FH Campus Wien

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FH Campus Wien -

University of Applied Sciences

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Gründung 2001
Trägerschaft Verein zur Förderung des Fachhochschul-, Entwicklungs- und Forschungszentrums im Süden Wien
Ort Wien
Land Österreich
Leitung Wilhelm Behensky, Horst Rode und Manfred Teiner (Geschäftsführer)
Barbara Bittner (Rektorin)
Roswitha Engel (Vizerektorin für Lehre)
Heimo Sandtner (Vizerektor für Forschung und Entwicklung)
Studenten rund 6000
Netzwerke INUAS, Campusnetzwerk
Website www.fh-campuswien.ac.at

Die FH Campus Wien ist mit mehr als 6000 Studierenden die größte Fachhochschule in Österreich. Sie bietet Bachelor- und Masterstudiengänge sowie Weiterbildungslehrgänge, die in sieben Departments organisiert sind: Applied Life Sciences, Technik, Bauen und Gestalten, Public Sector, Gesundheitswissenschaften, Pflegewissenschaft und Soziales. Die FH Campus Wien befindet sich an Standorten in der Favoritenstraße im 10. Wiener Gemeindebezirk, der Muthgasse im 19. Bezirk (an der Universität für Bodenkultur Wien), am Campus Vienna BioCenter und im Schloss Laudon im 14. Bezirk.

Gründung und Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die FH Campus Wien ist eine Fachhochschule, die 2001 durch die Zusammenlegung zweier Fachhochschulträger (FH Bau/Camillo Sitte Lehranstalt und Campus Favoriten) entstanden ist. Damals wurden die zwei Diplomstudiengänge Technisches Projekt- und Prozessmanagement und Bauingenieurwesen - Baumanagement angeboten. Im Herbst 2002 wurden die „Akademie für Sozialarbeit der Stadt Wien“ und die „Bundesakademie für Sozialarbeit in Wien“ integriert und somit das Angebot um fünf Diplomstudiengänge erweitert. Im Jahre 2003 startete das berufsbegleitende FH-Studium Bioengineering mit Standort an der Universität für Bodenkultur.

Die Organisation war zunächst ein „Erhalter von FH-Studiengängen“, im Sommer 2004 erhielt sie den Status einer Fachhochschule. Im Frühjahr 2007 wurden die Ausbildung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD) und Hebammen der Stadt Wien an die FH Campus Wien übergeführt. Zuvor wurden die Ausbildungen vom Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) in Form von Akademien ausgerichtet. Die Bachelorstudiengänge wurden ab Herbst 2007 von der FH Campus Wien angeboten, verblieben jedoch vorerst an ihren bisherigen Standorten an fünf Wiener Krankenhäusern. Mit dem Studienjahr 2009/10 wurden die Standorte durch die Übersiedelung in das neu errichtete FH-Gebäude in der Favoritenstraße 226 im 10. Wiener Gemeindebezirk Favoriten von 14 auf 4 zusammengelegt.

Der Bachelorstudiengang Bioengineering sowie die Masterstudiengänge Bioinformatik, Biotechnologisches Qualitätsmanagement sowie Bioverfahrenstechnik befinden sich in der Muthgasse 62 im 19. Bezirk an der BOKU. Neben dem Ausbau des gemeinsamen Standorts zum Vienna Institute of Biotechnology (VIBT) kooperiert die FH Campus Wien eng mit der Universität für Bodenkultur im Bereich der Forschung und Weiterbildung.

Das Department Public Management ist am Standort Schloss Laudon – Oktogon in der Mauerbachstraße 43 im 14. Bezirk angesiedelt. Der Studiengang Public Management wurde in Kooperation mit dem Bundeskanzleramt, Tax Management mit dem Bundesministerium für Finanzen entwickelt.

Der Bachelor- und der Masterstudiengang Molekulare Biotechnologie sind am Campus Vienna Biocenter untergebracht, einem der wichtigsten Forschungsstandorte Österreichs. Mit über 1.400 Beschäftigten aus über 40 Nationen forschen am Biocenter international anerkannte Wissenschaftler, ausgestattet mit modernsten Labors und fortschrittlichsten Technologien. Durch die räumliche und strukturelle Einbettung des Bachelor- und Masterstudiengangs wird die Vernetzung von Ausbildung und Forschung gefördert. Darüber hinaus erhalten die Studierenden durch den starken Praxisbezug bereits während des Studiums eine fundierte Laborerfahrung.

