Eurythmie

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Eurythmistin während einer Aufführung
Anton Josef Trčka Eurythmische Tänzerinnen (1926)

Die Eurythmie ist eine anthroposophische Bewegungskunst, die als eigenständige Darstellende Kunst und als Teil von Bühneninszenierungen betrieben wird. Die Heileurythmie entstand im Rahmen der anthroposophischen Medizin als eine eigenständige Form.

Im frühen 20. Jahrhundert wurde die Eurythmie durch Rudolf Steiner in Verbindung mit Marie von Sivers entwickelt.[1] Sie entstand in Nachfolge des Arts and Crafts Movement von William Morris und John Ruskin aus der zweiten Halfte des 19. Jahrhunderts[2] und im Zusammenhang mit der Revolutionierung des Tanztheaters zu Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts.[3] Steiner und von Sivers schufen zwischen 1912 und 1925 mit der Eurythmie eine expressionistische Kunst, die sich unter von Sivers' Führung in drei Richtungen entwickelte: als Bühnenkunst, als integraler Bestandteil der Waldorfpädagogik und später unter Mitarbeit von Ita Wegman als therapeutische Methode.[1] Es entstanden eine Vielzahl von einfachen bis komplexen Eurythmieformen zu Gedichten und Tonstücken, die heute auch als Choreografien bezeichnet werden, deren Verständnis und Beherrschung ein Ziel der Eurythmieausbildung ist.

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eurythmie (altgr. εὖ eu „gut“, „richtig“ und ῥυθμὀς rhythmόsRhythmus“, εὐρυθμία „richtiges Verhältnis, Ebenmaß, Wohlklang“)[4] kann mit „Gleich- und Ebenmaß in der Bewegung“ oder „schöne Bewegung“ übersetzt werden. Der Name für diese anthroposophische Bewegungskunst wurde ab Ende 1912 von Marie von Sivers geprägt.[5]

Entwicklung der Eurythmie-Anfangsjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tanzgeschichtlich kann die Entstehung der Eurythmie im Zusammenhang mit der Revolutionierung des Tanztheaters und des Körperbewussteins zu Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts gesehen werden, die in Amerika unter anderem von Isadora Duncan, Loïe Fuller und Ruth St. Denis ausging.[3] Sie suchten nach neuen Inhalten und Ausdrucksformen im Tanz. Die Eurythmie entstand zur gleichen Zeit wie etwa die Rhythmische Gymnastik nach Émile Jaques-Dalcroze (1865–1950), die tänzerischen Ausdrucksformen nach Rudolf von Laban (1879–1958) und anderen expressionistischen Kunstbestrebungen. Altes wurde aufgebrochen, um Neues zu finden.[6] Auch Pierre de Coubertin wollte bei der Ausgestaltung der Olympischen Spiele auf Eurythmie zurückgreifen, da er in ihnen eine neue Form des antiken griechischen Chorgesangs sah und es bedauerte, dass Ruskin, den er als Gewährsmann für die Verschönerung der Spiele heranzog, zwar zu Eurythmie, nicht aber zum Sport publiziert hatte.[7]

Die ersten Indizien für eine Beschäftigung Steiners mit Bewegungskunst gehen auf das Jahr 1908 zurück. In dieser Zeit hielt er Vorträge über das Evangelium nach Johannes. Im Rahmen eines Vortrages fragte Rudolf Steiner die Malerin und Schriftstellerin Margarita Woloschin nach der Möglichkeit einer tänzerischen Umsetzung der betreffenden Schriftteile. Woloschins Antwort war „Ich glaube, man könnte alles tanzen, was man fühlt“. Sie selbst ergriff aber nicht weiter die Initiative. So dauerte es weitere Jahre, bis Rudolf Steiner mit seinen ersten Unterrichtsanweisungen die Eurythmie tatsächlich aus der Taufe hob.[8]

Beispielsatz zum Tanzen von Rudolf Steiner für Lory Maier-Smits. Bar-: Ruck nach oben; -bara saß: gedehnte Laute; stracks: Ruck nach unten; am Abhang: wellenförmige Bewegungen (nach Steiner/Smits/Beltle/Vierl[9])

