Ursula von der Leyen

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Ursula von der Leyen (2019) Ursula von der Leyen signature.svg

Ursula Gertrud von der Leyen (Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i; geb. Albrecht; * 8. Oktober 1958 in Ixelles/Elsene, Bezirk Brüssel, Belgien) ist eine deutsche Politikerin (CDU). Am 16. Juli 2019 wurde sie auf Vorschlag des Europäischen Rates durch das Europaparlament zur Präsidentin der Europäischen Kommission gewählt. Ihre Amtszeit beginnt voraussichtlich am 1. November 2019.[1]

Zuvor war von der Leyen von 2003 bis 2005 niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, von 2005 bis 2009 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, von 2009 bis 2013 Bundesministerin für Arbeit und Soziales und von 2013 bis 2019 Bundesministerin der Verteidigung. Seit November 2010 war sie zudem stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU. Nach ihrer Wahl zur EU-Kommissionspräsidentin kündigte sie ihren Rückzug aus der Parteispitze an.[2]

Familie

Ursula von der Leyen stammt aus der Familie Albrecht und wuchs bis 1971 in Brüssel, anschließend in Ilten auf.[3] Sie ist die Tochter des ehemaligen Ministerpräsidenten von Niedersachsen Ernst Albrecht (1930–2014) und dessen Ehefrau Heidi Adele geb. Stromeyer (31. Juli 1927 bis 6. Juli 2002). Der Dirigent George Alexander Albrecht ist ihr Onkel. Ursula von der Leyen hat fünf Brüder, darunter Hans-Holger Albrecht, Chef des Musikstreaming-Dienstes Deezer,[4] und Donatus Albrecht, ehemaliges Vorstandsmitglied der Münchner Beteiligungsgesellschaft Aurelius.[5] Von ihren älteren Brüdern bekam sie den Spitznamen Röschen, in Anlehnung des Wunsches eine Rosa eine kleine Schwester zu bekommen[6]. Der Spitzname blieb auch in der aktiven politischen Zeit erhalten.[7][8] Sie ist Mitglied der evangelisch-lutherischen Kirche.

Von der Leyen ist seit 1986 mit dem Medizin-Professor und Unternehmer Heiko von der Leyen verheiratet, einem Nachfahren der adligen Krefelder Seidenweberfamilie von der Leyen. Das Paar hat sieben Kinder (geboren zwischen 1987 und 1999). Die Familie lebt seit 2007 in Burgdorf-Beinhorn (Region Hannover) auf dem Anwesen ihres im Dezember 2014 verstorbenen Vaters.

Ihre amerikanische Urgroßmutter Mary Ladson Robertson (1883–1960) aus Charleston[9] war ein Nachkomme des Politikers James Ladson und des Plantagenbesitzers James H. Ladson;[10] von der Leyen lebte 1978 kurzzeitig unter dem Pseudonym Rose Ladson.[11]

Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur am Gymnasium Lehrte studierte sie von 1976 bis 1977 Archäologie. 1977 wechselte sie zur Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Göttingen und Münster. 1978 besuchte von der Leyen die London School of Economics and Political Science (LSE). 1980 nahm sie ein Medizinstudium an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) auf, das sie 1987 mit dem Staatsexamen und ihrer Approbation als Ärztin abschloss.[12] Anschließend war sie Assistenzärztin an der Frauenklinik der MHH. 1991 wurde sie zur Dr. med.[13] promoviert.

Nach der Geburt von Zwillingen 1994, als sie bereits Mutter von drei Kindern war, führte sie ihre Facharztausbildung nicht fort. Von 1992 bis 1996 lebte sie mit ihrer Familie in Kalifornien, als ihr Mann an der Stanford University beschäftigt war.[14] Nach der Rückkehr nach Deutschland war sie von 1998 bis 2002 als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Friedrich Wilhelm Schwartz in der Abteilung für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung an der Medizinischen Hochschule Hannover tätig, wo sie 2001 mit einem Master of Public Health (MPH) graduierte.[15]

Politische Laufbahn

Ursula von der Leyen (2019)

Partei

Ursula von der Leyen ist seit 1990 Mitglied der CDU. Von 1996 bis 1997 war sie Mitglied im Landesfachausschuss Sozialpolitik der CDU Niedersachsen, anschließend auch Mitglied im Arbeitskreis Ärzte der CDU Niedersachsen. Beim CDU-Bundesparteitag in Düsseldorf im Dezember 2004 wurde sie nach der überraschenden Niederlage von Hermann-Josef Arentz im ersten Wahlgang ins Präsidium der CDU gewählt, dem sie seither durchgehend angehörte. Seit November 2010 fungierte sie als stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU.[16] Dabei erhielt sie seit 2014 die jeweils geringste Stimmenzahl aller stellvertretenden Bundesvorsitzenden mit 70,5 % (2014), 72,4 % (2016) und 57,47 % (2018).[17][18][19] Nach ihrer Wahl zur EU-Kommissionspräsidentin kündigte von der Leyen im Juli 2019 an, ihr Parteiamt ab sofort ruhen zu lassen und beim nächsten CDU-Parteitag nicht erneut zu kandidieren.[20]

Anfänge in der Kommunal- und Landespolitik (2001 bis 2005)

Von 2001 bis 2004 gehörte Ursula von der Leyen dem Rat der Stadt Sehnde an und war hier auch Vorsitzende der CDU-Fraktion. Daneben war sie Mitglied der Regionsversammlung der Region Hannover und dort Vorsitzende des Ausschusses Gesundheit und Krankenhäuser.