Bis 2020 ist geplant, die ersten fünf Gebäude der sogenannten „Science City“ fertigzustellen, mit der das derzeitige Campus in Favoriten erheblich erweitert wird.[1]

Geschäftsleitung und Rektorat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hochschulleitung der FH Campus Wien besteht aus der Geschäftsleitung, die für die strategische und betriebswirtschaftliche Leitung verantwortlich ist, und dem Rektorat, dem die akademische Leitung der Fachhochschule obliegt. Im Jänner 2012 wurde als Nachfolger von Heinz Schmidt Arthur Mettinger zum Rektor gewählt, der am 1. März 2012 seine Funktion aufnahm.

Am 4. November 2015 wählte das Kollegium der FH Campus Wien Barbara Bittner zur Vorsitzenden und damit zur Rektorin. Sie folgt Arthur Mettinger in dieser Funktion nach, der krankheitsbedingt pausiert. Im Frühjahr 2012 wurde Roswitha Engel zur Vizerektorin für Lehre gewählt, Vizerektor für Forschung und Entwicklung ist Heimo Sandtner. Vorsitzender der Geschäftsleitung ist Wilhelm Behensky, Horst Rode fungiert als CFO und Manfred Teiner als stellvertretender Geschäftsführer.

Allgemeines zum FH-Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bachelor- und Masterstudiengänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die FH Campus Wien stellte ab dem Studienjahr 2006/2007 alle Studiengänge auf das Bachelor-Master-System um. Sie bestehen seither aus einem Basisstudium und mindestens einem Aufbaustudium. Die Studiendauer für Bachelorstudiengänge beträgt sechs und für die Masterstudiengänge vier Semester. Diese ordentlichen Studien sind entweder Vollzeit oder berufsbegleitend organisiert. Sie werden, wie im österreichischen FH-Sektor üblich, durch staatliche Studienplatzfinanzierung finanziert.

Weiterbildungslehrgänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der FH Campus sind mehrere Weiterbildungslehrgänge eingerichtet, die entsprechend der Regelungen des Fachhochschulstudiengesetzes entweder mit einem akademischen Expertentitel oder - bei Lehrgängen, die mit ausländischen Masterprogrammen vergleichbar sind - mit einem Mastergrad abschließen. Weiterbildungsprogramme werden durch kostendeckende Studiengebühren finanziert.

Akademische Grade und weitere Abschlüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den ordentlichen Studien werden die in Österreich üblichen Bachelor- und Mastergrade erlangt, jeweils mit einem Zusatz, der das Studium beschreibt. Die Weiterbildungslehrgänge schließen mit akademischen Expertentiteln oder Mastergraden ab.

ECTS-Credits[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ECTS-System ist, wie an allen österreichischen Fachhochschulen, umgesetzt.

Bachelor- und Masterstudiengänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Department Applied Life Sciences[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bioengineering (Bachelor, berufsbegleitend)
  • Molekulare Biotechnologie (Bachelor, Vollzeit)
  • Nachhaltiges Ressourcenmanagement (Bachelor, berufsbegleitend)
  • Verpackungstechnologie (Bachelor, berufsbegleitend)
  • Bioinformatik (Master, berufsbegleitend)
  • Biotechnologisches Qualitätsmanagement (Master, berufsbegleitend)
  • Bioverfahrenstechnik (Master, berufsbegleitend)
  • Molecular Biotechnology (Master, Vollzeit)

Im letzten Jahrzehnt entwickelte sich Wien zu einem international angesehenen Biotechnologie-Zentrum, wodurch auch der Bedarf an hochqualifizierten Praktikern gewachsen und fundiertes Fachwissen gefragt ist.

Die angebotenen Bachelorstudiengänge des Departments Applied Life Sciences schließen mit dem akademischen Grad Bachelor of Science in Engineering (BSc) bzw. Bachelor of Science in Natural Sciences (BSc) ab und umfassen 180 ECTS-Credits. Die Masterstudiengänge werden mit dem Erhalt von 120 ECTS-Credits abgeschlossen.

Die Ausbildungsschwerpunkte beinhalten je nach Studiengang Chemie, Molekularbiologie, Biochemie, Zellbiologie, Mess- und Regelungstechnik, Pharmazeutische Technologie sowie Qualitätsmanagement.