Die Eurythmie als Bewegungskunst bildete sich allmählich bei den Münchner Inszenierungen von Steiners Vier Mysteriendramen von 1910 bis 1913 unter besonderer Mitwirkung seiner Mitarbeiterinnen Mieta Waller und Marie von Sivers heraus. Die erste Schülerin war 1911 Lory Maier-Smits, die Tochter der Anthroposophin Clara Smits. Steiner trug ihr u. a. auf, vorwärts und rückwärts Alliterationen zu schreiten und dabei auf die alliterierenden Taktteile einen kräftigen Schritt zu tun und auf die Taktteile ohne alliterierenden Konsonanten gefällig den Arm zu bewegen. Maier-Smits hat später Steiners Anweisungen dokumentiert und als Lehrerin weitergegeben. Am 24. September 1912 schlug Marie von Sivers „Eurythmie“ als den heute gebräuchlichen Namen vor. Nach dem Bau des Goetheanums im schweizerischen Dornach wurde dieses die Hauptbühne für Eurythmieaufführungen, etwa mit Tatjana Kisseleff.[5]

Die ersten Eurythmieschulen wurden 1924 in Dornach[10] und in Stuttgart begründet.[8]

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Eurythmie ist ein reguläres Unterrichtsfach an Waldorfschulen. Sie wird von der ersten bis zur zwölften Klasse unterrichtet. Bereits im Waldorfkindergarten wird Eurythmie spielerisch mit den Kindern geübt. An staatlichen Schulen hingegen tritt das Fach nicht im Lehrplan auf. Eurythmie wird an verschiedenen Eurythmie- und Kunstschulen in mehrjährigen Berufsausbildungen und Hochschulstudiengängen gelehrt; für pädagogische Eurythmie, Heileurythmie und Sozialeurythmie gibt es ergänzende Berufsausbildungen. Von professionellen Eurythmisten werden, zusätzlich zu den eurythmischen Fähigkeiten, im Allgemeinen Grundkenntnisse in Poetik und Lyrik, Rezitation („Sprachgestaltung“ genannt), Anatomie, Musiktheorie, Farbenlehre, Choreografie, Bühnenbeleuchtung und der Anthroposophie erwartet. Für Eurythmielehrer und Heileurythmisten kommen hierzu noch pädagogische und medizinische Kenntnisse mit Schwerpunkt in der Waldorfpädagogik bzw. anthroposophischen Medizin. Seit 2007 bietet das Institut für Eurythmietherapie an der Alanus Hochschule, innerhalb des Fachbereiches Eurythmie, den Masterstudiengang Eurythmietherapie an.[11][12]

Ziel und Inhalt der Eurythmie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eurythmie versteht sich als Kunst, in Sprache und Musik wirksame Gesetzmäßigkeiten und Beziehungen durch menschliche Bewegung sichtbar zu machen. Hierzu werden verschiedene Gestaltungsmittel wie Gesten, Farben und Raumformen eingesetzt.

Die Eurythmie kann seelische und geistige Inhalte durch Körperbewegungen und Gesten (Sinn-, Laut-, Satz-, Ton- und Motivgebärden) darstellen. Dazu werden Texte und Musik mit Hilfe einer breiten Palette an interpretatorischen Möglichkeiten in Bewegungen umgesetzt. Die Möglichkeit des Ausdrucks auch von Sprache und Lauten unterscheidet Eurythmie dabei von vielen anderen rhythmischen Darstellungsformen. Zwar gibt es auch andere Bewegungsinszenierungen, die auf Sprache aufbauen, aber keine davon hat soviele Ausdrucksmittel für Lyrik und Prosa in einem vergleichbaren Maße wie die Eurythmie. Der eurythmische Künstler ist angehalten ständig weitere Gebärden zu finden. In der Eurythmie besteht ein großer Teil der Inszenierungen aus dieser sogenannten Sprach- bzw. Lauteurythmie.

Das Goetheanum: Ort zahlreicher Eurythmie-Aufführungen

In der Interpretation von musikalischen Werken ist das Grundgerüst des Takts oft nur ein Teilaspekt. Hinzu kommen Tonart, Stilrichtung sowie emotionaler und geistiger Gestus. Im Gegensatz zum klassischen Ballett – oder auch moderneren Tanzformen – verwendet die Eurythmie keine festgelegten Posen oder abstrakte Bewegungsabläufe.