Im Jahre 2003 errang Ursula von der Leyen bei der Landtagswahl das Direktmandat im Landtagswahlkreis Lehrte für den Niedersächsischen Landtag. Am 4. März 2003 trat sie ihren Posten als Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit in der von Ministerpräsident Christian Wulff geführten niedersächsischen Landesregierung an. Weil sie in die Bundesregierung eintrat, gab sie im Dezember 2005 ihr Landtagsmandat auf. Zum 1. Januar 2005 setzte Ursula von der Leyen trotz massiver Proteste durch, dass Niedersachsen als erstes deutsches Bundesland das Landesblindengeld abschaffte. 2007 wurde es von ihrer Nachfolgerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU), allerdings stark reduziert, wieder eingeführt.[21]

Bundestagsabgeordnete (2009 bis 2019)

Bei den Bundestagswahlen 2009, 2013 und 2017 kandidierte Ursula von der Leyen im Bundestagswahlkreis Stadt Hannover II, unterlag aber stets ihren Konkurrentinnen von der SPD. Von der Leyen gelangte jeweils über die Landesliste Niedersachsen in den Deutschen Bundestag. Nach ihrer Wahl zur EU-Kommissionspräsidentin legte sie ihr Mandat zum 31. Juli 2019 nieder, für sie rückte Ingrid Pahlmann in den Bundestag nach.[22]

Ministerin in der Bundesregierung (2005 bis 2019)

Familienministerin (2005 bis 2009)

Am 17. August 2005 wurde sie von Angela Merkel zur Bundestagswahl 2005 in das Kompetenzteam der CDU/CSU für die Bereiche Familie und Gesundheit berufen. Am 22. November 2005 wurde Ursula von der Leyen als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in der von Bundeskanzlerin Angela Merkel geführten Bundesregierung, dem Kabinett Merkel I, vereidigt.

Arbeitsministerin (2009 bis 2013)

Ursula von der Leyen (2010)

Nach der Bundestagswahl 2009 wurde von der Leyen am 28. Oktober 2009 im Kabinett Merkel II erneut als Familienministerin vereidigt.

Nach dem Rücktritt des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Franz Josef Jung, am 27. November 2009 wurde von der Leyen am 30. November 2009 zu dessen Nachfolgerin im Amt ernannt.[23]

Verteidigungsministerin (2013 bis 2019)

Am 17. Dezember 2013 übernahm in der großen Koalition von CDU/CSU und SPD mit Ursula von der Leyen erstmals eine Frau das Amt der Verteidigungsministerin.[24] Am 14. März 2018 wurde sie von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in der erneuten Koalition von CDU, CSU und SPD im Kabinett Merkel IV wieder zur Bundesministerin der Verteidigung ernannt.[25]

Nach ihrer Wahl zur EU-Kommissionspräsidentin schied Ursula von der Leyen am 17. Juli 2019 als Bundesverteidigungsministerin aus dem Amt. Gleichzeitig wurde Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) zu ihrer Nachfolgerin ernannt. Bereits am Vortag hatte von der Leyen in einem Tagesbefehl an alle Angehörigen der Bundeswehr bekannt gegeben, unabhängig vom Ausgang ihrer Wahl zur Kommissionschefin zurückzutreten, damit sie sich „mit voller Kraft in den Dienst Europas“ stellen könne.[26]

Wahl zur Präsidentin der Europäischen Kommission (2019)

Ursula von der Leyen im Europäischen Parlament (2019)

Nachdem sich der Europäische Rat der Staats- und Regierungschefs nicht auf einen der zur Europawahl 2019 angetretenen Spitzenkandidaten als Kommissionspräsident hatte einigen können,[27] wurde von der Leyen am 2. Juli 2019 durch das Gremium einstimmig für dieses Amt nominiert. Nur die von der Leyen vorschlagende deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel enthielt sich wegen der Ablehnung durch den Koalitionspartner SPD.[28]

Bei der Wahl am 16. Juli 2019 erhielt von der Leyen eine absolute Mehrheit von 383 Stimmen im Europäischen Parlament, neun Stimmen mehr als die notwendige Mehrheit von 374 der 747 Europa-Abgeordneten.[29] Neben der EVP hatten sich auch die Liberalen und die Sozialdemokraten im EU-Parlament überwiegend für eine Wahl von der Leyens ausgesprochen, während die deutschen SPD-Abgeordneten in der Fraktion diese ablehnten, weil von der Leyen bei der Europawahl 2019 keine Spitzenkandidatin gewesen sei.[30] Ihre Amtszeit beginnt voraussichtlich am 1. November 2019.

Politische Positionen

Familienpolitik

Elterngeld

Unter ihrer Führung als Familienministerin wurde in Deutschland zum 1. Januar 2007 das 14-monatige einkommensabhängige Elterngeld als Lohnersatzleistung eingeführt und die 24-monatige soziale Erziehungsgeld-Pauschale mit Einkommensobergrenze abgeschafft. Sozialverbände und Gewerkschaften sahen Geringverdiener und Arbeitslose als Verlierer der Neuregelung.[31] Konservative in der CDU/CSU kritisierten die Maßnahmen als staatlichen Eingriff in das Privatleben, der Abgeordnete Ramsauer sprach von einem „Wickelvolontariat“.[32]

Die Welt kritisierte, das Elterngeld habe nicht den erwünschten Erfolg und belaste steuerlich letztlich gerade die Mittelschicht. Es benachteilige Großfamilien und traditionelle Ehen wie auch sozial schwache Familien. Das Ziel sei gar nicht die Förderung der Familie, da die Wünsche von Frauen und Paaren gar nicht berücksichtigt würden, sondern eine Gleichstellungspolitik, die sich am ökonomisch funktionalen Ideal der Ehe von Vollzeitdoppelverdienern orientiere.[33][34]

Kritisiert wurde außerdem die Art der politischen Einflussnahme auf die öffentliche Meinung. Im Auftrag des Ministeriums seien durch die Agentur Schlenker Public Relations Medienberichte zum Thema Elterngeld erstellt worden, die viele Medien anschließend redaktionell übernahmen. Die Kosten hierfür seien aus Steuermitteln beglichen worden.[35]

Ausbau der Krippenplätze

Im Februar 2007 löste von der Leyen aufgrund einiger familienpolitischer Vorstöße, wie etwa der Forderung nach einem massiven Ausbau der Krippenplätze, kontroverse Debatten zum Familienleitbild aus.[36] Inhaltlich wurden drei Modelle diskutiert oder deren Mischformen und deren Vor- und Nachteile:[37]

  • Geld für den Ausbau von Krippenplätzen und Förderung dieser,
  • Betreuungsgutscheine oder
  • Direktzahlungen.