Department Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Angewandte Elektronik (Bachelor, berufsbegleitend)
  • Clinical Engineering (Bachelor, berufsbegleitend)
  • High Tech Manufacturing (Bachelor Vollzeit, Master berufsbegleitend)
  • Informationstechnologien und Telekommunikation (Bachelor, Vollzeit und berufsbegleitend)
  • Embedded Systems Engineering (Master, berufsbegleitend)
  • Green Mobility (Master, berufsbegleitend)
  • Health Assisting Engineering (Master, berufsbegleitend)
  • IT-Security (Master, berufsbegleitend)
  • Technisches Management (Master, berufsbegleitend)

Die Bachelorstudiengänge können berufsbegleitend oder Vollzeit besucht werden, die Studiendauer beträgt sechs Semester.

Die Masterstudiengänge sind auf eine Studiendauer von vier Semestern ausgelegt. Sie werden mit dem Erhalt von 120 ECTS-Credits abgeschlossen.

Department Bauen und Gestalten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bauingenieurwesen - Baumanagement (Bachelor, Vollzeit und berufsbegleitend sowie Master, berufsbegleitend)
  • Green Building (Bachelor, berufsbegleitend)
  • Architektur - Green Building (Master, berufsbegleitend)

Zum Department Bauen und Gestalten gehören zwei Bachelor- und zwei Masterstudiengänge. Zudem wird der Akademische Lehrgang und der Masterlehrgang Technische Gebäudeausstattung angeboten.

Im Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen - Baumanagement liegt der Fokus primär im Bereich Technik und Konstruktion. Der "Schwester - Studiengang" Green Building legt den Fokus auf den Entwurf und die Planung von zukunftsorientierten Bauwerken. Die Studiendauer für die Bachelorstudiengang beträgt sechs Semester. Sie umfassen jeweils 180 ECTS-Credits und schließen mit dem akademischen Grad Bachelor of Science in Engineering (BSc) ab.

In den Masterstudiengängen werden vertiefenden Kenntnisse in der Abwicklung internationaler Bauprojekte bzw. nachhaltige und ökologische Aspekte in der Baubranche vermittelt. Die Studiendauer für die Masterstudiengänge beträgt vier Semester und umfasst 120 ECTS-Credits.

Department Gesundheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Biomedizinische Analytik (Bachelor, Vollzeit)
  • Diätologie (Bachelor, Vollzeit)
  • Ergotherapie (Bachelor, Vollzeit)
  • Hebammen (Bachelor, Vollzeit)
  • Logopädie - Phoniatrie - Audiologie (Bachelor, Vollzeit)
  • Orthoptik (Bachelor, Vollzeit)
  • Physiotherapie (Bachelor Vollzeit)
  • Radiologietechnologie (Bachelor Vollzeit)
  • Health Assisting Engineering (Master, berufsbegleitend)

2007 starteten die gehobenen medizinisch-technische Dienste (MTDs) und Hebammen als Bachelorstudiengänge mit einer neuen Studienordnung. Zuvor wurden sie als Akademien der Stadt Wien geführt.

Die Studiengänge der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTDs) und der Hebammen werden von der FH Campus Wien in enger Kooperation mit dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) durchgeführt.

Die Bachelorstudiengänge des Departments Gesundheit werden mit dem akademischen Grad Bachelor of Science in Health Studies (BSc) und dem Erhalt von 180 ECTS-Credits abgeschlossen. Der Masterstudiengang Health Assisting Engineering wird berufsbegleitend angeboten. Die Studiendauer beträgt vier Semester, umfasst 120 ECTS-Credits und schließt mit dem Grad Master of Science in Natural Sciences (MSc).

Departement Pflegewissenschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gesundheits- und Krankenpflege (Bachelor, Vollzeit)

Die Bachelorstudiengang des Departments Pflegewissenschaft wird mit dem akademischen Grad Bachelor of Science in Health Studies (BSc) und dem Erhalt von 180 ECTS-Credits abgeschlossen. Bei der Gesundheits- und Krankenpflege gewährleistet die Kooperation mit dem KAV umfangreiche Berufspraktika für Studierende.

Department Soziales[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Soziale Arbeit (Bachelor, Vollzeit und berufsbegleitend)
  • Sozialmanagement in der Elementarpädagogik (Bachelor, berufsbegleitend)
  • Sozialraumorientierte und Klinische Soziale Arbeit (Master, Vollzeit)
  • Sozialwirtschaft und Soziale Arbeit (Master, berufsbegleitend)
  • Kinder- und Familienzentrierte Soziale Arbeit (Master, berufsbegleitend)

Der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit kann berufsbegleitend oder Vollzeit innerhalb einer Studiendauer von sechs Semestern mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts in Social Sciences (BA) abgeschlossen werden. Das Berufsfeld umfasst unter anderem die Jugendwohlfahrt, Drogenberatung, die Arbeit in betreute Wohngemeinschaften sowie Frauenhäusern, Straffälligenhilfe oder Stadt- und Regionalentwicklung.

