Erzbistum Lemberg

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Erzbistum Lemberg
Karte Erzbistum Lemberg
Basisdaten
Staat Ukraine
Diözesanbischof Mieczysław Mokrzycki
Weihbischof Leon Mały
Emeritierter Diözesanbischof Marian Kardinal Jaworski
Fläche 68.000 km²
Pfarreien 273 (31.12.2007 / AP2008)
Einwohner 4.482.000 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken 140.000 (31.12.2007 / AP2008)
Anteil 3,1 %
Diözesanpriester 97 (31.12.2007 / AP2008)
Ordenspriester 43 (31.12.2007 / AP2008)
Ständige Diakone 1 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken je Priester 1.000
Ordensbrüder 63 (31.12.2007 / AP2008)
Ordensschwestern 150 (31.12.2007 / AP2008)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Ukrainisch
Kathedrale Mariae Himmelfahrt zu Lemberg
Website www.rkc.lviv.ua
Suffraganbistümer Bistum Kamjanez-Podilskyj
Bistum Charkiw-Saporischschja
Bistum Kiew-Schytomyr
Bistum Luzk
Bistum Mukatschewe
Bistum Odessa-Simferopol
Kirchenprovinz
Karte der Kirchenprovinz

Das Erzbistum Lemberg (lat.: Archidioecesis Leopolitana Latinorum) ist ein römisch-katholisches Erzbistum in der Ukraine. Der Kirchensprengel im Norden des Landes umfasst heute die Oblaste Lwiw, Ternopil, Iwano-Frankiwsk und Tscherniwzi.

Kathedrale zu Lemberg (Baubeginn 1370)

Geschichte[Bearbeiten]

Um 1361 errichtete König Kasimir der Große von Polen eine Reihe von Bistümern, unter anderem in Halytsch, nachdem er das Fürstentum Galizien-Wolhynien unterworfen hatte. Um 1412 wurde der (Erz-) Bischofssitz von Halytsch nach Lemberg verlegt. Suffraganbistümer waren zu dieser Zeit Przemyśl, Chełm, Luzk, Kamjanez und Kiew. 1772/95 fielen die westlichen Teile der Erzdiözese mit Lemberg, Przemyśl und Chełm in den Teilungen Polens an Habsburg. Die östlichen Teile der Erzdiözese mit Luzk, Kamjanez und Schytomyr fielen an Russland und wurden in das neu gegründete Erzbistum Mahiljou eingegliedert. 1817/18 wurde das Bistums Lublin (seit 1805 anstelle Chełm) in die Erzdiözese Warschau ausgegliedert. Der Erzbischof von Lemberg trägt den Titel Primas von Galizien und Lodomerien. Suffraganbistümer sind Przemyśl und Tarnów.

Im Königreich Galizien und Lodomerien (1861–1918) verfügte der Erzbischof von Lemberg über eine Virilstimme im Galizischen Landtag.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]