In Eurythmie-Aufführungen werden dramatische, epische und lyrische, aber auch humoristische Werke der Sprach- und Musikdichtung aller Epochen als „beseelte sichtbare Sprache“ und „sichtbarer Gesang“ zur Darstellung gebracht. Dies geschieht sowohl in choreographischen Gruppeninszenierungen, wie in solistischer Form. Eine bekannte Bühneninszenierung, in der die Eurythmie Verwendung findet, ist die Aufführung der ungekürzten Fassung von Goethes Faust I und II am Goetheanum in Dornach.

Die Heileurythmie wird von einigen deutschen Krankenkassen als Behandlungsverfahren der anthroposophischen Medizin anerkannt.[13]

Seit den 1980er Jahren wurde die anfangs unter dem Begriff Betriebseurythmie bekannt gewordene und dort auch angewendete Eurythmie in sozialen Arbeitsfeldern zur Sozialeurythmie weiterentwickelt. Die Sozialeurythmie soll dem Ausgleich einseitiger Bewegungsabläufe sowie der Weckung von Kreativität dienen.

Körpersprache und Bewegung im Bühnenraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Choreographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jede eurythmische Aufführung verwendet eine Choreografie, die in der Eurythmie oft als „Form“ bezeichnet wird. Durch die Form erscheint das musikalische oder sprachliche Kunstwerk im Raum. Kommentare wie Taktangaben bei der Toneurythmie oder Textzeilen bei der Lauteurythmie verdeutlichen den Bezug der Form zum interpretierten Kunstwerk. Auf Formen finden sich oft auch Kostümangaben, Vorgaben zu Requisiten, Schleiern und Gewandfarbe und zur Farbe der im Verlauf der Interpretation wechselnden Bühnenbeleuchtung.

Bei der Entwicklung der Form steht das Kunstwerk und seine Interpretation im Mittelpunkt. Es wird versucht, die innere Dynamik der Vorlage durch Bewegungen im Raum abzubilden. So ist es im Bereich der Toneurythmie beispielsweise möglich, höhere oder lautere Töne durch die Bewegung nach vorne und tiefere oder leisere Töne durch Gang nach hinten zu betonen. Änderungen im Rhythmus der Musik werden durch schnellere oder langsamere Schritte dargestellt. Zumeist besteht die Gesamtdarstellung eines Kunstwerks aus mehreren Formen, in denen sich auch Wiederholungen und Variationen des Kunstwerks widerspiegeln. Auch können verschiedene Eurythmisten oder Gruppen zur gleichen Zeit unterschiedliche Formen laufen. Die verschiedenen Stimmen eines Musikstückes werden etwa häufig von unterschiedlichen Gruppen dargestellt. Im Bereich der Lauteurythmie ist vorwiegend eine strophen- oder versweise Variation der einzelnen Gruppen und Formen anzutreffen.

Neben der Form gelten die Gebärden als zweite Grundlage der eurythmischen Darstellung. Die elementarsten Gebärden sind Bewegungen des eigenen Körpers in den sechs Raumrichtungen, also Aufrichten, Zusammenziehen und Beugen des Körpers. Diese Bewegungen werden überlagert von Bewegungen der Arme. Für diese gibt es eine Reihe von Hauptgebärden für Töne, Intervalle und Laute, die jedoch in ihrer Größe und Ausrichtung im Raum, in ihrer Reihenfolge und in der Verknüpfung untereinander vielfältig variiert werden können, sodass sich zusammen mit der Form eine Vielzahl von Bewegungskombinationen ergibt, die dem Künstler Freiraum zur Interpretation gewähren. Einige Formen schränken den interpretativen Spielraum jedoch stärker ein. Die oft so genannten „Apollinischen Formen“ etwa richten sich streng nach der Grammatik und dem Sinnzusammenhang der Sprache. Für jede Art von Satzkomponente, Wortart sind jeweils bestimmte Bewegungen vorgegeben. So werden in der apollinischen Methode etwa Satzkomponenten, die etwas „Geistig-Wesenhaftes“ bezeichnen, in der Choreografie mit einem zum Publikum geöffneten Bogen gelaufen. Da die Natur der Apollinischen Formen in einer starken Formalisierung liegt, lassen sich diese Choreographien begrenzt nach Regeln konstruieren. Apollinische Sinngesten richten sich wie die Apollinischen Formen nach der Grammatik und dem Sinnzusammenhang der Sprache und finden im gleichen Zusammenhang Verwendung. Bindewörter werden etwa mit einem Kopfnicken ausgedrückt.