Das Bachelorstudium Sozialmanagement in der Elementarpädagogik wird ab Wintersemester 2014/15 erstmals in Österreich angeboten und richtet sich an ausgebildete Kindergartenpädagogen mit Berufs- und Leitungserfahrung. Die Zulassungsvoraussetzungen umfassen die Reife- und Befähigungsprüfung für Kindergärtner, vier Jahre einschlägige Berufspraxis in einer Kindertageseinrichtung, davon mindestens ein Jahr mit Leitungsaufgaben sowie die Absolvierung des trägerspezifischen Ausbildungsprogramms für Leitungsfunktionen.

Im Department Soziales können die Masterstudiengänge Sozialraumorientierte und Klinische Soziale Arbeit sowie Sozialwirtschaft und Soziale Arbeit studiert werden. Diese bieten innerhalb von vier Semestern eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung mit hohem Praxisbezug, die 120 ECTS-Credits umfängt.

Department Public Sector[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnungstafel FH Campus Wien Public Management am Oktogon im Schlosspark Laudon
Oktogon Schlosspark Laudon
  • Integriertes Sicherheitsmanagement (Bachelor, berufsbegleitend)
  • Public Management (Bachelor berufsbegleitend, Master berufsbegleitend)
  • Tax Management (Bachelor berufsbegleitend, Master berufsbegleitend)
  • Integriertes Risikomanagement (Master, berufsbegleitend)

Die Studiengänge des Public Sectors werden berufsbegleitend angeboten und richten sich an jene, die eine Tätigkeit im öffentlichen Sektor anstreben oder bereits in diesem Bereich beschäftigt sind.

Die Bachelorstudiengänge werden mit 180 ECTS-Credits bewertet und schließen mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts in Business (BA), Bachelor of Science in Engineering (BSc) die Master umfassen 120 ECTS-Credits und schließen mit dem Grad Master of Arts in Business (MA) ab.

Lehrgänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Department Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Safety and Systems Engineering (Masterlehrgang, berufsbegleitend)
  • Professional MBA (Masterlehrgang, berufsbegleitend)

Department Applied Life Sciences[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Professional MBA (Masterlehrgang, berufsbegleitend)

In vier Semestern erwerben die Teilnehmer alle Kompetenzen, um im Beruf eigenständig Safety-, Projekt- und Risikomanagement zu betreiben. Der Masterlehrgang wird berufsbegleitend angeboten und schließt mit dem akademischen Grad Master of Science (MSc) und dem Erhalt von 90 ECTS-Credits ab.

Department Bauen und Gestalten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bau- und Sanierungstechnik für die Immobilienwirtschaft (Akademischer Lehrgang, berufsbegleitend)
  • Technische Gebäudeausstattung (Akademischer Lehrgang, berufsbegleitend)
  • Professional MBA (Masterlehrgang, berufsbegleitend)

Der dreisemestrige Masterlehrgang Technische Gebäudeausstattung vermittelt praxisorientiertes Wissen über Heiz-, Lüftungs-, KIima- und elektrische Systeme mit Niedrigenergie- und Passivhausstandard. Er schließt mit dem akademischen Grad Master of Sciences in Building Services Engineering (MSc) und dem Erhalt von 90 ECTS-Credits ab.

Im Akademischen Lehrgang Bau- und Sanierungstechnik für die Immobilienwirtschaft erwerben Immobilienprofis das nötige Wissen, um den bautechnischen Zustand eines Gebäudes zu beurteilen und die beste Lösung für eine ökologische und kostengünstige Sanierung zu finden. Die Lehrgangsdauer beträgt zwei Semester und umfasst 60 ECTS-Credits.

Der Akademische Lehrgang Technische Gebäudeausstattung schließt mit 60 ECTS-Credits und umfasst eine inhaltlich abgestimmte praxisbezogene Ausbildung, die alle Bereiche der Haustechnik mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit abdeckt.

Department Gesundheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Advanced Integrative Health Studies (Masterlehrgang, berufsbegleitend)
  • Advanced Nursing Counseling (Masterlehrgang, berufsbegleitend)
  • Advanced Nursing Education (Masterlehrgang, berufsbegleitend)
  • Advanced Nursing Practice (Masterlehrgang, berufsbegleitend)
  • Biomedizinische Analytik (Masterlehrgang, berufsbegleitend)
  • Radiologietechnologie (Masterlehrgang, berufsbegleitend)

Die Masterlehrgänge zur Weiterbildung umfassen 120 ECTS-Credits und sind berufsbegleitend organisiert.

