Felix Burda Stiftung

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Felix Burda Stiftung

(FBS)

Zweck: Engagement gegen Darmkrebs
Vorsitz: Robert Schweizer
Geschäftsführung: Christa Maar
Bestehen: seit 2001
Stifter: Hubert Burda
Sitz: München, Offenburg
Website: www.felix-burda-stiftung.de

Die Felix-Burda-Stiftung (FBS) (in eigener Schreibweise: Felix Burda Stiftung) mit Sitz in München wurde 2001 von Christa Maar und dem Verleger Hubert Burda gegründet und trägt den Namen ihres 2001 an Darmkrebs verstorbenen Sohnes. Die Stiftung selbst ist international aktiv. Sie widmet sich der Vermeidung und Früherkennung von Darmkrebs.

Vorstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christa Maar und Hubert Burda bei der Eröffnung des Darmmodells der Felix-Burda-Stiftung

Die Stiftung ist eine nicht rechtsfähige Stiftung, die von der Hubert-Burda-Stiftung treuhänderisch verwaltet wird. Der Vorstand setzt sich zusammen aus Christa Maar (geschäftsführender Vorstand); Robert Schweizer (Vorsitz) und Heinz Spengler. Einziges Gremium der Stiftung ist das Kuratorium. Es setzt sich zusammen aus Hubert Burda, Christa Maar, Berndt Birkner und Meinhard Classen.

Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stiftung engagiert sich seit 2001 für die Kommunikation der Chancen der Darmkrebs-Vorsorge und -Früherkennung. Dazu hat die Stiftung mit verschiedenen Partnern 2002 erstmals den jährlichen „Darmkrebsmonat März“ ausgerufen. Mit diesem jährlichen Aktionsmonat, in dem Organisationen, Menschen, Unternehmen und Medien eigene Projekte und Aktionen durchführen, soll das Thema Darmkrebsvorsorge und -früherkennung kontinuierlich ins Bewusstsein der Öffentlichkeit getragen und die Bevölkerung zur Auseinandersetzung mit dem Thema und zur Teilnahme an der Vorsorgeuntersuchung motiviert werden.

Die Stiftung setzt sich außerdem für die Verbesserung des bestehenden Darmkrebsvorsorgeprogramms ein. Dabei geht es insbesondere um geeignete Strategien, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge zu erhöhen, sowie um die Verbesserung der Prävention von Darmkrebserkrankungen bei Personen, die eine familiäre Disposition für diese Krebserkrankung haben.

Neben dem bundesweiten Darmkrebsmonat März zählen unter anderem der Felix Burda Award[1], die Initiative „Unternehmen gegen Darmkrebs“[2] und Europas größtes Darmmodell [3] zu den kontinuierlichen Projekten der Stiftung. Das langfristig erklärte Ziel der Felix Burda Stiftung ist es, die Anzahl der Menschen, die in Deutschland jährlich an Darmkrebs sterben, kontinuierlich zu senken.

Aktivitäten und Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Bundesweit konzertierte jährliche Werbe- und PR-Kampagne zum Darmkrebsmonat März[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stiftung führt jährlich eine Werbe- und PR-Kampagne zum Darmkrebsmonat März durch. Die Motive der Werbekampagnen werden in den Zeitschriften von Hubert Burda Media sowie in Print/TV/Radio/Online-Medien anderer Medienhäuser pro bono geschaltet. In 2016 und 2017 wirbt die Felix Burda Stiftung unter dem Motto "Ausreden können tödlich sein!" erstmals ohne prominente Testimonials. Der TV-Spot "Der Kinderchor" überrascht mit einem makaberen Ende. [4]

Darmmodell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darmmodell „Faszination Darm“

In dem Darmmodell der Felix Burda Stiftung werden Eigenschaften und Funktionen des Darms sowie die Entwicklungsstadien der Vorstufen bis zum Darmkrebs dargestellt. Der Fokus liegt dabei auf Darmerkrankungen und deren Vorsorge. Das Modell kann von jedermann gemietet werden.

Felix Burda Award[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stiftung zeichnet seit 2003 jedes Jahr als Höhepunkt des Darmkrebsmonat März Projekte und Leistungen auf dem Gebiet der Darmkrebsvorsorge mit dem Felix Burda Award aus. Der Preis wird in den drei Kategorien "Engagement des Jahres", "Betriebliche Prävention" und "Medizin & Wissenschaft" vergeben und ist je nach Kategorie mit einem Preisgeld dotiert. Eine unabhängige Expertenjury wählt aus den eingereichten Bewerbungen die Nominierten und Preisträger aus.