Ursula von der Leyen machte sich vor allem für den ersten Punkt stark, wollte sich jedoch, der Koalitionsvereinbarung gemäß, auch um eine Form des Betreuungsgeldes bemühen – allerdings müsse gewährleistet sein, dass das Geld wirklich in die frühkindliche Erziehung und Betreuung investiert werde und nicht „in neue Flachbildschirme“ der Eltern.[38] Damit ermöglichte sie eine neue Diskussion um Betreuungsgutscheine, wandte sich jedoch gegen ein bedingungsfreies Betreuungsgeld für Hausfrauen und -männer, wie es die CSU gefordert hatte.[39]

SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen unterstützten die Pläne von der Leyens.[40][41] Das CDU-Präsidium unter Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel gab von der Leyen Rückendeckung für den Ausbau der Kinderkrippenangebote; auch vom Bundespräsidenten sowie Politikern von Oppositionsparteien und Wirtschaftsvertretern erhielt sie Unterstützung.[42][43]

Von der Leyens Forderungen erhielten auch bei mehreren hochrangigen evangelischen und katholischen Kirchenvertretern Zustimmung,[44] zum Beispiel beim Erzbischof von Berlin, Kardinal Sterzinsky, oder bei Bischöfin Margot Käßmann von der Evangelische Kirche in Deutschland.[45]

Jedoch wurde von der Leyen anfangs von einigen Parteifreunden kritisiert. Der thüringische CDU-Generalsekretär Mike Mohring sowie der CSU-Landesgruppenchef im Bundestag, Peter Ramsauer, warfen von der Leyen vor, die Union vom traditionellen Familienleitbild wegzubewegen und bisherigen Wählern zu entfremden.[46] Laut Ursula von der Leyen unterstützten jedoch 65 Prozent der Bevölkerung den Krippenausbau.[47]

Von der Leyens Pläne zum Ausbau der Krippenplätze wurden am 5. März 2007 durch den Koalitionsausschuss von CDU und SPD vorläufig gestoppt. Man verständigte sich auf die schon im Koalitionsvertrag vorgesehene Anzahl von 230.000 Betreuungsplätzen bis 2010.[48]

Im Jahr 2007 erhielt von der Leyen den Medienpreis Goldene Henne in der Kategorie Politik, da sie „mit ihrem Engagement für ein modernes Frauen- und Mutterbild starke Akzente in der Familienpolitik gesetzt“ habe: „Besonders wegen ihres Eintretens für Krippenplätze musste sie auch innerhalb der eigenen Reihen Widerstände überwinden. Mutig trat sie dem Vorwurf entgegen, sie würde sich mit ihrem Engagement für berufstätige Mütter für ein Frauenbild nach sozialistischem Vorbild stark machen. Dadurch hat sie den Frauen in den neuen Ländern eine Stimme gegeben und sich um das Zusammenwachsen von Ost und West in Deutschland verdient gemacht“, so die Begründung der Jury.[49]

Ehe für alle

Von der Leyen gehörte zu den 75 Unionsabgeordneten, die Ende Juni 2017 im Bundestag zusammen mit SPD, Grünen und Linken für die sogenannte „Ehe für alle“ stimmten.[50]

Durchsetzung des Jugendschutzgesetzes

Für Streit sorgte von der Leyen im Oktober 2007 mit ihrer Ankündigung, minderjährige Testkäufer einsetzen zu wollen, um Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz aufzudecken.

Anerkannt wurde dabei oft ihr Bemühen, die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes konsequent durchzusetzen (hier: Abgabeverbote für Tabakwaren, Alkoholika und gewalthaltige Computerspiele). Der Einsatz minderjähriger Testkäufer wurde jedoch von verschiedenen Seiten moralisch und juristisch als untaugliches Mittel angesehen: So wird nach Ansicht des Deutschen Kinderschutzbundes die Menschenwürde der Kinder verletzt, weil sie Händler zu Straftaten verleiten sollen.[51] Andererseits sei es in Kommunen gängige Praxis, Kinder als Testkäufer einzusetzen.[52]

Vertrag zur Filterung von Kinderpornographie

Von der Leyens Eintreten für Sperren von Kinderpornographie im Internet rief öffentliche Proteste hervor

Im Jahr 2009 waren insbesondere von der Leyens umstrittene Vorstöße zur Sperrung von Webseiten mit kinderpornographischem Inhalt Gegenstand des öffentlichen Diskurses. Auf ihre Initiative verpflichteten sich die großen Internetdienstanbieter in geheimen öffentlich-rechtlichen Verträgen mit dem Bund, Webseiten mit kinderpornographischem Inhalt auf Grundlage geheimer Sperrlisten, die vom Bundeskriminalamt erstellt und täglich aktualisiert werden sollen, zu filtern. Erst später sollten diese Verträge durch das Zugangserschwerungsgesetz eine gesetzliche Legitimation erfahren.

Die Initiative von der Leyens stieß auf massive Kritik von Juristen, der IT-Fachpresse, einer großen Zahl von IT-Fachverbänden,[53] von Bürgerrechtlern,[54] Missbrauchsopfern,[55] Opferschutzorganisationen[56][57] und der Opposition und wurde als „Zensursula-Debatte“ bekannt.[58][59] Kritiker sahen in dem Gesetz eine gegen Kinderpornografie unwirksame Maßnahme, die Tätern eher nütze als schadete, aber gleichzeitig massiv Grundrechte einschränken könnte. Die zur Sperrung errichtete Infrastruktur könne problemlos für weitere Zensur-Maßnahmen[60] verwendet werden,[61] da sie eine Kontrolle unliebsamer Inhalte ermögliche und „Echtzeitüberwachung“[62] umsetze. Eine E-Petition vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gegen die Einführung einer Sperrinfrastruktur wurde von mehr als 130.000 Bürgern unterzeichnet, mehr als bei jeder anderen E-Petition zuvor.[63][64]

Wiederholt wurde von der Leyen im Verlauf der öffentlichen Debatte die Verwendung von „Fantasiezahlen und unsauberen Interpretationen“[65] sowie „Lügen“[66][67][68] vorgeworfen. Die Vorwürfe bezogen sich unter anderem auf regelmäßig genannte, aber falsche Fallzahlen, auf die Behauptung der Existenz einer „Kinderpornoindustrie“ und auf die angeblich unzureichende rechtliche Situation in anderen Ländern, die eine Löschung kinderpornografischer Materialien unmöglich machen würde.[69]