Department Public Sector[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Führung, Politik und Management (Masterlehrgang, berufsbegleitend)
  • Transkulturelles Handeln (Akademischer Lehrgang, berufsbegleitend)

Der Masterlehrgang Führung, Politik und Management bietet ein in Österreich bisher einzigartiges Ausbildungskonzept, in dem politisches Management im Mittelpunkt steht. Innerhalb von vier Semestern wird eine umfassende Managementexpertise für alle Felder politischen und zivilgesellschaftlichen Handelns vermittelt.

Transkulturelles Handeln ist für Personen gedacht, die im Berufsalltag mit Menschen aus vielen Gesellschaftsgruppen zu tun haben. Der Lehrgang dauert zwei Semester und schließt mit dem Grad Akademischer Experte für transkulturelles Handeln ab.

Forschung, Initiativen und Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben einer praxisorientierten Ausbildung werden zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchgeführt. Das Vienna Institute for Safety & Systems Engineering (VISSE) ist auf die Entwicklung Safety-relevanter Systeme spezialisiert. Im Zentrum stehen dabei die Bereiche System- und Functional Safety, Systemtheorie und die dazugehörenden Engineering Disziplinen. Dadurch werden neue Erkenntnisse und neues Wissen in der Entwicklung von Systemen, Methoden, Tools und Prozessen gewonnen, die einer Vielzahl von Unternehmen und Institutionen zur Verfügung gestellt werden.

Ein eigenes Kompetenzteam für IT-Security geht Fragen der abhör- und manipulationssicheren Datenübertragung auf den Grund. Organisatorisch in den Studiengang Informationstechnologien und Telekommunikation eingebunden, steht das Kompetenzteam den Studiengängen der FH Campus Wien zur Verfügung. Die Forschungsschwerpunkte sind unter anderem relevant für die Risiko- und Schwachstellenanalyse von Angriffspunkten auf IT-Systeme, Verschlüsselungs- und Authentifizierungsverfahren, elektronische Spuren- und Beweissicherung sowie Kopierschutzverfahren.

Im Juli 2012 wurde an der FH Campus Wien das OS.Car-Racing-Team gegründet. Unter der Leitung von Vizerektor Heimo Sandtner nehmen Studierende technischer Studiengänge – hauptsächlich High Tech Manufacturing – an der Formula SAE teil. Die Formula SAE ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb zwischen Studierenden unterschiedlichster Hochschulen. Ziel ist, einen einsitzigen Rennwagen innerhalb eines Jahres zu designen, konstruieren und zu bauen.

Einen wesentlichen Anteil an Forschung- und Entwicklung haben verschiedene Projekte der Applied Life Sciences. So positioniert sich beispielsweise der Fachbereich Bioengineering mit dem FHplus-Projekt METORGANIC auf dem Gebiet der weißen Biotechnologie als Kooperationspartner für die Industrie.

Der Fachbereich Biotechnologie forscht an der Schnittstelle zwischen angewandter Forschung und Grundlagenforschung. In Abstimmung mit den Themenbereichen der pharmazeutischen Industrie bilden die Signalwege der Zelle sowie zellbasierte Testsysteme den Schwerpunkt der Forschungsprojekte. Das Forscherteam der FH Campus Wien beschäftigt sich neben dem Two-Hybrid System mit der Erfassung von Protein-Protein Wechselwirkungen. Die Forscher erarbeiten zudem gemeinsam mit der TU München die Anwendung von magnetischen Nanopartikeln für induzierte Expression. Als in vivo Testsystem verwenden sie dabei das Modellsystem „Fisch“, welches ideal als genetisches System für vielfältige Analysen im Bereich der molekularen Medizin geeignet ist.

Die FH Campus Wien ist mit Unternehmen, Organisationen, Universitäten und anderen öffentlichen Einrichtungen ebenso vernetzt wie mit Partnerschulen. Die FH Campus Wien kooperiert mit: Medizinische Universität Wien, Montanuniversität Leoben, Technische Universität Wien, Universität für Bodenkultur, Universität Wien, Veterinärmedizinische Universität. International pflegt sie derzeit europaweite Kooperationen mit rund 100 Bildungsinstitutionen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: FH Campus Wien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. meinbezirk.at - „Science City: Österreichs größte Fachhochschule baut aus“

Koordinaten: 48° 9′ 28,2″ N, 16° 22′ 55,8″ O