Heileurythmie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heileurythmie ist eine umstrittene[14] Therapieform der anthroposophischen Medizin, die als unwissenschaftlich, pseudowissenschaftlich und als Quacksalberei kritisiert wird.[15][16][17] Es ist eine alternativmedizinische Form der Bewegungstherapie, die seit 1921 von Rudolf Steiner und Marie von Sivers[1] unter Mitarbeit von Ita Wegman aus den Bewegungsformen der künstlerischen Eurythmie entwickelt wurde. Es handelt sich um eine ganzheitliche Einzel-Therapie, die von anthroposophischen Therapeuten angeleitet wird. Anthroposophen glauben, dass körperliche Erkrankungen seelische Ursachen haben können und seelische Störungen umgekehrt auch organisch bedingt sein können. Bis heute gibt es jedoch keinen Wirksamkeitsnachweis der Heileurythmie über kontrollierte und qualitätsgesicherte Studien.[14]

In der Heileurythmie wird eine Erkrankung als Störung der leiblichen, seelischen und geistig-individuellen Ebenen des Menschen betrachtet. Gezielte Bewegungsübungen sollen die gestörten geglaubten Ebenen wieder in ein harmonisches Gleichgewicht bringen. Es wird behauptet, dass die heileurythmischen Bewegungen auf eine Beeinflussung der Empfindungen des Patienten von außen nach innen zielen, also entgegengesetzt zu dem Vorgang menschlicher Gemütsäußerungen, bei dem sich Empfindungen von innen nach außen durch Mimik und Gestik äußern.[18]

Im Rahmen der anthroposophischen Medizin wird Heileurythmie bei akuten, chronischen oder degenerativen Erkrankungen des Nervensystems, des Herz-Kreislauf-Systems, des Stoffwechselsystems und des Bewegungsapparates angewendet. Weitere Anwendungsgebiete sind kindliche Entwicklungsstörungen und Behinderungen sowie Psychosomatik, Psychiatrie, Augen- und Zahnheilkunde. Medizinisch und wissenschaftlich ist die Heileurythmie allerdings nicht anerkannt und auch alternativmedizinische Studien konnten keine Wirksamkeit nachweisen.[14]

Eine Untersuchung wurde 2007 veröffentlicht, welche den Krankheitsverlauf bei Patienten beschreibt, die Heileurythmieübungen bei chronischen Erkrankungen praktizieren. Sie genügt aber keinen medizinischen Standards (kontrolliert, randomisiert, mit Referenzgruppe) und erhielt "projektbezogene Forschungsmittel" von den anthroposophische Arzneimittel-Herstellern Weleda und WALA.[19] Bislang gibt es nur eine Metastudie zu Heileurythmie. Sie wurde 2008 in dem alternativmedizinischen Journal Complementary and Alternative Medicine (Impact Factor 2.20) veröffentlicht. Sie stützt sich auf acht Studien, von denen allerdings keine medizinischen Standards genügt (kontrolliert, randomisiert, mit Referenzgruppe). Die Studien stammen ebenfalls aus alternativmedizinischen Publikationen. Als Ergebnis betonen die Autoren, dass eine spezifische Wirksamkeit nicht nachgewiesen ist. Sie bezeichnen Heileurythmie aber als potentiell relevanten Zusatz zu einer komplexen therapeutischen Intervention und regen weitere Forschung an.[14]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rudolf Steiner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eurythmie. Die Offenbarung der sprechenden Seele (= GA 277). Rudolf Steiner Verlag, Dornach 3. A. 1999, ISBN 3-7274-2770-1.
  • Die Entstehung und Entwickelung der Eurythmie (= GA 277a). Rudolf Steiner Verlag, Dornach 3. A. 1998, ISBN 3-7274-2775-2.
  • Eurythmie als sichtbarer Gesang. Ton-Eurythmie-Kurs (= GA 278). Rudolf Steiner Verlag, Dornach 3. A. 1998, ISBN 3-7274-2781-7; als Taschenbuch (Tb 743): ISBN 3-7274-7430-0.
  • Eurythmie als sichtbare Sprache. Laut-Eurythmie-Kurs (= GA 279). Rudolf Steiner Verlag, Dornach 5. A. 1990, ISBN 3-7274-2790-6; als Taschenbuch (Tb 714): ISBN 3-7274-7180-8.
  • Eurythmie – Die neue Bewegungskunst der Gegenwart. Sonderausgabe als Taschenbuch (aus GA 277–279): (hg. v. Edwin Froböse). Rudolf Steiner Verlag (Tb 642), Dornach 1991, ISBN 3-7274-6420-8.