In der Diskussion um die Ausweitung der Internetsperren erklärte von der Leyen, ihre Maßnahmen gegen Seiten mit Kinderpornographie beträfen einen klar abgrenzbaren Straftatbestand. Man müsse jedoch „weiter Diskussionen führen, wie wir Meinungsfreiheit, Demokratie und Menschenwürde im Internet im richtigen Maß erhalten. Sonst droht das großartige Internet ein rechtsfreier Chaosraum zu werden, in dem man hemmungslos mobben, beleidigen und betrügen kann.“[70][71][72][73]

Im Wahlkampf der Bundestagswahl 2009 wurde von der Leyen von Journalisten und dem Verband der deutschen Internetwirtschaft vorgeworfen, das Gesetz zur Profilierung zu nutzen, mögliche Probleme bei der Umsetzung bewusst zu ignorieren und das Gesetz zu Wahlkampfzwecken zu missbrauchen. Im Rahmen einer Pressekonferenz, in der von der Leyen für ihr politisches Projekt warb, wurde anwesenden Pressevertretern kinderpornographisches Material vorgeführt.[74] Daraufhin wurde mehrfach Anzeige erstattet,[75] die Verfahren wurden aber wieder eingestellt.[76]

Im Oktober 2009 wurde von der Leyen der Negativpreis Big Brother Award in der Kategorie Politik verliehen.[77][78]

Im Februar 2010 distanzierte sich die Bundesregierung von dem Gesetzesvorhaben.[79] Bundespräsident Horst Köhler hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt geweigert, das Gesetz zu unterzeichnen.[80] Am 5. April 2011 schließlich beschloss die Bundesregierung, das Zugangserschwerungsgesetz aufzuheben.[81]

Arbeitslosengeld II

Am 10. Januar 2010 erklärte von der Leyen in einem Interview gegenüber der Bild, sie werde im Rahmen der Reform der Jobcenter darauf hinwirken, dass die mit ALG II verbundenen Sanktionsmöglichkeiten zukünftig überall angewendet werden. Dies funktioniere bisher „in einigen Kommunen gut, in anderen nicht“.[82][83]

Als Reaktion auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, wonach die Kosten für Bildung und Teilhabe von Kindern aus Familien von ALG-II-Empfängern nicht angemessen berücksichtigt werden und die Berechnung aller Leistungen generell nachvollziehbar erfolgen müsse, sprach sich von der Leyen im August 2010 außerdem für eine „Bildungskarte“ für ALG-II-Empfänger aus und plante diese im Jahr 2011 einzuführen.[84]

Verteidigungspolitik

Von der Leyen mit Bundeswehrsoldaten (2014)

Außeneinsätze der Bundeswehr

Von der Leyen sprach sich nach längerer Bedenkzeit im Juli 2014 öffentlich für die Beschaffung bewaffnungsfähiger Drohnen für die Bundeswehr aus. Die „Drohnen-Frage“ war von der früheren schwarz-gelben Bundesregierung auch wegen der Affäre um die Aufklärungsdrohne Euro Hawk vertagt worden.[85]

Von der Leyen sicherte Mali militärische Unterstützung zu im Kampf gegen Islamisten.[86] Von der Leyen sprach sich auch dafür aus, dass irakische Truppen deutsches Kriegsmaterial für ihren Kampf gegen die Terroristengruppe Islamischer Staat IS erhalten sollten. Am Tag nach der Weigerung der Bundesregierung (Kabinett Merkel III), an die kurdischen Kämpfer im Nordirak Kriegsgüter zu liefern, sagte von der Leyen am 12. August 2014, dass das Verteidigungsministerium intensiv prüfe, die irakische Armee und damit auch die Kurden so schnell wie möglich durch deutsches Militärmaterial zu unterstützen. Jedoch schloss sie zunächst die Lieferung von tödlichen Waffen aus. Als Beispiel nannte sie die Lieferung von gepanzerten Fahrzeugen aus Bundeswehrbeständen, von Minensuchgeräten, Helmen, Schutzwesten und Sanitätsmaterial.[87]

Von der Leyen mit General Bekir Ercan Van (links), Incirlik Air Base, Türkei (2016)

Ende Juni 2016 besuchte sie mit Genehmigung der türkischen Regierung die in der Incirlik Air Base stationierten Bundeswehr-Soldaten, nachdem dies Abgeordneten des Deutschen Bundestages verweigert worden war.[88]

Beschaffungsmaßnahmen der Bundeswehr

Während ihrer gesamten Amtszeit hatte von der Leyen mit den schon von ihren Vorgängern zu verantwortenden Problemen der unzureichenden Verfügbarkeit der militärischen Einsatzmittel zu kämpfen.

In den Amtsjahren von der Leyens stieg der Verteidigungsetat um rund ein Drittel, von anfangs 32 Milliarden auf zuletzt etwa 43 Milliarden Euro. Es wurden, im Vergleich zu den Amtszeiten Guttenberg (CSU) oder de Maizière (CDU) mehr als 12 Milliarden Euro mehr in Fahrzeuge, Waffen und Munition investiert. Gemeinsam mit der von ihr neu ernannten Rüstungsstaatsekretärin, der ehemaligen McKinsey-Direktorin Katrin Suder, begann von der Leyen die die größte Beschaffung von Rüstungsprojekten seit dem Ende des Kalten Krieges. Der Präsident des Steuerzahlerbundes sprach von einem „Heer teurer Unternehmensberater“, das dazu eingesetzt worden sei.[89]

Wegen der vom Bundesrechnungshof bemängelten massiven Vergabe von Beraterverträgen im Bundesverteidigungsministerium ohne Beachtung des Vergaberechts wurde am 30. Januar 2019 der Untersuchungsausschuss zur Berateraffäre eingesetzt.[90] Eine Strafanzeige wurde am 30. September 2018 gegen von der Leyen von einem „Insider aus dem Umfeld ihres Hauses“ gestellt.[91]

Anfang Mai 2017 erhielt sie zum zweiten Mal den Negativpreis Big Brother Award, gemeinsam mit der Bundeswehr in der Kategorie Behörden. Der Hauptgrund war „die massive digitale Aufrüstung der Bundeswehr mit dem neuen ‚Kommando Cyber- und Informationsraum‘ (KdoCIR)“.[92][93][94] In seiner Laudatio erläuterte Rolf Gössner (Internationale Liga für Menschenrechte) die Kritik der Jury:

„Mit dieser digitalen Aufrüstung wird – neben Land, Luft, Wasser und Weltraum – ein fünftes Schlachtfeld, das sogenannte ‚Schlachtfeld der Zukunft‘ eröffnet und der Cyberraum – man kann auch sagen: das Internet – zum potentiellen Kriegsgebiet erklärt. Mit der Befähigung der Bundeswehr zum Cyberkrieg beteiligt sich die Bundesrepublik am globalen Wettrüsten im Cyberspace – und zwar weitgehend ohne Parlamentsbeteiligung, ohne demokratische Kontrolle, ohne rechtliche Grundlage.“

Rolf Gössner: Laudatio auf die Bundeswehr bei den BigBrotherAwards 2017[92][95]
Von der Leyen mit Mike Pompeo, Washington, D.C. (2018)

Innere Führung Bundeswehr

Ursula von der Leyen kritisierte 2017 kurz nach Beginn der Terrorermittlungen gegen einen Bundeswehrsoldaten angesichts untauglicher Kontroll- und Aufsichtsmechanismen „falsch verstandenen Korpsgeist“ und sagte: „Die Bundeswehr hat ein Haltungsproblem, und sie hat offensichtlich eine Führungsschwäche auf verschiedenen Ebenen.“[96] Nach dem Auffinden von Wehrmachts-Devotionalien auch in der Fürstenberg-Kaserne in Donaueschingen[97] ordnete im Mai 2017 der Generalinspekteur der Bundeswehr, Volker Wieker, die entsprechende Untersuchung aller Bundeswehrkasernen mit an.[98] Auch Bilder mit Kurt von Hammerstein-Equord, der zum militärischen Widerstand gegen Adolf Hitler gehörte, und Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt verschwanden von den Wänden, da sie auf den Bildern Uniformen der Wehrmacht trugen.[99]

Die FAZ zog im Sommer 2019 folgende Bilanz von der Wirkung von der Leyens im Verteidigungsministerium:

„Ursula von der Leyen war von Anfang an eine umstrittene Verteidigungsministerin. Eine Frau, ungedient, oh weh. In manchen Stuben begann sofort das Gemaule, natürlich hinter vorgehaltener Hand. Brachial wurden bald Fernsehgeneräle wie der ehemalige Generalinspekteur Harald Kujat, die von der Leyen vom sicheren Hochstand aus beschossen. Der Grund: Die Ministerin hatte es gewagt, zu vermuten, dass heruntergekommene Kasernen, miefige Stuben und der Barras-Ton der frühen siebziger Jahre kaum geeignet wären, die Bundeswehr im Wettbewerb um qualifizierte junge Leute attraktiver zu machen, darunter auch für Frauen.“

Peter Carstens: Was von der ersten Frau an der Spitze der Bundeswehr bleibt[89]

Plagiate in der Dissertation

2015 dokumentierte das Projekt VroniPlag Wiki Belege dafür, dass von der Leyens Dissertation aus dem Jahr 1990 in Teilen ein Plagiat ist. Auf 27 von 62 Seiten fänden sich Textübernahmen, die nicht als solche gekennzeichnet sind, was einem Anteil von 43,5 Prozent aller Seiten entspräche. Drei Seiten würden 50 bis 75 Prozent Fremdübernahmen und fünf Seiten mehr als 75 Prozent Plagiatstext enthalten.[100][101][102] Ende August 2015 bat von der Leyen die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) durch eine „neutrale Ombudsstelle“ um eine Überprüfung ihrer Dissertation, die daraufhin nach einer Vorprüfung eine förmliche Untersuchung einleitete.[103]

Der Senat entschied am 9. März 2016, dass von der Leyen ihren Grad behalten darf, da es sich um einen minderschweren Fall handele.[104][105] Die Hochschuluntersuchungskommission stellte fest, dass 20 % der Arbeit fehlerhaft seien und sie Plagiate enthalte,[106][107][108][109] aber nur an drei Stellen „schwere Fehler“ nachzuweisen seien. Christopher Baum, der Präsident der Hochschule, erklärte: „Im zentralen Ergebnisteil der Dissertation wurden keine Mängel festgestellt. […] Die Ergebnisse der Dissertation waren wissenschaftlich neu, valide und von praktischer Relevanz.“ Insbesondere habe es „kein durch Täuschungsabsicht geleitetes Fehlverhalten“ gegeben. Die Entscheidung wurde in zahlreichen leitenden Medien kritisiert. Laut Spiegel Online stellten nicht genannte Kritiker die Unbefangenheit der Kommission infrage, da von der Leyen den Vorsitzenden der Kommission aus dem Ehemaligenverein der Hochschule kannte.[110] Der Tagesspiegel zitierte Gerhard Dannemann, Jura-Professor an der Humboldt-Universität, laut dem es es geltendem Recht widerspreche, bei 32 festgestellten Plagiaten auf 62 Seiten ein systematisches Vorgehen pauschal zu verneinen und einen „wissenschaftlichen Kern“ der Arbeit von den Plagiaten abzuspalten.[109] Laut Spiegel Online kritisierte er, dass es gerade bei der medizinischen Arbeit von der Leyens besonders gefährlich sei, dass sie 23 Fehlverweise enthalte, bei denen die angegebenen Quellen die zitierten Inhalte gar nicht belegten.[111] Die Frankfurter Allgemeine Zeitung kritisierte, dass die Kommission ihre Quellen nicht offenlegen musste.[112] Die Neue Zürcher Zeitung kommentierte, der niedrige Standard der Dissertationen habe dazu geführt, "dass der Europäische Forschungsrat den deutschen «Dr. med.» nicht als vollwertigen Doktortitel anerkennt."[113] Laut Stern kritisierte die Medizinprofessorin Ursula Gresser in einzelnen Punkten die Qualität der Dissertation und arbeitete anhand des „Negativbeispiels“ entsprechende Empfehlungen für ihre Doktoranden aus.[114]

Von der Leyen selbst erklärte zu dem Ergebnis der Untersuchung, dass Teile ihrer Arbeit nicht den Ansprüchen genügten, die sie an sich selber stelle.[115]

