Erzbistum Warschau

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Erzbistum Warschau
Basisdaten
Staat Polen
Diözesanbischof Kazimierz Kardinal Nycz
Weihbischof Piotr Jarecki
Rafał Markowski
Michał Janocha
Emeritierter Diözesanbischof Stanisław Wielgus
Emeritierter Weihbischof Marian Duś
Fläche 3.350 km²
Pfarreien 211 (2014 / AP 2015)
Einwohner 1.540.000 (2014 / AP 2015)
Katholiken 1.425.000 (2014 / AP 2015)
Anteil 92,5 %
Diözesanpriester 759 (2014 / AP 2015)
Ordenspriester 433 (2014 / AP 2015)
Katholiken je Priester 1.195
Ständige Diakone 2 (2014 / AP 2015)
Ordensbrüder 686 (2014 / AP 2015)
Ordensschwestern 1.913 (2014 / AP 2015)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Polnisch
Kathedrale Johanneskathedrale
Website www.archidiecezja.warszawa.pl
Suffraganbistümer Bistum Płock
Bistum Warschau-Praga

Das Erzbistum Warschau (lat.: Archidioecesis Varsaviensis, poln.: Archidiecezja warszawska) ist ein Erzbistum in Polen. Der Erzbischof von Warschau ist gleichzeitig Metropolit der gleichnamigen Kirchenprovinz, der die Bistümer Płock und Warschau-Praga als Suffraganbistümer unterstellt sind. Bischofskirche ist die Johanneskathedrale.

Johanneskathedrale in Warschau
Johanneskathedrale in Warschau

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Diözese wurde am 16. Oktober 1798 gegründet (Bulle Ad universam agri Dominici curam), am 12. März 1818 zur Erzdiözese ohne (Bulle Militantis Ecclesiae regimini), und am 30. Juni 1828 (Ex impsita nobis) mit Metropolitansitz erhoben. Von 1946 bis 1992 bestand eine Personalunion mit dem Erzbistum Gnesen.

Bei der Neustrukturierung der polnischen Bistümer im Jahr 1992 (Apostolische Konstitution Totus Tuus Poloniae Populus vom 25. März) wurde diese Union aufgelöst.[1] Zunächst gehörten zur Metropolie noch das Bistum Łódź und das Bistum Łowicz. Łódź wurde jedoch 2004 selbst Metropolitansitz mit Łowicz als Suffragan.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ioannes Paulus II: Const. Apost. Totus Tuus Poloniae populus, AAS 84 (1992), n. 3, S. 1099–1112.