Andere Autoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Annemarie Dubach-Donath: Die Grundelemente der Eurythmie. Verlag am Goetheanum, Dornach 1928; 6. A. 1988, ISBN 3-7235-0028-5.
  • Lory Maier-Smits, Erste Lebenskeime der Eurythmie (aus Aufsätzen von 1951). In: Erinnerungen an Rudolf Steiner. Freies Geistesleben, Stuttgart 1979; 2. erw. A. 2001, ISBN 3-7725-1979-2.
  • Magdalene Siegloch: Lory Maier-Smits. Die erste Eurythmistin und die Anfänge der Eurythmie. Verlag am Goetheanum (Pioniere der Anthroposophie 12), Dornach 1993, ISBN 3-7235-0689-5.
  • Magdalene Siegloch: Eurythmie. Eine Einführung. Freies Geistesleben, Stuttgart 1990; Neuausgabe (als Taschenbuch) 1997, ISBN 3-7725-1237-2.
  • Rüdiger Grimm (Hg.): Heilende Kräfte in der Bewegung. Die Anwendung der Heileurythmie in der Heilpädagogik. Freies Geistesleben, Stuttgart 1997, ISBN 3-7725-1589-4.
  • Arfst Wagner (Hg.): Eurythmie. Aufbruch oder Ende einer jungen Kunst? Flensburger Hefte (FH 73), Flensburg 2001, ISBN 3-935679-01-7.
  • Michael Brater u. a.: Betriebseurythmie. Ein Übungsweg zu Teambildung und beweglicher Arbeitsorganisation. Freies Geistesleben, Stuttgart 2002, ISBN 3-7725-1109-0.
  • Beatrix Hachtel, Angelika Gäch: Bibliographie Heileurythmie. Veröffentlichungen 1920–2005. Natur Mensch Medizin, Bad Boll 2007, ISBN 3-928914-16-2.
  • Eva Froböse (Hg.), Rudolf Steiner über Eurythmische Kunst. DuMont Buchverlag, Köln 1983, ISBN 3-7701-1527-9.
  • Sylvia Bardt: Eurythmie als menschenbildende Kraft. Freies Geistesleben, Stuttgart 1998, ISBN 3-7725-0276-8.
  • Tatjana Kisseleff: Eurythmie-Arbeit mit Rudolf Steiner.Verlag Die Pforte, Basel 1982, ISBN 3-85636-062-X.
  • Thomas Parr: Eurythmie. In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 1, Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 545–547.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Johannes Hemleben, Rudolf Steiner. In Selbstzeugnissen und Bilddokumenten., Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1992; Vorlage:ISBN, S. 110–113
  2. Renate Foitzik Kirchgraber: Lebensreform und Kunstlergruppierungen um 1900. Diss. Uni Basel 2003; http://edoc.unibas.ch/671/1/DissB_6566.pdf
  3. a b Gabi Vettermann: Rudolf Steiner. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, hrsg. v. Ludwig Fischner, Stuttgart 2006
  4. εὐρυθμία: εὐ-ρυθμία, ἡ, das richtige Verhältnis, Ebenmaß, bes. im Takte, Wohlklang; übh. schickliche Haltung, Anstand. Wörterbuch altgriechisch-deutsch www.deacademic.com
  5. a b Siehe in: Bodo von Plato, Anthroposophie im 20. Jahrhundert, Verlag am Goetheanum, Dornach 2003, ISBN 3-7235-1199-6
  6. Gabriele Brandstetter: Tanz-Lektüren. Körperbilder und Raumfiguren der Avantgarde. Fischer (TB.), Frankfurt a. M 1995
  7. Arnd Krüger: ‘The masses are much more sensitive to the perfection of the whole than to any separate details’: The Influence of John Ruskin’s Political Economy on Pierre de Coubertin. Olympika 5(1996), 25-44; http://library.la84.org/SportsLibrary/Olympika/Olympika_1996/olympika0501c.pdf
