Fair Company

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Das Logo der Initiative bis 2013

Fair Company ist eine Initiative, die vom Job- und Wirtschaftsmagazin Junge Karriere entwickelt wurde. Junge Karriere war – bis zu seiner Einstellung 12/2009 – ein monatliches Magazin der Verlagsgruppe Handelsblatt. Die Initiative wurde im Oktober 2004 vom damaligen Chefredakteur Jörn Hüsgen zusammen mit 37 Mitgliedsunternehmen gegründet. Das Fair-Company-Logo wird seitdem an Unternehmen vergeben, die sich gegen die Ausbeutung des akademischen Nachwuchses aussprechen und auch danach handeln. Die Betreuung der Initiative obliegt seit 2011 der Redaktion von karriere.de.[1]

Kriterien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Teilnahme müssen die Firmen sechs Kriterien erfüllen, zu deren Einhaltung sie sich jährlich schriftlich verpflichten.[2]

Teilnehmende Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Start der Initiative waren es 37 Unternehmen, die das Logo erhalten haben; mit Stand November 2014 sind es über 700. Die Unternehmen kommen deutschlandweit aus allen Branchen und reichen von kleinen Start-ups über Mittelständler bis zu Konzernen.[3]

Kontrolle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einhaltung des Fair-Company-Regelwerks wird ständig überprüft. Im Jahr 2013 wurde ein zweisäuliges Feedback-Systems eingeführt. Für die erste Säule fordern die Fair-Company-Unternehmen die Praktikanten aktiv dazu auf, ihre Erfahrungen nach ihrem Einsatzzeitraum anhand eines Fragebogens der Redaktion mitzuteilen.[4] Die zweite Säule bildet die Kontaktadresse „Rote Karte“ auf der Internetseite: Hier können Praktikanten Verstöße von Unternehmen melden. Die Redaktion von karriere.de nimmt zur Klärung der Beschwerde unmittelbar Kontakt zu dem Ansprechpartner für die Initiative im Unternehmen auf. Bei zwei nachweisbaren Verstößen erfolgt nach Angaben der Redaktion der Ausschluss aus der Initiative.[5]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einmal jährlich erscheint der FairCompany Guide als Beilage zum Handelsblatt. Das Magazin listet Unternehmen auf, die bis zur Drucklegung als „Fair Company“ angemeldet sind.[6][7]

Schirmherren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schirmherrschaft übernahm bis 2013 der jeweilige amtierende Bundesminister für Arbeit und Soziales, respektive Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit (2004–2005):

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Informationsartikel auf Karriere.de, Teil 2, Teil 3.
  2. Das Fair Company-Regelwerk Abgerufen am 11. Januar 2015.
  3. 10 Jahre Fair Company Abgerufen am 11. Januar 2015.
  4. Das Fair Company-Regelwerk Abgerufen am 11. Januar 2015.
  5. Qualitätsmanagement: Telefoninterviews - Fair Company Abgerufen am 11. Januar 2015.
  6. 2015 Fair Company Praesentation Abgerufen am 11. Januar 2015
  7. Unternehmensdatenbank Abgerufen am 11. Januar 2015.