Erik Veje Rasmussen

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Erik Veje Rasmussen
Erik Veje Rasmussen

Erik Veje Rasmussen (2009)

Spielerinformationen
Geburtstag 9. April 1959
Geburtsort Hørve, Dänemark
Staatsbürgerschaft DäneDäne dänisch
Körpergröße 1,96 m
Spielposition Rückraum
Vereinsinformationen
Verein Karriere beendet
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
0000–1979 DanemarkDänemark Vallekilde-Hørve
1979–1981 DanemarkDänemark Helsingør IF
1981–1982 DeutschlandDeutschland TuS Nettelstedt
1982–1983 DanemarkDänemark Helsingør IF
1983–1984 SpanienSpanien SC Malaga
1984–1986 DeutschlandDeutschland VfL Gummersbach
1986–1988 DanemarkDänemark VHG Dragsholm
1988–1989 DeutschlandDeutschland TUSEM Essen
1989–1990 DanemarkDänemark VHG Dragsholm
1990–1992 SchweizSchweiz Pfadi Winterthur
1992–1994 DanemarkDänemark Roar Roskilde
1994–1998 SchweizSchweiz TSV St. Otmar St. Gallen
Nationalmannschaft
Debüt am 24. Oktober 1980
            gegen FaroerFäröer Färöer
  Spiele (Tore)
DanemarkDänemark Dänemark 233 (1015)[1]
Vereine als Trainer
  von – bis Verein
1986–1988 DanemarkDänemark VHG Dragsholm (Spielertrainer)
1989–1990 DanemarkDänemark VHG Dragsholm (Spielertrainer)
1992–1994 DanemarkDänemark Roar Roskilde (Spielertrainer)
1994–1998 SchweizSchweiz TSV St. Otmar St. Gallen (Spielertrainer)
1998–2003 DeutschlandDeutschland SG Flensburg-Handewitt
2003–2009 DanemarkDänemark Aarhus GF
2010– DanemarkDänemark Aarhus GF

Stand: 20. September 2015

Erik Veje Rasmussen (* 9. April 1959 in Hørve) ist ein dänischer Handballtrainer und ehemaliger Handballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erik Veje Rasmussen begann das Handballspielen bei Vallekilde-Hørve und wechselte 1979 zum dänischen Erstligisten Helsingør IF. Nachdem der Rückraumspieler mit Helsingør 1981 die dänische Meisterschaft gewann, wechselte er zum deutschen Bundesligisten TuS Nettelstedt. Schon eine Saison später kehrte er wieder zu Helsingør IF zurück. Nachdem Rasmussen in der Saison 1983/84 für den spanischen Verein SC Malaga auf Torejagd ging, spielte er anschließend beim deutschen Bundesligisten VfL Gummersbach. Mit Gummersbach feierte er 1985 die deutsche Meisterschaft sowie den Gewinn des DHB-Pokals.[2]

Rasmussen wechselte im Jahr 1986 zum dänischen Verein VHG Dragsholm, bei dem er als Spielertrainer tätig war. In der Saison 1989/89 spielte der Däne bei TUSEM Essen, mit dem er die Meisterschaft und den Europapokal der Pokalsieger. Daraufhin kehrte er wieder zum VHG Dragsholm zurück. Ab 1990 stand Rasmussen als Spieler beim Schweizer Erstligisten Pfadi Winterthur unter Vertrag. Nach dem Gewinn der Schweizer Meisterschaft 1992 wechselte er zu Roar Roskilde. Zwischen 1994 und 1998 war er als Spielertrainer beim Schweizer Erstligisten TSV St. Otmar St. Gallen aktiv.[2]

Erik Veje Rasmussen bestritt von 1980 bis 1993 insgesamt 233 Länderspiele für die dänische Nationalmannschaft, in denen er 1015 Treffer erzielte. Mit Dänemark nahm er 1984 an den Olympischen Spielen teil.

Rasmussen stand von 1998 bis 2003 als Trainer beim Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt unter Vertrag, die unter seiner Leitung 1999 den Euro-City-Cup, 2001 den Europapokal der Pokalsieger sowie 2003 den DHB-Pokal gewann.[3] Ab 2003 trainierte er den dänischen Verein Aarhus GF.[2] Im Jahre 2004 gab er im Alter von 45 Jahren ein Comeback, als Aarhus verletzungsbedingt auf mehrere Spieler verzichten musste.[4] 2009 beendete Rasmussen seine Trainertätigkeit in Aarhus, jedoch kehrte er ein Jahr später wieder auf die Trainerbank von Aarhus zurück.[5]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erik Veje Rasmussen ist verheiratet und hat vier Kinder.[2] Sein Sohn Nikolaj Veje Rasmussen spielte ebenfalls professionell Handball.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Erik Veje Rasmussen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.haslund.info: Erik Veje Rasmussen, abgerufen am 7. Juli 2013
  2. a b c d www.djoefbladet.dk: Visionære Veje, abgerufen am 7. Juli 2013
  3. www.sg-flensburg-handewitt.de: SG Flensburg-Handewitt - Konter, abgerufen am 7. Juli 2013
  4. politiken.dk: Comeback til Erik Veje Rasmussen, abgerufen am 7. Juli 2013
  5. www.fyens.dk: Erik Veje igen cheftræner i Århus GF, abgerufen am 9. Mai 2017
  6. www.handball-world.com: Nikolaj Veje Rasmussen konnte Intensivstation verlassen, abgerufen am 7. Juli 2013