Trivia

Laut einem Bericht des Internetportals von n-tv nahm Ursula von der Leyen im Herbst 2014 einen syrischen Flüchtling bei sich zu Hause auf. Sie hat ihm geholfen, einen Ausbildungsplatz zu finden, und ihn bei der Integration in den deutschen Alltag unterstützt. Inzwischen gibt der Syrer laut diesem Bericht die Hilfe, die er erfahren hat, an andere Flüchtlinge weiter.[116]

Gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern nahm sie im Jahr 1978 für wohltätige Zwecke eine Single-Schallplatte mit zwei Volksliedern auf, eins davon Wohlauf in Gottes schöne Welt.[117][118]

Ursula von der Leyen gilt als passionierte Reiterin und hat 2015 die Reit-Europameisterschaft in Aachen eröffnet.[119]

Mitgliedschaften

Ursula von der Leyen ist Mitglied der überparteilichen Europa-Union Deutschland, die sich für ein föderales Europa und den europäischen Einigungsprozess einsetzt.[120]

Veröffentlichungen

  • C-reaktives Protein als diagnostischer Parameter zur Erfassung eines Amnioninfektionssyndroms bei vorzeitigem Blasensprung und therapeutischem Entspannungsbad in der Geburtsvorbereitung. Medizinische Hochschule Hannover, Hannover 1990 (Dissertation).[13]
  • Herausgeberin: Füreinander da sein, miteinander handeln. Warum die Generationen sich gegenseitig brauchen. Herder, Freiburg im Breisgau u. a. 2007, ISBN 978-3-451-05874-5.
  • mit Maria von Welser: Wir müssen unser Land für die Frauen verändern. C. Bertelsmann, München 2007, ISBN 978-3-570-00959-8.
  • Herausgeberin mit Liz Mohn: Familie gewinnt. Bertelsmann Stiftung, Gütersloh 2007, ISBN 978-3-89204-927-2.
  • Herausgeberin mit Vladimír Špidla: Voneinander lernen – miteinander handeln. Aufgaben und Perspektiven der Europäischen Allianz für Familien. Nomos, Baden-Baden 2009, ISBN 978-3-8329-3650-1.

Literatur

  • Anne Weber-Ploemacher: Ursula von der Leyen. In: Tigo Zeyen, Anne Weber-Ploemacher (Hrsg.), Joachim Giesel (Fotos): 100 hannoversche Köpfe. Niemeyer, Hameln 2006, ISBN 3-8271-9251-X, S. 120f.
  • Peter Dausend, Elisabeth Niejahr: Operation Röschen: Das System von der Leyen. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-593-50224-3.
  • Sönke Neitzel: Entfernung von der Truppe. Warum Ursula von der Leyen die Bundeswehr nie verstanden hat. In: F.A.S. Nr. 34, 27. August 2017, S. 44.

