concordia Chiajna
2008 Prefabricate Modelu
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1999–2000 Rumänien 5 (0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2010–2011 Callatis Mangalia
2011 FC Hunedoara
2013 Delta Tulcea
2013 CSU Craiova
2014 CSM Râmnicu Vâlcea
2015 CS Concordia Chiajna (Co-Trainer)
2016–2017 Luceafărul Oradea
2017– FC Academica Clinceni
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Erik Augustin Lincar (* 16. Oktober 1978 in Oradea) ist ein ehemaliger rumänischer Fußballspieler und derzeitiger -trainer. Er bestritt insgesamt 159 Spiele in der rumänischen Divizia A, der griechischen Super League und der russischen Premjer-Liga. Als Nationalspieler nahm er an der Fußball-Europameisterschaft 2000 teil.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seiner Jugendzeit in Frankreich bei Girondins Bordeaux wechselte Lincar im Jahr 1997 zum rumänischen Rekordmeister Steaua Bukarest. Bereits in seiner ersten Spielzeit kam er in der Hälfte der Begegnungen zum Einsatz und gewann mit der Meisterschaft 1998 seinen ersten Titel. Ein Jahr später folgte der erste Titel im rumänischen Pokal. In der Saison 2000/01 konnte er mit seiner Mannschaft abermals die Meisterschaft gewinnen.

Nach fünf Jahren verließ Lincar im Sommer 2002 Steaua und wechselte zu Panathinaikos Athen nach Griechenland. Dort kam er nur unregelmäßig zum Einsatz und hatte damit nur geringen Anteil an der Vizemeisterschaft. Nach einem Jahr ging er zum Ligakonkurrenten Akratitos Ano Liosia, ehe er im Jahr 2004 zu Amkar Perm in die russische Premjer-Liga wechselte. Nach Startschwierigkeiten kam er in der Saison 2005 häufiger zum Zuge. Am Saisonende erreichte der mit seinem Team den Klassenerhalt. Nachdem er zu Beginn der Spielzeit 2006 nicht mehr berücksichtigt worden war, kehrte er im Sommer 2006 nach Rumänien zurück, wo ihn der FC Național Bukarest unter Vertrag nahm. Sein neuer Verein musste überraschend aus der Liga 1 absteigen. Lincar schloss sich daraufhin dem ambitionierten Zweitligisten CS Concordia Chiajna an, ein Jahr später wechselte zu Prefabricate Modelu. Der Klub zog sich jedoch vor Saisonbeginn zurück und er beendete seine aktive Karriere.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lincar bestritt fünf Spiele für die rumänische Nationalmannschaft. Er debütierte am 28. April 1999 im Freundschaftsspiel gegen Belgien, als er in der 62. Minute für Constantin Gâlcă eingewechselt wurde. Ein Jahr später kehrte er im Vorfeld der Europameisterschaft 2000 in Belgien und den Niederlanden in den Kreis der Nationalmannschaft zurück. Nationaltrainer Emerich Jenei berief ihn nach zwei weiteren Länderspielen in sein Aufgebot, setzte ihn während des Turniers aber nicht ein.

Seine letzten beiden Länderspiele bestritt Lincar im Dezember 2000 gegen Algerien.

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn arbeitete Lincar als Fußballtrainer. In der Saison 2010/11 betreute er Callatis Mangalia in der Liga III und schaffte mit dem Klub den Aufstieg. Anschließend wurde er neuer Cheftrainer beim FC Hunedoara in der Liga III, wurde jedoch schon im September 2011 wieder entlassen.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • EM-Teilnehmer: 2000
  • Rumänischer Meister: 1998, 2001
  • Rumänischer Pokalsieger: 1999

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]