Unternehmen gegen Darmkrebs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stiftung engagiert sich mit der Stiftung Lebensblicke und dem Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. seit 2002 für die betriebliche Darmkrebsvorsorge. Tausende von Unternehmen wurden bislang von der Stiftung angesprochen. Die Darmkrebsvorsorgeaktion im Rahmen des betrieblichen Vorsorgemanagements zählt mittlerweile in den meisten Unternehmen zum Standard. Lediglich in den KMU's verläuft die Implementierung schleppend. Trotzdem kamen bereits Millionen von Arbeitnehmern auf diesem Weg in den Genuß der kostenfreien betrieblichen Darmkrebsvorsorge. Zahlreiche betriebliche Darmkrebsvorsorgeaktionen wurden auch über die Ansprache durch den TÜV Süd und den BKK im Unternehmen e.V. initiiert.

The Future of Health in Europe 2007 – Europäische Konferenz zur Darmkrebsvorsorge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 9. Mai 2007 veranstaltete die Felix-Burda-Stiftung, das Netzwerk gegen Darmkrebs und die International Digestive Cancer Alliance (IDCA) in Brüssel (Institut Pasteur) erstmals eine europäische Konferenz zu diesem Thema. Die Konferenz zielte darauf ab, für das Darmkrebs-Screenings zu werben, den politischen Handlungsbedarf auf nationaler und EU-Ebene aufzuzeigen sowie die Umsetzung nationaler Screening Programme zu vermitteln.

Transatlantic Symposium New York 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste Transatlantische Symposium zur Darmkrebsprävention – Putting Knowledge into Practice – fand Mitte April 2009 in New York statt. Die Stiftung führte das Symposium zusammen mit dem Memorial Sloan-Kettering Cancer Center (MSKCC) und dem Jay Monahan Center for Gastrointestinal Health am New Yorker Presbyterian-Hospital, durch. Zielsetzung war der Austausch zwischen Praktikern und Wissenschaftlern zwischen Europa und Amerika.

Unterstützung von Darmkrebspatienten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der Prävention unterstützt die Stiftung Patienten, die bereits Darmkrebs haben. Zu diesem Zweck unterhält die Stiftung das Onlineportal darmkrebs.de mit Informationen zur Prävention und Behandlung dieser Krankheit. Auf dieser Seite befindet sich zudem ein Patientenforum, in dem sich Betroffene und Angehörige zum Thema Darmkrebs austauschen sollen.

Ehrungen und Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004: PR Report Award, Kategorie Non Profit
  • 2005: Social EFFIE in Gold
  • 2006: PharmaBarometer-Ehrenpreis
  • 2007: KOMPASS – Kommunikationspreis des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen – in der Kategorie „Gesamtauftritt einer Stiftung“
  • 2009: Sonderpreis des Deutschen Preises für Wirtschaftskommunikation (DPWK) für die Hubert-Burda-Stiftung für die Arbeit der Felix-Burda-Stiftung
  • 2009: EVA-Award in Silber für „Faszination Darm“ in der Kategorie Charity-/Social-/Cultural Events[5]
  • 2011: Ernennung von Hubert Burda und Christa Maar zu „Botschaftern gegen den Krebs“ ernannt vonseiten des Bayerischen Gesundheitsministeriums
  • 2012: Die Jubiläums-Biographie der Felix Burda Stiftung wird mit drei Preisen ausgezeichnet: Dem red dot design award für hohe Designqualität und im Rahmen des 44. Internationalen Druckschriftenwettbewerbs mit der Berliner Type in Silber und einem Diplom für herausragende Illustration.
  • 2013: Die Biographie "10 Jahre Felix Burda Stiftung" wird mit dem iF communication design award 2013 ausgezeichnet.
  • 2014: Die Biographie "10 Jahre Felix Burda Stiftung" wird mit einer Special Mention-Auszeichnung des German Design Award 2014 geehrt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Felix Burda Foundation – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Webseite des Felix-Burda-Awards
  2. Webseite der Initiative "Unternehmen gegen Darmkrebs"
  3. Webseite der Darm-Informationsseite "Faszination Darm"
  4. https://www.felix-burda-stiftung.de/unsere-projekte/darmkrebsmonat
  5. EVA-Award in Silber für „Faszination Darm“