Weblinks

 Commons: Ursula von der Leyen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Formell muss sich von der Leyen erneut einer Wahl im Parlament stellen, in dem noch die Kommission als Ganze abgesegnet werden muss (vgl. Art. 17 EUV, Abs. 7).
  2. Von der Leyen will sich aus CDU-Parteispitze zurückziehen, abgerufen am 18. Juli 2019 auf spiegel.de
  3. pers. Website, „Chronologie“ und „Die Zukunft fängt zu Hause an“, abgerufen am 12. Juni 2018
  4. Über uns – Biografien, Website von Deezer, abgerufen am 26. Februar 2018.
  5. Aurelius Vorstand (Memento vom 3. September 2014 im Internet Archive)
  6. Operation Röschen Die Zeit
  7. Das Röschen geht in die Verteidigung Cicero
  8. Peter Dausend, Elisabeth Niejahr: Operation Röschen: Das System von der Leyen, Campus Verlag, 2015, ISBN 978-3593502243
  9. Deutsches Geschlechterbuch, Vol. 187, S. 43
  10. Register of the National Society of the Colonial Dames of America in the State of South Carolina, S. 35, The Society, 1945
  11. „Mehr gelebt als studiert“, Die Welt, 20. Juni 2016
  12. Biographie beim Deutschen Bundestag
  13. a b Titeldatensatz der Dissertation, Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, abgerufen am 3. August 2013.
  14. https://www.britannica.com/biography/Ursula-von-der-Leyen
  15. Biographie beim Deutschen Bundestag
  16. Dr. Ursula von der Leyen, abgerufen am 2. Juni 2019 auf cdu.de
  17. Schlechtes Ergebnis für von der Leyen, Spiegel Online, December 7, 2018
  18. Merkels Erben, Philipp Wittrock, Spiegel Online, 6. Dezember, 2016
  19. Hintergrund: Das neue CDU-Präsidium, General-Anzeiger, 9. Dezember, 2014
  20. Von der Leyen will sich aus CDU-Parteispitze zurückziehen, abgerufen am 18. Juli 2019 auf spiegel.de
  21. Uwe Boysen: Der Kampf ums Blindengeld – eine unendliche Geschichte mit verschiedenen Ausgängen. (Memento vom 27. September 2015 im Internet Archive) dvbs-online.de. Abgerufen am 22. November 2015.
  22. Ausgeschiedene Abgeordnete der 19. Wahlperiode. In: bundestag.de. Abgerufen am 2. August 2019.
  23. Jung entlassen. Köhler ernennt von der Leyen und Köhler. N24. 30. November 2009. Abgerufen am 22. November 2015.
  24. Johannes Leithäuser: Verteidigungsministerin von der Leyen. Große Fußstapfen, große Aufgaben. FAZ.net. 16. Dezember 2013, abgerufen am 22. November 2015.
  25. Das neue Kabinett auf einen Blick, spiegel.de, abgerufen am 14. März 2018
  26. Von der Leyen kündigt Rücktritt an, abgerufen am 15. Juli 2019 auf tagesschau.de
  27. Juncker-Nachfolge: Von der Leyen soll EU-Kommissionschefin werden, abgerufen am 2. Juni 2019
  28. EU-Kommissionschefin: SPD lehnt Nominierung von der Leyens ab, abgerufen am 2. Juli 2019 auf spiegel.de
  29. Die Zeit: EU-Nominierung: Ursula von der Leyen wirbt im Europaparlament um Unterstützung, 3. Juli 2019
  30. GroKo streitet über SPD-Nein zu von der Leyen In: Spiegel online, 17. Juli 2019.
  31. Christoph Butterwegge: Krise und Zukunft des Sozialstaates. Springer-Verlag, 13 October 2011, ISBN 978-3-531-93310-8, S. 263–.
  32. Christoph Egle, Reimut Zohlnhöfer: Die zweite Große Koalition: Eine Bilanz der Regierung Merkel 2005–2009. Springer-Verlag, 20. August 2010, ISBN 978-3-531-92434-2, S. 370–.
  33. Weg mit dem Elterngeld. In: welt.de. 17. Mai 2011, abgerufen am 5. Februar 2016.
  34. Das Elterngeld macht viele Familien ärmer. In: welt.de. 15. Dezember 2007, abgerufen am 5. Februar 2016.
  35. Monika Anthes: Getarnte Werbung. Die fragwürdigen PR-Kampagnen der Bundesregierung. Report Mainz. 28. August 2007. Abgerufen am 22. November 2015.
  36. Felix Berth: „Ich bin es leid, ständig die alten Gräben zu schaufeln“. (Memento vom 16. Mai 2010 im Internet Archive) In: Süddeutsche Zeitung, 8. Februar 2007, S. 6 (Interview).
  37. FAZ: Kinderbetreuung: Krippen, Gutschein oder Geld
  38. Dietmar Neuerer: Von der Leyen entstaubt die Union. In: FOCUS-Online, 24. Dezember 2007.
  39. Stoiber fordert mehr Geld für Hausmütter, Welt online, 21. April 2007
  40. Den Worten Taten folgen lassen. (Memento vom 8. Januar 2009 im Internet Archive) SPD.de, 22. Februar 2007
  41. Mixa ist familienfeindlich und realitätsfern. (Memento vom 11. Januar 2009 im Internet Archive) Linksfraktion, 23. Februar 2007.
  42. FTD: Thüringischer Ministerpräsident Althaus stellt sich hinter von der Leyen (Memento vom 29. September 2007 im Internet Archive), 16. Februar 2007
  43. Köhler ist «Frau von der Leyen dankbar» (Memento vom 10. März 2012 im Internet Archive). Netzeitung. 28. Februar 2007. Abgerufen am 22. November 2015.
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  45. Kirchen unterstützen von der Leyen (Memento vom 10. Dezember 2008 im Internet Archive)
  46. n-tv: Küche statt Karriere – CSU kämpft für die Frauen, 15. Februar 2007
  47. „Kinder sind nicht nur eine Privatangelegenheit“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. April 2009, abgerufen am 24. April 2014 (Interview).
  48. Koalitionsausschuss: Union stellt Ausbau der Krippenplätze in Frage, Die Welt, 6. März 2007
  49. Goldene Henne für Ursula von der Leyen. In: Der Tagesspiegel Online. 18. September 2007, ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 17. Mai 2018]).
  50. FAZ.net: Diese Unionspolitiker haben mit Ja gestimmt
  51. Lukas Wallraff: Jugendschutz und Alkohol: Dämpfer für von der Leyen. In: taz.de. 4. April 2011, abgerufen am 5. Februar 2016.
  52. Jugendschutz: Ärger um Testkäufer – Eine Schnapsidee ist längst Realität. In: sueddeutsche.de. 17. Mai 2010, abgerufen am 5. Februar 2016.
  53. Erklärung von Eltern in IT-Berufen zu Internetsperren (Memento vom 18. Juni 2009 im Internet Archive)
  54. Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur (AK Zensur). Abgerufen am 17. Juli 2019.
  55. Wovon reden wir in dieser Debatte eigentlich? | MOGiS e. V. Abgerufen am 17. Juli 2019.
  56. Trotz Allem e. V. | Beratung für Frauen mit sexualisierten Gewalterfahrungen. Abgerufen am 17. Juli 2019 (deutsch).
  57. CareChild fordert entschlossenes Vorgehen gegen Kinderpornografie [http://deadurl.invalid/http://www.carechild.de/carechild/pressemitteilungen/carechild_fordert_entschlossenes_vorgehen_gegen_kinderpornografie_573_1.html @1@2Vorlage:Toter Link/www.carechild.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)]
  58. c’t, 20. Juli 2009 (Memento vom 27. Juli 2009 im Internet Archive)
  59. Von der Leyen fordert Benimm-Regeln. In: Spiegel Online. 23. Juli 2009 (spiegel.de [abgerufen am 17. Juli 2019]).
  60. Warum es um Zensur geht, Netzpolitik vom 25. April 2009
  61. Lutz Donnerhacke: Die dreizehn Lügen der Zensursula 19. April 2009