  8. a b Rudolf Steiner: Die Entstehung und Entwickelung der Eurythmie (= GA 277a). Rudolf Steiner Verlag, Dornach 3. A. 1998, ISBN 3-7274-2775-2
  9. Die Grafik folgt einem Werk von Rudolf Steiner (1861-1925) gemäß dessen Weitergabe durch Eleonore Maier-Smits, Erika Beltle und Kurt Vierl in: Lory Maier-Smits: Erste Lebenskeime der Eurythmie. In: Erika Beltle, Kurt Vierl: Erinnerungen an Rudolf Steiner. Gesammelte Beiträge aus den „Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland“ 1947-1978. Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1979, S. 104–119 (S. 105)
  10. Tatjana Kisseleff: Ein Leben für die Eurythmie. Autobiographisches ergänzt von Brigitte Schreckenbach. Verlag Ch. Möllmann, Borchen 5. A. 2008, ISBN 978-3-89979-038-2
  11. Alanus Hochschule: Historie. Abgerufen am 12. März 2017.
  12. Alanus Hochschule: Institut für Eurythmietherapie. Abgerufen am 12. März 2017.
  13. Stiftung Warentest, Alternative Behandlungsverfahren – Was die Krankenkassen bezahlen, Pressemitteilung vom 17. Januar 2006; eine Übersicht bei Infoblatt zum Kassenwechsel@1@2Vorlage:Toter Link/www.gesundheit-aktiv.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 69 KB)
  14. a b c d "EYT could be regarded as a potentially relevant add-on in a complex therapeutic concept which intends to support health and well-being (salutogenesis), although its specific relevance remains to be clarified. Well performed controlled studies with defined indications and treatment regimes are highly recommended." Arndt Büssing, Thomas Ostermann, Magdalena Majorek and Peter F Matthiessen: Eurythmy Therapy in clinical studies: a systematic literature review, BMC Complementary and Alternative Medicine 2008, 8:8 doi:10.1186/1472-6882-8-8, online: http://www.biomedcentral.com/1472-6882/8/8. Der Artikel listet auch alle relevanten Studien bis 2008 auf. In etablierten wissenschaftlichen Studien wird Eurythmie nicht behandelt.
  15. Holistic unit will 'tarnish' Aberdeen University reputation. In: The Observer, 29 April 2012. 
  16. Dan Dugan: Michael Shermer (Hrsg.): Anthroposophy and Anthroposophical Medicine.. ABC-CLIO, 2002, ISBN 978-1-57607-653-8, S. 31–32.
  17. Paul Jump: Aberdeen decides against alternative medicine chair. In: Times Higher Education Supplement. 11. Mai 2012.
  18. Peter Heusser, Gunver Sophia Kienle: Anthroposophic medicine, integrative oncology, and mistletoe therapy of cancer. In: {{{editor-first1}}} Abrams, {{{editor-first2}}} Weil (Hrsg.): Integrative Oncology. (=  Weil Integrative Medicine Library). Oxford University Press, 2009, ISBN 978-0-19-988585-5, S. 327.
  19. z. B. Harald J Hamre, Claudia M Witt, Anja Glockmann, Renatus Ziegler, Stefan N Willich, Helmut Kiene: Eurythmy therapy in chronic disease: a four-year prospective cohort study. In: BMC Public Health. 7, S. 61, doi:10.1186/1471-2458-7-61. Deutsche Übersetzung: http://www.ifaemm.de/Abstract/PDFs/HH08_4.pdf