Fanfreundschaft

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Als Fanfreundschaften werden freundschaftliche Beziehungen zwischen den Fanszenen verschiedener Sportvereine bezeichnet. In Deutschland sind Fanfreundschaften vorzugsweise zwischen den Anhängern von Fußballmannschaften zu beobachten. Es gibt aber auch Fanfreundschaften in anderen Sportarten.

Motive[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für eine Fanfreundschaft gibt es unterschiedlichste Motive. Sie können beispielsweise als Bündnis gegen einen gemeinsamen Rivalen oder im Zuge eines denkwürdigen Spiels entstehen.

Form[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insbesondere bei direkten Aufeinandertreffen der beteiligten Vereine werden die Fanfreundschaften gepflegt. Darüber hinaus werden meist auch Spiele des jeweils anderen Vereins besucht, vor allem wenn dieser ein Auswärtsspiel in der Region des anderen bestreitet. Vor oder nach dem Spiel feiern die Fans oftmals gemeinsam und während des Spiels bringen sie ihre Verbundenheit mit Plakaten, Sprechchören oder Choreographien zum Ausdruck. Vertreter des „befreundeten“ Vereins werden häufig auch bei offiziellen Veranstaltungen wie Vereinsjubiläen eingeladen.

Probleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fanfreundschaften schlafen nicht selten auch wieder ein, vor allem, wenn die Wege zweier Clubs in deutlich verschiedene Richtungen gehen oder die beiden Vereine plötzlich in Konkurrenz um Titel oder den Klassenerhalt gegeneinander stehen. Es gibt zudem etliche Fanfreundschaften, die auf beiden Seiten nur von einem Teil der Fans gepflegt, von anderen hingegen abgelehnt werden.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Artikel zur Entwicklung von Fußball-Fanfreundschaften im Spiegel Online vom 19. August 2008

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aus für Fanfreundschaften: Amigos auf getrennten Wegen Spiegel Online, 12. November 2004, abgerufen am 24. November 2014