  62. heise online: Kinderporno-Sperren: Regierung erwägt Echtzeitüberwachung der Stoppschild-Zugriffe. 25. April 2009
  63. heise online: Bundeskabinett beschließt Gesetzesentwurf zu Kinderporno-Sperren 22. April 2009
  64. Petition: Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten. (Memento vom 25. Mai 2012 im Webarchiv archive.is)
  65. Von der Leyens unseriöse Argumentation, Die Zeit
  66. Amtlich: Ursula von der Leyen hat gelogen, Handelsblatt
  67. Internetzensur: Die grossen Lügen der Ursula von der Leyen (Memento vom 29. Dezember 2015 im Internet Archive)
  68. Die Argumente für Kinderporno-Sperren laufen ins Leere – 2. Teil: Wenig Belastbares, Spiegel
  69. Hintergrundtext: Kinderpornographie & Internet-Sperren, netzpolitik.org, 7. Mai 2009/
  70. Jochen Gaugele und Maike Röttger: Kampf gegen Schmutz im Internet wird verschärft, abendblatt.de, 2. August 2009
  71. dpa: Von der Leyen will gegen rechte Inhalte vorgehen, focus.de, 2. August 2009
  72. Familienministerin will Kontrolle von Websites ausweiten – Meinungsfreiheit, Demokratie und Menschenwürde im Internet „im richtigen Maß“ (Memento vom 5. August 2009 im Internet Archive). derStandard.at, 2. August 2009.
  73. Leyen: Internet droht „rechtsfreier Chaosraum zu werden“, golem.de, 2. August 2009
  74. vgl. Von der Leyen lässt Kinderpornografie aus dem Netz filtern, Spiegel Online, 15. Januar 2009
  75. vgl. Berliner stellt Anzeige gegen Ursula von der Leyen, Berliner Morgenpost, 8. Mai 2009
  76. vgl. Anzeige gegen Ursula von der Leyen eingestellt, Welt Online, 7. Mai 2009
  77. Laudatio zur Verleihung des BigBrotherAwards 2009 in der Kategorie Politik an Ursula von der Leyen. 16. Oktober 2009, abgerufen am 18. Dezember 2009.
  78. Ingo Neumayer: „Zensursula“ und der verwanzte Mähdrescher. (Memento vom 14. April 2010 im Internet Archive) WDR, 16. Oktober 2009.
  79. Stefan Berg, Marcel Rosenbach: Koalition plant „Löschgesetz“: Schwarz-Gelb rückt von Internetsperren ab. spiegel.de. 8. Februar 2010. Abgerufen am 22. November 2015.
  80. Jost Müller-Neuhof: Netzsperren. Köhler verweigert seine Unterschrift. zeit.de. 30. November 2009. Abgerufen am 22. November 2015.
  81. vgl. z. B. Kampf gegen Kinderpornografie-Koalition kippt Internetsperren (Memento vom 8. April 2011 im Internet Archive), tagesschau.de, 5. April 2011; Kinderporno-Seiten-Koalition kippt „Zensursula“-Gesetz. In: Der Spiegel, 5. April 2011.
  82. Paul Ronzheimer Stephanie Jungholdt: Faule Arbeitslose härter anpacken!, bild.de, 10. Januar 2010
  83. Mehr Peitsche, weniger Zuckerbrot, Telepolis, heise.de, 13. Januar 2010
  84. Tagesschau: Von der Leyen will Bildungskarte 2011 starten (Memento vom 17. August 2010 auf WebCite), 16. August 2010
  85. tagesschau.de http://www.tagesschau.de/inland/drohnen-108.html (Memento vom 6. Juli 2014 im Internet Archive)
  86. Verteidigungsministerin. Von der Leyen sagt Mali Unterstützung zu. FAZ.net. 6. Februar 2014. Abgerufen am 22. November 2015.
  87. Irak-Konflikt: Von der Leyen will Kurden aufrüsten. spiegel.de. 12. August 2014. Abgerufen am 22. November 2015.
  88. Von der Leyen nach Incirlik: Türken plötzlich offen für Bundeswehr-Besuch. Spiegel online, 27. Juni 2016, abgerufen am 6. August 2016.
  89. a b FAZ: BILANZ NACH FÜNF JAHREN :Was von der ersten Frau an der Spitze der Bundeswehr bleibt, 16. Juli 2019, abgerufen am 20. Juli 2019; Verteidigungsministerium. Steuerzahlerbund erhebt in Berater-Affäre schwere Vorwürfe gegen von der Leyen. Handelsblatt 19. Oktober 2019.
  90. 1. Untersuchungsausschuss des Verteidigungsausschusses
  91. Strafanzeige gegen Ursula von der Leyen, Matthias Gebauer, Spiegel Online, 18. Oktober 2018
  92. a b Rolf Gössner: Der BigBrotherAward 2017 in der Kategorie Behörden geht an die Bundeswehr und die Bundesministerin für Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen (CDU), als deren Oberbefehlshaberin. In: BigBrotherAwards.de. 5. Mai 2017, abgerufen am 25. Juli 2017.
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  94. Eike Kühl: Negativpreis für spitzelnde Imame. In: Zeit Online. 5. Mai 2017, abgerufen am 11. Mai 2017.
  95. Rolf Gössner: Aufrüstung zum Cyberkrieg. In: Ossietzky 10/2017. Mai 2017, abgerufen am 25. Juli 2017.
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  97. badische-zeitung.de, Dpa, afp, 6. Mai 2017: Bundeswehr-Ermittler stoßen auch in Donaueschinger Kaserne auf Nazi-Andenken (7. Mai 2017)
  98. badische-zeitung.de, Dpa, 7. Mai 2017: Bundeswehr durchsucht Kasernen nach weiteren Wehrmachtsandenken (7. Mai 2017)
  99. Jan Fleischhauer: Perverse Sex-Nazis endlich verboten! In: Spiegel Online. 22. Mai 2017, abgerufen am 26. Mai 2017.
  100. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Dissertation von Dr. Ursula Gertrud von der Leyen: C-reaktives Protein als diagnostischer Parameter zur Erfassung eines Amnioninfektionssysndroms [sic] bei vorzeitigem Blasensprung und therapeutischem Entspannungsbad in der Geburtsvorbereitung. VroniPlag Wiki. Abgerufen am 22. November 2015.
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  104. Notiz der LVZ um 1820
  105. Melanie Amann: Plagiatsaffäre: Vorteil von der Leyen. In: Spiegel Online. 10. März 2016, abgerufen am 9. Juni 2018.
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  107. Plagiatsvorwurf:Von der Leyen behält ihren Doktortitel, Süddeutsche Zeitung, 9. März 2016
  108. Von der Leyen behält Doktortitel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. März 2016
  109. a b Ursula von der Leyen darf Doktortitel behalten, Tilmann Warnecke und Amory Burchard, Tagesspiegel, 9. März 2016
  110. Lena Greiner, Matthias Gebauer, Verena Töpper: Trotz Plagiaten: Darum darf von der Leyen ihren Doktor behalten. In: Spiegel online. 9. März 2016, abgerufen am 10. März 2016.
  111. Melanie Amann: Plagiatsjäger nehmen sich von der Leyens Doktorarbeit vor. Spiegel.de. 26. September 2015. Abgerufen am 22. November 2015.
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  113. Ursula von der Leyen als Exempel?, Joachim Güntner, Neue Zürcher Zeitung
  114. Ursula von der Leyen: Doktorarbeit dient als Negativbeispiel – Politik. In: stern.de. 1. Oktober 2015, abgerufen am 8. Februar 2016.
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  118. Popmusik. Echt flippig. Der Spiegel 14/1985 (online).
  119. Jeanette Aretz: „‚Röschen‘ war immer ehrgeizig, saß schön gerade“. In: Die Welt. Axel Springer Verlag SE, 10. Mai 2015, abgerufen am 24. Mai 2019.
  120. Ursula von der Leyen Website der Europa-Union Deutschland. Abgerufen am 11. Januar 2018.